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Werkbericht.

Einblicke in mein Schaffen,
meine Experimente – und in meinen Kopf.

Herbst 2025
(Si apre in una nuova finestra)
Data Humanism | Data Visualisation | Data Sonification

Klingende Werte

Do you see what I feel?
Do you hear what I perceive?

Begonnen hat alles mit einem eigenen Projekt. Ursprünglich gedacht, um mir das Programm Cavalry beizubringen und anwenden zu können.

Ein Jahr lang habe ich Daten zu verschiedenen Aspekten meines Gesundheitszustandes erfasst. «Data humanism» ist ein gefühlsgetriebener Ansatz, das persönliche Empfinden ist beim Erfassen der Daten relevant. Aus diesen Datensätzen entstanden meine persönlichen Balken- und Kurvendiagramme. Das müsste doch auch mit Audio funktionieren?!, dachte ich.

Während meiner Arbeit hatte ich Jazzklänge im Kopf, die eng mit den visuellen Impulsen zusammenhängen sollten. Mit Cavalry kann man zwar klanggesteuerte Animationen erstellen, umgekehrt geht das aber nicht. Ich habe es auf jeden Fall nicht herausbekommen. Also wenn das jemand wissen sollte – unbedingt bei mir melden!

In der «Financial Times» stiess ich auf einen Artikel von Alan Smith: Sonification: turning the yield curve into music (Si apre in una nuova finestra) . Im Archiv der «New York Times» kann man sich die vertonten Zieleinläufe an den olympischen Spielen anhören Fractions of a Second: An Olympic Musical (Si apre in una nuova finestra). Einblick in die Thematik fand ich auch im Artikel What Does Data Sound Like? Acoustic Infographics: Making sense of complex information with sound (Si apre in una nuova finestra)von Josh Stearns. Und wie ich so weiterbudelte und mich mit verschiedene Programmen (Sonify, LogicPro, etc.) auseinandersetzte, realisierte ich mein Projekt schliesslich mit twotone.

Begonnen hat meine Liebe zu Sound und Bewegung allerdings schon viel früher. Und zwar mit einem Besuch 2004 im Centre Pompidou, als ich in Paris arbeitete. Sons & Lumières, Une histoire du son dans l‘art du XXe siècle (Si apre in una nuova finestra): eine wirklich tolle Ausstellung! Bleibend in Erinnerung blieben mir unter anderem die Filme von Oskar Fischinger «Studie nr. 5», «Studie nr. 7» und «Studie nr. 8» (1931), «Kreise» (1933-1934), «Composition in Blue» (1935), «An Optical Poem» (1938).

«Music should be a projection

of a thought-process in the mind

of a human being.» Daphne Oram

Daphne Oram, Pionierin, Komponistin und Erfinderin elektronischer Musik, zeigt in «Was ist elektonische Musik?» (1969) und später in «An Individual Note –of Music, Sound and Electronics (Si apre in una nuova finestra)» (1972 ) wie elektronische Klänge mithilfe visueller Muster erzeugt werden können.

Mehr Informationen zu meinem Projekt findest du hier (Si apre in una nuova finestra).

Was ist der Sound eines Unternehmens, wenn man dessen Daten analysiert? Wie klingt die Gletscherschmelze, und wie ist es, den Pflanzen beim Wachsen zuzuhören? Datensätze zum Klingen bringen: Ich freue mich über jedes neue Projekt!

(Si apre in una nuova finestra)
Sonification

Drawing Sound

Weil mir Daphne Oram (Si apre in una nuova finestra)sympathisch ist und mir ihre Arbeit so gefällt, hier ein Link zu «BBC radiophonic workshop» (Si apre in una nuova finestra). Ein kleiner Einblick in ihren Arbeitsprozess.

BOTANICA

Die Pflanzen wachsen weiter …

Meine vergangenen zehn Berufsjahre waren durch die BOTANICA (Si apre in una nuova finestra) geprägt. Für eine Startausgabe und drei Dreijahreszyklen durfte ich die visuelle Kommunikation konzipieren und gestalten.

2015    Pflanzen und Farben
2016–2018  Die letzten Ihrer Art
2019–2022  Klimawandel im Pflanzenreich
2023–2025  Pflanzen für unsere Zukunft

Abschluss des letzten dreijährigen Zyklus «Pflanzen für unsere Zukunft» bildete die diesjährige Ausgabe mit dem Fokus «Nahrungspflanzen». Nebst den 26 botanischen Gärten der Schweiz wurden ausgewählte Nahrungspflanzen aus unterschiedlichen Klimaregionen der Erde vorgestellt. Wie reagieren sie auf die neuen klimatischen Bedingungen? Welche Vorteile bietet eine pflanzenbasierte Ernährung? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der Artenvielfalt, dem Klimawandel und unserer Ernährung?

So wurde beschrieben, wie man den ganzen «Guten Heinrich» essen kann. Die jungen Blätter kocht man ähnlich wie den mit ihm verwandten Spinat. Die frischen Sprossenspitzen lassen sich wie Spargeln, die Blüten wie Brokkoli zubereiten. Selbst die zerstossenen Wurzeln finden Verwendung, und zwar zur Herstellung von Süssigkeiten!

Mit der Ausgabe 2025 schliessen wir die BOTANICA (Si apre in una nuova finestra) ab. Auf dass die Pflanzen weiterwachsen!

An dieser Stelle danke ich allen beteiligten Gärten (Si apre in una nuova finestra)!

Ein spezieller Dank für die vergangenen zehn Jahre geht an Cornelia Schmid, Peter Enz, Gabriela Wyss, Beat Fischer, Nicolas Küfer, Dominique Hofer, Claudia Marolf, Jean-Paul Käser, Martin Lind, Haupt Verlag, AlphaSign AG, Neidhart+Schön.

Mehr Informationen zu meiner Arbeit für die BOTANICA findest du hier. (Si apre in una nuova finestra)

Erscheinungsbild

Quadra

Das Erscheinungsbild habe ich nicht nur gestalterisch, sondern auch mit Worten geprägt. Meine getexteten Kernaussagen haben QUADRA (Si apre in una nuova finestra) so gut gefallen, dass diese nun auf ihrer Website stehen. Darauf bin ich besonders stolz!

Mehr Informationen zu meiner Arbeit für QUADRA findest du hier. (Si apre in una nuova finestra)

Illustration 

Die wilde Möhre

Rübis und stübis essbar. Von der Wurzel (roh oder gekocht), über die Blätter (in Salaten Suppen oder Pesto), die Blüte (als essbare Dekoration) bis hin zu den Samen (als Gewürz).

Gegessen habe ich sie zwar noch nie, dafür gezeichnet! Bon app!

Kunst

Tempo-Zeichnen

Eine Linie zieht über das Papier, löst sich auf, eine neue entsteht. Die Linie zieht weiter.

Es startete 2019 als kleines Projekt: «Tempo-Zeichnen». Mit schnellem Strich habe ich Linien auf einen Notizblock aus den 1980er-Jahren gezogen. Daraus enstanden eine umfangreiche Sammlung von Variationen zweidimensionaler Figuren, die ich bis heute weiterentwickle – stets in Bewegung.

Mehr Informationen zu meinem Kunstprojekt findest du hier. (Si apre in una nuova finestra)

Fotografie

Kolokithokeftedes

Im Frühling reiste ich über Italien nach Griechenland. Bari – Patras – Delphie – Athen – Nafplion – Patras – Bari und wieder nach Hause. Wenn ich dieses Bild sehe, stehe ich auf einer windigen Anhöhe, umgeben von antiker Geschichte, in einer Duftwolke aus Orangenblüten und in glücklicher Vorfreude auf den nächsten Bauernsalat und Kolokithokeftedes! Ein Hoch auf das Reisen!

Haben dich meine Gedanken inspiriert? Hat dich das eine oder andere interessiert, brütest du gerade an einem entsprechenden Projekt und könntest
meine Verstärkung gut gebrauchen? Dann lass uns
zusammenarbeiten!

Werkbericht.

Meine nächsten Gedanken und Arbeiten teile ich im Winter mit euch.
Bis dahin wünsche ich schöne Herbsttage!

Jassu / Γεια σου
Charis

PS: In jeder Jahreszeit teile ich, was mich gerade umtreibt.

Bis dahin recherchiere, experimentiere und arbeite ich weiter.