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Bronze für Dibbern und Gartung beim ersten JGP in Riga

Die Schweizerin Elisabeth Dibbern und Genrikh Gartung aus Deutschland haben zum Auftakt der Junioren-Serie im lettischen Riga je eine Bronzemedaille gewonnen. Es gab viele gute Leistungen zu sehen und neue Gesichter auf den Podien. Der lettische Verband und die lokalen Organisatoren vom Kristal Ice Club haben wie in den Vorjahren eine sehr gute Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Letten haben sich für 2026 erneut bei der ISU um einen Junioren Grand Prix beworben. Es gab Neuerungen: In der ISU Event App wurde erstmals die Live-Bewertung aller Elemente während der Programme angeboten, was sonst nur TV-Kommentatoren zu sehen bekamen. Für mehr Transparenz konnten die ISU-Kommentatoren Ted Barton und Mark Hanretty die Diskussionen des Technischen Panels versuchsweise mit anhören.

Rio Nakata überlegen

Juniorenweltmeister Rio Nakata war der haushohe Favorit und wurde dem gerecht. Der noch 16 Jahre alte Japaner (im September wird er 17 und ist damit in dieser Saison für die Meisterklasse zu jung) hat sein Flamenco-KP behalten, verfeinert und lieferte eine echte Weltklasse-Leistung ab. Als Junior durfte er nur keine vierfachen Sprünge im KP zeigen. Die brachte er dafür in der Kür aufs Eis, und zwar Toeloop und Salchow. Die Kür läuft er zu Musik aus dem Film „Gladiator“, benutzt aber nicht nur die bekannten Stücke. Einziger Makel war ein aufgerissener Axel, der dreifach werden sollte. Nakata wird von seinem Vater trainiert. Seine Mutter ist Britin und war mit anderen Familienmitgliedern in Riga dabei, die stolz die Flagge von Wales für Rio schwenkten – denn dort ist er geboren.

Rio Nakata

„Ich hatte viel Selbstvertrauen und wollte von Anfang bis zum Ende stark sein. Nachdem ich den Axel aufgerissen habe, habe ich nur kurz daran gedacht und dann alle anderen Sprünge gemacht, wie ich sollte. Misha (Ge, Choreograph) hat mir verschiedene Musiken zur Auswahl gegeben und ich habe gleich ‚Gladiator‘ gewählt. Ich mag diese Musik, weil mein Vater mal dazu gelaufen ist und Alexei Yagudin. Diese Kür schaue ich mir jeden Tag an, sie ist mein Lieblingsprogramm.“

Riga war bei den Herren sehr gut besetzt, außer Nakata waren mit Yanhao Li aus Neuseeland und dem Slowaken Lukas Vaclavik zwei weitere Junioren-Finalisten am Start.

Der Kanadier Grayson Long dagegen gehörte nicht zu den Favoriten. Der Schüler von Brian Orser läuft seit 2022 in der Junioren-Serie, seine beste Platzierung war bisher Siebter. Doch nachdem er im Vorjahr einen Knöchelbruch überwunden hat, konnte Long den 3A stabilisieren. Er gelang ihm, wenn auch in der Kür zweimal leicht unterdreht. Außerdem ging er beim 3L zu Boden. Der Kanadier hatte zunächst sogar nur einen Junioren Grand Prix bekommen. Der gut aussehende Läufer fand in Riga viele neue Fans, die sich mit ihm fotografieren wollten. Long ist alt genug für die Meisterklasse und will in dieser Saison zweigleisig fahren. Mit ihm gibt es noch einen Kandidaten für den einzigen Olympiastartplatz, obwohl er bisher keinen Vierfachsprung im Repertoire hat.

Genrikh Gartung hatte vor einem Jahr in Riga als Sechster seine internationale Karriere für Deutschland gestartet. Im KP blieb er fehlerfrei und hatte den höchsten technischen Wert, allerdings lag er in den Komponenten hinter Long und Li. In der Kür packte der 17-Jährige seine Geheimwaffe 4L aus und beeindruckte mit einer tollen Kombination mit 3T. Doch der zweite 4L und direkt danach der 3A gingen daneben. Danach riss sich Gartung zusammen und brachte den Rest gut über die Bühne. Dass er bei den Pirouetten Luft nach oben hat, weiß der Schüler von Niko Ulanovsky und Ria Schiffner. Läuferisch hat sich der Russlanddeutsche auf jeden Fall verbessert und arbeitet weiter an seinen Defiziten. Die DEU nominierte ihn für die Olympiaqualifikation in Peking.

“Wenn ich nicht Dritter geworden wäre, wäre ich mehr enttäuscht. Die Medaille überdeckt das. Insgesamt war es viel besser als in der Saison davor, da war ich Sechster und jetzt bin ich Dritter. Der Fortschritt ist sichtbar und das ist gut, aber der zweite Sturz (beim 3A) hat es etwas verdorben. Ich muss sehr viel arbeiten, am Läuferischen und an den Pirouetten, denn sie waren milde gesagt im KP und der Kür nicht besonders gut. Auch in der Choreo habe ich Abzüge bekommen, ich war etwas neben der Spur. Mein zweiter JGP ist in Polen. Dort werde ich schon viel besser vorbereitet sein, was die Sprünge, die Pirouette, das Laufen angeht und es wird physisch leichter sein. Mein Ziel ist das Juniorenfinale.”

Der Japaner Ryoto Mori debütierte im JGP. Er beherrscht den 3A und zeigte eine solide Leistung. Yanhao Li stolperte beim 3A im KP, war aber dank höherer Komponenten vor Gartung. In der Kür riss er den geplanten 4T auf. Noch fataler war sein Fehler, einen dreifachen Flip zu viel zu wiederholen, so dass er aus den Medaillenrängen fiel und seine Chancen aufs Finale sehr gering sind.

Ean Weiler riskierte erstmals den 3A in beiden Programmen, aber er misslang. Im Training sah man jedoch gute Versuche, so dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis der Sprung im Wettkampf klappt. „Ich wünschte, ich hätte die dreifachen Axel gestanden“, gab der von Stéphane Lambiel betreute Schweizer zu. „Ich denke, ich habe mich in den Skating Skills (läuferisch) verbessert, aber ich muss noch an der Performance und der Stabilität der Sprünge arbeiten.“ Ausdrucksstark war der 17-Jährige schon immer, das bewies er wieder in seinen Programmen zu „Watergun“ von Remo Ferrer und „Rain“ und „Enemy of Truth“ in der Kür. „Ich liebe mein Programm. Wenn ich die emotionale Musik höre, gehe ich gleich in den Charakter“, sagte er.

Der US-Juniorenmeister Lorenzo Elano hatte ein katastrophales KP mit drei Stürzen, konnte aber in der Kür aufholen. Daniel Ruis aus Österreich erzielte sein bisher bestes Ergebnis bei einem Junioren Grand Prix. Ihm fehlten noch eine dreifach-dreifach Kombi und ein 3A. In der Kür gelangen zwei 3L und ein 3S, aber er hatte nur eine Kombination. „Ich bin insgesamt ganz zufrieden, aber ich habe eine Pirouette nicht lange genug gehalten und einen Salchow aufgerissen. Aber sonst hat es Spaß gemacht. Von der Ausdauer her habe ich mich verbessert und die Sprünge sind stabiler“, kommentierte Ruis. Potenzial zeigten der Litauer Luka Imedashvili (15) und der Israeli Kirill Sheiko (14), die für ihr Alter viel Ausstrahlung haben. Sheiko verpatzte das KP, aber rehabilitierte sich in der Kür. Wieder dabei war Ryszard Siudek, Sohn der bekannten ehemaligen polnischen Paarläufer und heutigen Trainer Dorota und Mariusz Siudek. Er könnte wie sie eine Paarlaufkarriere ins Auge fassen.

Erster Titel für Mei Okada

Während Nakata seinen dritten JGP-Titel einheimste, stand seine Landsfrau Mei Okada nach zweimal Bronze im Vorjahr erstmals ganz oben auf dem Podium. Die 15-Jährige ist eine elegante Läuferin, die sich weder im KP zu “Space Table Symphony” noch in der Kür zu “Miss Saigon” einen groben Patzer erlaubte. Allerdings waren zwei Dreifache leicht unterdreht und der erste Flip erhielt Abzüge wegen einer falschen Kante. Höchstschwierigkeiten wie einen 3A riskierte die Japanerin nicht. „Der Sieg ist ein guter Schritt in Richtung Finale, was mein Ziel ist“, meinte Okada. „Das Finale findet in meiner Heimatstadt Nagoya statt und ich möchte sehr gern dabei sein.“ Sie arbeite am 3A und sei nah dran, verriet sie weiter.

Ganz neu im Circuit ist die Südkoreanerin Jiyu Huh, die bei ihrem ersten internationalen Wettbewerb mit guten Elementen und Stil überzeugte. In der Kür riss sie nur einen 3L auf. Die 13-Jährige spricht gut Englisch, weil sie eine internationale Schule besucht und wirkte ziemlich selbstbewusst. Sie dürfte sich einen zweiten JGP-Einsatz gesichert haben.

Elisabeth Dibbern glänzte in beiden Programmen („Smile“ im KP, Musik aus dem Film „Handmaiden“ in der Kür) und verdiente sich die Bronzemedaille, ihre erste im JGP, redlich. Die Schweizerin hatte sogar einen 4S geplant, wollte aber stattdessen mit einem 2A auf Nummer sicher gehen, doch sie riss den Axel auf. Es war die erste JGP-Medaille für eine Schweizer Läuferin seit Kimena Brog-Meiers Silber im Jahr 2001.

„Das ist sehr überraschend für mich, ich hätte nicht erwartet, dass ich Dritte werde“, sagte die 14-Jährige aus Zürich. „Das bedeutet mir sehr viel. Ich bin sehr stolz auf mich und finde, ich habe diese Medaille verdient.“ Dibbern sprang relativ kurzfristig für die verletzte Anthea Gradinaru ein, erwies sich aber als gut vorbereitet und sollte einen zweiten JGP erhalten. Groß war die Enttäuschung dagegen bei der ehrgeizigen Elina Goidina aus Estland. Nach gutem KP war sie Dritte, doch in der Kür raubten ihr zwei Stürze die Medaillenchancen. Die kecke Angela Shao aus den USA fiel bei ihrem Debüt positiv auf. Yuseong Kim aus Südkorea zeigte einen leicht unterdrehten 3A in der Kür, verpasste aber wegen anderer Fehler eine Medaille. Angesichts der großen Konkurrenz in ihrem Land wird sie womöglich gar keinen zweiten JGP erhalten. Die Japanerin Yo Takagi hat einen erwachsenen Laufstil, patzte jedoch.

Anna Gerke startete wie im Vorjahr in Riga in die Saison. Die Schülerin von Martina Dieck und Viktoria Lopuseva gefiel mit ihrem dynamischen Laufstil und guter Interpretation von „Dune“ im KP und „Frida“ in der Kür. Sie sammelte viele Punkte, da sie ihre Kombis alle in der zweiten Hälfte macht, darunter 3T-3T und 3R-Euler-3S. Die Pirouetten waren mal wieder der Schwachpunkt, die eine bessere Platzierung kosteten. Im KP stürzte Gerke sogar am Ende der Waage-Pirouette. Dennoch erzielte die 14-Jährige neue persönliche Bestpunktzahlen. „Ich bin richtig gut in die Saison gestartet, aber natürlich habe ich die Pirouetten wieder zerlegt. Daran will ich für nächstes Mal noch mehr arbeiten“, meinte Gerke. „Ich habe mich deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, was man an den Punkten sieht.“ Ob sie einen zweiten JGP erhält, hing von Diana Zieseckes Auftritt in Ankara ab. Weniger gut als erwartet schnitt Sherry Zhang aus den USA ab.

Die Österreicherin Hannah Frank freute sich wie Landsmann Ruis über ihr bisher bestes Resultat im JGP. Im KP zeigte sie 3T-3T, in der Kür ging ihr am Ende ein wenig die Luft aus und sie stürzte bei zwei Dreifachen. Die „Zombie“-Kür war auf jeden Fall originell. „Ich bin ganz zufrieden. Es gibt zwar noch viel daran zu arbeiten, aber es ist mein bestes Ergebnis bisher“, sagte Frank, die die Stürze eher auf „den Kopf“ als auf die Physis zurückführte.

Comeback für Kemp/Elizarov

Ava Kemp/Yohnatan Elizarov aus Kanada feierten ein gelungenes Comeback, nachdem sie den JGP im Vorjahr wegen Verletzungen auslassen mussten und bei der Junioren-WM nicht in Form waren. Diesmal überzeugten die Kanadier nicht nur mit guten Elementen, sondern auch mit ihrem Laufstil. Als einziges Duo riskierten sie zwei dreifache Solo-Sprünge in der klassischen Kür zu „Clair de Lune“ von Claude Debussy. Die Sprungfolge 3S-1A-1A war sehr gut, der 3T nur leicht unterdreht. Der dreifache Wurfflip war unsauber, aber alles andere klappte, so dass sie neue persönliche Bestleistungen holten. „Wir sind mit viel Selbstvertrauen reingegangen“, sagte Elizarov. „Unser Training war sehr gut. Wir sind seit vier Wochen volle Programme durchgelaufen und wir hatten zwei nationale Wettbewerbe, um reinzukommen.“ Kemp betonte, dass sie vor allem zeigen wollten, wie sehr sie sich verbessert haben. Sollten sie diese Form halten, sind die Kanadier Top-Kandidaten für das Finale und die Junioren-WM.

Das junge chinesische Duo Xuanqi Zhang/Wenqiang Feng hatte in der vergangenen Saison einen JGP bekommen, weil China nur drei Plätze hatte, dabei hatten sie sogar ihr Event gewonnen. Hinter den starken Kanadiern reichte es für Silber, worüber sich die Chinesen freuten. Sie punkteten mit dem dreifachen Twist und Wurfflip, aber einen dreifachen Solosprung haben sie nicht im Programm und der Wurfrittberger missglückte in der Kür.

Naomi Williams/Lachlan Lewer aus den USA liefen witzigerweise zum ersten Mal im JGP, obwohl sie bereits 2024 Bronze bei der Junioren-WM gewonnen hatten. In ihrer ersten Saison konnten sie wegen des Länderwechsels des Australiers Lewer nicht starten, in der zweiten war sie verletzt und in der dritten hatten sie eine Einladung für den Meisterklasse-Grand Prix. Nachdem Williams beim 3T in der Kür stürzte, entschieden sie, die Würfe doppelt zu machen. Der Abstand der Top drei zu den Paaren dahinter war deutlich. Insbesondere enttäuschten die Franzosen Romane Télémaque/Lucas Coulon, die in der vergangenen Saison im Finale waren. Télémaque ist stark gewachsen, aber es war Coulon, der am 2A in beiden Programmen scheiterte.

Sonja und Robert Löwenherz hatten die vergangene Saison wegen einer Verletzungsserie von ihr fast komplett auslassen müssen. Erst hatte Sonja einen Bänderriss erlitten, danach Probleme mit der Ferse und mit der Schulter. Aber sie wollte nicht aufgeben. „So wollte ich nicht aufhören“, meinte sie. Highlight der Kür der Berliner war ein 3T. Die Würfe zeigten sie doppelt.

Veillon/Brandys schnappen sich Gold

Im Eistanz steht ein Generationenwechsel an, weil die drei Top-Paare der vergangenen Saison sowie weitere in die Meisterklasse aufgestiegen sind. Darya Grimm/Michail Savitskiy haben sich bekanntlich getrennt und hätten auch aufsteigen müssen. Mal sehen, wer sich jetzt an der Spitze etabliert. Einen ersten Schritt dahin haben in Riga die Kanadier Layla Veillon/Alexander Brandys und Dania Mouaden/Theo Bigot aus Frankreich gemacht, die eng beieinander lagen. Veillon/Brandys laufen bereits in ihrer vierten Juniorensaison und wirken sehr erwachsen. Zu „Summer 2“ von Max Richter erzählen sie die Geschichte von zwei Kunstwerken im Museum, die in der Nacht zum Leben erwachen. Veillons Kostüm ist tatsächlich sehr kunstvoll gestaltet.

Die lebhaften Mouaden/Bigot gewannen knapp den Rhythmustanz. In der Kür erhielten sie nur einen Level zwei für ihre Rotationshebung, was den Sieg kostete. Sie haben mit “Nature Boy” und “Bad Guy” ein etwas düsteres Thema gewählt. Mouaden stellt ein Skelett dar und ergänzt das Kostüm durch geschicktes Make Up. Wie die Kanadier erzielten sie neue persönliche Bestleistungen und freuten sich über ihre erste Silbermedaille im JGP.

Die US-Amerikaner Jasmine Robertson/Chase Rohner waren überrascht, dass sie Bronze gewannen, denn sie laufen erst seit Januar 2025 zusammen und sind vom Nachwuchs aufgestiegen. Sie gefielen mit ihrem flüssigen Laufstil. Rohner ist ein Drilling und wäre nach der Geburt fast gestorben, erzählte seine Mutter Lexi, die Eiskunstlauf-Trainerin ist. Seine Geschwister haben Behinderungen, sind aber ebenfalls sportlich aktiv, auf dem Eis bzw. beim Reiten.

Anita und Andreas Straub aus Wien hatten berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille, gingen aber trotz guter Leistungen leer aus. „Wir sind zufrieden damit, wie wir gefahren sind, aber mit den Punkten sind wir nicht glücklich“, gab Anita zu. Sie wollten erfahren, warum sie niedrige Level insbesondere in den Schrittfolgen erhalten hatten. Ihre Amélie-Kür war sehr charmant. Die Geschwister wollten in dieser Saison auch in der Meisterklasse antreten. Michelle Deych/Ryan Hu aus den USA mussten im RD einen schweren Sturz beim Twizzle verkraften – Deych stürzte und Hu hätte sie fast mit seiner Kufe am Kopf getroffen. In der Kür machten sie Boden gut. Das Duo hatte sich übrigens nach seinem ersten JGP in Riga vor einem Jahr für einige Monate getrennt, weil Hu wegen einer Erkrankung seines Vaters seine Karriere beendete, dann aber doch zurückkam.

Die Schweizer Seraina Tscharner/Laurin Wiederkehr fielen mit ihren ungewöhnlichen Programmen auf – in der Kür laufen sie zu asiatischer Musik aus einem Videospiel, im RD haben sie Daft Punk. In ihnen hat die Schweiz nach dem Aufstieg von Gina Zehnder/Leon Beda Sieber wieder ein talentiertes Juniorenduo. „Wir sind vor allem mit der Kür und mit dem ersten Junioren Grand Prix sehr zufrieden“, kommentierte Tscharner. „Wir sind sehr motiviert und werden definitiv weiterarbeiten“, ergänzte Wiederkehr.

Enikö und Zoard Kobor aus Berlin hatten Pech im RD zu den „Men in Black“, als Enikö beim Twizzle stürzte. Die Kür zu schottischen und irischen Motiven war dagegen gut, so dass sie sich um einen Rang verbessern konnten und die achtbeste Kürwertung hatten. „Ich fühle mich sehr erleichtert“, sagte Enikö Kobor. „Der Grand Prix hat uns gefallen, das ganze Gefühl war sehr schön. Es ist nur schade um den Fehler im Kurztanz“, erklärte ihr Bruder. Die Geschwister finden, dass sie ihre Leistungen insgesamt stabilisiert haben und schauen nach vorn.

Text & Photos: Tatjana Flade

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