Die Spiele

Nach dem Auftritt gegen Dortmund, mit erkennbaren Abläufen, der leider mit 3-0 zu Ende ging, war ich hin- und hergerissen.
Letztendlich habe ich ein 0-2 getippt, mit dem ich komplett daneben lag, denn unser SVW hat sich gegen Frankfurt ein 3-3 erspielt.
Meine Umfrage zum Spiel sah am Spieltag um 15 Uhr folgendermaßen aus.

Nur 13 % der Teilnehmenden waren bis dahin der Auffassung, dass Werder wenigstens einen Punkt gegen Frankfurt, einen Gegner, der immerhin international spielt, holen wird.
Erwartete Startelf
Sowohl ligainsider als auch FOTMOB hatten dieselbe Startelf wie gegen Dortmund erwartet.


Beide Portale lagen richtig, denn Horst Steffen ließ dieselbe S11 auflaufen.

6 Tore - 3 eigene Tore reichen nicht - Wie eine Niederlage
Im Spiel gegen die SGE Frankfurt reichten bedauerlicherweise 3 eigene Tore nicht dafür, endlich wieder einen Sieg einzufahren. Extrem bitter und frustrierend!

0-1
Frankfurt braucht exakt 52 Sekunden, um in Führung zu gehen. Sowohl Sugawara als Pieper waren bei diesem Gegentor nicht auf der Höhe.
1-1
Nachdem Njinmah vorher eine Chance, oder 2, liegen gelassen hatte, traf er, endlich, mal wieder, zum 1-1 Ausgleich. Dieses Mal machte er es auch besser, weil er den Verteidiger kreuzte.
1-2
Unsere Innverteidigung war mal wieder zu schläfrig, brachte es nicht fertig, den Torschützen am Abschluss mit dem Knie oder Schienbein zu hindern
2-2
Einen Freistoß schlug, für mich erstaunlich mit einer Selbstverständlichkeit, Samuel Mbangula. Er fand den Kopf von Jens Stage, der wieder seine Torgefahr unter Beweis stellte.
3-2
Dann kam der Moment von Jolan Milosevic, der ungefähr 10 Minuten vorher eingewechselt wurde.
Wieder Mbangula mit der Vorarbeit, der einen Pass in die Tiefe zu Romano Schmid zielgenau spielte. Romano Schmid hatte daraufhin seine beste Situation, denn er konnte den Ball behaupten und auf Jolan Milosevic ablegen. Der verwandelte cool ins rechte Eck.
3-3
Als wohl die meisten, vielleicht auch die Mannschaft, innerlich den Sieg feierten, gelang Frankfurt nach einer fatalen Szene, Ball im Aus, ja oder nein, und gehobener Fahne, der Ausgleich kurz vor Schluss.
Werder mit erheblicher Steigerung
1. HZ
Werder hat sich nach frühen Schock heftig schütteln müssen, kam nach eine Viertelstunde immer besser ins Spiel und wusste spielerisch bereits zu gefallen. Daraus resultierte ein xG-Wert von 0,88; bei einer vergebenen Großchance durch Justin Njinmah.

2. HZ
Nach der Pause geriet Werder wieder in Rückstand, konnte nicht ganz die Torgefahr erzeugen wie in der ersten Halbzeit, war aber effizienter: 0,78 xG-Wert.

Komplettes Spiel
Insgesamt brachte die Mannschaft einen xG-Wert von 1,66 zustande. Damit hatte unser SVW meinen sehnlichsten Wunsch, einen xG-Wert von über 1,0 erfüllt.

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Die Wechsel
Nach dem Gegentor zum 1-2 wechselte Horst Steffen offensiv, brachte für Isaac Schmidt Jolan Milosevic ein.

Wenn ich das richtig gesehen habe, hat der Trainer bereits damit auf eine 4er-Kette umgestellt.

Mit der Hereinnahme von Samuel Mbangula für Marco Grüll brachte Horst Steffen mehr Druck auf die linke Seite, wie sich zeigen sollte.

Keke Topp sollte dann in der Schlussphase für Entlastung sorgen, wahrscheinlich Bälle festmachen. Das hat dann fatalerweise nicht gereicht, um das 3-2 über die Zeit zu bringen.
Abläufe im letzten Drittel - Muss wohl erst immer eng werden
Unser SVW hat mich von der Spielanlage her echt überrascht. Zeigt mir, also das Spiel gegen Frankfurt, dass »wir« doch Fußball spielen können.
Über die Gegentore muss man insofern nicht sprechen, als sie sämtlich durch individuelle Schlafmützigkeit möglich wurden.
Andererseits ist das eine erhebliche Baustelle, die sich nach dem Dortmund-Spiel auch gestern wieder gezeigt hat.
Vielleicht ist es ganz gut, dass Werder das Spiel nicht gewonnen hat, wenn auch 2 Punkte mehr auf der Habenseite sicherlich die Gemüter mehr hätten beruhigen können.
Mit diesem Punkt hatte ich in keiner Weise gerechnet.
Nur der SVW!💚🤍
Lebenslang Grün Weiß💚🤍
Freundliche Grüße
Michael