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Herzschmerzmärz

Freitag, der 13. – wegen der Geburt meiner Schwester ist das in meiner Familie ein Glückstag. Auch letzten Monat fiel der 13. auf einen Freitag. Konsequent und in der Absicht, das Beste daraus zu machen, wählten wir das Datum für die Beisetzung meiner Mutter. Ob das den schweren Gang etwas leichter machen konnte und die persönliche Glückssträhne trotz des traurigen Anlasses anhielt oder nicht, liest du in diesem Newsletter.

Weitere Themen im März-Rückblick:

  • Buchmesse Niederrhein: beflügelnde Begegnungen in Brüggen

  • Abschluss und Neuanfang: das schwere Erbe meiner Mutter

  • Frühjahrslese: mit letzter Kraft nach Braunschweig

  • vom Leben inspiriert: Überraschungs-Piontextchen gefällig?

  • verhexter Zungenbrecher: “meine” neue CD hat’s in sich

  • Osterei: ein kleines Extra für meine Mitglieder

Magnolienknospen am Baum vor Himmel als Titelbild für den März-Rückblick bei den Piontextchen

Und dann ist da ja noch meine Frühlingsaktion! Ich schenke dir zu Ostern einen Monat bei den Piontextchen. So geht’s:

🌷 bis spätestens 19. April Probemitglied werden
🌷 nächstes Piontextchen ohne Paywall ins Postfach bekommen
🌷 vollen Zugriff auf alle Kurzgeschichten im Archiv nutzen
🌷 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich schnuppern

🌷 Zum Ablauf der Probezeit kannst du entscheiden, ob du als vollwertiges Mitglied dabeibleiben, mich unterstützen und damit eine einfache Autorin sehr glücklich machen (Si apre in una nuova finestra) möchtest.

🌷 Wenn du findest, jemand anders sollte zu Ostern in den Genuss der Piontextchen kommen, kannst du auch ein

Die Vorteile:

🌷 auch kurzfristig und nach Ladenschluss erhältlich
🌷 hat keine Kalorien, verbrennt höchstens welche
🌷 verursacht keine Karies und verwelkt nicht
🌷 macht ein ganzes Jahr Freude (auch mir 🥰)

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Zwei Stunden geballte Buchpower

Wenn ich alle zehn Minuten ein Buch verkaufen würde, so hatte ich mir vor der Buchmesse Niederrhein überlegt, dann käme ich während der mir im Rahmen der Buchbegegnungen zur Verfügung stehenden zwei Stunden auf 12 Bücher. Was der Kracher wäre …

… aber auch überaus ambitioniert! Denn jeder Verkauf wäre das Resultat eines Kennenlerngesprächs, bei dem ich mein Gegenüber von mir und der Qualität meiner Geschichten überzeugen musste. Dafür musste die Person überhaupt erstmal neugierig werden und stehenbleiben. Und nicht jede Person, die stehenblieb, würde am Ende auch ein Buch kaufen.

Aber hey, genau das ist der Teil, den ich so liebe: Leute neugierig machen und schauen, ob ich sie für mich gewinnen kann. Nicht durch Druck, sondern spielerisch, humorvoll und im Dialog. Hatte ich anfangs Respekt davor, fremde Menschen anzusprechen, um meine Bücher anzupreisen, macht es mir mittlerweile großen Spaß.

Christine Piontek mit ihren Büchern "CatCheapET", "CatCheapET: Die Logfiles von Osiris" und "17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama" bei der Buchbegegnung auf der ersten Buchmesse Niederrhein
"Hey! Hey, du!" – "Wer, ich?" – "Genauuuu!" Die Verkaufstaktiken, die ich durch frühen Konsum der Sesamstraße vermittelt bekam, habe ich natürlich verfeinert.

Außerdem ging es ja hier um Begegnungen, und die sind an sich schon oft eine Bereicherung. Deshalb fand ich es auch gar nicht schlimm, als manche meinen kleinen Tisch im Foyer wieder verließen, ohne ein Buch zu kaufen. Am Ende der zwei Stunden hatte ich viele gute Gespräche geführt und räumte den Platz für meine Nachfolgerin. Ich hatte drei Bücher verkauft.

Dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Um alles in Ruhe verstauen zu können, parkte ich Bücher, Karten und Lesezeichen erstmal auf einem Sessel in der Nähe. Dort entdeckten mich einige der Leute, die zuvor interessiert, aber buchlos weitergezogen waren. Plötzlich verkaufte ich noch ein Buch. Dann noch eins. Und dann sogar gleich zwei …

Am Ende waren es sieben Bücher, als unbekannte Autorin, ohne Lesung und obendrein zur Mittagszeit, an einem Sonntag! Dabei viel gelernt, gelacht und wunderbare Menchen kennengelernt. Darunter auch zwei Bloggerinnen. Eine von ihnen, Bella, kaufte 17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama (Si apre in una nuova finestra). Mittlerweile hat sie das Buch rezensiert. Das hat sie geschrieben (Auszug; bei Instagram findest du den kompletten Beitrag (Si apre in una nuova finestra)):

Als Enkelin einer an Demenz erkrankten Oma wollte ich dieses Buch lesen, um zu schauen, wie andere mit gewissen Situationen umgehen. Und dieses Buch hat mir sehr geholfen. Geholfen, zu zeigen, dass man nicht alleine ist und verstanden wird. Das man nicht alleine verzweifelt manchmal. Aber auch das man mit der Erkrankung als Angehörige/r besser umgehen kann und sie anders versteht. Denn bei allen Gesprächen, egal mit wem, hab ich mich manchmal allein gelassen gefühlt. Dieses Buch hat mir auf eine besondere Art und Weise Aufschluss gegeben.

Mit ihrer humorvollen Art und angenehmen Schreibweise macht es die Autorin einem einfach, in die Seiten einzutauchen. Alles in Allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für die Erkrankung Demenz interessiert und vor allen Dingen anderen Menschen die die Erkrankung ein bisschen besser verstehen wollen bzw. hinter die Fassade schauen wollen und vielleicht auch selber Angehörige/r sind. Ein sehr gelungenes Buch.
Danke, dass es sowas gibt. Etwas das einen auffängt, einfach weil man nicht alleine ist.

Wie schön ist das bitte??? Ziel erreicht. Mein Herz ist voll! ❤️

Schloss in Brüggen mit Park und Biergarten im Frühling
Danke, Brüggen! Ich komme gerne wieder 🥰

So long, liebe Mama!

Die Buchmesse schaffte es, die trüben Gedanken eine Weile zu vertreiben. Denn schließlich würde ich nur wenige Tage später zur Beisetzung meiner Mutter fahren. Der Termin machte mir Angst. Die lange Reise ihrer Krankheit wäre dann endgültig vorbei, ich würde ein letztes Mal Abschied nehmen. Und danach?

Wochen nach Mamas Tod (Si apre in una nuova finestra) brach sich die Trauer immer noch unvermittelt Bahn. Ich saß beim Kaffee, sah hinaus in die Wolken und spürte, wie mir plötzlich Tränen übers Gesicht liefen. Diese Endgültigkeit, die sich eingestellt hatte, war – und ist! – noch immer schwer zu ertragen. Meine Mutter, wie ich sie einst gekannt hatte, war schon lange fort. Doch nun war ihr auch der Körper gefolgt. Die letzte Verbindung war gekappt worden …

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass die Trauer nach all den Jahren so intensiv sein würde. So unberechenbar und wechselhaft. Schon dachte ich, alle Tränen wären geweint. Konnte Bilder ansehen ohne Kloß im Hals, über sie sprechen, ohne dass die Kehle eng wurde. Und dann plötzlich … Das Zwitschern eines Vogels reicht aus, um den Hahn doch noch einmal aufzudrehen.

Herzschmerzmärz. Der 13. rückte näher. Das Wetter war in den letzten Tagen ganz wunderbar gewesen und ich beglückwünschte uns, dass wir uns bis zur Monatsmitte Zeit gelassen hatten mit der Beisetzung. Nur um sicherzugehen, schaute ich vor dem Packen in die Wettervorhersage für den Norden – und entschloss mich, das schwarze Kleid mit den Herzen gegen einen grauen Pullover mit schwarzen Sternen und eine schwarze Hose zu tauschen. Die Pumps dazu würde ich mir aber nicht ausreden lassen …

Ich mach’s kurz – denn in meinem letzten Piontextchen (Si apre in una nuova finestra) hatte ich ja bereits angekündigt, dass die verspätete Veröffentlichung auch was mit Mama zu tun hatte:

  • Donnerstag, 12. März: Anreise bei Sonnenschein

  • Freitag, 13. März: Fahrt zum Friedhof bei Sonnenschein. Allerdings ist der Himmel in der Ferne pechschwarz.

  • Vor der Trauerfeier stärken wir uns um die Ecke beim Bäcker. Das Wetter hält.

  • Wir parken am Friedhof. Winzige Tropfen fallen auf die Windschutzscheibe.

  • Der Beginn der Trauerfeier verzögert sich. Ein eisiger Wind weht. Der Regen wird etwas stärker. Ich stelle mich unter.

  • Bereits durchgefroren betrete ich die Kapelle. Leider nicht beheizt.

  • Aber unsere Vikarin ist eine Wucht, findet genau die richtigen Worte zwischen liebevollem Andenken und Humor.

  • Meine Freundin aus Kindertagen hält meine rechte Hand. Die andere drückt mein Schatz. Danke!

  • Bei Mamas Lieblingslied haut es mich gleich zu Beginn wie erwartet weg.

  • Die Bildershow, die meine Schwester erstellt hat, kann ich dagegen ohne Probleme ansehen, muss sogar lächeln. Aber gut, bei der hatte es mich schon im Vorfeld zerlegt.

  • Die Trauerfeier ist vorbei. Der Bestatter trägt die Urne nach draußen – und ist innerhalb von Sekunden klatschnass. Es schüttet. Schirme können nur wenig ausrichten. Wo bekommen wir jetzt ein Schlauchboot her?

  • Schirme verhaken sich während der Beileidsbekundungen. Mama schaut vermutlich amüsiert zu.

  • Ich verfluche mich für die Pumps, deren breite Absätze ins Grab sinken, als stände ich auf Butter. Meine Füße werden taub.

  • Alle Worte sind gesagt, alle Blütenblätter gefallen. Als wir das Grab verlassen, lässt der Regen nach.

  • Während der anschließenden Zusammenkunft im Restaurant ist es trocken.

Der Volksmund sagt: Regnet es bei einer Beerdigung, kommt die Seele gereinigt in den Himmel. Na, wenn das so ist: blitzblank, meine Teuerste, blitzblank!!!

Ich dagegen bekam vier Tage später Halsschmerzen. Dann war die Nase zu. Ich hüstelte, der Kopf dröhnte. Da hatte ich sie, meine Antwort auf die Frage nach dem Danach!

So long, liebe Mama. Mach’s gut! Die Trauer bleibt bestimmt noch eine ganze Weile. Aber dein Timing war ne Wucht. Und was deine Seele betrifft, war Freitag, der 13. wohl mal wieder ein Glückstag ...

Christine Piontek bei Sonnenschein auf dem Friedhof an einem mit Blumen geschmückten Grab
Zwei Tage später: zur Abreise schönster Sonnenschein ☀️

Abschluss … und Neuanfang?

Gut eine Woche nach der Beisetzung stand ein Termin an, auf den ich ein halbes Jahr sehnsüchtig gewartet hatte: Ich ging zu meiner neuen Frauenärztin, um mit ihr über meine Angst zu sprechen, eine Demenz zu bekommen. Wenn ich irgendwie vermeiden konnte, zu enden wie meine Mutter: Hier war meine Chance!

(Im September-Rückblick (Si apre in una nuova finestra) schrieb ich über meine Vermutung, dass meiner Mutter mit einer Hormonersatztherapie – hätte es sie damals schon so gegeben – womöglich einiges erspart geblieben wäre. Ihr Krankheitsbild, das ich in meinem Buch beschreibe, deckt sich in großen Teilen mit Beschwerden, die durch Hormonmangel hervorgerufen werden können. Auch zeitlich würde es genau passen.)

In meiner bisherigen Arztpraxis wurde abgeblockt, wenn ich die Wechseljahre oder Beschwerden zur Sprache brachte, die vermutlich damit zusammenhingen. Ich sei laut Ultraschall doch noch voll im Saft! Hormone, jetzt schon? Nö!

Die neue Ärztin ist spezialisiert. Hat vieles offenbar schon selbst durch, denn sie ist etwa in meinem Alter, und sprüht vor Energie. Statt dichtzumachen, feuerte sie eine Salve an Tipps ab, zeigte mir gleich mehrere Wege auf, die ich jetzt gehen kann, nahm mir Blut ab, um gezielt ein paar Werte zu checken, die üblicherweise unter dem Radar laufen, und versorgte mich mit Rezepten.

Bämm, bämm, bämm!

Heute, elf Tage später, erste Bilanz:

  • Ich lege mich ins Bett und schlafe – einfach so und sogar schon mehrfach durch. Krasses Gefühl!

  • Zyklus und Harndrang normalisieren sich offenbar.

  • Ich werde innerlich ruhiger.

  • Mehrere Blutwerte sind im Keller, andere dagegen viel zu hoch. Erklärt, warum ich so scheißmüde bin, mir oft schwindelig ist und anderes mehr …

Ich habe begonnen, gezielt gegenzusteuern und könnte die neue Ärztin knutschen! Die Angst vor einer Demenz ist nicht weg. Aber ich bin zuversichtlich, eine Menge mehr für meine Gesundheit tun zu können, als es meiner Mutter je möglich war. Mit ein bisschen Glück bleibe ich (länger) agil und klar im Kopf. Schon komisch, dass mit Mamas Tod für mich auch etwas einhergeht, das sich anfühlt wie ein Neuanfang.

Leseflair in Braunschweig

Den März überstehen und am Ende nach Braunschweig fahren. Dort meine Freundin wiedersehen, die mir bei der Beisetzung eine so große Stütze gewesen ist, und mit ihr ein paar Veranstaltungen der Leseflair (Si apre in una nuova finestra) besuchen. So war der Plan, und ich freute mich riesig auf diesen Lichtblick, der mich durchhalten ließ …

Dann holte uns allerdings die Realität ein. Wir hingen beide dermaßen in den Seilen, du machst dir keine Vorstellung! Ich mit meiner Resterkältung und einem umfangreichen Auftrag in den Knochen (hurra!), der mich nach der Beisetzung hatte durchpowern lassen. Und sie, Institutsleiterin, nach mehrtägiger Dienstreise und weit über 1.000 gefahrenden Kilometern.

Den Poetry Slam am ersten Abend ließen wir schweren Herzens sausen, sackten in der Küche über Pizza zusammen und gingen (relativ) früh ins Bett. An Tag 2 hatten wir Karten für den Mörderischen Salon, bei dem drei Autorinnen und ein Autor aus Krimis mit regionalem Bezug vorlasen.

Die Autorin Bettina Reimann beim "Mörderischen Salon" während der Frühjahrslese der Leseflair in Braunschweig (Si apre in una nuova finestra)
Die Autorin Bettina Reimann las nicht nur aus ihren Werken, sondern führte auch durch den gelungenen Abend. Wenn du aufs Bild klickst, landest du auf ihrem Instagram-Profil.

Vorher Curry und dann noch einen Quarkkuchen zu essen, war allerdings eine doofe Idee ... Hielt mich aber nicht davon ab, schon am Samstag wieder zu “völlern”, wie meine Freundin es nennt.

Da entschieden wir uns nämlich, doch nicht zur abgespeckten Buchmesse der Frühjahrslese zu fahren. Es war eiskalt und regnete. Von dieser Art Wetter hatte ich genug! Also gönnten wir uns stattdessen im Warmen eine Waffel:

Waffel mit Obst und Kokosraspeln auf einem Teller, auf dem mit Schokoladensauce der Name Christine geschrieben ist
Meine Freundin heißt Christina. Um Verwechslungen zu vermeiden – wir haben da langjährige Erfahrung – schrieb ich drei E auf die Bestellung. Hatte ja keine Ahnung, dass die das bei der "Glückswaffel" auf den Teller malen ... 🧇

Am Sonntag war es zwar weiter schweinekalt, aber immerhin trocken. Zur literarischen Stadtführung kam sogar die Sonne raus. Knapp zwei Stunden hörten wir etwas zur Geschichte von und zu Geschichten aus Braunschweig. Ein schöner Abschluss, mit einem Tipp für dich, solltest du die Stadt besuchen: Thomas Baumgarten (Si apre in una nuova finestra) bietet seine Führungen zu verschiedenen Themen auch für Einzelpersonen an.

Märzerfahrungen fürs Piontextchen

Der März war wirklich reich an Erlebnissen – mal kurios, mal katastrophal. Vier besonders inspirierende habe ich mir für die Abstimmung aufgehoben. Eines davon wird ins Piontextchen fließen. Welches das sein wird, bestimmt die Community …

Du hast jetzt wieder die Möglichkeit abzustimmen und dich überraschen zu lassen. Ich gebe dir auch nur Stichworte, die die Phantasie beflügeln sollen, aber nicht zu viel verraten. Zu welchem der folgenden Themen soll ich eine Kurzgeschichte schreiben?

  1. Biene

  2. KI-Albtraum

  3. Ehekrach

  4. Zugzwang

Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst dort auch ein Pseudonym verwenden. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Lieblingswort und speichere deine Entscheidung rechts neben der Eingabezeile ab. Fertig!

Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 12. April 2026 und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärung von nuudel (Si apre in una nuova finestra) zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.

Update

Die Abstimmung ist beendet. Das Ergebnis samt dazugehöriger Kurzgeschichte erscheint voraussichtlich am 18. April. Um den Text in voller Länge zu lesen und die Piontextchen zu unterstützen, kannst du hier

Und wie gesagt: Bei Anmeldung bis einschließlich 19. April kannst du die Piontextchen 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen. Erst nach Ablauf dieser Zeit wirst du – wenn du bleiben möchtest – zahlendes Mitglied. Gut zu wissen: Entscheidest du dich in dem Zug für eine Jahresmitgliedschaft, bekommst du nicht nur 13 Monate für den Preis von 12, sondern auch 17 % Rabatt!

Update Ende

*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden

Aus dem Kleiderschrank auf CD

Einen hab ich noch! Erinnerst du dich, dass ich dir mal von den Musicals erzählt habe, die mein Freund Clive Nolan geschrieben hat? Im Zusammenhang mit der Geschichte The Full Pionty (Si apre in una nuova finestra) habe ich über Alchemy und King’s Ransom berichtet – zwei Musicals, die im viktorianischen England angesiedelt sind und in deren Mittelpunkt Professor King steht. Mit einer Gruppe treuer Helferinnen und Helfer muss King manch magisches Abenteuer bestehen – und dabei die Welt retten.

Am 15. Februar, nach vielen Jahren Arbeit daran, ist nun Teil 3 erschienen. In The Mortal Light machen sich Professor King, Eva Bonaduce und Tom Worthy auf die mit Gefahren gepflasterte Reise nach Norwegen. Dort müssen sie Makaria bezwingen, eine mächtige Halbgöttin, die ohne den ausgleichenden Einfluss ihres Bruders Tovenaar … sagen wir, Oberwasser hat.

Hilfe bekommt die Truppe ausgerechnet vom Bösewicht aus Alchemy, Lord Henry Jagman, den man dafür eigens aus der Vorhölle zurückbringt, von der tollpatschigen Alice und von einem gewissen Father Caleb. Letzterer ist im Besitz eines Artefakts, das Rettung verspricht. Doch dann kommt alles anders …

Kostprobe gefällig?

Warum erzähle ich dir das eigentlich? Tja, ich bin mit drauf auf der CD! Wie zuletzt bei Song of the Wildlands (Si apre in una nuova finestra) habe ich mich mit Kopfhörern und Mikrofon in meine hallfreie Tonkabine gestellt (also zwischen die geöffneten Türen meines Kleiderschranks) und als Teil des Chors diverse Tracks eingesungen.

Die CD des Musicals "The Mortal Light" von Clive Nolan mit den Einzelteilen Act 1 und Act 2 sowie aufgeschlagenem Booklet mit dem Chorus
Ja, wen haben wir denn da?

Erst vor ein paar Tagen bin ich endlich dazu gekommen, mir das Ergebnis anzuhören. Und was soll ich sagen: Ich lieb’s und bin stolz, auch diese Herausforderung gemeistert zu haben. Denn es waren wieder wirklich schwierige Dinger dabei.

Witch, das verflixte 7. Stück aus dem zweiten Akt, hat mich mit seiner zungenbrecherischen Geschwindigkeit an den Rande der Verzweiflung gebracht … Wenn du reinhören möchtest: Das Musical ist auf gängigen Streamingplattformen, als CD-Box mit Extras über Clives Website (Si apre in una nuova finestra) und bei Bandcamp (Si apre in una nuova finestra) erhältlich.

Mit diesem Hörtipp verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche dir frohe Ostern! Wenn du zu meinen Mitgliedern zählst, habe ich jetzt noch ein kleines optisches Extra aus der Anfangsphase des Musicals für dich. Makaria, wie sie leibt und lebt. Und ich, wie ich vor ihr erzittere …

Deine Christine

Osterei

Im Sommer 2019 hatte die furchteinflößende Halbgöttin Makaria aus dem Musical The Mortal Light ihren allerersten Auftritt. Im Playhouse in Cheltenham, England, sang sie ihr Solo, Makaria. Anschließend trieb sie im Theater ihr Unwesen. Ich traf sie und dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen …

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