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Der Fall Escher-Wyss-Platz

Liebe Politikinteressierte

Wahrscheinlich erinnert ihr euch noch, denn der Unfall sorgte über die Grenzen Zürichs hinaus für grosse Anteilnahme, aber auch für grosse Schlagzeilen. Am 21. Dezember 2022 – also vor knapp drei Jahren – ist am Escher-Wyss-Platz im Kreis 5 am frühen Morgen ein fünfjähriger Bub auf dem Weg zum Kindergarten angefahren und getötet worden.

Das Problem: Der Escher-Wyss-Platz war eigentlich schon lange als verkehrstechnischer Gefahrenherd bekannt. Dass es zu diesem tragischen Unfall hatte kommen müssen, warf kein gutes Licht auf die Stadtverwaltung. Doch seither ist zum Glück einiges passiert, wie unser Artikel zeigt. (Si apre in una nuova finestra)

Wir haben die GLP-Kantonsrätin Sandra Bienek vor Ort getroffen. Eines ihrer Kinder ging damals mit dem verstorbenen Tony in den Kindergarten. „Es war eine traumatische Zeit, die mir auch heute noch nahegeht“, sagt die 46-Jährige. Sie setzte sich schon vor dem Unfall für sichere Schulwege ein und tut es heute noch.

Das Bild zeigt die Politikerin Sandra Bienek auf dem Escher-Wyss-Platz in Zürich. Im Hintergrund ein durchfahrendes Tram, vorne am Boden rote Warnlichter.
Die GLP-Politikerin Sandra Bienek ist grundsätzlich zufrieden, was "in Anbetracht der Umstände" an Sicherheitsmassnahmen beim und auf dem Escher-Wyss-Platz in Zürich geschehen sei. Bild: Lorenz Steinmann

Bald eine Woche nach der Annahme der Mobilitätsinitiative (wir berichteten) (Si apre in una nuova finestra) könnte das Tempo-30-Regime auch am Escher-Wyss-Platz wackeln. Über die Geschwindigkeit auf Hauptstrassen bestimmt nämlich künftig der Kanton. 56,8 Prozent sagten am vergangenen Sonntag Ja zur Änderung des Strassengesetzes beziehungsweise zur Umsetzung der Mobilitätsinitiative. Es war ein Kampf der grossen Städte Winterthur und Zürich gegen den Rest.

Doch daran mögen die Beteiligten jetzt nicht denken, auch Sandra Bienek nicht. Vielmehr freut sie sich, als sie von den respektablen Massnahmen hört, die Rathuus von der Dienstabteilung Verkehr erfahren hat. Hier geht es direkt zum Artikel. (Si apre in una nuova finestra)

Viel Lesestoff für die graue Jahreszeit

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Noch bleiben genügend Tage für die Suche nach der perfekten Gabe. Einer der Klassiker ist natürlich das Buch. Darum haben wir Politikerinnen und Politiker nach Geschenktipps für Menschen gefragt, die Literatur lieben.

EVP-Politiker Markus Schaaf schlägt beispielsweise „Der Mann, der überlebte“ des US-amerikanischen Schriftstellers Lawrence Elliott vor. AL-Kantonsrätin Nicole Wyss wiederum empfiehlt „Mittendrin“ der Schweizer Autorin Jeanette Kuster. Mitgemacht haben neben Schaaf und Wyss auch der EDU-Kantonsrat Hans Egli, die GLP-Kantonsrätin Claudia Hollenstein, die SVP-Kantonsrätin Barbara Grüter sowie die FDP-Kantonsrätin Barbara Franzen.

Die Auswahl ist vielfältig und durchaus überraschend. Es ist sicher auch etwas für jemanden darunter, der schon fast alles gelesen hat. Wer mehr wissen will, klickt hier. (Si apre in una nuova finestra)

Und zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis für Podcast-Fans: In der 21. Folge stehen disruptive Volksinitiativen im Mittelpunkt: Wir diskutieren über die Ecopop-Initiative und die Schwarzenbach-Initiative, aber auch die SVP-Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“. Ausserdem geht es um Bargeld und das Kunsthaus. Wer die letzte Folge des Rathuus-Podcasts verpasst hat, muss sie unbedingt noch anhören. (Si apre in una nuova finestra)

Wir wünschen ein schönes Wochenende und eine besinnliche Adventszeit.

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

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