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Der März: Von Mäßigung, Musik und Mut

Loslassen und Neuwerden

Ungewöhnliche Frühblüher... Schon mit vieeel Licht!

Hallo Ihr Lieben, 

mit dem März wird nun schon das erste Quartal rund, also ja, sowieso und für uns alle - und auch für die Monatsbriefe. Ich freue mich, dass ich neugierig weiter an jeder kleinen Monatsmusik werkele, und ich bin gespannt auf die weiteren Monatstexte. Denn es ist eine kleine Herausforderung, den Monat bereits im Voraus zu erspüren, auch wenn natürlich schon einige vorangegangene Lenze ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen. 

In diesem Monat möchte ich einen ganz besonders wichtigen Menschen würdigen, der es mir ermöglicht, Euch diese Musischen Monate so zugänglich zu machen, wie Ihr sie letztendlich hört. Denn ich begleite mich zwar am Instrument, während ich singe - während ich einen Text frei einspreche, gelingt mir das zumindest bisher noch nicht. Ich nehme also zuerst den Text auf, und dann spiele ich mir den Text über Kopfhörer aufs Ohr und begleite ihn am Instrument. 

Damit das hinterher gut übereinander passt, sitzt Enno Pigge (Si apre in una nuova finestra) am Rechner und stimmt alles feinstmöglich aufeinander ab. Diesen technischen Akt überlasse ich ihm gerne, der in den meisten Fällen eine Freude daran hat, sich damit zu beschäftigen. 

Enno wirkt also im Hintergrund, damit ich mich Euch zeigen kann. 

Das kann er gut, im Hintergrund wirken. Das hat er lange Jahre geübt, in denen er mich als mein größter Fan zu fast allen meinen Programmen begleitete, mir immer dezent zugearbeitet hat, indem er mich mit dem Equipment unterstützte, mal ins Kleid half, schöne Fotos oder Aufnahmen erstellte. 

Der Mann im Hintergrund...

Inzwischen hat er sich ganz schön in den wohlverdienten Vordergrund bewegt. Vom besten Freund zum besten Lebenspartner und vom Mann im Hintergrund auch zum Partner in der Kunst und auf der Bühne, Seite and Seite als KünstlerTandem DuWieDuBist!  (Si apre in una nuova finestra)

An einer Stelle muss ich ihn noch ein bisschen stupsen, denn da ist er immer wieder gerne im Hintergrund tätig: nämlich als Archivar und Herausgeber der Werke seines Vaters Frank Arlig (Si apre in una nuova finestra) (aka Karl Rudolf Pigge)

Womit ich Euch für die Fastenzeit hier noch eine Leseempfehlung geben möchte: Das Fastentagebuch “Drei Wochen sind das Ziel” von Frank Arlig, das Einblick gibt in das unperfekte Fastenprojekt eines Lebenskünstlers in seinen Fünfzigern. Er nimmt sich drei Wochen Auszeit von fester Nahrung. Was als diszipliniertes Ritual zur Gesundheitspflege beginnt, entpuppt sich schnell als ein Abenteuer voller Versuchungen, kleiner Fastenvergehen und allerhand Erkenntnissen… 

Enno hat das Manuskript in seinem Elternhaus aufgespürt und mit viel Entdeckerlust und der Unterstützung von Angela Oberthür nun herausgegeben.

Ihr könnt es hier in Augenschein nehmen und auch bestellen (oder gerne natürlich auch im lokalen Buchhandel Eures Vertrauens):

Drei Wochen sind das Ziel (Si apre in una nuova finestra) (Softcover für 12 €)

Drei Wochen sind das Ziel (Si apre in una nuova finestra)” (Hardcover für 20 €)

Hier packt Enno aus... die druckfrischen ersten Exemplare des Fastenbuches!

Und wenn Euch die Geschichten des Lebens neugierig machen, dann schaut gerne auch mal bei Angela Oberthür vorbei. Wir haben uns kennengelernt, als sie in den Anfängen meines Akkordeonspiels meine Mentorin wurde. Sie ist von Beruf Biografin und hier könnt Ihr einen Einblick in ihr Wirken nehmen:

Angela Oberthür im Biographiezentrum (Si apre in una nuova finestra)
(alle wichtigen Informationen…)

Webseite von Angela Oberthür (Si apre in una nuova finestra)
(… wunderschön gestaltet)

Tja, und ich freue mich natürlich, wenn Enno das künstlerische Erbe seines Vaters aus den Tiefen seines Elternhauses birgt. Noch ein kleines bisschen mehr freue ich mich, wenn Enno selbst zur digitalen Feder greift. Kürzlich hat er mir aus seiner Reha einen Text zugeschoben und mich darum gebeten, ein Lied daraus zu machen. Four chord Ballade bitte! 

Nun, und da ich in diesem Jahr unversehens begonnen habe, an “Aufträgen” zu werkeln, habe ich auch diese Herausforderung gerne angenommen. Es ist ein neues Lied entstanden, das erste echte Gemeinschaftslied von DuWieDuBist! Mehr dazu verrate ich erst später ;-)

Wahrscheinlich werden wir in diesem Jahr dahin kommen, das erste Programm ausschließlich aus eigenen Stücken gestalten zu können. Ein großer Schritt für uns und ein riesiger freudiger Hüpfer in meiner musikalischen Laufbahn!

Erzähle ich heute zu viel von DuWieDuBist? Ja, das ist so in meinem Leben. Kunst und Leben sind ineinander verwoben und Singemeineseele ist eben auch verwoben mit DuWieDuBist und mit dem Leben und deswegen teile ich es auch mit Euch. 

Der musische Monatstext ist diesmal etwas länger geworden, über sechs Minuten. Nimm Dir also gerne einen ruhigen Moment. 


Zum Abschluss teile ich heute ein Zitat meiner lieben Freundin Helga mit Euch, mit dem sie mir neulich dankenswerterweise ein bisschen den Druck aus dem frühen Jahr genommen hat. Vielleicht hilft es Euch auch noch ein bisschen über die Zeit bis Ostern:

“Bedenke, es ist diese schwierige Zeit im Jahr, die noch bis Ostern geht, wo sich der Frühling unterirdisch gegen die ganzen Krusten und Widerstände durchkämpft. Und das Licht wirkt schon auf den Organismus, die Säfte wollen schon steigen, aber die äußeren Widerstände, die Kälte, das Graue sind noch stark.” 

Danke, dass Ihr nun schon ein Vierteljahr Musische Monatsbriefe mit mir teilt! 

Und wenn Euch jemand in den Sinn kommt, dem die Briefe auch gefallen könnten, dann empfehlt sie sehr gerne weiter.

Seid von Herzen gegrüßt, 

Eure Susanne


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