Eine Landingpage, man könnte auch Verkaufsseite sagen, unterscheidet sich von einer normalen Internetseite dadurch, dass sie nur auf ein Angebot fokussiert ist. Man findet auf dieser Seite kein Menü, außer das rechtlich notwendige „Impressum“ und die „Datenschutzerklärung“.
So wird der Leser oder die Leserin nicht unnötig abgelenkt und bleibt wahrscheinlich eher dran, wenn das Angebot interessant ist, als wenn man eine normale Internetseite mit diesem Angebot füllen würde.
Früher mochte ich sie gar nicht
Erst langsam konnte ich mich mit dem Thema „Landingpages“ anfreunden. Ich erinnere mich noch an eine Zeit, als ein guter Freund mir immer von Landingpages erzählte und dass man diese braucht, wenn man etwas verkaufen möchte. Doch ich winkte jedes Mal ab. Ich kannte damals nur die ellenlangen Landingpages der Amerikaner, die hässlich aussahen und ständig wiederholten, wie toll doch das Angebot sei und dass es schon bald sehr teuer werden würde, wenn man es nicht sofort kaufen würde. Das ist ein Stil, den ich so gar nicht mag.
Doch Landingpages haben sich gewandelt und irgendwann fing ich an, mich damit anzufreunden und einzusehen, dass sie ein tolles Werkzeug sind, um kostengünstig Werbung für die eigenen Angebote zu machen. Mittlerweile gibt es schöne Vorlagen (Templates), mit denen sich Landingpages gestalten lassen, die auch nach etwas aussehen, auch wenn du kein Programmier-Profi bist. Dazu gleich mehr.
Warum also solltest du Landingpages erstellen?
Wenn du deinen Newsletter bewerben willst, z. B. mit einem kostenlosen Angebot, dann ist eine Landingpage ideal. Auch wenn du ein kostenpflichtiges Angebot hast, solltest du es über eine Landingpage bewerben. Du kannst dann z. B. den Link zu der Landingpage in Social Media teilen .
Wie sollte die Landingpage aufgebaut sein?
Hier die wichtigsten Bestandteile:
Das Thema, worum es geht.
Bei einem Kurs auch der Termin des Kurses
Die 5 größten Sorgen und Nöte deiner Lieblingsklient:innen, die du mit deinem Angebot lösen kannst.
Die Inhalte deines Angebots in Stichworten, sodass du neugierig machst.
Etwas über dich, eine kurze Autobiografie in ein paar Zeilen
Wenn du hast, dann Testimonials von glücklichen Usern/Teilnehmer:innen
Der Preis für das Angebot. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man den Preis nicht auf der Seite erwähnt und man mehrfach klicken muss, um diesen zu erfahren. Oder sogar noch schlimmer ist: Man muss eine E-Mail schreiben, um den Preis zu erfahren. All solche Dinge führen dazu, dass du Menschen verlierst.
Ganz wichtig ist der Call to Action: ein Button, der zu einem Zahlungsanbieter führt, wo man buchen kann. Oder ein E-Mail-Marketing-Formular, um sich beim Newsletter anzumelden und zum Beispiel ein 0 €-Produkt herunterzuladen.
Mit welchen Tools kannst du eine Landingpage erstellen?
Für WordPress gibt es mittlerweile einige gute Tools, wie z. B. die Thrive Suite (Si apre in una nuova finestra).
Thrive nutze ich seit 10 Jahren, es hat aber den Nachteil, dass es relativ teuer ist. (299 $ pro Jahr).
Ansonsten gibt es tolle Vorlagen, die immer gut aussehen und die sich leicht bearbeiten lassen.
Ebenso empfehlenswert sind Elementor (Si apre in una nuova finestra) oder Divi (Si apre in una nuova finestra).
Möglichkeiten jenseits von WordPress
Wenn du WordPress nicht dafür nutzen magst, dann gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Ein paar erwähne ich hier:
Manch eine E-Mail-Marketing-Software hat auch Vorlagen für Landingpages, wie z. B. MailChimp (Si apre in una nuova finestra). Da kannst du sogar schon in der kostenfreien Version Landingpages erstellen.
Auch in Canva geht das mittlerweile ganz gut. Du hast dann allerdings einen Domainnamen, der Cnava.com (Si apre in una nuova finestra) enthält. Da ist die Frage, ob das in deinem Fall sinnvoll ist. Wenn du die Landingpage in deinem E-Mail-Marketing-Tool erstellst, hast du aber auch den Domainnamen, den dieses Tool dir anbietet.
Eine Möglichkeit, gerade, wenn du einen Online-Kurs promoten willst, sind auch die Landingpages der Kursanbieter. Hier nenne ich stellvertretend für alle Kursanbieter Digibiz24 (Si apre in una nuova finestra), die ich auch selbst für eine Weile genutzt habe, und Mentortools (Si apre in una nuova finestra). Mentortools (Si apre in una nuova finestra) nutze ich selbst für meine Kurse. Dort gibt es sogar die Möglichkeit, dass du dich beim Erstellen der Landingpage von KI unterstützen lässt, wenn du das möchtest. Beide Plattformen haben auch Vorlagen für Landingpages.
Fazit:
Wenn du dein Angebot promoten willst, wirst du Landingpages schreiben müssen. Besser geht es mit einer Vorlage, die du nur noch anpassen musst. Es gibt heutzutage tolle Möglichkeiten, je nachdem, wie viel du dafür ausgeben willst.
Der fatalste Fehler wäre, keine Landingpage zu machen. Alles andere solltest du nach deinem Budget und deinen Bedürfnissen einfach ausprobieren.
Wenn du alleine nicht weiterkommst, empfehle ich dir meinen Kurs „Geniale Verkaufstexte schreiben!“ (Si apre in una nuova finestra) In diesem Kurs zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du eine gute Landingpage erstellst.
Viel Erfolg mit deiner Landingpage wünsche ich dir!
© 2025 Schreiben mit Herz & Seele – Anne-Kerstin Busch