Alle reden über die Leber, die stille Leidende. Jeder dritte Deutsche hat eine Fettleber. Die wollen wir nicht. Auch nicht perspektivisch. Also was tun?

Unsere Leber ist unser innere Superwoman und muss heutzutage noch mehr ran als früher: Nicht, weil wir ständig Apérol Spritz wie Mineralwasser trinken würden, nein, sondern weil wir zu ungesund, zu “processed”, zu nebenbei essen, uns aufregen, uns tausend Läuse über die Leber laufen und wir vermutlich durch den ganzen Stress viel zu viel Süßkram und Schmerztabletten reinwerfen. Tag für Tag filtert sie Stoffwechselprodukte aus dem Blut, baut ab, verarbeitet und hilft dabei, Nährstoffe zu speichern und bereitzustellen. Kurz gesagt: Ohne Leber läuft in unserem System nichts.
Kein Wunder also, dass alle bei Instagram tröten, dass sie ihrer Leber etwas Gutes tun wollen – besonders nach stressigen Zeiten, üppigen Feiertagen oder Phasen, in denen Bewegung und gesunde Ernährung zu kurz gekommen sind. Finde ich völlig richtig. Vor allem seitdem mich Vanessa, meine Co-Autorin bei”Gesund, stark, schön” und “Die Stressmanagerinnen” überredet hat, die Leberreingung nach Andreas Moritz zu machen. Die ist allerdings auch nichts für Anfänger und Zartbesaitete. Daher gehen wir es in diesem Artikel etwas sanfter an. Und man muss sagen: Streng genommen entgiftet die Leber sich nicht selbst – sie erledigt ihre Entgiftungsarbeit rund um die Uhr.
Was wir tun können: ihre natürlichen Funktionen unterstützen. Und das muss weder kompliziert noch teuer sein:
Früher gehörten Bitterstoffe ganz selbstverständlich auf den Speiseplan. Heute wurden nur leider viele Gemüsesorten auf einen milderen Geschmack gezüchtet. Schade eigentlich. Denn Bitterstoffe regen die Produktion von Verdauungssäften an und unterstützen die Arbeit von Leber und Galle. Wer seiner Leber etwas Gutes tun möchte, kann regelmäßig zu Chicorée, Radicchio, Endiviensalat, Rucola oder Artischocken greifen. Auch Löwenzahn – früher oft als Unkraut abgestempelt – erlebt inzwischen ein kleines Comeback.
Ein kleiner Trick: Vor dem Essen einige Tropfen einer Bitterstofftinktur auf die Zunge träufeln oder ein paar Blätter Rucola knabbern. Viele Menschen fühlen sich danach leichter und weniger aufgebläht- I like.
Und manchmal sind Omas Hausmittel die angenehmsten. Auftritt: Leberwickel! Der wird bei Bio-Hackern sogar fast als Geheimwaffe gehandelt. Dafür wird ein kleines Handtuch mit warmem Wasser befeuchtet, ausgewrungen und auf den rechten Oberbauch gelegt – dort, wo die Leber sitzt. Darüber kommt ein trockenes Handtuch und idealerweise eine Wärmflasche. Anschließend heißt es: 20 bis 30 Minuten entspannen. Wissenschaftliche Belege für eine direkte „Entgiftung“ gibt es zwar nicht, doch Wärme fördert die Durchblutung und kann zur Entspannung beitragen.
Und ab sofort heisst es: Tee statt Dauerkaffee. Auch bestimmte Kräutertees werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung und Leberfunktion verwendet. Besonders beliebt sind:
• Mariendistel
• Löwenzahn
• Schafgarbe
• Pfefferminze
• Artischockenblätter
Gerade Mariendistel wird seit Jahrzehnten intensiv untersucht. Ihre Inhaltsstoffe sollen besonders interessant für die Lebergesundheit sein. Wer regelmäßig Tee trinkt, profitiert übrigens nicht nur von den Kräutern, sondern oft auch davon, insgesamt mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Und ausreichend trinken unterstützt zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper. Ich sehe es mir direkt an, wenn ich es schaffe, genug zu trinken.
Die größte Hilfe kommt allerdings häufig nicht aus der Tasse: Die stärkste Unterstützung für die Leber bleibt ein gesunder Lebensstil. Weniger Alkohol, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und möglichst unverarbeitete Lebensmittel bewirken meist deutlich mehr als jede kurzfristige „Detox-Kur“. Oder anders gesagt: Ohne den richtigen Lifestyle kann man sich das alles auch sparen. Die Leber freut sich über kleine, konsequente Gewohnheiten. Vielleicht beginnt alles schon heute mit einer Tasse Kräutertee, einer Handvoll Rucola oder einer halben Stunde Entspannung mit einem warmen Leberwickel. Manchmal sind es gerade die einfachen Dinge, die unserem Körper am meisten helfen.
Ps. Außerdem gibt es noch diese kleinen Helferchen, wenn man es nicht so mit Tee hat:
https://natugena.de/shop/AmaraPur.aspx?r=15371 (Si apre in una nuova finestra)https://natugena.de/shop/HeparAktiv.aspx?r=15371 (Si apre in una nuova finestra)https://natugena.de/shop/Mariendistel-500.aspx?r=15371 (Si apre in una nuova finestra)Und wie immer gilt der Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch qualifizierte Fachkräfte. Für Schäden oder Folgen aus der Anwendung der Inhalte wird keine Haftung übernommen. Bei gesundheitlichen Fragen wendet euch bitte an eine medizinische Fachperson. Für Inhalte externer Webseiten, auf die wir verlinken, übernehmen wir keine Haftung. Für diese Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich. Bei Kenntnis rechtswidriger Inhalte entfernen wir entsprechende Links nach Hinweis umgehend.
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