US-Präsident Donald Trump hätte sicher Freude an einem Monument auf dem Times Square in New York. Der deutsche alt Kanzler Gerhard Schröder (SPD) hat dafür mit seiner Bromance, also seiner innigen Männerfreundschaft, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sein eigenes Denkmal – im übertragenen Sinn – eingerissen. In der Schweiz könnte man vielleicht für alt Bundesrat Adolf Ogi (SVP) in Kandersteg eine Statue bauen. Doch genug der Witzeleien.
Pascal Turin hat über einen Mann geschrieben, dem tatsächlich vor einigen Jahren ein Denkmal gewidmet worden ist. Der Zugang von der Europaallee zum Hauptbahnhof ist nämlich ein Kunstwerk. Unter dem Dach leuchten rund 400 Neonringe. Die Installation soll ein Denkmal zu Ehren des Politikers Hans Künzi (1924–2004) darstellen und das Bewegungssystem symbolisieren, welches er mit der S-Bahn geschaffen hat.
Aber der Wahl-Engemer Künzi förderte nicht nur den ÖV, er war auch IT-Pionier. Der Mathematiker und spätere FDP-Regierungsrat befasste sich zudem mit der Frage, welches Kampfflugzeug die Schweiz beschaffen sollte. Doch der Vorschlag seines Teams wurde vom Bundesrat abgeschossen. Wär es nach den Berechnungen des Zürchers gegangen, wäre die Luftwaffe nie mit dem F-5 Tiger geflogen. Hier geht es zum Artikel. (Si apre in una nuova finestra)

Wir haben noch mehr zu bieten
Ausserdem ist auf Rathuus ein Artikel über ein recht morbides Thema erschienen: Nach muslimischer Tradition gibt es die ewige Grabesruhe – doch diese ist nicht wörtlich zu nehmen. Denn auch in der Stadt Zürich beträgt sie die üblichen 20 Jahre. Das ist eigentlich öffentlich bekannt. Trotzdem haben zwei SVP-Gemeinderäte eine Anfrage mit tendenziösem Einschlag eingereicht. Der Stadtrat liess sich davon aber nicht provozieren und verzichtete in seiner Antwort auf Belehrungen, wie der Artikel von Lorenz Steinmann zeigt. Wer hier klickt, gelangt direkt zum Text. (Si apre in una nuova finestra)
Und Karin Weyermann hat sich dieses Mal unseren indiskreten Fragen gestellt. Die Mitte-Gemeinderätin erklärt, welche Staatsmänner sie – frei nach Max Frisch – für moralisch hält und mit wem sie gern einmal ein Bier, ein Glas Wein oder einen Tee trinken würde. “Derzeit bereite ich die Kampagne für meine Stadtratskandidatur vor. Generell macht mir die gesellschaftliche und politische Polarisierung Sorgen”, erzählt die Stadtratskandidatin, die in Witikon aufgewachsen ist. Den Artikel findest du hier. (Si apre in una nuova finestra)
Wir wünschen viel Spass beim Lesen.
Lorenz Steinmann und Pascal Turin