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🛍️ Briefing #89: D-Commerce als Zukunft des Einkaufens?

Hallo und willkommen zusammen,

mich beschäftigt gerade eine Zahl: durchschnittlich leben deutsche Unternehmen 9 Jahre. Jedes Unternehmen. Jede Branche. Das sind keine neuen Zahlen. Die Daten stammen aus dem Jahr 2019 vom Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Rostock. Aber es ist faszinierend und/oder erschreckend. Für mich aber vor allem: Es ist klar, dass auch Unternehmen nicht ewig leben. Vor allem dann, wenn sie sich nicht an den Markt anpassen können.

Daher heute auch als unser Thema: D-Commerce - die Zukunft des Einkaufens?

Beste GrĂĽĂźe,
Christian Allner, M.A.

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D-Commerce als Zukunft des Einkaufens?

1. Minute: Was ist eigentlich D-Commerce?

Im Gegensatz zu klassischem Search-Commerce (man geht auf eine Onlineshop-Seite und sucht dort die gewünschten Produkte) geht es beim Discovery-Commerce darum, dass die Kunden auf Produkte zufällig aufmerksam werden, von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie sie kaufen wollen. Stichwort: Spontankauf.

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2. Wer macht D-Commerce?

Bei Social Media versuchte seit längerem Meta mit Facebook und Instagram diesen Zug ins Rollen zu bringen - aber scheiterte kläglich.

Seit 2023 verdichten sicher allerdings Hinweise, dass TikTok im Bereich D-Commerce durchstarten will. In Indonesien etwas startete TikTok bereits einen App-eigenen Shop (der inzwischen durch die Behörden verboten wurde). Im Gegensatz zu Meta geriert sich TikTok aber nicht nur als Marktplatz, sondern wickelt auch alle Zahlungen ab und bietet eigene Produkte an.

Mehr in die Tiefe gehen wir im #Onlinegeister-Podcast. On air monatlich bei Radio Corax am vierten Donnerstag 19 Uhr und online hier:

🎙️Download: MP3 hier direkt hören (Opens in a new window)

🎙️Website: Podcast-Shownotes & Transkript durchlesen (Opens in a new window)

Wie es auch geht: Pinterest Shopping

Auch bei Pinterest dreht sich zunehmend alles um das Thema Shopping und E-Commerce. So habe laut CEO Bill Ready das Engagement mit Shopping-Inhalten im Jahresvergleich um 50 Prozent zugelegt.
Ăśberhaupt sei Shopping nun zentraler Bestandteil der Plattform und bei jedem Foto und Video integriert.

Anders als bei TikTok können User bei Pinterest allerdings nicht direkt ihre Einkäufe tätigen. Die App ermöglicht lediglich Verlinkungen zu Shops von Drittanbietern, wo die Produkte dann bestellt werden können. Doch im Gegensatz zu Meta nutzen die User diese Funktion bei Pinterest auch wirklich.

Doch ist fĂĽr euch das Thema E-Commerce ĂĽberhaupt relevant? Kommentiert gern in unserer WhatsApp Community, bei Facebook oder antwortet direkt auf diese E-Mail.

Die Autoren

Christian und Andreas erstellen den Newsletter - in Zusammenarbeit mit dem tollen Team bei DER SEMINAR! Bei uns gibt es Tipps & Tools, um besser im Homeoffice und digitaler zu arbeiten!

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