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Da isses!

Screenshot aus einem Video, das ich von einem WDR-Interview zum Buch "Picknick auf der Autobahn" gemacht habe.

Liebe Flauschis!

Das Buch ist endlich da - die ersten von euch hatten über Autorenwelt signierte Exemplare erworben und sind schon dabei, es zu lesen.
Jetzt hat die nervige Zeit begonnen, die für die Bestsellerlisten zählt. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Für ein paar Interviews habe ich das Buch ganz frisch nochmal gelesen, das ist immer ein besonderer Moment im Vergleich zum Schreiben, was eher Stück für Stück geschieht.

Und ich muss sagen:

Es gefällt mir! Die Abwechslung der fröhlichen, humorigen Geschichten von Mario mit meinen auf die jeweiligen Kapitel abgestimmten Faktenchecks machen Laune. Kapitalismuskritik trifft auf eine zukünftige Gesellschaft, in der Mensch mit Laufen Geld verdient. Ländliche Räume wagen etwas Urbanisierung und städtische Räume verdörfern und legen sich wieder Landwirtschaft zu. Alles ganz locker ohne Hyperloop und 70-Stunden-Woche. Weil die Mobilität nicht eingeschränkt, sondern bewusst gelebt wird.

Wer es bestellen möchte, findet auf meiner Seite alle Möglichkeiten. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ich empfehle natürlich den lokalen Buchhandel, wenn es online sein soll, bestelle ich persönlich bei Autorenwelt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), da bleibt mehr bei uns Schreiberlingen, über buch7 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die arbeiten gemeinwohlorientiert und spenden, oder suche auf geniallokal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) etwas in deiner Nähe.

Dieses Foto hier stammt von Enno Park, einem von mir sehr geschätzten Menschen, der wegen Post Covid Frührentner wurde.

Katze Penny schnuppert an dem Buch „Picknick auf der Autobahn“, man sieht das Vorschaltblatt mit den Signaturen von Katja Diehl und Mario Sixtus.

Hier findet ihr meine Gedanken zur Preiserhöhung beim Deutschlandticket (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und hier die zum Egoismus (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) von Autofahrenden. Ich habe während des Berlin Marathon (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) eine völlig andere Stadt erlebt.

Am 30.9. ist unsere Buchpremiere. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Wir machen mit euch zwar kein

Picknick auf der Autobahn,

aber wir eröffnen euch Geschichten, Gedanken und Großartiges, was diese Vision zur Realität werden lassen wird.

Berlin, Maschinenhaus der Kulturbrauerei.

Netzfundstück zur Technologieoffenheit:

Ein Pferd frisst aus dem Kofferraum eines roten Porsche. Da der Porsche 911 im Prinzip ein plattgehauener VW Käfer ist, befindet sich der Kofferraum dort, wo bei anderen Autos die Motorhaube ist, also vorn.

Ich war zu Gast bei phoenix zur “neuen Bahnstrategie”. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Screenshot aus dem Gespräch bei Phönix. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Und im WDR zum neuen Buch: (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Auch diese Woche gehen wieder zwei exklusive Videointerviews für euch online.

Autonomes Fahren: Zwischen Hype, Realität und politischer Verantwortung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

mit Sven Altenburg, Prognos Hamburg

Vor zehn Jahren galt autonomes Fahren als Heilsversprechen: rollende Wohnzimmer, Tür-zu-Tür-Mobilität, neue Freiheit. Heute ist der Hype merklich abgeebbt. Die Technologie ist weit davon entfernt, das zu leisten, was viele versprochen haben – und die wirklich großen Fragen sind politischer Natur.

Drei zentrale Zitate von Sven aus unserem Gespräch:

„Autonomes Fahren ist bei weitem nicht da, wo viele Leute es verorten. Zu behaupten, dass wir in fünf Jahren alle autonom unterwegs sind, ist schlicht unseriös.“

Die Technik stößt im Alltag schnell an Grenzen. Komplexe Situationen im Stadtverkehr überfordern die Systeme, Freak-out-Modes sind dokumentiert. Auf Autobahnen mag vieles funktionieren – doch die Stadt ist die eigentliche Herausforderung.

„Wenn wir am Ende Millionen leer fahrende autonome Fahrzeuge haben, sinkt der Besetzungsgrad unter 1. Dann droht uns ein Megastau von leeren Autos.“

Die Gefahr liegt nicht nur im technischen Scheitern, sondern auch in der unregulierten Nutzung. Ohne klare Regeln droht das autonome Fahren den Verkehr nicht zu entlasten, sondern zu verschärfen.

„Die Frage ist politisch: Unter welchen Voraussetzungen kommen autonome Fahrzeuge – und unter welchen nicht? Lebenswerte Städte werden nicht von Technik bestimmt, sondern von den Menschen, die darin wohnen.“

Es braucht politische Leitplanken, die den Einsatz steuern: Mindestbesetzungsquoten, Carpooling-Pflicht, Einfahrtsbeschränkungen, neue Standards für öffentlichen Raum. Autonomes Fahren darf nicht zum Selbstzweck der Tech-Branche verkommen, sondern muss sich an gesellschaftlichem Nutzen messen lassen.

Mein Fazit

Autonomes Fahren ist eine spannende Hochtechnologie mit Potenzial – aber kein Selbstläufer. Ohne Regulierung und klare politische Entscheidungen riskieren wir, die Fehler der autogerechten Stadt zu wiederholen. Es geht darum, die Technologie in ein Mobilitätssystem einzubetten, das Klimaziele, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe fördert. Am liebsten außerhalb von städtischen und eher in suburbanen und ländlichen Räumen.

Kinder, Städte und Verkehrswende: Mobilität neu denken - Verena Zeidler, Referentin für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

  • Radverkehr für alle statt für wenige: Planung darf nicht nur die 5 %, die ohnehin fahren, bedienen.

  • Kinder im Mittelpunkt: Eigenständige Mobilität von Kindern ist Schlüssel für lebenswerte Städte.

  • Sicherheit zuerst: Unfallanalysen und Schutz des Rad- und Fußverkehrs müssen von Beginn an Teil der Planung sein.

In meinem Gespräch mit Verena Zeidler wurde deutlich: Veränderung in der Verkehrspolitik beginnt im Kleinen – und muss doch das Ganze im Blick haben. Besonders spannend war der Blick auf Städte wie Frankfurt, die Kinder und Jugendliche in die Planung eingebunden haben und damit neue Impulse setzen.

Drei zentrale Zitate von Verena:

„Es nützt nichts, Radverkehrsplanung zu machen für fünf Prozent der Bevölkerung. Wir müssen Lösungen schaffen, die für alle funktionieren.“

Radverkehr darf nicht nur eine Nische bedienen. Entscheidend ist, dass Infrastruktur so gestaltet wird, dass sich die breite Mehrheit sicher fühlt – von Kindern über Jugendliche bis zu Senior*innen.

„Für mich ist das Bild, das mich antreibt: Kinder können eigenständig sicher unterwegs sein. Straßenräume sind belebt, begrünt – und Orte, an denen man sich gerne aufhält.“

Mobilität ist mehr als CO₂-Reduktion. Sie entscheidet darüber, wie lebenswert unsere Städte sind und welche Räume wir zukünftigen Generationen hinterlassen.

„Wir müssen viel stärker Sicherheit von Anfang an mitdenken. Unfallanalysen dürfen nicht erst am Ende der Planung kommen – sie müssen Grundlage der Gestaltung sein.“

Sicherheitsaspekte – gerade für Rad- und Fußverkehr – werden noch immer zu oft nachrangig behandelt. Hier liegt enormes Potenzial, um Vertrauen in nachhaltige Mobilitätsangebote zu stärken.

Fazit

Ob Frankfurt, Karlsruhe oder kleinere Städte wie Landau: Wo Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenspielen, sind Veränderungen möglich – manchmal sogar schneller als gedacht. Entscheidend ist, Ziele klar zu benennen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und die Vorteile für alle sichtbar zu machen.

Fahndungsplakat, das drei Verkehrsminister zeigt. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Liebe Frau Diehl,

ich bin Mitglied im VCD und heute hatten wir in Aschaffenburg den sogenannten Park(Ing) Day, bei dem eine (eigentliche) Fußgängerzone für mehrere Stunden für Autos gesperrt wurde, um Platz für die Menschen zu schaffen. Soviel nur für den Kontext.
Ich hatte Standdienst und dort Besuch von zwei Jungen Mädchen (ca 7 & 10 Jahre alt). Die Mutter der beiden hatte dein Buch "Komm mit in die Welt von morgen" mitgebracht und das ältere Mädchen hat mir und ihrer Schwester daraus vorgelesen. 
Ich habe wirklich alles an dem Buch geliebt und fand es unendlich süß und wertvoll. (Die Texte, die Bilder, die Themen, die Diversität, die Inklusion. Alles)
Noch schöner fand ich, dass das Mädchen so gerne daraus vorgelesen hat und keinerlei Probleme mit dem Gendersternchen hatte. Sie hat es gelesen, als wäre es das normalste der Welt. Und das obwohl sie sich zu Beginn noch entschuldigt hat, dass es evtl. holprig werden könnte, da sie eine LRS hat. 
Wahnsinn, dass so viele (vorrangig, aber leider nicht ausschließlich, alte Weise Cis-Männer) ein Problem mit diesem kleinen Sternchen haben, aber ein vermeintlich beeinträchtigtes Kind so gar nicht.
Diese Situation heute hat mich heute so berührt und auch ein bisschen Hoffnung gegeben. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Und damit zu den Links der Woche!

Datenanalyse zu Autobahnen Tempolimit 120 könnte 58 Menschenleben pro Jahr retten

Dutzende Todesfälle auf Autobahnen könnten verhindert werden. Voraussetzung: ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung an der Uni Bochum. Sie schließt eine jahrzehntealte Wissenslücke.

https://www.spiegel.de/auto/tempolimit-120-koennte-58-menschenleben-pro-jahr-retten-studie-zeigt-weniger-verkehrstote-a-9d3d51ba-c870-4fe6-a105-26368a4e21c4 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Für den Fernverkehr in Deutschland gilt, dass er sich selbst finanzieren muss.

Die Deutsche Bahn sollte am Ende also entweder bei null rauskommen oder bestenfalls sogar Gewinne machen, sagt der Journalist und Bahn-Blogger Niklas Hoth. Beides sei aber seit vielen Jahren nicht der Fall.

Nun steht laut neuer Bahn-Strategie ein Jahrzehnt der Sanierungen an. Diese kosten große Summen. Um das alles zu finanzieren, soll künftig unter anderem durch Streckenkürzungen gespart werden.

"Der Wunsch nach guter Anbindung passt nicht mit dem Wunsch zusammen, wirtschaftlich zu sein und Geld zu verdienen."

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/bahn-fahrplaene-wenn-grossstaedte-ihren-fernverkehr-verlieren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

IAA endgültig Zuschussgeschäft

Generierte die Motorshow vor Jahren noch das Stammkapital des VDAs, so ist jetzt trotz erweiterter Ausstellungsfläche und Einberechnung externer Events wieder nur eine halbe Million der Einladung gefolgt. Irgendwie beruhigend oder?

https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250914_PM_IAA_MOBILITY_2025_Innovationsfeuerwerk_Leistungsshow_und_begeisterte_Aussteller-sowie-Besucher-beim-Mobilittsfestival-in-Muenchen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Mit der zunehmenden technischen Reife und der seit März 2025 geltenden Verordnung für automatisiertes Fahren in der Schweiz startet das zur AMAG Gruppe gehörende AMAG LAB gemeinsam mit dem Kanton Luzern, dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) sowie der Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL AG) eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von automatisiertem Ridepooling im Kanton Luzern.

https://www.amagpress.ch/press/amag-lab-und-oev-partner-erarbeiten-machbarkeitsstudie-zur-automatisierten-mobilitaet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Die Deutsche Bahn ist unpünktlich und der Deutschlandtakt erst für 2070 angekündigt. Peter Füglistaler ist einer der besten Kenner der Schweizerischen Bundesbahnen.

Er sagt, was in der Schweiz anders läuft.

https://open.spotify.com/episode/0xzzFYGcNWO77y1zg6A7Yv?si=4vNvpGvbQyOWBxPXD2OJ5Q&context=spotify%3Ashow%3A4QqzEUYErkdjbICHvwt9cu&nd=1&dlsi=fe1111709a1c45c6&_reload_cause=banner-auto-reload (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Bahn plant mehr ICEs zwischen Städten und weniger Züge in der Fläche

Die Deutsche Bahn baut ihre ICE-Verbindungen zwischen großen Städten aus. In der Fläche reduziert sie ihr Angebot hingegen – unter anderem wegen des Deutschlandtickets.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2025-09/bahn-ice-verbindungen-ausbau-struktur-sprinter (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Mit Schuleintritt üben viele Familien fleißig den Schulweg.

"Eltern-Taxi? Nein, danke! Bitte zu Fuß“, predigen die Grundschulen. "Die Kleinen schaffen das!“ Aber wie sieht es ein paar Monate vorher im Kindergarten mit dem unbegleiteten Heimweg aus? Undenkbar! Viel zu klein! Kein Gefahrenbewusstsein! Ist doch gar nicht erlaubt! Das dachte unsere Autorin zumindest, bis ihr Kind fand, dass es jetzt groß genug dafür ist.

https://www.eltern.de/schulkind/duerfen-kita-kinder-alleine-nach-hause-gehen--14031032.html?utm_source=firefox-newtab-de-de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ich danke euch für euren Support - ich bin so dankbar, dass ich mir Dank euch meine Arbeit “leisten” kann.

Bleibt gesund und zuversichtlich!

Eure

Katja

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