Von Couplets und Gstanzl
(Abre numa nova janela)»Lachen ist eine körperliche Übung
mit großem Wert für die Gesundheit.«
Aristoteles (384–322 v. Chr.)
Liebe Sänger & Musikanten,
liebe Leserinnen & Leser!
Jetzt war ich doch glatt einen Moment versucht, mein Editorial in Gstanzl-Form zu verfassen. Gerade noch habe ich die Kurve gekriegt. Nein, das wäre jetzt irgendwie anmaßend gewesen, in so einem renommierten Musik-Magazin wie der »zwiefach« auf die Schnelle, eher ungeübt und ungelenk ein paar Reim-di-oder-i-friss-di-Verserl aufs Blatt zu bringen. Noch dazu, wo sich der Todestag vom Roider Jackl, dem Großmeister der spitzzüngigen und wohlformulierten Gstanzl, heuer zum 50. Mal jährt…
… ABSOLUTEN FREUNDSCHAFTSPREIS!

So lang der alte Peter am Petersbergl steht
München kennt jeder, doch wer kann schon ein Lied davon singen? Eva Becher und Wolfgang A. Mayer schon, gehören sie doch zu den größten Kennern der Münchner Musikkultur, die weit über den Schäfflertanz, Trink- und Bocklieder oder Gstanzln hinausgeht. 2008 haben sie das Münchner Liederbuch So lang der Alte Peter am Petersbergl steht herausgegeben. Über 90 bekannte und unbekannte Couplets, Boheme-Lieder, Satiren und seltene Wirtshauslieder, etwa aus der Feder von Karl Valentin, Weiß Ferdl oder Willy Michl, sind darin zum Nachsingen enthalten. Passend dazu gesellen sich lesenswerte Informationen zu Geschichte, Herkunft und Komponisten der einzelnen Lieder. Im ebenfalls reich bebilderten Lexikonteil mit mehr als 400 Stichworten von Alter Peter bis Zither berichten Fachleute über Münchner Volkssänger, Originale, Orte und Themen wie Gemütlichkeit und Platzl.
Knappe 30,00 EUR kostete das Standardwerk nach seinem Erscheinen. Jetzt sind noch Restexemplare aufgetaucht, die möglichst die sangesbegeisterten Volksmusikliebhaber erreichen sollen und darum zum Preis von 9,95 EUR über den »zwiefach«-Shop abgegeben werden. Kontakt: +49 8243 9938944 (Mo-Do: 9-16 Uhr) oder per mail an leserservice@fortes-medien.de (Abre numa nova janela)
»Wem gehört Volksmusik?« Wer mag dazu etwas zu sagen?
(Abre numa nova janela)Was bedeutet Volksmusik heute – in einer Zeit, in der sich Gesellschaft, Technik und Zusammenleben rasant verändern? Wie gehen Musiker, Vereine, Veranstalter, Pädagogen sowie Kulturvermittler mit diesen Entwicklungen um? Das Seminar für Volksmusikforschung und -pflege in Bayern widmet sich vom 20. bis 22. Februar 2026 in Bamberg genau diesen Fragen und sucht dafür Beiträge aus Wissenschaft und Praxis.
Aus Tradition wächst Zukunft.
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Neuer Volksmusikpfleger für Oberbayern
Bernhard Kohlhauf übernimmt die volksmusikalische Verantwortung am ZeMuLi
(Abre numa nova janela)Der Bezirk Oberbayern bekommt einen neuen Volksmusikpfleger: Bernhard Kohlhauf übernimmt zum 1. Januar 2026 die volksmusikalische Verantwortung am Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik (ZeMuLi) in Bruckmühl. Der 52-jährige Kohlhauf ist ein echter Vollblutmusiker und in der bayerischen Volksmusikszene seit Jahrzehnten bestens bekannt. Als Akkordeonist, Pianist, Komponist und Arrangeur tritt der Ruhpoldinger regelmäßig mit unterschiedlichen Ensembles auf. …