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„Dieses Gesetz ist einfach scheiße!“

Du liest meinem Newsletter „sent from my wheelchair!“. Hier erfährst Du jede Woche, was sich in der Welt der Inklusion so bewegt.
Diese Woche fordern wir #MindestlohnFürAlle auch für Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen.

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

ja, ich habe „scheiße“ gesagt und wurde also letzte Woche beim Europäischen Protesttag von Sören Pellmann (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) korrekt zitiert.

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Und ja, es ging mal wieder um das BGG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Was von der angekündigten Reform nach der ersten Lesung im Bundestag am vergangenen Donnerstag zu erwarten bzw. zu befürchten ist, könnt Ihr u. a. hier nachlesen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) bzw. nachschauen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder nachhören (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Einfach scheiße ist auch, dass Menschen in Werkstätten aufgrund „arbeitnehmerähnlicher“ Beschäftigungsverhältnisse nicht unter das Mindestlohngesetz fallen. Denn das bedeutet, um auch hier mal ganz deutlich zu werden, gesetzlich verbriefte Ausbeutung. Um dieses grundrechtswidrige Problem (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ging es letzte Woche auch im ZDF Magazin Royale (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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In der Sendung zu Gast war auch Jürgen Linnemann (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre): Der Werkstattbeschäftigte geht zusammen mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und den Sozialheld*innen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vor das Bundesverfassungsgericht, um den Mindestlohn für seine und die Arbeit vieler anderer „arbeitnehmerähnlicher“ Beschäftigter einzuklagen. Wenn die Klage Erfolg hat, könnte damit der gesetzliche Mindestlohn für Werkstattbeschäftigte (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) endlich Realität werden – wir sind bereit für Karlsruhe und halten Euch über alle Entwicklungen auf dem Laufenden! 

P. S.: Hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) könnt Ihr uns und Jürgen Linnemann finanziell unterstützen und hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) findet Ihr eine Stellungnahme der BAG WfbM zur „ZDF Magazin Royale“-Sendung.

Liebe Grüße
Euer Raul

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⭐Aus meiner Welt

Podcast: Grundgesetzlich (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung. Sozialrechtler Felix Welti und Aktivist Raul Krauthausen zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Aktivist sprach über Inklusion und begeisterte Baunatal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Raúl Krauthausen begeisterte in Baunatal mit Kinderbuch und Impulsvortrag. Seine Botschaft: Inklusion beginnt mit Begegnung im Sandkasten.

Veranstaltungen von JOBinklusive (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

„Ich bin ein Visionär.“ Im Gespräch mit Jürgen Linnemann, Kläger für den gesetzlichen Mindestlohn als Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Bühne einer Fernsehshow, hinter einem Tisch sitzt Jan Böhmermann, neben ihm Jürgen Linnemann, daneben Soraia Da Costa Batista. Rechts steht eine Pyramide aus Grundi-Figuren. Im Hintergrund ist ein Nachthimmel mit Mond projeziert. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Seinen Auftritt im ZDF Magazin Royale sehen über 3 Millionen Menschen: Jürgen Linnemann klagt als Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen für den Mindestlohn. Im Interview mit Redakteurin Carolin Schmidt spricht er über seinen Lebensweg, seine politische Arbeit als langjähriger Vorsitzender im Werkstattrat und über seine Motivation, mit dieser Klage Geschichte zu schreiben.

Mindestlohn für Alle! Warum die Arbeit von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten sichtbar ist, aber nicht gerecht bezahlt wird (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Demo am 5. Mai in Berlin zum Europäischen Protesstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Eine Person trägt ein Plakat mit der Aufschrift: Mehr Knete inner Werkstatt. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Vom Sicherheitsgurt im Auto bis zum Kaffee im Regal: Produkte und Dienstleistungen aus Werkstätten für behinderte Menschen begleiten unseren Alltag. Doch ihre Arbeit wird nicht fair bezahlt. Warum gilt der Mindestlohn für so viele, aber nicht für sie? Wer profitiert davon? Und was sagt das aus über unseren Begriff von Arbeit, Teilhabe und Gerechtigkeit? Ein Artikel von Sarah Schank.

Zehn Schritte zu einem inklusiven Arbeitsmarkt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Eine weiblich gelesene Person mit lila Oberteil, braunen Haaren und Brille sitzt in einem Rollstuhl, neben ihr eine männlich gelesene Person mit kurzen brauenen Haaren, einem dunklen Hemd und einer dunkelblauen Hose. Sie sitzen an einem Schreibtisch mit aufgeschlagenen Laptops und unterhalten sich. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ein hohes Armutsrisiko, wenig Wahlmöglichkeiten und viel Fremdbestimmung. Für Menschen mit Behinderungen ist das leider noch oft die Norm. Der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt ist für sie noch immer mit Barrieren verbunden. JOBinklusive (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) setzt sich dafür ein, dass sich das ändert – für eine Arbeitswelt, in der alle Menschen gleichberechtigt mitgestalten können. Projektreferentin Sarah Schank erklärt in 10 Schritten, wie der Arbeitsmarkt inklusiver und gerechter wird.

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Empfehlung

Politik braucht mehr Perspektiven (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Du willst Politik gerechter, inklusiver oder zugänglicher machen? JoinPolitics fördert Menschen mit politischen Ideen individuell und bedarfsorientiert – besonders auch Stimmen, die bisher zu selten repräsentiert sind. Bewirb dich bis zum 31. Mai mit deiner Vision!

🔗 Links

Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

Aktuell

Berlin gegen Hassgewalt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (berlin-gegen-hassgewalt.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Der Berliner Soforthilfefonds unterstützt Personen oder Einrichtungen, die aus beispielsweise rassistischen, antisemitischen, transfeindlichen oder anderen menschenverachtenden Motiven angegriffen oder bedroht werden.

Bildung und Arbeit

Bundeselternrat sieht massive Defizite bei Umsetzung von Inklusion im Schulalltag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (news4teachers.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Der Bundeselternrat kritisiert erhebliche Lücken bei der praktischen Umsetzung von Inklusion in Deutschland. Der Befund fällt deutlich aus: „Das Problem ist nicht die Rechtslage, sondern die fehlende verlässliche Umsetzung im Alltag.“

Gesellschaft

Queerfeindliche Ministerin Karin Prien: Zur fanatischen Kulturkämpferin mutiert (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (taz.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit ausgehebelt, Queerreferat umbenannt, Queerprojekte eingedampft: Bildungsministerin Karin Prien führt einen homophoben Kulturkampf.

Gesundheit

Das Rätsel der Hundertjährigen: Forscher entschlüsseln, wie wir bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (mdr.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Menschen, die hundert Jahre und älter werden, faszinieren die Wissenschaft seit jeher. Eine aktuelle Studie aus Japan belegt ein bislang unbekanntes Protein im Blut, das als Marker für die verbleibende Lebenszeit und die geistige Fitness dienen kann.

Innovation

Openreception: Offene Doctolib-Alternative ist fertig (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (golem.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Openreception soll eine quelloffene Alternative zu kommerziellen Online-Terminverwaltungen für Arztpraxen sein. Anders als etwa Doctolib geht es den Machern von Openreception zufolge nicht darum, Nutzerdaten zu erlangen. 

Kultur und Medien

Die Carolin Kebekus Show: Gebärden-Kino mit Michael „Bully“ Herbig (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (ardmediathek.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Wie sehen Filmtitel in Gebärdensprache aus, fragen sich Carolin Kebekus und Michael „Bully“ Herbig. Außerdem dabei: Der Comedian Tan Çağlar und die Deaf Performerin Cindy Klink.

Leben

Katastrophenvorsorge muss barrierefrei sein (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (malteser.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Obwohl Fortschritte erkennbar sind: Menschen mit Behinderung und/oder Beeinträchtigung werden bislang im Katastrophenschutz noch nicht genug berücksichtigt. 

Menschen

Louis Edler:  Maler, Schauspieler, Musiker (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (taz.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Louis Edler hat lange gebraucht, um dahin zu kommen, wo er heute steht – und weiß deshalb genau, was es bedeutet, einer Leidenschaft gegen alle Widerstände nachzugehen.

Politik

Verhindert die Politik echte Teilhabe? – Jürgen Dusel (Bundesbehindertenbeauftragter) im Gespräch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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In der fünften und letzten Ausgabe der Rubrik „Verhindert Politik die echte Teilhabe?“ spricht Sascha Lang mit dem Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, über die aktuellen politischen Entwicklungen.

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Raul Krauthausen
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