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    <title>Seitenrauschen - Diana Menschig </title>
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    <description>Einblicke ins Schreiben und Leben als Berufsautorin und Autorin aus Berufung von Diana Menschig. Und Schreibtipps!</description>
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      <title>Seitenrauschen - Diana Menschig </title>
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      <title><![CDATA[So finster, so kalt: Die Leseprobe!]]></title>
      <description><![CDATA[Prolog „Die Hexe ist tot!“, hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bbc96b0b-03af-4f4d-a05b-0d201f405b27/uploads/images/26yee6iums/1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Prolog</h5><p>„Die Hexe ist tot!“, hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern.</p><p>„Was?“ Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und griff mit beiden Händen nach der Fensterbank. Der raue Stein scheuerte auf ihren Handflächen, als sie sich weiter nach oben hangelte, damit sie in den Raum hineinspähen konnte. Da lag Oma Mago auf der Couch und rührte sich nicht. Was sie wirklich tot? Vielleicht schlief sie nur.</p><p>„Klopf mal ans Fenster.“ Ronja stieß Luke mit dem Ellbogen an, und er schlug mit der Faust vor die Scheibe.</p><p>Nichts geschah.</p><p>„Was macht ihr da?“ Amelie kam von der Haustür zu ihnen herüber.</p><p>„Wir gucken durchs Fenster. Siehst du doch!“, erklärte Luke.</p><p>Sie rümpfte Nase mit den vielen Sommersprossen. „Die Haustür ist auch verschlossen. Ich hab ganz feste gerüttelt.“</p><p>„Hab ich doch gesa-hagt!“ Luke streckte ihr die Zunge raus.</p><p>Ronja konnte sich nicht mehr an der Fensterbank halten. Sie ließ los und wandte sich an Amelie. „Oma Mago schläft dort drinnen und wacht nicht auf“, erklärte sie.</p><p>„Die Hexe ist tot!“, verkündete Luke mit Nachdruck.</p><p>Sie blitzte ihn wütend an. „Ich will aber nicht, dass sie tot ist! Außerdem ist sie keine Hexe!“</p><p>„Aber sie tut manchmal so.“</p><p>„Aber nur, um dir Angst einzujagen!“</p><p>„Ich hab aber gar keine Angst! Außerdem macht sie nur Spaß.“</p><p>Ronja ging nicht länger auf ihn ein, weil sie genau wusste, dass er sich manchmal fürchtete. Unsicher sah sie erst zu ihm und dann zu Amelie. „Wir müssen meinen Papa holen. Er hat einen Schlüssel.“</p><p>„Wenn sie jetzt drinnen ist und nicht rauskommt…“ Amelie legte einen Finger an die Nase. Das tat sie immer, wenn sie besonders angestrengt nachdachte.</p><p>Ronja sah sie erwartungsvoll an. Auch Luke schwieg. Seine Schwester war die Älteste von ihnen und damit die Anführerin.</p><p>Amelie wies mit einer übermütigen Geste in Richtung der Apfelbäume. „Dann könnten wir in den Verbotenen Garten.“</p><p>„Wir dürfen nicht in den Verbotenen Garten. Deshalb ist er ja ver-bo-ten“, entgegnete Luke und reckte sein rundes Kinn gewichtig in die Höhe.</p><p>Amelie verdrehte die Augen und stemmte die Fäuste in die Seiten. „Und wer will uns das jetzt verbieten? Los, kommt!“</p><p>Sie lief voraus über das Gras und riss das Tor des Zaunes auf, der den Gemüsegarten von der Wiese vor dem Haus trennte. Schon war sie unter den Apfelbäumen verschwunden, hinter denen ein weiterer, höherer Zaun um den verbotenen Teil des Gartens verlief. Als auch Luke sich zögerlich in Bewegung setzte, presste Ronja ihren Stoffkater Mikesch enger an die Brust und folgte den anderen Kindern. Ihr war gar nicht wohl dabei, doch irgendwer musste ja aufpassen – manchmal sogar auf Amelie, und wenn sie hundertmal älter war. Oma Mago hatte immer gesagt, es wäre gefährlich, im Verbotenen Garten zu spielen. Dann käme der große böse Wolf und fräße einen auf. Ronja glaubte natürlich nicht an Märchenfiguren. Sie hatte im Zoo echte Wölfe gesehen. Die sahen fast genauso aus, wie die beiden Hunde auf dem Nachbarhof, und die waren auch nicht gefährlich. Aber echte Monster gab es natürlich trotzdem mehr als genug. Vampire zum Beispiel, oder böse Feen. Wer konnte schon wissen, was dort hinter dem efeuüberwucherten Zaun lauerte?</p><p>Nun stell dich nicht an, beruhigte sie sich. Es ist alles wie immer!</p><p>Sie war doch schon so oft hier gewesen, auch ohne Papa. Der und Mama sahen es zwar nicht so gern, wenn Ronja allein den Trampelpfad vom Hof zu Oma Mago ging, aber solange sie wussten, wo sie war, machten sie sich keine Sorgen. Und schließlich konnten sie sich darauf verlassen, dass Ronja niemals noch weiter in den Wald ging. Oma Mago wohnte ohnehin schon ganz schön weit weg von Steinberg. Wenn sie ins Dorf wollte, holten der Förster oder Papa sie meistens mit dem Auto ab. Das wurde dann großartig verabredet, weil Oma Mago auch kein Telefon hatte. Nicht mal ein Handy! So sehr Ronja die alte Dame mochte, solche Dinge fand sie schon seltsam.</p><p>Sie war ganz in Gedanken, als plötzlich ein schwarzer Schatten an ihren Beinen entlangstreifte. „Luzi! Was machst du denn hier?“ Ronja hockte sich hin, um Oma Magos schwarze Katze zu streicheln. Das Tier schaute sie aus ernsten grünen Augen an und schnurrte leise. Eigentlich klang es ein bisschen bedrohlich, eher wie ein Knurren. Ronja strich sich eine vorwitzige braune Haarsträhne aus dem Gesicht und schaute sich um.</p><p>Die Sonne schien, und über ihr zwitscherten die Vögel in den Baumwipfeln. Langes Gras und Unkraut wiegten sich in dem verwilderten Garten sanft im Wind. An den Bäumen schaukelten die roten Äpfel, die ihr Vater bald für Oma Mago ernten würde. Vielleicht, so dachte Ronja, würde sie dieses Mal dabei helfen dürfen. Sie fand, dass sie jetzt alt genug dazu war. Nächstes Jahr würde sie endlich wie Amelie in die Schule gehen.</p><p>„Amelie!“ Lukes lautes Rufen riss Ronja aus ihren Gedanken, und sie sah sich um. Er hatte mittlerweile den hinteren Teil des Zaunes erreicht und kletterte gerade darüber; von Amelie fehlte jede Spur.</p><p>Ronja erhob sich, um ihm zu folgen, doch sie kam nicht weit. Luzi lief ihr zwischen die Beine, so dass Ronja zur Seite springen musste, wenn sie nicht der Länge nach hinschlagen wollte. Sie taumelte, und als sie sich schließlich fing und einen Schritt nach vorne machte, stand die Katze schon wieder im Weg. Ronja blinzelte Luzi entrüstet an. „Was hast du? Hat Oma Mago dir nichts zu fressen gegeben? Ich habe nichts, ehrlich!“ Sie klemmte Mikesch in die Armbeuge, um ihre leeren Hände zu zeigen.</p><p>Noch einmal hüpfte sie um Luzi herum, doch egal, was sie versuchte, immer wieder saß die Katze wie ein mahnender Schatten vor ihr und starrte sie durchdringend an. „Du bist heute wirklich komisch“, verkündete Ronja ihr.</p><p>Luzi maunzte leise.</p><p>Ronja beschloss, die Katze zu ignorieren. „Luke? Wo bist du? Amelie?“ Energisch schob sie das Tier beiseite und erreichte endlich den Zaun. Sie warf Mikesch hinüber, zog sich mit beiden Händen zwischen den Latten hoch und kletterte in den Verbotenen Garten.</p><p>Mit einem eleganten Satz sprang Luzi ihr hinterher, hockte sich auf einen der Zaunpfosten und sah ihr nach. Ronja erwiderte den Blick der grünen Augen, und kurz fragte sie sich, ob es nicht doch besser wäre, umzukehren. Die Katze schien sie vorwurfsvoll zu mustern. Luzi würde sie doch nicht verpetzen?</p><p>Ronja kaute unentschlossen auf ihrer Unterlippe. Manchmal hatte Oma Mago so getan, als könne sie mit den Tieren sprechen. Aber sie hatte nur so getan, oder etwa nicht? Ronja war sich überhaupt nicht mehr sicher.</p><p>Oma Mago schien ihre Augen immer überall gehabt zu haben…</p><p>Und jetzt kam sie nicht. Ronja fröstelte und fühlte sich auf einmal sehr allein. Sie sammelte ihren Stoffkater ein, drückte ihn an sich und sah sich um. Von ihren Freunden fand sie noch immer keine Spur.</p><p>„Amelie? Luke!“</p><p>Wo waren die beiden bloß? Geschehen sein konnte ihnen nichts, das war ja klar. Der Verbotene Garten war völlig harmlos.</p><p>Es war ganz still. Nur manchmal war da dieser leise Klageton, wie von einem jammernden Kätzchen. Nicht weiter bedrohlich. Und auch sonst entdeckte Ronja hier nichts, was sie nicht auch von jenseits des Zaunes hatte sehen können: Gras und ein Baum. Ein sehr großer und mächtiger und alter und knorriger Baum.</p><p>Ehrfürchtig trat sie näher und berührte die Furchen am Stamm. Manche waren so tief, dass sie ihren ganzen Finger hineinstecken konnte. Die Rinde fühlte sich warm und freundlich an. Aber warum war der Baum denn eingezäunt, so dass niemand herankonnte?</p><p>„Ihr seid doof! Wo seid ihr denn?“</p><p>Sie wollte sich gerade wieder abwenden und zurückstapfen, als über ihr ein mörderischer Schrei einsetzte. Entsetzt starrte sie nach oben in die Baumkrone. Dann krachte es, kleine Äste brachen und regneten auf sie herab. Der Schrei ging in das Kreischen eines Kindes über, und im nächsten Moment plumpste Luke wie Fallobst vor ihr ins Gras. Als Ronja anfing zu lachen, rappelte er sich wütend auf. „Blöder Baum!“</p><p>„Du bist zu blöd zum Klettern, da kann der Baum nichts für!“</p><p>„Ich hab mich geratscht, guck mal!“ Er hielt ihr seinen Unterarm vors Gesicht und wies auf eine rote Schramme.</p><p>Ronja schaute ganz genau hin und sah Blut hervorsickern. Zwei, drei Tropfen fielen direkt neben dem Baum zu Boden. Typisch Luke, stellte sich wegen so einem Kratzer an. Dabei bekam er vermutlich zuhause noch viel mehr Ärger, weil er sein T-Shirt zerrissen hatte. Aber davon erzählte ihm Ronja nichts. Das würde er noch früh genug merken.</p><p>„Der Baum hat mich abgeschüttelt.“</p><p>Aus den Augenwinkeln sah Ronja Luzi vom Zaun springen und mit weiten Sprüngen Richtung Haus jagen, als wäre eine Hundemeute hinter ihr her.</p><p>Verwundert kniff Ronja die Augen zusammen und schob Lukes Arm zur Seite. Hatte sich da gerade etwas bewegt?</p><p>[…] Lies noch ein bisschen weiter oder <a href="https://www.startnext.com/so-finster-so-kalt/">bestell dir dein Exemplar jetzt auf Startnext!</a></p><h5>Kapitel 1 - Abschied</h5><p>Das war kein Alptraum, es war schlimmer. Merle versuchte vergeblich, sich zu orientieren. Um sie herum erstreckte sich graue formlose Weite. In diesem dickflüssigen Nebel konnte sie nicht einmal ihre Füße nicht erkennen.</p><p>Gerade dieses stille Nichts um sie herum beunruhigte sie mehr als alles andere. Irgendetwas lauerte dort auf sie. Wie war sie hierhergekommen? Wann? Warum? Wo war sie überhaupt?</p><p>Sie wusste noch, dass sie gerannt und gestürzt war, wie in einem dieser typischen Träume, in denen sie rannte und doch nicht von der Stelle kam. Das, was hinter ihr her war, war immer nähergekommen. Im letzten Augenblick, bevor dieses Wesen nach ihr langen konnte, hatte sie den Boden unter den Füßen verloren und war scheinbar endlos gefallen.</p><p>Normalerweise wachte sie dann auf, oder? Merle konnte sich nicht daran erinnern, aufgewacht zu sein. Aber sie schlief auch nicht mehr. Ihr Verstand arbeitete so vertraut und zuverlässig auf Hochtouren, wie sie es von ihm gewohnt war. Nur ihre gesamte Wahrnehmung und ihr Körpergefühl passten nicht dazu.</p><p>Sie blieb stehen. Konnte sie in einem Traum willentlich etwas tun? <em>Ich will mich umsehen</em>, dachte sie. Tatsächlich, es gelang. Aber es machte keinen Unterschied. Um sie herum gab es nur unscharfes, einheitliches Grau. Eine konturlose Masse ohne jede Möglichkeit, sich zu orientieren. Kein Laut war zu hören, nichts zu riechen, nichts zu schmecken. Als wäre sie dick in Watte gepackt worden, komplett von der Außenwelt abgeschirmt. Alles wirkte kalt, doch sie fröstelte nicht einmal. Zumindest nicht vor Kälte.</p><p>Merle erinnerte sich, dass sie Angst gehabt hatte, kurz vor dem Fall. So eine dichte körperliche Angst, die einem nach dem Aufwachen das Herz bis zum Hals schlagen lässt. Jene Angst, die der Erleichterung weicht, sobald sie die verkrampften Finger von der Bettdecke löst und begreift, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist.</p><p>Als Kind war sie in solchen Momenten hin- und hergerissen gewesen zwischen dem Verlangen, zu ihren Eltern ins große Ehebett zu huschen und zugleich um keinen Preis der Welt das Bett zu verlassen. Warum hatte sie eigentlich damals geglaubt, im Bett sicher zu sein? Und heute? War sie nach dem Sturz in ihrem Traum aufgeschlagen? Wohin war ihr Verfolger verschwunden?</p><p>„Du bist ein Traumwesen!“, schrie Merle ins graue Zwielicht. Das war mutig, und sie wollte mutig sein. Aber hatte sie jetzt wirklich geschrien oder glaubte sie nur, es getan zu haben?</p><p>Plötzlich hörte sie ein trockenes Stöhnen hinter sich und rannte los. Wieder konnte sie erkennen, ob sie von der Stelle kam. Aber sie musste weg, irgendwohin! Wenn ihr Verfolger sie einholte, war sie verloren. Sie bekam immer weniger Luft. Ihr Brustkorb schnürte sich zu. Sie keuchte unsicher. Sie wollte sich nicht umdrehen. Sie wollte endlich verdammt nochmal aufwachen!</p><p> </p><p>„Trmwesn.“ Merle hörte die Reste des vermeintlichen Schreis, von dem nur ein Wimmern übrigblieb. Sie riss die Augen auf. Jetzt war sie wach, endlich. Ihre Lungen waren immer noch schwer, wie nach einem langen Sprint. Und da saß jemand auf ihrer Brust! Sie konnte sich nicht bewegen!</p><p>Dieses Mal schrie sie so laut, dass ihre Stimme durch den Raum gellte. Nach einer gefühlten Ewigkeit hoben sich ihre Arme, langten nach dem Schatten und griffen ins Leere. Sie schlug um sich. Ein Buch polterte zu Boden. Merle erwischte den Schalter ihrer Nachttischlampe. Sanftes Licht flammte auf.</p><p>[…] Du kannst noch ein bisschen weiterlesen oder <a href="https://www.startnext.com/so-finster-so-kalt/">dir jetzt dein Exemplar auf Startnext bestellen!</a></p><h5>Irgendwo im Schwarzwald, Herbst 1598</h5><p> „Wer bist du?“ Vorsichtig kniete sich Hans vor die Kleine und streckte zwei Finger aus. Sie rührte sich nicht, zuckte aber immerhin nicht zurück. So sanft wie einem frisch geschlüpften Küken in Mutters Hennenstall streichelte er ihr über den Unterarm. Sie trug nichts als ein grob gewebtes, viel zu kleines Kleidchen, unter dem sich schon zaghafte Rundungen abzeichneten. Dabei war sie ganz sicher nicht viel älter als Hans selbst. Freundlich wiederholte er seine Frage, aber sie antwortete nicht und starrte ihn nur mit großen schwarzen Augen an. Dieser merkwürdig eindringliche Blick wollte ebenfalls nicht recht zu dem jungen Gesicht passen. „Die Augen sind der Spiegel der Seele“, pflegte der Dorfpfarrer zu sagen. Wenn das so war, war die Seele dieses Mädchens rabenschwarz.</p><p>Hans zog die Hand zurück und lächelte. Die Kleine faszinierte ihn, und es kam ihm vor, als wollte sie ihn zu etwas auffordern. Etwas Verbotenem. Dass er die meiste Zeit artig war, hieß noch lange nicht, dass verbotene Dinge keinen Reiz auf ihn ausübten. Sogar auf Adam und Eva hatte der Apfelbaum seinen Reiz ausgeübt. Der Pfarrer hatte gesagt, das sei das Werk des Teufels gewesen. Aber der riesige Höllendämon mit seinen Hörnern und Hufen konnte doch kaum in einem kleinen Mädchen stecken? Wie sollte er da reinpassen?</p><p>Mit einer knappen Geste deutete Hans auf sich. „Ich bin Hans. Du musst keine Angst haben. Wie heißt du?“</p><p>Die Kleine zuckte kaum merklich mit den Schultern.</p><p>„Hast du denn gar keinen Namen?“</p><p>Wieder erhielt er nur ein Schulterzucken als Antwort.</p><p>Hans überlegte. „Ich könnte dich Margareta nennen. So hieß meine kleine Schwester. Sie ist letztes Jahr am Fieber gestorben. Gefällt dir Margareta?“</p><p>Das Schulterzucken wurde noch ein wenig unsicherer.</p><p>Hans wertete das als Zustimmung. „Wir haben sie Greta gerufen. Ich nenne dich Greta. Bist du einverstanden?“</p><p>Das Schulterzucken blieb aus, aber Hans war sich ganz sicher, dass er ein hauchfeines Nicken gesehen hatte. Sie senkte den Kopf ein wenig, und ihr Blick verweilte auf Hans‘ Brust. Er erkannte sofort, worauf Greta starrte, hob das Kreuz, das er an einem Lederriemen um den Hals trug, und hielt es ihr hin. „Gefällt es dir?“</p><p>Das heftige Kopfschütteln war sehr eindeutig. Hans war ein wenig gekränkt. Das Kreuz war sein Allerheiligstes. Vater hatte es zur Feier seiner Erstkommunion extra vom Schmied anfertigen lassen. Es war sehr teuer gewesen. Weil Hans jedoch schon einige Jahre früher als die anderen Kinder des Dorfes zur Ersten Heiligen Kommunion gehen durfte und seine Eltern deshalb so stolz auf ihn waren, hatten sie sich in solche Unkosten gestürzt. Aber das konnte Greta alles nicht wissen, und so verzieh er ihr schnell. Der Vater hatte gesagt, sie wäre ganz erschöpft gewesen, als er sie gefunden hatte. Vielleicht konnte sie es später besser würdigen.</p><p>„Du kannst hier sitzen bleiben, wenn du möchtest. Hast du Hunger? Ich werde dir etwas Brot holen.“ Mit diesen Worten erhob er sich und rannte aus dem Haus. Seine Mutter war mit den anderen Frauen des Dorfes in der Backstube. Er wollte sehen, ob nicht schon ein frischer Laib Brot auf ihn und seine neue Schwester wartete.</p><p>Am Backhaus erlebte er eine Überraschung. Statt der Frauen erkannte er schon von Weitem seine Mutter, die den großen Brotkorb hielt, seinen Vater und Pater Gangolf, den Dorfpfarrer. Die ernsten Mienen der Erwachsenen ließen Hans innehalten. Bevor er eines Besseren besann, war er hinter ein paar Büsche geschlüpft.</p><p>[…]Du hast das Ende der Leseprobe erreicht. Jetzt solltest du dir unbedingt <a href="https://www.startnext.com/so-finster-so-kalt/">dein Exemplar auf Startnext bestellen!</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Phantastisches]]></category>
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      <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 13:31:43 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hör und lies mal rein!]]></title>
      <description><![CDATA[Das ist der erste Satz von So finster, so kalt. Um was es in dem Buch geht, erfährst du im Beitrag “Zurück im so finstren, so kalten Wald” (hier auf…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/20dc3eb9-e4f4-4b63-8365-a985c463a8ee/uploads/images/s6glrb5cua/3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Cover von So finster, so kalt und der erste Satz des Buches &quot;Die Hexe ist tot!&quot;, hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern."/><figcaption>Der erste Satz</figcaption></figure><p>Das ist der erste Satz von So finster, so kalt.</p><p>Um was es in dem Buch geht, erfährst du im Beitrag “<a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/6ddbeb26-0bee-4d9a-bda8-19a372ba428d">Zurück im so finstren, so kalten Wald</a>” (hier auf Steady).</p><p>Möchtest du reinlesen? Dann klick einfach auf das Bild:</p><figure><a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/bbc96b0b-03af-4f4d-a05b-0d201f405b27"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/20dc3eb9-e4f4-4b63-8365-a985c463a8ee/uploads/images/lw375ntofg/Dankeschns_startnext_%283000_x_1500_px%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover von &quot;So finster, so kalt&quot; und dem Text &quot;Hier klicken für die Lesebprobe&quot;"/></a><figcaption>Ein Klick auf das Bild führt dich zur Leseprobe</figcaption></figure><p>Wenn du lieber hörst als liest, dann klick mal auf die Hörprobe:</p><figure><a href="https://bwlnk.com/9783985760794"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/20dc3eb9-e4f4-4b63-8365-a985c463a8ee/uploads/images/skjyutmjnn/Dankeschns_startnext_%283000_x_1500_px%29_%281%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover von &quot;So finster, so kalt&quot; und dem Text &quot;Hier klicken für die Hörbprobe&quot;"/></a><figcaption>Ein Klick auf das Bild führt dich zur Hörprobe</figcaption></figure>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 13:20:42 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Zurück im so finstren, so kalten Wald]]></title>
      <description><![CDATA[Endlich ist es soweit: Der Relaunch meines Romans So finster, so kalt als Buch, eBook und Hörbuch startet am 3.9.2026 bei Startnext! So sieht ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit: Der Relaunch meines Romans <em>So finster, so kalt</em> als Buch, eBook und Hörbuch startet am 3.9.2026 bei <a href="https://www.startnext.com/so-finster-so-kalt/">Startnext</a>!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6ddbeb26-0bee-4d9a-bda8-19a372ba428d/uploads/images/jk4se66k4n/Dankeschns_startnext_%2810%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover des Romans So finster, so kalt, mit Katze und Gras als Deko"/><figcaption>So sieht die Neuausgabe aus!</figcaption></figure><p><em>So finster, so kalt </em>war 2014 mein zweiter veröffentlichter Roman, der wie kein zweiter für mich als vielseitige Autorin steht. Daher kann ich es kaum erwarten, die wunderschöne Neuauflage bald in den Händen zu halten!</p><p><em>So finster, so kalt </em>ist ein:<br/>1) phantastischer Roman: Urban Fantasy mit märchenhaften Anteilen<br/>2) historischer Roman: Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: In den 2010ern und im 17. Jahrhundert<br/>3) Krimi mit einem klassischen Rätselplot</p><p>Dieses Buch ist für Menschen, die eine spannende Geschichte schätzen, gerne miträtseln und sich auf eine übernatürliche Auflösung einlassen können.</p><p>Und darum geht’s:</p><p><strong>Was geschah wirklich im Knusperhäuschen?</strong></p><p><em>Gerne denkt Merle Hänssler, erfolgreiche Anwältin aus Hamburg, an ihre unbeschwerte Kindheit im Schwarzwald zurück. An das kleine Haus mitten im Wald, ihre beiden Freunde, die Katzen und den Garten. Über all dem stets der Duft von frischgebackenem Lebkuchen ihrer Omi.</em></p><p><em>Mit dem Tod ihrer Großmutter ist diese Zeit unwiederbringlich verloren. Mehr noch, der Wald wirkt auf Merle plötzlich fremd, Kinder verschwinden, das Tor zum verbotenen Garten steht offen, das Haus scheint ein Eigenleben zu entwickeln. Die Schatten einer noch viel älteren Vergangenheit lauern. Was geschah mit ihrem Vorfahren Hans? Wer ist dessen mysteriöse Ziehschwester Margareta?</em></p><p><em>Dann ist noch dieser Jakob Wolff, der scheinbar zufällig auftaucht. Welche Absichten verfolgt er?</em></p><p>Bei <em>So finster, so kalt</em> fließen neben Hänsel und Gretel weitere Märchen ein, die den Wald zum Thema haben.</p><p>Der Relaunch erfolgt im Oktober</p><ol><li><p>als Paperback: 17 Euro; ca. 400 Seiten, ISBN 978-3-96815-102-1; Edition Roter Drache,</p></li><li><p>als Hörbuch gesprochen von Kerstin Lange bei Early Bird Books, UVP 17,95 Euro in allen Portalen,</p></li><li><p>als Ebook für 4,99 Euro in allen Portalen.</p></li></ol><p>Bei Startnext startet jetzt bis zum 30.9.26 ein Vorverkauf mit exklusiven Dankeschöns, die es nur im Rahmen des Crowdfundings gibt. <a href="https://www.startnext.com/so-finster-so-kalt">Schau gerne mal vorbei! </a>Wenn du Fragen hast, melde dich direkt bei mir :-)</p><p>Und bitte sag es weiter! Mit jedem Teilen unterstützt du mich direkt als Autorin.</p><p>Es dankt die freudig erwartungsvolle Autorin</p><p>Diana</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 08:39:16 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Für Zwischendurch]]></title>
      <description><![CDATA[Diesen Text habe ich vor einigen Jahren für eine Einreichung geschrieben. Er musste exakt 1000 Zeichen haben. Dieses Kriterium habe ich selbstverständlich erfüllt. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/28057e0f-d75e-4efb-9cf1-8691a54b6a4d/uploads/images/ymqvgwglfu/PXL_20250428_185222829_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="eine rote Comickatze auf einem Ast"/><figcaption>Folge nicht dem weißen Kaninchen, sondern der roten Katze ...</figcaption></figure><p>Diesen Text habe ich vor einigen Jahren für eine Einreichung geschrieben. Er musste exakt 1000 Zeichen haben. Dieses Kriterium habe ich selbstverständlich erfüllt. Trotz allem war der Text nicht gut genug und wurde nicht veröffentlicht. Warum, das bleibt das Geheimnis derjenigen, die ihn ausgeschrieben haben.</p><p>Ich mag ihn immer noch. Ist er autobiographisch?</p><p>Ein bisschen - und auch wieder gar nicht.</p><p>Ich behaupte, dass er auf viele Menschen da draußen zutrifft.</p><p>Zumindest ein bisschen - und auch wieder gar nicht.</p><h3>Kleine Verlockung</h3><p>Du bist nicht süchtig, du nicht.</p><p>Wirklich? Wo verläuft die Grenze?</p><p>Die Enttäuschung hallt nach.</p><p>Warte, warte länger, nur noch ein paar Tage. Du bist erst dann süchtig, hast du dir gesagt, wenn du echtes Geld für ein Handyspiel ausgibst. Hast du nie getan, denn du kannst das, das mit dem Belohnungsaufschub. Du hast das voll in Griff. Du bist stolz auf dich.</p><p>Jetzt hast du die große Schatzkiste gekauft. Vier Wochen hast du all dein Spielgold gespart. Und? Niete. Lauter wertloses Zeug, wie du es täglich als Belohnung bekommst.</p><p>Es ist nur ein dummes Spiel. Warum fühlt sich der Frust so real an?</p><p>Jeden Tag die Tagesaufgabe, klick, jede Woche die Wochenaufgabe, klick-klick. Zuverlässig wie ein Uhrwerk, ganz egal, wie nervig das war. Ständig kreisten deine Gedanken darum, ob du wirklich alles erledigt hast, noch ein paar Zusatzpunkte erhaschen könntest. Stundenlang hast du dir immer wieder dieselben Werbevideos geschaut. Für den Preis der großen Niete.</p><p>Scheint, dass es Zeit wird.</p><p>Für den kalten Entzug.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Der ganze Rest]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/28057e0f-d75e-4efb-9cf1-8691a54b6a4d/uploads/images/ymqvgwglfu/PXL_20250428_185222829_2.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:31:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Von Vormerkern und Bestsellern (Verlagsfachsprech)]]></title>
      <description><![CDATA[Deadline, Royalities, Bestseller, Cover, Editor - Die Verlagsbranche ist voll von englischen Begriffen. Zwei Begriffe stechen da schon sprachlich heraus.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie in anderen Branchen auch, werden in der Verlagsbranche viele englische Begriffe benutzt: Ich bekomme häufiger „Royalties“ statt „Tantiemen“ und einige meiner Verlagsansprechpartnerinnen nennen sich „Editor“ statt „Lektorin“. Schon gewohnt klingen die „Deadline“, das „Cover“ oder der „Bestseller“, von dem ich statt des „Verkaufsschlagers“ träume. Wobei letzteres Wort schon sehr schick klingt 😁.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9794a726-8fc9-4ac3-8b02-537170ce141f/uploads/images/v364wddns3/buchbrunnen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bücherbrunnen in Innsbruck (1985)"/><figcaption>Ob der Tiroler Künstler Michael Defner beim Bücherbrunnen in Innsbruck (1985) das Abfließen von Büchern im Sinn hatte?</figcaption></figure><p>Seitens der Verlage stechen zwei Begriffe heraus: (1) „Die Vormerker“. So heißen die „Vorbestellungen“. Gelegentlich heißt es auch die „Vorverkäufe“. Nie höre ich „Preorders“. Warum eigentlich nicht? Und dann wird seitens des Verlags das Buch nicht einfach verkauft. Es wird „ausgeliefert“. Das klingt fies, oder? Schöner ist, wenn das Buch (2) „abfließt“.</p><p>Ich stelle mir das gern bildlich vor, wie am Erscheinungstag („Happy Release day“) ein Fluss an Büchern aus dem Lager (ab)fließt und in die Buchhandlungen schwappt. Und wenn ordentlich vorgemerkt wurde, ist es ein schöner breiter Strom. Was “abfließen” bedeutet, ergibt sich also perfekt aus diesem Bild.</p><p>Vielleicht hast du gelegentlich gelesen, dass „Vormerker“ immer wichtiger werden. Die Verlage kalkulieren knapp. Je häufiger ein Buch vorbestellt wird, desto mehr Exemplare werden gedruckt. Desto größer ist theoretisch die Chance, auf die „Verkaufsschlagerliste“ zu gelangen.</p><h5>Und wann wird ein Buch ein Bestseller?</h5><p>Ob ein Buch ganz vorne auf der Bestsellerliste landet, ist nicht davon abhängig, ob es gut oder schlecht ist. Sondern von</p><ol><li><p>Den “Vormerkern”. Alle Vorbestellungen werden bis zum Erscheinungstag (ET) gesammelt. So kann es sein, dass ein gut vorgemerktes Buch direkt auf den vorderen Plätzen einsteigt. Die Filialisten wie Thalia und Hugendubel sind da besonders wichtig, denn die bestellen gleich palettenweise.</p></li><li><p>Der Sichtbarkeit im VLB-TIX. Das ist das <strong>V</strong>erzeichnis der <strong>L</strong>ieferbaren <strong>B</strong>ücher. Wie bei den Suchergebnissen bei ebay oder amazon können dort gegen ein Marketingbudget Titel besonders prominent hervorgehoben werden.</p></li><li><p>Der Sichtbarkeit in den Buchhandlungen. Heutzutage werden bei den großen Filialisten Plätze auf den Präsentationstischen gekauft. Wenn ein Buch mit dem Cover nach vorn präsentiert wird, steigt die Chance, dass es Aufmerksamkeit erregt. Außerdem liegen die Bücher dort stapelweise. Die Buchhandlung hat also schon kräftig eingekauft.</p></li><li><p>Dem Erscheinungsmonat. Die veröffentlichungsstärksten Monate sind rund um die Termine der großen Buchmessen, also März (Frühjahrprogramm) und Oktober (Herbst). Dagegen ist der Januar traditionell unbeliebt. Das bedeutet aber, dass es mit einer recht kleinen Auflage möglich ist, auf die Bestsellerliste zu rutschen. 5000-8000 Exemplare können da schon reichen. Ob das Buch dann wirklich noch den Namen “Bestseller” verdient, ist eine andere Geschichte.</p></li></ol><p>Wichtig ist dabei: Für <strong>die</strong> entscheidende (Spiegel-)Bestsellerliste werden nur Verkäufe an den stationären Buchhandel gezählt! Falls du als Autorin 2000 Exemplare deines eigenen Buches vorbestellst, freut das vielleicht den Verlag. Für den Einstieg in die Bestsellerliste nutzt das gar nichts😁.</p><p>Wenn das Buch einige Wochen im Markt angekommen ist und wahrgenommen wird, steigern sich seine Verkaufszahlen umso mehr, je sichtbarer es wird. Und es ist umso sichtbarer, je besser es verkauft wird. Wenn diese Wechselwirkung einmal in Gang ist, kann es über Wochen auf der Bestsellerliste bleiben. Je nach Genre spielen die Sozialen Medien, allen voran tiktok, aber auch Buchcommunitys wie lovelybooks eine große Rolle und sorgen für weitere Sichtbarkeit.</p><p>Die Verweilzeit eines Buchs im Markt sinkt beständig. War zu meiner Anfangszeit noch von 12-18 Monaten die Rede, die ein Buch in den Buchhandlungen sichtbar vor Ort war, sind es jetzt maximal 6 Monate, gern auch nur noch 12-18 Wochen. Für die meisten zu kurz, um ein “Longseller” für die “Backlist” zu werden. Zu diesen Begriffen später mehr.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/9794a726-8fc9-4ac3-8b02-537170ce141f/uploads/images/v364wddns3/buchbrunnen.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 06:01:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wo finde ich den U4? (Verlagsfachsprech)]]></title>
      <description><![CDATA[Hast du schon einmal von einem “U-Text” gehört? Meistens geht es um U4-Texte- Was ist dieses ominöse U4? Und gibt es auch U1, U2 oder U3?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hast du schon einmal von einem “U-Text” gehört? Meistens geht es um U4-Texte- Was ist dieses ominöse U4? Und gibt es auch U1, U2 oder U3? Warum heißt das so?</p><p>Es handelt sich weder um eine U-Bahnlinie noch um einen Geheimcode. U steht schlicht und einfach für Umschlag. Das, was bei einem Buch aus Papier außen herum ist. Am einfachsten ist das zu verstehen, wenn du dir ein Hardcover-Buch vornimmst, um das noch ein zusätzlicher abnehmbarer Schutzumschlag ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69905859-3666-4c64-871f-2168b58f7c19/uploads/images/cce63gdw4l/PXL_20260511_073656718.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="gelbes Buch mit Schutzumschlag"/><figcaption>Links der Schutzumschlag mit dem Cover, rechts das Buch mit einer gelben Klappe</figcaption></figure><p>Das ist der eigentliche Umschlag. Der dickere Einband direkt um das Buch nennt sich Klappe. Bei Taschenbüchern (und Paperbacks) sind Klappe und Umschlag also ein und dasselbe.</p><ul><li><p>U1 ist die Vorderseite des Umschlags/ des Einbands/ der Klappe: das Cover. Das Bild mit dem Titel und dem Namen der Autorin (oder seltener des/ der Herausgeber*in, wenn es sich um mehrere Texte verschiedener Personen handelt).</p></li><li><p>U2 ist die vordere Innenklappe/ der Teil des Schutzumschlages, der vorne eingeschlagen wird. Hier steht zumeist eine ausführlichere Inhaltsangabe - oder auch der Klappentext (und jetzt ist auch klar, warum der so heißt, oder?) oder ein Buchzitat.</p></li><li><p>U3 ist entsprechend die hintere Innenklappe. Meistens finden sich hier die Biographie und/ oder ein Foto der Autorin oder bei Buch-Reihen Verweise auf Vorgängerbände.</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69905859-3666-4c64-871f-2168b58f7c19/uploads/images/ojt7arzpbx/PXL_20260511_073942979.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Hintere Innenklappe eines Buches"/><figcaption>Die hintere Innenklappe mit einem Bild. Auf den Klappen des Schutzumschlages die ausführlichere Inhaltsangabe (zum Teil links oben zu sehen, vorderer Umschlag mit  U2-Text) und die Angaben über die beiden Autoren (hinterer Umschlag mit U3-Text)</figcaption></figure><p>→ Bei einem Hardcover ist in beiden Fällen der Bereich auf dem Schutzumschlag gemeint. Bei einem Paperback gibt es oft noch Klappen, die fest mit dem Buch verbunden, aber ausklappbar sind.</p><p>→ Taschenbücher haben in der Regel keine Klappen, dann entfallen die U2 und U3 Texte.</p><p>Bei allen dreien gibt es manchmal weitere Innentexte oder Karten auf den Innenseiten des Pappeinbands. Bei Hardcovern ist er manchmal gemustert. Meistens sind diese Flächen aber unbedruckt/ blank.</p><ul><li><p>U4 ist die hintere Klappe oder Rückseite des Umschlags (Manchmal auch Coverrückseite genannt) mit dem – tada! – Klappentext, Preis und ISBN.</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/69905859-3666-4c64-871f-2168b58f7c19/uploads/images/whwtn3d44o/PXL_20260511_073853140.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch mit Schutzumschlag"/><figcaption>Buch mit gelber Klappe und Schutzumschlag mit Umschlagstext (auch Klappentext), besser U4-Text</figcaption></figure><p>Ganz streng genommen müsste also der U4-Text bei einem Hardcover mit Schutzumschlag Umschlagtext heißen, bei einem Taschenbuch oder Paperback dagegen Klappentext. Das heißt, dass es beim Hardcover mit Umschlag einen Klappen- und einen Umschlagstext gibt, bei einem Paperback zwei Klappentexte (vorne innen und hinten außen) und bei einem Taschenbuch nur einen Klappentext. Alles klar?</p><p>Weil das alles nun unnötig kompliziert ist, genauso wie von “ausführlicherer vorderer Innenklappentext&quot;, “biographische Angaben und Ausblick auf weitere Titel” oder “kürzerer Rückseitenklappentext&quot; zu sprechen, heißt es einfach U2, U3 oder U4. Statt U1 hat sich Cover durchgesetzt. Damit wissen alle, welcher Text gemeint ist, und wo er zu finden ist.</p><p>Das umgangssprachliche „Halt die Klappe“ kommt übrigens nicht aus dem Buchumfeld. Aber das ist eine andere Geschichte …<br/></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Handwerk)]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/69905859-3666-4c64-871f-2168b58f7c19/uploads/images/cce63gdw4l/PXL_20260511_073656718.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 08:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zusammenfassung (Traumjob Autorin)]]></title>
      <description><![CDATA[Wenn du dir die Frage stellst, ob “Autor*in” ein (Traum)beruf für dich ist, sind diese drei Punkte zunächst die wichtigsten, die du klären solltest:]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e398045-464c-432a-8c93-20bce987958b/uploads/images/pxticisolc/PXL_20231027_151732736-cropped.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn du dir die Frage stellst, ob “Autor*in” ein (Traum)beruf für dich ist, sind diese drei Punkte zunächst die wichtigsten, die du klären solltest:</p><p>1. Manchmal musst du mit <a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/358d86a8-2339-4d14-b6b7-241c7463c714">wenig Geld</a> auskommen - oder du hast einen Plan B (Zweitjob, Erbe, Mäzen)</p><p>2. Manchmal quälst du dich, weil <a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/88ce2d41-3921-4820-b738-630162d27dbd">die Muse</a> Urlaub macht und das Selbstzweifelmonster an der Scheibe kratzt</p><p>3. Zum Schreiben gehört auch ganz normaler, manchmal <a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/fd3792f8-9453-4a53-8450-7a4e59254df1">öder Alltag</a></p><p>Die Buchbranche ist aktuell hart im Umbruch. Abgesehen davon, was ich mir für meine Arbeit wünsche und wie ich arbeiten möchte, gehe ich davon aus, dass wir in zehn bis fünfzehn Jahren Bücher nicht mehr so machen werden, wie bisher. Gerade ändert sich sehr viel. Ist das gut oder schlecht? Ich weiß es nicht. Ich stelle mir eher die Frage, wie ich damit umgehen werde. Dazu werde ich in den nächsten Wochen weitere Beiträge schreiben.</p><p>Meine persönliches Fazit:</p><p>Und doch ist es die Arbeit, die ich machen möchte! Unbedingt und so lange wie möglich. Ich möchte Geschichten erzählen, unterhalten, belehren und informieren. Wenn ich immer wieder an vielen Punkten hadere und kurz davor war, wirklich alles hinzuwerfen, habe ich über die Jahre genug persönliche Erfolge gehabt, die mich motivieren. Unsachliche Rezensionen tun mir immer noch weh. Die kompetenteste Musentruppe kann die Selbstzweifel-Monster nie ganz vertreiben. Gerade dann (!) tut mir die Struktur gut, die der &quot;öde&quot; Alltag mir bietet. Ich weiß, wo ich am Ende des Tages sein möchte.</p><p>Hand aufs Herz: ich kenne wirklich kein einziges Beispiel, bei dem der/ die Schreibende nicht mindestens mit einem Punkt gehadert hat. Im Selfpublishing gibt es scheinbar mehr Freiheitsgrade, aber Kampf und harte Arbeit um die vorderen Plätze bleiben gleich.</p><p>Also: Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen …<br/></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e398045-464c-432a-8c93-20bce987958b/uploads/images/pxticisolc/PXL_20231027_151732736-cropped.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 07 May 2026 08:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alle meine Krimis (1)]]></title>
      <description><![CDATA[Unter meinen beiden Pseudonymen Gianna Milani und Antonia Lechner gibt es inzwischen fünf Krimis: Die Commissario-Tasso-Reihe und den Einzelband um den Förster Arie…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Unter meinen beiden Pseudonymen Gianna Milani und Antonia Lechner gibt es inzwischen fünf Krimis: Die Commissario-Tasso-Reihe und den Einzelband um den Förster Arie Daamen in Tirol. Schau dir gern meine weiteren Bücher und Kurzgeschichten auf meiner <a href="https://seitenrauschen.de/">Webseite an, dem seitenrauschen.de</a>.</p><h4>Die Nostalgie-Krimireihe “Commissario Tasso”</h4><p>Die Idee, eine Krimireihe im Südtirol der 1960er zu schreiben, kam von meiner Lektorin bei Bastei Lübbe, die zuvor bereits meine ersten drei Bücher (darunter mein Debüt “Hüter der Worte”) betreut hatte. Der Verlag wollte bewusst etwas Nostalgisches für eine ältere Zielgruppe, die mit den literarischen Ausflügen an ihre alten Urlaubsorte in eigenen Erinnerungen schwelgen können. Erstaunlicherweise bekomme ich aber auch von Frauen unter dreißig positives Feedback. Meine Reihe ist für jedes (erwachsene) Lesealter geeignet!</p><p>Ich bin zunächst für eine Adria-Reihe in den 50ern angefragt worden. Nun bin ich zwar mit meinen Eltern Anfang der 80er auch nach Cesenatico und Bibione gefahren, aber meine Erinnerungen daran sind eher</p><ul><li><p>schmerzhaft, da ich bei Hitze mit den Kniekehlen an den Kunstledersitzen unseres Audi 80 klebenblieb,</p></li><li><p>pleite, weil ich nie 100 Lire Stücke für die Flipperautomaten hatte,</p></li><li><p>langweilig, weil abends hinter dem Hotel herumschlich, ohne spektakuläre Entdeckungen zu machen und</p></li><li><p>eklig, da ich beim Sandburgen bauen ständig Zigarettenkippen ausbuddelte - normal zu jenen Zeiten.</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1bc09b19-7c6a-4689-9563-51ed9f002cdb/uploads/images/na7gqqduen/2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover und Klappentext des Romans Commissario Tasso auf dünnem Eis"/><p>In Südtirol bin ich bisher auch noch nie im Winter gewesen, aber wenn es um meine Herzensgegend geht, ist das Angebot, Romane zu schreiben eines, das ich nicht ablehnen kann. Und so wird der Römer Aurelio Tasso nach Südtirol verpflanzt. Warum er, der Schnee hasst und keine Berge mag, dort unfreiwillig Wurzeln geschlagen hat, ist Teil der Geschichte.</p><p>An seiner Seite und immer schon in Südtirol gewesen, ist die Bürgermeistertochter Mara Oberhöller. Mara ist gerade volljährig geworden (21 Jahre) und will Jura studieren. Ihren Einblick in die Polizeiarbeit hat sie sich vollkommen anders vorgestellt …</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1bc09b19-7c6a-4689-9563-51ed9f002cdb/uploads/images/msaqjym3bm/3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover und Klappentext des Romans Commissario Tasso stochert im Nebel"/><p>Eine weitere wichtige Person ist Bruno Visconti, der Questore und damit Tassos Chef. Wie er und Tasso sich kennengelernt haben, ist ebenfalls Teil der Geschichte. Dieser Hintergrund wird im zweiten Teil relevant, als Visconti entführt wird.</p><p>Traditionell wird es in “Commissario Tasso treibt den Winter aus”, in dem er den Egetmann-Umzug in Tramin besucht. inzwischen legendär sind dort die “Schnappviecher”, Verkleidungen mit monsterhaften Klappmaul-Köpfen. Die Schnappviecher sind weitläufig mit Krampussen oder Perchten verwandt und ebenso laut und gruselig. Heutzutage leben sie in Tramin über einem Bistro.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1bc09b19-7c6a-4689-9563-51ed9f002cdb/uploads/images/wgwxhjsgwa/4.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover und Klappentext des Romans Commissario Tasso treibt den Winter aus"/><p>Nochmal zurück zu Teil zwei: Der in “Commissario Tassso stochert im Nebel” entführte Questore Bruno Visconti stammt aus Lecco am Comer See und ist dort im Zweiten Weltkrieg im italienischen Risorgimento, dem Widerstand aktiv.</p><p>Rund um die Oberitalienischen Seen bin ich am liebsten, wenn es mal nicht Südtirol ist. Der Gardasee ist mir in der Realität inzwischen zu überlaufen und literarisch meinen historischen Romanen vorbehalten. Der Comer See und der Lago Maggiore sind mir da lieber. Ich hoffe noch darauf, ein “Tasso-Spin-Off” am Comer See im Sommer zu schreiben. Mara Oberhöller hat es im vierten Teil immerhin nach Mailand geschafft.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1bc09b19-7c6a-4689-9563-51ed9f002cdb/uploads/images/xxgrmvf3ff/5.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover und Klappentext des Romans Commissario Tasso  bekommt Gegenwind"/><p>Handlungsort des vierten Teils ist da Passeier Tal aus dem der berühmte Volksheld Andreas Hofer stammt. Er ist zweifelsohne eine interessante Figur. Mich hat es mehr gereizt, die Sage um Sankt Martin und die Teilung seines Mantels mit dem nach ihm benannten Ort zu verbinden. Ziegen spielen auch eine Rolle. Das Passeier Tal ohne Ziegen? Das geht nicht.</p><p>Die Serie hat inzwischen eine große Fangemeinde. Zu keinem anderen Buch bekomme ich so viele Mails mit der Frage, wann es eine Fortsetzung gäbe. Leider hat sich der Verlag aktuell dagegen entschieden, da die Verkaufszahlen nicht ausreichen. Immerhin: <a href="https://www.soundneverrest.de/products/commissario-tasso-auf-dunnem-eis">Seit Februar 2026 gibt es alle vier Tasso-Romane auch als Hörbuch. </a>Ich hoffe, dass dies der Serie nochmal Aufschwung gibt und ich vielleicht dann doch weitere Teile von Aurelio und Mara schreiben darf.</p><p>Mögen gute Worte den Weg der beiden begleiten …</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kriminelles]]></category>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alltag (Traumjob Autorin 3)]]></title>
      <description><![CDATA[Vielleicht hast du es in einem anderen Bereich schon erlebt: Du wünschst dir sehnlichst etwas, und wenn du es erreichst/ bekommst, bist du enttäuscht.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fd3792f8-9453-4a53-8450-7a4e59254df1/uploads/images/m6v2o7wewj/20190124_134458.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Manuskriptstapel mit Bleistift und Radiergummi"/><figcaption>Früher (hier ein Foto aus 2018)  wurden die &quot;Fahnen&quot; auf Papier korrigiert. Heute male ich digital in ein .pdf</figcaption></figure><p>Vielleicht hast du es in einem anderen Bereich schon erlebt: Du wünschst dir sehnlichst etwas, und wenn du es erreichst/ bekommst, bist du enttäuscht. Anfangs schwebst du noch auf Wolken, aber irgendwann ist er da:</p><h5>Der triste Alltag.</h5><p>Seit Ende 2018 bin ich Berufsautorin. Das heißt, dass Schreiben kein Eskapsimus ist, den ich tun oder lassen kann, wie ich gerade Lust habe. Schreiben ist auch mein “Brotjob”. Ich plane meine Arbeitszeiten, wie viele andere Selbstständige. Ja, dazu gehört Disziplin. Mit dem berühmten Prokrastinieren geht das mit dem Schreiben auf Dauer nicht gut.</p><h4>Routine? Ja, bitte!</h4><p>Ausnahmslos alle Schreibprofis haben Routinen, die wiederum sehr individuell sein können. Die wenigsten schreiben bei einer Flatrate Latte Macchiato im Café, sondern am Schreibtisch. Mit kreativen Chaos kommen auch viele nicht klar, wenn es bedeutet, Zeit mit Suchen nach Wichtigem zu verplempern.</p><p>Ich plane über Tage, Wochen und Monate mein Pensum.</p><p>Es gibt weder die richtige Zeit zu schreiben, noch die perfekte Routine. Wichtig ist, dass die Methode zu dir passt. Ich kann dir schlecht raten, die “Pomodoro-Technik” auszuprobieren, wenn du nur eine halbe Stunde nach Feierabend Zeit zum Schreiben hast.</p><p>Mein Tag ist strukturiert. Ich stehe wochentags um 7 Uhr auf; nach Frühstück, Hunderunde &amp; Haushaltsgedöns geht es ca. 9 Uhr an den Schreibtisch. Bevor ich anfange zu schreiben, lese ich die letzten fünf bis zehn Seiten, die ich Tags zuvor geschrieben habe und starte dann, wenn ich im Text gut angekommen bin. Mit Mittagspause ist zwischen 16-18 Uhr Schluss. Mehr als sechs bis acht Stunden konzentrierte Textarbeit ist für mich nicht drin. Lieber weniger und mit sinnvollen Pausen. Das Wochenende gehört mir oder meinen Ehrenämtern.</p><h4>Kein Exkurs: Vom prokrastinieren</h4><p>Mit manchen Dingen wird gerade in den Sozialen Medien viel kokettiert. Prokrastinieren, also das sich-mit-anderen-Dingen-als-den-Wesentlichen-zu-beschäftigen, gehört aus meiner Sicht zu einem kreativen Prozess dazu. Da willst du bei Wikipedia schnell was nachsehen, folgst einem Link und dann noch einem, liest dich fest und schon sind zwei Stunden vergeudet …</p><p>… ist das wirklich verschenkte Zeit? Kommt darauf an. Wenn du kannst, nimm dir diese Stunden. Mach dir anschließend Notizen über das, was du gelesen hast, obwohl du gar nicht wolltest. Denn manchmal findest du so Lösungen für aktuelle Projekte oder Inspirationen für zukünftige, mit denen du niemals gerechnet hattest. Manchmal kann dieses scheinbar ziellose Herumsurfen auch der entscheidende Blick über den Tellerrand sein (und nein, stundenlang Katzenvideos zu schauen, ist damit nicht gemeint.)</p><h4>Deadlines</h4><blockquote><p>“I love deadlines. I love the whooshing noise they make as they go by.” - Douglas Adams</p></blockquote><p>Was ich dagegen nicht empfehle: Eine Deadline wirklich nicht einzuhalten. Das machte nur Stress und schlechte Stimmung, auf beiden Seiten. Klar, das Leben passiert. Manchmal kommen Dinge zusammen oder dazwischen oder beides. Auch im Verlag arbeiten Menschen und haben dafür Verständnis. Aber wer das nicht-Einhalten von Deadlines zum Markenzeichen macht, macht sich auf Dauer nicht beliebt, genau wie die Menschen, die immer zu spät kommen …</p><p>Es sei denn, natürlich, du wirst so berühmt wie Douglas Adams. Aber bis dahin: Halt deine Deadlines ein.</p><h4>Die berühmte Playlist</h4><p>Musik beim Schreiben? Manchmal begleiten mich bestimmte Songs, aber wenn ich tippe, ist es in der Regel still. Im Sommer, wenn es draußen lauter ist, habe ich sogar Noice-Cancelling-Kopfhörer auf. Wenn du Umgebungslärm gewohnt bist und schon bei den Hausaufgaben immer Musik anhattest, ohne dass es deine Konzentration gestört hat, kannst du das natürlich auch beim Schreiben so machen. Schlechter wird der Text sicher nicht.</p><h4>Beruf und Berufung</h4><p>Es klingt alles so öde? So ist es nicht. Wie jeder „Job“ hat das Schreiben Licht und Schatten. Ich bin glücklich, wenn mir eine Szene gelingt. Ich muss mich zur dritten Runde Lektorat überwinden, wenn ich den Text eigentlich schon auswendig kenne. Wichtig ist, dass diese Arbeit ist viel weniger glitzernd ist, als es von außen wirkt. 🙂</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[1. Buchmesse Niederrhein]]></title>
      <description><![CDATA[Wir haben es getan. Das war die erste Buchmesse Niederrhein.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<a href="https://buchmesse-niederrhein.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/ovxnzz2tkp/BuchMesse-Niederrhein_2026_Plakat_Kopf_1920x1080_SoMe.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="logo der buchmesse niederrhein"/></a><p>Wir haben es getan. Das war die erste Buchmesse Niederrhein.</p><p>Schreiben kann ein einsamer Job sein. Umso wichtiger ist mir der Austausch mit den Menschen, die auch Bücher schreiben, meine und andere Bücher lesen und dazu gern mehr Bücher kaufen, als sie lesen können.</p><p>Und da es am Niederrhein im großen Umkreis keine Buchmesse oder ähnliche Veranstaltung gibt, habe ich eben selbst eine organisiert. <a href="https://www.buecherregen-vom-niederrhein.de/ueber-uns/">Nicht allein, bewahre</a>.</p><p>Aber das hier ist mein ganz persönlicher und ganz kurzer Rückblick: Es war toll, es war wundervoll. Ich will das wieder machen. Die anderen hoffentlich auch.</p><p>Ehrlich, ich hatte Riesenbammel. Gibt es genug Bewerbungen für Stände, kommen auch Leute, spricht das Angebot sie an? Kurz gesagt war die Messe ein Riesenerfolg. Und wird in 2027 wiederholt, so uns denn nicht das Universum, das Leben oder der ganze Rest dazwischen kommen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/nqcbkpgnnf/IMG-20260307-WA0002.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="vier Frauen, die in die Kamera lächeln"/><figcaption>Herzensmenschen Fabienne, Isa und Laura</figcaption></figure><p>Freitagabend haben wir zu viert kurz die Welt gerettet. Es hat gut getan, einfach mal wieder über geliebte Menschen, Katzen und Hunde zu schwatzen.</p><p>Samstag und Sonntag gab es viel zu tun, hier wurden wir beispielsweise vom Fotografen der Messe aufgestellt, um ein Foto zu machen. Schwerstarbeit, ich sag’s dir.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/pe4h5cuv2i/IMG-20260310-WA0002.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="sieben stehende Personen in grünen T-Shirts"/><figcaption>Leonie, Nadines Wange, Lara, Elay, Marcias Haare, Marie, Maritas Nase, Feli und meine Wenigkeit</figcaption></figure><p>Verkauft habe ich auch zwischendurch. Hier zeige ich hinter meinem Stand die Größe eines durchschnittlichen Plotbunnies an.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/4a6jtqtxbt/IMG-20260308-WA0018.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="zwei Frauen hinter einem Büchertisch"/><figcaption>Meine Bücher. Neben mir Marie mit ihren Büchern. Im Hintergrund ein Bürgermeister und seine Frau</figcaption></figure><p>Und dann gab es noch Geschenke: Hier ich …</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/zq4soanvti/IMG-20260311-WA0008.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Frau mit einer Karikatur von sich"/><p>… und mein heimliches Wappentier:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4442f0e5-d4ba-4c8d-8805-7249f108b120/uploads/images/4dpnywjgey/IMG-20260310-WA0010-cut.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Comic-Huhn auf Ei mit Rädern"/><p>Komm doch nächstes Jahr auch vorbei. Ich freue mich auf dich.</p><p>Bis dahin: Mögen gute Worte dich behüten!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Der ganze Rest]]></category>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 14:46:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Manuskriptabgabe und dann? (Buchbranche)]]></title>
      <description><![CDATA[Warum dauert das so lange, bis ein Buch in den Buchhandlungen ankommt? Tatsächlich vergehen von der Abgabe des Manuskriptes bis zur Veröffentlichung ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17b01e68-5748-4443-a87a-c80207edf35b/uploads/images/xodwue5x7f/PXL_20230428_120340329.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Säule mit Taschenbüchern, der Stand des Verlages Droemer Knaur auf der Buchmesse in Frankfurt Oktober 2022 mit Teil 2 und 3  der Südtirolsage von Anna Thaler."/><figcaption>Stand des Verlages Droemer Knaur auf der Buchmesse in Frankfurt Oktober 2022 mit Teil 2 und 3  der Südtirolsaga von Anna Thaler.</figcaption></figure><h5>Einblicke in die Buchbranche.</h5><p>Heute: Warum dauert das so lange, bis ein Buch in den Buchhandlungen ankommt? Tatsächlich vergehen von der Abgabe des Manuskriptes bis zur Veröffentlichung bis zu neun Monate.</p><p>Ich verrate euch, was alles passiert, sobald ich ein Manuskript an den Verlag abgebe.</p><p>👉 Hier geht es um eine Verlagsveröffentlichung. Beim Self-publishing ticken die Uhren meistens schneller.</p><p>Der erste Schritt im Verlag ist die Programmplanung.</p><h4>Der Verlag plant das Programm, …</h4><p>Früher wurden zweimal im Jahr neue Bücher angekündigt:</p><ul><li><p>Das Frühjahrsprogramm geht von Februar - September mit einem Schwerpunkt auf den Zeitraum der Leipziger Buchmesse (Mitte März)</p></li><li><p>Das Herbstprogramm von Oktober (So richtig los geht es Mitte Oktober zur Buchmesse Frankfurt) bis Februar.</p></li></ul><p>Der Februar wurde doppelt bespielt. Warum das so war, führt jetzt zu weit.</p><p>In den meisten großen Publikumsverlagen gibt es diese beiden Programme noch. Aber auch hier werden die Zyklen kürzer, und es wird sich nicht mehr ganz so strikt an diese Struktur gehalten. So kann es zum Beispiel ein eBook-Pre-Release im September (Frühjahrsprogramm) vor dem eigentlichen Verkaufsstart geben, und der Start der Printausgabe in den Buchhandlungen folgt erst im Oktober (Herbst).</p><p>📚💙📚</p><h4>… ich bearbeite das Manuskript</h4><p>Zurück zu meinem Manuskript: Wenn ich es abgegeben habe, folgt das Lektorat. Das kann je nach Umfang und Bearbeitungsaufwand zwei bis acht Wochen dauern.</p><p>Als nächstes wird das lektorierte Manuskript gesetzt, also druckfertig gemacht. Früher bekam ich einen dicken Stapel Papier, heute ist es ein .PDF, das ich dann zum x-ten Mal lesen muss. Aber nicht nur ich. Diese Druckfahnen (oder Satzfahnen) lesen auch Korrektor*innen. Im Korrektorat werden nur noch Fehler (Rechtschreibung, Grammatik, aber auch Satzfehler wie falsch getrennte oder zu eng gedruckte Worte) korrigiert.</p><p>Das ist meine letzte Chance, also die inhaltliche Endkontrolle.</p><h5>Exkurs: Satzfehler</h5><ul><li><p>“Zeilen eintreiben”<br/>Manchmal bleibt eine einsame Zeile am Ende einer Buchseite stehen, weil sie nicht mehr passt. Diese muss “eingetrieben” werden. Das bedeutet, dass auf der Seite im Text so lange gekürzt werden muss, bis es eine Zeile weniger ist. Seit der zunehmenden Digitalisierung kommt das nur noch selten vor.</p></li><li><p>Früher gab es auch “Schusterjungen” und Hurenkinder”, das waren einzelne Zeilen, die am Anfang (Hurenkind) oder Ende (Schusterjunge) einer Seite standen. In den Zeiten von eBooks, wo Seitenumbrüche variabel sind, stören aber nur noch die Hurenkinder. Die Schusterjungen dürfen heutzutage bleiben, wo sie sind. Sogar im gedruckten Buch.</p></li></ul><p>📚💙📚</p><p>Wenn alle Fehler beseitigt sind, wird das Manuskript kollationiert, d.h. die Ergebnisse aller Beteiligten in die finale Version zusammengeführt. Das alles dauert zwischen zwei und sechs Wochen.</p><p>Zeitgleich werden Klappentexte, für die es meistens schon Entwürfe (aus der Programmplanung) gibt, finalisiert. Auch das Cover bekommt, falls nötig, den allerletzten Schliff.</p><p>Das eBook könnte jetzt in die freie Buchwelt entlassen werden. Für das Buch aus Papier folgen noch Druck und Auslieferung, was weitere vier bis acht Wochen in Anspruch nimmt.</p><p>📚💙📚</p><p>Die restliche Zeit passiert wirklich nichts mehr. Je nach Programmplatz kann es knapp werden oder es können zwei bis drei Monate echte Wartezeit anfallen.</p><p>Die Autorin macht Werbung und hibbelt der Veröffentlichung entgegen. Manchmal erscheint ein Buch ein oder zwei Wochen vor dem offiziellen Termin und kullert dann einfach in die Regale. Manchmal darf es wirklich erst am Erscheinungstag verkauft werden.</p><p>Der Glücksmoment, das gedruckte Buch in den Händen zu halten, bleibt immer der gleiche!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
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      <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Musenknutschen (Traumjob Autorin 2)]]></title>
      <description><![CDATA[Immer wieder höre ich von Schreibenden, dass sie „in Stimmung“ sein müssen, um zu schreiben. Als Berufsautorin kann ich nicht darauf warten, dass mich die Muse…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88ce2d41-3921-4820-b738-630162d27dbd/uploads/images/i3jdc2apkp/PXL_20251219_131307714.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Medikamentenpackung, Aufschrift: Prokrastinol Forte und ein Röhrchen, Aufschrift: Spiritus particular D20"/><figcaption>Manchmal helfe ich mit entsprechenden Aufputschmitteln nach. Spiritus Particular ist ein wirksames homöopathisches Mittel, Prokrastinol nehme ich nur im äußersten Notfall ...
(Freundlicherweise überlassen von: Christian von Aster und David Knospe)</figcaption></figure><p>Immer wieder höre ich von Schreibenden, dass sie „in Stimmung“ sein müssen, um zu schreiben. Als Berufsautorin kann ich nicht darauf warten, dass mich die Muse knutscht. Ich muss Text liefern, jeden Tag. Klingt das brutal nach Pflicht? Ja, genau.</p><h4>Die Pflicht ruft. Immer</h4><p>Verlage setzen Deadlines, die auch eingehalten werden sollten. Natürlich kann immer mal etwas dazwischenkommen, dafür haben alle Verständnis. Aber verabschiede dich von dem romantisierten Deadline-Crashen. Damit funktioniert auf Dauer keine gute Zusammenarbeit. Außerdem geht am Ende des Tages deine eigene Rechnung (zur Erinnerung: 3-4 Bücher/ Jahr) nicht auf, wenn du die Manuskriptabgabe vor dir herschiebst.<br/><br/>Wenn du keine Lust hast, musst du dennoch ran an den Schreibtisch. Und dann kann das Autorinnendasein zur Tortur werden.</p><h4>Der Trick: Selbstüberlistung</h4><p>Aus meiner Sicht gibt es keine Strategie, die für alle passt. Ich empfehle aber dringend, den ein oder anderen Trick einfach mal auszuprobieren.</p><ul><li><p>Schreibroutinen: Halte deinen Ablauf möglichst gleich. Was langweilig klingt, hilft dir nach einer gewissen Zeit, schneller in den Schreibfluss zu kommen. Es gibt dir Sicherheit und fördert die Konzentration, da du weniger abgelenkt wirst.</p></li><li><p>Unterbreche deine Arbeit regelmäßig. Hilfreich ist zum Beispiel die “Pomodoro-Technik”: 4 Blöcke à 20 Minuten + je 5 Minuten Pause dazwischen. Danach eine längere Pause und optimal drei - vier Blöcke/ Tag. Es gibt auch andere Taktungen. Zu Pausen wird es noch einen Extra-Beitrag geben.</p></li><li><p>Gerade, wenn es dir schwer fällt überhaupt zu beginnen, fange nicht mit dem Schreiben selbst an. Lies die letzten fünf Seiten, die zu zuvor geschrieben hast, korrigier ein wenig, mach dir Notizen. So kommst du schneller in der Geschichte an.</p></li><li><p>Wenn du die Zeit hast: Nimm raus. Geh spazieren, mach Sport, triff die mit der Freundin, backe, stricke, geh shoppen. Manchmal geht es eben nicht. Das solltest du dir unbedingt verzeihen.</p></li><li><p>Wenn du keine Zeit hast: Musst du schreiben, klar. Umso wichtiger ist, dass du nicht überdrehst. Lieber viele kleine Einheiten, nicht mehr als sechs - acht Stunden (oder fünf Pomodoro-Blöcke)/ Tag, aber täglich, wenn es sein muss.</p></li></ul><h4>Die Mühe der Qual</h4><p>Das kann sehr anstrengend werden. Meine tröstliche Erkenntnis: Der herausgequälte Text wird meistens nicht schlechter! Die Lesenden merken es am Ende nicht, ob mir die kleine Muse beim Schreiben auf der Schulter sitzt oder nicht.<br/><br/>Ich schreibe also. Täglich. Und wenn nicht, dann lese ich das Lektorat, den Klappentext, Marketingtexte, den Drucksatz, bereite eine Lesung vor. Und wenn es gar nicht läuft, mache ich … Einnahmen-Überschuss-Rechnung 😈</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
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      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 08:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wäre es mit einem Ausflug an den Gardasee?]]></title>
      <description><![CDATA[Anfang Februar 2026 ist es endlich soweit, und mein neuer Roman erscheint! “Die Papierschöpferin” entführt dich]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c679371a-75bf-4935-b53c-1d6f953cfc19/uploads/images/zfsxoglpn2/3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchcover - Titel: Die Papierschöpferin - Autorin: Anna Thaler - Motiv: Zwei Menschen von hinten, im Hintergrund eine Wassermühle."/><p>Anfang Februar 2026 ist es endlich soweit, und mein neuer Roman erscheint! “Die Papierschöpferin” entführt dich in das valle delle cartiere (Papiermühlental) um 1467/68.</p><h5>Um was geht es?</h5><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c679371a-75bf-4935-b53c-1d6f953cfc19/uploads/images/4jwkmau3j5/DSC00064.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Haus vor einer grün bewachsenen Felswand mit einem Fluss davor"/><figcaption>Das Museum im Papiermühlental valle delle cartiere Toscolano-Maderno (Veneto, Italien)</figcaption></figure><p>Ich erzähle die Geschichte von Sofia di Maderno, der Tochter eines Papiermüllers aus einem kleinen Tal, durch das der Gebirgsbach Toscolano in den Gardasee fließt. Der Vater Corrado war von einer Reise nach Venedig nicht mehr zurückkehrt, die Mutter bereits bei der Geburt der jüngsten Tochter verstorben. Sofia muss sich ab sofort um ihre jüngeren Geschwister und die Mühle kümmern. Das erweist sich als schwieriger als gedacht, da der Vater ganz eigene Wege gegangen ist und sich damit angebliche Freunde zu Neidern gemacht hat …</p><p>Darüber hinaus ist es nicht nur eine Geschichte über das Papiermachen, sondern auch über den Buchdruck. Die Verbindung von beidem war sogar entscheidend dafür, dass ich den Roman überhaupt geschrieben habe!</p><h5>Wie bin ich auf diese Idee gekommen?</h5><p>Das Papiermühlental entdeckte ich 2013 in einem Urlaub und besuchte dort auch das wundervolle Museum. Die Idee, einen Roman über die Papierherstellung zu schreiben, war im Laufe der Jahre immer da, ohne dass sich daraus eine Geschichte entwickelte - dafür häufte ich immer mehr Wissen an.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c679371a-75bf-4935-b53c-1d6f953cfc19/uploads/images/5ymo5krqvf/PXL_20230315_094318575.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Frau mit grünem Hut zeigt auf eine Druckerpresse"/><figcaption>Diana vor einer Druckerpresse in Druckerkleidung im Plantin-Moretus Museum, Antwerpen (Flandern, Belgien)</figcaption></figure><p>Erst zehn Jahre später, im März 2023, machte ich den entscheidenden Schritt, und zwar hinein ins Plantin-Moretus-Museums in Antwerpen, das einer der europaweit bedeutendsten Drucker-Familien gewidmet ist. Nach dem Besuch begriff ich die Verbindung von Papier und Buch. Johanes Gutenberg verändert gegen Ende des 15. Jahrhunderts den Buchdruck, doch ohne das entsprechende Papier wäre seine Idee zum Scheitern verurteilt. Sogar die Schrifttypen (Bleisatz) spielten eine große Rolle.</p><p>Wissen, Zeitgeist, Möglichkeiten - und die Kulturrevolution konnte beginnen. Damals wie heute passte es - für mich, weil ich endlich die passende Geschichte gefunden hatte.</p><p>Als kleinen Vorgeschmack brachte ich in meinem phantastischen Roman “Die Legende vom letzten Bücherjäger” (September 2023) ein wenig über das Papiermachen unter (natürlich stark vereinfacht).</p><h5>Warum eine Papiermühle? Was bedeutet Papier für mich?</h5><p>Ich habe eine besondere Beziehung zu Wassermühlen. So besonders, dass ich 2020 einen kleinen Schauerroman über “Die alte Wassermühle” geschrieben habe.</p><p>Wasser ist wesentlich für die Papierherstellung, nicht nur als Antriebskraft , sondern auch für die Verarbeitung des Ausgangsmaterials Leinen (beziehungsweise Lumpen).</p><p>Darüber hinaus wusste ich immer schon viel über die moderne Papierherstellung, da mein Vater in einem Unternehmen für Papiermaschinen gearbeitet und mich früher auf Werksführungen mitgenommen hatte. Diese Verbindung ist mir erst 2013 im Papiermühlental wieder bewusst geworden, wo ich die Brücke zwischen den heutigen Methoden und dem handwerklichen Prozess des Schöpfens schlagen konnte.</p><p>Papier hat eine große Bedeutung für mich. So gut und sinnvoll ich eBooks finde, ich lese lieber auf Papier, ganz ehrlich.</p><h5>Welche Anteile an der Geschichte sind wahr?</h5><p>Das Papiermühlental (valle delle cartiere), durch den der Toscolano fließt, gibt es wirklich. Die Region gehörte damals zur Republik Venedig, für die exklusiv produziert wurde.</p><p>Die Handelsbeziehungen zwischen Augsburg und Venedig bestanden schon damals, die Fuhrwerke und Kaufleute folgten dem alten römischen Fernstraßennetz. Augsburg war eine aufstrebende Handelsstadt, das goldene Zeitalter mit Jakob Fugger lag aber noch vor ihr. Er selbst wurde früh als Kaufmann ausgebildet und war schon als Jugendlicher in Venedig. In Venedig wiederum hatte das Dogen-Paar Cristoforo Moro und Cristina Sanudo das Sagen, und sie vermutlich kaum weniger als er. Die Dogaressa galt als einflussreich.</p><p>Das ist das wahre Gerüst der Geschichte. Der Rest ist eine wilde Mischung aus Dichtung und ein bisschen Wahrheit, es ist Fiktion!</p><h5>Zuletzt: Der Klappentext</h5><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c679371a-75bf-4935-b53c-1d6f953cfc19/uploads/images/yynav7h5py/5.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Klappentext zu &quot;Die Papierschöpferin&quot;"/><figcaption>Knaur Verlag; 02.02.2026; Taschenbuch; 320 Seiten; ISBN 978-3426529645; Preis 13,99 Euro.</figcaption></figure><p>Erscheint außerdem als eBook (alle gängigen Formate, 9,99 Euro) und Hörbuch (audible exklusiv), Sabine Arnhold, die bereits die Südtirol-Saga eingelesen hat, verleiht Sofia ihre Stimme.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Historisches]]></category>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 07:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Geld oder Liebe (Traumjob Autorin 1)]]></title>
      <description><![CDATA[Vom Schreiben leben zu können - für einige ist das ein Wunschtraum. Schreiben als Beruf - ist es wirklich ein Traumberuf? ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/358d86a8-2339-4d14-b6b7-241c7463c714/uploads/images/kyn3whejn6/20180915_145643.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Wand mit dem Spruch: &quot;Heute Vormittag 11 Uhr den &#39;Schimmelreiter&#39; beendet, heut Abend 5 Uhr ihn als Wertsendung von 3000 M. zur Post gebracht.&quot;
Storms Tagebuch 9.2.1888"/><p>Vom Schreiben leben zu können - für einige ist das ein Wunschtraum. Schreiben als Beruf - ist es wirklich ein Traumberuf?</p><p>Ja, ist es. Aber für viele von uns nur, wenn wir, wie bei allen Tätigkeiten, bereit sind, Kompromisse einzugehen. Ich stelle drei wichtige Klippen vor, die es zu umschiffen gilt.</p><h4>Das liebe Geld</h4><p>Klar: Lieferst du den ultimativen Bestseller und lebst fortan von Tantiemen, hast du kein Problem mit Geld. Wahrscheinlicher könnte es sein, dass du vom Blitz erschlagen wirst.</p><p>Daher solltest du dir die Frage stellen: Wie viel muss es mindestens sein? Und was zahlen Verlage aktuell denn eigentlich?</p><p>Großverlage zahlen aktuell rund 5000 - 8000 Euro pro Buch. Mehr ist natürlich fein und möglich, weniger aber leider auch, gerade bei Debüts.</p><p>Und: Den Mindestlohn zugrunde gelegt, müssen also drei bis vier Bücher pro Jahr geschrieben werden.</p><p>Jedes Jahr!</p><p>Das Geld wird auch nicht sofort komplett gezahlt, sondern in zwei bis drei Vorschussraten aufgeteilt.</p><p>Folgende “Ereignisse” sind üblich:</p><ol><li><p>Rate bei Verlagsabschluss: Wenn der Vertrag ausgehandelt und unterschrieben wurde</p></li><li><p>Rate Manuskriptabgabe: Sofern die Rohfassung bereits fertig ist, fallen die erste und diese Rate zusammen ODER</p><p>Manuskriptannahme: Manche zahlen erst, wenn Lektorat und Korrektorat abgeschlossen sind.</p></li><li><p>Rate bei Erscheinen: Der Tag der Veröffentlichung des Buches. Zwischen der ersten und der letzten Rate können durchaus 12-18 Monate vergehen.</p></li></ol><p>Wenn du das Schreiben zum Beruf machen möchtest, solltest du Verlagen bereits weitere Projekte anbieten, noch bevor das aktuelle Buch erscheint.</p><p>Wenn du einigermaßen erfolgreich bist, kommen mit der Zeit Tantiemen, Lesungshonorare und ähnliches dazu. Und auch höhere Vorschüsse, aber selbst das klappt nicht immer und vielleicht nicht auf Dauer bzw. regelmäßig. Außerdem dauert das. Bei mir waren das ca. acht Jahre. Meine Ausschüttungen der VG-Wort belaufen sich nach wie vor auf ein paar hundert Euro.</p><p>Hinzu kommt die Unsicherheit, die wohl jede Selbstständigkeit begleitet.<br/>Gerade im Buchmarkt passieren viele Dinge, die wenig beeinflussbar sind. Wenn sich deine Bücher nicht verkaufen, wirst du im Folgejahr keine drei Verträge für drei weitere Bücher bekommen.<br/></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
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      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 08:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Traumjob Autorin (Drei Teile)]]></title>
      <description><![CDATA[Bevor es überhaupt um Texte und das Arbeiten an den Texten geht, solltest du dir die Frage stellen, was das Schreiben für dich bedeutet. Hast du jemals darüber…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Einführung.</p><p>Bevor es überhaupt um Texte und das Arbeiten an den Texten geht, solltest du dir die Frage stellen, was das Schreiben für dich bedeutet.</p><p>Hast du jemals darüber nachgedacht, das Schreiben zum Beruf zu machen? Dann gibt es drei Aspekte, mit denen du dich genauer beschäftigen solltest:</p><ol><li><p><a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/358d86a8-2339-4d14-b6b7-241c7463c714">Das Geld</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/88ce2d41-3921-4820-b738-630162d27dbd">Die Muse</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/seitenrauschen/posts/fd3792f8-9453-4a53-8450-7a4e59254df1">Der Alltag</a></p></li></ol><p>Alle drei Punkte stelle ich in den nächsten Beiträgen etwas ausführlicher vor.</p><p>Bis dahin?</p><p>Schreiben. Einfach machen.</p><p>Mögen gute Worte dich behüten.</p><p>Diana</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreibtipp (Autorich)]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 08:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alles neu und schön]]></title>
      <description><![CDATA[Ich möchte mich neu ausrichten. Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich mich samt meiner Pseudonyme vermarkten kann. Die Antwort ist ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><a href="https://seitenrauschen.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/31fbe287-7ccc-437f-829d-7fefc4b95dca/uploads/images/gazu4cpnl7/Visitenkarte_%281%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="ein aufgeschlagenes Buch mit Apfel, Feder, Drachenkopf, griechischem Buchstaben Psi, Stilett. Unten Schriftzug seitenrauschen"/></a><figcaption>Logo: Dani Aquitaine</figcaption></figure><p>Ich möchte mich neu ausrichten. Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich mich samt meiner Pseudonyme vermarkten kann. Die Antwort ist einfach und eigentlich schon immer da gewesen. Denn seit über zehn Jahren gibt es das <a href="https://www.seitenrauschen.de/">Seitenrauschen.de</a>, meine Internetseite. Als hätte ich damals schon geahnt, dass ich mal eine Dachmarke benötige.</p><p>Und passend dazu habe ich mit von der wunderbaren <a href="https://www.dani-aquitaine.de/index.html#section-dani">Dani Aquitaine</a> ein Logo machen lassen. Wer mich und meine Bücher ein wenig kennt, weiß mit den Symbolen vielleicht etwas anzufangen:</p><ul><li><p>Das aufgeschlagene Buch - ich bin Autorin, ich schreibe Bücher, logisch. Der Name Seitenrauschen bezieht sich auf das Geräusch, das Buchseiten beim Blättern machen.</p></li><li><p>Der Apfel - viele meiner Bücher (bzw. von Anna Thaler und Gianna Milani) spielen in Südtirol, der Region, in der viele, sehr viele Äpfel angebaut werden.</p></li><li><p>Die Feder - steht für das historische Gerne - Anna Thaler und Marie Buchinger. Außerdem haben Hühner Federn. Das Huhn ist mein inoffizielles Wappentier. Es sah aber im Logo doof aus, daher haben wir das weggelassen.</p></li><li><p>Der Drachenkopf steht für die Phantastik - Diana Menschig</p></li><li><p>Das Stilett als Mordwaffe steht für Krimis - Gianna Milani und Antonia Lechner.</p></li><li><p>Der griechische Buchstabe Psi steht für Psychologie, das, was ich im vorangegangenen Jahrtausend mal studiert habe und von dem ich noch immer profitiere, auch wenn es nicht mehr mein Beruf ist (Und eigentlich ist Psychologin ja auch nie ein Beruf, sondern immer nur die Voraussetzung für die Arbeit als Therapeutin, Beraterin, Personalreferentin etc.)</p></li></ul><p>Das alles vereint unter dem Seitenrauschen.</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Die Autorin]]></category>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 15:32:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Um was geht es denn jetzt?]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz ehrlich? Ich bin müde von diesem Internet. Ab heute versuche ich etwas altes Neues.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/12b5be73-e5f1-4acb-89e3-f9699531b903/uploads/images/fagdaa3tv6/Menschig-Diana-2023-voll.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Autorin Diana Menschig (Frau, weiß, gefärbte rote Haare, Brille) sitzt mit angezogenem Bein auf der oberen von zwei Stufen, die zu einer Tür führen und schaut nach rechts."/><p>Ganz ehrlich? Ich bin müde von diesem Internet. Ab heute versuche ich etwas altes Neues.</p><p>Nachdem Facebook nur noch für Häkel- und Trödelgruppen zu taugen scheint und die Tage von Instagram auch bald gezählt sind, möchte ich dem nächsten Hype (TikTok) nicht mehr hinterherhecheln.</p><p>Ich sehne mich nach der Zeit zurück, in der wir lustige Blogs geschrieben und gelesen haben. Schon damals gab es die Theorie, dass nur, wer bloggt, auch Blogs liest. Kann sein. Ist mir aber egal. Ich fand es toll und daher möchte ich dahin zurück.</p><h2>Klar, im Internet ist nichts für die Ewigkeit. Aber fangen wir einfach mal an.</h2><p>Hier wird es zwei Arten von Inhalten geben. Zum einen die, die meine Bücher und meine Autoren-Ichs (Ja, es sind inzwischen viele!) betreffen. Vielleicht auch mal kurze Texte, fiktiv oder auch nicht, ich weiß es nicht. Das alles wird es kostenlos und sichtbar geben. Daher gibt es auch noch keinen richtigen Plan. Du benötigst keinen Account. Das ist dann ein bisschen wie Instagram, aber ohne Algorithmus. Du siehst und liest es, wenn du willst, oder auch nicht. Deine Entscheidung.</p><p>Zum zweiten werde ich inzwischen sehr häufig nach Tipps und Tricks für das Autorinnenleben gefragt. Die gebe ich gern. Aber vielleicht wäre es fairer, wenn ich das ein wenig monetarisiere, findest du nicht? Wobei du immer und jederzeit fragen darfst! Vielleicht verweise ich dann auf eine Mitgliedschaft, vielleicht antworte ich, vielleicht gibt es auch ein Zwischending.</p><h2>Abonniere meinen Newsletter. Immer kostenlos aber nie umsonst.</h2><p>Erhalte neue Inhalte von mir direkt in dein Postfach. So bleibst du informiert und in diesem Fall können wir sogar beide jederzeit entscheiden: Ich, was und wieviel ich schreibe, du, was und wieviel du liest. Ganz einfach und ohne Algorithmus.</p><p>Ich schreibe alle 8-12 Wochen. Und wenn du häufiger etwas von mir hören möchtest, dann antworte mir gern. Mal sehen, wohin uns das führt, einverstanden?</p><p>Mögen gute Worte dich behüten.</p><p>Diana</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Die Autorin]]></category>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 15:51:05 +0000</pubDate>
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