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Co-Trainer-Aussagen - Meine Sorgen wachsen

Moin, liebe Werder-Fans,

man kann durchaus anerkennen, dass sich unser SVW sicherlich irgendwie auch noch in einer Umbruch-Phase befindet; wenn man wohlwollend aufgestellt ist.

Obwohl ich bereit bin, die Hinrunde abzuwarten, gelingt es mir kaum, die Fragen, die nicht nur aufgrund der Leistungen unseres SVW aufkommen, auszublenden.

Immer wieder versuche ich mir zu erklären, warum Werder körperlich in den meisten Spielen ins Hintertreffen gerät, oder anders ausgedrückt, die Grundtugenden vermissen lässt.

https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-raphael-duarte-interview-fussballidee-zusammenarbeit-horst-steffen-bundesliga-zr-94088391.html (Opens in a new window)

Nun gibt es bei der Deichstube ein Interview mit dem Co-Trainer Raphael Duarte zu lesen. Auf einige Antworten möchte ich hier eingehen.

Zur Spielidee

Quelle: https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-raphael-duarte-interview-fussballidee-zusammenarbeit-horst-steffen-bundesliga-zr-94088391.html

Welche Ideen Raphael Duarte auch immer meinen mag, hat das für mich nicht zu dem geführt, was ich mir als Werder-Fan wünsche: Vollgas bis zum Umfallen.

Er behauptet, dass die drei Partien vor dem Nord-Derby absolut ordentlich waren. Dieses Wort »ordentlich« hat was mit Ordnung zu tun.
Für das Spiel in Leipzig trifft das wohl zu. Unser SVW hatte eine ziemlich gute Ordnung; in der Defensive.
Ja, gegen Leipzig hat man lange Gegentore vermieden, blieb allerdings, den Anfang ausgenommen, offensiv komplett harmlos.

Und ganz ehrlich, liebe Werder-Fans. Eine Niederlage gegen Leipzig war »eingepreist«.

Zur Bewertung der Leistungen

Nein! Von meiner Seite aus heißt es, dass viele dieser Punkte nur mit erheblichem Glück zustande kamen.

Im Hinblick auf die Tabelle war das gut, ja.

Doch jetzt zeigt sich, wie problematisch es ist, dass unser SVW nur selten mit 100 % auf dem Platz agiert, manchmal mit 80 % oder 90 %.

Zur Niederlage gegen Stuttgart

Aus meiner Sicht ist es zu beobachten, dass man sich bei Werder (zu) oft auf vergebene Chancen zurückzieht.

Hat man Glück, reichen vielleicht 2 oder 3 Chancen um 1 - 3 Tore zu erzielen. Im Allgemeinen muss man sich mehr Chancen erarbeiten, um ein Spiel zu gewinnen. Werder hat gegen Stuttgart lediglich 3-mal auf das gegnerische Tor geschossen.

Doch die vergebenen Chancen waren nicht der Grund für die Niederlage; im Leben nicht.

Vielmehr hat sich Werder ab der 15. Minute mehr und mehr vor den eigenen Sechszehner zurückfallen lassen (Opens in a new window).

Damit hat man es Stuttgart leicht gemacht, sich den Gegner zurechtzulegen. Mangelnde Aufmerksamkeit plus ein extremer Sonntagsschuss taten ihr Übriges.

Zur Intensität

Natürlich sind Analysen eine feine und auch nützliche Angelegenheit.

Allein: bis jetzt haben sie nur selten etwas bewirkt, hinsichtlich Intensität.

Aus meiner Sicht ist jedoch nicht klar, dass das Trainerteam von Spielern der S11 erwartet, sich ohne Wenn und Aber den Hintern aufzureißen.

Wundert mich jedoch auch nicht, wenn man diese Profis scheinbar mit Samthandschuhen anfasst.

Kritik zu üben, damit sie bei den Spielern ankommt, ist durchaus eine Kompetenz, die hilfreich sein kann. Das hat mit Draufhauen nicht automatisch etwas zu tun.

Solange gewisse Spieler machen dürfen, was sie wollen, wird das aus meiner Sicht nichts werden.

Und die Leistungsbereitschaft lässt dann weiterhin zu wünschen übrig.

Nur der SVW!💚🤍

Lebenslang Grün Weiß💚🤍

Freundliche Grüße

Michael

Topic Der SVW und Ich

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