Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.
Lesezeit: 4 Minuten
Die Leichtigkeit des SeinsÜbens
Lukas Thoeni und ich kennen uns noch aus unserer Zeit an der Jazzschule Bern - der Hochschule der Künste (HKB). Als ich dort studiert habe, hat Lukas bereits unseren Lehrer Bert Joris vertreten - wenn dieser einmal nicht konnte. Sein Spiel fand ich schon immer sehr faszinierend - umso mehr hat es mich gefreut, als er sofort zu einem Interview zugestimmt hat.

Mein Lieblingszitat
“Wenn ich Chaos zulasse, habe ich mehr Kontrolle über meinen Fokus.”
Lukas Thoeni
⭐️ Die Leitstern-Idee
Für mich einer der spannendsten Aspekte in unserem Gespräch:
Lukas räumt mit dem typischen „ich muss heute Finger-Zunge-Flexibility-Scales-Arpeggios-alles-üben” auf: Für ihn ist das irgendwann wie ein überfülltes Buffet – du nimmst von allem einen Löffel, aber richtig satt wird’s nie. Stattdessen: ein Ziel, viele Inhalte – aber alles unter derselben Überschrift: Es muss leicht sein - sein Leitstern.
Zulassen statt permanent bewerten
Er beschreibt einen Aha-Moment (bei einer Liveaufnahme (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mit Fieber), wo der innere Kritiker schlicht keine Energie mehr bekam – und plötzlich wurde sein Spiel freier. Dieses „Zulassen“ ist für ihn nicht gleichbedeutend „Gleichgültigkeit“, sondern befreiende Präzision: weniger Selbst-Judgement → mehr Musikalität.
🎯 Üben wir ein Darts-Spieler
Drei Pfeile = drei hochfokussierte Versuche, kurze Pause, nächste Runde.
Damit kommen automatisch Pausen und Reflexionsgelegenheiten in dein Üben. Hier im Newsletter Übezeit habe ich dazu bereits über die dazugehörige Studie gesprochen, die auch Lukas auf diese Idee gebracht hat.
Aus meiner Vorbereitung
Lukas war bereits zwei Mal Gast in der SRF- Sendung Jazz Collection von Jodok Hess. Darin ging es, wie könnte es anders sein, natürlich ebenfalls um Trompeter. Die älteren Folgen der Jazz Collection können auch hier in Deutschland angehört werden:
Lukas Thoeni spricht mit Jodok Hess über Till Brönnner (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Lukas Thoeni spricht mit Jodok Hess über Miles Davis (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Als Jazz Musiker*in lohnt sich aber ausdrücklich auch ein Blick auf die gesamte Reihe. In der aktuellsten Folge geht es um die Jazz-Sängerin Gretchen Parlato.
Auf Instagram gibt Jodok Hess einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Sendung und informiert natürlich regelmäßig über neue Folgen.
🧭 In eigener Sache
Wenn dir „Wie übt eigentlich..?“ beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?
Die Podcast-Inhalte bleiben für alle kostenlos. Aber durch deine Unterstützung hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:
💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen
📬 Zugang zum kompletten Übezeit-Archiv
🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst
Also - wenn du magst – hier entlang.
Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.

“Wie übt eigentlich..?” Playlist
Die Musik-Empfehlungen von Lukas Thoeni findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist. Plus: Das was mein Gast gerade hört und ihn musikalisch geprägt hat.
https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Das Interview
Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!
Zum Nachlesen
Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog what-is-practice.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vorbei!
Bonus
Lukas zitiert im Gespräch zwei Studien. Freundlicherweise hat er mir die Quellen dazu jeweils geteilt:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6482074/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)https://ai.hubermanlab.com/s/zzpIB04m (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)