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Findet Google dich?

Warum es ganz gut ist, als Selfpublisher auf Platz 1 bei Google zu landen

Ist es eigentlich bescheuert, sich selbst zu googlen?

Nein! Ganz und gar nicht. Für Selfpublisher (und alle anderen Selbständigen natürlich auch!) ist das eigentlich eine Pflichtübung.

Ich habe mich heute Morgen gefreut, dass ich sogar im KI-Modus gefunden wurde und Google sofort eine Übersicht zu mir und meinem Angebot brachte. Warum Google das gemacht hat, erkläre ich dir unten.

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass sich die Presse bei meldet. (😊)

Aber mal im Ernst – im Business als Selfpublisher:

Ist es gut, dass man sich selbst - wenn man z.B. Freiberufler oder Autor / Selfpublisher ist - gelegentlich mal googelt?

Und wie schafft man es, dass man bei der Unzahl an Webseiten und Angeboten auf den ersten Seiten bei Google landet?

Ich finde, es ist absolut kein Zeichen von Eitelkeit, den eigenen Namen gelegentlich in die Suchmaske einzutippen – im Gegenteil, für Freiberufler und Autoren ist das aktives “Reputationsmanagement”.

 

Was genau ist Reputationsmanagement für Selfpublisher?

In der Welt der Freiberufler und Autoren ist Reputations-management im Grunde die gezielte Gestaltung und Überwachung Ihres „digitalen Rufs“.

Es geht im Prinzip darum, nicht dem Zufall zu überlassen, was andere über Sie denken oder finden, wenn sie Ihren Namen hören bzw. googlen, sondern hier auch steuernd einzugreifen, damit “nichts schief geht im Internet“. Man kann es im Wesentlichen in drei Bereiche unterteilen:

 

1. Das Monitoring – Das Beobachten

Bevor man etwas managen kann, muss oder sollte man wissen, was der aktuelle Status quo ist.

  • Was wird gesagt? Erscheinen bei einer Suche positive Rezensionen Ihrer Bücher? Gibt es sachliche Projekt- / Angebotsbeschreibungen? Oder taucht veraltete Kritik aus einem alten Forum auf? Sind die Eintragungen im Google-Business-Profil wohlwollend?

  • Wo wird gesprochen? Findet die Aufmerksamkeit bzw. der Austausch auf Plattformen statt, die Sie selbst kontrollieren können, bspw. Ihr Blog oder Ihre Website? Oder sind Einträge vornehmlich auf fremden Portalen – Amazon, Social Media, Foren oder Branchenverzeichnisse – vorhanden?

 

2. Der Aufbau – Das Gestalten der eigenen Reputation

Hier wird man im Grunde aktiv zum „Architekten“ des eigenen Rufs. Als Expertin oder Autor:in / Selpublisher:in setzt man durch eigenen Inhalte und eine wohl bedachte Kommunikation ganz bewusst Akzente:

  • Die eigene Positionierung: Man kommuniziert sehr klar, wofür man steht, also z. B. als „Ratgeber-Expertin“ oder wie in meinem regionalen Fall als „Ostholsteins Buchhebamme“.

  • Die eigene Sichtbarkeit im Internet zulassen können: Man sorgt dafür, dass die Inhalte, die man für wichtig hält, ganz oben bei Google erscheinen, durch Pressemeldungen, Einträge im Business-Profil, klare Kommunikation auf der eigenen Webseite u.v.a.m.

  • Bauen Sie Vertrauensanker auf: Sammeln Sie aktiv positive Belege für Ihre Arbeit, wie Kundenstimmen (Testimonials), Rezensionen oder Referenzen von Kunden.

 

3. Die Pflege & Krisenintervention (Das Schützen des eigenen Rufs)

Echtes und wirksames Reputationsmanagement ist auch eine Art Schutzschild für uns Selfpublisher:

  • Die Reaktion auf Feedback: Wie gehen Sie mit einer 1-Sterne-Bewertung oder einem kritischen Kommentar in einem Forum um? Eine professionelle und eher gelassene Antwort auf einen Beitrag kann den Ruf oft mehr stärken als das Ignorieren und „Übersehen“ eines Eintrags.

  • Aktiv „Veraltetes“ korrigieren: Wenn Sie sich beruflich weiterentwickeln, sorgt das Reputationsmanagement dafür, dass das „alte Ich“ nicht das „neue Ich“ überschattet, z. B. durch das Löschen überalteter Profile.

 

Warum das für Selfpublisher als "Personenmarke" so kritisch ist

Anders als bei einem anonymen Großkonzern sind wir als Freiberufler untrennbar mit unseren Produkten und / oder unserer Dienstleistung verbunden. Man könnte das vielleicht in eine ganz einfache Formel bringen. Die Formel lautet:

Reputation = Vertrauen = Aufträge/Buchverkäufe.

Wenn also das Suchergebnis bei Google stimmig, aktuell und vor allem professionell wirkt, ist die Hürde für eine Zusammenarbeit oder einen Kauf wesentlich niedriger. Man kann vielleicht sagen, dass dies die moderne Form der Mundpropaganda ist – nur mit dem Unterschied zu früher, dass sie global einsehbar ist und dauerhaft im Netz steht und jedermann zur Verfügung steht.

Argomento Selbständigkeit & Geld

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