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Vom Warten auf den Sprung: Wie halten sich Eizellen jahrzehntelang fit?

Der Rhythmus des Lebens – Forscherinnen ergründen das Geheimnis der Eizelle.

Eine Zelle unter dem Mikroskop. Innen blau, außen weißlich.
Eine Eizelle einer Maus. (Foto: Melina Schuh / Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften)
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Wenn ein Mädchen zur Welt kommt, trägt es bereits sämtliche Keimzellen für seine reproduktive Lebensphase in sich. Zum Zeitpunkt der ersten Regelblutung sind von den ehemals etwa zwei Millionen angelegten Eizellen noch rund 300.000 bis 400.000 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) übrig. Ab der Pubertät reift zyklisch je eine oder mehrere unter dem Einfluss von Hormonen im Eierstock heran. Bis zu den Wechseljahren geschieht das etwa alle 28 Tage, insgesamt rund 400 Mal. Die Menopause tritt ein, wenn die Zahl der Keimzellen im Eierstock unter 1000 rutscht. Der Eierstock verliert nach und nach die Fähigkeit, die Eizellen periodisch freizusetzen.

Die unreifen Eizellen im Eierstock, die Fachleute nennen sie Oocyten, zählen zu den langlebigsten Zellen des menschlichen Körpers. Sie müssen teils mehrere Jahrzehnte ausharren, bis es so weit ist. Vor allem müssen sie die Zeit nicht einfach nur irgendwie überstehen, sondern auch fit bleiben.

Sujet Medizin + Rhythmus

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