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1281 Tage Krieg in der Ukraine

Hier kommt alles, was du wissen solltest, kompakt erklärt. Heute ist wieder tag eins!

Hallo!

Ein Monat in Österreich: Ende Juli eine polizeiliche Razzia in der Gedenkstätte Peršmanhof – Ende August dann der Baubeginn eines Gewerbeparks auf dem Gelände des zweitgrößten Frauen-KZ in Österreich in Leobersdorf. Die Israelitische Kultusgemeinde und lokale Initiativen hatten gefordert, den Ort als Mahnmal zu sichern. Stattdessen soll lediglich ein Gedenkweg am Rand der Fläche entstehen. 

Die Hintergründe der Razzia am Peršmanhof sind noch immer nicht völlig aufgeklärt, hingegen ist seit 2014 bekannt, dass der Bürgermeister von Leobersdorf, genauer gesagt dessen Unternehmen, nicht schlecht am Bau des Gewerbeparks verdient haben soll – wie die WZ (Abre numa nova janela)im vergangenen Jahr enthüllt hatte. 

Heute geht es auch noch um neuerliche Angriffe auf Kiew und geheime US-Operationen in Grönland.

Viele Tote bei russischem Angriff auf Kiew

Seit 1281 Tagen herrscht in der Ukraine Krieg. Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut massiv attackiert – mit Drohnen, Hyperschall- und Marschflugkörpern. Mindestens 14 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt, melden ukrainische Quellen. Unter den Opfern sind auch Kinder.

Laut Behörden schlugen Geschosse an mehr als 20 Orten ein, Brände brachen aus, Wohnhäuser und ein Einkaufszentrum wurden zerstört. Auch das Gebäude der EU-Vertretung in Kiew wurde beschädigt, schreibt der ORF (Abre numa nova janela)

Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Moskau vor, gezielt Zivilist*innen zu treffen. Russland setze weiter auf Terror statt Diplomatie, schrieb er – und forderte schärfere Sanktionen. Der Angriff fällt in eine Phase neuer Friedensinitiativen, die USA und mehrere Golfstaaten vermitteln derzeit zwischen Kiew und Moskau.

Auch Russland meldete nächtliche Drohnenangriffe. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden über hundert ukrainische Drohnen abgeschossen. Zwei Ölraffinerien im Süden des Landes seien jedoch getroffen worden.

US-Geheimaktion in Grönland

Neue Enthüllungen über verdeckte US-Aktivitäten in Grönland sorgen für Spannungen zwischen Dänemark und den USA, schreibt die Tagesschau (Abre numa nova janela).  Laut dem Sender DR sollen Männer mit Verbindungen zu Präsident Donald Trump versucht haben, Kontakte in der grönländischen Gesellschaft aufzubauen und Listen potenzieller Unterstützer*innen einer Unabhängigkeitsbewegung zu erstellen.

Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen bestellte daraufhin einen US-Diplomaten ein und sprach von „inakzeptablen Eingriffen“.

Hintergrund des Streits ist Grönlands strategische Bedeutung: Die Insel liegt am Zugang zur Arktis, beherbergt den US-Militärstützpunkt Pituffik und gilt als reich an Rohstoffen wie Lithium und Seltenen Erden. Trump hatte mehrfach erklärt, Grönland unter US-Kontrolle bringen zu wollen – notfalls mit Gewalt. Die dänische Regierung in Kopenhagen und Vertreter*innen in der grönländischen Hauptstadt Nuuk wiesen die Ansprüche entschieden zurück.

Ex-Diplomat*innen fordern Sanktionen gegen Israel

26 frühere und aktive österreichische Spitzendiplomat*innen, darunter Ex-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (ÖVP) und ihr Vorgänger Peter Jankowitsch (SPÖ), haben die österreichische Regierung aufgefordert, angesichts Israels Vorgehen im Gaza-Krieg über bloße Worte hinauszugehen. In einem offenen Brief verlangen sie die Suspendierung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens, den Erlass von Handelsbeschränkungen sowie ein Waffenembargo.

Die Unterzeichner*innen sprechen von „systematischen Kriegsverbrechen“ in Gaza und warnen vor einer Erosion des Völkerrechts. Österreich habe als UNO-Sitzstaat und Kandidat für den Sicherheitsrat eine „besondere Verantwortung“.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hatte sich im Juli einem internationalen Appell für ein sofortiges Ende der Kämpfe angeschlossen. Dies sei ein wichtiges Signal gewesen, schreiben die Diplomat*innen – doch ohne konkrete Maßnahmen bleibe es folgenlos. Der Kurier (Abre numa nova janela) hat den vollständigen Brief. 

In einer Reaktion auf die Forderung hat sich Meinl-Reisinger klar gegen Sanktionen ausgesprochen, wie der Standard (Abre numa nova janela) berichtet.

Hier empfehlen wir dir jeden Tag ein Recherchestück eines unabhängigen, kleinen Mediums aus Österreich, den aktuellen Krautreporter-Text und unser Fundstück des Tages. Viel Spaß!

Schwerwiegende Vorwürfe gegen PVA-Arzt

Ein Arzt der Pensionsversicherungsanstalt soll bei Begutachtungen die Intimsphäre mehrerer Frauen verletzt haben. Eine Betroffene wendet sich an die Behörde und die Ärztekammer – doch die Vorwürfe werden nicht gründlich geprüft, berichtet das investigative Medium Dossier.

https://www.dossier.at/dossiers/gesundheit/entbloesst-und-alleingelassen/ (Abre numa nova janela)

Warum Spiele zu spielen mehr als nur ein Spiel ist

Spielen ist die effektivste Art, zu lernen. Deshalb sind Brettspiele mehr als Zeitvertreib. Sie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant weiterentwickelt.

https://krautreporter.de/sinn-und-konsum/6021-was-monopoly-und-catan-uns-uber-wirtschaft-beibringen (Abre numa nova janela)

Zum 30. Todestag von Michael Ende

Auf „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ im Jahr 1960 folgten unter anderem 1973 „Momo“ und sechs Jahre später der Drache Fuchur in „Die unendliche Geschichte“: Michael Ende hat unvergessliche Figuren geschaffen und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Heute ist es 30 Jahre her, dass Ende am 28. August 1995 im Alter von 65 Jahren gestorben ist.

Der Deutschlandfunk (Abre numa nova janela) erinnert in einem kurzen Beitrag an den Autor und seine Werke. Er selbst hielt wenig davon, als Kinderbuch-Schriftsteller vermarktet zu werden. „Ich glaube nicht recht daran, dass es überhaupt einen Unterschied zwischen Kinderbüchern und Erwachsenenbüchern gibt. Es gibt höchstens Erwachsenenbücher, die für Kinder zu langweilig sind – aber ein gutes Kinderbuch ist immer auch ein gutes Erwachsenenbuch“, sagt er darin. Beim Bayerischen Rundfunk (Abre numa nova janela) steht ein 53-minütiges Porträt von Ende aus dem Jahr 2004.

Auf michaelende.de (Abre numa nova janela) gibt es einen Überblick zu allen Werken und Veröffentlichungen des Autors, viele Hörbücher sind auf einschlägigen Portalen verfügbar. (Christian Fahrenbach)

Am Montag, 1. September 2025, tritt in Österreich das Informationsfreiheitsgesetz in Kraft. Einige Anfragen habe ich schon vorbereitet,

Markus

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