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Hitzewelle mit Flyersalto und re:Respekt³

Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).

Zwar sind viele gerade im Urlaub, dennoch passiert bei Queermed immens viel.

Neben den allgemeinen Vorbereitungen für das re:Respekt (dazu mehr Infos weiter unten) werden auch die Vorträge und Workshop anfragen für die letzten Monate dieses Jahres als auch bereits für das neue Jahr geplant. Gleichzeitig wird mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten geschaut, wie die Netzwerkarbeit vorangebracht werden kann.

Eine kleine schöne Ankündigung (eigentlich gibt es glücklicherweise viele schöne Ankündigungen) zu einem neuen Flyer gibt es auch. Es freut mich immer, wenn monatelange Arbeit endlich gezeigt werden kann.

In diesem Sinne, steigen wir ein:

Queermed Teil von Neue Deutsche Organisationen

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Die neue deutsche organisationen ist ein Verband, der sich mit über 200 Mitgliedsorganisationen gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland einsetzt.

Mir ist es immens wichtig, über die eigene Arbeit und Schwerpunkt hinaus andere Organisationen mit zu unterstützen als auch mich stetig weiterzubilden. Denn diskriminierende Strukturen betreffen immens viele Menschen in Deutschland und es gilt diese Strukturen für alle Menschen gleichermaßen abzubauen.

“Das erste Mal allein beim Arzt”- neue Queermed-Flyer!

Seit ich letztes Jahr auf der TinCon in Hamburg einen Vortrag zum Thema “Das erste Mal allein beim Arzt” (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) geben durfte, hat mich das Thema immer weiter verfolgt. Die Reaktionen auf den Talk und die Aufnahme davon haben mir gezeigt, dass es ein Thema ist, was viele Menschen interessiert. Sowohl Jugendliche und junge Erwachsene, als auch Eltern und Sorgeberechtigte, die gerne etwas mit an die Hand geben möchten.

Leider hat sich die Erstellung des Flyers verzögert, weil es an finanziellen Mitteln gefehlt hat. Gleichzeitig wurden alle Förderanträge abgelehnt, die für dieses Vorhaben gestellt wurden. Mithilfe von privaten Spenden hat es nun endlich geklappt. Zusammen mit der Agentur nach.morgen, die bereits seit geraumer Zeit Queermed in allen designtechnischen Anliegen unterstützt, ist dieser tolle Faltflyer entstanden. Gefüllt mit Informationen rund um den ersten Besuch und wie sich junge Menschen darauf vorbereiten können.

Angefragt kann der Flyer via E-Mail an info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Queermed in der Apotheken-Umschau:

Ich dürfte bei der Apotheken Umschau mit Laura Patz über Queermed und die Herausforderungen bei der Suche nach einer sensibilisierten Gesundheitsversorgung sprechen.

Es ist wichtiger denn je, dass sich auch größere Medien mit diesem Thema beschäftigen. Denn respektvoll in Praxen und Kliniken behandelt werden, das möchten wir alle.


Ich bin gespannt auf eure Gedanken!

Update: Aufruf zur Teilnahme: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.

Update: Wir haben mittlerweile über 30 Unterzeichnende beim offenen Brief. Darunter der LSVD Bayern, die Feministische Medizin e.V., die tin* Rechtshilfe und die Sozialhelden!

Aktuell initiiert die gemeinnützige Organisation Queermed Deutschland die Kampagne „Gut gefühlt“, mit der wir gemeinsam für eine diskriminierungssensible, zugängliche und respektvolle Gesundheitsversorgung für alle eintreten.

Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Dinge:

  1. Ein offener Brief, der sich an Praktizierende und Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen richtet und konkrete Forderungen für eine diskriminierungsarme, selbstbestimmte Versorgung formuliert.

  2. Eine begleitende Social-Media-Aktion, in der queere, intersektional marginalisierte Menschen persönliche Erlebnisse teilen, in denen sie sich in medizinischen Kontexten gut, sicher oder gesehen gefühlt haben.

Uns ist wichtig, dass der offene Brief von möglichst vielen Organisationen, Institutionen und Fachpersonen mitgetragen wird – als gemeinsames Zeichen für Veränderung und Haltung im Gesundheitswesen.

➡️ Hier könnt ihr den offenen Brief einsehen

[ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Link  (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)zum Queermed-Blog und dem offenen Brief] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Falls Organisationen und Initiativen Interesse haben, am offenen Brief teilzunehmen, reagiert bitte gerne auf diese E-Mail oder schreibt mir an s.grzybek@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

re:Respekt hoch3 - Queermed lädt ein 25.09.2025

Endlich ist es soweit. Ich darf euch im Namen von Queermed herzlich einladen zum 3. re:Respekt. Dieses Jahr unter dem Motto: “Power Play. Machtverhältnisse in der Gesundheitsversorgung.

Mit dabei auf dem Panel sind Sookee, Helena Steinhaus, Ninia LaGrande und Gianni Jovanovic.

Die Moderation darf ich dieses Jahr übernehmen. Ich bin sehr gespannt, denn als Location haben wir die alte Scheune im Altenberger Hof des Bürgerzentrum Nippes sichern können und dürfen auch einen Teil des Außenbereichs mit nutzen.

Tickets gibt es über rausgegangen:

Queermed liest

Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.

Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Digitale Diagnosen

Laura Wiesböck - Digitale Diagnosen

Wann wird Sprache zur Befreiung – und wann beginnt sie, ihre Bedeutung zu verlieren? Was passiert, wenn Worte wie „Trauma“, „triggern“ oder „toxisch“ so oft gesagt werden, dass sie alles und nichts bedeuten?

In den sozialen Medien ist mentale Gesundheit allgegenwärtig: Reels, Posts, Memes und Selbstdiagnosen prägen, wie wir über uns und andere sprechen. Doch wo liegt die Grenze zwischen Enttabuisierung und Überdehnung, zwischen Sensibilisierung und Selbstinszenierung?

In Digitale Diagnosen analysiert Soziologin Laura Wiesböck scharf und klar den Social-Media-Trend rund um „Mental Health“. Sie zeigt, wie psychologische Begriffe im Netz inflationär verwendet werden – und welche Folgen das für unser Verständnis von Krisen, Verletzungen und Alltagserfahrungen hat. Ein Plädoyer dafür, emotionale Ambivalenzen auszuhalten, ohne jede Schwierigkeit pathologisieren zu müssen.

(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)

Kommende Termine

Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:

Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:

Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:

  • Vorstellung und Funktionalität von Queermed

  • Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen

  • Sensibilisierte Gesundheitsversorgung

  • Medical Gaslighting

  • Patient*innenempowerment

  • Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen

  • Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens

  • Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen

  • Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen

  • Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"

  • (mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen

Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) )

Credits: Jana Rodenbusch

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!

Solidarische Grüße

Euer Samson

Steady Support

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