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Lesezeit: 4 Minuten
Was macht einen guten Übeplan aus?
Wenn die Zeit knapp ist, ist es gut zu wissen, was man üben kann. Eine Binsenweisheit. Aber dahinter stecken auch die Fragen:
Was gehört eigentlich alles zum Üben?
Wo fängt Üben bereits an?
Und hier wird es schon weniger trivial.
Wo fängt Üben an?
Üben hat viele Facetten. Abgesehen von der eigentlichen Arbeit am Instrument, die bereits vielfältig ist, kann Üben:
Mentale Vorbereitung des Notenmaterials
Mentale Vorbereitung von Auftrittssituationen
Musik hören
Konzerte besuchen
mit anderen musizieren (“proben”)
Gehörbildung
Transkribieren
Analyse von Musikstücken
Beschäftigung mit Harmonielehre
Musiker*innen-Biografien lesen
usw.
Diese Reihenfolge hat selbstverständlich keine Gewichtung.
Schnell wird klar, dass ein umfassender Übeplan viel mehr Bereiche abdeckt als Technik, Sound, Repertoire und Co. Mindestens ebenso schnell folgt allerdings die Einsicht, dass alles auf einmal täglich kaum zu bewältigen ist. Ich habe für mich daraus mehrere Übe-Routinen abgeleitet.