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Don’t look up!

Gletschersturz, fossile Desinformation und Reiches Gaskraftwerke

Nach einem Gletscherabbruch verschütteten drei Millionen Tonnen Gestein und Schlamm das Dorf Blatten im Schweizer Kanton Wallis. Fast 90 Prozent des Ortes (Si apre in una nuova finestra)begrub die mehrere Meter hohe Schlammlawine. Rettungskräfte und die Schweizer Armee evakuierten weitere Dörfer in der Umgebung. Die enormen Fels- und Eismassen, die am Mittwoch ins Tal stürzten, stauten den Fluss Lonza auf. Die wenigen Teile Blattens, die noch nicht zerstört waren, sind nun überflutet. Weitere Orte sind bedroht. Im schlimmsten Fall könnte es sogar zu einem Dammbruch (Si apre in una nuova finestra) kommen, befürchteten Experten. Inzwischen geben die Behörden aber Entwarnung: Das gestaute Wasser fließe weiter ab, neue Bergstürze seien nicht zu erwarten.

Die rund 100 Bewohner von Blatten konnten nur dank eines ausgeklügelten und weltweit einzigartigen Systems der Bergüberwachung (Si apre in una nuova finestra) in der Schweiz rechtzeitig evakuiert werden. Ein Mensch wird vermisst. Klimaforscher warnen seit langem, dass die menschengemachte Erderhitzung immer öfter zu derartigen Katastrophen führen wird – nicht nur in den Schweizer Bergen.

https://bsky.app/profile/ianbremmer.com/post/3lqb7d42yq222 (Si apre in una nuova finestra)

Ursache Klimawandel

Die Gletscherforscherin Andrea Fischer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erklärte im ORF (Si apre in una nuova finestra), dass es schwierig sei, bei einem Einzelereignis zu beweisen, dass es durch den Klimawandel verursacht wurde. Dennoch beobachte man eine „deutliche Häufung“ solcher Ereignisse. Daher könne man davon ausgehen, dass der Klimawandel eine Rolle spiele. Fischer wurde 2023 zur „Wissenschaftlerin des Jahres“ in Österreich gewählt. (Si apre in una nuova finestra)

Der Permafrost-Forscher Christophe Lambiel sieht einen klaren Zusammenhang zwischen der Erderhitzung (Si apre in una nuova finestra) und dem Gletschersturz. Die 500 Meter hohe Felswand über dem Birchgletscher liege in der Permafrostzone, erklärte der Professor der Universität Lausanne. Durch das Tauen des Permafrosts wird das Gestein instabil. Das herausgebrochene Gestein belastete den Gletscher und beschleunigte dessen Bewegung auf dem steilen Hang. Lambiel betont, dass sich die ursprünglich dauerhaft gefrorenen Böden an den Nordhängen der Alpen in über 3.000 Metern Höhe in den letzten zehn Jahren stark erwärmt haben, besonders seit 2022.

https://www.srf.ch/news/schweiz/naturereignis-im-loetschental-blatten-vs-vor-und-nach-dem-bergsturz-die-bilder (Si apre in una nuova finestra)

Mylène Jacquemart, Glaziologin an der ETH Zürich, (Si apre in una nuova finestra) erläutert: “Wenn wir das Hochgebirge grundsätzlich anschauen, dann sind die Einflüsse des Klimawandels eindeutig: Gletscher verschwinden, Eis und Schnee verschwinden, ehemals weiße Berghänge werden immer mehr zu Schutt und Geröll. Höhere Temperaturen führen dazu, dass auch in höheren Lagen mehr Niederschlag als Regen und nicht als Schnee fällt. Insgesamt gibt es mehr Wasser auch durch die Schnee- und Eisschmelze. Das alles verringert die Stabilität von Berghängen.”

https://www.br.de/nachrichten/bayern/hochvogel-im-allgaeu-darum-reisst-der-berg-weiter-auseinander,UluTU9j (Si apre in una nuova finestra)

Obwohl sich die Klimakrise verschärft, verhalten sich viele Politiker:innen und Lobbyisten wie in dem Spielfilm „Don’t Look Up“ (Si apre in una nuova finestra). Der Klimaschutz werde überbewertet, meinte etwa Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dabei hat sein eigener Expertenrat Klima (Si apre in una nuova finestra) gerade erst festgestellt, dass Deutschland mit den von Schwarz-Rot geplanten Maßnahmen weder seine europäischen Verpflichtungen einhalten noch die Klimaziele für 2040 und 2045 erreichen wird. „Wenn wir heute nicht mehr tun und mehr investieren, werden wir 2045 nicht klimaneutral sein“, sagte Brigitte Knopf, die stellvertretende Vorsitzende des Expertenrats.

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Störung in Umspannwerk führte zu Stromausfall in Spanien und Portugal

Doch die Fossillobby verbreitet weiter Desinformation. Nach dem Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel am 28. April behaupteten einige in den sozialen Medien, zu viel Solarstrom sei schuld. Noch bevor alle Fakten bekannt waren, verbreitete etwa der Klimaleugner Fritz Vahrenholt (Si apre in una nuova finestra)auf X diese Behauptung. Doch dafür gibt es keine Belege. „Die Leistungsspitze für Solarenergie, wenn die Sonne am stärksten scheint, ist in Spanien gegen 14 Uhr. Der Stromausfall war schon früher“, sagt Professor Bruno Burger (Si apre in una nuova finestra) vom Fraunhofer Institut ISE in Freiburg. Zum Zeitpunkt des Stromausfalls kamen 58 Prozent des Stroms aus Photovoltaikanlagen. Laut Burger gab es im letzten Jahr über 50 solcher Tage mit dieser Leistung.

Auch die Daten des spanischen Übertragungsnetzbetreibers Red Eléctrica zeigen, dass der Strommix am Tag des Blackouts nicht ungewöhnlich war. Es gab sogar schon Tage mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien und das Stromnetz habe trotzdem perfekt funktioniert, erklärt ein Sprecher des spanischen Energieministeriums.

Der Energieexperte Leonhard Probst (Si apre in una nuova finestra)hat am 28. April Unregelmäßigkeiten in der Netzfrequenz des europäischen Stromnetzes gefunden. Ab 12.03 Uhr seien auch in Deutschland ungewöhnlich hohe Schwankungen in der Frequenz messbar gewesen, ehe dann ab 12.33 Uhr der Ausfall in Spanien und Portugal begann. Eine solche Netzpendelung oder Schwingung, die sich über das gesamte Europa ausbreitet, habe es zum Beispiel bereits 2016 gegeben, sagt Probst dem #Faktenfuchs (Si apre in una nuova finestra) des Bayerischen Rundfunks. Auf der iberischen Halbinsel änderte sich die Netzfrequenz am stärksten.

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Durch Maßnahmen der Netzbetreiber konnte damals ein Blackout auf der Iberischen Halbinsel gerade noch verhindert werden. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung war zu diesem Zeitpunkt deutlich niedriger als am 28. April. „Das heißt, man kann auf alle Fälle erkennen, dass es keinen direkten Zusammenhang gibt zwischen dem Anteil erneuerbarer Energien und solcher Inter-Area-Oszillationen“, sagt Probst.

Inzwischen steht fest, dass eine Störung im Umspannwerk Granada zu dem Stromausfall führte. Danach fielen wie in einer Kettenreaktion auch Umspannwerke in Sevilla und Badajoz aus, wodurch der ganze Südwesten Spaniens unterversorgt war. Es fehlten plötzlich 2,2 Gigawatt Leistung, was innerhalb von fünf Sekunden mehrere Netzabtrennungen zur Folge hatte, darunter auch die Abkopplung vom französischen Netz. Was genau den Ausfall des Umspannwerks in Granada verursachte, ist unklar. Die spanische Regierung hat eine Untersuchungskommission eingesetzt, die den Ursachen des Blackouts auf den Grund gehen soll. Auch die EU-Kommission untersucht den Vorfall.

Die spanischen AKW machten alles schlimmer

Als die Ursache des Stromausfalls noch gar nicht klar war, forderten Spaniens Konservative und die rechtsextreme Vox-Partei bereits längere Laufzeiten für die spanischen Atomkraftwerke. In Deutschland äußerten sich Atomfans ähnlich. Doch tatsächlich verschlimmerten die Atomreaktoren am 28. April die Lage sogar noch.

Als der Strom ausfiel, schalteten sich die Atomkraftwerke nämlich aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Bei einer Schnellabschaltung bildet sich im Reaktor Xenon (Si apre in una nuova finestra) und man muss einen Tag warten, bis dieses abgebaut ist. Bis Atomkraftwerke dann wieder hochgefahren sind und ihre volle Leistung erreichen, dauert es weitere ein bis zwei Tage. „Die AKW waren nicht die Lösung, sondern ein Problem (Si apre in una nuova finestra)“, sagte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez vor dem Parlament.

https://bsky.app/profile/energy-charts.bsky.social/post/3lopyljrm7s2v (Si apre in una nuova finestra)

Atomkraftwerke sind viel zu schwerfällig, um die wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Solarenergie ausgleichen zu können. Atomkraftwerke können ihre Leistung zwar theoretisch um 5 bis 10 Prozent pro Minute erhöhen oder drosseln (Leistungsgradient). Aber dabei darf eine Mindestlast von 50 Prozent der Nennleistung nicht unterschritten werden, sonst muss man sie aus technischen Gründen ganz herunterfahren. Wie schon gesagt müssen sie danach 24 Stunden stillstehen. Bis sie dann wieder ihre volle Leistung erreichen dauert es 24 bis 48 Stunden.

Flexibility characteristics and costs of conventional plants
Flexibilität und Kosten konventioneller Kraftwerke Quelle: Nuclear Energy Ageny

Zudem belastet häufiges Rauf- und Runterregeln die einzelnen Komponenten eines Atomreaktors stärker, sie altern schneller. Durch diese Materialermüdung nimmt die Sicherheitsreserve der Anlagen dramatisch ab, schrieb der frühere Chef der deutschen Atomaufsicht, Wolfgang Renneberg, bereits 2010. Das erhöht das Risiko schwerer Atomunfälle. Atomkraftwerke im sogenannten Lastfolgebetrieb zu betreiben macht aber auch betriebswirtschaftlich wenig Sinn. Denn damit die teuren Anlagen auch nur in die Nähe der Rentabilität kommen, müssen sie möglichst viele Stunden unter Volllast laufen. Allein das Anfahren eines Atomkraftwerkes kostet nach Angaben der Internationalen Atomenergie Agentur 500 Millionen Dollar.

Ist so ein Blackout auch in Deutschland möglich?

In Deutschland sei so ein Stromausfall wie in Spanien unwahrscheinlich (Si apre in una nuova finestra), sagt der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. „Weil wir in Deutschland ein sehr redundantes Stromsystem haben. Das bedeutet, dass immer eine Leitung ausfallen kann und dann eine andere Leitung oder ein anderes System einspringen kann." Deutschland habe mehr Pumpspeicherkraftwerke und mehr Reservekraftwerke. Außerdem ist Deutschland aufgrund seiner geographischen Lage und der vielen Nachbarländer stärker in den Europäischen Stromverbund eingebunden als Spanien. „Im Fehlerfall speisen die Reservekraftwerke aller Nachbarländer natürlich ins deutsche Netz ein“, sagt Bruno Burger.

Der letzte großflächige Blackout in Deutschland ereignete sich am 4. November 2006 gegen 22.10 Uhr. Große Teile von Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich und Spanien waren bis zu 120 Minuten ohne Strom; die Auswirkungen waren sogar in Marokko zu spüren. Ursache des Blackouts war, dass in der Meyer-Werft eine Hochspannungsleitung abgeschaltet werden musste. Andere Leitungen wurden dadurch überlastet, und es kam zum europaweiten Stromausfall. Daraus hat man allerdings gelernt, seitdem wurde unser Stromnetz noch sicherer. Völlig ausschließen, dass so etwas wieder passiert, kann aber niemand. Zumal es auch neue Risiken gibt, etwa durch Cyberangriffe.

Brauchen wir 20 Gigawatt Gaskraftwerke?

Deutschland gehört zu den Ländern mit den wenigsten Stromausfällen, trotz des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Das heißt aber nicht, dass wir uns in behäbiger Lethargie zurücklehnen dürfen. Denn natürlich braucht ein Stromsystem mit vielen dezentralen Anlagen, die Strom ins Netz einspeisen, ein anderes Stromnetz als ein System mit wenigen Großkraftwerken.

Robert Habeck (Grüne) hat das endlich energisch angepackt. Er hat „fast Übermenschliches“ geleistet, wie seine Nachfolgerin zu Recht sagte. Habeck sorgte dafür, dass niemand im Winter frieren musste, als uns Putin den Gashahn zudrehte. Er baute die Erneuerbaren Energien aus, beschleunigte die Genehmigung von Windkraftanlagen und Stromtrassen massiv und trieb die Wärmewende voran. Er brachte das Wasserstoffkernnetz, eine Kraftwerksstrategie und eine Speicherstrategie auf den Weg. Die neue Regierung sollte fortsetzen, was Habeck begonnen hat.

Habeck wollte für eine Übergangszeit auch Gaskraftwerke bauen, damit diese bei Dunkelflauten einspringen und die schwankenden Erneuerbaren Energien flexibel ergänzen können. 10,5 Gigawatt (GW) hatte er von der EU-Kommission unter Auflagen genehmigt bekommen. Gaskraftwerke sind viel flexibler steuerbar als Kohle- und Atomkraftwerke und daher ideal dafür, die schwankende „Residuallast“ abzudecken. Das ist die „Restlast“, also jener Teil der Stromnachfrage, der noch nicht durch Erneuerbare Energien gedeckt werden kann.

Wenn wir klimaneutral werden wollen, muss aber spätestens 2045 auch mit fossilem Gas Schluss sein. Gaskraftwerke sollten darum so schnell wie möglich auf grünen Wasserstoff umgestellt werden.1 Wenn wir vorübergehend mehr Gas verstromen, dann ist es um so wichtiger, weniger Gas zu verheizen. Sonst vergrößert sich unsere Abhängigkeit von Gasimporten wieder. Es ist deshalb fatal, wenn Teile der Union eine hoch-effiziente Technologie wie die Wärmepumpe schlecht reden. Oder von einem „Wärmepumpenzwang“ sprechen, den es nie gab.

Habecks Nachfolgerin Katherina Reiche will nun sogar 20 Gigawatt reine Gaskraftwerke. Brauchen wir wirklich so viele? Zumal wir die ja höchstens 15 Jahre betreiben könnten. Der Bau von neuen Gaskraftwerken mit 20 Gigawatt Leistung sei überdimensioniert, sagt die Energieökonomin Claudia Kempfert (Si apre in una nuova finestra)vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). „Das verhindert Flexibilität und Speicherlösungen. Der Markt sollte entscheiden, wieviel Kraftwerkskapazitäten wir tatsächlich brauchen“, so Kempfert.

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Auch der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) (Si apre in una nuova finestra) kritisiert Reiches Pläne. Statt allein auf 20 Gigawatt neuer Gaskraftwerke solle die Bundesregierung stärker das flexibel steuerbare Backup aus Bioenergie, Wasserkraft, Geothermie, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Speichern und Sektorenkopplung setzen. Bioenergie-, KWK- und Wasserkraftanlagen stünden heute schon zigtausendfach als dezentrale Kapazitäten zur Verfügung und könnten weiter flexibilisiert werden.

https://bsky.app/profile/graslutscher.de/post/3lptwgway2s2e (Si apre in una nuova finestra)

In Brüssel wird der Vorstoß der schwarz-roten Bundesregierung als Affront empfunden. Denn er unterläuft die EU-Leitlinien für Energiebeihilfen. In mühsamen Verhandlungen hatte sich Robert Habeck letztes Jahr mit der EU-Kommission auf einen Kompromiss geeinigt: Fünf Gigawatt reine Gaskraftwerke wollte die EU-Kommission zur Versorgungssicherheit genehmigen. Für fünf weitere Gigawatt Gaskraftwerke sollte die Vorgabe gelten, dass sie acht Jahre nach Inbetriebnahme auf Wasserstoff umgestellt werden. Hinzu kommen sollten 0,5 Gigawatt an neuen Kraftwerken, die sofort mit Wasserstoff laufen und die Umrüstung von zwei Gigawatt bestehenden Kraftwerken auf Wasserstoff.

Statt fünf Gigawatt reiner Gaskraftwerke sollen es nun 20 Gigawatt sein. Von einer Umstellung auf Wasserstoff ist im Koalitionsvertrag der Kleinen Koalition keine Rede mehr. Stattdessen will man die Gaskraftwerke später mit CCS ausstatten. Damit könnte man CO2 abscheiden und unterirdisch sammeln. Doch die Technologie ist ineffizient, teuer und unausgereift.

Der SPIEGEL (Si apre in una nuova finestra) berichtet, in „Unternehmenskreisen“ finde man es befremdlich, dass die neue Regierung so agiere, als hätte es die Diskussionen des letzten Jahres nicht gegeben. Die Verhandlungen jetzt wieder von vorne zu beginnen würde nur zu weiteren Zeitverzögerungen führen. Der BDEW, der größte Energieverband Deutschlands, rät Wirtschaftsministerin Reiche zu mehr Pragmatismus. Sie solle einfach einen Großteil des Plans übernehmen, den Robert Habeck in mühsamen Verhandlungen mit Brüssel ausgehandelt hat.

Buchtipp: „Männer, die die Welt verbrennen“

Das atomar-fossile Zeitalter geht zu Ende. Einige Superreiche, Konzerne und Petrostaaten fürchten deshalb um ihre fossilen Geschäftsmodelle. Jahrzehntelang haben sie versucht, mit Desinformationskampagnen Zweifel zu säen an der menschengemachten Erderhitzung. Nun versuchen sie verzweifelt den technischen Fortschritt aufzuhalten. Windkraft und Solaranlagen, grüner Wasserstoff, Batteriespeicher, Elektroautos und Wärmepumpen sind eine Bedrohung für alle diejenigen, die viel Geld mit dem Verbrennen von Öl, Kohle oder Erdgas verdienen. Es sind überwiegend Männer, die lieber die Welt verbrennen, als auf ihren Profit zu verzichten.

Darum geht es in dem sehr lesenswerten Buch des Spiegel-Kolumnisten und Psychologen Christian Stöcker (Si apre in una nuova finestra). Heute erscheint eine aktualisierte Neuausgabe als Ullstein-Taschenbuch für 14,99 € (Si apre in una nuova finestra).

P.S.: Ich habe diese Woche einen zweiten Newsletter gestartet: Bluesky-Briefing. Jeden Montag informiere ich darin über Neues aus der ATmosphäre. Wer sich dafür interessiert, kann kostenlos Subscriber (Si apre in una nuova finestra) werden.

Dieser Artikel wurde nach seinem ersten Erscheinen am Freitag (30.5.) mehrfach aktualisiert und ergänzt.

https://bsky.app/profile/christianstoecker.de/post/3lq3iyota3z2l (Si apre in una nuova finestra)
  1. Die Umstellung von Gaskraftwerken auf Wasserstoff ist aber nicht trivial. Das liegt an der sogenannten „Wasserstoffversprödung (Si apre in una nuova finestra)“. Darum können nicht alle Gaskraftwerke ohne weiteres auf Wasserstoff umgestellt werden.

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