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Wir suchen die lustigste Reportage des Jahres 2025

Liebe Leser:innen,

es wird zu wenig gelacht, finden Sie nicht auch?

Ich meine nicht das höfliche Hochziehen der Mundwinkel beim Smalltalk, nicht das kurze Schnauben über ein Katzen-Meme, sondern dieses Lachen, das uns überrascht und für einen Moment die Kontrolle entreißt.

Keine Statistik belegt meine Beobachtung. Aber mein Gefühl sagt: Der Zeitgeist ist im Ernst-Modus. Zumindest gilt das für meine Branche – zurecht. Journalismus ist selten heiter. Die vierte Gewalt der Demokratie fußt auf Recherche, Investigation und Aufklärung, nicht auf Witzen.

Und doch braucht es den Spaß. Gerade jetzt. Texte, die uns angesichts der Weltlage, beim Lesen leicht machen. Die uns daran erinnern, dass Humor auch ein Reflex der Freiheit ist.

Diese Texte wollen wir ehren mit dem Reportagen.fm (Si apre in una nuova finestra)-Preis für die lustigste Reportage des Jahres.

Mitmachen ist einfach:

– Eingereicht werden können alle Reportagen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2025 in deutschsprachigen Medien erschienen sind.

Form, Inhalt, Stil, Medium – alles egal, Hauptsache: lustig, journalistisch sauber und auf Deutsch.

Sie können eigenen Arbeiten einreichen, oder die Ihrer besten Freund:innen.

Hier entlang zur Einreichung (Si apre in una nuova finestra)

– Der Preis ist mit 300 Euro dotiert … und mit der unsterblichen Ehre, ein Jahr lang offiziell die lustigste Reporter:in des deutschsprachigen Raums zu sein.

– Verliehen wird er am 13. Februar 2026 in Berlin. In diesem Newsletter oder auf Instagram erfahren Sie, ab wann Tickets für die Preisgala erhältlich sind.

Wir freuen uns auf einen Abend voller Lachen. Bis wir uns dort sehen, finden Sie unten die stärksten Reportagen der letzten Woche.

Ihr
Torben Becker

„Kann niemand ablehnen“

Geht es nach der AfD, sollen in Sachsen vor Schulen und Rathäusern Deutschlandflaggen wehen. Ein Lehrstück über Identitätspolitik von rechts.

Valentin Dreher · Leipziger Volkszeitung/Sächsische Zeitung (€) · 8 Minuten (Si apre in una nuova finestra)

Nichts wie weg?

Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen, der Südseestaat Tuvalu droht zu versinken. Wohin können seine Bewohner:innen ausweichen?

Katharina Meyer zu Eppendorf · Zeit (€) · 33 Minuten (Si apre in una nuova finestra)

Wie Afghanistans Frauen heimlich Kampfkunst trainieren

Tourismus, Angst und wirtschaftliche Deals mit China – wohin steuert Afghanistan unter den Taliban?

Jonathan Stock · Spiegel (€) · 23Minuten (Si apre in una nuova finestra)

Sponsor

Satz der Woche

«New York ist nun der Triumph des Gegenmodells.»

Leonie Scheuble · Stern (€) · 5 Minuten (Si apre in una nuova finestra)

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