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Newsletter März 2026

Was Hollywood uns über das Schreiben verschweigt (und was wahr ist) | 3 Kreativ-Impulse

 

Moin moin, liebe „Schreiberlinge“,

hast du schon mal einen dieser Filme gesehen, in denen der Autor mit einem Glas Wein am Fenster sitzt, kurz versonnen in die Ferne blickt und dann – zack – das nächste Meisterwerk in die Tasten haut?

Ich habe mir neulich „Playing It Cool“ angeschaut. Darin kämpft der Protagonist als Drehbuchautor nicht nur mit der Liebe, sondern auch mit der großen Frage: Wie schreibt man eigentlich über etwas, das man selbst noch gar nicht ganz versteht?

Das hat mich an mein Lieblingsthema erinnert. Ob in Filmen wie „Forrester“, wo das Schreiben zur Brücke zwischen zwei unterschiedlichen Welten wird, oder bei Hugh Grant in einem meiner Lieblingsfilme „Wie schreibt man Liebe?“, im dem er erst durch das Unterrichten von Schreiben wieder zu sich selbst findet: Hollywood liebt den einsamen Wolf am Schreibtisch – und hat dazu jede Menge Ideen!

Es ist Wochenende und vielleicht wollt ihr ja nicht in euch hineinschauen , sondern es euch mal ein stündchen gemütlich machen. Daher hier meine persönlichen Top 5 Autoren-Filme für ein entspanntes Wochenende.

 

Selbst ist die Braut

(Sandra Bullock) Ein humorvoller Blick auf die knallharte Verlags- und Business-Welt – und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Wie schreibt man Liebe?

(Hugh Grant) Warum Scheitern manchmal der beste Neustart für einen Ex-Bestseller-Autor ist. Auch mit einer guten Portion Liebe und einigen Tipps am Rand fürs gute Schreiben.

Mitten ins Herz

(Hugh Grant & Drew Barrymore) Wie wahre Inspiration oft da wartet, wo man sie am wenigsten vermutet. Zwei mit unverarbeiteten Problemen und extremen Gegensätzen prallen aufeinander. Wunderbar und motivierend.

Das Labyrinth der Wörter

Der nahezu Analphabet Gerard Depardieu trifft im Park auf eine gebildete Vielleserin. Regt auch die eigene Sprachgewandtheit sehr an!

Forrester – Gefunden!

Über die heilende Kraft eines Mentors und das Finden der eigenen, wahren Stimme. Gut für alle, die „sich nicht raus trauen“.

 

Auf meinem Blog findet ihr eine erweiterte Liste und gleich dazu die passenden YouTube-Trailer. Schau doch mal rein:

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/f6f0dde7-f686-4beb-accd-5bb3caf9a86f (Opens in a new window)

 

Doch die echte Freiheit durch Schreiben entsteht nicht durch den Wein, durch irgendwelche Zufälle oder sonderbare magische Eingebungen im Mondschein. Sie entsteht, wenn wir uns trauen, dass in unserem Bewusstsein angestaute „Strandgut“ wirklich zu sortieren und mutig auf das weiße Blatt zu bringen. Es muss ja – noch – keiner lesen. ...

In meinem Coaching-Alltag sehe ich oft, dass die größte Blockade gar nicht das fehlende Talent zum Schreiben ist, sondern der Druck, es von Anfang an „perfekt“ wie im Film machen zu wollen.

Deshalb möchte ich dir heute drei Impulse mitgeben, wie du den Hollywood-Druck ablegen kannst und deine ganz eigene, authentische Stimme findest. ...

 

3 Impulse für deine persönliche Schreib-Freiheit

 

1. Mut zur „Schmutzfassung“

In Filmen sieht man selten das Fluchen über einen misslungenen Satz, die Frustration, wenn der zündende Gedanken sich einfach nicht einstellen will oder die Tausend gelöschten Passagen, die dann doch nicht da ausgedrückt haben, was wir eigentlich sagen wollten.

Die Wahrheit über das Schreiben ist: Selbst Bestseller-Autoren schreiben erst einmal Entwürfe, die niemand zu Gesicht bekommt. Erlaube dir, beim ersten Mal „schlecht“ zu schreiben. Die Freiheit liegt darin, die Zensur im Kopf auszuschalten, bis das Blatt gefüllt ist und nach dir klingt.

2. Dein Umfeld ist dein Treibstoff

Wie bei Forrester brauchen wir manchmal jemanden, der an unser Talent glaubt, bevor wir es selbst tun. Such dir einen „Wortmacher-Partner“ oder eine/n Mentor/in. Schreiben ist zwar ein einsames Handwerk, aber kein einsamer Weg. Austausch gibt dir die nötige Perspektive, wenn du vor lauter Wald die Bäume (oder vor lauter Worten die Geschichte) nicht mehr siehst. Manchmal ist es ein Impuls in einem sozialen Netzwerk, manchmal ein Artikel in einem Blog und wieder ein anderes Mal das Gespräch oder auch die längere Zusammenarbeit mit einem Schreibcoach.

3. Schreib dich frei – ohne Zielvorgabe

Nicht jeder Satz, nicht jeder Artikel muss bereits im Vorwege für ein Buch bestimmt sein. Nutze das Schreiben als „psychosoziales Werkzeug“ für dich selbst. Wenn du feststeckst, schreib 10 Minuten lang im Sinne eines Freewritings alles auf, was dich gerade blockiert. Oft löst sich der Knoten für dein eigentliches Projekt genau in dem Moment, in dem du den Druck rausnimmst, „produktiv“ sein zu müssen.

Auch tägliche, kurze Trainings-Schreibeinheiten wirken Wunder! Nimm dir täglich etwas Zeit einfach eine kurze Schreibübung zu machen. Das hält den Kopf kreativ, die synaptischen Bahnen bleiben gut geschmiert und die Ideen sprudeln munter drauflos!

In meinen zahlreichen Arbeitsbüchern findest du sicher jede Menge Anregungen für die nächsten Jahre. 😉

https://gudrun-anders.tentary.com/?category=5446 (Opens in a new window)

 

Meine abschließenden Gedanken für dich heute:

Welcher Film-Autor wärst du denn am liebsten? Der exzentrische Einsiedler oder der charmante Dozent? Und warum genau – was gefällt dir daran?

Schreib mir doch mal eine kurze Antwort auf diese Mail oder als Mitglied in den Filme-Thread auf meinem Blog. Ich bin gespannt, welche wunderbaren Ideen und Geschichten in deinem Kopf schlummern!

Übrigens: In Hollywood heiratet man den Assistenten, um im Land zu bleiben – bei mir im Coaching lernst du zum Glück stressfreiere Wege, um als Autorin / Selfpublisherin erfolgreich zu sein oder zu werden!

 

Alles Liebe und ein schönes Wochenende,

Deine / Eure

Gudrun

 

P.S.:

Eigentlich wollte ich euch hier ein Foto meines Schreibtisches zeigen, getaucht in goldenes Hollywood-Licht. Aber die Wahrheit ist: Mein Schreibtisch sieht eher aus wie der Tatort eines kreativen Sprengstoffs: mit vielen Zetteln mit Ideen, vier Stifte-Döschen für farbenfrohes Kritzeln, Musterbüchern und, und, und ...  

Und wisst ihr was? Das ist okay. Freiheit durch Schreiben beginnt nicht mit einem aufgeräumten Schreibtisch, sondern mit einem aufgeräumten Kopf und Struktur fürs Schreiben und Veröffentlichen. 😉

 

Soeben erschienen:

Stift & Story – Das Kritzelbuch für Autoren

68 abwechslungsreiche Kreativimpulse: Entdecke eine Schatzkiste aus kombinierten Kritzel- und Schreibübungen, die Blockaden lösen und Stress in reine Schöpferkraft verwandeln.

Printversion:

https://www.epubli.com/shop/stift-story-das-kritzelbuch-fuer-autoren-9783565252794 (Opens in a new window)

E-Book (pdf zum Download):

https://gudrun-anders.tentary.com/p/stift-und-story (Opens in a new window)

 

Die letzten Blogbeiträge:

 

Schreiben ist zwar ein einsames Handwerk …

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/8e62deea-e895-4909-83b7-8b447d29c35d (Opens in a new window)

Filme über Autoren

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/f6f0dde7-f686-4beb-accd-5bb3caf9a86f (Opens in a new window)

Gereimte Weisheit vom Autor Michael Neumann

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/71c41801-8c5a-4b59-8e59-83757443e2cc (Opens in a new window)

Selfpublishing: Früher war alles... - schwieriger!

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Kritzeln verhilft zu mehr Flow und Kreativität

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/7ecdd2cb-2cc6-435b-aea5-7f599ef490d5 (Opens in a new window)

Winterzeit ist Schreibzeit!

https://steady.page/de/schreiben-und-sein/posts/59d337ff-80aa-4b99-8dee-561de77daf2c (Opens in a new window)

 Bild: Frau mit Laptop © Pixabay

 

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