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Auf nach Irland! 

HEUTE startet unser neuestes Experiment: "Eine Woche im Leben von Irland-Korrespondentin Mareike Graepel"! Das heißt, wir nehmen unsere Silber- und Gold-Abonnent*innen eine Woche lang mit nach Irland und geben ihnen via WhatsApp die Möglichkeit, exklusive Einblicke in Mareikes Alltag, ihr Leben und Arbeiten als Korrespondentin zu bekommen.

Am Samstag, 17. Juli, gibt es dann sogar die Möglichkeit, ihr eine Stunde lang (18 - 19 Uhr) direkt Fragen zu stellen und den Chat-Verlauf auch IM NACHHINEIN zu verfolgen. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr euch noch schnell für die WhatsApp-Gruppe KORRESPONDENTINNEN-CHAT hier (Si apre in una nuova finestra) anmelden. Und anbei Mareikes erste Nachricht, gesendet um 9.44 Uhr: 

Guten Morgen! 


Und *Céad Míle Fáilte* – ein hunderttausend Mal willkommen auf Irisch – zu einer Woche im Leben einer Irland-Korrespondentin!

Normalerweise zeichnen sich Korrespondent*innen ja dadurch aus, dass sie in dem Land leben, über das sie berichten. Das ist aber in meinem Fall (und bei einigen meiner Kolleg*innen) nicht immer möglich – aus familiären Gründen beispielsweise, oder wie derzeit oft aus Pandemie-Gründen.

Deswegen reise ich regelmäßig nach Irland, um dort zu recherchieren, Interviews zu führen und Menschen, besonders inspirierende Frauen, zu treffen – damit ihr (hoffentlich ;-)) spannende Geschichten aus Irland bei *DEINE KORRESPONDENTIN* zu lesen bekommt.

Ich habe lange Jahre in Irland gelebt, bin mit einem Iren verheiratet und kann dank moderner Medien und Kommunikation auch in Haltern, NRW, wo unser Hauptwohnsitz ist, jeden Tag ein bisschen in Irland sein. 

Seit gestern Mittag sind wir allerdings in Dublin, wir verbringen die nächsten fünf Wochen auf der Grünen Insel, und an dieser ersten Woche lasse ich euch täglich teilhaben.

Etwa drei Mal am Tag schicke ich ein Foto oder Video und ein bisschen Informationen über Job und Leben in Irland und los geht es heute morgen mit dem Thema Reise und Reisebedingungen. (Die nächsten Nachrichten werden etwas kürzer, keine Sorge!)

Wir sind diesmal mit der Fähre gekommen, aus verschiedenen pragmatischen Gründen (es ist kein Mietwagen notwendig, unser Hund darf mit – was im Flieger nicht geht – und Platz für die Neoprenanzüge für die kühlen Tage am Strand ist da auch).



In der Pandemie bedeutet das, mit etwa 60 anderen Leuten auf eine Fähre von Cherbourg nach Dublin Port zu reisen, auf der sonst Platz für 1200 Passagiere ist. Verrücktes Gefühl. 

Wir mussten alle einen negativen PCR-Test haben und eine Passenger Locator-Form ausfüllen. Die Kontrolle der letzteren und ob wir uns wirklich daran halten, Abstand zu anderen Leuten zu halten, erfolgt allerdings via Textnachricht und ist eher albern. Aber wir Erwachsenen haben ab Mittwoch vollen Impfschutz und dürfen uns dann frei bewegen. Die Kinder können durch einen weiteren Test an Tag 5 freigetestet werden. Einkaufen (sind Buchläden „lebensnotwendig“? Ich glaube: ja!) und Spazieren/Joggen gehen darf man allerdings – aber zum Beispiel keine geselligen Treffen „indoors“ haben. Restaurants und Pubs haben nur „draußen“ geöffnet, was aber bei dem Wetter hier ein wenig abenteuerlich ist.



Es ist heute grau und ein bisschen „fisselig“ – „liquid sunshine“, flüssigen Sonnenschein, nennen die Ir*innen das… „Sunny spells and scattered showers“ ist hier die tägliche Wettervorhersage: In Irland gibt es bis auf Eis und Schnee jeden Tag jedes Wetter…



So, ich muss eben ein bisschen frühstücken und habe dann einen Jobtermin per Videoanruf, und später einen Recherchetermin in real life, der dank Test, Impfstatus kurz vor der Vollständigkeit und strenger Abstands- und Hygieneregelungen möglich ist – ich werde euch heute Mittag erzählen, wie und ob das alles so geklappt hat!



Hier noch ein-zwei Impressionen von der Überfahrt und Ankunft, und ein Video von unserem traditionellen Moment, wenn wir vom Schiff fahren: Wir hören immer „A sort of homecoming“ von U2, wenn unsere Räder zum ersten Mal irischen Boden berühren…



Bis später! 
Talk to you later!

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