Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier). Die letzten knapp 6 Wochen waren bereits so intensiv was die Nachrichtenlage und politische Lage weltweit angeht. Ich hoffe ihr könnt auf euch Acht geben, denn wir brauchen weiterhin einen langen Atem.
In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:
Infoposter im neuen Design
Die mittlerweile drei Jahre alten Infoposter “Was tun bei einer schlechten Erfahrung” und “Wie eine sensibilisierte Praxis finden” wurden nun mit der Unterstützung der kooperierenden Agentur nach.morgen in das neue Queermed CI übertragen.
Diese Poster in A1-Größe können weiterhin per info@queermed-deutschland.de (Si apre in una nuova finestra) angefragt werden. (Auf Wunsch auch aufgerollt in einem Karton anstelle gefaltet im Umschlag, dann aber nur als Selbstzahlende*r)

Neues im Queermed-Blog: Queermed nun Teil vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung!
Zum Jahresende durfte ich Queermed bei einer monatlichen Sitzung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung vorstellen. Das Interesse an der Bündnisteilnahme traf auf große positive Zustimmung seitens Bündnis und Queermed darf sich nun als Teil des Bündnisses sehen und mit den anderen Bündnismitgliedern zusammen arbeiten. Kurz gesagt setzt sich das Bündnis für die Selbstbestimmtheit bei der reproduktiven Gesundheitsversorgung ein, unter anderem auch für die Abschaffung des §218.

Stellungnahme: Für die Demokratie, gegen den Faschismus
In dieser zweiten Pressemitteilung positioniert sich Queermed offen gegen die menschenfeindliche Asylpolitik und gegen rechtsextreme Bestrebungen. (Si apre in una nuova finestra)Die Positionierung findet sich in der Arbeit von Queermed wieder, denn alle haben ein Recht auf eine sensibilisierte Gesundheitsversorgung.
Queermed Memes - Golden Girls Edition
Wer die Queermed-Memes auf Instagram kennt, ist zuletzt vielleicht auch auf die Golden Girls Edition gestoßen:

Die Memes trifft die Lebensrealität vieler Menschen, um mit einem prägnanten Bild als auch einer Botschaft, die für sehr viele Menschen zutrifft. Gleichzeitig erreichen Memes häufig mehr Menschen und eröffnet einen Raum, sich mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Und sehr viele Menschen fühlen sich dadurch gesehen und ein Stück weit verstanden (so zumindest das viele Feedback über Social Media oder offline). Dabei ist es wichtig, sich gleichzeitig mit Meme - Geschichte und der Einordnung der Bildsprache zu auseinander zu setzen. Denn wir möchten Menschen respektvoll erreichen und keine Gewalt oder Diskriminierung reproduzieren.
Inputs zu Sichtbarkeit & gemeinnütziger Gründung
Wie in vorangegangenen E-Mails habe ich davon berichtet, dass Individuen als auch Kleingruppen sich immer wieder an mich wenden mit dem Wunsch, mehr über gemeinnützige Gründung zu erfahren. Oder aber auch, dass sie Fragen zur Arbeit von Queermed haben, dem Umsetzen von Websites, dem Achten auf Anforderungen gegenüber Agenturen, der Planung von Social Media Strategien und der Vorbereitung auf Interviews. Auch wenn mir aus Gründen die zeitlichen Kapazitäten häufig fehlen, möchte ich mir gerne bei einem solchen Interesse die Zeit nehmen um mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen. Denn wir müssen gerade jetzt füreinander da sein und schauen, wie wir unsere Ressourcen & Erfahrungen teilen können. Es wird meinerseits nicht super spontan klappen, aber meldet euch gerne, wenn ihr solche Bedarfe habt. Bei Interesse: meldet euch dann gerne über sara.grzybek@queermed-deutschland.de (Si apre in una nuova finestra)
Queermed liest
Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchhempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.
Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Olivier David - Von der Namenlosen Menge: Über Klasse, Wut und Einsamkeit
Wie einsam kann Armut machen? Und wer kann überhaupt Geschichten über sich selbst erzählen? Wer hat die Kraft dazu?
Der Klassenhintergrund kann häufiger Türen verschließen als öffnen, wenn wir uns im kapitalistischen Rahmen bewegen. Manche Menschen bleiben häufiger nicht sichtbar, wenn es darum geht, Perspektiven in den Medien zu öffnen. Wer hat die Kraft, nach tagelanger Schichtarbeit? Oder mit unendlich scheinender Care-Arbeit? Kaputtgeschuftet nach jahrzehntelanger, körperlicher Arbeit. Wie können Menschen im Prekariat teilhaben?
Im seinem zweiten Buch beschäftigt sich Autor und Journalist Olivier David mit den Aspekten von Einflüssen auf Klasse auf sein Leben. Eindrücke davon, keine Rücksicht auf die eigene Gesundheit nehmen zu können, denn innerhalb des kapitalistischen Systems arbeiten viele für die Gesundheit und den Wohlstand anderer.
(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)
Kommende Termine
Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:
März 2025 - Präsenzworkshop an der TH Köln für TIN*-Studierende mit dem Thema “Zwischen den Zeilen lesen: Queerness, mentale Gesundheit und Minoritätenstress im Studium”
März 2025 - Besuch beim Berliner LSVD e.V.
März 2025 - Online Input zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die SPD Queer Frankfurt am Main
April 2025 - Queermed liest: Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, eine Betrachtung von polyamoren Beziehungen, in der wohngemeinschaft in Köln. Tickets über rausgegangen (Si apre in una nuova finestra)
Mai 2025 - Stand auf der Prisma-Expo der deutschen Pfadfinder*innenschaft St. Georg, Westernohe
Mai - 14. Mai 2025 - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin
Juni 2025 - Firmeninterner Vortrag
September 2025 - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln
Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:
Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:
Vorstellung und Funktionalität von Queermed
Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen
Sensibilisierte Gesundheitsversorgung
Medical Gaslighting
Patient*innenempowerment
Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen
Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens
Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen
Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen
Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"
(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen
Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (Si apre in una nuova finestra) )

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!
Solidarische Grüße
Euer Samson
Steady Support
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