Ruhrbarone-Newsletter, 5. Juni 2026
Hallo zusammen,
ein Hotel will keine jüdischen Gäste, die Stalinisten und Trotzkisten sind bei den Linken auf dem Vormarsch, und quasi staatliche Institutionen wollen bestimmen, welche Medien wertvoll sind und welche nicht. Wenn wir ehrlich sind, hätten sich all dies die meisten von uns noch vor wenigen Jahren nicht vorstellen können. Die Artikel zu all diesen Themen findet ihr im heutigen Newsletter.
Stefan Laurin
Herausgeber
Unsere Themen der Woche
Juden nicht erwünscht: Ein Hotel im Bayerischen Wald will keine Touristen aus Israel

Ein Israeli buchte über die Online-Plattform „Booking.com (Abre numa nova janela)“ ein Zimmer im Hotel „Zum Hirschen“ im Bayerischen Wald. Als Antwort erhielt er eine Nachricht, in der es hieß, dass Juden dort nicht erwünscht seien. In einem Statement versuchte ein Vertreter des Hotels, eine Begründung zu liefern.
Ruhrbarone (Abre numa nova janela)
„Europäische Regeln müssen vor Ort funktionieren“

Schon ein kleiner Job reicht aus, um Anspruch auf Sozialhilfe und andere staatliche Unterstützungsleistungen zu haben. Politiker aus dem Ruhrgebiet drängen auf eine Änderung der Definition dessen, was ein Arbeitnehmer ist, denn sie leiden unter einer Zuwanderung vor allem aus Südosteuropa in ihre Sozialsysteme. Wir haben EU-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gefragt, wie sie den Städten helfen wollen.
Ruhrbarone (Abre numa nova janela)
TSV 1860 München: Ein Traditionsverein als Mahnmal des modernen Profifußballs

Wer geglaubt hatte, dass zwischen dem Ende der Bundesligasaison 2025/26 und der bevorstehenden Weltmeisterschaft eine ruhige Phase im Fußballgeschäft eintreten würde, wurde in den vergangenen Tagen eines Besseren belehrt. Kaum ein Thema hat die Schlagzeilen so stark geprägt wie die dramatischen Entwicklungen beim TSV 1860 München. Der ehemalige deutsche Meister und einstige Champions-League-Teilnehmer steht erneut vor einem sportlichen und wirtschaftlichen Scherbenhaufen. Statt von einer Rückkehr in höhere Spielklassen zu träumen, müssen sich die Löwen nun mit der Realität eines Absturzes in die Regionalliga auseinandersetzen.
Ruhrbarone (Abre numa nova janela)
Das Public-Value-Paradox

Die Landesmedienanstalten wollen die Plattformbetreiber zwingen, ihnen genehme Medien zu bevorzugen. Eine Selbstermächtigung, die selbst für alle, die von ihr profitieren sollen, zum Boomerang werden könnte. Unser Gastautor Thomas Nückel gehört zu den Gründern dieses Blogs und ist medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
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„Die Linke muss sich fragen, ob sie Teil der Lösung oder Teil des Problems sein will“

Nachdem ich das Buch Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft von Nicolas Potter gelesen habe, sehe ich die linke Bewegung klar in der Sackgasse. Mit ihren autoritären Bestrebungen, ihrem unerträglichen Antisemitismus und ihrer gegen alle Vernunft und nur von Ideologie getragenen Politik befindet sie sich nicht nur zunehmend politisch im Aus, sondern sie wird auch gefährlich für die Demokratie. Besonders gefährlich ist in diesem Zusammenhang die neue autoritäre Linke, die Potter ausführlich beschreibt.
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