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Wie wird man sein eigener Lieblingsbassist, Torsten HazE Haas?

Es ist Montag Freitag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.

#50 Torsten

Lesezeit: 4 Minuten

Üben heißt für dich…

Üben heißt für mich Regulation und Organisation.

Die 50. Folge ist endlich online! Zugegeben - bereits seit Montag. Da ich dort aber in Holland bei meinem 51. Gast war, kam ich noch gar nicht dazu, meine Eindrücke zur Jubiläumsfolge mit dir zu teilen.

Das Zitat oben hat mich sehr inspiriert. Es drückt genau das Spannungsverhältnis aus, in dem unser Üben stattfindet.

  • sich selbst organisieren können (kurzfristig und langfristig)

  • einen Zugang (und Umgang) mit den eigenen Gefühlen entwickeln, die im Übe-Prozess entstehen

Mein Lieblingszitat

„Ich habe lieber einen kleinen Skill, den ich überall einsetzen kann, als hundert Fähigkeiten, die nur in einem Song funktionieren.“

Weniger ist mehr

Torsten ist als Bassist vor allem im Hip Hop unterwegs. Er war Musical Director und Bassist von Samy Deluxe’s MTV Unplugged (große Hörempfehlung), ist seit kurzem Professor für Pop-Bass an der Hochschule in Osnabrück und unterrichtet seine eigene Bass-Community (bassbuddies (Abre numa nova janela)). Ich habe ihn bei den Proben zur ProSieben Erfolgsshow “Wer stiehlt mir die Show?” getroffen.

Was mich sehr beeindruckt hat, ist seine Fähigkeit Konzepte in Basslinien zu erkennen. Dabei geht es ihm weniger um ein umfangreiches Vokabular, sondern vielmehr darum, gezielt Spieltechniken wirklich zu durchdringen. Sein Anthony Jackson Beispiel verdeutlich das eindrücklich.

Wie möchte ich bassistisch klingen?

Das passt auch wunderbar dazu, dass man beim Zuhören wirklich spüren kann, wie sehr Torstens Üben von einer intrinsischen Lust angetrieben wird, Neues zu entdecken. Wohlwissend, dass dieses Vorgehen natürlich auch seine Übe-Struktur beeinflusst.

Seine Herangehensweise hat mich stark an die des Schweizer Trompeters Lukas Thoeni (Abre numa nova janela) erinnert. Er beschrieb seinen Weg im Interview als “serielles Üben”.

Hören, hören, hören

Auch die Audiation (nach Edwin Gordon) ist Teil von Torsten Übe-Gedanken.

Der Theorie von Gordon nach soll das Erlernen von Musikinstrumenten analog zum Spracherwerb bei Kindern verlaufen (sprich viel durch Nachahmung). Im Zentrum steht dabei klar das Hören und weniger die ausgeschriebenen Noten.

Dazu passt, dass Torsten eine diatonische Notenschreibweise nutzt, die keine exakten Notenbezeichnungen verwendet sondern die Stufen in Relation zum drunterliegenden Akkord. Das erleichtert nicht nur das Transponieren in andere Tonarten, sondern auch das Erkennen von Mustern und Konzepten.

🧭 In eigener Sache

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Also - wenn du magst – hier entlang.
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“Wie übt eigentlich..?” Playlist

Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.

https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f (Abre numa nova janela)
Zur Folge

Das Interview

Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!

Zum Nachlesen

Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog what-is-practice.de (Abre numa nova janela) vorbei!

Tópico "Wie übt eigentlich..?"

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