<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">
  <channel>
    <xhtml:meta content="noindex" name="robots" xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml"/>
    <title>Queermed Deutschland - Hilfst du mit? </title>
    <link>https://steady.page/queermed-deutschland</link>
    <description>Queermed – wir setzen uns mit vollem Herzen für eine sensibilisierte Gesundheitsversorgung für alle ein!</description>
    <image>
      <url>https://assets.steadyhq.com/production/publication/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/logo/1639859589?auto=format&amp;h=1400&amp;w=1400&amp;fit=crop&amp;fm=jpg&amp;crop=faces</url>
      <title>Queermed Deutschland - Hilfst du mit? </title>
      <link>https://steady.page/queermed-deutschland</link>
    </image>
    <atom:link type="application/rss+xml" rel="self" href="https://steady.page/queermed-deutschland/rss"/>
    <item>
      <title><![CDATA[Schritt für Schritt]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter! Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Jetzt nach dem großen Event,…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter!</p><p>Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Jetzt nach dem großen Event, auf das wir die letzten Monate hingearbeitet haben, wird es erst einmal etwas ruhiger. Ressourcen müssen erstmal aufgetankt werden, Erholung gehört zur zivilgesellschaftlichen Arbeit auch dazu. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Recap zum re:Respekt</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3/uploads/images/tlzc7nr5es/2026_Queermed_reRespekt_September_jr_3540.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Was war das für eine tolle Veranstaltung! Mit unseren tollen Gästen haben wir wertvolle und wichtige Gespräche führen können. Gemeinsam saßen wir am 15.09. im Roten Saal des Kölner Comedia Theater. </p><p>Im ersten Panel kamen Raul Krauthausen und Kübra Sekin zu Wort. Beide sprachen über Barrieren und Kapitalisierung von Gesundheitsleistungen. Wie gehen wir damit um, wenn Ärzt*innen häufiger profitorientiert agieren (müssen) und Patient*innen wegen fehlender Expertise abweisen. Lohnt es sihc nicht, sich so weiterzubilden um alle Patient*innen angemessen versorgen zu können? </p><p>Zum zweiten Panel sprachen wir, Sibel Schick und Jonathan Czollek, verstärkt über die diskriminierenden Strukturen und wie die Ausbildung von Praktizierenden. Wer darf Zugang zu Diagnosen erhalten und wie diskriminierungssensibel sind Praktizierende? </p><p>Dankbar sind wir auch über die tolle Unterstützung am Abend. Wieder wurden wir begleitet durch zwei tolle DGS-Dolmetschende als auch das erste Mal über ein Graphic Recording. Einblicke dazu seht ihr auch in unserem Recap-Video: </p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TT-fMUPmFVc">https://www.youtube.com/watch?v=TT-fMUPmFVc</a><p></p><p>Danke an unsere tollen Gäste, Danke an das Comedia-Theater, an Antje, Marco, Jonas, unsere Fotografin Jana Rodenbusch, das High5Cologne Team und die Manulit-Buchhandlung. Wir freuen uns auf euch und das nächste re:Respekt im kommenden Jahr!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermeds Leitfaden in Print bereits über 500 Exemplare verschickt!</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3/uploads/images/vkakfb3pkl/2026_Queermed_Geburtstag_Mai_jr_01446_150dpi_WEB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wie krass ist das bitte? Der Leitfaden ist seit Ende Mai offiziell draußen und bereits über 500 Printexemplare wurden angefragt und rausgeschickt. Es freut uns sehr, dass der Leitfaden so viel positiven Zuspruch erhält und von vielen unterschiedlichen Stellen angefragt wird. Vor allem von Praktizierenden selbst, als auch Beratungsstellen oder Universitäten. Wir hoffen, dass wir in der Zukunft noch viel mehr Menschen erreichen können. Und wir uns gemeinsam für eine bessere Gesundheitsversorgung einsetzen können.</p><p>Was sind eure Eindrücke zum Leitfaden? Lasst es uns gerne wissen!</p><p>Printexemplare können per <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> angefragt werden. Das digitale E-book findet ihr auf der <a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/">Website.</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Leg Queermed auf den Tisch</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3/uploads/images/gsyw3rslyq/2026_Queermed_Geburtstag_Mai_jr_00542_150dpi_WEB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Unsere Bierdeckel bringen queere Gesundheit niedrigschwellig ins Gespräch.</p><p><strong>Ihr möchtet die Bierdeckel?</strong></p><p>Wir verschicken sie <strong>kostenlos </strong>an Bars, Cafés, Clubs und Community-Orte.</p><p>Für mehr Sichtbarkeit.<br/>Für mehr Gespräche.<br/>Für queersensible Gesundheitsversorgung.</p><p><strong>Fragt gerne an über </strong><a href="mailto:info@queermed-deutschland.de"><strong>info@queermed-deutschland.de</strong></a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Kommende Termine</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>8. 10. 2026 - </strong>Panelteilnahme bei Prout at work zum Thema Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz</p></li><li><p><strong>2. 11. 2026 –</strong> Vortrag zum Fachtag für Hebammen. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>5. 11. 2026 –</strong> Vortrag beim LSVD+ Saarland, Saarbrücken. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>9. 11. 2026 –</strong> Fachinput beim 5. Queeren Fachaustausch der Stadt Kerpen. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>23. 11. 2026 – </strong>Online - Vortrag für das Spektrum Ost. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>09. 12. 2026 –</strong> Panelteilnahme bei der PostOst-Vernetzung an der Universität Bielefeld. Weitere Informationen folgen.</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><p></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>237 (-) Newsletter-Abonennt*innen und 62(+1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExb2o5cm9zYnk0a2oybXE4YnNkdm1ydjJ1M3F0cXlpOHlub2kybnFydSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FcrpEBn4lPYLkY%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=67ca4c428bbfe3c7c7603ce028e1fc37" alt=""/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3/uploads/images/tlzc7nr5es/2026_Queermed_reRespekt_September_jr_3540.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3</link>
      <guid isPermaLink="false">7ceae727-b49a-42c4-8c41-b495abea48b3</guid>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 13:05:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wir brauchen euch! - Korrektur]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter! Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Es tut sich hinter den…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter!</p><p>Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Es tut sich hinter den Kulissen viel und das ist natürlich eine Herausforderungen, das alles neben Lohnarbeit und sonstigen Verpflichtungen zu erledigen. Ehrenamtliche Ressourcen sind strapaziert wie nie. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed lädt ein zum 4. re:Respekt</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/93c0183a-df1b-4e76-b2d0-488493b60ca5/uploads/images/cioitxujxu/260717_QUEER_Banner_re-Respect-2026.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum vierten Mal lädt Queermed ein. Das diesjährige re:Respekt steht unter dem Motto „Nah dran. Weit gefasst. Individuelle und strukturelle Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung.&quot;</p><p>Diskriminierung zeigt sich im Gesundheitssystem auf unterschiedlichen Ebenen: im einzelnen Behandlungszimmer genauso wie in den Strukturen, die den Zugang zu Versorgung überhaupt erst ermöglichen oder verwehren. Wir stellen uns Fragen wie „Werde ich als Individuum ernst genommen?&quot; und „Welche Strukturen entscheiden schon vorher, wer überhaupt gut versorgt wird?&quot; Beide Ebenen greifen ineinander und beeinflussen unser Wohlbefinden maßgeblich.</p><p></p><p>👉Dieses Jahr gibt es dazu zwei Panels:</p><p><strong>Panel 1 – Individuelle Diskriminierung</strong></p><p>Mit dabei: Kübra Sekin und Raul Krauthausen</p><p><strong>Panel 2 – Strukturelle Diskriminierung</strong></p><p>Mit dabei: Sibel Schick und Jonathan Czollek</p><p>Im Comedia Theater spricht Gründer*in und Moderator*in des Abends, Samson Grzybek, mit den Panelist*innen über ihre Arbeit sowie die Herausforderungen und Forderungen an das Gesundheitssystem.</p><p>Es wird einen Büchertisch geben, an dem ihr auch die Bücher der Panelist*innen erwerben und im Nachgang signieren lassen könnt.📚</p><p>🦦Wichtig:</p><ul><li><p>Rollstuhlgerechter Zugang</p></li><li><p>Es wird Gebärdendolmetschung angeboten</p></li><li><p>Es wird ein Graphic Recording des Abends geben</p></li><li><p>Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr.</p></li><li><p>Es wird in der Mitte eine Pause von ca. 10 Minuten geben</p></li><li><p>Es werden FFP-2 Masken an der Abendkasse angeboten</p></li></ul><p><a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-ladt-ein-zum-4-rerespekt-0/">Tickets hier</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermeds Leitfaden in Print und digitaler Form</h2><p>Endlich ist er da. Nach monatelanger Arbeit ist der Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen endlich draußen. Mit großer Unterstützung wurde der Leitfaden um die doppelte Seitenzahl (jetzt nahezu 100 Seiten) vergrößert und viele Themen wurden weiter ausgearbeitet. Gleichzeitig finden sich eine Vielzahl neuer Themen drin, die mehr Praktizierende in ihrer Arbeit erreichen soll.</p><p>Unter anderem:</p><ul><li><p>Wieso braucht es eigentlich Diagnosen?</p></li><li><p>Praxisbeispiele für u.a. Othering, Medikalisierung und Co.</p></li></ul><p></p><p>Printexemplare können per <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> angefragt werden. Das digitale E-book findet ihr auf der <a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/">Website.</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Friends*</h2><p>Für eine gerechtere und diskriminierungssensiblere Gesundheitsversorgung braucht es Organisationen und Initiativen, die gemeinsam mit uns Strukturen verändern und queere Communities stärken möchten. Deswegen möchten wir hier einige unserer Friends* vorstellen.</p><p><strong>Sonti</strong>*</p><p>Die Solidarkasse nichtbinär, trans, inter* (Sonti*) ist ein überregionaler, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Leipzig, der seit 2024 Geld für medizinische und juristische Kosten sowie für Notfallkosten von nichtbinären, trans und inter Personen sammelt und umverteilt. Die Sonti* fördert, wo Systeme versagen, z.B. bei Hormontherapien, Operationen, aber auch bei Fluchtkosten oder Diskriminierungsklagen. Ihr könnt die Sonti* über Fördermitgliedschaften, Einzelspenden oder Soli-Events unterstützen. Hier könnt ihr mehr über die Arbeit der Sonti* erfahren und wie ihr sie unterstützen könnt: <a href="https://solidarkasse.de/">https://solidarkasse.de</a></p><p><strong>Feminist Law Clinic</strong></p><p>Die Feminist Law Clinic e.V. bietet kostenlose und anonyme Rechtsberatung aus queerfeministischer Perspektive an (z.B. zum Selbstbestimmungsrecht, Antidiskriminierungsrecht, bei Schwangerschaftsabbrüchen). Jede Beratung findet von ausgebildeten ehrenamtlichen Rechtsberater<em>innen unter der Betreuung von Volljurist</em>innen statt. Außerdem kann der Verein auch bei der Beantragung von Prozesskosten- und Beratungshilfe unterstützen. Die Berater<em>innen sind darin geschult, sensibel auf Diskriminierungserfahrungen zu reagieren. Ihre Arbeit wird begleitet durch eine Antidiskriminierungsstelle. Zur Beratung könnt ihr eine E-Mail an </em><a href="mailto:beratung@feministlawclinic.de"><em>beratung@feministlawclinic.de</em></a><em> schreiben oder die offenen Sprechstunden in Köln, München, Heidelberg, Göttingen oder Münster besuchen. Ihr könnt auch bei der Feminist Law Clinic mitmachen, euch zur Rechtsberater</em>in ausbilden lassen oder spenden. Alle Informationen dazu findet ihr unter <a href="http://www.feministlawclinic.de/">www.feministlawclinic.de</a></p><p><strong>Pena.ger</strong></p><p>Pena.ger e.V. bietet vertrauliche, niedrigschwellige und mehrsprachige Beratung für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, unabhängig von Aufenthaltsstatus, Sprache oder Wohnort. Ziel ist es, Informationen rund um das Asylverfahren bereitzustellen, Orientierung zu bieten, individuelle Schutzbedarfe zu identifizieren und bestehende Unterstützungsangebote zugänglich zu machen. Die Beratung findet online oder persönlich in der Geschäftsstelle in Oldenburg statt. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Unterstützung bei konkreten Anliegen (bei Behörden, Fragen zur Unterbringung, Zugang zu Sprachkursen, medizinischer Versorgung, sozialen Leistungen). Dabei steht eine begleitende Beratung auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Ein zentraler Fokus der Arbeit bei Pena.ger e.V. liegt auf der aktiven Einbindung geflüchteter Menschen, nicht nur als Ratsuchende, sondern als Mitgestaltende. Geflüchtete sollen als Expert*innen in eigener Sache sichtbar, gehört und wirksam werden und so reale Chancen auf Teilhabe und eine langfristige Bleibeperspektive im Sinne des Aufenthaltsrechts bekommen. Mehr Informationen und Spendenmöglichkeiten gibt es unter <a href="https://penager.de/">https://penager.de</a></p><p>Wenn ihr euch eine Zusammenarbeit vorstellen könnt und Lust habt, auch ein Queermed Friend zu werden, dann meldet euch gerne über das Kontaktformular auf unserer Website <a href="https://queermed-deutschland.de/kontakt/">https://queermed-deutschland.de/kontakt/</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fassets-proxy.steadyhq.com%2Fhttps%253A%252F%252Fmedia0.giphy.com%252Fmedia%252Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%252FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%252Fgiphy.gif%3Fauto%3Dcompress%26w%3D800%26fit%3Dmax%26dpr%3D2%26fm%3Dwebp%26s%3D8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9279038c93581b68b542518072a474f8" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>15.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Comedia-Theater Köln</p></li><li><p><strong>8. 10. 2026 - Panelteilnahme bei Prout at work zum Thema Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz</strong></p></li><li><p><strong>2. 11. 2026 –</strong> Vortrag zum Fachtag für Hebammen. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>5. 11. 2026 –</strong> Vortrag beim LSVD+ Saarland, Saarbrücken. Weitere Informationen folgen.</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><p></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>237 (+20) Newsletter-Abonennt*innen und 61(-) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExb2o5cm9zYnk0a2oybXE4YnNkdm1ydjJ1M3F0cXlpOHlub2kybnFydSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FcrpEBn4lPYLkY%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=67ca4c428bbfe3c7c7603ce028e1fc37" alt=""/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/93c0183a-df1b-4e76-b2d0-488493b60ca5/uploads/images/cioitxujxu/260717_QUEER_Banner_re-Respect-2026.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/90453b61-d375-400f-a82b-d286eb2bd689</link>
      <guid isPermaLink="false">90453b61-d375-400f-a82b-d286eb2bd689</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:46:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einmal übersprungen, ups]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter! Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Es tut sich hinter den…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen zum monatlichen Newsletter!</p><p>Wie jeden Monat versuche ich hier Einblicke in die Arbeit von Queermed zu geben. Es tut sich hinter den Kulissen viel und das ist natürlich eine Herausforderungen, das alles neben Lohnarbeit und sonstigen Verpflichtungen zu erledigen. </p><p>Nichtsdestotrotz ist es schön, wie viel sich bewegt und ich hoffe, ich kann euch hiermit ein paar neue Updates mitgeben!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed hat ein Team!</h2><p>In den letzten Wochen und Monaten war ich damit beschäftigt, Ehrenamtliche zu finden, die sich gerne Queermeds Aufgabe anschließen möchten. Es wurden viele Gespräche geführt und auch ich musste in mich gehen um einmal auch zu sortieren, wie viele und welche Aufgaben verteilt werden müssen. </p><p>Mittlerweile haben 5 neue Ehrenamtliche ein Kernteam gebildet, die sich unter anderem mit den Themen Empfehlungen, Verbandsarbeit, Content, Recherche und Strategie beschäftigen werden. Gleichzeitig haben wir viele neue Event-Ehrenamtliche dazugewinnen können, die uns hoffentlich bei den anstehenden Events unterstützen werden!</p><p>Am Anfang ist es natürlich noch viel Kennenlernen, Herausfinden, Dokumentieren, Rückfragen und vieles mehr. Das kostet natürlich auch Zeit. Es ist aber alles immens hilfreich, dass sich langfristig ein beständiges Team aufbauen kann. </p><p>Wir suchen tatsächlich noch Ehrenamtliche für die folgenden Bereiche: </p><ul><li><p>Social Media</p></li><li><p>PR / Öffentlichkeitsarbeit</p></li><li><p>Event (Hilfe beim Infostand, Koordination und Planung von Events)</p></li></ul><p>Menschen mit Erfahrungen wären eine immense Unterstützung! Meldet euch dafür gerne unter <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> </p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed zu Besuch bei der Queerbeauftragten</h2><p>Vielleicht habt ihr es schon über Instagram mitbekommen, aber letzten Monat durfte ich die neue Queerbeauftragte Sophie Koch in Berlin besuchen. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6fb8195c-c888-496f-b631-3c9102371e12/uploads/images/oyjabzoaao/Screenshot_2026-04-10_090900.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Queerbeauftragte der Bundesregierung</figcaption></figure><a href="https://www.instagram.com/p/DV0ssIbDbx8/">https://www.instagram.com/p/DV0ssIbDbx8/</a><p></p><p>Dabei durfte ich Queermeds Arbeit vorstellen, zukünftige Projekte vorstellen als auch Hürden bei der zivilgesellschaftlichen Arbeit. </p><p>Und, es wurden Queermeds politischen Forderungen an den Deutschen Bundestag vorgestellt. Diese politischen Forderungen beziehen sich auf tiefgreifende und langfristig notwendige Veränderungen, damit eine selbst bestimmte Gesundheitsversorgung möglich werden soll. </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermeds Forderungen an den Deutschen Bundestag</h2><p>Mit diesem Jahr hat Queermed das erste Mal Forderungen an den Deutschen Bundestag gestellt. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6fb8195c-c888-496f-b631-3c9102371e12/uploads/images/ls36wlayfs/Screenshot_2026-03-30_162453.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Diese Forderungen beinhalten weitreichende und notwendige strukturelle Veränderungen in der Gesundheitsversorgung. </p><p>Ihr findet diese im Queermed-Blog:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/9-forderungen-an-den-deutschen-bundestag/">Zu Queermeds Forderungen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>In der Queermed-Bücherliste auf der Website findet ihr eine Menge handverlesene Empfehlungen für Bücher zu allen möglichen Themen. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buch-Nennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><h3>Gilda Sahebi: Verbinden statt spalten</h3><figure><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fimages.thalia.media%2F-%2FBF750-750%2F37902357d97e495a9525f5e382b526a9%2Fverbinden-statt-spalten-gebundene-ausgabe-gilda-sahebi.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=7f74937e3ad48a6bd756782b87fdff53" alt=""/><figcaption>Cover-Rechte: S. Fischer Verlag</figcaption></figure><p>Wer glaubt, die deutsche Gesellschaft sei so tief gespalten wie nie zuvor, bekommt von Gilda Sahebi eine klare Antwort: Diese Erzählung ist kein Spiegel der Realität: sie ist ein Werkzeug.</p><p>In ihrem neuen Buch räumt Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf und entlarvt die Erzählung von Spaltung als politisch erzeugtes und medial verstärktes Phänomen —&gt;  als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. </p><p>Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. </p><p>„Verbinden statt spalten&quot;  ist eine analytisch saubere, zugänglich geschriebene Einladung, die Mechanismen hinter der Spaltungsrhetorik zu durchschauen und sich ihnen zu entziehen. Gerade für alle, die im Gesundheitswesen, in der Beratung oder in der Community-Arbeit tätig sind, ist dieses Buch besonders relevant: Polarisierung trifft marginalisierte Menschen zuerst und am härtesten.</p><p>Ein wichtiges Buch für eine Zeit, in der das Narrativ oft mächtiger ist als die Wahrheit. </p><p></p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine </strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>26.04.2026</strong> <strong>–</strong> Panelteilnahme bei Queeramnesty in Köln, Alte Feuerwache.</p></li><li><p><strong>27.04.2026 – </strong>Vortrag beim Regenbogenempfang in Flensbur<strong>g</strong></p></li><li><p><strong>08.05.2026</strong> <strong>–</strong> <a href="https://www.mhh.de/institute-zentren-forschungseinrichtungen/institut-fuer-geschichte-ethik-und-philosophie-der-medizin/veranstaltungen"><strong>Workshop zu intersektionalen Gesundheitsthemen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover.</strong></a></p></li><li><p><strong>23.05.2026</strong> <strong>–</strong> 5 Jahre Queermed - Alte Feuerwache, Köln</p></li><li><p><strong>04.06.2026</strong> <strong>–</strong> Stand beim Come-Together-Cup, Rhein-Energie-Stadion, Köln.</p></li><li><p><strong>15.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Save the Date, Köln</p></li><li><p><strong>2. 11. 2026 – </strong>Vortrag zum Fachtag für Hebammen. Weitere Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>5. 11. 2026 – </strong>Vortrag beim LSVD+ Saarland, Saarbrücken. Weitere Informationen folgen.</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>212 (+1) Newsletter-Abonennt*innen und 63(-2) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/6fb8195c-c888-496f-b631-3c9102371e12/uploads/images/oyjabzoaao/Screenshot_2026-04-10_090900.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/6fb8195c-c888-496f-b631-3c9102371e12</link>
      <guid isPermaLink="false">6fb8195c-c888-496f-b631-3c9102371e12</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 07:19:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Diesen Monat nur ganz kurz]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen im neuen Newsletter. Die letzten Wochen des neuen Jahres waren gefüllt mir sehr viel Planung, sehr viel Bürokratie und sehr, sehr, SEHR…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen im neuen Newsletter. </p><p>Die letzten Wochen des neuen Jahres waren gefüllt mir sehr viel Planung, sehr viel Bürokratie und sehr, sehr, SEHR viele Briefe verschicken. </p><p>Dafür wird der nächste Newsletter wieder länger, versprochen! </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Reminder: Save the Date - Queermed wird 5!</h2><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58/uploads/images/kkqgz7saj3/260121_Queer-Poster-5-Jahre_Druck.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am 23.05.2026 ist es soweit: Dann wird Queermed 5 Jahre alt sein. Das möchten wir gerne mit euch feiern und laden euch herzlich ein! Kommt vorbei und feiert mit uns.</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407/uploads/images/sknukncwvg/Hear_Me_Speak_-_Samson_Grzybek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Reminder:  Diverisity in Health Congress</h2><p> Meldet euch noch schnell an!</p><p>Wie gerecht ist unsere Gesundheitsversorgung?<br/>Hierzu spricht Queermed-Gründer*in <a href="https://www.instagram.com/samson.grzybek/">@samson.grzybek</a> in einer Session mit Dr. med. Pichit Buspavanich (Charité) , Jun.-Prof. Dr. Jan Schürmann-Vengels (Universität Witten / Herdecke) und Isi Schwager im Rahmen des 5. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2026🎤<br/><br/>Wir alle wissen, dass queere Menschen in der Gesundheitsversorgung immer noch auf strukturelle Hürden, Diskriminierung und eine fehlende Sensibilität seitens der Behandelnden treffen. Nach einzelnen Impulsvorträgen aller Referierenden sprechen diese gemeinsam über konkrete und langfristige Lösungsansätze für die Gesundheitsversorgung.<br/><br/>🟣Samson Grzybek – wird einen kurzen Input zum Thema &quot;Versorgungslücken in der Gesundheitsversorgung. Wie Patient*innen sich selbst helfen müssen&quot; halten.<br/><br/>📅 24. Februar 2026 | virtuell kostenfreie Teilnahme<br/>Weitere Informationen und Anmeldung:</p><p><a href="https://www.eventbrite.de/e/5-diversity-in-health-congress-2026-registrierung-1741570186309">Zur Anmeldung</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed nun Teil vom Queeren Netzwerk NRW!</h2><p>Zum Jahresbeginn ist unsere Mitgliedsanfrage beim Queeren Netzwerk NRW mit einer positiven Rückmeldung bestätigt worden!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58/uploads/images/3mlzsvksm4/637835583_1339216144896471_5089484419003340950_n.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Wir erhoffen uns dadurch einen noch besseren Austausch mit anderen Organisationen als auch fleißig dazu zu lernen. </p><p>Hoffentlich können wir euch bald mehr Informationen aus unserer Verbandsarbeit teilen. </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Hallo, Sie haben Post!</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58/uploads/images/jggla2fkml/Screenshot_2026-02-22_142902.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht folgen dem Newsletter einige Praktizierende und Institutionen und haben bereits in den letzten Tagen und Wochen Post von Queermed erhalten. </p><p>Aktuell läuft nämlich eine Infokampagne an alle auf Queermed gelisteten Praktizierenden, die über Queermeds Arbeit und die Listung auf dem Verzeichnis informiert werden. </p><p>Bisher ist die Resonanz in sehr großen Teilen positiv. Viele teilen bereits neue Kontaktdaten mit, andere möchten gerne noch mehr Infomaterialien erhalten. Bisher haben knapp die Hälfte der gelisteten Praktizierenden und Einrichtungen Post erhalten.</p><p>Die Postaktion läuft noch sehr wahrscheinlich bis Anfang März. </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Dieses Format pausiert diesen Monat ebenfalls. Nächsten Monat geht es weiter!</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>23.02.2026 – </strong>Teilnahme am Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen</p></li><li><p><strong>24.02.2026</strong> <strong>–</strong> Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, <a href="https://www.inno3.de/dihc-2026/">Anmeldung hier</a>)</p></li><li><p><strong>08.05.2026</strong> <strong>–</strong> Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)</p></li><li><p><strong>23.05.2026</strong> <strong>–</strong> 5 Jahre Queermed - Alte Feuerwache, Köln</p></li><li><p><strong>15.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Save the Date, Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>211 (+6) Newsletter-Abonennt*innen und 65(-) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58/uploads/images/kkqgz7saj3/260121_Queer-Poster-5-Jahre_Druck.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58</link>
      <guid isPermaLink="false">c1815ecb-b1ca-435d-9521-e53da028ba58</guid>
      <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 13:36:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neu neu neu!]]></title>
      <description><![CDATA[Neues Jahr und direkt gestartet mit vielen neuen schönen Dingen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen in die Runde zum ersten Newsletter des Jahres 2026.</p><p>Ich hoffe, es geht euch gut (und wenn nicht, ist das natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Während sich viele bereits in die Weihnachtszeit verabschieden, plane ich schon das kommende Jahr und führe Gespräche, buche Züge sowie und Hotels und schicke Angebote raus.</p><p>Also lasst uns einsteigen zu den Themen, die Queermed die letzten Wochen beschäftigt haben: <br/></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Glossar - Geballtes Wissen für alle</h2><p>Auf der Queermed Website findet ihr nun ein Glossar mit über 60 Begriffen rund um Diskriminierung, Queerness und Gesundheitsversorgung.</p><p>Visuell lässt es sich sicherlich noch etwas optimieren, aber das steht auch noch dieses Jahr an. Schaut euch gerne um:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/glossar/">Zum Queermed Glossar</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ein Interview mit Ruby Rebelde</h2><p>Felicia Ewert ist Sexarbeiterin und Bildungsreferentin. In einem schriftlichen Interview für den Queermed Blog haben wir spezifischer über Diskriminierungserfahrungen von Sexarbeiter*innen in der Gesundheitsversorgung und Rubys Arbeit gesprochen:</p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/interview-mit-ruby-rebelde/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407/uploads/images/vf6sg5dr7t/Queermed_Blog_Interview_Ruby_Rebelde.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><hr aria-hidden="true"/><h2>Save the date: Queermed wird 5!</h2><p>Am 23.05.2026 ist es soweit: Dann wird Queermed 5 Jahre alt sein. Das möchten wir gerne mit euch feiern und laden euch herzlich ein! Kommt vorbei und feiert mit uns.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407/uploads/images/p6pvhehv7j/Screenshot_2026-01-30_091706.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407/uploads/images/sknukncwvg/Hear_Me_Speak_-_Samson_Grzybek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wie gerecht ist unsere Gesundheitsversorgung?<br/>Hierzu spricht Queermed-Gründer*in <a href="https://www.instagram.com/samson.grzybek/">@samson.grzybek</a> in einer Session mit Dr. med. Pichit Buspavanich (Charité) , Jun.-Prof. Dr. Jan Schürmann-Vengels (Universität Witten / Herdecke) und Isi Schwager im Rahmen des 5. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2026🎤<br/><br/>Wir alle wissen, dass queere Menschen in der Gesundheitsversorgung immer noch auf strukturelle Hürden, Diskriminierung und eine fehlende Sensibilität seitens der Behandelnden treffen. Nach einzelnen Impulsvorträgen aller Referierenden sprechen diese gemeinsam über konkrete und langfristige Lösungsansätze für die Gesundheitsversorgung.<br/><br/>🟣Samson Grzybek – wird einen kurzen Input zum Thema &quot;Versorgungslücken in der Gesundheitsversorgung. Wie Patient*innen sich selbst helfen müssen&quot; halten.<br/><br/>📅 24. Februar 2026 | virtuell kostenfreie Teilnahme<br/>Weitere Informationen und Anmeldung:</p><p><a href="https://www.eventbrite.de/e/5-diversity-in-health-congress-2026-registrierung-1741570186309">Zur Anmeldung</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Jede Spende hilft</h2><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/n64vlp45wz/2024_Queermed_Geburtstag_Mai_Credits_Jana_Rodenbusch_(122).jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Queermeds Arbeit ist nahezu ausschließlich auf Spenden basiert. Wir erhalten keinerlei Förderung. Umso toller wäre es, wenn ihr Queermeds Arbeit unterstützen mögt, z.B. mit Spenden oder Anfragen für Vorträge oder Workshops.</p><p>Zu den Spendenmöglichkeiten kommt ihr hier:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/spenden/">Jetzt spenden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Dieses Format pausiert diesen Monat. Nächsten Monat geht es weiter!</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>23.02.2026 – </strong>Teilnahme am Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen</p></li><li><p><strong>24.02.2026</strong> <strong>–</strong> Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, <a href="https://www.inno3.de/dihc-2026/">Anmeldung hier</a>)</p></li><li><p><strong>08.05.2026</strong> <strong>–</strong> Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)</p></li><li><p><strong>23.05.2026</strong> <strong>–</strong> 5 Jahre Queermed - Alte Feuerwache, Köln</p></li><li><p><strong>15.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Save the Date, Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>205 (+1) Newsletter-Abonennt*innen und 65(-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407/teaser_image/1769779898?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407</link>
      <guid isPermaLink="false">69a58446-430c-44ca-a0ab-372759a99407</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:31:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Auf ein Neues]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen in die Runde zum letzten Newsletter des Jahres 2025.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen in die Runde zum letzten Newsletter des Jahres 2025.</p><p>Ich hoffe, es geht euch gut (und wenn nicht, ist das natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Während sich viele bereits in die Weihnachtszeit verabschieden, plane ich schon das kommende Jahr und führe Gespräche, buche Züge sowie und Hotels und schicke Angebote raus.</p><p>Also lasst uns einsteigen zu den Themen, die Queermed die letzten Wochen beschäftigt haben: <br/></p><p></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ein Interview mit Felicia Ewert</h2><p>Felicia Ewert arbeitet seit Jahren zum Thema Queer- und Transfeindlichkeit. Dazu hält sie Vorträge und hat auch das Buch “Trans.Frau.Sein” geschrieben. In einem schriftlichen Interview für den Queermed Blog haben wir spezifischer über trans* Menschen in der Gesundheitsversorgung gesprochen:</p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/interview-mit-felicia-ewert/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/ovvu6qwy35/Queermed_Blog_Interview_Felicia_Ewert.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed erhält die Ehrenamtsmedaille des Landtags NRW</h2><p>Für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.</p><p>“Als Zeichen ehrbarer und dankender Anerkennung für herausragende, beispielhafte und vorbildliche ehrenamtliche Dienste um das Gemeinwohl und die Demokratie im Land Nordrhein-Westfalen.”</p><p>Am 2. Dezember wurde Queermed Deutschland die Ehrenamtsmedaille des Landtags Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Auszeichnung wurde von Gründer*in und Geschäftsführung Samson Grzybek entgegengenommen. Während der diesjährigen Veranstaltung wurden auch weitere Projekte und Einzelpersonen für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt.</p><figure><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/pressemitteilung-queermed-erhaelt-ehrenamtsmedaille-des-landtags-nrw/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/ubkyyi74pw/BS_021225_Ehrenamt_Medaille_032.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Credits: Bernd Schälte | Landtag NRW</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Unterwegs in Bremen: Habt ihr Empfehlungen?</h2><p>Anfang 2026 darf ich eine Woche in Bremen unterwegs sein. Habt ihr Empfehlungen für Orte oder Personen, die besucht werden können und die vielleicht Interesse an einem Austausch haben? Dann antwortet gerne auf diesen Newsletter!</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Queermed bei der Ärztezeitung</strong></h2><p>Ich wurde zuletzt für die Ärztezeitung zu meiner Arbeit bei Queermed interviewt. Die Ärztezeitung ist sowohl online als auch in Print erhältlich und adressiert schwerpunktmäßig Allgemeinmediziner*innen und Internist*innen. Das bisherige Feedback von Praktizierenden war durchaus positiv. Vor allem in ländlichen Regionen war die Wichtigkeit queersensibler Medizin weiterhin vielen nicht bekannt. Umso schöner ist es, dass dieses Interview helfen kann, die Reichweite für diese Thematik zu steigern. (Leider befindet sich der Artikel hinter einer Paywall)</p><a href="https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Behandlung-queerer-Patienten-Diese-Praxen-sind-besonders-sensibilisiert-461255.html"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/cv7dcnsctd/Screenshot_2025-12-09_085815.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><h2>Leitfaden 2.0</h2><p>Die Überarbeitung des Leitfadens geht nun langsam in die heiße Phase über. Nach der ersten Überarbeitung werde ich nun von mehreren Praktizierenden und ihrer Expertise unterstützt.</p><p>Im Vergleich zum ersten Leitfaden finden viele neue Themen Platz, die auch in meiner Arbeit bei Queermed immer relevanter geworden sind.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/aftqyw4tos/2025_Queermed_Lesung_Schwindel_Hengameh_Yaghoobifarah_April_0069.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Jede Spende hilft</h2><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/uploads/images/n64vlp45wz/2024_Queermed_Geburtstag_Mai_Credits_Jana_Rodenbusch_(122).jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Queermeds Arbeit ist nahezu ausschließlich auf Spenden basiert. Wir erhalten keinerlei Förderung. Umso toller wäre es, wenn ihr Queermeds Arbeit unterstützen mögt, z.B. mit Spenden oder Anfragen für Vorträge oder Workshops.</p><p>Zu den Spendenmöglichkeiten kommt ihr hier:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/spenden/">Jetzt spenden</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Podcast-Empfehlung</h2><p>In dieser, vorerst kleinen, Rubrik, sollen Podcasts empfohlen werden als Pendant zu den Leseempfehlungen. </p><a href="https://open.spotify.com/show/0129AhRWxXuXi9LPflwltN">https://open.spotify.com/show/0129AhRWxXuXi9LPflwltN</a><p>Kennt ihr schon “Im Aufzug” von Raul Krauthausen? In jeder Folge lädt Raul jemanden zu sich in den Aufzug.  Von Politiker*innen, Sänger*innen zu Menschen, die spannende Geschichten zu erzählen haben. Aktuell findet ihr die Folge mit Tommy Krappweis direkt zum Reinhören.</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Queermed liest</h2><p>Wie bereits in den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>In der Queermed-Bücherliste auf der Website findet ihr eine Menge handverlesene Empfehlungen für Bücher zu allen möglichen Themen. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buch-Nennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fwww.piper.de%2Ffileadmin%2Fimport%2Fprodukte%2Fdownload%2Fsind-penisse-real-isbn-978-3-492-07354-7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=649a5dc9cf01af27635305c46e7cccf3" alt="Sind Penisse real? von Evan Hugo Tepest | PIPER"/><h4><strong>Hugo (Evan) Tepest</strong>: Sind Penisse real?</h4><p>In <em>Sind Penisse real?</em> wirft der Autor Evan Hugo Tepest einen politischen wie zutiefst persönlichen Blick auf ein Thema, das selten mit solcher Ehrlichkeit und Komplexität angegangen wird.</p><p>Tepest erzählt von seiner Transition — von dem Moment, in dem er sich entschied, seinem Körper und seinem Empfinden zu folgen — und damit auch von der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstverständnis. Er verwebt autobiografische Reflexion mit Gesprächen: mit Menschen mit Penis, mit und ohne Zuschreibung, über Sexualität, über Ängste und Macht, über das, was ein Penis <em>bedeutet</em> — nicht nur biologisch, sondern kulturell, emotional, politisch.</p><p>Dabei wird deutlich: Der Penis ist nicht bloß ein Körperteil — er steht für Macht, für Zuschreibungen, für Erwartungen. Ein Symbol, um männliche Identität mit Gewalt, Patriarchat, Normen und Sehnsucht zu verknüpfen. Tepest dekonstruiert diese Zuschreibungen — und zeigt, dass Gender, Körper und Begehren weit weniger eindeutig sind, als gesellschaftliche Normen vorgaukeln.</p><p><em>„Sind Penisse real?“</em> ist ein wütender, schmerzhafter und gleichzeitig liebevoller Essay: poetisch, radikal ehrlich, unbequem. Es ist ein Buch, das dazu einlädt, das Verhältnis zu unserem Körper, zu Identität und Sexualität neu zu denken — und die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.</p><p>Ein mutiges, wichtiges Buch — für alle, die glauben, sie wüssten, was „Mann sein“ heißt. Und für alle, die spüren, dass es längst mehr sein kann.<br/>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>23.02.2026 – </strong>Teilnahme am Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen</p></li><li><p><strong>24.02.2026</strong> <strong>–</strong> Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, <a href="https://www.inno3.de/dihc-2026/">Anmeldung hier</a>)</p></li><li><p><strong>08.05.2026</strong> <strong>–</strong> Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)</p></li><li><p><strong>25.05.2026</strong> <strong>–</strong> 5 Jahre Queermed - Save the Date, Köln</p></li><li><p><strong>24.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Save the Date, Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>204 (+9) Newsletter-Abonennt*innen und 66(-2) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f/teaser_image/1765638869?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f</link>
      <guid isPermaLink="false">a3fd3d09-1707-4840-a7d2-c985cf7dfd0f</guid>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:14:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schritt für Schritt]]></title>
      <description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende aber bei Bürokratie und Planung gibt es immer noch genug zu tun. Das nächste Jahr steht schon vor der Tür und damit auch die Planung.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen in die Runde.</p><p>Ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Das Jahr neigt sich dem Ende aber bei Bürokratie und Planung gibt es immer noch genug zu tun. Das nächste Jahr steht schon vor der Tür und damit auch unter anderem das fünfjährige Bestehen von Queermed.</p><p>Viele Erfahrungen durfte ich in dieser Zeit sammeln. Viele Veranstaltungen besuchen und auch auf Bühnen erscheinen. Gleichzeitig musste ich persönlich auch Grenzen ziehen, da ehrenamtliche Arbeit auch nur zu einem bestimmten Punkt gehen kann. Und aufgrund der geringen Auftragslage für Vorträge und Workshops, wird das auch eine interne Umstrukturierung der Arbeit bei Queermed nach sich ziehen. <br/></p><p>Auch das gehört dazu. Dennoch bin ich sehr froh darüber, weiter machen zu können. In diesem Sinne steigen wir ein:</p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ein Wort zum diesjährigen Trans* Day of Remembrance</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/297fa3f0-a566-4d15-b258-a6db91d12b0d/uploads/images/pm7lkvzz5l/TDOR_2025.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Deine Spende für eine bessere Gesundheitsversorgung</h2><p>Queermed hat sich für das kommende Jahr große Aufgaben gesetzt: Von noch mehr Bildungsarbeit, über mehr Infomaterialien bis hin zu einer besseren Website. Deshalb ist jede einzelne Spende immens viel wert.</p><a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Unterwegs in Bremen: Habt ihr Empfehlungen?</h2><p>Anfang 2026 darf ich eine Woche in Bremen unterwegs sein. Habt ihr Empfehlungen an Orte, die besucht werden können, die vielleicht Interesse an einem Austausch hätten? Dann antwortet gerne auf diesen Newsletter!</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Queermed bei der taz</strong></h2><p>Mit Leyla Roos habe ich in der taz über queersensible Medizin gesprochen. Das ganze Interview findet ihr hier, indem ihr auf das Bild klickt:</p><a href="https://taz.de/Queersensible-Medizin/!6107405/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/297fa3f0-a566-4d15-b258-a6db91d12b0d/uploads/images/vpq5fapkjy/Screenshot_2025-11-18_122639.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><br/></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Für die Ohren: Über Kommunikation in der Gesundheitsversorgung</h2><p>Im Podcast “sprich!” der Agentur Neues Handeln habe ich über die Notwendigkeit einer sensibilisierten Kommunikation in der Gesundheitsversorgung erzählt.</p><a href="https://open.spotify.com/episode/0WOKUDo2qHAfGx9w5KUDDP?si=a6b1941a08ea4826">https://open.spotify.com/episode/0WOKUDo2qHAfGx9w5KUDDP?si=a6b1941a08ea4826</a><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Queermed Friends* Shoutout: WeArtHere am 29.11.2025 im Comedia Theater in Köln</h2><p>&quot;As Queer As It Gets&quot;</p><p>Die innovative Show WeArtHere! schafft eine Bühne für Empowerment, Vielfalt und Emotionen, indem sie einen Raum für die queere Kunst und Kultur öffnet. Von Drag bis hin zu Comedy, Lesungen, Tanz und Musik – die Vielfalt dieses Events lädt dazu ein, die eigenen Perspektiven zu erweitern und Teil eines kollektiven Erlebnisses zu werden.<br/><br/>Besonders im Fokus stehen die Stimmen der sonst oft übersehenen Mitglieder der queeren Community, wie schwarze Menschen, People of Color, trans* Personen und Menschen mit Behinderungen. Die Begleitung von Gebärdensprachdolmetscher*innen und das barrierearme Konzept unterstreichen den inklusiven Charakter dieser Veranstaltung. WeArtHere! ist nicht nur eine Show, sondern ein gemeinsamer Raum der Begegnung und des Austauschs, der Lust auf Entdeckung und Überraschung macht und die Besucher*innen auch nach der Veranstaltung gedanklich weiter begleitet.</p><p></p><p><a href="https://www.qultor.de/veranstaltungen/wearthere-die-show-die-verbindet#/tickets/853b7570-5b49-42f5-ac29-8f3db240d5e2">Tickets hier</a></p><p>_____</p><p>Wir stellen in dieser Rubrik regelmäßig ein neues Mitglied der Queermed Friends* vor.</p><p>Queermed Friends sind Community-nahe, gemeinnützig agierenden Organisationen und / oder Menschen, die mit Queermed zusammen arbeiten.</p><p>Nur indem wir gemeinsam daran arbeiten, diskriminierende Strukturen abzubauen und Institutionen demokratischer zu gestalten können wir Veränderungen erwirken. Mittlerweile gibt es mehrere Beratungsstellen, die hinsichtlich der Empfehlungen mit Queermed zusammenarbeiten. Diese findet ihr ebenfalls hier.</p><p>Wie kann die Zusammenarbeit aussehen? Wollt ihr mit Queermed zusammen arbeiten? Dann meldet euch gerne per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><p><em><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">Die neuesten Queermed </mark></em><strong>–</strong><em><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit"> Friends:</mark></em></p><ul><li><p><strong>Die neue Norm:</strong> Das Magazin für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming. Wir denken Inklusion weiter.</p></li><li><p><strong>Feminist Law Clinic: </strong>Die Feminist Law Clinic bietet kostenlose queerfeministische Rechtsberatung bei Diskriminierung und Gewalt an. Sie bildet ehrenamtliche Berater*innen aus und organisiert Infoveranstaltungen, damit Menschen ihre Rechte kennen.</p></li><li><p><strong>Juicy: </strong>Juicy ist ein queer-feministischer Sexshop in Leipzig. Hier gibt es körpersichere Toys für alle Körper und Spielarten, geschlechtsbestärkende Produkte, Kunst &amp; Literatur und das alles mit fachlicher Beratung. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen zu verschiedenen Themen sexueller Bildung statt. </p></li><li><p><strong>Pinkstinks e.V.: </strong>Pinkstinks Germany e.V. ist eine intersektional feministische Bildungsorganisation, die sich gegen Sexismus, Antifeminismus und stereotype Geschlechterrollen einsetzt. Gegründet im Jahr 2012, hat der Verein seinen Sitz in Hamburg und verfolgt das Ziel, eine geschlechtergerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu fördern.</p></li><li><p><strong>trans*fabel:</strong> trans*fabel ist ein Online-Shop, der auf deutsch- und englischsprachige Bücher zu den Themen Trans*, Inter*, Nichtbinär, Poly, Aromantik sowie Pan-, Bi- und Asexualität für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit spannenden Geschichten, Sach- und Fachwissen, Own-Voices und Empowerment spezialisiert ist. Durch den Kauf bestimmter Artikel im Shop werden außerdem verschiedene queere Projekte unterstützt.</p></li><li><p><strong>Trans Healthkit Projekt (THP): </strong>Das Trans Healthkit Projekt (THP) stellt trans, inter sowie nicht-binären Menschen Hilfsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung – ergänzt durch Aufklärung, Austausch und individuelle Begleitung, um Selbstbestimmung und Stärke zu fördern. So konnten bisher über 1000 Menschen unterstützt werden.</p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie bereits in den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>In der Queermed-Bücherliste auf der Website findet ihr eine Menge handverlesene Empfehlungen für Bücher zu allen möglichen Themen. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buch-Nennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fm.media-amazon.com%2Fimages%2FI%2F71oCfwUfMRL.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0ed527cde4b01a10940cb5a0d1c53981" alt="Wie Familie, nur besser: Wie wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten :  Newerla, Andrea: Amazon.de: Bücher"/><h4>Andrea Newerla: Wie Familie, nur besser – Wie wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten</h4><p>Wie leben wir – und wie könnten wir leben ? Wann wird Gemeinschaft zum Projekt, statt zur unausgesprochenen Erwartung ?</p><p>In Wie Familie, nur besser – Wie wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten erklärt Andrea Newerla pointiert, warum das klassische Modell von Vater-Mutter-Kind zunehmend hinterfragt werden muss – und wie wir jenseits konventioneller Familienstrukturen Verbindlichkeit, Fürsorge und Gemeinschaft neu denken können.</p><p>Mit ihrer soziologischen Expertise und Beratungspraxis zeigt Newerla auf, dass alternative Modelle nicht nur „anders“ sind, sondern häufiger auch <em>besser</em> – weil sie bewusster gestaltet, gerechter verteilt und flexibler in der Form sind. Von Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften über Wahlfamilien bis hin zu finanziellen Gemeinschaften – das Buch entfaltet ein lebendiges Bild davon, wie Menschen Verantwortung für einander übernehmen können, ohne sich im Kleinfamilien-Ideal zu verlieren.</p><p>Doch „besser“ heißt nicht „einfach“: Newerla weist darauf hin, dass solche Lebensformen Verhandlungsarbeit brauchen, klare Absprachen, Transparenz – und nicht zuletzt auch eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Ehe und Kleinfamilie noch immer systematisch privilegieren.</p><p>Ein inspirierendes, ermutigendes Buch – für alle, die sich fragen, <em>wie</em> wir leben wollen, <em>mit wem</em> wir leben wollen, und <em>welche Formen</em> von Zusammenhalt wir dafür brauchen.<br/>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:</p><ul><li><p><strong>23.02.2026 – </strong>Teilnahme an Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der<br/>deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen</p></li><li><p><strong>24.02.2026</strong> <strong>–</strong> Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, weitere Informationen folgen)</p></li><li><p><strong>08.05.2026</strong> <strong>–</strong> Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)</p></li><li><p><strong>25.05.2026</strong> <strong>–</strong> 5 Jahre Queermed - Save the Date, Köln</p></li><li><p><strong>24.09.2026</strong> <strong>–</strong> re:Respekt 4 - Save the Date, Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>193 (+3) Newsletter-Abonennt*innen und 68(-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs bekommen. Hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/297fa3f0-a566-4d15-b258-a6db91d12b0d/teaser_image/1763729753?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/297fa3f0-a566-4d15-b258-a6db91d12b0d</link>
      <guid isPermaLink="false">297fa3f0-a566-4d15-b258-a6db91d12b0d</guid>
      <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 12:56:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ist jetzt schon "zwischen den Jahren?"]]></title>
      <description><![CDATA[Nach den letzten intensiven Wochen und Monaten beginnen die kommenden Wochen und Monate, die Weihnachtszeit und auch schon das nächste Jahr kündigt sich an. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Fängt jetzt eigentlich schon “zwischen den Jahren” an?</h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Nach den letzten intensiven Wochen und Monaten hat es mich nun auch gesundheitlich getroffen. Dementsprechend gibt es nicht so viele neue Updates wie die letzten Male.</p><p>Während das Jahr sich doch schon sehr schnell langsam dem Ende neigt, kündigt sich auch schon das neue Jahr mit vielen Anfragen an. </p><p>Ich hoffe ihr habt noch etwas Energie und Zeit für euch selbst. </p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Folgt ihr Queermed eigentlich schon auf Instagram?</h2><a href="https://www.instagram.com/queermed_deutschland/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497/uploads/images/7n22kvfp5d/Screenshot_2025-10-27_170003.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed offline? Flyer, Sticker, Postkarten</h2><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497/uploads/images/rayrppm6zm/2025_Queermed_reRespekt_September_00019.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Falls ihr über Queermed in eurem Verein, eurer Bibliothek, zum Erstsemesterbeginn, eurer Praxis oder jeglichem anderen Ort informieren möchtet, fragt doch einfach nach Material an!</p><p>Es gibt Sticker, Postkarten, Flyer, Infoposter als auch den Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen.</p><p><strong>Meldet euch einfach per info@queermed-deutschland.de, gebt gerne an, was ihr möchtet und wohin das Material gehen soll!</strong></p><p>Nur indem mehr Menschen von Queermed erfahren, können mehr Empfehlungen eingehen als auch mehr Menschen sensibilisierte Praktizierende finden!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497/uploads/images/2rapofbhuv/2025_Queermed_reRespekt_September_00030.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>re:Respekt hoch3 - Queermed hat eingeladen.</strong></h2><p>Recap Time: Was war das für eine Veranstaltung. 😍<br/>So schön, dass so viele da waren.<br/>Wenn wir über Machtverhältnisse in der Gesundheitsversorgung und darüber hinaus sprechen ist es so wichtig, alle Perspektiven und Handlungsfelder aufzudecken.</p><p></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497/uploads/images/h4chdxn2ll/2025_Queermed_reRespekt_September_03631.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p><br/><br/><a href="https://www.instagram.com/giannijovanovic78/">@giannijovanovic78</a> aus seiner Perspektive als Dentalhygieniker und schwuler Rom konnte sogar aus mehreren Blickwinkeln berichten, wie seine Erfahrung in der Gesundheitsversorgung ist.<br/><br/><a href="https://www.instagram.com/sookee_quing/">@sookee_quing</a> sprach über Adultismus und Ageism und wie wir Menschen Entscheidungmacht aufgrund von Alter absprechen.<br/><br/><a href="https://www.instagram.com/steinhaus_helena/">@steinhaus_helena</a> berichtete von ihrer Arbeit bei <a href="https://www.instagram.com/sanktionsfrei/">@sanktionsfrei</a> und wie alle Menschen den Zugang zur Gesundheitsversorgung haben müssen, ganz gleich wie ihr finanzieller Background ist und ob sie Bürgergeld erhalten. Denn gesund sein macht immens viel aus.<br/><br/><a href="https://www.instagram.com/ninialagrande/">@ninialagrande</a> sprach über die Erfahrungen, die viele Menschen mit Behinderung in der Gesundheitsversorgung machen. Wie auch da Menschen ihre Entscheidungsmacht genommen wird und gleichzeitig viele Wissenslücken vorliegen.<br/><br/>Umrahmt wurde der Abend durch die Moderation von Queermed Gründer*in <a href="https://www.instagram.com/samson.grzybek/">@samson.grzybek</a><br/><br/>Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben. Danke an alle Ehrenamtlichen. Danke an alle Queermed Friends, die aus der Ferne supportet haben. Danke an alle lokalen Unterstützer*innen. Danke an das <a href="https://www.instagram.com/buergerzentrum.nippes/">@buergerzentrum.nippes</a><br/><br/>Danke an unsere Gebärdendolmetschenden Antje und Marco 🍀<br/><br/>Danke an unsere Fotografin <a href="https://www.instagram.com/janarodenbusch/">@janarodenbusch</a><br/><br/>Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch. 😍</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Friends* Shoutout: WeArtHere am 29.11.2025 im Comedia Theater in Köln</h2><p>&quot;As Queer As It Gets&quot;</p><p>Die innovative Show WeArtHere! schafft eine Bühne für Empowerment, Vielfalt und Emotionen, indem sie einen Raum für die queere Kunst und Kultur öffnet. Von Drag bis hin zu Comedy, Lesungen, Tanz und Musik – die Vielfalt dieses Events lädt dazu ein, die eigenen Perspektiven zu erweitern und Teil eines kollektiven Erlebnisses zu werden.<br/><br/>Besonders im Fokus stehen die Stimmen der sonst oft übersehenen Mitglieder der queeren Community, wie schwarze Menschen, People of Color, trans* Personen und Menschen mit Behinderungen. Die Begleitung von Gebärdensprachdolmetscher*innen und das barrierearme Konzept unterstreichen den inklusiven Charakter dieser Veranstaltung. WeArtHere! ist nicht nur eine Show, sondern ein gemeinsamer Raum der Begegnung und des Austauschs, der Lust auf Entdeckung und Überraschung macht und die Besucher*innen auch nach der Veranstaltung gedanklich weiter begleitet.</p><p></p><p><a href="https://www.qultor.de/veranstaltungen/wearthere-die-show-die-verbindet#/tickets/853b7570-5b49-42f5-ac29-8f3db240d5e2">Tickets hier</a></p><p>_____</p><p>Wir stellen in dieser Rubrik regelmäßig ein neues Mitglied der Queermed Friends* vor.</p><p>Queermed Friends sind Community-nahe, gemeinnützig agierenden Organisationen und / oder Menschen, die mit Queermed zusammen arbeiten.</p><p>Nur indem wir gemeinsam daran arbeiten, diskriminierende Strukturen abzubauen und Institutionen demokratischer zu gestalten können wir Veränderungen erwirken. Mittlerweile gibt es mehrere Beratungsstellen, die hinsichtlich der Empfehlungen mit Queermed zusammenarbeiten. Diese findet ihr ebenfalls hier.</p><p>Wie kann die Zusammenarbeit aussehen? Wollt ihr mit Queermed zusammen arbeiten? Dann meldet euch gerne über per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fpondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com%2Ffischer%2Fpublic%2F23eFnKXADEDJQCTutGNwhrNHVWBIcLBaFGHQBpAfrqo%2FU1_978-3-10-397686-1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ed10474e559167f3b577259c6f0d0a9b" alt="Alles auf Anfang - Max Czollek, Hadija Haruna-Oelker | S. Fischer Verlage"/><h4>Max Czollek, Hadija Haruna-Oelker: Alles auf Anfang: Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur</h4><p><strong>Wer erinnert – und wer bleibt vergessen? Wann wird Erinnerung zur Norm, statt zum Schutz?</strong></p><p>In <em>Alles auf Anfang: Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur</em> widmen sich Max Czollek und Hadija Haruna‑Oelker gemeinsam der Frage, wie Erinnerungskultur heute funktionieren sollte – und wie sie vielfach versagt. Sie fragen: Wie kann es sein, dass eine Gesellschaft, die sich der „Erinnerung“ verschrieben hat, dennoch rechte Bewegungen stark werden lässt und Opferrechte marginalisiert?</p><p>Ausgehend von ihrem gemeinsamen Podcast und ihren öffentlichen Auseinandersetzungen zeigen Czollek und Haruna-Oelker: Erinnerung darf nicht nur Rückblick sein – sie muss aktiv werden, wenn sie verhindern soll, dass sich die Vergangenheit einfach wiederholt.</p><p>Ein Buch, das nicht bequem sein will: Es fordert dazu auf, sich dem eigenen Erbe zu stellen, Grenzen von Gesellschaft auszuloten, Verantwortung zu übernehmen – und einen Neuanfang zu wagen, der nicht auf Rückzug beruht, sondern auf Austausch, Pluralität und Widerstand.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p><strong>03.11.2025</strong> - <a href="https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/veranstaltungskalender/veranstaltungs_detailseite/event-68ca77ec45d84"><strong>Vortrag zu Trans* Gesundheit für die Stadt Saarbrücken</strong></a></p></li><li><p><strong>07.11.2025</strong> - Teilnahme Podiumsdiskussion in Aachen. Mehr Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>20.11.2025 </strong>– Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köln</p></li><li><p><strong>23.02.2026 – </strong>Teilnahme an Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der<br/>deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen</p></li><li><p><strong>25.05.2026</strong> - 5 Jahre Queermed - Save the Date</p></li><li><p><strong>24.09.2026</strong> - re:Respekt 4 - Save the Date</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>196 (+1) Newsletter-Abonennt*innen und 68(-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497/teaser_image/1761581001?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497</link>
      <guid isPermaLink="false">cbb1d069-e000-484a-ad8e-207c0970e497</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 16:05:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zurückgeschaut und weiter nach vorne gearbeitet]]></title>
      <description><![CDATA[Die erste Kampagne  ist gelaufen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das kommende re:Respekt. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Das Tempo hat sich hier etwas verlangsamt, vor allem auch, weil ich das erste Mal dieses Jahr Urlaub mache. “Urlaub” oder zumindest 5 Tage Tapetenwechsel und mit deutlich deutlich weniger Screentime und Postfachcheckins.</p><p>Die nächsten Wochen werden noch einmal sehr viel Energie benötigen und dann werde ich mich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurücknehmen (müssen). Während die Social Media-Arbeit nach der Aktionskampagne bereits etwas ruhiger geworden ist, wird dann auch die eigentliche Arbeit außerhalb der Sozialen Kanäle für eine Weile nahezu runtergefahren. Denn wenn man über Gesundheit den ganzen Tag lang spricht, sollte die eigene Gesundheit nicht komplett vernachlässigt werden. Ich hoffe ich kann zu einem späteren Zeitpunkt ein ausführlicheres Update geben.</p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Recap: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/ddmbojfm3z/Queermed_Kampagne_gut_gefuhlt.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Die Kampagne lief knappe 2 Monate. Es war meine erste Kampagne dieser Art. Ich habe vieles neues gelernt und mich über andere Dinge geärgert.</strong></p><p><strong>Zu den positiven Dingen:</strong></p><ul><li><p><strong>19 Menschen aus der Öffentlichkeit haben ihre persönlichen Erfahrungen geteilt. Diese sind als Kacheln in einem Slider am Ende des offenen Briefs auf der Website als auch als einzelne Posts auf Instagram zu sehen. </strong>Ich war persönlich sehr berührt, welche Erfahrungen geteilt worden sind. Es lag komplett bei den Menschen selbst, was genau sie teilen wollten. Umso spannender war es, wie häufig die Erfahrungen in der Gynäkologie genannt wurden.</p></li><li><p><strong>44 Organisationen haben sich dem offenen Brief angeschlossen. </strong>Unter anderem dem LSVD+ - Verband Queere Vielfalt, Sozialhelden e.V., Pinkstinks Germany, Doctors for Choice Germany e.V. als auch der Feminist Law Clinic.</p></li><li><p><strong>Learning 1: </strong>Es wurden insgesamt über 50 Menschen aus der Öffentlichkeit angefragt. Da die Anfragen aber während der Pride Zeit als auch innerhalb der Sommerferienzeit /Urlaubszeit angefragt wurde, blieben viele Anfragen unbeantwortet bzw. haben Menschen ihre Zusagen wieder zurückgezogen oder haben gar nicht mehr reagiert. Das kann natürlich immer passieren, da viele Menschen aus der Öffentlichkeit regelmäßig um Teilnahme an offenen Briefen gefragt werden</p></li><li><p><strong>Learning 2:</strong> <strong>Für die Teilnahme der Organisationen viel mehr Zeit einplanen</strong>. Es macht doch einen großen Unterschied, wenn es sich um einen Verein handelt, der erst in einer Runde gemeinsam entscheiden muss ob sie sich dem offenen Brief anschließen möchte oder ob eine Geschäftsführung die Entscheidung alleine treffen kann / darf. Dementsprechend waren die Rückmeldedauern auch da länger, teilweise bis zu 4-5 Wochen. Solche Zeiträume sollten definitiv mit geplant werden.</p></li><li><p><strong>Learning 3:</strong> <strong>Es braucht definitiv auch punktuell People Power.</strong> Die Recherche, welche Organisationen interessiert wären (vor allem auch außerhalb der queeren Communities), war doch sehr zeitintensiv. Auch die Vorbereitung der Emails, die Rückfragen uvm. haben dann doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. Auch die Suche nach neuen Einzelpersonen, die interessiert an einer Teilnahme sind, plus das Dranbleiben bei den weiteren Menschen, hat sehr sehr viel Zeit gekostet.</p></li><li><p><strong>Learning 4</strong>: Presse kontaktieren. An sich finde ich es bisher immer noch sehr schwierig, mit der Presse im Austausch zu stehen. Meistens kommt eh nur ein Interview zustande, eher seltener reagieren meine bisherigen Pressekontakte auf solche Aufrufe. Dafür fehlen mir schlichtweg die Kapazitäten, um dran zu bleiben. <strong>Der bisherige Suchaufruf für Presseunterstützung ist leider bisher sehr still gewesen. Für eine zukünftige Kampagne, aber auch für das mögliche Wachstum von Queermed wird es definitiv notwendig sein, weitere Unterstützung zu finden.</strong></p></li></ul><p><strong>Die nächsten Schritte?</strong> Die Kammern (erneut) anschreiben. Denn neben den Einzelpersonen als auch Organisationen habe ich zu Beginn der Kampagne alle ärztlichen und therapeutischen Kammern in Deutschland angeschrieben. Keine einzige hat sich bis dato zurück gemeldet. Warum, das kann ich nur spekulieren.</p><p>Nun, wo wir jetzt mit dem offenen Brief so viel lauter sein können, werde ich die Kammern erneut anschreiben und zu einem Austausch bitten. Denn eine solche Kampagne zeigt zum einen, wie relevant das Thema für viele Menschen da draußen ist. Gleichzeitig zeigt es anhand der Erfahrungen der Einzelpersonen und, wie der Name der Kampagne schon verrät, was es braucht, damit Menschen sich in medizinischen Kontexten gut gefühlt haben.</p><p>Und damit sich etwas ändert, müssen wir mit denjenigen ins Gespräch kommen, die vor allem verantwortlich sind für unsere Gesundheitsversorgung: Die Praktizierenden und entsprechenden Vertretungen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>re:Respekt hoch3 - Queermed lädt ein 25.09.2025</strong></h2><p>Ihr Lieben in Köln und Umgebung: Habt ihr schon euer Ticket für den 25.09.2025?</p><p>Es wird grandios!</p><p>Aktuell laufen die letzten Schritte der Vorbereitung. Die Moderationskarten werden geschrieben, die letzten Gespräche mit dem neuen Eventlead, mit der kooperierenden Buchhandlung, dem Awarenessteam als auch den Gebärdendolmetschenden. Auch, wenn es die bereits dritte Veranstaltung dieser Art ist, ist jedes Jahr auf seine eigene Art und Weise aufregend.</p><p>Tickets gibt es über rausgegangen:</p><p><a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-ladt-ein-zum-3-rerespekt-0/">Tickets sichern!</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/uploads/images/hijvqhj7q5/250808_QUEER_Poster_re-Respekt_DRUCK.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Friends*: WeArtHere</h2><p>Wir stellen in dieser Rubrik ein neues Mitglied der Queermed Friends* vor.  </p><p>Queermed Friends sind Community-nahe, gemeinnützig agierenden Organisationen und / oder Menschen, die mit Queermed zusammen arbeiten. </p><p>Nur indem wir gemeinsam daran arbeiten, diskriminierende Strukturen abzubauen und Institutionen demokratischer zu gestalten können wir Veränderungen erwirken. Mittlerweile gibt es mehrere Beratungsstellen, die hinsichtlich der Empfehlungen mit Queermed zusammenarbeiten. Diese findet ihr ebenfalls hier. </p><p>Wie kann die Zusammenarbeit aussehen? Wollt ihr mit Queermed zusammen arbeiten? Dann meldet euch gerne über per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f57cf17d-72bc-4081-956b-6bc54eff2184/uploads/images/3wipss2jlk/Screenshot_2025-09-12_224347.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dieses Mal dabei: WeArtHere!</p><p><strong>WeArtHere</strong> steht für emotionale Tiefe, radikale Zärtlichkeit und echte Begegnung. Und natürlich für: Live-Musik, Comedy, Spoken Word, Lesung, Performance und ehrliche Gespräche - auf einer Bühne, die Vielfalt sichtbar macht.</p><p>Moderiert von Oyindamola Alashe (Autorin, Journalistin) und Gianni Jovanovic (Performer, Aktivist, Unternehmer).</p><p><a href="https://tickets.qultor.de/event/wearthere-die-show-die-verbindet/wearthere-die-show-die-verbindet-2025-09-27-1930/tickets">Die nächste Veranstaltung ist auch schon am 27.09. im Kölner Comedia Theater</a>. </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fres.cloudinary.com%2Fholtzbrinck-buchverlage%2Fimage%2Ffetch%2Fw_1200%2Cc_fill%2Cg_auto%2Cq_auto%2Cf_jpg%2Fhttps%253A%252F%252Fpondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com%252Fkiwi%252Fpublic%252FU1_978-3-462-00752-7.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bbd94cab934c1cf9fbbc1f9db9e6731f" alt="Kinder – Minderheit ohne Schutz - Aladin El-Mafaalani, Sebastian  Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier | Kiepenheuer &amp; Witsch"/><h4><em>Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier - </em>Kinder. Minderheiten ohne Schutz</h4><p><strong>Wie sehr misst eine Gesellschaft ihre Zukunft – und wer bleibt dabei unsichtbar? Wann wird Kindheit zur Randzone einer Politik, die sich selbst mit Älteren beschäftigt?</strong></p><p>Kinder und Jugendliche sind mehr als „die von morgen“ – sie sind Teil von heute. Doch oft wirken sie in öffentlichen Debatten wie eine vergessene Gruppe: politisch übersehen, ihre Bedürfnisse leise gemacht, ihre Stimme kaum gehört.</p><p>In <em>Kinder – Minderheit ohne Schutz</em> liefern Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier eine schonungslose Analyse einer alternden Gesellschaft, die ihre jüngsten Angehörigen vernachlässigt. Sie zeigen, wie demografische Veränderungen, Bildungsungleichheit, Dauerkrisen und familiäre Umbrüche Kindheiten prägen – und wie das Gefühl des „Überseins“ für viele junge Menschen zur Normalität geworden ist.</p><p>Doch das Buch bleibt nicht beim Aufzeigen von Problemen stehen. Es ist auch ein Aufruf zum Handeln: Gesellschaftliche Rahmenbedingungen müssen verändert werden. Kinder gehören ins Zentrum politischen und sozialen Denkens – nicht als gelegentliche Pflichtaufgabe, sondern als essenzielle Kraftquelle einer lebendigen Zukunft.</p><p>Ein wichtiges, dringend nötiges Buch – für alle, die wissen wollen, wie Gerechtigkeit für alle Generationen gehen kann.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWRyMnE0MmFwaWJ1dXJ4dnNuYXQxemZveHh2NnpqZmEyYzBuaWh1MiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXa5hvKCuiZqV7ldUyV%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bae3ea06aa6ae6075ee99aaef721371" alt=""/><h2><strong>Kommende Termine (Updated)</strong></h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p><strong>25.09.2025</strong> - <a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-ladt-ein-zum-3-rerespekt-0/">Queermed lädt ein: 3. re:Respekt im Altenberger Hof, Köln</a></p></li><li><p><strong>14.10.2025</strong> - Online Vortrag zum Thema “Gesundheit an den Schnittstellen: Intersektionale Perspektiven auf Versorgung und Ungleichheit” für die Hochschule Osnabrück</p></li><li><p><strong>27. 10.2025 </strong>- <a href="https://www.hochschule-ruhr-west.de/die-hrw/wir-leben-vielfalt/gesundheit-hrw/vortrag-intersektionale-gesundheitsbedarfe-gesehen-und-mitgedacht!-mit-samson-grzybek-fuer-alle-hrw">Vortrag an der Hochschule Ruhr-West zum Thema &quot;Intersektionale Gesundheitsbedarfe gesehen und mitgedacht!&quot;</a></p></li><li><p><strong>03.11.2025</strong> - Vortrag und anschließende Diskussionsrunde in Saarbrücken. Mehr Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>07.11.2025</strong> - Teilnahme Podiumsdiskussion in Aachen. Mehr Informationen folgen.</p></li><li><p><strong>20.11.2025 </strong>– Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köln</p></li><li><p><strong>25.05.2026</strong> - 5 Jahre Queermed - Save the Date</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>192 (-1) Newsletter-Abonennt*innen und 70 (+1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/f57cf17d-72bc-4081-956b-6bc54eff2184/teaser_image/1757704699?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/f57cf17d-72bc-4081-956b-6bc54eff2184</link>
      <guid isPermaLink="false">f57cf17d-72bc-4081-956b-6bc54eff2184</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hitzewelle mit Flyersalto und re:Respekt³]]></title>
      <description><![CDATA[Positive Ankündigungen sind am schönsten, vor allem wenn die Arbeit daran sich über Wochen und Monate gezogen haben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Zwar sind viele gerade im Urlaub, dennoch passiert bei Queermed immens viel.</p><p>Neben den allgemeinen Vorbereitungen für das re:Respekt (dazu mehr Infos weiter unten) werden auch die Vorträge und Workshop anfragen für die letzten Monate dieses Jahres als auch bereits für das neue Jahr geplant. Gleichzeitig wird mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten geschaut, wie die Netzwerkarbeit vorangebracht werden kann.</p><p>Eine kleine schöne Ankündigung (eigentlich gibt es glücklicherweise viele schöne Ankündigungen) zu einem neuen Flyer gibt es auch. Es freut mich immer, wenn monatelange Arbeit endlich gezeigt werden kann.</p><p></p><p></p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Teil von Neue Deutsche Organisationen</h2><a href="https://www.neue-deutsche-organisationen.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/uploads/images/ga5p6bqht6/ndo-logo.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p></p><p>Die <strong>neue deutsche organisationen</strong> ist ein Verband, der sich mit über 200 Mitgliedsorganisationen gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland einsetzt.</p><p>Mir ist es immens wichtig, über die eigene Arbeit und Schwerpunkt hinaus andere Organisationen mit zu unterstützen als auch mich stetig weiterzubilden. Denn diskriminierende Strukturen betreffen immens viele Menschen in Deutschland und es gilt diese Strukturen für alle Menschen gleichermaßen abzubauen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Das erste Mal allein beim Arzt”- neue Queermed-Flyer!</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/uploads/images/e4k2vkza7f/Screenshot_2025-08-14_113841.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Seit ich letztes Jahr auf der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0eh1W0cecDo">TinCon in Hamburg einen Vortrag zum Thema “Das erste Mal allein beim Arzt”</a> geben durfte, hat mich das Thema immer weiter verfolgt. Die Reaktionen auf den Talk und die Aufnahme davon haben mir gezeigt, dass es ein Thema ist, was viele Menschen interessiert. Sowohl Jugendliche und junge Erwachsene, als auch Eltern und Sorgeberechtigte, die gerne etwas mit an die Hand geben möchten.</p><p>Leider hat sich die Erstellung des Flyers verzögert, weil es an finanziellen Mitteln gefehlt hat. Gleichzeitig wurden alle Förderanträge abgelehnt, die für dieses Vorhaben gestellt wurden. Mithilfe von privaten Spenden hat es nun endlich geklappt. Zusammen mit der Agentur nach.morgen, die bereits seit geraumer Zeit Queermed in allen designtechnischen Anliegen unterstützt, ist dieser tolle Faltflyer entstanden. Gefüllt mit Informationen rund um den ersten Besuch und wie sich junge Menschen darauf vorbereiten können.</p><p>Angefragt kann der Flyer via E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Queermed in der Apotheken-Umschau:</strong></h2><p>Ich dürfte bei der Apotheken Umschau mit <strong>Laura Patz</strong> über <strong>Queermed </strong>und die Herausforderungen bei der Suche nach einer sensibilisierten Gesundheitsversorgung sprechen. <br/><br/>Es ist wichtiger denn je, dass sich auch größere Medien mit diesem Thema beschäftigen. Denn respektvoll in Praxen und Kliniken behandelt werden, das möchten wir alle. <br/><br/></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/uploads/images/2srcneul7s/Screenshot_2025-08-14_114523.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p><a href="https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspolitik/diskriminierung-im-gesundheitswesen-warum-queere-menschen-oft-benachteiligt-werden-1375677.html">Hier zum ganzen Artikel</a></p><p><br/>Ich bin gespannt auf eure Gedanken!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Update: Aufruf zur Teilnahme: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/ddmbojfm3z/Queermed_Kampagne_gut_gefuhlt.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Update: Wir haben mittlerweile über 30 Unterzeichnende beim offenen Brief. Darunter der LSVD Bayern, die Feministische Medizin e.V., die tin* Rechtshilfe und die Sozialhelden!</strong></p><p>Aktuell initiiert die gemeinnützige Organisation <strong>Queermed Deutschland</strong> die Kampagne <strong>„Gut gefühlt“</strong>, mit der wir gemeinsam für eine diskriminierungssensible, zugängliche und respektvolle Gesundheitsversorgung für alle eintreten.</p><p>Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Dinge:</p><ol><li><p><strong>Ein offener Brief</strong>, der sich an Praktizierende und Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen richtet und konkrete Forderungen für eine diskriminierungsarme, selbstbestimmte Versorgung formuliert.</p></li><li><p><strong>Eine begleitende Social-Media-Aktion</strong>, in der queere, intersektional marginalisierte Menschen persönliche Erlebnisse teilen, in denen sie sich in medizinischen Kontexten gut, sicher oder gesehen gefühlt haben.</p></li></ol><p><strong>Uns ist wichtig, dass der offene Brief von möglichst vielen Organisationen, Institutionen und Fachpersonen mitgetragen wird</strong> – als gemeinsames Zeichen für Veränderung und Haltung im Gesundheitswesen.</p><p>➡️ <strong>Hier könnt ihr den offenen Brief einsehen</strong></p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">[</a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/?mtm_campaign=EMailPsychKamm">Link </a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">zum Queermed-Blog und dem offenen Brief]</a></p><p>Falls Organisationen und Initiativen Interesse haben, am offenen Brief teilzunehmen, reagiert bitte gerne auf diese E-Mail oder schreibt mir an <a href="mailto:s.grzybek@queermed-deutschland.de">s.grzybek@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>re:Respekt hoch3 - Queermed lädt ein 25.09.2025</h2><p>Endlich ist es soweit. Ich darf euch im Namen von Queermed herzlich einladen zum 3. re:Respekt. Dieses Jahr unter dem Motto: “Power Play. Machtverhältnisse in der Gesundheitsversorgung.</p><p>Mit dabei auf dem Panel sind Sookee, Helena Steinhaus, Ninia LaGrande und Gianni Jovanovic.</p><p>Die Moderation darf ich dieses Jahr übernehmen. Ich bin sehr gespannt, denn als Location haben wir die alte Scheune im Altenberger Hof des Bürgerzentrum Nippes sichern können und dürfen auch einen Teil des Außenbereichs mit nutzen.</p><p>Tickets gibt es über rausgegangen:</p><p><a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-ladt-ein-zum-3-rerespekt-0/">Tickets sichern!</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/uploads/images/hijvqhj7q5/250808_QUEER_Poster_re-Respekt_DRUCK.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2></h2><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fres.cloudinary.com%2Fliteraturverlage%2Fimage%2Fupload%2Fc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%2Cw_600%2Fv1729109072%2FMAM%2FImage%2FARTK_CT0_9783552075429_0001.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b66ac8f29abf13c292c6272ce3b2f46e" alt="Digitale Diagnosen"/><h4><em>Laura Wiesböck - </em>Digitale Diagnosen</h4><p><strong>Wann wird Sprache zur Befreiung – und wann beginnt sie, ihre Bedeutung zu verlieren? Was passiert, wenn Worte wie „Trauma“, „triggern“ oder „toxisch“ so oft gesagt werden, dass sie alles und nichts bedeuten?</strong></p><p>In den sozialen Medien ist mentale Gesundheit allgegenwärtig: Reels, Posts, Memes und Selbstdiagnosen prägen, wie wir über uns und andere sprechen. Doch wo liegt die Grenze zwischen Enttabuisierung und Überdehnung, zwischen Sensibilisierung und Selbstinszenierung?</p><p>In <em>Digitale Diagnosen</em> analysiert Soziologin Laura Wiesböck scharf und klar den Social-Media-Trend rund um „Mental Health“. Sie zeigt, wie psychologische Begriffe im Netz inflationär verwendet werden – und welche Folgen das für unser Verständnis von Krisen, Verletzungen und Alltagserfahrungen hat. Ein Plädoyer dafür, emotionale Ambivalenzen auszuhalten, ohne jede Schwierigkeit pathologisieren zu müssen.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>18.09.2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/">Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </a></p></li><li><p>25.09.2025 - <a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-ladt-ein-zum-3-rerespekt-0/">Queermed lädt ein: 3. re:Respekt im Altenberger Hof, Köln</a></p></li><li><p>14.10.2025 - Online Vortrag zum Thema “Gesundheit an den Schnittstellen: Intersektionale Perspektiven auf Versorgung und Ungleichheit” für die Hochschule Osnabrück</p></li><li><p>07.11.2025 - Teilnahme Podiumsdiskussion in Aachen. Mehr Informationen folgen.</p></li><li><p>20.11.2025 – Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>193 (+10) Newsletter-Abonennt*innen und 69 (-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c/teaser_image/1755164896?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c</link>
      <guid isPermaLink="false">66cb1ea7-8725-4d5b-96f6-c0855efb916c</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 09:48:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sonne, Regen, Sonne, Regen...]]></title>
      <description><![CDATA[Auch wenn Sommerzeit ist, passiert vieles im Hintergrund. Von Recaps, Ankündigungen und Hilfsgesuchen..]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Sonne, Regen, Sonne, Regen…</h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Aktuell läuft noch viel mehr im Hintergrund. Offen und transparent gesagt, auch aus gesundheitlichen Gründen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das re:Respekt am 25.09.2025 an, die Social Media Kampagne zum offenen Brief wird finalisiert und die Arbeiten an einer neuen Broschüre (“Das erste Mal allein beim Arzt”) und der Aktualisierung des Leitfadens zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen. </p><p></p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><h2>Reminder: Aufruf zur Teilnahme: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/ddmbojfm3z/Queermed_Kampagne_gut_gefuhlt.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Update: Wir haben mittlerweile über 20 Unterzeichnende beim offenen Brief. Darunter der LSVD Bayern, die tin* Rechtshilfe und die Sozialhelden!</strong></p><p>Aktuell initiiert die gemeinnützige Organisation <strong>Queermed Deutschland</strong> die Kampagne <strong>„Gut gefühlt“</strong>, mit der wir gemeinsam für eine diskriminierungssensible, zugängliche und respektvolle Gesundheitsversorgung für alle eintreten.</p><p>Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Dinge:</p><ol><li><p><strong>Ein offener Brief</strong>, der sich an Praktizierende und Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen richtet und konkrete Forderungen für eine diskriminierungsarme, selbstbestimmte Versorgung formuliert.</p></li><li><p><strong>Eine begleitende Social-Media-Aktion</strong>, in der queere, intersektional marginalisierte Menschen persönliche Erlebnisse teilen, in denen sie sich in medizinischen Kontexten gut, sicher oder gesehen gefühlt haben.</p></li></ol><p><strong>Uns ist wichtig, dass der offene Brief von möglichst vielen Organisationen, Institutionen und Fachpersonen mitgetragen wird</strong> – als gemeinsames Zeichen für Veränderung und Haltung im Gesundheitswesen.</p><p>➡️ <strong>Hier können Sie den offenen Brief einsehen</strong></p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">[</a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/?mtm_campaign=EMailPsychKamm">Link </a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">zum Queermed-Blog und dem offenen Brief]</a></p><p>Falls Organisationen und Initiativen Interesse haben, am offenen Brief teilzunehmen, reagiert bitte gerne auf diese E-Mail oder schreibt mir an <a href="mailto:s.grzybek@queermed-deutschland.de">s.grzybek@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ehrenamtliche gesucht für den 25.09.2025</h2><p>Für das nächste <a href="https://www.linkedin.com/company/queermed-deutschland/"><strong>Queermed Deutschland gUG</strong></a> Event in Köln am Abend des 25.09.2025 werden Ehrenamtliche gesucht. ❤️‍🔥 <br/>➡️ Aufgabenbereiche:<br/>- Aufbau<br/>- Kasse<br/>- Abbau<br/>- Ansprechperson für Besucher*innen<br/>...<br/><br/>Erfahrungen im Eventbereich sind super, aber keine Anforderung!<br/><br/>Falls ihr Kapazitäten habt, meldet euch bitte gerne über <a href="mailto:events@queermed-deutschland.de"><strong>events@queermed-deutschland.de</strong></a> (Gebt gerne Infos durch zu euren Erfahrungen, ob ggf ein 1. Hilfe-Kurs in den letzten zwei Jahren gemacht wurde usw.)<br/><br/>Ansonsten teilt bitte den Aufruf gerne weiter!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExdnF3a3BkNmUwYXJnMWFwZjgxOHhyanA2OXVtejE1ZHF3aWR3eDY1YyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FFjkBT5TiuBJ1RAfWXE%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f0cae361850f96d7b20e1cce8e24d960" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Interview mit dem Reversed Magazine:</h2><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994/uploads/images/2hbpe7kvcy/Screenshot_2025-07-27_114430.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich dürfte vor ein paar Wochen von der tollen <a href="https://www.linkedin.com/in/ACoAACYCSP0BE4El_qhhu2cPi2ZEkmT3ik355Ew"><strong>Maya S.</strong></a> für das Reversed Magazine interviewt werden. Wir sprachen über <a href="https://www.linkedin.com/company/queermed-deutschland/"><strong>Queermed Deutschland gUG</strong></a>, KI als Therapieersatz, Startups, die von Diskriminierung profitieren und was es dringend für eine sensibilisierte Gesundheitsversorgung braucht. ❤️‍🔥 <br/><br/>Wer das ganze Interview lesen möchte, hier entlang: </p><p><a href="https://reversed-magazine.com/queermed-kaputtes-gesundheitssystem-reversedmagazine/">Hier das ganze Interview</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><p>🕰️ Recaptime: <br/>Anfang des Monats war ich für <a href="https://www.linkedin.com/company/queermed-deutschland/"><strong>Queermed Deutschland gUG</strong></a> in Bochum bei der Verleihung des <a href="https://www.linkedin.com/company/taz-die-tageszeitung/"><strong>taz</strong></a> Panterpreises. <br/><br/>Unter dem diesjährigen Motto „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“, dürfte ich an einer Podiumsdiskussion zusammen mit Aktiven von den Stammtischkämpfer*innen, der Public Climate School (Ein Projekt des Vereins <a href="https://www.linkedin.com/company/klimabildung-e-v/"><strong>Klimabildung e.V.</strong></a>) und dem Kulturquartier Schauspielhaus teilnehmen.<br/>Wir sprachen unter anderem darüber, wie wir Menschen zu zivilgesellschaftlichem Engagement motivieren können oder aber auch, wie wir Institutionen als auch die Politik mit in die Verantwortung ziehen können. <br/><br/>Der Preis in Bochum ging dieses Jahr an das Kulturquartier Schauspielhaus aus Erfurt. Herzlichen Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle. 💐<br/><br/>Ich bedanke mich im Namen von Queermed für die Nominierung, die Einladung, den Raum für den Austausch, Gereon Asmuth für die Moderation als auch allen anderen Beteiligten von der taz und darüber hinaus für die sehr angenehme Betreuung vor und während der Veranstaltung. 🍀 <br/><br/>Auch wenn ich nicht häufig Kapazitäten habe für solche offline-Veranstaltungen, ist es dennoch schön, wenn es mal klappt. <br/><br/><br/>Fotocredits: Kyaw Soe / taz Panter Stiftung</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994/uploads/images/tc4nzcfnvd/image00017.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994/uploads/images/2lztqiy5ga/1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Neues aus dem Queermed-Blog! 📚<br/><br/>Diskriminierung aufgrund des Gewichts ist in der Gesundheitsversorgung häufig ein Thema, was leider nicht wahrgenommen wird. Mit ernsthaften Folgen für Menschen. Mit Julia Krause haben wir darüber gesprochen, wie Gewichtsdiskriminierung in der Gesundheitsversorgung aussehen kann. <br/><br/>➡Das ganze Interview findet ihr auf dem Queermed-Blog! (Und dazu kommt ihr am schnellsten über den Linktree in unserer Bio!)</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/ueber-gewichtsdiskriminierung-in-der-gesundheitsversorgung/">Zum ganzen Interview</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fm.media-amazon.com%2Fimages%2FI%2F714r4C1fgmL._UF894%2C1000_QL80_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=680fac860f6aee7d48000cb608ee7768" alt="Give a Fck: Über Sexarbeit und warum sie uns alle etwas angeht : Altzschner,  Catrin"/><h4><em>Catrin Altzschner - </em>Give a fuck</h4><p><strong>Was passiert, wenn Sex politisch wird – weil er Arbeit ist, weil er mit Trauma kollidiert, weil er mit Scham behaftet ist? Und was heißt es, in einer Welt Nähe zu suchen, die ständig zwischen Begehren und Bewertung schwankt?</strong></p><p>Catrin Altzschner schreibt in <em>Give a fuck</em> über Sexarbeit, über psychische Erkrankungen, über das eigene Begehren – und über die gesellschaftlichen Bilder, in denen sich all das verfängt. Es ist ein intimes, schonungsloses Buch, das Fragen stellt: nach Autonomie, nach Macht, nach Selbstverhältnissen.</p><p>Wer spricht über Sexarbeit? Wer wird gehört, wem wird geglaubt? Altzschner schreibt gegen Stigma und Schweigen an, mit einer Sprache, die analytisch und gleichzeitig zutiefst persönlich ist.</p><p>Ein Buch über Grenzerfahrungen, über das Körperliche im Politischen – und darüber, wie komplex es ist, sich selbst zu behaupten, wenn das eigene Leben ständig erklärt oder moralisch bewertet wird.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>18.09.2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/">Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </a></p></li><li><p>25.09.2025 - Save the Date. 3. re:Respekt im Altenberger Hof, Köln</p></li><li><p>14.10.2025  -  Online Vortrag zum Thema “Gesundheit an den Schnittstellen: Intersektionale Perspektiven auf Versorgung und Ungleichheit” für die Hochschule Osnabrück</p></li><li><p>07.11.2025 - Teilnahme Podiumsdiskussion in Aachen. Mehr Informationen folgen.</p></li><li><p>20.11.2025 – Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köln</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>183 (+4) Newsletter-Abonennt*innen und 70 (-) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994/teaser_image/1753609808?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994</link>
      <guid isPermaLink="false">0ac533a0-6f42-4b5b-854e-b892c3cb8994</guid>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Offener Brief, Recaps, und ein wenig Social Silence]]></title>
      <description><![CDATA[Viel los, vielleicht auch etwas zu viel. Sonst hilft auch ein kleines wenig Stille. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Im Juni ist vieles im Hintergrund passiert, Dinge mussten pausiert werden, andere Dinge weitergeführt werden. Ich hinterfrage auch ständig die Nützlichkeit von Social Media, den Sinn dahinter, die eigenen Ressourcen ständig für Inhalte zu gebrauchen, anstatt Dinge zu produzieren. Wozu kostenlose Bildungsarbeit auf Social Media leisten, wenn es sowieso “nur” an die gleiche Peer Group gestreut wird? Aber wozu dann auch nur Recaps posten? (Die Ironie folgt, weil es später genau 2 Recaps gibt, haha)</p><p>Jedenfalls überlege ich immer häufiger, welche Stories, Posts usw. sich überhaupt noch lohnen, wenn ich die Zeit lieber in die Überarbeitung des Leitfadens stecken könnte oder in die Vorbereitung weiterer Vorträge. Es ist ein Abwegen, weil auch ich nicht unendlich Zeit habe, schon gar nicht im Ehrenamt.</p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Aufruf zur Teilnahme: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/ddmbojfm3z/Queermed_Kampagne_gut_gefuhlt.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aktuell initiiert die gemeinnützige Organisation <strong>Queermed Deutschland</strong> die Kampagne <strong>„Gut gefühlt“</strong>, mit der wir gemeinsam für eine diskriminierungssensible, zugängliche und respektvolle Gesundheitsversorgung für alle eintreten.</p><p>Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Dinge:</p><ol><li><p><strong>Ein offener Brief</strong>, der sich an Praktizierende und Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen richtet und konkrete Forderungen für eine diskriminierungsarme, selbstbestimmte Versorgung formuliert.</p></li><li><p><strong>Eine begleitende Social-Media-Aktion</strong>, in der queere, intersektional marginalisierte Menschen persönliche Erlebnisse teilen, in denen sie sich in medizinischen Kontexten gut, sicher oder gesehen gefühlt haben.</p></li></ol><p><strong>Uns ist wichtig, dass der offene Brief von möglichst vielen Organisationen, Institutionen und Fachpersonen mitgetragen wird</strong> – als gemeinsames Zeichen für Veränderung und Haltung im Gesundheitswesen.</p><p>➡️ <strong>Hier können Sie den offenen Brief einsehen</strong></p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">[</a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/?mtm_campaign=EMailPsychKamm">Link </a><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/offener-brief-fuer-eine-gesundheitsversorgung-die-gut-ist-fuer-alle/">zum Queermed-Blog und dem offenen Brief]</a></p><p>Falls Organisationen und Initativen Interesse haben, am offenen Brief teilzunehmen, reagiert bitte gerne auf diese E-Mail oder schreibt mir an <a href="mailto:s.grzybek@queermed-deutschland.de">s.grzybek@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Der Gipfel der Vielfalt - Ein kleiner Recap zu den Deutschen Antidiskriminierungstagen</h2><p></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/cqpwpfkd7k/250514_AADS_PHT0113.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Bildcredits: © Thomas Imo, Amrei Schulz, Dominik Butzmann Photothek Media Lab GmbH &amp; Co. kg</figcaption></figure><p>Letzten Monat durfte Queermed-Gründer*in Samson Grzybek auf den Deutschen Antidiskriminierungstagen zusammen mit Awa Naghipour, Prof. Dr. med. Mandy Mangler und Gianni Jovanovic auf einem Panel unter dem Titel “Diagnose Diskriminierung” miteinander sprechen. Moderiert wurde das Panel von Teresa Bücker.<br/><br/>🔥Gesprochen wurde unter anderem darüber, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland weiterhin nicht ganzheitlich betrachtet wird und entsprechend Patient*innen nicht angemessen versorgt werden können.<br/>Häufig werden soziale Determinanten übersehen, intersektionale Ebenen und Lebensrealitäten nicht mit bedacht. Damit werden Patient*innen im Stich gelassen. Individuell als auch Strukturell. Diskriminierung findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: durch das System, durch Gesetze, durch fehlende Studien &amp; Wissen und auch direkt durch Praktizierende.<br/><br/>Wir brauchen eine nachhaltige Verbesserung der Ausbildung und Weiterbildung von Praktizierenden, einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung und einen besseren Schutz für Patient*innen bei Diskriminierungserfahrungen in der Gesundheitsversorgung.<br/><br/>Es bleibt abzuwarten wie sich die politische und gesellschaftliche Lage für uns alle in Deutschland als auch darüber hinaus in den kommenden Monaten und Jahren ändern wird.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>4 Jahre Queermed - ein Recap</h2><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/wu5cqxth4q/2024_Queermed_Geburtstag_Mai_Credits_Jana_Rodenbusch_(2).jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>“Ich wache auf und manchmal vergesse ich, wie groß Queermed eigentlich geworden ist. So wirklich. Bis ich den Queermed Otter Sam auf dem Rücken von meinem Laptop sehe. Oder die Veranstaltungsposter von Queermed an der Tür. Oder die ganzen Preise auf einem kleinen Regal in meinem Wohnzimmer. Wow. Uff.</p><p>Natürlich hat es viel damit zu tun, dass Queermed hauptsächlich digital funktioniert. Es gibt kein eigenes Büro, es gibt kein hauptamtliches Team. Ich mache es zum größten Teil immer noch alleine von zuhause aus neben meinem Vollzeitjob (und aller Hobbies, Projekte und sonstiger Geschichten während ich mich bemühe meine sozialen Kontakte zu halten).</p><p>Queermed wäre nie zu dem geworden, was es heute ist, hätte ich mich selbst nicht so getrieben. Getrieben dazu, Strukturen, Labels, Institutionen täglich zu hinterfragen. Mich selbst zu hinterfragen. Und selbst immer wieder meine eigenen körperlichen und mentalen Grenzen und Kapazitäten zu missachten und mehr zu tun.<br/>So viel zu arbeiten, jeden Tag, selbst im Urlaub nur Zeit dafür aufzuwenden, um an neuen Ideen zu arbeiten, neuen Kollaborationen, Austauschen zu Forschungsprojekten und so vieles mehr. Ich reise so viel wie bisher nie zuvor. Um Vorträge und Workshops zu geben, auf Podien mit zu sitzeb, neue Kontakte knüpfen kann, mich alleine an Tische mit Queermed Material zu stellen, eigene Events veranstalten…. “</p><p>Den ganzen Beitrag findet ihr im Queermed Blog</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/4-jahre-queermed-ein-persoenlicher-recap/">4 Jahre Queermed</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Das erste Mal beim Charity Stream</h2><p>Letzten Samstag war ich das erste Mal bei einem Charity-Stream dabei. Eingeladen wurde ich von dem Twitch-Streamer Speckobst, der die ersten drei Teile der Spielreihe Resident Evil spielen wollte und nebenbei Geld für Queermed sammeln wollte. Wenige Tage zuvor haben eine Gruppe Gamer*innen während ihrer Streams über 3000 Euro für Queermed gesammelt.</p><p>Im Stream dürfte ich Queermed vorstellen und auch über die Erfahrungen, die ich in Vorträgen, Workshops als auch von persönlichen Gesprächen mit Patient*innen sprechen. <br/>Es hat mich sehr gefreut, wie immens freundlich das Gespräch als auch die Teilnehmenden im Chat war. Da ich früher selbst viel gezockt habe (ich durfte auch vor knapp 1 ½ Jahren selbst einen Beitrag über queere Spielecharaktere für einen Sammelband zu Critical Gaming beisteuern), habe ich es als eine kleine Nostalgie-Reise empfunden. Gleichzeitig finde ich es sehr stark, wie viele Gamer*innen ihre Ressourcen dafür nutzen, um zivilgesellschaftliche Organisationen auch zu unterstützen und ihnen einen Raum zu geben.</p><p>Ich hoffe sehr, dass es nicht mein letzter Stream war. :)</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fcdn.bsky.app%2Fimg%2Ffeed_fullsize%2Fplain%2Fdid%3Aplc%3A6kth5k3ywnwcxjcg2wqwkthv%2Fbafkreib6kiz2kzolowpfjbtpmzds6xwwi2pegurmyjjgqo7mc7qa6bxgri%40jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=20eea11203f21870f0cf16bd095a5c43" alt="Ankündigungsbild für den Charity Stream. Logo von Queermed Deutschland auf einem Hintergrund der ersten drei Resident Evil Spiele für die PS1. Der Stream startet am 21 Juni um 13 Uhr und findet auf twitch.tv/speckobst statt."/><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fres.cloudinary.com%2Fholtzbrinck-buchverlage%2Fimage%2Ffetch%2Fw_1200%2Cc_fill%2Cg_auto%2Cq_auto%2Cf_jpg%2Fhttps%253A%252F%252Fpondus-hpg.s3.eu-central-1.amazonaws.com%252Frowohlt%252Fpublic%252FU1_978-3-498-00348-7.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5bc730ff238df1df97134a5035ba1a1f" alt="Traumaland - Asal Dardan | Rowohlt Verlag"/><h4><em>Asal Dardan - </em>Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart</h4><p><strong>Was heißt es, dazuzugehören – in einem Land, das sich selbst als Heimat erzählt, aber viele immer wieder ausschließt? Und wie fühlt es sich an, immer wieder gefragt zu werden, woher man <em>wirklich</em> kommt?</strong></p><p>Identität ist nie einfach. Und sie ist nie nur privat. Wer sich zwischen Sprachen, Geschichten und Zuschreibungen bewegt, kennt das Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Fremdzuschreibung, zwischen Herkunft und Projektion.</p><p>In <em>Traumaland</em> verwebt Asal Dardan persönliche Erinnerungen mit politischen Analysen, essayistische Reflexion mit poetischer Klarheit. Sie schreibt über Migration, Rassismus, Erinnerungskultur – und über das große Versprechen von Deutschland, das für viele nie ganz eingelöst wird.</p><p>Es ist ein leises, zugleich kraftvolles Buch, das Fragen stellt, ohne einfache Antworten zu liefern. Ein Buch, das zeigt, wie politisch der Alltag sein kann – und wie schmerzhaft das Schweigen der Mehrheitsgesellschaft.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>18.09.2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/"><strong>Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </strong></a></p></li><li><p>25.09.2025 - Save the Date. 3. re:Respekt im Altenberger Hof, Köln</p></li><li><p>20.11.2025 – Online Vortrag zum Thema “Gesund. Queer. Selbstbestimmt? Intersektionale Perspektiven auf Alltag, Versorgung und Rechte” an der Universität zu Köl</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>179 (+13) Newsletter-Abonennt*innen und 70 (-2) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f/uploads/images/ddmbojfm3z/Queermed_Kampagne_gut_gefuhlt.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f</link>
      <guid isPermaLink="false">afbf6751-238c-41a1-a19e-07bd20f5af3f</guid>
      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 19:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[May - Day? Für Queermed abstimmen!]]></title>
      <description><![CDATA[Dieses Mal ganz kurz, wenn ich bin viel unterwegs diesen Monat. Vielleicht sehen wir uns?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>May-Day?</h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Der Mai ist intensiv, es passiert viel, ich bin für meine Verhältnisse viel unterwegs, vor allem in Berlin. </p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed für den taz Panter Preis nominiert. Jede Stimme zählt!</h2><p></p><p>Queermed wurde bei einer Wahl für einen der beiden Preise der taz Pantertstiftung nominiert. </p><p>Zum taz Panter Preis:</p><p>“Was ist der Panter Preis?</p><p><strong>Der taz Panter Preis</strong> ist ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen, mutig Missstände aufdecken und sich für eine intakte Umwelt einsetzen. Menschen, die uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt kämpfen, ohne viel Aufhebens um ihr Engagement zu machen. Mit dem Preis möchten wir die Arbeit all dieser Engagierten würdigen und sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken.</p><p>Dieses Jahr wird der Panter Preis von der taz Panter Stiftung unter dem Motto <strong>„Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“</strong> ausgeschrieben.”</p><p>Bis zum 17.05. könnt ihr für Queermed für den Preis in Bochum abstimmen! Denn die Organisation mit den meisten Stimmen erhält nicht nur die Auszeichnung sondern auch ein Preisgeld von 5000 ,- €. Dies wäre eine enorme finanzielle Unterstützung bei allen geplanten Projekten von Queermed.</p><p><a href="https://taz.de/!v=89319f15-dd54-42d7-b812-de40d0a48e0d/">Jetzt abstimmen!</a></p><p></p><a href="https://youtu.be/_eB5WpTskx4?si=4VbmaGA_CTFKTGmE">https://youtu.be/_eB5WpTskx4?si=4VbmaGA_CTFKTGmE</a><hr aria-hidden="true"/><h2>“Diagnose Diskriminierung” auf dem Panel der Deutschen Antidiskriminierungstage 2025</h2><p>Am Mittwoch bin ich auf einem Panel der Deutschen Antidiskriminierungstage 2025. Organisiert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und dem Haus der Kulturen der Welt. </p><p>Auf dem Panel, moderiert von Teresa Bücker, darf ich mit Gianni Jovanovic, Prof. Dr. med. Mandy Mangler und Awa Naghipour über Diskriminierungsstrukturen und Lösungsansätze in der Gesundheitsversorgung sprechen. </p><p>Ich bin sehr gespannt auf diese Veranstaltung, die ich ehrlich gesagt bisher nicht kannte. Aber das Programm scheint wirklich sehr intensiv und sich mit vielen Expert*innen über verschiedene Lebensrealitäten und Aspekte zu befassen. Weniger Influencer*innen, deutlich mehr Wissenschaftler*innen und Akteur*innen/Aktivist*innen/NGOs. </p><p>Falls ihr dort auch unterwegs seid (die Anmeldephase ist bereits beendet), sagt gerne kurz hi!</p><p></p><p></p><a href="https://ads-veranstaltungen.bafza.de/antidiskriminierungstage/start"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fads-veranstaltungen.bafza.de%2Ffileadmin%2FADS%2FRedakteure%2FVeranstaltungsdateien%2FTeam_4%2F3357-Antidiskriminierungstage%2F250321__AD-Tage-2025__Keyvisual__schwarz.svg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0203311e36d3952469ac4597d26d1289" alt="Logo Deutsche Antidiskriminierungstage 20"/></a><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fimages.thalia.media%2F-%2FBF750-750%2F8d1cfb984c514209a9fabc9765db860f%2Feverything-but-the-burden-taschenbuch-greg-tate-englisch.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=257e6b063dba6aa773470c7287050c6f" alt="Everything But the Burden"/><h4><em>Greg Tate - Everything but the burden. What white people are taking from Black culture </em></h4><p><strong>Wer darf aneignen – und wer wird ständig enteignet? Was wird gefeiert, was verschwiegen? Und wer zahlt den Preis dafür?</strong></p><p>Kulturelle Produktion ist nie neutral. Besonders nicht, wenn Schwarze Kultur weltweit stilprägend ist – und zugleich systematisch entpolitisiert, ausgebeutet und ignoriert wird. Wer profitiert von Schwarzer Kreativität, ohne sich der Geschichte, der Kämpfe, der Herkunft zu stellen?</p><p>In <em>Everything but the Burden</em> versammelt Greg Tate scharfsinnige, wütende, poetische Essays über kulturelle Aneignung, Popkultur und die politische Dimension Schwarzer Kunst. Es ist ein Buch über Musik, Stil, Sprache – und darüber, wie weiße Gesellschaften Schwarze Kultur lieben wollen, solange sie nicht mit Schwarzem Leben konfrontiert sind.</p><p>Tate schreibt nicht versöhnlich, sondern mit klarem Blick auf Machtverhältnisse. Seine Texte fordern dazu auf, sich nicht in Oberflächenästhetik zu verlieren, sondern die Geschichten und Kontexte mitzudenken, die zu oft zum Schweigen gebracht werden. Eine Sammlung, die nicht nur erklärt, sondern infrage stellt – und nachhallt.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><ol start="13"><li><p>Mai - 14. Mai 2025<strong> - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin </strong></p></li></ol></li><li><ol start="27"><li><p>Mai 2025 - <strong>Teilnahme zum Thema “Gemeinnütziges Gründen” , TinCon, Berlin</strong></p></li></ol></li><li><ol start="4"><li><p>Juni 2025 - <strong>Vortrag zu “Intersektionalen Gesundheitsbedarfen” an der Universität zu Köln im Zuge der Diversity Week</strong></p></li></ol></li><li><ol start="11"><li><p>Juni 2025 - Online-Vortrag zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die Hochschule Osnabrück</p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>Juni 2025 <strong>- Firmeninterner Vortrag</strong></p></li></ol></li><li><ol start="18"><li><p>September 2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/"><strong>Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </strong></a></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>September 2025 - <strong>Save the Date. 3. re:Respekt in Köln</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>166 (+4) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (-) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fads-veranstaltungen.bafza.de%2Ffileadmin%2FADS%2FRedakteure%2FVeranstaltungsdateien%2FTeam_4%2F3357-Antidiskriminierungstage%2F250321__AD-Tage-2025__Keyvisual__schwarz.svg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=357282afce0f6e02dc1bde8208d893bd" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/e067aaf1-f243-4b4d-a300-b55edf7898eb</link>
      <guid isPermaLink="false">e067aaf1-f243-4b4d-a300-b55edf7898eb</guid>
      <pubDate>Mon, 12 May 2025 07:52:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[April April, er macht... ]]></title>
      <description><![CDATA[Viele Dinge passieren gleichzeitig, alles kompakt in einer E-Mail. Die kommenden Events, Buchempfehlung, Studiengesuche und mehr!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>April, April</h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p></p><p>Der April hat gerade erst seine Mitte erreicht und es scheint nicht enden zu wollen. Sowohl politisch als auch pensumstechnisch passieren tagtäglich Dinge, die einem etwas die Luft rauben. Hoffentlich könnt ihr gut auf euch acht geben.</p><p></p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed bei ZDF Volle Kanne:</h2><p></p><p>Vor knapp 3 Wochen durfte ich als Gründer*in von <a href="https://www.linkedin.com/company/queermed-deutschland/"><strong>Queermed Deutschland gUG</strong></a> anlässlich der LGBTQIA* Health Awareness Week bei ZDF Volle Kanne etwas zur Notwendigkeit einer sensibilisierten Gesundheitsversorgung sagen.<br/><br/>🍀 Es ist gut zu wissen, dass sich mittlerweile immer größere Medien mit dem Thema beschäftigen und Raum dafür öffnen. Was es aber auch braucht: Konsequenzen und Handlungen in Form von Gesetzen und einer patient*innenorientierten Gesetzgebung &amp; Rechtssprechung. Denn nur mit einer strukturellen und gesellschaftlichen Wandel können wir eine respektvolle Gesundheitsversorgung für alle ermöglichen. <br/><br/>📺 Wer den Beitrag sehen möchte, er beginnt ab etwa 1:02 und irgendwann tauche ich auf 😆</p><a href="https://www.zdf.de/video/magazine/volle-kanne-104/volle-kanne---dennenesch-zoude-florian-gallenberger-vom-17-maerz-2025-100">https://www.zdf.de/video/magazine/volle-kanne-104/volle-kanne---dennenesch-zoude-florian-gallenberger-vom-17-maerz-2025-100</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Leitfaden zum sensibilisierten Umgang 2.0 - Euer Feedback wird gebraucht!</h2><p>Wie in der letzten E-Mail als auch auf Instagram freuen wir uns über euer Feedback zum bisherigen Leitfaden.</p><p>Falls ihr konstruktives Feedback zum Leitfaden habt, könnt ihr dieses gerne an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> formulieren. Idealerweise auch mit Seitenangaben.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/43oa7dfprp/2024_Event_queermed_reRespekt_September_3314.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Erneuter Aufruf: Queermed braucht Ehrenamtliche</h2><p>Wie bereits in vorangegangenen E-Mails hier ein erneuter Aufruf, dass Queermed Ehrenamtliche sucht, die sich vorstellen können, die Organisation in regelmäßigen Abständen zu unterstützen.</p><p>Aktuelle Bedarfe liegen hierbei:</p><ul><li><p>Menschen, die bereits Erfahrungen haben mit Kooperations- Partner*innenmanagement auf Vereins- /NGO-Ebene</p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung zum Thema Fundraising / Spendenkampagnen / Förderanträge </p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung in Social Media</p></li><li><p>Menschen, die bei Events unterstützen möchten (bspw. Abendkasse, Ansprechperson am Infotisch, Fotos &amp; Videos für Social Media während des Events) —&gt; im Raum Köln</p></li></ul><p>Falls ihr Leute kennt, die Kapazitäten dafür hätten oder ihr selbst solche Kapazitäten habt, meldet euch gerne über <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> , idealerweise mit den bisherigen Erfahrungen im besagten Bereich.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Geteiltes Gesuch:</h2><p>“(…) mein Name ist Tamara Saidi, ich bin Psychologiestudentin und schreibe derzeit meine Masterthesis zum Thema „Transkulturelle Dynamiken und Barrieren in der Psychotherapie von BiPoC-Klienten“.</p><p>Dafür suche ich <strong>10–12 Interviewteilnehmer</strong>, die sich als <strong>BiPoC</strong> (<strong>Black, Indigenous, and People of Color</strong>) <strong>identifizieren und bereits eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben</strong>. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir bei der Suche nach den Interviewteilnehmern behilflich sein könnten.</p><p>Mein Forschungsziel ist die Analyse der Herausforderungen und kulturellen Einflüsse in der psychotherapeutischen Versorgung von BiPoC-Klienten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, bessere und bedarfsgerechtere Unterstützungsangebote in diesem Bereich zu entwickeln.”</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/mkkzjnmap7/Screenshot_2025-04-14_191453.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Im Gespräch: Diskriminierung beim Arzt: Wie finde ich die richtige Praxis</h2><p>Mit der Radiomoderatorin und Podcast-Host Catrin Altzschner habe ich in ihrem Podcast Intimbereich über die Suche nach einer sensibilisierten Praxis gesprochen und wieso dies eigentlich alle Menschen betreffen kann.</p><p><br/>Ich bedanke mich herzlich bei Catrin für diese tolle Möglichkeit, über diese Themen sprechen zu können und lade alle dazu herzlich ein, mal reinzuhören und dem Podcast zu folgen. 🎧</p><p></p><a href="https://open.spotify.com/episode/2biNKegIW2B1szxE8NkgN1?si=20695b05b99c4c61">https://open.spotify.com/episode/2biNKegIW2B1szxE8NkgN1?si=20695b05b99c4c61</a><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchhempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/crvew3hz2z/613JwuYyXAL.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h4><em>Gilda Sahebi - Wie wir uns Rassismu beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten</em></h4><p><strong>Was bedeutet es, Rassismus nicht nur zu erleben, sondern auch erklären zu müssen? Und wer wird eigentlich gefragt, wenn es um gesellschaftlichen Wandel geht?</strong></p><p>Die alltäglichen Bilder, Worte, Strukturen – sie prägen uns, sie sozialisieren uns. Und sie wiederholen sich. Wer profitiert davon? Wer wird systematisch übersehen, abgewertet, ausgeschlossen?</p><p>In <em>Wie wir uns Rassismus beibringen</em> zeigt Gilda Sahebi eindrucksvoll, dass Rassismus kein Randphänomen ist, sondern tief im Inneren unserer Gesellschaft verankert. Mit analytischem Blick und persönlicher Erfahrung entwirft sie ein Bild davon, wie sich Macht und Ausgrenzung in Medien, Politik, Sprache und Alltagswahrnehmung einschreiben – und was das für Menschen bedeutet, die nicht in das „weiße Wir“ passen.</p><p>Dabei geht es nicht nur um das Erkennen von Strukturen, sondern auch um Verantwortung. Darum, wer sprechen darf. Wer gehört wird. Und wer immer wieder erklären muss, was längst offensichtlich ist. Ein kluges, berührendes und notwendiges Buch darüber, was sich ändern muss – und warum es nicht reicht, sich nicht rassistisch zu nennen.</p><p>(Dieses Buch ist privat erworben worden)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Geteiltes Gesuch:</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/qlvjrlhgqd/Screenshot_2025-04-14_193722.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>“(…)mein Name ist Romy [sie/ihr] und ich studiere an der Hochschule<br/>Merseburg Angewandte Sexualwissenschaft (M.A.). Im Rahmen meiner<br/>Masterarbeit führe ich qualitative Interviews durch. Ich interessiere<br/>mich für die psychosoziale Versorgungslage von trans*- und nicht-binären<br/>Personen mit Kinder-/Elternwunsch, insbesondere dafür, welche<br/>Erfahrungen trans*- und nicht-binäre Personen während ihres<br/>individuellen Kinderwunschprozesses machen, welchen Weg der Elternschaft<br/>sie gehen (wollen), welche Unterstützung sie erfahren und welche<br/>Zugangsbarrieren zur Versorgung sie möglicherweise erleben. Bist du<br/>zwischen 20 und 50 Jahren als und hast dich in deiner Biografie mit dem<br/>eigenen Kinder-/Elternwunsch bzw. Familienplanung beschäftigt und<br/>möchtest mich mit deinen Erfahrungen und deiner Perspektive bei meinem<br/>Forschungsvorhaben unterstützen? Dann melde dich gern bei mir:<br/><a href="mailto:romy.nitzsche@stud.hs-merseburg.de">romy.nitzsche@stud.hs-merseburg.de</a> “</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><ol start="16"><li><p>April 2025<strong> – Online-Vortrag für Endokrinolog*innen, Psychotherapeut*innen und anderen medizinischen Fachkräften zum Thema </strong>„Queere Lebensrealitäten im Gesundheitswesen: Bedarfe, Barrieren und Handlungsspielräume“</p></li></ol></li><li><ol start="24"><li><p>April 2025 - <strong>Queermed liest: Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, in der wohngemeinschaft in Köln. (AUSVERKAUFT)</strong></p></li></ol></li><li><ol start="13"><li><p>Mai - 14. Mai 2025<strong> - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin </strong></p></li></ol></li><li><ol start="27"><li><p>Mai 2025 - <strong>Teilnahme zum Thema TBA , TinCon, Berlin</strong></p></li></ol></li><li><ol start="4"><li><p>Juni 2025 - <strong>Vortrag zu “Intersektionalen Gesundheitsbedarfen” an der Universität zu Köln im Zuge der Diversity Week</strong></p></li></ol></li><li><ol start="11"><li><p>Juni 2025 - Online-Vortrag zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die Hochschule Osnabrück</p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>Juni 2025 <strong>- Firmeninterner Vortrag</strong></p></li></ol></li><li><ol start="18"><li><p>September 2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/"><strong>Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </strong></a></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>September 2025 - <strong>Save the Date. 3. re:Respekt in Köln</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0/uploads/images/cpul6wtedq/2024_Event_queermed_reRespekt_September_0386.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>162 (+13) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (-) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/12fb9464-e7ce-4f69-b3a5-7009a1bb9e6d/uploads/images/dz2wbehtwc/2024_Event_queermed_reRespekt_September_2616.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0</link>
      <guid isPermaLink="false">f9c341de-5a56-4d35-9adc-57c7a8ccdff0</guid>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 19:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[März oder gefühlt doch schon wieder ein halbes Jahr vorbei?]]></title>
      <description><![CDATA[Wie kann so viel in so wenigen Wochen passieren?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).</p><p>Ich bin ganz frei mit euch: Ich bin aktuell ziemlich schlapp. Mental als auch körperlich. Wer meinem persönlichen Instagram-Account folgt, hat vielleicht dort die eine oder andere private Angelegenheit mitbekommen, mit der ich mich für dieses Jahr stark beschäftige. Ansonsten zehren die politische Situation, das queermed_de Domainthema und viele andere Themen an mir, wodurch auch die Social Media Aktivitäten auf allen Plattformen etwas zum Ruhen gekommen sind. Aktuell fehlen einfach die Kapazitäten sich noch um die sinnhafte Bespielung der Social Media Plattformen zu beschäftigen. Gleichzeitig stehen viele bürokratische Themen für Queermed dieses Jahr an, weswegen ich mich beispielsweise die letzten Monate sehr viel mit dem Thema Buchhaltung kümmern musste. </p><p>Nachdem sich ein paar Dinge geklärt haben bzw. jetzt in der Klärung sind, hoffe ich, dass ich bald wieder mehr Kapazitäten habe und euch auch mehr Input liefern kann. </p><p>So transparent wollte ich an dieser Stelle sein. </p><p>In diesem Sinne, steigen wir ein: </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Leitfaden zum sensibilisierten Umgang 2.0 - Euer Feedback wird gebraucht!</h2><p>Vielleicht ist er für euch bereits längst ein Begriff oder ihr seid darüber auf Queermed gestoßen: Der Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen. </p><p>Letztes Jahr im April ging die erste ausgearbeitete Version raus, in print und Online. Zum jetzigen Stand lässt sich sagen: </p><ul><li><p>über 362 Downloads seit April 2024</p></li><li><p>über 10.000 Printexemplare deutschlandweit rausgeschickt, verteilt, ausgehändigt</p></li></ul><p>Erstaunlicherweise hatte ich auf der Suche nach Projektförderungen in Beratungsstellen den Hinweis bekommen, mich nur auf eine digitale Ausgabe zu konzentrieren, denn für die Printausgabe würde sich am Ende niemand interessieren. Tatsächlich kann ich anhand der Zahlen aber sehen, dass die Anfragen für die Printexemplare deutlich höher waren als die Downloads, obwohl gleichermaßen für beides geworben wurde. Dementsprechend erhielt dich von den mir aufgesuchten Beratungsstellen keinerlei Unterstützung bei der Suche nach passenden Fördertöpfen.</p><p>Als wären es nicht Überraschungen genug gewesen hatte sich in der Zwischenzeit ein Unternehmen bei mir gemeldet mit dem Interesse, Queermed zu unterstützen. Direkt zu Beginn habe ich mit offenen Karten gespielt und meine Skepsis gegenüber Firmenkooperationen geäußert. Nicht nur Firmenkooperationen allgemein, sondern auch die Problematik, welche Branchen sich damit versuchen besser zu positionieren. (Dies war noch vor der Kooperation mit Doctolib, die entsprechend ernüchternd gelaufen ist, was ich in einem vorangegangenen Newsletterbeitrag berichtet hatte.) Nach einem längeren Austausch war das Unternehmen dazu bereit, mir die notwendige Summe für den Leitfaden zur Verfügung zu stellen. Ohne jegliche Werbung, Scheckübergabe oder Sonstiges. Eine Spendenbescheinigung genügte. Dementsprechend werde ich auch an dieser Stelle keine Werbung für das Unternehmen machen, habe mich aber im direkten Austausch mit den jeweiligen Kontaktpersonen für diese wichtige Unterstützung bedankt.  Denn leider befindet sich Queermed nicht in der Position um regelmäßig Projektanträge zu stellen, die notwendigen Fördertöpfe zu kennen als auch die ganzen bürokratischen Schritte zu einem Projektabschluss zu betreuen. </p><p>Ich mache das leider immer noch zu 90% alleine, neben Care-Arbeit, neben dem Vollzeitjob. Das heißt für mich, auch entsprechend Entscheidungen zu treffen, für den Zweck der Organisation. Nämlich eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Patient*innen. </p><p>Bin ich absolut zufrieden damit? Nein. Finde ich aktuell andere Lösungen? Nein. </p><p>Solange ich nicht Ehrenamtliche finden, die mich beispielsweise beim Thema Crowdfunding, Projektanträge, Fundraising verantwortungsvoll und eigenverantwortlich unterstützen möchten, muss ich selbst schauen, wie sich Queermed finanziert.  Und aktuell sind das weiterhin drei Säulen: </p><ul><li><p>Steady-Mitgliedschaften</p></li><li><p>Spenden </p></li><li><p>Honorare für Workshops und Vorträge</p></li></ul><p>Das Feedback für den Leitfaden war immens positiv, dennoch weiß ich, dass es noch besser werden könnte. Es sind bestimmte Aspekte noch gar nicht angemessen vertreten (bspw. Klassismus) als auch intersektionale Beispiele für Patient*innen in der Gesundheitsversorgung. Vieles Wissen kam tatsächlich durch meine stetige Weiterbildung dazu. Andere Aspekte kamen über das letzte Jahr hinzu, wie das Selbstbestimmungsgesetz. Vereinzelt kam auch spezifisches Feedback zu Leitlinien aus der Gesundheitsversorgung.</p><p>Nun möchte ich gerne die Arbeit an einer 2. verbesserten Auflage beginnen und habe bereits Menschen angefragt, deren Expertise ich sehr schätze um mit mir an diesem Leitfaden zusammen zu arbeiten.  Bisher gibt es keine Deadline, da es erneut ein finanzielles Thema sein wird, wann die Designarbeiten an der zweiten Auflage beginnen kann. Der redaktionelle Part kann unabhängig davon starten.</p><p>Falls ihr Feedback zum Leitfaden habt, könnt ihr dieses gerne an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> formulieren. Idealerweise auch mit Seitenangaben. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/12fb9464-e7ce-4f69-b3a5-7009a1bb9e6d/uploads/images/dz2wbehtwc/2024_Event_queermed_reRespekt_September_2616.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Hände einer Person sind zu sehen, wie sie den Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen von Queermed halten."/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Erneuter Aufruf: Queermed braucht Ehrenamtliche</h2><p>Wie bereits in vorangegangenen E-Mails hier ein erneuter Aufruf, dass Queermed Ehrenamtliche sucht, die sich vorstellen können, die Organisation in regelmäßigen Abständen zu unterstützen. </p><p>Aktuelle Bedarfe liegen hierbei:</p><ul><li><p>Menschen, die bereits Erfahrungen haben mit Kooperations- Partner*innenmanagement auf Vereins- /NGO-Ebene</p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung zum Thema Fundraising / Spendenkampagnen / Förderanträge </p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung in Social Media</p></li><li><p>Menschen, die bei Events unterstützen möchten (bspw. Abendkasse, Ansprechperson am Infotisch, Fotos &amp; Videos für Social Media während des Events) —&gt; im Raum Köln</p></li></ul><p>Falls ihr Leute kennt, die Kapazitäten dafür hätten oder ihr selbst solche Kapazitäten habt, meldet euch gerne über <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> , idealerweise mit den bisherigen Erfahrungen im besagten Bereich. </p><hr aria-hidden="true"/><h2>Im Gespräch: Diskriminierende Medizin, Trauma und mehr</h2><p>Mit der angehenden psychologischen Psychotherapeutin Paula Kittelmann dürfte ich in ihrem Podcast &quot;Mythos Psyche&quot; über diskriminierende Medizin, Macht, Trauma und Psychotherapie sprechen. <br/><br/>Ich bedanke mich herzlich bei Paula für diese tolle Möglichkeit, über diese Themen sprechen zu können und lade alle dazu herzlich ein, mal reinzuhören und dem Podcast zu folgen. 🎧 </p><a href="https://open.spotify.com/episode/40wDq8kmE9feDlMSntozeZ?si=96de5d0d3f534973">https://open.spotify.com/episode/40wDq8kmE9feDlMSntozeZ?si=96de5d0d3f534973</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchhempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fimages.thalia.media%2F-%2FBF2000-2000%2Fb6853e063f334cf1a6a01ed463484bee%2Fmachtuebernahme-gebundene-ausgabe-arne-semsrott.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6647799479aaa704d79243c575af6000" alt="Machtübernahme&quot; online kaufen"/><h4><em>Arne Semsrott - Machtübernahme. Was passiert, wenn Rechtsextremisten regieren. </em></h4><p>Wer kontrolliert die Macht? Und wer kann sich dagegen wehren?</p><p>Transparenz ist oft ein Privileg - und genau das macht sie für viele so gefährlich. Wer hat die Ressourcen, sich mit den Machtsystemen auseinanderzusetzen, die unser Leben bestimmen? Wer kann sich wehren, wenn Staat und Konzerne in unsere Privatsphäre eindringen?</p><p>In Machtübernahme beleuchtet der Journalist und Aktivist Arne Semsrott die Strategien, mit denen Informationen vor der Öffentlichkeit verborgen werden - und wie wir sie dennoch ans Licht bringen können. Er erzählt von den Hürden, die Whistleblowerinnen, investigative Journalistinnen und engagierte Bürger*innen überwinden müssen, um Zugang zu dem Wissen zu bekommen, das uns allen zusteht. Dabei wird deutlich: Wissen ist nicht nur Macht, sondern auch Widerstand.</p><p>Mit vielen Beispielen zeigt Semsrott, wie sich Menschen gegen Intransparenz und Willkür wehren - und warum das oft ein Kampf gegen ein übermächtiges System ist. Ein Buch für alle, die sich fragen, wie Demokratie in einer zunehmend abgeschotteten Welt wirklich funktionieren kann.</p><p>(Dieses Buch ist privat erworben worden)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><ol start="17"><li><p>März 2025 - <strong>Präsenzworkshop an der TH Köln für TIN*-Studierende mit dem Thema “Zwischen den Zeilen lesen: Queerness, mentale Gesundheit und Minoritätenstress im Studium”</strong></p></li></ol></li><li><ol start="19"><li><p>März 2025 - <strong>Besuch beim Berliner LSVD e.V.</strong></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>März 2025 - <strong>Online Input zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die SPD Queer Frankfurt am Main</strong></p></li></ol></li><li><ol start="8"><li><p>April 2025<strong>  – Workshop für Jugendliche zum Thema “Das erste Mal allein beim Arzt”, Dortmund</strong></p></li></ol></li><li><ol start="16"><li><p>April 2025<strong> – Online-Vortrag für Endokrinolog*innen, Psychotherapeut*innen und anderen medizinischen Fachkräften zum Thema </strong>„Queere Lebensrealitäten im Gesundheitswesen: Bedarfe, Barrieren und Handlungsspielräume“</p></li></ol></li><li><ol start="24"><li><p>April 2025 - <strong>Queermed liest: Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, eine Betrachtung von polyamoren Beziehungen, in der wohngemeinschaft in Köln.  (AUSVERKAUFT)</strong></p></li></ol></li><li><ol><li><p>Mai 2025 - <strong>Stand auf der Prisma-Expo der deutschen Pfadfinder*innenschaft St. Georg, Westernohe</strong></p></li></ol></li><li><ol start="13"><li><p>Mai - 14. Mai 2025<strong> - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin </strong></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>Juni 2025 <strong>- Firmeninterner Vortrag</strong></p></li></ol></li><li><ol start="18"><li><p>September 2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/"><strong>Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </strong></a></p></li></ol></li><li><ol start="26"><li><p>September 2025<strong> - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/qxr4yhgk3e/2024_Queermed_Geburtstag_Mai_0863_300dpi_sRGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2></h2><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>149 (+5) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/12fb9464-e7ce-4f69-b3a5-7009a1bb9e6d/uploads/images/dz2wbehtwc/2024_Event_queermed_reRespekt_September_2616.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/12fb9464-e7ce-4f69-b3a5-7009a1bb9e6d</link>
      <guid isPermaLink="false">12fb9464-e7ce-4f69-b3a5-7009a1bb9e6d</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 18:38:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neues Jahr, neue Herausforderungen]]></title>
      <description><![CDATA[Auf einen langen Atem und ein paar Neuigkeiten. Denn nur gemeinsam können wir stärker und lauter sein!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier). Die letzten knapp 6 Wochen waren bereits so intensiv was die Nachrichtenlage und politische Lage weltweit angeht. Ich hoffe ihr könnt auf euch Acht geben, denn wir brauchen weiterhin einen langen Atem.</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Infoposter im neuen Design</h2><p>Die mittlerweile drei Jahre alten Infoposter “Was tun bei einer schlechten Erfahrung” und “Wie eine sensibilisierte Praxis finden” wurden nun mit der Unterstützung der kooperierenden Agentur nach.morgen in das neue Queermed CI übertragen.</p><p>Diese Poster in A1-Größe können weiterhin per <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> angefragt werden. (Auf Wunsch auch aufgerollt in einem Karton anstelle gefaltet im Umschlag, dann aber nur als Selbstzahlende*r)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/sa77vnmfpz/Infobanner_neue_Poster.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Neues im Queermed-Blog: Queermed nun Teil vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung!</h2><p>Zum Jahresende durfte ich Queermed bei einer monatlichen Sitzung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung vorstellen. Das Interesse an der Bündnisteilnahme traf auf große positive Zustimmung seitens Bündnis und Queermed darf sich nun als Teil des Bündnisses sehen und mit den anderen Bündnismitgliedern zusammen arbeiten. Kurz gesagt setzt sich das Bündnis für die Selbstbestimmtheit bei der reproduktiven Gesundheitsversorgung ein, unter anderem auch für die Abschaffung des §218.</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/pressemitteilungqueermed-teil-des-buendnis-fuer-sexuelle-selbstbestimmung/">Alle näheren Informationen und Hintergründe zur Notwendigkeit der Bündnisarbeit findet ihr hier in der Pressemitteilung.</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/wlnmvsogpe/BuendnisLogo_WortBild_cmyk_2000ppi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Logo vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung"/><hr aria-hidden="true"/><h2>Stellungnahme: Für die Demokratie, gegen den Faschismus</h2><p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/pressemitteilung-von-queermed-deutschland/">In dieser zweiten Pressemitteilung positioniert sich Queermed offen gegen die menschenfeindliche Asylpolitik und gegen rechtsextreme Bestrebungen. </a>Die Positionierung findet sich in der Arbeit von Queermed wieder, denn alle haben ein Recht auf eine sensibilisierte Gesundheitsversorgung.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Memes - Golden Girls Edition</h2><p>Wer die Queermed-Memes auf Instagram kennt, ist zuletzt vielleicht auch auf die Golden Girls Edition gestoßen:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/dqggzcxpla/Kopie_von_Meme_Post_3.02.2025_.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Memes trifft die Lebensrealität vieler Menschen, um mit einem prägnanten Bild als auch einer Botschaft, die für sehr viele Menschen zutrifft. Gleichzeitig erreichen Memes häufig mehr Menschen und eröffnet einen Raum, sich mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Und sehr viele Menschen fühlen sich dadurch gesehen und ein Stück weit verstanden (so zumindest das viele Feedback über Social Media oder offline). Dabei ist es wichtig, sich gleichzeitig mit Meme - Geschichte und der Einordnung der Bildsprache zu auseinander zu setzen. Denn wir möchten Menschen respektvoll erreichen und keine Gewalt oder Diskriminierung reproduzieren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Inputs zu Sichtbarkeit &amp; gemeinnütziger Gründung</h2><p>Wie in vorangegangenen E-Mails habe ich davon berichtet, dass Individuen als auch Kleingruppen sich immer wieder an mich wenden mit dem Wunsch, mehr über gemeinnützige Gründung zu erfahren. Oder aber auch, dass sie Fragen zur Arbeit von Queermed haben, dem Umsetzen von Websites, dem Achten auf Anforderungen gegenüber Agenturen, der Planung von Social Media Strategien und der Vorbereitung auf Interviews. Auch wenn mir aus Gründen die zeitlichen Kapazitäten häufig fehlen, möchte ich mir gerne bei einem solchen Interesse die Zeit nehmen um mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen. Denn wir müssen gerade jetzt füreinander da sein und schauen, wie wir unsere Ressourcen &amp; Erfahrungen teilen können. Es wird meinerseits nicht super spontan klappen, aber meldet euch gerne, wenn ihr solche Bedarfe habt. Bei Interesse: meldet euch dann gerne über <a href="mailto:sara.grzybek@queermed-deutschland.de">sara.grzybek@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchhempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.</p><p>Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/ihnvroptbo/8231.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>Olivier David - Von der Namenlosen Menge: Über Klasse, Wut und Einsamkeit</em></h4><p>Wie einsam kann Armut machen? Und wer kann überhaupt Geschichten über sich selbst erzählen? Wer hat die Kraft dazu?</p><p>Der Klassenhintergrund kann häufiger Türen verschließen als öffnen, wenn wir uns im kapitalistischen Rahmen bewegen. Manche Menschen bleiben häufiger nicht sichtbar, wenn es darum geht, Perspektiven in den Medien zu öffnen. Wer hat die Kraft, nach tagelanger Schichtarbeit? Oder mit unendlich scheinender Care-Arbeit? Kaputtgeschuftet nach jahrzehntelanger, körperlicher Arbeit. Wie können Menschen im Prekariat teilhaben?</p><p>Im seinem zweiten Buch beschäftigt sich Autor und Journalist Olivier David mit den Aspekten von Einflüssen auf Klasse auf sein Leben. Eindrücke davon, keine Rücksicht auf die eigene Gesundheit nehmen zu können, denn innerhalb des kapitalistischen Systems arbeiten viele für die Gesundheit und den Wohlstand anderer.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><ol start="17"><li><p>März 2025 - <strong>Präsenzworkshop an der TH Köln für TIN*-Studierende mit dem Thema “Zwischen den Zeilen lesen: Queerness, mentale Gesundheit und Minoritätenstress im Studium”</strong></p></li></ol></li><li><ol start="19"><li><p>März 2025 - <strong>Besuch beim Berliner LSVD e.V.</strong></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>März 2025 - <strong>Online Input zum Thema “Gesundheitsbedarfe intersektional gedacht” für die SPD Queer Frankfurt am Main</strong></p></li></ol></li><li><ol start="24"><li><p>April 2025 - <strong>Queermed liest: Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, eine Betrachtung von polyamoren Beziehungen, in der wohngemeinschaft in Köln. </strong><a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-liest-ein-abend-mit-hengameh-yaghoobifarah-und-schw-0/"><strong>Tickets über rausgegangen</strong></a></p></li></ol></li><li><ol><li><p>Mai 2025 - <strong>Stand auf der Prisma-Expo der deutschen Pfadfinder*innenschaft St. Georg, Westernohe</strong></p></li></ol></li><li><ol start="13"><li><p>Mai - 14. Mai 2025<strong> - Teilnahme an den Deutschen Antidiskriminierungstagen, Berlin </strong></p></li></ol></li><li><ol start="25"><li><p>Juni 2025 <strong>- Firmeninterner Vortrag</strong></p></li></ol></li><li><ol start="18"><li><p>September 2025 - <a href="https://www.gesundheit-nds-hb.de/veranstaltungen/gesundheit-intersektional-gedacht/"><strong>Multiplikator*innenworkshop für die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V, Bremen </strong></a></p></li></ol></li><li><ol start="26"><li><p>September 2025<strong> - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Medical Gaslighting</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/qxr4yhgk3e/2024_Queermed_Geburtstag_Mai_0863_300dpi_sRGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2></h2><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Samson</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Denn dadurch kann Queermed auch weiter unabhängig arbeiten.</p><p>Aktuell haben wir <strong>144 (+21) Newsletter-Abonennt*innen und 73 (-3) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a/uploads/images/sa77vnmfpz/Infobanner_neue_Poster.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a</link>
      <guid isPermaLink="false">05beef11-ca1a-45b2-a5c7-54a12407fd8a</guid>
      <pubDate>Sat, 15 Feb 2025 17:06:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neues Jahr, neue Newsletter!]]></title>
      <description><![CDATA[Ein neuer Start ins Jahr, dem nun 4. Jahr von Queermed. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Jahr Nummer 4 beginnt.</h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier). Ich glaube es ist noch ein letztes Mal in diesem Jahr ok ein Frohes Neues Jahr zu wünschen. :)</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Danke!</h2><p>Queermed startet nun in das vierte Jahr. Und an dieser Stelle möchte ich Danke sagen. Danke an alle, die Queermed supporten. Sei es mit Likes, Kommentaren und teilen von Inhalten auf Social Media, Sei es mit dem Teilen von Wissen und Erfahrungen, pro Bono-Arbeit, Freelancer*innentätigkeiten, Ehrenamtlicher Hilfe, Spenden, Steady-Mitgliedschaften, Einladungen zu Vorträgen/Panels / Workshops oder Interviews/Podcasts. Danke auch für all die lieben Worte, die ihr per E-Mail oder per DM rausschickt. </p><p>Es ist eine enorme und tolle Unterstützung. Jede Form der Unterstützung, je nach euren Kapazitäten und Möglichkeiten, ist absolut wertvoll. Ich sehe sie und spüre extreme Dankbarkeit dafür. </p><p></p><h2>Auf der Suche: Steuerkanzlei mit Wissen um Gemeinnützigkeit</h2><p>Seit mehreren Monaten befinde ich mich auf der Suche nach einer Steuerkanzlei, die sich mit gemeinnützigem Steuerrecht auskennt und bei Jahresabschlüssen unterstützen kann. (Dabei ist nicht explizit pro Bono Unterstützung gemeint, aber es wäre schon toll, wenn die Kanzlei nicht über 200 € die Stunde verlangt)</p><p>Falls ihr so eine Kanzlei kennt, meldet euch gerne per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZHZ1enJidjFlcHV4cHlkcTBvNzFscWMxMzN2NWFqMTN2NXU4d3FmcyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FQytRJAvwnaU7rvvjxC%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=44e9976d41af47415bd72d55b3bfa64d" alt="Bill Calculate GIF by Banco Itaú"/><hr aria-hidden="true"/><h2>Save the date: Queermed liest mit Hengameh Yaghoobifarah</h2><p>Am 24.04.25 ist es soweit: Queermed veranstaltet den Kick-Off zur Lesereihe Queermed liest. Ab 19.30 Uhr in der wohngemeinschaft in Köln. Tickets gibt es ab sofort über <a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-liest-ein-abend-mit-hengameh-yaghoobifarah-und-schw-0/">rausgegangen.</a></p><p>Zur Veranstaltung:</p><p>Ist Kommunikation nicht Dreh- und Angelpunkt in zwischenmenschlichen Beziehungen? </p><p>An diesem Abend laden wir euch herzlich ein zu einer Lesung mit Autor*in Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel. Beschreibungstext aus der Verlagswebsite (<a href="http://aufbau-verlage.de/blumenbar">aufbau-verlage.de/blumenbar</a>): &quot;Freitagabend, ein Hochhaus, 15. Stock. Avas Date mit Robin läuft perfekt. Bis es klingelt und zwei unerwartete Gäste vor der Tür stehen: Delia hat das Handy in Avas Schlafzimmer liegen lassen und will es abholen kommen. Silvia möchte Ava zur Rede stellen, denn seit einer Weile wird sie geghostet. In Avas Flur begegnen sich die drei Liebhaber_innen nun zum ersten Mal. Überfordert flüchtet Ava auf das Dach des Hochhauses, die anderen laufen ihr hinterher. In der Eile bringt niemand den Schlüssel oder ein Handy mit. So wird aus einem Date zu zweit eine gemeinsame Mission zu viert. Das Ziel: runterkommen vom Dach. Doch der Weg dorthin birgt Konflikte und Enthüllungen. Robin, Delia und Silvia kämpfen auf ganz eigene Weise um Avas Nähe und Aufmerksamkeit... In »Schwindel« erzählt Hengameh Yaghoobifarah so fluide, echt und witzig über queeres Begehren, wie niemand sonst es vermag. Eine kompromisslos heutige Liebesgeschichte von radikaler Lebendigkeit und ein irres Lesevergnügen.&quot;</p><p> </p><p>Moderation: Sara (Samson) Grzybek (keine Pronomen), Gründer*in und Geschäftsführung der gemeinnützigen Organisation <a href="https://queermed-deutschland.de/">Queermed Deutschland</a>. </p><p>Es wird einen Büchertisch geben und Hengameh wird vor Ort signieren.</p><p><strong>Hinweis:</strong> Während der Veranstaltung werden Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit von Queermed gemacht. Im Veranstaltungsraum wird ein Assistenzhund zugegen sein. Wir bitten darum, respektvoll Distanz zu wahren und nicht auf den Hund aktiv zuzugehen.</p><p><strong>Bitte:</strong> Wir empfehlen allen, die sich und andere während der Veranstaltung vor der Ansteckung mit COVID-19 schützen möchten, das Tragen einer FFP2-Maske. Zusätzlich wäre es toll, wenn ihr euch vor Besuch des Veranstaltungsorts nochmal selbsttesten könntet. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b60265f-9842-41d0-85e1-7d0c28becd91/uploads/images/k6kh5ak7mt/Queermed_Liest_Hengameh_rausgegangen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Infoposter. Bitte nicht ohne Rücksprache verwenden. Logo - und Nutzungsrechte liegen bei Queermed Deutschland.</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Neues im Queermed-Blog: die elektronische Patient*innenakte kommt!</h2><p>2025 kommt die elektronische Patient*innenakte. Mithilfe dieser Akte sollen einige Vorteile für die Gesundheitsversorgung für Patient*innen und eine Arbeitserleichterung für das Gesundheitspersonal kommen.</p><p>Jedoch sieht die aktuelle Realität weit davon entfernt aus. Erst kürzlich haben Teilnehmende des Chaos Communication Congress in Hamburg gezeigt, wie einfach sie als Hacker Zugang zu den Gesundheitsdaten von Patient*innen kommen und das ohne das Einlesen der Krankenkassenkarte.</p><p>Ich habe hier eine <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/die-elektronische-patientinnenakte-kommt-was-bedeutet-das/">kleine Zusammenfassung im Queermedblog zu diesem Thema erstellt und vor allem auf die Risiken und Nachteile geschaut.</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Einige von euch kennen sicherlich die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fm.media-amazon.com%2Fimages%2FI%2F71MQWrl9f4L.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=160382b22718344c4d92ff2ab01fbaef" alt="Gewalt im Haus: Intime Formen der Dominanz (Nautilus Flugschrift) :  Peveling, Barbara: Amazon.de: Bücher"/><h4><em>Barbara Peveling - Gewalt im Haus. Intime Formen der Dominanz</em></h4><p>Laut dem letzten Bericht der BKA ist die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt im 2023 um 6,5 % gestiegen. Neben der körperlichen Gewalt gibt es verschiedene Formen, die ebenfalls wirken können und häufig unsichtbarer sind als die Spuren körperlicher Gewalt.</p><p>Dies zeigt Barbara Peveling in ihrem Buch auf. Von den unterschiedlichen sozioökonomischen Stadien, die durch Gesetzgebungen noch untermauert werden bis hin zu psychischer Gewalt, die subtiler und dennoch schmerzhaft und belastend sein kann.</p><p>Die patriarchalen Strukturen begünstigen die Ausübung von Gewalt und viele Rechtssysteme, nicht nur Deutschland, lassen Frauen in solchen Situationen im Stich.</p><p>Frauen leben am gefährlichsten, wenn sie überlegen sie überlegen sich von ihrem Partner trennen zu wollen oder bereits dabei sind. Wir brauchen Konsequenzen für Täter (es sind nahezu ausschließlich Männer). Wir brauchen die langfristige Bekämpfung der Symptome.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><ol start="9"><li><p>Januar 2025 - <a href="https://www.transsensibel-fachtagung.de/"><strong>Teilnahme und Online-Vortrat am trans* Gesundheitsfachtag der HS für Gesundheit, Bochum</strong></a></p></li></ol></li><li><p>12. Februar 2025 - <strong>Online-Workshop: </strong><a href="https://www.gender-nrw.de/veranstaltungen/adultismus-im-gesundheitssystem/"><strong>Adultismus im Gesundheitswesen</strong></a><strong> in Zusammenarbeit mit der FUMA: Fachstelle Gender &amp; Diversität NRW </strong></p></li><li><ol start="17"><li><p>März 2025 - <strong>Präsenzworkshop an der TH Köln für TIN*-Studierende</strong></p></li></ol></li><li><ol start="24"><li><p>April 2025 - <strong>Präsenzlesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, eine Betrachtung von polyamoren Beziehungen, in der wohngemeinschaft in Köln. </strong><a href="https://rausgegangen.de/events/queermed-liest-ein-abend-mit-hengameh-yaghoobifarah-und-schw-0/"><strong>Tickets über rausgegangen</strong></a></p></li><li><p>September 2025<strong> - Save the Date. 3. re:Respekt in Köln (mehr Infos folgen)</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001/uploads/images/ebd5andsj6/2024_Event_queermed_reRespekt_September_2380.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2></h2><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>123 (+10) Newsletter-Abonennt*innen und 76 (+4) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZHZ1enJidjFlcHV4cHlkcTBvNzFscWMxMzN2NWFqMTN2NXU4d3FmcyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FQytRJAvwnaU7rvvjxC%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=a7c68e07c190cc887fdcecf550ebe418" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/8b60265f-9842-41d0-85e1-7d0c28becd91</link>
      <guid isPermaLink="false">8b60265f-9842-41d0-85e1-7d0c28becd91</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 15:26:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Pause-Stop-Go]]></title>
      <description><![CDATA[Ein weiteres Jahr geht vorbei, viel gelernt; Entscheidungen getroffen und wieder was gelesen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier). Es gibt ein paar minimale Änderungen im Newsletter, gebt gerne Bescheid ob sie euch gefallen. :)</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Pausieren von Social Media Inhalten</h2><p>Nach längerer Überlegung werden die Social-Media-Kanäle auf Facebook, Youtube, Mastodon und bluesky bis auf Weiteres nicht mehr bespielt.</p><p>Natürlich war der Hintergrundgedanke, dass durch die Sichtbarkeit auch eine Offenheit dargeboten wird, dass unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Interessensgruppen sich über Queermed-Inhalte informieren können.</p><p>Jedoch ist Social-Media-Arbeit intensiv und auch das Community-Management braucht entsprechend Kapazitäten, die aufgrund fehlender Kapazitäten auf Queermed-Seite nicht so ausgeübt werden kann, wie man sich das zu Beginn vorgestellt hat.</p><p>Deswegen wird nur noch ein Fokus auf Instagram, Linkedin und Tiktok gelegt.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Hilft viel auch?</h2><p>In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder mit der Frage beschäftigt, welche Aufgaben, Projekte und anderweitige Kooperationen in der Arbeit bei Queermed noch Sinn ergeben.</p><p>Denn auch, wenn Queermed mittlerweile wie eine größere Organisation wirkt, bringt das dann doch an anderer Stelle vereinzelt Nachteile, vor allem, wenn es um die Kommunikation geht. Trotz der ganzen Transparenz auf Website und in Interviews gehen sehr viele Menschen davon aus, dass ein ganzes Team hinter Queermed steckt. Auch wenn die Realität eine andere ist. Dementsprechend sind die Bedarfe als auch Anforderungen, die Menschen vereinzelt stellen, sehr hoch. Teilweise, wenn auch sehr vereinzelt, in einem in meiner Wahrnehmung aggressiven und fordernden Ton.</p><p>Mich erinnert das sehr an ein Dienstleistungskontext, dass Menschen von Grund auf eine Erwartung haben, die es zu erfüllen geht. Und im Kontext der Gesundheitsversorgung stimme ich komplett zu, dass wir ganzheitlich denken müssen und eine Versorgung für alle nach ihren individuellen Bedürfnissen ermöglichen müssen. Jedoch sollte dies nicht in Form von Frust im ehrenamtlichen Kontext auf die ehrenamtlich Arbeitenden abgeladen werden. Ehrenamt ist dazu da, die Fehlstellen gerade so zu flicken, die durch eine Fehlfinanzierung innerhalb einer Gesellschaft nicht vom Staat getragen werden kann. Der Staat hat eigentlich dafür zu sorgen, dass bestimmte Dinge für alle Menschen in einem Land zur Verfügung stehen. Jedoch hat sich dieser ehrenamtliche Aspekt über die Jahre weiter etabliert.</p><p>Ich finde es schwierig, denn ich bin der Meinung, dass es Ehrenamt eigentlich nicht geben sollte, zumindest nicht in dem Umfang. Menschen sollten sich auf den Staat verlassen können. Und das es so viele ehrenamtlich tätigende Menschen gibt, die ihre Zeit, ihre Ressourcen, ihre Expertise und ihre Kapazitäten dafür nutzen, damit Menschen es besser haben, ist gleichzeitig ein Privileg und gleichzeitig eine Notwendigkeit.</p><p>Als selbst mehrfachmarginalisierte Person verstehe ich den Frust zu gut. Jedoch möchte ich meine persönlichen Erfahrungen bei Queermed so gut es geht rausnehmen, weil es nicht um mich geht. Ich möchte weder Mitleid noch Mitgefühl, weil ich auch weiß wie schnell es je nach Empfänger auch als Inkompetenz gelesen werden könnte. Und auch ich möchte meine Privatsphäre ein Stück weit schützen und überlege sehr genau, welche Aspekte ich wann teile. Bei Queermed, gehören sie aber sehr selten dazu. Es ist mir wichtig, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Forderungen unterschiedlicher Gruppen in der Gesundheitsversorgung sichtbar zu machen. Doch wenn es nicht genügend finanzielle, zeitliche, kapazitive Ressourcen gibt, kann ich leider auch nicht mehr tun. Auch nicht, wenn die Forderungen lauter und der Ton harscher wird. Und ich möchte solchen Forderungen nicht nachgehen. Denn ich bin der Meinung, gerade jetzt sollten wir stärker zusammen halten und aufeinander achten, anstatt mit dem Finger auf die Leute zu zeigen, die sowieso viel leisten und an ihre Grenzen gehen. Ich bin gerne sonst der Sandsack und kümmere mich um die Kommunikation nach außen, während ich den einzelnen Ehrenamtlichen bei Queermed lieber andere Aufgaben übergebe. Denn ich finde nicht, dass man bei ehrenamtlicher Arbeit sowas nicht ausgesetzt sein sollte.</p><p>Gleichzeitig merke ich anhand meiner persönlichen Gesundheit, dass ich ein Level an “Leistung” für Queermed und mein sonstiges Leben erreicht habe, wo ich eine Grenze ziehen muss, damit ich genug Ausdauer für die kommenden Monate und Jahre habe, wo es noch Queermed braucht. Und leider kann ich nicht alles schaffen, was ich mir vornehme. Wenn es mit den kommenden Förderanträgen, hoffentlich neuen Ehrenamtlichen, mit potenziellen Spendenaufrufen klappt, dann stehen die Chancen besser.</p><p>Aber solange die Lage aussieht, wie sie aussieht und das Leben nun mal ein Marathon anstatt ein Sprint ist, muss ich auch für mich lernen, auch wenn mir die Arbeit bei Queermed sehr nah am Herzen liegt, dass ich öfter inne halten muss. Damit die Kernarbeit von Queermed, nämlich die Website und die Bildungsarbeit, langfristig weiter laufen kann. Und andere Dinge, wie eben Social Media - Arbeit, muss dann stückweise runtergefahren werden. Vielleicht ergeben sich irgendwann neue Kapazitäten.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Share what you have, share what you know</h2><p>In den letzten Wochen und Monaten sind immer wieder Personen, ausschließlich weiblich sozialisierte Menschen an mich herangetreten, die gerne wissen wollten, was es bei einer gemeinnützigen Gründung zu beachten gilt.</p><p>Für mich war dieser Prozess teilweise sehr undurchsichtig, zumal ich mich offen reingestürzt habe und keinerlei vorheriges Wissen hatte, auf das ich mich hätte verlassen können. Vieles musste ich während der Gründung und der Geschäftsleitung von Queermed lernen. Ich bin dankbar für die Menschen, die mich auf dem Weg bis hier hin mit ihrem Wissen unterstützt haben. Bei manch anderen Dingen musste ich es sprichwörtlich auf die harte Tour lernen.</p><p>Deshalb verstehe ich es gut und finde es absolut wertvoll, wenn wir solches Wissen offen miteinander teilen. Vor allem, wenn wir wissen, dass es vergleichsweise weniger marginalisierte Gründer*innen gibt als weiße Gründer (!).</p><p>Also sollte jemand von euch sich für das Thema gemeinnütziges Gründen interessieren, meldet euch gerne auf diese E-Mail oder über <a href="mailto:sara.grzybek@queermed-deutschland.de">sara.grzybek@queermed-deutschland.de</a></p><p>Ich kann nicht versprechen, dass wir sofort einen gemeinsamen Termin zum Austausch finden, aber ich hoffe dennoch, dass ich irgendwie unterstützen kann.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>mis(s)understood Bodies &amp; Queermed</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001/uploads/images/z5edmboqk6/Screenshot_2024-12-01_164634.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In einer neuen Kooperation mit den Menschen hinter mis(s)undertsood Bodies dürfte ich als Gründer*in von Queermed mehrere Fragen zum Thema Konsens in der Gesundheitsversorgung beantworten. Das erste Video ist diese Woche rausgegangen, in den kommenden Wochen werden die anderen sechs Videos veröffentlicht (<a href="https://www.instagram.com/sara.grzybek/reel/DC6OOz4Mlpk/">Hier geht es zum ersten Video auf Instagram)</a>.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Einige von euch kennen sicherlich die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fwww.kulturkaufhaus.de%2Fannotstream%2F9783103976113%2FCOPL%2FMarbacher-Lena%2FArbeit-Macht-Missbrauch.jpg%3Fsq%3D2?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a474146af7fb26477ccb85f36dbfca2b" alt="Arbeit Macht Missbrauch Marbacher, Lena"/><h4><em>Dr. Lena Marbacher - Arbeit Macht Missbrauch. Eine Gesellschaftskritik</em></h4><p>Lena Marbacher beschreibt in diesem Buch die unterschiedlichen Formen der Macht und worum es eigentlich geht.</p><p>Während man sich als Außenstehende*r häufig die Frage stellt, wie Machtmissbrauch passieren kann, veranschaulicht Lena Marbacher im Buch die Zusammenhänge zwischen den Menschen, die Macht missbrauchen und den Menschen, die in diesen Situationen missbraucht werden.</p><p>Machtmissbrauch kann in vielen Kontexten stattfinden und muss nicht sofort mit sexuellem Missbrauch einhergehen. Im Buch wird einfach und verständlich veranschaulicht, wie Macht zwischen Menschen entstehen kann und wie wir in so ein Abhängigkeitsverhältnis geraten können. Und warum es immer wieder dazu kommt, obwohl wir es eigentlich besser wissen sollten.</p><p>Gerade wenn wir uns in Positionen mit potentiell viel Macht befinden, sollten wir uns damit auseinander setzen, was diese Macht mit uns macht und gleichzeitig auch mit denen um uns herum.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed fürs Ohr</h2><p>Im November ist eine neue Podcast-Folge mit Queermed live gegangen:</p><ul><li><p>Mit dem Autor und Journalisten Olivier David dürfte ich im Podcast <a href="https://open.spotify.com/episode/1o80T0YJGeWyjcOxSon67B?si=7e52eb71201c4ae5">“Klassentreffen” über Präkariat (Armutsbetroffenheit) und Queerness </a>sprechen und wie diese beiden Themen miteinander zusammen hängen.</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001/uploads/images/xthezlzgdg/Screenshot_2024-12-01_171356.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>05. Dezember 2024 - <strong>Vortrag &amp; Workshop an der Universitätsmedizin Frankfurt am Main</strong></p></li><li><p>Januar 2025 - <strong>Teilnahme und Online-Vortrat am trans* Gesundheitsfachtag der HS für Gesundheit, Bochum</strong></p></li><li><p>20. Januar 2025 - <strong>Teilnahme Fachtag zu diskriminierungssensibler Psychotherapie, Mainz</strong></p></li><li><p>12. Februar 2025 - <strong>Online-Workshop: </strong><a href="https://www.gender-nrw.de/veranstaltungen/adultismus-im-gesundheitssystem/"><strong>Adultismus im Gesundheitswesen</strong></a><strong> in Zusammenarbeit mit der FUMA: Fachstelle Gender &amp; Diversität NRW </strong></p></li><li><ol start="17"><li><p>März 2025 - <strong>Präsenzworkshop an der TH Köln für TIN*-Studierende</strong></p></li></ol></li><li><ol start="24"><li><p>April 2025 - <strong>Präsenzlesung mit Hengameh Yaghoobifarah und dem neuen Roman Schwindel, eine Betrachtung von polyamoren Beziehungen, Köln (genauer Ort &amp; Ticketing wird noch mitgeteilt)</strong></p></li></ol></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> )</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001/uploads/images/ebd5andsj6/2024_Event_queermed_reRespekt_September_2380.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Credits: Jana Rodenbusch</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2></h2><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>113 (+16) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (~) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem beim Newsletter haben wir einen kleinen Zuwachs erhalten. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001/uploads/images/z5edmboqk6/Screenshot_2024-12-01_164634.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001</link>
      <guid isPermaLink="false">69db45d7-f0b8-48ae-8eae-8ac3254cc001</guid>
      <pubDate>Sun, 01 Dec 2024 18:08:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Betriebsferien Versuch 1]]></title>
      <description><![CDATA[Viel geredet, viel geschrieben und vielleicht etwas zu wenig Pause. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier). Es gibt ein paar minimale Änderungen im Newsletter, gebt gerne Bescheid ob sie euch gefallen. :)</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Engagementpreis 2024 - Gib Queermed deine Stimme!</h2><p>Queermed wurde für den Engagementpreis 2024 nominiert. Mit dieser Auszeichnung hat Queermed eine Chance auf 10.000 Euro. Aktuell befindet sich Queermed auf Platz 3 von über 300 Organisationen, die bereits zuvor durch ihr wichtiges ehrenamtliches Engagement aufgefallen sind. Zwischen Queermed und Platz 1 liegen noch über 4500 Stimmen unterschied, helft gerne mit und vielleicht haben wir noch eine Chance! <a href="https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte/6022-queermed-deutschland">Bis zum 17.11. könnt ihr eure Stimme hier in wenigen Klicks abgeben.</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/99866528-b5da-48aa-a485-412e66315f18/uploads/images/gqfvwswi42/Nominiert_fur_den_Ehrenamtspreis.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Grüß Gott, wie man in Bayern sagt</h2><p>Am Freitag hatte ich das Vergnügen, das erste Mal einen Vortrag in Bayern halten zu dürfen. In Augsburg zum genau zu sein. Es war eine vergleichsweise kurzfristige Anfrage, umso mehr hat es mich gefreut, dass es geklappt hat. Das Queerreferat Augsburg hat mich angefragt für einen Vortrag zum Thema “Queerness und Mentale Gesundheit”. Also ein Thema, was mir aus persönlichen Gründen sehr am Herzen liegt.</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/99866528-b5da-48aa-a485-412e66315f18/uploads/images/fvamqupneg/WhatsApp_Bild_2024-11-11_um_14.54.06_c9a90c6e.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Besonders schön fand ich, dass direkt im Anschluss an den Vortrag Menschen offen in die Runde gefragt haben, ob jemand Psychotherapeut*innen in Augsburg empfehlen kann. Und es kamen direkt eine Vielzahl von Empfehlungen aus dem Publikum. Gerade darum geht es: Mentale Gesundheitsprobleme und Therapiesuche zu endstigmatisieren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed fragt: Habt ihr euch schon mal mit STI-Heimtests oder MS auseinander gesetzt?</h2><p>In den letzten beiden Interviews dürfte ich zum einen aMStart interviewen, mit denen ich dieses Jahr zu Kultur- und Kreativpilot*innen ausgezeichnet worden bin. <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/communityarbeit-mit-amstart-fuer-menschen-mit-multipler-sklerose/">aMStart ist eine gemeinnützige Organisation, die Community-Buildung für junge Erwachsene mit frischer MS-Diagnose betreiben</a> und das Thema MS enttabuisieren wollen.</p><p>Gleichermaßen habe ich dieses Jahr das erste Mal einen Heimtest für STIs gemacht, weil ich mich davor noch nie persönlich mit dem Thema befasst habe. <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/anonym-und-sicher-testen-mit-s-a-m-health/">s.a.m health von der Deutschen Aidshilfe</a> bieten diskrete und anonyme Heimtests für STIs an. Dabei habe ich mit dem Projektleiter Sebastian Kimmel gesprochen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed liest</h2><p>Einige von euch kennen sicherlich die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:</p><h4><em>Mohamed Amjahid - Alles nur Einzelfälle?: Das System hinter der Polizeigewalt | Über Racial Profiling, NSU 2.0 und Machtmissbrauch in der Polizei</em></h4><p>Im neuesten Buch von Mohamed Amjahid weist der Investigativjournalist auf eine Unmenge an Daten hin, die alle in einer angenehmen und sehr verständlichen Sprache darlegen, was für ein grundlegendes Problem im Polizeisystem vorliegt. Nicht nur, aber vorwiegend in Deutschland.</p><p>Über mehrere Kapitel zeigt Mohamed Amjahid wie das Polizeisystem missbraucht werden kann. Vom Missbrauch der Macht, Racial Profiling, bewusster Provokation von Demonstrierenden bis hin zu Missbrauch von Datenabfragen für Informationen über Expartner*innen. Gleichzeitig zeigt der Autor auch Ansätze, wie der Polizeiapparat reformiert werden könnte. Was ich besonders spannend fand war eine Parallele, die auch im Gesundheitswesen stattfindet: Die kritiklose Glorifizierung von Ärzt*innen &amp; Polizist*innen, vor allem auch durch Medien. Es ist wichtig, dass wir solche Strukturen in allen Bereichen unseres Lebens erkennen und hinterfragen. Denn nur so können wir einen Strukturwandel erwirken.</p><p>Wer sich bisher nicht mit dem Thema Polizeigewalt auseinander gesetzt hat, sollte es jetzt spätestens tun. Denn es gibt hunderte von Fällen.</p><p>(Hinweis: Dieses Buch ist als Leseexemplar erhalten worden.)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Geschrieben für Veto</h2><p>Vielleicht haben es einige von euch schon mitbekommen, aber seit diesem Jahr darf ich fürs Veto-Magazin schreiben. Ich schreibe über gesundheitsrelevante Themen und denke darüber nach, wie die Gesundheitsversorgung in Deutschland verbessert werden kann. Im aktuellen Text habe ich über <a href="https://veto-mag.de/beruehrungsangst/">Konsens in der Körper-Diagnostik</a> geschrieben. Jedes Quartal gibt es einen neuen Text. Viel Spaß beim Lesen!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed fürs Ohr</h2><p>Auch in den letzten vier Wochen sind zwei Podcast-Folgen veröffentlicht worden:</p><ul><li><p>Mit Madeleine vom Heile Welt Podcast sprach ich über die <a href="https://open.spotify.com/episode/2rsWqJcTwJpFyXcwbP6DVJ?si=709bee6a33454ba0">Vision einer diskriminierungsfreien Gesundheitsversorgung</a></p></li><li><p>Mit dem neuen Podcast “München Queergehört” habe ich mit Anahí Martina Sánchez und Elmo Hüller dürfte ich unter anderem über die <a href="https://open.spotify.com/episode/02cXQv5xo6xB99VpZIhNP7?si=727703e155674949">Verteilung von auf Queermed empfohlenen Praktizierenden in Deutschland gesprochen</a></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>23. November 2024 - <strong>Workshop an der Uni Bonn zum Thema &quot;Machtstrukturen, Diskriminierungsebenen und intersektionale Lebensrealitäten im Gesundheitswesen&quot;</strong></p></li><li><p>05. Dezember 2024 - <strong>Vortrag &amp; Workshop an der Universitätsmedizin Frankfurt am Main</strong></p></li><li><p>20. Januar 2025 - <strong>Teilnahme Fachtag zu diskriminierungssensibler Psychotherapie, Mainz</strong></p></li><li><p>12. Februar 2025 - <strong>Online-Workshop: </strong><a href="https://www.gender-nrw.de/veranstaltungen/adultismus-im-gesundheitssystem/"><strong>Adultismus im Gesundheitswesen</strong></a><strong> in Zusammenarbeit mit der FUMA: Fachstelle Gender &amp; Diversität NRW </strong></p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was gelernt</h2><p>Anfang November wollte ich eigentlich die ersten Betriebsferien von Queermed beginnen. Das hat leider nicht so gut funktioniert, weil es dann unter anderem sehr stark mit dem Engagementpreis korreliert hat, was ich leider an niemanden abgeben konnte.</p><p>Ich hoffe es wird irgendwann klappen, dass ich wirklich für mehrere Tage die Aufgaben bei Queermed ruhen lassen kann. Denn das würde natürlich auch helfen, meine eigenen Ressourcen zu schonen und weiterhin meine Arbeit bei Queermed vollziehen zu können.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>97 (-) Newsletter-Abonennt*innen und 72 (+2) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem bei den Abonnent*innen haben wir im Vergleich zum vorherigen Monat einen deutlichen Anstieg. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/99866528-b5da-48aa-a485-412e66315f18/teaser_image/1731343521?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/99866528-b5da-48aa-a485-412e66315f18</link>
      <guid isPermaLink="false">99866528-b5da-48aa-a485-412e66315f18</guid>
      <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 16:47:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wake me up when September ends]]></title>
      <description><![CDATA[Der September war gefühlt der längste Monat dieses Jahres überhaupt. Aber er war auch wunderschön und voller toller Momente. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>“Wake me up when September ends” </h1><p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier)</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Tincon aka “Manchmal auch etwas weniger Panik machen”</h2><p>Am 18.09. war es soweit und ich durfte auf der TINCON im Rahmen des Reeperbahnfestivals das erste Mal auf einer Bühne stehen. Mein Thema, welches ich mitgebracht habe: Das erste Mal allein beim Arzt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b/uploads/images/zjcghb5hjm/WhatsApp_Bild_2024-10-06_um_20.41.08_76062a9f.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich würde lügen, wenn ich nicht wie immer extrem aufgeregt wäre. Auch nach mehr als drei Jahren Queermed. Denn meine Erwartungen waren andere. Und ehrlich gesagt habe ich mir damals nicht alle Aufzeichnungen angeschaut.</p><p>Ich bin jedenfalls gespannt, wie oft ich in der Aufzeichnung meines Panels mehr auf meine Notizen als ins Publikum geschaut habe (wahrscheinlich sehr oft), aber das Feedback der anwesenden Referent*innen, Moderator*innen und TINCON-Mitarbeiter*innen war sehr positiv. Es waren auch Schüler*innen da, und ich muss ehrlich gestehen: Ich hatte ebenfalls versäumt zu realisieren, dass es sich hierbei um Schüler*innen innerhalb eines Schulausflugs handelte. Viele Hamburger Schulklassen waren auf der TINCON.</p><p>Dementsprechend waren viele Schüler*innen in Gruppen unterwegs und ich hatte doch erwartet, dass mehr Schüler*innen mein Panel besuchen würden. Ehrlich gesagt habe ich im Publikum hauptsächlich Menschen gesehen, für die das Thema “Diskriminierungssensibler Umgang im Gesundheitswesen” aus einer Selbstvertretungsperspektive ein wichtiges Thema ist. Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn mehr Lehrkräfte dabei gewesen wären, denn ich sehe auch Lehrkräfte zu einem gewissen Teil in der Verantwortung, Schüler*innen bei gesundheitlichen Themen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu empowern und zu unterstützen.</p><p>Für meine Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich ganz anders hätte vorbereiten müssen. Ich spreche eher gerne frei, wurde aber im Rahmen eines Sprechtrainings, das ich zusätzlich gemacht habe, dazu überredet, alle meine Inhalte Wort für Wort auf Moderationskarten zu schreiben. Und während ich versucht habe, den Vortrag auswendig zu lernen, haben mich diese Moderationskarten genervt. Da ich aber im Rahmen des Sprechtrainings meine Fähigkeiten weiter verbessern wollte, habe ich erst einmal alles akzeptiert, was mir gesagt wurde. Und gerade für das Sprechen selbst habe ich sehr viele gute Tipps bekommen. Denn es ist noch einmal etwas ganz anderes, wenn jemand mit Sachverstand dein Sprechverhalten analysiert und dir Hinweise gibt, die dir so gar nicht aufgefallen wären.</p><p>Auf jeden Fall würde ich die kommenden TINCON-Veranstaltungen im neuen Jahr im Blick behalten. Ich kann es nur empfehlen, sich das Programm anzuschauen und ggf. auch mal einen Pitch einzureichen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Hallo, ich würde gerne bei Queermed arbeiten, hier meine Bewerbung”</h2><p>Ich bekomme Bewerbungen. So richtige Bewerbungen. WIRKLICH RICHTIGE JOBBEWERBUNGEN. Mir fällt immer kurz die Kinnlade runter, wenn ich diese Mails öffne, mit Lebenslauf und Anschreiben und allem Drum und Dran.</p><p>Gleichzeitig wundere ich mich, wie deutlich ich weiterhin kommunizieren muss, dass das interne “Team” von Queermed nach wie vor nur aus mir und einer kleinen, losen Gruppe von Freiwilligen besteht, die mit verschiedenen kleinen Aufgaben betraut sind. Und dass Queermed auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist. Aber vielleicht sind diese Informationen in dem Moment, in dem sich jemand bewirbt, völlig nebensächlich.</p><p>Es zeigt mir, dass Queermed eine solche Größe und einen solchen Ruf erlangt hat, dass die Erwartung, dass es hier bezahlte Jobs gibt UND dass die Leute gerne hier arbeiten, schon da ist. Was natürlich schön wäre.</p><p>Wie das in Zukunft tatsächlich umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten. Wenn die Förderung für den Minijob Ende des Jahres ausläuft, werde ich auch wieder komplett ehrenamtlich arbeiten.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Im Aufzug mit Raul Krauthausen</h2><a href="https://open.spotify.com/episode/03RtEZ6ReINmuC7j4FmGKT?si=23ed32839300499b"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b/uploads/images/vsstii2i6n/WhatsApp_Bild_2024-10-06_um_21.03.45_560bc3ab.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="" data-link="https://open.spotify.com/episode/03RtEZ6ReINmuC7j4FmGKT?si=23ed32839300499b"/></a><p>Ich hatte die absolute Ehre, beim Podcast “Im Aufzug” von <a href="https://steadyhq.com/de/krauthausen/about">Raul Krauthausen</a> dabei sein zu dürfen. Solche Möglichkeiten genieße ich absolut und bin absolut dankbar, mit solch tollen Menschen sprechen zu dürfen. Hört also gerne rein! (zur Podcastfolge kommt ihr, wenn ihr das Bild anklickt!)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>re:Respekt: Ein Traum eines Events</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b/uploads/images/xf655kew6w/WhatsApp_Bild_2024-10-06_um_21.04.22_cdfafa4e.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am 26.09. war es soweit und das 2. re:Respekt hat stattgefunden.</p><p>Das Feedback für den Abend war durchweg positiv, sowohl von den Ehrenamtlichen, den Panelist*innen als auch vom Publikum. Und ich war absolut dankbar für diese tollen Menschen, die mit mir gemeinsam auf den Paneln waren. Da ich absolute Expert*innen eingeladen hatte und ich vergleichsweise deutlich weniger Moderationserfahrungen hatte, freute es mich umso mehr, wie ich auch da sehr viel positives Feedback erhalten hatte.</p><p>Mein Anspruch für die Moderation eines solchen Abends ist immer hoch. Vor allem wegen den Themen, vor allem aber auch, weil ein solcher Abend nicht zu schwer werden darf, damit sich die Leute nach der Veranstaltung nicht schlechter fühlen als sie erschienen sind. Gleichermaßen war es mir wichtig in der Vorbereitung und dem Briefing mit den Panelist*innen, dass diese sich mit mir auf der Bühne wohlfühlen würden.</p><p>Klar gab es auch Dinge, die dieses Mal nicht reingekommen sind, aber auch als Veranstaltungsleitung musste ich an gewissen Punkten Abstriche machen. Wegen fehlenden Kapazitäten und Ressourcen in den meisten Fällen. Oder es gab Feedback, weil bestimmte Themen für einzelne Teilnehmede aus dem Publikum gefehlt haben und ihnen andere Themen wiederum zu häufig thematisiert worden sind. Auch das gehört dazu zu lernen: Es kann kein 100% perfektes Event geben und ich kann nicht 100% alle Menschen in einem Raum glücklich machen. Das ist vor allem ein wichtiges Learning für mich persönlich.</p><p>Ich bin dankbar, für all die ehrenamtliche Unterstützung während des Events und habe viel dazu gelernt, was ich für die nächsten Events auf jeden Fall mitnehmen möchte. Ein Auszug davon wäre:</p><ul><li><p>noch stärkere Werbung, dass Dolmetschende dabei sind und der Veranstaltungsort barrierefrei ist.</p></li><li><p>noch stärker lokale Medien &amp; Politik anfragen (es kam tatsächlich trotz mehrmaliger E-Mails niemand, was ich ultra schade fand).</p></li><li><p>noch stärker Werbung für Kooperationspartner*innenschaften machen</p></li><li><p>Awareness-Konzept überdenken (Awareness nicht nur für das Publikum und die Panelist*innen, sondern auch für die Ehrenamtlichen und mich selbst)</p></li><li><p>Ehrenamtliche noch detaillierter vorab briefen und auch genaue Abläufe in bestimmten Bereichen (Kasse, Abbau usw.) bereits vorab kommunizieren (vor allem, wenn man ihnen ein genaues Brief zuschickt und alle es vor Erscheinen zum Event gelesen haben)</p></li><li><p>Versicherungen für solche Veranstaltungen als Veranstalter*in lassen sich auch super kurzfristig abschließen.</p></li><li><p>Viele Panelist*innen brauchen auch kein volles Backstage-Programm und sind einfach froh, wenn sie angemessen bezahlt, ihre spezifischen Bedarfe vorab abgefragt und die Abläufe des Abends transparent mit ihnen geteilt werden.</p></li><li><p>die Veranstaltung hätte ruhig etwas später beginnen können, wahrscheinlich so ab 18:30 oder 19.00 Uhr</p></li><li><p>eigene Ressourcen besser einplanen, damit eben auch Kapazitäten für Q&amp;As am Abend noch vorhanden sind</p></li></ul><p>Die monatelange Vorbereitung hat sich definitiv gelohnt. Die Anspannung war beispielsweise deutlich niedriger als bei der TINCON, wobei die Erschöpfung bereits nach dem Ende des 2. Panels schnell eingesetzt hatte. Nichtdestotrotz war es ein tolles Event</p><p>Danke auch an dieser Stelle nochmal an die Riccardo-Simonetti-Initiative e.V. und Riccardo-Simonetti für die anhaltende Unterstützung. Und auch danke an den Kulturbunker in Köln-Mülheim für die tolle Unterstützung in der Vorbereitung zum Event.</p><p>Aktuell muss ich mich zurückhalten, denn ich sprudle bereits vor vielen neuen Ideen, wie das nächste re:Respekt 2025 aussehen kann. Ich halte euch am Laufenden :)</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Kommende Termine</h2><p>Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:</p><ul><li><p>23. November 2024 - Workshop an der Uni Bonn zum Thema &quot;Machtstrukturen, Diskriminierungsebenen und intersektionale Lebensrealitäten im Gesundheitswesen&quot;</p></li><li><p>05. Dezember 2024 - Blocker externer Workshop in Frankfurt am Main</p></li><li><p>20. Januar 2025 - Eigener Stand beim TBA</p></li><li><p>12. Februar 2025 - Blocker externer Online-Workshop zum Thema Adultismus</p></li></ul><p>Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:</p><ul><li><p><strong>Vorstellung und Funktionalität von Queermed</strong></p></li><li><p><strong>Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Sensibilisierte Gesundheitsversorgung</strong></p></li><li><p><strong>Patient*innenempowerment</strong></p></li><li><p><strong>Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen</strong></p></li><li><p><strong>Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens</strong></p></li><li><p><strong>Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen</strong></p></li><li><p><strong>Empowerment von Kindern und Jugendlichen / &quot;Das erste Mal allein beim Arzt&quot;</strong></p></li><li><p><strong>(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen</strong></p></li></ul><p>Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Kooperationen (unbezahlte Werbung)</h2><p>Die Arbeit wäre nicht so toll, gäbe es nicht tolle Menschen an meiner Seite, die mich zusätzlich unterstützen würden. Tatsächlich kommen auch mal Firmen und Freelancer*innen auf mich zu um ihre Expertise und Können für Queermed einzusetzen. Wie die Zusammenarbeit aussieht, ist jedes Mal völlig unterschiedlich. Es braucht auf jeden Fall diese Unterstützung, damit Queermeds Arbeit weiter verbessert und sichtbarer wird.</p><p>Das hier sind die zwei letzten <a href="https://queermed-deutschland.de/kooperationen/">Kooperationspartner*innenschaften</a>, die auf der Website veröffentlicht wurden:</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b/uploads/images/jzom4sxc2h/fGXBnVSUSVsoo8lQdSBJ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://www.janarodenbusch.de/"><strong>Jana Rodenbusch</strong></a></p><p><strong>Jana Rodenbusch ist Fotografin und erzählt gerne Geschichten mit ihren Bildern. Sie unterstützt Queermed seit 2024 in der Öffentlichkeitsarbeit mit Fotoaufnahmen und bei allen Themen rund um visuelles Branding &amp; Storytelling.</strong></p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fqueermed-deutschland.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F10%2Fnach-morgen-logo.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8f599dbc29284ff7890daeacd8151009" alt="Nach morgen Logo"/><p><a href="https://nachmorgen.de/"><strong>Nach Morgen</strong></a></p><p><strong>nach morgen ist ein unabhängiges, queer-geführtes Designstudio aus Köln, das sich auf die Bereiche (digitale) Produkt- und Markenentwicklung für Auftraggeber:innen aus dem öffentlichen und privaten Sektor spezialisiert. nach morgen unterstützt Queermed seit Sommer 2024 bei Fragen rund um Corporate Design und Marketing – und bei allem, was noch so in Zukunft anstehen mag.</strong></p><p></p><p>Falls ihr denkt, dass ihr Queermed bei einem wichtigen Thema unterstützen könnt, was noch nicht auf der Kooperationsseite vertreten ist, dann meldet euch an diesem Fall an <a href="mailto:kooperation@queermed-deutschland.de">kooperation@queermed-deutschland.de</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Reminder: Bei all der Arbeit und den tollen Events, leider auch weiterhin dieses Problem: Finanzielle Bedarfe für 2024 / 2025 zu 32% gedeckt:</h2><p>Leider gibt es immer noch keine ausreichende Finanzierung für alle geplanten Vorhaben. Im schlimmsten Fall könnte das dazu führen, dass die Arbeit bei Queermed eingeschränkt und runtergefahren werden muss, da die notwendigen Kosten auf jeden Fall gedeckt werden müssen und alle angefragten, zusätzlichen Bedarfe leider unerfüllt bleiben.</p><p>Eine ganze Auflistung und den aktuellen stand findet ihr auf <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">betterplace</a>. Teilt gerne den Link und spendet falls es gerade eine Möglichkeit für euch ist.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>94 (+6) Newsletter-Abonennt*innen und 70 (-1) Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem bei den Abonnent*innen haben wir im Vergleich zum vorherigen Monat einen deutlichen Anstieg. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b/uploads/images/zjcghb5hjm/WhatsApp_Bild_2024-10-06_um_20.41.08_76062a9f.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b</link>
      <guid isPermaLink="false">fbed6339-c9a1-432e-8a7c-6b5d57301a0b</guid>
      <pubDate>Sun, 06 Oct 2024 19:29:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verantwortung, Eigenlob und ein langer Atem]]></title>
      <description><![CDATA[Ein langer Atem ist notwendig, vor allem in der aktuellen politischen Lage als auch tagtäglich bei Queermed und den Menschen, mit denen wir tagtäglich direkt oder...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier)</p><p>In meinen Augen wurde bereits sehr viel zu den letzten politischen Ereignissen in äußerster Detaillreiche geschrieben und gesagt und es gibt weitaus mehr Menschen mit höherer Expertise als ich sie inne habe oder jemals noch inne haben könnte. Deshalb heißt es für mich, weiter zu machen, sich weiter solidarisch gemeinsam mit anderen Menschen und Organisationen dafür einsetzen, dass wir alle hier ein respektvolles Leben führen können. Passt aufeinander auf, hört einander zu, reflektiert euch selbst und überarbeitet euch nicht bei all den Themen und Aufgaben, die alle anstehen.</p><p>In diesem Sinne: Lasst uns in den Newsletter für diesen Monat einsteigen:</p><hr aria-hidden="true"/><p>Immer wieder werde ich überrascht angeschaut, wenn ich erzähle, dass ich Queermed neben meiner hauptberuflichen Lohnarbeit betreibe und ob ich nicht endlich Leute einstellen möchte:</p><p>Ein schöner Gedanke, nur leider hat Queermed nicht annähernd genug “Einnahmen” (Spenden, Steadymitgliedschaften, Honorare, Förderungen), als dass das möglich wäre. Wobei ich auch immer wieder spontane Bewerbungen bekomme. Als Assistenz für die Rezeption zum Beispiel oder auch für unbezahlte Praktika. Das ist eine große Ehre und auch immer wieder unglaublich, dass Queermed als so große Organisation wahrgenommen wird. Gleichzeitig ist es nach wie vor meine Aufgabe, die Finanzen so weit zu verbessern, dass eine langfristige Anstellung von mindestens 1-2 Personen auf Minijob-Basis möglich ist. Angesichts der Tatsache, dass auch im Internet derzeit sehr viele Spendenaufrufe auch für Privatpersonen laufen, ist das Spendenaufkommen über die Sommermonate (wie jedes Jahr) stark zurückgegangen.</p><p>Deshalb ist es gut, dass Queermed nicht nur auf Spenden angewiesen ist, sondern auch auf regelmäßige und damit planbare Unterstützung wie Steady-Mitgliedschaften! Danke also an alle, die die Arbeit von Queermed bisher unterstützt haben! Es fehlt zwar noch etwas, aber es ist auf jeden Fall schon eine große Summe, die dazu beiträgt, dass einige Kosten bereits gedeckt werden können. Für die zweite Jahreshälfte gab es eine kleine Förderung der Schachtsiek-Stiftung, die ehrlicherweise doch deutlich kleiner ausgefallen ist als erhofft (falls ihr die <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/pressemitteilung-queermed-foerderung-von-schachtsiek-stiftung-erhalten/">Pressemitteilung </a>dazu schon gelesen habt). Diese Förderung wird auch zum jetzigen Stand nur bis zum Jahresende laufen und es ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar, ob diese in irgendeiner Weise weitergeführt wird.</p><p>Ein Angebot, das ich in Zukunft verstärkt fördern möchte, ist das Thema Workshops und Vorträge. Ich habe den Eindruck, dass es nach wie vor ein großes Interesse an Online-Veranstaltungen gibt, zumal diese oft viel einfacher und barrierefreier gestaltet werden können als Offline-Veranstaltungen. Daher plane ich, ab Ende des Jahres eigene Online-Veranstaltungen zu verschiedenen Themen anzubieten.</p><p>Hier muss ich aber noch recherchieren, wie man den Anmeldeprozess und auch die Bewerbung solcher Veranstaltungen etwas automatisieren kann, um nicht zu viel Aufwand zu generieren.</p><p>Es sollen verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Sowohl an Patient*innen als auch an Praktizierende. Aber auch Themen, die nicht primär mit der Gesundheitsversorgung zu tun haben, sollen berücksichtigt werden. Wer bereits Themenwünsche hat, kann sich gerne an diese E-Mail wenden!</p><p>Auf Queermeds Website unter</p><p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Queermed spricht</a></p><p>findet ihr alle aktuellen und vergangenen Veranstaltungen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZXdpazFvcmV0Y3B4MjU1NGttcGt0d3JsODk3ZzBrMmZnM2Z1aWlnbSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FekY8JdlX7FqQTbteE7%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0d175017510d4b458d5ea222f7cb542c" alt="Book GIF by Lily Williams"/><p>Gestern durfte ich für die FUMA ein Webinar zum Thema “Diversitätssensible Gesundheitsversorgung von Jugendlichen” halten. Solche Veranstaltungen zeigen mir durch die rege Teilnahme, dass sich viele Menschen für diese Themen interessieren und lernen wollen.</p><p>Und nun zu den kommenden Queermed-Veranstaltungen, die im Moment viel Vorbereitungszeit und damit viel meiner Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen:</p><p></p><h3>Einladung (Anmeldeschluss 04.09. 12.00 Uhr!) Online-Talk 05.09.2024: Let&#39;s talk about... Gesundheit und Gerechtigkeit. Medizinische Versorgung Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt</h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a/uploads/images/lesj4tieup/csm_Online-Talk_05.09.2024_3_11cee34c97.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Veranstaltungstext:</strong> Wir brauchen in Deutschland eine nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung. Rechte Gewalt verursacht nicht nur körperliche Verletzungen, sondern hinterlässt auch tiefe seelische Wunden. Viele Betroffene müssen die Erfahrung machen, dass ihnen nicht mit der notwendigen Sensibilität und Unterstützung begegnet wird. Über dies erfahren die betroffenen Menschen in Praxen, Kliniken und Versorgungseinrichtungen, an die sie sich nach Gewalterfahrungen wenden, leider häufig zusätzlich Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus und/oder weitere Diskriminierungen.</p><p>Im Gespräch mit Sara Grzybek von <a href="https://queermed-deutschland.de/">Queermed Deutschland</a>, Dr. Monika Rosenbaum vom <a href="https://www.netzwerk-nrw.de/netzwerk-buero/">NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW</a>, Dr. med. Sebastian Schink von <a href="https://www.armut-gesundheit.de/">Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.</a>, Jan-Robert Hildebrandt von der Opferberatung Rheinland wollen wir Bedarfe und Leerstellen diskutieren sowie positive Ansätze und stärkende Beispiele herausstellen.<br/><br/>Moderation: Das Team der Opferberatung Rheinland<br/><br/><em>Hinweis: Die Veranstaltung wird in deutscher Lautsprache stattfinden.</em></p><p><strong>Anmeldung bitte per Mail an: bildung@opferberatung-rheinland.de</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed auf der TinCon 2024 in Hamburg</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a/uploads/images/oabvp36pri/Screenshot_2024-09-04_090240.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dieses Jahr darf ich auch auf der TinCon 2024 am 18. und 19. September in Hamburg mit einem eigenen Talk zum Thema “Das erste Mal beim Arzt” dabei sein.</p><p>Für alle, die die TinCon nicht kennen: “Die TINCON (ursprünglich von: “Teenage Internetwork Conference”) wurde 2015 als gemeinnütziger Verein gegründet. Ziel der TINCON ist es, der jungen Generation, ihren digitalen Lebens- und Medienwelten, ihren Interessen und Anliegen zu mehr Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zu verhelfen.”</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Breaking News: Mareice Kaiser mit dabei beim re:Respekt am 26.09. !</h2><p>Falls ihr es schon mitbekommen habt, leider musste Denise M’baye aufgrund einer Doppelterminierung ihre Zusage leider wieder zurückziehen. Umso mehr freut es mich, dass ich recht kurzfristig Mareice Kaiser dazugewinnen konnte, die beim zweiten Panel dabei sein wird!</p><p>Falls ihr Mareice Kaiser noch nicht kennt:</p><p>Mareice Kaiser arbeitet als Journalistin, Autorin und Moderatorin in Berlin und im Internet. Sie scrollt, schreibt und spricht zu Themen wie Arbeit, Muttersein, Gerechtigkeit als auch Zugänge und Inklusion. Mareice schrieb mehrere Bücher, unter anderem &quot;Alles inklusive&quot;, &quot;Das Unwohlsein der modernen Mutter&quot; und &quot;WIE VIEL - Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht&quot;. Gleichzeitig war sie Co-Autorin mehrere Bücher wie &quot;Nicht nur Mütter waren schwanger&quot;, &quot;von Kinderkriegen&quot; und &quot;Bist du behindert oder was?&quot;. 2014 hat sie den Kaiserinnenblog ins Leben gerufen, wo Mütter über ihre Erfahrungen als Elternsein sprechen.</p><p>Eine zweite freudige Botschaft ist: Queermed wird beim re:Respekt unterstützt und zwar von der <a href="https://riccardosimonetti-initiative.com/">Riccardo-Simonetti-Initiative</a>!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a/uploads/images/pm37rtdqxu/Download.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zur Initiative: &quot;Die Riccardo Simonetti Initiative ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Aufklärungsarbeit zu leisten, Informationen zu vermitteln und Sichtbarkeit für marginalisierte und benachteiligte Personengruppen in der Gesellschaft zu schaffen. Ziel der Initiative ist es, Menschen sowohl online als auch offline aufzuklären. Gleichzeitig wird der Verein bestehende Organisationen unterstützen - mit finanziellen Mitteln, aber auch mit Know-how.&quot;</p><p></p><p>Ein detailliertes FAQ zur Veranstaltung mit allen Infos findet ihr hier auf dem Queermedblog:</p><a href="https://queermed-deutschland.de/blog/einladung-re-respekt-2024/">https://queermed-deutschland.de/blog/einladung-re-respekt-2024/</a><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a/uploads/images/4yzf5tvtmd/240806_QUEER_Poster_Veranstaltung_DRUCK_neu.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Holt euch jetzt noch euer Ticket, wir können nicht garantieren, dass wir an der Abendkasse ein ausreichendes Kontigent zur Verfügung haben werden!</p><p></p><p><a href="https://rausgegangen.de/events/rerespekt-0/">Ticket kaufen</a></p><p></p><p></p><p>Bei der ganzen Arbeit ist es auch für mich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, dass es doch recht viel Arbeit, Zeit, Expertise und Erfahrungen, die ich in diese ganzen Projekte und Aufgaben einplane. Und dass es vielleicht nicht immer direkt verbal gefeedbackt wird, merke ich doch, dass es bei vielen Menschen ankommt. Auch das ist wichtig. Nicht nur bei ehrenamtlicher Arbeit. Auch die eigene Arbeit anzuerkennen ist eine wichtige Aufgabe, gerade wenn die meiste Arbeit über das Jahr hinweg doch alleine über den Laptop stattfindet. Und 3 ½ Jahre, so lange läuft nämlich Queermed schon, ist schon eine kleine Weile. Und die Resonanz zu Queermed ist komplett anders als noch zu Beginn. Deutlich positiver, hoffnungsvoller. Weil eben auch Queermed deutlich mehr Unterstützung leisten kann. Weil ich über Queermed viel Feedback und Erfahrungen sammeln konnte, die ich alle wieder zurück in das Projekt habe miteinfließen lassen. Ich hoffe dennoch, dass die Arbeit in den kommenden Monaten noch mehr Menschen erreichen kann und folglich auch unterstützen kann. Auch, dass immer mehr Menschen diesen Newsletter lesen, ist einfach toll.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZDVrdm12ZW5mYW1pZWZoZmNmcHJ4bzJjYzF0c2Rxb3lvMHZ3ZzFrNCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FXtvIJVzWNS7bAw5l44%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bfb37a308bbac885ca26dd9d29ffbe17" alt="Talk Talking To Yourself GIF by The Challenge"/><hr aria-hidden="true"/><h2>Reminder: Bei all der Arbeit und den tollen Events, leider auch weiterhin dieses Problem: Finanzielle Bedarfe für 2024 / 2025 zu 29% gedeckt:</h2><p>Leider gibt es immer noch keine ausreichende Finanzierung für alle geplanten Vorhaben. Im schlimmsten Fall könnte das dazu führen, dass die Arbeit bei Queermed eingeschränkt und runtergefahren werden muss, da die notwendigen Kosten auf jeden Fall gedeckt werden müssen und alle angefragten, zusätzlichen Bedarfe leider unerfüllt bleiben. Zu den anstehenden Kosten für das kommende Jahr:</p><ul><li><p><strong>Queermeds 2. re:Respekt Veranstaltung:</strong> Das <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/rerespekt-ein-abend-voller-empowerment/"><strong>1. re:Respekt Event</strong></a> war schon ein voller Erfolg! Damit wir dieses Event dieses Jahr entsprechend noch mit besten Voraussetzungen auf die Beine stellen können, braucht es finanziellen Support für eine Location, angemessene Panelist*innenhonorare, Fotobegleitung vom Event, ein Awareness-Team, Werbung, Material vor Ort, Getränke, Gebühren usw. <strong>Benötigte Summe: 10.000€</strong></p></li><li><p><strong>Schaffung bezahlte Geschäftsführungsstelle 2025: </strong>Damit die Geschäftsführung mehr Zeit in die Arbeit von Queermed investieren kann, braucht sie*er eine bezahlte Stelle um nicht in eine prekäre finanzielle Situation zu geraten. Die benötigte Summe wäre ein Jahresgehalt auf Minijob-Basis. <strong>Benötigte Summe: 10.000€</strong></p></li><li><p><strong>2. Auflage des </strong><a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/"><strong>Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen</strong></a><strong>: </strong>Nach dem extrem positiven Feedback zur 1. Auflage soll der Leitfaden in einer folgenden Auflage erweitert werden. Das benötigt erneute Unterstützung von der Designerin. <strong>Benötigte Summe: ~ 6.000€</strong></p></li><li><p><strong>Übersetzungen des Leitfadens in Englisch / Russisch / Ukrainisch / Französisch: </strong>Jede Übersetzung muss noch mach fachlich geprüft werden, das Design für die jeweilige Sprache muss angepasst werden. Dazu auch wieder Druck- und Versandkosten. <strong>Benötigte Summe: 20.000 € </strong></p></li><li><p><strong>Verwaltungskosten 2025: </strong>Damit können alle laufenden Kosten wie Website, Bank und ähnliche Themen für ein Jahr gedeckt werden.<strong> Benötigte Summe: 600€</strong></p></li></ul><p>Eine ganze Auflistung und den aktuellen stand findet ihr auf <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">betterplace</a>. Teilt gerne den Link und spendet falls es gerade eine Möglichkeit für euch ist.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>ASK ME ANYTHING - Newsletter Edition</h2><p>Da diese Rubrik auf Instagram in den Stories immer wieder positive Resonanz erfährt, wollte ich auch hier anbieten, dass ihr eure Fragen an mich stellen könnt, die ich gerne im nächsten Newsletter beantworten werde. Antwortet einfach auf diese E-Mail mit eurer Frage. Und keine Sorge, das passiert alles anonym. Ich werde nur die Frage posten und darunter meine Antwort setzen. Also los gehts! Schreibt drauf los :)</p><p></p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExcHFwcWc2dDI4OGY4ZWdwZ3p6N29nYXM5bG52MmY4ZGR6Z3kzOWdnOSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fl0HlBO7eyXzSZkJri%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bdb13ec56f387810f5e6ad98403e53a1" alt="TV gif. Chris O&#39;Dowd as Seán in Moone Boy sits on a front step beside an old suitcase and looks down at his watch in exasperation."/><hr aria-hidden="true"/><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><h4>Steady Support</h4><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>87 Newsletter-Abonennt*innen und 71 Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem bei den Abonnent*innen haben wir im Vergleich zum vorherigen Monat einen deutlichen Anstieg. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZXdpazFvcmV0Y3B4MjU1NGttcGt0d3JsODk3ZzBrMmZnM2Z1aWlnbSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FekY8JdlX7FqQTbteE7%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=d16073e4d8aa01f9f94c3e17216c612d" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a</link>
      <guid isPermaLink="false">a3d9a5ea-1897-4bd7-ac7c-88c3ced3734a</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Sep 2024 07:36:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Prides, Events und Grenzen]]></title>
      <description><![CDATA[Steady Support Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen. Aktuell haben wir 82…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Steady Support</h2><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir <strong>82 Newsletter-Abonennt*innen und 71 Steady-Mitglieder</strong>, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Vor allem bei den Abonnent*innen haben wir im Vergleich zum vorherigen Monat einen deutlichen Anstieg. Also hallo und herzlich Willkommen!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMTFvbXkwcHhzZjFibmZxNTU1OWJxdDJxZHJpaXowazN1MHhoeXFmOCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fx4dS8uOkeEFdxvV1nz%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0b104f60ca66140eec7017f8a9a453cf" alt="Best Friends Thank You GIF by Best Friends Animal Society"/><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed auf dem Hamburger Spektakel</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d9fe929b-fcf3-431f-9953-fc553006704a/uploads/images/rpvwjwtdqi/WhatsApp_Bild_2024-08-12_um_08.22.08_3908c882.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Anfang August wurde Queermed auf den Alternativen Pride in Hamburg, dem Spektakel eingeladen. Dieser Einladung bin ich gefolgt. </p><p>Kurz zusammengefasst: Ich hätte mir mehr politische Themen gewünscht und auch vorab gerne gewusst, dass das Event sehr partylastig wird. Was mir vor der Zusage nicht so klar war. Dementsprechend saß ich die meiste Zeit am Stand und es kamen über mehrere Stunden nur vereinzelt Leute an den Stand. Erst danach erhielt ich auch das Feedback, dass viele nicht wussten, dass Queermed auf dem Spektakel sei. Für die erste und einzige Pride-Veranstaltung dieses Jahr für Queermed war das dann eher suboptimal, aber dennoch war ich froh, dass ich der Einladung nachgekommen bin.</p><p>Dennoch habe ich mein Feedback zur Veranstaltung an die Veranstaltenden weitergegeben. Ich finde es wichtig, solche Informationen mitzugeben, zumal sie hoffentlich nächstes Jahr eine weitere Veranstaltung auf die Beine stellen wollen. </p><h2>Queermed auf Prides?</h2><p>Die Einladung zum Spektakel war nicht die einzige Pride-Veranstaltung, zu dieser Queermed eingeladen wurde. Jedoch mussten viele andere Einladungen leider abgelehnt werden. Da ich neben Queermed immer noch einer Vollzeitlohnarbeit nachgehen muss, kann ich leider nur sehr eingeschränkt auf Prides gehen, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würden zwecks Anreise und Anwesenheit. Zwar gibt es mittlerweile ein Team an Ehrenamtlichen für die Events, jedoch haben diese auch Verpflichtungen wie Lohnarbeit, Carearbeit und co. Es sind in den vergangenen Wochen einige Ehrenamtliche dazugekommen, weswegen die Hoffnung da ist, dass es nächstes Jahr vielleicht möglich sein kann, auf 1-2 mehr Prides mit einem Stand dabei zu sein. </p><p>Gleichzeitig habe ich einige Pride - Veranstaltungen abgesagt, weil die Rahmenbedingungen nicht meinen moralischen Vorstellungen entsprach. Beispielsweise gab es eine erneute Einladung nach Berlin, die aber vor Ort bei einem Medium hätte stattfinden müssen, was regelmäßig für seine queerfeindliche Hetze in seinen eigenen Formaten bekannt ist. Warum ein Verein so einen Veranstaltungsort benutzen möchte, weiß ich leider nicht. Auch die Tatsache, dass dieses Medium eine eigene ”Queer Gruppe” im Unternehmen hat, ist für mich kein Beweis, dass dieses Medium es ernst meint. Natürlich setze ich mit bestimmten Ablehnungen auf Einladungen ein Zeichen und weiß, dass ich trotz des wichtigen Themas deutlich seltener zu Events eingeladen werde als Influencer*innen, Conent Creator*innen oder Aktivist*innen, die vielleicht einen anderen moralischen Kompass haben. Und vielleicht auch finanziell abhängiger sind (wobei sehr viele Panels und Einladungen darauf abzielen, dass ich die Kosten von Reise, Übernachtung und Arbeit auf der Bühne selbst bezahle bzw. unentgeltlich mache). </p><p>Nichtdestotrotz möchte ich euch gerne noch ein paar Veranstaltungstipps geben, wo ihr Queermed dieses Jahr noch sehen werdet: </p><h3>Queermed bei der FUMA </h3><p>Am 3. September darf ich bei der FUMA ein Online-Webinar zum Thema “Diversitätssensible Gesundheitsversorgung bei Jugendlichen” geben. Alle <a href="https://www.gender-nrw.de/veranstaltungen/diversitaetssensible-gesundheitsversorgung/">Informationen hierzu auf der Veranstaltungsseite</a>, der Anmeldeschluss ist der 27.August 2024</p><h3>Queermed auf der TinCon 2024 in Hamburg</h3><p>Dieses Jahr darf ich auch auf der TinCon 2024 am 18. / 19. September in Hamburg sein mit einem eigenen Talk zum Thema <a href="https://tincon.org/event/hamburg24/das-erste-mal-allein-beim-arzt">“Das erste Mal beim Arzt”.</a> </p><p>Wer die TinCon nicht kennt: “Die TINCON (ursprünglich von: “Teenage Internetwork Conference”) wurde 2015 als gemeinnützige Organisation gegründet. Das Ziel der TINCON ist es, der jungen Generation, ihren digitalen Lebens- und Medienwelten, ihren Interessen und Anliegen zu größerer Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zu verhelfen.”</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Queermed Teil des Forschungskompass</h2><p>Wisst ihr was der Forschungskompass ist? </p><p>“Das Projekt KOMMIT wird durchgeführt von einem Team aus Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und ihnen nahestehenden Personen sowie Forschenden. Gemeinsam engagiert sich diese Menschen im sogenannten Trialogischen Zentrumsrat des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit (DZPG). Eben dieses Gremium gestaltet den gesamten Prozess vom Start der Online-Beteiligung hin zur Erstellung und Veröffentlichung des Forschungskompass Mentale Gesundheit.  Es gibt darüber hinaus auch ein Gremium mit jungen Erwachsenen. Diese gestalten insbesondere den Bereich „Junge Erwachsene“ mit.</p><p>Der Forschungskompass Mentale Gesundheit ist eine Liste, die jene Themen beinhalten wird, die während dieser Beteiligung gesammelt und abgestimmt werden. Es können Themen rund um die Ausbildung der Praktizierenden, als auch die Präventionsarbeit in der Gesellschaft sein. Die Liste mit den relevanten Themen für Betroffene und Nahestehende soll – wie ein Kompass – der Forschung die Richtung zu nutzerorientierten Themen weisen.</p><p>Denn das aktuelle Problem in Deutschland ist, dass es keine wirklichen Richtlinien gibt, wonach geforscht wird. Häufig entscheiden dann nur persönliche Interessen oder finanzielle Mittel (…)”</p><p>Die ganze <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/pressemitteilung-queermed-teil-des-forschungskompasses-2024/">Pressemitteilung findet ihr im Queermedblog</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Bücherempfehlungen für Q2</h2><p>Falls ihr es nicht schon gesehen habt auf Social Media: </p><p>Die neuen Quartalsempfehlungen für die Queermed-Bücherliste ist rausgegangen! In jedem Quartal erhaltet ihr hier ein Update zu den neuesten Büchern auf der Queermed-Leseliste! Alle empfohlenen Bücher wurden vorab selbst gelesen und privat erworben / erhalten. </p><p>Alle Bücher findet ihr wie immer auf der Website unter: <a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">Ressourcen -&gt; Bücherliste</a></p><p>Unter anderem dazu gekommen sind: </p><ul><li><p>Atkinson, Anthony B.:<em> Ungleichheit. Was wir dagegen tun können</em></p></li><li><p>Boerger, Angelina: <em>Kirmes im Kopf. Wie ich als Erwachsene herausfand, dass ich AD(H)S habe</em></p></li><li><p>Jamal, Lobna; Odabaşı, Mirza (Hg.):<em> Einwanderungsdeutschland. 1945 bis 2023</em></p></li><li><p>Laubinger, Ricardo Lenzi: <em>Und eisig weht der kalte Wind. Das Schicksal einer deutschen Sinti-Familie</em></p></li><li><p>Respons: <em>Was tun bei sexualisierter Gewalt?</em></p></li><li><p>Sow, Noah: <em>Deutschland Schwarz Weiß</em></p></li><li><p>Taylor, Yvette: <em>Working Class Queers. Time, Place and Politics</em></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Save the Date 26.09. Queermed lädt ein zu: Re:Respekt!</h2><p>Lasst uns über Respekt reden!<br/>Wir brauchen eine nachhaltige Veränderung im Umgang mit Patient*innen im Gesundheitswesen. Denn in Praxen und Kliniken erfahren Menschen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus und Bevormundung um nur einige Ismen zu nennen. Das muss aufhören. Wir weigern uns, dass weiterhin hinzunehmen. Dafür brauchen wir die kollektiven Kräfte von Patient*innen als auch Ärzt*innen und Therapeut*innen. Denn nur gemeinsam können wir für eine ganzheitliche Veränderung im Gesundheitswesen eintreten.</p><p>Ab <strong>18.00 Uhr  (Einlass ab 17:30 Uhr) am 26.09.2024</strong> im Kulturbunker in Köln-Mülheim sprechen wir gemeinsam über unsere Erfahrungen, Bedürfnisse und Forderungen, die wir ans Gesundheitswesen haben.</p><p>Es wird zwei Panels geben mit unterschiedlichen Themen und unterschiedlichen Gäst*innen.</p><p><strong>Panel 1: Bevormundung, Selbstdiagnose und Stigmatisierung bei psychischen Gesundheitsproblemen</strong></p><p>Panelist*innen: Stephanie Cuff-Schöttle (Diplom-Psychologin), Olivier David (Autor, Journalist, Kolumnist), Fatima Remli (Autorin, Menschenrechtsaktivistin)</p><p><strong>Panel 2: Empowerment von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Gesundheitsversorgung</strong></p><p>Panelist*innen: Oyindamola Alashe (Autorin, Journalistin), Denise M’Baye (Schauspielerin, Sängerin), Thomas Spies (Dozent, Lehrkraft)</p><p><strong>Moderation:</strong> Sara Grzybek (Autor*in, Gründer*in Queermed)</p><p><strong>Hinweis:</strong> Die Veranstaltung wird in deutscher Lautsprache stattfinden. Gleichzeitig wird es eine Gebärdendolmetschung in DGS geben.</p><p>Den Link zu den Tickets findet ihr, indem ihr auf das Bild klickt (der Link führt zu rausgegangen.de) </p><a href="https://rausgegangen.de/events/rerespekt-0/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d9fe929b-fcf3-431f-9953-fc553006704a/uploads/images/vqfwta22gj/240802_QUEER_Bannerr_Veranstaltung_E1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="" data-link="https://rausgegangen.de/events/rerespekt-0/"/></a><hr aria-hidden="true"/><h2>Bei all der Arbeit und den tollen Events, leider auch weiterhin dieses Problem: Finanzielle Bedarfe für 2024 / 2025 zu 27% gedeckt: </h2><p>Leider gibt es immer noch keine ausreichende Finanzierung für alle geplanten Vorhaben. Im schlimmsten Fall könnte das dazu führen, dass die Arbeit bei Queermed eingeschränkt und runtergefahren werden muss, da die notwendigen Kosten auf jeden Fall gedeckt werden müssen und alle angefragten, zusätzlichen Bedarfe leider unerfüllt bleiben. Zu den anstehenden Kosten für das kommende Jahr: </p><ul><li><p><strong>Queermeds 2. re:Respekt Veranstaltung:</strong> Das <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/rerespekt-ein-abend-voller-empowerment/"><strong>1. re:Respekt Event</strong></a> war schon ein voller Erfolg! Damit wir dieses Event dieses Jahr entsprechend noch mit besten Voraussetzungen auf die Beine stellen können, braucht es finanziellen Support für eine Location, angemessene Panelist*innenhonorare, Fotobegleitung vom Event, ein Awareness-Team, Werbung, Material vor Ort, Getränke, Gebühren usw. <strong>Benötigte Summe: 10.000€</strong></p></li><li><p><strong>Schaffung bezahlte Geschäftsführungsstelle 2025: </strong>Damit die Geschäftsführung mehr Zeit in die Arbeit von Queermed investieren kann, braucht sie*er eine bezahlte Stelle um nicht in eine prekäre finanzielle Situation zu geraten. Die benötigte Summe wäre ein Jahresgehalt auf Minijob-Basis. <strong>Benötigte Summe: 10.000€</strong></p></li><li><p><strong>2. Auflage des </strong><a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/"><strong>Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen</strong></a><strong>: </strong>Nach dem extrem positiven Feedback zur 1. Auflage soll der Leitfaden in einer folgenden Auflage erweitert werden. Das benötigt erneute Unterstützung von der Designerin. <strong>Benötigte Summe: ~ 6.000€</strong></p></li><li><p><strong>Übersetzungen des Leitfadens in Englisch / Russisch / Ukrainisch / Französisch: </strong>Jede Übersetzung muss noch mach fachlich geprüft werden, das Design für die jeweilige Sprache muss angepasst werden. Dazu auch wieder Druck- und Versandkosten. <strong>Benötigte Summe: 20.000 € </strong></p></li><li><p><strong>Verwaltungskosten 2025: </strong>Damit können alle laufenden Kosten wie Website, Bank und ähnliche Themen für ein Jahr gedeckt werden.<strong> Benötigte Summe: 600€</strong></p></li></ul><p>Eine ganze Auflistung und den aktuellen stand findet ihr auf <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">betterplace</a>. Teilt gerne den Link und spendet falls es gerade eine Möglichkeit für euch ist. </p><hr aria-hidden="true"/><p></p><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMTFvbXkwcHhzZjFibmZxNTU1OWJxdDJxZHJpaXowazN1MHhoeXFmOCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fx4dS8uOkeEFdxvV1nz%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=91aca9642f7b2965efcff0da05114445" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/d9fe929b-fcf3-431f-9953-fc553006704a</link>
      <guid isPermaLink="false">d9fe929b-fcf3-431f-9953-fc553006704a</guid>
      <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 07:48:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Powersommer? - Korrigiert]]></title>
      <description><![CDATA[(entschuldigt bitte die erneute Zusendung. Im letzte Newsletter hat leider eine Unterüberschrift und ein überarbeitetes Unterkapitel gefehlt. Anbei die korrigierte…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Powersommer?</h1><hr aria-hidden="true"/><p>Jaaaaa, es ist leider nicht mehr rechtzeitig zum Juni rausgegangen. Entschuldigt bitte! Der Juni war aus privaten Gründen ein riesiges Chaos. Hiermit melde ich mich mit dem neuesten Queermed Newsletter und hoffe es geht euch gut. &lt;3</p><h2>Steady Support</h2><p>Danke an alle, die den Newsletter fleißig mitlesen und darüber hinaus Queermed über Mitgliedschaften unterstützen.</p><p>Aktuell haben wir 58 Newsletter-Abonennt*innen und 69 Steady-Mitglieder, die ebenfalls den Newsletter erhalten. Leider sind die Mitgliedschaften im letzten Monat zurückgegangen. Natürlich habe ich Feedback eingeholt, weil ich gerne wissen möchte, was besser gemacht werden könnte. Aber es war in allen Fällen ein finanzielles Thema. Was absolut verständlich ist. Schaut immer zuerst auf eure Bedarfe. Umso mehr bin ich dankbar, wenn Menschen Queermed auf irgendeine Weise unterstützen möchten.</p><p>Kleiner Hinweis: Aktuell gibt es noch eine Menge an Kinderstark- / Teenstark Magazinen, die neue Mitglieder zusätzlich zu allen bisherigen Dankeschöns erhalten. Dies würde bis Ende Monat laufen. Ansonsten würde ich, weil die Magazine natürlich auch älter werden, die Magazine an alle aktuellen Mitglieder verlosen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExdGxsaXc5bGRwYXQ3cW94MWFua3pyNjY5NWU2NnRvZDV2aXVxYXR4YSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FxUA7aN1MTCZx97V1Ic%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=abc4d6c04c915d5ae71d2d02ccd72e6a" alt="Celebrity gif. Against a solid pink background, Iliza Shlesinger takes an exaggerated bow. Text, &quot;Thank you.&quot;"/><h2>Happy Pride Month?</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9a5f3516-0058-4dd5-a6ab-0ec6b21953bd/uploads/images/isjepfxpe2/Pride_month_2024.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der Pride Month hat letzten Monat offiziell begonnen (wobei die CSDs deutschlandweit seit Mai bis in den Spätsommer gehen) und natürlich ist das Thema Rainbow-Washing wieder mehr in den Vordergrund gerückt.</p><p>In diesem Sinne habe ich auch sehr lange überlegt ob ich überhaupt Firmenkooperationen ein gehen möchte. Vor allem, weil ich in der Vergangenheit noch bevor jemals etwas öffentlich wurde bereits sehr schlechte Erfahrungen im Kontakt mit Firmen hatte. Denn natürlich sind sehr viele Firmen danach aus, viele Vorteile aus diesen Kooperationen zu ziehen. Damit sie am Ende des Tages besser dastehen als zuvor. Deshalb gehört vor der Veröffentlichung einer Kooperation mit einer kommerziell agierenden Firma sehr viel Vorbereitungsarbeit. Irgendwie ironisch, dass ich direkt damit ins nächste Thema überleiten werde.</p><h2>Die erste offizielle Firmenkooperation</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9a5f3516-0058-4dd5-a6ab-0ec6b21953bd/uploads/images/4h4ft4qujc/Screenshot_2024-07-02_092245.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht haben einige es schon bereits mitbekommen, aber Queermed und Doctolib haben vergangenen Monat eine Kooperation gestartet. Bisher wurde über einen Monat lang Werbung über deren Desktop-Startseite gemacht und auf ihrer App. Darüber hinaus kam ein Blogartikel für ihren B2B-Bereich raus, wo nochmal auf sensibilisierte Gesundheitsversorgung eingegangen wurde. Seit gestern ist auch das Interview mit mir draußen, was ihr euch bei <a href="https://youtu.be/kWW1GhDLODc?si=U976-mlZklbMKlu1">Youtube in voller Länger </a>und auf Social Media in den kommenden Wochen in kleinen Reels anschauen könnt.</p><p>Was die Kampagne bisher gebracht hat? Queermed hat einen starken Anstieg an Website-Besuchenden gehabt. Dementsprechend gab es auch einen Anstieg an Empfehlungen. Sehr viele mussten aber wieder gelöscht werden, weil sie den im FAQ erwähnten Kriterien nicht entsprachen.</p><p>Zusätzlich wurde ich auch von Freund*innen als auch Menschen über Social Media darauf angesprochen. Was darüber hinaus feststellbar war? Eigentlich gar nichts mehr.</p><p>Mein Wunsch, dass vielleicht auch mehr Spenden reinkommen würden, hat sich leider nicht bestätigt. Aber es können nicht alle Ziele über solche Kampagnen erreicht werden, zumal der Spendenaufruf seitens Doctolib auch in keinem Wort eigenständig erwähnt worden ist. Dennoch muss ich erwähnen, dass die Ansprechpersonen den Fokus stark auf Queermed gelegt haben und ich auch einen sehr respektvollen Umgang erfahren habe. Die Leute waren interessiert, dazu zu lernen und vor allem, dass ich am Ende glücklich damit war, was veröffentlicht werden sollte.</p><p>Nach dieser Erfahrung bleibt es weiterhin für mich eine sehr individuelle Entscheidung, wann und welche Kooperationen eingegangen werden können. Denn ich weiß, dass Firmen sich auch gerne Organisationen aussuchen, die einfach Ja zu allem sagen, ohne wirklich zu schauen, was am Ende dabei raus kommt. Denn wenn Firmen auf gemeinnützige Organisationen zukommen kann das natürlich auch eine Art von Wertschätzung sein. Aber zu welchem Preis? Ich weiß, dass Queermed das Vertrauen von sehr sehr vielen Menschen genießt. Ein Vertrauen, was sich in keinster Weise mit Reichweite, Geld oder sonstigem aufwiegen lassen könnte. Und gerade Vertrauen finde ich ist absolut wichtig in aktuellen Zeiten. Denn wenn wir nicht anderen vertrauen können, wie können wir zusammen halten? Natürlich ist absolutes, nie hinterfragtes Vertrauen auch gefährlich. Aber ich denke jeden Tag daran, wenn ich für Queermed Entscheidungen treffen möchte. Denn ohne die Menschen da draußen, die auf sowas wie Queermed angewiesen sind, ist Queermed nichts wert. Erst ihr alle da draußen, die ihr Queermed nutzt, weiter empfehlt, Feedback gebt, spendet, und und und…. erst ihr sorgt dafür, dass Queermed zu dem geworden ist, was es heute nach mehr als drei Jahren ist. Und dafür bin ich unendlich dankbar.</p><p></p><h2>Recap: Preisverleihung beim Aktiv-Wettbwerb der BPB</h2><p>Einige von euch mögen es vielleicht schon über Social Media gesehen haben, aber Queermed wurde nun auch von der Bundeszentrale für Politische Bildung offiziell ausgezeichnet. Im Zuge des Aktivwettbewerbs des Jahrgangs 2023 hat Queermed eine einmalige Förderung von 8.000 ,-€ (bereits letztes Jahr) erhalten. Nun folgte die offizielle Preisverleihung und ein Workshop über ein Wochenende. <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/recap-ein-wochenende-mit-der-bpb-in-essen/">Den gesamten Recap könnt ihr im Queermedblog lesen</a>.</p><p><strong>📸 © bpb/bundesfoto/Frank Sonnenberg</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9a5f3516-0058-4dd5-a6ab-0ec6b21953bd/uploads/images/mrh5xkbr4g/240619_bpb_bundesfoto_FS-130.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Pressemitteilung: Queermed Teil der Kampagne &quot;Gerade jetzt!&quot;</h2><p>#GeradeJetztFuerAlle - Queermed Teil des Offenen Briefs für eine starke Demokratie ✊🏻<br/><br/>Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase für die Zukunft der Demokratie in Deutschland. In den aktuellen Haushaltsverhandlungen drohen drastische Kürzungen, die demokratisches Engagement massiv gefährden.<br/><br/>Mehr als 180 zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen deshalb den offenen Brief des Bündnisses &quot;Gerade-jetzt-für-Alle&quot; an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Abgeordneten des Bundestages. Der Appell: Die Förderung der politischen Bildung, der Kinder- und Jugendarbeit, der Freiwilligendienste und der Demokratieförderung darf nicht gestrichen, sondern muss verstetigt und ausgebaut werden.<br/><br/>Unsere Demokratie steht vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt, wo das Erstarken rechtsextremer Kräfte unsere demokratischen Werte bedroht, brauchen wir diese Angebote mehr denn je. Die Folgen von Kürzungen wären verheerend: Demokratieprojekte in Feuerwehren und Sportvereinen würden eingestellt, Präventionsprojekte an Schulen gestrichen und Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus geschlossen. Das würde die Zivilgesellschaft auf Jahrzehnte schwächen und unsere demokratische Kultur gefährden. ⚠<br/><br/>Die Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes, der Freiwilligendienste, der politischen Bildung und der großen Förderprogramme „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ muss sichergestellt und ausgebaut werden – jetzt und in Zukunft.<br/><br/><a href="https://weact.campact.de/petitions/demokratieforderung-in-gefahr-kurzungen-jetzt-stoppen-geradejetztfueralle">Macht mit, teilt den offenen Brief und unterschreibt die Petition!</a>🚀<br/><br/>#GeradeJetztFürAlle wurde von HateAid zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V., Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Bundesverein e.V. und Neue deutsche Medienmacher:innen e. V. initiiert. Die zugehörige Petition wurde bereits von über 80.000 Personen unterschrieben.</p><p></p><h2>Gesuch: ehrenamtlicher Social Media oder Presse - Support für Queermed</h2><p>In den drei Jahren ist Queermed so groß geworden, dass ich immer häufiger schauen muss, dass ich Aufgaben entsprechend (teil-) abgeben muss um mich auf andere Bereiche der Organisation konzentrieren zu können.</p><p>Transparenterweise kann ich keinen Lohn zahlen, aber ich suche dennoch Unterstützung ab sofort für die Bereiche Social Media &amp; Presse</p><p></p><p>Aufgabenbereich für Social Media wird so aussehen:</p><ul><li><p>Erstellung eines Contentplans für alle Social Media Kanäle (Instagram, Linkedin, bluesky) in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung</p></li><li><p>Erstellung von Social Media Inhalten anhand des vorgegebenen CIs innerhalb von Canva bzw. innerhalb Asana</p></li><li><p>Besprechung der erhaltenen Daten aus den Social Media Kanälen um nächste Optimierungen der zukünftigen Kampagnen zu ermöglichen</p></li><li><p>Kontaktsuche mit potentiellen Accounts für gemeinsame Content Creation (sehr starker NGO - Fokus)</p></li></ul><p>Voraussetzungen:</p><ul><li><p>Kenntnisse in Social Media - Arbeit eine Voraussetzung</p></li><li><p>Kenntnisse in Videoschnitt für Social Media von Vorteil</p></li></ul><p></p><p>Aufgabenbereich für Pressearbeit wird so aussehen:</p><ul><li><p>Kontaktaufnahme mit Presse (Magazine online / offline, Podcast, (Tages)-Zeitungen)</p></li><li><p>Unterstützung bei der Instandhaltung des Pressebereichs von Queermed auf der Website</p></li><li><p>Unterstützung der Erstellung von Pressemitteilungen &amp; Stellungnahmen für die Website</p></li></ul><p>Voraussetzungen:</p><ul><li><p>Kenntnisse in Pressearbeit eine Voraussetzung</p></li></ul><p>Falls ihr das vorstellen könnt, meldet euch gerne per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a> und wir können im Detail darüber sprechen. Es ist von vornerein klar, dass das Arbeitspensum sich im Rahmen halten soll.</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d2d5328-319a-47e5-937a-06a949100fe9/teaser_image/1720435599?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/5d2d5328-319a-47e5-937a-06a949100fe9</link>
      <guid isPermaLink="false">5d2d5328-319a-47e5-937a-06a949100fe9</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 10:46:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[3 Jahre Queermed // Über das Erkennen eigener Erfolge]]></title>
      <description><![CDATA[Am Samstag ist es drei Jahre her, dass Queermed online gegangen ist. In diesen drei Jahren ist unglaublich viel passiert. Für die meisten von uns ist es immer noch…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag ist es drei Jahre her, dass Queermed online gegangen ist. In diesen drei Jahren ist unglaublich viel passiert.</p><p>Für die meisten von uns ist es immer noch surreal, dass es erst drei Jahre her ist, aber gleichzeitig ist in dieser Zeit unglaublich viel passiert.</p><p>Ich möchte euch in diesem Newsletter auf eine kleine Zeitreise mitnehmen, mit einigen Highlights, die vielleicht die größten Auswirkungen hatten.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExYmY5c2M0aHJxaDV2dXhiOGNyam95dmh5ejBuYzlvdmgyZmI4aDU4eCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FVmHLscCIwcnREhUGHZ%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=cae0f624818bfa551ae978e4273a4617" alt="Art Imagine GIF by Abitan"/><h2>Website DIY</h2><p>Den größten Mut brauchte ich wohl, um die Website online zu stellen. Ich bin zwar im Online-Marketing tätig, hatte aber bis dahin noch nie eine Website gebaut. Mit CMS (Content Management Systemen) wie Wordpress ist es natürlich relativ einfach, wenn man die Grundkonzepte kennt.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExcDE4czY4MDVudHZ1bnZiYjFxZDd1d2k3c3JxNjI3b3BtdzEwbGQzbiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fo0vwzuFwCGAFO%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f907f46d24e2218d6f91ca75b4146945" alt="Cat Reaction GIF"/><p>Mittlerweile besuchen mehr als 13.000 Personen pro Monat die Website. Was gleichzeitig bedeutet, dass die knapp 1400 Empfehlungen bei weitem nicht ausreichen. Und einfach zeigen, wie groß die Diskrepanz zwischen sensibilisierten Ärzt*innen / Therapeut*innen und den Patient*innen, die auf der Suche nach ihnen sind, ist.</p><h2>On the road</h2><p>Auch veranstaltungstechnisch war das vergangene Jahr spannend. Vom Britney X-Festival bis zu den Couchgesprächen mit Gianni Jovanovic und Oyindamola Alashe. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/35a7caca-9f44-408e-8de7-dae449c0c9ea/uploads/images/ecqyxsk4dd/For_Instagram-20.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Von Vorträgen an der Uni Siegen bis letztens erst beim Charité …</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/35a7caca-9f44-408e-8de7-dae449c0c9ea/uploads/images/kc7usm77fz/WhatsApp_Bild_2024-05-23_um_09.30.22_ccad7617.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ich alle Veranstaltungen zusammenzähle, gab es in den letzten 12 Monaten wirklich viele, bei denen ich über Queermed sprechen durfte. Ich hoffe, dass das so weitergeht und ich auch in den nächsten Monaten und Jahren Vorträge und Workshops halten darf. <a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">Alle weiteren Infos findet ihr auch auf der Website von Queermed</a>.</p><h2>Preise</h2><p>Auch der Jahreswechsel von 2023 auf 2024 war von Preisen geprägt. Von den meisten wusste ich, da ich mich selbst beworben hatte, wie bei den Kultur- und Kreativpilot*innen oder dem German Diversity Award. Es war eine gewisse Unsicherheit da, was dabei herauskommt und ob sich der ganze Aufwand (teilweise mussten sehr ausführliche Bewerbungsunterlagen eingereicht werden) überhaupt lohnt. Und tatsächlich hätte ich im Nachhinein vielleicht einige Dinge anders gemacht. Aber im Grunde sind diese Zeichen der Wertschätzung auch etwas Besonderes, wobei ich mich zum Teil auch mehr über die Menschen freue, die ich durch diese Preise kennenlernen durfte. Vor allem über den Preis “Für eine kindergerechte Gesellschaft” der Riccardo-Simonetti-Initiative e.V. Das war mein absolutes Highlight in Sachen Preisverleihungen.</p><p>Ob die Preise selbst als Prestigesymbole überhaupt einen Mehrwert für Queermed (in Form von Reichweite) haben, weiß ich noch nicht. Es bleibt abzuwarten. </p><h2>Persönliche Nachrichten</h2><p>In Wellen erreichen mich immer wieder positive Nachrichten über meine Arbeit für Queermed. Ich kann nicht genau sagen, was diese Wellen auslöst. </p><p>Eigentlich sind diese Nachrichten immer mein Einblick in die Lebensrealitäten von sehr vielen Menschen. Dadurch, dass ich nach wie vor meist alleine an der Website, an Vorträgen, Social Media etc. arbeite und im Alltag mit weniger Menschen direkt über Queermed spreche, bekomme ich gar nicht so direkt mit, wie viele Menschen betroffen und auf der Suche nach einer diskriminierungssensiblen Gesundheitsversorgung sind. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/35a7caca-9f44-408e-8de7-dae449c0c9ea/uploads/images/56qaadvg73/WhatsApp_Bild_2024-05-23_um_09.35.09_a02bbcdb.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Es ist immer noch sehr surreal, wenn mich Menschen persönlich ansprechen. Sei es per E-Mail, Social Media oder im realen Leben. Weil ich immer noch nicht ganz die Verbindung zu meiner ganzen Arbeit (neben der Vollzeitlohnarbeit) zu den Menschen sehe, die ich tatsächlich erreiche. Es ist schön, weil es sich gleichzeitig auch so einfach anfühlt, anderen helfen zu können. </p><p>Danke auch an alle, die Queermed weiterhin unterstützen. Sei es, indem sie Queermed folgen, über Queermed sprechen, auf Queermed verweisen, Queermed einladen oder finanziell unterstützen. Nur durch die Unterstützung von Euch und vielen anderen ist Queermed zu dem geworden, was es heute ist.</p><p></p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNWRydWw0bmUzdHJ0bWY4aWtiYXh5MG9ldmIxcXFleDN0aTBlOHN6bCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FcjbfyJrICOaKIXBWyG%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=38bd44647839829585546510ebc8365b" alt="Kermit The Frog Map GIF by Muppet Wiki"/><h2><br/>Wohin geht es, Queermed?</h2><p>Mit dem <a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/">Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen</a> und dem <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/queermed-empowerfest-3-jahre-power-pride-und-gesundheitsrevolution/">3. Geburtstag von Queermed</a> ist das erste halbe Jahr von 2024 schon vorüber.  Gleichzeitig entwickelt sich Queermed weiter, um Menschen nicht nur in der aktuellen Situation, der Suche nach sensibilisierten Praktizierenden, zu unterstützen. Der Fokus auf Bildungsarbeit wird immer größer und kann hoffentlich dazu beitragen, dass sich mehr Praktizierende mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Gleichzeitig wird das Thema Sichtbarkeit immer wichtiger. Nicht nur die Sichtbarkeit einer Gruppe, sondern die Sichtbarkeit aller Menschen, die unter den aktuellen Strukturen, Systemen und individuellen Vorurteilen leben. Mit Queermed möchte ich immer wieder bestimmte Themen in den Fokus rücken, mit Selbstvertretern sprechen und ihnen Sichtbarkeit geben. Das ist das Mindeste, was ich bieten kann. Sei es über den <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/">Blog </a>oder <a href="https://queermed-deutschland.de/friends/">Queermed Friends*</a> oder über die sozialen Kanäle. Denn es gibt so viele unterschiedliche Lebensrealitäten, über die nicht gesprochen wird. Wo immer noch sehr viele Selbstvertreter in den sozialen Medien kostenlose Aufklärungsarbeit leisten müssen, weil sowohl in den Medien als auch im Gesundheitswesen diese Themen immer noch nicht angekommen sind. Seien es chronische Krankheiten, sexualisierte Gewalt oder queere Lebensrealitäten. Die Zusammenhänge zwischen sozialen Determinanten und dem psychischen Wohlbefinden der Menschen sind noch zu wenig sichtbar. </p><p>Ich hoffe, meinem eigenen Anspruch gerecht zu werden und möglichst viele Menschen mit Queermeds und meinen Fähigkeiten zu unterstützen. </p><hr aria-hidden="true"/><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExYmY5c2M0aHJxaDV2dXhiOGNyam95dmh5ejBuYzlvdmgyZmI4aDU4eCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FVmHLscCIwcnREhUGHZ%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=959e41c1d42a13b68e8b6f8a6ffe2fe7" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/35a7caca-9f44-408e-8de7-dae449c0c9ea</link>
      <guid isPermaLink="false">35a7caca-9f44-408e-8de7-dae449c0c9ea</guid>
      <pubDate>Thu, 23 May 2024 08:41:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bauchgefühl und Durchzug]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo in die Runde, ich hoffe ihr seid bisher gut durch den April gekommen. Wettertechnisch war es ja schon eine Achterbahn, nachrichtentechnisch sowieso. Der…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde,</p><p>ich hoffe ihr seid bisher gut durch den April gekommen. Wettertechnisch war es ja schon eine Achterbahn, nachrichtentechnisch sowieso.</p><p>Auch hier war es wieder eine große Achterbahn der Themen und Emotionen, deswegen starten wir direkt rein:</p><p></p><h2>Der Leitfaden ist da!</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/yberwclpud/1713767986132.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der neue Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen von <a href="https://www.linkedin.com/company/queermed-deutschland/">Queermed Deutschland gUG</a> ist etwa drei Wochen alt und das Feedback &amp; die Reaktionen hat bisher meine Erwartungen völlig übertroffen. 🫶🏻🥹<br/><br/>Und ich dachte, mit der ersten Printauflage von etwa 500 Stück würde ich das ganze restliche Jahr brauchen um alle wegzubekommen. Stattdessen ist schon etwa die Hälfte weg und es kommen immer wieder neue Anfragen rein! Wie cool ist das?! 😱<br/><br/>Danke auch nochmal für die fabelhafte Zusammenarbeit mit mit <a href="https://www.linkedin.com/in/claragilod/">Clara Gilod</a>, die mit ihrer Design-Expertise eine große Unterstützung war. 👏🏼<br/><br/>Danke auch an Annika Spahn vom Queerlexikon e. V. und <a href="https://www.linkedin.com/in/oyindamola-alashe-81b003252/">Oyindamola Alashe</a>, die beide fachlich und textlich beratend zur Seite standen. <br/><br/>📥Ihr könnt ihn gerne weiterhin anfragen per Email oder falls euch das PDF reicht, es gerne auch <a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/">über die Website als kostenloser Download!</a></p><p></p><h2>FYI: Studie zu Beschwerdestellen im Gesundheitswesen <a href="https://lnkd.in/ej_P56ss%EF%BF%BC"><br/></a></h2><p>Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine neue Studie in Auftrag gegeben, die sich mit Beschwerdestellen zu Diskriminierungssituationen im Gesundheitswesen beschäftigt. Sie beinhaltet sehr viele wichtige Einblicke, und kurzum bestätigt sich auch die Erfahrung vieler Menschen, dass sie einfach im Stich gelassen werden, wenn sie Diskriminierung im Gesundheitswesen erfahren.</p><p>Dazu habe ich eine k<a href="https://queermed-deutschland.de/blog/stellungnahme-queermed-die-studienergebnisse-der-ads/">leine Stellungnahme veröffentlicht, die ihr hier auf dem Queermedblog finden könnt</a>.</p><p></p><h2>Pride Month is incoming</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/utlqldlmfj/Queermed_Memes_12.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Moment und zum ersten Mal seit Queermed existiert, spüre ich die Ankunft des Pride Month so stark. Nicht nur, dass Queermed groß genug ist, dass jetzt auch Einladungen von kleineren Prides kommen. Aber auch vereinzelte größere Prides haben mich als Queermed-Leitung angefragt. Auch die Anfragen von Firmen häufen sich.</p><p>An sich kann Sichtbarkeit schön sein. Allerdings lässt das Interesse meist nach, wenn es sich um sehr utopische Vorstellungen handelt, vor allem von Unternehmen, aber hin und wieder kommt etwas durch, was mich auch etwas ratlos macht.</p><p>Ich muss immer wieder entscheiden, ob ich bestimmte Angebote annehme oder nicht. Und häufiger sage ich auch ab. Vor allem, weil mein Bauchgefühl sagt, das passt nicht.</p><p>Ich kann und will nicht everybody’s darling sein. Deshalb kann ich auch nicht zu jeder Bühne und zu jedem Angebot sagen, wenn ich weiß, dass es in Räumen stattfindet, in denen Machtmissbrauch oder Diskriminierung zum Alltag gehören. Nur weil dann plötzlich Regenbogenfahnen geschwenkt werden, ist das nicht unbedingt ein Zeichen der Freude. Ganz im Gegenteil.</p><p>Hat es Nachteile, so viele “Chancen” zu verpassen? Sicherlich. Aber das Vertrauen in Queermed und meine Arbeit seitens der Selbstvertreter*innen/Patient*innen/Freund*innen ist mir wichtiger. Denn wir können nicht einfach hoffen, wenn wir den gleichen Machtmissbrauch, das gleiche egozentrische Verhalten reproduzieren, dass es dadurch besser wird. Wegen der ganzen Sichtbarkeit. Aber Sichtbarkeit für wen? Für die, die sowieso nie einen Platz am Tisch bekommen? Oder für die, die sowieso schon überall sichtbar sind und immer wieder Bühnen bekommen? Weil sie genau das reproduzieren, was wir eigentlich abbauen wollen.</p><p>Nur wenn wir gemeinsam lauter werden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen, können wir Veränderungen vorantreiben.</p><h2>Neue Queermed Friends*</h2><p><br/>Diese Rubrik möchte ich einführen, um den Menschen, die Queermed unterstützen, etwas mehr Sichtbarkeit zu geben. Es wird in regelmäßigen Abständen ein paar kleine Vorstellungen geben. Denn es ist so unglaublich wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Egal, was wir machen, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich. Egal ob im Rahmen von Care-Arbeit oder mit ganz wenig Freizeit. Unter anderem:</p><p><a href="https://www.profamilia-mainz.de/de/profa/profa-mainz-pia.html"><br/>Pia - pro familia in action Mainz</a> setzt sich für sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Gerechtigkeit ein. Dafür machen pia Mainz politische Aktionen, Workshops und regelmäßige Treffen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/fvwykditu6/Logo_pia_mainz_Rand_RBG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das <a href="https://www.kinderstark-magazin.de/">KINDERSTARK MAGAZIN</a> und das <a href="https://www.teenstark-magazin.de/">TEENSTARK MAGAZIN</a></p><p>sind Deutschlands erste Kinder- und Jugendmagazine für mehr Vielfalt und Empowerment. Wir stärken Kinder und Jugendliche mit diskriminierungssensiblen und klischeefreien Inhalten, zeigen wie vielfältig unsere Gesellschaft ist und bauen aktiv Diskriminierungen ab. Mit vielen Mitmachangeboten und empowernden Tipps. Mehrfach ausgezeichnet für gelebte Vielfalt und Demokratieförderung.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/owdjqsjjua/LOGO_TEENSTARK_und_KINDERSTARK_MAGAZIN.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Nur Patient*innen können Empfehlungen abgeben…oder?!</h2><p>Wie viele von euch sicherlich wissen, gilt die Devise, dass bei Queermed nur Patient*innen Ärzt*innen und Therapeut*innen empfehlen können.</p><h2>Drei Jahre Queermed 😧</h2><p>Immer noch sehr schwer zu glauben, dass ich drei Jahre schon an Queermed sitze. Gleichermaßen fühlt es sich wie eine Ewigkeit an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/2opcpocvvr/3_Jahre_Queermed_Sharepic_Event.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Drei Jahre ist es schon her, dass Queermed mit dem Verzeichnis live gegangen ist.</p><p>Mittlerweile ist so viel geschehen! Nicht nur das Verzeichnis auf der Website ist enorm gewachsen, sondern auch die Arbeit von Queermed. Dass Queermed gesehen wird, sehen wir nicht nur digital durch die ganzen Follower*innen, sondern auch durch die Preise und vor allem durch die vielen persönlichen Gespräche. Es ist schön zu wissen, dass Queermeds Arbeit so viele Menschen erreicht hat und eine Stütze sein kann.</p><p>Wir laden euch herzlich zu einem kleinen &quot;Tag der offenen Tür&quot; / Geburtstagsveranstaltung / Infoveranstaltung am 25.05. 2024 in der Funkzentrale der alten Feuerwache ein.</p><p>Ihr könnt euch auch über <a href="https://www.linkedin.com/events/queermedempowerfest-3jahrepower7188503449196535808/">Linkedin</a> das Event eintragen oder auch bei <a href="https://fb.me/e/4XNo7EPDC">Facebook</a>. Das hilft auf jeden Fall auch einen Überblick zu haben, mit wie vielen Leuten wir rechen können.</p><p>Es wird vegane Snacks &amp; Getränke geben.</p><p>Bei der alten Feuerwache gibt es eine barrierefreie Toilette, die sich nicht direkt beim Veranstaltungsraum befindet, aber innerhalb des Geländes.</p><p></p><p>Kommt gerne vorbei wenn ihr Zeit habt!</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf und kommt gut in den Mai!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExNjI4amdmdzVrdzhteHJsZjAyN3Uwa3RpNGF0ZzYyNTdtcjlsMndjbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F1Q6K09gcxYWcUxxraT%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c13771fbe8dcadc7ba56443d55ad7d76" alt="See You Later Goodbye GIF by Holler Studios"/><p>Queermed möchte finanziell unabhängig bleiben. Dazu helfen Spenden oder Steady-Mitgliedschaften. Jetzt Mitglied werden und exklusives Queermed-Merch und queere Kunst erhalten!</p><p><a href="https://steady.page/de/queermed-deutschland/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564/uploads/images/yberwclpud/1713767986132.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564</link>
      <guid isPermaLink="false">471aee76-65ca-41ce-8e51-9f20dff10564</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 16:42:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Reisekreisel]]></title>
      <description><![CDATA[Der März hat sehr wild gestartet und ich hoffe, dass es euch gut ergangen ist. Vielen Dank nochmal an all die Menschen, die Queermed über Steady unterstützen, aktuell…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der März hat sehr wild gestartet und ich hoffe, dass es euch gut ergangen ist. </p><p>Vielen Dank nochmal an all die Menschen, die Queermed über Steady unterstützen, aktuell sind 66 Mitglieder und es gab diesen Monat leider eine Kündigung. </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExc2NzOHpoc2NrbXRybm8xem95dnNteHRjajBnY2J4a3F0eWF0NDhiNSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FosjgQPWRx3cac%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=90d27aa5d9b793dc2850cf4fa1b4ba30" alt="Digital art gif. A happy chubby cat prances up and down on its little legs as a pink heart beats above it. Cheerful text, &quot;Thank you!&quot;"/><p></p><h2>For a kinder society</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/30866525-51ab-40a0-8619-6bbec1bd02a3/uploads/images/qr7bueksri/RSI_Awarddinner-69.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Foto von Max Menning</p><p>Die ein oder andere Person hat es vielleicht schon mitbekommen, aber Queermed hat jetzt schon den 5. Preis erhalten. Riccardo Simonetti hat Anfang März mit seiner Initiative ganz viele Menschen nach Berlin eingeladen und ich war sehr froh darüber, eine*r von ihnen sein zu dürfen. Vor allem hat es mich überrascht, wie schön die Veranstaltung war. Noch nie habe ich bei einem  Event so viele unterschiedliche Menschen gesehen. So viele Menschen, die ich selbst aktiv bewundere für ihre Arbeit und ihren Aktivismus. </p><p>Ebenso hat es mich gefreut, Menschen endlich mal live zu sehen, die ich bisher nur über instagram kannte. Eine doppelte Überraschung war, dass ich Luisa L’audace endlich live gesehen habe und sie ebenfalls ausgezeichnet worden ist. Eine dreifache Überraschung war, dass Luisa ihr Preisgeld, was sie über ihre Auszeichnung erhalten hat, an Queermed gespendet hat. </p><p>Nicht nur eine Auszeichnung aus einer so community-nahen Initiative ist toll, ehrlicherweise muss auch gesagt sein, dass diese finanzielle Unterstützung in Form eines Preisgelds auch besonders toll ist. </p><p>Falls ihr die Riccardo-Simonetti-Initiative noch nicht kennt, kann ich euch nur ans Herz legen, ihnen auch <a href="https://www.instagram.com/riccardo_simonetti_initiative">auf instagram zu folgen</a>.</p><h2>Besuch bei der Deutschen Aidshilfe</h2><p>Mein zweiter Berlinbesuch im März hat mich in ein ganz anderes Stadtteil geführt, nämlich dorthin, wo die Deutsche Aidshilfe sitzt. Über Lisa Fedler wurde ich eingeladen und nach einem kurzen Kennenlernen haben wir gemeinsam ein paar Videos gedreht, zu denen ich bald hoffentlich mehr sagen kann. Nach einer gemeinsamen Mittagspause fand auch eine Vorstellung von Queermed für alle interessierten Kolleg*innen der Aidshilfe statt. </p><p>Ich bin gespannt, was sich nach diesem Tag für Synergien mit der Deutschen Aidshilfe entwickeln könnten. Gerade das Thema Banden / Kollektive bilden, Synergien nutzen ist ein absolut wichtiges Thema bei meiner Arbeit mit Queermed. Denn nur so können wir gemeinsam lauter sein, wenn es um politische Forderungen geht. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/30866525-51ab-40a0-8619-6bbec1bd02a3/uploads/images/ew7bz2pdig/WhatsApp_Bild_2024-03-18_um_13.26.56_2023e510.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="An einem großen Bildschirm in einem Raum, der an einer Wand befestigt ist, befindet sich ein Slide mit dem Logo von Queermed Deutschland. 
Unter dem Bildschirm an der Wand befinden sich mehrere kleine Schränke."/><h2>Kooperationsanfragen</h2><p>Wo wir beim Thema Synergien und Banden bilden sind: Gibt es unter euch Leute, die bei gemeinnützigen Organisationen oder selbstständig aktivistisch arbeiten und sich vorstellen könnten, mit Queermed in irgendeiner Weise zusammen zu arbeiten? Sei es gegenseitig aktiv Reichweite unterstützen, Inhalte aufbauen oder was bereits vier Beratungsstellen in Deutschland tun: Ihre eigenen Ärzt*innenlisten bei Queermed einpflegen. </p><p>Es gibt sicherlich viele verschiedene Möglichkeiten. Eine <a href="https://queermed-deutschland.de/friends/">aktuelle Übersicht der Queermed Friends* findet ihr auf der Website.</a></p><h2>Queermed Trademarked?!</h2><p>Tatsächlich war das ein eher ätzender Kraftakt, aber nun ist es soweit: Queermed Deutschland ist eine eingetragene Word- und Bildmarke!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/30866525-51ab-40a0-8619-6bbec1bd02a3/uploads/images/dfmay7alr7/6.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="„Queermed Deutschland als eingetragene Marke &quot;Ein weiterer Schritt zur Professionalisierung und Etablierung von Queermed als eigenständige gemeinnützige Organisation!&quot; Zitat von Sara Grzybek, Queermed Gründer*in und Geschäftsführung"/><p>Tatsächlich hat die Anmeldung meinerseits bereits im November stattgefunden, nur hatte es bis jetzt gedauert, bis die Eintragung vollzogen war. </p><p>Meine Tipps, wenn ihr einen Namen habt, den ihr als Wort- und Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen wollt: </p><ul><li><p>Sprecht mit jemandem, der das schon mal gemacht hat.</p></li><li><p>Lest euch alle Schritte im Prozess durch. Der Online-Prozess ist schon ganz gut, aber man kann echt leicht etwas überlesen. </p></li><li><p>Wenn euer Logo bunt ist, so wie Queermeds, gibt am besten direkt von Anfang alle Farben auch mit hexcodes an. Das war tatsächlich wohl einer der Gründe, warum es so lange gedauert und kurz vor Urkundenzusendung dann genau deswegen nochmal Rückfragen an mich kamen.</p></li><li><p>Macht euch darauf gefasst, dass neben den offiziellen Gebühren, die vorab mit euch kommuniziert werden, ihr aber dennoch Fakerechnungen erhalten werdet. </p></li></ul><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExeWxzMnZsZGdnZnZ0NnBkZ2s3eWcwajhwdmZlaHN3dmw4cXUxb2o4YiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FQEw1ouoEJt1FJzfEqq%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a532692ffa9521ffd5e6f886e520d81e" alt="Business Save GIF by Ticora Davis, Esq."/><p><strong>Wozu überhaupt eine Markeneintragung?!</strong></p><p>An erster Stelle steht der Schutz. Durch die Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt ist Queermed bis zu einem gewissen Grad geschützt.</p><p>Der genaue Umfang des Schutzes kann variieren, im Wesentlichen geht es aber darum, dass andere das Logo / den Namen von Queermed nicht einfach kopieren und für ihre Zwecke verwenden können.</p><p>Theoretisch kann ein solches Markenrecht auf die gesamte Europäische Union ausgedehnt werden. Das kostet natürlich Geld und sollte vertretbar sein.</p><p>Mit einer Markeneintragung kann verhindert werden, dass andere das Logo in Wort und/oder Bild ohne konkrete Rücksprache und Genehmigung verwenden. Vor allem bei eher böswilliger Verwendung kann ein solcher Schutz hilfreich sein. Bei Verstößen kann dann leichter rechtlich dagegen vorgegangen werden.</p><p>Ebenso wurde die Eintragung beim Marken- und Patentamt auch im politischen Aktivismus genutzt:</p><p>Die <a href="https://taz.de/Linker-Verein-gegen-Naziklamotten/!5965888/">taz berichtete vor einigen Monaten, dass ein linker Verein bestimmte Wordings, die von Ne0N4zis u.a. für T-Shirts und Ähnliches verwendet wurden, als eigene Marke angemeldet hat</a>.</p><p>Auf diese Weise konnten die Ne0N4zis ihre Wordings nicht mehr verwenden, ohne direkte rechtliche Konsequenzen zu haben. Das kostet Ressourcen und Zeit und verhindert die Werbung und Verbreitung von rechtem Gedankengut. Eine solche Aktion erfordert auch finanzielle Ressourcen, da die Registrierung je nach Umfang auch einiges an Geld kosten kann. Auch wenn die Anmeldung am Ende nicht erfolgreich war.</p><p>Ebenso kann der eigene Name einer Organisation im schlimmsten Fall von anderen zu böswilligen Zwecken als Marke angemeldet werden, um eben Stress und zusätzliche finanzielle Belastungen zu verursachen, wenn die Organisation dann ihr Logo und ihren Namen ändern muss und dadurch vielleicht an Bekanntheit verliert.</p><h2>Ein Leitfaden für sensibilisierten Umgang mit Patient*innen - Version 2024</h2><p>Einige von euch kennen sicherlich den <a href="https://queermed-deutschland.de/leitfaden-sensibilisierten-umgang-mit-patientinnen/">Leitfaden für sensibilisierten Umgang mit Patient*innen</a>. </p><p>Dieser wurde über die letzten Jahre, nachdem die erste Version noch zusammen mit Julius von Queermed Österreich entstanden war, mehrmals überarbeitet. Das Interesse und Feedback seitens Praktizierenden war regelmäßig und eindeutig, dass sowas gewünscht war auf der Suche nach Informationen. </p><p>Nun habe ich die vergangenen Monaten an einer Überarbeitung gesessen. </p><p>Ich hoffe, dass sie zu Anfang April fertig sein wird, sodass diese dann als .pdf und in print zur Verfügung steht. Dies ging aber auch nur, weil ich ab diesem Jahr mit einer externen Designerin zusammenarbeite, die mich mit ihrer Expertise unterstützt. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Designmenschen, die meisten ehrenamtlich arbeiten wollten, allesamt aus unterschiedlichen Gründen abgesprungen sind, musste ich die Entscheidung treffen, dass ich eine feste Person brauche, die mich bei Designtätigkeiten unterstützt und eigene Expertise in einem Bereich mitbringt. Natürlich kostet das auch Geld und ich bin froh, dass mittlerweile Queermed solche Kosten auch irgendwie decken kann. Und ich vor allem auch Arbeit an Menschen mit deutlich mehr Expertise als ich in bestimmten Bereichen einfach abgeben kann, wodurch ich mich auf andere Dinge rund um Queermed konzentrieren kann.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExbnB3MW9hNXJ6bTB1ZnFyN2EzYzFxcHZld3hiazV1MWg1NHl2ZjFpaSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FHWLa2UnmEsc2qpYu8f%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=96e5973aee3879f56225632c5f66d8b6" alt="Art Design GIF by Loof and Timmy"/><h2>Ehrenamtliche gesucht!</h2><p>Neben den vielen Punkten, an denen ich bei Queermed aktuell arbeite: </p><ul><li><p>Geschäftsführende Tätigkeiten</p></li><li><p>Website Betreuung und Instandhaltung</p></li><li><p>Pflege der Empfehlungen auf Queermed</p></li><li><p>Workshops &amp; Vorträge vorbereiten und halten</p></li><li><p>Autor*in für Blog, Newsletter und Social Media Kanäle</p></li><li><p>Kontaktperson für Interviews, Podcasts und Co.</p></li><li><p>Koordinierung &amp; Planung Events</p></li><li><p>Koordinierung &amp; Versand von Auslegematerial(anfragen)</p></li><li><p>Printdesign für Queermeds Auslegematerial</p></li><li><p>Koordinierung Spendenkampagnen</p></li><li><p>Koordination Kooperationen &amp; Sponsoring</p></li><li><p>Memes :D</p></li></ul><p><strong>und es mittlerweile Support für folgende Bereiche gibt:</strong></p><ul><li><p>Buchhaltung </p></li><li><p>Instagram Ads</p></li><li><p>Vereinzelte Website Programmierungen</p></li><li><p>Komplexere Designtätigkeiten (seit 2024 über Freelancerin)</p></li><li><p>Fotografie (seit 2024 über Freelancerin)</p></li></ul><p><strong>werden für folgende Bereiche noch helfende Hände gesucht</strong></p><ul><li><p>Events (Support Planung, Standdienste, Auf- und Abbau, Werbung) Schwerpunkt Köln</p></li></ul><ul><li><p>Menschen mit Erfahrung bei Förderanträgen gerade bei Intersektionalen Bereichen</p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung bei Spendenkampagnen</p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung bei Kooperationen / Sponsoring im NGO / NPO Bereich</p></li><li><p>Menschen mit Erfahrung bei Social Media Content Erstellung / Betreuung</p></li></ul><p></p><p>Bei Interesse meldet euch gerne per E-Mail an <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a>!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExYXduYWxmcTMyd3d6aHRibW03Zmo0eTZ3bjFzbmdjMWdtb2N1eG1raiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fc5eqVJN7oNLTq%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=fe8aaa5391eb498d0ce7e063d75989e4" alt="Helping Shiba Inu GIF"/><h2>Queermed braucht 20.000 Euro für dieses Jahr + Etablierung einer Minijobstelle</h2><p>Wo wir schon bei Kosten und helfenden Händen sind. Damit Queermed den steigenden Anforderungen seitens der Communities gerecht werden kann, braucht es auch finanzielle Unterstützung.</p><p>Neben dem <strong>Leitfaden für sensibilisierten Umgang mit Patient*innen</strong> (Design, Druck- &amp; Versandkosten) sind noch <strong>zwei Events in Köln</strong> in Planung und <strong>Verwaltungskosten steigen</strong>. Darüber hinaus braucht Queermed auch <strong>rechtliche Beratung</strong>, die natürlich auch kostet.</p><p>Der Wunsch, eine <strong>Minijobstelle zu schaffen,</strong> ist auch da. So kann man sich auf Queermed konzentrieren, ohne die Lohnarbeit sorgenvoll zurückschrauben zu müssen.</p><p>Zusammengerechnet belaufen sich die notwendigen Gelder auf etwa 20.000 Euro. Jede Spende ist eine enorme Unterstützung.</p><p>Egal ob privat oder Firmenspende.</p><p><strong>Spenden könnt ihr direkt ans Konto:</strong></p><p><strong>Kontoinhaber: Queermed Deutschland gUG (haftungsbeschränkt)</strong></p><p><strong>IBAN: DE98 4306 0967 1296 5416 00</strong></p><p><strong>BIC: GENODEM1GLS</strong></p><p>über Instagram, <a href="https://www.paypal.com/donate?token=XU1wDlz2QzNYWdMaRCAaI-Z8LVvOsjFYzAd_08GWWeapgZUJ3NKgMrC0glSPeg119aZ5tVeaoVIVQdVE">paypal</a> oder betterplace. Bei <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-queerfreundliche-und-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">betterplace</a> sind sogar monatliche Spenden möglich und ihr erhaltet automatisch eine Spendenquittung!</p><p>Jedes Teilen des Aufrufs ist bereits eine enorme Hilfe. Und selbst wenn 100 Leute jeweils 5 Euro spenden würden, wäre das schon eine enorme Unterstützung für Queermed. </p><p>Falls ihr sonst Teil einer Studiengruppe seid und gerne Queermed unterstützen wollt, meldet euch auch gerne!</p><hr aria-hidden="true"/><p>Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf und ihr lest von mir im April!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZHZ4Nmd5ZHgxaTRodDBzcTljeGs4b2Q2YndqaW9pZ3VoYXM2cW9tbiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FPSWCyXQj54nm7d8oZl%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=587116c4b9556458d8af7b33ce799a29" alt="Celebrity gif. Adele stares at us as she stands in front of a glowing Christmas tree. She kisses her hand and then waves at us as she says, “Bye.”"/>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExc2NzOHpoc2NrbXRybm8xem95dnNteHRjajBnY2J4a3F0eWF0NDhiNSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FosjgQPWRx3cac%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=f4824288ef26a7c29c6ed7ebe27e170a" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/30866525-51ab-40a0-8619-6bbec1bd02a3</link>
      <guid isPermaLink="false">30866525-51ab-40a0-8619-6bbec1bd02a3</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 18:27:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Skillsharing und Ghosting]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz überfleißig melde ich mich aus dem Zug während ich für die Kultur- und Kreativpilot*innenauszeichnung nach Berlin fahre. Diese örtliche Gebundenheit sorgt…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz überfleißig melde ich mich aus dem Zug während ich für die <a href="https://kultur-kreativpiloten.de/titeltraeger-innen/?text=&amp;jahr=2023&amp;bundesland_placeholder=&amp;bundesland=&amp;category_placeholder=&amp;category=">Kultur- und Kreativpilot*innenauszeichnung</a> nach Berlin fahre. Diese örtliche Gebundenheit sorgt wenigstens dafür, dass ich auch mal etwas inne halten kann. Am Montagabend geht es los, es kreisen viele Gedanken um dem Tag , vor allem, weil es auch am 19.02. stattfindet, an dem Tag, an dem sich das Attentat in Hanau jetzt schon zum vierten Mal jährt. Der heutige Newsletter soll damit anfangen, dass wir unsere Aufmerksamkeit auch wieder auf dieses Ereignis richten und auch den Betroffenen zuhören sollten. Schaut auch auf die Arbeit, die die <a href="https://19feb-hanau.org/">Initiative 19. Februar</a> oder die <a href="https://www.bildungsinitiative-ferhatunvar.de/">Bildungsinitiative Ferhat-Unvar </a>macht.</p><p>Ich hoffe es geht euch soweit gut. Achtet auf euch und auf einander. Vor allem jetzt, seit den vergangen Monaten und in Zukunft.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMHY2ZWhvb3JlYnNtNzZpZXRjc21kMjE3em9vajQ0emRnZ201dmtvbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fc76IJLufpNwSULPk77%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c09106c3db3a8818c27069a8344d8e12" alt="Illustrated gif. A cute teddy bear pulls open his arms, holding a string of pink hearts towards us. Hearts appear and pop in the air above him."/><p>Aktuell musste ich mich auf die Suche nach einer Person mit Designkenntnissen und einer weiteren Person mit Fotografiekenntnissen umschauen. Durch nicht ideale Umstände unterstützen mich die Menschen von zuvor leider nicht mehr. Dies wird leider bedeuten, dass es zusätzliche finanzielle Ressourcen in Anspruch nehmen wird. Deshalb hoffe ich, dass für die kommenden Monate noch Anfragen für Workshops und Vorträge reinkommen werden. Falls ihr Interesse habt, egal ob im Verein oder im Corporate Unternehmen, schriebt gerne über <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><p></p><p>Hier auf <a href="https://govolunteer.com/projekte/unterstuetze-queermed-deutschland-fuer-mehr-safer-spaces-in-praxen-und-kliniken">Go Volunteer</a> sind auch noch weitere Informationen, was für aktuelle Skills benötigt werden. Vor allem in Köln wären Standbetreuung und Support beim Aufbau / Abbau sicherlich hilfreich. Aber auch gerade Recherche zu Themen, Support bei der Erstellung von Social Media Content Kalendern oder anderen Themen könnte sicherlich Unterstützung sehr hilfreich sein.</p><p></p><h2>Website Updates</h2><p>Auf der Website gab es hier und da ein paar kleine Updates. Neben den Preisen stehen auch die Mitgliedschaften bei Verbänden auf der Startseite als auch der “Über Queermed” - Seite. Es gibt eine “Team”-Seite, die weiterhin leider nur mit meinem Gesicht besetzt ist. Hoffentlich ändert sich da etwas dieses Jahr (siehe Aufruf oben). Ansonsten ist der Plan, dass mehr Informationen zum Infomaterial zur Verfügung stehen wird (weil es davon mittlerweile eine große Menge gibt) als auch der Blog weiter ausgebaut wird.</p><p>Zuletzt erschien Ende letzten Jahres ein <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/interview-mit-gobanyo/">Interview mit GoBanyo</a> und erst diesen Monat ein Blogartikel über <a href="https://queermed-deutschland.de/blog/inklusiver-anamnesebogen/">inklusive Anamnesebögen</a>, sogar mit drei Bögen für drei Fachrichtungen (Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Psychotherapie VT) zum kostenlosen Download.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZTc5ZGpzazFiMHR2cnBmd3VpdWlsamxud3d0bDF3bW4zYWtvejV3NyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FWQ3REUQR418t6sdCX8%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bc2c2f7394b006dd4c8f031a7dc46342" alt="Polar Bear Waiting Gif By Sticker Book Ios GIF"/><h2>Neue Podcastfolge</h2><p>Ende Januar kam auch eine neue Podcastfolge mit mir raus. Ich war eingeladen worden beim Kopfsalat-Podcast von <a href="https://www.frnd.de/2024/01/25/kopfsalat-sonderedition-suizidpraeventionlgbtqia-2/">Freunde fürs Leben e.V. mit Vivian Perkovic und Sven Haeusler.</a> Dort haben wir über Suizidprävention in den queeren Communities gesprochen. Hört gerne mal rein: <a href="https://open.spotify.com/episode/3HkogObCfmLZEQDKxeNEhg?go=1&amp;sp_cid=cfaadb90cc9356c942042c3553cedb6b&amp;utm_source=embed_player_p&amp;utm_medium=desktop&amp;nd=1&amp;dlsi=6f39bc1394e84ffb">Kopfsalat mit Sara Grzybek von Queermed</a> </p><p>Gerade das Thema mentale Gesundheit wird in den queeren Communities viel zu selten besprochen. Und auch, was die Auswirkungen davon sein können, wenn es queeren Menschen mental schlecht geht. Was im Grunde bei vielen anderen Menschen mit Diskriminierungserfahrungen auch der Fall sein kann.</p><p></p><h2>Abschlüsse und neue Wege</h2><p>Es ist natürlich schade, wenn bestimmte Dinge zu Ende gehen, dennoch ist es schön, wenn sich neue Beziehungen und Kontakte finden und Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit aufkommen. Sobald sich neue Dinge gefestigt haben, wäre ich sehr froh darüber, sie mit euch zu teilen. Bis dahin hoffe ich, dass ihr noch etwas Geduld habt, ich natürlich auch als Appell an mich und dass sich Queermed weiterhin so positiv entwickelt. Und dass ich mehr lerne über zwischenmenschliche Beziehungen und Zusammenarbeit mit Menschen.</p><p>In diesem Sinne, falls ihr Feedback oder Ideen habt, könnt ihr euch gerne jederzeit melden. Passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExcGpxZGg0dWo5ZWFidTl0dzF6eXEwY2k3ZTVnOW54Y2hpYXhqZzFyeiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fl4KibK3JwaVo0CjDO%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=20bdbb3da6d1452bf60e63115de76491" alt="Video gif. Cat hops into a shallow cardboard box at the top of stairs, then rides down the staircase."/>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMHY2ZWhvb3JlYnNtNzZpZXRjc21kMjE3em9vajQ0emRnZ201dmtvbyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fc76IJLufpNwSULPk77%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=f640f1e9ea9baadd22ac74cd174420ea" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/adf92b43-eb1a-4525-b814-506e8c9250cd</link>
      <guid isPermaLink="false">adf92b43-eb1a-4525-b814-506e8c9250cd</guid>
      <pubDate>Sun, 18 Feb 2024 20:09:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Es ist erst Januar?!]]></title>
      <description><![CDATA[In den vergangenen vier Wochen des neuen Jahres ist extrem viel passiert. Viele neue Sachen stehen an, leider gibts zum Teil immer noch die alten Probleme vom letzten…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen vier Wochen des neuen Jahres ist extrem viel passiert. Viele neue Sachen stehen an, leider gibts zum Teil immer noch die alten Probleme vom letzten Jahr.</p><p>Hoffentlich geht es euch soweit gut (wenn nicht, ist das auch ok #Drinnies).</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMzFiNWVtYW9yNHM1MDZreDh0dmM2dGRrbDZqYnQ5dW83NHNxMjRxMSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FEZICHGrSD5QEFCxMiC%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=cd92ca569a6d499a7894ab4524989f90" alt="TV gif. Tom from Tom and Jerry, exhausted, fluffs a large red floor pillow before flopping down onto it face-first."/><p>Zu den positiven Dingen:</p><p>Queermed hat zum jetzigen Stand 62 aktive Mitglieder auf Steady. Woop Woop! Das ist schon eine große Menge, gemessen daran wie viele alleine letztes Jahr dazugekommen sind.</p><p>Aktuell kann ich feststellen, dass Queermed einen starken Anstieg an neuen Menschen hat, die auf die Website stoßen, auf Social Media die Kanäle finden oder sich per E-Mail melden. Das ist gut und wichtig, denn am Ende des Tages hilft Queermed nur, wenn Leute es auch aktiv nutzen.</p><p></p><h2>Vorsätze 2024</h2><p>Dieses Jahr soll mit einigen Zielen bestückt werden, mal schauen ob wir alles auch so hinbekommen, wie ich es mir vorstelle:</p><ul><li><p>Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen auf Deutsch rausbringen</p></li><li><p>den 3. Geburtstag von Queermed feiern</p></li><li><p>eine 2. re:Respekt Veranstaltung</p></li><li><p>20.000 Instagramfollower*innen</p></li><li><p>das Grundgerüst für einen Queermedshop aufsetzen</p></li><li><p>auf 5 Veranstaltungen / Events im Namen von Queermed teilgenommen</p></li><li><p>insgesamt auf 90 aktive Steady-Mitglieder kommen</p></li><li><p>Queermed finanziell so gut aufgestellt haben, dass ich mich als Geschäftsführung auf Minijobbasis anstellen könnte</p></li></ul><p>Ich denke ein Teil dieser Vorsätze wird sicherlich machbar sein. Bei den letzteren bin ich mir aber tatsächlich unsicher.</p><p>Die bisherigen Anfragen für Vorträge oder Panels waren eher ernüchternd. Zum einen, weil es aktuell noch sehr wenige sind. Zum anderen, weil das Honorar, was ich nenne nicht damit übereinstimmt, was sich die Veranstaltenden vorgestellt haben. Was schwierig ist, denn ich kann nicht kostenlose Bildungsarbeit leisten. Auch für viele bisherige Vorschläge musste ich einfach dankend ablehnen, weil es nicht tragbar wäre. Jede Abwesenheit vom Laptop lässt mich aktuell nicht an Queermed arbeiten und die Organisation als solche vorantragen. Gleichzeitig sehe ich es als problematisch, wenn meine Expertise, meine gesamte Vorbereitungszeit und meine Anwesenheit einfach nicht entsprechend wertgeschätzt werden können. Und es kann ja viele verschiedene Gründe geben. Aber wenn ich möchte, dass Queermed langfristig weiter wächst, muss ich auch öfter nein sagen, denn auch die Zeit aktiv bei Queermed ist wertvoll.</p><p>Ich bin weiterhin optimistisch, dass noch Anfragen eintrudeln werden, wo alles passen wird. Falls ihr auch in einer Organisation, Firma, Uni arbeitet / studiert, wo ein Vortrag / Workshop zu sensibilisierter Gesundheitsversorgung, Patient*innenempowerment oder einem völlig anderem Thema passen könnte, schreibt mir gerne! Am besten über <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a></p><p>Schauen wir mal, was wird….</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZ3F5YmZla3F3dW1ha2lncDA0b2Fmc3doZnFweXhkdjQ3Nnl0c2F3cSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2Fyv5XNcidjg3SH9Ubze%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a759580376bcc41d2c65fe9a4206d505" alt="Television Wird GIF by wwwe GmbH"/><h2>Hat jemand Podcasts gesagt?</h2><a href="https://open.spotify.com/episode/3HkogObCfmLZEQDKxeNEhg?si=06e1c011a1aa44fe"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6d475c15-96ce-4461-8887-8dac5d330843/uploads/images/sxvmsgmwcw/Kopfsalat%20Folge%2063_Queermed.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="" data-link="https://open.spotify.com/episode/3HkogObCfmLZEQDKxeNEhg?si=06e1c011a1aa44fe"/></a><p>Ende letzten Jahres habe ich mit den Podcasthosts Vivian Perkovic und Sven Haeusler im Kopfsalat Podcast von <a href="https://www.frnd.de/2024/01/25/kopfsalat-sonderedition-suizidpraeventionlgbtqia-2/">Freunde fürs Leben e.V.</a> gesprochen. Der Freunde fürs Leben e.V. setzt sich seit 2011 ein und klärt Jugendliche und junge Erwachsene über mentale Gesundheit, Depression und Suizid auf. Im Podcast kommen verschiedene Perspektiven, Ebenen und Menschen zu Wort. In der Folge mit mir dürfte ich speziell über Suizidprävention in der queeren Community sprechen. Hört es euch gerne an, ich bin gespannt, was ihr denkt.<br/><br/>Dieses Thema wird weiterhin viel zu selten angesprochen. Zumal viele verschiedene weitere Faktoren, wie bspw. Behinderung, Sozialökonomische Faktoren oder Hautfarbe einen zusätzlichen Einfluss haben können und zu selten werden diese verschiedenen Ebenen eines einzelnen Menschen als ganzes angesehen und verstanden.<br/></p><h2>Preis Nummer 4?!</h2><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExZWEydnZudXh2bWIydHdmdmZncXhjd3dkbGx1dDF5azRqdTBnOWprYiZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F9lbRQm1NkbXI433hst%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8019179797069ea7706063e51c7054ce" alt="Happy Smile GIF by MasterChefAU"/><p>Einige haben es vielleicht schon über andere Kanäle mitbekommen, aber Queermed wurde mit dem insgesamt 4. Preis ausgezeichnet.</p><p>Bei den Kultur- und Kreativpilot*innen, einer Auszeichnung welche seitens des Ministerium für Wirtschaft und Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und der Kulturbeauftragten der Bundesregierung gefördert und unterstützt wird. Jedes Jahr werden 32 Ideen, Organisationen, Projekte aus der Kultur- und Kreativbranche ausgezeichnet. Dabei erhalten alle Titelträger*innen neben der Auszeichnung auch Workshops und auf die Organisation oder Projekt zugeschnittenen Coaches, die einen über das Jahr hinweg unterstützen.</p><p>Auf deren Website findet ihr alle Titelträger*innen (Klick auf das Bild):</p><a href="https://kultur-kreativpiloten.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6d475c15-96ce-4461-8887-8dac5d330843/uploads/images/ciltbhaxxi/Screenshot%202024-01-29%20131244.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="" data-link="https://kultur-kreativpiloten.de/"/></a><p>Ansonsten könnt ihr euch in der <a href="https://kultur-kreativpiloten.de/wp-content/uploads/240109_KP_Publikation_210x297_online.pdf">Broschüre alle diesjährigen Titelträger*innen</a> anschauen, die ich sehr gelungen finde. Es sind wirklich sehr viele tolle Menschen dabei, die ich bisher kennen lernen dürfte.</p><p>Positiv überrascht bin ich, wie groß das Interesse innerhalb der diesjährigen Titelträger*innen füreinander ist und wie hilfsbereit auch alle sind.</p><p>Es wird für mich immer wichtiger, nicht nur, dass Queermed vorankommt, sondern auch tolle Menschen und andere Organisationen zu finden, die mit Queermed längerfristig zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen wollen.</p><p></p><h2>Vernetzung, Netzwerken, Kontakte, Kollektive</h2><p>Habt ihr euch schon mal die <a href="https://queermed-deutschland.de/friends/">Queermed Friends*</a> angeschaut? Dort findet ihr eine Vielzahl an Künstler*innen, Aktivisti, Organisationen und Beratungsstellen, die in irgendeiner Weise mit Queermed verbunden sind.</p><p>Vor allem bei den Beratungsstellen freue ich mich, dass es aktuell offiziell vier Beratungsstellen gibt, die ihre Empfehlungen auf Queermed teilen.</p><ul><li><p>Aidshilfe Düsseldorf e.V.</p></li><li><p>Trans* Beratung Göttingen</p></li><li><p>StandUp - Antidiskriminierungsstelle der Schwulenberatung Berlin</p></li><li><p>Trans*Beratung Region Braunschweig</p></li></ul><p>Auf diese Weise unterstützt Queermed auch die Arbeit von Beratungsstellen vor Ort und erhalten zusätzliche Informationen über Behandler*innen durch den Austausch zwischen Queermed und Patient*innen. Es ist hilfreich zu wissen, ob auch Patient*innen die Behandler*innen, Praxen oder Kliniken empfehlen und im Falle einer ausgesprochenen Warnung ist es für alle Beteiligten eine gute Info.</p><p>Falls ihr in einer Beratungsstelle arbeitet, die sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte, schreibt auch gerne!</p><h2>Ehrenamt, oh Ehrenamt….</h2><p></p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExN2pic3B1aGc0Y2dxNnJlOXFyM2t4N3R5YzFrcDJyMnJvNmI0ZDM0eSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F67scPgclzCxsQJU7g0%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a2aabd4d798554b0323d245f899234a7" alt="Music Video Friends GIF by Max &amp; Harvey"/><p>Ehrenamt ist eine privilegierte Angelegenheit. Zwar arbeitest du im Grunde umsonst, weil das Land in dem du lebst, an einer bestimmten Stelle versagt oder nicht ausreichend die Bevölkerung mit ihren individuellen Bedürfnissen versorgt, aber gleichzeitig musst du es dir überhaupt leisten, unentgeltlich zu arbeiten. Das geht für viele nicht. Entweder, weil sie bereits einen oder mehrere Jobs haben, dazu vielleicht noch Carearbeit leisten müssen, vielleicht müssen sie mit ihrem Gehalt auch mehrere Menschen versorgen. Dazu mentale Kapazitäten und ggf. Behinderungen.</p><p>Es wäre sicherlich toll, wenn mehr Menschen aktiv an Queermed arbeiten könnten, nur habe ich diese Menschen bisher nicht finden können, bei denen im Grunde alle Kriterien gepasst hätten.</p><p>Denn an einem gemeinsamen Thema zu sitzen ist bereits ein guter Grundstein, aber komplementäre Kenntnisse wären sicherlich ebenfalls hilfreich, woran es dann häufig hängt.</p><p>In vielen Themen, an denen ich arbeite bin ich kein*e Expert*in und ich könnte mir vorstellen, dass die passende Person die eine oder andere Aufgabe viel besser lösen könnte als ich es mit meinen Kapazitäten und meinen aktuellen Skills könnte.</p><p>Manchmal braucht es aber auch einfach Menschen, die mit einem vor Ort sind. Bei Events möchte ich nach meinen letztjährigen Erfahrungen nicht noch einmal ein ganzes Event nahezu im Alleingang durchplanen und -führen.</p><p>Alle Punkte, wo <a href="https://govolunteer.com/projekte/unterstuetze-queermed-deutschland-fuer-mehr-safer-spaces-in-praxen-und-kliniken">Queermed aktuell und idealerweise langfristig Unterstützung gebraucht wird, habe ich bei Go Volunteer, einer Plattform wo NGOs/NPOs und Ehrenamtliche zusammenfinden können, eingetragen</a>. Falls ihr Leute kennt, oder zumindest wisst, wo ihr diesen Link teilen könnt, wäre ich euch sehr dankbar.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FSm9AfJRiZofjlrkAAl%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47691u53g5m53l97ia5wdnk7jwon5uczjuc3uq8xmp%26ep%3Dv1_gifs_related%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=23b9f9981cb862613e13059fb89705ca" alt="Working Home Office GIF by Caats"/><p>Das war jetzt wieder eine sehr lange E-Mail. Ich hoffe ihr habt bis hier hin gelesen. Danke an alle, die Queermed in irgendeiner Weise unterstützen. Achtet auf euch und eure Kapazitäten und ihr lest von mir auf Steady im nächsten Monat!</p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMzFiNWVtYW9yNHM1MDZreDh0dmM2dGRrbDZqYnQ5dW83NHNxMjRxMSZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FEZICHGrSD5QEFCxMiC%2Fgiphy.gif?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=4aa791a0db352ff7e69761dd403cd9d7" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/6d475c15-96ce-4461-8887-8dac5d330843</link>
      <guid isPermaLink="false">6d475c15-96ce-4461-8887-8dac5d330843</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 19:39:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Über Wertschätzung und Recaps]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, ich melde mich tatsächlich das letzte Mal per E-Mail dieses Jahr bei euch. Gefühlt war der November der anstrengendste Monat des gesamten Jahres, und…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben,</p><p>ich melde mich tatsächlich das letzte Mal per E-Mail dieses Jahr bei euch.</p><p>Gefühlt war der November der anstrengendste Monat des gesamten Jahres, und dabei dachte ich der August mit dem Event war schon schwer. Aber der November hat alles getoppt, dazu war ich noch das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten richtig lange krank, aber dazu jetzt in diesem Newsletter.</p><p>Ich möchte aber noch hier erwähnen, dass ich sehr dankbar darüber bin, wie viele Steady-Mitglieder es hier schon gibt und vor allem auch schon so lange. Das ist eine immense Stütze und ein Zeichen an Wertschätzung für die ganze Arbeit, die in Queermed reingeht. Deshalb: Vielen, vielen, lieben Dank euch allen &lt;3. Jeder einzelne Beitrag ist immens wichtig.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2F3o6Mblpo7jq1JBaXLi%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47pk6w5al6qfp6e9fkfbs7jxhdl6pntzcmji2o084j%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=33c7aa5bb34f179a0a546833680fd66f" alt="Video gif. Calendar on a computer that has the same schedule everyday, “Nine AM start work, Six PM finish work.”"/><h2>Also, was ist im November alles passiert?</h2><p>Fangen wir mit den Vorträgen an, denn es gab einige. Hier könnt ihr übrigens <a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">alle vergangenen und zukünftigen Vorträge, Workshops und Panelteilnehmen von Queermed </a>einsehen. Im November gab es eine Menge Vorträge, die ich für Queermed halten dürfte. Das Highlight hier war sicherlich die Teilnahme an der Online-Ringvorlesung “Que(er) durchs Gesundheitswesen”.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8/uploads/images/a3ujg5bikt/1699523560142.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Veranstaltungsreihe &quot;Queer durchs Gesundheitssystem&quot;. Der Titel ist eine Anspielung zwischen den Wörtern queer und quer."/><p>Auch wenn meine Stimme stark in Mitleidenschaft gezogen war, waren einige Teilnehmende da, die auch im Anschluss spannende Fragen gestellt haben.</p><p>Für meinen ersten Workshop des Monats durfte ich nach Berlin fahren, wo mich Sookee zum Workshop “Intersektionale psychische Gesundheit” zusammen mit Dipl.-Psych. Stephanie Cuff-Schöttle statt. Das war auch sehr aufregend, aber enorm toll und lehrreich. Falls ihr <a href="https://www.instagram.com/sookee_quing/?hl=de">Sookee</a> oder <a href="https://www.instagram.com/psych.stephaniecuff/">Stephanie</a> noch nicht kennt, folgt ihnen auf Instagram. STephanie hat übrigens <a href="https://elopage.com/s/de-construct">De_Construct gegründet, eine Plattform für Rassismussensibilisierung von medizinischen Fachkräften</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8/uploads/images/oa33k5ojpc/1000031391.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Queermed Gründer*in Sara Grzybek zeigt mit einem Zeigefinger auf ein Veranstaltungsposter. Die Veranstaltung lautet &quot;Intersektionale psychische Gesundheit&quot; und fand am 09.11.2023 im Urania in Berlin statt."/><p></p><p>Der erste eigene Workshop zum Thema “Patient*innenempowerment” hat Ende November an der Uni Köln im Rahmen der 4. Mental Health Week stattgefunden. Eingeladen wurde ich vom autonomen feministischen Referat und der Fachschaft für psychische Gesundheit. Das Feedback war durchweg positiv, auch wenn meine Stimme danach so gut wie fort war. Gleichzeitig hat es mir gezeigt, dass es definitiv Interesse an diesem Thema gibt. Sowohl aus Patient*innen- als auch aus Ärzt*innensicht. </p><p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat, sich auf diese Veranstaltungen vorzubereiten. Hoffentlich ergeben sich auch im neuen Jahr Möglichkeiten. Falls ihr Ideen oder Vorschläge habt, meldet euch gerne!</p><p></p><h2>Gewinne, Gewinne, Gewinne</h2><p>Der November war tatsächlich der Monat der Preise. Warum auch immer haben sich die Verkündung von Preisen in den letzten zwei Wochen des Monats konzentriert. Zusammen mit allen anderen Themen wie Vorträgen, Workshops und Krankheit.</p><p>Chronologisch gesehen fand zuerst die Preisverleihung zum <a href="https://beyondgenderagenda.com/german-diversity-award/#german-diversity-award">German Diversity Award</a> statt.</p><p>Ich hatte sehr lange überlegt, ob ich überhaupt dort hin fahre, denn überraschenderweise musste alles von Reise bis Übernachtung selbst bezahlt werden. Nur die Gewinner*innen erhielten eine Autofahrt innerhalb von Hamburg hin und zurück vom Hotel zum Veranstaltungsort. Da fangen auch die ersten Schwachstellen an, bei diesem “German Diversity Award”.</p><p>Es wurde sicherlich Geld in die Hand genommen, nur weiß ich leider nicht so genau wofür, neben den teuren Autos, mit denen wir herumgefahren wurden. Zumindest waren die Gespräche mit den Autofahrern (alle männlich) die angenehmsten des ganzen Abends. Weil ich mich eher Teil dieser Gruppe gesehen habe als derer, die am Abend “gefeiert” wurden. Besonders bezeichnend war für mich, wie anders ich wahrgenommen worden bin vor und nachdem ich den Preis erhalten hatte. Als weiblich bis androgyn gelesene Person in einem Anzug(der aber sehr nice war und ich ihn zusammen mit einer guten Freundin ausgewählt habe und meine Gender Euphoria stark befeuert hat) war ich sehr auffällig. Es war aber auch vergleichsweise einfach aufzufallen auf einem Even mit hauptsächlich weißen, älteren Menschen. Einzelne People of Colour und Schwarze Menschen sind aufgefallen, die meisten von ihnen waren aber eindeutig beim Personal zu verorten, die ständig damit beschäftigt waren, uns mit ausreichend Getränken und Snacks zu versorgen.</p><p>Trotz meiner Auffälligkeit war ich weitestgehend unsichtbar für die meisten Menschen. Bis ich mich auf meinen mir zugeordneten Platz gesetzt habe und sich eine Person rege mit mir unterhalten hat. Erst bei der Verkündung ist mir aufgefallen, dass mit die Person zur Bühne hinterherläuft und sie im Namen des Unternehmens, welche meine Kategorie, “LGBTQI* Change Maker” sponsort, vertritt und die Laudatio auf mich gehalten hat. Eine der weitern wenigen positiven Aspekte am Abend. Sie hat sich bemüht und genug recherchiert, dass wie ich angesprochen werden möchte. Sogar meinen polnischen Namen hat sie gut ausgesprochen. Sie und die Moderatorin des Abends, Bella Lesnik, waren die einzigen.</p><p>Auch wenn ich einzelne tolle Gespräche führen konnte, hauptsächlich mit Nicht-CEOs und CMOs und und und…, habe ich ein paar coole Leute kennen gelernt, mit denen ich hoffentlich noch länger in Kontakt bleibe.</p><p>Aber: Ich hätte, glaube ich, nicht noch einmal die mentalen Kapazitäten für eine solche Veranstaltung in so einem Ausmaß. Es wirkte zu sehr nach Unternehmenswerbung als nach tatsächlicher Diversität. Dennoch muss ich zugeben, dass Queermed bzw. mein Gesicht im Nachgang viel Reichweite erfahren haben und immer noch erfahren. Durch die Auszeichnung kam es zu einem <a href="https://www.desired.de/female-empowerment/sara-grzybek-diskriminierung-hoert-nicht-vor-der-praxistuer-auf--01HFVSDP2BKSW3QSQGNGZQMQ2K">Interview </a>mit Nadine Jungbluth, Chefredakteurin von <a href="http://desired.de/">desired.de</a></p><p>Falls ihr mein Gesicht noch nicht an einem Hauptbahnhof oder U-Bahnhof gesehen habt, hier mal ein Foto davon:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8/uploads/images/t52ese4v4a/1000032935.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Beim Foto hätte ich zwar mein Handy aus Schreck fast gegen den Bildschirm geworfen, aber es ist schon irgendwie ein unbeschreibliches Gefühl, das eigene Gesicht immer wieder auf diesen Screens zu sehen. Das Interview war übrigens auch sehr angenehm.</p><p>Ein Foto vom Veranstaltungsabend möchte ich euch auch nicht enthalten, leider aber gibt es wenige Fotos, wo ich keine seltsame Mimik habe, also hier:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8/uploads/images/kwqw7twqn4/AW_GDA2023-0467.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bildquelle: Anne Wirtz</p><p></p><p>Kommen wir zum Preis Nummer 2 …</p><h2>Der Respektspreis vom Berliner Bündnis gegen Homophobie:</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8/uploads/images/5x6kk5kiyg/WhatsApp%20Bild%202023-12-12%20um%2014.49.22_13f1a66e.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich am Abend leider selbst nicht dabei sein, es war aber eine absolute Überraschung, da ich neben zwei Berliner Organisationen nominiert worden bin. Wer mehr darüber lesen möchte, kann sich auch gerne den <a href="https://www.queer.de/detail.php?article_id=47741">queer.de-Artikel</a> dazu durchlesen. </p><p>Was mich leider auch zum nächsten großen Thema bringt: Misgendern. In der vorherigen Veranstaltung war ich darauf gewappnet, dass das passieren wird. Nach dieser Veranstaltung habe ich aber immer wieder Posts oder Artikel gesehen (leider auch von <a href="http://queer.de/">queer.de</a> und <a href="http://siegessaeule.de/">siegessaeule.de</a> ) wo ich misgendert worden bin. Statt sich einfach Queermeds Website anzuschauen, wo unter anderem ein Pressekit vorliegt, wurde einfach gedacht und gemacht. Und bei Linkedin hatte ich im Nachgang mehrere Diskussionen mit vermeintlichen Mitgliedern der Community, denen ich erklären und auffordern musste, warum ich nicht misgendert werden und deren Posts umgehend geändert werden sollten. Es ist erstaunlich, wie häufig das <strong>Thema korrekte Ansprache auch in der queeren Community immer noch nicht angekommen</strong> ist. </p><p></p><h3>Preis Nummer 3  (danach ist aber auch wirklich gut)</h3><p>Im Sommer hatte ich beim Aktiv-Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen. Und ehrlich gesagt vergessen, dass ich das getan habe. Denn als ich die E-Mail zu der Auszeichnung und finanziellen Förderung in Höhe von 8.000 Euro gelesen habe, habe ich erstmal gedacht es wäre Spam. </p><p>Aber es war kein Spam und Queermed ist eines von 65 Projekten, welches ausgezeichnet und mit einer Förderung unterstützt wird. <a href="https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/aktiv-wettbewerb/543341/jetzt-die-preistragenden-2023-kennen-lernen/">Alle ausgezeichneten Projekte werden auf der Website des BPB vorgestellt</a> und ich bin habe einige neue Projekte kennen gelernt und folge ihnen auch jetzt über Social Media.</p><p>Auch wenn ich mich daran erinnern kann, dass es ein größerer Aufwand für mich als Einzelperson war, die notwendige Anmeldung auszufüllen, kann ich allen gemeinnützig tätigenden Orgas und Aktivisti nur empfehlen, sich einen Reminder für das kommende Jahr zu setzen, wenn wieder Projekte ausgezeichnet werden. Folgt am besten auch dem Account @bpb_engagiert auf Instagram dafür. </p><p></p><h2>Was war noch alles in diesem Jahr?</h2><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2F4JVTF9zR9BicshFAb7%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e474wa8thhiu22imqakpzqo6ajdnapgydhjxlhqm31v%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=785ff02516864670fd822239ff754d81" alt="TV gif. Greg Miller from Kinda Funny counts on his fingers with a perplexed expression while a flurry of equations floats around him. "/><p>Unglaublich viel. </p><p>Durch die Gemeinnützigkeit von Queermed zu Jahresanfang haben sich unglaublich viele Dinge getan. Von den Vorträgen an Unis, Veranstaltungen und Co. über Workshops, ganz viele Podcasteinladungen, die <strong>erste Offline-Veranstaltung</strong>, ganz viel neues Merch und Infomaterialien, viele neue Menschen kennen gelernt, Kooperationen mit Beratungsstellen und und und… </p><p>Leute, die Queermed schon länger folgen haben auch meinen Unmut zu den weniger erfreulichen Erfahrungen über den Sommermonaten hinsichtlich Unternehmenskooperationen mitbekommen. Hier habe ich schon genug negative Erfahrungen geteilt und möchte positiv zum Schluss kommen. </p><p>Dieses Jahr sind <strong>41 Steady-Mitglieder dazugekommen</strong>. Ist das nicht unglaublich?! Das ist eine immense Hilfe, da private Spenden weiterhin eher mau sind (Wobei Weihnachten ja noch nicht da ist, vielleicht passiert die nächsten Wochen noch etwas. Falls ihr <a href="https://queermed-deutschland.de/spenden/">spendenfreudige Menschen kennt</a>. Ansonsten wird es auch zum Ende der Woche Spendenurkunden zum Verschenken geben. Mehr Infos über Social Media oder auf der Unterseite zum Thema Spenden. )</p><p><strong>Drei Preise</strong>, die zwar ein Mix aus positiven und negativen Erfahrungen waren, aber dennoch ist diese andere Art der Anerkennung und Wertschätzung noch etwas ganz besonderes. </p><p>Über <strong>1100 Empfehlungen</strong> auf der Website. Hoffentlich können wir weiße Flecken bei der Verteilung von Empfehlungen mit zusätzlicher Zusammenarbeit mit örtlichen Beratungsstellen und Organisationen aufdecken. </p><p><strong>Viele tolle neue Leute kennen lernen dürfen</strong>, mehr Reichweite für Queermed generiert. Mehr Menschen geholfen. Mir wurden Sätze gesagt wie “Ich habe in Berlin alle meine Ärzt*innen über Queermed” gefunden, klingen immer noch ganz surreal für mich. Aber schön. Denn dann weiß ich, es kommt bei den Leuten an, die sonst nur Mist bei Praxisbesuchen erlebt haben. Und hoffentlich endlich gute Erfahrungen machen konnten. </p><p></p><p>Danke an euch, liebe Supporter*innen. Bis ins neue Jahr!</p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2F3o6Mblpo7jq1JBaXLi%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47pk6w5al6qfp6e9fkfbs7jxhdl6pntzcmji2o084j%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=0fe43a4127b6c725a90b68bf29b61d52" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8</link>
      <guid isPermaLink="false">e4d8a824-2313-4b10-80ec-3ee2f2544dd8</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 14:29:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verschnaufen und Momentum]]></title>
      <description><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich denke, dass jetzt ein guter Augenblick ist um eine Pause einzulegen, kommt das nächste Thema und wirft sich auf mich. Nun ja, jetzt sind wir wieder…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Mal, wenn ich denke, dass jetzt ein guter Augenblick ist um eine Pause einzulegen, kommt das nächste Thema und wirft sich auf mich.</p><p>Nun ja, jetzt sind wir wieder hier und ich kann eine Menge mitteilen, was in den letzten Wochen passiert ist.</p><p>Bei Feedback, Wünschen, Fragen könnt ihr euch gerne jederzeit melden.</p><p>Auf gehts!</p><p></p><h2>Kooperationen</h2><p>Es haben sich einige Kooperationen in den letzten Wochen ergeben.</p><p>Viele sind über Queermed Friends* dazugekommen und unterstützen / arbeiten mit Queermed auf unterschiedliche Weise.</p><p>Während ein paar neue Künstler*innen dabei sind wie <a href="https://www.instagram.com/smallbizcat/?hl=de">smallbizcat</a> sind auch Kooperationen mit Beratungsstellen entstanden. Ziel ist es, dass es für Beratungsstellen einfacher sein soll, einen Ort für alle Empfehlungen zu haben, der auch gleichzeitig aktueller und transparenter gehalten werden kann als beispielsweise Excellisten.</p><p>Auf diese Weise pflegen bereits die <a href="https://duesseldorf.aidshilfe.de/de">Aidshilfe Düsseldorf</a>, die <a href="https://www.transberatung-goettingen.de/">Trans* Beratung Göttingen</a> und die <a href="https://schwulenberatungberlin.de/wir-helfen/antidiskriminierung/">Standup! Antidiskriminierungsstelle der Schwulenberatung Berlin</a> ihre Empfehlungen in Queermed ein.</p><p>Die Besonderheit bei diesen Empfehlungen ist, dass diese für alle mit dem Kommentar verwiesen werden “Empfehlung eingegangen durch…” was bei Empfehlungen, die durch private Personen über den Fragebogen reingekommen sind, nicht der Fall ist. Natürlich kann es auch sein, dass Beratungsstellen und Privatpersonen den gleichen Ort empfehlen, was ein guter Indikator sein kann, dass es sich um eine sensibilisierte Praxis handelt.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2FkHZ3KNTkHzg9VzqtQ2%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47p6xagfexd356la0ei39f7b3934jlrlanu3xg5ggz%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5b7ab231c3e2c47075195863b45e2126" alt="High Five United GIF by INTO ACTION"/><h2>Verbände, Bündnisse</h2><p>Nach etwas längerer Recherche und Abwägen von Kosten ist Queermed nun Mitglied beim <a href="https://www.bundesverband-trans.de/">Bundesverband Trans*</a>. Tatsächlich ist es eine Erwähnung wert, dass auch bei den Kosten geschaut wurde, da ich mich in meiner Position das erste Mal um Verbandsarbeit gekümmert habe und erst einmal eigenständig rausfinden musste, ob es etwas kostet (wenn du es nicht weißt, ist das ein guter Punkt, der mit recherchiert werden kann). Und da Queermed nicht so viel regelmäßige Einnahmen / Einkommen / etc. hat, musste eben geschaut werden und mehrere Verbände sind deshalb aktuell eher genau deswegen rausgefallen.</p><p>In erster Linie erhoffe ich mir durch diese Verbandsmitgliedschaft, zum einen mehr über die Verbandsarbeit zu lernen aber auch in Austausch mit anderen Vereinen und Organisationen zu treten um zu lernen und zu supporten.</p><p>Zwar haben einige verschiedene Level an Beiträgen, diese sind aber teilweise auch für Queermed zu hoch, genau so wie die Ungewissheit: “Wie kann Queermed am meisten davon profitieren?” Falls es sich jemals ergeben sollte, dass ein Team hinter Queermed steht, wäre es sicherlich toll, wenn sich eine Person mit dem Thema stärker auseinander setzen könnte.</p><p>Zur gleichen Zeit ist Queermed dem Bündnis “Gemeinsam gegen Sexismus” beigetreten und möchte damit ein Zeichen setzen, dass wir uns weiter gegen Sexismus stark müssen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d5bf7f32-93e0-469b-b14a-455b4a1c4563/uploads/images/2wblm2xddh/1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Zitatbild mit Queermed Gründer*in Sara Grzybek, da Queermed nun Teil vom Bündnis &quot;Gemeinsam gegen Sexismus&quot; ist."/><h2>Vorträge, Workshops and more</h2><p>Was sich stetig und doch immer weiter etabliert sind Vorträge. Viele möchten Räume zur Verfügung stellen um weiterhin Queermed und die Notwendigkeit von sensibilisierter Gesundheitsversorgung vorzustellen. Auch nach 2 ½ Jahren lernen ich immer noch sehr viele Leute kennen, die Queermed nicht kennen und gar nicht wissen, dass ihnen das Verzeichnis auf der Website bei der Recherche nach einer neuen Praxis oder Klinik helfen kann.</p><p>Dazu kommt bisher ein Workshop zum Patient*innenempowerment an der Uni Köln.</p><p>Es ist wirklich schön zu erleben, dass diese Anfragen ankommen und das Interesse da ist. Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass das für Queermed eine gute zusätzliche Einnahmequelle ist, auch wenn Queermeds Einnahmen weiterhin weit davon entfernt sind, dass auch nur ansatzweise ein kleines Gehalt oder Ähnliches ausgezahlt werden könnte. Damit würde ich mich persönlich auch noch zu unwohl fühlen. Wenn es sich irgendwann etabliert, dass solche Vortrags - /Panel- / Workshop anfragen regelmäßiger kommen, wäre es sicherlich realistischer. Und auch einfach ein schönes Gefühl, auch etwas für die ganze Arbeit zurück zu bekommen. Aber so hilft es dennoch sehr, da ich durch diese Veranstaltungen Queermed bekannter machen kann und dazu in den Austausch mit anderen Menschen treten kann.</p><p>Alle aktuellen Termine findet ihr hier:</p><a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/</a><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FkvQb0oRiksFy4WxWkb%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47980k96e15neoqyzge1d7qiu7tklne076jb8wuk2f%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2cb29c6586a6b6ddb31fd2193aaf7c6e" alt="Ted Talk GIF by MOODMAN"/><h2>Abgeben</h2><p>Wie ich im letzten Newsletter angesprochen hatte, wäre es für mich ein wichtiger Schritt, weitere Mitstreiter*innen zu finden, die größere Aufgaben bei Queermed übernehmen könnten. Dies ist leider nicht der Fall, wenn es um größere Aufgaben geht. Jedoch haben sich bisher einzelne Menschen gefunden, die kleinere Aufgaben in unregelmäßigen Abständen übernehmen, was an sich schon eine gute Hilfe ist, da ich über diese Aufgaben schon mal weniger nachdenken muss.</p><p>Wobei es aktuell keinen wirklichen Moment zum verschnaufen gibt. Zwar war Anfang November kleine “Betriebsferien” geplant, die dann kurzfristig dann doch ausgefallen sind weil auf einmal viel Zeit durch Lohnarbeitsurlaub zur Verfügung stand. Aber bald ist das Jahr auch wieder vorbei und vielleicht gibt es dann noch eine Woche oder zwei, die komplett ruhig sein könnte.</p><p>Schauen wir mal, was wird…</p><h2>Neue Poster</h2><p>Über diesen Newsletter erfahrt ihr nun zuerst, woran ich letzten Monat gesessen habe. Falls ihr auf der re:Respekt Veranstaltung ward, kennt ihr schon das, was ich euch heute vorstellen möchte. Aufgrund sehr positivem Feedback während der Veranstaltung gibt es nun:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d5bf7f32-93e0-469b-b14a-455b4a1c4563/uploads/images/d6wyiw6pmu/FINAL%20-%20Queermed_Poster_Was%20tun%20im%20schlechten%20Fall%20_A1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Musterbeispiel zum Queermed Poster &quot;Was tun bei einer schlechten Erfahrung&quot;"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d5bf7f32-93e0-469b-b14a-455b4a1c4563/uploads/images/nrat4byn6g/FINAL_Queermed_Poster_Praxis%20finden_A1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Musterbeispiel zum Queermed Poster &quot;Eine sensibilisierte Praxis finden&quot;"/><p>Diese Poster in A1-Größe können kostenfrei angefragt werden.</p><p></p><h2>Dankeschön</h2><p>Ein großes Dankeschön zum Ende an alle bisherigen und alle neuen Steady-Mitglieder. Der Support ist aktuell unglaublich wertvoll.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FosjgQPWRx3cac%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47wx6nxrno3ruxinx4g33prlg44tvyo4hwsylfwbfw%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=828e04914a0f5f347e89f26f8f88a372" alt="Digital art gif. A happy chubby cat prances up and down on its little legs as a pink heart beats above it. Cheerful text, &quot;Thank you!&quot;"/><p></p><p>Auf bald!</p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2FkHZ3KNTkHzg9VzqtQ2%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47p6xagfexd356la0ei39f7b3934jlrlanu3xg5ggz%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=4c37095021da0d0ccef05680db980d5e" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/d5bf7f32-93e0-469b-b14a-455b4a1c4563</link>
      <guid isPermaLink="false">d5bf7f32-93e0-469b-b14a-455b4a1c4563</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 22:53:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sichtbarkeit, Kapitalismus und Regenbogen]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo ihr lieben Mitlesenden, Ich melde mich mal wieder mit einem monatlichen Update, vergleichsweise spät in "diesem" Monat. Es ist echt viel los. Viel passiert bei…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr lieben Mitlesenden,</p><p>Ich melde mich mal wieder mit einem monatlichen Update, vergleichsweise spät in diesem Monat. Es ist echt viel los. Viel passiert bei Queermed, aber auch bei mir privat, weswegen wir direkt mal einsteigen:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FXMmf6i3xuKZiPMvNZe%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47mt6ifuktbibqhv8p9kskijfv31sidgz41nive5lm%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=94dac0a196c16abc1a27d04143d243ca" alt="Excited Lets Go GIF by 2023 MTV Video Music Awards"/><h2>Re:Respekt oder Queermed erstes Offline Event!</h2><p>Am 24.08. August war es soweit und es hat die erste Veranstaltung on &quot;Re:Respekt stattgefunden&quot;</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a246b8e-0b13-4e8d-b6fa-596a60e2878c/uploads/images/rnufduspjy/For%20Instagram-14.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Fotoquelle: Fadi Elias, In-Haus e.V.</p><p></p><p>Für mich war es persönlich ein sehr aufregender Abend, denn ich hatte keine Einschätzung, wie viele Menschen tatsächlich vorbeikommen würden. Dennoch war ich überrascht, dass alle Sitzplätze belegt waren und sogar einzelne auf dem Boden Platz nehmen mussten, die etwas später gekommen sind. Bei meiner allerersten Moderation machte mich vor allem nervös, dass so erfahrene Gäst*innen wie <strong>Oyindamola Alashe </strong>und<strong> Mertcan Usluer </strong>dabei waren. Es freute mich dabei umso mehr, wie gut das Gespräch zwischen uns dreien lief und allen Anschein nach vom Publikum ebenfalls positiv aufgenommen wurde.</p><p>Die Gespräche, die sich nach dem Panel entwickelt haben, vor allem durch viele Menschen, die zum ersten Mal von Queermed gehört und zu dieser Veranstaltung gefunden haben, haben mich sehr gefreut. Der offene Workshop, in dem Menschen ihre Forderungen ans Gesundheitswesen äußern sollten, wurde ebenfalls rege genutzt:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a246b8e-0b13-4e8d-b6fa-596a60e2878c/uploads/images/ncw7nh6ppb/For%20Instagram-70.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Fotoquelle: Fadi Elias, In-Haus e.V.</p><p>Natürlich habe ich auch Erfahrungen gemacht, die beim nächsten Event besser laufen sollten:</p><p>Gerne würde ich mehr Kontrolle abgeben. Sich um den thematischen Verlauf eines Veranstaltungsabend zu kümmern ist eine Sache, sich aber davor noch um Verpflegung, Raumvorbereitung, Werbung offline / online, Raumanfrage, Panelist*innenanfragen <strong>und und und </strong>zu kümmern neben den bisherigen Tätigkeiten von Queermed zu kümmern war echt zu viel. Es hatten zum Glück Menschen mitgeholfen. Gleichzeitig sind einzelne abgesprungen, was mich dann in der Vorbereitung und am Abend zu viel Energie gekostet haben, was ich in den Tagen und Wochen danach noch gespürt habe. Es wäre schön, wenn sich Leute melden würden, die tatsächlich gerne regelmäßiger bei Queermed dabei wären und unterstützen möchten. Bisher waren es immer nur einzelne, kurzweilige Unterstützungen. Diese möchte ich nicht klein reden, denn es war alles wertvolle Hilfe. Dennoch liegen sehr viele Aufgaben bei mir um die sich längerfristig gekümmert werden muss und wenn Queermed weiter und besser wachsen soll, braucht es Leute, mit denen ich <strong>regelmäßig sprechen und Aufgaben koordinieren kann</strong>, die ich hoffentlich irgendwann nicht mehr eigenständig erledigen muss.</p><p>Der Zuspruch und der Wunsch nach einer zweiten Veranstaltung war groß, deshalb fangen jetzt schon langsam die Pläne an, eine zweite offline-Veranstaltung nächstes Jahr zu organisieren. Wir werden sehen!</p><p></p><h2>Der aktuelle Entwurf zum Selbstbestimmungsgesetz</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a246b8e-0b13-4e8d-b6fa-596a60e2878c/uploads/images/ckk7qz4lu4/Queermed_Sara_Grzybek_Ja_zur_freien_Selbsbestimmung.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben wir einen ziemlich &quot;bescheidenen&quot; Entwurf zum Selbstbestimmungsgesetz erhalten, der sehr viele problematische Punkte beinhaltet. Deshalb haben sich viele Aktivist*innen, Organisationen, Journalist*innen und andere Menschen zusammen getan um eine Petition zu starten. Wir wollen, dass der Entwurf nochmal angepasst wird, denn wir fordern ein respektvolles Selbstbestimmungsgesetz. </p><p>Sobald wir 30.000 Unterschriften haben, muss sich der Bundestag mit der Petition befassen. Aktuell <strong>sind wir bei etwa 15.000</strong>. Deshalb wäre es sehr toll, wenn ihr diese Petition in euren Bubbles auch teilen könntet: </p><a href="https://innn.it/jazuselbstbestimmung">https://innn.it/jazuselbstbestimmung</a><h2>Preise, Nominierungen und Tokenism</h2><p>Vielen Dank an alle, die bei den letzten Abstimmungen teilgenommen haben. </p><p>Am 21.11. erfahre ich für den Beyond Gender Award, ob ich eventuell für meine Kategorie gewonnen habe. Also noch etwas länger Daumen dafür drücken.</p><p>Bis zum <strong>6. Oktober</strong> kann noch beim Brand New Bundestag abgestimmt werden, wo ich im Namen für Queermed nominiert worden bin in der Kategorie &quot;Community Heroes&quot; für den Progressive Held*innen Award: </p><a href="https://brandnewbundestag.de/progressiver-heldinnen-award/">https://brandnewbundestag.de/progressiver-heldinnen-award/</a><p>Eine Nominierung, die im Nachhinein sehr viel gebracht hat, war beim Kultur- und Kreativpilot*innenprojekt. Dies wird von der Bundesregierung initiiert und von allen diesjährigen Bewerbungen, knapp 500, wurden circa 100 ausgewählt um an den Jurygesprächen teilzunehmen. Diese haben in mehreren großen Städten in Deutschland und online stattgefunden. </p><p>Meine Jurygespräche haben letzte Woche Dienstag stattgefunden und ich war sehr aufgeregt. Jedoch war ich sehr positiv überrascht, was für ein Konzept dahinter lag, was uns am Tag selbst noch einmal kurz vorgestellt wurde. </p><p>Gewinnen können pro Jahr 32 Projekte und selbst mit Bestbewertungen innerhalb der Juryrunden kann es immer noch sein, dass aufgrund demografischer Kriterien ein Projekt nicht gewinnt. Das ist dem geschuldet, dass sie schauen wollen, dass bspw. alle Bundesländer vertreten sind und alle unterschiedlichen Bereiche innerhalb der Kultur- und Kreativbranchen. Was ich sehr fair finde. Was ich auch sehr gut fand, war die Tatsache, dass wir am Tag selbst eine Awareness-Person hatten, an die wir uns jederzeit wenden konnten, falls etwas innerhalb der Gespräche stattgefunden hat, mit dem wir uns nicht wohl fühlen. Das Thema Awareness sehe ich bei heteronormativen Veranstaltungen noch viel zu selten. Klar ist natürlich auch, dass sich die Frage stellt: &quot;Was passiert denn bspw. im Fall X? Würde tatsächlich eingegriffen werden? Wie viel Entscheidungsmacht hat die Awareness - Person oder das Team?&quot; Aber die Tatsache, dass es diese Person gab, hat mir sehr viel Angst genommen, mich in einem sehr heteronormativen Raum bewegen zu müssen. </p><p>Die Gespräche selbst haben mich aber auch sehr überrascht. Ich dachte, sie würden wie Elevator-Pitches, wie wir sie aus der Start-up Szene kennen, verlaufen. Falsch gedacht. Es waren wirklich interessierte, wohlwollende Gespräche auf Augenhöhe. Alle sind mir entgegen gekommen mit einem immensen Interesse und einer Freude, dass sie mit mir reden konnten. Es waren rein interessierte Fragen, gute Fragen. Sie wollten natürlich feststellen, wie viel Gedanken ich mir zu Queermed aus unternehmerischer Seite gemacht habe. Denn Queermed soll ja auch wachsen, mehr Menschen erreichen. Und was ist mit der Entlohnung der eigenen Arbeit, damit es nicht auf Ewig ehrenamtlich bleibt? Alleine mit so vielen verschiedenen Menschen sprechen zu können hat sich sehr gelohnt. Deshalb kann ich es nur jeder Person empfehlen, sich dort wenigstens nächstes Jahr zu bewerben: </p><a href="https://kultur-kreativpiloten.de/">https://kultur-kreativpiloten.de/</a><p>Jetzt heißt es bis etwa Mitte Oktober auf den Anruf zu warten. </p><p></p><p>Jetzt haben diese drei &quot;Nominierungen&quot; zum Teil schon stattgefunden und ich war bei jedem Mal überrascht, für welches Publikum es tatsächlich ist. Was mich auch überrascht hatte war die Tatsache, dass 2 von 3 erwarten, auf eigene Kosten zu Preisverleihung und Co anzufahren und zu übernachten. Was bei den aktuellen Ticketpreisen und Übernachtungskosten in Hamburg und Berlin nicht gerade wenig ist.</p><p>Awareness-Konzepte sind auch weiterhin sehr neu, sollten aber auch vor allem in heteronormativen Kreisen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Denn es können bewusst Leute solchen Veranstaltungen oder Preisen verbleiben, die sich nicht sicher fühlen. Wie ich mich fühlen werde, wenn ich Ende November in Hamburg bei der Preisverleihung zum Beyond Gender Award sein werde, weiß ich noch nicht. Ich werde aber versuchen, meine Zeit in Hamburg so gut es geht um dieses Event herum zu nutzen. </p><p>Nicht-Deutsche Namen werden immer noch gerne mal falsch geschrieben. Und selbst in queeren Kreisen passiert Misgendering immer noch sehr häufig. </p><p>Was diese Preise am Ende wirklich bringen und ob ich und andere Menschen mit Diskriminierungserfahrung nicht einfach zu Tokens gemacht werden, kann ich noch nicht sagen. Was wir als nominierte Personen und Organisationen machen können, uns eben nicht zu Tokens machen zu lassen sondern die Reichweite und Bühne(n) dafür zu nutzen, um auf unsere Arbeit und die Notwendigkeit dieser hinzuweisen. Dazu kommt hoffentlich mehr in den nächsten Newsletter, was ich mit euch teilen kann. </p><h2>Offene Briefe, deren Zielsetzung und Wirksamkeit</h2><p>Ich wurde im vergangenen Monat angefragt ob ich mich an einem offenen Brief beteiligen möchte. An sich hatte ich kein Problem mit der Anfrage, jedoch war ich dann schrittweise etwas überrascht wie es weiter verlaufen ist, weshalb ich hier meine Erfahrungen teilen wollte. Was ich aber vermeiden möchte ist der Person oder der Organisation unnötige Aufmerksamkeit zu generieren. Denn es gibt weitaus mehr Organisationen, die diese Aufmerksamkeit brauchen. </p><p>Hier nur eine grobe Zusammenfassung der meiner Meinung nach problematischen Punkte</p><ul><li><p>der Brief war in reiner Ich-Form, meiner Erfahrung nach untypisch für einen kollektiv unterzeichneten offenen Brief</p></li><li><p>die im offenen Brief angesprochenen Punkte drehten sich hauptsächlich darum, dass Vereine auch Geld erhalten sollten, wenn Unternehmen an Prides teilnehmen. Im Grunde ein Ablasshandel?</p></li><li><p>es wurde nicht geklärt was mit Unternehmen ist, die auf Prides unterwegs sind, aber gleichzeitig Spenden an queerfeindliche Parteien abgeben. Ist das am Ende sowieso nur eine Image-Sache?</p></li><li><p>es fehlte der Bezug auf die steigende Gewalt (und was überhaupt Polizei und Sicherheitsleute auf den Prides tun, wenn die Sicherheit der Teilnehmenden nicht garantiert werden kann)</p></li><li><p>der Bezug warum viele Gruppen immer noch auf Prides ausgeschlossen werden bzw. nicht sicher sind. Weswegen sich auch immer mehr alternative Prides gründen (trans Pride, Dyke Marches, Black Pride, Disability Pride, Radical Pride usw.)</p></li><li><p>Viele Prides sind immer noch nicht mal ansatzweise barrierefrei</p></li></ul><p>Dieses Feedback hatte ich geteilt, jedoch fand es nicht wirklich auf Resonanz, da die eigenen, individuellen Erfahrungswerten im Vordergrund zu stehen scheint. Fair enough, aber da musste ich absagen.</p><p>Der Brief wurde veröffentlicht und erhielt gerade in der Linkedin-Bubble große Resonanz. Soweit, so Linkedin. </p><p>Woran ich mich aber störte war die Tatsache, dass das Thema dieses offenen Briefs auch auf Instagram geteilt wurde und dort in einem Kommentar vom Ersteller des Briefs erwähnt wurde, dass die Leute sich ja nicht trauen würden und es so dringend wäre, solche Themen offen anzusprechen. </p><p>Was ich absolut frech fand. Nicht nur, dass Leute, die es tatsächlich betrifft, dass ihre Prides nicht mehr für sie da sind sondern für die kapitalistischen Firmen, ihr Mut abgesprochen wird. Die Person selbst hat sich in dieser Formulierung und der Positionierung als &quot;Retter in der Not&quot; gesehen. </p><p>Dabei brauchen wir mehr als nur weiße cis-männliche Sichtbarkeit. Wir brauchen Sichtbarkeit für unsere queeren, trans*, inter*, Schwarzen, behinderten, geflüchteten, in der Sexarbeit tätigenden Geschwister. Diese Menschen sollten sich auf den Prides willkommen fühlen, Teil von ihnen sein, mit bestimmen können, was dort passiert. Nur leider ist es in der queeren Community noch häufig, dass sie unsichtbar gemacht werden und dass einem Teil der Community nicht klar ist, welch immense Privilegien sie aufgrund von Race, Class oder Gender haben. Aber diese für die mehrfachdiskriminierten der Community zu benutzen, also Menschen ohne diese Privilegien, scheint häufig nicht mehr relevant zu sein. </p><p>Und es zeigt das Unverständnis, dass Kapitalismus, Patriachat, Rassismus und Queerfeindlichkeit alles miteinander zusammen hängt. Wer eine sichere Welt für queere Menschen haben möchte, der kann nicht an den Kapitalismus oder an das Patriachat glauben. Und dazu gibt es Menschen, Bücher und Diskurse seit Jahrzehnten, die genau das sagen. Genug Studien, die das belegen, eben auch. </p><p>Dementsprechend habe ich mit Kommentar geantwortet, als Privatperson, in dem ich meine Schockiertheit über die getroffenen Aussagen und die fehlenden Aspekte, dass sich nicht alle auch in ihrer Meinungsäußerung und Sichtbarkeit sicher fühlen können, erklärt habe. Denn nicht umsonst schaffen sich die Menschen, die auf den kommerziellen Prides nicht willkommen und sicher sind, ihre eigenen Räume, ihre eigenen Prides. Und das schon seit Jahren. </p><p>Ich habe gesehen, dass mein Kommentar auf Instagram immer mehr likes erhalte hatte, aber keine Reaktion gekommen ist. Weder privat, noch öffentlich. Stattdessen wurde der Post aus dem Kanal der Organisation entfernt. Was eine eher sehr ernüchternde Reaktion ist. </p><p>Für mich ist das Thema dahingehend abgeschlossen. </p><p>Ich möchte der Person keine Bühne hier öffentlich geben, da es viel mehr Menschen gibt, die tolle und wertvolle Arbeit leisten, über die gesprochen werden sollte. Was mich zum letzten Thema des Newsletters bringt.</p><h2>Queermed friends</h2><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2FZArMjRrPziRyLwuRlB%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47wuwk7qmhkdz5kjg7nv10l3f1q4vbwkpbibg95kbx%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=579a11af5782fe93fcf7ba75639a1307" alt="episode 8 hug GIF"/><p>Auf Instagram und Linkedin werden aktuell in mehreren Posts die Menschen und Organisationen vorgestellt, die Queermed unterstützen als auch vice versa. Es sind auch die tollen Künstler*innen dabei, die die Steady-Dankeschöns mit tollen Stickern und Kunst versorgen. </p><p>Darunter gehören aber auch mehrere Beratungsstellen, die mit Queermed jetzt zusammenarbeiten und ihre eigenen Empfehlungen in das Verzeichnis einspeisen. Diese Empfehlungen werden aber auch entsprechend transparent gekennzeichnet. </p><p>Ihr findet alle Queermed friends hier: </p><a href="https://queermed-deutschland.de/friends/">https://queermed-deutschland.de/friends/</a><p>Hier könnt ihr euch den ersten Post auf Instagram anschauen: </p><a href="https://www.instagram.com/p/CxK7_piMR1f/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igshid=MzRlODBiNWFlZA==">https://www.instagram.com/p/CxK7_piMR1f/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igshid=MzRlODBiNWFlZA==</a><p>Die nächsten Teile werden bald auch auf Social Media geteilt. </p><p></p><p>__________</p><p>Wir haben nun das Ende diesen langen Septembermonats erreicht. </p><p>Falls ihr nach dem ganzen Text lieber etwas hören möchtet, hier die letzte Podcastfolge mit mir bei Ganz schön laut mit Ninia LaGrande.</p><a href="https://open.spotify.com/episode/7qvx1gIpfCJT797s0hw268?si=727fe731c6504a49">https://open.spotify.com/episode/7qvx1gIpfCJT797s0hw268?si=727fe731c6504a49</a><p>Passt aufeinander auf und wir hören uns hoffentlich bald wieder. </p><p></p><p>Falls ihr Feedback, Anregungen und mehr habt, meldet euch gerne jederzeit! Und bitte seit immer 100% direkt und ehrlich (aber immer noch nett :D ), denn ich möchte es auch gerne mit euch sein. </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FcMhPpDTQnk0eZDQiZk%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47l07va33850hf2wjojbsddt3qvn0ixhugghcm1c0r%26ep%3Dv1_gifs_related%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=65b226fe9a9abeed383823479fa1fe14" alt="TV gif. The Golden Girls all bring it in for a group hug. Team on three! ...Or four."/><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FXMmf6i3xuKZiPMvNZe%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47mt6ifuktbibqhv8p9kskijfv31sidgz41nive5lm%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=ec3bb8b8a59863cc8f97acdf6f1b219a" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/0a246b8e-0b13-4e8d-b6fa-596a60e2878c</link>
      <guid isPermaLink="false">0a246b8e-0b13-4e8d-b6fa-596a60e2878c</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Oct 2023 09:36:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einmal alles, bitte!]]></title>
      <description><![CDATA[Queermed ist in den Top3?! Es gibt ja viele verschiedene Preise und an sich können diese toll sein um Reichweite für gemeinnützige Zwecke zu erreichen. Beim Beyond…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass fängt dieser Newsletter mit einem kleinen, Queermedbezogenen Werbeblock an: </p><h2>Queermed ist in den Top3?!</h2><p>Es gibt ja viele verschiedene Preise und an sich können diese toll sein um Reichweite für gemeinnützige Zwecke zu erreichen.</p><p></p><a href="https://beyondgenderagenda.com/german-diversity-award/#german-diversity-award"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0/uploads/images/pidhdpmteu/GDA_Top3_LGBTIQ%2B_Grzybek.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sara Grzybek von Queermed Deutschland nominiert in der Top 3 der Kategorie &quot;Change Maker: LGBTIQ+&quot;" data-link="https://beyondgenderagenda.com/german-diversity-award/#german-diversity-award"/></a><p>Beim Beyond Gender Award hat es Queermed in die Top3 geschafft. Der Beyond Gender Award ist laut Beschreibung der eigenen Website dazu da &quot;Persönlichkeiten und Projekten, die sich durch herausragendes Diversitätsengagement auszeichnen. &quot;</p><p>Neben Queermed ist eine Person aus der Holtzbrink Publishing Group, die firmenintern als auch ehrenamtlich Aktivismus leitet und eine Personengruppe aus der Telekom, die ein &quot;Transgender Handbuch&quot; rausgebracht haben. Beide anderen Top 3 Nominierten werden also aus kommerziellen Unternehmen vertreten, die für ihre Diversity-Arbeit innerhalb des eigenen Unternehmens positiv aufgefallen sind. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich diese Nominierung in eine solche Top 3 zum einen ehrt und zum anderen etwas stutzig macht. </p><p>Denn wenn natürlich die Reichweite und die mögliche Chance zu gewinnen schön sein mögen, weiß ich nicht so recht wie ich mit meiner ehrenamtlichen Arbeit und Reichweite gegen Unternehmen mit hunderttausenden Mitarbeitenden in Deutschland konkurrieren könnte, wenn es um ein öffentliches Online-Voting geht. </p><p>Zumal meine bisherige Erfahrung, auch im Austausch mit anderen Vereinen, Aktivist*innen und co, war, dass Preise oft <em>geklüngelt</em> werden (Kölner*innen kennen diesen Begriff).  Also vor allem schieben sich viele die Preise immer wieder selbst in die Richtung und häufig werden Vereine, die so viel aktive Arbeit leisten, aber deutlich weniger Netzwerken oder keine Ehrenamtlichen / Mitarbeitenden mit guten Netzwerken, komplett übersehen. </p><p>Nichtsdestotrotz könnte es nicht schaden, für Queermed als gemeinnütziges Unternehmen Reichweite zu erhalten. </p><p><strong>Weil:</strong></p><p>Reichweite = potentiell mehr Leute die Queermed kennen lernen, Queermed nutzen können, Queermed weiterempfehlen können und vielleicht auch für Queermed spenden?</p><p>Dementsprechend: </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2FNilYJAwwsfcmGFZgpb%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47luaxcqylm1066pgs0nk2nsemsym50ua4kwc2bolm%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=718b668f146acac8ad4cf036e64496da" alt="Voting Vote For Me GIF"/><p>Vom 21.08. bis zum 31.08. können Stimmen abgegeben werden unter folgendem Link: </p><a href="https://beyondgenderagenda.com/german-diversity-award/#german-diversity-award">https://beyondgenderagenda.com/german-diversity-award/#german-diversity-award</a><p>Es wäre super toll, wenn ihr Queermed eure Stimme geben könntet und auch diesen Link fleißig über die nächsten Tage teilen könntet. </p><p>Kommen wir nun zu einem entspannteren Thema.</p><h2>Memes für den Kopf</h2><p>Häufiger werde ich gefragt, wie das alles machbar ist. Neben der Vollzeitlohnarbeit noch Queermed leiten. Und das aktuell nahezu 95% alleine (ich erhalte ja Unterstützung in der Buchhaltung). </p><p>Im Grund funktioniert es nur mit <strong>sehr viel organisatorischem Geschick</strong>. Ich muss vorplanen. Spontanität funktioniert nur bei Dingen, die in meiner absoluten Kontrolle liegen wie die Website, Social Media oder dieser Newsletter.</p><p>Vieles andere passiert in Absprache oder zumindest brauche ich dafür viel mehr Vorbereitung.</p><p>Neben der ganzen Arbeit, werde ich nahezu jeden Tag mit Queermed mit Unmengen an Diskriminierungserfahrungen konfrontiert. Einige Menschen teilen ihre Erfahrungen auch direkt offen mit mir, online oder offline. Bei den ersten Malen stand mir noch sehr lange der Mund offen. Weil mich die Offenheit überfordert hatte.</p><p>Deshalb traf es sich ganz gut, dass ich im April einen Meme-Workshop besucht hatte (Menschen, die den Newsletter schon länger abonniert haben, haben bereits davon gehört, der <a href="https://steadyhq.com/de/queermed-deutschland/posts/bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313">Post dazu ist aber hier offen für alle nachlesbar</a>).</p><p>Das Feedback ist bisher sehr positiv aufgefallen. Auch beim Radical Pride im Juli kamen Menschen direkt auf mich zu und meinten: &quot;Die Queermed Memes sind so gut! Sie haben mich immer wieder zum lachen gebracht.&quot;</p><p>Memes sind ein gutes Ventil um Frust auf politische Situationen als auch persönliche Erfahrungen rauszulassen. Der Workshop hat mir auch dabei sehr geholfen, Memes diskriminierungskritisch zu kreiieren (bspw. darauf achten kein Blackfacing zu kreieren oder Memevorlagen mit problematischer Hintergrundstory zu nutzen)</p><h2>Lesen hilft auch</h2><p>Wie einige von euch wissen gibt es seit diesem Jahr jedes Quartal ein Update mit Büchern, die ich im jeweiligen Quartal gelesen habe und ich weiterempfehlen möchte. Durch tolle Empfehlungen von Menschen wie <a href="https://steadyhq.com/de/pfefferhasi/about">Ulla Scharfenberg (aka Hase im Pfeffer auf Instagram)</a>, <a href="https://steadyhq.com/de/gemiste-gefuehle/posts">Marija Latković</a> und vielen vielen anderen Menschen auf Instagram entdecke ich immer wieder sehr tolle und wichtige Bücher.</p><p>Die gelesenen Bücher teile ich auf Instagram und dauerhaft in der Bücherliste auf der Website. <a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">Dort findet ihr Buchempfehlungen zu unterschiedlichen Themen wie Rassismus, Queeres Leben, Jüdisches Leben, Behinderung und vielem mehr</a>.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2F3LrK7Q7UhF5MnhZ5ja%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47lnrow4q25yzewfu03a04i99sqefoxsn7iwlf9rcm%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d82bc2973c2f5a127f3bf24470617630" alt="Read Texas Am GIF by Texas A&amp;M University"/><p>Das nächste Quartalsupdate kommt kommende Woche online! Haltet also gerne die Augen auf bei Instagram oder der <a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">Bücherliste</a> auf der Website. </p><h2>Queermed offline</h2><p>Ich hatte gerade schon erwähnt: Queermed hatte den ersten Pride-Stand. Und das auf einem Radical Pride!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0/uploads/images/3zcuwpvgs6/WhatsApp%20Bild%202023-08-20%20um%2019.04.01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Organisiert wurde der Radical Pride von mehreren Kölner Organisationen, unter anderem &quot;<a href="https://www.instagram.com/tsg_abschaffen_koeln/">TSG Abschaffen Köln</a>&quot; und <a href="https://www.instagram.com/fff_koeln/">Fridays for Future Köln</a>. Viele verschiedene andere Gruppen / Organisationen / Vereine waren dabei: </p><ul><li><p><a href="https://www.instagram.com/kojothecook/">Kojo the Cook</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/b_asyl_koeln/">Bürger*innenasyl Köln</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/bi_pan_koeln/">bi+pan Köln</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/paqtkoeln/">PAQT Köln</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/buecher_ei/">Bücher Ei / Pflanzstelle Köln</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/migrantifanrw/">Migrantifa NRW</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/aspec_cologne/">Aspec Cologne</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/queerbar_bieren/">Queer bar_bieren*</a></p></li><li><p><a href="https://www.instagram.com/inhaus_ev/">In-Haus e.V.</a></p></li></ul><p>Dazu gab es einen Live-Podcast, Drag Queen Kinderbuchlesungen und mehr. </p><p>Natürlich war es etwas anstrengend, alleine die allererste Standschicht zu übernehmen. Es war aber auch sehr cool, so viele interessierte Menschen live zu treffen. Vor allem auch aus dem Kölner Raum. </p><p>Dies führt mich zum nächsten Offline-Event.</p><h2>re:Respekt</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0/uploads/images/fnepjzgmol/Queermed%20Event%20Respect.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am 24.08. ist es soweit, das erste Event mit Queermed findet offline statt. Das ist ja schon am Donnerstag: </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FHUkOv6BNWc1HO%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47ecs5wb9nm6dr37of62mazqyyidslgaebzaqxg513%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a8f56b33471d689f0543891be2828499" alt="Panic Omg GIF"/><p>Der Abend mit re:Respekt! beginnt mit einem kleinen Panel, den Queermed-Gründer*in Sara Grzybek mit zwei tollen Menschen führen darf: </p><p><strong>Oyindamola Alashe</strong></p><p>Oyindamola Alashe ist Autorin und freie Journalistin. Sie schreibt u.a. über Themen wie Gesundheit, Pflege, Medizin und Inklusion. In Köln moderiert sie regelmäßig mit Gianni Jovanovic die #KleineMehrheiten Couchgespräche und die Show &quot;WeArtHere!&quot; </p><p><strong>Mertcan Usluer (er/ihm)</strong></p><p>Mertcan Usluer ist Arzt, Journalist und Content Creator. Als queerer und nicht-weißer Arzt sieht sich in einer einzigartigen Intersektion, in der er das Gesundheitswesen rassismuskritisch und queerfeministisch hinterfragen will. Gleichzeitig möchte er zu kurz geratene Aufklärungsarbeit leisten.</p><p><strong>Sara Grzybek (keine Pronomen)</strong></p><p>Sara hat Queermed gegründet und führt die gemeinnützige Organisation als Geschäftsführung. Sara schreibt für Queermed hauptsächlich über die Themen Gesundheitswesen und das Patient*innen - Ärzt*innenverhältnis. Außerhalb von Queermed schreibt Sara über Mental Health, SEO, queeres Leben und Herkunft.  </p><p>(Da ich die Moderation für den Panel und den Abend führen werde, war ich so frei auch meine kleine Biographie hier hinzuzufügen.)</p><p>Dazu gibt es einen offenen Workshop, ganz viele Infos, Queermed Merch und Snacks. Eigentlich die beste Kombination für einen Abend, oder? Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischauen könntet (natürlich ist mir bewusst, dass sehr viele tolle Steady-Mitglieder außerhalb von Köln sind, deshalb hoffe ich, dass ich beim nächsten Newsletter euch ein paar tolle Updates geben kann). </p><h2>Flyer, Flyer, Buttons und Sticker</h2><p>Aktuell arbeite ich daran, das Material von Queermed zu verbessern und vielfältiger zu gestalten. Dank der Steady-Mitglieder und Spenden können auch nahezu alle Materialien kostenfrei zugeschickt werden (bis auf Kugelschreiber und Pins).</p><p>Es wird ab nächster Woche kleine FAQ-Broschüren geben, die kurz jeder Person erklären kann, wie Queermed funktioniert, was möglich ist und was nicht (eben die häufigen Fragen zu Warnungen abgeben usw.)</p><p>Dazu wird es auch die gängigen Flyer (15 x 15 cm) in Englisch geben. Gerade in größeren Städten, wo auch mehr Menschen wohnen, die nicht deutsch als erste oder zweite Sprache gelernt haben und sich eher auf Englisch wohler fühlen, könnten solche Flyer ein guter Support sein. </p><p>Angefragt kann all das Material wie üblich über <a href="mailto:info@queermed-deutschland.de">info@queermed-deutschland.de</a>. Wenn ihr Versand- und Druckkosten der gewünschten Menge übernehmen wollt, gebt das bitte direkt mit einer Rechnungsanschrift an!</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0/teaser_image/1692599901?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0</link>
      <guid isPermaLink="false">351c843b-c232-486e-93a2-26b29ef85ad0</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Aug 2023 06:38:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA["If you are free, then you need to free someone else..."]]></title>
      <description><![CDATA[Sind queere Organisationen nichts weiteres als Trophäen für Unternehmen? Und was ist eigentlich mit Queermed? Ist es ein Verzeichnis, ein Siegel oder auch eine Trophäe?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Thema dieses Newsletters sind zum einen vereinzelte Nachrichtenartikel, über die ich via Google Alert für Queermed gestoßen bin und meine bisherige Erfahrung mit dem &quot;Pride Month&quot; und Queermed als gemeinnütziges Unternehmen.</p><p>Ich hoffe es geht euch gut und wenn nicht, ist es auch ok (ihr merkt vielleicht die Anspielung auf den <a href="https://open.spotify.com/show/4ZRAyq4VlebKGfxUXDNxcO?si=4e8a13f15b9e4fc8">Drinnies-Podcast von Giulia Becker und Chris Sommer</a>. Ansonsten empfehle ich euch (aus privater Meinung) herzlich den Drinnie Podcast. Er hebt vor allen an grauen Tagen die Stimmung.</p><p>In diesem Sinne, fangen wir von vorne an. Setzt euch gemütlich hin, es ist wieder einmal viel passiert.:</p><p>Bei den besagten Nachrichtenartikeln, meistens Zeitungen aus eher ländlicheren/kleinstädtischen Regionen, wurde Queermed als ganz besonderes Verzeichnis genannt, in dem nur wenige Praxen landen. An sich, gemessen an den aktuell etwa <strong>900 Empfehlungen auf Queermed </strong>im Vergleich zu etwa <a href="https://www.bundesaerztekammer.de/baek/ueber-uns/aerztestatistik/2021#:~:text=Wie%20aus%20den%20Daten%20hervorgeht,berufst%C3%A4tige%20%C3%84rztinnen%20und%20%C3%84rzte%20gemeldet.">416.000 in Deutschland zugelassenen Ärzt*innen</a> und etwa <a href="https://www.kbv.de/html/1150_57561.php#:~:text=Zahl%20der%20Psychotherapeuten%20um%205,2020%3A%2029.731)%20Psychologische%20Psychotherapeuten.">31.000 Psychologische Psychotherapeut*innen</a> ist das erschreckend wenig. In den besagten Zeitungen klingt das dann etwa so: &quot;In ganz XYZ-Random Kleinstadt gibt es nur eine einzige Empfehlung auf Queermed Deutschland. Wir haben mit Dr. Mustermensch gesprochen, wie fühlen sie sich damit dort gelistet zu sein?&quot; Meistens ging es dann eher um die Praxen und die ärztliche Versorgung vor Ort.Letzteres ein häufiges Thema außerhalb der Großstädte und Metropolregionen. Was so oder so ein großes Problem für viele Menschen ist. Aber kein Thema für hier und jetzt.</p><p>Stutzig gemacht hatte mich aber, wie über Queermed geschrieben wurde. Nicht in einem negativen Ton. Aber es war eine Erwähnung wert und auch die Tatsache, dass ein solches Verzeichnis existiert, ist für viele, vermutlich aus heteronormativen Kreisen, eine Besonderheit. Weil es natürlich, privilegiert wie viele sind, als erst einmal nicht notwendig betrachtet wird. <strong>&quot;Wozu braucht man sowas?&quot;</strong> War und ist immer noch die häufigste Frage. Dabei gibt es tagtäglich so viele Berichte über Rassismus oder Queerfeindlichkeit. Unsere Medien sind voll von Fatshaming. Warum sollte das Gesundheitswesen davon isoliert sein?</p><p>Aber dennoch, die Erwähnung und Hervorhebung: Das ist etwas, was mich sprachlos in dem Sinne macht, dass ich nicht erwartet hatte, welchen Eindruck es hinterlassen kann. Klar sollte Queermed Safer Spaces für Menschen aufzeigen, die Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen gemacht haben bzw. immer noch machen müssen. Aber die anderen Menschen, die die meist die Privilegien haben. Über deren Blickwinkel habe ich nicht in der Tiefe nachgedacht. Natürlich hilft es mir, Queermed von anderen Perspektiven zu durchleuchten. Aber dennoch steigt für mich die Verantwortung, auf die <strong>Bedürfnisse der Menschen</strong> zu achten, die Queermed aktiv nutzen möchten und nicht auf diejenigen, die drum herumstehen. Denn die Privilegierten erhalten immer noch zu viel Aufmerksamkeit.</p><p>Und natürlich muss mir klar sein, dass sich die Behandler*innen häufen werden, die damit fast schon <em>prahlen </em>, dass sie auf Queermed sind. Bei einzelnen Praxen, aber auch zuletzt in einem direkten Austausch ist mir das aufgefallen. Eine Praxis, die an einem queeren Festival mit einem Stand teilnehmen wollte, hatte auch um Erlaubnis gefragt, ob sie damit vor Ort werben dürften &quot;von Queermed verifiziert zu sein&quot;.</p><p>Ich sehe diesen Akt von Verifizierung bei vielen Orten. Unternehmen werben mit unterschiedlichen Siegeln, Praxen damit auch. Ähnlich wie mit Preisen. Es ist eine Bewertung einer <strong>spezifischen Gruppe nach einem eigens erstellen Maß </strong>über etwas. Aber wie können diese Verifizierungen etwas garantieren? Klar, es gibt bestimmte Standards wie die DSGVO oder ganz banal DIN-Normen. Diese gibt es zur Sicherheit der Menschen, die in Berührung mit einem Produkt oder einem Unternehmen kommen und sind festgelegt worden.</p><p>Aber Queermed in eine ähnliche Richtung stellen? Ich denke nach den Kriterien wäre Queermed weit davon entfernt. Ansonsten können Bewertungen, Zertifizierungen und Preise in unterschiedlichem Ausmaß sehr biased. Was natürlich ist, weil wir auch Menschen sind. Und manche kümmern sich mehr darum, bestimmte Zertifikate oder Preise auf ihren Webseiten zu präsentieren als andere. Oder ein ganz plumpes Gegenbeispiel: Regenbogensticker an Eingängen: Wofür stehen sie am Ende? Dass ich im Supermarkt nicht misgendert werde? Dass ich vor einem queerfeindlichen Kommentar vom Praxispersonal sicher bin? Es bietet zu viele falsche Sicherheiten. Und zu viel falschen Stolz für Symbole, die ihre Bedeutung verlieren.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FjV6w43QtI57Tq%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47r1zdtd8zarrhgrdl6z7mafz63srky4vqsbdyq3l7%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c6149312e09a968ca34db9c37e649f1f" alt="Blue Jeans 90S GIF"/><p>Und was bringt am Ende diese Sichtbarkeit? Eine gute PR, das mag sein. Spenden, sicherlich. Und was kommt ganz unten an? Who knows.</p><p>Das Verzeichnis und die Idee hinter Queermed ist, Menschen Hoffnung zu geben, ihnen den Respekt, den sie im Alltag verdienen, auch wenigsens nur ansatzweise zurück zu geben. Weil wir alle in diesem patriachalen, queerfeindlichen, misogynen, armutsfeindlichen System leben. Und das System wird sich nicht ändern. Auch nicht, wenn alle auf einmal im Pride Month Regenbogenflaggen halten. Was mich zum nächsten großen Thema bringt.</p><p></p><h2>Queermed als Trophäe</h2><p>Nachdem Queermed zu Jahresanfang den Status der Gemeinnützigkeit erhalten hat, wusste ich, dass sich einiges ändern wird. Zum Positiven, in der Hoffnung, dass Queermed nun stabiler auf eigenen Beinen stehen könnte als in Abhängigkeit zu meinem privaten Bankkonto.</p><p>Es ist toll, dass so viele Menschen Queermed unterstützen möchten und können, vor allem zur Zeit der Inflation und weil es viele Organisationen und Menschen gibt, die auf private Unterstützung angewiesen sind.</p><p>Meine bisherige Beratung mit einem ortsansässigen House of Resources war bisher auch weniger erfolgreich. Zum einen kann nicht die regelmäßige Arbeit unterstützt werden, gleichzeitig scheinen nur wenige Fördergelder tatsächlich auch für gemeinnützige UGs zur Verfügung zu stehen. Letzteres eine Information, die mir so nicht bekannt war. Warum dann aber wieder gemeinnützige GmbHs wieder vergleichsweise mehr Fördertöpfe anfragen könnten, entfernt sich mir jeglicher Logik.</p><p>Zum Glück konnte ich durch einige Einladungen zu Vorträgen und Panels die Möglichkeit nutzen, Honorare zu verlangen. Dazu gibt es auch eine Infoseite, wo ich <a href="https://queermed-deutschland.de/queermed-spricht/">bisherige Einladungen erwähne</a>.</p><p>Aber es kam auch der Pride Month dazu.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FFZjRNmrjOCJRIDh4zh%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e4715bp98fnws19lo830gdkjl0spgw2h63y85q8e5d3%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a61790095328d010935071bf0f6b3540" alt="Satisfying Car Wash GIF"/><p>Bereits im Mai hatte ich einen Anruf erhalten für eine Möglichkeit, beim Berliner Pride dabei sein zu können. Mit einer Influencer*innenveranstaltung und eigenem Wagen. Alles hörte sich in dem ersten Augenblick vielversprechend an, jedoch sagte mir mein Bauchgefühl, dass da etwas nicht stimmte. Dass nicht einmal die Spendensumme offen genannt worden ist und ich vorerst Reise- und Übernachtungskosten während des Pride tragen sollte, fand ich schon heftig. Auch überrascht war ich, mit welchem Unverständnis ich getroffen wurde als ich sagte, mir wäre das alles zu unsicher. Wobei ich mir einfach gerne mehr Informationen und Zusicherungen gewünscht hätte. Zumal ich gemeinnützig tätigt bin.</p><p>Monate später, als sich die Firma für eine andere Organisation entschieden hat, war ich sehr froh, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben. Es war tatsächlich nahezu nur das Firmenlogo zu sehen. Auf dem Truck als auch während der Veranstaltung. Ich möchte nicht, dass Queermed eine Art Trophäe wird, mit dem sich Unternehmen durch ihre Spenden brillieren können. Zumal es klar ist, dass Unternehmen solche Spenden wie Privatpersonen von der Steuer absetzen können.</p><p>Eine ähnlich erfolglose Kooperation hatte sich mit einem anderen Unternehmen angebahnt. Erst einmal wirkte alles deutlich offener und transparenter als zuvor. Es sollte T-Shirts geben und die Einnahmen, im unteren fünfstelligen Bereich, sollten an Queermed gehen. Dazu eine langjährige Zusammenarbeit auf Social Media. Dabei hatte ich bereits zu Beginn kommuniziert, dass ich nicht mit zu kurzen Deadlines arbeiten kann, da ich auch noch eine Lohnarbeit habe.</p><p>Nachdem sich dann das Unternehmen &quot;für Queermed entschieden hat&quot;, ging es eigentlich mit den Red Flags los. Zuerst sollte ich &quot;ASAP alle möglichen Informationen&quot; zu Queermed und mir liefern für einen Vorstellungspost. Weniger als 40 Stunden Zeit hätte ich dafür. Auch sollte ich meine Vorstellungen zu dem T-Shirt teilen.</p><p>Nachdem dies alles getan war, begann das große Schweigen. Erst hörte ich gar nichts mehr von der Ansprechperson, bis ich selbst wieder Kontakt aufgenommen habe. Und dann fing auch das Ende von der Kooperation an:</p><p>Mir wurde mitgeteilt, dass das T-Shirt doch erst nächstes Jahr irgendwann rauskommen wird und wir bis dahin ja schon weiterhin zusammen arbeiten könnten. Von mir kam die Frage, ob jetzt von mir und Queermed erwartet wird, dass eine gemeinnützige Organisation kostenfrei Content zu produzieren für eine Aktion, wo es zwar eine schriftliche Zusage gab, aber nur von einer Ansprechperson im Werkstudierendenverhältnis (also keine Person, die normalerweise Budgets verwalten darf).</p><p>Was kam, war absolutes Gaslighting. Wie undankbar ich wäre und was ich denn von ihnen halten würde und dass mein Misstrauen kein gutes Fundament für diese Zusammenarbeit wäre. Und für mich wieder ein Zeichen, dass mein Bauchgefühl richtig war.</p><h2>No Money no strings?</h2><p>Natürlich ärger ich mich total, dass ich Queermed die theoretischen Chancen genommen habe, sehr viel finanzielle Unterstützung zu erhalten.</p><p>Aber wie ich bereits weiter oben sagte: Auf Queermed liegt sehr viel Verantwortung. Unter dem Bewusstsein, dass Rainbow-washing uns nicht weiterhelfen wird, denn wir brauchen tiefgreifende Veränderungen. Systematische Veränderungen. Und ich bezweifle auch, dass das nicht hinterfragte annehmen von Geldern nur für den eigenen Vorteil auch nicht langfristig weiterhelfen.</p><p>Tony Morrison hat mal gesagt: &quot;If you are free, then you need to free someone else. If you have some power, then your job is to empower someone else.&quot;</p><p>Deshalb bin ich froh für jede einzelne Person, die hier über Steady unterstützt. Über jede Spende, die kommt und jede Firmenkooperation, die nicht darauf fußt, ein kapitalistisch orientiertes Unternehmen einen weiteren Vorteil zu bringen. Denn damit gebt ihr ein bisschen Möglichkeiten ab, damit Queermed weiterhin unabhängig und zielgerichtet für die Communities arbeiten kann, die weiterhin diskriminierungssensible Orte brauchen.</p><p>Danke.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FjV6w43QtI57Tq%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47r1zdtd8zarrhgrdl6z7mafz63srky4vqsbdyq3l7%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=d478d25c40645771525d2591d3a039b4" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/8cac88ff-7d0d-40d7-90c0-c3fb3770cbfe</link>
      <guid isPermaLink="false">8cac88ff-7d0d-40d7-90c0-c3fb3770cbfe</guid>
      <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 18:43:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Paris, Mailand, Siegen oder "Wie viel passt in vier Wochen?" - Ja.]]></title>
      <description><![CDATA[Der letzte Newsletter ist etwas mehr als vier Wochen her und trotzdem fühlt sich der Mai wie eine Ewigkeit an. Mein liebster Satz aktuell kommt aus dem …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Paris, Mailand, Siegen oder &quot;Wie viel passt in vier Wochen?&quot; -  Ja.</h1><p>Der letzte Newsletter ist etwas mehr als vier Wochen her und trotzdem fühlt sich der Mai wie eine Ewigkeit an. </p><p>Mein liebster Satz aktuell kommt aus dem  <a href="https://open.spotify.com/show/4ZRAyq4VlebKGfxUXDNxcO?si=1c3db9303bc7423f">&quot;Drinnie&quot;-Podcast</a> von Giulia Becker und Chris Sommer, den ich heute an euch richten möchte, nur in der Ich-Form: &quot;Ich hoffe es geht euch gut und wenn nicht, ist auch ok.&quot;  Ehrlich zugegeben war der vergangene Monat sehr aufregend und ich konnte viele neue tolle Menschen in Bezug zu Queermed kennen lernen.  Jedoch könnte es bei der Menge nun ab und an etwas ruhiger werden. Aber es ist ja auch nur einmal Pride Month im Jahr und hier die tolle Überleitung zum Newsletter: </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2FJO98TlM5zSnmWIyHRz%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47kx005958cgl61ptu1zspxpll6cizacu0edva0i2j%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1f9faab92c65ae1e636a7a0fbf8059fa" alt="Conan Obrien GIF by Team Coco"/><p>Manchmal können Termine nicht so weit voneinander geplant werden, vielleicht kennen das einige von euch.  Aber was ist denn genau alles passiert? </p><p>Zum einen durfte ich für Our* Bodies, einem &quot;feministischen Online-Magazin&quot; aus Österreich einen <a href="https://ourbodies.at/wir-fordern-respekt/">Artikel über Respekt im Gesundheitswesen</a> schreiben. Das war schon etwas aufregend, denn es ist irgendwie anders, für andere Personen und eine andere Plattform zu schreiben als für sich selbst. Die Anforderungen können anders sein,  von der Gegenseite als auch von sich selbst. Gleichzeitig ist maus (anstelle von &quot;man&quot;, angelehnt an Hengameh Yaghoobifarah) bei sich selbst nicht immer an Deadlines gebunden, bei der Zusammenarbeit mit anderen wäre das aber schon ideal. Ich bin letzten Endes aber froh, wie der Artikel geworden ist, auch wenn ich ihn jetzt, wenige Wochen später, wieder anders schreiben würde. So ist das mit Eigenkreationen. </p><h2>Da war doch noch ein wichtiges Datum im Mai...</h2><p>Darüber hinaus hatte Queermed sein zweijähriges! Woohoo! Am 25.05.2021 ist <a href="http://queermed-deutschland.de/">queermed-deutschland.de</a> das erste Mal live gegangen. Und es sah deutlich simpler aus als vorher. Da waren meine angeblichen Website-Skills noch deutlich rudimentärer, meine Ansprüche deutlich niedriger und auch die Aufmerksamkeit zwar höher als erwartet, nicht aber zu vergleichen mit heutigen Verhältnissen. Queermed erhält bereits viel Aufmerksamkeit und Reichweite in meinen Augen. Das kreiert ein schönes Gefühl, wenn ich bedenke, wie viel Energie, Zeit und Arbeit ich in dieses Projekt bisher gesteckt habe. An anderer Stelle lässt mich die Menge an Verantwortung immer wieder inne halten. Denn mit dieser Form von Macht, die Queermed über Aufmerksamkeit und Reichweiter erhalten hat und weiterhin erhält, kommen bestimmte Privilegien einher, durch die ich stärker bedenke, in welche Richtung es mit Queermed gehen soll. </p><p>Klar, viele Organisationen, Vereine usw. erkennen Queermed als Quelle für sensibilisierte Ärzt*innen an, das mag ganz am Anfang noch ganz anders ausgesehen haben. </p><p>Privatpersonen auf der Suche nach sensibilisierten Praxen sehen Queermed auch als Quelle an, was den Druck nicht mindert. Es ist ein schönes Gefühl, aber der Druck, dass Menschen tatsächlich im Idealfall nicht die gleichen negativen Erfahrungen machen müssen wie bisher, kann Queermed leider nicht garantieren. Zwar kann Queermed auf Safer Spaces verweisen, aber wir müssen uns alle weiterhin bewusst machen, dass wir keine absolute Sicherheit haben. Weder im Gesundheitswesen, noch woanders. Wir können es uns nur stärker ins Bewusstsein rufen.</p><p>Der letzte Punkt: Immer mehr Praxen sehen Queermed als Ort an, worüber sich viele Patient*innen melden können. Und war wird es etwas komplizierter. Am Anfang haben sich sehr viele Praxen per E-Mail oder auf Social Media gemeldet, die von sich aus beteuert haben wie unglaublich queerfreundlich und sensibilisiert sie sind, weswegen sie gerne auch bei Queermed gelistet sein möchten. Das mag in der Eigenwahrnehmung natürlich sein, jedoch hat es lange gedauert, bis solche E-Mails aufgehört haben. Auch die sehr offensichtlichen Eigenempfehlungen, gefolgt von eher unfreundlichen E-Mails, warum die eigene Praxis denn immer noch nicht auf Queermed ist, war lange Zeit eine eher unangenehme Erfahrung. </p><p>Ich merke aber, je mehr ich über dieses Thema schreibe, desto eher sehe ich die notwendige Tiefe, um entsprechend einsteigen zu können. Deshalb werde ich das Thema Queermed und Verantwortung auf den nächsten Newsletter verschieben. </p><p>So, weiter im Programm.</p><h3>Queermed Giveaway</h3><p>Queermeds Geburtstag! Tatsächlich hatte ich für dieses Jahr ein Giveaway geplant.</p><p>Für das Giveaway hatte ich mehrere Autor*innen angeschrieben, welche tolle Bücher geschrieben haben und diese auch auf <a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">Queermeds Bücherliste</a> gelandet sind. Bei meinen Anfragen hatte ich um Bücherspenden gebeten und alle haben sofort zugesagt. </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2F3LrK7Q7UhF5MnhZ5ja%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47wmkyf045sxac2cniy5a1af4sn3djoizo2cmwegv2%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=47dd433844b588ea6cf24946ad601eb2" alt="Read Texas Am GIF by Texas A&amp;M University"/><p>Die Bücherauswahl kam bei allen Teilnehmenden auch sehr gut an, deshalb nenne ich alle Autor*innen und ihre entsprechenden Titel hier: </p><ul><li><p>Mohamed Amjahid: Der Weiße Fleck. Eine Anleitung zum antirassistischen Denken</p></li><li><p>Judith, Coffey; Vivien, Laumann: Gojnormativität: Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen</p></li><li><p>Max Czollek: Versöhnungstheater</p></li><li><p>Gianni Jovanovic ; Oyindamola, Alashe: Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit</p></li><li><p>Mareice Kaiser: Wie viel. Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht</p></li><li><p>Raul, Krauthausen; Benjamin, Schwarz: Wie kann ich was bewegen. Die Kraft des konstruktiven Aktivismus </p></li><li><p>Luisa L&#39;Audace: Behindert und Stolz. </p></li><li><p>Lydia Meyer: Die Zukunft ist nichtbinär.</p></li><li><p>Martina, Rink; Simon, Usifo(Hg.): People of Deutschland</p></li><li><p>Emilia Roig: Why we matter. Das Ende der Unterdrückung. </p></li><li><p>Alisa Tretau (Hg.): Nicht nur Mütter waren schwanger Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt</p></li><li><p>Hengameh Yaghoobifarah: Habibitus. </p></li></ul><p>12 Bücher sind eine Menge. Aber wenn wir uns mit unserer Gesellschaft befassen möchten, dann müssen wir auch unterschiedliche Aspekte verstehen und sehen. Und vor allem müssen wir es von den Leuten hören, die es persönlich betrifft. Damit möchte ich nicht sagen, dass wir alle Menschen mit Diskriminierungserfahrungen proaktiv zu ihrer politischen Haltung und Erfahrungen ausfragen sollen. Aber wenn wir schon Bücher, Texte und die politische Arbeit von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen teilweise nur einen Mausklick von uns entfernt haben, dann sollten wir ihnen auch unsere Aufmerksamkeit geben und  sie, vor allem als privilegierte Menschen, unterstützen. Denn Solidarität kann nur dann anfangen, wenn wir Privilegien abgeben und gleichzeitig gleiche Rechte für andere Einfordern. Und wir keinen direkten Benefit davon haben. </p><p></p><h2>Lampenfieber hoch 3 </h2><p>Im Mai hatte ich auch wieder ein paar Vortragseinladungen. </p><p>Anfang des Monats dürfte ich beim Britney X Festival vom Schauspiel Köln über das Thema Respekt im Umgang mit Patient*innen sprechen. Nach dem Vortrag gab es ein Gespräch mit Zain Salam Assaad vom Missy Magazin. Es war ein aufregender Moment, den eigenen Namen auf einem riesigen Banner zu sehen als Teil eines ganzen Festivals. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e696f2f8-2b0a-4757-8758-6103610cb793/uploads/images/xy2zzdbjtq/For%20Instagram-03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Queermed Gründer*in Sara Grzybek hält ein Mikrofon in der Hand und spricht vor einem Publikum. Im Hintergrund ist auf einem Fernseher der erste Slide einer Präsentation zu sehen."/><p>                                  Bildquelle: <a href="https://www.instagram.com/fadi_elias94/?hl=de">Fadi Elias</a> | <a href="https://ihaus.org/inhausmedia/">In-Haus e.V.</a></p><p></p><p>Ich denke ich brauche weiterhin etwas Gewöhnung vor Menschen zu sprechen. Eigentlich bin ich sehr froh darüber, dass ich die meiste Arbeit von Queermed alleine von zuhause aus machen kann und ich gelegentlich Nachrichten schriftlich beantworten muss. Aber ich verstehe, dass Queermed auch ein Gesicht braucht und diese Sichtbarkeit dem Projekt und dem Ziel dahinter hilft. Auch das Feedback und die Fragen, die sich oft nur in solchen Veranstaltungen ergeben, empfinde ich als sehr wertvoll. </p><p>Deshalb habe ich eine Woche später den nächsten Vortrag gehalten. Dieses Mal an der Universität Siegen. Diese Rahmenbedingungen waren dort noch einmal anders, weil ich anders als in meiner Studienzeit nun die Person bin, die am Pult steht und Vorträge hält. Aber Siegen hat eine echt moderne Uni, zumindest das Gebäude, in dem ich drin war. Könnte ich noch einmal studieren, hätte ich wahrscheinlich Siegen statt Köln gewählt. </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2FdL1pM6kXg7EIN1wJcJ%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47da4k5762p47md90phj5fi6fqsoc0ppjwskev2pvq%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d5774b84f9289a831e8fd70dbaa885ba" alt="School Explain GIF by Pudgy Penguins"/><h2>Kooperationen und sollte es sowas geben?</h2><p>Tatsächlich hat sich mir diese Frage bereits Anfang Mai gestellt, als ich die erste Kooperationsanfrage erhalten hatte. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, dass ich von Anfang an ein ungutes Gefühl im Magen hatte, schon beim Lesen der E-Mail. Und je mehr Informationen ich erhalten hatte, desto eher hat sich das Gefühl für mich bestätigt. </p><p>Ich möchte nicht, dass Queermed ein Aushängeschild für Firmen wird. Firmen sollen Queermed nicht als Trophäe irgendwo auf ihren Social Media Kanälen zeigen und erzählen, was für tolle Allies sie wären. </p><p><br/>Nach der ersten schlechten Erfahrung kam tatsächlich eine Anfrage, die mich gefreut hatte. Mit Giovanna Kaffee und der Kooperation erhält Queermed innerhalb des nächsten halben Jahres 1 € pro verkauftes Kaffeepaket. Mehr Informationen hierzu findet ihr hier auf der <a href="https://queermed-deutschland.de/kooperationen/">neuen Kooperationsseite</a>. </p><p>Ich bin froh, wenn sich solche Kooperationen mit Menschen ergeben, die sich tatsächlich für Queermed interessieren und aktiv unterstützen möchten, dass solche Projekte langfristig funktionieren.  Und eben auch von ihrer Seite aus Macht und Reichweite abgeben möchten, ohne das es proaktiv eingefordert werden muss. Deshalb möchte ich genau hinschauen, welche Firmen kooperieren möchten und wie es langfristig aussehen soll. </p><p>Bis hierhin sollte der Lesestoff genügen. Vielen Dank, wenn ihr bis hierhin gelesen habt und auf bald!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia0.giphy.com%2Fmedia%2FJO98TlM5zSnmWIyHRz%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47kx005958cgl61ptu1zspxpll6cizacu0edva0i2j%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=0e8fdcfe3447a457b5a9abd073c71950" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/e696f2f8-2b0a-4757-8758-6103610cb793</link>
      <guid isPermaLink="false">e696f2f8-2b0a-4757-8758-6103610cb793</guid>
      <pubDate>Mon, 19 Jun 2023 08:51:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alles neu macht der Mai]]></title>
      <description><![CDATA[Kaum ein Monat ist vergangen und dennoch ist so viel passiert wie früher in vielleicht einem halben Jahr. Das wichtigste zuerst natürlich: Es gibt Queermed Memes. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Monat ist vergangen und dennoch ist so viel passiert wie früher in vielleicht einem halben Jahr.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313/uploads/images/nxs4hwnsct/1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Titanic Meme: Endlich eine queerfreundliche Praxis über Queermed gefunden. It&#39;s been 84 years...&quot;"/><p>Das wichtigste zuerst natürlich: Es gibt Queermed Memes.</p><p>Auf Instagram befinden sich nun zwei Posts mit einer Reihe von kleiner witziger Memes zum Thema Queermed und dem Recht auf respektvolle Gesundheitsversorgung.</p><p>Nun stellt sich sicherlich die Frage: Wie informativ sind solche Meme-Posts?</p><p>Dafür muss ich erst einmal etwas zurückspulen.</p><p>Im April habe ich an Online-Workshops von der <a href="https://www.linkemedienakademie.de/">Linken Medienakademie </a>teilgenommen. Die Linke Medienakademie, oder kurz LiMA ist ein und unabhängiger Bildungsverein mit Sitz in Berlin. In der Woche nach Ostern hat die LiMA23 stattgefunden mit einer Reihe von sehr informativen Veranstaltungen, die mit meiner Meinung nach sehr zuvorkommenden Ticketpreis besucht werden konnten.</p><p>Neben einer Veranstaltung zum Thema Datawrapper, einem kostenfreien Online-Tool zur Visualisierung von Daten habe ich an zwei Veranstaltungen zum Thema Memes und Social Media im politischen Aktivismus besucht.</p><h2>How to create Memes</h2><p>Und da wären wir auch schon beim Thema Memes. Memes können teilweise stärker Emotionen hervorrufen als reine Textposts. Gerade, wenn die Memes Emotionen &amp; Themen reproduziere, die für uns selbst wichtig sein können. Gerade beim Workshop mit <a href="https://instagram.com/cccaaarrreeennn?igshid=MzRlODBiNWFlZA==">Caren Miesenberger</a> konnte ich viel mitnehmen.</p><p>Im Workshop selbst ging es nicht nur um Memes als solche, sondern auch um die Recherche von Hintergrundgeschichten zu Memes und der moralischen Entscheidung, welche Memes verwendet werden könnten und welche eine eher negative Entstehungsgeschichte haben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313/uploads/images/s6mtqtgtcs/5.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Willy Wonka Meme mit den Worten &quot;Erzähl mir mehr wie sensibilisiert ihr seid und nur heteronormatives auslegematerial im wartezimmer liegt&quot;"/><p>Und nach diesem Workshop habe ich es direkt für Queermed getestet. Natürlich stellt sich auch die Frage, ob das professionell ist und ob alle damit abgeholt werden.</p><p>Ich denke nicht, dass alle Menschen damit gleichermaßen abgeholt werden können. Vor allem jüngere Menschen könnten eine höhere Affinität zu Memes haben als ältere. Dennoch ist es gerade über Social Media eine gute Möglichkeit um eine größere Reichweite zu generieren.</p><p>Vielleicht probiert ihr, falls ihr ehrenamtlich einen Social Media Account betreut, auch selbst mal aus. :)</p><h2>April-Auftritte in Mannheim und Köln</h2><p>Am 11. April dürfte ich auf Einladung von <a href="https://www.gianni-jovanovic.de/">Gianni Jovanovic </a>und <a href="https://www.alashe.de/">Oyindamola Alashe</a> im Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld über Queermed Deutschland und zum Teil auch meine eigenen Erfahrungen im Gesundheitswesen sprechen. Mit dabei war auch <a href="https://renk-magazin.de/author/fatima/">Fatima Remli</a>, Aktivistin und Moderatorin.</p><p>Gerade aus der Tatsache, dass es sich um einen kleinen Rahmen handelte und ich auch schon zuvor diese drei tollen Menschen kannte, war mein erstes Mal auf der Bühne doch sehr schön.</p><p>Nicht einmal zwei Wochen später hielt ich einen Vortrag an der Uni Mannheim zu Queermed und der Notwendigkeit von sensibilisiertem Umgang mit Patient*innen; auf Einladung der kritischen Mediziner*innen Mannheim / Heidelberg und dem Queerreferat der VS Uni Heidelberg. Ich fand es sehr schön, dass sich viele Studierende die Zeit genommen haben, nach ihren Veranstaltungen auch mehr über Queermed zu erfahren.</p><h2>Queermed x BritneyX</h2><p>Im Juni gibt es auch schon die nächste Veranstaltung mit Queermed. Am 08. Juni um 19.30 Uhr im Kölner Stadtgarten!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2FYs9SXSEczO5nW%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e478hf2j36k0o9d4twqd5ts22euo0cjxbdw4nn8q4hl%26ep%3Dv1_gifs_search%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1da15bb59eaeb32c92288eda671e4d55" alt="Überforderte Katze als Gif"/><p>Die Moderation für den Abend übernimmt Zain Salam Assaad, Redakteur*in für das Missy Magazin.</p><p>Kommt alle zahlreich! Es wird sicherlich ein toller Abend. Alle weiteren Infos und zu den Karten bekommt ihr <a href="https://www.schauspiel.koeln/spielplan/a-z/on-the-need-for-respectful-treatment-in-medicine/">hier</a>.</p><p></p><p>Auf bald! :)</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313/uploads/images/nxs4hwnsct/1.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313</link>
      <guid isPermaLink="false">bd466a60-249a-4c73-973a-dd1e19279313</guid>
      <pubDate>Sat, 13 May 2023 11:06:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einmal Gemeinnützigkeit bitte!]]></title>
      <description><![CDATA[Es sind gerade mal drei 1/2 Monate in diesem Jahr und es sind bereits so viele Dinge passiert.  Aber erst einmal eine kleine Umrahmung dieses Formats. Auf Grund von…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es sind gerade mal drei 1/2 Monate in diesem Jahr und es sind bereits so viele Dinge passiert. </p><p>Aber erst einmal eine kleine Umrahmung dieses Formats. Auf Grund von zeitlichen Einschränkungen wird dieser Newsletter erst einmal nur etwa quartalweise erscheinen. Ich denke dann gibt es auch immer genügend zu erzählen. Außer das Interesse steigt, wir werden sehen :D</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FheIX5HfWgEYlW%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47rsyltolp9cbhebtanhrg2g8w7pqb31ui0tgcny4o%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1b716bcb962cc6faeaddbdab403b26d9" alt="cat laptop GIF"/><p>(im Übrigen werde ich kein striktes Format vorgeben, sondern sehr darauf achten, dass es locker und witzig ist.</p><p>_____________________________________</p><p>Gründung braucht Zeit. Vor allem alleine. Vor allem, wenn es so gut wie keine Vorerfahrungen zu dem Thema gibt. </p><p>Deshalb wäre es auf jeden Fall hilfreich, sich mit dem Thema vorher genau auseinander zu setzen. Denn mit der Unternehmensform / Rechtsform, ändern sich auch viele Abläufe. Und es empfiehlt sich, frühzeitig Infos dazu zu lesen. Ansonsten werdet ihr sehr viele Fragezeichen im Kopf haben.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExYjdlNmEyZjY2Y2NkOWI1ZDMwZjk0YWYzODI2MWM3ZmU1MzExYTI4NCZjdD1n%2F4JVTF9zR9BicshFAb7%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1f3d4ca8f013e3e2c81e302f418f9674" alt="TV gif. Greg Miller from Kinda Funny counts on his fingers with a perplexed expression while a flurry of equations floats around him. "/><p>Das Gewerbeamt lässt Queermed auch leider seit Dezember auf eine Rückmeldung warten. Dies hindert mich unter anderem auch daran, bei paypal ein Spendenkonto aufsetzen zu können. </p><p>Zum Glück ist dem örtlichen Finanzamt diese Problematik seit langem bekannt und hat mir einen Freistellungsbescheid zu kommen lassen. </p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2F3o7aDgiSWo6iIkaHL2%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47em1fwwn55qs7ek38hoqxx3xie6os5jbxnij14gia%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=60f1335ccddca46f4f9e1c9ec318dead" alt="Happy Season 4 GIF by Broad City"/><h2><strong>Was bedeutet das?</strong></h2><p>Queermed ist nun offiziell gemeinnützig und darf Spenden annehmen.</p><p>Da Spenden aber über &quot;altmodische&quot; Überweisungen nicht so ansprechend sind, habe ich nach einer Alternative geschaut und et voila:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c/uploads/images/xn7fgaf7ae/Betterplace%20Screenshot.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Screenshot von der Betterplace Kampagne von Queermed."/><a href="https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-queerfreundliche-und-sensibilisierte-praxen-und-kliniken">https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-queerfreundliche-und-sensibilisierte-praxen-und-kliniken</a><p>Betterplace bietet sehr viele Vorteile:</p><ul><li><p>mehrere Zahlungsmöglichkeiten (paypal, giropay, ...)</p></li><li><p>Spendenbescheinigungen werden sofort ausgestellt</p></li><li><p>bessere Sichtbarkeit als nur über die eigene Website / Kanäle</p></li><li><p>bessere Transparenz, wofür das Geld gebraucht wird.</p></li></ul><p>Schaut euch gerne betterplace an. Vielleicht kennt ihr auch Leute, die gerne etwas Spenden möchten?</p><p>An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass betterplace eine gute Unterstützung ist, aktuell aber nicht den Support über Steady ersetzen kann. Dafür kommt viel zu wenig über Spenden rein.</p><p>Deshalb noch mal ein großes Dankeschön an alle Steady-Mitglieder, die mit ihrer regelmäßigen finanziellen Unterstützung Queermed am Laufen halten! Ihr seid einfach stark.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia2.giphy.com%2Fmedia%2FuWlpPGquhGZNFzY90z%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e471n21zq9tdmmt37c4if8ya3lb7d8jiukbd48agvyu%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ba01fd26829a2a9787f3e6dfd986ad7f" alt="Video gif. We zoom in and out on a dog who stares at us with a strangely human smile. Bouncing, multicolored Text, &quot;Thank you.&quot;"/><p>_______________________________</p><p>Was noch so passiert ist...</p><h2><strong>Queermed Blog</strong></h2><p>Auf Queermed findet ihr auch einen kleinen Blog. Etwa alle 1-2 Monate soll es dort auch einen Artikel geben zu einem Thema, welches sich mit Diskriminierung im Gesundheitswesen und deren Lösungsansätze beschäftigen. Das sind die aktuellen Blog-artikel:</p><ul><li><p><a href="https://queermed-deutschland.de/warum-es-queermed-braucht/">Warum es Queermed braucht</a></p></li><li><p><a href="https://queermed-deutschland.de/wie-finde-ich-einen-therapieplatz-in-deutschland/">Wie finde ich einen Therapieplatz in Deutschland?</a></p></li><li><p><a href="https://queermed-deutschland.de/sprachunterstuetzte-behandlungen/">Sprachunterstützte Behandlungen mit Triaphon</a></p></li></ul><p>Feedback ist gerne gewünscht! Wenn ihr ansonsten tolle Interviewpartner*innen kennt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren erwähnen.</p><h2>Everyone gets a sticker!</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c/uploads/images/xnpgsajs3c/Sticker%20Oprah.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Oprah Meme &quot;Everyone gets&quot;. In diesem Fall kriegt jede*r einen Sticker."/><p>Es gab einen Post auf Instagram und nun auch eine <a href="https://queermed-deutschland.de/materialanfragen/">eigene Infoseite zu Materialanfragen</a>.</p><p>Viele der Materialien werden weiterhin kostenfrei angefragt werden können wie Sticker, Flyer und Postkarten.</p><p>Andere Goodies, welche neu sind bzw. aus dem Crowdfunding übrig geblieben sind, gibt es für den Produktionspreis.</p><p>Dass aber viele der Materialien kostenfrei zugeschickt werden können, ist wieder den tollen Steady-Mitgliedern zu verdanken! :&#39;D</p><h2>Queermed goes Meet &amp; Greet</h2><p>Die kommenden Monate werden tatsächlich etwas aufregender, was Events angeht.</p><p>Bereits vor zwei Wochen dürfte ich auf Einladung des CSD e.V. einen Teilvortrag über Queermed und Diskriminierung halten. Das ganze fand vor Mitarbeitenden von Nyx Cosmetics statt.</p><p>Ich bin auf jeden Fall dankbar für jede Einladung und die Möglichkeit, Queermed weiter zu tragen und auf die Problematik im Gesundheitswesen hinweisen zu dürfen. Es gab gleichzeitig auch interessante Beiträge vom transmann e.V. und der Deutschen Aidshilfe.</p><p>Weiter gehts auch schon am 11. 4.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c/uploads/images/hmty2mnixl/Event%2011.04..jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Veranstaltungsposter für die Veranstaltung am 11. 04. im Bürgerzentrum Köln Ehrenfeld."/><p>Am 11.04. im Bürgerzentrum Köln Ehrenfeld darf ich mit Oyindamola Alashe, Gianni Jovanovic über Diskriminierung im Gesundheitswesen sprechen. Moderiert wird das ganze von Aktivistin Fatima Remli. Dies wird tatsächlich mein erstes richtiges Bühnendebüt darstellen. Meine Aufregung spürt ihr hoffentlich nicht über dem Bildschirm, aber hier eine gute bildliche Darstellung...</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2FNKBc1zpXB47Xa%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47j8nh079rs7kxz1f69ssobfkdvgd3cuavrg7239h1%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c785afc10b5b0c3748707b904ea6dd89" alt="SNL gif. Kristen Wiig stands in a living room wearing a giant, multi-colored sweater which she pulls up over her mouth with both hands like she&#39;s trying to hide. Her mouth comes back out of it as she screams in horror. "/><p>Direkt am 25.04. geht es weiter und zwar in Mannheim. Dort darf ich auf Einladung der Kritischen Mediziner*innen Heidelberg - Mannheim und des Queerreferats der VS Uni Heidelberg in der Alten Brauerei sprechen. Um 18 Uhr geht es los und findet im HS 02 statt.</p><p>Und da alle guten Dinge drei sind:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c/uploads/images/cyczc5qbzr/Schauspiel%20K%C3%B6ln%20Queermed.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://www.schauspiel.koeln/spielplan/a-z/on-the-need-for-respectful-treatment-in-medicine/">https://www.schauspiel.koeln/spielplan/a-z/on-the-need-for-respectful-treatment-in-medicine/</a><p>Anfang Juni darf ich auch auf dem Britney X Festival vom Schauspielhaus Köln über Queermed und die Notwendigkeit über sensibilisierten Umgang mit Patient*innen sprechen. Zusammen mit dem Missy Magazin.</p><p></p><p>Das sind aber jetzt viele aufregende Sachen auf einmal. Ich hoffe ihr könnt die kommenden gesetzlichen Feiertage etwas entspannen.</p><p>Ich möchte mir die Zeit nehmen, mehr zu lesen. Denn dann kann ich auch wieder ganz viele Buchtipps in die Queermed Bücherliste setzen, die seit diesem Jahr quartalsweise aktualisiert und die Neuzugänge präsentiert werden. Schaut doch mal rein:</p><a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">https://queermed-deutschland.de/buecherliste/</a><p></p><p>Mit diesen Worten klappe ich diesen Laptop zu. Auf bald!</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia3.giphy.com%2Fmedia%2FheIX5HfWgEYlW%2Fgiphy.gif%3Fcid%3Decf05e47rsyltolp9cbhebtanhrg2g8w7pqb31ui0tgcny4o%26rid%3Dgiphy.gif%26ct%3Dg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=f94d91f9b752bedb253d2a340987d147" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c</link>
      <guid isPermaLink="false">3123d2d4-640d-4358-b075-7fe55816945c</guid>
      <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 15:40:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Queermed Recap 2022]]></title>
      <description><![CDATA[Es war ein sehr aufregendes Jahr für Queermed. Und vor allem auch ein sehr dankbares. Dankbar für all die Menschen, die das Projekt auf irgendeine Weise unterstützen.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Queermed Recap 2020</h1>
<p>Es war ein sehr aufregendes Jahr für Queermed. Aber vor allem auch ein sehr dankbares. Dankbar für all die Menschen, die das Projekt auf irgendeine Weise unterstützen. Sei es über Flyer &amp; Sticker verteilen, darüber auf Social Media oder Offline zu sprechen oder eben hier über Steady-Mitgliedschaften. </p>
<p>Dadurch konnte Queermed unglaubliches dieses Jahr erreichen und ich möchte gerne euch einen etwas asuführlicheren Recap geben, was alles passiert ist. </p>
<p>(Da ich die Newsletter in Ich-Form verfasse, nur als kleiner Reminder: Hi, ich bin Sara (keine Pronomen / they) und bin Gründer*in von Queermed. Aktuell bin ich auch die einzige feste Person im ganzen Team, jedoch habe ich in der Vergangenheit und aktuell immer wieder an wichtigen Punkten ein- oder mehrmalige Unterstützung von Freund*innen, Bekannten und Allies erhalten. )</p>
<h2>Januar</h2>
<p>Das Jahr hatte bereits sehr stark für Queermed angefangen. Zum Jahresanfang wurde das <a href="https://www.siegessaeule.de/magazin/online-portal-f%C3%BCr-queerfreundliche-gesundheitsversorgung/">Interview Queemed aka mir als Gründer*in im Siegessäule Magazin veröffentlicht</a>. Solche Momente sind für mich bis heute sehr surreal. Das eigene Gesicht in einem Magazin oder einer Website zu sehen und über ein Thema zu sprechen, was einem sehr am Herzen liegt ist beängstigend aber gleichzeitig auch motivierend. </p>
<p>Über den Monat hinweg gab es ein großes Thema die Website betreffend, vor allem der Suchmöglichkeiten für User*innen.</p>
<p>Queermed sah im Januar tatsächlich noch etwas anders aus: </p>
<p></p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/ie4f2it6fe/Screenshot%20Januar%202022%20Queermed.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p>Tatsächlich gab es im Januar noch Listen. 16 Listen, eine Liste pro Bundesland. Auf jeder Seite wurden dann, je nach Fachbereich, alle Ärzt*innen alphabetisch genannt. Das war natürlich bei der Menge an Empfehlungen damals irgendwann sehr zeitintensiv, sich als User*in zurecht zu finden. </p>
<p>Deshalb arbeitete ich im Hintergrund daran, eine interaktive Suche aufzubauen, die ihr aktuell noch auf der Website finden könnt. Ein guter Freund von mir hat mich dabei unterstützt, der sich viel besser mit diesem ganzen Thema auskennt als ich. Zwar kenne ich mich durch meine Lohnarbeit mit Websites aus, aber habe keine fundierten Webdevelopment-Kenntnisse. </p>
<p>Die Umstellung hat entsprechend mehrere Wochen gedauert, da auch damals schon etwa 200 Empfehlungen einzeln eingetragen worden sind, damit jeder Eintrag über die Suche gefunden werden konnte. </p>
<p>Ende Januar war es dann soweit. Es war schon sehr aufregend, dieses neue Feature live zu sehen. Und auch das positive Feedback von außerhalb war unfassbar schön. </p>
<p>Dazu kam ein weiteres Interview zu Queermed raus, dies mal im <a href="https://www.noz.de/deutschland-welt/neo/artikel/wie-queermed-hilft-queerfreundliche-aerztinnen-zu-finden-20637012">NOZ</a>, was ein regionales Online-Portal ist und für den Raum um Osnabrück Nachrichten schreibt. Hier war es aufregend, dass auch Medien ohne starken Community-Fokus, wie bspw. die Siegessäule, Queermed und dessen Notwendigkeit als journalistisch relevant ansieht und darüber berichten möchte. </p>
<p>Zur gleichen Zeit ist aber auch etwas anderes passiert. Queermed und andere Organisationen, Vereine und Gruppen wurden vom Kampnagel - Theater nach Hamburg eingeladen. Alles im Zuge ihrer <a href="https://kampnagel.de/produktionen/panel-gender-medizin">Veranstaltungsreihe Gendermedizin</a>. Es war ein sehr aufregendes Erlebnis und mich hat sehr gefreut, dass vor allem Queermed als etwas &quot;Wichtiges&quot; gesehen worden ist. Und vor allem noch mehr Reichweite und Kontakte erhalten hat. </p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>März</h2>
<p>Im März gab es wieder eine kleine Prämiere zu feiern: Queermed und ich haben das erste Mal an einem Podcast teilgenommen. Es war ungewohnt in einem solchen Setting über ein bestimmtes Thema zu sprechen. Eingeladen wurde ich von Nicole Schweiß und Christina Schreck, zwei Lehrerinnen in Köln zu ihrem Podcast &quot;Kleine Pause&quot;. Hauptsächlich befasst sich der Podcast mit schulrelevanten, pädagogischen Themen. </p>
<p></p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/x2wsy3xstg/Unbenannt1.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p></p>

<p></p>
<p>Wir hatten in unserer gemeinsamen Folge über<a href="https://open.spotify.com/episode/5ctsz4KfqDbakfKHePeYDb?si=39f808c37f4d4145"> &quot;Interdisziplinität und den Zusammenhang von Diversitätssensibilität im medizinischen Bereich und der Schule&quot; </a>gesprochen. Auf jeden Fall ein sehr anspruchsvoller Titel für meine Podcastprämiere. Jedoch haben es mir Nicole und Christina sehr leicht gemacht, mich im Gespräch wohl zu fühlen, eigene Erfahrungen zu teilen und gleichzeitig über die Notwendigkeit von sensibilisierte Arbeit in der Schule als auch im Gesundheitswesen zu sprechen. </p>
<p>Der Podcast der beiden ist eine absolute Empfehlung! Es sind immer tolle und intelligente Gäst*innen eingeladen und die Gespräche regen dazu an, das eigene Verhalten auf ein neues zu reflektieren und auf eine inklusivere und respektvollere Zukunft für alle hinzuarbeiten. </p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Mai</h2>
<p>Erinnert ihr euch an den NOZ-Artikel, den ich oben erwähnt habe? Dieser hatte die Aufmerksamkeit einer Dozentin der Hochschule Osnabrück auf Queermed gelenkt und ich dürfte eine erneute Prämiere feiern: Teilnahme als Redner*in in einer Hochschulveranstaltung für Studierende. </p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/3clq4jvupp/Screenshot%20Mai%202022.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p></p>
<p>In diesem Fall waren es Sozialpädagogikstudierende, denen ich das Projekt vorstellen durfte. Die Vorbereitung zu dieser Veranstaltung hat mir geholfen noch einmal vor Augen zu führen, warum Queermed für mich persönlich so wichtig ist: Ich möchte in irgend einer Form zu einer Veränderung beitragen, dass sich langfristig etwas im Umgang mit diskriminierungserfahrenen Menschen im Gesundheitswesen tut. Weil es einfach nicht sein kann, dass wir Studienergebnisse, wie von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorliegen haben, mit Erkenntnissen, dass in den letzten zwei Jahren (die Studie ist 2021 rausgekommen) <a href="https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Expertisen/diskrimrisiken_diskrimschutz_gesundheitswesen.pdf">mindestens 1 /4 der befragten Menschen Diskriminierung im Gesundheitswesen erfahren haben.</a> Zu ähnlichen Ergebnissen kommt es auch beim <a href="https://afrozensus.de/">Afrozensus</a>, der sich auf afrodiasporische, afrikanische und Schwarze Menschen fokussiert hat.   </p>
<p>Mein Vortrag wurde positiv und wissbegierig aufgenommen und ich hoffe ich konnte sowohl der Dozentin (vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Dr. Marina Granzow für diese Möglichkeit) und den Studierenden etwas auf den Weg mitgeben. </p>
<p>Im Mai manifestierte sich außerdem ein Thema, dass ich endlich angehen musste: Queermed sollte auf eigenen Beinen stehen. Was als kleines Heimprojekt angefangen hatte, wurde zu einem Projekt unerwarteter Größe. Und vor allem finanzieller Notwendigkeiten. Denn neben Hostingkosten kamen immer weitere Kosten dazu. Anfangs dachte ich, dass das Auslegematerial weniger interessant wäre, jedoch war die Nachfrage enorm. Gleichzeitig musste ich wiederholt Veranstaltungseinladungen absagen, da ich mir die Reisen privat nicht leisten konnte. Die Eingespanntheit in der eigentlichen Lohnarbeit waren ein weiterer Faktor. </p>
<p>Jedoch war mir auch bewusst, dass wenn Queermed weiter wachsen soll, es auch neben der Reichweite nachhaltige finanzielle Unterstützung braucht. </p>
<p>Somit war die Entscheidung für die Gemeinnützigkeit getroffen. Da aber für mich nur die Option der gemeinnützigen UG machbar war, mussten auch dafür die finanziellen Vorraussetzungen erfüllt werden. Und diese sind im Vergleich zu einem Verein deutlich kostenintensiver. Nach mehreren Austäuschen mit anderen Menschen aus der Community habe ich mich getraut, über ein Crowdfunding nach Unterstützung aus der Community zu fragen. </p>
<p>Nach einer Evaluation der möglichen Plattformen bin ich auf Startnext gelandet. Auch das war für mich eine komplett neue Erfahrung, denn zu dieser Crowdfunding - Kampagne waren auch neben der finanziellen Unterstützung der Community auch Organisationen, Vereine und co gefragt, die mich mit Sachspenden untersützt haben. An dieser Stelle nochmal ein großes Danke schön an: </p>
<ul>
  <li><p><a href="https://missy-magazine.de/">Missy Magazine</a></p></li>
  <li><p><a href="https://juicyshop.de/">Juicy Queerer Sexshop für alle</a></p></li>
  <li><p><a href="https://www.edition-assemblage.de/">Edition Assemblage</a></p></li>
  <li><p><a href="https://fuckyeah.shop/">FuckYeah Sexshop Kollektiv</a></p></li>
  <li><p><a href="https://undrowear.de/">Undrowear</a></p></li>
  <li><p><a href="https://www.etsy.com/de/shop/DTglitzaglitza">GlitzaGlitza</a></p></li>
  <li><p><a href="https://www.chemnitz.aidshilfe.de/">Aidshilfe-Chemnitz e.V.</a></p></li>
  <li><p><a href="https://www.halle.aidshilfe.de/">Aidshilfe Halle </a></p></li>
  <li><p><a href="https://www.profamilia-mainz.de/de/profa/profa-mainz-pia.html">Pia Mainz</a></p></li>
</ul>
<p>Die <a href="https://www.startnext.com/queermed-deutschland">Crowdfunding-Seite</a> findet ihr immer noch live.</p>
<p></p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/t5oejzprul/Screenshot%20Mai%202%202022.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p>Anhand des Bildes könnt ihr sehen, dass dieses Crowdfunding erfolgreich gewesen ist. Ehrlicherweise habe ich nicht daran geglaubt, dass die Summe erreicht wird. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Es waren sehr viele Leute dabei, die das Crowdfunding unterstützt haben: Ob über eigene Beteiligung oder über das Teilen auf den sozialen Kanälen. </p>
<p>Sogar Studierendengruppen aus Aachen und aus Hamburg haben das Crowdfunding mit Kuchenverkäufen unterstützt. </p>
<p>Diese Erfahrung war unglaublich für mich. Zu sehen, dass Leute an das Projekt und damit auch an mich geglaubt haben. Und dieses ganze Vertrauen in die Aufgabe und Notwendigkeit des Projekts ist wundervoll. Denn es bestärkt auch mich darin, weiter zu machen. </p>
<p>In einer Zusammenfassung zum Crowdfunding kann ich sagen: Es ist für eine einzige Person kaum zu schaffen. Das schreibe ich, weil ich mich bei dem Crowdfunding von Queermed um alles alleine gekümmert habe. Die Kommunikation, der Einkauf der Goodies, der Versand usw.. Es war alles sehr kräftezehrend. </p>
<p>Jedoch war ich auch froh drum, dass der nächste Schritt bald darauf kommen würde und Queermed endlich gemeinnützig sein wird. Dachte ich zumindest damals.</p>
<p>(Bevor es jetzt um den ganzen bürokratischen Marathon geht, möchte ich gerne auf die weiteren schönen Erfahrungen eingehen, die in der Zwischenzeit passiert sind. )</p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Juli</h2>
<p>Im Juli ist ein größeres Interview beim <a href="https://veto-mag.de/queermed/">Veto-Magazin</a> erschienen. Im Vergleich zu den anderen Interviews gab es da ein besonderes Erlebnis für mich: Ich wurde fotografiert. Für das Interview. Von einem professionellen Fotografen. Wow. </p>
<p>Das war ein aufregendes und schönes Erlebnis. Vor allem wenn ich zurückblicke. Ich habe persönlich kaum Fotos von mir auf denen ich mich sichtlich so wohl fühle in meiner eigenen Haut wie auf diesen Bildern. Schaut sie euch beim <a href="https://www.martinlamberty.de/portraitcenter/#saraanker">Fotografen Martin Lamberty</a> gerne an.</p>
<p>Eine weitere tolle Sache für die Menschen, die Queermed nutzen, ist auch endlich fertig geworden: Alle Empfehlungen sind seit Mitte Juli auch auf Englisch verfügbar. Dies war auch mit einem sehr langwierigen Prozess verbunden, da die Übersetzungen der mehreren Hundert Empfehlungen händisch getätigt werden mussten. Es hatte mich gefreut, dass dieses Update auch in der Community positiv aufgenommen wurde und sich somit gelohnt hat. </p>
<p>Zwei weitere Sachen hatten im Juni ebenfalls noch stattgefunden: meine zweite Einladung zu einer Podcast-Folge diesmal im Pridemonth. Eingeladen wurde ich von den Moderator*innen von &quot;Willkommen im Club&quot;, einem Podcast vom Bayerischen Rundfunk. Darin ging es dann hauptsächlich um die <a href="https://open.spotify.com/episode/10DC9iGwqCQKzGDOhTgT4C?si=8cebbc6c84c74593">Zugänglich - und Notwendigkeit von queerfreundlichen Praxen für die Community</a>. </p>
<p></p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/wtiz55umg3/Unbenannt.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p></p>
<p>Der Monat endete mit einem <a href="https://blog.amboss.com/de/diskriminierungsfreie-medizin">Interview beim Amboss-Blog</a>, einem Blog der vor allem von Menschen gelesen wird, die in der Medizin tätig sind und/ oder sein werden. </p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Oktober</h2>
<p>Neben dem Erreichen von über 500 Empfehlugnen auf Queermed habe ich daran gearbeitet, die Website sowohl für Menschen aus der Community als auch Praxen informativer zu gestalten. Denn über die Website kamen auch einige Ärzt*innen und Therapeut*innen, die sich positiv über dieses Projekt und die eigene Empfehlung geäußert haben. Dadurch habe ich die Chance gesehen, Themen näher an die Praxen zu bringen in der Hoffnung, dass auch dadurch die Selbstreflexion bei Behandler*innen angeregt werden könnte. </p>
<p>Neben dem Leitfaden für den sensibilisierten Umgang mit Patient*innen gibt es seit Oktober auch eine <a href="https://queermed-deutschland.de/buecherliste/">Bücherliste</a>, welche alle möglichen Themen wie LGTBQIA*, Klassismus, Antisemitismus und mehr sammelt. Die Liste wird regelmäßig erweitert und umfasst bereits über 50 Titel. </p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Gründungsprozess Mai - September</h2>
<p>Das nervenaufreibenste Thema sollte erst auf mich zukommen. In weiser Voraussicht hatte ich bereits vor dem Beginn des Crowdfundings mehrere Notariate angeschrieben mit der Frage, ob diese bereits Erfahrung mit der Gründung von gemeinnützigen UGs gehabt haben. Zum Beginn des Crowdfundings hatte ich dann ein Notariat gefunden, was mir kompetente Unterstützung zugesichert hatte. Nur dass ich dann am Ende doch auf mich alleine gestellt war, war keine tolle Erfahrung. </p>
<p>Bei der Gründung der gUG musste ich einige Schritte ablaufen, bevor es letzten Endes klappen sollte: </p>
<ul>
  <li><p>Abklären bei der IHK wegen des Namens der gUG (kostenfrei)</p></li>
  <li><p>Aufsetzen des Gesellschaftsvertrags (kostenfrei bis die notarielle Beurkundung stattfindet)</p></li>
  <li><p>Einsendung des Gesellschaftsvertrags zu einer Vorabprüfung beim zuständigen Finanzamt</p></li>
</ul>
<p>Und gerade der letzte Punkt hatte mich monatelang aufgehalten. Eigentlich sollte die Prüfung nach einem Mal erledigt sein. Jedoch war mir damals nicht bewusst, dass der notwendige Abschnitt im Gesellschaftsvertrag nicht den notwendigen Anforderungen für die zugestandene Gemeinnützigkeit erfüllt hatte. Dabei fehlte die Unterstützung seitens Notariats mich zu leiten und stattdessen wurde einfach meine nicht auf &quot;Beamtendeutsch&quot; zusammengeschriebenen Textblöcke übernommen. Und über Monate kam eine negative Rückmeldung auf jede neue Anpassung. Beim Notariat habe ich damals auf Rückfragen keinerlei hilfreichen Informationen erhalten. </p>
<p>Nach einer Weile habe ich mich selbst auf die Suche nach online einsehbaren Gesellschaftsverträgen von bestehenden gUGs begeben. Da hat es mir die Sprache verschlagen: Über das Internet habe ich ohne fachliche Expertise die notwendigen Textbausteine gefunden, die notwendig waren, damit das Finanzamt eindeutig und klar, gemäß der Abgabenordnung, verstehen kann, warum eine Gemeinnützigkeit gegeben sein sollte. (Bitte entschuldigt, wenn ich diesen Abschnitt nicht rechtlich korrekt ausformuliert habe)</p>
<p>Davon angespornt habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Notariat gemacht; nach mehreren E-Mailanfragen bei anderen Kölner gUGs habe ich ein Notariat mit freien Kapazitäten gefunden. Direkt nach meiner ersten E-Mail haben sie mir Beispielblöcke von anderen gUGs zugeschickt. Der Ärger in mir war groß, dass ich diese schlechten Erfahrungen über Monate mitgemacht habe. Aber wie hätte ich das als Lai*in wissen sollen?</p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Oktober - Dezember</h2>
<p>Mit dem neuen Notariat ging dann alles super schnell. Der letzte Entwurf des Gesellschaftsvertrags wurde direkt positiv vom Finanzamt wahrgenommen. Warum es wichtig ist, die kostenlose Prüfung vor der notariellen Beurkundung wahrzunehmen? Falls sich herausstellen sollte, dass beim Gesellschaftsvetrag doch unpassende Formulierungen stehen, die der Gemeinnützigkeit im Wege stünden, wäre die Änderung des Gesellschaftsvertrags nach notatieller Beurkundung ein deutlich höherer und vermeidbarer Umstand. </p>
<p>Danach folgten die letzten Schritte:</p>
<ul>
  <li><p>Notarielle Beurkundung beim Notariat (es war schon recht feierlich und schön)</p></li>
  <li><p>Einzahlung des Startkapitals auf das gUG Konto</p></li>
  <li><p>Zusendung der Einzahlungsbestätigung an das Notariat</p></li>
  <li><p>Vor der Eintragung beim Handelsregister erhält man einen Zahlungsaufruf vom Gericht</p></li>
  <li><p>Eintragung beim Handelsregister (spätestens nach der notariellen Beurkundung sollte auch die gUG am Briefkasten stehen, denn ab dann bekommt mensch Post für die gUG)</p></li>
  <li><p>Acht geben, da die frische Eintragung beim Handelsregister  von Kriminellen genutzt wird,  falsche Briefe mit Zahlungsaufrufen vom &quot;Gericht&quot; an die betreffenden Personen zu schicken</p></li>
  <li><p>Gewerbeanmeldung</p></li>
  <li><p>Beantragung der Steuernummer</p></li>
  <li><p>Umschreibung aller möglichen Verträge auf die gUG (falls vorhanden)</p></li>
</ul>
<p>Jetzt fehlen nur noch die letzten Unterlagen bevor es dann mit allem zum Finanzamt geht. Das sollte hoffentlich zum Jahresanfang über die Bühne gehen und dann endlich, dürfte Queermed auch Spenden annehmen. </p>
<p>Ich schreibe das alles so detailliert auf in der Hoffnung, dass andere Menschen, die diesen Weg gehen möchten, sich bewusst sind, was auf sie zukommen wird und was notwendig sein wird. Gleichzeitig habe ich viele Informationen nicht so einfach übers Internet gefunden. </p>
<p></p>
<hr aria-hidden="true"/>
<p></p>
<h2>Dezember</h2>
<p>Das hier ist ein sehr langer erster Newsletter und ich nehme es auch keinem Menschen übel, welcher schon früher aufhört zu lesen. Dennoch wollte ich die Gelegenheit nutzen, viele der positiven (aber auch negativen) Erfahrungen mit den Menschen hier zu teilen. Ich hoffe ihr könnt damit besser nachvollziehen, was alles hinter den Kulissen bei Queermed passiert ist. </p>
<p>Mein Wunsch für das neue Jahr ist, dass 2023 für Queermed ein noch viel besserers Jahr wird und noch mehr Menschen erreicht werden, die durch das Projekt positive Erfahrungen machen können. Und dass mehr Behandler*innen respektvoller und sensibilisierter mit Patient*innen umgehen. </p>
<p></p>
<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/uploads/images/6m4b6dgf65/Kopie%20von%20Danke%20Postkarte.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>
<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478/teaser_image/1672437948?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/3819dc55-4ba8-4c4f-af7a-5a8549710f29/posts/e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478</link>
      <guid isPermaLink="false">e0fee7e8-9358-4ed4-850a-1eefce859478</guid>
      <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 13:12:52 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>