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Empörend, empörend, empörend

Lieber Leser:innen,

Haben Sie sich schonmal gefragt, wie unser wöchentlicher Newsletter eigentlich entsteht? Das Prozedere ist schnell erklärt: Am Donnerstag ist das Team gefragt: jede:r durchsucht 3 bis 4 zugewiesene Medien nach den besten Reportagen. Die Person, die in dieser Woche den Newsletter schreibt, wählt daraus ihre Top 3. Unser Chefredakteur oder unsere Chefredakteurin wechseln sich mit der Abnahme des Textes und der Auswahl wöchentlich ab.

Und manchmal gelingt es, die entsprechenden Texte sogar unter einem gemeinsamen Thema zu bündeln. Diese Woche stand für mich im Zeichen der Diskriminierung und Gewalt, der Frauen weltweit ausgesetzt sind. In Zeiten wachsender Misogynie und Queerfeindlichkeit kann es meiner Meinung nach nicht genug Reportagen geben, die darauf aufmerksam und Gegenpositionen sichtbar machen.

Ihre
Julia Belzig

Fahrlässige Geburten

Cytotec wird immer öfter off-label zur Einleitung von Geburten eingesetzt – obwohl es gesundheitliche Risiken birgt. Fehlende klare Richtlinien führen dazu, dass Schwangere oft im Unklaren über mögliche Folgen bleiben. Warum ist dieses Medikament trotz der Gefahren so verbreitet?

Steffi Unsleber · Reportagen (€) · 15 Min (Opens in a new window)

Die Kirche weiht keine Priesterinnen. Sie bewerben sich trotzdem

Priesterin werden geht in der katholischen Kirche nicht. Die Initiative „Mein Gott diskriminiert nicht. Meine Kirche schon“ junger Theologiestudentinnen aus Freiburg wehrt sich gegen die bestehende Diskrimierung von Frauen und queerer Menschen.

Nina Monecke · ZEIT (€) · 12 Min (Opens in a new window)

Die unsichtbare Front

Auch im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe eingesetzt. Was passiert, wenn Kriegsverbrechen an Frauen nicht geahndet werden? Drei Überlebende, die sich gegen das Schweigen und die Straflosigkeit stellen.

Sarah Ulrich · Missy Magazine · 10 Min (Opens in a new window)

Sponsor

Satz der Woche

»Wenn’s gut läuft, verkaufe ich an einem Abend so um die 10 Zeitungen an den Tischen. Vor 15 Jahren waren es noch etwa 60.«

Marie Gogoll aus dem Text: “Auf Abschiedstournee: Der letzte taz-Handverkäufer in Berlin” · taz · 10 Min (Opens in a new window)

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