
Autorin: Priska Lachmann, Grafik: Sheila Serrer
In meinem Leben ging es in den letzten Monaten beruflich hoch und runter. Ich hatte Pläne, die nicht aufgegangen sind und Schwierigkeiten, alte Glaubenssätze die wieder hochgekrochen kamen, aufzulösen. Ich fühlte mich oft handlungsunfähig und hilflos – meine Zukunftsträume vor Augen und dann doch wieder im Strudel der Realität eines vollen Alltags gefangen und immer und immer wieder einfach an mein Leben gefesselt. Es ist das Leben mit größeren Schulkindern und einem, dass nun in die 11. Klasse kommt. Niemand hat mich darauf vorbereiten können. Es ist auch das Jahr bevor ich 40 werde und wahrscheinlich hängen all meine inneren Konflikte damit zusammen. Ich hinterfrage alles und versuche meine Vision in 5 und 10 Jahrespläne zu fassen und das alles in dem Bewusstsein, dass Ich selbst die Autorin meiner Geschichte bin.
Das Ich in Veränderung
Unser Ich ist im beständigen Wandel. Ich bin heute ein anderer Mensch als vor 10 Jahren, mit anderen Überzeugungen und Glaubenssätzen und auch einem ganz anderen Beruf. Und es wird sich weiter verändern in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Die Princeton University hat zwei Begriffe für das eigene Mindset gesellschaftlich bekannt gemacht, das fixed mindset und growth mindset. Bei einem fixed mindset glaubt man, dass Fähigkeiten und Intelligenz von Geburt an festgelegt sind, bei einer Wachstumsdenkweise geht man davon aus, dass sie sich durch Training und Anstrengung verbessern können.
Menschen mit einem statischen Mindset glauben laut den Forschungen oft, nicht klug oder gut genug für etwas zu sein, weil sie den Glaubenssatz in sich tragen, dass es gar keinen Sinn macht, sich anzustrengen und sie es deshalb gar nicht erst versuchen. Sie vergleichen sich auch oft mit Menschen, die schlechter sind als sie, um sich besser zu fühlen.
Wenn wir aber glauben, dass wir mit der Entwicklung unserer Fähigkeiten etwas schaffen und lösen können, strengen wir uns mehr an und schaffen es irgendwann tatsächlich.
Dem statischen Ich ist sein Ruf wichtig, es möchte gut dastehen und hat Angst zu scheitern. Man bleibt also lieber im eigenen Kompetenzbereich, also auch in der eigenen Komfortzone und weiß sich damit sicher. Menschen mit einem growth mindset wollen wachsen und klüger werden und wissen, dass sie mit der Zeit immer besser werden. Es geht also viel mehr um den Prozess als um das Ergebnis. Und genau das ist für unseren Selbstwert so wichtig. Wenn ich immer nur für das Ergebnis Anerkennung erwarte, stellt man sich infrage, wenn es mal nicht so gut läuft. Besser ist es, den eigenen Prozess anzuerkennen und sich dafür selbst zu loben. Dann ist das eigene Image im Fall einer Niederlage nicht gefährdet und man kann sich auch einer neuen Herausforderung widmen. Es geht darum, zu wissen, dass wenn ich mich anstrenge, meine gesteckten Ziele erreichen kann und dass ich nicht aufhöre, wenn es mir bisher nicht gelungen ist und ich mich dann nicht mehr traue, mich der Herausforderung zu stellen. Und laut Forschern gilt, wer an das eigene Wachstum glaubt, der wächst auch.
Das Glück finden
Was du dir über dich selbst erzählst, bestimmt deinen Selbstwert, deinen Mut und auch deinen Glückszustand. In der Positiven Psychologie spricht man oft vom bestmöglichen Ich. Da Menschen nach der eigenen Ich-Erzählung handeln, ist es sinnvoll, sie so umzuschreiben, dass wir unser individuelles Optimum erreichen können.
Wer an das eigene Wachstum glaubt,
der wächst auch.
Wir hängen zu oft in limitierenden Glaubenssätzen fest und diese verhindern, dass wir etwas Neues beginnen. Die Übung, sich ein komplett anderes Ich vorzustellen, kennt keine Begrenzungen. Es geht dabei um eine möglichst genaue Visualisierung des bestmöglichen Ichs. Menschen, die das in den Forschungsgruppen tun, sich also Zeit nehmen, um ihr bestmögliches Ich detailiert zu beschreiben, fühlen sich glücklicher und glauben an ihr bestmögliches Wachstum.
Ich habe mir vorgenommen, mich dieser Herausforderung zu stellen und zu träumen. Meine Vision darf sich auch wieder verändern, ich muss nichts festschreiben für die nächsten 20 Jahre, aber ich werde mich danach ausrichten, was ich gern mehr in meinem Leben etablieren möchte und mutig vorangehen.
Machst du mit?
Leben und Lieblinge

Empfehlung von Franzi
Warum Pasta jeden Tag?
Als ich kürzlich in unsrer Mädelsrunde ganz nüchtern verkündete, dass ich jeden Tag Pasta esse, erntete ich entsetztes Staunen und auch die Rückfrage: „Und du kriegst trotzdem dein Leben auf die Reihe?“
Ich verstand die Frage nicht und bis zu dem Zeitpunkt war mir gar nicht klar, dass es ein Problem sein könnte, täglich Pasta zu essen. Und ich muss dir sagen, ich finde das nicht nur lecker, sondern es erleichtert so sehr meinen Alltag.
Ich arbeite hauptsächlich von zu Hause aus (was immer mein Traum war und was ich sehr genieße) und koche mein Mittagessen in der Regel selbst. Ich mag es frisch und lecker, aber einfach und schnell soll es auch sein. Die ausgedehnten Mahlzeiten genieße ich dann gern am Abend.
Na ja, da bietet sich Pasta halt an, oder?
Hier also mein Rezept für dich:
Zutaten:
Pasta deiner Wahl (mal nehme ich Spaghetti, mal Penne, dann wieder Bauernhoftiere oder Linguine) - Abwechslung ist erlaubt :)
Dazu entweder ein Pesto deiner Wahl (ich empfehle ohne Zucker, gibt es zum Beispiel bei dm)
Oder/ und einen frischen kleinen Salat (darauf freue ich mich immer besonders) z.B. aus Cocktailtomaten (würzen mit Salz + Pfeffer + Knoblauch), gutes Olivenöl, geriebener Parmesan, geröstete Pinienkerne und wahlweise frische Basilikumblätter oder Rucola/ Chicorée (Bitterstoffe sind gut für die Leber)
All das serviere ich mir dann auf meinen italienischen Tellern, (Si apre in una nuova finestra) das ist ein Freudenpaket für Augen, Herz und alles und reduziert mein tägliches Mental Load :) Empfehle ich dir!
Blau ist nicht nur eine Farbe – blau ist ein Gefühl, und wir haben uns von Franzi’s Pastateller definitiv anstecken lassen. Blau riecht nach Salz in der Luft, klingt nach leiser Weite und trägt uns gedanklich direkt ans Meer.
Diese Woche lieben wir alles, was dieses Gefühl ein bisschen näher an unseren Alltag bringt: den Salt & Pepper Grinder (Si apre in una nuova finestra) in Navy & Red, der mit seiner Mischung aus Retro und Maritim stilvoll auf jedem Tisch steht. Das leichte Tuch (Si apre in una nuova finestra) von Fala begleitet uns an den See, ins Freibad oder auf Reisen. Die Fanny Bag (Si apre in una nuova finestra) „Sasha“ in Denimblau schenkt uns Freiheit und Sommerlaune to go. Und für Momente in der Hängematte oder auf dem Balkon träumen wir uns passend zum Artikel von Priska mit dem Buch (Si apre in una nuova finestra) “Die Kraft der positiven Psychologie” der Zukunft entgegen. Spürst du es schon? Die Sonne, das Salz, das Blau. LIEBEN WIR.
Deine WIR-Redaktion
Wie immer sind alle Empfehlungen unbezahlt, selbst ausgesucht und von Herzen geteilt.