
Hi!
Heute steigen wir mir einem Podcast-Tipp ein: In die aktuelle Folge seines “Nicht noch ein Politik-Podcast” hat sich Host Jan Skudlarek (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) die österreichische Journalistin Ingrid Brodnig (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) eingeladen.
Die beiden reden darin nicht nur über Ingrids neues Buch “Feindbild Frau (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)”, sondern geben auch Tipps, wie Betroffene damit fertig werden können - wenn sie Opfer von digitalem Hass werden. Und als Bonus ist es auch noch ein ziemlich gutes Gespräch geworden - hör also gern mal rein (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)!
Wir werfen heute einen Blick in die USA. Dort spricht seit einigen Wochen eine ehemalige MAGA-Influencerin darüber, wie das extreme rechte News-System funktioniert - offenbar so, wie MAGA es immer den Gegner:innen vorwirft: gesteuert von oben.
Bleib achtsam und alles Liebe,

Um was gehts?
“This is why President Trump needs to build the WH ballroom.”
“THIS IS WHY WE NEED TRUMP’S BALLROOM”
“We need the White House ballroom.”
“BUILD THE WHITE HOUSE BALLROOM NOW!”
“That White House Ballroom is looking better and better.”
Trump braucht seinen Ballsaal.
Das haben fünf MAGA-nahe Influencer:innen kürzlich auf X geschrieben.
Anlass war ein mutmaßlicher Attentatsversuch auf den US-Präsidenten Donald Trump Ende April. Ein bewaffneter Mann war bei einer Sicherheitskontrolle zum sogenannten Korrespondent:innendinner, einer jährlichen Pressegala, an der neben Trump auch einige seiner Kabinettsmitglieder und viele Journalist:innen teilnahmen, verhaftet worden. Mittlerweile wurde der Mann angeklagt. Er bestreitet die Vorwürfe.
Die Influencer:innen machten aus dem mutmaßlichen Attentatsversuch ein Argument für Trumps geplante Erweiterung des Weißen Hauses: den sogenannten “White House Ballroom” - Ballsaal.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Gute Zusammenarbeit entsteht selten durch große Konzepte, sondern durch kleine, gut gemachte Schritte im (Arbeits-)Alltag. Die Tool-News liefern dir genau das: ein Newsletter, ein Workshop. Einfach, konkret, umsetzbar.
Jetzt kostenlos anmelden! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Die Erweiterung soll Trumps Angaben zufolge 400 Millionen US-Dollar kosten und ausschließlich privat, also nicht mit Steuergeldern, finanziert werden. Er sagte sogar, er werde die Erweiterung selbst zahlen, nicht das Land. Nach dem mutmaßlichen Attentatsversuch Ende April änderte sich das: Republikanische Abgeordnete brachten einen Gesetzentwurf ein, der eine Milliarde US-Dollar an Steuergeld für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen auf dem Gelände des Weißen Hauses vorsieht - auch im Zusammenhang mit dem neuen Ballsaal. Begründung: Das sei “unerlässlich für die nationale Sicherheit” [1].
Genau dieses Narrativ verbreiteten die Influencer:innen fast wortgleich. Neben den fünf zitierten Aussagen veröffentlichten mindestens elf weitere reichweitenstarke und MAGA-nahe Accounts dieselbe Botschaft. Alle innerhalb weniger Stunden, angeblich unabhängig voneinander.
Warum diese Gleichzeitigkeit kaum wie Zufall wirkt und was sie über koordinierte Kommunikation im MAGA-Umfeld zeigt: Darum geht es heute.
Wenn Meinung wie ein Skript klingt
Ein vielgeteilter Screenshot zeigt 16 X-Posts, die den Ballsaal beinahe wortgleich und innerhalb kurzer Zeit als notwendige Antwort auf den Angriff darstellen [2].


“Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass sie alle zeitgleich zu demselben Ergebnis kommen - ist nicht sehr naheliegend.” Das sagt Ashley St. Clair [3].
Die 27-Jährige ist eine wichtige Insiderin für die Innenansicht des MAGA-Milieus. Sie sagt, reichweitenstarke Accounts bekämen nicht nur Themen, sondern auch Stichworte und ganze Argumentationen aus dem Umfeld der Trump-Regierung, rechter Beratungsfirmen und einflussreicher MAGA-Akteur:innen - um diese als eigenen Content zu veröffentlichen.
Koordiniert werde das über Telefonate und Gruppen, unter anderem auf X. St. Clair sagt, sie sei selbst in solchen Gruppen gewesen. Von einer dieser Gruppen, “Fight, Fight, Fight!”, hat sie einen Screenshot geteilt. “Fight, Fight, Fight!” hatte Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung 2024 gerufen, kurz nachdem auf ihn geschossen worden war.

St. Clair war lange Teil dieser “Industrie” und des “MAGA-Kults”, wie sie es nennt. In mehreren Videos, die sie zuletzt veröffentlicht hat, stellt sie sich so vor:
“Für alle, die es nicht wissen, mein Name ist Ashley St. Clair. Ich war eine MAGA-Influencerin, die sich beinahe ein Jahrzehnt lang für MAGA eingesetzt hat.”
Sie arbeitete unter anderem für Charlie Kirks extrem rechte NGO Turning Point USA [4], war regelmäßig in Mar-a-Lago zu Gast und veröffentlichte ein transfeindliches Buch [5]. Seit einigen Monaten distanziert sie sich von MAGA, kritisiert die Akteur:innen und teilt Informationen aus dem Inneren des “Kults”.
Für viel Aufmerksamkeit sorgte ihre Beschreibung eines “pay to play”-Modells im MAGA-Influencer:innen-Milieu: Viele Accounts stellten sich demnach als Graswurzel-Aktivist:innen dar, würden aber für Posts, Reposts und politische Botschaften bezahlt. Vieles sei inszeniert, es gebe Skripte, fertige Beiträge, vorformulierte Argumentationen.
St. Clair hat diese Vorwürfe in mehreren Videos und Interviews wiederholt, etwa bei Luke Beasley [6], Hasan Piker [7] und Mehdi Hasan [8]. Sie nennt viele MAGA-Influencer:innen “paid agitators” - bezahlte Agitator:innen:
“Es gibt viele Gruppen, in denen neben reichweitenstarken Influencer:innen auch Regierungsmitglieder, Kongressabgeordnete, Mitglieder der Trump-Familie und Mitarbeitende des Weißen Hauses sind. Dort wird in Echtzeit koordiniert, wie sie auf Ereignisse reagieren - oder nicht reagieren sollen. Es werden konkrete Botschaften vorgegeben. Es gibt bezahlte Kampagnen. Andere Influencer:innen machen mit, weil sie ‘Teil des Clubs’ sein wollen. Ich war in diesen Chats.”
Das ist St. Clairs Darstellung. Demnach stammen die Botschaften meist von Beratungsfirmen, die für die Trump-Regierung arbeiten. Diese müssten, im Gegensatz zur republikanischen Partei, Zahlungen an Influencer:innen nicht transparent machen. So könne ein System entstehen, in dem bezahlte Beiträge wie persönliche Überzeugungen wirken. Für Follower:innen ist es nicht erkennbar, dass es sich um “paid content” handle. Bezahlt würden für einzelne Postings hunderte bis tausende US-Dollar.
St. Clair beschreibt viele Beteiligte als “Grifter”: politische Geschäftemacher:innen, die Empörung, Loyalität und rechte Identität monetarisieren und die keine “eigenen Überzeugungen” besäßen - außer dem rassistischen Glauben an eine angebliche “Überlegenheit der Weißen” [9].
Teile dieser Darstellung hat St. Clair auch der Washington Post geschildert. Der Redaktion legte sie nach eigenen Angaben Screenshots und Dokumente vor, die bezahlte Reposts, gesponserte Beiträge und “influencer compensation”-Pakete über mehrere Tausend Dollar zeigen sollen. In einem Screenshot bittet ein republikanischer Stratege sie demnach, Botschaften von MAGA-Kandidat:innen aus Kalifornien weiterzuverbreiten - dafür zahle er selbstverständlich [10].
Bezahlte Authentizität ist nicht neu
Dass rechte bis extrem rechte Influencer-Kommunikation nicht immer so unabhängig ist, wie sie wirkt, zeigen auch andere Fälle. 2024 wurde etwa bekannt, dass mehrere prominente MAGA-nahe Influencer:innen über eine Medienfirma in Tennessee Geld aus einer mutmaßlich russischen Einflussoperation erhielten - wohl ohne selbst zu wissen, wer dahinterstand.
Sie wurden von einer Agentur in Tennessee beauftragt, hinter der laut US-Behörden russische Staatsmedien standen. Zusammen erreichten sie damals Millionen Follower:innen auf Youtube und X. Laut US-Behörden sollten ihre Videos Narrative verbreiten, die häufig “im Interesse des Kremls lagen”. Einzelne Verträge sollen Zahlungen von bis zu 400.000 US-Dollar im Monat vorgesehen haben. [11]
Unser Newsletter ist und bleibt kostenlos. Trotzdem steckt sehr viel Arbeit dahinter - das geht nur, weil uns tolle Menschen unterstützen. Wenn du das auch machen möchtest, werde Mitglied! Das geht schon ab 1,50 Euro / Ausgabe und sichert unsere Arbeit finanziell. Wir freuen uns über jede:n Unterstützer:in - werde jetzt Mitglied, dann kannst du den Newsletter auch als Podcast (beispielsweise via Spotify (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)) hören:)
Auch Politico hat 2024 zu dem Thema veröffentlicht: Demnach wurden Influencer:innen Verträge über Tausende Dollar angeboten, damit sie den ehemaligen US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, positiv darstellen, während dieser auf eine Nominierung als Außenminister hoffte. Besonders aufschlussreich ist eine Vertragsformulierung: Der Inhalt müsse “genuine” wirken und dürfe nicht wie ein “overt advertisement” aussehen - also nicht wie eine offene Werbebotschaft. [12]
Genau darin liegt der Wert solcher Kampagnen. Sie wirken wie Meinung. Und nicht wie politische Kommunikation von oben.
Projektion als extrem rechte Strategie
Rechte und extrem rechte Akteur:innen erzählen seit Jahren, dass “die anderen” gesteuert seien: Medien angeblich von der Regierung, Gerichte von Parteien, NGOs von einem “Deep State”, Demonstrierende von geheimen Geldgebenden.
Der Ballroom-Fall legt nun ein anderes Bild nahe: Ausgerechnet im MAGA-nahen Influencer:innen-Milieu werden Botschaften offenbar so verbreitet, wie es immer den Gegner:innen unterstellt wird - abgestimmt und als scheinbar spontane Stimme “von unten”.
Das ist Projektion.
Anderen wird unterstellt, was man selbst macht oder vorhat.
Die Psychoanalytikerin Christine Bauriedl-Schmidt beschreibt Projektionen beispielsweise als “Fantasien, die man hat und die man jemand anderem unterschiebt” [13]. Das hat schwerwiegende Folgen:
“Zum Beispiel kann man schlechte Gefühle von sich abspalten und auf andere projizieren, vor allem auf Fremde, auf Menschen, die außerhalb der eigenen Gruppe stehen. Das sind dann die Feinde, auf die man schimpft. Dabei kann man sich selbst mächtig und wirksam fühlen. Man muss sich auch nicht damit beschäftigen, dass man diese negativen Anteile vielleicht selbst in sich trägt. Damit wird ein innerer Konflikt mit diesen negativen Anteilen vermeintlich gelöst.”
Gelöst wird der Konflikt dadurch nicht. Er wird nach außen verschoben. Aus innerer Abwehr wird ein äußeres Feindbild. Wird diese Projektion immer wieder bestätigt, wiederholt und politisch aufgeladen, kann daraus ein Ressentiment werden.
Projektionen sind deshalb fester Bestandteil der extrem rechten Weltanschauung. Sie erfüllen vor allem drei Funktionen:
Sie stellt die eigene Seite als unschuldig dar
Wer anderen Böses unterstellt, zeigt, dass man selbst “richtiges” und “falsches” Verhalten unterscheiden kann und auf der “richtigen” Seite steht. Das bedeutet implizit, dass man sich selbst nicht “falsch” verhalten würde. Wer andere anklagt, gibt also die eigene Unschuld und moralische Überlegenheit vor.
Im Ballroom-Fall heißt das: Wer anderen ständig vorwirft, gesteuert zu sein und Narrative “von oben” zu übernehmen, will sich selbst als unabhängig darstellen - als Stimme “von unten”. So soll der Verdacht abgewehrt werden, dass im MAGA-Lager Botschaften abgestimmt, vorgegeben oder strategisch verbreitet werden könnten.
Projektion ist dabei nicht nur Doppelmoral, sondern auch eine Form von Selbstschutz für die Unterstützer:innen. Sie hält das eigene Bild aufrecht, zu den “echten” Amerikaner:innen zu gehören: zu denen, die angeblich klar sehen, selbst denken und sich nicht manipulieren lassen. [14]
Sie rechtfertigt Aggression
Projizierte negative Eigenschaften sind Grundlage für Ressentiments, sie machen aus politischen Gegner:innen Feindbilder. Ihnen werden negative Eigenschaften zugeschrieben: Sie seien gefährlich, manipulativ, korrupt, fremdgesteuert. Dadurch erscheint Aggression nicht mehr als Angriff, sondern als notwendige Gegenwehr. Die aktuelle Autoritarismus-Studie beschreibt genau diesen Zusammenhang:
“Die Gefahr für die Demokratie geht von den Ressentiments aus, für die eine Gruppenidentität die Scheidelinie ist. Die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe bzw. die projektive Aufladung von ‘Anderen’ - seien dies Juden, Migranten, Muslime, Sinti und Roma oder Frauen und queere Menschen - legitimiert die Aggressionen.” [15] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Besonders stabil werden solche Feindbilder, wenn sie abstrakt bleiben. “Die Medien”, “die Eliten”, “die Migranten”, “der Deep State” - solche Kollektivbegriffe müssen keiner konkreten Person standhalten. Wo reale Begegnungen fehlen, werden projizierte Eigenschaften kaum irritiert.
Sie delegitimiert die Demokratie
Projektionen richten sich nicht nur gegen Gruppen, sondern auch gegen Institutionen. Das zeigt sich in Verschwörungserzählungen vom sogenannten “Deep State” oder der “Systempresse”: Medien, Gerichte, Parlamente erscheinen darin nicht mehr als demokratische Institutionen, sondern als gesteuerte Werkzeuge einer verborgenen Macht.
Genau hier wird Verschwörungsdenken anschlussfähig an autoritäre und rechtsextreme Einstellungen. Wenn demokratische Institutionen nur noch als “Marionetten” erscheinen, wirken sie schwach, korrupt oder fremdgesteuert. Die Forderung nach einer “starken” Autorität kann dann als scheinbar logische Antwort erscheinen: als Durchgreifen gegen ein angeblich illegitimes System. [16]
Aussage:
“Medien, NGOs und Parteien sind alle gesteuert. Die verbreiten nur Narrative von oben.”
Gegenrede:
“Wie die Veröffentlichungen von Ashley St. Clair nahelegen, ist das Projektion: Der Vorwurf wird einfach umgedreht. Nicht wir machen das - die anderen machen das. So wirkt die eigene Seite ehrlich, unabhängig und mutig. Die Gegenseite dagegen erscheint wie ferngesteuert. Das lenkt davon ab, wer im eigenen Lager Macht, Geld und Einfluss hat. Und es macht Kritik fast unmöglich: Wer widerspricht, gilt sofort als Teil der angeblichen Steuerung.”
Aussage/Rede:
“Wenn viele MAGA-Accounts dasselbe schreiben, heißt das doch nur, dass sie alle dasselbe erkannt haben.”
Gegenrede:
“Wenn viele reichweitenstarke Accounts fast zeitgleich dieselbe Botschaft verbreiten, ist die Frage nach Koordination legitim. Das beweist nicht jeden einzelnen Auftrag. Aber es zeigt ein Muster: Scheinbar spontane Zustimmung kann politisch organisiert sein. Die Ballroom-Posts legen deshalb vor allem eines nahe: Was MAGA anderen vorwirft - Narrative von oben unkritisch zu übernehmen -, passiert offenbar im eigenen Lager.”
[1] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://thehill.com/homenews/administration/5893926-todd-blanche-donald-trump-ballroom-white-house-shooting/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[2] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://x.com/royermattw/status/2048355033599582602/photo/1 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[3] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.tiktok.com/@ashstc/video/7633113898853338399 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[4] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://mediabiasfactcheck.com/turning-point-usa/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[5] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101080008/elon-musk-will-sorgerecht-fuer-sohn-mit-rechter-influencerin.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[6] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.youtube.com/watch?v=6HdYKtE54Q8 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[7] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.youtube.com/watch?v=3NlCmaenepg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[8] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.youtube.com/shorts/TjMpQyiXTSk (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[9] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.youtube.com/watch?v=3NlCmaenepg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[10] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.washingtonpost.com/technology/2026/05/07/ashley-st-clair-trump-online-machine/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[11] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://apnews.com/article/russian-interference-presidential-election-influencers-trump-999435273dd39edf7468c6aa34fad5dd (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[12] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.politico.com/news/2024/12/05/grenell-trump-cabinet-loyalty-00192785 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[13] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.mdr.de/wissen/psychologie-sozialwissenschaften/psychologie-psychotherapie-rechtsextremismus-hass-projektion-heilung-104.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[14] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://therationalleague.substack.com/p/they-dont-see-it-because-they-need (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[15] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.boell.de/de/2024/11/13/vereint-im-ressentiment-autoritaere-dynamiken-und-rechtsextreme-einstellungen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
[16] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) https://www.researchgate.net/publication/374814156_Flucht_in_die_Projektion_Zum_Zusammenhang_von_Autoritarismus_Verschworungsmentalitat_und_rechtsextremer_Einstellung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)