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    <title>StreetLetter</title>
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    <description>Ein Newsletter zur Street-Fotografie. Ungefähr monatlich, mit Neuigkeiten, Ausstellungstips, Links und vielem mehr. </description>
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      <title>StreetLetter</title>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #32: Volles Breitbandformat]]></title>
      <description><![CDATA[Wie aufregend: Jeff Bridges ist in Hessen! In Frankfurt! Im Sendesaal des Hessischen Rundfunks! Anlass war die Premiere einer Dokumentation, die jetzt in der Mediathek…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie aufregend: Jeff Bridges ist in Hessen! In Frankfurt! Im Sendesaal des Hessischen Rundfunks! Anlass war die Premiere einer Dokumentation, die jetzt in der Mediathek zu sehen ist: <a href="https://www.hessenschau.de/kultur/ard-doku-schauspieler-jeff-bridges-findet-hilfe-in-hessen-v1,jeff-bridges-doku-100.html">“Jeff Bridges analoges Abenteuer”</a>. Denn der Mann ist nicht nur als “Dude” Lebowski berühmt, er fotografiert auch schon, solange er Filme dreht. Und zwar mit einer reichlich kuriosen Kamera, einer <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Widelux">Widelux</a> mit rotierendem Objektiv. Sie wurde zwischen 1958 und 2000 in Japan hergestellt, dann war Schluß, die Fabrik brannte ab, alle Dokumentationen gingen verloren. Es gab keine Ersatzteile mehr, und die verbliebenen Exemplare werden immer teurer. </p><p>Das wollte Jeff Bridges so nicht hinnehmen und suchte nach einer Möglichkeit, die Widelux nachzubauen und neu aufzulegen. Er fand seine Verbündeten schließlich in Bad Nauheim, in Gestalt von Charys Schuler und Marwan El-Mozayen, den Herausgebern des Analog-Magazins <a href="https://silvergrainclassics.com/en/">Silvergrain Classics</a>. Und die wiederum suchten jemanden, der das Ding bauen kann. </p><p>Die erste Adresse war natürlich Leica im nahegelegenen Wetzlar, aber die sagten ab. Fündig wurde man schließlich in der Wetterau in Gestalt eines frisch pensionierten Tüftlers. Eine Stunde lang wird die wirklich herzige Geschichte erzählt, wie ein Hollywoodstar, und seine Frau, eine Fotografin, ein umtriebiger Hesse und wiederum seine Frau, die im HR-Sinfinieorchester Geige spielt, eine vergessene japanische Kamera zum Leben erwecken. </p><a href="https://youtu.be/K_sKsUUBkGo?si=7ocpPDJrobBtJTJ1">https://youtu.be/K_sKsUUBkGo?si=7ocpPDJrobBtJTJ1</a><p>Ich verstehe das, was Bridges über seine Kamera sagt, sehr gut. Was das Panoramaformat erlaubt, wie man das Bild in verschiedene Szenen aufteilen kann, das erlaubt schon ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten als das übliche 3:2-Rechteck. Und ich wäre bestimmt versucht, irgendwann bei seiner sündhaft teuren Kamera zuzuschlagen (die erste Auflage ist verkauft, weitere folgen), wenn ich in diesem Bereich nicht schon ganz gut ausgestattet wäre. Denn auch wenn ich selten analog fotografiere –wenn, dann mit einer Hasselblad x-pan, die ein ähnliches Panoramaformat erzeugt. Nur lustige Verzerreffekte durch Rotation kann sie nicht. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/gbvwcpzkv3/29416142686_c426e208cd_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/pjxw63xnzg/28828724634_2d59c9c69c_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aber wenn ich weiter weg bin, auf einer längeren Reise und weiß, daß ich genug Zeit habe, daß nicht jede Stunde zählt und ich es etwas gemütlicher angehen kann, dann nehme ich die x-pan gern mit. In Japan zum Beispiel hatte ich sie dabei, das muß so zehn Jahre her sein. </p><p>Und nach Sibirien durfte sie 2020 auch mitreisen, immer unterm Mantel, damit die Batterie nicht einfriert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/46cx5t72vs/50811090036_e63663efc4_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/whh4vlquc6/50810755538_544a503263_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In Korea war sie auch dabei. Ich habs noch nicht geschafft, die Filme zum Entwickeln zu geben, da steht mir noch was bevor. Aber was ich an der x-pan so mag ist, daß sie sich exakt genauso bedienen läßt wie eine Leica-M. Man guckt durch einen Meßsucher, und sogar der Fokusring dreht sich in die gleiche Richtung, ich muß nicht umdenken, es ist toll. Nur größer und (noch) schwerer ist sie. </p><p>Ich habe natürlich auch eine Vorliebe für Fotografen, die dieses Format beherrschen. Ein riesig großes Fotobuch mit wunderbaren Schwarz-weiß-Panoramen ist zum Beispiel “<a href="https://microcord.wordpress.com/2012/05/18/arif-ascis-istanbul-panorama/">Istanbul Panorama” von Arif Aşçı</a>. Oder <a href="https://bazanphotos.com/projects/isla/">“Isla” von Ernesto Bazan</a> über Kuba. Pentti Sammallahti hat <a href="https://www.dasfotoportal.de/la-gacilly-baden-photo-pentti-sammallahti-hier-in-der-ferne-14867">immer wieder phantastische Panoramen fotografiert</a>, leider ist sein Buch “Hier weit entfernt” sowas von vergriffen. </p><p>Für seine Panoramen aus Abchasien, <a href="https://www.leica-oskar-barnack-award.com/preistraeger/preistraeger-2010-jens-olof-lasthein.html">“Waiting for the future” heißt die Serie, bekam Jens Olof Lasthein</a> den Oskar-Barnack-Award. Seine Bücher “Moments in Between” und “Meanwhile across the Mountain” kann man hier und da noch ergattern. Sophie Zénons “Mongolia” hab ich aus dem Ramsch gezogen, man bekommt das Buch noch gut antiquarisch. <a href="https://www.sophiezenon.com/haikus-mongols">Sie hat mit einer billigen Plastik-Spielzeugkamera fotografiert</a>, ich mag das Ergebnis sehr. Und <a href="https://blog.mechanicallandscapes.com/2021/05/18/597-the-art-of-the-panorama-part-1-joseph-koudelkas-industries/">schließlich hat auch Josef Koudelka</a> gerne und sehr, sehr gut mit einer Fuji-Panoramakamera fotografiert. </p><p>Das Panoramaformat ist etwas, was die Digitalfotografie noch nicht kann (und jetzt kommt mir nicht mit “Bilder beschneiden”, es ist nicht dasselbe!). Seit Jahren steht auf meinem Weihnachtswunschzettel eine digitale x-pan, aber Leica will einfach keine bauen, und auf niemanden außerhalb von Hessen ist bei sowas Verlaß, fürchte ich. </p><p>Gut, ich hab eh gerade kein Geld, ich hab das Haus renoviert, deshalb kam auch so lange kein neuer Newsletter. Immerhin sind die Fotobücher nun alle schön sortiert, und es ist sogar noch etwas Platz übrig. </p><p>Wer nun Blut geleckt hat und sich selbst am Panoramaformat versuchen möchte, dem helfen für kleines Geld die Lomographen weiter. <a href="https://www.lomography.de/magazine/283567-horizon-202-eine-panoramakamera-fr-jeden-einsatz">Einmal gibt es die Horizon</a>, die ähnlich wie die Widelux funktioniert, und <a href="https://vintagekameras.de/kamera-holga-120-pan-panoramakamera-fuer-wenig-geld/">dann noch die Holga 6×12</a>. Das ist strenggenommen nicht ganz Panorama, reicht aber ran. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/pd3t767cbb/50811486307_a4790e6a93_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3>Links</h3><ul><li><p><strong>Samu aus Nürnberg</strong> schickt mir <a href="https://streetphotographymagazine.com/article/my-stoic-journey-into-street-photography/"><em>seinen sehr persönlichen Artikel über Street Photography</em></a> und was in seinem Kopf dabei vorgeht. </p></li><li><p><strong>Charkiw, Heimat der Fotorebellen:</strong> Acht Fotografen gründen in der ukrainischen Stadt eine Gruppe, um sich der sowjetischen Zensur zu widersetzen. <a href="https://www.arte.tv/de/videos/118217-001-A/charkiw-heimat-der-fotorebellen/"><em>Zu sehen in der arte-Mediathek. </em></a></p></li><li><p><strong>KI-Bots betteln um Arbeit:</strong> Ich habe letztens <a href="https://bookgossip.substack.com/p/the-ai-agents-pitching-lit-mags-to"><em>einen absurden und verstörenden Text</em> </a>darüber gelesen, daß autonome KI-Bots Literaturmagazine anschreiben, um dort ihre generierten Texte veröffentlichen zu können. Denn nur durch Bezahlung können die Bots “am Leben” bleiben. <a href="https://www.instagram.com/p/De3uTheDKN5/?img_index=1"><em>Nun postete die Ultraviolet Gallery aus Kapstadt eine Anfrage eines ähnlichen Bots</em></a>, der dort gerne seine Bilder ausstellen möchte. Die Antwort fiel harsch aus. Zu Recht, das Bild ist grottig.</p></li></ul><h3>Terminkalender</h3><ul><li><p><strong>bis 14. November:</strong> Animals. <a href="https://www.galeriespringer.de/exhibition/animals/"><em>Galerie Springer Berlin</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 29. November:</strong> Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography. <a href="https://fhochdrei.org/die-magie-der-strasse/"><em>f3 Freiraum für Fotografie, Berlin</em></a>. (Danach, vom 5. Dezember bis zum 28. Februar, geht es munter weiter <a href="https://fhochdrei.org/vivian-maier-the-self-portrait-and-its-double/">mit Selbstporträts von Vivian Maier</a>.)</p></li><li><p><strong>bis 3. Januar:</strong> Leica Hall of fame: Graciela Iturbide. <a href="https://www.leicawelt.com/ausstellung/leica-hall-of-fame-award-2026"><em>Leica-Welt Wetzlar.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 17. Januar:</strong> Jamel Shabazz, New York Vibes. <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/de/ausstellen/ausstellungen.php"><em>Deutsche Börse, Eschborn.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 17. Januar:</strong> Tony Rizzi: <em>“</em>Work Hard, Don&#39;t Lie, And Try Not To Hurt Anybody”. <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.749.tony-rizziwork-hard-dont-lie-and-try-not-to-hurt-anybody-div/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a> <em>(ich war letztens dort und </em><a href="https://www.instagram.com/p/De6uq2Sobtd/"><em>habe ein Reel mitgebracht</em></a><em>.)</em></p></li><li><p><strong>bis 18. Februar:</strong> Leica Oscar Barnack Award.<em> </em><a href="https://www.leicawelt.com/ausstellung/leica-oskar-barnack-award-2026"><em>Ernst-Leitz-Museum Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 24. Januar:</strong> August Sander zum 150. Geburtstag. <a href="https://stiftungkultur.de/aktuell/details/august-sander-zum-150-geburtstag-1"><em>Stiftung Kultur der Sparkasse Köln-Bonn, Köln.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 7. Februar:</strong> Fluchtpunkt Paris. Giselle Freund, Rogi André und Dora Kallmus, <a href="https://www.lvr.de/landesmuseum-bonn/ausstellungen/fluchtpunkt-paris/"><em>Landesmuseum Bonn.</em></a></p></li></ul><h3>Die guten Bilder</h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/6t7wmqv4oi/IMG_8498.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://www.instagram.com/p/DecQ3F4CK-o/?img_index=3">@eigenseherin</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/chvwionwxj/IMG_8499.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://www.instagram.com/p/Dd-xIfXKmGn/">@enrico_marcus_essl</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a445167c-4c4f-41c4-a436-82e07ce0d2fd/uploads/images/tcppwbsxs2/IMG_8500.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://www.instagram.com/p/DeW55F9kStH/?img_index=1">@achim_katzberg</a></p><p></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 20:55:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[StreetLetter #31: Von Fischen und Gorillas]]></title>
      <description><![CDATA[Mit der Wahrnehmung ist das ja so eine Sache. Man guckt in die eine Ecke und sieht das Wesentliche plötzlich nicht mehr. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Wahrnehmung ist das ja so eine Sache. Man guckt in die eine Ecke und sieht das Wesentliche plötzlich nicht mehr. Man schaut dorthin, wo es hell, laut und schnell ist und sieht das Leise nicht mehr. Dazu gibt es auch einen Versuch, man kann ihn hier anschauen und sich selbst testen: </p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=IGQmdoK_ZfY&amp;t=1s">https://www.youtube.com/watch?v=IGQmdoK_ZfY&amp;t=1s</a><p>Und, habt ihr den Gorilla gesehen? </p><p><a href="https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/denken-asiaten-anders-als-beispielsweise-europaeer">Ein anderer Test wurde mit Teilnehmern aus Japan und den USA unternommen.</a> Beiden Versuchsgruppen wurden Videoclips mit Unterwasserszenen aus einem Aquarium gezeigt, anschließend sollten die Teilnehmer beschreiben, was sie gesehen haben. Und sie beschrieben die selbe Aquariumlandschaft tatsächlich ganz unterschiedlich, und zwar je nach kultureller Prägung. </p><p>Die amerikanischen Versuchspersonen begannen meist mit einem Fokusobjekt, also dem dicksten Fisch. Die Japaner hingegen haben erstmal die Umgebung beschrieben. Dann ging es in Amerika mit weiteren äußerlichen Beschreibungen der Fauna weiter, also Form, Farbe etc., während es in Japan als wichtig erachtet wurde, zu erwähnen, was die Viecher eigentlich machen, nämlich schwimmen, klettern, kriechen. Wer sich für das originale Paper interessiert, <a href="https://sites.ualberta.ca/~tmasuda/PublishedPapers/Masuda&amp;Nisbett2001.pdf">der findet es hier</a>. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/vc52z7ekzs/55162083746_b4c91c4101_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Im Leipziger Zoo, März</figcaption></figure><p>Wenn ich mit der Kamera in einer richtig wimmeligen Szenerie stehe, muß ich immer an die Japaner vor dem Aquarium denken. Holistisch gucken!, schärfe ich mir ein, das ganze Aquarium sehen, nicht nur den dicksten Fisch! Denn wozu baut die Realität mir so eine schöne Bühne mit so vielen Personen, wenn ich wieder nur irgendeine knallrote Jacke sehe oder einen lustigen Hut? Reine Verschwendung wäre das. </p><p>Ein gutes Bild zeigt mehr als nur einen dicken, bunten Fisch. Es verteilt seine Elemente über die ganze Fläche. Und mein Job mit der Kamera auf der Straße ist es, das wahrzunehmen. Das ganze Aquarium, mit allen Viechern, Pflanzen, Steinen, Korallen, und mit ihrer Bewegung von links nach rechts oder von oben nach unten. Und wenn ein Gorilla durchs Bild läuft, dann sollt man den möglichst auch noch wahrnehmen. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/3r6oqzxdff/55162244393_2f34aef983_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Im Leipziger Zoo, März</figcaption></figure><p>Wahrnehmung ist unendlich faszinierend, und wer sich einmal damit befaßt, stürzt schnell in zahlreiche, sehr lohnende Kaninchenlöcher. Und wer einmal angefangen hat, auf Bildern mehr zu sehen als den einen dicken, bunten Fisch, der kann nicht mehr zurück. Deshalb ist ein bißchen Theorie dazu, wie Wahrnehmung funktioniert, für mich ein äußerst nützliches Werkzeug, um auf der Straße zu fotografieren. </p><p>(Wie man die Fische dann überzeugend anordnet, ist das nächste Thema. Kompositionslehre, Farbtheorie, so spannend!)</p><p>Nun kommt die mehr oder weniger elegante Überleitung zur Werbepause, denn genau solche Inhalte wollen Stefan und ich auch bei unserem Workshop “Double Shift” im schönen Frankfurt vermitteln. <a href="https://stefan-lauterbach.de/double-shift-workshop/">Mehr dazu gibt es hier. </a></p><a href="https://stefan-lauterbach.de/double-shift-workshop/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/qkmwka4xr7/Threema_2026-05-11_19-56-31.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><h3>Terminkalender</h3><ul><li><p><strong>bis 14. Juni:</strong> Fred Stein, “Stadt. Leben.Porträt”, in der <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/fred-stein-stadt-leben-portr%C3%A4t"><em>Leica Galerie Wetzlar</em></a>.</p></li><li><p><strong>vom 22. Mai bis 26. August:</strong> “Through the Eyes of  Saul Leiter” in der <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/through-eyes-saul-leiter?srsltid=AfmBOopcklbAUFYV-Q-GBgPEQSFpvh-NXi3jMYyyl4n-i6XxdgoqoXMM"><em>Leica Galerie Frankfurt</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>von 5. Juni bis 4. Juli:</strong> “Unendliche Perspektiven”. Ausstellung des Ruhr Collective <a href="https://www.instagram.com/p/DWv2uiSDTWn/"><em>im Foto Forum Ruhr</em></a>.</p></li><li><p><strong>5. bis 14. Juni:</strong> Deutschlandweit 49/58, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel, Galerie Grindelallee 129, Hamburg.</p></li><li><p><strong>bis 14. Juni:</strong> “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/das-weite-suchen-ein-jahrzehnt-ostdeutschland-in-fotografien-1985-1995/"><em>Brandenburg Museum, Potsdam</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 28. Juni:</strong> Sibylle Bergemann, Fotografien 1966 bis 2010.<a href="https://www.kunsthalle-goeppingen.de/ausstellung/sibylle-bergemann-fotografie/"><em>Kunsthalle Göppingen</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 5. Juli: </strong>Margaret Courtney-Clarke: “Geographies of Draught”. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/margaret-courtney-clarke"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a>.</p></li><li><p><strong>11. Juli:</strong> Meet &amp; Street in <a href="https://www.blackforeststreets.de/meet-und-street2026/"><em>Freiburg</em></a><em>!</em></p></li><li><p><strong>bis 4. Oktober:</strong> “Neue Frau, Neues Sehen: Die Bauhaus-Fotografinnen”, <a href="https://www.bauhaus.de/besuchen/ausstellungen/neue-frau-neues-sehen/"><em>Helmut-Newton-Stiftung Berlin</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>am 18. und 19. September:</strong> Women with cameras connect: Das “Women with cameras”-Kollektiv Wuppertal lädt ein. <a href="https://www.instagram.com/p/DUxVxpBChTh/"><em>Save the date, Details folgen.</em></a><em> </em></p></li></ul><h3>Die guten Bilder</h3><a href="https://www.instagram.com/stefan_lauterbach_photography"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/rscbqetulk/IMG_6676.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/dorian.dokumenta/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/k2dtmsgfn6/IMG_6677.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/mnl_zmr_street/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ced9bb8-ec21-43fd-9961-89e503d2a65a/uploads/images/7k62jy57es/IMG_6689.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 18:59:10 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #30: Brief aus Istanbul]]></title>
      <description><![CDATA[Dieser StreetLetter erreicht Euch aus einem Café in Istanbul mit dem schönen Namen Fotohaus Coffee. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #30</h1><p>Dieser StreetLetter erreicht Euch aus einem Café in Istanbul mit dem schönen Namen <a href="https://www.tripadvisor.com.tr/Restaurant_Review-g293974-d34158490-Reviews-Fotohaus_Coffee_Karakoy-Istanbul.html"><em>Fotohaus Coffee</em></a>. Es gibt guten Kaffee, überall Bilder an der Wand, Vitrinen mit alten Kameras und anderen Devotionalien, Wlan, Steckdosen, Platz zum Arbeiten und eine rote flauschige Katze. Und es läuft Radiohead.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/svolfjkyih/IMG_6360.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vor allem ist es gleich ums Eck vom Hotel, wo ich zwei Stunden nicht ins Zimmer kann, weil meine Mitreisende einen arbeitsbedingte Besprechung hat, in der Begriffe wie “Alignment” und “Strategie” vorkommen – im Urlaub! In Istanbul! Und weil es heute ekelhaft kalt und windig ist, gehe ich heute Nachmittag nicht raus, sondern schreibe Euch einen StreetLetter vom Bosporus.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/izqrvgwxwc/55211512766_b6adb6a3ba_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Diese Stadt wird ja vollkommen zu Recht als fotografisches Paradies gepriesen. Sie ist groß und wimmelig, immer noch angenehm unaufgeräumt, obwohl die Regierung sich seit Jahren bemüht, eine gewisse Dubaihaftigkeit einkehren zu lassen. Zudem ist den Bewohnern wirklich komplett egal, ob da jemand mit einer Kamera herumspringt oder nicht. Man wird einfach ignoriert.</p><p>Für mich ist es der vierte Besuch, ich kenne jetzt schon ein paar Ecken und habe keinen besonders hohen Druck, nochmal die Hagia Sophia besuchen zu müssen. Ich kann die Stadt auch mal Stadt sein lassen und mich in ein Café setzen. Zudem weiß meine Mitreisende, daß ich nervös werde, wenn ich nicht ab und zu mal ein paar Stunden zum Rumlaufen und Knipsen bekomme und zieht sich zum Schreiben zurück. Das sind ja schon Idealbedingungen.</p><p>Im Grunde kann man Ewigkeiten allein auf der Galata-Brücke verbringen. Oder vor der Neuen Moschee, wo die Tauben gefüttert werden. Oder irgendwo rund um den Basar. Oder im Gülhane-Park. Alles liegt perfekt da, man kann alles zu Fuß machen. Es ist kein Wunder, daß es hier eine große fotografische Tradition gibt. Wer dieser Tradition nahekommen möchte, kann <a href="https://www.tripadvisor.com.tr/Restaurant_Review-g293974-d781918-Reviews-Kafe_Ara-Istanbul.html"><em>ins Café Ara</em></a> gehen, es gibt dort auch sehr gutes Essen. Es lag direkt neben dem Studio von Ara Güler, dem Magnum-Fotografen, der hier jeden Mittag am gleichen Tisch aufschlug. Es ist wahr, ich habe ihn hier bei meinem letzten Besuch gesehen. Nun hängen seine Bilder überall im Café an den Wänden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/eef2q5hpv3/55211512871_3e971763b0_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Gleichzeitig steigt natürlich der Druck, den man sich macht: Wenn ich hier jetzt nicht bald mal ein gutes Bild hinbekomme, dann schaff ich’s ja wohl nirgends, oder? Warum, Frau Diener, fotografierst Du so einen Scheiß zusammen? Jetzt guck doch mal! Jetzt konzentrier dich doch mal! Das hier ist Istanbul, hier wurden schon tausend phantastische Bilder gemacht, hier ist es so leicht wie nirgends. Instagram ist voll mit Fotos, die beweisen, daß es in Istanbul praktisch wie von allein läuft. Alle können das hier, alle!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/23pljs4b2g/55210609792_593389e2c0_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Je nun, manchmal will es eben nicht, und dann wieder passiert’s auf dem Weg zur Bushaltestelle. Streetphotography is a bitch und lässt sich von feinen Städtereisen und spannenden Zielen leider auch nicht wirklich beeindrucken. Egal, wofür man sein Geld ausgibt, besser werden die Bilder halt weder durch bessere Kameras noch durch weitere Reisen. Nur anders.</p><p>Da bleibt nur eins: Nochn Kaffee, nochn Baklava, sich freuen, daß man überhaupt hier in dieser Stadt ist und viel zu lange nicht hier war. Sich freuen, daß man nicht in einem Zoom-Call sitzt, in dem von “Alignment” gefaselt wird, sondern im Café Fotohaus. Auf die Wettervorhersage schauen und hoffen, daß es morgen nochmal einen schönen Tag gibt.</p><p>Und: Sich keinen Druck machen. Mit Druck funktioniert es ja leider nirgends, weder in Istanbul noch in Frankfurt. Das ist leichter als gesagt, ich schaffs ja auch nur halb, aber ich nehme es mir vor.</p><h3>In other news:</h3><p>Stefan und ich laden zu einem gemeinsamen <strong>Workshop</strong> nach Frankfurt ein. Wir werden Euch mit unserem geballten Wissen versorgen, es geht um Bildgestaltung und um das Finden des persönlichen Stils, um Kriterien für gute Bilder und darum, wie subjektiv das überhaupt ist. Und natürlich gehen wir auch zusammen auf die Straße und haben Spaß! Wir würden uns freuen, wenn auch Du dabei wärst. <a href="https://stefan-lauterbach.de/double-shift-workshop/"><em>Details und Anmeldung auf Stefans Website.</em></a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/gcs6cyhxva/C06ACA4A-C812-4B9E-A7D5-C19AEC362818.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3>Link</h3><ul><li><p><strong>Leica</strong> hat jetzt auch einen Podcast. <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLT8dufiAV4c0sVhYxXhwwgkUbbnhH_dPO"><em>Er heißt “How I see”</em></a> und es geht gleich gut los, nämlich mit Matt Stuart.</p></li></ul><h3>Terminkalender</h3><ul><li><p>v<strong>om 30. April bis 14. Juni:</strong> Fred Stein, “Stadt. Leben.Porträt”, in der <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/fred-stein-stadt-leben-portr%C3%A4t"><em>Leica Galerie Wetzlar</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 3. Mai:</strong> James Nachtwey, <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/james-nachtwey"><em>Fotografiska Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 10. Mai:</strong> Daido Moriyama, Retrospective. <a href="https://www.fotoarsenalwien.at/de/ausstellung/daido-moriyama"><em>Foto Arsenal Wien.</em></a></p></li><li><p><strong>von 5. Juni bis 4. Juli:</strong> “Unendliche Perspektiven”. Ausstellung des Ruhr Collective <a href="https://www.instagram.com/p/DWv2uiSDTWn/"><em>im Foto Forum Ruhr</em></a>.</p></li><li><p><strong>5. bis 14. Juni:</strong> Deutschlandweit 49/58, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel, Galerie Grindelallee 129, Hamburg.</p></li><li><p><strong>bis 14. Juni:</strong> “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/das-weite-suchen-ein-jahrzehnt-ostdeutschland-in-fotografien-1985-1995/"><em>Brandenburg Museum, Potsdam</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 28. Juni:</strong> Sibylle Bergemann, Fotografien 1966 bis 2010.<em> </em><a href="https://www.kunsthalle-goeppingen.de/ausstellung/sibylle-bergemann-fotografie/"><em>Kunsthalle Göppingen</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 5. Juli: </strong>Margaret Courtney-Clarke: “Geographies of Draught”. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/margaret-courtney-clarke"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a>.</p></li><li><p><strong>11. Juli:</strong> Meet &amp; Street in <a href="https://www.blackforeststreets.de/meet-und-street2026/"><em>Freiburg</em></a><em>!</em></p></li><li><p><strong>bis 4. Oktober:</strong> “Neue Frau, Neues Sehen: Die Bauhaus-Fotografinnen”, Helmut-Newton-Stiftung Berlin</p></li><li><p><strong>am 18. und 19. September:</strong> Women with cameras connect: Das “Women with cameras”-Kollektiv Wuppertal lädt ein. Save the date, Details folgen.</p></li></ul><h3>Die guten Bilder</h3><p></p><a href="https://www.instagram.com/p/DXCWWBTCMkf/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/pwivhtybdb/IMG_6362.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/p/DXMudD8iKDo/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/2fv6rhplnw/IMG_6361.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p></p><a href="https://www.instagram.com/p/DWwmaPjAqq9/?img_index=2"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/uploads/images/7x354xjkaw/IMG_6363.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/630b43d6-ddc4-4ac1-88cb-a97e280a92ad/teaser_image/1776437099?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 14:44:59 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #29: Menschen weglassen lernen]]></title>
      <description><![CDATA[Wer kennt es nicht: Das Licht ist phantastisch, die Ecke ist phantastisch, die Farben wie gemalt, und dann kommt einfach keine Sau vorbei. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht: Das Licht ist phantastisch, die Ecke ist phantastisch, die Farben wie gemalt, und dann kommt einfach keine Sau vorbei. Man steht und steht und es ist nix los. Es ist Sonntag, niemand da. Man macht ein Foto von der leeren Ecke und beschließt, demnächst nochmal wiederzukommen. Und dann kommt vielleicht doch noch jemand, womöglich farblich passend, und man macht ein Bild und freut sich. Geilgeilgeil. Das war er, der Schuß, das muß er gewesen sein.</p><p>Wenn ich nach einem solchen Fall nach Hause komme, passiert es mir nicht selten, daß ich die beiden Bilder anschaue, das mit Mensch und das ohne, und feststelle: Die Person hätte es jetzt echt nicht gebraucht. Die verbessert eigentlich gar nix. Weil das Bild von was ganz anderem handelt, nämlich von Farben und Formen und Licht und Kontrasten und der, der da durchschleicht, eigentlich nur stört. Ich habe aber eine Weile gebraucht, um mir das einzugestehen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/inigdd27oj/55000858612_1a3a3d18e7_c.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Schiff an Hafenmauer in Seebrügge</figcaption></figure><p>Viele, die Streetfotografie betreiben, sind auf Menschen als Motiv geeicht. Gut, sie haben auch viele Vorteile: Menschen erleichtern dem Betrachter den Zugang zu einem Foto, man wird angeschaut, direkte Kommunikation findet statt. Ein Gesicht vermittelt Gefühle, ein Blick zieht hinein. Auch Tiere helfen, denn auch sie schauen einen an, wenn es sich nicht gerade um einen Seestern handelt oder einen Regenwurm, da fällt die Identifikation schwerer.</p><p>Bilder, die ohne Menschen oder Tiere auskommen, sind nicht so einfach zu erschließen – und es ist schwieriger, sie wirklich interessant zu gestalten. Man muß etwas anderes aufbieten als einen Blickkontakt.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DUNNFOejCoH/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/4ayl6uqln6/IMG_5781.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Foto von Gustav Gräll</figcaption></figure><p>Ich liebe ja bekanntlich das gepflegte Wimmelbild, aber ich habe auch eine Schwäche für Bilder ohne Menschen. Gegenstände können auf diese Weise Persönlichkeiten entwickeln und man kann mit ihnen sympathisieren. Häuser können gucken. Dinge können in die Ecke gedrängt werden. Sie können schwer oder leicht wirken oder auch einsam. Und manchmal entstehen einfach nur interessante, quasiabstrakte Kompositionen und man braucht einen Moment, um sie zu dechiffrieren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/t4z3iygqr3/49691908471_a5a185b474_c.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Entstanden während des Corona-Lockdowns. Da war einfach niemand, wirklich niemand unterwegs.</figcaption></figure><p>Bleibt die Frage: Was macht ein solches Foto zu Street? Wann ist es Street und nicht irgendwas anderes? Architektur zum Beispiel, oder Landschaft?</p><p>Ich glaube: indem das Foto mehr leistet als einfach nur einen Gegenstand oder eine Architektur oder Natur möglichst ästhetisch abzubilden. Es setzt die Dinge in ein Verhältnis, ist vielleicht kryptisch, vielleicht schmuddelig, vielleicht verspielt und unbedingt immer so vorgefunden, klar. Es enthält durch Menschen verursachte Elemente, künstlich errichtete Strukturen, Straßen, Wege, Asphalt, Plakatwände, Laternen, Zäune. Es sucht kleine Kompositionen des Zufalls aus random herumstehenden Elementen.</p><p><a href="https://steady.page/de/streetletter/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ansonsten sollte es halt ein möglichst gutes Foto sein und nicht langweilig. Gutes Licht ist immer hilfreich. Es hilft ebenso, wenn sich beim Rezipienten ein Gefühl einstellt – irgendein Gefühl. Erheiterung, oder Identifikation mit einem Bildelement. Es kann aber gern auch tiefe Befriedigung angesichts einer perfekten Komposition sein, Hauptsache das Foto ist nicht komplett egal.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/v73co5awh2/54002811928_cdfcbbd901_c.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hallo kleine Pflanze, geht es dir gut da im Eck?</figcaption></figure><h3>Links</h3><ul><li><p>Wer sind eigentlich die “Women with Cameras Wuppertal”? Die SWR Lokalzeit <a href="https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/bergisches-land/fotografinnen-zeigen-geheimtipp-citytrip-wuppertal-100.html"><em>stellt sie in einem Beitrag vor</em></a>.</p></li><li><p>Wer sich noch ein Exemplar des neuen <strong>Buchs von Nikita Teryoshin</strong> sichern möchte, <a href="https://pupupublishing.bigcartel.com/product/fundraising-game-of-chairs-book-by-nikita-teryoshin"><em>klickt hier entlang</em></a>. Es wird “Game of Chairs” heißen und Parteitage zeigen, natürlich gewohnt grotesk.</p></li><li><p>Bis zum 31. März kann man auch bei der <a href="https://www.eyeshotstreetphotography.com/shop/books/incidental-precision-by-siegfried-hansen/">Eyeshot-Edition “Incidental Precision”</a> zugreifen – das sollte jeder, der <strong>Siegfried Hansens</strong> “Hold the Line” nicht besitzt.</p></li></ul><h3>Terminkalender</h3><ul><li><p><strong>bis 23. März:</strong> Nikita Teryoshin, Zoo-Fotografien “Life Sentence”. <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/nikita-teryoshin"><em>Fotografiska Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>16. März bis 18. April:</strong> Natela Grigalashvili: The Final Days of Georgian Nomads. <a href="https://bosco-gauting.de/veranstaltungen/natela-grigalashvili-the-final-days-of-georgian-nomads"><em>Theaterforum Gauting.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 3. Mai:</strong> James Nachtwey, <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/james-nachtwey"><em>Fotografiska Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 5. Mai:</strong> “Warten auf den Regenbogen: Fotos aus Nordkorea von Xiomara Bender. <a href="https://www.zingst.de/fotografie/xiomara-bender-warten-auf-den-regenbogen-275f7c6d"><em>Leica Galerie Zingst</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 10. Mai:</strong> Daido Moriyama, Retrospective. <a href="https://www.fotoarsenalwien.at/de/ausstellung/daido-moriyama"><em>Foto Arsenal Wien.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 29. Mai: </strong>Kai Löffelbein, “Zwischen Welten”. Fotografien aus China. <a href="https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Stellt-sich-vor/Dezernate-und-Fachbereiche-der-Region-Hannover/Dezernat-Bildung,-Kultur-und-Baumanagement/Fachbereich-Bildung-und-Kultur/Team-Kultur/Bildende-Kunst/Kai-L%C3%B6ffelbein.-Zwischen-Welten"><em>Haus der Region Hannover.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 10. Juni:</strong> Graciela Iturbide: “Eyes to fly with, <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/graciela-iturbide"><em>c/o Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>5. bis 14. Juni:</strong> Deutschlandweit 49/58, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel, Galerie Grindelallee 129, Hamburg.</p></li><li><p><strong>bis 14. Juni:</strong> “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/das-weite-suchen-ein-jahrzehnt-ostdeutschland-in-fotografien-1985-1995/"><em>Brandenburg Museum, Potsdam</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 28. Juni:</strong> Sibylle Bergemann, Fotografien 1966 bis 2010.<em> </em><a href="https://www.kunsthalle-goeppingen.de/ausstellung/sibylle-bergemann-fotografie/"><em>Kunsthalle Göppingen</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 5. Juli: </strong>Margaret Courtney-Clarke: “Geographies of Draught”. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/margaret-courtney-clarke"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a>.</p></li><li><p><strong>11. Juli:</strong> Meet &amp; Street in <a href="https://www.blackforeststreets.de/meet-und-street2026/"><em>Freiburg</em></a><em>!</em></p></li><li><p><strong>17. April bis 4. Oktober:</strong> “Neue Frau, Neues Sehen: Die Bauhaus-Fotografinnen”, Helmut-Newton-Stiftung Berlin</p></li><li><p><strong>Juni bis September:</strong> Fototriennale in Hamburg mit <a href="https://2026.phototriennale.de/ausstellungen/"><em>zahlreichen Ausstellungen</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>am 18. und 19. September:</strong> Women with cameras connect: Das “Women with cameras”-Kollektiv Wuppertal lädt ein. Save the date, Details folgen.</p></li></ul><h3>Die guten Bilder</h3><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DTU_MDnjULW/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/u4trgwfdkj/IMG_5782.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Paulus Ponizak</figcaption></figure><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DUyoeQdjVYI/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/bpow7xyqvw/IMG_5777.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Sabine Mondorf</figcaption></figure><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DUvKKxviD6d/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/rjzp3fkma4/IMG_5778.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Marek Joschko</figcaption></figure><p></p><a href="https://www.instagram.com/p/DTn83fgDndM/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/svtpt72mcl/IMG_5780.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Susan Syrowatka"/></a><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DVA3nXbArro/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/4lsrfexsnu/IMG_5776.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Jure Maticic</figcaption></figure>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/09078b6c-a847-4419-a3fc-80578fb95b46/uploads/images/inigdd27oj/55000858612_1a3a3d18e7_c.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 21:25:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[StreetLetter #28: aus der Umzugskiste gesendet]]></title>
      <description><![CDATA[Prost Neujahr, liebe Leser! Wahrscheinlich merkt ihr gar nicht, daß ich umgezogen bin, jedenfalls solltet ihr es nicht merken, wenn alles gut gegangen ist. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Prost Neujahr, liebe Leser!</p><p>Wahrscheinlich merkt ihr gar nicht, daß ich umgezogen bin, jedenfalls solltet ihr es nicht merken, wenn alles gut gegangen ist. Diese Ausgabe erreicht Euch nicht mehr von der Plattform Substack, sondern über <a href="https://steady.page/de/">Steady</a>.</p><p>Ich habe mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=N77AoSweuVs">den sehr sehenswerten (und unterhaltsamen) Vortrag </a>von Autor Marc-Uwe Kling – ja, das ist der mit dem Känguru – zu Herzen genommen, den er auf dem Chaos Communication Congress gehalten hat. Dort hat er den <a href="https://di.day/">Digital Independence Day</a> ausgerufen, demnach jeder erste Sonntag im Monat dazu genutzt werden sollte, mit wenigstens einem Dienst von einer amerikanischen auf eine europäische Plattform zu wechseln. Ich habe den Wechselprozess zu Steady zwar schon im Dezember begonnen, aber bis alle (27!) alten Ausgaben rübergeschoben waren und bis mir der Support Euch alle, die ihr nun über 500 seid, hier hochgeladen hatte, verging ein bißchen Zeit.</p><p>Zum Glück bin ich ohnehin schon relativ diszipliniert in meiner Digitalhygiene. Ich boykottiere standhaft WhatsApp (ihr erreicht mich auf Threema oder Signal), ich habe mich von der mittlerweile zur Nazipornopädoschleuder verkommenen Plattform abgemeldet, die einmal Twitter hieß, und Amazon nutze ich wirklich nur im Notfall. Aber Gmail zu verlassen wird noch ein größerer Brocken, und nein, ich kann immer noch nicht ohne Instagram. Aber da, wo es ohne Not geht, also bei einem Newsletter, kann man ja mal anfangen. Also Steady, mit Sitz in Berlin, und in Nachbarschaft so hervorragender Kollegen wie Übermedien und Titanic. Meine neue Projektseite findet sich nun <a href="https://steady.page/de/streetletter/about">hier</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/lvvgytkske/55011631782_85a8530b9f_k.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ansonsten bin ich glücklich von der Kreuzfahrt zurückgekehrt und mitten im Weihnachtsstreß ausgestiegen, der dieses Jahr irgendwie besonders irre ausfiel. Die Feiertage immerhin gestalteten sich sonnig, weshalb ich in der Stadt herumstrolchte und dabei angenehmerweise nie allein war. Auch morgen soll wieder goldenes Winterlicht fluten, und zwar so, wie es sich gehört, nämlich niedrig. Dazu, dicke weiße Schneeflocken anzublitzen, bin ich leider noch nicht gekommen, aber ein, zweimal wird hoffentlich noch Gelegenheit dafür sein.</p><p>Demnächst setzen wir uns auch als Rhein-Main-Kollektiv zusammen und machen Termine. Den traditionellen Faschingssonntag könnt ihr Euch gern schonmal eintragen, der ist ja immer gut. Alles weitere kommt im nächsten Newsletter, der eine weniger provisorische Umzugsausgabe wird, versprochen. Aber ich sitze gefühlt noch auf Kisten und muß erstmal ankommen in diesem neuen Heim.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/streetletter/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Samuel hat schon sein zweites Metropolens-Heft mit Nürnberger Fotografen herausgegeben. Beziehen kann man es <a href="https://www.fuji-store.de/p/metropolens-vol-02-potography-zine-magazin?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGn1GkFljVkSOjW2TyopYJBHh_KhnE_XIWExTbtLtl_FTDoRRtx8-Pv8BCBQUE_aem_g9-lGsza4skNfl8XhprwWg"><em>über den Fuji-Store</em></a> Nürnberg, es soll noch ein paar Exemplare geben, hab ich gehört!</p></li><li><p>Unser aller Lieblingssender arte hat neuerdings nicht nur sämtliche Twin-Peaks-Folgen im Original in der Mediathek, was mich persönlich mehr als begeistert, sondern auch <a href="https://www.arte.tv/de/videos/118179-000-A/fotoshooting-ddr-bilder-zwischen-propaganda-und-alltag/"><em>diese Doku über Fotografen und Fotografie in der DDR</em></a> zwischen Propaganda und Alltag.</p></li><li><p>Wer nicht zu den glücklichen Menschen gehört, die vor 100 Jahren mal ein Exemplar von Siegfried Hansens “Hold the Line” ergattert haben (ich hab natürlich eins, hehe), die können jetzt bei Eyeshot zuschlagen: <a href="https://www.eyeshotstreetphotography.com/shop/books/incidental-precision-by-siegfried-hansen/"><em>“Incidental Precision” heißt das Buch</em></a>, bis Ende März kann man subskribieren.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 15. Januar:</strong> “Myth in the Shadows. The Eye of Vivian Meyer”, <a href="https://www.irastehmann.com/de/exhibitions/67-myth-in-the-shadows.-the-eye-of-vivian-an-exhibition-about-the-invisible-icon-of-street/overview/"><em>Galerie Ira Stehmann, München</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/index.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> Ruth Orkin, “Through her Lens”, Kunsthaus im <a href="https://www.kunstkulturquartier.de/news-detail/blog/2242?cHash=80ad750da6b863a9842484d294dca93d"><em>KunstKulturQuartier Nürnberg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 31. Januar:</strong> “Beton &amp; Begegnung”, Ausstellung des Nürnberg-Unposed-Kollektivs. Verniossage am 18. Dezember ab 18.30 Uhr, im <a href="https://www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus/suchergebnis/veranstaltungen-detail/382913/0/0/2331/2025-12-18/18-30?cHash=b78a0172825190a19dbda512571e5954#vNr-8"><em>Kunsthaus im KunstKulturQuartier</em></a>, Nürnberg</p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> Helga Paris “für uns” im <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/helga-paris"><em>Fotografiska Berlin</em></a></p></li><li><p><strong>bis 29. Januar:</strong> Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a></p></li><li><p><strong>vom 6. bis 27. Februar:</strong><em> </em>„Coming Home: Zwischen Heimat und Beton“, Ausstellung des Kollektivs Unposed Hannover, <a href="https://unposed-society.de/ausstellungen/?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBEwWllsNWVtQzU3WmZ3M3hITnNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR6DMnFClTIH0CwPhfO3MRmPmVXw3Ti5k-gynaY0pqnqBHtGBkWEKBpbizLlOQ_aem_vzDMUfUjSXWA1cQcJiGfdg"><em>IhmeKult! ihm Ihmezentrum</em></a></p></li><li><p><strong>am 7. Februar</strong>, ab 18.30: Photowalk Geisterzug Nippes, Ruhrcollective</p></li><li><p><strong>bis 22. Februar:</strong> “Grand Hotel Parr”, Fotobuch-Retrospektive, <a href="https://www.nmn.de/de/programm/ausstellungen/grand-hotel-parr.htm"><em>Neues Museum Nürnberg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 22. März:</strong> “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/das-weite-suchen-ein-jahrzehnt-ostdeutschland-in-fotografien-1985-1995/"><em>Brandenburg Museum, Potsdam</em></a></p></li></ul><p><strong>Zum Vormerken:</strong></p><ul><li><p><strong>21. Januar bis 23. März:</strong> Nikita Teryoshin, Zoo-Fotografien “Life Sentence”. <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/nikita-teryoshin"><em>Fotografiska Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>31. Januar bis 3. Mai:</strong> James Nachtwey, <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/james-nachtwey"><em>Fotografiska Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>5. bis 14. Juni:</strong> Deutschlandweit 49/58, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel, Galerie Grindelallee 129, Hamburg</p></li><li><p><strong>17. April bis 4. Oktober:</strong> “Neue Frau, Neues Sehen: Die Bauhaus-Fotografinnen”, Helmut-Newton-Stiftung Berlin</p></li><li><p><strong>Juni bis September:</strong> Fototriennale in Hamburg mit <a href="https://2026.phototriennale.de/ausstellungen/"><em>zahlreichen Ausstellungen</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p>(Und jetzt wird es doch ein bißchen anders. Ich kann die Bilder leider nicht mehr wie früher einbetten, daher kommen sie als Screenshots mit Verlinkung. Hoffe, das ist auch ok.)</p><a href="https://www.instagram.com/p/DSrpTnziGRV"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/suas3i5huv/IMG_5223.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/p/DTNs3vLiPKY"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/3n2gakins2/IMG_5220.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/p/DRHRKneCNCz"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/5z6wndqp7m/IMG_5224.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/p/DTA17IJDE8g"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/sknnsaxwq3/IMG_5221.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><a href="https://www.instagram.com/p/DSxh23MCPtX"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/uploads/images/n6veso5dik/IMG_5222.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/77c45e71-c104-4dc7-83c1-eb6bdb19ca24/teaser_image/1768058337?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 15:18:58 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[StreetLetter #27: A supposedly fun thing. Über Martin Parr]]></title>
      <description><![CDATA[Martin Parr in Düsseldorf, 2018 Da befinde ich mich also gerade beruflich auf einem Kreuzfahrtschiff und klicke mich in der Bar durchs Handy, um mich kurz ein bißchen…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #27: A supposedly fun thing. Über Martin Parr (unter anderem)</h1><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21cd4d%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fbf5da1b9-fa3d-416c-93ba-2e982d0ff6d2_2048x1366.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b01a46247011035c277858cb27e88236" alt=""/><p><em>Martin Parr in Düsseldorf, 2018</em></p><p>Da befinde ich mich also gerade beruflich auf einem Kreuzfahrtschiff und klicke mich in der Bar durchs Handy, um mich kurz ein bißchen abzulenken, auch wenn man das aus Höflichkeitsgründen eigentlich nicht macht, wenn man in Gesellschaft anderer Menschen ist. Und da ereilt mich die Nachricht, daß Martin Parr gestorben ist.</p><p>Es ist ein seltsames Ding mit diesen Todesmeldungen öffentlicher Personen, manche nimmt man achselzuckend hin, bei manchen wundert man sich, daß die Person überhaupt noch gelebt hat und wieder andere erwischen einen kalt. Das war jetzt so eine, die mich kalt erwischt hat. Und vielleicht gibt es keinen besseren, keinen parreskeren Ort, als eben ein Kreuzfahrtschiff mit seinen Whirlpools und seinen bunten Cocktails, so ein Ort organisierter Freizeit, wie sie auf seinen Bildern immer wieder zu sehen sind.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21C4zc%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F6a0d26ce-f0a1-42c7-beda-170428f35d9a_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=752035a2ddfb3eccd51246a90d3f3600" alt=""/><p>Letztes Jahr erst war Martin Parr in Frankfurt und eröffnete eine Ausstellung mit Frühwerken im Fotografie-Forum. Er saß da fidel neben Barbara Klemm, und am nächsten Tag saß er auch noch in der Leica Galerie, um gleich noch eine zweite Ausstellung zu eröffnen, und da bin ich dann doch mal hingegangen. Also zu Martin Parr. Ich bin wirklich nicht gut darin, Prominente anzusprechen. Ich habe mir dann aber doch ein Buch signieren lassen und ihm einen Abzug von dem Bild geschenkt, das ich von ihm 2018 in Düsseldorf gemacht habe. Das liegt jetzt wohl irgendwo in Bristol in diesem wuchernden Archiv, was eine schöne Vorstellung ist. Und gerade vor Kurzem wurde er noch in Nürnberg gesichtet.</p><p>Das in Düsseldorf <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/martin-parr-fotografiert-schrebergaerten-in-duesseldorf-15813459.html"><em>war ein Pressetermin, zu dem ich mal fahren durfte</em></a>. Damals plante das NRW-Forum eine große Retrospektive, und verband sie mit einem Auftrag. Parr sollte in der Nähe von Düsseldorf Kleingärtner fotografieren. Daraus <a href="https://www.dw.com/de/martin-parr-und-seine-fotos-von-kleing%C3%A4rten/video-50289945"><em>entstand auch ein Buch</em></a>. Besonders spannend war, <a href="https://vimeo.com/348571599"><em>Parr bei der Arbeit zu beobachten</em></a><em>, </em>und ehrlich gesagt auch ein kleines bißchen ernüchternd. Alle Kleingärtner waren vorgewarnt, daß ein berühmter englischer Fotograf kommen sollte, der Vereinsvorsitzende hatte Freiwillige rekrutiert, um Parr herum schwirrte ein Assistententeam, das sich um die Kameras kümmerte. Als Parr die Leute arrangiert hatte, wie er sich das vorstellte, reichte ihm jemand das Arbeitsgerät, dann ging die Sache recht schnell und unzeremoniell vonstatten. Auslösen, Blitz, ein paarmal, fertig. Ich weiß nicht genau, was ich mir vorgestellt hatte. Ein nettes Buch ist es dennoch geworden. Auch mit vielen Details, die Parr am Rande noch fand, Wachstuchtischdecken, Fallobst. An so einem Tisch führte ich ein Gespräch, einer der Kleingärtner hatte Kaffee gekocht. Und ich bekam mein Parr-Porträt in den blühenden Dahlien.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21RrrK%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb098beaf-be2d-43c1-8c29-c727000f0bde_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f028762f7093868547f6ef209335c854" alt=""/><p>Es ist nicht leicht, Menschen in der Freizeit bei diesen typischen Freizeitaktivitäten zu fotografieren, ohne sofort so einen Parr-Blick aufzusetzen. Vor allem in Tourismuskontexten ist es schwer. Martin Parr hat die vermutlich endgültigsten Strandfotos überhaupt gemacht, genau wie David Foster Wallace die absolut endgültige Kreuzfahrtreportage geschrieben hat. Sie heißt “A supposedly fun thing I’ll never do again” (Auf deutsch: <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/david-foster-wallace-schrecklich-amuesant-9783462048209"><em>“Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich”</em></a>) und niemand wird jemals wieder eine Kreuzfahrtreportage schreiben können, ohne um diese herumzukommen, weil darin alles schon gesagt ist, bis hin zum Geräusch der Toiletten. Und wie fotografiert man irgendwas auf einem Kreuzfahrtschiff, ohne dass alles sofort nach Martin Parr aussieht?</p><p>Keine Ahnung. Sagt ihr’s mir.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%215Lym%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Ffc1d6e07-8940-4620-8b66-3894591fb042_1365x2048.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=658bd4ef33fcb2e56f8bdc533951cca9" alt=""/><p>Die Meldung vom Tod Martin Parrs erwischte mich wohl auch deshalb so kalt, weil das so jemand ist, von dem man dachte, er sei irgendwie immer da. Die letzte Person, bei der es mir so ging, war die Queen. Päpste kommen und gehen, aber die Queen und Martin Parr schienen für die Ewigkeit gemacht. Schade, daß ich mich darin offenbar geirrt habe.</p><p>Morgen früh legen wir jedenfalls in Rotterdam an. Dann in Zeebrügge, dann in Le Havre. Und dann in Southampton.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Eine Folge “Wrong side of the lens”, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RKN5sFgC8J4"><em>diesmal mit Nikita Teryoshin</em></a>!</p></li><li><p>Lens Culture hat einen neuen Guide zu Street Photography, <a href="https://www.lensculture.com/photography-free-guides"><em>hier download mit anmelden</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 11. Januar:</strong> Ausstellung zum Oskar-Barnack-Award, <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/loba-2025"><em>Leica-Welt Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 15. Januar:</strong> “Myth in the Shadows. The Eye of Vivian Meyer”, <a href="https://www.irastehmann.com/de/exhibitions/67-myth-in-the-shadows.-the-eye-of-vivian-an-exhibition-about-the-invisible-icon-of-street/overview/"><em>Galerie Ira Stehmann, München</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/index.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> Ruth Orkin, “Through her Lens”, Kunsthaus im <a href="https://www.kunstkulturquartier.de/news-detail/blog/2242?cHash=80ad750da6b863a9842484d294dca93d"><em>KunstKulturQuartier Nürnberg</em></a></p></li><li><p><strong>19. Dezember bis 31. Januar:</strong> “Beton &amp; Begegnung”, Ausstellung des Nürnberg-Unposed-Kollektivs. Verniossage am 18. Dezember ab 18.30 Uhr, im <a href="https://www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus/suchergebnis/veranstaltungen-detail/382913/0/0/2331/2025-12-18/18-30?cHash=b78a0172825190a19dbda512571e5954#vNr-8"><em>Kunsthaus im KunstKulturQuartier</em></a>, Nürnberg</p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> Helga Paris “für uns” im <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/helga-paris"><em>Fotografiska Berlin</em></a></p></li><li><p><strong>bis 29. Januar:</strong> Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a></p></li><li><p><strong>bis 22. Februar:</strong> “Grand Hotel Parr”, Fotobuch-Retrospektive, <a href="https://www.nmn.de/de/programm/ausstellungen/grand-hotel-parr.htm"><em>Neues Museum Nürnberg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 22. März:</strong> “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/das-weite-suchen-ein-jahrzehnt-ostdeutschland-in-fotografien-1985-1995/"><em>Brandenburg Museum, Potsdam</em></a></p><p></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/@danielladnar"><strong>@danielladnar</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DQkVKvoiL_3"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21mOE-%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DQkVKvoiL_3.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=aa8ebc27276d2aa3ab8fc80a4f100c5d" alt=""/></a><p>Daniel Ladnar on Instagram: &quot;Frankfurt am Main, October 2025.<br/><br/>…</p><p><a href="https://instagram.com/@rubennrosa"><strong>@rubennrosa</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DRX5aFaCFpC"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21hEpZ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DRX5aFaCFpC.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=14098950c5ac31803b314b066007fa42" alt=""/></a><p>Rúben Rosa on Instagram: &quot;A few shots from the Oriente district…</p><p><a href="https://instagram.com/@wellenschlagen"><strong>@wellenschlagen</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DRHRKneCNCz"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21mF56%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DRHRKneCNCz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=273592ef52fc1f4725adb6fc752b5efd" alt=""/></a><p>Britta Kohl-Boas on Instagram: &quot;<a href="https://instagram.com/explore/tags/Regensburg/">#Regensburg</a> 11/2025<br/><br/><a href="https://instagram.com/explore/tags/Karneval/">#Karneval</a>…</p><p><a href="https://instagram.com/@levi_goldbaum"><strong>@levi_goldbaum</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DQo8sHBjHIg"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21tmzd%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DQo8sHBjHIg.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=706c7e9f2b0bbb91660d7665476faeb1" alt=""/></a><p><a href="https://instagram.com/levi_goldbaum">@levi_goldbaum</a> on Instagram: &quot;<a href="https://instagram.com/explore/tags/life_is_street/">#life_is_street</a> <a href="https://instagram.com/explore/tags/wegalleryphotos/">#wegalleryphotos</a> …</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 17:00:46 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #26: Festhalten, was es irgendwann nicht mehr gibt]]></title>
      <description><![CDATA[Als ich vor etwa fünfzehn Jahren hier in meinem Viertel im tiefen Frankfurter Westen in einer engen Dachwohnung gewohnt hatte, gab es nicht besonders viele…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #26: Festhalten, was es irgendwann einmal nicht mehr gibt</h1><p>Als ich vor etwa fünfzehn Jahren hier in meinem Viertel im tiefen Frankfurter Westen in einer engen Dachwohnung gewohnt hatte, gab es nicht besonders viele Möglichkeiten, sich im Sommer irgendwo draußen hinzusetzen. Hier im Malocherviertel gibt es keine Cafés, auch Parks mit Bänken sind rar gesät, und dann haben die natürlich auch kein Klo. Irgendwann fand ich die Strandbar “Orange Beach”, eher ein Kiosk am Main mit einem Haufen Sand daneben, dazu ein paar Stühle und Bänke, ein Wirt, ein Hund und ein ziemlich wild zusammengewürfelter Haufen Gäste.</p><p>Der Orange Beach bekam recht bald einen geradezu legendären Ruf, weil es im Gegensatz zu den Bänkerschuppen und Hipsterläden so angenehm unprätentiös zuging. Egal, wer man war, wie man rumlief, und auch fast egal, wieviel Geld man hatte – Bier gabs zum Kioskpreis, dazu Wochenends eine Wurst vom Grill. Die Leute kamen zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Kanu – oder mit der Segelyacht und legten am Ufer an.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21vK57%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F41c9b41a-cb41-4871-bc92-5dcb3724f803_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a0f182c13115a1941b02c6ed282b2c77" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21k9Iy%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F07ab48e7-d90a-4318-8831-b70d7fa54836_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b788ca166c89248b7ccc11bedce33ae9" alt=""/><p>Ich hatte damals gerade meine Leica M9 relativ frisch, war ahnungslos und schwer in das Gerät verliebt, schleppte es überall mit herum – und so eben auch zum Orange Beach, wenn ich dort wochenends aufschlug, mit einem Buch oder zum Babbeln, manchmal auch mit Badeanzug (der Main ist sommers erstaunlich gut temperiert). Dann begann ich mein Volontariat bei der F.A.Z. im Gallus und fuhr jeden Morgen und jeden Abend mit dem Fahrrad dort vorbei, und abends blieb ich dort öfter noch hängen. Besonders, wenn das Wetter gut war und mich daheim ohnehin nur eine viel zu heiße Dachwohnung erwartete.</p><p>Schon seit Jahren, eigentlich seit Bestehen des Orange Beach, geht das Gerücht, die Bahn wolle die Eisenbahnbrücke erweitern, die sich so eindrucksvoll dort über den Fluß spannt. Die Brücke prägt das Strandleben sehr, denn über die Jahre kamen immer mal neue Graffitis am Brückenpfeiler hinzu wie eine neue Tapete, und ständig ratterten die Züge über das Eisen und sorgten für Gesprächspausen. Man unterhielt sich immer im Takt der Bahn.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21vESS%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb0ca6ce2-3a3a-47bd-b89c-f5e73e97212b_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=183308d44e77e7fc506c2c4bf650092e" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%218ltH%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F572a0dd9-32b3-43a6-a607-3d3aebd4e484_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=331c88a41deb9fc8cc259d7b4f6fe9a6" alt=""/><p>Nun ist es so weit, Ende des Jahres ist endgültig Schluß. 2026 ist Baubeginn für die Brückenerweiterung, die ICEs brauchen endlich eine eigene Trasse, um sich um Frankfurt herum nicht dauernd zu verspäten. Für den Frankfurter Westen ist das ein harter Schlag, denn es gibt ja sonst kaum etwas. Wo soll man sich denn jetzt treffen? Wo kostet das Bier sonst noch drei fuffzig? Wo ist es egal, wer man ist und wie man aussieht? Eilends wurde eine Petition aufgesetzt, siebentausend Unterschriften hat sie, die Stadtpolitik will sich nun kümmern, der Beach ist Chefsache, Alternativen werden geprüft.</p><p>Aber die Zeiten unter der Brücke werden vorbei sein. Es fiel mir zu, als Eingeborene des Frankfurter Westens einen Abschiedsartikel zu schreiben. Ich erwähnte, daß ich auch so etwas wie ein privates Fotoalbum habe. Und so kam es, daß ich die Bilder, die ich ab etwa 2011 gemacht habe, alle wieder hervorholte.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21HVQp%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F964f92fa-3e9f-4ed0-8cc3-aabef193107d_2048x1382.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=81a2a5985498f023025efcd78a7a2ba8" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21qfJU%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb9423cef-40d1-42ae-8113-f661a71292f4_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=61fbb62a965f26a8e91646da5aace055" alt=""/><p>Da waren sie wieder, die Gäste. Manche sind schon vor Jahren gestorben. Andere sind weggezogen, und einige sind noch da. Niemals hätten sie für einen Fotografen posiert, aber ich war ja nur die, die hier auch immer rumhing, halt eben mit Kamera. Irgendeine Macke hatte jeder, und ich eben die Kamera.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21GZBW%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F8bb3cf49-2dad-4ce0-8edf-92ee9e3c9226_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ab7405b3f8938762a75f8053ca04086b" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21wNzA%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F503d4f69-ba7d-4fa5-9e06-57f9d5e83565_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3093c63a522cab9aac8b1b84119ff40f" alt=""/><p>Nie hätte ich gedacht, daß diese Fotos mal für irgendwas gut sein würden. Wir waren doch nur ein paar Verrückte am Ufer, auf einem Haufen Sand, neben einem Kiosk. Aber da ist eben auch der legendäre Ruf dieser Strandbar, die jeder mochte, und daher entstand diese Zeitungsseite.</p><p>“Dann nehmen wir gar keine von den Fotografenbildern”, sagte die Redakteurin, und so geschah es auch.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21eH-p%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F18c8eec2-3b02-4bdb-81a5-710010d3c20e_1170x1735.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=65feb972e5d809a1b6ae5ffc87efc4a4" alt=""/><p>(Nur echt mit mindestens einem grindigen Hipstamatic-Bild)</p><p>Viele Fotos würde ich heute anders machen. Aber irgendwie ist es auch egal – sie zeigen etwas, was bald weg ist und so nicht mehr wiederkommt.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Unser <strong>Stefan Lauterbach</strong> war im Lokalradio X zu Gast, <a href="https://hearthis.at/radio-x-interviews/stefan-lauterbach/"><em>anzuhören hier</em></a>!</p></li><li><p>Im <strong>“Talking Frames”-Podcast</strong> gibt es immer wieder spannende Gäste, zuletzt Chris Harrison aus Brighton, und Nina Welch-Kling war auch da! Website gibt’s nicht, <a href="https://www.instagram.com/talkingframes_podcast/"><em>aber Insta</em></a>.</p></li><li><p>Ich fand sehr interessant zu sehen, was <strong>Julie Hrodova</strong> <a href="https://youtu.be/AQLVZzFukNs?si=dvWFUkOxFZK07eCJ"><em>aus Korea berichtet</em></a>, wo ich im Frühjahr ja auch war.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 31. Oktober: </strong>“Zehn” – Ausstellung <a href="https://www.fotos-lommatzsch.de/fotoausstellung-zehn-perspektiven-streetfotografie/"><em>des Street Collective Kiel</em></a> im Gemeindehaus Holtenau, Kastanienallee 18.</p></li><li><p><strong>bis 30. November:</strong> Martin Parrs “Early Works” sind nun von Frankfurt nach Berlin gezogen und dort im <a href="https://fhochdrei.org/martin-parr-early-works/"><em>Freiraum für Fotografie</em></a> zu sehen.</p></li><li><p><strong>13. bis 16. November:</strong> <a href="https://www.parisphoto.com/en-gb.html"><em>Paris Photo</em></a> im Grand Palais</p></li><li><p><strong>ab 17. November:</strong> Fabian Schreyer “155.765 Schritte – Straßenfotografie aus Istanbul”, Café Anna, Augsburg (Vernissage ist am 17. November um 19 Uhr)</p></li><li><p><strong>bis 11. Januar:</strong> Ausstellung zum Oskar-Barnack-Award, <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/loba-2025"><em>Leica-Welt Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/index.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. Januar:</strong> Helga Paris “für uns” im <a href="https://berlin.fotografiska.com/de/exhibitions/helga-paris"><em>Fotografiska Berlin</em></a></p></li><li><p><strong>bis 29. Januar:</strong> Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/tata_hei"><strong>tata_hei</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DODTA53DFHz"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21AYXK%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DODTA53DFHz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c7e13540c628dd566dabf081a8dadb77" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/tata_hei">@tata_hei</a></p><p>Das hier mit den Ballons hat Tanja bei meinem Workshop Ende August gemacht und ich find’s richtig gut!</p><p><a href="https://instagram.com/vnmeera"><strong>vnmeera</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DN8iv6LDOZc"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%218OiN%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DN8iv6LDOZc.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c3b780fd749928c7cba67039222cae57" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/vnmeera">@vnmeera</a></p><p><a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto"><strong>joschkostreetphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DQR39OqCNbv"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21_XZX%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DQR39OqCNbv.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=56e90a37b6b5342d0fd3564c1c491391" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto">@joschkostreetphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/gudivaa"><strong>gudivaa</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DOlfJCAjVl8"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21cYqz%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DOlfJCAjVl8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a05d812763d5bd2687fdb46ad3a546ea" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/gudivaa">@gudivaa</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21vK57%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F41c9b41a-cb41-4871-bc92-5dcb3724f803_2048x1363.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=e382c4e93aa3bef3fa0dca6e020b7928" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:58:53 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #25: Fotos kann man immer machen (auch bei Regen)]]></title>
      <description><![CDATA[Ächz, warum geht gerade alles so schnell? Gerade war doch erst Meet & Street, nun ist das auch schon wieder einen Monat her. Schön war’s, verregnet war’s, und am Ende…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ächz, warum geht gerade alles so schnell? Gerade war doch erst Meet &amp; Street, nun ist das auch schon wieder einen Monat her. Schön war’s, verregnet war’s, und am Ende gab es vor allem reichlich Gelegenheit, den Blitz auszupacken. Das ist jedenfalls meine Methode, mir ein Wetter schönzureden, bei dem ich eigentlich komplett keine Lust habe. Ich will goldene Sonne, ich will tiefe Schatten, aber oft genug paßt das leider gar nicht zu den Zeiten und Gelegenheiten, zu denen ich mal ein paar Stunden abknapsen kann. Oder in Dresden bin.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21O7Cn%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Ffcc7367f-5dab-4298-8dcb-2764c917a15a_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8e3bbc0e43bcac65b4515044b052afa5" alt=""/><p>Weil aber alles so nett und gut organisiert war vom <a href="https://www.streetcollective-dresden.de/"><em>Dresdner Kollektiv</em></a> und wir eine gemütliche große Halle hatten, war es dann aber auch egal. Ich spazierte in der Altstadt rum, hatte meinen Spaß auch so, traf dann auf ein Grüppchen, das mit <a href="https://siegfried-hansen.de/"><em>Siegfried Hansen</em></a> unterwegs war, und dann hatten wir unseren Spaß nochmal gemeinsam.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21HECn%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fbd8b1d92-2679-4193-91d2-ac89b5c5b5d1_1365x2048.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3ca371157b1d41c0c8b7404cc79f0334" alt=""/><p>Es wurde dann alles nicht besser. Ich habe Urlaubsvertretungen geschoben und für meinen eigenen Urlaub vorgearbeitet, und eigentlich warte ich nur darauf, daß die Ferien endlich rum sind und ich meine Ruhe haben kann, weil die Leute mit Kindern alle wieder da sind. Zwischendurch war ich noch in Oberhessen in einem winzigen Dorf zum Schreiben, aber auch da war ich wild entschlossen, die Kamera mitzunehmen. Street im Dorf, wo es drei Straßen gibt und 300 Feldwege, na hurra.</p><p>Zum Glück gab es für mich Wildentschlossene einen Wildpark und es hat mal einen Tag nicht geregnet, also hin. Und wenn im Dorf keine Leute rumlaufen, dann nimmt man eben Ziegen und zahmes Muffelwild.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21VKqv%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Ff580a870-ad01-4c13-9c7b-af2644e610c9_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=837117dbe56125acdf751954f3061df2" alt=""/><p>Ja, manchmal kann man sich seine Protagonisten halt nicht aussuchen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21QwgS%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F586bc99e-f289-4fd2-87c6-32f11a668bfe_1365x2048.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=78f81baced1fff6d7382d9d87e3035df" alt=""/><p>Sehr oft höre ich, man soll die Kamera auch im Alltag immer dabei haben. Aber irgendwie funktioniert das für mich überhaupt nicht. Im Alltag bin ich mit Alltagsdingen beschäftigt, mit Einkaufen, dann hab ich alle Hände voll, oder mit Arbeit, dann hab ich den Kopf voll. Oder ich habe Termine und muß wo hin. Keine Ahnung, wie andere Leute durch den Alltag schlingern, ich bin immer abgelenkt, und fotografieren will ich nicht nebenher irgendwie multitasken. Das mach ich ganz gerne mit ganzer Aufmerksamkeit, denn ich mach es ja auch gern. Aber vielleicht gelingt es Euch ja, dann beneide ich Euch darum.</p><p>Kurz: Es war eine anstrengende, fotografisch dürftige Zeit, aber ich habe mich redlich bemüht. Es wird auch wieder besser.</p><h3><strong>In eigener Sache:</strong></h3><p>Für meinen Museumsuferfest-Workshop am 30./31. August ist ein Platz freigeworden. <a href="https://photo.andrea-diener.de/168-2/"><em>Hier steht mehr dazu.</em></a> Wer mag, <a href="https://photo.andrea-diener.de/contact/"><em>schreibt mich gern an</em></a>!</p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Bei arte gibt es gleich zwei Dokumentationen in der Mediathek, die ich empfehle: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/118177-000-A/lucia-moholy-die-bauhaus-fotografin/"><em>Diese hier</em></a> über die Bauhaus-Fotografin Lucia Moholy und <a href="https://www.arte.tv/de/videos/117756-000-A/den-menschen-im-fokus-die-kriegsfotografin-anja-niedringhaus/"><em>diese hier </em></a>über die Kriegsfotografin Anja Niedringhaus.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>14. August bis 14. September:</strong> Gruppenausstellung Street Photography von Christian Al-Mosawi, Isabelle M. Coordes, Maurice Kaufmann, Markus Luigs, Meera Nerurkar, Ardelle Schneider , Thomas Schoger, Ludovic Schuld und Anemone Träger, <a href="https://bilkerbunker.de/ausstellungen/street-photography"><em>Bilker Bunker, Düsseldorf</em></a></p></li><li><p><strong>bis 24. August:</strong> “In your face”, Fotografien von Oliver Parviz-Engel, Camera Obscura <a href="https://www.camera-obscura-muelheim.de/museum/wechselausstellungen"><em>in Mülheim an der Ruhr</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. September: </strong>WATCH WATCH WATCH – Wer HCB in Hamburg verpasst hat, hat nun noch einmal Gelegenheit <a href="https://www.fotoarsenalwien.at/de/ausstellung/henri-cartier-bresson"><em>im Fotoarsenal, Wien.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. September:</strong> Joel Meyerowitz – Die Freude am Sehen. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/joel-meyerowitz"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 16. August:</strong> Werner Bischof – Zwischen Farbe und Schwarzweiß, <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/werner-bischof-zwischen-farbe-und-schwarzweiss"><em>Leica Galerie Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women</p><p>Photographers from the 1950s to Now”, <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.675.i-m-so-happy-you-are-here-japanese-women-photographers-from-the-1950s-to-now/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>12./13. September:</strong> Street-Foto-Festival <a href="https://www.gothenburgstreetphotofestival.com/en/"><em>in Göteborg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 14. September:</strong> Jupp Darchinger – Das Auge der Republik. <a href="https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/jupp_darchinger__das_auge_der_republik/jupp_darchinger__das_auge_der_republik_1.html"><em>Landesmuseum Bonn</em></a></p></li><li><p><strong>20. bis 21. September:</strong> das Street-Foto-Festival <a href="https://www.pspifestival.it/"><em>in Pisa</em></a></p></li><li><p><strong>26. bis 28. September:</strong> Zum ersten Mal das Street-Foto-Festival <a href="https://www.lisbonstreet.photo/"><em>in Lissabon</em></a></p></li><li><p><strong>26. bis 28. September:</strong> Total passend zeitgleich das Street-Foto-Festival <a href="https://www.romephotolab.it/"><em>in Rom</em></a></p></li><li><p><strong>bis 28. September:</strong> “New York Speaks”, Nina Welch-Kling, <a href="https://www.ninaklingphotography.com/vhsstuttgart"><em>vhs-Fotogalerie Stuttgart</em></a></p></li><li><p><strong>bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p>am <strong>5. September</strong> eröffnet “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/de/ausstellen/vorschau.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a> und am <strong>27. September</strong> in Berlin die Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/marcoonstreet"><strong>marcoonstreet</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DMcRQenI927"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21dB-I%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DMcRQenI927.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=eb573427dcb4b5e2cee6d195fc4dec35" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/marcoonstreet">@marcoonstreet</a></p><p><a href="https://instagram.com/samuel.ioannidis"><strong>samuel.ioannidis</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DJhVzkwKvod"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21xmzX%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DJhVzkwKvod.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=13d9f5420032ded31357d7972b9385d5" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/samuel.ioannidis">@samuel.ioannidis</a></p><p>(Dieses schöne Bild von Samu hab ich beim Meet&amp;Street als Print gekauft!)</p><p><a href="https://instagram.com/dresden_streets"><strong>dresden_streets</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C-5AvNlozB_"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21QA0T%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C-5AvNlozB_.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e433c98b392e151b3b8786a98c7829f7" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/dresden_streets">@dresden_streets</a></p><p>(Und dieses sehr gute Melonenbild von Tobi auch.)</p><p><a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto"><strong>joschkostreetphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DNLH5jRIN_F"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ZA-S%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DNLH5jRIN_F.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=687e8c51b021e3155cd7f9d68942a68c" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto">@joschkostreetphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/eigen.seherin"><strong>eigen.seherin</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DM-Lx8mtjHA"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21LDz8%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DM-Lx8mtjHA.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=90aa5df659d5e2526d9c051d88f03c84" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/eigen.seherin">@eigen.seherin</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:57:28 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #24: Struktur im Gewimmel auf dem Hessentag]]></title>
      <description><![CDATA[Unsere Kollektiv-Ausstellung ging nun zu Ende. Das ist ein bißchen bittersweet, weil man sich schon daran gewöhnen kann, daß es in der Innenstadt einen Raum gibt, in dem…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #24: Struktur im Gewimmel – ich schiebe mich über den Hessentag</h1><p>Unsere <a href="https://collateraleyes.com/event/ausstellung-collateral-views/">Kollektiv-Ausstellung</a> ging nun zu Ende. Das ist ein bißchen bittersweet, weil man sich schon daran gewöhnen kann, daß es in der Innenstadt einen Raum gibt, in dem man Leuten seine Bilder zeigen kann. Und auch noch in einer Lage mit viel gutem Kaffee und gutem Eis drumherum, und sehr guter Pizza, die wir uns nach dem Abhängen (der Bilder! wir haben schon auch dort abgehangen, aber nicht beim Abbau) noch gönnten.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21_ql7%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F4ae3677e-034e-43c3-9e88-c13c1f03f9c6_3024x2038.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6c6faeb0c70a38c5e4043b59edf91d0f" alt=""/><p>Andererseits ist es auch gut, endlich wieder mehr Zeit zu haben, um Fotos zu machen. Zu Fronleichnam habe ich den freien Tag genutzt und bin zum jährlichen Hessentag gefahren, der in diesem Jahr in Bad Vilbel stattfand. Von Frankfurt aus ist das nur ein Katzensprung mit der S-Bahn. Ich war noch nie beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hessentag"><em>Hessentag</em></a>, aber ich habe schon geahnt, daß einiges los sein könnte, zumal an einem Feiertag. Ich überspringe mal den Teil, wo ich einem Freund in die Arme lief und wir sehr sehr lang für Bier und Bratwurst anstanden, und den Teil, wo ich vor lauter Stau leider nicht zu den Bundeswehrpanzern vorgedrungen bin, weil das sicher auch äh interessante Bilder geworden wären. Ich habe dann mit dem Minigolfplatz des Hessischen Rundfunks Vorlieb genommen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21_XQY%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Faf7e0cfb-8bef-40f8-b8e4-1ad169ff4339_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=56143aab52da53a73cd35ba5e94b8ed0" alt=""/><p>Es ist bei so richtig großem Gewimmel gar nicht einfach, halbwegs übersichtliche Bilder zu machen, die aus mehr als aus Chaos bestehen. Was hilft, ist ein halbwegs strukturierter Hintergrund mit Formen oder auch Farben, die das Chaos ein bißchen vorsortieren. Ich gehöre ja eher zu den Anglern als zu den Jägern, also zu denen, die sich irgendwo positionieren und dann abwarten. Es ist aber bei so einem Platz schon nicht ganz einfach, die richtige Ecke zu finden, wo man fruchtbar lauern kann, und dann müssen ja auch noch die richtigen Personen vorbeikommen. So ganz zufrieden war ich am Ende mit nichts, aber so ist das eben manchmal. Dann kann man da ewig stehen und die hundertprozentig passende Konstellation aus Leuten stellt sich nicht ein. Man müßte halt wiederkommen, aber Hessentag ist nur einmal im Jahr und die ganze Minigolf-Pracht ist schon wieder abgebaut.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%214pnb%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F3996c95d-df83-4c4e-b7a3-c5d333e0b3da_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=25ff2ea0e4ac8c83477f007517fe8120" alt=""/><p>Ich bin dann zu einer Skatebahn weitergezogen. Die war geschwungen und aus Beton und bot einen sehr guten Hintergrund mit ordentlich Struktur.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21V8c4%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F7c3d97df-7269-4788-a564-bae2624a5713_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1723933697db0ba1e912b56c356f55ce" alt=""/><p>Was an der Skatebahn super war: Man schaut von oben hinein. Ein Blick von oben ist immer gut, man hat große Personen im Vordergrund und sehr kleine im Hintergrund und sie überschneiden sich nicht allzusehr. Damit läßt sich schön was zusammenlayern. Im Vordergrund macht jemand das Bild gesund, nach hinten stuft es weg. Ich stand da ziemlich lange und habe eine Menge Fotos gemacht. Meist sehe ich beim Bearbeiten dann auf den ersten Blick, ob die Anordnung gelungen ist oder nicht. Entweder verteilt sich alles hübsch ohne Überschneidungen, oder es ist einfach Salat.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%214Lf6%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F7146fb49-5928-49f1-aa08-e62b62629edf_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=db59b5f0a01d7f840fa094f3996a6665" alt=""/><p>Eine andere, ähnlich gute Stelle war das Kneipp-Becken. Auch hier: Blick von oben, geschwungene Grundlinien durch Wasserbecken und Geländer, dazu eine Menge Leute. Man macht dann halt fuffzig Bilder, auf denen nur Mist ist, und eins paßt dann und zwei weitere so beinah. Solche Strukturen im Hintergrund sind immer Gold wert, und Stufen im Vordergrund auch, weil sie dafür sorgen, daß jemand einem richtig nahe kommt und fast ins Bild kriecht, und andere hinten weit weg sind und klein. Das bildet per se schon einmal einen interessanteren Kontrast, als wenn alle auf einer Linie stehen und gleich groß sind.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OiLC%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F950cc81c-c946-4fa6-9d04-09e60019db99_2048x1366.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=52bd084fe40dac4ad99f275d5863d26f" alt=""/><p>Ja gut, man kann natürlich auch auf einer Linie stehen, wie dieser Herr, der gerade mit der Betrunkenheits-Simulationsbrille Geschicklichkeitsaufgaben löst. Der Parcours war in so schön knalligen Farben gehalten, daß ich sofott getriggert war. Zum Glück war dort ordentlich Andrang, und ich konnte bei mehreren Leuten üben, wo die langlaufen, wann die sich bücken, wo die vermutlich dabei hocken werden. Ich hab mich also schön hinter das Schild mit dem dynamischen Läufer positioniert und hab die Leute auf mich zutorkeln lassen.</p><p>Bei allen Stationen hab ich mich nicht gar sonderlich weit bewegt. Ich bin ein, zweimal um die Sache herum, habe die beste Position gesucht – und dann kam es nur noch auf die Leute an und ihre ihre gleichmäßige Verteilung im Bild bzw. ihre Körperhaltung.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21PPLN%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F4f9550a3-b696-48f7-8ea2-f57af180694b_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d8179a7b7514bd032667a5b8fed0c26f" alt=""/><p>Eigentlich wollte ich ja Trachtengruppen fotografieren, aber denen war zu heiß, die saßen nur lethargisch im Schatten herum. Aber andere Tanzgruppen gab es.</p><p>Fazit: Hessentag ist top, 10/10, nächstes Jahr Fulda, count me in.</p><h3><strong>In eigener Sache:</strong></h3><p>Für meinen Museumsuferfest-Workshop am 30./31. August ist ein Platz freigeworden. <a href="https://photo.andrea-diener.de/168-2/"><em>Hier steht mehr dazu.</em></a> Wer mag, <a href="https://photo.andrea-diener.de/contact/"><em>schreibt mich gern an</em></a>!</p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Mehr Chaos aufs Bild:</strong> “Stop Shooting Clean Photos!” <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VdLiYDMgDes"><em>auf Youtube</em></a>.</p></li><li><p><strong>Sehr schöner Podcast:</strong> <a href="https://www.instagram.com/talkingframes_podcast?igsh=MWRlb2RnZTNlaW1heg=="><em>“Talking Frames”</em></a> mit Nina Welch-Kling, im Podcatcher Ihres Vertrauens</p></li><li><p><strong>Schon wieder eine neue App?</strong> Ja, aber <a href="https://www.instagram.com/p/DLh6wT9M-zJ/">Irys ist von Alan Schaller</a>, den man kennen könnte, und Eleonore Simon, die man kennen könnte. Man kann sich nun auf eine Warteliste schreiben.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 24. August:</strong> “In your face”, Fotografien von Oliver Parviz-Engel, Camera Obscura <a href="https://www.camera-obscura-muelheim.de/museum/wechselausstellungen"><em>in Mülheim an der Ruhr</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. September: </strong>WATCH WATCH WATCH – Wer HCB in Hamburg verpasst hat, hat nun noch einmal Gelegenheit <a href="https://www.fotoarsenalwien.at/de/ausstellung/henri-cartier-bresson"><em>im Fotoarsenal, Wien.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. September:</strong> Joel Meyerowitz – Die Freude am Sehen. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/joel-meyerowitz"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>12. Juli:</strong> Meet &amp; Street <a href="https://www.instagram.com/p/DHiF-81IC9T/"><em>in Dresden</em></a>! (Am 11. gibt es ab 16 Uhr ein Warm-up im Hechtgarten.)</p></li><li><p><strong>bis 16. August:</strong> Werner Bischof – Zwischen Farbe und Schwarzweiß, <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/werner-bischof-zwischen-farbe-und-schwarzweiss"><em>Leica Galerie Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women</p><p>Photographers from the 1950s to Now”, <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.675.i-m-so-happy-you-are-here-japanese-women-photographers-from-the-1950s-to-now/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>12./13. September:</strong> Street-Foto-Festival <a href="https://www.gothenburgstreetphotofestival.com/en/"><em>in Göteborg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 14. September:</strong> Jupp Darchinger – Das Auge der Republik. <a href="https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/jupp_darchinger__das_auge_der_republik/jupp_darchinger__das_auge_der_republik_1.html"><em>Landesmuseum Bonn</em></a></p></li><li><p><strong>20. bis 21. September:</strong> das Street-Foto-Festival <a href="https://www.pspifestival.it/"><em>in Pisa</em></a></p></li><li><p><strong>26. bis 28. September:</strong> Zum ersten Mal das Street-Foto-Festival <a href="https://www.lisbonstreet.photo/"><em>in Lissabon</em></a></p></li><li><p><strong>26. bis 28. September:</strong> Total passend zeitgleich das Street-Foto-Festival <a href="https://www.romephotolab.it/"><em>in Rom</em></a></p></li><li><p><strong>bis 28. September:</strong> “New York Speaks”, Nina Welch-Kling, <a href="https://www.ninaklingphotography.com/vhsstuttgart"><em>vhs-Fotogalerie Stuttgart</em></a></p></li><li><p><strong>bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p>vll. schonmal vormerken: am <strong>5. September</strong> eröffnet “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/de/ausstellen/vorschau.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a> und am <strong>27. September</strong> in Berlin die Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto"><strong>joschkostreetphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DLc7NbDIR9w"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Hwj0%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DLc7NbDIR9w.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=530fca705c7d7e1ef1612105d976c6cd" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/joschkostreetphoto">@joschkostreetphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/0_daniel_kashi_0"><strong>0_daniel_kashi_0</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DJIG2waNwU2"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21tBMg%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DJIG2waNwU2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=374b7b28b2520f9f1ccc7b1d888d71bc" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/0_daniel_kashi_0">@0_daniel_kashi_0</a></p><p><a href="https://instagram.com/anufee"><strong>anufee</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DK_bTImIGvD"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Nb0v%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DK_bTImIGvD.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=29f024068d180a9977943b416d54a868" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/anufee">@anufee</a></p><p><a href="https://instagram.com/fabian_schreyer_street"><strong>fabian_schreyer_street</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DLQUyOeIfcZ"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%212fuA%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DLQUyOeIfcZ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e1b9ce93a7b924337e72a27cf3c7dc45" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/fabian_schreyer_street">@fabian_schreyer_street</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:56:03 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #23: K-special II Busan]]></title>
      <description><![CDATA[Von den vollautomatischen Restaurant-Reservierungsautomaten und Gepäckaufbewahrungsautomaten habe ich in Teil 1 schon berichtet, in Busan erwartete uns ein…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Von den vollautomatischen Restaurant-Reservierungsautomaten und Gepäckaufbewahrungsautomaten <a href="https://streetletter.substack.com/p/streetletter-22"><em>habe ich in Teil 1 schon berichtet</em></a>, in Busan erwartete uns ein vollautomatisches Hotel. Immerhin, es funktionierte alles, und es war zentral. Unser Zimmer war hoch oben, und wir hatten einen phantastischen Ausblick über den Talkessel. Busan ist aber nicht nur von Hügeln umgeben, sondern auf der anderen Seite auch von Meer. Und weil wir den halben Tag bis auf eine kurze Pipipause im Bus gesessen und nicht wenig Hunger hatten, fuhren wir zum Strand. Der ist in Busan zum Glück nie wirklich weit.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21IxfY%21%2Cw_2400%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fdb6c9354-f830-4f26-b6d2-74ec111fad35_10364x3386.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d20ebdaa8eb516d6daafbeac0c2ff512" alt=""/><p>Am <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gwangalli_Beach"><em>Gwangalli Beach</em></a> war ganz schön was los. Und alles leuchtete, immer noch wegen Buddhas Geburtstag. Meine Freunde überließen mich meiner Kamera und gingen spazieren. Ich hingegen hatte zu tun. Denn es gab im Vordergrund Kiefern, deren Äste gestützt wurden, es gab Schaukeln und Sonnenschirme und im Hintergrund eine Brücke, dazu gab es prächtigen Sonnenuntergang mit violettem Himmel und wie gesagt diverse Leuchtkörper. Dazu viele Menschen. Ach, und im Hintergrund links gab es Hochhäuser. Daraus sollte sich doch irgendwie das ein oder andere Bild zusammenbauen lassen. Ich also ans Werk.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21s1IG%21%2Cw_2400%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F186ad707-a464-4cb5-8371-d2932773740c_10350x3386.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2b1073474b2a224f210e8698fdc8c55b" alt=""/><p>Ich hatte wirklich richtig viel Spaß am Strand und hätte hier locker Tage verbringen können. Es war auch der schönste Strand mit der besten Stimmung. An anderen Stränden drängen sich die Malls oder sie sind einfach öde. Hier spielen abends Bands, zumindest so lange, bis sie wegen Ruhestörung verjagt werden, was ich etwas schade fand.</p><p>Am Hügel liegt auch das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gamcheon_Culture_Village"><em>Gamchaeon Culture Village</em></a>. Im Koreakrieg hätte Nordkorea einmal fast das gesamte Land eingenommen, bis auf die Gegend ganz im Süden. Entsprechend floh halb Korea dorthin, und rund um Busan entstanden viele ärmliche Siedlungen, unter anderem in Gamchaeon. Bis 2009 war das so, dann beschloss das Ministerium für Kultur und Tourismus, die Sache anzugehen. Der einstige Slum wurde zu einem Künstlerdorf umgewandelt, heute ist er ein bißchen eine Tourifalle. Wenn man mit dem Bus ankommt, scheint alles fürchterlich voll. Aber abseits der drei Trampelpfade hat man das Dorf dann ja wieder mal für sich allein, wie es halt immer so ist.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21rP3H%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F3fab09b4-937d-41e8-ab5c-84c7aff75347_1365x2047.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ce9a975e1192f591073014960d85d043" alt=""/><p></p><p>Einen Tagesausflug wert ist die alte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gyeongju"><em>Königstadt Gyeongju</em></a>. Man kommt von Busan ratzfatz mit dem Zug hin, der schon wieder wahnsinnig günstig ist. Als Korea noch Silla hieß, hieß Gyeongju noch Seorabol und war die Hauptstadt, das war so etwa von 1. bis zum 9. Jahrhundert. Es gibt hier viele merkwürdige Hügel, auf denen man herumwandern kann und wo man orientalische Turteltauben trifft. Also die Vögel jetzt, ich interessiere mich ja für Vögel. Die Hügel sind aber eigentlich Grabhügel der gesamten Aristokratie des alten Silla.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%212jXT%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F87778073-9f6a-4960-8030-6743123a0235_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a6eed6e8836d5d73b4c891af4ab882d8" alt=""/><p>Außerdem gibt es das älteste Observatorium Ostasiens, die Ausgrabung eines Palastes, die Rekonstruktion einer alten Brücke, diverse Tempelchen und Gärtchen und ein wirklich hübsches Dorf. Das ganze Ensemble ist natürlich auch Weltkulturerbe. Es ist ganz schön was los dort, weil Gyeongju auch ein beliebtes Ausflugsziel ist, dementsprechend sind alle Wiesen voller Familien. Heute ist es windig, deshalb lassen alle Drachen steigen. Als es zuzieht, packen alle hektisch ihre Picknickdecken zusammen, denn es soll noch regnen. Wir brechen auch auf, und kurz bevor das Unwetter losbricht, retten wir uns in ein Pony-Café (ja, da gibt es echte Ponys. Also draußen, vor dem Café).</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21p2UY%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fdfc0d75f-3759-4537-a678-920f96d2721d_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f366111f3f7b7e085016de57817fd957" alt=""/><p>Zurück nehmen wir aber wirklich den TRAIN TO BUSAN (Insiderwitz, bitte googeln) und weil wir naß und durchgefroren sind, ist es heute Zeit für eine weitere koreanische Spezialität: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Samgye-tang"><em>Ginsenghühnchen</em></a>. Das ist eine sehr gesund schmeckende Hühnersuppe. Meine Freundin bekommt leider trotzdem einen Schnupfen.</p><p>Deshalb gibt es am nächsten Tag Schonprogramm. Wir fahren auf eine Insel im Süden, wo ein Touri-Bimmelbähnchen durch die Natur tuckert. Zurück geht es mit der Seilbahn.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%215O2y%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F36e6f37f-8c21-41f6-aa11-edb7d41846cc_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6ee28eb281b47893afd955ae7a6bf42c" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Wvuj%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F69612856-3ef1-438d-9336-7e5b3fc9ec20_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9aedb84f412a2966508a7a8cdea6d54c" alt=""/><p>Und das war auch schon mein letzter Tag. Am Morgen breche ich mit dem Bus auf nach Incheon, einer Vorstadt von Seoul, dort ist der Flughafen ganz in der Nähe. Incheon ist als alte Hafenstadt dann noch einmal erstaunlich interessant, denn hier befand sich die Kolonialverwaltung der Japaner, als sie die Insel annektiert hatten, auch eine chinesische Niederlassung gab es. Die Japaner haben lauter Banken gebaut, die alle aussehen, als stünden sie in Niedersachsen. Wer einen letzten Abend in Korea zu vertrödeln hat, kann das gut in Incheon tun.</p><p>Korea ist, so viel kann ich sagen, ein angenehmes Reiseland. Man kommt mit Englisch erstaunlich weit, wenn man sonst Japan gewohnt ist, wo man mit Englisch exakt nirgends hinkommt. Das Essen ist phantastisch, die Leute sind weitgehend entspannt, der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut, wenn man das System einmal raushat. So ziemlich überall findet man einen guten Kaffee. Aber das sind nur meine Prioritäten, ihr habt vielleicht andere.</p><p>10/10, would buy again.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21-L0Z%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fdb7fc1d6-e1ab-496c-b129-00f97f506231_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=49e0762867b68f96b05a86f3667e94eb" alt=""/><p></p><p>Der StreetLetter ist kostenlos. Hier kann man ihn abonnieren:</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Wie sehr nerven POV-Videos? </strong>Wie Sau, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mfPIaw3kAU0"><em>sagt sinngemäß Tim Huynh</em></a> in einem Youtube-Beitrag. Es gehe nur noch um die Darstellung als Fotograf, kaum noch ums Bild und schon gar nicht darum, gute Bilder zu machen. Es gehe mehr <a href="https://wowwy10.substack.com/p/street-aesthetic-is-not-street-photography"><em>um eine “Urbancore-Ästhetik”, findet Dani C</em></a> in ihrem Substack-Newsletter. Und am Ende <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yt0m3y1vzqA"><em>reden Samuel und Tim in ihrer Streetlife-Show</em></a> (ab ca 1 Std.) auch nochmal darüber. Klar, jeder kennt den ein oder anderen Kandidaten, der mehr mit seiner Kamera posiert und jeden halben Klick filmt, anstatt sich mal zu entspannen, in den Flow zu kommen und geile Bilder zu machen. Klar, ist ne Pest. Weiß nicht, wie sehr man das an POV-Videos festmachen muß und daran, daß ein Magier seine Tricks nicht verrät, wie Tim meint. POV-Videos sind mir ehrlich gesagt egal, ich halte das Gehampel nicht gut aus, aber Tricks kann man mir sehr gerne verraten. Zum Beispiel, indem man mir den Ausschuß zeigt, der zum guten Bild hingeführt hat, was viele in Workshops ja tun und wovon ich schon viel gelernt habe.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 21. Juni: </strong>Pia Parolin, Spot on Promenade Moments, <a href="https://www.kunstverein-schallstadt.de/"><em>Kunstverein Schallstadt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. Juni: </strong>Collateral Eyes stellen aus, <a href="https://www.netter-gallery.info/"><em>Architekten Gallery Netter</em></a> (siehe auch <a href="https://collateraleyes.com/event/ausstellung-collateral-views/">Begleitprogramm</a>)</p></li><li><p><strong>28. Juni bis 21. September: </strong>WATCH WATCH WATCH – Wer HCB in Hamburg verpasst hat, hat nun noch einmal Gelegenheit <a href="https://www.fotoarsenalwien.at/de/ausstellung/henri-cartier-bresson"><em>im Fotoarsenal, Wien.</em></a></p></li><li><p><strong>29. Juni bis 21. September:</strong> Joel Meyerowitz – Die Freude am Sehen. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/joel-meyerowitz"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>12. Juli:</strong> Meet &amp; Street <a href="https://www.instagram.com/p/DHiF-81IC9T/"><em>in Dresden</em></a>! (Am 11. gibt es ab 16 Uhr ein Warm-up im Hechtgarten.)</p></li><li><p><strong>bis 16. August:</strong> Werner Bischof – Zwischen Farbe und Schwarzweiß, <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/werner-bischof-zwischen-farbe-und-schwarzweiss"><em>Leica Galerie Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women</p><p>Photographers from the 1950s to Now”, <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.675.i-m-so-happy-you-are-here-japanese-women-photographers-from-the-1950s-to-now/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 14. September:</strong> Jupp Darchinger – Das Auge der Republik. <a href="https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/jupp_darchinger__das_auge_der_republik/jupp_darchinger__das_auge_der_republik_1.html"><em>Landesmuseum Bonn</em></a></p></li><li><p><strong>bis 28. September:</strong> “New York Speaks”, Nina Welch-Kling, <a href="https://www.ninaklingphotography.com/vhsstuttgart"><em>vhs-Fotogalerie Stuttgart</em></a></p></li><li><p><strong>bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p>vll. schonmal vormerken: am <strong>5. September</strong> eröffnet “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im <a href="https://www.deutscheboersephotographyfoundation.org/de/ausstellen/vorschau.php"><em>The Cube der Deutschen Börse, Eschborn</em></a> und am <strong>27. September</strong> in Berlin die Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/close-enough"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/vnmeera"><strong>vnmeera</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DJzXHG_Mjl4"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21wPP4%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DJzXHG_Mjl4.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d96878edc95fd75707bbdf6569aeb883" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/vnmeera">@vnmeera</a></p><p><a href="https://instagram.com/tata_hei"><strong>tata_hei</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DKms0tmtwjh"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%216E-v%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DKms0tmtwjh.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8c12fe8298b2a6b770f854f254e3fe5e" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/tata_hei">@tata_hei</a></p><p><a href="https://instagram.com/reflexlens"><strong>reflexlens</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DKPeOAVoJXn"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21UuJM%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DKPeOAVoJXn.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a193b949c0fff366e59909a44dcf48a4" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/reflexlens">@reflexlens</a></p><p><a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf"><strong>heikefrielingsdorf</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DKRE1DQMVty"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%219GUo%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DKRE1DQMVty.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0e6560f20b5a801fa3197a800f884814" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf">@heikefrielingsdorf</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:53:42 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #22: K-special Seoul]]></title>
      <description><![CDATA[Es war so viel los im Mai, daß ich kaum dazu kam, Luft zu holen. Und eigentlich fing es ja schon Ostern an. Ostermontag nämlich habe ich mich in ein Flugzeug gesetzt und…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es war so viel los im Mai, daß ich kaum dazu kam, Luft zu holen. Und eigentlich fing es ja schon Ostern an. Ostermontag nämlich habe ich mich in ein Flugzeug gesetzt und bin mit zwei Freund*innen, die sich meinem Bedürfnis nach Unterwegsfotografie gegenüber sehr tolerant gezeigt haben, nach Korea geflogen. Die beiden blieben noch etwas länger, aber für mich waren die zwei Wochen genau richtig. Zwei Wochen lang kann ich jeden Tag fotografieren, ohne aussetzen zu müssen und dann womöglich ein schlechtes Gewissen zu haben. Nach zwei Wochen bin ich aber auch reif für eine Woche Strand, aber die gab’s nicht. Unsere Ausstellung mußte ja aufgebaut werden, aber darüber anderswo mehr.</p><p>Unsere erste Station in Korea war Seoul, und dort gab es schon sehr viel zu sehen. Zwar ist die Stadt stellenweise sehr, sehr modern (also halt normal modern, wenn man aus Frankfurt kommt), aber es sind auch etliche der kleinen, engen Altstadtviertel erhalten, in denen die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hanok"><em>Hanoks</em></a> stehen, die traditionellen Häuser. Außerdem gibt es in Seoul noch etliche alte Königspaläste. Man kommt als Besucher umsonst hinein, wenn man sich einen mehr oder weniger authentischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koreanische_Tracht"><em>Hanbok</em></a> leiht, ein traditionelles Gewand. Nein, mit Ideen wie kultureller Aneignung kommt man hier keine drei Zentimeter weit, Koreaner finden es urlustig, wenn sich Westler Hanboks leihen und damit durch die Palastgärten trippeln. Manche der Paläste sind angenehm leer, aber de Hauptpalast ist knackenvoll. Was auch bedeutet, daß man hier lauter buntgewandete Leute fotografieren kann, die sich gegenseitig fotografieren.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21hsZi%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F33bfa4c4-3400-49ae-a361-1aad54319b88_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=62161608f4e29605034e1f351965dd6f" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21v1KK%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2fd98328-7caa-4307-9b32-5eefb8a84970_7110x5078.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=75c1a07cc06f6df2ef6bd30c3cc5472d" alt=""/><p>Auch sonst ist Korea super, weil sehr abwechslungsreich, das Straßenbild ist angenehm bunt, überall ist was los, und es gibt in Seoul lauter Über- und Durchgänge. Nachts sitzt man gern auf der Straße an einem Streetfoodstand und ißt Frittiertes und trinkt Bier und Schnaps, weil die Ernährung tagsüber viel zu gesund ist, Fisch und Algen und so. Ähnlich wie in Japan verlaufen auch in Korea kreuz und quer die Stromleitungen über die Straße, daß es den deutschen Elektriker graust. Mich freut es immer, Bilder sehen sofort voller und irgendwie gestalteter aus.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%217ujw%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fce498aa5-9174-47e5-9d03-25ccecbc4363_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8654b3e60cd089054359a9ccce9f99c3" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21YKGx%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F3df036e9-d0c9-4a77-ab1b-e706c970983f_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a05f0bd37f6a3631fc167bc9fac18a48" alt=""/><p>Überhaupt haben wir wohl erschreckend viel gegessen, aber bei 15.000 Schritten pro Tag relativiert sich das schnell.</p><p>Öffentliche Verkehrsmittel sind recht einfach zu benutzen, wenn man mal verstanden hat, dass man für alles eine <a href="https://visitseoul.de/tmoney-card/"><em>T-Money-card</em></a> braucht, die man an jedem Kiosk aufladen kann, meist nur mit Bargeld. Sonst braucht man für nichts Bargeld. Leider ist die Automatisierung so weit fortgeschritten, daß man für Restaurant-Reservierungsautomaten oder Gepäckaufbewahrungsautomaten manchmal Apps oder koreanische Telefonnummern benötigt. Im <a href="https://ddp.or.kr/?menuno=346"><em>Dongdaemun Design Plaza</em></a> hat ein solcher Automat mal für sehr anstrengende zehn Minuten meine Tasche eingeschlossen und sie nicht wieder herausgegeben. Das Personal, das aussah wie eine sorgsam gecastete koreanische Boyband, war allerdings sehr hilfreich, und das Design Plaza ist architektonisch sehr fotogen. Die Tasche durfte ich dann auch mit in die Ausstellung nehmen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Wxx0%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fe3950455-3fa6-4ae8-a5e2-000040926367_11510x5078.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8eac535c474e6eb1a25063c9c967449c" alt=""/><p>Man kann auch mit dem Bus zur innerkoreanischen Grenze fahren. Es gibt richtige Tagestouren durch die “entmilitarisierte Zone” (DMZ genannt), aber wir haben es bei einer Seilbahnfahrt mit der Peace Gondola belassen, bei der eine etwas aufgekratzte Damenstimme die ganze Zeit erzählt, daß es <a href="https://www.tiktok.com/@superpetstar0/video/7119105472237702446"><em>yellow pufferfish</em></a> im Grenzfluss gebe. Wenn ich an Nordkorea denke, werde ich künftig immer auch an <em>yellow pufferfish</em> denken müssen. Ansonsten gibt es an der Grenze ein Museum, eine Markthalle, einen Freizeitpark, eine abgebrochene Brücke und sehr viele Denkmäler.</p><p>In der Gondel darf man übrigens nicht fotografieren, wie ein Schild sagt, allerdings weist die aufgekratzte Damenstimme nicht nur auf den <em>yellow pufferfish</em>, sondern auch auf gute <em>photo spots</em> hin. Und schließlich sind wir hier in Asien. Den Besuchern das Fotografieren zu verbieten ist fast, als verbiete man ihnen das Atmen. Ohne Selfie vor der militärisch bewehrten Grenzanlage war man schließlich gar nicht richtig da.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%212mXM%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F41ed2a9c-1612-4f39-b314-c8530a791161_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3e21b7dfbbcb3ccc538dd612597a164e" alt=""/><p>Ansonsten befinden wir uns Ende April nicht nur in der Zeit, in der überall die Azaleen blühen, sondern auch in den Wochen vor Buddhas Geburtstag. Das ist so ungefähr wie bei uns Advent, nur weniger Kerzen und mehr Lampions. Sehr viele Lampions. Und Laternenumzüge. Und mit sehr vielen Laternen geschmückte Tempel voller blühender Azaleen. Es ist fast ein bisschen Overkill.</p><p>Leider bringt das auch mit sich, daß in Japan und Korea sehr viele Leute unterwegs sind. Wir wollten eigentlich mit dem Zug nach Busan fahren, aber alles war ausgebucht. Wir haben uns dann für den Luxus-Premium-Bus entschieden. Der kostet etwa 30 Euro und ist wirklich Luxus-Premium. Ich habe in der Business Class schon schlechter gesessen. So gondelten wir also durch Korea, einmal vom oberen Ende ans untere, den dort, an der Südküste, liegt Busan.</p><p>Und das rechtfertigt einen eigenen Bericht, der sehr bald folgt.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Österreich hat ein Problem mit Straßenfotografie.</strong> Ich glaube zwar nicht, daß da rechtlich schon das letzte Wort gesprochen wurde, aber die jetzige Situation <a href="https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/3000000269388/datenschutz-das-ende-der-ikonischen-strassenfotografie"><em>ist natürlich absolut unschön</em></a>.</p></li><li><p><strong>Ein sehr schönes Gespräch </strong>mit Ute und Werner Mahler über ihren Werdegang, die Gründung der Agentur Ostkreuz und ihr thüringisches Dorf, <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/fotografen-ute-und-werner-mahler-jedes-dorf-ist-ein-universum-100.html"><em>hier im Deutschlandfunk</em></a>.</p><p></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 1. Juni:</strong> “Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica-Archiv”. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/die-magie-der-stra%C3%9Fe-meisterwerke-der-street-photography-aus-dem-leica-archiv"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. Juni:</strong> Oskar-Barnack-Award zu Gast in Mannheim, <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/leica-oskar-barnack-award/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen</em></a></p></li><li><p><strong>23. Mai bis ??</strong> (das Enddatum steht wirklich nirgends): “Voyage, Voyage”, Straßenfotografie aus New York und Palermo, <a href="https://a3kultur.de/termine/augsburg-innenstadt/voyage-voyage-strassenfotografie-aus-new-york-und-palermo/2025-04-08"><em>Kunsthalle UG, Augsburg</em></a></p></li><li><p><strong>7. &amp; 8. Juni:</strong> Blickwinkelmag Fotofest, <a href="https://www.instagram.com/p/DF8SEwuI9Ny/"><em>Köln Südstadt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 15. Juni: </strong>Robert Lebeck, “Hierzulande”. <a href="https://www.opelvillen.de/de/ausstellungen/robert-lebeck-hierzulande/"><em>Opel-Villen Rüsselsheim</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. Juni: </strong>Pia Parolin, Spot on Promenade Moments, <a href="https://www.kunstverein-schallstadt.de/"><em>Kunstverein Schallstadt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 21. Juni: </strong>Collateral Eyes stellen aus, <a href="https://www.netter-gallery.info/"><em>Architekten Gallery Netter</em></a> (siehe auch <a href="https://collateraleyes.com/event/ausstellung-collateral-views/">Begleitprogramm</a>)</p></li><li><p><strong>12. Juli:</strong> Meet &amp; Street <a href="https://www.instagram.com/p/DHiF-81IC9T/"><em>in Dresden</em></a>! (Am 11. gibt es ab 16 Uhr ein Warm-up im Hechtgarten.)</p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p><strong>bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women</p><p>Photographers from the 1950s to Now”, <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.675.i-m-so-happy-you-are-here-japanese-women-photographers-from-the-1950s-to-now/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 28. September:</strong> “New York Speaks”, Nina Welch-Kling, <a href="https://www.ninaklingphotography.com/vhsstuttgart"><em>vhs-Fotogalerie Stuttgart</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/the___momento"><strong>the___momento</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DIWdyPlhppp"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21xh7N%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DIWdyPlhppp.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d2e1eb9857a85d1f4da6e0f09d2bf274" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/the___momento">@the___momento</a></p><p><a href="https://instagram.com/vnmeera"><strong>vnmeera</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DIRbyWFCGC6"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21G1I5%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DIRbyWFCGC6.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5f3c524ad15b7258f04094bea594de92" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/vnmeera">@vnmeera</a></p><p><a href="https://instagram.com/guido_klumpe"><strong>guido_klumpe</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DIajAt6o5MJ"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21V0Ej%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DIajAt6o5MJ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b13fb7e7085d8b6d615a2c9017e237f2" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/guido_klumpe">@guido_klumpe</a></p><p><a href="https://instagram.com/lucas_baeuml"><strong>lucas_baeuml</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DIPB8PvszFj"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21g8pk%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DIPB8PvszFj.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2879a303ff9b9664977983dc543401ec" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/lucas_baeuml">@lucas_baeuml</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:52:38 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Street Letter #21: Ausstellungsvorbereitungen.Wir kämpfen mit…]]></title>
      <description><![CDATA[Noch kein einziges Bild unserer Collateral-Eyes-Ausstellung hängt an der Wand, dabei haben wir schon viele Stunden Arbeit hineingesteckt. Aber wir haben ziemlich viel…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Street Letter #21: Ausstellungsvorbereitungen.Wir kämpfen mit Packpapier und Heizungen. Und laden Euch ein!</h1><p>Noch kein einziges Bild unserer <a href="https://collateraleyes.com/"><em>Collateral-Eyes</em></a>-Ausstellung hängt an der Wand, dabei haben wir schon viele Stunden Arbeit hineingesteckt. Aber wir haben ziemlich viel dabei gelernt. Ich nehm Euch mal mit durch die Vorbereitungen und unsere “Learnings”, wie man Erkenntnisse in modernen Arbeitskontexten heutzutage bezeichnet.</p><p>Im Winter haben wir uns bei mir getroffen, jeder hatte Prints dabei, es gab warme Suppe (Borschtsch-Rezept gibts auf Anfrage), dann haben wir alle unsere ausgedruckten Bilder auf einem großen Tisch ausgebreitet. Wer etwas in der echten Welt veranstalten will, der kommt mit virtueller Planung nur ein Stück weit, aber nicht ganz ans Ziel. Das haben wir immer wieder im Verlauf dieses Prozesses gemerkt.</p><p>Die Richtung war damit ungefähr klar. Also was jeder aus welcher seiner Serien zeigt. Es war trotzdem sehr sinnvoll, danach nochmal eine ordentliche Ladung Bilder in ein Miro-Board zu werfen. <a href="https://miro.com/de/"><em>Miro</em></a> ist ein Programm bzw. eine App, mit der man Workspaces organisieren kann. Mit der kostenlosen Version kommt man dabei schon erstaunlich weit.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OZeo%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F49964751-f106-4ee6-9682-ca5706940011_1170x785.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5a6ff586b2e5439d7f784bcccf1f0b27" alt=""/><p><em>Dochdoch, wir kennen uns hier drauf noch aus!</em></p><p>Wir haben geschoben, Themenschwerpunkte gesucht, Gruppen gebildet, Bilder nebeneinander geschoben und wieder auseinander, wir haben Blöcke gebildet, Darlings gekillt und über Formate nachgedacht. Sehr lange auf die eigenen Bilder zu starren und immer neue Kombinationen zu bilden, und auch dabei zuzuschauen, wie die anderen immer neue Kombinationen aus den eigenen Bildern zusammenschieben, ist übrigens sehr lehrreich und spannend. Damit allein haben wir ein paar Abende verbracht.</p><p>Wir haben den Ausstellungsraum vermessen. <a href="https://collateraleyes.com/portfolio/lukas-merz/">Lukas</a> hat den Raum als 3D-Modell gebaut, mit Heizung, Lichtschaltern und Fenstern, und wir haben die Bilder darin aufgehängt. Drei oder vier <s>Zoom</s>Teams-Sitzungen später (ich habe echt den Überblick verloren – und dabei Scheißteams hassen gelernt mit der Kraft von tausend Sonnen) hing dann alles, immerhin virtuell, und wir dachten, das wäre jetzt geschafft. Haha. Man ist beim ersten Mal ja doch etwas naiv.</p><p>Von den Galeristen haben wir den Tipp bekommen, die Formate in Packpapier auszuschneiden und an die Wand zu hängen. <a href="https://collateraleyes.com/portfolio/stefan-lauterbach/"><em>Stefan</em></a> hat absurd viele Packpapierrechtecke ausgeschnitten, wir also mit Zollstock, Wasserwaage und Packpapierrechtecken in die Galerie, alles aufgehängt … naja.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21BOdp%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2e3bb395-5f81-4f04-98de-cf1d91569c34_4032x3024.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b024374cc86d45e8babac1e684d0cbe6" alt=""/><p><em>Irgendwann war nix mehr gerade, aber wir haben an dieser Stelle nur noch dem Prozeß vertraut. </em><a href="https://collateraleyes.com/portfolio/ivan-slunjski/"><em>Ivan</em></a><em> struggelt derweil mit der Heizung.</em></p><p>Eigentlich dachten wir, das wäre nur so ein Routinecheck. Aber dann standen wir draußen auf der Straße vor dem großen Fenster und haben reingeschaut. Daß, wer etwas in der echten Welt veranstalten will, mit virtueller Planung nur ein Stück weit kommt, aber nicht ganz ans Ziel, hat sich wieder einmal bestätigt. Und was virtuell ganz ordentlich aussah, sah an der echten Wand auch ordentlich aus – aber nicht auf die gute Art.</p><p>“Die vor Euch ausgestellt haben, die haben drei Tage gebraucht”, sagte der Galerist trocken.</p><p>Der Abend wurde dann noch etwas länger. Fast alles wurde umgeworfen. Jetzt sind wir zufrieden, aber es wartet noch ein ganzer Stapel Arbeit auf uns, und wir werden das in weiteren <s>Zoom</s>Teams-Treffen besprechen müssen. Immerhin sind die Bilder endgültig ausgewählt (glauben wir). Die müssen wir ja auch noch in die echte Welt überführen, sprich: drucken lassen.</p><p>Wenn alles gutgeht, öffnen wir am Abend des 9. Mai die Türen. Am 10. wollen wir gern noch einen Walk durch Frankfurt anbieten. Wer da nicht kann, bekommt aber auch zwischendrin oder zur Finissage nochmal die Gelegenheit, uns in Frankfurt zu besuchen. Details folgen an dieser Stelle, wenn wir mehr wissen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21wTB8%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F55aca620-ac0c-4449-adb6-17967285fa00_4032x3024.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=49b8438feb9abf573d2733634749589e" alt=""/><p></p><h3><strong>Werbeblock</strong></h3><p>Etwas mehr weiß ich immerhin in Sachen <strong>Workshop</strong>. Ich habe ja letztes Mal gefragt, ob jemand Lust auf einen Portfolio-Workshop in Frankfurt hat (weil ich finde, daß es sowas viel zu wenig gibt), und es kamen sehr nette Rückmeldungen. Einige sind schon verbindlich angemeldet (yay!), aber so zwei Plätzchen hätt ich noch. Wer also Lust auf ein intensives Streetfoto-Wochenende mit Theorie und Praxis in Frankfurt hat, bei dem der Spaß am Knipsen nicht zu kurz kommen soll, der meldet sich gern bei mir. Alle Details dazu findet ihr <a href="https://photo.andrea-diener.de/168-2/">auf meiner Homepage</a>.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ZwmF%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F263a1f26-a8cc-4ead-80a3-729cee6b7c88_1638x2048.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=67c2936afedfa62e629a8ee6be1a1ece" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Es gibt neue Podcasts!</strong> Zum einen hat die von mir empfohlene Plattform FotoApp einen eigenen Podcast, er heißt natürlich <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/foto-podcast/id1653272154"><em>Foto Podcast</em></a>. Und: bislang noch nicht wahrgenommen habe ich <a href="https://thepodcastcollaborative.com/view/podcast_discovery_database/entry/19686/"><em>“Talking Frames”</em></a>, darin geht es speziell um Streetphotography. In den bisherigen Episoden waren unter anderem Gustavo Minas, Betty Goh oder Julia Coddington zu Gast. Ich empfehle sehr!</p></li><li><p><strong>Die Kölner haben sich was ausgedacht, nämlich ein Buch: </strong>“Street Photography Mixtape” soll es heißen, und wer es haben möchte, <a href="https://www.startnext.com/mixtape?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAab8Pg2J3dS4wVVzARpH6gk5_nm3SvbEZ9vdtkHeuG_cdisvit0RYiNSJgU_aem_Gq1LLU5VHDV3jtrY6MB3Ow"><em>unterstützt noch schnell das Crowdfunding</em></a>. Wer lieber erst mehr darüber erfahren möchte, hört die <a href="https://www.unposed-podcast.de/podcast/episode/72d115c9/034-mixtape"><em>neueste Episode des Unposed-Podcast</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>30. März:</strong> NUE:KVA – Mitglieder des Fotoclubs aus der Partnerstadt Kavala sind zu Gast in Nürnberg, und es gibt eine gemeinsame Ausstellung mit dem Unposed-Kollektiv. Vernissage um 17 Uhr (Sommerzeit!) im <a href="https://www.nuernberg.de/internet/international/aktuell_93749.html"><em>Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2.</em></a></p></li><li><p><strong>12. April:</strong> 1. Streetfotowalk Freiburg, <a href="https://www.blackforeststreets.de/news/"><em>11 Uhr, Treffpunkt folgt</em></a></p></li><li><p><strong>18. bis 27. April: </strong>How much is the fish? <a href="https://www.instagram.com/p/DGpjfCzttG3"><em>Fischmarkt-Gruppenausstellung in der Kunstvilla Altona</em></a>, Vernissage ist am 17. April ab 18 Uhr.</p></li><li><p><strong>bis 20. April:</strong> Saul Leiter: An unfinished World. <a href="https://www.foam.org/events/saul-leiter"><em>Foam Fotografiemuseum Amsterdam.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>3. bis 13. April:</strong> Ausstellung des 24hour-Project, <a href="https://www.24hourproject.org/hamburg/"><em>TBD Hamburg</em></a><em>, </em>Ehrenbergstraße 25 (bis 3. März kann man sich noch bewerben!)</p></li><li><p><strong>bis 4. Mai:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>9./10. Mai bis 21. Juni:</strong> save the date! Collateral Eyes stellen aus (zu Vernissage und Finissage könnte sich ein Abstecher nach Frankfurt lohnen).</p></li><li><p><strong>7. &amp; 8. Juni:</strong> Blickwinkelmag Fotofest, <a href="https://www.instagram.com/p/DF8SEwuI9Ny/"><em>Köln Südstadt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. Juni:</strong> “Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica-Archiv”. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/die-magie-der-stra%C3%9Fe-meisterwerke-der-street-photography-aus-dem-leica-archiv"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 15. Juni: </strong>Robert Lebeck, “Hierzulande”. <a href="https://www.opelvillen.de/de/ausstellungen/robert-lebeck-hierzulande/"><em>Opel-Villen Rüsselsheim</em></a></p></li><li><p><strong>12. Juli:</strong> Meet &amp; Street <a href="https://www.instagram.com/p/DHiF-81IC9T/"><em>in Dresden</em></a>! (Am 11. gibt es ab 16 Uhr ein Warm-up im Hechtgarten.)</p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p><strong>24. Mai bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women Photographers from the 1950s to Now”, Fotografie Forum Frankfurt</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="http://norigami.to/"><strong>norigami.to</strong></a><a href="https://instagram.com/norigami.to.go"><strong>.go</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DHWfJpwovvR"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21KUwY%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DHWfJpwovvR.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2b95fbc01170f1d948a3ec3c6e056d56" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/norigami.to.go">@</a><a href="http://norigami.to/">norigami.to</a><a href="https://instagram.com/norigami.to.go">.go</a></p><p>(Hä wie gut ist dieses Bild bitte ?!)</p><p><a href="https://instagram.com/leanderhoefler"><strong>leanderhoefler</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DHVwQaZNxQB"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Rx-b%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DHVwQaZNxQB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ac096fd3e3468d07ce754c3cf77a3b58" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/leanderhoefler">@leanderhoefler</a></p><p><a href="https://instagram.com/nadia.eeckhout4"><strong>nadia.eeckhout4</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DHMPpvFosMK"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21PrQ7%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DHMPpvFosMK.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5fb238c78a42ece3c9e75356dd104190" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/nadia.eeckhout4">@nadia.eeckhout4</a></p><p>Und weil in Japan die Kirschbäume fast schon blühen, hier noch eine schöne Kirschbaumserie:</p><p><a href="https://instagram.com/daikihosaka"><strong>daikihosaka</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DHVPSzVvALa"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21N7aV%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DHVPSzVvALa.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=deb9a1a776fb54446080db064e364c13" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/daikihosaka">@daikihosaka</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OZeo%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F49964751-f106-4ee6-9682-ca5706940011_1170x785.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=1acbeddade5d80e9d2dd44d7001a048a" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:51:30 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #20: Ein Shoutout an die Blümchenknipser (und eine…]]></title>
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      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #20: Ein Shoutout an die Blümchenknipser (und eine Frage)</h1><p>Ich bin die Tochter eines Blümchenknipsers. Ja, Hilfe! Von unseren Familienurlauben gibt es Fotos von Alpenblumen in allen Lebenslagen und irgendwie keine von der Familie. (Wie viele es dann doch gibt, erfahre ich erst, wenn ich die Stapel an ungerahmten Dias durchgegangen sein werde, die mein Vater irgendwo hortet. Ich bin schon so gespannt, zu sehen, wie ich mit drei mal ausgesehen habe.)</p><p>Als ich meine erste richtige Kamera hatte, so mit 14, habe ich auch erstmal lauter Blümchen geknipst, ich kannte es ja nicht anders. Dann habe ich sehr, sehr lange dezidiert keine Blümchen geknipst, aber tatsächlich ziehen sie sich dennoch immer wieder durch meine Fotos, ich bin da praktisch wehrlos. Vermutlich doch familiäre Vorbelastung.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21w_cA%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F8a92c70f-062e-41de-9886-b9ffd90d1d7f_4914x3276.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f86beb7ebbb109b8b4f5714e3d438012" alt=""/><p>Ich finde Pflanzen aber auch ein total interessantes Phänomen, besonders dann, wenn sie künstlich zugerichtet werden, wenn sie ihrer Natürlichkeit beraubt nur noch als Dekogegenstand existieren und nichts mehr daran erinnert, daß es sich ja eigentlich um Lebewesen handelt. So wie hier bei diesen absurd verpackten Orchideen. Und gleichzeitig werden sie so dermaßen mit Bedeutung überfrachtet.</p><p>Auch jemand, der der Sentimentalität total unverdächtig ist wie William Eggleston, hat einmal <a href="https://steidl.de/Books/Flowers-1230376153.html"><em>ein ganzes Buch mit “Flowers”</em></a> gemacht. Und wenn der das darf, dann darf ich das auch. Man darf es eben nicht angehen wie die Blümchenknipser, bei denen die Blume schon Bildinhalt genug ist. Bei meinem Vater ist der Bildinhalt mehr oder weniger: “Guck mal, eine Blume, wie schön.” Das ist mir dann doch ein bißchen wenig.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ldy3%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fd4005b34-de4d-49f7-8e03-8d63eba065d2_3906x2599.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4e39d849c610ca5ec83a9b6fbb067a86" alt=""/><p>Interessant wird es ja immer dann, wenn die Blumen Einzug in menschliche Sphären halten. Und dann, wenn es gar keine echte Blumen sind, sondern künstliche. Die viel bunter sind und größer und ewig halten, denen aber auch alles Blumige abgeht. Die nicht duften und sich nicht verändern und tagein, tagaus in der Vase oder im Topf für uns strammstehen. Ersetzen können sie die ersten Schneeglöckchen aber nicht, die sich gerade draußen vor der Haustür durch die Erde kämpfen. Die sind so wichtig, nach gefühlten acht Wochen Januar und dann noch einem halben Jahr Februar. So wichtig kann eine künstliche Blume nie sein.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OLtZ%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fc2e5f7d3-b577-412d-be67-fac24f1476fd_4980x3320.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1b864c52d24af97b73822bc8ce184dc9" alt=""/><p>Lustigerweise wird die Sache aber oft gar nicht viel natürlicher, wenn die Blumen echt sind und draußen stehen. Sie sind dann eben auch hochgezüchtet, rabattenförmig angepflanzt, gedüngt und zurechtgestutzt. Aber gerade dieses Zwiespältige, diese Balance zwischen Natur und Künstlichkeit, finde ich total interessant.</p><p>Pflanzen muss man aber überhaupt erst einmal als Teil der Umgebung wahrnehmen, das tun gar nicht einmal so viele Menschen. Man spricht mittlerweile von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenblindheit"><em>Pflanzenblindheit (“plant blindness”)</em></a>, weil Pflanzen so oft übersehen werden. Als Blümchenknipsertochter passiert mir das eher nicht, ich kenne die dann meistens auch noch mit Vornamen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21gXss%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb19efb99-7d27-4592-ad5f-04abb6c3d0b2_4908x3272.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6da6a1137c09b088c828006e5c77b542" alt=""/><p></p><p><strong>Ach ja, eins noch:</strong> Hättet ihr grundsätzlich Bock auf einen <strong>Portfolio-Workshop </strong>mit mir, an einem Wochenende Ende August, Samstag und Sonntag, in Frankfurt? Vormittags und Mittags intensive Arbeit an Euren Bildern – wo sind Stärken, wo Schwächen? Was ist mein Stil, hab ich überhaupt einen? Wie kommt man aus Sackgassen, was könnte ein Projekt sein? Und ab Nachmittag, wenn das Licht schön und der Kopf voll ist, draußen noch etwas die Füße vertreten? Schreibt mir gern ganz kurz unter <a href="mailto:andrea.diener@gmail.com"><em>andrea.diener@gmail.com</em></a>, dann melde ich mich, wenn genug Interessierte zusammenkommen, mit den Details. (Und für Euch wirds außerdem günstiger. Ihr lest mich ja immer!)</p><p>Hier kostenlos abonnieren, wenn Du noch nicht hast:</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Die Kölner haben sich was ausgedacht, nämlich ein Buch: </strong>“Street Photography Mixtape” soll es heißen, und wer es haben möchte, <a href="https://www.startnext.com/mixtape?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAab8Pg2J3dS4wVVzARpH6gk5_nm3SvbEZ9vdtkHeuG_cdisvit0RYiNSJgU_aem_Gq1LLU5VHDV3jtrY6MB3Ow"><em>unterstützt hier das Crowdfunding</em></a>. Wer lieber erst mehr darüber erfahren möchte, hört die <a href="https://www.unposed-podcast.de/podcast/episode/72d115c9/034-mixtape"><em>neueste Episode des Unposed-Podcast</em></a>.</p></li><li><p>Das Eyeshot-Magazin ist <strong>mit einer Fotostrecke im Guardian!</strong> <a href="https://www.theguardian.com/artanddesign/gallery/2025/feb/18/runaway-snakes-and-scooting-pups-surreal-street-photography-in-pictures"><em>Hier kann man sie sich angucken</em></a>, die meisten Fotos sind auf der humorigen Seite.</p></li><li><p>Wo geht die Street Photography hin, wenn die Plattformen alle im Umschwung sind? Und wo steht sie eigentlich überhaupt? Hier <a href="https://lionelsmint.substack.com/p/the-state-of-street-photography-2023-38b?r=3kqeb&amp;utm_medium=ios&amp;triedRedirect=true"><em>ein sehr langer Longread auf Substack </em></a>von Neil Milton.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>22. März:</strong> Photowalk mit dem Street Collective Hamburg. <a href="https://www.instagram.com/p/DFnn50loxGb/"><em>11 Uhr am U-Bahnhof Feldstraße</em></a>.</p></li><li><p><strong>12. April:</strong> 1. Streetfotowalk Freiburg, <a href="https://www.blackforeststreets.de/news/"><em>11 Uhr, Treffpunkt folgt</em></a></p></li><li><p><strong>18. bis 27. April: </strong>How much is the fish? <a href="https://www.instagram.com/p/DGpjfCzttG3"><em>Fischmarkt-Gruppenausstellung in der Kunstvilla Altona</em></a>, Vernissage ist am 17. April ab 18 Uhr.</p></li><li><p><strong>bis 20. April:</strong> Saul Leiter: An unfinished World. <a href="https://www.foam.org/events/saul-leiter"><em>Foam Fotografiemuseum Amsterdam.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>bis 4. Mai: </strong>Ein Dorf 1950–2022: Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer. <a href="https://emop-berlin.eu/en/exhibition/ein-dorf-1950-2022/eea8f66f-23c9-448d-8982-7790c4a9c83f/">Akademie der Künste Berlin</a></p></li><li><p><strong>3. bis 13. April:</strong> Ausstellung des 24hour-Project, <a href="https://www.24hourproject.org/hamburg/"><em>TBD Hamburg</em></a><em>, </em>Ehrenbergstraße 25 (bis 3. März kann man sich noch bewerben!)</p></li><li><p><strong>bis 4. Mai:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>9./10. Mai bis 21. Juni:</strong> save the date! Collateral Eyes stellen aus (zu Vernissage und Finissage könnte sich ein Abstecher nach Frankfurt lohnen).</p></li><li><p><strong>7. &amp; 8. Juni:</strong> Blickwinkelmag Fotofest, <a href="https://www.instagram.com/p/DF8SEwuI9Ny/"><em>Köln Südstadt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. Juni:</strong> “Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica-Archiv”. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/die-magie-der-stra%C3%9Fe-meisterwerke-der-street-photography-aus-dem-leica-archiv"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 15. Juni: </strong>Robert Lebeck, “Hierzulande”. <a href="https://www.opelvillen.de/de/ausstellungen/robert-lebeck-hierzulande/"><em>Opel-Villen Rüsselsheim</em></a></p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p><strong>24. Mai bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women Photographers from the 1950s to Now”, Fotografie Forum Frankfurt</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/streetphotographyguy"><strong>streetphotographyguy</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DGbBGTmoMtu"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21UIt4%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DGbBGTmoMtu.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5b5650ed2597e6e29b8a7c818e05bd88" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/streetphotographyguy">@streetphotographyguy</a></p><p><a href="https://instagram.com/dave_street_photo"><strong>dave_street_photo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/ClLZ2ybSA9V"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21iOiu%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-ClLZ2ybSA9V.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b39d7cd9b0a23708bbb0ac488c0a4ad1" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/dave_street_photo">@dave_street_photo</a></p><p><a href="https://instagram.com/dorian.dokumenta"><strong>dorian.dokumenta</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DGnbxGZsw2o"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21n_vf%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DGnbxGZsw2o.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3ad32d7d15d002d163d2cca460819fd8" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/dorian.dokumenta">@dorian.dokumenta</a></p><p><a href="https://instagram.com/piaparolinphoto"><strong>piaparolinphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DGnkqeuI6ef"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%2121EG%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DGnkqeuI6ef.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8fefc7b4aa1681786b7d88b0072ea24c" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/piaparolinphoto">@piaparolinphoto</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:50:04 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #19: Fotos als Fragen an die Welt]]></title>
      <description><![CDATA[Wer kennt es nicht: Deutschunterricht oder Kunstunterricht, man wird mit irgendeinem Werk konfrontiert, und dann dieser allesvernichtende Todessatz der Lehrkraft: “Was…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #19: Fotos als Fragen an die Welt (klingt kryptisch, aber bear with me)</h1><p>Wer kennt es nicht: Deutschunterricht oder Kunstunterricht, man wird mit irgendeinem Werk konfrontiert, und dann dieser allesvernichtende Todessatz der Lehrkraft: <strong>“Was will uns der Künstler damit sagen?”</strong> Ja was will er sagen? Und warum um Himmels Willen sagt er es so umständlich und packt uns lauter versteckte Bedeutungen rein, die wir in lebhafter Unterrichtsbeteiligung gefälligst entschlüsseln sollen, anstatt es uns halt geradeaus mitzuteilen? Ich habe das lange nicht verstanden, und hatte auch lange keine Lust, Gedichte oder was auch immer zu interpretieren, weil was sollte das überhaupt, interpretieren? Ist Kunstkonsum eine Pflichtübung, für die es Noten gibt? Sind Museen Paketübergabestationen, in denen gut verpackte Bedeutung ankommt und wir zahlen Eintritt, um den ganzen Quatsch wieder auszupacken und ab und zu finden wir einen mageren Sinn, den wir mit nach Hause nehmen dürfen?</p><p>Antworten auf all meine Fragen (die, wie ich inzwischen weiß, total berechtigt waren) bekam ich in der Schule nicht. Weil das mit dem Künstler, der etwas auszudrücken versucht und es dann so umständlich tut, daß er es allen damit schwermacht, nicht stimmt. Weil die Frage danach, was der Künstler sagen will, falsch gestellt ist. Aber es dauerte lange, bis ich das verstanden habe.</p><p>Also ja, es gibt durchaus auch Künstler, die etwas sagen wollen, aber das sind die langweiligeren. Die interessanteren gehen die Sache anders an. Die denken sich nicht aktiv irgendwas dabei, die wollen auch nichts sagen, sondern die fragen selbst. Die treibt etwas um, und die Antwort ist nicht so einfach, daß man sie auf einen Zettel schreiben und dem geneigten Publikum auch einfach mitteilen könnte. Die interessanteren Künstler verbeißen sich in ein Thema, und stellen fest, daß es komplex ist und alles nicht so einfach. Deshalb kann man die Frage, was sie sagen wollen, auch nicht so leicht beantworten, und das können sie meist auch selbst nicht.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21gcvP%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Ff69351e3-250a-40c1-9727-6aaec6e8dafd_3387x5080.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b75bb56999477760084f20603c0d0dd8" alt=""/><p><em>Frankfurt mit dreierlei Licht: Alles nicht so eindeutig. Vor allem habe ich noch keine Ahnung, wo ich mit diesem Bild eigentlich hinwill, aber irgendwas mag ich daran.</em></p><p>Und wenn man die Frage nach dem Inhalt von Kunst leicht beantworten würde (“Seerosen sind schön”, “Ich träume oft von verzerrten Elefanten” oder, um das gesamte 17. Jahrhundert in den Niederlanden zusammenzufassen: “Lebensmittel sind total ästhetisch”), dann bekommt man den Großteil nicht mit und wird der Sache auch nicht gerecht.</p><p>So, und was hat das nun mit uns zu tun?</p><p>Spätestens, wenn man auf Websites oder für Ausstellungen einen Text über die eigenen Fotos schreiben soll, ist man ja mit der Frage konfrontiert: Was sagen meine Fotos eigentlich? Oder auch dann, wenn man Projekte angehen will: Was interessiert mich so sehr, dass ich mich damit länger beschäftigen will? Was treibt mich um? Welche Frage an die Welt habe ich selbst eigentlich? Wie fasse ich das zusammen, ohne mühsamen Quatsch zu schreiben?</p><p>Fragen an die Welt, und ich glaube das gilt universell, geben immer bessere Kunstwerke ab als Botschaften an die Welt. (Achtung, bitte merken, das ist mir sehr wichtig.)</p><p>Deshalb geht diese Lehrerhorrorfrage nach dem, was uns der Künstler damit sagen will, auch so dermaßen an der Sache vorbei. “Uns etwas sagen” ist etwas fundamental anderes, als sich mit einer Sache zu beschäftigen, manchmal ein Leben lang, sie immer wieder von verschiedenen Seiten anzuschauen und das Positive und das Negative darin zu suchen, das Widersprüchliche, das Ernste und das Humorvolle. Martin Parr zum Beispiel treibt die Frage um, wie Menschen ihre Freizeit verbringen, was manchmal fürchterlich aussieht, aber ihnen Freude bereitet, was oft humorvoll wirkt, aber eben auch damit zu tun hat, was Menschen sich überhaupt leisten können. Das ist eine ziemlich komplexe Frage, und sie ist offenbar nach Jahrzehnten immer noch nicht beantwortet. Oft stoßen die Widersprüche in einem Bild zusammen, etwa Armut und Schönheit. Oder das Artifizielle und das Authentische.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21JbUB%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F8d8800cc-5d79-442f-9b1a-baa3b4912a7d_5860x3907.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6d889376015804c396e7f953af06350f" alt=""/><p><em>Abgang zur Tiefgarage im Park, von Workshop-Teilnehmern liebevoll als “Tor zur Hölle” bezeichnet. Liegt da womöglich etwas Sinistres in diesem schönen Sommertag?</em></p><p>Ich habe in den letzten Monaten sehr oft meine Bilder angeschaut und ausdrucken lassen, habe sie herumgeschoben und darauf herumgedacht. Ich glaube, daß man dann Bilder findet, die widersprüchlich sind, die herausstechen, die irgendeine Frage aufwerfen. Und die gilt es zu finden. An denen kann man sich entlanghangeln, denn offene Fragen sind immer ein guter Ausgangspunkt für beginnende Prozesse einer fruchtbaren Auseinandersetzung.</p><p>Fragen zu finden, ist wichtiger, als Antworten zu finden. Ich wünschte, auch das bekäme man in der Schule öfter beigebracht, wo es immer darum geht, alles durchzuerklären. Aber die Welt lässt sich nicht restlos durcherklären. Auch Fotos oder Gedichte lassen sich nicht durcherklären. Man kann sich immer nur annähern, und oft bleibt ein Rest Geheimnis. Aber genau dieses Geheimnis macht die Sache so spannend. Irgendwann finde ich vielleicht heraus, was ich an dem ersten Bild oben mit dem lila Himmel mag – das war letzte Woche in Frankfurt, das ist noch zu frisch, um ihm auf den Grund gekommen zu sein. Aber da ist irgendwas, da steckt eine Frage drin, ich weiß nur noch nicht welche.</p><p>(Was die Künstlerin mit diesem Newsletter sagen wollte, ist im Gegensatz dazu aber hoffentlich eindeutig.)</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Ich habe jetzt ein Probeabo von <a href="http://www.thedarkroomrumour.com/"><em>The Darkroom Rumour</em></a>, einer Art <strong>Netflix für Fotografie-Dokumentationen</strong>. Das ist so dermaßen nischig, daß ich dachte, das darf ja fast nicht wahr sein, daß es sowas gibt. Ungefähr ein Dutzend der Dokus beschäftigen sich mit im weiteren Sinne Street-Fotografie, “In no great Hurry” über Saul Leiter ist etwa dabei und die Doku über Harry Gruyaert, die immer mal bei arte läuft. Daneben auch etliches über andere Genre, über Fotokünstler mit exotischen Prozessen oder über Fotojournalismus. Ich beobachte mal, was da so in welchem Rhythmus dazukommt, und erstatte Bericht. Die kostenlose Probezeit dauert 7 Tage, also wenn ihr mal Zeit habt und das Fernsehen leer geguckt ist, lohnt sich das allemal.</p></li><li><p><strong>Das Flickr-Revival kommt!</strong> Ihr habt es hier zuerst gelesen. Und dann erst <a href="https://fstoppers.com/news/tired-instagram-photographers-flock-back-flickr-love-photos-692024"><em>bei F-Stoppers</em></a>.</p></li><li><p>Wie lustig ist das bitte: Wie sich <strong>ChatGPT</strong> einen <a href="https://www.instagram.com/p/DFtFC1xIOdA"><em>street photographer vorstellt</em></a><em>.</em></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>2. März:</strong> Fassenachts-Fotowalk mit Collateral Eyes in Mainz. <a href="https://collateraleyes.com/events/"><em>Treffpunkt um 12.11 Uhr am Hopfengarten 1</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 3. März:</strong> Deutschland 1980. Fotografien aus einem fernen Land. <a href="https://www.shmh.de/ausstellungen/deutschland-um-1980/"><em>Altonaer Museum, Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>22. März:</strong> Photowalk mit dem Street Collective Hamburg. <a href="https://www.instagram.com/p/DFnn50loxGb/"><em>11 Uhr am U-Bahnhof Feldstraße</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 20. April:</strong> Saul Leiter: An unfinished World. <a href="https://www.foam.org/events/saul-leiter"><em>Foam Fotografiemuseum Amsterdam.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>28. Februar bis 4. Mai: </strong>Ein Dorf 1950–2022: Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer. <a href="https://emop-berlin.eu/en/exhibition/ein-dorf-1950-2022/eea8f66f-23c9-448d-8982-7790c4a9c83f/">Akademie der Künste Berlin</a></p></li><li><p><strong>3. bis 13. April:</strong> Ausstellung des 24hour-Project, <a href="https://www.24hourproject.org/hamburg/"><em>TBD Hamburg</em></a><em>, </em>Ehrenbergstraße 25 (bis 3. März kann man sich noch bewerben!)</p></li><li><p><strong>bis 4. Mai:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>9./10. Mai bis 21. Juni:</strong> save the date! Collateral Eyes stellen was aus, und es wird mega. (Zu Vernissage und Finissage könnte sich ein Abstecher nach Frankfurt lohnen.)</p></li><li><p><strong>21. Februar bis 1. Juni:</strong> “Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica-Archiv”. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/die-magie-der-stra%C3%9Fe-meisterwerke-der-street-photography-aus-dem-leica-archiv"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 15. Juni: </strong>Robert Lebeck, “Hierzulande”. <a href="https://www.opelvillen.de/de/ausstellungen/robert-lebeck-hierzulande/"><em>Opel-Villen Rüsselsheim</em></a></p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p><strong>24. Mai bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women Photographers from the 1950s to Now”, Fotografie Forum Frankfurt</p><p></p><p></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/ninapapiorek"><strong>ninapapiorek</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DFzatqLojKZ"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21aIB4%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DFzatqLojKZ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=215526bfd8e91035e369048f2a8a21be" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/ninapapiorek">@ninapapiorek</a></p><p><a href="https://instagram.com/actsofdog"><strong>actsofdog</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DFhoq86IOS4"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21bVp9%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DFhoq86IOS4.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=862f3cddebd789d9e5c6feb6bc6e61bf" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/actsofdog">@actsofdog</a></p><p><a href="https://instagram.com/dorian.dokumenta"><strong>dorian.dokumenta</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DFaRLQgtfi0"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ucm_%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DFaRLQgtfi0.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=578a9923d6883bcbf4ff9592443ea3e7" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/dorian.dokumenta">@dorian.dokumenta</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:48:27 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #18: Instagram – und seine Alternativen]]></title>
      <description><![CDATA[Ich trink mein Bier nicht gerne in Nazikneipen. Deshalb habe ich vor einiger Zeit das Netzwerk verlassen, das einmal Twitter hieß, es war nicht mehr auszuhalten. Ich…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich trink mein Bier nicht gerne in Nazikneipen. Deshalb habe ich vor einiger Zeit das Netzwerk verlassen, das einmal Twitter hieß, es war nicht mehr auszuhalten. Ich treibe mich nun meist auf Bluesky herum, wo eine sehr angenehme Atmosphäre herrscht und sich auch immer mehr Fotografen einfinden. Zur Orientierung empfehlen sich dort die “Starterpacks”, mit denen man Accounts zu bestimmten Themen findet. Und ab und zu bin ich auch auf Mastodon unterwegs.</p><p>Mir gefällt der Gedanke eines Netzwerks, dessen Algorithmen nicht von der Tageslaune ketaminsüchtiger Milliardäre mit der sittlichen Reife von Elfjährigen abhängen. Ihr ahnt, worauf ich hinauswill: Meta ist keine zuverlässige Plattformbetreiberin, und Instagram, wo die meisten von uns sich vernetzen, gehört nun einmal zu Mark Zuckerbergs Unternehmen.</p><p>Ich würde lieber heute als Morgen meine Zelte dort abbrechen. Ich habe <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/instagram-will-sich-auf-videos-konzentrieren-testnutzer-unzufrieden-18017470.html"><em>schon oft mit Insta gehadert</em></a>, aber noch verbindet uns eine intensive Hassliebe. Dinge wurden getestet, Dinge wurden umgesetzt oder nicht, und immer habe ich das Gefühl, so wie ich die App nutze, ist es Meta gar nicht recht, weshalb ich dauernd zu irgendwas umerzogen werden soll.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21pipt%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F96f4c46f-33aa-4fb7-a9e5-6c4bf1c7dcbf_1170x2084.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5021a02d8886819e66e5274cb96fcb5d" alt=""/><p><em>Na, das sieht ja richtig super aus. Nicht.</em></p><p>Nun wurde auch noch die Quadratkachel, das “Grid”, auf hochformatige Rechtecke umgestellt. Am Sonntag begrüßte mich bei einem Termin ein mir bekannter Pressefotograf mit den Worten: “Sach ma, Instagram, haben die Fensterkitt geraucht?” Von anderen bekam ich Nachrichten, die zwischen Haß und Leid schwankten. Einige haben ihre Seite dort “wie ein Bonsaibäumchen gepflegt”, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ru8LJxc0nzM"><em>wie es Thomas Jones gerade in einem Video ausdrückte</em></a>, und sind verständlicherweise sauer.</p><p>Das einzige, was hilft, ist, jedes einzelne Bild anzuklicken, auf die drei Pünktchen oben rechts zu gehen, “Einpassen” auszuwählen, zu bestätigen und wieder zurück zum Grid zu gehen, was für jedes einzelne fucking Bild fünf Klicks bedeutet. Danke für nichts, ey.</p><p>Das, was Bluesky für Twitter ist, nämlich der bessere, angenehmere, aber trotzdem absolut nicht langweiligere Ort zu sein, genau das bräuchten wir auch für Insta. Die gute Nachricht ist: Man arbeitet daran. Weil das aber keine milliardärsbefeuerten Entwicklungsteams sind, sondern kleine Unternehmen oder gar Einzelkämpfer, dauert das seine Weile.</p><p><a href="https://pixelfed.org/"><em>Ein Projekt ist &quot;Pixelfed”</em></a><em>,</em> das aus dem Mastodon-Umfeld stammt. Bisher nutzte man es mit der App “Impressia”, seit einer Woche etwa gibt es eine App für iOS. Sagen wir so: Wenn es nicht so langsam wäre, wäre es eigentlich sehr brauchbar. Aber es ist noch fürchterlich buggy. Geben wir der Sache noch etwas Zeit.</p><p><a href="https://techcrunch.com/2025/01/15/bluesky-is-getting-its-own-photo-sharing-app-flashes/"><em>Dann gibt es das Projekt “Flashes”</em></a>. Der Bluesky-Nutzer Sebastian Vogelsang, der die App “Skeets” programmiert hat, hatte die Idee zu einer Art ausgegliedertem Bluesky-Fotostream, und sagen wir so: Das Interesse explodierte ihm förmlich ins Gesicht.</p><p>Die nächste Alternative klingt sehr vielversprechend,<a href="https://fotoapp.co/"><em> nämlich die App “Foto”</em></a>. Sie scheint diejenige zu sein, die sich am ehesten an fotografisch interessierte Menschen wie uns richtet. Es wird einige Pro-Features geben, die dann auch Geld kosten, etwa eine Portfolio-Funktion, Cloud-Speicherplatz und die implementierte Möglichkeit, Posts zu terminieren. Sagen wir so: Wenn ich ein gutes Produkt bekomme, bin ich sehr bereit, auch Geld dafür zu bezahlen.</p><p>Sobald die Portfolio-Option implementiert ist, soll die App öffentlich launchen – momentan ist sie noch in der Beta-Testphase, und wer ein Android-Handy hat (ich leider nicht), kann sich auch noch dafür anmelden. Es wird Tags geben, diverse Feeds und Features, und ich bin sehr gespannt. In ein bis zwei Wochen, so steht es auf Instagram, soll die App in die App-Stores kommen.</p><p><a href="https://instagram.com/thefotoapp"><strong>thefotoapp</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DFEftOMRgMr"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21M_qW%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DFEftOMRgMr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0610174f44b0e245bb943c0e1fa34cbc" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/thefotoapp">@thefotoapp</a></p><p>Und dann, ich sag es immer wieder gern, haben wir noch Flickr. Eigentlich bietet Flickr so viel, die Bilder sehen top aus, aber wir undankbares Volk haben es nie wirklich geschätzt und sind weitergezogen zum next shiny thing. Ich zahle für Flickr, <a href="https://www.flickr.com/photos/andreaffm/"><em>ich nutze den Cloud-Speicherplatz </em></a>und finde es wahnsinnig praktisch, meine Bilder immer dabeizuhaben und jederzeit auch aufs Handy herunterladen zu können. Man müßte die Foren halt wiederbeleben, Gruppen gründen, die Plattform nutzen. Bis dahin freue ich mich über jeden, der Formate wie Newsletter oder Podcasts füllt, die nicht auf irgendwelchen Höllenplattformen stattfinden. Man ist dort einfach zu ausgeliefert.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Teju Cole</strong> schreibt <a href="https://mackbooks.eu/blogs/news/in-praise-of-the-photobook-by-teju-cole"><em>“In Praise of the Photobook”</em></a> auf dem Mack-Verlagsblog: “I take a photobook off the shelf and spend twenty or thirty minutes with it, and this relatively brief immersion provisionally repairs the world.”</p></li><li><p>In Barcelona findet gerade eine große Ausstellung mit Fotos von <strong>Sebastião Salgado</strong> statt. Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan, und <a href="https://www.theguardian.com/artanddesign/2025/jan/17/let-amazonians-speak-for-themselves-trouble-in-paradise-for-sebastiao-salgados-amazonia?utm_source=CPhMag&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=have-you-heard-about-my-lead-balloon"><em>in einem Guardian-Artikel steht warum</em></a>: “Personally, I just can’t understand why a person in the 21st century would want to take photos as if they were in the 19th century … other than some kind of fetish for colonialism.”</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>8. Februar:</strong> Fotowalk Schäl Sick <a href="https://www.instagram.com/p/DFBCtALoShT/"><em>mit dem Blickwinkel-Magazin</em></a> in Köln, Treffpunkt um 16 Uhr am Ottoplatz, vor dem Haupteingang vom Bahnhof in Deutz</p></li><li><p><strong>bis 23. Februar:</strong> Stern-Reportagen von Marie-Claude Deffarge &amp; Gordian Troeller, <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/deffarge-troeller"><em>Museum Folkwang, Essen</em></a></p></li><li><p><strong>2. März:</strong> Fassenachts-Fotowalk mit Collateral Eyes in Mainz. Treffpunkt um 12.11 Uhr am Hopfengarten 1.</p></li><li><p><strong>bis 3. März:</strong> Deutschland 1980. Fotografien aus einem fernen Land. <a href="https://www.shmh.de/ausstellungen/deutschland-um-1980/"><em>Altonaer Museum, Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>24. Januar bis 20. April:</strong> Saul Leiter: An unfinished World. <a href="https://www.foam.org/events/saul-leiter"><em>Foam Fotografiemuseum Amsterdam.</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>28. Februar bis 4. Mai: </strong>Ein Dorf 1950–2022: Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer. <a href="https://emop-berlin.eu/en/exhibition/ein-dorf-1950-2022/eea8f66f-23c9-448d-8982-7790c4a9c83f/">Akademie der Künste Berlin</a></p></li><li><p><strong>bis 4. Mai:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>21. Februar bis 1. Juni:</strong> “Die Magie der Straße. Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica-Archiv”. <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/die-magie-der-stra%C3%9Fe-meisterwerke-der-street-photography-aus-dem-leica-archiv"><em>Ernst-Leitz-Museum, Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li><li><p><strong>24. Mai bis 7. September:</strong> “I’m So Happy You Are Here: Japanese Women Photographers from the 1950s to Now”, Fotografie Forum Frankfurt</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/oliverjockers"><strong>oliverjockers</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DE-BNFNoWHj"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fn3_%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DE-BNFNoWHj.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c950415d278c2949cca9117830b9e801" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/oliverjockers">@oliverjockers</a></p><p>(Es heißt Schneidhain. Sonst aber Spitzenbild!)</p><p><a href="http://michael.eugster.photo/"><strong>michael.eugster.photo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DEhFw2eIsRC"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21jrdb%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DEhFw2eIsRC.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8af4c72a1b9c5a336df897589cc82d69" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/michael.eugster.photo">@</a><a href="http://michael.eugster.photo/">michael.eugster.photo</a></p><p><a href="https://instagram.com/karl_baden"><strong>karl_baden</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DEUfE3RRLla"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%217MlJ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DEUfE3RRLla.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9b65d1cfcb59fe11ba6cdfbcd0c69424" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/karl_baden">@karl_baden</a></p><p><a href="https://instagram.com/begoama"><strong>begoama</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DEHXXTGod8s"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21kRlY%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DEHXXTGod8s.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=957b5ac9abbdfe470e2812a55f32fd60" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/begoama">@begoama</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:47:17 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #17: Außer der Reihe – Ein Jahresrückblick mit…]]></title>
      <description><![CDATA[Irgendwann Ende 2023 beschloß ich für mich, keine Workshops mehr zu besuchen, in denen es darum geht, WIE ich fotografiere, sondern nur noch solche, in denen es darum…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #17: Außer der Reihe – Ein Jahresrückblick mit Langzeit-Workshop</h1><p>Irgendwann Ende 2023 beschloß ich für mich, keine Workshops mehr zu besuchen, in denen es darum geht, WIE ich fotografiere, sondern nur noch solche, in denen es darum geht, WAS ich fotografiere.</p><p>Ich mußte mir eingestehen, daß es zwar immer lustig war, mit den anderen Teilnehmern beisammenzusitzen, daß es zwar immer Spaß gemacht hat, zusammen durch die Straßen zu laufen, aber daß ich einfach nicht so viel für mich mitnahm. Am meisten lernte ich immer dann, wenn wir alle unsere Bilder auf den Tisch legten, rote Linien suchten, aus- und einsortierten und überlegten, wie das nun weitergehen könnte. Bei richtig guten Portfolio-Reviews passiert so etwas auch. Aber eigentlich bräuchte ich eine sehr, sehr ausführliche Portfolio-Review. Und so wies mir der brasilianische Fotograf <a href="https://www.instagram.com/gustavominas/"><em>Gustavo Minas</em></a>, der ein Wochenende hier in Frankfurt war und einen Workshop anbot, den Weg. Ich solle zum Zurborn, sagte er zu mir, und zu <a href="https://www.instagram.com/gudivaa/"><em>Gudula</em></a>, die das gleiche Problem hatte wie ich, ebenso. Also gingen wir zum Zurborn.</p><p>Wolfgang Zurborns Arbeit kannte ich schon, ich besitze etliche seiner Fotobücher. Aber der entscheidende Schubs, mich zu seinem <a href="https://www.lichtblick-school.com/angebote/seminare/theatre_of_real_life.html"><em>sechsmonatigen Workshop “The Theatre of real Life”</em></a> anzumelden, fehlte mir bislang – ich bin Ehrenvorsitzende im Club derer, die immer glauben, noch nicht weit genug zu sein. Dabei war das GENAU das, was ich brauchte. Einmal im Monat Sonntagfrüh nach Köln zu fahren stellte sich auch als machbar heraus. Zur Vorbereitung druckte ich einen gigantischen Stapel Fotos aus und schaute mir etliche der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SktfTP08PgY&amp;list=PLSjwkLMGPjS0yo2Q5P6J2z222Gl5jhTq2&amp;index=1"><em>“Editing Challenges”</em></a> an, die auf Youtube zu finden sind. Dergestalt präpariert stand ich an einem Januarmorgen in der Lichtblick-School in Köln-Nippes, hatte wegen einer Person, die zehn Minuten den Bäckereischalter mit ihrem Zahlvorgang blockierte, noch nichts gefrühstückt und nahm an dem langen Tisch Platz. Zum Glück gab es Kaffee und reichlich Kekse.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21lzhV%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F60c5c418-2544-4962-90e0-2e8b94c408e2_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=67110398a684992c354eb27f2f17284b" alt=""/><p><em>Ein Tisch voller Zeugs</em></p><p>Einer nach dem anderen verteilte seine Fotos entweder auf dem Tisch oder elektronisch auf dem <a href="https://miro.com/de/"><em>Miro-Board</em></a>, einer sehr praktischen App, mit der man Bilder auf riesigen Leinwänden herumschieben kann. Das Gute daran, die Bilder auszudrucken, ist nicht nur, daß man sie dann physisch auf einem Tisch herumschieben kann. Man muß sie sich vor allem vorher alle anschauen, und zwar gründlich und immer wieder, ob man nicht doch noch eins vergessen hat. Mein Bilderverzeichnis ist das Organisierte was in diesem Haushalt zu finden ist (meine Steuererklärung weint, wenn sie mein Bilderverzeichnis sieht), daher ist das zum Glück kein unbewältigbarer Wust. (Irgendwann schreib ich mal was über meinen wahnsinnig gut organisierten, wenngleich leicht exzentrischen Workflow, wenn Euch das interessiert.) Seine eigenen Fotos ständig anzuschauen hat natürlich auch zur Folge, daß man sie abwechselnd superbrillant und komplett scheiße findet, aber das Risiko muß man halt eingehen.</p><p>Der Kurs “Theatre of real Life” läuft nun folgendermaßen ab: Nach Sichtung und Herumschiebung der Bilder aller Teilnehmer nimmt sich jeder nun ein Projekt vor, an dem er die nächsten Monate arbeitet. Manchmal verändert sich das spontan, das passiert. Und das Projekt kann auch einfach “gute Streetphotography” sein. Nach meinen 300 Fotos von Kreuzfahrtschiffen und Luxusressorts hab ich mir vorgenommen, mich im heimatlichen Frankfurter Bankenviertel herumzutreiben, da hatte ich schon einen Anfang gemacht und wollte das weiter verfolgen. Einmal im Monat trafen wir uns in Köln und sichteten das, was dazugekommen war, überlegten, was noch fehlte, schauten, was zusammenpaßt. Das motiviert natürlich auch, mit der Kamera rauszugehen. Man sollte nicht unterschätzen, was man dabei lernt, wenn man die Fotos der anderen anschaut. Und es gibt am Nachmittag, wenn noch Zeit ist, meist noch einen Vortrag zu einem Thema. Und ja, remote geht das alles auch, man muß nicht zwingend vor Ort sein.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21xKOg%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F052e384a-74c4-4635-a8bc-f30c80b59663_1170x585.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d84b808b52f411fd6f1eec5c786f3189" alt=""/><p><em>Blick aufs Miro-Board: wir stellen Seiten zusammen; hier meine Bankenviertel-Bilder</em></p><p>Am Ende erschient dann immer ein Katalog des gesamten Kurses. Meine acht Doppelseiten seht ihr oben, das war da noch work in progress. Überrascht hat mich, daß man doch viel mehr Füllbilder braucht als man so denkt, wenn man ein Buch zusammenstellt. Es paßt eben nicht immer Gewimmel neben Gewimmel und Kracher neben Kracher, man braucht auch mal eine Nahaufnahme oder ein etwas ruhigeres Bild. Davon hatte ich viel zu wenige. Und was paßt, was sich zu einer sinnvollen Sequenz fügt, das hat nicht immer unbedingt eine inhaltliche Logik. Am besten, man hält die Bilder probeweise nebeneinander, dann sieht man es schon, wenn man sich ein wenig darin geschult hat. Und sich darin zu schulen, dafür war dieser Kurs richtig gut.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21wElc%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F57b4ffb9-b67d-40bc-a8dc-da4c302a2230_4984x3322.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a6d28b6cf7a062b1572644931c45493f" alt=""/><p>Wie ich auf die Idee mit dem Bankenviertel-Projekt gekommen bin? Ich habe immer und immer wieder meine Bilder angeschaut. Und dieses hier mit dem Mann im Café fühlte sich irgendwie an wie ein loses Ende. Es ist im Februar 2016 entstanden, auf meinem allerersten Photowalk mit <a href="https://collateraleyes.com/"><em>Collateral Eyes</em></a>, als ich noch lange, lange nicht in der Gruppe war. Solche losen Enden hat jeder, man muß sie nur finden, dann kann man sich daran entlanghangeln. Das Bild gibt mir nun mit seinem Licht und seiner Stimmung die Richtung vor.</p><p>Momentan brauche ich erstmal keinen Workshop mehr, ich hab Projekt und Plan und ein bißchen mehr das Gefühl, grundsätzlich zu wissen was ich tu. Das Langzeitprojekt “Bankenviertel” verfolge ich noch eine Weile, bis daraus mehr als nur acht Seiten geworden sind. Nächstes Jahr steht auch mal wieder eine längere Fernreise in einem fotografisch unanstrengenden Land auf dem Plan, auf die ich mich sehr freue. Und noch etliches anderes ist zu tun, das ich Euch hier natürlich beizeiten mitteilen werde.</p><p>Ich wünsche Euch ein ideenreiches, inspiriertes, motiviertes neues Jahr, möglichst viel Licht eurer Wahl und immer einen vollen Akku.</p><p>(Und wenn ihr Themenwünsche, Anregungen, Ideen habt, erreicht ihr mich am Besten <a href="https://www.instagram.com/andrea.diener/"><em>auf Insta</em></a>.)</p><p>– Gutes Neues! Eure Andrea</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Alec Soth</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qQUs8cNmDOI"><em>erklärt in einem einstündigen Video</em></a>, wie er zu seinem Projekt “Advice for young Artists” kam. Da kann man sich mal einen Tee dafür machen, aber er erzählt das wirklich sehr schön.</p></li><li><p>Auf seinem Streetlife-Kanal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4whw7eVseY4"><em>unterhält sich Samuel</em></a> mit der Schweinfurter New Yorkerin <strong>Nina Welch-Kling</strong> (ihr Buch “Duologes” hab ich hier ja schonmal erwähnt).</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 5. Januar 2025:</strong> Robert Frank – Be happy. <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/robert-frank-be-happy"><em>Museum Folkwang Essen</em></a></p></li><li><p><strong>bis 26. Januar:</strong> Elliott Erwitt. Vintages. <a href="https://staedtische-galerie.de/exhibition/elliott-erwitt-vintages/"><em>Städtische Galerie Karlsruhe</em></a></p></li><li><p><strong>bis 9. Februar:</strong> Oskar-Barnack-Award, <a href="https://leicawelt.com/ausstellung/leica-oskar-barnack-award-2024"><em>Leica-Galerie Wetzlar</em></a></p></li><li><p><strong>bis 23. Februar 2025:</strong> Stern-Reportagen von Marie-Claude Deffarge &amp; Gordian Troeller, <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/deffarge-troeller"><em>Museum Folkwang, Essen</em></a></p></li><li><p><strong>bis 3. März:</strong> Deutschland 1980. Fotografien aus einem fernen Land. <a href="https://www.shmh.de/ausstellungen/deutschland-um-1980/"><em>Altonaer Museum, Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April 2025:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>bis 4. Mai 2025:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober 2025:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li></ul>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21lzhV%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F60c5c418-2544-4962-90e0-2e8b94c408e2_4032x3024.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=544cbe7b46e108d06db51f45cc98ce60" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:46:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[StreetLetter #16: Flashy trashy abgeblitzt]]></title>
      <description><![CDATA[Icke bei Weihnachtswalk und Nieselregen. Foto: Stefan Lauterbach Normalerweise ist hier ja technikfreie Zone. Aber ich habe mir vor einiger Zeit das gekauft, was ich…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21_7nW%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F25900c07-f20a-45db-b9d2-4765b1231bd3_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=aae8b73daa34c81e8606599a384b4893" alt=""/><p>Icke bei Weihnachtswalk und Nieselregen. Foto: <a href="https://www.instagram.com/stefan_lauterbach_photography/"><em>Stefan Lauterbach</em></a></p><p>Normalerweise ist hier ja technikfreie Zone. Aber ich habe mir vor einiger Zeit das gekauft, was ich “den kleinen Fummelblitz” nenne, nämlich einen manuellen FlashQ, made in Hongkong, der im zweiten Anlauf (beim ersten verbummelte die Deutsche Post die Sache, es zog sich endlos, aber die netten Jungs von <a href="https://www.lightpixlabs.com/"><em>LightPix Labs</em></a> taten alles, um die Situation zu lösen) auch tatsächlich bei mir ankam. Eigentlich hatte ich ihn für die kleine Ricoh GRIIIx vorgesehen, aber irgendwie landete er dann dauernd an der M10, die im Spätsommer meine M9 nach gut 14 Jahren Dauerbetrieb abgelöst hat. Oder ergänzt, so ganz entschieden bin ich da noch nicht.</p><p>Manuelle M10 und manueller Fummelblitz klingt erstmal anstrengend, stellte sich aber als komplettes Dreamteam heraus. Besonders, wenn es schon wieder so verdammt finster draußen ist wie momentan. Der kleine FlashQ ist anscheinend gerade ein Trendprodukt, denn unabhängig von mir bestellten sich rundrum alle FlashQs, auch Stefan, der mich oben angeblitzt hat. (Weil unsere Blitze auf den gleichen Kanal geschaltet sind, löst meiner leider immer mit aus und ich wußte auf die Schnelle nicht, wie ich das umschalte. Anyway, cooler Effekt.)</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21wV_4%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb8ebf910-0329-4028-8d2e-957c3ca74dfc_1365x2048.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e90d26169beb39a7734a14000df149cd" alt=""/><p>Und auch sonst erlebt der Blitz gerade ein Revival in der Street Photography, wie ich mit Interesse beobachte. Sogar jemand, der so ein Echtlichtfanatiker ist wie ich, kann sich mit der Sache anfreunden. Im Gewimmel, bei Weihnachtsmarkt, auf der Dibbemess (dem Rummel, oder wie das bei Euch heißt) oder bei der Fassenacht (Karneval, oder wie das bei Euch heißt) fällt das wirklich kaum auf. Gerade wenn bei Restlicht ein bißchen angeblitzt wird, interessiert das eh keinen. Oder hier an einem sonnigen Tag bei der EM:</p><p><a href="https://instagram.com/stefan_lauterbach_photography"><strong>stefan_lauterbach_photography</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9C1uylo2NR"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%214uDG%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9C1uylo2NR.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0b4cb03aa8b5b83779514f39fa626367" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/stefan_lauterbach_photography">@stefan_lauterbach_photography</a></p><p>Was ich am Blitzen mag, ist daß die Fotos sofort so etwas Künstliches, fast schon Trashiges bekommen. Das ist eine komplett andere Ästhetik als die gediegenen Streetphotos mit Lichtschacht, warm angeleuchteter Wand und Silhouette, oder die Softbox eines bedeckten Tages mit gleichmäßiger Ausleuchtung von Menschen.</p><p>Blitz knallt. Blitz macht knatschige Farben noch knatschiger. Blitz ist irgendwie ziemlich kompromißlos. Der nimmt nicht das große Ganze in den Blick, sondern hebt das Detail hervor oder die einzelne Person.</p><p><a href="https://instagram.com/munich_fotastic"><strong>munich_fotastic</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DCcQhzNIgvz"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fD0j%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DCcQhzNIgvz.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d81c1058a2792a333d3f67ed26ba4998" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/munich_fotastic">@munich_fotastic</a></p><p>Was dann ja natürlich auch noch geht ist das Anblitzen von Regen oder Schnee, was Yoshinori Mizutani so phantastisch beherrscht (eine angeblitzte Landschaft mit Krähen von ihm hängt bei mir im Wohnzimmer):</p><p><a href="https://instagram.com/yoshinori_mizutani"><strong>yoshinori_mizutani</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CAQWRexhljs"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21v1_8%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CAQWRexhljs.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d3c61abe41b9149cb7a31e3ecc0ca783" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/yoshinori_mizutani">@yoshinori_mizutani</a></p><p>Und hier wirkt der Blitz plötzlich gar nicht mehr trashig, sondern sorgt für eine ganz leichte, durchscheinende Atmosphäre.</p><p>Ich hatte in den letzten Wochen leider wahnsinnig viel zu tun, weshalb die Fotospaziergänge nahezu ausfielen. Aber ich habe gerade große Lust, mehr mit dem bislang geschmähten Werkzeug herumzuprobieren. Vielleicht konnte ich den ein oder anderen ja damit anstecken, den gewohnten Pfad zu verlassen und flashy Experimente zu wagen. (Das ist übrigens auch die heimliche Mission dieses Newsletters: alle sollen mehr ausprobieren. Aber pssst!)</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Biopics </strong>gehören eigentlich nicht zu meinen Lieblingsfilmen, aber “Lee” mit Kate Winslet als Lee Miller habe ich sehr gerne gesehen. <a href="https://youtu.be/kBhwqwjL1tA?si=hMFJSJaBIRHyUYb0"><em>Hier erklärt Kate Winslet, warum sie in dem Film die ganze Zeit wirklich mit der Rolleiflex fotografiert hat.</em></a><em> </em>Toller Fotografinnenfilm.</p></li><li><p><strong>Die Martin Parr Foundation</strong> hat einen recht informativen Youtube-Channel mit vielen Interviews. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ltMOHNFqum0"><em>Hier zum Beispiel spricht Parr mit Trent Parke.</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p>Doppelaufschlag Martin Parr: “Early Works” im <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.627.martin-parr-early-works/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a> und &quot;Martin Parr in Colour” in der Frankfurter <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/galerie"><em>Leica-Galerie</em></a>. Beide Ausstellungen laufen noch bis 5. Januar 2025.</p></li><li><p><strong>bis 5. Januar 2025:</strong> Robert Frank – Be happy. <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/robert-frank-be-happy"><em>Museum Folkwang Essen</em></a></p></li><li><p><strong>bis 26. Januar:</strong> Elliott Erwitt. Vintages. <a href="https://staedtische-galerie.de/exhibition/elliott-erwitt-vintages/"><em>Städtische Galerie Karlsruhe</em></a></p></li><li><p><strong>bis 23. Februar 2025:</strong> Stern-Reportagen von Marie-Claude Deffarge &amp; Gordian Troeller, <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/deffarge-troeller"><em>Museum Folkwang, Essen</em></a></p></li><li><p><strong>bis 3. März:</strong> Deutschland 1980. Fotografien aus einem fernen Land. <a href="https://www.shmh.de/ausstellungen/deutschland-um-1980/"><em>Altonaer Museum, Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April 2025:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>bis 4. Mai 2025:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>3. Mai bis 12. Oktober 2025:</strong> Street Photography. Lee Friedlander, Garry Winogrand, Joseph Rodríguez. <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/2025"><em>Museum Ludwig Köln</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/la_u_le"><strong>la_u_le</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DDPbEm_IM7P"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21tfsT%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DDPbEm_IM7P.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f9601008fbdba4335930ce2940873701" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/la_u_le">@la_u_le</a></p><p><a href="https://instagram.com/simonesander2"><strong>simonesander2</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DDSjRLqx-4b"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%215ZMf%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DDSjRLqx-4b.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0daea6e395ded8d317dd0ab68ecf8d19" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/simonesander2">@simonesander2</a></p><p><a href="https://instagram.com/thomas_hackenberg_photo"><strong>thomas_hackenberg_photo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DBT3z71IH2T"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21JnhC%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DBT3z71IH2T.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=66d607008940e05a8038da1841094452" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/thomas_hackenberg_photo">@thomas_hackenberg_photo</a></p><p><a href="https://instagram.com/benjaminburfitt"><strong>benjaminburfitt</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DDpXOiLoYH-"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21DKYw%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DDpXOiLoYH-.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f14bd9ffcdbc5a854eb55aea01092ed1" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/benjaminburfitt">@benjaminburfitt</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:44:25 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #15: Der Fotograf über dem Nebelmeer – Vom Durchhalten…]]></title>
      <description><![CDATA[Momentan haben einige keinen Bock. Und reden dann auch noch darüber. Okay. Das klingt dann allerdings immer etwas komplizierter: keine Inspiration, Street gerade eh…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #15: Der Fotograf über dem Nebelmeer – Vom Durchhalten und von Lernkurven</h1><p>Momentan haben einige keinen Bock. Und reden dann auch noch darüber. Okay. Das klingt dann allerdings immer etwas komplizierter: keine Inspiration, Street gerade eh irgendwie langweilig geworden, Street <a href="https://open.substack.com/pub/markjdavidson/p/has-street-photography-lost-its-soul?r=3kqeb&amp;utm_campaign=post&amp;utm_medium=email"><em>immer das gleiche</em></a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gK4IDcNxdQU"><em>Street seelenlos</em></a>, jawoll: <a href="https://open.spotify.com/episode/4EWhdqPKAk08FUGdBIau9M?utm_source=substack&amp;utm_medium=email"><em>seelenlos</em></a>. Okay. (Was sich hinter den Links verbirgt ist oft ein wenig komplexer, to be fair.)</p><p>Ich wage hier jetzt mal eine These: Daß jemand keinen Bock hat, ist zuallerletzt die Schuld der Streetfotografie auf nationaler oder internationaler Ebene. Es ist auch nicht die Schuld irgendwelcher Juroren, die tatsächlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_JUsbfd_Qqk&amp;t=179s"><em>ziemlich oft das auszeichne</em></a>n, was halt irgendwie gut geht, was am Ende aber ziemlich oft ziemlich gleich aussieht. Das ist ein Ärgernis, hat aber nichts mit persönlicher Motivation zu tun. Und es ist auch nicht allein die Schuld von Instagram, wenn jemand den ganzen Quatsch hinschmeißt. Meistens hat es überhaupt ziemlich wenig mit Schuld zu tun, sondern mit individuellen Lernkurven. Ich habe inzwischen einige Lernkurven absolviert und gehe sie daher recht gelassen an. Nun möchte ich Euch zu ein wenig Gelassenheit im Angesichts des Frusts ermuntern, falls ihr das gerade nötig habt. Wenn nicht, könnt ihr die Mail auch speichern und bei Bedarf hervorholen :)</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Nmi6%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Faba806cd-4ba7-40bf-bf1a-22d58b44c2fa_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9f0228bebb21e7f1ce6df30672fbc4b3" alt=""/><p>Also: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Immer, wenn man denkt, man hat alles erreicht und kann die Sache nun einigermaßen überblicken, tut sich ein neuer Berg vor einem auf. Ächz!</p><p>Kunst, oder überhaupt das Lernen von Fertigkeiten, ist eine Art Bergwanderung im Nebel: Man wähnt sich dem Ziel ganz nah, aber das ist immer eine Fehleinschätzung, weil man das Ziel überhaupt nicht sieht. Und nur, wer schon etwas weiter gelaufen ist, bekommt langsam eine Art Demut vor der Unüberschaubarkeit des Geländes. (Man nennt das auch den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt"><em>Dunning-Kruger-Effekt</em></a>, ihr kennt ihn ja sicher.)</p><p>Zum Lernen gehören nicht nur Anstiege, sondern auch Plateaus, auf denen sich vermeintlich gar nichts tut. Ich habe in der ersten Jahreshälfte einen ziemlichen Gewaltmarsch hingelegt, nun, in der zweiten Jahreshälfte, geht mir ein bißchen die Puste aus. Und das ist total normal. Man muß ja auch mal die Dinge sacken lassen, muß sich mit Anderem beschäftigen, einen Abstand zur eigenen Arbeit gewinnen. Auf diesen Plateaus passiert scheinbar nichts, aber eben doch ganz viel. Man sammelt Puste für die nächste Etappe, sitzt vielleicht auf einer Bank rum und schaut zurück, was man alles schon geschafft hat.</p><p>Und man schaut sich an, was andere so zusammenknipsen und was man eben noch supergut fand und denkt, boah, wie öde. Man schaut sich manchmal auch seinen eigenen Kram an und denkt, puh, was mach ich hier eigentlich. Auch das ist total normal. Das gehört zum Prozess, das ist ein Zeichen für Wachstum. Wirklich. Man sollte sich davon um Himmels Willen nicht beirren lassen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21_IMl%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F03e082df-3064-419c-8ed1-429130e4f332_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=24e52ded9879100d2e1b4895c97a857d" alt=""/><p>Es gibt ein paar Tricks, in solchen Phasen nicht die Nerven zu verlieren. Erstens: Aufgeben ist für Loser. Wer hinschmeißt, hat schon verloren.</p><p>Zweitens: Mal was ganz anderes machen. Ich interessiere mich immer abwechselnd für Bild und Text, und wenn es mit dem einen gerade nicht hinhaut, kommt mir das andere gerade recht. Andere spielen Gitarre oder tanzen Tango, auch gut.</p><p>Drittens: Nicht denken, daß man eh schon alles kann. Man sollte sich grundsätzlich nie am Mittelmaß messen, sondern immer an den eigenen Vorbildern. Das bringt Perspektive in die Sache. (Klar bist Du schon weiter, als die, die gerade erst losgelaufen sind. Aber heißt das, daß Du wirklich schon weit bist?)</p><p>Viertens: Sich mit dem beschäftigen, was man bisher nicht so richtig kapiert hat oder eigentlich nicht mag. Da steckt manchmal was Interessantes drin, auch wenn es aus der Komfortzone herausführt. Und das ist jetzt wirklich ein total wichtiger Tip. Man kann sich ewig darin verschanzen, nur schwarzweiße Schatten zu fotografieren oder über Technik zu labern. Man fällt leicht in etwas rein, was halt so flutscht, und vergisst darüber alles andere. Aber auch Wanderer, die hauptsächlich ihre Beine benutzen, müssen mal die Schultern trainieren, sonst wird die Sache einseitig.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ae1E%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F3934cb68-1e44-4f3d-9e5c-8c0d5ef63952_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4ba00d6e7925c8df11cfa048dec501e6" alt=""/><p>Fünftens: Sich selbst beauftragen. Es hilft mir total, mir ein Projekt vorzunehmen, weil ich dann nicht durch die Landschaft irre, sondern mir Etappenziele setze. Ich habe Themen, die ich bearbeite. Ich fange irgendwo an, dann nehme ich mir gezielt Zeit, um entsprechende Orte aufzusuchen (irgendein Markt, Dippemess, etc). Manchmal beauftrage ich mich, an einem bestimmten Tag wohin zu fahren, wo es mir vielversprechend erscheint. Wem es an Themen mangelt oder wenn ihr keine Idee habt: Holt Euch Feedback. Irgendwo in Euren Bildern ist eine Abzweigung, ein vielversprechender Funke, den ihr bisher übersehen habt und den zu verfolgen sich lohnt. Fragt bei Workshops gezielt danach. Es ist keine Schande, nach dem Weg zu fragen, wenn da gerade kein Wegweiser steht.</p><p>Wenn also wieder einmal die Lage im Großen und Ganzen betrauert wird, denk ich: Schaut euch doch mal um. Schaut euch gründlicher um! Folgt halt auf Insta mal anderen Leuten, nicht nur der üblichen Bubble, die sich gegenseitig in Podcasts interviewt. Sucht halt mal die Ränder, da ist total viel los. In Büchern ist übrigens auch viel los. Man kann Street auch ganz anders machen, auf völlig überraschende Weise, wie du gerade noch nicht zu träumen wagst. Such danach. Gibt es etwas, was nur du erzählen kannst? Erzähl es, sonst tut es keiner.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21YwGD%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fb0c67f66-96bb-4846-8e21-b3808f074e05_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2ea0a970980933f651c3cb209cca3bd0" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Wie wär’s mal mit Blitzen?</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0qUs4xwKCGA&amp;t=150s"><em>Samuel hat’s probiert.</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>6. September bis 24. November:</strong> Sabine Weiss, <a href="https://fhochdrei.org/sabine-weiss-a-photographers-life/"><em>Freiraum für Fotografie Berlin</em></a></p></li><li><p>Doppelaufschlag Martin Parr: <strong>Ab 13. September</strong> “Early Works” im <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.627.martin-parr-early-works/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a> und <strong>ab 14. September </strong>&quot;Martin Parr in Colour” in der Frankfurter <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/galerie"><em>Leica-Galerie</em></a>. Beide Ausstellungen laufen bis 5. Januar 2025.</p></li><li><p><strong>26. Oktober bis 21. Dezember: “</strong>All Paris in a Frame”, <a href="https://www.infocusgalerie.com/de/vorschau"><em>infocus Galerie Köln</em></a></p></li><li><p><strong>bis 5. Januar2025:</strong> Robert Frank – Be happy. <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/robert-frank-be-happy"><em>Museum Folkwang Essen</em></a></p></li><li><p><strong>15. November bis 23. Februar 2025:</strong> Stern-Reportagen von Marie-Claude Deffarge &amp; Gordian Troeller, <a href="https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/deffarge-troeller"><em>Museum Folkwang, Essen</em></a></p></li><li><p><strong>bis 27. April 2025:</strong> Sachlich neu. Fotografien von August Sander, Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser. <a href="https://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/sonderausstellungen/sachlich-neu/"><em>Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim</em></a></p></li><li><p><strong>12. Dezember bis 4. Mai 2025:</strong> “Perception, Passion and Pain”. Fotos von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia, aus der Sammlung F.C. Gundlach. <a href="https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/perception-passion-and-pain"><em>Deichtorhallen Hamburg</em></a>.</p><p></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/wellenschlagen"><strong>wellenschlagen</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C_4oad7ILai"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21yDuR%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C_4oad7ILai.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=25beb5848dfb984ae174cad017c6a8d7" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/wellenschlagen">@wellenschlagen</a></p><p><a href="https://instagram.com/rubennrosa"><strong>rubennrosa</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C_jCIlHoUWc"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%210kLC%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C_jCIlHoUWc.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f070e35828fc539f2fd351c10376ef33" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/rubennrosa">@rubennrosa</a></p><p><a href="https://instagram.com/achim_katzberg"><strong>achim_katzberg</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/DAC8S2DxYtv"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21LSfY%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-DAC8S2DxYtv.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=fc76eb78856996758452c3cf9b124ac3" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/achim_katzberg">@achim_katzberg</a></p><p><a href="https://instagram.com/giedovanderzwan"><strong>giedovanderzwan</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C_3PbJvIBe1"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21dcAj%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C_3PbJvIBe1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f41fe790c64cab72d10ccf9ef94e2686" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/giedovanderzwan">@giedovanderzwan</a></p><p><a href="https://instagram.com/gudivaa"><strong>gudivaa</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C_Q2SRwIJt6"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Ui0d%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C_Q2SRwIJt6.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4b119791b467ce6048313c233aff4a1d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/gudivaa">@gudivaa</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Nmi6%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Faba806cd-4ba7-40bf-bf1a-22d58b44c2fa_2048x1363.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=8169d183d52b12ac8950d09980c74e7d" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:43:04 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #14: Was tun mit Autos – Drumherumfotografieren oder…]]></title>
      <description><![CDATA[Erst einmal Hallo! an alle, die von Jochens Streetphoto-News-Kanal hier hergefunden haben. Schön, daß ihr da seid! Schön, daß ihr so viele seid! Ich hänge gerade ein…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #14: Was tun mit Autos – Drumherumfotografieren oder draufhalten?</h1><p>Erst einmal <strong>Hallo!</strong> an alle, die von J<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-Nqcgdzl_Zg"><em>ochens Streetphoto-News-Kanal</em></a> hier hergefunden haben. Schön, daß ihr da seid! Schön, daß ihr so viele seid!</p><p>Ich hänge gerade ein bißchen im fotografischen Sommerloch, weil ich gefühlt <em>last woman standing</em> in der Arbeit bin, während sich der Rest am Strand aalt. Ihr kennt das. Außerdem ist es meistens eh zu heiß, um durch die Stadt zu stapfen. Sobald ich wieder Kleidung an mir toleriere, geht es wieder los, ich bin da ganz entspannt, das ist ja jedes Jahr so. Entspannt mit Motivationsflauten umzugehen ist überhaupt die halbe Miete, um aus der Motivationsflaute wieder herauszukommen.</p><p>In der ersten Jahreshälfte habe ich ohnehin mehr fotografiert und mich mehr damit beschäftigt als gefühlt die drei Jahre davor, weil ich den <a href="https://www.lichtblick-school.com/angebote/seminare/theatre_of_real_life.html"><em>“Theatre of real life”-Workshop</em></a> bei Wolfgang Zurborn belegt habe, aber darüber demnächst mehr.</p><p></p><p>Hier könnt ihr den StreetLetter kostenlos subskribieren, wenn ihr das noch nicht tut:</p><p></p><p>Heute wollte ich eigentlich über etwas anderes reden. Nämlich darüber, daß ich schon öfter gehört habe, daß einem diese ewigen Autos die Bilder versauen, und außerdem seien diese modernen Autos ja auch wahnsinnig häßlich. Gut, mich nerven Autos als Hindernisse auf meinem Weg schon auch, wenn ich um sie herumgehen muß, und die wenigsten dieser aufgeblasenen Brocken finde ich äußerlich ansprechend, aber fotografisch sind sie durchaus nützlich.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%210yLq%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F083a9321-3580-4dec-bc69-5122450ee10a_2458x1638.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=14a2d054dea1d567c649fc2585d8b00d" alt=""/><p>Es wäre mir aus ästhetischen Gründen lieber, Autobesitzer wären in der Farbwahl heutzutage etwas mutiger als das ewige Grau und Anthrazit, aber wenn die Dinger da schon bläßlich herumstehen, sollte man sie sich zunutze machen. Sie spiegeln zum Beispiel sehr hübsch. Sie schaffen einen verglasten Innenraum auf der Straße. Nachts zum Beispiel, wenn die Innenraumbeleuchtung an ist oder die Scheinwerfer oder zumindest der Lack glänzt.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21dNUP%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2c0a5f32-0e31-4ef4-9d8c-0cac8ae17941_2514x1620.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d4a65f83ba3cfd794b9bed7e82f709a8" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21lbSg%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F02a780fc-e434-432f-9c61-58ab7c7d6968_2606x1734.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1172472cceab7ffe7feb67b2c65a2ab7" alt=""/><p>Autos sind auch dann praktisch, wenn man in ihnen sitzt. Aus dem Autofenster unterwegs vernünftige Bilder zu machen geht eigentlich immer schief. Also zumindest dann, wenn die Bilder schummeln, wenn man ihnen nicht ansehen soll, daß sie aus dem Auto heraus gemacht wurden. Da hilft nur eins: Ehrlichkeit.</p><p>Das Fenster oder die Dachluke ins Visier zu nehmen und das Draußen damit einzurahmen, gerne unter Einbeziehung des Seitenspiegels, wirkt oft sehr gut. Sofort bekommt man so ein Gefühl von Roadtrip, man reflektiert das eigene Fortkommen im Bild mit. Ich mach das wirklich sehr gerne. Auch deshalb, weil man dann sofort etwas über die Reise erzählt, darüber, wie man die Landschaft in diesem Moment wirklich wahrgenommen hat (durch die Scheiben und als Reisender). Das muß man ja nicht vertuschen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21iKfA%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2ed001c0-94df-491f-ba41-d28725ba2088_1939x2908.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bc82059788d9ca0c807d91b3a9fcb4bf" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fwPo%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F7bf826a5-abf5-4800-8010-ab6a566772fc_2508x1672.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=305e8b61684cdef93634910ee91b888e" alt=""/><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21azyl%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F12f31ab8-ed2f-420d-a30b-16b68925597e_2250x1500.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=436e8e8dc01839df117dc2b1c908e38a" alt=""/><p>Eine, die das Fotografieren aus Autofenstern zur Perfektion betrieben hat ist übrigens Rebecca Norris-Webb. Auf dem Insta-Account, den sie sich mit ihrem Mann teilt, sieht man immer wieder sehr schöne Autobilder und Autofensterbilder.</p><p><a href="https://instagram.com/webb_norriswebb"><strong>webb_norriswebb</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CB8V1XIgTAH"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21hqN9%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CB8V1XIgTAH.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5e694e087f3540c67cf779db97f7bc66" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/webb_norriswebb">@webb_norriswebb</a></p><p>Jetzt sind diese Autos auch alle noch häßlich. Aber das denkt man ja immer von dem Gerümpel der Gegenwart. Man muß nur dreißig Jahre warten, zack, plötzlich wird das auch noch auf einer anderen Ebene interessant. Wenn man also jetzt eine Möglichkeit findet, Autos kompositorisch interessant einzubinden, wird man in ein paar Jahren die zeitgeschichtlich interessanteren Fotos gemacht haben (ja, das war eben Futur II). Ich kann nur raten, da vorzubauen. Wir sind schließlich die Zeitzeugen der zehner und zwanziger Jahre, da haben wir auch eine Verpflichtung <em>Zeigefingeremoji</em>.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21dSQW%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F1b350ef2-5038-4de3-bd78-db5459bd0970_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1299ec962ccac7c5ca33669cfb205e8a" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Die <a href="https://www.leica-oskar-barnack-award.com/"><em>Shortlist für den Oskar-Barnack-Award</em></a> ist da! Ich finde einige der Serien wirklich sehr gut. Und im <a href="https://www.leica-enthusiast-podcast.de/episode/karin-rehn-kaufmann-art-director-chief-representative-leica-galleries-international"><em>Leica-Enthusiast-Podcast plaudert Karin Rehn-Kaufmann</em></a> ein wenig aus dem Nähkästchen der Juryarbeit, was ich sehr hörenswert fand.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 25. August:</strong> Nina Welch-Kling stellt Straßenfotografie aus New York aus, und zwar <a href="https://www.kunstverein-schweinfurt.de/ausstellungen/vorschau/nina-welch-kling-new-york-stories/"><em>im Kunstverein Schweinfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 22. September:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>bis 1. September:</strong> <a href="https://ray-triennale.com/"><em>RAY Triennale für Fotografie</em></a>, Rhein-Main-Gebiet</p></li><li><p><strong>15. Juni bis 22. September:</strong> HCB im <a href="https://www.buceriuskunstforum.de/ausstellungen/watch-watch-watch-henri-cartier-bresson"><em>Bucerius-Kunstforum Hamburg</em></a><em> </em>(Endspurt für alle, die noch nicht da waren!)</p></li><li><p><strong>6. September bis 24. November:</strong> Sabine Weiss, <a href="https://fhochdrei.org/sabine-weiss-a-photographers-life/"><em>Freiraum für Fotografie Berlin</em></a></p></li><li><p>Doppelaufschlag Martin Parr: <strong>Ab 13. September</strong> “Early Works” im <a href="https://www.fffrankfurt.org/aktuell/prd.627.martin-parr-early-works/"><em>Fotografie Forum Frankfurt</em></a> und <strong>ab 14. September </strong>&quot;Martin Parr in Colour” in der Frankfurter <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/galerie"><em>Leica-Galerie</em></a>. Beide Ausstellungen laufen bis 5. Januar. Kommt rum!</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Lens Culture Black &amp; White Awards</strong>, <a href="https://www.lensculture.com/photo-competitions/black-and-white-photography-awards/2024"><em>Deadline 21. August</em></a></p></li><li><p><strong>Lomography Street Photo Awards</strong>, <a href="https://www.lomography.com/competitions/3676-street-photography-awards-2024"><em>Deadline 30. August</em></a></p></li><li><p><strong>Street Macadam Awards</strong>, <a href="https://www.street-macadam.com/macadam-awards-2024"><em>Deadline 7. September</em></a></p></li><li><p><strong>D-Punkt-Verlag Street-Fotopreis</strong>, <a href="https://dpunkt.de/dpunkt-fotopreis-2024/"><em>Deadline 15. September</em></a></p></li><li><p><strong>Moment Street Photo Awards</strong> Polen, <a href="https://www.momentstreetphoto.pl/en#"><em>Deadline 31. Oktober</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/martinkollarstudio"><strong>martinkollarstudio</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9jcWwTo_Qi"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fgyj%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9jcWwTo_Qi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=feaaa87ef3221914e194bf127ff66c56" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/martinkollarstudio">@martinkollarstudio</a></p><p><a href="https://instagram.com/gudivaa"><strong>gudivaa</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C-s2zuToccR"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ZRIf%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C-s2zuToccR.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=20e7d4d5f8204e6cce369b1304502a97" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/gudivaa">@gudivaa</a></p><p><a href="https://instagram.com/achim_katzberg"><strong>achim_katzberg</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C-RwNZnNfVK"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Z_zz%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C-RwNZnNfVK.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a18c4672c895e95e93682578ecd2edd0" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/achim_katzberg">@achim_katzberg</a></p><p><a href="https://instagram.com/danielladnar"><strong>danielladnar</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C-vN9JeIMLP"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21TSOx%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C-vN9JeIMLP.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d52cd610cfc57b4349730352b3bab3c5" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/danielladnar">@danielladnar</a></p><p>(Klickt hier mal die ganze Serie durch, die ist super!)</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%210yLq%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F083a9321-3580-4dec-bc69-5122450ee10a_2458x1638.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=5e5e79ff19774269c93de4b3f607e3d4" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:41:47 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Street Letter #13: Klassenfahrt zum Meet and Street in Hamburg]]></title>
      <description><![CDATA[Viel los gewesen! Nicht nur häuft sich die Erwerbsarbeit, die vor dem großen Sommer noch getan werden will. Auch sozial war einiges los. Zum Beispiel die EM, was den ein…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Viel los gewesen! Nicht nur häuft sich die Erwerbsarbeit, die vor dem großen Sommer noch getan werden will. Auch sozial war einiges los. Zum Beispiel die EM, was den ein oder anderen zu Photo-Expeditionen im sehr buntem Fangewimmel veranlaßt hat, so auch uns von <a href="https://collateraleyes.com/"><em>Collateral Eyes</em></a>. Und dann natürlich das Familientreffen Meet &amp; Street, nun schon das vierte, und mit 300 Leuten mittlerweile fast ein wenig aus den Fugen geraten. Meine Herren, man hat ja kaum noch Zeit, mit Jedem mal zu sprechen, den man kennt!</p><p>Die Hamburger haben das absolut phantastisch organisiert, mit Zugangsbändchen und Namensschildern, mit mehreren geführten Photowalks und einer Homebase in der norwegischen Seemannskirche (die genau zwischen der finnischen und der dänischen Seemannskirche liegt), dazu Kaffee, Kuchen, Grillgut und Bier. Schon am Vorabend ging es mit einem Warm-up los, und wir Wahnsinnigen haben uns für den Fußmarsch durch den alten Elbtunnel nach Wilhelmsburg entschieden. Die Idee war mittelgut, denn schon am zweiten Tag haben wir unsere Füße kaum noch gespürt. Am Ende des Wochenendes sollte ich fünfzig Kilometer auf der Uhr haben. Uff.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21qu-X%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fe4fe7575-557d-46eb-afb5-47e2f4b1725f_2161x1438.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=dae801995bd42dda1cdf73dbdc12e169" alt=""/><p></p><p>Rund um die Musicaltheater war einiges los, da hätten wir noch mehr Zeit verbringen können.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21vSnx%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F68528ea7-afe9-4574-b49c-4081123ef3ac_2124x1413.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c6da4cc235f1ac0c8ff7a884b49a7d6b" alt=""/><p>Am Abend kam sogar kurz die Sonne raus. <a href="https://www.heikefrielingsdorf.de/">Heike</a> und ich haben unser Bier vergessen und die Kameras hochgerissen.</p><p><br/><a href="https://querformat-fotografie.de/">Achim</a> und ich haben uns noch auslachen müssen, daß wir uns ein Taxi zum Hotel bestellt haben, aber ohne Taxi hätten wir den Brautmodeladen nicht gesehen. Mitten im industriellen Nirgendwo im Tiefdunklen also dieses sehr lange Fenster, und dahinter, illuminiert wie Geistererscheinungen, eine Reihe Brautkleider. Ich hab mir die Stelle im Telefon markiert, damit ich sie wiederfinde. Falls ihr Euch wundert, warum ich am Samstag schon kurz vor Sonnenuntergang verschwunden bin: Ich war mit Achim Brautkleider gucken.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%211mdY%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F0a367e31-fd46-4c06-b100-8bbf2a051281_2201x1465.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1ff6b470b4a665e9d7d53f9a82758d0e" alt=""/><p></p><p>Auch in der Stadt war einiges los, nämlich Triathlon, verbunden mit vielen Absperrungen. Wir mussten am Sonntag sehr genau überlegen, wie wir eigentlich zum Bucerius-Kunstforum kommen, wo wir uns ja alle noch <a href="https://www.buceriuskunstforum.de/en/exhibitions/watch-watch-watch-henri-cartier-bresson"><em>die Cartier-Bresson-Ausstellung</em></a> anschauen wollten. Eigentlich hätte ich da an einem anderen Tag hingehen sollen, ich war nahezu nicht mehr aufnahmefähig für die unfaßbare Masse an Bildern. Wer nochmal nach Hamburg kommt: Das lohnt sich. Vor allem die Auftragsarbeiten für Zeitungen und Zeitschriften sieht man sonst nicht so oft.</p><p><a href="https://instagram.com/andrea.diener"><strong>andrea.diener</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9hEgThI6gN"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21O9zT%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9hEgThI6gN.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=97a49bb400dc663696e610dfdcbdd2fa" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andrea.diener">@andrea.diener</a></p><p>Andere haben das Meet&amp;Street-Familientreffen auch schon dokumentiert, etwa <a href="https://querformat-fotografie.de/blog/"><em>Achim</em></a>. Oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uE_vQmP8DJw"><em>Thomas B. Jones</em></a>. Oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2BjzFsvX6Rk"><em>Samuel</em></a>. Ich muß das alles wirklich nicht nochmal erzählen. Ich kann hier einfach locker zusammenfassen, für alle, die sich fragen, ob sich das lohnt: Doch, ja. Es macht Spaß. Es bietet die Gelegenheit, eine andere Stadt zu besuchen. Nächstes Jahr am 12.7. zum Beispiel Dresden, da war ich noch nie. Es gibt Einheimische, die einen an Orte führen, auf die man vielleicht selbst nicht gekommen wäre, etwa das Parkhaus oder den alten Elbtunnel. Überraschenderweise gelingen auch beim Rudelknipsen immer wieder ein paar okaye Bilder.</p><p>Am Ende ist es natürlich einfach ziemlich kommunikativ. Inzwischen ist das Rudel der Straßenfotografen in Deutschland überraschend unübersichtlich geworden, man kennt nicht mehr jeden einzelnen, es bilden sich Nischen. In meiner Nische wird zum Beispiel fast gar nicht über Technikzeugs gesprochen, was ich sehr angenehm finde. Ich habe deutlich mehr über Hunde geredet als über Technikzeugs, dabei hab ich nicht mal einen Hund. Und natürlich, aber das ist normal, habe ich mehr über Kaffee geredet als über Technikzeugs.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21zhNv%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fcddf9a89-c3ed-4270-bb14-0d08f278eaef_1918x1276.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c74018ba9ab2cbbb31fd82faab39e55c" alt=""/><p>Zimmer in Dresden ist jedenfalls gebucht.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Dass Thomas Hoepker kürzlich gestorben ist</strong>, habt ihr bestimmt mitbekommen. Mich hat es wirklich traurig gemacht, er hat mal als sehr geduldiger Guide ein Rudel Journalisten zum Photofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen begleitet, unter anderem mich. Daher sei hier noch einmal <a href="https://www.ardmediathek.de/video/ndr-dokfilm/dear-memories/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80NjMyXzIwMjMtMTEtMDgtMDAtMDA"><em>die Dokumentation “Dear Memories” verlinkt</em></a>, die immer noch in der ARD-Mediathek zu sehen ist.</p></li><li><p><strong>Zu Gast im Unposed-Podcast:</strong> <a href="https://www.unposed-podcast.de/podcast/episode/2cb12b2d/023-andrea-diener"><em>yours truly</em></a>!</p></li><li><p><strong>Die Doku Everybody Street</strong> ist jetzt <a href="https://www.arte.tv/de/videos/114124-000-A/everybody-street/"><em>in der arte-Mediathek</em></a>!</p></li><li><p><strong>Überraschung! </strong><a href="https://amp.zdf.de/nachrichten/panorama/fotografie-lichtbild-frauenkirche-muenchen-kobell-100.html"><em>Ältestes Foto Deutschlands entdeckt</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 22. September:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>bis 11. August: </strong><a href="https://www.hausamkleistpark.de/exhibitions/changing-states-ireland-in-the-21st-century/"><em>Zeitgenössische Fotografie aus Irland</em></a>, Haus am Kleistpark, Berlin</p></li><li><p><strong>bis 25. August:</strong> Nina Welch-Kling stellt Straßenfotografie aus New York aus, und zwar <a href="https://www.kunstverein-schweinfurt.de/ausstellungen/vorschau/nina-welch-kling-new-york-stories/"><em>im Kunstverein Schweinfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. September:</strong> <a href="https://ray-triennale.com/"><em>RAY Triennale für Fotografie</em></a>, Rhein-Main-Gebiet</p></li><li><p><strong>15. Juni bis 22. September:</strong> HCB im <a href="https://www.buceriuskunstforum.de/ausstellungen/watch-watch-watch-henri-cartier-bresson"><em>Bucerius-Kunstforum Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>6. September bis 24. November:</strong> Sabine Weiss, <a href="https://fhochdrei.org/sabine-weiss-a-photographers-life/"><em>Freiraum für Fotografie Berlin</em></a></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Pisa Street Photography International, </strong><a href="https://www.pspifestival.it/"><em>Deadline HEUTE</em></a></p></li><li><p><strong>Street Photographers Foundation Awards, </strong><a href="https://streetphotographersfoundation.com/street-photographers-awards-2024/"><em>Deadline 31. Juli</em></a></p></li><li><p><strong>Street Macadam Awards</strong>, <a href="https://www.street-macadam.com/macadam-awards-2024"><em>Deadline 7. September</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/floriankraftfotografie"><strong>floriankraftfotografie</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9huioBoWV2"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21oMVd%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9huioBoWV2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a479045a7620993624fac0af1ffc0ba9" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/floriankraftfotografie">@floriankraftfotografie</a></p><p><a href="https://instagram.com/wellenschlagen"><strong>wellenschlagen</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9e2sR-oceG"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21vF8S%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9e2sR-oceG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f7366273a35e2b9fdbf65fdeeed39953" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/wellenschlagen">@wellenschlagen</a></p><p><a href="https://instagram.com/martinkollarstudio"><strong>martinkollarstudio</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9jcWwTo_Qi"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fgyj%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9jcWwTo_Qi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=feaaa87ef3221914e194bf127ff66c56" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/martinkollarstudio">@martinkollarstudio</a></p><p><a href="https://instagram.com/kwolfo"><strong>kwolfo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C9Rmj24IaPC"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21GGCq%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C9Rmj24IaPC.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1b7b3d9bf9c82b4d4fe81fa8b6d08570" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/kwolfo">@kwolfo</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:40:45 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #12: When it's time for siesta, you can watch them go by…]]></title>
      <description><![CDATA[Urlaub! Endlich Zeit zu schreiben, und endlich auch Zeit zu fotografieren. Denn das isses ja am Ende: Egal, ob man sich in schönen oder interessanten Gegenden befindet…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #12: When it&#39;s time for siesta, you can watch them go by (Madonna, La isla bonita)</h1><p>Urlaub! Endlich Zeit zu schreiben, und endlich auch Zeit zu fotografieren. Denn das isses ja am Ende: Egal, ob man sich in schönen oder interessanten Gegenden befindet oder zu Hause, endlich kann man mal in Ruhe mit der Kamera herumschlendern, und nicht nur anderthalb Stunden am Abend oder nach dem Wocheneinkauf am Samstag.</p><p>Dieser StreetLetter erreicht Euch von einer Dachterrasse in Apulien mit Blick auf den Hafen von Monopoli, der randvoll mit wehrhaft aussehenden Schiffe der Guardia di Finanza ist, denn demnächst findet in einem Luxus-Hotelkomplex im Nachbarkaff der G7-Gipfel statt, was ich bei der Buchung irgendwie nicht auf dem Schirm hatte. Gegenüber am Kai steht die Yacht des saudischen Vizepremiers mit dem albernen Namen A+ und neuntlängste Yacht der Welt. Außer den Schiffen merkt man nichts davon, die Einwohner gehen hier ihrer Wege wie immer, schwimmen morgens eine Runde, machen dann schön Siesta und flanieren, wenn die Mittagshitze vorbei ist, eifrig auf dem Lungomare herum. Fischer flicken Netze, Jugend brettert mit der Vespa, ab und zu wird ein Heiliger durch die Stadt getragen. Süditalien eben.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21JChm%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fcf118c59-8f14-456a-b599-155bfd89e2b6_2047x1362.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=b908fc82257ddf7f881ddd71631005e3" alt=""/><p></p><p>Wenn Süditalien wieder so dermaßen penetrant süditalienisch idyllisch ist, kann ich mich auch schlecht wehren, und dann passieren mir diese Klischeebilder mit Vespas und Fischern und beschaulich schaukelnden Booten im Hafen, man kann ja auch schlecht daran vorbeigehen.</p><p>Dann erinnere ich mich wieder daran, was ich eigentlich interessant finde, und suche das. Die Brüche, die Absurditäten, die Lichtsituationen. Vielleicht bringe ich dann am Ende fünf Bilder mit, die ich ganz gut finde.</p><p>Aber im Grunde laufen Urlaubsbilder außer Konkurrenz, weil sie noch andere Funktionen erfüllen. Für die, die mitreisen, seien es Freunde oder Familie, werden sie zur Erinnerung, sie wollen sich auch selbst im Kontext dieser Reise sehen. Also kommt man gefälligst als Person mit Kamera der Verantwortung nach, das zu dokumentieren. Sonst enden sie wie ich, mit einem Schrank voller ungerahmter Dias unserer Familienurlaube, auf denen 3000 Alpenblumen in Nahaufnahme zu sehen sind und eigentlich nie ich, die ich als Kind danebenstand. Von den Alpenurlauben bleiben sehr verschwommene Erinnerungen und ein paar Erzählungen der Eltern, die etwas behaupten, was passiert sein kann oder auch nicht.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21nFRx%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fdaaefd08-742d-47c7-9c84-aa0f6dc6f5ce_2048x1363.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=25f0d75e09334c1eba96daba0ebd30a6" alt=""/><p></p><p>Dann fotografiert man Fischer und Häfen und Freunde und geht am Nachmittag nochmal anderthalb Stunden los, um nach Motiven zu schauen und hat plötzlich doch nicht so viel mehr Zeit als zu Hause während einer normalen Arbeitswoche. Oder man hat sehr tolerante Freunde. Ich suche mir Reisegefährten durchaus auch danach aus, ob sie auf mich warten und wie oft sie mir im Motiv herumstehen. Und leider ist Streetfotografie ein Ausdauersport. Es gibt hier zwei absolut phantastische Ecken, einen Strand und einen sehr bunt bemalten Skatepark, und bei beiden ist mir noch nicht das Bild gelungen, mit dem ich hundertprozentig zufrieden bin. Ich müßte da einfach immer wieder hin, aber am Samstag fahren wir ja leider schon wieder. Da hab ich es in Frankfurt leichter. Da gibt es Ecken, bei denen ich mir leisten konnte, monatelang immer wieder hinzugehen, bis irgendwas passierte.</p><p>Kurz gesagt: Mit sehr viel Glück gelingen im Urlaub auch mal gute Streetphotos. Ich würde mich aber lieber nicht darauf verlassen, und integriere die Sache daher irgendwie in meinen Frankfurter Alltag.</p><p>In Apulien ist es mittags zu heiß für irgendwas. Wir spielen jetzt Rommé, bis man wieder rausgehen kann. Dann steht auch die Sonne niedriger, und ich habe etwa zwei Stunde Zeit, bis wir zu Abend essen. Wahrscheinlich laufe ich nochmal am kleinen Stadtstrand vorbei und gehe zu der Stelle. wo man von oben auf die Badenden herunterschauen kann, die scheint mir vielversprechend. Ich hoffe, daß mir hier noch ein schönes Wimmelbild gelingt. Ein paar Tage hab ich ja noch</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21VvOc%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F7c9d477d-981e-43e8-98ad-275733aa215b_2047x1362.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a89cb3331e87bc20f3e218187df926a2" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Chasing Light like Trent Parke: </strong>Alle Betriebsgeheimnisse <a href="https://youtu.be/5HxgR3IqoRQ?si=GGgLxgwJBYZ1bFIo"><em>auf Youtube</em></a></p></li><li><p><strong>Für etwas geduldigere Podcasthörer:</strong> <a href="https://www.zeit.de/kultur/2024-05/wolfgang-tillmans-interviewpodcast-alles-gesagt"><em>Wolfgang Tillmans, wie entsteht Kunst?</em></a> FÜNFEINHALB STUNDEN. Alter.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>1. bis 29. Juni:</strong> Ausstellung von Achim Katzberg, <a href="https://kunst-im-mannlichhaus-zweibruecken.jimdosite.com/"><em>Kunst im Mannlichhaus</em></a>, in Achims Geburtsort Zweibrücken</p></li><li><p><strong>bis 22. Juni:</strong> Thomas Hoepker <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/cms4shop/Veranstaltungen/Leica-Store-Frankfurt/Ausstellungen/Thomas-Hoepker---MitMenschen---Von-Hippies-Nonnen-und-Akrobaten.html?c=47"><em>“MitMenschen”</em></a>, Leica Gallery Frankfurt</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit <a href="https://collateraleyes.com/events/"><em>Collateral Eyes</em></a><em>, </em>15 Uhr am Gutenberg-Denkmal</p></li><li><p><strong>29./30. Juni:</strong> <a href="https://fotofest.blickwinkel-magazin.de/">Fotofest des Blickwinkel-Mag</a>, Köln Südstadt</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a></p></li><li><p><strong>bis 25. August:</strong> Nina Welch-Kling stellt Straßenfotografie aus New York aus, und zwar <a href="https://www.kunstverein-schweinfurt.de/ausstellungen/vorschau/nina-welch-kling-new-york-stories/"><em>im Kunstverein Schweinfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. September:</strong> <a href="https://ray-triennale.com/"><em>RAY Triennale für Fotografie</em></a>, Rhein-Main-Gebiet</p></li><li><p><strong>15. Juni bis 22. September:</strong> HCB im <a href="https://www.buceriuskunstforum.de/ausstellungen/watch-watch-watch-henri-cartier-bresson"><em>Bucerius-Kunstforum Hamburg</em></a></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Viepa Vienna Photo Award</strong>, <a href="https://www.viepa.org/"><em>Kategorie Street</em></a>, bis 15. Juni.</p></li><li><p><strong>Lens Culture Street Awards</strong>, <a href="https://www.lensculture.com/"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline 19. Juni.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/brittakohlboas"><strong>brittakohlboas</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C7dYKA5IPxw"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%218vr7%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C7dYKA5IPxw.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c0d1e78c11fd2ba2bf4b0f760eb7a224" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/brittakohlboas">@brittakohlboas</a></p><p><a href="https://instagram.com/stefan_lauterbach_photography"><strong>stefan_lauterbach_photography</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C74xjFvIPoK"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21t1jh%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C74xjFvIPoK.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a405100ef21a5900207d3f436e5c58ba" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/stefan_lauterbach_photography">@stefan_lauterbach_photography</a></p><p><a href="https://instagram.com/marcerpelding"><strong>marcerpelding</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C78UPsGojF9"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ovf6%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C78UPsGojF9.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=67cb9e30b6286d1a592a1cf5fba6baef" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/marcerpelding">@marcerpelding</a></p><p><a href="https://instagram.com/minas.movel"><strong>minas.movel</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C8Ctm4cRNvR"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%218JE-%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C8Ctm4cRNvR.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0a07130a667f18ab95c939012e16c61d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/minas.movel">@minas.movel</a></p><p><a href="https://instagram.com/teryoshi"><strong>teryoshi</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C73e2EmooaF"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%219TjO%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C73e2EmooaF.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=29416a7d749b8fb356622ce14d560380" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/teryoshi">@teryoshi</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:39:22 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #11: Kollektivausflug nach Luxembourg]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz schön was los, man kommt kaum zum Durchatmen. Wir waren als Kollektivabordnung im schönen Luxembourg beim Light-Leaks-Festival, und natürlich war es wieder…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz schön was los, man kommt kaum zum Durchatmen. Wir waren als Kollektivabordnung im schönen Luxembourg beim <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light-Leaks-Festival</em></a>, und natürlich war es wieder grandios. Wir sind ja Fans und immer da. Am ersten Tag fahren wir üblicherweise nach Esch/Alzette und dort zum Universitätsgelände in Belval. Die luxembourgische Uni ist praktisch um mehrere ehemalige Hochöfen herumgebaut, und wir machen da jedes Mal Halt, um zu fotografieren und Mittag zu essen. Ich war jetzt dreimal da und es ist immer noch nicht langweilig, es wird auch immer weitergebaut.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21zTyw%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fbaf51587-140e-4712-8746-8fbf1469f360_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9d66e70ae8a36dda8b36ad6b9565c770" alt=""/><p>Auch Luxembourg selbst hat einige interessante Architektur und hübsch bunte Straßenbahnen, die man kostenlos benutzen darf. Die Luxembourger sind halt ein begütertes Völkchen. Zum Glück profitiert das Festival davon und wir indirekt auch, denn Light Leaks bekommt eine ordentliche Förderung. Da waren zur Abwechslung gleich mal zwei Magnum-Fotograf*innen vor Ort: Bieke Depoorter, deren <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LNjR1-FXpgE&amp;t=17s"><em>sehr persönlicher Ansatz</em></a> uns ziemlich umgehauen hat, und Legende und Altmeister <a href="https://www.magnumphotos.com/photographer/richard-kalvar/"><em>Richard Kalvar</em></a>. Ich hab mich persönlich total gefreut, daß auch Nikita Teryoshin eingeladen war, dessen Waffenmessenbuch “Nothing Personal” ich <a href="https://streetletter.substack.com/p/streetletter-6"><em>in StreetLetter-Ausgabe 6</em></a> ausführlich gewürdigt habe. <a href="https://michaelackermanwork.com/"><em>Michael Ackerman</em></a> war auch noch da – und vielleicht tu ich ihm unrecht, daß ich mit seiner Herangehensweise nichts anfangen konnte, aber sein Talk war ganz am Schluß und unsere Köpfe schon randvoll. Es ist ja leider sehr begrenzt, wie viel man an so einem kurzen Wochenende aufnehmen kann.</p><p>Einige von uns haben gleich mehrere Portfolio Reviews gebucht, ich hab mich auf eine bei Nikita begrenzt. Man hört sonst lauter widersprüchliches Zeug, das finde ich schwierig. Im vergangenen Jahr hatte ich eine Review, die ich sehr bestärkend und hilfreich fand, und eine, die ich als eher herablassend und wenig konstruktiv wahrgenommen habe. Ich habe viel Energie dafür aufbringen müssen, die wieder zu vergessen und mich auf die Hinweise zu konzentrieren, die <a href="https://www.veroniquekolber.com/"><em>Véronique Kolber</em></a> mir gegeben hat. Ihre Reviews kann ich aus ganzem Herzen empfehlen, sie gibt sich viel Mühe, sich in den persönlichen Ansatz hineinzudenken und Anstöße zu geben.</p><p>Auch von Nikitas Review nehme ich ein paar wertvolle Hinweise mit. Und einen Buchtip, nämlich <a href="https://www.andrefrereditions.com/en/books/photography/garden-delight/"><em>Nick Hannes’ Dubai-Buch “Garden of Delight”</em></a>. Ich habe es sofort bestellt, heute ist es endlich gekommen und ich bin komplett fasziniert, es ist phantastisch.</p><p>Lieber habe ich Zeit am Bahnhof verbracht und meine Lieblingskreuzung fotografiert, die auch nie langweilig wird. Diesmal haben sie allen Ernstes noch einen farblich passenden Bauzaun aufgestellt und einen Schlauch als Deko davor drapiert. Leider leuchtet die Straßenmarkierung nicht mehr so frisch wie noch vor drei Jahren.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21O9oL%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F35021dfd-e787-4854-a891-aaa2e6f6ab12_2047x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9ed254a0671c6a72731bca1b59648494" alt=""/><p>Kreuzung 2024</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21x6xf%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fe2aa9416-e103-406f-8ba1-976433a955ac_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=653cdb1e38bcf458d2148a1cfd9a05e8" alt=""/><p>Kreuzung 2021</p><p>(Außerdem habe ich ein neues MacBook, weshalb ich mein geliebtes Aperture aufgeben mußte und wie so ein Analphabet durch Capture One stolpere. Daß sie Aperture gekillt haben, werde ich Apple nie verzeihen, nie!)</p><p>Das war jetzt mehr so ein Tagebucheintrag und weniger Service, aber der geballte Serviceblock folgt sogleich. Und wir kennen uns nun auch schon ein bißchen, da kann man ja mal persönlicher werden. Anyway, gut Licht, bis bald!</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Lange Doku </strong>über den dänischen Fotografen<strong> </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4-pnGip0f8U"><em>Jacob Holdt auf Youtube</em></a></p></li><li><p><strong>Oder einfach mal ein rant</strong> über <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gK4IDcNxdQU"><em>“The sad State of Street Photography”</em></a></p></li><li><p><strong>Auch fast ein rant:</strong> Samuel und Tim Huynh über <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_JUsbfd_Qqk"><em>die Finalisten des Italian Street Photo Festival</em></a></p></li><li><p><strong>Ein Tag mit Matt Stuart</strong> und den erfreulich aktiven <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4yyn2uSOoN0"><em>Jungs von Framelines</em></a></p><p></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>31. Mai bis 1. Juni:</strong> <a href="https://oslospc.com/ospf"><em>Oslo Street Photo Festival</em></a></p></li><li><p><strong>1. bis 29. Juni:</strong> <a href="https://querformat-fotografie.de/ausstellungen/"><em>Big City Life:</em></a> Ausstellung von Achim Katzberg, Kunst im Mannlichhaus, in Achims Geburtsort Zweibrücken</p></li><li><p><strong>14. Juni:</strong> <a href="https://www.dorfcollective.de/dorfcollective/dorfcollective-nebn-gallery/"><em>Photowalk in Düsseldorf</em></a> mit dem Dorfcollective, Treffpunkt 17 Uhr am Oberbilker Markt, danach Finissage der Ausstellung</p></li><li><p><strong>bis 22. Juni:</strong> Thomas Hoepker <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/cms4shop/Veranstaltungen/Leica-Store-Frankfurt/Ausstellungen/Thomas-Hoepker---MitMenschen---Von-Hippies-Nonnen-und-Akrobaten.html?c=47"><em>“MitMenschen”</em></a>, Leica Gallery Frankfurt</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 25. August:</strong> Nina Welch-Kling stellt Straßenfotografie aus New York aus, und zwar <a href="https://www.kunstverein-schweinfurt.de/ausstellungen/vorschau/nina-welch-kling-new-york-stories/"><em>im Kunstverein Schweinfurt</em></a></p></li><li><p><strong>bis 1. September:</strong> <a href="https://ray-triennale.com/"><em>RAY Triennale für Fotografie</em></a>, Rhein-Main-Gebiet</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Urban Photo Awards der Trieste Photo days, </strong><a href="https://www.urbanphotoawards.com/en/">Deadline 31. Mai</a></p></li><li><p><strong>Viepa Vienna Photo Award</strong>, <a href="https://www.viepa.org/"><em>Kategorie Street</em></a>, bis 15. Juni.</p></li><li><p><strong>Lens Culture Street Awards</strong>, <a href="https://www.lensculture.com/"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline 19. Juni.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/efi_o"><strong>efi_o</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C68fghOMiwc"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21lv06%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C68fghOMiwc.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f97aceda8b260a4375810b94eff9dbc3" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/efi_o">@efi_o</a></p><p><a href="https://instagram.com/vnmeera"><strong>vnmeera</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C7CIEcIogV1"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21R-7u%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C7CIEcIogV1.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1ffe9b19bb41cb2ecd34661a81fa698d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/vnmeera">@vnmeera</a></p><p><a href="https://instagram.com/juttabenzenbergphotography"><strong>juttabenzenbergphotography</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C6_qxkkN1IH"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21ISPA%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C6_qxkkN1IH.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5910c28bb969fbce89fb74a6067564d4" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/juttabenzenbergphotography">@juttabenzenbergphotography</a></p><p>Und als Special feature ein Wimmelbild vom Wolfgang aus Nürnberg, den mein letzter Newsletter zu bevölkerungsreichen Kompositionen inspirierte &lt;3</p><p><a href="https://instagram.com/wm70"><strong>wm70</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C7a4XdHocxf"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21j-Gz%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C7a4XdHocxf.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=06d5f5bb96d0a9eb982b67cea3db1e0e" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/wm70">@wm70</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21zTyw%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fbaf51587-140e-4712-8746-8fbf1469f360_2048x1365.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=2761b1217f322f7584a02b5b06214bac" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:38:07 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #10: Ein kurzer Exkurs zum Wimmelbild]]></title>
      <description><![CDATA[Herzlich willkommen zur nun schon zehnten Ausgabe des StreetLetter! Eigentlich sollte er schon früher kommen, aber eine Erkältung war noch hartnäckiger als ich.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zur nun schon zehnten Ausgabe des StreetLetter! Eigentlich sollte er schon früher kommen, aber eine Erkältung war noch hartnäckiger als ich. Immerhin, die Sonne scheint, und mit dem Frühling häuft sich spürbar die Aktivität in der Szene. Auch bei halbkranken Rekonvaleszensspaziergängen kann man die Kamera mitnehmen, und so hat sich auch auf meinem Instagram wieder ein bißchen was getan.</p><p>Ich wollte ja nun schon immer mal etwas über Wimmelbilder schreiben, die ich so nenne, weil ich auch in ungefähr 20 Semestern Kunstgeschichte keinen korrekteren Begriff dafür beigebracht bekommen habe. Leider gelingen Wimmelbilder nur selten wirklich gut, aber wenn mir eins gelingt, mach ich einen Sekt auf. Eines, das mir schon vor vielen Jahren passierte, ist das hier:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Mc5L%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F260a6a6c-f55a-4d14-84ca-c8c667eeef31_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2772791927563a9bd149ae0e3c5840c4" alt=""/><p>Überall was los, niemand überlappt sich, alle Elemente und Figuren fein in alle Ecken verteilt, da hatte ich ehrlich mehr Glück als Verstand. Wimmelbilder sind auch etwas anderes als Bilder mit vielen Layern, bei denen Rahmen und Spiegelungen und Durchblicke hintereinandergestaffelt werden. Bei Wimmelbildern spielt sich oft alles auf einer einzigen Ebene ab (hier dem Minigolfplatz im Tropical Islands in Brandenburg).</p><p>Ein anderes phantastisches Wimmelbild spülte es mir letztens in die Instagram-Timeline, es ist dieses hier:</p><p><a href="https://instagram.com/andrea.klausner"><strong>andrea.klausner</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5LlQ-zO3vt"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21qlt2%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5LlQ-zO3vt.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2d4003aba35f7781944f679f6fc79bb4" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andrea.klausner">@andrea.klausner</a></p><p>Ihr könnt es anklicken und in groß anschauen, es ist wirklich super, es paßt hier alles. Sowas kann man auch nicht herbeiführen, man kann nur Situationen erkennen lernen, in denen sich so ein potentielles Wimmelbild-Tableau entfalten könnte, und dann muß man halt warten. Meistens wird es nix, aber ganz selten einmal bildet sich die exakt richtige Konstellation von Personen. Wenn die dann auch noch farblich so schön passen wie hier, dann ist Sechser im Lotto.</p><p>Ganz phantastische Wimmelszenen kann übrigens auch Heike Frielingsdorf, wie hier etwa:</p><p><a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf"><strong>heikefrielingsdorf</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cpjz7XKIv1r"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fwb5%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cpjz7XKIv1r.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8189d26867ea4d4afc98d0c41c429204" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf">@heikefrielingsdorf</a></p><p>Wenn man nicht die Möglichkeit hat, eine Szene per Vogelperspektive wimmeln zu lassen, so hilft ein Hilfsgerüst, um Personen auf mehreren Ebenen anzuordnen. Das kann, wie bei Andrea Klausner oben ein Baugerüst sein, oder auch das Dach einer Haltestelle. Hauptsache man bekommt die Leute irgendwie übers Bild verteilt, denn meistens stehen die schwerkraftbedingt alle am Boden rum, und einander und uns im Weg. Bei Heikes Bild macht auch die ein oder andere Überschneidung nichts aus. Auch deshalb, weil die Farben so gut verteilt sind. Das Braun, das Rot bilden einen ganz eigenen Rhythmus, der sich durch das Bild zieht.</p><p>Übrigens: Auch neutraler Hintergrund ist okay. Siehe hier:</p><p><a href="https://instagram.com/mattu1"><strong>mattu1</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1JMUu8o_V8"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21brD_%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1JMUu8o_V8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ff0614f33ec061e854632f95318bea42" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/mattu1">@mattu1</a></p><p>Es hilft übrigens auch, wenn die Figuren möglichst unterschiedliche Körperhaltungen einnehmen. Auf allen hier gezeigten Bildern stehen die nicht einfach so herum, die klettern und hocken und bücken sich und fallen auf den Hintern. Je mehr Getümmel, desto besser.</p><p>Wie immer hilft da nur, den Blick zu schärfen für das Potential einer Szene, die sich vor einem entfaltet. Und dann: warten, vielleicht einen Schritt nach rechts oder links gehen, vielleicht etwas bücken oder auf ein Mäuerchen stellen. Hauptsache, alle sind im Bild und staffeln sich hübsch. Ohne Komposition wird so eine Massenszene schnell beliebig.</p><p>Zugegeben, ich mag solche Bilder besonders gern, ich kann sie lange anschauen und darin spazieren gehen. Es passiert viel, und man entdeckt immer noch etwas, was einem bisher entgangen ist.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Guy6%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F5f7874c8-6c42-4f58-8cf6-f022c6fb64ef_2048x1365.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2ec9e35b11e95d5791ecc5fd629dc1bc" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Doku “Grain: Analog Renaissance” </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6k2nmh3-ug4"><em>komplett auf youtube</em></a></p></li><li><p><strong>Die Nürnberger Community hat sich da was ausgedacht:</strong> Metropolens ist ein Zine für urbane Fotografie, am 6. Mai ist Release im Nürnberger Fuji-Store. Hier ist die <a href="https://metropolens.de/"><em>Website</em></a>, hier <a href="https://www.instagram.com/metropolens/"><em>Instagram</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a></p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>31. Mai bis 1. Juni:</strong> <a href="https://oslospc.com/ospf"><em>Oslo Street Photo Festival</em></a></p></li><li><p><strong>1. bis 29. Juni:</strong> <a href="https://querformat-fotografie.de/ausstellungen/"><em>Big City Life:</em></a> Ausstellung von Achim Katzberg, Kunst im Mannlichhaus, Zweibrücken</p></li><li><p><strong>14. Juni:</strong> <a href="https://www.dorfcollective.de/dorfcollective/dorfcollective-nebn-gallery/"><em>Photowalk in Düsseldorf</em></a> mit dem Dorfcollective, Treffpunkt 17 Uhr am Oberbilker Markt, danach Finissage der Ausstellung</p></li><li><p><strong>bis 22. Juni:</strong> Thomas Hoepker <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/cms4shop/Veranstaltungen/Leica-Store-Frankfurt/Ausstellungen/Thomas-Hoepker---MitMenschen---Von-Hippies-Nonnen-und-Akrobaten.html?c=47"><em>“MitMenschen”</em></a>, Leica Gallery Frankfurt</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Offenbach</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>bis 1. September:</strong> <a href="https://ray-triennale.com/"><em>RAY Triennale für Fotografie</em></a>, Rhein-Main-Gebiet</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Canon Female Photojournalist Grant, </strong><a href="https://www.visapourlimage.com/en/festival/awards-and-grants/bourse-canon-de-la-femme-photojournaliste"><em>8000 € für ein fotografisches Projekt</em></a><em>, </em>bis 21. Mai.</p></li><li><p><strong>Viepa Vienna Photo Award</strong>, <a href="https://www.viepa.org/"><em>Kategorie Street</em></a>, bis 15. Juni.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/bettinakardell"><strong>bettinakardell</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C6TB6UWIBSd"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21KulZ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C6TB6UWIBSd.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c307c94f9396a9257fed8579014cd619" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/bettinakardell">@bettinakardell</a></p><p><a href="https://instagram.com/dinuxm"><strong>dinuxm</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C6X33pbIyNe"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21-Cua%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C6X33pbIyNe.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1e5b9a09a8ef99d70c71d53f5e49499b" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/dinuxm">@dinuxm</a></p><p><a href="https://instagram.com/bruno.trematore"><strong>bruno.trematore</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5iBeMYIoxl"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21X_uo%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5iBeMYIoxl.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=417939527229737a560445e225f4cade" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/bruno.trematore">@bruno.trematore</a></p><p><a href="https://instagram.com/andi.lauer"><strong>andi.lauer</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C6TAkkvo-BF"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%2157fK%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C6TAkkvo-BF.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6252ba067d4ce62f6c17c1af4e335480" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andi.lauer">@andi.lauer</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:36:52 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #9: New York kann ja jeder – Braunschweig als Schicksal…]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen liebe mittlerweile über 200 Leser*innen! Ich freue mich sehr, daß ihr schon so viele seid. Ein ganzes Rudel kam ja über die Vorspeisenplatte, wo der Rest…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #9: New York kann ja jeder – Braunschweig als Schicksal und Chance</h1><p>Willkommen liebe mittlerweile über 200 Leser*innen! Ich freue mich sehr, daß ihr schon so viele seid. Ein ganzes Rudel kam ja über die Vorspeisenplatte, wo der Rest genau herkommt, weiß ich gar nicht. Schreibt mir gerne mal <a href="https://www.instagram.com/andrea.diener/"><em>auf Insta</em></a>, wie ihr eigentlich auf den StreetLetter gestoßen seid, ich bin neugierig.</p><p>Toll, daß Du den StreetLetter liest! Hier kannst Du ihn kostenlos direkt ins Postfach abonnieren:</p><p>Heute gibt es wieder Interviewcontent, und zwar mit <a href="https://hackenberg.info/"><em>Thomas Hackenberg</em></a>. Er hat <a href="https://bumpbooks.com/zines-1/thomas-hackenberg-braunschweig"><em>ein Zine bei bumpbooks</em></a> veröffentlicht, es heißt “Braunschweig” und ich habe Fragen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21gkpn%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F7b5c39ac-c9ae-4e05-ba59-429df36bce06_2500x1667.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=87b4665b1830f58feb1ce920958ce250" alt=""/><p><strong><strong>© Thomas Hackenberg</strong></strong></p><p></p><p><strong>Erste Frage: Braunschweig. Du wohnst da, das ist jetzt nicht gerade die Metropole der Straßenfotografie. Ist das für dich Fluch oder Segen, ist das Schicksal oder Chance?</strong></p><p>Also erstmal ist Braunschweig meine Heimatstadt. Ich glaube, daß man die besten Fotos da macht, wo man wohnt und wo man sich auskennt. Matt Stuart sagt immer mal, die besten Bilder macht man in seinem <em>home turf</em>, und ich glaube, da ist auch was dran. Man weiß, an welchen Tagen am meisten los ist, wann das Licht wo ist. Von daher ist Braunschweig schon ok.</p><p><strong>Mit geht das in Frankfurt genauso.</strong></p><p>In Frankfurt oder in New York kann jeder gute Fotos machen! Braunschweig ist eine Herausforderung.</p><p><strong>Was sind denn die Dinge, die dir auf der Straße als erstes auffallen? Worauf schaust du, was sind deine optischen Trigger?</strong></p><p>In der Tat sind das Menschen. Interessante Gesichter, interessante Kleidung, Tattoos. Dann schaue ich auf den Vorder- oder Hintergrund. Die große Kunst ist, ein schön gelayertes Bild zu stagen, den Rahmen schön zu füllen. Aber ich schaue auch auf Skurrilitäten, auf Menschen. Ich bin kein so großer Freund von Silhouetten und Schatten. Ich finde auch mal so <em>light pockets</em> ganz nett, wo Gesichter herauskommen und es hinten schwarz ist. Aber ich schaue auf kleine Geschichten in der Geschichte, Storytelling ist mein Ding.</p><p><strong>Es gibt wirklich genug andere, die Silhouetten fotografieren, das müssen wir nicht auch noch machen.</strong></p><p>Das will ich überhaupt nicht werten. Ich bin eher Fan von <a href="https://melissaoshaughnessy.com/"><em>Melissa O’Shaughnessy</em></a>, <a href="https://www.paulkessel.com/"><em>Paul Kessel</em></a>, <a href="https://www.lensculture.com/peter-kool"><em>Peter Kool</em></a> in Belgien, es gibt so viele gute! Das ist eher meins, so ganz klassische Straßenfotografie. Gucken, was der glückliche Moment mir bringt.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21BQU5%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F5ca6348b-d9dc-4226-a3d1-a6e718151f84_2500x1667.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=50a6cccc2c3885eb217bd6f2d88132fd" alt=""/><p><strong><strong>© Thomas Hackenberg</strong></strong></p><p></p><p><strong>Dein bekanntestes Bild ist das hier in der Mitte mit dem halb abgesoffenen Golf. Was zur Hölle ist da eigentlich passiert?</strong></p><p>Ich habe das mal <a href="https://www.instagram.com/p/CS7G6x4nyl_/?img_index=1"><em>bei @showmedourduds von Sonia Goydenko</em></a> erzählt. Das ist ein Instagram-Account, da zeigt sie die Bilder, die zu einem bekannten Schuss geführt haben. Da und auch bei Soul of Street habe ich das erklärt, und es ein bißchen bereut. Wenn mich heute nochmal einer fragen würde, würde ich es nicht erklären, weil das Bild natürlich auch von der Magie lebt. Hinterher haben mir ein paar Leute geschrieben und gesagt, sie hätten das gar nicht wissen wollen. Sollte mir nochmal so ein Bild gelingen, was ich nicht glaube, würde ich es nicht mehr erzählen.</p><p>[Thomas hat es mir dann doch erzählt. Aber wer es wissen will, der klickt auf den Link von <a href="https://www.instagram.com/p/CS7G6x4nyl_/?img_index=10"><em>showmeyourduds</em></a>, da steht alles.]</p><p><strong>Wie bist du denn eigentlich zu bump books gekommen? Das ist ja schon eine ganze Reihe von zig Fotograf*innen, die dort diese Zines veröffentlichen.</strong></p><p>Genau, David Solomons in London. Ich bin Fan von bump books, ich habe ganz, ganz, ganz, ganz viele. Ich fand die immer besonders schön.</p><p><strong>Ich hab festgestellt, wenn man sie einzeln kauft, liegen sie unter der Grenze für Einfuhrzölle aus UK.</strong></p><p>Ich durchschaue es nicht ganz. Ich bin ziemlicher Fotobuchsammler und bestelle viele Fotobücher gerade in England, weil ich großer Fan der Fotografie aus UK bin, und mal zahlt man Zoll, mal nicht. Jedenfalls, David Solomons hat eine “Submissions”-Kategorie auf seiner Website. Ich hab ihm zwei Themen angeboten, die fand er nicht so gut, meinte aber: Laß uns mal was über Braunschweig machen. Also die Idee, die kam von ihm. Er hat ja gern geographische Orte, Carcassonne oder Ghana oder Lissabon oder Moskau. Ich glaube auch, er fand das Foto von dem Golf im Fluß ganz gut. Auf meiner Website habe ich die Kategorie “Braunschweig Street”, daraus hat er sich zusammengestellt was er möchte und das Editing komplett selbst gemacht.</p><p><strong>Wie funktioniert das bei bump books, ist das mit Kostenbeteiligung, oder macht Solomons das auf eigenes Risiko?</strong></p><p>Auf eigenes Risiko. Er will kein Geld haben. Man bekommt als Fotograf auch nichts dafür, aber ich fand es schön, mein eigenes Zine bei bump books zu haben. Er hat 200 Stück gedruckt, ich habe zum Autorenpreis fünfzig Stück gekauft und eine Charity-Aktion daraus gemacht. Die Braunschweiger Zeitung hat eine ganze Seite über mich und meine Fotografie gebracht, und ich habe das Zine gegen Spenden hergegeben. Dreißig oder fünfunddreißig Kopien sind weggegangen, und ich habe 850 Euro an Spenden eingenommen für Parkbank e.V., das ist eine Obdachlosenzeitung, die sich um Wohnsitzlose und Kinder in Not kümmert. Ich fand das schön. Letztlich nutze ich die Stadt und nehme dankend die Motive entgegen, die sie mir bietet, und kann die Leute vorher nicht fragen, die in meinen Bildern sind. Das ist eine Form davon, eine Kleinigkeit zurückzugeben und danke zu sagen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21c7w-%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fc7368550-6617-44f6-beda-dcf44c943722_2500x1667.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9ba517a90185083aaf7c3201103381e6" alt=""/><p><strong><strong>© Thomas Hackenberg</strong></strong></p><p></p><ul><li><p><strong>Ein längeres Video-Interview</strong> mit Thomas Hackenberg von Philipp Meiners <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jbsTfAaZmoo"><em>gibt es auf Youtube zu sehen</em></a>.</p></li><li><p><strong>Ein Podcast</strong> des <a href="https://streetphotographymagazine.com/conversation-with-thomas-hackenberg/"><em>Street Photography Magazine</em></a> mit Thomas.</p></li><li><p><strong>Ein Interview</strong> <a href="https://upphotographers.com/interviews/interview-with-thomas-hackenberg/"><em>bei Upphotographers</em></a> über who, what, when und why.</p></li></ul><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Fill the Frame Documentary</strong> <a href="https://youtu.be/Wk9lY56Wdlw?si=Ud4XlKLYBvrEtRuf"><em>komplett auf Youtube</em></a><em>, </em>eine Doku über amerikanische Streetfotograf*innen. Von Samuel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9OJXTySAcvo"><em>gibt es auch ein Interview</em></a> mit dem Regisseur.)</p></li><li><p><strong>Total und Close:</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=77OpC4C9a-E"><em>Doku über Andreas Gursky</em></a> (ja, der mit dem Rhein-Foto)</p></li><li><p><strong>Im “Die Motive”-Podcast</strong> ist diesmal <a href="https://diemotive.de/diemotive-und-markus-schaden/"><em>der Fotobuch-Experte Markus Schaden zu Gast</em></a>. Alexander Hagmann von “Die Motive” hat übrigens auch <a href="https://diemotive.de/newsletter-2/"><em>einen lesenswerten Newsletter</em></a>, in dem er Fotografie eher von der Kunst-Perspektive aus angeht. In <a href="https://diemotive.de/?mailpoet_router&amp;endpoint=view_in_browser&amp;action=view&amp;data=WzExLCI3Nzk5NzBkZjRiOTQiLDAsMCw4LDFd"><em>der letzten Ausgabe</em></a> schreibt er auch zum Ende der Photopia, die wir alle nun aus unseren Kalendern streichen können: “Die Fototechnik (wie auch die Videotechnik) hat in ihrer Geschichte ein Alter erreicht, in dem das technische Verfahren kaum noch Neues zu bieten hat und gleichzeitig so selbstverständlich ist, dass man sich über die Erzeugung des Bildes eigentlich keine Gedanken zu machen braucht. […] Damit einher geht die Entwicklung, dass fotografische Bilder in der allgemeinen Wahrnehmung keinen materiell-technischen Ursprung mehr haben, sondern fast ausschließlich einen sozialen Nutzen. […] Bilder sind zu einer solchen Selbstverständlichkeit, zu einem solchen Massenphänomen geworden, dass eine Messe (oder eine technikhistorische Ausstellung) nur noch für eine sehr kleine Zahl von Technikbegeisterten von Interesse ist. Für die Hersteller von Fototechnik ist das natürlich ein Problem.”</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>18. April bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie</em></a><em>.</em></p></li><li><p><strong>26-28. April:</strong> <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/"><em>Italian Street Photo Festival</em></a> in Rom</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a></p></li><li><p><strong>4. Mai:</strong> Eröffnung der Ausstellung vom Dorfcollective, um 18 Uhr in der Nebn-Galerie, Eisenstraße 91, Düsseldorf.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a></p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>im Historischen Museum Frankfurt</p></li><li><p><strong>31. Mai bis 1. Juni:</strong> <a href="https://oslospc.com/ospf"><em>Oslo Street Photo Festival</em></a></p></li><li><p><strong>bis 22. Juni:</strong> Thomas Hoepker <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/cms4shop/Veranstaltungen/Leica-Store-Frankfurt/Ausstellungen/Thomas-Hoepker---MitMenschen---Von-Hippies-Nonnen-und-Akrobaten.html?c=47"><em>“MitMenschen”</em></a>, Leica Gallery Frankfurt</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in, Achtung! – <strong>Offebach</strong>.</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Chateau Gallery</strong>, <a href="https://chateaugallery.com/the-art-of-street-photography-submission-form"><em>Einzelbilder</em></a>, Deadline 15. April.</p></li><li><p><strong>Oslo Street Photo Festival</strong>, <a href="https://oslospc.com/ospf/competition">Einzelbilder</a>, Deadline irgendwann Anfang Mai (Ernsthaft, ey, ich hab keine gefunden, schreibt sowas doch bitte mal größer irgendwo hin?)</p></li><li><p><strong>Canon Female Photojournalist Grant, </strong><a href="https://www.visapourlimage.com/en/festival/awards-and-grants/bourse-canon-de-la-femme-photojournaliste"><em>8000 € für ein fotografisches Projekt</em></a><em>, </em>bis 21. Mai.</p></li><li><p><strong>Viepa Vienna Photo Award</strong>, <a href="https://www.viepa.org/"><em>Kategorie Street</em></a>, bis 15. Juni.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/andrea.klausner"><strong>andrea.klausner</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5LlQ-zO3vt"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21qlt2%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5LlQ-zO3vt.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2d4003aba35f7781944f679f6fc79bb4" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andrea.klausner">@andrea.klausner</a></p><p><a href="https://instagram.com/paubuscato"><strong>paubuscato</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5EJqKXogzW"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21uO2X%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5EJqKXogzW.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=783587eeaf8413ae109ffcd907617aac" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/paubuscato">@paubuscato</a></p><p><a href="https://instagram.com/mario_cuic"><strong>mario_cuic</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5L690YrO66"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OA0s%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5L690YrO66.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=985d5ce6ec3d1a6b51529d93db806346" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/mario_cuic">@mario_cuic</a></p><p><a href="https://instagram.com/brittakohlboas"><strong>brittakohlboas</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C5JHWNco-M5"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%213i4K%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C5JHWNco-M5.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f7f56ad06bac44ef8cac376594c2864e" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/brittakohlboas">@brittakohlboas</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:35:49 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #8: Aufblasflamingos und andere Obsessionen]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen bei dem Newsletter, in dem es nicht um Technik und neue heiße Scheißkameras geht – auch wenn der Werbefilm zur neuen x100 wirklich nett und sehenswert ist.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen bei dem Newsletter, in dem es nicht um Technik und neue heiße Scheißkameras geht – <a href="https://youtu.be/6_cigk8EPYk?si=ME07TbAbxQg4LzcR"><em>auch wenn der Werbefilm zur neuen x100 wirklich nett und sehenswert ist</em></a>. Aber das können andere besser und kompetenter, ich schreibe lieber über Bilder, und darüber, was im Kopf passiert, wenn sie zustandekommen.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><p>Seit über einem Jahrzehnt reise und fotografiere ich einigermaßen häufig. Aber was ich beim Reisen fotografiert habe, das hat sich im Lauf der Zeit stark verändert. Zum Beispiel meine Urlaubsfotos. Ich habe schon vor einiger Zeit mal erzählt, <a href="https://photo.andrea-diener.de/wir-urlaubsknipser"><em>was ich über Urlaubsfotos so denke</em></a>, und vermutlich denke ich darüber schon wieder ein bißchen anders, wenn ich das heute schreiben würde. Kurz: Auf Urlaubsfotos, die ich mag, müssen Menschen abgebildet sein, nicht nur Sehenswürdigkeiten. Und zwar alle Menschen. Solche, die man kennt, wegen der persönlichen Erinnerungsfunktion. Aber auch solche, die nur zufällig im Bild sind.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21W321%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F51fc1fa6-1ae1-4c2f-9310-925837b434c9_5160x3434.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=7021bcfb851c096b939120438fca8ef7" alt=""/><p>Als ich sehr viel unterwegs war, also nicht nur aus Gründen der eigenen Erholung, fing ich an, darüber nachzudenken, wie Tourismus aussieht und was er mit der Umgebung macht, in der er stattfindet. Welche künstlichen Paradiese er erzeugt, und was der Preis dafür ist. Wie er Länder und Landschaften verändert und wie die eigentlich löbliche Tugend der Gastfreundschaft zu einem Business wird. Die Umgebungen, in denen Menschen sich erholen, haben ihre ganz eigene Ästhetik, und irgendwann begann ich mich dafür zu interessieren.</p><p>Mit Fotografien vom Tourismus verbindet man in erster Linie Martin Parr, vor allem sein Buch <a href="https://www.gut-fotografieren.de/martin-parr-the-last-resort-fotgrafien/"><em>“The Last Resort”</em></a>. Parr zeigt darin die Urlaubsträume des Kleinbürgertums und der Arbeiter in einem maroden Ort namens New Brighton. Der Beton bröselt, alles wirkt etwas schäbig, doch der Willen, es sich gut gehen zu lassen, ist ungebrochen. Ich hingegen finde gerade die perfekten Welten des Luxustourismus spannend. Die Kokons fernab der mitunter durchaus problematischen Gegebenheiten des Urlaubsorts, in denen man zwischen Pool und Cocktail möglichst wenig unternimmt, und wenn, dann sind es harmlose Vergnügungen. Die Kreuzfahrtschiffe und ihre abgeschotteten Welten auf See, die mitunter kurze Berührungen mit Landmasse haben, die dann im Eiltempo besichtigt wird.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21RpjV%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fa70ca5b3-0811-415a-88ac-dc9240056069_4899x3266.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e403bc11a432e8a8c176778d7a3a2a8c" alt=""/><p>Das ist eine Art Urlaub, die ich privat niemals machen würde, auch wenn ich sie mir leisten könnte. Sorry, das ist einfach nicht meins, aber wer es mag, dem sei es unbedingt gegönnt. Als Beobachter finde ich das allerdings äußerst spannend. Ehrlich gesagt habe ich mich irgendwann gefragt, warum ich mich so lange mit diesen ewigen Sehenswürdigkeiten überall aufgehalten habe, wo doch der Hotelpool das für mich eigentlich Spannende ist. Vor allem ist er etwas, über das ich einigermaßen valide Aussagen treffen kann. Valider jedenfalls, als ein Land zu dokumentieren, in dem ich mich kurz mal aufhalte und bald wieder abreise.</p><p>Aber es braucht eben eine gewisse Zeit, bis sich Themen und Projekte aus der Bilderflut schälen, die man ständig so produziert. Dann ergeben sich Häufungen und Fragen und Obsessionen für seltsame Dinge. Wie bei <a href="https://xn--nrnbergunposed-gsb.de/gastbeitrag-siegfried-hansen-vom-jaeger-zum-sammler/"><em>Siegfried Hansen und den Eistüten</em></a> zum Beispiel. Ich konnte irgendwann an keinem Aufblasflamingo mehr vorbeigehen. Gib mir einen Aufblasflamingo, und ich bin die nächsten Minuten beschäftigt. Letztes Jahr bin ich mal morgens auf dem Weg zum Frühstück wieder zurück ins Zimmer gerannt, um die Kamera zu holen, weil auf dem Hotelpool ein Aufblasflamingo war. Im Gegenlicht!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21yqh5%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2e645978-77bf-4c98-a174-2f05ca6c9488_3389x5084.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=234133d55aa1146a44537f594d757bf8" alt=""/><p>Solche Obsessionen (oder Trigger, wie Siegfried Hansen das nennt) sind oft ein guter Wegweiser, und man sollte ihnen unbedingt nachgehen. Manchmal ergibt sich daraus ein gutes längeres Projekt. Manchmal ändert sich das dann nochmal. Es weitet sich aus oder grenzt sich ein. Aber das ist normal, kein Grund zur Panik.</p><p>Momentan bringe ich von jeder Reise etwa eine Handvoll Bilder mit, die ich in einen Ordner schiebe, der noch keinen richtigen Namen hat, nur einen Arbeitstitel. Irgendwann werden wir die Bilder mal auf einem Tisch ausbreiten und schauen, was man daraus so machen kann. Dann erfahrt ihr es hier natürlich.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21C29T%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F8eb8e109-7a66-48fe-bff6-83350796889a_3902x5852.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=61e98bad4ad7c4f090949e6eb54c9ee6" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Ein Interview </strong>mit, ähem, mir: <a href="https://www.faz.net/aktuell/fotografie/frankfurt-wie-fotogen-sind-die-strassen-der-stadt-19484151.html"><em>“Wie fotogen sind die Straßen der Stadt?”</em></a></p></li><li><p><strong>Total minimal:</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BZWLCGCPzQE"><em>10 Fragen an Guido Klumpe</em></a></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>30. März:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder, <a href="https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/barbara_klemm"><em>Historisches Museum Frankfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>18. April bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie.</em></a></p></li><li><p><strong>26-28. April:</strong> <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/"><em>Italian Street Photo Festival</em></a> in Rom.</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a>.</p></li><li><p><strong>4. Mai:</strong> Eröffnung der Ausstellung vom Dorfcollective, Nebn-Galerie, Eisenstraße 91, Düsseldorf.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a>.</p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> Kaum ist die Barbara-Klemm-Ausstellung vorbei, legt das Historische Museum nach: <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>heißt die nächste Ausstellung, und sie steht schon dick angestrichen in meinem Terminkalender.</p></li><li><p><strong>bis 22. Juni:</strong> Thomas Hoepker <a href="https://www.leicastore-frankfurt.de/cms4shop/Veranstaltungen/Leica-Store-Frankfurt/Ausstellungen/Thomas-Hoepker---MitMenschen---Von-Hippies-Nonnen-und-Akrobaten.html?c=47"><em>“MitMenschen”</em></a>, Leica Gallery Frankfurt</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in, Achtung! – <strong>Offebach</strong>. (Ja, wir haben das aus gutem Grund nochmal geändert. Ihr werdet sehen, es war wirklich ein guter Grund.)</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>. </em>Achtung, zum Warm-up in der Deichdiele gibt es auch <a href="https://www.instagram.com/p/C3a4bdRIjD-/"><em>eine Ausstellung mit Wettbewerb</em></a>!</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Brussels Street Photography Festival</strong>, <a href="https://www.bspfestival.org/open-call"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline: 24. März.</p></li><li><p><strong>Chateau Gallery</strong>, <a href="https://chateaugallery.com/the-art-of-street-photography-submission-form"><em>Einzelbilder</em></a>, Deadline 15. April.</p></li><li><p><strong>Canon Female Photojournalist Grant, </strong><a href="https://www.visapourlimage.com/en/festival/awards-and-grants/bourse-canon-de-la-femme-photojournaliste"><em>8000 € für ein fotografisches Projekt</em></a><em>, </em>bis 21. Mai.</p></li><li><p><strong>Viepa Vienna Photo Award</strong>, <a href="https://www.viepa.org/"><em>Kategorie Street</em></a>, bis 15. Juni.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/streetannalyzer"><strong>streetannalyzer</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C4u3inFIDz7"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21IhfR%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C4u3inFIDz7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5933bb24fb9aaaa20d5939fd6241bb6c" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/streetannalyzer">@streetannalyzer</a></p><p><a href="https://instagram.com/levi_goldbaum"><strong>levi_goldbaum</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C4YD-zdIY0q"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%211dpU%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C4YD-zdIY0q.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=296eb0ac78e76a1d9eb70c9f3479c75e" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/levi_goldbaum">@levi_goldbaum</a></p><p><a href="https://instagram.com/benkilbphoto"><strong>benkilbphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C4z8CRzsOAH"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21FUZT%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C4z8CRzsOAH.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=eb6a737b10e8ff3ded26804f6e4e919f" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/benkilbphoto">@benkilbphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf"><strong>heikefrielingsdorf</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C4cuTUxo9YE"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21n-1y%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C4cuTUxo9YE.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=66a4ae5f80fc5398b9572f84ef6791f0" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf">@heikefrielingsdorf</a></p><p><a href="https://instagram.com/jeromelorieau"><strong>jeromelorieau</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3uXVGsoGCe"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21uCjm%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3uXVGsoGCe.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=967ca931be1f457cf234734d9eabff3e" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/jeromelorieau">@jeromelorieau</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:34:01 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #7: Wolle mer se noilosse? Mit der Kamera im Trubel]]></title>
      <description><![CDATA[Am Fastnachtssonntag (nein, es heißt hier nicht Karneval) hatten wir einen Photowalk mit unserem Kollektiv Collateral Eyes in Mainz. Da war ganz schön was los, und statt…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am Fastnachtssonntag (nein, es heißt hier nicht Karneval) hatten wir einen Photowalk mit unserem Kollektiv <a href="https://www.instagram.com/collateraleyes/"><em>Collateral Eyes</em></a> in Mainz. Da war ganz schön was los, und statt viel zu quatschen, haben wir tatsächlich vor allem fotografiert. Und hinterher RIESIGE Pizzen gegessen, aber das ist eine andere Geschichte.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21FbaF%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F8eda334f-58cc-4b8d-a75c-f91b1910ca71_3576x5364.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ab319e519335724b923821ff64300e09" alt=""/><p>Bei solchen Veranstaltungen zu fotografieren ist immer ein bißchen eine Herausforderung. Aber ich stelle fest, daß es mir viel leichter fällt, seit ich mich entschieden habe, was ich eigentlich will. Will ich eine Reportage fotografieren oder mach ich hier irgendwie so Kunst? Weil die Street Photography mit einem Bein in der Reportage und einem Bein in der Kunst steht, ist das nämlich gar nicht so einfach, aber dennoch entscheidend.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><p>Beides kommt nämlich mit Vor- und Nachteilen daher und verlangt einen anderen Blick. Wer eine Reportage fotografiert, erfüllt gewisse Anforderungen an das Genre: Überblicksbild, Close-up, Szenen, und dann ist da noch ein gewisser dokumentarischer Anspruch, Entscheidendes nicht auszulassen. Ein Bild von dem Gutenberg-Denkmal mit Narrenkappe ist ebenso Pflicht wie jeder Wagen und eine gute Mischung an Kostümen. Das ist eine Menge, gibt aber eine gewisse Sicherheit. Ein Geländer, an dem man sich festhalten kann.</p><p><a href="https://instagram.com/andrea.diener"><strong>andrea.diener</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3U15PVIE1O"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21gqDq%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3U15PVIE1O.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=eaf47fe353b56b31444f65f074a0bf28" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andrea.diener">@andrea.diener</a></p><p>Ich fühle mich ehrlich gesagt total entlastet, seit ich für mich entschieden habe, halt irgendwie so Kunst zu machen. Das entbindet mich davon, Fotos aufzunehmen, von denen ich glaube, sie machen zu müssen. Ich muß gar nichts, ich werde hier nicht bezahlt, ich hab keinen Auftrag. Ich verfolge nur mein eigenes Werk. Ich muß nicht schauen, was man von mir wollen könnte, ich muß nicht irgendwas der Vollständigkeit halber fotografieren. Aber: Dadurch müssen sich die Bilder, die ich mache, ganz anderen Ansprüchen genügen. Sie sind nicht da, um irgendwas zu dokumentieren. Das genügt nicht mehr. Sie müssen für sich selbst stehen.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21JCtR%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F01a0c5dc-0d75-415a-a065-98b8455f01f6_4623x3082.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=11b60e77ad83567476caf6e9655b8395" alt=""/><p>Je nachdem, was man will, wird man dann entweder im Gewühl oder am Rand des Geschehens glücklicher. Ab Rand sitzen ab und zu einsame Menschen in Hühnerkostümen auf Pollern und gucken, das kann wahnsinnig lustig sein. Oder man geht rein ins dichteste Gedränge und ganz nah ran an die Menschen, bis auf wenige Zentimeter, das kann krass und intensiv wirken. Manchmal gibt es bunte Hintergründe, da spring ich immer sehr drauf an, und wenn dann noch irgendwas angeschnitten ist, umso besser. Das sind so meine Trigger, ihr habt sicher andere.</p><p>Das ganze Gewimmel in kurzer Zeit kann einen ganz schön überfordern. An normalen Tagen genügt es, einfach loszulaufen und sich vom Alltag in der Stadt überraschen zu lassen. Aber in die Fassenacht oder andere Massenaufläufe geht man meiner Ansicht nach am besten nicht ganz unbedarft rein, sonst verzettelt man sich gnadenlos. Es ist einfach zu viel, und von allen Seiten gleichzeitig.</p><p>Auf Instragram hab ich ein paar sehr schöne Fassenachtsbilder (und Karnevalsbilder) gesehen. Da laufen Rheingau und Rheinland zu ähnlicher Hochform auf wie später im Jahr die Münchner beim Oktoberfest. Zwischendrin feiern wir Frankfurter noch Wäldchestag und Dippemess, und auch das sind sehr dankbare Gelegenheiten zum Fotografieren, mit ähnlichen Regeln. Zu wissen, wonach man sucht, kann auch da sehr helfen, der Überforderung vorzubeugen.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Ein sehr langer Podcast </strong>über KI-Bilder, was genau eigentlich Kreativität ist und vieles andere: <a href="https://www.picdrop.com/web/de/picdrop-podcast"><em>Picdrop-Podcast</em> </a>mit Boris Eldagsen, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lnPsUM0zX90"><em>hier auf youtube</em></a>, sonst aber überall, wo es Podcasts gibt. Ja, lang, aber ich habe auch viel gelernt.</p></li><li><p><strong>Joel Meyerowitz</strong> höre ich immer gerne zu, weil er sehr eloquent von seiner Fotografie erzählt. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHh-CnSrZvg&amp;t=404s"><em>Hier gibt es ein schönes langes Gespräch</em></a> mit Melissa O’Shaughnessy.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>24. Februar:</strong> Streetwalk &amp; Vernissage in Nürnberg mit dem Unposed-Kollektiv und Special Guest Guido Klumpe. 15 Uhr Treffen zum Walk vor dem Fuji-Store. Am Abend Vernissage der Ausstellung von Guido in der Fuji X-Gallery.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>16. Februar bis 3. März: </strong>Street Photography meets Street Food, Fotos von Dennis Gloth, Schootis Eiscafé Lemförde.</p></li><li><p><strong>bis 17. März:</strong> Evelyn Richter, Ein Fotografinnenleben. <a href="https://mdbk.de/ausstellungen/evelyn-richter/"><em>Museum der bildenden Künste Leipzig</em></a>.</p></li><li><p><strong>30. März:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder, <a href="https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/barbara_klemm"><em>Historisches Museum Frankfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>18. April bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie.</em></a></p></li><li><p><strong>26-28. April:</strong> <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/"><em>Italian Street Photo Festival</em></a> in Rom.</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a>.</p></li><li><p><strong>4. Mai:</strong> Eröffnung der Ausstellung vom Dorfcollective, Nebn-Galerie, Eisenstraße 91, Düsseldorf.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a>.</p></li><li><p><strong>ab 29. Mai:</strong> Kaum ist die Barbara-Klemm-Ausstellung vorbei, legt das Historische Museum nach: <a href="https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/stadt-der-fotografinnen-frankfurt-1844-2024/"><em>“Stadt der Fotografinnen. Frankfurt 1844 – 2024”</em></a><em> </em>heißt die nächste Ausstellung, und sie steht schon dick angestrichen in meinem Terminkalender.</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in, Achtung! – <strong>Offebach</strong>. (Ja, wir haben das aus gutem Grund nochmal geändert. Ihr werdet sehen, es war wirklich ein guter Grund.)</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>. </em>Achtung, zum Warm-up in der Deichdiele gibt es auch <a href="https://www.instagram.com/p/C3a4bdRIjD-/"><em>eine Ausstellung mit Wettbewerb</em></a>!</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Italian Street Photo Festival</strong>, <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/contest/"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline: 3. März.</p></li><li><p><strong>La vie en bleu</strong>, Stipendium und Ausstellung in Nizza. Deadline: 15. März. <a href="http://www.ximenaechague.com/"><em>www.ximenaechague.com</em></a>.</p></li><li><p><strong>Brussels Street Photography Festival</strong>, <a href="https://www.bspfestival.org/open-call"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline: 24. März.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Fasssenachtsbilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/collateraleyes"><strong>collateraleyes</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3V0S81IxAM"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21MqXA%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3V0S81IxAM.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4de9614903d7aa90a9d8757f44159645" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/collateraleyes">@collateraleyes</a></p><p><a href="https://instagram.com/sa_mondo"><strong>sa_mondo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3US4ODIgmy"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21GA9m%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3US4ODIgmy.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0fc96f123d39d8e1cd81a315f46e324b" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/sa_mondo">@sa_mondo</a></p><p><a href="https://instagram.com/zurborn"><strong>zurborn</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3VBzSdId2M"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21AXU2%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3VBzSdId2M.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0902572f9f92a8c4916e437f12df1ef8" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/zurborn">@zurborn</a></p><p><a href="https://instagram.com/teryoshi"><strong>teryoshi</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3ZkqefINdY"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%215h3s%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3ZkqefINdY.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=cee2595fe43f26762fe28b12ddc4631f" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/teryoshi">@teryoshi</a></p><p><a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf"><strong>heikefrielingsdorf</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3H5q_7oIUv"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21m1lV%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3H5q_7oIUv.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4dd39ca8afe87a067da786ebe62c0d1a" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf">@heikefrielingsdorf</a></p><p><a href="https://instagram.com/collateraleyes"><strong>collateraleyes</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C3YVJRuIqJh"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%216mDP%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C3YVJRuIqJh.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=7b8c683a8f1e7fa605e35be710f52100" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/collateraleyes">@collateraleyes</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:33:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #6: Die Waffen der Fotografen]]></title>
      <description><![CDATA[Zuallererst: ein herzliches Willkommen an alle neuen Abonnenten, die über Anke Gröners Blog hergekommen sind. Ihr seid ganz schön viele, und das freut mich sehr! Heute…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Zuallererst: ein herzliches Willkommen an alle neuen Abonnenten, die über Anke Gröners Blog hergekommen sind. Ihr seid ganz schön viele, und das freut mich sehr!</p><p>Heute war endlich das <a href="https://pupupublishing.bigcartel.com/product/nothing-personal-the-back-office-of-war"><em>Fotobuch “Nothing Personal – The back office of war”</em></a> in der Post, und es ist noch viel besser als ich dachte. Nikita Teryoshin besuchte zwischen 2016 und 2023 Waffenmessen auf allen Kontinenten und begab sich in eine bizarre Welt, von der wir Normalsterblichen wirklich überhaupt gar keine Ahnung haben. Zwischen Stellwänden, Käsespießchen und schlechtem Messekaffee werden dort von der Handfeuerwaffe über Artilleriegeschosse bis zur Lenkrakete Produkte verkauft, die anderswo Menschen töten.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><p>Slogans der Hersteller markieren die jeweiligen Kapitel: “70 years defending peace” (Kalashnikov), “See first kill first” (Saab), “Nextgen Lethality” (Rheinmetall). Die Messen fanden in Abu Dhabi statt, in Paris, Minsk oder Seoul. Gesichter sind keine zu sehen, man hält sich bedeckt. Aber Gesichter braucht man auch keine. Flecktarn, Uniformjacken und irgendwie viel zu glänzende Anzüge sprechen Bände. Wer Details braucht, bekommt die Bildunterschriften auf den letzten Seiten nachgeliefert, aber eigentlich braucht man die auch nicht.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21cE9o%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F38721a81-ce43-499c-bec9-879f503eef0d.heic?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4434c9d806118291739871b96136ab09" alt=""/><p>Die Bilder sind auf gruselige Weise absolut faszinierend. Klar angeblitzte Ausschnitte, rätselhafte Überlagerungen von Realität und Projektion, alles angesiedelt in dieser typischen Messeästhetik, in der alles irgendwie ein bisschen schäbig wirkt mit den Mietmöbeln, der Auslegeware und den Dekopflanzen. Man schwankt beim Ansehen ständig zwischen Lachen und dem Erschrecken darüber, daß man gerade über Kriegsgerät lacht. Es ist ein wilder Ritt und absolut empfehlenswert.</p><p>Noch bis zum 5. April ist die Ausstellung zu “Nothing Personal” <a href="https://freelens.com/galerie/aktuelle-ausstellung/"><em>in der Freelens-Galerie in Hamburg</em></a> zu sehen. Wer zum Light-Leaks-Festival nach Luxembourg kommt: <a href="https://www.lightleaks.lu/conference/nikita-teryoshin/"><em>dort hält er auch einen Talk</em></a>. (Und ich hab ein Portfolio Review mit ihm gebucht, aber ob da noch Slots frei sind? Die sind immer so schnell weg.)</p><p>Hier noch ein langer Podcast mit Nikita Teryoshin:</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LwOlG-OYOKU&amp;t=1s">https://www.youtube.com/watch?v=LwOlG-OYOKU&amp;t=1s</a><p>Was ich von Teryoshins Buch übrigens persönlich mitnehme ist die Anregung, mich jetzt doch endlich irgendwann mal mit Blitzen zu beschäftigen. Natürliches Licht gut und schön, aber ich hab ehrlich gesagt seit drei Monaten keins mehr gesehen.</p><h3><strong>Link</strong></h3><ul><li><p><strong>Ein Interview</strong> mit Nina Papiorek <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ORPVfAJNQKI"><em>auf Youtube</em></a></p><p></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 11. Februar:</strong> Rene Burri, In Deutschland, <a href="https://kunstmuseen.erfurt.de/km/de/service/aktuelles/ausstellungen/2023/145036.html"><em>Kunsthalle Erfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>11. Februar</strong>: Fassenachts-Photowalk mit Collateral Eyes in Mainz. 12.11 Uhr, Treffpunkt: Hopfengarten.</p></li><li><p><strong>24. Februar:</strong> Streetwalk &amp; Vernissage in Nürnberg mit dem Unposed-Kollektiv und Special Guest Guido Klumpe. 15 Uhr Treffen zum Walk vor dem Fuji-Store. Am Abend Vernissage der Ausstellung von Guido in der Fuji X-Gallery.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>16. Februar bis 3. März: </strong>Street Photography meets Street Food, Fotos von Dennis Gloth, Schootis Eiscafé Lemförde.</p></li><li><p><strong>bis 17. März:</strong> Evelyn Richter, Ein Fotografinnenleben. <a href="https://mdbk.de/ausstellungen/evelyn-richter/"><em>Museum der bildenden Künste Leipzig</em></a>.</p></li><li><p><strong>30. März:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder, <a href="https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/barbara_klemm"><em>Historisches Museum Frankfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>18. April bis 27. Juni:</strong> Ute und Werner Mahler: Kleinstadt. <a href="https://www.hamburgwerkstattfotografie.com/exhibitions"><em>Hamburger Werkstatt für Fotografie.</em></a></p></li><li><p><strong>26-28. April:</strong> <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/"><em>Italian Street Photo Festival</em></a> in Rom.</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a>.</p></li><li><p><strong>4. Mai:</strong> Eröffnung der Ausstellung vom Dorfcollective, Nebn-Galerie, Eisenstraße 91, Düsseldorf.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a>.</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt. Stay tuned!</p></li><li><p><strong>12./13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Italian Street Poto Festival</strong>, <a href="https://2024.italianstreetphotofestival.com/contest/"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline: 3. März.</p></li><li><p><strong>La vie en bleu</strong>, Stipendium und Ausstellung in Nizza. Deadline: 15. März. <a href="http://www.ximenaechague.com/"><em>www.ximenaechague.com</em></a>.</p></li><li><p><strong>Brussels Street Photography Festival</strong>, <a href="https://www.bspfestival.org/open-call"><em>Einzelbilder und Serien</em></a>, Deadline: 24. März.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/nuernberg_unposed_collective"><strong>nuernberg_unposed_collective</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C2pKroco_1l"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21cGZZ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C2pKroco_1l.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=d655f0e44e1adc3dcd5a2deabf3c35c7" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/nuernberg_unposed_collective">@nuernberg_unposed_collective</a></p><p><a href="https://instagram.com/anotherlightwriter"><strong>anotherlightwriter</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C2nc2J3Ndkq"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%211W19%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C2nc2J3Ndkq.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f75390a2e48c67b2247e8293ce00f03a" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/anotherlightwriter">@anotherlightwriter</a></p><p><a href="https://instagram.com/axel.beyer"><strong>axel.beyer</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C2TMueLI80_"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21MmPJ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C2TMueLI80_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=9cd663e81fb1f0126851ff73ac9a12cb" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/axel.beyer">@axel.beyer</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:31:55 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #5: Vom Einzelbild zum Projekt – Angles Mortes]]></title>
      <description><![CDATA[Mich beschäftigt ja schon länger etwas. Nämlich der Umstand, daß ich vom guten (möglichst: sehr guten) Einzelbild wegmöchte hin zu zusammenhängenden Projekten, die etwas…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mich beschäftigt ja schon länger etwas. Nämlich der Umstand, daß ich vom guten (möglichst: sehr guten) Einzelbild wegmöchte hin zu zusammenhängenden Projekten, die etwas Komplexeres erzählen. Natürlich dauert das dann viel länger und macht viel mehr Arbeit, aber ich glaube, das lohnt sich am Ende. Nichts gegen gute Einzelbilder, die braucht man ja trotzdem noch, um das Ganze zu stützen. Aber eben auch Bilder, die vielleicht nur dazu da sind, um einen von A nach B zu bringen. Das ist wie bei Romanen oder bei längeren Filmen: Es gibt die Superknallerszenen und die, die die Figur einfach nur irgendwo hinbringen oder jemanden vorstellen oder eine Rückblende, um etwas verständlicher zu machen.</p><p>Nun hat <a href="https://querformat-fotografie.de/"><em>Achim Katzberg</em></a> aus unserem Frankfurter Kollektiv heimlich an einem längeren Projekt gearbeitet, was er mir erst irgendwann im Herbst verraten hat: Fernfahrer*innen, die Sonntags auf einem Rastplatz das Fahrverbot abwarten. Ganz andere Bilder sind das, als man sie sonst von ihm kennt. Auf seiner Homepage kann man das Buch <a href="https://querformat-fotografie.de/art/fotobuch-angles-morts/"><em>“Angles mortes” auch bestellen</em></a>. Wir haben uns in einem Café in Mainz getroffen und ich habe ihn ausgefragt, wie es eigentlich dazu gekommen ist.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21FjBV%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F6a82686c-25d9-450a-90e8-42735807b456_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1ec49cffc08e6af973b4e8a7ad647b16" alt=""/><p><strong>Achim:</strong> “Die originäre Idee war schon 2010 entstanden. Damals habe ich noch sehr viel Architektur pur fotografiert, also ohne Menschen, und sehr viele graphische Dinge. Die ersten fünf Bilder in dem Buch, die vorne vor dem Titel, sind tatsächlich auch noch von Anfang 2010. Im Herbst 2010 war ich dann auf einem Streetfotografie-Workshop bei <a href="https://www.streetfotograf.de/"><em>Sebastian Schmidt</em></a>, der auch das Vorwort zu dem Buch geschrieben hat, und habe das Genre kennengelernt. Da lag der Gedanke, Lkw-Grafiken zu fotografieren, erst einmal brach und für mich stand die Streetfotografie im Vordergrund.</p><p>Aber wenn man über die Autobahn fährt, dann sieht man ja immer wieder die Lkws da stehen, speziell am Sonntag. Ich habe den Gedanken nie aus dem Kopf verloren, da mal etwas draus zu machen. Ich hatte zwischendurch auch einmal den Arbeitstitel “Sonntagsfahrverbot”, weil mir aufgefallen ist, daß die armen Truckerfahrer Sonntags, wenn Fahrverbot ist, auf dem Rastplatz campieren und müssen. Das Thema ist dann über zehn Jahre in mir gegoren, und ich hatte ehrlich gesagt auch immer großen Respekt davor, da einmal hinzufahren. Mir war bewußt, daß die Truckerfahrer überwiegend aus dem osteuropäischen Raum kommen, ich kann ihre Sprache nicht, und meine Erwartung war, daß sie wenig oder kein Deutsch oder Englisch können. Und mir war auch klar, daß ich da nicht wie sonst auf der Straße ungefragt fotografieren kann, das würde nicht funktionieren.</p><p>Letztes Jahr im Frühjahr habe ich dann endlich mal den Mut gefaßt, und bin am Wochenende auf einen Rastplatz gefahren. Ich konnte immer noch die Sprache nicht und habe immer noch gedacht, wie mach ich das? Ich habe dann versucht, nonverbal zu kommunizieren, indem ich die Kamera gezeigt und draufgedeutet habe: Ist es okay, daß ich euch fotografiere? So habe ich mir die Zustimmung eingeholt. Und an diesem ersten Tag ist das Bild entstanden, dass du hier siehst.”</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Em9F%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fdc1860bd-3fbf-4825-aa36-236ef0eda605_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=22feccf910a7a2331a9ea4b6ad41ffdd" alt=""/><p><strong>Ich: </strong>“Das in den Lkw hinein?”</p><p><strong>Achim: </strong>“Nee, andersrum, das ist von innen nach außen. Das ist ja das coole. Das waren Spanier, mit denen ging das kommunikativ ein bißchen besser. Wir haben uns unterhalten, ob ich sie fotografieren darf. Und als das dann ein bißchen gelockert war, war ich ganz mutig und dachte, jetzt fragste mal, ob du auf die Ladefläche drauf darfst. Die Jungs haben sich so einen Tisch gebaut und machen da ihren Sonntagsbrunch. Nachdem das Bild entstanden ist, hab ich gedacht, okay, jetzt machste weiter. Da war der Bann gebrochen.”</p><p><strong>Ich:</strong> “Und wie oft warst du dann da?”</p><p><strong>Achim:</strong> “Vierzehn Monate, regelmäßig unregelmäßig. Also ein gutes Jahr lang so alle vier, sechs Wochen einmal. Über Winter eigentlich so gut wie nicht, da waren die Jungs alle immer im Auto. Und ich hab mich nicht getraut zu fragen, ob ich auch mal ins Führerhaus darf.”</p><p><strong>Ich: </strong>“Hier ist ein herbstlicheres Bild wie er da sitzt mit seinen Kartoffeln.”</p><p><strong>Achim:</strong> “Ich hab dann auch gedacht, ich muß da nicht hinfahren, um verschlossene Führerhäuser zu sehen, in denen die Heizung läuft.”</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21OdSS%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F35d8e84a-83f5-4512-915f-795e12ab55b1_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ae80cffa1bd0dffe1bbca425b0bc0f24" alt=""/><p><strong>Ich:</strong> “Wie bist du das Thema sonst angegangen? Was waren da ästhetische Hintergedanken? Hast du für dich Themen abgehakt: Ich hab Leute, ich hab Details, ich hab Essen?”</p><p><strong>Achim:</strong> “Ehrlich gesagt bin ich hingegangen und hab nicht gewußt was mich erwartet. Ich war überwiegend an einem Rastplatz auf der einen und anderen Autobahnseite in der Nähe von Mainz, weil das dann mit der Fahrerei nicht so aufwendig war. Ich wußte also nicht, was mich erwartet, und auch der Titel ist über das Fotografieren entstanden. Ich habe immer wieder diese Aufkleber mit dem “Angles morts” gesehen und dachte, hey, das ist dein Titel, nicht Sonntagsfahrverbot. Dein Titel ist der tote Winkel, den wir alle in irgendeiner Form haben. Ich war dann einmal auch unterwegs und wollte mehr grafische Sachen machen, aber die sind jetzt gar nicht im Buch drin. Das gehörte nicht rein. ”</p><p><strong>Ich:</strong> “Ist das eigentlich dein erstes konzeptionelles, dokumentarisches Projekt? Oder hast du sowas schonmal gemacht?”</p><p><strong>Achim:</strong> “Rein dokumentarisch würde ich sagen: ja. Mein Buch <a href="https://querformat-fotografie.de/art/fotobuch-iso-2020/"><em>“Iso 2020”</em></a> über die Isolation während Corona ist ein bißchen eine Kombi, weil es auch immer wieder diese erzählerischen Stränge drin hat, aber zwischendrin auch wieder Bilder, die könnten sonstwann entstanden sein. Ich versuche ja auch sonst, Menschen zu isolieren, damit ich sie alleine im Bild habe. Der dokumentarische Strang geht etwas in die Richtung, wobei da wenig Menschen drin sind, eher Markierungen auf dem Boden oder Schaufensterpuppen mit Masken.”</p><p><strong>Ich:</strong> “Wenn die Lastwagenfahrer da in ihren Grüppchen saßen, bist du dann einfach hingegangen?”</p><p><strong>Achim:</strong> “Ja, ich bin nicht mal sehr nahe hin, ich hab auf die Kamera gezeigt, draufgedeutet und gefragt, ist das ok? Meistens wollten die posen, aber ich hab dann gesagt, neenee, macht einfach weiter. Das hat auch großteils geklappt. Der Typ hier wollte sich aber fotografieren lassen und hat mich zu sich gewunken, als ich die Kolonne fotografieren wollte. Er hat auch gepost, aber ich fand das dann ganz gut mit dem Spiegelungen. Weil die Spiegel ja versuchen sollen, den toten Winkel auszugleichen.”</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21QMte%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F6de311ad-c921-43ef-97d6-849e1e5f5b7c_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a05e70c6d09a8211ccca5507c919776b" alt=""/><p><strong>Ich:</strong> “Du mischst auch quer durcheinander Farbe und Schwarzweiß.”</p><p><strong>Achim:</strong> “Ja, das ist ungefähr halbe-halbe. Aber da war kein Ziel dahinter, das so zu machen. Es gab Bilder, die fand ich in Schwarzweiß besser. Und es gab Bilder, da gehörte die Farbe mit rein. So mache ich das eigentlich ganz grundsätzlich. Wobei ich merke, daß ich im Moment wieder einen Schlenker Richtung Schwarzweiß habe. Lange habe ich gesagt, meine Bilder sind hauptsächlich Farbbilder, und nur dort, wo es wirklich einen Mehrwert generiert, mache ich das Schwarzweiß. Auf der letzten Messe in Frankfurt war dann meine Hauptwand eine Schwarzweiß-Wand. Da war ich selbst überrascht. Aber es gibt Bilder, die funktionieren besser in Schwarzweiß. Und bei der Doppelseite, die du da hast, da gehört die Farbe rein.”</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21tE71%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F2e82bb99-3bd9-45ef-8698-733fef1e0581_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5761a5345fc7f6c8a68bfe4d41d2f76e" alt=""/><p><strong>Ich:</strong> “Ein gelber Hocker, eine gelbe Plane.”</p><p><strong>Achim:</strong> “Das geht nur in Farbe.”</p><p>Achim erzählt dann noch, dass es leider nicht geklappt hat, einen Umschlag aus Lkw-Plane zu fertigen, das wäre einfach viel zu teuer geworden. Aber der offene Rücken mit dem signalgelben Faden ist auch sehr hübsch.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Nochmal 7Spaces</strong>, diesmal aber ausführlich im zweiteiligen Video von Samuel: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lzLQ-4Be5FM&amp;t=1s"><em>Teil 1</em></a> und hier <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sxESg6Iwsxw&amp;t=4s"><em>Teil 2</em></a>.</p></li><li><p><strong>Zum Wegbingen:</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dSrgFuVX9Zk&amp;t=16s"><em>All of Season 1</em></a> von The Wrong Side of the Lens in einem Video. Dauert dreieinhalb Stunden!</p></li><li><p><strong>Drei Frauen – Ein Krieg:</strong> Doku über die Kriegsreporterinnen Lee Miller, Martha Gellhorn und Margaret Bourke-White, <a href="https://www.arte.tv/de/videos/086946-000-A/drei-frauen-ein-krieg/"><em>105 Minuten auf arte</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 18. Januar:</strong> Mary Ellen Mark <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/mary-ellen-mark"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 21. Januar:</strong> Elliott Erwitt <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/leica-hall-fame-award-2023"><em>in der Leica Galerie Wetzlar</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 11. Februar:</strong> Rene Burri, In Deutschland, <a href="https://kunstmuseen.erfurt.de/km/de/service/aktuelles/ausstellungen/2023/145036.html"><em>Kunsthalle Erfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>11. Febuar</strong>: Fassenachts-Photowalk mit Collateral Eyes in Mainz. 11.11 Uhr, Treffpunkt tba.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>16. Februar bis 3. März: </strong>Street Photography meets Street Food, Fotos von Dennis Gloth, Schootis Eiscafé Lemförde.</p></li><li><p><strong>bis 17. März:</strong> Evelyn Richter, Ein Fotografinnenleben. <a href="https://mdbk.de/ausstellungen/evelyn-richter/"><em>Museum der bildenden Künste Leipzig</em></a>.</p></li><li><p><strong>30. März:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder, <a href="https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/barbara_klemm"><em>Historisches Museum Frankfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a>.</p></li><li><p><strong>4. Mai:</strong> Ausstellung Dorfcollective, Nebn-Galerie, Eisenstraße 91, Düsseldorf.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a>.</p></li><li><p><strong>22. Juni:</strong> Photowalk mit Unposed Hannover, 14 Uhr am Opernhaus.</p></li><li><p><strong>23. Juni:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt. Stay tuned!</p></li><li><p><strong>13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Exibart Street</strong>, Deadline: 15. Januar, <a href="http://exibartstreet.com/"><em>exibartstreet.com</em></a></p></li><li><p><strong>Dublin Street Photography Festival</strong>, Deadline: 24. Januar, <a href="http://dspfestival.com/"><em>dspfestival.com</em></a></p></li><li><p><strong>Street Photographers Foundation Black &amp; White</strong>, Deadline 31. Januar <a href="http://streetphotographersfoundation.com/"><em>streetphotographersfoundation.com</em></a></p></li><li><p><strong>La vie en bleu</strong>, Stipendium und Ausstellung in Nizza. Deadline: 15. März. <a href="http://www.ximenaechague.com/"><em>www.ximenaechague.com</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/mapakern"><strong>mapakern</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CicAf3eIiN8"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fXdZ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CicAf3eIiN8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2f0471b714629a75637354f751966593" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/mapakern">@mapakern</a></p><p><a href="https://instagram.com/jones_of_nyc"><strong>jones_of_nyc</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cw412lSOi74"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21T3Bf%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cw412lSOi74.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=83f0f2f74fbdddfde6732dccd4805773" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/jones_of_nyc">@jones_of_nyc</a></p><p><a href="https://instagram.com/sylwia_ciszewska_peciak"><strong>sylwia_ciszewska_peciak</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CvaSjCqIz2w"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21uY6w%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CvaSjCqIz2w.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=513fba444d48724cecfb2abef8408306" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/sylwia_ciszewska_peciak">@sylwia_ciszewska_peciak</a></p><p>(Ich mußte echt so lachen über diese Giraffe, die offenbar aus dem gleichen Zoo stammt wie <a href="https://www.mattstuart.com/prints/cold-pressed-orange-juice-zcb7w"><em>Matt Stuarts Container-Pfau</em></a>.)</p><p><a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf"><strong>heikefrielingsdorf</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1odhbJIwM1"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21xMZ9%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1odhbJIwM1.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=cd40a42018920d670a3190cd37afb163" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/heikefrielingsdorf">@heikefrielingsdorf</a></p><p><a href="https://instagram.com/livia_belkova"><strong>livia_belkova</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1jcYMnoNho"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%213cQX%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1jcYMnoNho.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=55575dadbe57f3572aff7d5602742f34" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/livia_belkova">@livia_belkova</a></p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21FjBV%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F6a82686c-25d9-450a-90e8-42735807b456_4032x3024.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=55a92f8714329fbd0cb984067acd4b54" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:26:57 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #4: Streetphoto-Metropole Hamburg]]></title>
      <description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten ist ja immer bei allen die Hölle los, auch bei mir. Trotzdem habe ich es nicht bereut, mir das Wochenende vom 15. bis 17. Dezember freizuhalten, ein…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten ist ja immer bei allen die Hölle los, auch bei mir. Trotzdem habe ich es nicht bereut, mir das Wochenende vom 15. bis 17. Dezember freizuhalten, ein Bahnticket nach Hamburg zu lösen und mich im allseits beliebten Intercity Hotel Dammtor einzuquartieren. Unweit von dort, in einem städtischen Kulturraum in der Grindelallee, fand an diesem Wochenende nämlich die Ausstellung 7spaces statt. Die sieben Räume standen für sieben Frauen, die dort ausgestellt haben. Und zwar drei Tage lang.</p><p>Das ist ziemlich schlau. Denn meistens ist es bei der Vernissage voll, danach aber flaut das Interesse an Ausstellungen oft ab. Die sieben haben es anders gemacht: Gründliche Vorbereitung (ein Jahr), eine richtige Kuratorin angeheuert (<a href="https://www.instagram.com/ruth.stoltenberg/"><em>Ruth Stoltenberg</em></a>), drei Tage Ausstellung, mordsmäßig Programm drumherum, und dann wieder alles runter von den Wänden. Es hat sich also gelohnt, die vollen drei Tage zu bleiben.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fkvg%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fe78c3c70-a907-4907-b497-d14b66c95ef3_3919x2939.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2339cb93aec4ddec02c0e232f0ab3f60" alt=""/><p><strong><strong>Fotos von Pia Parolin</strong></strong></p><p></p><p>Was also war los? Lehnt Euch zurück, das dauert jetzt ein bißchen. Aber wir haben ja Zeit, ist ja Weihnachten.</p><p>Für Kuratorin Ruth Stoltenberg war die Straßenfotografie etwas ungewohntes Gelände, aber sie hielt sich an eine Maxime von <a href="https://www.instagram.com/zurborn/"><em>Wolfgang Zurborn</em></a>, die ich auch phantastisch finde: “Ordnungen schaffen, die das Chaos nicht verraten.” Das möchte man sich doch gleich auf den Objektivbeutel sticken. Zusammen mit den sieben Fotografinnen hat sie die Blöcke zusammengestellt und Ordnung geschaffen, indem sie ihnen jeweils ein Adjektiv vorausgestellt hat. “Graphic” war das bei <a href="https://www.instagram.com/ninapapiorek/"><em>Nina Papiorek</em></a>. “Genuine” bei <a href="https://www.instagram.com/streets_by_reffeldt/"><em>Anette Reffeldt</em></a>.</p><p>Die Idee hatte ursprünglich <a href="https://www.instagram.com/wellenschlagen/"><em>Britta Kohl-Boas</em></a>. Sie fragte auch die Künstlerinnen an, vor allem die, die sie selbst mochte. Zum Beispiel auch <a href="https://www.instagram.com/betty_goh_photography/"><em>Betty Goh</em></a> aus Singapur, man kann’s ja mal probieren. Als Britta noch dachte, daß die eh absagt, googelte Betty Goh schon Flüge. Natürlich war sie dabei, das ließ sie sich nicht entgehen, und ihre Fotos unter dem Adjektiv “subconscious” gehörten zu den absoluten Höhepunkten der Ausstellung.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21rXtc%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F59c75da1-4bee-4026-aab4-df750a386b5e_4032x2834.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0201449386d0abd99808c05cfaea4036" alt=""/><p><strong><strong>Fotos von Betty Goh</strong></strong></p><p></p><p>Bett Goh stellte sich auch in einem Vortrag vor, und das wurde dann sehr persönlich und bewegend. Ihre Heimat Singapur ist ein sehr ordentlicher Stadtstaat und einer, der viel Wert auf Business legt und nicht allzuviel Wert auf Kunst, Kreativität und alles, was das Leben schön macht. Für die künstlerisch begabte Betty war das schwierig, denn ein Kunststudium kam für Töchter der Mittelklasse nicht in Betracht. Es brauchte erst eine ernsthafte Erkrankung, bis sie in ihrem Bankjob kürzer trat und beschloss, sich ein Hobby zu suchen. So kaufte sie sich ihre erste Kamera. Als sie eine Tokioreise plante und dort nach Aktivitäten suchte, kam ihr der Kurs eines “good looking Gentleman” unter, den sie sogleich buchte, ohne so ganz genau zu wissen, was auf sie zukam. So fand sich Betty Goh unversehens in einem Workshop mit <a href="https://www.instagram.com/siegfried_hansen/"><em>Siegfried Hansen</em></a> wieder. Ja und das war’s dann, seitdem streift sie so oft es geht mit der Kamera durch eine Stadt, in der es sonst nahezu keine Streetphotography gibt. Ihre Bilder haben oft etwas Rätselhaftes, Indirektes, sie nutzt Spiegelungen, Glasscheiben und Unschärfen. Ich bin jetzt jedenfalls großer Fan und habe bei der Auktion zugunsten der Brustkrebshilfe Pink Ribbon ein Foto von ihr ersteigert.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21QaWe%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fedeaceb4-24cc-4d5a-b86c-937e321723cb_3855x2891.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=bfc5e788f0c8426f1662f858caeb457b" alt=""/><p><strong><strong>Fotos von Nina Papiorek</strong></strong></p><p></p><p>Ein weiterer Gaststar war Nina Welch-Kling aus New York, die zwar nicht ausgestellt war, aber von der Entstehung ihres Buches “Duologues” – <a href="https://www.kehrerverlag.com/de/nina-welch-kling-duologues-978-3-96900-086-1"><em>erschienen im Kehrer-Verlag</em></a> – berichtete. Auch sie ist eher spätberufen zur Straßenfotografie gekommen. “Es hat niemand ein Talent erkannt”, sagt sie, aber ein bißchen vielleicht doch, immerhin arbeitet sie als Architektin. Vor zehn Jahren hat sie sich eine Digitalkamera gekauft und das dann doch deutlich ernster genommen als man das gemeinhin so tut. Irgendwann kam eine Portfolio review mit Alexa Becker vom Kehrer-Verlag und mit ihr zusammen entstand die Idee für das Buch. Immer zwei Bilder gehören auf irgendeine Weise zusammen, mal inhaltlich, mal formal. Mit zwei, dreitausend Fotos hat sie angefangen und Bilderpaare gebildet, sozusagen Memory gespielt, bis das Buch schließlich stand. Dyptichen nennt man Bildpaare in der Kunst, und neu ist das Prinzip nicht. In der Straßenfotografie ist es dennoch eher außergewöhnlich.</p><p>“Wir sind ja wirklich bißchen Freaks”, sagt <a href="https://www.instagram.com/piaparolinphoto/"><em>Pia Parolin</em></a> beim Panel am Sonntag. Aus dem Haus gehen, Menschen die Kamera vor die Nase zu halten, dabei unbemerkt zu bleiben – es gibt normalere Hobbies. “High Alert Meditation” nennt es <a href="https://www.instagram.com/streetannalyzer/"><em>Anna Lohmann</em></a>, ein interessanter Zustand zwischen geschärften Sinnen und einem dennoch ganz bei sich sein. Dass es so etwas wie einen weiblichen Blick gibt, glaubt keine der Künstlerinnen. Eher ist es eine Charakterfrage, “Yin und Yang”, sagt Britta. Allerdings sei die Szene doch recht männerdominiert, das liege vielleicht an einer höheren Hemmschwelle bei Frauen, sich zu exponieren.</p><p>Eindeutig positiv empfinden aber alle die stärkere Vernetzung, etwa durch Kollektive. <a href="https://www.instagram.com/sebahat_sahverdi/"><em>Sebahat Sahverdi</em></a>, die siebte im Bunde, ist etwa beim sehr rührigen Nürnberger Unposed-Kollektiv angedockt. Und ohne Instagram, sind sich alle einig, wäre keiner von uns heute hier. Man kann über diese sozialen Medien sagen was man will und auch viel meckern, am Ende sorgen sie doch für eine erstaunliche überregionale Vernetzung.</p><p>Und dann war da noch der Photowalk, bei dem sogar das eine oder andere Photo gelang. Das Wetter war … hamburgisch. Eine Chance, Hamburg im Sonnenschein zu erleben, besteht dann ja nächstes Jahr wieder, wenn das Meet &amp; Street dort stattfindet. Den Termin findet ihr unten.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21rQGc%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F05e17cde-8ab0-4c23-a72c-6dcd8e5d2764_4032x3024.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e6e1891620aaed4e57cca14c5c8c237a" alt=""/><p><strong><strong>Fotos von Anna Lohmann</strong></strong></p><p></p><p>Nun aber allen Subscribern frohe Weihnachten, einen Guten Rutsch – und empfehlt den Street Letter doch gern weiter! Kostet nix und ich würde mich freuen.</p><p>Wir sehen uns 2024. Bestimmt irgendwo.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p><strong>Britta Kohl-Boas</strong>, Straßenfotografin aus Hamburg, im NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/das/street-fotografin-britta-kohl-boas/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jYzhjNjZlNy03YTE4LTQ1YzYtYTg3Ny04MmI0MzY2YTZlZjY"><em>Wilhelmsburg ist ihr Revier</em></a></p></li><li><p><strong>Anna, Britta und Pia</strong> <a href="https://www.unposed-podcast.de/podcast/episode/1ebf1efd/014-7spaces"><em>im Unposed-Podcast</em></a> über 7spaces</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 13. Januar:</strong> Thomas Hoepker, “All Around the World”, <a href="https://www.buchkunst-berlin.de/ausstellung-thomas-hoepker-all-around-the-world/"><em>Galerie Buchkunst Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 18. Januar:</strong> Mary Ellen Mark <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/mary-ellen-mark"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 21. Januar:</strong> Elliott Erwitt <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/leica-hall-fame-award-2023"><em>in der Leica Galerie Wetzlar</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 11. Februar:</strong> Rene Burri, In Deutschland, <a href="https://kunstmuseen.erfurt.de/km/de/service/aktuelles/ausstellungen/2023/145036.html"><em>Kunsthalle Erfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar 2024:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>bis 17. März 2024:</strong> Evelyn Richter, Ein Fotografinnenleben. <a href="https://mdbk.de/ausstellungen/evelyn-richter/"><em>Museum der bildenden Künste Leipzig</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder, <a href="https://www.historisches-museum-frankfurt.de/de/barbara_klemm"><em>Historisches Museum Frankfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>3. bis 6. Mai:</strong> <a href="https://www.dspfestival.com/"><em>Dublin Street Photography Festival</em></a>.</p></li><li><p><strong>9. bis 12. Mai:</strong> <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Light Leaks Festival Luxembourg</em></a>.</p></li><li><p><strong>13. Juli 2024:</strong> <a href="https://www.streetcollective.hamburg/meetandstreet24/"><em>Meet &amp; Street Hamburg</em></a><em>.</em></p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Sony World Photography Awards</strong>, Deadline: 4. Januar 2024, <a href="http://worldphoto.org/"><em>worldphoto.org</em></a></p></li><li><p><strong>Exibart Street</strong>, Deadline: 15. Januar 2024, <a href="http://exibartstreet.com/"><em>exibartstreet.com</em></a></p></li><li><p><strong>Dublin Street Photography Festival</strong>, Deadline: 24. Januar 2024, <a href="http://dspfestival.com/"><em>dspfestival.com</em></a></p></li><li><p><strong>La vie en bleu</strong>, Stipendium und Ausstellung in Nizza. Deadline: 15. März. <a href="http://www.ximenaechague.com/"><em>www.ximenaechague.com</em></a>.</p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p><a href="https://instagram.com/juliacoddington"><strong>juliacoddington</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CIfmiWCH3Xi"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Hwia%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CIfmiWCH3Xi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3f6318f5eb018ac020daf3008382f2df" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/juliacoddington">@juliacoddington</a></p><p><a href="https://instagram.com/maletzphoto"><strong>maletzphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1PbHH9IJau"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21JpiX%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1PbHH9IJau.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=510e1a8653a706b19ff1ffd64bbd02a1" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/maletzphoto">@maletzphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/jessemarlow"><strong>jessemarlow</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1O54VxLZbB"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%211R2g%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1O54VxLZbB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4b1594c40d16a8cf42540fd7d06eae8d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/jessemarlow">@jessemarlow</a></p><p><a href="https://instagram.com/shinnoguchiphotos"><strong>shinnoguchiphotos</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/C1Nz9B8Pr-r"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%216jt7%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-C1Nz9B8Pr-r.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=c24ac2a394adab66d3e960fcdce0ef65" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/shinnoguchiphotos">@shinnoguchiphotos</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:25:23 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #1: Novemberlicht, Regen und das plötzliche Einbrechen…]]></title>
      <description><![CDATA[Wie schön, jetzt schaut man wieder aus dem Fenster, es regnet Bindfäden, alles ist grau und die Sonne hat man gefühlt seit Tagen nicht gesehen, dabei war doch gestern…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>StreetLetter #1: Novemberlicht, Regen und das plötzliche Einbrechen der Motivation im Winter.</h1><p>Wie schön, jetzt schaut man wieder aus dem Fenster, es regnet Bindfäden, alles ist grau und die Sonne hat man gefühlt seit Tagen nicht gesehen, dabei war doch gestern der Oktober noch so golden. Ehrlich gesagt, ich habe komplett keine Lust, überhaupt das Haus zu verlassen, ob mit Kamera oder ohne. Wenn das Licht schön ist, kann mich nichts zurückhalten, aber sobald das Licht weg ist, bringt mich nichts runter vom Sofa.</p><p>Das ist ja eigentlich absurd, sich so vom Wetter abhängig zu machen. Ich denke immer, ich bin auf das Licht angewiesen, am besten schrägstehendes Licht, das sich irgendwo schön reflektiert und mit dem man Personen vor dunklem Hintergrund herausarbeiten kann. Nur so, denke ich, entstehen die richtig guten, komplexen Bilder. Bei dem diffusen Matschlicht kann das ja nichts werden. Am Besten, man gibt auf, bevor man angefangen hat, und irgendwas läuft ja immer auf Netflix.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><p>Aber dann schaue ich mir meine Fotos an und denke, ich hab schon ganz schön gute Bilder bei ganz schön beschissenem Wetter gemacht. Bei Schnee, bei Regen, bei Schneeregen und in kompletter Nebelsuppe. Das kann es eigentlich nicht sein.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21-AS9%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Ffac9c8bb-0ea7-4c8b-a463-be59ad036619_5212x3468.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=e25d2fdadcb713f4ff8b9a1668bd1c7c" alt=""/><p>Nein, das Wetter ist nicht das Problem, ich bin das Problem, oder besser gesagt: meine Motivation. Ich habe mich triggermäßig viel zu sehr auf gutes Licht konditioniert. Aber gut, Konditionierungen sind erlernt, und man kann sie auch wieder verlernen. Oder verlagern, zum Beispiel auf Spiegelungen oder Lichter von Autos oder was sonst im öffentlichen Raum so vor sich hinglimmt. Man will sich ja nicht als das beschimpfen lassen, was Matt Stuart einen Schönwetterfotografen nennt.</p><blockquote><p>“Some of the best pictures come about when it’s raining because people do funny things, like cover their head with a newspaper in a futile attempt to keep dry, or huddle under an overhang and peer out every so often, willing the rain to subside so they can continue on their way. You never know what’s around the next corner, even when the weather is bad.”</p><p><a href="https://www.mattstuart.com/books"><em>– Matt Stuart: “Think like a street photographer”</em></a></p></blockquote><p>Dann ist das also mein Projekt für den Winter: Neukonditionierung in Zeiten der abwesenden Sonne.</p><p>Hier ist noch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xle_dYEy1Dg"><em>Video von Faizal Westcott über Street Photography bei schlechtem Wetter</em></a>, und hier Roman Fox <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qWZK1RZt3k8"><em>über das Fotografieren an einem, nunja, normalen Tag</em></a> in England.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21MpmQ%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fa900cbce-957d-49b3-91d1-171daaa3b3d9_5039x3353.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=624c0f08b01b7d087b56aa230c88c63b" alt=""/><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Our very own Stefan Lauterbach of Collateral Eyes fame wurde von Lenscratch interviewt und es ist ein richtig schönes Gespräch: <a href="https://lenscratch.com/2023/10/european-street-photography-week-stefan-lauterbach"><em>https://lenscratch.com/2023/10/european-street-photography-week-stefan-lauterbach</em></a></p></li><li><p><a href="https://www.youtube.com/@WSOTL"><em>Wrong side of the lens</em></a> ist eine Interview- und Dokureihe mit Straßenfotografen in den USA, gibt’s komplett auf Youtube.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>2. bis 5. November:</strong> Discovery Art Fair, Messe Frankfurt, Halle 1.2. Dort ist unter anderem unser <a href="https://querformat-fotografie.de/"><em>Achim Katzber</em></a>g vertreten.</p></li><li><p><strong>bis 3.11.:</strong> Fotos von <a href="https://www.instagram.com/dorian.dokumenta/"><em>Andrei Dorian Gavrila</em></a> bei Netter Architekten, Weckmarkt 8, Frankfurt.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar 2024:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>3. bis 12. November:</strong> Moments around the world. Street photography von Alina Behfar und Peter Kalnbach. Vernissage am 3. November, 18 Uhr, Grindelallee 129, Hamburg.</p></li><li><p><strong>3. bis 17. November:</strong> So gesehen! Street photography and portraits von Heike Frielingsdorf, Styblo und Markus Kirchhofer. Vernissage ist am 3. November um 19 Uhr im Atelier Stammhirn, Stammstraße 44, Köln.</p></li><li><p><strong>9. November bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder. Historisches Museum Frankfurt.</p></li><li><p><strong>9. Dezember:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt, stay tuned!</p></li></ul><ul><li><p><strong>15. bis 17. Dezember:</strong> 7Spaces: Women Street Photography Exhibition, Hamburg. Am 15. ist Vernissage, am 16. und 17. sind Walks &amp; Talks. Pop-up-Gallery in der Grindelallee 129.</p><p></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/andrehofmann_photo"><strong>andrehofmann_photo</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cys5D5fI3_W"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21pG8d%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cys5D5fI3_W.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=a82efd0539be949592cd230c7f828455" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/andrehofmann_photo">@andrehofmann_photo</a></p><p></p><p><a href="https://instagram.com/sebahat_sahverdi"><strong>sebahat_sahverdi</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CtW81dgIbl2"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21H3s1%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CtW81dgIbl2.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=434a9ebdb88b9db3f73f5dee46984d0a" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/sebahat_sahverdi">@sebahat_sahverdi</a></p><p></p><p><a href="https://instagram.com/luis_rodrigues_photography"><strong>luis_rodrigues_photography</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CyqGtshI-0L"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21Adsp%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CyqGtshI-0L.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1bd4b6bcc1b416bd0eac478842c56230" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/luis_rodrigues_photography">@luis_rodrigues_photography</a></p><p></p><p><a href="https://instagram.com/christianreister"><strong>christianreister</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CynJVWgr8zB"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21IJ2G%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CynJVWgr8zB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=881502fed40c4617807f6b4e833e1715" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/christianreister">@christianreister</a></p><p></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:22:29 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #3: Wo wollen wir uns denn treffen?]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz schön was los in Streethausen, oder eben auch wieder nicht. Das Magazin Soul of Street feiert seine fünfzigste Ausgabe, und das wird dann auch die letzte sein. Was…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz schön was los in Streethausen, oder eben auch wieder nicht. Das <a href="https://soulofstreet.de/webshop/product/soul-of-street-magazin-ausgabe-50-print/"><em>Magazin Soul of Street</em></a> feiert seine fünfzigste Ausgabe, und das wird dann auch die letzte sein. Was die Gründe angeht, gibt man sich bedeckt, aber man kann sich das ja zusammenreimen: Das ist eine ungeheure Aufgabe, sowas zu stemmen, reich wird man damit nicht, und dann muß es nur irgendwo menscheln oder privat nicht mehr hinhauen. Daß es fünfzig Ausgaben lang hingehauen hat, ist eh schon fast ein Wunder. (Das letzte Heft ist übrigens schon vor Erscheinen heillos ausverkauft.)</p><p>Eigentlich wollte ich Euch auch ein Video von Samuel Lintaro Hopf verlinken, in dem er ein wenig über Wettbewerbe rantet, aber das hat er wieder offline genommen. Anscheinend war er an der ein oder anderen Ecke nicht ganz präzise. Aber auch, wenn er ein bißchen grob hingehauen hat – die Richtung fand ich richtig. Ich fühle mich auch immer etwas erschöpft von den vielen Wettbewerben, die mit sehr vielen Großbuchstaben für sich werben, doch bitte mitzumachen, kostet auch, naja, fast nichts, nur 15 Euro pro Bild, und die Jury hat auch schonmal ein Foto gesehen und sicherlich irgendeine Meinung. Besser, man schaut sich das vorher mal an, bevor man allzu schnell auf “Teilnehmen” klickt.</p><p>Thanks for reading StreetLetter! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p><p>Beides hat nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Aber beides hat eben doch miteinander zu tun, daß es Räume, daß es Foren oder sonstwas geben muß, in denen man sich austauschen kann. Ich sehe die Szene in Deutschland stark wachsen, aber meinem Gefühl nach wachsen die Plattformen irgendwie nicht mit. Gut, früher war auch nicht mehr Lametta, aber es gab anfangs Flickr mit seinen Gruppen als ernstzunehmendes internationales Podium. Eine Zeitlang gab es auch mal echt lesenswerte Blogs. Ich war nie der allergrößte Fan von Thomas Leuthards Fotos, aber das mußte ich auch nicht sein, um seinen Podcast immer wahnsinnig gern gehört zu haben und ihn wichtig zu finden. Auch Soul of Street war im Selbstfindungsprozeß der deutschen Szene sicher entscheidend.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21rvFM%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F17a23a73-c0d0-4486-905a-2794cd53ff89_5109x3406.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=4a3dcd77de14c7b4c629dc4eb529b157" alt=""/><p>Was kommt jetzt? Zum einen immer noch Podcasts, etwa der wirklich total verdienstvolle und tolle <a href="https://www.unposed-podcast.de/"><em>Podcast des Kollektivs Nürnberg-Unposed</em></a>, den ich euch hiermit allen wärmstens ans Herz lege. Da war auch <a href="https://unposedpodcast.podigee.io/9-new-episode"><em>unser Frankfurter Stefan Lauterbach</em></a> schon. Auch <a href="https://www.gatesieben.de/"><em>bei Gate7</em></a> sind immer wieder Street-Fotografen zu Gast.</p><p>Zum anderen sieht man sich gefühlt im sogenannten Real Life immer öfter, weil es immer mehr Gelegenheiten dazu gibt. Meet&amp;Street etwa, das am 13. Juli 2024 in Hamburg stattfinden wird. Ob es das Street Photography Festival auf der Photopia wieder geben wird, erfahre ich im nächsten Jahr hoffentlich etwas zeitnaher, dann könnte ich es mir vielleicht auch einrichten. Das von uns Frankfurtern heißgeliebte <a href="https://www.lightleaks.lu/"><em>Luxemburger Light Leaks Festival vom 9. bis 12. Mai</em></a> steht schon seit letztem Jahr im Kalender, Hotel ist gebucht. Da kann man auch stundenlang zusammen im Hof hocken, Pommes essen und babbeln, bis der nächste Vortrag ansteht. Es ist fantastisch.</p><p>Dazu kommen eine mysteriöse WhatsApp-Gruppe, in der ich mich nicht befinde, weil ich dieses Datenschutz-Scheunentor nicht mit meinen Ansprüchen an eine digitale Privatsphäre vereinbaren kann, sorry. Und: Discord, der auch nicht mehr allerneueste heiße Scheiß, der die guten alten Foren (Foren! Erinnert sich noch jemand? Damals, 2004, in diesem Internetz?) ersetzt. Die “Streetfotografie-Community” (ich setz da jetzt mal einen Bindestrich dazwischen, ich kann das ohne einfach nicht angucken) nimmt dort langsam Fahrt auf. Aber leider wirklich ziemlich langsam im Vergleich zu anderen Discords, auf denen ich sonst noch bin. Und gut auffindbar (oder verlinkbar) ist die auch nicht, das geht eher per Mund-zu-Mund-Propaganda.</p><p>Es wäre so schön, wenn es mehr Möglichkeiten zum Austausch gäbe. Dieser Newsletter tut ein bißchen was in Sachen Informationsbündelung, ist aber eher (noch) eine kommunikative Einbahnstraße. Auf Youtube freue ich mich über alles, was über die üblichen Videos wie FÜNF TIPPS DIE DEINE STREET FOTOGRAFIE SOFORT BESSER MACHEN oder DIE BESTE KAMERA FÜR STREET?! hinausgeht. Ab und zu hören wir, daß man unsere Bildbesprechungs-Videos vermißt, <a href="https://www.youtube.com/channel/UCyzPTcCLY2RekEqcESXijdQ/videos"><em>die wir eine Zeitlang gemacht haben</em></a> und die uns Corona irgendwie zerbombt hat. Das hat Spaß gemacht, war aber auch ziemlich aufwendig zu produzieren und zu koordinieren. Und das Gegenteil von Listicle und Clickbait, sondern Slow Content, wenn man so will. Dreiviertelstunde labern. Aber ich hör ja auch Podcasts, und genau deswegen. Das sind Inseln im Strom des Scrollens. Sowas bekommt man sonst nur mit Büchern oder mit längeren Artikeln. Aber nur dann kommt man ins Nachdenken, und nur dann kann einem auch mal ein Licht aufgehen.</p><p>Falls ich hier irgendwas übersehen haben sollte oder ihr Tips oder Anmerkungen habt, meldet Euch gern! Mich erreicht ihr per Mail unter andrea punkt diener ät gmail punkt com oder auf Insta unter <a href="https://www.instagram.com/andrea.diener/"><em>@andrea.diener</em></a>. (Ja, Insta ist auch eine Privacy-Hölle, aber ich liebs zu sehr, um es aufzugeben.)</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Wer nicht lesen will, muß gucken: <strong>Streetfotografie-News</strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=h3h3gTmNMtE"><em>von jayshooter auf Youtube</em></a>.</p></li><li><p>Dear Memories: Der Magnum-Photograph <strong>Thomas Hoepker</strong> hat Alzheimer. Aber jetzt erst recht: Zusammen mit seiner Frau begibt er sich noch einmal auf einen großen Roadtrip durch die USA. <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/programm/epg/Dear-Memories,sendung1389150.html"><em>Zu sehen in der ARD-Mediathek.</em></a></p><p></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 3. Dezember:</strong> Siegerbilder der Moment Street Photo Awards 2022 aus der polnischen Partnerstadt Tschenstochau in Pforzheim, Brötzinger Art Gallery, Brunnenstraße 14.</p></li><li><p><strong>9. Dezember:</strong> traditioneller Weihnachts-Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt. Treffpunkt 14 Uhr vorm Foto Leistenschneider, Roßmarkt 15A.</p></li></ul><ul><li><p><strong>15. bis 17. Dezember:</strong> 7Spaces: Women Street Photography Exhibition, Hamburg. <a href="https://www.hamburg.de/tickets/e/17519352/fotoausstellung-7spaces/"><em>Am 15. ist Vernissage, am 16. und 17. sind Walks &amp; Talks.</em></a> Pop-up-Gallery in der Grindelallee 129.</p></li><li><p><strong>bis 13. Januar:</strong> Thomas Hoepker, “All Around the World”, <a href="https://www.buchkunst-berlin.de/ausstellung-thomas-hoepker-all-around-the-world/"><em>Galerie Buchkunst Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 18. Januar:</strong> Mary Ellen Mark <a href="https://co-berlin.org/de/programm/ausstellungen/mary-ellen-mark"><em>im c/o Berlin</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 21. Januar:</strong> Elliott Erwitt <a href="https://leica-camera.com/de-DE/event/leica-hall-fame-award-2023"><em>in der Leica Galerie Wetzlar</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 11. Februar:</strong> Rene Burri, “In Deutschland”, <a href="https://kunstmuseen.erfurt.de/km/de/service/aktuelles/ausstellungen/2023/145036.html"><em>Kunsthalle Erfurt</em></a>.</p></li><li><p><strong>bis 26. Februar 2024:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder. Historisches Museum Frankfurt.</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Sony World Photography Awards</strong>, Deadline: 4. Januar 2024, <a href="http://worldphoto.org/"><em>worldphoto.org</em></a></p></li><li><p><strong>Exibart Street</strong>, Deadline: 15. Januar 2024, <a href="http://exibartstreet.com/"><em>exibartstreet.com</em></a></p></li><li><p><strong>Dublin Street Photography Festival</strong>, Deadline: 24. Januar 2024, <a href="http://dspfestival.com/"><em>dspfestival.com</em></a></p></li></ul><p></p><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/piaparolinphoto"><strong>piaparolinphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cy6LPiGuLTW"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21FtBd%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cy6LPiGuLTW.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ba815d0659d6cac78cfc823fce52a995" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/piaparolinphoto">@piaparolinphoto</a></p><p><a href="http://street.me/"><strong>street.me</strong></a><a href="https://instagram.com/street.me.up"><strong>.up</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzVc7xJI8Bz"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21cKJT%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzVc7xJI8Bz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=6b8538c8bb0218befe40ec002c0e2a7d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/street.me.up">@</a><a href="http://street.me/">street.me</a><a href="https://instagram.com/street.me.up">.up</a></p><p><a href="https://instagram.com/poupayphoto"><strong>poupayphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzlweovuVbM"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21f4-g%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzlweovuVbM.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=5a6810831f62d7340ef3a9c1a616b81c" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/poupayphoto">@poupayphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/urban_swarmer"><strong>urban_swarmer</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CLB5801HUtM"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21830j%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CLB5801HUtM.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=2167b84c22e28b2405512ef20020bb88" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/urban_swarmer">@urban_swarmer</a></p><p><a href="https://instagram.com/scherfphoto"><strong>scherfphoto</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cz3CyKitp7B"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21pTk5%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cz3CyKitp7B.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=1093c8e356c9ec3467f5db67d21b717d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/scherfphoto">@scherfphoto</a></p><p><a href="https://instagram.com/shinnoguchiphotos"><strong>shinnoguchiphotos</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/Cz8syhRvlM2"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21SL4B%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-Cz8syhRvlM2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=0d12a9c0113f0c1d474dcfd5964bc3d1" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/shinnoguchiphotos">@shinnoguchiphotos</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21rvFM%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F17a23a73-c0d0-4486-905a-2794cd53ff89_5109x3406.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=0c52c95d2fb194b7d43d9ca717dcab49" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:18:02 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[StreetLetter #2: Von Farbkreisen, Farbbäumen und Farbräumen]]></title>
      <description><![CDATA[Vielleicht liegt es am grauen November, aber ich nerde mich dieser Tage mal wieder in die Farbtheorie hinein. Das letzte Mal, daß ich mich damit beschäftigt habe, war…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht liegt es am grauen November, aber ich nerde mich dieser Tage mal wieder in die Farbtheorie hinein. Das letzte Mal, daß ich mich damit beschäftigt habe, war das wohl im alten Jahrhundert und in einem anderen Leben, als ich mal versucht habe, Grafik zu studieren. Hat dann nicht funktioniert, ich kann einfach nicht den ganzen Tag zeichnen. Es ist langweiliger, als man denkt, und irgendwann tut einem alles weh. Daß ich mir nun eine künstlerische Betätigung gesucht habe, bei der man an der frischen Luft ist, ist eine sehr bewußte Entscheidung.</p><p>Farbtheorie also. Kennt ihr? Lustiger Farbkreis, drei Primärfarben? In dieser Form systematisiert vom Bauhaus-Lehrer Johannes Itten (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=rySDT8IjSxI"><em>hier eine nette Doku</em></a>)? Hat man vermutlich in der Schule gelernt, ist aber nur eine sehr, sehr grobe Vereinfachung. Daß man aus den Grundfarben rot, blau, gelb alles mischen kann, stimmt nämlich so nicht. Ittens Studienausgabe der “Kunst der Farbe” ist auch damals deshalb so sauteuer für mich kleine Studentin gewesen, weil sie mit sechs Farben gedruckt wurde. Drucker wissen, ohne Magenta und Cyan geht nichts. Ein vernünftiges Schwarz bekommt man mit RGB auch nicht hin. Deshalb war es auch ein gelernter Drucker namens <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_K%C3%BCppers"><em>Harald Küppers</em></a>, der das Farb-Rhomboeder (Rhombo … was?) einführte. Anstatt die Farben zweidimensional nebeneinanderzulegen, führte er Farbräume in Form eines rautenförmigen Kubus ein. Die dritte Dimension zeigt die Farben in ihrer Buntheit und Sättigung. Im Grunde also kommen Schwarz und Weiß dazu. Einigen sagen, das seien keine Farben, andere hingegen sagen, das seien sehr wohl welche, nur eben unbunte Farben. Die Frage ist, mit welchem System man arbeitet.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21sVJg%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F62d7f800-eedb-45a9-ab3c-d206cd60e75e_1920x1440.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ffe9ead25ddb6fd71c2ae08a283fce7f" alt=""/><p><strong>This file was derived from: Munsell 1943 color solid cylindrical coordinates.png:, CC BY-SA 3.0, </strong><a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86105969"><strong>https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86105969</strong></a></p><p></p><p>Itten und Küppers sind nun eher deutsche Spezialfälle. In den USA befaßte sich Albert Henry Munsell schon um 1900 mit seinem “Farbenbaum” (siehe oben), der ebenso dreidimensional war, nur anders. Benutzer gängiger Bildbearbeitungsprogramme kennen das: erst einmal bestimmt man den Farbton (“hue”), also: rot, gelb, lila, türkis. Dann kommt die Helligkeit (“value”) dazu, das heißt, man bewegt sich mit der Farbe entlang einer Achse von weiß bis schwarz bzw. dunkelrot bis rosa. Schließlich kommt die Buntheit (“chroma”) dazu, die den Sättigungsgrad anzeigt. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XNOU6LFVUSs"><em>Hier gibt es ein leicht verständliches Video</em></a> dazu. Anhand dieser drei Werte lässt sich nun jede Farbe genau beschreiben, und es ist sehr praktisch, das einmal gesehen zu haben.</p><p>In Deutschland gab es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ostwald#Farblehre"><em>Wilhelm Ostwald</em></a>, ein ziemliches Universalgenie, der den Chemie-Nobelpreis für irgendwas mit Katalyse bekommen hat. Auch er beschäftigte sich mit Farbtheorie und erarbeitete den “Ostwaldschen Doppelkegel”, das Ding sieht so aus:</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21SBjZ%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252Fa951fbe9-5a07-466f-a73b-2b4e842833a2_1380x1157.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=27beb30f0f3599089a11ffefd92627bc" alt=""/><p><strong>Von Kolossos in der Wikipedia auf Deutsch, </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ostwald#/media/Datei:Ostwald_Color.jpg"><strong>https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ostwald#/media/Datei:Ostwald_Color.jpg</strong></a></p><p></p><p>Also tatsächlich gar nicht so weit weg von Munsell. Als er im Jahr 1919 die Farbentheorie auf einer Tagung des Deutschen Werkbundes (einer ziemlich wichtigen Vereinigung von Künstlern, Architekten, Gestaltern) vortrug, bekam er von einem gewissen Adolf Hölzel einigen Widerspruch, und der Werkbund lehnte Ostwalds Vorschlag für eine Systematisierung der Farben ab. Bei Hölzel war die Farbe wieder flach, Farbkreis, fertig. Hölzel war übrigens der Lehrer von Johannes Itten, und da sind wir wieder.</p><p>Drei Werte haben Farben noch immer. Heute sprechen wir – beziehungsweise Lightroom, oder worin auch immer ihr nachbearbeitet – nicht mehr von hue, chroma und value, sondern meist von hue, saturation und luminance. Ist aber immer noch das gleiche Modell wie damals vor 130 Jahren bei Munsell. Wie man damit sehr bewußt umgehen und seine Farbpalette beschränken kann, um einen “Look” zu erzeugen, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=09CAkP6LJbw"><em>zeigt dieses Video</em></a>. Farblooks entstehen, grob gesagt, indem man Farben aus dem Bild rausschmeißt, die einem nicht passen.</p><p>Besonders unbunt treiben es dieser Tage Hollywood-Filme, die anscheinend nur noch zwei Farbtöne kennen, <a href="https://priceonomics.com/why-every-movie-looks-sort-of-orange-and-blue/"><em>nämlich orange und teal</em></a>. Wir haben uns so daran gewöhnt, daß wir diese Beschränkung als besonders cinematisch wahrnehmen, während es früher einmal anders war. (Lest das mal, aber Warnung, you can’t unsee it.)</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21QZ79%21%2Cw_1456%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F510d39d5-e740-4e33-8fc2-3bb61de4bacf_4633x3227.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=f8fd3e9326fbef61e51b8a668dd6e11d" alt=""/><p>Wenn Itten etwas sinnvolles zustande gebracht hat, dann war das erstens, die Ausbildung von Künstlern gehörig zu entstauben, und zweitens <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Farbkontraste"><em>seine Farbkontraste</em></a>, die zeigen, wie man mit Farben arbeiten kann und wie Farben miteinander wirken. Der Kalt-Warm-Kontrast ist so ein Kontrast, und genau das ist “orange and teal” – allerdings nur einer von sieben. Alle kann man sich für unterschiedliche Wirkungen zunutze machen, wenn man sie kennt und bewußt einsetzt.</p><p>Über Farbe könnte ich noch ne Weile schreiben, aber das reicht vielleicht für heute, Fortsetzung womöglich demnächst, nun kommt der Infoblock.</p><p>Danke für das Interesse am StreetLetter! Wer sich hier subskribiert, bleibt immer auf dem Laufenden:</p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Eine fantastische Doku über den belgischen Fotografen <strong>Harry Gruyaert</strong>, noch bis Ende des Jahres <a href="https://www.arte.tv/de/videos/114121-000-A/harry-gruyaert/"><em>in der Arte-Mediathek</em></a><em>.</em></p></li><li><p>Ein Podcast, den ich in diesem Jahr mit viel Gewinn gehört habe, ist <strong>“Fotografie neu denken” mit Wolfgang Zurborn</strong>. Es gibt zwei Teile, <a href="https://fotografie-neu-denken.podigee.io/s5e163-zurborn01"><em>hier geht es zu Teil 1</em></a>, und hier <a href="https://fotografie-neu-denken.podigee.io/s5e164-zurborn02"><em>zu Teil 2</em></a>.</p></li><li><p><a href="https://frame-lines.com/"><em>Framelines</em></a> ist <strong>ein neues Magazin </strong>aus England. Ist bestellt, aber noch nicht da! Bis dahin kann man ja mal den <a href="https://www.youtube.com/@frame-lines"><em>zugehörigen Youtube-Kanal</em></a> leergucken.</p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>bis 26. Februar 2024:</strong> Wolken, Fotos von <a href="https://www.tobiasboh.net/"><em>Tobias Bohnet</em></a>. ASB-Begegnungszentrum Wiesenhäuser, Wiesenstraße 17, Dresden.</p></li><li><p><strong>3. bis 12. November:</strong> Moments around the world. Street photography von Alina Behfar und Peter Kalnbach. Grindelallee 129, Hamburg.</p></li><li><p><strong>3. bis 17. November:</strong> So gesehen! Street photography and portraits von Heike Frielingsdorf, Styblo und Markus Kirchhofer. Atelier Stammhirn, Stammstraße 44, Köln.</p></li><li><p><strong>9. November bis 1. April 2024:</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder. Historisches Museum Frankfurt.</p></li><li><p><strong>9. Dezember:</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt, stay tuned!</p></li></ul><ul><li><p><strong>15. bis 17. Dezember:</strong> 7Spaces: Women Street Photography Exhibition, Hamburg. Am 15. ist Vernissage, am 16. und 17. sind Walks &amp; Talks. Pop-up-Gallery in der Grindelallee 129.</p></li></ul><h3><strong>Wettbewerbe</strong></h3><ul><li><p><strong>Sony World Photography Awards</strong>, Deadline: 4. Januar 2024, <a href="http://worldphoto.org/"><em>worldphoto.org</em></a></p></li><li><p><strong>Exibart Street</strong>, Deadline: 15. Januar 2024, <a href="http://exibartstreet.com/"><em>exibartstreet.com</em></a></p></li><li><p><strong>Dublin Street Photography Festival</strong>, Deadline: 24. Januar 2024, <a href="http://dspfestival.com/"><em>dspfestival.com</em></a></p></li></ul><h3><strong>Die guten Bilder</strong></h3><p></p><p><a href="https://instagram.com/liliana_ranalletta"><strong>liliana_ranalletta</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzN-yRAoojv"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21A9LB%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzN-yRAoojv.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=3fc02e38f7dd8727519a805456229bfc" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/liliana_ranalletta">@liliana_ranalletta</a></p><p><a href="https://instagram.com/knoppklaus"><strong>knoppklaus</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzJX-bvIKWE"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21KGaC%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzJX-bvIKWE.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=435f2b75dddb6b43288162bd1fe2b6d4" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/knoppklaus">@knoppklaus</a></p><p><a href="https://instagram.com/frau_eckstein"><strong>frau_eckstein</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzRSWokIT1n"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21npjX%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzRSWokIT1n.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8391c19f7804a13312a59104ac07d522" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/frau_eckstein">@frau_eckstein</a></p><p><a href="https://instagram.com/johannesmaechtel"><strong>johannesmaechtel</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzQnBQPs1JK"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21lYpG%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzQnBQPs1JK.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=18aee7de05b18468c4ae5e2a672f47bd" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/johannesmaechtel">@johannesmaechtel</a></p><p><a href="https://instagram.com/levi_goldbaum"><strong>levi_goldbaum</strong></a></p><a href="https://instagram.com/p/CzByezJIb_J"><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fsubstackcdn.com%2Fimage%2Ffetch%2F%24s_%21fhrZ%21%2Cw_640%2Cc_limit%2Cf_auto%2Cq_auto%3Agood%2Cfl_progressive%3Asteep%2Fhttps%253A%252F%252Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%252Fpublic%252Fimages%252F__ss-rehost__IG-meta-CzByezJIb_J.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=ee485b3170946dfe7750bc3ec55b865d" alt=""/></a><p>A post shared by <a href="https://instagram.com/levi_goldbaum">@levi_goldbaum</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:15:08 +0000</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Ich bin Andrea, ich fotografiere schon ziemlich lange auf der Straße, ich tu das momentan in meinem Frankfurter Kollektiv “<em>Collateral Eyes</em>” (das ist phantastisch, jeder sollte ein Kollektiv haben) und ich finde, es sollte einen Newsletter dieser Art geben. Ich stelle nämlich fest, daß sich wahnsinnig viele interessante Dinge in der Community tun, die in den sozialen Medien einfach so durchrauschen, und das ist ja auch schade. Ich wüßte auch keine Website, wo sowas gesammelt würde (falls es sowas gibt, bin ich um Hinweise dankbar). Podcasts sind toll, aber wollen durchgehört werden und sind immer noch nicht wirklich gut zu durchsuchen. Deshalb dachte ich, okay, es gibt hier eine Lücke, und wenn es sonst niemand macht, dann mach ichs halt. Zumal ich beruflich schreibe, damit verdiene ich mein Geld, und das ist etwas, das mir sehr leicht fällt. Also los!</p><p>Falls Ihr Vorschläge habt, falls Ihr Termine hier eingetragen sehen wollt (lieber aus der Community, eher nix zu kommerzielles) oder Ähnliches, dann schreibt mir! Entweder auf Insta unter <a href="https://www.instagram.com/andrea.diener/?hl=de"><em>@andrea.diener</em></a><em> </em>oder per Mail an andrea punkt diener ät gmail punkt com. Wenn sich genug angesammelt hat, mach ich eine Ausgabe.</p><p></p><h3><strong>Links</strong></h3><ul><li><p>Samuel Lintaro Hopf hat mit Siegfried Hansen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9i7oLfQW9j0"><em>eine Reihe Werbefilmchen</em></a> für das neue Xiaomi-Handy gemacht. Das ist wirklich recht nett, aber ich bin biased, weil Frankfurt so gut dabei wegkommt :)</p></li><li><p>Daß <a href="https://www.youtube.com/@alan_schaller"><em>Alan Schaller jetzt auf Youtube ist</em></a> habt ihr aber mitbekommen? Ich bin nicht der größte Fan seiner Fotos, aber er ist einfach ziemlich lustig.</p><p></p></li></ul><h3><strong>Terminkalender</strong></h3><ul><li><p><strong>9. November bis 1. April 2024</strong> Barbara Klemm: Frankfurt-Bilder. Historisches Museum Frankfurt.</p></li><li><p><strong>bis 3.11.</strong> Fotos von <a href="https://www.instagram.com/dorian.dokumenta/"><em>Andrei Dorian Gavrila</em></a> bei Netter Architekten, Weckmarkt 8, Frankfurt</p></li><li><p><strong>9. Dezember</strong> Photowalk mit Collateral Eyes in Frankfurt, stay tuned</p></li></ul><ul><li><p><strong>15. bis 17. Dezember</strong> 7Spaces: Women Street Photography Exhibition, Hamburg. Am 15. ist Vernissage, am 16. und 17. sind Walks &amp; Talks. Pop-up-Gallery in der Grindelallee 129.</p></li></ul>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 16:14:04 +0000</pubDate>
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