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Football shirts with a story

Es ist Montag, der 8. September 2025, und du liest die STOFFKUNDE, den wöchentlichen trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)-Newsletter. Ein Blick in den Maschinenraum, ein Interview mit dem Trikotbuch-Autor Gerdo van de Peppel, Podcast-Pläne und die erstaunlich vielen lokalen Trikotsponsoren von Arminia Bielefeld.

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Die Steady Seite aller Ausgaben der STOFFKUNDE. Hier könnt ihr alle Ausgaben, die bisher erschienen sind, noch mal nachlesen und euch auch für den Newsletter anmelden. Darüber hinaus werden alle Posts in Zukunft auch auf meiner eigens dafür eingerichteten Website stoffkunde.com abrufbar sein. Ich hoffe, dass ich die fertige Seite nächste Woche präsentieren kann.

Heute gewähre ich euch mal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der STOFFKUNDE. Und warum ich Dinge so tue, wie ich sie tue.

Wenn ihr diesen Newsletter heute Morgen ab 6 Uhr in eurem E-Mail-Postfach vorfindet, habe ich dafür meistens den ganzen Sonntag davor damit verbracht, ihn fertigzustellen. Manchmal weiß ich schon im Vorhinein, worüber ich schreiben möchte, manchmal, wie letzte Woche mit dem Ausflug zum Tennis oder heute, kommt mir die Idee dafür erst, wenn ich mich morgens an den Rechner setze.

Als ich Anfang Juli die STOFFKUNDE gestartet habe, war mein Ziel, euch wöchentlich mit den neuesten Hintergründen, Nachrichten, Daten, Fakten & Grafiken sowie allen wichtigen Infos aus der Welt der Trikots zu versorgen. Darüber hinaus ab und zu Interviews wie heute mit dem Trikotsammler und Trikotbuchautor Gerdo van de Peppel oder wie vor ein paar Wochen mit dem Gründer der Fußball-Vintage-Börse Sebastian Brauwers. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ich habe mir einen Google-Alert eingerichtet mit diversen Schlagwörtern wie Matchworn, Fanartikel, Trikot, Merchandising, Ausrüster u.v.m. Jeden Tag bekomme ich eine Mail mit Links zu Artikeln, die Google nach diesen Stichworten gefunden hat. Diese werte ich aus und picke mir die News und Links raus, die meiner Meinung nach auch für euch interessant sein könnten. Manche Links sind auch gute Ausgangspunkte für weitere Geschichten, denen ich später nachgehen möchte.

Bei den Links stoße ich jedoch immer öfter auch auf Paywalls, wo ich gebeten werde, mich zu registrieren, eine App herunterzuladen oder Club-Mitglied zu werden, um alle Inhalte lesen zu können. Das ist völlig legitim, denn jedes Medienunternehmen und jeder Creator möchte und soll sein Geld verdienen können, auf die Art und Weise, wie sie es für richtig halten. Ich arbeite ja aus diesem Grund ebenfalls mit Steady, um euch die Möglichkeit zu geben, meine Arbeit zu unterstützen.

Ich freue mich über jeden, der oder die den Aufwand betreibt, sich bei Steady für die STOFFKUNDE anzumelden (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) um sie sich jeden Montagmorgen per Mail schicken zu lassen. Denn jeder Newsletter-Abonnent erhöht meine Reichweite und damit für mich Sichtbarkeit bei euch, aber vor allem auch in der Branche. Denn wenn ich von Sportartikelherstellern, Ausrüstern, Vereinen, Verbänden, Spielern oder Funktionären Informationen haben möchte oder Personen für ein Interview anfrage, ist es halt attraktiver, wenn ich sagen kann, dass sich für die STOFFKUNDE schon 1.000 Leute angemeldet haben, statt nur 120 wie aktuell. Und dass jede Woche zehn bis fünfzig neue Anmeldungen hinzukommen, was sie im Moment leider noch nicht tun.

Trotzdem kann jeder von euch alle STOFFKUNDE-Ausgaben kostenlos und ohne Registrierung auf meinem Steady-Profil (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) nachlesen. Und demnächst auch auf meiner eigenen, letzte Woche dafür eingerichteten Website stoffkunde.com. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Aktuell bin ich noch dabei, alle Posts von Steady rüberzuziehen. Ich hoffe, dass dieser Vorgang bis nächsten Sonntag abgeschlossen ist. Die Website ist dann ein zusätzliches Marketingvehikel für mich, um mein Angebot bekannter zu machen und sich für den Newsletter zu registrieren und Unterstützer zu werden.

Dieses Projekt ist auf zwei bis drei Jahre angelegt. Ein schnelles Wachstum ist daher für mich nicht ganz so dringend wie eventuell für andere Creator. Ich mache jedoch kein Geheimnis daraus, dass ich mich über jeden von euch freue, der oder die das Fan-Paket (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder als Unternehmen das Sponsor-Paket (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) abschließt. Jedes gebuchtes Paket versetzt mich in eine bessere Ausgangslage, um angedachte Projekte schneller voranzubringen.

Eins dieser Projekte in der nahen Zukunft ist ein Interview-Podcast mit Persönlichkeiten aus der Trikotwelt. Der Termin für meine erste Podcast-Aufnahme ist schon vereinbart und wird Mitte November erfolgen. Doch bevor ich nun weitere Gesprächstermine mit weiteren Gästen vereinbare, würde mich interessieren, welche Gäste ihr euch für so einen Trikot-Interview-Podcast wünscht. Außer Spielern (aktuellen oder auch Ex-Spielern), die ich ohnehin auf dem Radar habe, aber an die es nicht so einfach ist, ranzukommen. Stichwort: Reichweite – siehe oben!

Schreibt mir gerne eure Gastwünsche an newsletter@trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Und es müssen dabei gar nicht mal konkrete Namen sein, es können auch allgemeine Gästewünsche sein, wie zum Beispiel der Leiter eines Vereins- oder Fußballmuseums oder ein Trikotdesigner eines Sportartikelherstellers oder ein Trikothändler oder der Betreiber eines Auktionshauses oder andere. Ich habe meine Wunschliste schon im Kopf, würde sie aber gerne abgleichen mit euren Wünschen.

Noch ein Hinweis zum geplanten Podcast. Die Aufnahmen sollen/werden im Zeitraum November bis Januar stattfinden. Online gehen möchte ich damit dann jedoch erst ab Februar. Ich plane dabei in Staffeln. Die erste Staffel mit acht bis zwölf Gesprächen von Februar bis Mai und dann die nächste Staffel im Herbst von Oktober bis Weihnachten. Auch dieser Podcast wird dann auf jeden Fall kostenlos zu hören sein.

Und auch für den Podcast gilt: Jede Unterstützung ist willkommen. Sei es als Sponsor, Gesprächsgast oder als Stifter des benötigten Equipments. Meldet euch gerne,

Zum Schluss noch mal einen Schritt zurück zum Thema Verfügbarkeit meines Angebots. Ich habe einige Vorbilder, an denen ich mich orientiere und deren Medien ich selber regelmäßig oder ab und zu nutze und deren Business-Modell ich gut finde und Teile davon auch für mein Projekt adaptiere.

So bin ich zum Beispiel ein großer Fan vom Medienmagazin dwdl.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Die sind schon seit 23 Jahren am Markt und der Gründer, Thomas Lückerath, hat als junger Mann aus seinem Wohnzimmer heraus das Medienmagazin gegründet und sich dabei speziell auf die TV-Branche konzentriert. Heute ist es eines der reichweitenstärksten Medienmagazine, finanziert ausschließlich über Werbung, und eines der besten Stellenmärkte der Branche. Nachmachen lässt sich ein rein werbefinanziertes Onlinemagazin heute jedoch nicht mehr. Da hätte ich ebenfalls schon 2002 mit anfangen müssen. Aber in Sachen Qualität, Expertise und von seinen Werten sind dwdl.de seit Jahren eines meiner großen Vorbilder im Medienbusiness. Und genau wie dwdl.de soll und wird Werbung auf meinen Seiten zu finden sein. Dazu später noch etwas mehr.

Einen ganz anderen Weg geht das Medienmagazin uebermedien.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), das sich komplett über seine Mitglieder und Unterstützer finanziert und damit komplett unabhängig ist und somit kritisch über Medien berichten kann. Über 7.100 User sind Abonnenten von Übermedien und finanzieren dadurch das Magazin und die Redaktion. So viele Abonnenten würde ich gar nicht benötigen, um aus STOFFKUNDE und trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ein Vollzeit-Business zu machen. Bei Übermedien sind alle Artikel bis auf die aktuellsten frei verfügbar. Hier haben die Unterstützer einen exklusiven Vorgriff drauf. Doch bereits nach einer Woche sind diese Reportagen oder Meinungsstücke bereits für jeden lesbar. Keine dauerhafte Paywall oder lange Wartezeit, um einen Artikel, der einen interessiert, ebenfalls lesen zu können. Und trotzdem für die Unterstützer und Fans des Angebots ein schönes Extra-Plus. So eine Umsetzung kann ich mir auch gut für trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und die STOFFKUNDE vorstellen. Dass es hier zum Beispiel einen besonderen Inhalt in der Woche des Erscheinens gibt, der aber bereits in der Folgewoche von jedem gelesen werden kann.

Wie viele regelmäßige Unterstützer Max-Jacob Ost (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) für seinen Rasenfunk (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) hat, verrät er im Podcast-Gastauftritt vom KWANCLUB-Podcast von Maximilian Valentin (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) nicht.

https://www.podcast.de/episode/693337782/vom-sportjournalisten-zum-unabhaengigen-sportmedium-max-jacob-ost (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Aber er gibt trotzdem sehr tiefe Einblicke in die finanzielle Entwicklung des Rasenfunks und den Arbeitsaufwand, den er dafür betreibt. Davor habe ich den höchsten Respekt. Zudem ist der Rasenfunk wie Übermedien komplett unabhängig und Max möchte auch gar keine Sponsoren und Werbepartner. Er nutzt auch kein Steady oder Patreon oder ähnliche Dienste, sondern die Fans und Unterstützer des Rasenfunk überweisen ihm bzw. seiner GmbH monatlich die Summen, die sie sich leisten können oder wollen. Unterschiedliche und vor allem kleinere Unterstützerbeträge lassen sich mit Daueraufträgen natürlich einfacher überweisen als mit Diensten wie Steady. Denn wenn ich meinen Monatspreis auf 3 Euro setzen würde, bliebe davon bei Steady wegen der höheren Provisionen und Kosten der Finanzdienstleister nicht mehr allzu viel übrig. Abgesehen davon möchte ich gar nicht so viele unterschiedliche Pakete anbieten. Die einzigen zusätzlichen Pakete, die mit Sicherheit kommen werden, sind die, bei denen ich mit meinen eigenen Büchern ein Bundle erstelle. Wenn jetzt im September die aktualisierte Neuauflage des Buches Das Eintracht Frankfurt Trikot von 1899 bis heute (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wieder lieferbar ist, werde ich dieses und Das Gladbach Trikot von 1900 bis heute (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) als Fan-Paket plus auf Steady anbieten. Einige Texte von Bundesliga-Trikots bis heute sind bereits kostenlos auf trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) verfügbar. Ich werde versuchen, hier in nächster Zeit ein paar weitere Artikel online zu stellen. Für den Herbst/Winter 2027/28 ist eine sehr stark erweiterte Neuauflage des Buches geplant (plus 100 Seiten!). Ich hoffe, dass ich dazu in naher Zukunft mehr sagen kann. Sollte das Buchprojekt am Ende doch noch scheitern, was ich nicht hoffe, kann ich mir vorstellen, es auch komplett online umzusetzen.

Da ich seit über 30 Jahren in der Medienvermarktung arbeite, sind Werbung und Sponsoring bei mir wichtige Bausteine im Finanzierungs-Mix. Ich wäre auch unglaubwürdig, wenn nicht, denn Ausrüster, Trikotsponsoren und Merchandise spielen bei mir thematisch eine große Rolle. Alleine durch mein hohes persönliches Interesse daran und auch weil ich trikotmagazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und die STOFFKUNDE selbstverständlich als Möglichkeit sehe, dass Unternehmen ihr Engagement im Fußball über meine Online-Angebote verlängern können. Das bedeutet aber nicht, dass ich morgen meine Seele verkaufen würde, sollte mir von irgendeiner Seite ein unmoralisches Angebot unterbreitet werden.

In dem Sinne: Bis nächste Woche!
Euer Steve

Interview
Trikotsammler und jetzt auch Buchautor Gerdo van de Peppel aus den Niederlanden.
Trikotsammler und jetzt auch Buchautor Gerdo van de Peppel aus den Niederlanden. Foto: Gerdo van de Peppel.

Gerdo van de Peppel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), geboren 1974, ist ein Trikotsammler aus den Niederlanden und hat im letzten Jahr das Buch „Football shirts with a story“ im Verlag Uitgeverij Abessijn veröffentlicht. Darin hat er über 100 Sammler aus aller Welt gebeten, ihm ein Foto ihrer Lieblingstrikots aus ihrer eigenen Sammlung zu schicken und eine Geschichte dazu. 81 davon wurden im Buch veröffentlicht. Aus Deutschland sind Oliver Vorderstemann (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Niels Plüg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Oliver Kleissberg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Boris Möller (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Marcel Hoffmann-von der Heyden (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mit ihren Trikots und Geschichten dabei. Dazu zahlreiche weitere bekannte Namen aus der internationalen Trikot-Community auf Instagram. Für die STOFFKUNDE habe ich Gerdo ein paar Fragen per Mail geschickt, die er mir wie folgt beantwortet hat.

Hallo Gerdo, wann hast du mit dem Sammeln angefangen und warum?

Ich sammle jetzt seit fast 21 Jahren. Es begann, als ich mit sechs Jahren mein erstes Ajax-Trikot fand und dachte: „Vielleicht finde ich das jetzt in meiner Größe.“ Und dann fing alles an.

Wann hast du dein erstes getragenes Trikot bekommen und von wem?

Mein Lieblingsverein ist der FC Wageningen; ich wurde in der Nähe des Stadions geboren. Der FC Wageningen verschwand 1992, er ging in Konkurs. Mein Schwiegervater fand ein Trikot dieses Vereins und fragte, ob das etwas für mich wäre. Das war mein erstes getragenes Trikot.

Du sagst, du hast jetzt über 500 Trikots. Wie lange hast du dafür gebraucht? Und wann wirst du aufhören, wenn überhaupt? Wie gesagt, sammele ich seit 21 Jahren und ich werde nicht aufhören. Es ist ein tolles Hobby.

Wann kam dir die Idee zu dem Buch über Sammler und ihre Lieblingstrikots? Und wie lange hat es von Anfang bis Ende gedauert?

Ich hatte eine verrückte Idee und sagte zu meiner Frau: „Wenn ich 50 bin, möchte ich ein eigenes Buch über mein Hobby haben.“ Es hat ein Jahr gedauert. um es fertigzustellen.

Wie hast du die Sammler gefunden und wie viele hast du kontaktiert?

Ich habe zufällig Direktnachrichten an Sammler geschickt. Einige dachten, meine Mails seien Spam, und haben nicht geantwortet. Als sie das Buch gesehen haben, haben sie es bereut.

Fehlen Sammler, von denen du dir gewünscht hättest, dass sie dabei sind, aber die abgelehnt oder gar nicht geantwortet haben?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin sehr glücklich über alle Sammler, die in meinem Buch vertreten sind, und ich bin vor allem sehr stolz darauf, dass auch Jordi Cruijff darin vertreten ist, und natürlich auf all die anderen Sammler mit ihren tollen Geschichten.

Griechenland Trikot von Diadora.
Eines meiner Lieblingstrikots und Geschichten aus dem Buch. Das Trikot gehört dem englischen Trikotsammler Adam Moll. Es wurde von Griechenland während der erfolgreichen Qualifikation für die WM 1994 in den USA getragen. Für das Turnier entschied sich der Verband jedoch für ein viel einfacheres Design. Griechenland verlor alle drei Gruppenspiele und schied aus. Adam schreibt so schön im Buch: "Probably retribution from the gods for such an unforgivable decision."

Ich persönlich interessiere mich sehr für die Geschichten hinter einem Trikot. Nicht so sehr für die des Sammlers. Geschichten wie Adam Moll sie in deinem Buch über das griechische Trikot von Diadora erzählt oder Sergi Fonts (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Geschichte über das exklusive Barcelona-Trikot von Mont Halt. Darüber hätte ich zum Beispiel gerne viel mehr erfahren.

Barcelona-Trikot aus dem Finale im Europapokal der Pokalsieger 1979. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
FC Barcelona-Trikot aus der Sammlung von Sergi Font. Getragen im Finale im Europapokal der Pokalsieger FC Barcelona gegen Fortuna Düsseldorf in Basel am 16. Mai 1979. Mehr dazu im Buch Football shirts with a story von Gerdo van de Peppel.

Mont Halt ist ein spanisches Textilunternehmen, dessen Fabrik sich in Sant Vicenç de Montalt in der Nähe von Matarò befand. Ob der Name des Unternehmens vom Namen des Ortes Montalt abgeleitet wurde oder die französische Adaption des Nachnamens des Textilunternehmers Agustí Montal ist, der 1969 zum Präsidenten des FC Barcelona gewählt wurde, ist jedoch nicht hundertprozentig geklärt. Das Unternehmen war Anfang der 1960er Jahre für einen Großteil der Fußballtrikots spanischer Mannschaften verantwortlich. Mont Halt kleidete nicht nur den FC Barcelona ein, sondern produzierte ab der Saison 1960/61 auch die weißen Trikots für den Erzrivalen von Real Madrid, damals dank Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskás die mit Abstand beste Mannschaft der Welt. Ich habe auch ein Mont-Halt-Trikot in meiner Sammlung, die Nummer 17, getragen von Francisco Fernández Rodríguez, Spitzname Gallego.

Hast du das Gefühl, dass die Sammler etwas mehr über ihre Lieblingstrikots hätten erzählen sollen als über sich und ihre Sammlung? Nein, absolut nicht. Meine Idee war, dass die Sammler jeweils ihr bestes oder liebstes Trikot aus ihrer Sammlung zeigen und sonst über das schreiben, was ihnen wichtig war.

War es schwierig, einen Verlag für das Buch zu finden? Nein, ich arbeite bei einem Verlag, also kenne ich mich aus. Wir haben 1.000 Exemplare des Buches gedruckt und haben bereits über 800 Exemplare verkauft. Alles nur über unsere eigene Website. Nachgedruckt wird jedoch nicht. Wenn es ausverkauft ist, ist es ausverkauft.

Das Buch ist auf Englisch, weil so viele internationale Sammler darin vertreten sind. Wird es international veröffentlicht? Ich habe es zum Beispiel noch nicht auf Amazon gefunden. Wir bieten das Buch nur über die englische Verlagswebsite und meinen Instagram-Kanal Oudevoetbalshirts (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) an und haben es bereits nach Thailand, Brasilien, USA, Mexiko und natürlich in Europa verkauft.

Wer eines der letzten 200 Exemplare des Buches ergattern möchte, kann das hier tun:

https://en.uitgeverijabessijn.nl/book/football-shirts-with-a-story/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Links

Trikots sind ja längst auch Wertanlagen. Speziell von Spielern, die ihre Generation geprägt haben. Im Basketball gehört sicher Kobe Bryant dazu. Sein erstes Trikot mit der Nummer 24, das 2006 für 10.000 Dollar über eBay verkauft wurde, wird nun über Sotheby’s verkauft werden und könnte bis zu 1 Million Dollar oder mehr erzielen.

https://www.cllct.com/sports-collectibles/game-worn-jersey/once-bought-for-10k-kobe-bryant-s-first-no-24-jersey-could-now-fetch-1-million (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ihr habt es vielleicht in den Medien mitbekommen. Nach dem Zweitrundensieg bei den US Open von Kamil Majchrzak gegen Karen Khachanov hat ein Unternehmenschef eines polnischen Unternehmens einem kleinen Jungen die Kappe von Majchrzak aus der Hand gerissen, für den sie eigentlich bestimmt war. Eine Szene, die wir auch oft in Fußballstadien sehen, wenn Erwachsene Kindern die Trikots wegschnappen, wenn Spieler sie ihnen reichen oder zuwerfen. Der CEO hat sich jetzt bei dem Jungen entschuldigt. Aber auch erst nachdem er und sein Unternehmen einen Shitstorm durchmachen mussten. User hatten gar zum Boykott des Unternehmens aufgerufen.
Karma is a bitch!

https://www.nytimes.com/athletic/6590895/2025/09/01/kamil-majchrzak-hat-snatch-child-us-open/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Die Löwen vom TSV 1860 München haben ihr erstes Joma-Oktoberfesttrikot vorgestellt.

https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/unser-wiesn-trikot-2025-tradition-trifft-nachhaltigkeit (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Bei den Frauen- und Mädchenmannschaften von Arminia Bielefeld hat Trikotsponsor Dr. Oetker seinen seit 2024/25 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert. Der Sponsor würde sich auch bei den Männern gut machen. Bei Arminia kamen in der Vergangenheit immer schon regional verwurzelte Unternehmen als Trikotsponsoren zum Zug. Wie Dr. Oetker hat auch der Hauptsponsor der Männer, Schüco, in Bielefeld seine Heimat. Genauso wie frühere Trikotsponsoren wie Seidensticker, Granini, Abtei Vitamine, Westfalen-Blatt und Alpecin. Dazu noch Gerry Weber oder Herforder Pils, die zwar nicht in Bielefeld, aber ebenfalls in Ostwestfalen ansässig waren. Also in der unmittelbaren Nachbarschaft. So eine Verbundenheit der Hauptsponsoren zum Heimatklub habe ich in dieser Ausprägung selten bei anderen Klubs gesehen. Außer natürlich bei VW, Bayer, Audi, SAP & Co. Aber das ist eine andere Geschichte. Wenn euer Lieblingsklub auch eine lange Liste von in der Stadt oder Region verwurzelten Sponsoren auf dem Trikot hatte, freue ich mich auf euer Feedback. Allerdings nur aus dem Profifußball. Denn im Amateurfußball halte ich so etwas für selbstverständlich.

https://www.arminia.de/neues/schlagzeilen/detail/dr-oetker-und-arminia-verlaengern-partnerschaft (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Das war es für heute. Nicht vergessen die STOFFKUNDE zu empfehlen oder falls ihr es noch nicht getan habt, gerne

Vielen Dank für euren Support!

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