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Pornofragment eines unbekannten Autors - Kurioses Autorenleben

Mein Mann hat ihn beim Laubharken im Garten gefunden: Ein Zettel, herausgerissen aus einem DIN A5-Notizbuch, handgeschrieben.

Wie dieses Stück Gegenwartsliteratur, dieses Fragment, in unseren Garten kam — keine Ahnung. Es ist nicht die Handschrift meines Mannes und auch die Kinder schließe ich aus, denn der Inhalt lässt auf den jahrelangen Konsum Pornovideos schließen.

Willkommen zu der heutigen ab-18-Ausgabe aus der Kuriositäten-Kategorie meines Autorenlebens.

Meine Neugier ist natürlich geweckt: Wer schreibt sowas? Und wie kommt dieser Zettel — Teil einer offenbar längeren Erzählung — in unseren Garten?

Da fällt mir immer der Spruch meiner Mutter ein: “Was sollen die Nachbarn denken?”

(Natürlich kommt mir schon unser AfD-wählender Nazinachbar in den Sinn, andererseits hat der wohl kaum das Zeug zum Hobbyliteraten hust. Und ja, er hat mir gesagt, dass er die AfD wählt.)

Ich bin jedenfalls froh, dass die Kinder den Zettel nicht gefunden haben, denn der Inhalt steht einem Hardcore-Porno mit Inzestfantasien in nichts nach.

Deshalb veröffentliche ich hier ein Zitat des Fundes, also nicht den ganzen Text, aus Urheberrechtsgründen und auch nur im geschützten Bereich. Ich schicke eine Warnung voraus: Wenn du sowas NICHT lesen möchtest, klick jetzt lieber weg.

Content Note: Der Text ist ein inzestuöser und expliziter Porno mit entsprechendem Vokabular. (Keine Gewalt, die Charaktere haben alle Spaß miteinander, nur sind sie halt miteinander verwandt.)

Ich rätsle, ob dieser Text von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde. Erzählt wird aus weiblicher Perspektive. Der Text lebt sexuelle Fantasien einer Menage à trois mit der eigenen Mutter und dem eigenen Sohn aus und beinhaltet vaginalen und oralen Sex. Sprachliches Highlight: Der “Bullenriemen”.

Die Handlung

Die Handlung beschreibt, wie die Ich-Erzählerin den besagten “Bullenriemen” ihres Sohnes Jens bewundert und dieser seine Oma “fickt”. Die Erzählerin steigt währenddessen auch in das Treiben ein, das explizit geschildert wird.

Der “Bullenriemen” ist übrigens das sprachliche Texthighlight, das für Lacher gesorgt hat.

Aus Urheberrechtsgründen veröffentliche ich den Text hier nicht komplett. Das nachfolgende Zitat aus dem Fragment ermöglicht einen Einblick in Stil und Niveau des Textes. Teils habe ich Satzzeichen und Absätze im Namen der Lesbarkeit eingefügt.

Mein Sohn greift ihr direkt in die Fotze stöhnt ihr zu[.] ich will dich ficken[.] breitbeinig schmeißt 8. sie sich auf den Rücken und er schiebt ihn ihr rein[.] Sie stöhnt laut [“] Oh Gott ist das geil[“] wird immer lauter.
[“]Komm Mutti[“,] sagt mein Sohn [. “]Hock dich über ihr Gesicht sie soll dir die Fotze lecken wenn ich sie ficke[.”]

handgeschriebener Porno eines unbekannten Autors, gefunden im Garten - siehe Begleittext - geschwärzthandgeschriebener Porno eines unbekannten Autors, gefunden im Garten - siehe Begleittext - geschwärzt

Und nein, ich finde es nicht inspirierend und in meinen eigenen Texten schreibe ich, wenn ich solche Szenen schreibe, mit etwas mehr Gefühl. In meinem Buch “Der Kuss der Wolfsnacht” gibt es explizite Szenen, aber im Vordergrund steht da die romantische Beziehung.

Ich werde mich bemühen, den Autor oder die Autorin ausfindig zu machen und berichten. Viel Hoffnung habe ich nicht, aber ich betrachte meine Nachbarschaft nun mit anderen Augen ;). Immerhin ist es bemerkenswert, dass jemand von Hand eine Geschichte niederschreibt und sich das nicht als KI-Filmchen generiert. Das muss man ja auch irgendwie honorieren.

Nun denn - wir werden sehen, ob es noch eine weitere Folge dieser Geschichte gibt und ob ich feststellen kann, wer dieses Fragment verfasst hat.

Jedenfalls bin ich nicht die Einzige in der Nachbarschaft, die schreibt.

Bis zum nächsten Mal, danke für deinen Support :*

Deine Sonja

Argomento Autorenleben

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