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OSL lässt eigene Elektrobusse fahren

NEWS / NAHVERKEHR IN DER NIEDERLAUSITZ
  1. September 2025

Bis 2027 hat der Kreis den Busverkehr an ein Unternehmen aus Löbau vergeben. Foto: VG OSL
Bis 2027 hat der Kreis den Busverkehr an ein Unternehmen aus Löbau vergeben. Foto: VG OSL

Der Kreis Oberspreewald-Lausitz stellt seinen Busverkehr auf batterieelektrische Fahrzeuge um. Dafür wird der Betriebshof in Lübbenau umgebaut. Eine frühere Dieseltankstelle wurde entfernt, um Platz für die künftige Ladeinfrastruktur der Elektrobusse zu schaffen.

Erst im Juli ging der Betriebshof in das Eigentum der Verkehrsgesellschaft des Kreises (VG OSL) über. Bis 2027 soll der Betriebshof ausgebaut werden. Dann soll die VG OSL den Nahverkehr im Landkreis betreiben. „Wir bauen gerade ein komplett neues Busverkehrssystem für unseren Landkreis auf - und zwar so, dass es zukunftsfähig, klimafreundlich und in kommunaler Hand ist“, sagte Landrat Siegurd Heinze (parteilos) bei einem Besuch auf dem Betriebshof in der vergangenen Woche. 

20 Busse plus Ladesäulen bis 2027

Damit übernimmt der Kreis seinen Busverkehr wieder selbst, der aktuell noch von der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck (Si apre in una nuova finestra) und deren Tochter OSL bedient wird. Die KVG ist seit 2017 Auftragnehmer für den Regionalbus in Oberspreewald-Lausitz. Doch mit der Auftragsvergabe an das Unternehmen in Löbau im Kreis Görlitz war das Landratsamt in Senftenberg nie ganz zufrieden. Bereits 2024 entschied der Kreistag, den ÖPNV wieder zu kommunalisieren.

Die kreiseigene Verkehrsgesellschaft hat bereits zusätzliches Personal angestellt. Weitere Betriebshöfe sind in Planung, davon einer in Lauchhammer. Auch müssen 20 Batteriebusse und weitere 25 Dieselbusse angeschafft werden. Dafür laufen bereits die europaweiten Vergabeverfahren. Dafür wurde die VG OSL gegründet. Wenn alles nach Plan läuft, stehen die Fahrzeuge nebst Ladeinfrastruktur Anfang 2027 bereit. Im August 2027 soll der Busbetrieb starten. Einen entsprechenden Auftrag an die kreiseigene Firma muss der Kreistag allerdings noch beschließen. red

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