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Der Anfang des Endes (Folge 21)

Thumbnail Folge 21

Pia rennt. Sie rennt und rennt, ohne sich noch einmal umzudrehen, aber mit jedem Schritt, den sie in den engen Gassen von Wallbruch vor den nächsten setzt, steigt mehr Panik in ihr auf. Das glitschige Kopfsteinpflaster unter ihren Füßen, ihre Lungenflügel, die zu zerbersten drohen, ihre gebrochenen Knochen, sogar ihr Verstand will sie in die Knie zwingen und über all dem liegt der Gestank dieser dem Ende geweihten Stadt: Blut, Rauch, Tod und Angst kriechen ihr in die Nase und vernebeln ihr die Sinne.

Jede Abzweigung könnte ihr Ende bedeuten. An den Häuserwänden zu ihren Seiten bietet sich ein grausames Schicksal an das nächste gereiht, während die dunklen Fenster blind auf sie hinabstarren. Gibt es hier denn niemanden mehr, der ihr helfen kann? Die entstellten Leichen bleiben stumm und geben ihr nicht die erhoffte Antwort. Die Stadt, die sie so gut zu kennen glaubt, ist ihr fremd geworden. Sie rennt weiter, angetrieben von einer Angst, die keinen Namen hat, mit der Gewissheit, dass Stehenbleiben keine Option ist…

Argomento Die Welt von Vytra

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