Management auf den Punkt gebracht!

Liebe MWonline-Leser*innen,
es ist Donnerstag, 9.00 Uhr, Zeit für eine Frühstückspause!
Eine weitere Rückmeldung ist eingegangen, diesmal deutlich kritischer bezüglich unseres täglichen Versands. Dirk schreibt: “Nachdem ich mir die Umstellung auf tägliche Erscheinungsweise eine Weile angetan habe und auch die von Ihnen wiedergegebenen positiven Meinungen dazu: Ich finde das, gegenüber dem wöchentlichen Newsletter lästig. Und werde die Zustellung kündigen.” (Die komplette Rückmeldung findet Ihr am Ende dieses Newsletters)
Igitt, Du stinkst!
Unser heutiger Beitrag: Das Thema Resilienz ist ein „vergiftetes Geschenk“. Wie man es dreht oder wendet, es greift nicht richtig, produziert Nebenwirkungen oder hinterlässt ein ungutes Gefühl. Die Idee eines Resilienz-Managers treibt’s auf die Spitze. WEITERLESEN (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Quelle: changement 06/2025 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Resilienz braucht Rückhalt! - Der Job des Resilienz-Managers
(Mit Link zum kostenpflichtigen Originaltext)
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Ein kritisches Feedback:
Dirk schreibt: “Nachdem ich mir die Umstellung auf tägliche Erscheinungsweise eine Weile angetan habe und auch die von Ihnen wiedergegebenen positiven Meinungen dazu: Ich finde das, gegenüber dem wöchentlichen Newsletter, lästig. Und werde die Zustellung kündigen.
Mir ist bewusst, dass es einen Trend zu immer kürzeren Informationsbrocken und Aufmerksamkeitsspannen gibt. Die von Ihnen zitierten positiven Zuschriften zeigen das ja auch. Indes befördert dieser Trend auch nur bruchstückhaftes und kontextloses (oder schlecht eingeordnetes) "Wissen" - also hoch fehleranfälliges.
Wer nicht (mehr) in der Lage ist, einen Text (Email) mit einem Dutzend - ohnehin schon sehr zusammengefassten - Hinweisen mit einem Blick auf Interessantes zu scannen, sollte m. E. nicht unbedingt verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Gerade wenn die Zeit knapp ist. 5x wöchentlich eine Mail öffnen, scannen, und löschen erfordert über alles gesehen mehr Zeit und Aufmerksamkeit, als dies einmal und dann etwas länger zu tun. Der Arbeitsflow wird 5x statt 1x umgeleitet. Kein Wunder, dass, wer so arbeitet, gefühlt immer weniger Zeit und Aufmerksamkeit für die einzelne Informationseinheit aufbringen kann. Das "Problem" wird durch die Strategie "hohe Frequenz, reduzierter Inhalt" verstärkt statt behoben.
That said: Natürlich könnte ich auch mit 5x wöchentlich umgehen. Wenn es denn wichtig genug wäre. In fact: 14tägig oder monatlich wäre für diesen Inhalt gerade Recht.
Na dann nicht.
Die Welt wird komplexer, und die Menschen fühlen sich von zusammenhängenden Informationen zunehmend überfordert. Das kann nicht gut gehen.
Vielen Dank soweit für Ihre Arbeit, die mir gelegentlich interessante Anregungen gegeben hat. Das ist indes in letzter Zeit ohnehin seltener geworden (ich vermute, das liegt weniger an Ihrer Arbeit als an den publizierten Inhalten, die Sie zusammenfassen; wie gesagt: der allgemeine Trend ...) und auf dieser Basis ist es das nicht mehr wert.”
Wo Sie uns finden? Wie immer unter www.mwonline.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Weiterhin viel Spaß beim Lesen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Webers