
Als ich das erste Mal Wasser mit molekularem Wasserstoff trinke, denke ich mir nichts dabei. Weich ist das Wasser, aber da bin ich verwöhnt, denn wir filtern unser Trinkwasser schon lange mit einem Umkehr-Osmosefilter. Etwas Geschmack ist auch dabei, was mich an den kanadischen Lieblingsdrink meiner Cousine, bubbly, erinnert. Da ich zu einer Dose gegriffen habe, kommen ein paar Teenie-Erinnerungen hoch. Wann trinke ich schon mal aus einer Dose? Vermutlich war es der letzte Redbull meines Lebens, im Abi 2000. Danach hatte ich 13 Punkte in Deutsch und eine kaputte Darmschleimhaut, was ich aber erst später verstanden habe. Also, das Ruinieren meines Mikrobioms. Seitdem keine Dose mehr.
Aber zurück zum Wasserstoff. Denn die Nacht vor dem Experimentaltag war mies: Unsere kleinste hatte Monster unter dem Bett und hatte mir dann beim Umzug ins Elternbett kaum Platz gelassen. Insofern war ich müde und fühlte mich wie zerschlagen. Nur schaffe ich erstaunlich viel, ich sauge durchs ganze Haus, fühle mich leicht und voller Energie. Gut, ich finde ja immer, wenn man etwas tut, was man hinterher auch sieht, bekommt man immer einen kleinen Schub. Aber die Schwere ist weg. Die bleierne Müdigkeit, die man nicht mal eben so abschütteln kann. Ich schicke Anja Seitner, Expertin für Labordiagnostik und studierte Chemikerin eine Sprachnachricht. Und sie antwortet prompt: „Ja, das Zeug kann was!“
Okay. Aber was genau? Was kann H₂? Das kleinste Molekül überhaupt. So klein, dass es sich theoretisch auch ziemlich schnell verflüchtigt. Es muss also schnell, schnell in unsere Zellen gelangen. Aber genau da wird es interessant.
In unserem Körper läuft ständig ein Balanceakt: Aufbau, Abbau, Stress, Regeneration. Dabei entstehen sogenannte freie Radikale – aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei ganz normalen Dingen wie Stress, wenig Schlaf, Sport entstehen, Alltag eben. Ein gewisses Maß ist völlig normal. Wird es aber zu viel, spricht man von oxidativem Stress – und der bedeutet vereinfacht gesagt: Unsere Zellen stehen dauerhaft unter Druck.
Und genau hier setzt die Idee mit dem molekularem Wasserstoff an, denn er wird aktuell als sogenanntes selektives Antioxidans erforscht. Bedeutet: Er könnte bestimmte dieser aggressiven Verbindungen neutralisieren, ohne dabei wichtige Prozesse im Körper zu stören. Kein Rundumschlag, sondern eher ein gezielter Eingriff. Klingt gut. Und ja – es gibt erste Studien, die genau das untersuchen: Zellschutz, Regeneration, möglicherweise sogar Effekte auf Energielevel. Spannender Ansatz. Eigentlich ist es ein ehrlicher Energiedrink im Gegensatz zu dem anderen bösen Zeug auf dem Markt.
Vielleicht auch deshalb, weil er genau in unsere Zeit passt. Kein Zucker, kein Koffein-Kick, kein „Push und Absturz“, sondern die Idee, den Körper auf einer tieferen Ebene zu unterstützen. Leiser. Unaufgeregter. Fast unsichtbar.
Und genau das habe ich vermutlich an diesem Morgen gespürt – ohne genau zu wissen, ob es wirklich der Wasserstoff war, die Bewegung oder einfach die Tatsache, dass ich so gut ins Tun gekommen bin. Was mir an diesem Experiment gefallen hat, war weniger das Getränk selbst – sondern die Erinnerung daran, wie sensibel unser Körper eigentlich reagiert. Dass Energie nicht nur aus Kalorien kommt. Und dass “sich leicht fühlen“ nicht immer erzwingen lässt – aber manchmal überraschend schnell zurückkommt.
Klar wird der größere Hebel für mehr Energie trotzdem mehr Schlaf, mehr Bewegung, mehr Ernährung bleiben, nur fühlt es sich auch mal ganz gut an, wenn man zumindest einen kleinen Teil davon aus einer Dose trinken kann.
Wer es mal ausprobieren möchte:
https://h2-awake.de/anna-funck?affid=ANNAFUNCK (Si apre in una nuova finestra)Und wie immer gilt der Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch qualifizierte Fachkräfte. Für Schäden oder Folgen aus der Anwendung der Inhalte wird keine Haftung übernommen. Bei gesundheitlichen Fragen wendet euch bitte an eine medizinische Fachperson. Für Inhalte externer Webseiten, auf die wir verlinken, übernehmen wir keine Haftung. Für diese Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich. Bei Kenntnis rechtswidriger Inhalte entfernen wir entsprechende Links nach Hinweis umgehend.
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