<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">
  <channel>
    <xhtml:meta content="noindex" name="robots" xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml"/>
    <title>Sinnfragen</title>
    <link>https://steady.page/sinnfragen</link>
    <description>Gottes Spuren auf der Spur: Fragend, suchend, in Geschichten </description>
    <image>
      <url>https://assets.steadyhq.com/production/publication/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/logo/1768823975?auto=format&amp;h=1400&amp;w=1400&amp;fit=crop&amp;fm=jpg&amp;crop=faces</url>
      <title>Sinnfragen</title>
      <link>https://steady.page/sinnfragen</link>
    </image>
    <atom:link type="application/rss+xml" rel="self" href="https://steady.page/sinnfragen/rss"/>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenn das Gottesbild zerbricht - und was trotzdem hoffen lässt]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Podcast mit Annette Buschmann]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c/uploads/images/jzjxsvgnwt/Annette-Buschmann-Podcast.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p>Liebe <em>Sinnfragen-</em>Leserinnen und -Leser,</p><p>dass die Bitte um Vergebung im Vaterunser, ein männliches Gottesbild, der Geruch von Kirche in manchen Menschen Schmerzhaftes anrühren können – das weiß Annette Buschmann aus ihrer jahrelangen Arbeit mit Menschen, die Gewalt erleiden mussten in der Kirche. Wo ist dann noch Hoffnung möglich?</p><p>Darüber spreche ich mit der Chemnitzer Sozialpädagogin in meinem neuen <em>Sinnfragen</em>-Podcast. Wie die Kirche sensibler werden kann für Menschen mit Gewalterfahrungen - und auch für Menschen, denen sie aus anderen Gründen fremd geworden ist.</p><p>Annette Buschmann hat viele Jahre die Ehe-, Lebens- und Familienberatung der Stadtmission Chemnitz geleitet – heute arbeitet sie als Supervisorin, ist Autorin unter anderem des <a href="https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/90335-unsagbare-worte-gebundene-ausgabe/">Buches „Unsagbare Worte“ </a>und ist Mitglied der <a href="https://www.gottes-suche.de/">Initiative GottesSuche – Glauben nach Gewalterfahrungen</a>. Sie wünscht sich eine Kirche, die mehr fragt als fertige Antworten zu geben, eine Trigger-Warnung vor dem Vaterunser – und findet im gequälten Jesus am Kreuz eine Hoffnung für Opfer von Gewalt. Aber hören Sie selbst:</p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit Nadia Mocikat: Wie geht das, sich fallen lassen können – und aufgefangen werden?</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c/uploads/images/s3r2jitaun/Podcast-Nadia-Mocikat-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><strong><em>Sinnfragen</em> lebt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p>Empfehlen Sie <em>Sinnfragen </em>und diesen Newsletter gern auch weiter - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c/uploads/images/ks757x54x5/Annette-Buschmann-Podcast.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c</link>
      <guid isPermaLink="false">0587e995-2a8a-4341-9cd0-273d275d035c</guid>
      <pubDate>Tue, 12 May 2026 05:57:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie geht das, sich fallen lassen können – und aufgefangen werden?]]></title>
      <description><![CDATA[Der neue Sinnfragen-Podcast mit Nadia Mocikat]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009/uploads/images/qw33l4ejav/Podcast-Nadia-Mocikat-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009">Auf Steady anhören</a></p><p><br/></p><p>Liebe <em>Sinnfragen</em>-Leserinnen und -Leser,</p><p>im neuen <em>Sinnfragen</em>-Podcast geht es um das eigentlich Unsagbare, für das Menschen den Begriff Gott erfunden haben. Die Dresdnerin Nadia Mocikat hat ihn als Kind in ihrer Kirche in der Nähe von Freiberg kennen gelernt, eher von Ferne, ist später ausgetreten aus der Kirche – und spürt dennoch: da ist noch etwas Größeres.</p><p>Sie sucht nach neuen Formen und Worten, sich diesem Größeren anzunähern – sie weiß auch, wie schwer es ist, sich darauf einzulassen. Über ein <a href="https://www.cross-grooove.de/infos/7-worte-vom-kreuz-das-passionsmusical-2026-in-chemnitz">Musical-Projekt in Chemnitz </a>ist sie wieder mit der Geschichte von Jesus und dem Kreuz in Berührung gekommen – und fand ihre eigenen Fragen darin wieder: Wie geht das, sich fallen lassen können – und aufgefangen werden? Aber hören Sie selbst.</p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit der langjährigen Gemeindeschwester Johanna Meyer aus dem Erzgebirge: Über den Glauben – auch in dunklen Stunden. Und über ein inneres Leuchten, trotz allem.</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009/uploads/images/hqvytec6fw/Johanna-Meyer-Podcast.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><strong><em>Sinnfragen</em> lebt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und <em>Sinnfragen</em> gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie <em>Sinnfragen</em>-Mitglied.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p>Empfehlen Sie <em>Sinnfragen </em>und diesen Newsletter gern auch weiter - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009/uploads/images/qw33l4ejav/Podcast-Nadia-Mocikat-2.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009</link>
      <guid isPermaLink="false">3a06f23a-66df-43c8-b17f-4adbac542009</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:30:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was heilt und was trennt]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Newsletter vom 9. April 2026 ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der <em>Sinnfragen-</em>Newsletter vom 9. April 2026</p><p></p><p>Liebe <em>Sinnfragen-</em>Leserinnen und -Leser,</p><p>herzlich willkommen zu meinem neuen Newsletter über frische Glaubensgeschichten aus Sachsen. Heute geht es um eine ziemlich alte und ziemlich harte Geschichte, die selbst kirchenferne Menschen in eine Kirche lockt und berührt – gerade in schweren Zeiten. Und um die Frage, wie Gläubige und Kirchgemeinden mit der AfD umgehen – auch das: eine Geschichte voller Spannungen. Aber lesen Sie selbst!</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367/uploads/images/xsnoq7kld2/Passionsmusical.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Probe zum Passionsmusical in der Chemnitzer Markuskirche</em><br/></p><h2>„<strong>Weil Singen heilt“</strong></h2><p>Es war ein paar Tage vor Ostern in der Chemnitzer Markuskirche. Probe für eine ganz ungewöhnliche Passion: mit Pop und großen Melodien und rund 800 Sängerinnen und Sängern. „7 Worte vom Kreuz“ heißt das am Gründonnerstag in der Chemnitzer Messehalle aufgeführte „Passionsmusical“. Was ich erwartet hat: Beseelte Menschen aus dem innersten Zirkeln einer schrumpfenden Kirche. Wen ich traf: Menschen wie Anke Hütter. Menschen, die mit Kirche sonst kaum etwas zu tun haben. Und die ausgerechnet diese harte Geschichte vom Leiden und Tod Jesu angezogen hatte.</p><p>„Weil Singen gut tut und Singen heilt“, sagte mir die Dresdnerin Anke Hütter. So einfach, so tief. Vor über viereinhalb Jahren hat sie ihren Sohn verloren. Erst konnte sie nicht mehr, später fand sie zu einem christlichen Chor-Projekt. „Ich merke einfach, wie die christlichen Texte mich wieder ein Stück näher an Gott führen und mich auch in eine Versöhnung reinführen“, sagt sie.</p><p>Auch in der biblischen Geschichte vom Leiden Jesu geht es um eine Mutter, die ihren Sohn verliert: Sie heißt Maria und steht unter dem Kreuz. Für Anke Hütter ist es ein geheimnisvoller Trost. „Hier ist es so, dass man merkt: Es gibt noch was Höheres, es gibt noch was Anderes – und egal, was ich tue, ich finde Vergebung, es wird mir verziehen. Das finde ich sehr heilsam.“</p><p>Die Energie, die in dieser Passion lag, kam nicht nur aus der zweifellos starken Musik und der Begeisterung der Mitwirkenden. Sie kam aus der alten Geschichte vom Kreuz: Dass es etwas gibt, das größer ist als das Scheitern, der Schmerz, das Verschwinden. Man kann es schlecht in Worte fassen (und sollte es vielleicht auch nicht, damit es nicht verfliegt) – aber man kann sich ihm aussetzen. Und spüren, ob es trägt.</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/chormusical-7-worte-vom-kreuz-in-chemnitz/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy84NTE5YmE1Yy1iZGNjLTQ5NzUtYWU3Yy01YTI1OWU2NDQ2ODU">Meinen kleinen Film darüber sehen Sie hier.</a></p><p><br/></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367/uploads/images/5ib46dvjkx/AfD-1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2><strong>Zwischen Glauben und Grenze</strong></h2><p>Was passiert, wenn politische Überzeugungen und christliches Selbstverständnis aufeinanderprallen – nicht abstrakt, sondern mitten im Gemeindeleben? In vielen sächsischen Regionen ist das längst Realität. Dort, wo ein erheblicher Teil der Bevölkerung die AfD wählt, sitzen diese Spannungen auch sonntags in den Kirchenbänken.</p><p>Die offiziellen Stellungnahmen der Kirchen sind klar: Völkischer Nationalismus widerspricht dem christlichen Menschenbild. Doch an der Basis wird es kompliziert. Denn hier geht es nicht um Positionen auf Papier, sondern um konkrete Menschen – Nachbarn, Ehrenamtliche, vielleicht Freunde. Menschen wie Jakob Garten, Görlitzer Rechtsanwalt, Christ – und AfD-Politiker.</p><p>Seine Geschichte zeigt diese Zerreißprobe: Ein engagierter Katholik kandidiert politisch für die AfD und gleichzeitig für den Kirchenvorstand. Für ihn kein Widerspruch. Seine Werte – Familie, Heimat, Tradition – versteht er als zutiefst christlich. Für seinen Pfarrer hingegen stellt sich eine andere Frage: Welches Menschenbild prägt das Handeln? Gilt die gleiche Würde in den Augen der AfD wirklich für alle – unabhängig von Herkunft?</p><p>Der eine betont Verantwortung und Gerechtigkeit, der andere universale Nächstenliebe. Beide berufen sich auf das Evangelium – und kommen doch zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen.</p><p>Manche Gemeinden suchen Wege aus der Sprachlosigkeit. In Sebnitz schuf die evangelische Gemeinde Gesprächsformate, in denen Menschen einander zuhören, ohne sofort zu urteilen. Dabei zeigt sich: Hinter klaren Fronten verbergen sich oft differenzierte Haltungen – und auch gemeinsame Sorgen.</p><p>Und doch bleiben Risse. Wenn politische Überzeugungen Menschen ausgrenzen oder Angst erzeugen, wird es für Kirche zur Herausforderung, beides zu halten: Klarheit in der Haltung und Offenheit für den Einzelnen.</p><p>Das schafft Spannungen, auch innere – keine Frage. Und die Gefahr, Fehler zu machen, ist nicht klein. Aber vielleicht können Christinnen und Christen gerade im Aushalten dieser Spannung der Gesellschaft heute eine großen Dienst erweisen. Und zeigen, was sie glauben – viel glaubwürdiger als mit frommen Worten.</p><p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/kirche-und-rechtspopulisten-das-kreuz-mit-der-afd-100.html">Meine Radio-Reportage darüber hören Sie hier.</a></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen </strong><em>Sinnfragen</em><strong>-Podcast mit der erzgebirgischen Gemeindeschwester Johanna Meyer: „Was einen Wirbelwind antreibt“</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367/uploads/images/2a44srt2co/Johanna-Meyer-Podcast.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><br/><strong><em>Sinnfragen</em> gelingt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und <em>Sinnfragen</em> gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie <em>Sinnfragen</em>-Mitglied</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p><br/><strong>Empfehlen Sie <em>Sinnfragen </em>und diesen Newsletter gern auch weiter an Menschen, die sich auch für Glaubensthemen aus Sachsen interessieren - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</strong></p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367/uploads/images/xsnoq7kld2/Passionsmusical.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367</link>
      <guid isPermaLink="false">5b87597a-b26a-41a1-a48a-7edb551f2367</guid>
      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 13:32:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schwester Johanna: Was einen Wirbelwind antreibt]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Podcast]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e/uploads/images/v2cyie2skq/Johanna-Meyer-Podcast.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p>Liebe <em>Sinnfragen</em>-Leserinnen und Leser,</p><p>sie bezeichnet sich selbst als Wirbelwind – und man merkt ihr nicht an, dass sie schon weit über 70 ist: Jahrzehnte hat Johanna Meyer als Gemeindeschwester hoch oben im Erzgebirge alte Menschen gepflegt – und noch immer ist sie für Menschen mit Behinderungen und ihre Kirchgemeinde da. In meinem neuen<em> Sinnfragen-Podcast </em>habe ich mit einer Frau gesprochen, die bei Schnee und Eis für Andere da war, oder in den letzten Stunden eines Lebens: Johanna Meyer aus Schönfeld im Erzgebirge.</p><p>Sinnfragen-Hörer und -Unterstützer Peter Meyer aus Wiesa gab mir den Tipp: Da ist eine Frau, die wirklich viel zu erzählen hat. Über den Glauben – auch in dunklen Stunden. Und über ein inneres Leuchten, trotz allem. Aber hören Sie selbst.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit dem Dresdner Superintendenten Christian Behr über Brücken nach Russland auch über die Gräben des Krieges hinweg.</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e/uploads/images/75n34pf6d6/Podcast-Behr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><br/><strong><em>Sinnfragen</em> lebt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und <em>Sinnfragen</em> gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie <em>Sinnfragen</em>-Mitglied.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p><br/>Empfehlen Sie <em>Sinnfragen </em>und diesen Newsletter gern auch weiter - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e/uploads/images/v2cyie2skq/Johanna-Meyer-Podcast.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e</link>
      <guid isPermaLink="false">4794e612-9b33-4eef-bd69-6e52a825087e</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:20:31 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Große Gemeinden und kleine Kreise]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Newsletter vom 24. Februar 2026]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der <em>Sinnfragen</em>-Newsletter vom 24. Februar 2026</p><p><br/>Liebe <em>Sinnfragen-</em>Leserinnen und -Leser<em>,</em></p><p>herzlich willkommen zu meinem Newsletter mit frischen Glaubensgeschichten aus Sachsen. Schön, dass Sie wieder mit dabei sind. Heute geht es um große Reformpläne für die evangelischen Gemeinden in Sachsen – und eine ganz kleine und alte Form, den Glauben zu leben, die vielleicht eine große Zukunft hat. Viel Freude beim Lesen!</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996/uploads/images/g4r53wcs5s/PXL_20260218_125818398.MP.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Von Göda aus regt sich Protest gegen die Kirchenreform.</em></p><h3><strong>Liegt die Zukunft der Kirche in großen Verbünden, in kleinen Gemeinden – oder geht beides zusammen?</strong></h3><p>Hört man dieser Tage Menschen aus der Leitung der evangelischen Landeskirche zu, dann kann man in letzter Zeit öfter von einem Kipppunkt hören – und in ziemlich ernste Gesichter blicken: Der seit Jahrzehnten anhaltende Sinkflug bei den Mitgliedern scheint in eine heiße Phase einzutreten. Man muss es sich vielleicht wie bei der Landung eines Flugzeuges vorstellen. Je langsamer und je tiefer es fliegt, desto anfälliger wird es für einen Strömungsabriss. Und das ist dann potentiell lebensgefährlich.</p><p>Bei den Finanzen der Kirche geht es zwar nicht um Menschenleben – existenzgefährdend kann es trotzdem werden. Denn die Dynamik des Verlustes an Mitgliedern nimmt eher noch zu<strong>.</strong> Und wird verstärkt durch die anhaltende und ganz offenbar systemische Krise der Wirtschaft (gleich weniger Steuereinnahmen) plus eine mögliche Regierungsübernahme der AfD, die in Sachsen-Anhalt schon die Streichung der Staatsleistungen für die Kirchen (in Sachsen wären das über 20 Millionen Euro pro Jahr) und des staatlichen Einzugs der Kirchensteuer in Aussicht gestellt hat. Gründe genug, um das kirchliche Boot auf ziemlich harte Zeiten einzustellen.</p><p>Das tut die Landeskirche. Und während sie bei früheren Reformen eher auf Top-down setzte und ihre Pläne von oben nach unten durchgab, ging sie mit ihrer Arbeitsgruppe „Kirche im Wandel“ im letzten Jahr ganz bewusst in den <a href="https://kirche-im-wandel.org/rueckblick-und-archiv/beteiligung/">Austausch mit der Basis</a>. Nun liegt deren <a href="https://kirche-im-wandel.org/bericht-der-ag-kirche-im-wandel/">Abschlussbericht</a> vor. Es ist der Versuch eines Spagats: Statt bisher rund 300 Kirchgemeinden und Verbünden soll es künftig nur noch rund 50 große Regionalkirchgemeinden geben, um Verwaltung und Personal professionell und effizient zu machen – die Bodenhaftung sollen in diesen Mega-Gemeinden kleine Ortskirchgemeinden und Kirchenorte gewährleisten. Ehrenamtliche sollen das kirchliche Leben vor Ort ganz wesentlich tragen – und Hauptamtliche zu Unterstützern für sie werden.</p><p>Am 7. März will die Landessynode in einer Sondersitzung kurz vor ihrer Neuwahl erste Weichen stellen, indem sie die Kirchenleitung und das Landeskirchenamt um konkrete Vorschläge bittet. Doch dagegen regt sich Protest. Die <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/kirche-von-unten-statt-zentralisierung-keine-uebereilte-strukturreform/unterschreiben">Initiative „Kirche von unten“ hat über 2100 Unterschriften gesammelt</a> und fordert, dass die Eigenständigkeit der Ortsgemeinden erhalten bleibt – und mehr Zeit zur Verfügung steht für eine Debatte in der gesamten Landeskirche über solche neuen Wege. Ich war in Göda in der Oberlausitz und habe mit den protestierenden Protestanten gesprochen. Ihre Befürchtung: In größeren Verbünden nimmt auch das Engagement und die Spendenbereitschaft ab – und die Abwärtsspirale dreht sich um so schneller.</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/protest-gegen-kirchenreform-in-der-oberlausitz/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9lZmJjMzg5Mi01ZTBkLTRiN2UtODcxNC0zNjVlNmI2Y2U0Yzg">Meinen kleinen Film über den Reformprozess und den Protest von „Kirche von unten“ sehen Sie hier.</a></p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996/uploads/images/u43pof6d6e/PXL_20260122_191626482.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Glauben zuhause, im Hauskreis - ausnahmsweise mit Kamera-Team.</em><br/></p><h3><strong>Zurück zu den Wurzeln: Kirche in der Wohnung</strong></h3><p>Glaube und Zweifel – das sind ziemlich sensible und zerbrechliche Dinge. Kein Wunder, dass sie ganz am Anfang der Kirchengeschichte in Wohnungen begannen. Und auch heute treffen sich nicht nur in Sachsen Menschen in hunderten Hauskreisen, um gemeinsam über diese großen Fragen nachzudenken, zu beten und zu singen.</p><p>Während die großen Strukturen der Kirche, die immer auch Machtstrukturen waren mit einem feinen Gefälle zwischen Predigern und Zuhörern, immer mehr schrumpfen, könnte sich diese uralte Form der Hauskreise als überraschend modern herausstellen: Offen für den Einzelnen in einer hoch individualisierten Gesellschaft – und dennoch verbindend. Flexibel in Wohnungen – und dennoch eingebunden in das Ganze einer Gemeinde. Ernsthaft – und dennoch mit viel Freude, Bier und Chips inklusive. So konnten wir es auch in einem wunderbaren Hauskreis in Freiberg erleben – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/saechsischer-hauskreistag-in-freiberg/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8zZTQzODJkMS04ODBjLTQ3MjMtYjEzYS1mYjdmZGJhZWEzNTU">den kleinen Film darüber sehen Sie hier.</a></p><p><br/><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit dem Dresdner Superintendenten Christian Behr und der Frage: Können Russen noch Freunde sein?</strong></p><p></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996/uploads/images/bekwrjyjm7/Podcast-Behr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><br/><strong>Sinnfragen gelingt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und Sinnfragen gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie Sinnfragen-Mitglied</strong></p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p><br/><strong>Empfehlen Sie </strong><em>Sinnfragen </em><strong>und diesen Newsletter gern auch weiter an Menschen, die sich auch für Glaubensthemen aus Sachsen interessieren - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</strong></p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996/uploads/images/g4r53wcs5s/PXL_20260218_125818398.MP.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996</link>
      <guid isPermaLink="false">e49f9a08-8cfa-4343-92a0-33cfd3d3c996</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:35:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Können Russen noch Freunde sein?]]></title>
      <description><![CDATA[Seit vier Jahre greift Russland nun schon die Ukraine an und kein Frieden ist in Sicht – hat Feindschaft das letzte Wort?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea/uploads/images/o2vb3rjefd/Podcast-Behr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea">Auf Steady anhören</a></p><p>Liebe <em>Sinnfragen</em>-Leserinnen und Leser,</p><p>seit fast vier Jahre greift Russland nun schon die Ukraine an und kein Frieden ist in Sicht – hat Feindschaft das letzte Wort? Darüber, ob Brücken auch über so blutige Schlachtfelder hinweg möglich sind, habe ich in meinem neuen <em>Sinnfragen-</em>Podcast mit Christian Behr gesprochen. Der Dresdner Superintendent will es auf jeden Fall versuchen. Mit seinem Dresdner Kirchenbezirk hält er auch in Kriegszeiten Kontakt zu Partnern in der lutherischen Kirche Russlands. Meistens via Internet, per Zoom – anders geht es gerade nicht.</p><p>„Wenn ich an Russland denke, versuche ich zu überlegen: Da sind viele auch meine Freunde“, sagt Christian Behr. Menschen, die wie er für den Frieden beten – auch wenn das in Putins Regime nicht ungefährlich ist. Die wollen die Dresdner mit ihren Kontakten stärken. So wie ihre Partner in der Ukraine, die Opfer des russischen Angriffskrieges. Feindesliebe im Ernstfall.</p><p>Ein Gespräch über die Grenzen der Versöhnung, warum Beistehen besser sein kann als kluge Ratschläge, über Gott im Nebel des Krieges – und eine Hoffnung: „Was ist, wenn hoffentlich morgen oder in zwei Monaten der Krieg zu Ende ist? Wie kann man dann miteinander ins Gespräch kommen?“</p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit Landesbischof Tobias Bilz zur Zukunft von Kirche und Glauben.</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009/uploads/images/ptps7nbple/Sinnfragen-Bilz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p></p><p><strong><em>Sinnfragen</em> lebt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und Sinnfragen gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie <em>Sinnfragen</em>-Mitglied.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p>Empfehlen Sie <em>Sinnfragen </em>und diesen Newsletter gern auch weiter - ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein</p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea/uploads/images/o2vb3rjefd/Podcast-Behr.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea</link>
      <guid isPermaLink="false">181b9e3f-d883-459d-833a-5ecf405115ea</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 13:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Licht in der Dunkelheit]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Newsletter vom 6. Februar 2026]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der <em>Sinnfragen</em>-Newsletter vom 6. Februar 2026</p><p></p><p>Liebe <em>Sinnfragen-</em>Leserinnen und -Leser<em>,</em></p><p>herzlich willkommen zu meinem zweiten Newsletter mit frischen Glaubensgeschichten aus Sachsen. Schön, dass Sie wieder mit dabei sind. Heute geht es um Licht in der Dunkelheit – der heutigen und der vergangenen. Ich freue mich auf Ihre Gedanken und Meinungen - schreiben Sie mir an <a href="mailto:roth@sinnfragen.info">roth@sinnfragen.info</a>. </p><p><em>Ihr Andreas Roth</em></p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009/uploads/images/kts56f5gpy/PXL_20260201_094701336.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3><strong>Wie ein Licht erzgebirgische Katholiken und orthodoxe Ukrainer zusammenbringt – und beide wärmt</strong></h3><p><br/>Für einen Moment glaubte ich am vergangenen Sonntag, als seien gut 1000 Jahre Spaltung zwischen Ost- und Westkirche wie weggewischt: Ein orthodoxer Priester besprengte in der katholischen Kirche Mater Dolorosa in Aue Kerzen mit Weihwasser, sang die slawische Liturgie neben seinem katholischen Amtsbruder – danach orgelte ein echt erzgebirgischer Kantor aus einer Wismut-Familie und zum Schluss segneten beide Priester einträchtig jeden Einzelnen aus beiden Gemeinden. </p><p>„Ich habe Freude, gewisse Grenzen zu überschreiten und zu gucken, ob uns das nicht wieder einen Schritt nach vorn bringt“, sagte mir leicht verschmitzt der katholische Pfarrer Przemek Kostorz. Und sein ukrainisch-orthodoxer Amtsbruder Andriy Shydelko (der übrigens ohne Bezahlung seine Flüchtlingsgemeinde rund um Chemnitz betreut) fand: „Meiner Meinung nach müssen alle Kirchen zusammenarbeiten, weil wir haben einen Gott, Jesus Christus, und wir haben eine Bibel. Das ist für mich persönlich ein Licht und ein großes Signal und eine große Unterstützung.“</p><p>In diesem ganz besonderen Lichtmess-Gottesdienst schien es, als würde die Dunkelheit der Welt die Augen für das Wesentliche öffnen. Ukrainerinnen mit Kerzen in den Händen erzählten mir von ihren frierenden Verwandten, von den Schrecken des russischen Angriffskrieges, von einem an der Front verwundeten und seitdem schwer behinderten Bruder. </p><p>Die Dunkelheit ist groß dieser Tage. Und die Konturen der Grenzen und Abgrenzungen der Kirchen scheinen in ihr zu verschwimmen, so war es in Aue. Vielleicht kein Zufall, dass dies im Osten Deutschlands, in Sachsen geschieht: Wo die über Jahrhunderte gewachsenen Mauern der kirchlichen Tradition bröckeln, werden sie durchlässig. Für das Licht. Für eine Hoffnung, die Grenzen und Mauern überspringt.</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/ukrainische-und-katholische-christen-feiern-in-aue-gemeinsam-gottesdienst/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9iMmIxY2MwZS1mZmNiLTQ1ZjgtODljZi0yYmU1NjFiNzMwZWM">Meinen kleinen Film über dieses verbindende Licht in Aue sehen Sie hier.</a></p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009/uploads/images/lcdqss7y5k/Bildschirmfoto_2026-02-06_um_09.03.59.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3><br/><strong>Der schwere Weg zum Erinnern</strong></h3><p>Der blinde Fleck liegt mitten in Dresden, wie in einem toten Winkel. Ich habe ihn Jahrzehnte übersehen. Auf einer Brache neben dem Neustädter Bahnhof liegt er, die Rampen von Unkraut überwuchert, die Gebäude verfallen. Vom Alten Leipziger Bahnhof aus wurden hunderte Dresdner Jüdinnen und Juden ab 1942 in den Tod deportiert. </p><p>Mit Renate Aris, die als Kind versteckt die Schoah in Dresden überlebte, bin ich über den verwitterten Bahnsteig gegangen, auf dem Verwandte von ihr Dresden für immer verlassen mussten. Kaum einer erinnerte bis vor kurzem daran. Renate Aris ist 90 Jahre alt – an ihrem Geburtstag wünschte sie sich nur das: Noch zu erleben, dass hier ein würdiger Gedenkort entsteht.</p><p>Doch der Weg dahin führt durch die Schluchten der aktuellen, aufgeheizten Debattenlage – das wurde in den letzten Tagen in Dresden offenbar. Im Dresdner Stadtrat konnte ich es aus nächster Nähe beobachten. Da ging es hoch her: Von links wurde jede Verzögerung der Unterstützung dieses Projektes auf die Fallhöhe von Antisemitismus gehoben (obwohl es oft um ganz sachliche Fragen wie den bisher nicht gelungenen Kauf des Grundstücks von einer Handelskette oder um die geplanten Zuschüsse von 1,6 Millionen Euro jährlich für die Erinnerungsstätte in Zeiten akuter städtischer Finanznot ging) – von rechts verstieg sich die Buchhändlerin Susanne Dagen aus der AfD-Fraktion raunend zu der Unterstellung, „dass das Thema Gedenkkultur in Deutschland geprägt ist von einer aufgeblähten, abhängigen, zu 100 Prozent subventionierten Kulturkreativwirtschaft. Hier leben wesentlich mehr von einer Aufarbeitung als dafür“ (wie Gedenkkultur ohne staatliche Gelder finanziert werden sollten, das führte die AfD nicht weiter aus – vielleicht gar nicht).</p><p>Was im Getöse beinahe unterging: Eine sehr breite Mehrheit in der Dresdner Stadtpolitik und wohl auch in der Gesellschaft will diesen Gedenkort, der auch ein Ort der Begegnung mit dem heutigen jüdischen Leben werden soll. Das ist die gute Nachricht. Denn ein solcher Ort scheint gerade so dringend wie selten seit 1945.</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/alter-leipziger-bahnhof-dresden-das-geld-ist-knapp/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hZGZiZGI5OC05ZDk0LTRjMGUtODZlNi1hNGQ0NmExN2U4Y2I">Meinen Beitrag über die Debatte zum Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof sehen Sie hier.</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen Sinnfragen-Podcast – zur Premiere mit Landesbischof Tobias Bilz.</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009/uploads/images/ptps7nbple/Sinnfragen-Bilz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><strong><em>Sinnfragen</em> gelingt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und Sinnfragen gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie Sinnfragen-Mitglied.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009/uploads/images/kts56f5gpy/PXL_20260201_094701336.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009</link>
      <guid isPermaLink="false">9422d719-4b87-4b99-8afb-02cf9557c009</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 08:15:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Umkehr, Geschmack und Kliniken in Not]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sinnfragen-Newsletter vom 29.1.2026]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Sinnfragen-Newsletter vom 29.1.2026</em></p><p></p><p>Liebe <em>Sinnfragen-</em>Leserinnen und -Leser,</p><p>herzlich willkommen in meinem ersten Newsletter. Hier möchte ich Ihnen künftig Woche für Woche etwas über Glaubensgeschichten aus Sachsen erzählen, die mir in den letzten Tagen begegnet sind. Über Menschen, die Gott suchen und finden und sich bewegen lassen. Los geht`s.</p><p><em>Ihr Andreas Roth</em><br/></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a/uploads/images/zvwp32ngya/Stuber.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3><br/><strong>Von einem Unternehmer, der umkehrt – und erfolgreich damit ist</strong></h3><p><br/>Walter Stuber ist ein harter Mann, das sagt er selbst – und wir spürten es auch: Trotz tiefster Minusgrade und Eis fuhr er mit uns hinaus auf die verschneiten Felder hinter seiner Roßweiner Firma. Trotz seiner Gehbehinderung machte er sich auf den verschneiten Weg. Ein Kämpfer, der Härte auch gegen sich selbst in seiner Kindheit gelernt hatte – und die ihm auf dem Weg zum erfolgreichen <a href="https://walter-stuber.de/">Gerüstbau-Unternehmer </a>half. Ein bisschen cholerisch sei er gewesen, erzählte mir ein langjähriger Mitarbeiter, Richtung Tyrann.</p><p>Doch dann vor 13 Jahren der große Coup, eine riesige Brückenbaustelle über dem Rhein – und der Beinahe-Absturz. Walter Stubers Firma hatte sich verkalkuliert, die Pleite drohte. „Ich stand dann auf der Brücke und habe gesagt: Okay, jetzt spring ich da runter“, erzählte mir Walter Stuber. Gerettet hat ihn ein Bauarbeiter, der seine Not sah, der ihm von Jesus erzählte – Stubers lang verschütteter Kindheitsglaube. „Ihm die Probleme hinzuwerfen: Lös` du das für uns, ich kann das nicht allein lösen.“ Die Rettung kam in Gestalt von Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Banken – sie halfen mit Verständnis und Geld. Und Walter Stuber lernte loszulassen, seinen Mitarbeitern zu vertrauen, dankbar zu sein, zu teilen. Als Unternehmer führte ihn dieser Weg zu einem ganz neuen, nachhaltigen Erfolg.</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/erfolgreich-durch-die-wirtschaftskrise/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8yYWQ3MzAxMy1kODM3LTRkZTYtOWYzMC04NGM0NWY4MzAxNWQ">Walter Stubers Geschichte sehen Sie in unserem kleinen Film hier.</a></p><p><br/></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a/uploads/images/ao3p6ppam5/Knittel.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Thomas Knittel, der Mode-Pfarrer"/><h3><br/>„<strong>Gott hat ihnen `ne Lederjacke gemacht“</strong></h3><p><br/>Vor Thomas Knittels Kleiderschrank kann man alles vergessen, was man bisher so über Geschmack und Kirche dachte: Über lieblos eingerümpelte Pfarrhäuser, protestantische Verachtung des Äußerlichen, diese ganz bestimmte Art frommer Sauertöpfischkeit. Der Annaberger Pfarrer steht einfach voller Freude vor der ganzen Pracht seiner über 60 Fliegen, seiner Jackets und Mützen, überlegt, wohin das Gefühl dieses Tages ihn heute tragen könnte – und entscheidet sich für eine gelbe Lederjacke, blaue Weste und eine Fliege aus glänzender Seide.</p><p>Gott will, dass Menschen Freude haben - da ist sicher Knittel sicher. „Und dass das Schmücken ein Ausdruck dafür ist: Ich bin ein Geschöpf Gottes, ich bin gewollt, wie ich bin.“ Als ich mit ihm durch Annaberg ging – mein Outfit fiel deutlich ab, so viel muss hier gesagt werden – spürte ich die Blicke auf der Straße: ein Leuchten, ein Augenzwinkern, dieser Pfarrer muss nicht viel über Freude und Liebe predigen. Und, klar, auch in dieser Geschichte hat alles mit Adam und Eva begonnen. In seiner Mode-Führung durch die St. Annenkirche zeigt Thomas Knittel auf die Bilder vom Paradies an den Emporen: „Gott hat ihnen `ne Lederjacke gemacht.“</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/glaube-mit-stil-in-annaberg/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy81N2VjMzE4Mi1kMTJjLTRjYTgtOGU0OS0wMzIyZmNiOWM0NWM">Thomas Knittels Kleiderschrank öffnet sich in unserem Film hier.</a></p><p><br/></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a/uploads/images/lerullxrhs/PXL_20260121_093805994.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3><strong>Kirchliche Krankenhäuser in Not</strong></h3><p><br/>Zwei meiner drei Kinder erblickten im Dresdner Diakonissenkrankenhaus das Licht der Welt – auch, weil es dort etwas anders ist als in anderen Kliniken. Persönlicher, etwas wärmer, auch für die Seele. Zumal in Krisen. Christliche Krankenhäuser sind beliebt. Und christliche Fürsorge für Kranke ist ja ohnehin seit dem Mittelalter ein großes Anliegen der Kirchen. Doch wie die meisten Krankenhäuser deutschlandweit sind christliche Kliniken gerade selbst in Not. Das erfuhr ich bei meinem Besuch in Niesky und Rothenburg aus erster Hand.</p><p>Steigende Löhne und Preise reißen gerade bei kleinen kirchlichen Kliniken wie das Nieskyer Emmaus-Krankenhaus in den letzten Jahren ein gewaltiges Defizit. „Da sind sie schnell mal im Bereich von einer halben Million unterwegs“, berichtete mir Matthias Schröter, der kaufmännische Vorstand der Dresdner Diakonissenanstalt, die das Nieskyer Haus vor elf Jahren übernommen hat. „Und da wir freigemeinnützige Träger sind und nicht aus Steuermitteln unterstützt werden, müssen wir in die Zukunft blicken und fragen: Wie lange können wir das tragen?“</p><p>Die Antwort: die Dreifaltigkeit der Wirtschaftlichkeit - Fusionen, Konzentration, Effizienz. Das Nieskyer Krankenhaus wird von der Diakoniestiftung in Sachsen mit deren Klinik im benachbarten Rothenburg zusammengeschlossen. Eine Rettung, ohne Entlassungen, sogar mit Ausbauplänen – gut für die Region. <a href="https://diakoniestiftung-sachsen.de/path/portal/">Die Diakoniestiftung </a>wird einmal mehr zum Auffangnetz für schlingernde kirchliche Sozialeinrichtungen mit mittlerweile gut 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Sachsen. Gemeinsame Verwaltung, IT, Einkauf, und das alles sehr sparsam – das ist das Rezept.</p><p>Das Diakomed-Krankenhaus in Hartmannsdorf wird gerade mit großer Mehrheit vom städtischen Klinikum Chemnitz übernommen <a href="https://www.freiepresse.de/chemnitz/chemnitzer-stadtrat-gibt-gruenes-licht-fuer-uebernahme-des-krankenhauses-hartmannsdorf-artikel14072200">nach Millionen-Verlusten</a> (hier suchte die Chemnitzer Stadtmission interessanterweise nicht das Dach der Diakoniestiftung – offenbar wirken alte Kontroversen nach), in Magdeburg gingen die Kliniken der traditionsreichen Pfeifferschen Stiftungen im letzten Jahr sogar in Insolvenz. Auch das Dresdner Diakonissenhaus geriet in finanzielle Probleme. „Mit schnellen Fusionen ist es nicht immer getan“, sagt dessen Vorstand Matthias Schröter. Diakoniestiftungs-Vorstand Roberto Schimana sagt: „Wir sind für alle Kooperationen immer offen.“</p><p>Zwei große Fragen wirft all das auf. Erstens: Wie christlich können christliche Kliniken unter diesen harten Marktbedingungen überhaupt noch sein? „Wir haben in jedem unserer Häuser seelsorgerliche Angebote, die wir natürlich finanzieren müssen und wo wir als großer Träger natürlich in der Lage sind, das zu tun“, sagte mir Diakoniestiftungs-Chef Roberto Schimana – und es war zu spüren, dass ihn dieses Thema umtreibt. „Aber es wird immer herausfordernder sein, das zu tun: Wo ziehen wir die Decke hin?“</p><p>Das führt zu zweiteren, noch härteren Frage: Kann sich Kirche eigene Krankenhäuser noch leisten – und muss sie das überhaupt? Was macht christliche Kliniken aus, wenn sie unter Kostendruck nicht mehr bieten können als andere Häuser auch? In Amsterdam hat die evangelische Kirche vor gut 30 Jahren einen radikalen Schnitt gewagt. Sie gab alle großen Einrichtungen – und konzentrierte sich auf die Felder und Menschen, denen sonst keiner hilft. Bescheiden, nur mit Spenden, klein – aber glaubwürdig.<br/><a href="https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/fusion-der-krankenhaeuser-in-niesky-und-rothenburg/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy85YTJlYWM4ZC04ZGEzLTRlYjctYTUwNy0yMzlhYjkwNjhhZjA">Mehr über die diakonische Klinik-Rettung in der Lausitz sehen Sie hier</a></p><p></p><p><strong>Außerdem empfehle ich Ihnen meinen Sinnfragen-Podcast – zur Premiere mit Landesbischof Tobias Bilz.</strong></p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/posts/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a/uploads/images/vegreymlbt/Sinnfragen-Bilz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><strong>Sinnfragen gelingt nur mit Ihnen: Mit Ihren Gedanken und Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Themenvorschlägen – ich freue mich, von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir </strong><a href="mailto:roth@sinnfragen.info"><strong>roth@sinnfragen.info</strong></a><strong> .</strong></p><p><strong>Und Sinnfragen gelingt dauerhaft nur mit Ihrer Unterstützung, die dieses neue Medium über den Glauben in Sachsen wachsen lässt und finanziell möglich macht. Werden Sie Sinnfragen-Mitglied</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a/uploads/images/zvwp32ngya/Stuber.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a</link>
      <guid isPermaLink="false">14ddd7a0-1682-4cd6-be77-3ea015e6373a</guid>
      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 13:31:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Loslassen lernen – mit Tobias Bilz]]></title>
      <description><![CDATA[Sachsens Landesbischof im Sinnfragen-Podcast über neue Wege für den Glauben und seine Kirche]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sachsens Landesbischof im Sinnfragen-Podcast über neue Wege für den Glauben und seine Kirche</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2/uploads/images/24xjoz3cj7/Sinnfragen-Bilz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p><a href="https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p>Der Glaube verdunstet – und ein Bischof hat trotzdem Hoffnung für seine Kirche. Nur muss sie dafür vielleicht ganz anders werden. Sachsens Landesbischof Tobias Bilz spricht im <em>Sinnfragen</em>-Podcast mit Andreas Roth über die Einsicht, dass es so wie bisher für seine Kirche nicht weitergehen kann, über den Mut und den Schmerz des Loslassens von alten Formen – und seine Hoffnung, dass Gott in etwas Neues hineinführen will. Etwas, das ganz anders sein könnte, aber gut.</p><p>Wenn Ihnen der Podcast gefällt, abonnieren Sie den kostenlosen <em>Sinnfragen</em>-Newsletter.</p><p><a href="https://steady.page/de/sinnfragen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ihre Meinung interessiert mich: Sie haben Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreiben Sie mir an <a href="mailto:roth@sinnfragen.info">roth@sinnfragen.info</a> .</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2/uploads/images/ss2ybwhvc5/Sinnfragen-Bilz.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/d7ee1de0-73d1-4389-89b1-785421abc1a3/posts/d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2</link>
      <guid isPermaLink="false">d3731c44-6d3c-47bf-9ef5-4774264584a2</guid>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:12:31 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>