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    <title>STEADY Spezial - Wie übt eigentlich..? </title>
    <link>https://steady.page/wie-uebt-eigentlich</link>
    <description>Alle zwei Wochen spreche ich im Podcast &quot;Wie übt eigentlich..?&quot; mit anderen Musikerinnen und Musiker über ihr Üben.</description>
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    <item>
      <title><![CDATA[5 Übe-Methoden für schnelle Passagen im Zieltempo (mit Notenbeispiel)]]></title>
      <description><![CDATA[Schnelle Läufe übt man so früh wie möglich im Zieltempo. Um dabei möglichst fehlerfrei zu bleiben, zeige ich dir ein paar Übe-Methoden.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>5 Übe-Methoden für schnelle Passagen im Zieltempo</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #37/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>So geht schnelles Spielen</h2><p>In der aktuellen Podcast-Folge ging es um das Üben von schnellen Passagen. Genauer gesagt: Ich hab mir angeschaut, wie Wissenschaft, Profis und ihr in der Community Stellen auf Tempo übt.</p><p>Wenn du die Folge noch nicht gehört hast, findest du sie hier:</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge">Folge anhören</a></p><hr aria-hidden="true"/><p>Wenn dir nach dem Hören noch etwas Fantasie gefehlt hat, wie du die Erkenntnisse in dein Üben einbauen kannst, findest du hier ein paar Ideen.</p><p>Unser musikalisches Beispiel dieses Mal sind die <strong>Goldberg-Variationen</strong> von Bach (BWM 1087).</p><p>Die Idee aller vorgestellten Methoden ist es, sie <strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit;">direkt im Zieltempo</mark></strong> zu üben. Damit das möglichst fehlerfrei gelingt nutzen wir erneut die Prinzipen der <em>Reduktion</em>.</p><hr/><p>Das Zitat</p><h3>So übt Tabea Zimmerman schnelle Läufe:</h3><blockquote><p><em>„Für schnelle Läufe empfiehlt es sich, nur eine langsame Variante zu erarbeiten, um sich genau die Töne und ihre Intervallabfolgen zu merken und dann </em><strong><em>in Gruppen zu üben</em></strong><em>. Damit die Geschwindigkeit von Anfang an einen fortlaufenden Fluss erzeugen kann.</em></p><p></p><p><em>Also </em><strong><em>kleine Gruppen mit einem Ziel</em></strong><em>, dann größere Gruppen mit einem Ziel, dann vielleicht die letzte Gruppe zuerst üben, dann eine davor. Immer </em><strong><em>auf die Zielnote hinarbeiten</em></strong><em> und ein möglichst </em><strong><em>reflexhaftes, schnelles Spiel trainieren</em></strong><em>. Die Gruppen nur so groß wählen, dass man diese fehlerfrei abspielen kann und dann durch mehr Noten ergänzen.“</em></p><p><br/><em>(Tabea Zimmermann in der aktuellen Podcast-Folge)</em></p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>1. Ketten bilden (vorwärts)</h2><p>Ketten bilden (<em>chaining</em>) ist wahrscheinlich die naheliegendste Methode, um schnelle Passagen direkt im Zieltempo zu üben.</p><p>Beginne mit der kleinstmöglichen Gruppengröße und erweitere diese jeweils um eine Note. Starte am Anfang der Phrase.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4862b886-2a3f-45a3-89c6-f643caf36ed0/uploads/images/afawxdaioc/Bildschirmfoto_2026-10-23_um_09.24.14.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>2. Ketten bilden - aber rückwärts</h2><p>Natürlich funktioniert das auch rückwärts. Damit ist allerdings nicht gemeint die Reihenfolge der Noten zu drehen (<em>Krebs</em>), sondern mit dem Bilden der Kette am Ende zu beginnen.</p><p><strong>Variante A (leichter): </strong>Wir beginnen auf Zählzeit 1.</p><p><strong>Variante B: </strong>Wir spielen die Kette auf der Zählzeit, in der sie auch notiert ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4862b886-2a3f-45a3-89c6-f643caf36ed0/uploads/images/ovkdqeslic/Bildschirmfoto_2026-10-23_um_09.24.47.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>3. Von innen nach außen</h2><p>Manchmal kann es hilfreich sein eine Phrase mittendrin zu starten. Insbesondere dann, wenn genau dort die “Problemstelle” liegt.</p><p>Nun kannst du von dort Ketten bilden - sowohl vorwärts als auch rückwärts. Oder wie im Beispiel unten direkt in beide Richtungen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4862b886-2a3f-45a3-89c6-f643caf36ed0/uploads/images/xe3my3yfgm/Bildschirmfoto_2026-10-23_um_09.25.15.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>4. Aufteilen nach Zählzeiten</h2><p>Je nach Schwierigkeit der Phrase kann man die Gruppengröße variieren. Um dennoch möglichst fehlerfrei zu bleiben, bauen wir zusätzliche Pausen ein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4862b886-2a3f-45a3-89c6-f643caf36ed0/uploads/images/i2n6jizbeh/Bildschirmfoto_2026-10-23_um_09.26.03.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>5. Gruppen mit Zielton</h2><p>So beschreibt Tabea Zimmermann ihre Übe-Methode.</p><p>Der Übersicht halber habe ich diese Variante immer von einem Downbeat notiert. Als Startpunkt eignet sich natürlich jede Zählzeit und auch die Gruppengröße ist in dieser Variante nicht auf vier Noten plus Zielton limitiert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4862b886-2a3f-45a3-89c6-f643caf36ed0/uploads/images/h7cnbcs6jl/Bildschirmfoto_2026-10-23_um_09.25.22.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>📫 Weitersagen!</h2><p>Wir alle wollen doch schneller spielen können. Sicher kennst du jemand, dem dieser Tipp beim Üben helfen könnten.</p><p>Leite ihm oder ihr diese Mail direkt weiter! Damit wächst unsere <em>Übezeit-Newsletter Community</em> und du hilfst mir das Projekt weiterhin kostenlos anzubieten.</p><p>📩 Kopiere diesen Link und schick ihn weiter:</p><pre><code>https://what-is-practice.de/steady</code></pre><p>💬 Du hast’s geteilt? Schreib mir, an wen – ich bin neugierig! :)</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:06:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie übt man schnell spielen? (Profis vs. Wissenschaft)]]></title>
      <description><![CDATA[Wir räumen mit den Mythen rund um das Thema schnell spielen auf. Dazu schauen wir in die Wissenschaft und was Tabea Zimmermann und Simon Höfele in ihrem Übe-Alltag tun.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em>. Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#55 Spezial</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Schneller spielen lernen</h2><p>Als ich mit der Recherche zu dieser Folge angefangen hab, bin ich auf YouTube auf ein paar interessante Titel gestoßen:</p><ul><li><p><em>„Wie man schneller Gitarre spielt </em></p><p><em>(die einzige Übungsmethode, die funktioniert!)“</em></p></li><li><p><em>One Simple Practice Hack for Playing Fast</em></p></li><li><p><em>How to improve your speed SO FAST it feels ILLEGAL</em></p></li></ul><p>Scheint ganz so, als gäbe es da einen geheimen Trick von dem noch nicht jeder weiß. Das wollte ich mit dieser Folge ändern und habe in der <em>Wie übt eigentlich..? </em><strong>Community</strong> nachgefragt, nachgelesen was die <strong>Wissenschaft</strong> zu diesem Thema sagt und mit <strong>Tabea Zimmermann</strong> und <strong>Simon Höfele</strong> über ihre Routine gesprochen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>So übt ihr schnelle Passagen</h2><p><strong>Anita</strong> hat mir geschrieben, dass sie schnelle Läufe: </p><blockquote><p>„Langsam Ton für Ton übt, damit sich keine Fehler einschleichen, dann direkt ziemlich schnell, sodass sie gleich sieht, wo die Problemstellen sind. Dann spielt sie die Stellen rhythmisiert, in verschiedenen Artikulationen und rückwärts; und immer wieder halbes Tempo, doppeltes Tempo.&quot; </p></blockquote><p>Eine andere <strong>Anita</strong> schilderte mir das Konzept ihres Professors, der ein sehr ausführliches Programm nutzt, um sich schnellen Passagen zu nähnern. Es geht los mit dem Singen der Stelle, dem Trennen der linken und rechten Hand auf der Geige und anschließend ebenfalls das Spielen in verschiedenen Rhythmisierungen. Die Läufe werden in Gruppen aufgeteilt und diese spielt sie nach und nach immer schneller.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b01246e3-908b-4013-a3fa-c90373aa271f/uploads/images/ocgcxrj5gp/leerSelbstreflexion_Kopie_2schnell-meinung.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Das waren eure Antworten auf Instagram</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Aus der Wissenschaft</h2><p>In der Wissenschaft gibt es gar nicht so viele gute Studien rund um dieses Thema. Das hat mir auch nochmal <strong>Prof. Eckart Altenmüller</strong> bestätigt, mit dem ich im Vorfeld zu dieser Folge kurz Kontakt hatte. Seine Erklärung: Es ist eben methodisch gar nicht so leicht zu untersuchen.</p><p>Schnelle Passagen erfordern eine ganz andere Bewegung als die gleiche Stelle im langsamen Tempo. Das konnte z.B. die Studie von <a href="https://doi.org/10.1038/srep15750"><strong>Shinichi Furuya</strong></a><strong> </strong>aus dem Jahr 2015 zeigen. Dort wurden 24 Pianist*innen untersucht, wie sie eine 2-Ton Figur mit Daumen und kleinem Finger so schnell wie möglich spielen sollten. </p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://youtu.be/UYrP5-UyQhs?si=ZxKv8SsZI_H2nlTr&amp;t=1094">https://youtu.be/UYrP5-UyQhs?si=ZxKv8SsZI_H2nlTr&amp;t=1094</a><h3>Gehen vs. Laufen</h3><p>Kommt dir bekannt vor? Dann kennst du vielleicht dieses sehr interessante Video von Prof. Eckart Altenmüller. Dort erklärt er sehr anschaulich, warum Gehen und Laufen verschiedene Bewegungsprogramme sind - und warum genau dieser Vergleich beim Üben hilft. </p><p>In Kurzform lautet das so: Fängt man an, zu gehen und das Tempo allmählich zu steigern wird man früher oder später an einen Punkt stoßen, an dem man unweigerlich beginnt zu Laufen. Um nämlich über ein gewisses Tempo hinaus zu kommen, muss unser Körper eine neue Bewegungsform - also das Laufen - wählen. </p><p>Der Tipp von Eckart Altenmüller lautet daher, bereits früh Stellen im gewünschten Tempo zu üben.</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/f6eea6d7-ef7e-47f2-bdac-70e215bb2f59">Warum du nicht schneller spielen kannst</a></p></li></ul><p>Allerdings räumt er ein, dass das nicht wissenschaftlich belegt ist. Die Übepraxis der letzten Jahrhunderte gilt hier als Beweis (z.B. die Cortot Ausgaben zu Chopins Op. 10 Nr. 1)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b01246e3-908b-4013-a3fa-c90373aa271f/uploads/images/2atdxf57fb/Bildschirmfoto_2026-10-19_um_10.51.51.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>🧭 Ein Danke in eigener Sache</h2><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>.</p><p>Wie du sicher gemerkt hast, steckt hinter dieser Folge besonders viel Arbeit: Lesen von Studien, Sprechen mit anderen Musiker*innen und das Aufbereiten für die Podcast-Folge und diesen Newslettern. Vielen Dank an die <strong>Unterstützer*innen</strong> <strong>hier auf Steady</strong>, die mit ihrem Beitrag das möglich machen.</p><p>Wenn du ebenfalls etwas geben kannst und möchtest, dann freue ich mich!<br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und danke, dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>So üben die Profis schnell</h2><p><strong>Tabea Zimmermann</strong> teilt schnelle Läufe in Gruppen ein. Sie nutzt das Konzept <strong>Chunking</strong>: Vereinfacht könnte man sagen, dass unser Gehirn die Notenfolge nicht als Folge von Einzeltönen speichert, sondern die Gruppe an sich.</p><p>In der Literatur spricht man oft auch von open und closed loop. Üben wir im <em>open loop</em> - also eine Gruppe von Tönen ballistisch genau in Zieltempo, können wir <em>keine</em> Korrektur an den Einzeltönen vornehmen. Im <em>closed loop</em> ist das jederzeit möglich.</p><p><strong>Simon Höfele</strong> variiert sein Üben sehr stark, wenn er Passagen auf Tempo übt. Er nutzt dazu</p><ul><li><p><em>intermanualer Transfer</em> = spielen mit der schwächeren Hand (mit links als Rechtshänder)</p></li><li><p>Variationen in Artikulation und Rhyhtmus</p></li></ul><p>Beide waren auch bereits zu Gast im Podcast. Hier kannst du dir nochmal die Folge mit Ihnen anhören:</p><a href="https://open.spotify.com/episode/1p0lLPxYhfzOwiPpitlS3E?si=a45705a33ce74ce7">https://open.spotify.com/episode/1p0lLPxYhfzOwiPpitlS3E?si=a45705a33ce74ce7</a><hr aria-hidden="true"/><a href="https://open.spotify.com/episode/5DCKllGDaTzczGvQ8yKEiI?si=035ef153cef1461d">https://open.spotify.com/episode/5DCKllGDaTzczGvQ8yKEiI?si=035ef153cef1461d</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das 80/20 Prinzip beim Üben]]></title>
      <description><![CDATA[Lässt sich das berühmte Pareto Prinzip auf unser Üben anwenden? Falls ja, wie könnte das aussehen?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #36/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Das Pareto-Prinzip</h2><p>Sicher hast du schon einmal davon gehört: Der Ökonomen <em>Vilfredo Pareto</em> beobachtete, dass eine ungleiche Verteilung zwischen Einsatz und Ertrag existiert. Daraus formulierte er die berühmte 80/20 Regel:</p><blockquote><p>Mit 20% des Einsatz, lassen sich 80% des Ertrags erzielen. Die verbleibenden 20 % des Ergebnisses erfordern die restlichen 80 % unserer Arbeit.</p></blockquote><p>Wäre es nicht fast schon paradiesisch, wenn diese Regel auch beim Üben gilt?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was sind deine 80%?</h2><p>Am häufigsten begegnete mir die Pareto-Regel bisher im Arbeitskontext. Denn anders als beim Üben, lässt sich dort meist das Ergebnis quantifizieren. Sprich: Wir wissen, was 80% des Ertrags sind.</p><p>Im Übe-Alltag ist das deutlich schwieriger. Heißen 80% für dich, dass du die Stelle technisch fehlerfrei spielst, aber noch der musikalische Ausdruck fehlt? Oder sind es 80% des Notentexts?</p><p>Du merkst, diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich glaube dahinter steckt vor allem der Wunsch, unsere Übezeit effizient (und damit berechenbar) zu gestalten. Input und Output sollen in einem adäquaten Verhätlnis zueinander stehen.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>Was sind deine 20%?</h3><p>Trägt man den Gedanken dennoch einmal weiter, müsste man im zweiten Schritt überlegen, was die 20% Übe-Inhalt sind, die uns zu 80% Ergebnis führen.</p><p>Ich finde, hier wird es wieder etwas interessanter für uns. Denn dahinter steht vor allem eine Frage:</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/91d77766-38fc-4c86-aa10-1d1e44542365">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:11:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zurück auf Los!]]></title>
      <description><![CDATA[Bei Monopoly ärgert es uns. Beim Üben kann ein Zurückkehren zum Start uns produktiver machen. Was damit gemeint ist und wie das funktioniert - erfährst du hier!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #35/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Einfach zurückgehen</h2><p>Wie heißt es bei Monopoly so schön: <em>“Gehe zurück auf Los! Ziehe kein Geld.” </em>Ärgerlich, wenn das im Spiel passiert. Beim Üben können wir dieses zurück zum Start gehen allerdings positiv für uns nutzen.</p><p>In der aktuellen Folge hat Sibylle Mahni genau diesen Üben-Tipp vorgeschlagen:</p><blockquote><p>„Üben heißt vereinfachen: Zu dem Punkt zurückgehen, den ich schaffe.“</p></blockquote><p>Wie das gelingt, möchte ich dir heute zeigen!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge">FOlge mit Sibylle hören</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Part 1 - Schwierigkeit erkennen</h2><p>Eine schwere Stelle ist selten länger als ein paar Noten. Nur in ganz wenigen Fällen kommt es vor, dass uns ein gesamter Takt durchgehend schwerfällt. Falls du mir innerlich gerade widersprichst, überprüfe doch beim nächsten Üben einmal, ob es nicht doch eher mehrere Stellen innerhalb dieses vermeintlich schweren Takts sind.</p><p>Unser erster Schritt besteht also darin die Schwierigkeit zu erkennen und zu bestimmen. Gerade am Anfang kann das mitunter ein bisschen dauern.</p><p>Schwierigkeiten könnten</p><ul><li><p>ein ungewöhnlicher Fingerstz</p></li><li><p>eine komplexe Rhythmik</p></li><li><p>eine schwierige Tonfolge</p></li><li><p>ein Lagenwechsel</p></li></ul><p>oder Ähnliches sein.</p><hr/><p>Sponsor</p><h3>Im Zentrum die Musik!</h3><p><strong>EPTA Kongress 2026 in Augsburg</strong></p><p>Klavier-Pädagog*innen aufgepasst!</p><p>Wie lernen, lehren und üben wir Musik eigentlich und was davon hilft uns wirklich weiter? Unter dem schönen Motto <strong>„Im Zentrum: die Musik“</strong> lädt die EPTA vom 30. Oktober bis 1. November zu ihrem Jahreskongress nach Augsburg ein. An drei Tagen findest du dort ein abwechslungsreiches und interessantes Programm rund um Klavierspiel und Klavierpädagogik.</p><p>Hinweise zum Programm und zur Anmeldung findest du im Link unten.</p><p><a href="https://drive.google.com/file/d/1apMiLQsZ7k4MIyu_DwBdCrrTsQVYAfGY/view">EPTA Programm+Anmeldung</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Part 2 - Bis wohin klappt es noch?</h2><p>Ist die Stelle einmal identifiziert, kommt eine meiner liebsten Übe-Methoden zum Einsatz (frag meine Schüler*innen): <strong>Das Prinzip der Reduktion</strong>.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/871c32bf-a21d-4feb-9db0-83befb42a2d4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wie vereinfache ich mein Üben, Sibylle Mahni?]]></title>
      <description><![CDATA[Üben heißt vereinfachen! Hornistin Sibylle Mahni über kluges Üben, Experimentieren, Körpergefühl – und warum Übungen echte Werkzeuge sind.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em>. Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#54 Sibylle</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben heißt für dich</h2><blockquote><p>“Üben heißt vereinfachen: Zu dem Punkt zurückgehen, den ich schaffe.”</p></blockquote><p>Huch, aber die Frage kam doch gar nicht am Anfang? Stimmt. In der aktuellen Folge mit <strong>Prof. Sibylle Mahni</strong> hab ich selbst ein kleines Experiment gewagt und meine Einstiegsfrage ans Ende unseres Gesprächs gestellt. Quasi als Satz, der im besten Fall ihre Methode zusammenfasst. Ich finde, das ist hier wunderbar gelungen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8bf71689-a5e8-42fd-8145-59be937a1624/uploads/images/hyh3zifmfx/L1013506_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Sibylle ist Professorin für Horn an der <em>Hochschule für Musik Hans Eisler</em> in Berlin. Sie trat dort 2020 die Nachfolge ihrer eigenen Professorin, der berühmten Marie-Luise Neunecker, an. Ein spannender Rollenwechsel! Davor war sie Solo-Hornistin im Frankfurter Opern-und Museumsorchester und lehrte an den Hochschulen in Mainz, Würzburg und Saarbrücken.</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge">Folge anhören</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>“Ich bin der Lehrer meines Körpers.“</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Wie vereinfache ich mein Üben?</h2><p>Eine Stelle funktioniert nicht. Also spielen wir sie noch einmal. Und noch einmal. Vielleicht langsamer. Dann wieder schneller. Noch konzentrierter. Dann meistens noch verbissener.</p><p>Sibylle hat im Gespräch eine andere Perspektive aufgezeigt: <strong>Weg von der (Problem-)Stelle.</strong></p><p><strong>Ihre Idee: </strong>Finde heraus, was eigentlich das Problem ist und baue dir eine Übung, die genau an dieser Hürde arbeitet. Das Ziel ist es, die Stelle so zu vereinfachen, dass ich einen Weg finde, sie zu spielen. Das wird dein neuer Startpunkt. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie diesen Methode nennt: <mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit;">Eine „Therapie“ weg vom Stück.</mark></p><p>Wenn beispielsweise eine hohe Passage nicht funktioniert, muss die Lösung nicht darin bestehen, genau diese hohe Passage zwanzigmal zu spielen. Vielleicht kann ich das Spielgefühl zunächst in einer angenehmen Mittellage suchen. Dort, wo es leicht geht. Und dieses Gefühl anschließend Stück für Stück übertragen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>🧭 Ein Danke in eigener Sache</h2><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>.</p><p>Es ist ein großes Privileg mit so tollen Musiker*innen über ihr Üben sprechen zu können. Gleichzeitig stecken hinter den einzelnen Episoden viele Stunden Arbeit: Angefangen von der Gäste-Auswahl, den Vorgesprächen, Reisezeiten und anschließend Schnitt und Aufbereitung - wie hier in diesem Newsletter. Vielen Dank an die <strong>Unterstützer*innen</strong> <strong>hier auf Steady</strong>, die mit ihrem Beitrag das möglich machen.</p><p>Wenn du ebenfalls etwas geben kannst und möchtest, dann freue ich mich!<br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und danke, dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧠 Mindset &amp; Motivation: Üben ist nicht gleich Üben</strong></h2><p>Ein zweiter Gedanke hat bei mir direkt an mein Gespräch mit <a href="https://what-is-practice.de/aus-der-wissenschaft/effektiv-ueben-was-die-neurowissenschaft-uber-gutes-ueben-verraet/"><strong>Molly Gebrian</strong></a> angeknüpft.</p><p>Sibylle unterscheidet ebenfalls zwischen verschiedenen Phasen des Übens.</p><p>Am Anfang eines neuen Stückes darf – und soll! – <strong>experimentiert</strong> werden:</p><ul><li><p>Wie könnte ich diese Phrase spielen?</p></li><li><p>Was passiert, wenn ich es völlig anders mache?</p></li><li><p>Welche Klangfarbe möchte ich?</p></li><li><p>Was fühlt sich nach mir an?</p></li></ul><p>Sibylle sagt dazu etwas, das ich gerne auch über meinen Übe-Platz hänge würde:</p><blockquote><p><strong>„Das Schlimmste, was man machen kann beim Üben, ist ständig nur Fehler zu vermeiden.“</strong></p></blockquote><p>Denn in dieser frühen Phase geht es noch gar nicht darum, eine perfekte Konzertversion abzuliefern. Es geht ums Kennenlernen. Ausprobieren. Auch mal falsch abbiegen.</p><p>Erst später verschiebt sich der Fokus in Richtung Performance: Jetzt möchte ich das, was ich gefunden habe, zuverlässig auf den Punkt bringen.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>Was Marie-Luise Neunecker mit wenigen Worten auslösen konnte</strong></h3><p>Besonders spannend fand ich Sibylles Erinnerungen an ihre ehemalige Professorin <strong>Marie-Luise Neunecker</strong>.</p><p>Sibylle beschreibt sie als unglaublich präzise. Keine endlosen Erklärungen, sondern wenige, sehr konkrete Impulse.</p><p>Diese waren dabei keineswegs nur technisch. Es ging darum, <strong>„mit Seele“ zu spielen</strong>, wirklich <strong>„tief [zu] empfinden, was man tut“</strong>. Um den Blick nach außen. Und immer wieder um Bilder.</p><p>Zum Beispiel:</p><blockquote><p><strong>„Spielen Sie das doch noch mal ein bisschen dunkler und inniger.“</strong></p></blockquote><p>Was für eine schöne Übeidee.</p><p>Denn „dunkler“ ist keine präzise physikalische Anweisung. Und trotzdem kann unser Körper offenbar ziemlich viel damit anfangen.</p><p>Vielleicht ist genau das ein Experiment für deine nächste Übeeinheit!</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>Mein „Erkenntniszettel“ aus dieser Folge</strong></h3><p>Eine Methode aus unserem Gespräch möchte ich unbedingt ausprobieren.</p><p>Als Sibylle in ihrer Jugend ihren Ansatz umstellte, malte sie sich einen <strong>Kreis auf ein Blatt Papier</strong>. Drumherum schrieb sie die Punkte, auf die sie beim Spielen achten wollte sowie Erkenntnisse, die sie im Laufe der Umstellung gewonnen hatte.</p><p>Dann wanderte ihre Aufmerksamkeit beim Üben immer wieder von Punkt zu Punkt. Ich nenne das für mich mal den <strong>Erkenntniszettel</strong>.</p><p>Denn wir können sowieso nicht gleichzeitig an Luft, Klang, Phrasierung, Artikulation, Intonation, Körpergefühl und musikalischen Ausdruck denken. Aber wir können unsere Aufmerksamkeit wandern lassen.</p><p>Aktuell notiere ich mir solche Gedanken lose in mein Übe-Tagebuch. Die aktuelle Folge ist ein schöner Anlass für mich selbst mal einen solchen Erkenntniszettel zu schreiben.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 09:48:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dranbleiben oder Weitergehen?]]></title>
      <description><![CDATA[Dranbleiben oder weitergehen? Was wir von Brahms über Umwege, Wiederholungen und das Entdecken in der Musik lernen können.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #34/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Was der Brahms sagt</h2><p>Neulich bin ich über ein Zitat von <strong>Johannes Brahms</strong> gestolpert:</p><blockquote><p><em>&quot;Man sollte nie vergessen, dass man durch das tatsächliche Perfektionieren eines Stücks mehr gewinnt und lernt, als durch das Beginnen oder Halbfertigstellen eines Dutzends.&quot; </em></p></blockquote><p>Leider konnte mir das Internet nicht sagen, auf welche Quelle sich dieser Ausspruch zurückführen lässt. Da mir der Gedanke jedoch so sehr gefallen hat, möchte ich diese Unschärfe heute ausnahmsweise übersehen und über das Für und Wider dieses Satzes nachdenken.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Dranbleiben?</h2><p>Perfektion ist ein großes Wort. Sicher ist hier allerdings gemeint, sich mit einem Stück wirklich so lange zu beschäftigen, bis es tatsächlich konzertreif ist. Und vielleicht noch darüber hinaus.</p><p>Ein Pianist verriet mir neulich im Interview (noch nicht erschienen), dass er auch in seinem bestehenden Konzertprogramm regelmäßig versucht neue Farben, Ansätze und Interpretationswege zu finden. Dranbleiben lohnt sich. Ein Stück Musik kann so plötzlich in einem ganz anderen Gewand erklingen.</p><p>Im Studium haben wir damals eine ähnlich Vorgehensweise gelernt. Die Semestertranskription begleitete uns, wie der Name schon verrät, ein ganzes Semester. Mehrere Monate beschäftigten wir uns intensiv mit einem Komponisten/Komponistin, genau einem Stück und versuchten so viele Details wie möglich zu erfassen. Dranbleiben lohnte sich. Das Entdecken der vielen unterschiedlichen Facetten war <em>spielerisch</em> und fühlte sich selten wie üben an.</p><p>Und vor allem passierte etwas, das nach zwei oder drei Wochen kaum möglich gewesen wäre: Die offensichtlichen Dinge waren irgendwann entdeckt. Man musste genauer hinsehen und hinhören. Plötzlich wurden Details interessant, die man am Anfang vielleicht übergangen hätte.</p><p>Heute beim Unterrichten versuche ich ähnlich vorzugehen. Gemeinsam mit meinen Schüler*innen wähle ich Stücke aus, die uns ebenfalls fast ein halbes Jahr begleiten und, die wir gemeinsam immer wieder neu entdecken.</p><p>Vielleicht ist es genau das, was mir an Brahms’ Gedanken gefällt: Manche Dinge zeigen sich erst, wenn man lange genug bei ihnen bleibt.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Weitergehen?</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/991ab2fa-f5a3-47e7-886b-05d53dd65b7c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 09:14:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gastbeitrag: Und dann noch üben?]]></title>
      <description><![CDATA[Der Alltag ist voll – und dann auch noch üben? Mareike Riegert zeigt, wie kleine Schritte, gute Planung und Wenn-dann-Pläne Musik wieder einen Platz geben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Gastbeitrag: Und dann auch noch üben?</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #33/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Von To-Do’s und anderen Ablenkungen</h2><p>Man kennt es: Die To-Do-Listen sind voll, die Anforderungen sind hoch und der ständige Begleiter - das Handy - ist nicht gerade hilfreich. Es lenkt uns ab und überschüttet uns gleichzeitig mit immer neuen Informationen, die verarbeitet werden wollen. Und dann soll man auch noch üben?</p><hr aria-hidden="true"/><p>Der Umgang mit Workload ist auch an der <strong><em>Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart</em></strong> ein sehr wichtiges Thema. Durch den Bereich Gesundheit/Prävention im von der TK geförderten Projekt <em>„spielend gesund“</em> wurde ein Angebot geschaﬀen, um genau dieses Thema zu besprechen. In einem Online-Seminar werden grundlegende Kompetenzen vermittelt, zum Beispiel Kalenderführung, Pausenkonzepte, der Umgang mit der digitalen Welt und der Umgang mit Prokrastination. Musikmachen ist auch Zeitmanagement, die Musik lebt von der Gestaltung von Zeit. Trotzdem sind die meisten Menschen, die musizieren, nicht automatisch die geborenen Zeitmanager:innen. Freie, ungeplante Zeit für die Musik zu nutzen, braucht nicht nur intrinsische Motivation, sondern auch einfache Tools und Methoden.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Passt Üben überhaupt in meinen Alltag?</strong></h2><p>Wie kann ich denn nun mein Üben, oder lieber mein Praktizieren meiner Musik in mein Leben integrieren?</p><p>Der erste Schritt ist herauszufinden:</p><ul><li><p>Was ist mein IST-Stand?</p></li><li><p>Habe ich rein objektiv in meiner Woche dafür Zeit?</p></li><li><p>Ist es realistisch?</p></li><li><p>Habe ich Übemethoden, die für mich passen und mir Freude geben?</p></li></ul><p>Eine Lösungsstrategie wäre, einen Wochen- oder Tagesplan zu erstellen, in dem die Übezeit fest integriert ist. Dabei geht es nicht unbedingt um fünfmal drei Stunden in der Woche, sondern zum Beispiel um zwei Sequenzen von jeweils 10 Minuten mit einer 3-minütigen Pause. Hier kann man verschiedene Zeitlängen ausprobieren und herausfinden, was im eigenen Alltag realistisch ist.</p><hr/><p>Die Autorin</p><p><strong>Mareike Riegert</strong> ist Sängerin, zertifizierte Musikphysiologin, Lehrbeauftragte für Auftrittstraining und <em>„Umgang mit Workload“</em> an der <strong>Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart</strong> sowie Mitglied im Leitungsteam des Bereiches Gesundheit/Prävention und ist auch als Projektkoordinatorin für das Projekt <em>„Spielend gesund“</em> tätig.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c7a63122-4ae7-4cd2-808b-94eb37c93920/uploads/images/u7dw5m47za/mareike.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Foto-Credit: Helmut Armin Weidner</p><a href="https://www.mareike-riegert.com/">https://www.mareike-riegert.com/</a><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Mach es dir so einfach wie möglich</strong></h2><p>Als nächstes schaut man sich die Rahmenbedingungen an:</p><ul><li><p>Habe ich überhaupt einen Ort, an dem ich musizieren kann?</p></li><li><p>Wie viel Aufwand muss ich betreiben, um überhaupt anfangen zu können?</p></li></ul><p>Das sogenannte <strong>„Precommitment“</strong> ist eine der wirkungsvollsten Methoden, um Routinen in sein Leben zu integrieren, das bedeutet z.B. ganz konkret: alle Materialien, die ich für das Üben brauche, sind zugänglich und griﬀbereit.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>Was ist der kleinstmögliche nächste Schritt?</strong></h3><p>Was ist dann der nächste kleinste physische Schritt? Es könnte auf der „let’s do“-Liste statt „Üben“ folgendes stehen: „Posaune in die Hand nehmen und einen Ton erzeugen“. Hier wissen wir ganz genau, das schaﬀe ich, das ist machbar, und von da aus ist es ein Leichtes, eine Übesequenz einzuleiten.</p><p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p><ul><li><p><a href="https://open.spotify.com/episode/10sTEYXgxVtArilVhcCiH6?si=61aba5748f324fba">Sind meine Ziele wirklich mir? - mit Tobias Dolle</a></p></li><li><p><a href="https://open.spotify.com/episode/4ZA73Wqb99LWxSexoESFiG?si=a215d46e364949ce">Mentale Gesundheit in der Musik mit Prof. Dr. Daniel Scholz</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/e079223d-67e2-4c00-8943-b53271efe0f7">Wie finde ich Zeit zum Üben - Part 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/07d284fc-a405-44e6-ae3a-2b11a2298a2c">Wie finde ich Zeit zum Üben - Part 2</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/c5c2dc56-e64e-4eed-95fb-5687c47aa2c8">WOOP Methode</a></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>Wenn fünf Minuten alles sind, was du hast</strong></h3><p>Oft scheitern unsere Pläne, weil wir entweder viel zu viele Schritte auf einmal tätigen wollen oder uns keine „Wenn-dann-Pläne“ gemacht haben.</p><p>Hier ein paar Beispiele:</p><blockquote><p>Wenn ich 5 Minuten habe, dann übe ich meine Lieblingsskala.</p><p></p><p>Wenn ich mein Instrument nicht zur Hand habe, dann übe ich mental oder halbmental.</p><p></p><p>Wenn ich gar keine Lust auf mein Instrument habe, dann höre ich mir die Musik an, die ich gerade einstudiere, und schreibe mir auf, was mir daran besonders gefällt.</p><p></p><p>Wenn ich Staubsauge, dann singe ich die Passage durch, die ich praktizieren wollte.</p></blockquote><p>Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn Freude aufkommt, sind wir auf dem richtigen Weg.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>📫 Weitersagen!</h2><p>Kennst du jemand, dem dieser Tipp beim Üben helfen könnten? Leite ihm oder ihr diese Mail direkt weiter! Damit wächst unsere <em>Übezeit-Newsletter Community</em> und du hilfst mir das Projekt weiterhin kostenlos anzubieten.</p><p>📩 Kopiere diesen Link und schick ihn weiter:</p><pre><code>https://what-is-practice.de/steady</code></pre><p>💬 Du hast’s geteilt? Schreib mir, an wen – ich bin neugierig! :)</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Variationsideen - Part 1 (inkl. PDF)]]></title>
      <description><![CDATA[Ich stelle dir 6 Möglichkeiten vor, wie du eine schwierige Stelle rhythmisch variieren kannst.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Variationsideen - Part 1</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #32/50</p><p><em>Lesezeit: 2 Minuten</em></p><h2>Aber mir fehlen die Ideen…</h2><p>In der aktuellen Folge mit <strong>Molly Gebrian</strong> haben wir viel über Variationen beim Üben gesprochen. Das Konzept dahinter ist nicht neu und begleitet dich sicher auch schon beim Üben. Falls nicht, oder falls du auf der Suche nach neuen Varianten bist, habe ich heute ein paar Rhythmus-Variationen für dich.</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge">Folge mit Molly hören 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Der berühmteste Lick aller Zeiten</h2><p>Als Jazz-Musiker lag es nahe das berühmteste musikalische Zitat aller Zeiten als Beispiel heranzuziehen: <em>The Lick</em>.</p><p>Falls du ihn nicht kennst, in diesem Video wird er garantiert auch auf deinem Instrument gespielt.</p><a href="https://youtu.be/i_7bLbrbz-k?si=LNKKuOsUOf5dgtI9">https://youtu.be/i_7bLbrbz-k?si=LNKKuOsUOf5dgtI9</a><p>Das Prinzip lässt sich natürlich problemlos übertragen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Variationen kennenlernen</h2><p>Im PDF findest du insgesamt 6 Ideen, wie du eine schwierige Stelle rhythmisch variieren kannst. Selbstverständlich sind noch weitere Variationen denkbar, zum Beispiel in dem du:</p><ul><li><p>Tonwiederholungen einbaust</p></li><li><p>den Rhythmus streckst (statt ihn zu stauchen)</p></li><li><p>den Startpunkt (Zählzeit) veränderst.</p></li></ul><p>Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p><p>Viel Spaß beim Ausprobieren und Üben!</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/8af9e902-cbef-4a62-af1e-e00d9faef685">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fühlt sich gutes Üben schlechter an, Molly Gebrian?]]></title>
      <description><![CDATA[Molly Gebrian ist Bratschistin, Neurowissenschaftlerin und Autorin von "Learn Faster, Perform Better". Sie erklärt im Gespräch, wie man wissenschaftlich effektiv übt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em>. Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#53 Molly</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben heißt für dich</h2><blockquote><p>Für mich bedeutet Üben, Probleme zu lösen.</p></blockquote><p>Mit <strong>Dr. Molly Gebrian</strong> durfte ich im Podcast mein erstes Interview auf Englisch führen. Nachdem ich ihr erfolgreiches Buch über das Üben <a href="https://link.amazon/B0bl79Ztn"><em>“Learn Faster, Perform Better”</em></a> fertig gelesen hatte, hat es mich unglaublich gefreut, dass sie die Gesprächseinladung sofort zugesagt hat.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/84c54fed-fb0c-4fdd-938a-a015f19a8aa4/uploads/images/5dnbi4p3se/Riverside-Snapshot.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn du unser Gespräch parallel auf Deutsch mitlesen möchtest, findest du hier ein kostenloses Transkript unseres Gesprächs.</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wp-content/uploads/2026/09/53-Fuehlt-sich-gutes-Ueben-schlechter-an-Molly-Gebrian-Deutsches-Transkript.pdf">Transkript herunterladen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>Dieses „produktive Vergessen“ hilft, Dinge im Gehirn zu festigen. Bei deinem schwierigen Takt brauchst du durchaus Wiederholungen. Aber wenn du alle Wiederholungen direkt hintereinander machst und die Stelle danach liegen lässt, fehlt dieser Effekt. Machst du dagegen beispielsweise fünf Wiederholungen, arbeitest dann an etwas anderem und kehrst später für weitere fünf zurück, musst du kurz überlegen: „Wie ging das noch einmal?“</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Wer war nochmal Alex?</h2><p>Du bist auf einer Party und du lernst Alex kennen. Nach einem kurzen Smalltalk trennen sich eure Wege und nach circa 15 Minuten dämmert es dir: Wie war nochmal sein Name?</p><p>Mir ist das schon häufig passiert - unangenehmerweise. Gerade erst kennengelernt, vergisst man oft viel zu schnell wieder den Namen. Lernt man ihn dann ein zweites Mal, prägt er sich nachweislich viel besser in unserem Gedächtnis ein.</p><p>Molly hat diese Erfahrung <strong>produktives Vergessen</strong> genannt und auf das Üben angewandt: Über <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/6e30dee0-da47-4b54-aea1-1deb6bfe3aec"><strong>Interleaved Practice</strong></a> habe ich auch hier im Newsletter schon öfters berichtet.</p><p>Sie verweist zudem auf eine <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/c84c7cd1-bca9-440f-be4b-09b5e3b0f589"><strong>Studie</strong></a>, bei der das Gehirn während solcher Pausen die unmittelbar zuvor geübte Bewegungssequenz stark beschleunigt (circa 20x) erneut abspielte. Ein erheblicher Teil des Lernfortschritts zeigte sich dabei <strong>zwischen</strong> den Übephasen.</p><p><strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Pausen sind damit nicht das Gegenteil von Üben. Pausen sind Teil des Übens!</mark></strong></p><hr aria-hidden="true"/><h2>🧭 Ein Danke in eigener Sache</h2><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. </p><p>Jedoch eine Folge wie diese auf Englisch vorzubereiten, zu moderieren, zu produzieren und anschließend auf Deutsch für dich aufzubereiten war ein echtes Großprojekt. Vielen Dank an die <strong>Unterstützer*innen</strong> <strong>hier auf Steady</strong>, die mit ihrem Beitrag das möglich machen.</p><p>Wenn du ebenfalls etwas geben kannst und möchtest, dann freue ich mich!<br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und danke, dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧠 Mindset &amp; Motivation: Spielen </strong>≠<strong> Üben</strong></h2><blockquote><p>„Das Problem entsteht meiner Meinung nach dann, wenn man beides miteinander verwechselt: Wenn man Spielen zum Spaß und Üben für dieselbe Tätigkeit hält.“</p></blockquote><p>Sollte man Spielen und Üben trennen? Molly Gebrian sagt ja.</p><p>Gerade wenn wir uns nach einer Durchspiel-Session fragen, warum die schwere Stelle immer noch nicht funktioniert, müssen wir uns dies bewusst machen. Für Molly gehört der <em>Problemlöse-Aspekt</em> stets zum Üben dazu. Fehlt dieser, spielen wir.</p><p>Keinesfalls darf man daraus jetzt ableiten, dass man nur noch Üben sollte. Solange dir der Unterschied bewusst ist und du Üben und Spielen trennen kannst, ist beides gut. Vor allem, wenn dir - anders als Molly - das bloße Spielen auch Freude bereitet.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die 6-Punkte Strategie für dein Üben</h2><p>Für die nächste Übeeinheit kannst du aus Mollys Gedanken ein kleines Experiment machen:</p><ol><li><p>Entscheide vor dem ersten Ton, <strong>welches konkrete Problem</strong> du lösen möchtest.</p></li><li><p>Wähle dafür bewusst eine Strategie.</p></li><li><p>Arbeite nur wenige Minuten daran.</p></li><li><p>Mache eine kurze Pause oder wechsle zu Problem B.</p></li><li><p>Kehre später zu Problem A zurück und prüfe, <strong>was ohne vorheriges Einspielen noch funktioniert</strong>.</p></li><li><p>Beurteile den Erfolg nicht nur heute, sondern <strong>morgen</strong>.</p></li></ol><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:38:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Perspektivwechsel]]></title>
      <description><![CDATA[Ressourcenorientierung oder Fehlervermeidung? Um diesen Unterschied in unserer Betrachtung geht es in dieser Ausgabe.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #31/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Eine andere Herangehensweise finden</h2><blockquote><p>„Ich hab voll viel geübt, aber das hat einfach überhaupt nicht geklappt – die eine Stelle ging gar nicht!“</p></blockquote><blockquote><p>„Zuhause hat es gestern Abend eigentlich voll gut geklappt, aber als ich es eben noch mal ausprobiert habe, war wieder alles komplett weg.“</p></blockquote><p>Oft beginnt die Suche nach Verbesserung bei einer Problem- bzw. Zustandsbeschreibung und der Suche nach einer passenden Lösung. Das ist nicht falsch, aber könnte man das auch andersherum starten?</p><p>Bevor Du gleich das Lesen einstellst, weil Du Dich fragst, wie man Fortschritt erzielen soll, ohne an seinen Schwächen zu arbeiten: <em>Hear me out.</em></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Pflanzen retten</h2><blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><p>“Deshalb lasse ich die Kinder viele Stücke als Hausaufgabe üben – aber die meisten davon sind Stücke, die sie schon können. Vielleicht ein oder zwei neue, der Rest sind bekannte.”</p><p>Prof. Michael Dartsch (im Podcast-Interview)</p></blockquote><p>Stell dir einen Bauern vor, der nach der Aussaat feststellt, dass 100 Pflanzen lediglich 10 keimen. Sollte er sich auf die 90 konzentrieren, die noch nicht blühen, oder lieber den 10 bereits vorhandenen Pflanzen zu möglichst viel Ertrag verhelfen?</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-gelingt-instrumentalunterricht-fuer-kinder-michael-dartsch/">Was prof. dartsch sagt</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ressourcenorientierung vs Fehlervermeidung </h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/93f15509-51f4-4faf-b808-aa7f7cba6416">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Besser nach Gehör spielen]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Studie von 2004 untersuchte Strategien von Musiker*innen, die Songs nach Gehör mitspielten. Was dabei herauskam und wie du das üben kannst, erfährst du hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #30/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Talent oder Training?</h2><p>In meiner Jugend war ich für kurze Zeit Teil einer Rockband, in der ich Keyboard gespielt habe. Neue Songs einstudieren, hieß für mich immer herausfinden, was dort eigentlich passiert. Auch wenn die einschlägigen Internetseiten mit Akkorden oft eine gute Starthilfe waren, ganz zufrieden haben sie mich nie gemacht. Als <a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-uebt-ein-arrangeur-jochen-neuffer/"><strong>Jochen Neuffer</strong></a> im Gespräch erzählte</p><blockquote><p>“Traue keiner Transkription, die du nicht selbst gemacht hast.”</p></blockquote><p>musste ich daran denken.</p><p>Ohne das Wort damals gekannt zu haben, fertigte ich für jeden Song meine eigene Transkription an. Umso schneller ich darin wurde, umso mehr Spaß machte es. Hatte ich dafür plötzlich Talent entwickelt oder war ich nur gut im Training?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Unser Ohr erkennt Muster</h2><p>Eine <a href="https://doi.org/10.1177/1321103X040230011101"><strong>Studie aus dem Jahr 2004 </strong></a>hat sich genau dieser Frage angenommen. Untersucht wurde, welche Strategien Rockmusiker*innen verfolgen, wenn sie neue Lieder nach Gehör mitspielen. Die zentrale Erkenntnis:</p><p><strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Nach Gehör spielen, lernt man durch nach Gehör spielen.</mark></strong></p><p>Mit wachsender Erfahrung erkennen wir typische Akkordfolgen und musikalische Formen. Bestimmte Muster hat man schon so häufig gehört und gespielt, dass man nicht mehr jede einzelne Note neu entschlüsseln müssen. Ein bisschen wie beim Sprechen einer Fremdsprache.</p><p>NB: Wenn dich die Verbindung von Musik und Sprache noch mehr interessiert, schau mal hier:</p><ul><li><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/audiation/">Die Audiation - Interview mit Prof. Almuth Süberkrüb</a></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Wo soll ich anfangen?</h2><p>Die Studie von Johanssons zeigte: Selbst erfahrene Musiker*innen nutzen beim Heraushören ganz unterschiedliche Anhaltspunkte. Sie hören beispielsweise auf die Basslinie, die Melodie, den charakteristischen Klang eines Instruments oder bereits bekannte Akkordfolgen.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/189765cf-11b7-4da5-b373-3232309d6de0">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was hat Ernährung mit deinem Üben zu tun, Hannah Lhotta?]]></title>
      <description><![CDATA[Hannah Lhotta ist Diätologin und Musikerin. In ihrer Arbeit schaut sie sich an, wie unsere Ernährung Konzertperformance und unser Üben beeinflussen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em>. Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#52 Hannah</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Üben heißt für dich</h2><blockquote><p>„Immer wenn der Körper mit Verdauung beschäftigt ist, dann ist er nicht im Performance Mode.“</p></blockquote><p>Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Konzentration und damit unsere musikalische Performance. Was im Sport längst zur guten Wettkampfvorbereitung gehört, findet in der Musik noch wenig Beachtung. Mein aktueller Gast, <strong>Musiker und Diätologin</strong> <strong>Hannah Lhotta</strong>, möchte dies ändern.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d99e1209-f832-461e-880e-acb6b96ce8db/uploads/images/uekuthxxa5/HannahLhotta3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Hannah und ich haben uns auf dem <strong>Symposium “Beyond the Score”</strong> der <em>Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin</em> Anfang des Jahres in Salzburg kennengelernt. Sie präsentierte dort, genauso wie ich, die Ergebnisse ihrer Arbeit. Ihr Postervortrag begeisterte mich sofort und wir vereinbarten noch am ersten Abend das Podcast-Interview.</p><p>Mehr zur Arbeit von Hannah findest du hier:</p><a href="https://www.hannahlhotta.com/">https://www.hannahlhotta.com/</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>„Ein Konzert ist eine körperliche Höchstleistung.“</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Das <em>Was </em>und<em> Wann</em> sind entscheidend</h2><p>Entscheidend sind <strong>Timing, Menge und Planung</strong>. Eine große, ballaststoff- und fettreiche Mahlzeit direkt vor einem Konzert kann viel Verdauungsleistung beanspruchen. Selbst wenn diese gesund ist. Deshalb empfiehlt Hannah, die eigentliche Hauptmahlzeit früher zu essen und kurz vor dem Auftritt eher auf kleinere, gut verträgliche Snacks wie Banane, Brot oder Müsliriegel zu setzen.</p><p>Für lange Übe- und Probentage ist vor allem ein <strong>möglichst gleichmäßiger Energieverlauf</strong> von Vorteil. Vollkornprodukte, Kartoffeln, Reis oder Nudeln lassen den Blutzuckerspiegel langsamer steigen als stark zuckerhaltige Lebensmittel. Starke Schwankungen können dagegen Hunger und das Verlangen nach schnell verfügbarer Energie begünstigen.</p><p><strong>Spätestens nach ungefähr vier Stunden solltest du wieder etwas essen.</strong> Gerade bei Probenwochenenden sind Obst, Nüsse, Rohkost oder ein belegtes Brot einfache Begleiter. Und: Trinken. Ausreichend Flüssigkeit ist für die Konzentrationsfähigkeit besonders wichtig.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>🧭 In eigener Sache</h2><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=001926f012a54b0d">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=001926f012a54b0d</a><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>Praktische Empfehlungen für deinen Musikeralltag</strong></h3><ul><li><p><strong>Die Tellerregel:</strong> ungefähr <strong>½ Gemüse/Salat</strong>, <strong>¼ Kohlenhydratbeilage</strong> (z.B. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot bei kalter Mahlzeit) und <strong>¼ Eiweißquelle</strong> (Fisch, Flesich, Eier, Milchprodukte oder Tofu). </p></li><li><p><strong>Die Vier-Stunden-Erinnerung:</strong> Bei langen Probe- und Übetagen spätestens nach etwa vier Stunden wieder etwas essen.</p></li><li><p><strong>Notfall-Snacks:</strong> Banane, anderes Obst, Nüsse, Müsliriegel, Rohkost oder belegtes Brot.</p></li><li><p><strong>Der “Backup-Snack“:</strong> Lieber etwas Einfaches selbst dabeihaben, als bei großem Hunger nur noch nach der schnellsten verfügbaren Option zu greifen.</p></li><li><p><strong>Trinkmahlzeit für den Notfall:</strong> Hannah sieht industriell hergestellte Trinkmahlzeiten nicht als ideale Dauerernährung, aber als pragmatische Notlösung an sehr chaotischen Konzert- oder Probentagen. </p></li><li><p><strong>Wasser auf die Bühne:</strong> Bei längeren Sets empfiehlt sie Flüssigkeit auf der Bühne; für Sänger und Bläser eher stilles Wasser. </p></li><li><p><strong>Kaffee bewusst einsetzen:</strong> Koffein kann für die Performance genutzt werden, sollte aber zur eigenen Nervosität und zum Schlafrhythmus passen. </p></li><li><p><strong>Empfehlungen der DGE:</strong> Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt weitere konkrete Ernährungstipps zusammen. <a href="https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/">Hier</a> findest du sie.</p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[InTune]]></title>
      <description><![CDATA[InTune trainiert mit dir nuancierte Tonhöhenunterschiede ("pitch discrimination") wahrzunehmen - wissenschaftlich basiert und Spaß-Faktor inklusive!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>App Empfehlung: InTune - Intonationstrainer</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #29/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2><strong>Kreativ üben mit Musik-Apps</strong></h2><p>Auch wenn ich mein Smartphone im Übe-Raum so gut es geht verbanne, gibt es doch einige Apps, die ich regelmäßig zum Üben nutze. Einige davon möchte ich dir von Zeit zu Zeit im <em>Übezeit</em> Newsletter vorstellen.</p><p><em>Hinweise: Diese App-Tipps sind unbezahlte Empfehlungen – ich erhalte dafür weder Geld noch Vergünstigungen.</em></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Intonationstraining </h2><p>Intonationsübungen sind nicht nur für uns Bläserinnen und Bläser interessant. Auch beim Spielen von Streich- oder Zupfinstrumenten hilft ein fein justiertes Ohr ungemein. Nicht nur beim Stimmen ohne Stimmegerät. Die App <em>InTune</em> trainiert mit dir genau diese Feinabstimmung und fordert dich heraus wirklich genau hinzuhören.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Prinzip ist simpel</h2><p>Das Prinzip der App ist selbsterklärend: Du hörst zwei Töne und kannst via Wisch nach oben oder unten entscheiden, in welche Richtung der zweite Ton abweicht. In Level 1 startest du mit einem Halbton, aber sehr schnell wird der Abstand zwischen den beiden Tönen immer geringer. <br/>Diese Fähigkeit nennt man in der Forschung <strong>Tonhöhenunterscheidung</strong> (<em>“pitch discrimination”</em>).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c4e1e5dd-94d5-47b6-8628-5d963951f261/uploads/images/az6dw5czci/leerSelbstreflexion_Kopie_2intune.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>App basiert auf Forschungsergebnissen</h2><p><em>InTune</em> liegen gut 25 Jahre Forschungsarbeit zugrunde. Daniel Kazez, emeritierter Musikprofessor an der Wittenberg University, entwickelte die App gemeinsam mit Ben Kazez. Auf der Webseite der App findest du 8 interessante Tipps, wie du deine Intonation weiter verbessern kannst.</p><p><a href="https://halfnotelabs.com/how-to-improve-tuning">Zu den Tipps</a></p><p>Auch hier in der <em>Übezeit</em> gab es in der Vergangenheit bereits einige Tipps. Ich selbst arbeite am liebsten mit <strong><em>Drone Tones</em></strong> - also einem langen ausgehalten Ton, über den man Skalen, Licks oder andere diatonische Passagen üben kann. Gleichzeitig lernt man auch etwas über die Beziehung, also die Stufe, der Töne zum Grundton (Drone Tone).</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/15c3fa1c-99fe-4a4c-99f7-83c4fa7e051d">Differenztöne üben</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Schneller Fortschritt</h2><p>Ich bin tatsächlich erst diese Woche auf die App gestoßen und habe drei Durchgänge spielen können. Glücklicherweise attestierte mir die App dann auch im zweiten Versuch, dass ich doch Musiker sein müsse.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c4e1e5dd-94d5-47b6-8628-5d963951f261/uploads/images/oqcprqcyl2/leerSelbstreflexion_Kopie_2intune-2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ist erstaunlich zu beobachten, wie schnell man Fortschritte macht und unser Ohr zunehmend sicherer wird. Das scheint sich auch durch die Forschungsarbeit von Daniel Kazez zu bestätigen: Musiker verbesserten sich umso mehr, je öfter sie spielten: dreimal schneller als diejenigen, die die App nicht nutzten.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Fazit</h2><p><em>InTune </em>ist eine wunderbare kleine App, die eine enorm große Wirkung entfalten kann. Im Basispaket der App für 0,99 € ist ein Sinuston enthalten. Für jeweils weitere 0,99 € kann man sein persönliches Instrument dazu kaufen. Das erhöht dann nicht nur den Spaß-Faktor, sondern schult auch weiter unser Gehör. </p><p><a href="https://halfnotelabs.com/">mehr zu Intune</a></p><hr aria-hidden="true"/><p>PS: Nutz du auch Apps beim Üben, die mehr Musikerinnen und Musiker kennenlernen sollten? Schreib mir gerne eine Email mit deinem App-Tipp an <a href="mailto:patrick@what-is-practice.de">patrick@what-is-practice.de</a> ! Ich freue mich von dir zu hören!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Apps zum Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Trügerische Kompetenz]]></title>
      <description><![CDATA[Ist es wichtiger während dem Üben das Gefühl zu haben, Fortschritte zu machen oder am nächsten Tag? Fiese Frage - aber genau darum geht es bei der trügerischen Kompetenz.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Der Morgen danach</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 70 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #28/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Worauf wir schauen</h2><p>Beim Üben haben wir ein Ziel: besser werden. Ich kann nur von mir sprechen, aber ich kann sehr ungeduldig sein. Also würde der der Satz beim mir wahrscheinlich so weiter gehen: besser werden - so schnell wie möglich. Vielleicht geht es dir ähnlich.</p><p>Nun lernt man allerdings schon früh, dass gut Ding Weile braucht. Beim Üben können wir das für uns nutzen und unseren Fokus, wann eine Verbesserung eintritt, verstärken.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Sofort besser werden</h2><p>Gehen wir davon aus, dass wir eine neue, schwierige Stelle auf die gleiche Art und Weise wiederholt haben, so stellt sich meist nach einigen Minuten eine gewisse Verbesserung ein. Diese Form des Übens nennen wir <em>blockweises Üben</em>. In einem der letzten Ausgaben habe ich dir diese Methode bereits zum Kennenlernen von neuen Stücken empfohlen. Daran rüttelt natürlich auch diese <em>Übezeit</em> nicht. <br/>Aber wie viel sagt das über unseren tatsächlichen Leistungsanstieg aus?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Trügerische Kompetenz</h2><blockquote><p>“How well you think you’re doing during practice is not a very good measure of how much you have improved. It’s when you come back the next day that you really know how much you’ve learned.”</p><p>Molly Gebrian</p></blockquote><p>Hier und da erwische auch ich mich dabei, dass eine Passage am Folgetag weniger flüssig funktioniert als noch am Tag zuvor. Natürlich können eine Reihe von Faktoren dafür verantworlich sein. Inzwischen versuche ich aber immer öfter dadurch Rückschlüsse auf meine Übe-Qualität zu ziehen.</p><p>Zahlreiche Studien (viele aus dem Sport oder zu einfachen motorischen Aufgaben wie Bohnensäckchen-Werfen) belegen inzwischen, dass eine angemessene Variabilität in unseren Wiederholungen zu langfristig besseren Übe-Ergebnissen führt.</p><p>Damit ich davon allerdings wirklich profitieren konnte, musste ich eine Sache verstehen: <mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Das Ziel darf nicht ausschließlich sein, am Ende einer Übe-Einheit gut zu spielen. Vielmehr ist es wichtig zu akzeptieren, dass um langfristig erfolgreich zu sein, unsere Übe-Methoden kurzfristig uns das Gefühl geben, weniger Fortschritte zu machen.</mark> Wie zum Beispiel am Ende einer Übe-Einheit.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/a51828c7-3d9e-44ff-91c4-a1a931ac99ee">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie übt ein Arrangeur, Jochen Neuffer?]]></title>
      <description><![CDATA[Jochen Neuffer ist Arrangeur des legendären Metropole Orkest. Im Podcast "Wie übt eigentlich..?" spricht er über seine Arbeit, seine kreative Routine und Inspirationen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p><p><em>es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em>. Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#51 Jochen</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben heißt für dich</h2><blockquote><p>Üben heißt für mich die Beschäftigung mit mir selbst.</p></blockquote><p>Mein Gast erster Gast der neuen Staffel ist <strong>Jochen Neuffer</strong>.</p><p>Jochen ist Pianist, Arrangeur und Dirigent und gehört seit über 11 Jahren zum Leitungsteam des <em>Metropole Orkest</em>, einem der führenden Pop-Orchester der Welt. Als ich im Mai dort zu Besuch war, wurde gerade fleißig mit Cory Wong geprobt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a38ca458-6ebc-4f69-81ec-f8b5aac9323c/uploads/images/ngydt64xex/L1012773_web.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Jochen Neuffer bei der Probe mit Cory Wong und dem Metropole Orkest</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>“Wenns keine Stille gibt, wäre die Musik nicht so bedeutungsvoll.”</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Oscar Peterson als Vorbild</h2><p>Die Alben <a href="https://link.amazon/B0eaStmIH"><em>We Get Requests</em></a> und <a href="https://link.amazon/B05c2VRg4"><em>Night Train</em></a> begleiten Jochen seit seiner Jugend. Was ihn an Peterson fasziniert, ist neben dessen Virtuosität vor allem seine enorme stilistische Bandbreite.</p><p>Dass Jochen ausgerechnet Oscar Peterson als Vorbild nannte, fand ich interessant. Denn gerade die Vielseitigkeit zeichnet für mich das Klangbild von Jochens Arrangements aus.</p><h3>Oscar Peterson bei Dick Cavett</h3><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-30OfVjHw98">https://www.youtube.com/watch?v=-30OfVjHw98</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Wie übt ein Arrangeur?</h2><p>Anders als bei uns Musiker*innen, findet das Üben eines Arrangeurs immer live mit anderen statt. Ob ein Stück wirklich so funktioniert, erfährt man eben erst in der Probe.</p><p>Für Jochen nimmt daher die Vorarbeit einen sehr entscheidenden Platz ein. Ein neues Arrangement startet immer mit einer genauen <strong>Transkription</strong> der Aufnahme, die ihm zu Verfügung steht.</p><p>Das lässt sich wunderbar aufs eigene Üben übertragen. Wenn dich ein Song begeistert, such nicht sofort nach Noten oder einem Youtube-Tutorial. <strong>Starte mit ein paar Takten und versuche selbst herauszufinden, was dort gespielt wird.</strong> Welche Bassnote hörst du? Welche Akkorde klingen? Wie ist die Artikulation? Was macht das Schlagzeug? Bei Solo-Repertoire kannst du dir deine Lieblingsaufnahmen anhören und z.B. insbesondere auf die <strong>Phrasierung</strong> achten.</p><p>Erst nachdem dieser Schritt getan ist, beginnt für Jochen dann der eigentliche Schreibprozess: Die Suche nach geeigneten Klangfarben, Ideen und Rhythmisierung endet bei Jochen manchmal auch mit Blick in die Partituren anderer Komponist*innen. Für <em>“Prelude to a Meditation”</em> schaute er zum Beispiel bei Debussy, Ravel und Clare Fischer.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>🧭 In eigener Sache</h2><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=001926f012a54b0d">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=001926f012a54b0d</a><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧠 Mindset &amp; Motivation: Jede Idee notieren</strong></h2><p>Jochen stellt die These auf, dass Ideen eigentlich <strong>im Überfluss vorhanden</strong> sind. Das Problem sei vielmehr, dass wir manchmal keinen Zugriff auf diese „Quelle“ bekommen. Das erleben wir dann als Schreibblockade.</p><p>Und dafür sieht er einen konkreten Grund: Wir vermischen zwei Phasen, die getrennt gehören.</p><p><strong>Phase 1: Ideen sammeln.</strong><br/>Jede Idee ist es wert, notiert zu werden. Die Bewertung erfolgt erst in Phase 2.</p><p><strong>Phase 2: Ideen auswählen.</strong><br/>Aussortieren und ausgewählte Ideen weiterverfolgen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a38ca458-6ebc-4f69-81ec-f8b5aac9323c/uploads/images/2kg7frjhv2/L1012799-2_web.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Jochen Neuffer bei der Probe mit Cory Wong und dem Metropole Orkest</figcaption></figure><p>Sein Beispiel dafür: Peter Jacksons Beatles-Dokumentation <em>Get Back</em>. Die Beatles probieren dort selbst Ideen aus, bei denen zunächst kaum vorstellbar ist, dass sie auf einer fertigen Platte landen werden. In der Doku wird ein Ausschnitt gezeigt, in der alle einen Song mit geschlossenen Zähnen performen. Entscheidend ist: <strong>Erst ausprobieren, später urteilen.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Vorbereitung ist wichtig. Reagieren ist wichtiger.</strong></h2><p>Auch aus Jochens Arbeit als Dirigent lässt sich etwas fürs Üben mitnehmen.</p><p>Er geht mit einer klaren Klangvorstellung in eine Probe. Gleichzeitig hat er gelernt, seine vorbereitete To-do-Liste nicht einfach stumpf abzuarbeiten. Denn vielleicht funktioniert genau die Stelle hervorragend, von der er dachte, sie würde Probleme machen. Dafür taucht an anderer Stelle etwas völlig Unerwartetes auf.</p><p>Seine Aufgabe ist dann: <strong>hören, diagnostizieren, reagieren.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die kreative Routine</h2><p>Kreative Arbeit kommt bei Jochen <strong>als Erstes</strong>. E-Mails, Rechnungen und organisatorische Dinge folgen später. Denn zum Schreiben möchte er noch frisch sein. Auch wenn das in einer Festanstellung natürlich nicht so einfach umzusetzen ist, gefällt mir der Gedanke dahinter: kreatives Arbeiten braucht einen freien Kopf.</p><p>Jochen nennt das Ritual, dass er dazu morgens nutzt <strong>Selbstfürsorge</strong>. Ein guter Kaffee, Frühstück. Ich finde, sein Ansatz geht aber noch ein wenig darüber hinaus. Atem-Techniken, wie Box Breathing, helfen ihm in stressigen Situationen zu innerer Ruhe zu kommen.</p><p>Sein Grundsatz:</p><blockquote><p>„Je simpler, desto besser.“</p></blockquote><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a38ca458-6ebc-4f69-81ec-f8b5aac9323c/uploads/images/dbdqwczcl4/mindmap_jochen.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Besser vom Blatt spielen üben]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Studie aus dem Jahr 2016 untersuchte, wie man Blattlese-Fähigkeiten verbessern kann. Das erinnerte mich an etwas, das ich bei Molly Gebrian gelesen habe.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Besser vom Blatt lesen</h1><p><em>Hallo,</em></p><p><em>jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #27/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Übst du vom Blatt lesen?</h2><p>Ein neues Stück im Verein oder im Unterricht. Das spontane Duett mit dem Freund, die Liedbegleitung eines Gesangsstücks oder die kurzfristige Aushilfe in einem anderen Ensemble. Für all diese Situationen hilft es gut und sicher vom Blatt lesen zu können. <br/>Aber Hand aufs Herz: Wie oft übst du das eigentlich?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Eine besondere Technik</h2><p>Unser Gehirn mag Muster, aber lässt sich damit auch am effektivsten üben bzw. unsere Lesefähigkeit steigern? Eine <a href="https://doi.org/10.1177/0305735614550229">Studie aus dem Jahr 2016</a> hat sich genau das angeschaut. Das interessante war dabei nicht nur das Ergebnis der Untersuchung, sondern vor allem eine Gemeinsamkeit mit einem Tipp, den Molly Gebrian in <a href="https://link.amazon/B0gN070TI"><em>Learn faster, perform better</em></a><em> </em>schrieb. Aber der Reihe nach.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Konzentration auf mehr als einen Aspekt</h2><p>Die Studie von Zhukov et al. untersuchte die Wirksamkeit eines neuen Blattspiel-Lehrplans für fortgeschrittene Klavierschüler*innen, der die Aspekte</p><ul><li><p>Begleitung</p></li><li><p>Rhythmus</p></li><li><p>Stilverständnis</p></li></ul><p>kombinierte. Die Ergebnisse wurde mit einer früheren Studie verglichen, in der eine größere Teilnehmerzahl sich lediglich auf einen Aspekt beim Blattspieltraining konzentrierte. Alle Stücke der Studie waren leichter als das gewöhnliche Repertoire der Teilnehmer*innen, sodass die Herausforderung nicht im Erarbeiten bestand sondern tatsächlich in der Lesefähigkeit.</p><p>Das ist entscheidend für die Bewertung der Ergebnisse, finde ich. Gleichzeitig erinnerte es mich an etwas, das ich neulich bei Molly Gebrian gelesen habe.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Performance trainieren</h2><p>Die Studie fand heraus, dass eine Kombination im Erarbeiten von Blatt-Lese-Stücken effizienter ist, als die bl0ße Konzentration auf einen einzelnen Aspekt. Leider lag der Lehrplan der Studie nicht bei - man kann also nur mutmaßen wie er tatsächlich aufgebaut ist. Der Hinweis, dass die Stücke etwas leichter als das gewöhnliche Repertoire waren, lässt jedoch eine Vermutung zu:</p><p>Wenn man unser Spiel grob in einen</p><ul><li><p>Erarbeiten (Üben)</p></li><li><p>Vortragen (Performance)</p></li></ul><p>Part unterteilt, so konnte Molly Gebrian zeigen, dass im Performance-Teil unser Spiel stark von <strong><em>Interleaved Practice</em></strong> profitiert.</p><p>Im Gegensatz zu <em>Blocked Practice</em>, wo wir einen Aspekt einer schwierigen Stelle gezielt üben, wechseln wir beim <em>Interleaved Practice</em> ständig zwischen den Passagen hin und her. Unser Fokus liegt in der Performance-Situation, in der wir nicht nur auf verschiedene Parameter (Klang, Intonation, Phrasierung, Artikulation etc.) achten, sondern es mit ständig wechselnden Anforderungen zu tun haben.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Eine Vereinfachung - 4 Tipps</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/7d2aa742-4d0c-4bc1-bdf2-52c02db31ef0">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was ein Longrun und Üben gemeinsam habe ]]></title>
      <description><![CDATA[Sportanalogien sind beliebt - aber warum? Und wie können sie uns beim Üben helfen? Und überhaupt: Was haben Anfängergeist und Agiles Üben damit zu tun?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Akzeptanz</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #26/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Was ein Longrun und Üben gemeinsam haben</h2><p><em>Mittwoch, 17:30 Uhr. Das Thermometer zeigt immer noch 34 Grad an. Vielleicht nicht der beste Tag für den ersten Longrun des Jahres, aber sei es drum. Mein Ziel: Mehr als 8km bei möglichst niedriger Herzfrequenz.</em></p><p>Sportanalogien begleiten diesen Newsletter ja bereits seit längerem. Ich glaube, dass hat vor allem zwei Gründe:</p><ol><li><p>Der Blick von Außen (Sport) erlaubt uns die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.</p></li><li><p>Training und Üben haben eben doch einige Parallelen.</p></li></ol><p>Gerade letzteres ist immer wieder Forschungsidee für Studiensettings. Was man aber nicht weniger unterschätzen sollte, ist, dass die Erwartungen uns selbst gegenüber sich im Sport verändern. Man könnte auch sagen: Im Sport gelingt es uns leichter den Dingen mit dem <strong>Anfängergeist</strong> zu begegnen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Der Anfängergeist</h2><p><em>Der erste Kilometer ist geschafft. Pace und Herzfrequenz stimmen mich zuversichtlich. Ist doch gar nicht so warm, denke ich während ich einen Schluck aus der Trinkflasche nehme.</em></p><p>Die Idee des <em>Anfängergeist</em> stammt ursprünglich aus dem Zen-Buddhismus und meint Dingen mit Offenheit, Neugierde und unvoreingenommen zu begegnen. Mein Gast <strong>Nik Bärtsch</strong> hat mir erstmals davon berichtet. Seit Üben baut stark auf dieser Idee auf. Wenn ich den Gedanken weiter führe, erinnert es mich auch an die Idee des <strong>Agilen Übens</strong>, von der mir <strong>Regina Brandhuber </strong>berichtet hat. Übertragen auf Dinge, die man <em>nicht</em> zum ersten Mal macht, bedeutet es nämlich auch auf seine Tagesverfassung Rücksicht zu nehmen.</p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/0ZCdQoLvyfeMAFmjcDQ8S8?si=6229f7d3c6ce413c">Folge mit Nik Bärtsch</a></p><p><a href="https://open.spotify.com/episode/0mghSjpydN2CFOnhFDgFZu?si=6199b14696854c6e">Folge mit Regina </a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Tagesform akzeptieren</h2><p><em>Unter einer Brücke bleibe ich kurz stehen und schaue auf die Laufuhr: 4km. Der Puls ist höher als ich es mir vorgenommen hatte. Bevor ich losgelaufen bin, hatte ich mir den ultimativen Tipp eines YouTubers eingeholt. Er meinte: Wenn selbst beim langsamen Laufen die Herzfrequenz zu hoch ist, hilft nur eins: Gehen. </em><br/><em>Und das tue ich dann auch.</em></p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/41fbd9f9-98b2-4f71-aa8d-909c1093c113">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eigene Aufnahmen anhören & bewerten]]></title>
      <description><![CDATA[Wie nimmt man sich gut zu Hause auf? Und: Wie lässt sich daraus anschließend ein möglichst objektives Feedback ziehen? Ich zeige dir 4 Tipps zum Home-Recording.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Eigene Aufnahmen anhören und bewerten</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #25/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Die 2-Minuten Aufnahme</h2><p><em>Geübt. Aufgezeichnet. Angehört?</em></p><p>Du kennst das sicher: So eine Aufnahme des eigenen Spiels sagt oft mehr als man hören möchte. Gerade jedoch, wenn du <em>nicht</em> regelmäßig Unterricht besuchst, ist das Feedback eine wertvolle Hilfe, um dein Spiel weiterzuentwickeln. Aber eben auch sehr ehrlich. Wie schafft man es also, möglichst analytisch und wenig subjektiv das eigene Spiel anzuhören und zu bewerten?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Warum Aufnahmen sinnvoll sind</h2><p>Aber der Reihe nach. Warum sollten wir uns überhaupt aufnehmen - schließlich hören wir uns ja durchgehend selbst beim Üben?</p><p>Multitasking ist nicht die Stärke des Menschen. Vielmehr springen wir sekundenschnell von Aufgabe zu Aufgabe. Da Musizieren bereits zu den komplexesten Anforderungen zählt, die das menschliche Gehirn bewerkstelligen kann, wäre es sehr optimistisch zu glauben, dass man gleichzeitig auch sein eigenes Spiel objektiv bewerten könnte.</p><p>Aufnahmen, egal ob Audio oder Video, können dich hierbei allerdings hervorragend unterstützen. Sie zeigen nüchtern, was ist. Zudem ist es eine super Möglichkeit, den eigenen Fortschritt zu dokumentieren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Schritt 1 - Das richtige Set-Up</h2><p><strong>Die Umgebung</strong></p><ul><li><p>Wähle einen möglichst ruhigen Aufnahmeraum</p></li><li><p>Teppiche, Vorhänge und Möbel können unerwünschten Hall vermeiden</p></li></ul><p><strong>Mikrofon-Platzierung</strong></p><ul><li><p>Die optimale Position hängt immer auch vom Instrument ab. Generell gilt: Mikrofon etwa auf gleiche Höhe wie dein Instrument platzieren und circa eine Armlänge Abstand halten</p></li><li><p>Richte deinen Klang auf das Mikrofon</p></li></ul><p>Mit den klassischen Sprachmemo-Apps auf unseren Smartphones können wir nur bedingt Klangparameter (z.B. Gain) steuern. Wenn du insbesondere ein Übersteuern vermeiden möchtest, lohnt es sich zumindest die Aufnahme mit einem anderen Programm (z.B. GarageBand) durchzuführen.</p><p>Ich nutze meistens mein <a href="https://amzn.to/4ffP7an"><strong>Zoom H6</strong></a> (nutze ich auch für die Podcast-Aufnahmen), aber auch die kleineren Versionen des Zooms (<a href="https://amzn.to/4fswAqa">H1</a> oder <a href="https://amzn.to/4wZDPwX">H2</a>) funktionieren wunderbar. Mit meinem Laptop nutze ich das günstige USB-Mikrofon <a href="https://amzn.to/3ROjQSM"><strong>Samson G-Track Pro</strong></a>.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Schritt 2 - Worauf du beim Hören achten sollest</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/8d22beca-9ac5-49d1-8ddb-e4c5fd869b9f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Practice Room]]></title>
      <description><![CDATA[Ein neuer App-Tipp wartet auf dich: Practice Room ist dein digitaler Übe-Planer inkl. Tipps, Statistiken uvw.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>App Empfehlung: Practice Room</h1><p><em>Hallo, du bist mittendrin in der“Übezeit”. Jeden Freitag um 11 Uhr gibt’s hier einen wertvollen Übe-Tipp direkt ins Mail-Postfach. Als Supporter*in bekommst du den vollen Artikel, Zugang zu Sonderfolgen “In der Sprechstunde” und viele weitere exklusive Inhalte, die deine Übezeit bereichern.</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #24/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2><strong>Kreativ üben mit Musik-Apps</strong></h2><p>Auch wenn ich mein Smartphone im Übe-Raum so gut es geht verbanne, gibt es doch einige Apps, die ich regelmäßig zum Üben nutze. Einige davon möchte ich dir von Zeit zu Zeit im <em>Übezeit</em> Newsletter vorstellen.</p><p><em>Hinweise: Diese App-Tipps sind unbezahlte Empfehlungen – ich erhalte dafür weder Geld noch Vergünstigungen.</em></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Der digitale Übe-Kalender</h2><p>Die letzten beiden App-Empfehlungen liegen tatsächlich schon etwas zurück. Papier, Stift und mein Metronom haben mich in den letzten Wochen wieder mehr überzeugt. </p><p>Zur Erinnerung: In den ersten beiden Ausgaben dieser Reihe, habe ich dir spezielle Erweiterungs-Apps vorgestellt, die du gezielt in dein Üben einbauen kannst:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/9bfd8246-141b-4a0f-a418-87f9711fbf47"><strong>Gap Click:</strong></a><strong> </strong>eine Metronom-App, die dir hilft rhythmische Sicherheit zu trainieren.</p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/01b3def7-22a0-4a2c-bea4-daa00cef1819"><strong>iPractice Pro:</strong></a><strong> </strong>Von Intonationstraining bis hin zum Üben von typischen Akkordverbindungen. Diese App bereichert das vor allem das Üben von Jazz-Musiker*innen.</p></li></ul><p>Die heutige App verbindet wieder alle musikalischen Genres und bietet dir ein digitales Kalendertool speziell für deine Übe-Planung.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/938340b3-c4f7-48fa-a126-2d195a6ea0c3/uploads/images/j3frwdov5g/Mein_Bereich.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>&quot;Mein Bereich&quot; in der Practice Room App</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h3>Planung ist das <s>halbe</s> ganze Üben</h3><p>Effektive Planung kann unser Üben sehr stark fördern. Langfristige Ziele motivieren und das Einteilen in kleine Übe-Portionen hilft Konzerte optimal vorzubereiten.</p><p>Genau das macht sich <strong>Practice Room</strong> zu nutze und bietet dir einen digitalen <strong>Übe-Kalender</strong>. Du kannst <strong>wiederkehrende Blöcke</strong> im Voraus (z.B. das tägliche Warm-Up) oder in der <em>“Spontan Üben”</em> Funktion <strong>Einzel-Einheiten</strong> planen.</p><p>Besonders hilfreich ist mir die <strong>Bemerkungsfunktion</strong> am Ende einer abgeschlossenen Session aufgefallen. Dort kannst du Feedback oder Ideen für die kommende Übe-Einheit zu diesem Thema notieren. So gehen deine Gedanken nicht verloren und du kannst mit den gewonnen Erkenntnissen direkt in die kommende Übe-Einheit starten.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Übe-Tipps direkt über die App abrufbar</h2><p>Neben der Planung zeichnet die App darüberhinaus auch ein umfangreiche <strong>Übe-Tipp Bibliothek</strong> aus. Den ein oder anderen wirst du sicher aus diesen <em>Newsletter</em>, dem <a href="https://shop.xn--wiebteigentlich-1vb.de/shop/50-uebe-tipps-fuer-jeden-tag/"><strong>E-Book</strong></a> oder den <em>Gesprächen</em> mit meinen Gästen kennen. Aber wie sagt man so schön:</p><blockquote><p>Steter Tropfen höhlt den Stein.</p></blockquote><p>Die Tipps erreichen dich schließlich genau dort, wo du sie benötigst.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/938340b3-c4f7-48fa-a126-2d195a6ea0c3/uploads/images/wbjfoyc5ug/Ideen.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Das beste: Die App funktioniert sogar vollständig im Flugmodus. Das hilft nicht erwünschte Störungen von Außen zu minimieren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Hybrides Üben wird schwierig</h2><p>Ich gebe zu, mein Smartphone und ich, haben hin und wieder ein schwieriges Verhältnis im Proberaum. Oft genug lenkt es mich eben doch wieder ab. Wenn du dein Üben mithilfe von <em>Practice Room</em> digital planst und von den Gamification Ideen profitieren möchtest, dann musst du auch den Timer innerhalb der App starten. Nur so kannst du eine Übe-Einheit abschließen. </p><p>Wenn du also hybrid üben möchtest, also z.B. digital planst und analog übst, wird es schwierig alle Features der App auszuschöpfen. Neben Punkten und Tagen, die du sammelst, wartet auch ein <strong>Statistik-Bereich</strong> auf dich, der dir deine Übe-Inhalte aufschlüsselt.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Fazit</h2><p><em>Practice Room </em>ist eine sehr gelungene Bereicherung für das eigene Üben. Die Kombination aus Planungs- und Lernbereichen sowie die Ideen zur Gamification und dem Gemeinsamen Üben (Bereich “<em>Freunde</em>”) überzeugt durchweg. Die App wurde im Rahmen der Abschlussarbeiten von Soleil Fröhlich und Erika Spring (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Kooperation mit Lucas Enzi und Hanna Flatz (Universität Wien) entwickelt und ist <strong>kostenlos</strong> für Android und iOS verfügbar.</p><p><a href="https://practice-room.at/">mehr zu practice Room</a></p><hr aria-hidden="true"/><p>PS: Nutz du auch Apps beim Üben, die mehr Musikerinnen und Musiker kennenlernen sollten? Schreib mir gerne eine Email mit deinem App-Tipp an <a href="mailto:patrick@what-is-practice.de">patrick@what-is-practice.de</a> ! Ich freue mich von dir zu hören!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Apps zum Üben]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/938340b3-c4f7-48fa-a126-2d195a6ea0c3/teaser_image/1784232674?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mehr Pausen = Bessere Performance?]]></title>
      <description><![CDATA[Im Spaced Practice verteilen wir Üben über einen sehr langen Zeitraum. Wie wirkt sich das auf unser Üben aus und erzielt man damit wirklich eine bessere Performance?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Spaced Practice</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #23/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Mehr Pausen = Bessere Performance?</h2><p>Erinnerst du dich noch daran, als du das letzte Mal etwas <em>wirklich</em> lernen musstest?</p><p>Zugegeben bei mir ist das auch schon ein paar Tage her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich mich sicherer gefühlt (und auch besser abgeschnitten habe), wenn ich mein Lernpensum auf mehrere Tage verteilen konnte: Also lieber an drei Tagen jeweils eine Stunde, statt an einem Tag drei Stunden am Stück. Inzwischen bestätigen Forscher*innen diese These.</p><p>Was lässt sich daraus für unser Üben gewinnen?</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Der ausgedehnte Übe-Plan</strong></h2><p>Stellen wir uns ein ideales Set-Up vor: Bis zum Konzert sind noch mindestens 6 Wochen Zeit und du versuchst dein Übe-Pensum bestmöglich aufzuteilen. Wie solltest du am besten vorgehen?</p><p>Dr. Molly Gebrian stellt in ihrem Buch <a href="https://amzn.to/4pe8VOr"><strong>“Learn faster, perform better”</strong></a> dazu einen sehr spannenden Ansatz vor: den ausgedehnten Übe-Plan.</p><p><a href="https://what-is-practice.de/must-read/buchtipp-learn-faster-perform-better/">zur rezension des buchs</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>1 - Pausen in längeren Perioden denken</h3><p>Häufig denken wir beim Üben nur unser tägliches Pausenmanagement. Ich arbeite fast ausschließlich mithilfe der <a href="https://what-is-practice.de/lerntechniken/pomodoro-technik/"><strong>Pomodoro-Technik,</strong></a> die einen sehr klaren Rahmen vorgibt, wie das Verhältnis von Übe-Einheit und Pausen aussehen kann.</p><p>Was man dabei jedoch vergisst ist, dass es natürlich auch einen Langzeiteffekt von Pausen gibt. Molly Gebrian schlägt daher in ihrem ausgedehnten Übeplan <em>(expanding schedule)</em> vor, Pausen auch über längere Perioden (z.B. Tage und Wochen) zu denken.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>2 - Üben über den Tag verteilen</h3><p>In einem idealen Set-Up können wir mehr als eine Übe-Einheit am Tag planen. Bei mir wäre das definitiv früh morgens und wieder am späten Nachmittag. Leider ist oftmals gar nicht so leicht umzusetzen - schon gar nicht, wenn Musik <em>nur</em> ein Hobby ist.</p><p>Studien zeigen, dass wenn wir eine Stelle bis zu (max.) drei Mal verteilt über einen Tag üben können, dies deutlich effektiver ist, als sich die gleiche Stelle nur einmal am Tag anzusehen.</p><p>Ich experimentiere daher gerade in meinem Üben eine Idee des <strong>Interleaved Practice </strong>- dazu gab es bereits die zwei Ausgaben hier.</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/6e30dee0-da47-4b54-aea1-1deb6bfe3aec">Interleaved Practice - Was ist das?</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/6e30dee0-da47-4b54-aea1-1deb6bfe3aec">Interleaved Practice - Übe-Ideen</a></p></li></ul><p>Ich versuche zwischen dem ersten Üben der schwierigen Stelle und dem zweiten Durchgang <mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">eine Stunde andere Inhalte zu üben</mark> - möglichst verschieden von dem was zuvor Inhalt meiner schwierigen Stelle war.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/3d0ddc2f-12ec-4cdb-8610-5f3283ee8ba7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 09:11:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gastbeitrag Tina Laube: Was ist deine Stärke?]]></title>
      <description><![CDATA[Mit einem gefüllten Ressourcenkoffer ist es viel leichter, in herausfordernden Situationen resilient zu bleiben. Tina Laube zeigt dir 5 Strategien.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Und was ist deine Stärke?</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #22/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><p><em>Gastbeitrag von Tina Laube.</em></p><h2>Wie das Ressourcenbewusstsein dich bei Auftrittsängsten und Selbstzweifel unterstützen kann</h2><blockquote><p><strong>“Und das Wichtigste ist, was sind deine Stärken an der Violine?”</strong></p></blockquote><p>Diese Frage stellte mir Elias Kim, der damalige Assistent meines Professors Georg Hamann, während meines Studiums an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.</p><p>Es war der Beginn meines 3. Studienjahres – große Ambitionen, fette Krise. Ich hatte keine Ahnung, was meine Stärken an der Violine waren.</p><p>Defizitorientierung ist in der Musikausbildung nicht unüblich. Und macht in gewisser Hinsicht auch Sinn. Wenn wir vorankommen möchten, versuchen wir zu fixen, was noch nicht gut läuft.</p><p><strong>ABER! Wenn wir uns dabei unserer Stärken nicht bewusst sind, destabilisieren wir uns selbst oder im Unterrichtskontext unsere Schüler:innen und Studierenden.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p>Kennst du das Gefühl, jeden Tag von vorn beginnen zu müssen, besonders lange Einspiel-oder Einsingphase zu brauchen, das es dir extrem schwer fällt, neues Repertoire anzufangen oder das du immer wieder Selbstzweifel oder Auftrittsangst auf der Bühne erlebst?</p><p><strong>Das sind Hinweise darauf, dass es an der Zeit ist, deinen Ressourcenkoffer zu füllen!</strong></p><p>Mit einem gefüllten Ressourcenkoffer ist es viel leichter, in herausfordernden Situationen resilient zu bleiben und Schwierigkeiten zu meistern.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>5 Ressourcen, mit denen du deinen Ressourcenkoffer füllen kannst</strong></h2><h3><strong>1. Was tut dir gut?</strong></h3><p>Kleine Frage - große Wirkung!</p><p>Du kannst dich fragen, was dir wirklich gut tut und dich unterstützt dich zu konzentrieren, Leistung abzurufen und dann wieder zu entspannen und aufzutanken! So sorgst du für dich und deine optimale Leistungskurve, was sich wiederum positiv auf dein Vertrauen auswirkt.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>2. Körperübungen</strong></h3><p>Es gibt verschiedene Körperübungen, die durch Erdung und Entspannung deinem autonomen Nervensystem helfen, zurück in die gefühlte Sicherheit zu finden.</p><p>Eine einfache Übung, wie ich sie aus der traumasensiblen Körperarbeit kenne, ist zum Beispiel das bewusste Spüren deines Körpers, sitzend auf dem Stuhl, liegend auf dem Boden oder angelehnt im Stehen. Wahrzunehmen, wie der Stuhl, der Boden oder die Wand dich trägt, unterstützt dich, innerlich und muskulär loszulassen.Vielleicht kennst du weitere Übungen, welche dir das Gefühl geben, dass du wieder bei dir angekommen bist oder mehr auf dem Boden landest.</p><p>Diese Übungen sind echte Schätze: Schreibe sie auf und stecke die Liste in deinen Instrumentenkoffer.</p><hr/><p>über die Autorin</p><h2>Mehr über Tina</h2><p>In ihren Coachings und Kursen unterstützt Tina Laube Musiker:innen, Selbstzweifel und Auftrittsängste loszulassen, damit sie ihren Beruf gesund und erfüllt ausüben können.</p><p>Ihre Schwerpunkte sind Auftrittscoaching, Lösung von bewussten und unbewussten Blockaden sowie nervensystem- &amp; körperorientiertes Instrumentalspiel/Gesang.</p><p>Tina Laube studierte Bachelor und Master Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik mit Schwerpunkt Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und unterrichtet seit 2023 im Lehrauftrag Rhythmik/EMP an der Hochschule für Musik Dresden.</p><p>Sie ist zertifiziert in Traumasensibel Begleiten-TSB® nach Natalie Bürk und aktuell in der Fortbildung PEP® (nach Dr. Michael Bohne - in Fortbildung).</p><p><a href="https://www.tinalaube.de/musikercoaching/">Mehr zu tina</a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/12231293-3ea4-45f3-b45a-dbe4b0c3c1ce/uploads/images/e6g7o7az7a/Tina_Portrait_farbig_%288_von_14%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>©julieschoenewolf</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>3. Erfolgserlebnisse und Stärken</strong></h3><p>Schreibe Erfolgserlebnisse aus Konzerten oder Vorspielen auf und formuliere daraus einen positiven Glaubenssatz. Achte dabei auf das Körpergefühl, welches im Kontakt mit diesem positiven Glaubenssatz entsteht. Genauso kannst du Stärken in positive Glaubenssätze umwandeln.</p><p>Faszinierend ist, wenn du beim Spielen mit dem Körpergefühl des positiven Glaubenssatzes in Verbindung bist, hat dein Gehirn schon “so viel zu tun”, dass kaum noch Kapazität ist für limitierende Gedanken.</p><p>Hier ein Beispiel:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/12231293-3ea4-45f3-b45a-dbe4b0c3c1ce/uploads/images/joj7qpb73r/Blog.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>4. Lieblings Musik</strong></h3><p>Mit welcher Musik fühlst du dich zu Hause? Deine Lieblingsmusik ist dein Wohlfühlort und sie unterstützt dich, Anspannung zu lösen.</p><p>Denn dein autonomes Nervensystem wird beim Hören deiner Lieblingsmusik stimuliert, der Körper entspannt sich und kommt wieder in das Gefühl von Sicherheit. Das funktioniert auch mit Lieblingsstellen während eines Konzertes.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>5. Fehler = Helfer</strong></h3><p>Ich habe Fehler lange als etwas Schlechtes bewertet, etwas, was ich in jedem Fall vermeiden wollte. Wenn ich auf meine Kindergarten- und Schulzeit blicke, macht diese Einstellung sehr Sinn, denn in meinem Umfeld wurden Kinder für Fehler offen beschämt. Fehler waren eine echte Gefahr für mich.</p><p>Es war umso schöner, als ich als erwachsene Musikerin in einem Kooperationsprojekt mit einer Grundschule das Plakat sah: Fehler = Helfer.</p><p>Wie wunderschön ist dieses Anagramm, weist es doch darauf hin, dass in jedem Fehler ein Hinweis für Entwicklung steckt, den wir begrüßen dürfen! Fehler laden uns ein, genauer hinzusehen. Sie tragen echtes Potenzial in sich!</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Mein Ressourcenkoffer ist gepackt und deiner?</strong></h2><p>Es gibt noch viele weitere Ressourcen: Werte, Hobbys, Beziehungen, Rituale und mehr.</p><p>Übrigens formulierte ich 2 Monate nach dem Unterricht bei Elias Kim eine vorsichtige Vermutung.</p><blockquote><p>“Ich glaube, ich habe einen wirklich schönen Ton.”</p></blockquote><p>Yes! Und genau so ist es auch. Auch wenn gefühlt alles andere gegen den Baum geht, weiß ich, dass ich einen richtig wunderschönen, obertonreichen Klang habe, den ich jederzeit wieder auspacken kann.</p><p>Wenn du dir Unterstützung bei Themen wie Lampenfieber, Probespiel- und Prüfungsvorbereitung, Selbstzweifel, Stress und Belastung im Musikalltag wünschst, dann lade ich dich herzlich ein, mal bei mir vorbeizuschauen.</p><p>Mich haben selbst Selbstzweifel, Schmerzen und Auftrittsängste lang begleitet und ich kenne die Belastungen und Herausforderungen von Musikberufen sehr gut.</p><p>Auf meiner Webseite erfährst du mehr über meine Angebote und Erfahrungsberichte aus der Arbeit mit mir.</p><p><a href="https://www.tinalaube.de/musikercoaching/">Musikercoaching mit Tina</a></p><p>Und jetzt wünsche ich dir viel Vergnügen beim Packen deines Ressourcenkoffers!</p><p>Alles Liebe, Tina</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Quellen:</h2><p>Aline Lapierre, Laurence Heller, &quot;Entwicklungstrauma heilen, Alte Überlebensstrategien lösen, Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken&quot;, 2023, 9. Auflage.</p><p>Dr. Michael Bohne,&quot;Klopfen gegen Lampenfieber, Sicher vortragen, auftreten, präsentieren&quot;, 2023, 8. Auflage.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5 Tipps von Jürgen Klinsmann]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Dokumentation über das "Sommermärchen" brachte mich auf einen interessanten Gedanken. Lassen sich die Ideen von Jürgen Klinsmann auf die Musik übertragen?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #21/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>20 Jahre Sommermärchen</h2><p>Zugegeben, auch als Nicht-Fußballfan, lösen sportliche Großereignisse eine gewisse Faszination bei mir aus. Lassen wir die politischen Dimension an dieser Stelle einmal außen vor. Neben der aktuellen WM jährt sich auch unser <em>“Sommermärchen”</em> zum 20. Mal. Die Mediatheken waren voll mit entsprechenden Dokus. Und wenn ich eins bin - dann Doku-Fan!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Tipps von Jürgen Klinsmann</h2><p>Super gelungen fand ich die drei-teilige ZDF <em>“Mission Sommermärchen”</em> Doku. Man kann sie immer noch in der Mediathek nachsehen.</p><a href="https://www.zdf.de/dokus/mission-sommermaerchen-100">https://www.zdf.de/dokus/mission-sommermaerchen-100</a><p>Die Tragweite der Besonderheit des <em>“Konzept Klinsmann”</em> war mir damals gar nicht so bewusst. Oder zumindest erinnere ich mich nicht mehr daran. Umso interessanter sind mir beim Anschauen der Dokumentation Parallelen zur Musik aufgefallen. Ein paar davon möchte ich heute mit dir teilen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>1 - Fehler zu Projekten machen</h2><p>Fehlervermeidendes Spielen hemmt. Nicht nur, dass der musikalische Ausdruck darunter leidet, auch mental kann uns diese Herangehensweise an das Instrumentalspiel blockieren.</p><p>Gerade beim Lernen neuer Stücke und Spieltechniken wird nicht alles von Beginn an klappen. Es wäre jedoch ein Trugschluss zu glauben, dass dies nicht zum Lernprozess dazu gehört. Schafft man es den Ärger zu überwinden und zu verstehen, was die Ursache des Fehlers gewesen sein könnte, beginnt man sein Spiel auf eine neue Art und Weise zu begreifen (siehe unten <em>Reflektieren</em>).</p><p>Erstelle dir zum Beispiel eine Tabelle, in der du deine “Fehler”-Projekte sammelst und direkt daneben konkrete Strategien und Übungen aufzählst, die dir als Maßnahmen einfallen.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/bdf54490-d4bc-4ce5-a224-f8ee859565cb">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird man sein eigener Lieblingsbassist, Torsten HazE Haas?]]></title>
      <description><![CDATA[Torsten HazE Haas ist Bassist und MD (u.a. Samy Deluxe und "Wer stiehlt mir die Show?"). Im Podcast beschreibt er sein Übe-Konzept rund um das Erkennen von Konzepten.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist <s>Montag</s> Freitag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#50 Torsten</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben heißt für dich…</h2><blockquote><p>Üben heißt für mich Regulation und Organisation.</p></blockquote><p>Die 50. Folge ist endlich online! Zugegeben - bereits seit Montag. Da ich dort aber in Holland bei meinem 51. Gast war, kam ich noch gar nicht dazu, meine Eindrücke zur Jubiläumsfolge mit dir zu teilen.</p><p>Das Zitat oben hat mich sehr inspiriert. Es drückt genau das Spannungsverhältnis aus, in dem unser Üben stattfindet.</p><ul><li><p>sich selbst organisieren können (kurzfristig und langfristig)</p></li><li><p>einen Zugang (und Umgang) mit den eigenen Gefühlen entwickeln, die im Übe-Prozess entstehen</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6f2d1995-5472-45e1-92f2-5b60fea70354/uploads/images/5t2nhnl4kl/L1012739.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>„Ich habe lieber einen kleinen Skill, den ich überall einsetzen kann, als hundert Fähigkeiten, die nur in einem Song funktionieren.“</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Weniger ist mehr</h2><p>Torsten ist als Bassist vor allem im Hip Hop unterwegs. Er war Musical Director und Bassist von Samy Deluxe’s MTV Unplugged (große Hörempfehlung), ist seit kurzem Professor für Pop-Bass an der Hochschule in Osnabrück und unterrichtet seine eigene Bass-Community (<a href="https://www.instagram.com/hazeofbass/">bassbuddies</a>). Ich habe ihn bei den Proben zur ProSieben Erfolgsshow <em>“Wer stiehlt mir die Show?”</em> getroffen.</p><p>Was mich sehr beeindruckt hat, ist seine Fähigkeit <strong>Konzepte</strong> in Basslinien zu erkennen. Dabei geht es ihm weniger um ein umfangreiches Vokabular, sondern vielmehr darum, gezielt Spieltechniken wirklich zu durchdringen. Sein Anthony Jackson Beispiel verdeutlich das eindrücklich.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Wie möchte ich bassistisch klingen?</h2><p>Das passt auch wunderbar dazu, dass man beim Zuhören wirklich spüren kann, wie sehr Torstens Üben von einer intrinsischen Lust angetrieben wird, Neues zu entdecken. Wohlwissend, dass dieses Vorgehen natürlich auch seine Übe-Struktur beeinflusst.</p><p>Seine Herangehensweise hat mich stark an die des Schweizer Trompeters <a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-wird-trompete-ueben-leicht-lukas-thoeni/"><strong>Lukas Thoeni</strong></a><strong> </strong>erinnert. Er beschrieb seinen Weg im Interview als <em>“serielles Üben”</em>.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Hören, hören, hören</strong></h2><p>Auch die <strong>Audiation</strong> (nach Edwin Gordon) ist Teil von Torsten Übe-Gedanken.</p><p>Der Theorie von Gordon nach soll das Erlernen von Musikinstrumenten analog zum Spracherwerb bei Kindern verlaufen (sprich viel durch Nachahmung). Im Zentrum steht dabei klar das Hören und weniger die ausgeschriebenen Noten.</p><p>Dazu passt, dass Torsten eine <em>diatonische Notenschreibweise</em> nutzt, die keine exakten Notenbezeichnungen verwendet sondern die Stufen in Relation zum drunterliegenden Akkord. Das erleichtert nicht nur das Transponieren in andere Tonarten, sondern auch das Erkennen von Mustern und Konzepten.</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/audiation/">Mehr zur Audiation</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-uebt-bassist-torsten-haze-haas/">Interview lesen</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6f2d1995-5472-45e1-92f2-5b60fea70354/uploads/images/hhiuwtavt7/1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf0Y_DV_sIzqt3PG-XEkMiKsEzcoN-R1-i7DoMD_ZDrenNHXg/viewform?usp=header">kostenlos anmelden</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/6f2d1995-5472-45e1-92f2-5b60fea70354/teaser_image/1781815405?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vergesst's das Spielen nicht]]></title>
      <description><![CDATA[Sollte man Technik und Musik trennen? Geht das überhaupt? Ist das nicht Teil der selben Medaille? Fragen über Fragen...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Trennst du Technik und Musik?</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #20/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Ein neues Thema</h2><p>Eigentlich hatte für die heutige Ausgabe ein komplett anderes Thema geplant. Seit langem hat es mich dann bei meiner Recherche allerdings in ein Forum, genauer ein Klavier-Forum, verschlagen. Für alle jüngeren hier: Die Foren waren so etwas wie die Kommentarspalten auf Social meiner Internet-Frühzeit. Ich lasse mich gerne korrigieren, aber ich glaube heute weitgehend <em>verlassene Orte</em>.</p><p>Jedenfalls führte dieser kleine Exkurs dazu, dass ich mein ursprüngliches Thema über den Haufen warf und mich mit einer anderen Sache beschäftigte:</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Technik vs. Musik</h2><p>In besagtem Klavierforum wurde die Frage diskutiert, inwiefern Technik-Übungen à la <em>Cortot</em> sinnvoll oder gar schädlich sind. Losgelöst von der Gefahr eines realen Aufeinandertreffens wurde leidenschaftlich gestritten und als Fragensteller konnte man verwundert beobachten, welche Dimension die eigene Nachfrage angenommen hat. Aussicht auf Antwort: unwahrscheinlich.</p><p>Die Ausgangsfrage (“Eure Erfahrungen mit Cortot &amp; Co.”) rückte in den Hintergrund und Diskussionen zu Brahm’schen Arpeggien und der Frage Technik vs. Musik nahmen Fahrt auf. Einer Unterscheidung, der auch ich im Podcast immer wieder begegne.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Zwei unterschiedliche Auffassungen des Gleichen?</h2><p>In meinem Gespräch machte <a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/effektiv-ueben-benny-greb/"><strong>Benny Greb</strong></a> deutlich, dass für ihn Üben und Spielen verschieden sind. Das erinnert an die <em>Deliberate Practice</em> Denkweise.</p><p>Als ich im letzten Jahr zu Gast bei <a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/theo-plath/"><strong>Theo Plath</strong></a> war, erzählte mir der Solo-Fagottist des HR-Sinfonieorchesters, dass er ein Stück von Anfang an mit dem Ausdruckt übt, den er auch im Konzert erzielen möchte.</p><p>Wer hat recht?</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Sollte man Technik und Musik überhaupt trennen?</h2><p>Es leuchtet ein, dass <em>Technik vs. Musik</em> nicht zwangsläufig synonym mit <em>Üben vs. Musik</em> sein muss.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/aa9f1535-7be2-46dd-b470-28d574db6021">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie finde ich Zeit zum Üben? - Part II]]></title>
      <description><![CDATA[Wie lässt sich Üben in einen vollen Tag integrieren. Darum geht es im zweiten Teil der Reihe "Wie finde ich Zeit zum Üben?"]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Zeit zum Üben finden</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #19/50</p><p><em>Lesezeit: 5 Minuten</em></p><h2>Wie kann man Üben optimal in den Tag integrieren?</h2><p>In einer idealen Welt sieht ein Tag so aus:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/07d284fc-a405-44e6-ae3a-2b11a2298a2c/uploads/images/e3adjykbot/Design_ohne_Titel_%283%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Könnte man einen solch perfekten Tag planen, käme die Frage <em>Wann soll ich eigentlich üben?</em> wahrscheinlich gar nicht auf. Leider sieht allerdings unser Alltag selten so. Also bleibt die Frage:</p><blockquote><p>Wie kann man Üben bestmöglich in den Tag integrieren?</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Bestandsaufnahme</h2><p>Gerade wenn Musik dein Hobby ist und du deinen Lebensunterhalt auf andere Art bestreitest, stellt sich dir diese Frage regelmäßig. Meine Lieblingsmethode, um einen Überblick über deine täglichen To Do’s und Verpflichtungen zu bekommen, ist die <strong>Zeitinventur</strong>.</p><h3>Zeitinventur</h3><p>Setze dich mit Papier und Stift an einen ruhigen Ort. Erstelle einen Zeitstrahl mit 24 gleich großen Einheiten. Alternativ kannst du auch ein Tortendiagramm mit 24 Stücken erstellen. Das Diagramm steht für einen typischen Tag in deinem Leben. Fange nun an, deine <strong>“Fixkosten”</strong> (z.B. Arbeit, Familienzeit, Sport, Schlaf etc.) einzutragen.</p><p>Sobald alles eingetragen ist: Wie viel freie Zeit bleibt dir und wo liegt diese? In der Zeitschrift <em>Psychologie Heute</em> stand neulich, dass diese Freizeit bei vielen Menschen selten mehr als drei bis vier Stunden beträgt. Zeit ist also wirklich ein knappes Gut.</p><p>Nun springt durch diese Methode nicht automatisch mehr Zeit für dich heraus. Sie zeigt dir allerdings, wo freie Zeitblöcke sind und wann du dein Üben planen kannst.</p><p>Möglicherweise hilft es dir, wenn du als Gegenentwurf einen Diagramm eines <em>idealen</em> Tag planst. So kannst du direkt vergleichen, wie sich dein aktueller Status von deinem Wunschbild unterscheidet.</p><p>Ich versuche 2-3 Mal im Jahr ein <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/448611a1-5980-4131-a9dd-b880c90a26d4"><strong>Zeitprotokoll</strong></a> zu erstellen. Darin trage ich minutengenau ein, was ich am Tag alles mache. Meistens im Verlauf einer ganzen Woche. Einmal erstellt kann man dieses Protokoll auch ideal als Grundlage für die Zeitinventur nutzen. Wie das funktioniert, habe ich dir <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/448611a1-5980-4131-a9dd-b880c90a26d4"><strong>in diesem Übezeit-Tipp</strong></a> zusammengefasst.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/07d284fc-a405-44e6-ae3a-2b11a2298a2c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:30:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie hast du deine Stärken gefunden, Thorsten Skringer?]]></title>
      <description><![CDATA[Thorsten Skringer kennen die meisten aus dem TV. Im Podcast erzählt er aus seinem Übe-Alltag zwischen Herbert Grönemeyer und den heavytones.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#49 Thorsten</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Ressourcen-orientiert üben</h2><blockquote><p>Was ist deine Stärke beim Üben?</p><p>Was ist deine Superpower auf dem Instrument?</p></blockquote><p>Kannst du diese Frage für dich beantworten? Wenn ja - dann herzlichen Glückwunsch! Falls nicht, ist die heutige Folge vielleicht genau deine Folge ;-)</p><p>Ich durfte mit Saxofonist Thorsten Skringer über seinen Übe-Alltag zwischen Herbert Grönemeyer, heavytones und seinem Sax-Camp sprechen. Vor allem hat er berichtet, wie er an seinen musikalischen Stärken arbeitet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6e6e70fb-a728-447f-b87c-c3a3ed8da0d6/uploads/images/md6vu6mcfi/L1012641.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>“Wenn man sich andauernd nur um seine Schwächen kümmert, wird man bestenfalls breiter, guter Durchschnitt. Wenn man das Gefühl hat, eine spezielle Stärke zu haben, gibt man am besten Vollgas in genau dieser Stärke.&quot;</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Seine Stärke finden</h2><p>Thorsten beschreibt sehr ehrlich, dass er in manchen Bereichen nie „traumwandlerisch sicher“ geworden ist. Er akzeptiert, dass er den Jazz-Klassiker “Giant Steps” seit vielen Jahren nicht mehr übt - einfach, weil er in seinem Berufalltag nicht mehr vorkommt. Statt überall mittelgut zu sein, setzt er voll auf das, was ihn unverwechselbar macht: Sound, Groove, Authentizität, Energie.</p><p>Mir geht es manchmal ähnlich beim Üben: Statt mich voll auf das zu fokussieren, was ich kann (und darin noch besser zu werden), ist man allzu häufig damit beschäftigt, an seinen Schwächen zu arbeiten. Das ist natürlich auch wichtig - allerdings besteht auch immer die Gefahr, dass man das verliert, was einen als Spieler*in auszeichnet.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>Warm-Up: Longtones + Obertöne</strong></h2><p>Thorstens täglicher Einstieg ist erstaunlich simpel.</p><ul><li><p>Longtones auf G1 (gut kombinierbar z.B. mit Standards)</p></li><li><p>2–3 Routine-Obertonübungen</p></li><li><p>Fokus auf Sound, Zentrierung und Kontrolle</p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Dominanten verschärfen</h2><p>Im Podcast teilt Thorsten eine seiner Lieblingsübungen: Die Vermindert (Diminished) oder Halbton-Ganzton-Skala über Dominanten.</p><p>Thorsten spielt im Podcast die Übung am Beispiel von C7 vor. Hier findest du das passende Notenmaterial dazu zum Mitlesen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6e6e70fb-a728-447f-b87c-c3a3ed8da0d6/uploads/images/d6kpzcqw3n/image.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/saxofon-uben-thorsten-skringer/">Interview lesen</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Übst du noch oder spielst du schon?]]></title>
      <description><![CDATA[Gamification ist der Trend beim Üben. Was ist damit genau gemeint und wie kann man ihn (sogar ohne App) in sein Üben integrieren? Hier erfährst du es.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #18/50</p><p><em>Lesezeit: 5 Minuten</em></p><h2>Gamification beim Üben</h2><p>Ok, ich mach’s kurz: Ich war nie ein großer Zocker. Meine Karriere begann und endete mit FIFA 1998 - zugegeben ein Klassiker. Natürlich habe ich es hier und da immer wieder mal probiert, aber der Funke zwischen uns wollte nie so recht überspringen. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum mich der <strong>Gamification-Trend</strong> beim Üben bisher noch nie so recht gepackt hat.</p><p>Falls es dir ähnlich geht, lass uns zunächst einmal schauen, was wir unter dem Begriff verstehen. Beziehungsweise was gerade nicht: <mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Denn Gamification meint nicht, dass du dein Üben in ein Videospiel verwandelst.</mark> Es geht darum, einzelne Spielprinzipien zu nutzen, die Videospiele so mitreißend machen:</p><ul><li><p>klare Ziele</p></li><li><p>unmittelbares Feedback</p></li><li><p>sichtbarer Fortschritt</p></li><li><p>ein Gefühl von Belohnung</p></li></ul><p>Wenn du also in einem Spiel in das nächste Level aufsteigst, wirst du nicht zufällig motiviert – das ist das Ergebnis eines präzise gestalteten Anreizsystems.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was die Forschung sagt</h2><p>Der Musikpädagoge Thomas Nguyen hat 2020 an einer norwegischen Hochschule untersucht, wie Gamification das Üben von 60 Studierenden beeinflusst. Die Experimentalgruppe nutzte die App <strong>Habitica</strong> – ein Retro-Rollenspiel-basiertes Aufgabenmanagement-Tool, in dem Übeeinheiten als Quests galten, abgeschlossene Songs Erfahrungspunkte einbrachten und die Gruppe gemeinsam gegen Monster kämpfte (ja, wirklich). Die Kontrollgruppe bekam dieselben Aufgaben und dasselbe Lernmaterial – nur ohne Spielelemente.</p><p>Das Ergebnis ist aufschlussreich: Die Gamification-Gruppe lernte <strong>signifikant mehr Songs</strong> auf der Ukulele als die Kontrollgruppe. <mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Bei der reinen Übungszeit in Minuten gab es hingegen keinen messbaren Unterschied.</mark> Was durch Spielmechaniken stieg, war also weniger die Quantität des Übens als die <strong>Zielorientierung</strong>: Die Studierenden arbeiteten fokussierter auf konkrete Ergebnisse hin.</p><blockquote><p>Was durch Spielmechaniken stieg, war also weniger die Quantität des Übens als die <strong>Zielorientierung</strong>: Die Studierenden arbeiteten fokussierter auf konkrete Ergebnisse hin.</p></blockquote><p>Besonders interessant: Als die Teilnehmenden gefragt wurden, was sie am meisten motiviert hatte, nannten viele nicht die digitalen Belohnungen in der App – sondern einen kleinen <strong>goldenen Sticker</strong>, den sie sich für ihr Ukulele kaufen konnten. Die greifbare, reale Belohnung schlug die virtuelle.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Wo Gamification funktioniert – und wo nicht</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/d35f615d-7b3f-4916-9b38-4cc7298acabf">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 22 May 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie helfen uns Emotionen beim Üben, Teresa Wenhart?]]></title>
      <description><![CDATA[Teresa Wenhart gilt als Pionierin schemaorientierte Therapie für Musiker*innen anzupassen. Wir haben über das "innere Orchester" und Emotionen beim Üben gesprochen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>Teresa Wenhart</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben mit guter Laune!</h2><p>Wir Musikerinnen und Musiker sind Weltmeister darin, uns täglich mit unseren Unzulänglichkeiten zu beschäftigen. Doch die moderne Psychologie zeigt uns: <strong>Unter Druck und Frust lernt unser Gehirn ziemlich schlecht.</strong> Am besten lernen wir, wenn wir neugierig, entspannt und im Flow sind.</p><p>Passend zum Mental Health Awareness Monat habe ich dieses Mal mit <strong>Dr. Teresa Wenhart</strong> gesprochen. Sie ist Psychologin und Cellistin und gilt als Pionierin, schemaorientierte Therapie für Musiker*innen anzupassen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aeef9b67-d913-4fc1-b408-59b1ce3c8824/uploads/images/3kju4prjnv/9J4A0002.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>“Üben verändert sich. Mit Lebensphasen, mit dem Körper, mit dem Kopf. Sich selbst zu erlauben, nicht jeden Tag gleich zu funktionieren - das ist vielleicht der wichtigste Gedanke.<br/>Teresa Wenhart</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Warum wir die 7x-Regel brauchen 🧠</h2><p>Wusstest du, dass unser Gehirn negative Erlebnisse etwa <strong>siebenmal stärker</strong> abspeichert als positive? Ich dachte bis zu unserem Gespräch, dass es sich dabei um eine <em>urban legend</em> hält. Evolutionär war das allerdings überlebenswichtig (wir mussten uns schließlich merken, wo der Säbelzahntiger wohnt).</p><p>In der Übe-Kabine führt das aber dazu, dass ein einziger verpatzter Durchlauf alle deine kleinen Erfolge des Tages einfach überschreiben kann.</p><blockquote><p>„Negative Erfahrungen speichern wir ungefähr siebenmal stärker ab als positive.“<br/>Teresa Wenhart</p></blockquote><p>Und plötzlich versteht man, warum ein einziges misslungenes Konzert drei gute Auftritte überschatten kann. Oder warum wir nach einer guten Übesession trotzdem denken: „Ja, aber die eine Stelle war katastrophal.“</p><p>Teresa erzählt im Gespräch auch von einem einfachen, aber wissenschaftlich gut belegten Werkzeug: dem <strong>Dankbarkeitstagebuch</strong>.</p><p>Darin kannst du dir positive Erlebnisse (oder positives Feedback an dich selbst) und Dinge, für die “du dankbar sein könntest” notieren. Ein Ressourcenheft für schlechte Tage, wenn du so möchtest.</p><h3>Und was passiert nun mit den Fehlern?</h3><p>Keinesfalls sollen die Fehler nun einfach ignoriert werden. Was hältst du von dem Gedanken, aus ihnen zukünftig <strong>Projekte</strong> zu machen? Also vom bloßen Benennen einer Schwachstelle, in einen konkreten Aktionsplan zu kommen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Aufhören, wenn es am schönsten ist</h2><blockquote><p>“Der Grundsatz im Coaching ist: positive Emotionen und Ressourcen stärken, weil das Energie freisetzt. <br/><br/>Konkret: Wenn man merkt, dass man beim Üben nur noch frustriert ist, sollte man lieber aufhören. Wer im Flow ist und gut übt, sollte möglichst auch in diesem positiven Zustand aufhören.”<br/>Teresa Wenhart</p></blockquote><p>Gar nicht so leicht: Aufhören, wenn es am schönsten ist. Aber ähnlich wie beim Dankbarkeitstagebuch geht es auch hier darum, unsere positiven Ressourcen zu stärken. Üben wir in den Frust hinein, wird sich unser Gehirn auch diese negative Emotion speichern und mit der schwierigen Stelle verbinden.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen meiner Gäste findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/mentale-gesundheit/schematherapie-musiker-inneres-orchester-teresa-wenhart/">Interview lesen</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was dein Kopf zum Gesunden Musizieren braucht]]></title>
      <description><![CDATA[Der Mai ist Mental Health Awareness Monat. Passend dazu habe ich aus dem Archiv fünf Tipps von Prof. Dr. Daniel Scholz, Tobias Dolle und Nathalie Mong für aufbereitet.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>5 Tipps zur Mentalen Gesundheit von Musiker*innen</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #17/50</p><p><em>Lesezeit: 6 Minuten</em></p><h2>Was dein Kopf zum Gesunden Musizieren braucht</h2><p>Der Mai ist <em>Mental Health Awareness Monat</em>. Seit 2021 versuche ich im <strong>“Wie übt eigentlich..?”-Podcast</strong> diesem Thema einen besonderen Platz einzuräumen - nicht nur im Mai, aber gerade auch dann.</p><p>Laut einer <a href="https://www.recordunion.com/about/#health-check">Studie</a> der schwedischen Record Union aus dem Jahr 2019 geben <strong>73% der befragten Musikerinnen und Musiker</strong> an, negative Gefühle wie Angst oder Stress in Bezug auf ihre Musik erfahren zu haben. Gleichzeitig kann <strong>nur 1 von 10</strong> darüber mit Bandkolleg*innen sprechen. Das ist eine erschreckende Zahl – und gleichzeitig ein Auftrag.</p><p>Für diese Ausgabe habe ich mit dem Psychologen und angehenden Psychotherapeuten <a href="https://open.spotify.com/episode/10sTEYXgxVtArilVhcCiH6?si=00e0155096bd4044"><strong>Tobias Dolle</strong></a> sowie mit <a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/mentale-gesundheit-in-der-musik/"><strong>Prof. Dr. Daniel Scholz</strong></a>, Professor für Musizierendengesundheit an der Musikhochschule Lübeck, gesprochen. Dazu kommen Impulse aus dem <a href="https://what-is-practice.de/tag/mentale-gesundheit/"><strong>what-is-practice-Archiv</strong></a>. Herausgekommen sind fünf sehr konkrete Tipps für ein mental gesünderes Musizieren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>1 - Einen freien Tag pro Woche</strong></h2><p>Es klingt banal, und doch ist es vielleicht der wirkungsvollste Tipp in dieser Liste: ein Tag pro Woche ohne Instrument, ohne Proben, ohne Auftritte.</p><blockquote><p><em>„Extrem wichtig: Ich versuche das auch, allen Studierenden einzubläuen, dass sie ihr Zeitmanagement so hinkriegen müssen, dass es einen freien Tag gibt. Das muss ja nicht Samstag oder Sonntag sein. Es kann auch unter der Woche sein. Es muss auf jeden Fall ein Ausgleich und ein gewisser Abstand zum Instrument geschaffen werden. Das ist ein extrem wichtiger Baustein für Konsolidierung, also Verfestigung von Gedächtnisspuren.&quot;</em></p><p><br/><em>— Prof. Dr. Daniel Scholz</em></p></blockquote><p>Dieser Abstand ist also nicht nur gut für die Seele – er ist auch neurobiologisch sinnvoll. Wer regelmäßig Pause macht, festigt Gelerntes. Wer immer weiter übt, riskiert das Gegenteil.</p><p>Trag dir zum Beispiel den freien Tag wie einen Konzert in den Kalender ein. Das kann beim Strukturieren und Pausen-Einhalten helfen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>2 - Du bist nicht dein Instrument</strong></h2><p>Wer gut gespielt hat, hat gute Laune. Wer einen schlechten Übetag hatte, das merkt es das Umfeld sofort. Kommt dir das auch bekannt vor?</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/013cbafe-bada-4cbd-9380-7e5dedb31063">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:34:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></title>
      <description><![CDATA[Die Forschung zeigt, dass Selbstwirksamkeit einer der stärksten Vorhersager für musikalischen Erfolg ist. Und: Sie lässt sich konkret stärken. Wie zeige ich dir hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Selbstwirksamkeit beim Üben</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #16/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Was ist Selbstwirksamkeit – und warum spielt sie beim Musizieren eine so große Rolle?</h2><blockquote><p>Wann fühlst du dich selbstwirksam beim Üben?*</p></blockquote><p>Selbstwirksamkeit ist der Glaube daran, dass du eine bestimmte Aufgabe in diesem Moment bewältigen kannst. Nicht generell, nicht irgendwann – sondern jetzt, in dieser Situation. Die Forschung zeigt, dass dieser Glaube einer der stärksten Vorhersager für musikalischen Erfolg ist: Er beeinflusst, wie du dich vorbereitest, wie du auf Fehler reagierst, und wie du dich auf der Bühne verhältst.</p><p>Das Wichtige daran: Selbstwirksamkeit lässt sich gezielt stärken. Und zwar nicht nur durch besseres Üben – sondern durch bestimmte Arten, wie du übst, wie du dich selbst wahrnimmst, und wie du mit Nervosität umgehst.</p><p>Eine <a href="https://doi.org/10.1177/1321103X221123234">australische Studie</a> mit über 300 Musiklehrenden hat untersucht, welche Strategien im Unterricht zu Einsatz kommen und, welche tatsächlich dabei helfen, dieses Selbstvertrauen aufzubauen. Drei davon wollen wir heute genauer anschauen – und direkt in die Praxis übersetzen.</p><p><em>*Falls du für dich schon eine Antwort darauf gefunden hast, freue ich mich riesig über eine </em><a href="mailto:patrick@what-is-practice.de"><em>kurze E-Mail</em></a><em> mit deinen Gedanken von dir!</em></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Strategie 1: Erfolgserlebnisse bewusst einbauen</h2><p>Die wichtigste Quelle für Selbstwirksamkeit sind <strong>eigene Erfahrungen des Gelingens</strong>. Nicht etwa das vage Gefühl, dass es „irgendwie gut war&quot; – sondern konkrete, selbst wahrgenommene Momente, in denen du denkst: <em>Das hat funktioniert. Das kann ich.</em></p><p>Das klingt einfach, hat aber eine wichtige Konsequenz: Wenn sie eintreten, musst du sie aktiv wahrnehmen.</p><p><strong>Was das für dein Üben bedeutet:</strong></p><p>Übe regelmäßig unter Auftritts-ähnlichen Bedingungen – nicht nur technisch, sondern psychologisch.</p><ul><li><p>Spiel dein Stück durch, ohne zu stoppen.</p></li><li><p>Spiel es für jemanden, auch wenn es nur eine Person ist.</p></li><li><p>Spiel es in einem anderen Raum.</p></li></ul><p>Der Punkt ist nicht, dich zu stressen – sondern deinem Nervensystem beizubringen, dass du auch unter ungewohnten Bedingungen spielen kannst. Jedes Mal, das du das erlebst, ist ein echter Baustein für dein Selbstvertrauen.</p><p>Wichtig: Diese Probeauftritte sollten so gestaltet sein, dass du dabei erfolgreich bist. Wähle also einen Schwierigkeitsgrad, den du wirklich meisterst – und steigere ihn schrittweise. Ein schwacher Probeauftritt unter zu viel Druck hilft weniger als fünf solide Durchläufe in einer halbwegs vertrauten Situation.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/83a8daf7-f735-4896-8186-782830cf8ec4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 08 May 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der externe Fokus]]></title>
      <description><![CDATA[Susan Williams konnte in einer Studie zeigen, wie Studierende mit dem Audiation Practice Tool ihre Spiel-Qualität verbessern konnten. Alles dank externem Fokus.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #15/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Weniger denken, besser spielen?!</h2><p>Eine <a href="https://doi.org/10.1177/20592043231151416"><strong>Studie</strong></a> aus den Niederlanden hat sich genau damit beschäftigt: Was passiert, wenn wir beim Üben <em>nicht</em> an ihren Körper denken – sondern an den Klang, den wir erzeugen wollen?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was war die Frage?</h2><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/optimal-ueben-mit-susan-williams/"><strong>Susan Williams</strong></a>, die übrigens auch bereits Gast im Podcast war, Joram van Ketel und Rebecca Schaefer von der Universität Leiden und dem Königlichen Konservatorium Den Haag haben 2023 eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem sogenannten <strong>externen Fokus</strong> beim Musizieren beschäftigt.</p><p>Der Begriff kommt ursprünglich aus der Sportwissenschaft. Die Kernidee: Wenn du beim Golfen daran denkst, wo der Ball hinrollen soll – statt daran, wie du deinen Arm schwingst – schlägst du besser. Für Musiker übersetzt sich das so: <strong>Fokussiere dich auf den Klang, den du gleich spielen willst, nicht auf die Bewegung, die ihn erzeugt.</strong></p><p>Das Gegenteil – der <strong>interne Fokus</strong> – wäre, an Lippenspannung, Fingerdruck, Atemtechnik oder Körperhaltung zu denken. Und genau das, so die Sportwissenschaft seit rund 25 Jahren, bremst uns aus.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was haben sie gemacht?</h2><p>Sieben Studierende des Königlichen Konservatoriums – alle spielten Naturtrompete – nahmen an der Studie teil. Sie lernten kurze, unbekannte Barockstücke in zwei Phasen:</p><p><strong>Phase 1 (Kontrolle):</strong> Drei Tage lang, dreimal täglich fünf Minuten, mit der eigenen, gewohnten Übe-Methode.</p><p><strong>Phase 2 (Intervention, acht Wochen später):</strong> Gleiche Struktur – aber diesmal mit dem sogenannten <strong>Audiation Practice Tool (APT)</strong>. Dieses Tool wurde speziell entwickelt, um externen Fokus zu trainieren. Es besteht aus vier Schritten:</p><ol><li><p><strong>Vorstellen:</strong> Die Phrase so detailreich wie möglich innerlich hören – Klangfarbe, Lautstärke, Artikulation, Übergänge.</p></li><li><p><strong>Singen und gestikulieren:</strong> Die Phrase laut singen und dabei dramatisch mitbewegen.</p></li><li><p><strong>Spielen:</strong> Die Phrase auf dem Instrument spielen.</p></li><li><p><strong>Variieren:</strong> Die Phrase nochmal spielen – mit einem völlig anderen Charakter, einer anderen Emotion.</p></li></ol><p>In allen vier Schritten ist der Fokus nach außen gerichtet: auf die Musik, auf den Klang, auf den Ausdruck – nicht auf den Körper.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was kam dabei raus?</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/db9bde7a-4cdb-48ca-a488-f1bd1cbee168">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 01 May 2026 09:01:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Lernplateau beim Üben]]></title>
      <description><![CDATA[Was hat Fußball-Coach Vincent Kompany mit dem Lernplateau zu tun? Hier zeige ich es dir.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Das Lernplateau</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #14/50</p><p><em>Lesezeit: 7 Minuten</em></p><h2>Don’t believe the hype (and the drama)</h2><p>Ich bin kein großer Fußballfan - das sei an dieser Stelle vorausgeschickt. Trotzdem spucken mir die Social Media Algorithmen hier und da immer wieder ein paar Videos aus, bei denen ich hängen bleibe. So auch dieses hier neulich:</p><a href="https://www.instagram.com/reel/DXPs9MWDrcs/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">https://www.instagram.com/reel/DXPs9MWDrcs/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==</a><p>Meine liebste Stelle des Bayern-Coach ist, als er sagt:</p><blockquote><p>“Don’t believe the hype and don’t believe the drama. (…) It&#39;s a real passion of mine not to care about the noise.”</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Von “Ich weiß nicht, dass ich nicht weiß” zum Autopilot</h2><p>Um zu verstehen, wie uns das beim Üben hilft, lass ich mich einmal etwas ausholen.</p><p>In der Lernpsychologie gibt es ein Modell: die <strong>vier Stufen der Kompetenz</strong>. Es beschreibt, wie wir uns von völliger Unwissenheit bis zur mühelosen Beherrschung bewegen – und warum dieser Weg so viel holpriger ist, als wir erwarten.</p><h3><strong>Stufe 1: Unbewusste Inkompetenz</strong></h3><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/eaf9de4d-c9cb-4fdc-b6b0-2a0cfa3ae7c9">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird man gelassener beim Üben, Viviane Chassot?]]></title>
      <description><![CDATA[Viviane Chassot ist Akkordeonistin aus Basel, Preisträgerin des Opus Klassik und des Schweizer Musikpreises, und eine echte Pionierin ihres Instruments. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#48 V. Chassot</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Üben heißt Freiheit</h2><p><strong>Viviane Chassot</strong> ist Akkordeonistin aus Basel, Preisträgerin des Opus Klassik und des Schweizer Musikpreises, und eine echte Pionierin ihres Instruments. Aber darum geht es mir in diesem Newsletter eigentlich gar nicht. Ich möchte euch viel eher ihren einzigartigen Blick auf das Üben und <em>“letztlich das Leben” </em>vorstellen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/64034df0-7705-4376-a44c-d8164169ddf8/uploads/images/shjfrplrhz/L1012615.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Viviane Chassot bei unserem Interview in Basel</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote><p>“<em>Üben ist für mich Leben letztlich und beinhaltet eigentlich alles, was auch am Tag passiert.“</em><br/>Viviane Chassot</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Üben heißt Leben</h2><p>Viviane beschreibt ihren perfekten Übetag nicht als Block von x Stunden am Instrument. Für sie beinhaltet Üben alles, was am Tag passiert:</p><ul><li><p>in die Natur gehen</p></li><li><p>etwas Gutes kochen</p></li><li><p>eine Freundin zum Kaffee treffen</p></li><li><p>spazieren gehen.</p></li></ul><p>Das klingt erstmal fast zu entspannt. Allerdings wissen wir ja, dass es gerade die Pausen und Auszeiten sind, in denen unser Körper das Geübte weiter verarbeitet. Sich <em>“dem Tag hingeben”</em>, wie Viviane so schön gesagt hat, ist selbstverständlich Luxus - aber wann immer es möglich ist, auch eine der schönsten Arten sich mit seinem Instrument zu beschäftigen.</p><p>Und ihre Zeitgrenze? Die ist nicht durch eine Uhr definiert, sondern durch das Gefühl:</p><blockquote><p><em>„Wenn ich an den Punkt komme, an dem ich merke: Jetzt bin ich satt. Jetzt kann ich nichts mehr aufnehmen – das fühlt sich erfüllt an.“</em></p><p><em>Viviane Chassot</em></p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Vivianes Übung</h2><h3><strong>Stimmführung sichtbar machen: Töne verlängern für mehr Tiefe und Transparenz</strong></h3><p><strong>Worum geht es?</strong></p><p>Viviane hat im Podcast am Beispiel eines Bach-Präludiums gezeigt, wie man durch gezieltes Verlängern einzelner Töne eine melodische Linie in den Vordergrund hebt – und damit aus einer gleichmäßigen Klangfläche eine lebendige, mehrdimensionale Musik macht. Die Übung funktioniert auf jedem Instrument, auf dem du Töne in ihrer Länge variieren kannst.</p><p><strong>So geht&#39;s:</strong></p><ol><li><p>Nimm ein Stück oder eine Passage, die du gerade übst – am besten etwas mit mehreren gleichzeitigen Stimmen oder Begleitfiguren.</p></li><li><p>Spiele die Passage zunächst so, wie sie notiert ist – gleichmäßig, ohne besondere Gewichtung. Hör dir genau zu.</p></li><li><p>Entscheide dann: Welche Töne sind die Leittöne? Wo liegt die eigentliche Melodie-Linie, die du hören möchtest?</p></li><li><p>Spiele die Passage erneut – und verlängere diesmal genau diese Leittöne bewusst. Lass sie etwas länger klingen als notiert, während die anderen Stimmen kürzer bleiben.</p></li><li><p>Vergleiche beide Versionen. Was hat sich verändert? Wo klingt die Musik plötzlich tiefer, lebendiger, sprechender?</p><p></p></li></ol><p><strong>Worauf achten?</strong></p><p>Die anderen Stimmen sollen nicht verstummen – sie sollen transparent bleiben. Es geht nicht um laut und leise, sondern um lang und kurz. Das ist der entscheidende Unterschied, den Viviane Chassot betont: Mehrdimensionalität entsteht beim Akkordeon über Artikulation, nicht über Dynamik allein.</p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen von Lukas Thoeni findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist. Plus: Das was mein Gast gerade hört und ihn musikalisch geprägt hat.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-uebt-viviane-chassot/">Interview lesen</a></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Können Podcast beim Üben helfen?]]></title>
      <description><![CDATA[Ich bin in Salzburg um beim Symposium "Beyond the Score" der ÖGfMM meinen Poster-Vortrag zum Podcast zu präsentieren. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Auf den Spuren von Mozart</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 60 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #13/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Können Podcast beim Üben helfen?</h2><p>Seit fast auf den Tag genau fünf Jahren gibt es nun den Podcast <strong>“Wie übt eigentlich..?”</strong>. <br/>Am 14. April 2021 erschien die erste Folge und seitdem haben <strong>47 Musiker*innen</strong> und viele weitere Expert*innen aus einem ihrer persönlichsten Bereiche berichtet: Üben. Man könnte an dieser Stelle ein wenig nostalgisch in der Vergangenheit schwelgen (kommt vielleicht noch) - ich fand es jedoch viel spannender zum Jubiläum die Frage zu recherchieren:</p><blockquote><p>Können Podcast beim Üben helfen?</p></blockquote><p>Genau aus diesem Grund bin ich dieses Wochenende in Salzburg. Dort findet das <strong>Symposium “Beyond the Score” </strong>der Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin (ÖGfMM) statt. Und ich darf zu genau dieser Frage ein Poster-Vortrag präsentieren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c352239c-6858-401d-bee2-45157d2f0957/uploads/images/oh7zawdwfl/L1012629.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Sight Seeing muss natürlich trotzdem sein...</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Was Hörer*innen sagen</h2><blockquote><p>“Verschiedene Übemethoden und mehr Gelassenheit (jeder übt anders, ich vergleiche mich weniger…” (2025)</p></blockquote><blockquote><p>“Realisieren, dass selbst Profi-Musiker mit dem Üben struggeln und manchmal keine Motivation finden.” (2025)</p></blockquote><blockquote><p>“Ich habe begonnen ein Übejournal zu führen, was mir schon sehr weitergeholfen hat.” (2024)</p></blockquote><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c352239c-6858-401d-bee2-45157d2f0957/uploads/images/hcsf54rkhg/Bildschirmfoto_2026-04-09_um_20.38.16.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Auswertung der Hörer*innen-Umfrage aus den Jahren 2024 und 2025</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>Was die Forschung sagt</h2><p>Untersuchungen und Studien zu Podcasts gibt es vor allem im Sprachenlernbereich. Dort werden sie als motivationsfördernde und lernzeitflexible Werkzeuge beschrieben. Bisher gibt es allerdings nur wenige Studien im musikalischen Bereich. Ihr Übertrag auf die Instrumentalpädagogik bleibt also weitgehend eine Forschungslücke - insbesondere im Bereich vertiefender Expertengespräche.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was wir (trotzdem) mitnehmen können</h2><p>Gerade in der Musik hängt das Weiterkommen auf dem Instrument von mehr Faktoren ab, als nur unserer Zeit im Übe-Raum. Effiziente <strong>Übe-Techniken</strong>, das Formulieren und Verfolgen konkreter <strong>Ziele</strong> sowie unsere Fähigkeit unser <strong>eigenes Üben kritisch zu reflektieren</strong> sind gleichberechtigt. Gerade hier können uns externe Ressourcen wie Podcasts, Videos und natürlich Gespräche mit anderen Musiker*innen besonders unterstützen. </p><p><strong>“Wie übt eigentlich..?”</strong> möchte genau so eine Ressource sein. Als ich den Podcast angefangen habe, hatte ich immer das Gefühl, dass zwar alle Musiker*innen in meinem Umfeld üben, sich aber fast niemand darüber austauscht. Die Gründe dafür kann ich rückblickend heute nur mutmaßen, allerdings haben mir die zahlreichen Gespräche seitdem gezeigt, wie sehr man selbst von den Ideen, Methoden und Konzepte der Interview-Gäste profitiert. Ich hoffe, dass es dir ähnlich geht.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ein bisschen Werbung in eigener Sache</h2><p>Die Vorbereitung auf die vielen Gespräche mit anderen Musiker*innen, die Interviews und natürlich der Austausch mit Wissenschaftler*innen sind in meine <a href="https://shop.xn--wiebteigentlich-1vb.de/shop/uebeplan-vorlage/"><strong>Übeplan-Vorlage</strong></a> geflossen. Dort habe ich ein Gerüst für einen 4-Wochen-Übeplan erstellt, das du selbst immer wieder neu für dich nutzen kannst. Selbstverständlich mit Reflexions- und Monitormöglichkeiten. Du findest die Vorlage hier:</p><a href="https://shop.xn--wiebteigentlich-1vb.de/shop/uebeplan-vorlage/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c352239c-6858-401d-bee2-45157d2f0957/uploads/images/v64rv4mww3/Ubeplan-Vorlage-Header.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><a href="https://shop.xn--wiebteigentlich-1vb.de/shop/uebeplan-vorlage/">jetzt ansehen</a></p><p></p><p>Als Teil der <strong>Steady-Community</strong> gibt es die Vorlage sogar gratis in den Paketen “Backstage” und “Mitmachen”.</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>PPS: Und was hat Mozart damit jetzt zu tun?</h3><p>In Salzburg kommt man nicht an Mozart vorbei. Beim Spazieren durch die Altstadt kam mir die Frage in den Kopf: </p><blockquote><p>Wie hat Mozart eigentlich geübt?</p></blockquote><p>Ich melde mich, sobald ich dazu Neuigkeiten habe… ;)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c352239c-6858-401d-bee2-45157d2f0957/uploads/images/nfgqf4qbyn/L1012626.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:02:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Oster Spezial]]></title>
      <description><![CDATA[Ich wünsche dir erholsame Feiertage! Warum es heute keinen neuen Tipp gibt und was ich stattdessen für dich vorbereitet habe...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Oster-Spezial</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit 🐣</p><p><em>Lesezeit: 7 Minuten</em></p><h2>Tipps, die immer gelten</h2><p>heute ist Karfreitag – ein Tag zum Innehalten und Verschnaufen. Ausnahmsweise gibt es heute keinen neuen Übe-Tipp im gewohnten Format. Warum das so ist und was sich hinter den Kulissen gerade tut, erzähle ich dir nächste Woche ausführlich.</p><p>Doch keine Sorge: Damit deine Übezeit über die Feiertage nicht zu kurz kommt, habe ich tief im Archiv gegraben. Passend zum Osterfest öffne ich für dich zwei meiner absoluten Lieblingsartikel, die normalerweise exklusiv für Mitglieder sind.</p><p><strong>Meine Empfehlungen für deine Ostertage:</strong></p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/f6eea6d7-ef7e-47f2-bdac-70e215bb2f59"><strong>Warum du nicht schneller spielen kannst</strong></a> - sind wir ehrlich, das ist doch das, was wir wirklich üben wollen</p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/f55c4d46-2daa-4733-9d7d-816342413c38"><strong>Technik mit Musik üben</strong></a> - hier zeige ich dir, wie du an konkreten Musikstücken technische Fertigkeiten verbessern kannst</p></li></ul><p>Ich wünsche dir und deinen Liebsten schöne und erholsame Ostertage!</p><p>Wenn du Teil der “Wie übt eigentlich..?” Community werden und dein Üben nachhaltig verbessern möchtest, dann freue ich mich, dich im <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about#js-publication_plans"><strong>Backstage</strong></a> oder <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about#js-publication_plans"><strong>Mitmach-Bereich</strong></a> zu begrüßen. Alle Informationen dazu findest du hier:</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Werde Teil der community</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Neue Folge am Montag</h2><p>Und keine Angst, die Osterpause gilt nur heute. Am Montag erscheint bereits die nächste Folge mit Marvin Frey! Ich freue mich, wenn wir uns dort wieder hören!</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia4.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExM2p5bjZ0Z3JqMDdmaGw4b3hxdWZlZW4wd2N4Nzc1M2plb3N0d3AyZCZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2FYFHXHsNS5U8eQlW5vh%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=452be67ba11e2c46769a5c2613e055d2" alt=""/>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Interleaved Practice Übe-Ideen]]></title>
      <description><![CDATA[Interleaved oder Blocked Practice? Aktuelle Studien deuten daraufhin, dass Ersteres erfolgsversprechender ist. Hier zeige ich die passende Übe-Ideen dazu.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Das Wiederholungs-Problem</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #12/50</p><p><em>Lesezeit: 7 Minuten</em></p><h2>Wiederholen bis es klappt…</h2><blockquote><p>Was ist eigentlich das Problem mit “einfach wiederholen”?</p></blockquote><p><em>Wiederholen bis es klappt</em> - so oder so ähnlich lautet wahrscheinlich das bekannteste Übe-Mantra. Und ja, genauso habe ich auch lange Zeit geübt. Klingt schließlich logisch, oder?</p><h3>Das Problem dahinter</h3><p>Das Üben in langen, homogenen Blöcken – in der Wissenschaft spricht man von <strong><em>Blocked Practice</em></strong> – fühlt sich gut an. Ernsthaft. Du spielst eine Tonleiter zwanzigmal. Beim zwanzigsten Mal läuft sie flüssig. Das Gehirn meldet: <em>Erledigt.</em></p><p>Das Gegenteil davon heißt <strong><em>Interleaving</em></strong> – auf Deutsch etwa: verschachteltes oder gemischtes Üben. Statt alles von einer Kategorie zu üben, bevor du zur nächsten gehst (AAABBBCCC), mischst du die Inhalte durch (ABCACBCAB). Unbequemer. Langsamer. Aber langfristig erheblich wirksamer.</p><blockquote><p><em>„Interleaving facilitates the differentiation and classification of novel exemplars – as opposed to blocking, which promotes the detection of similarities within a category.&quot;</em>— Wong, Low, Kang &amp; Lim (2020), Journal of Research in Music Education</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Ein Experiment mit Klarinettist*innen– und was es für alle bedeutet</h2><p>Die <a href="https://doi.org/10.1177/0022429420908312"><strong>Studie aus dem Jahr 2020</strong></a>, über die ich gestolpert bin, ist eigentlich die bislang direkteste Untersuchung dieser Frage im musikalischen Bereich. 71 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit bis zu vier Jahren Musikerfahrung hörten Klavierwerke von zwölf verschiedenen Komponisten – sechs davon im Block, sechs in gemischter Reihenfolge. Danach sollten sie neue Werke der gleichen Komponisten zuordnen.</p><p><strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">89 % </mark></strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">der Teilnehmenden glaubten, Blocked Practice sei </mark><em><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">gleich gut oder besser</mark></em><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit"> als Interleaving – obwohl </mark><strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">65 %</mark></strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit"> von ihnen objektiv mehr durch das verschachtelte Lernen profitiert hatten. Diese Lücke zwischen Gefühl und Realität ist der vielleicht wichtigste Befund der ganzen Studie.</mark></p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/a7c49c92-09b6-4bb6-b024-fb9711f93575">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dein Gehirn übt weiter, während du schläfst]]></title>
      <description><![CDATA[Üben im Schlaf klingt wie ein Märchen - fast zu schön, um wahr zu sein. Also was ist dran? Hier zeige ich dir aktuelle Studien zu diesem Thema.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #11/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Die Nacht danach</h2><p>Ich erinnere mich noch gut an eine Übe-Session vor ein paar Jahren, die mich wirklich frustriert hat. Immer wieder dieselbe Stelle. Immer wieder derselbe Hänger. Nach einer Stunde hatte ich keine Energie mehr – und ehrlich gesagt auch keine Lust. Ich hab meine Trompete weggelegt, bin ins Bett gegangen und dachte: <em>Morgen nochmal von vorne.</em></p><p>Was dann passiert ist, kennst du sicher auch: Am nächsten Morgen klang die Stelle plötzlich besser. Nicht perfekt – aber irgendwie runder. Irgendwie <em>gesetzter</em>.</p><p>Ich hab das lange Zeit als glücklichen Zufall abgetan. Oder als eine Art Selbstbetrug: Vielleicht hatte ich mich nur an den Fehler gewöhnt. Vielleicht war die Erwartung am nächsten Tag einfach geringer.</p><p>Aber dann bin ich auf eine Formulierung gestoßen, die mich nicht mehr losgelassen hat.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was da wirklich passiert</h2><p>Der <strong>Neurowissenschaftler Matthew Walker </strong>schreibt in seinem Buch <a href="https://amzn.to/3NCnEo1"><em>Why We Sleep</em></a> sinngemäß:</p><blockquote><p>„Der Schlaf ist keine Pause vom Lernen – er ist sein heimlicher Höhepunkt.&quot;</p></blockquote><p>Genauer gesagt: Im Schlaf – besonders im sogenannten <strong>REM-Schlaf</strong>, der überwiegend in der zweiten Nachthälfte auftritt – reaktiviert das Gehirn die motorischen Sequenzen, die du tagsüber geübt hast. Es sortiert, verdichtet, stabilisiert. In den Neurowissenschaften geht man aktuell davon aus, dass in dieser Phase unnötige temporäre Verbindungen zwischen Neuronen durchtrennt werden, um Bewegungen effizienter zu gestalten.</p><p>Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein…</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Werkstatt, die du nie siehst</h2><p>Stell dir dein Gehirn als eine Werkstatt vor, die in zwei Schichten arbeitet.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/35de93dd-a246-4e26-8402-9bdd07994d18">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kinga Głyk Übe-Tipps]]></title>
      <description><![CDATA[Die Bassistin Kinga Głyk war neulich bei Rick Beato. Ich hab das Interview fasziniert verfolgt und versucht ihrer Übe-Strategie näher zu kommen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #10/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Freiheit kommt von <em>innen</em></h2><p><strong>Kinga Głyk</strong> ist 28 Jahre alt, kommt aus Polen, und wird bereits seit einiger Zeit als eine der aufregendsten Bassistinnen der Welt gefeiert. <strong>Rick Beato</strong>, Gitarrist und erfolgreicher YouTuber hat sie kürzlich für ein ausführliches Interview in sein Studio eingeladen.</p><p>Ich habe das Gespräch neulich entdeckt und fasziniert verfolgt, was Kinga über ihr Üben berichtet hat. Heute möchte ich dir drei konkrete Ideen aus diesem Interview zeigen, die du sofort in dein Üben integrieren kannst.</p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://youtu.be/RuezJ71x7Qs?si=fUEo_4n-E3Xij-VQ&amp;t=3014">https://youtu.be/RuezJ71x7Qs?si=fUEo_4n-E3Xij-VQ&amp;t=3014</a><blockquote><p><em>„I&#39;m not afraid to say that I learn — and to see myself making progress.&quot;</em><br/>Kinga Głyk</p></blockquote><p>Früher dachte ich, Üben sei ausschließlich das <em>Abarbeiten von Fehlern</em>. Doch dieser eine Satz aus dem Interview hat den Kern dessen getroffen, was ich in fast fünf Jahren <em>“Wie übt eigentlich..?”</em>-Gesprächen gelernt habe: Weg von einer starren Kontrolle und hin zum spielerischen Entdeckergeist.</p><p>Jedes Gespräch ist wie ein Blick in einen fremden Spiegel, in dem man plötzlich die eigenen blinden Flecken erkennt. Es ist der Mut, die eigene Entwicklung wie ein spannendes Experiment zu beobachten, dessen Ausgang man selbst noch nicht kennt.</p><blockquote><p><strong>Ich weiß es noch nicht. Und das ist okay.</strong></p></blockquote><p>Kinga erzählt, dass sie lange unter dem Druck stand, als „gut&quot; zu gelten – und deshalb Wissenslücken versteckte statt anging. Heute sieht sie das anders. Sie lernt Harmonielehre wieder von den Basics beginnend. Sie übt <em>Griffbrettgeographie</em> wie ein Anfänger. Sie benutzt ein Metronom anders als früher. <strong>Und genau das, sagt sie, macht sie besser.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Tipp #1 - Mindset</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/054f7279-f038-4e41-9d91-947ec3c49e99">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Übe-"Rule of Three"]]></title>
      <description><![CDATA[Aller guten Dinge sind drei - warum sollte es aus gerechnet beim Üben anders sein. Wie Üben in drei Schritten funktioniert, erfährst du hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Üben in drei Akten</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #9/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Aller guten Dinge sind drei</h2><p>Drei ist einfach eine magische Zahl:</p><ul><li><p>Der perfekte Eisbecher besteht aus <em>drei Kugeln</em>.</p></li><li><p>In Märchen hat man meistens genau <em>drei</em> <em>Wünsche</em> frei.</p></li><li><p>Diese Aufzählung besteht aus <em>drei Argumenten.</em></p></li></ul><p>Ich denke, der Punkte wurde klar?! Warum sollte es beim Üben anders sein…</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Übe-”Rule of Three”</h2><p><strong>Harald Jørgensen</strong> ist ein norwegischer Musikpädagoge und Bildungsforscher, der vor allem für seine Arbeit in der Hochschul-Ausbildung bekannt geworden ist. Er beschreibt, dass sich Üben in drei Phasen unterteilen lässt:</p><ul><li><p><strong>Planen</strong></p></li><li><p><strong>Umsetzen</strong></p></li><li><p><strong>Auswerten</strong></p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a65adf69-9d58-490b-892c-5c8b106cbbec/uploads/images/czjm7vxekf/Planen.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h3></h3><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/a65adf69-9d58-490b-892c-5c8b106cbbec">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben wie ein Darts-Spieler]]></title>
      <description><![CDATA[Lukas Thoeni erzählte im Podcast, dass er wie ein Darts-Spieler übt. Was er damit meinte verrate ich dir in dieser Übezeit-Ausgabe! ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Jetzt Unterstützen ❤️</a></p><hr/><p>Übezeit #8/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Magic Three</h2><p>In der aktuellen Podcast-Folge erzählte mir der Schweizer Trompeter <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/27dad5d5-e75e-4a22-84d3-f12818822b63"><strong>Lukas Thoeni</strong></a>, dass er hier und da einen besonderen Trick nutzt, um sich beim Üben zu motivieren:</p><blockquote><p>“Etwas, was ich sowohl beim Unterrichten als auch in meinem eigenen Üben integriert habe (wenn ich etwas Technisches übe), dass ich mich vom Mindset her ganz ähnlich aufstellen möchte, wie wenn ich Match-Darts spiele. Nur eben gegen mich.”</p><p>Lukas Thoeni</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>Maximale Konzentration üben</h2><p>Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber so ganz verstehe ich den aktuellen Hype um den Darts-Sport nicht. Trotzdem: Ein Match selbst spielen, braucht bei mir nicht viel Überzeugungsarbeit. Was dabei besonders auffällt: Im Moment der drei Würfe ist man ganz bei sich.</p><p>Man schließt die Augen, visualisiert das Ziel und stellt sich vor, wie der eigene Pfeil gleich das gewünschte Feld auf der Scheibe trifft. Einatmen. Volle Konzentration und dann gleitet der Pfeil förmlich aus der Hand. Bullseye. Noch zwei Pfeile.</p><p>Nach den drei Würfen: Pause. Man geht zur Scheibe, sammelt die Pfeile auf und reflektiert seinen Zug:</p><ul><li><p>Was muss ich bei den nächsten Wurf verändern?</p></li><li><p>Was war bereits gut?</p></li></ul><p>Diese Herangehensweise lässt sich hervorragend auch auf das Üben übertragen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>4×3 mit Pause</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/dead4fed-99b4-4c6f-b9d2-0b01ef2d08cf">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird Üben leicht, Lukas Thoeni?]]></title>
      <description><![CDATA[Lukas ist Jazz-Trompeter aus der Schweiz und ein Schüler von Bert Joris. Sein Leitstern beim Üben: Trompete spielen sollte möglichst leicht sein.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#47 Lukas Thoeni</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Die Leichtigkeit des <s>Seins</s>Übens</h2><p><strong>Lukas Thoeni</strong> und ich kennen uns noch aus unserer Zeit an der Jazzschule Bern - der <em>Hochschule der Künste</em> (HKB). Als ich dort studiert habe, hat Lukas bereits unseren Lehrer <strong>Bert Joris</strong> vertreten - wenn dieser einmal nicht konnte. Sein Spiel fand ich schon immer sehr faszinierend - umso mehr hat es mich gefreut, als er sofort zu einem Interview zugestimmt hat.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/27dad5d5-e75e-4a22-84d3-f12818822b63/uploads/images/gnb65n4lrf/L1012593_web.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><p>“Wenn ich Chaos zulasse, habe ich mehr Kontrolle über meinen Fokus.”<br/>Lukas Thoeni</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>⭐️ Die Leitstern-Idee</h2><p>Für mich einer der spannendsten Aspekte in unserem Gespräch:</p><p>Lukas räumt mit dem typischen „ich muss heute Finger-Zunge-Flexibility-Scales-Arpeggios-alles-üben” auf: Für ihn ist das irgendwann wie ein überfülltes Buffet – du nimmst von allem einen Löffel, aber richtig satt wird’s nie. Stattdessen: <strong>ein Ziel, viele Inhalte – aber alles unter derselben Überschrift: Es muss leicht sein - sein Leitstern.</strong></p><h3><strong>Zulassen statt permanent bewerten</strong></h3><p>Er beschreibt einen Aha-Moment (bei einer <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1tlCnphbWACz7dRalvIHN1?si=11b2b292e24f48c4">Liveaufnahme</a> mit Fieber), wo der innere Kritiker schlicht keine Energie mehr bekam – und plötzlich wurde sein Spiel freier. Dieses „Zulassen“ ist für ihn nicht gleichbedeutend „Gleichgültigkeit“, sondern <strong>befreiende Präzision</strong>: weniger Selbst-Judgement → mehr Musikalität. </p><h2>🎯 Üben wir ein Darts-Spieler</h2><p><strong>Drei Pfeile = drei hochfokussierte Versuche, kurze Pause, nächste Runde.</strong></p><p>Damit kommen automatisch Pausen und Reflexionsgelegenheiten in dein Üben. Hier im Newsletter <em>Übezeit</em> habe ich dazu bereits über die dazugehörige Studie gesprochen, die auch Lukas auf diese Idee gebracht hat.</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/c84c7cd1-bca9-440f-be4b-09b5e3b0f589">Die 10-Sekunden Regel</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Aus meiner Vorbereitung</h2><p>Lukas war bereits zwei Mal Gast in der SRF- Sendung <strong>Jazz Collection</strong> von <strong>Jodok Hess</strong>. Darin ging es, wie könnte es anders sein, natürlich ebenfalls um Trompeter. Die älteren Folgen der Jazz Collection können auch hier in Deutschland angehört werden:</p><ul><li><p><a href="https://www.srf.ch/audio/jazz-collection/till-broenner-mit-lukas-thoeni?id=80506977-4875-4cba-803c-fa8282cbe14b">Lukas Thoeni spricht mit Jodok Hess über Till Brönnner</a></p></li><li><p><a href="https://www.srf.ch/audio/jazz-collection/miles-davis-mit-lukas-thoeni?id=da7dcbba-6cd8-4af9-b20b-60656eff1727">Lukas Thoeni spricht mit Jodok Hess über Miles Davis</a></p></li></ul><p>Als Jazz Musiker*in lohnt sich aber ausdrücklich auch ein Blick auf die gesamte Reihe. In der aktuellsten Folge geht es um die Jazz-Sängerin <strong>Gretchen Parlato</strong>.</p><p><a href="https://www.srf.ch/audio/jazz-collection">Zur SRF Jazz-Collection</a></p><p>Auf Instagram gibt Jodok Hess einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Sendung und informiert natürlich regelmäßig über neue Folgen.</p><p><a href="https://www.instagram.com/jodokhess/">Instagram - Jodok Hess</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/27dad5d5-e75e-4a22-84d3-f12818822b63/uploads/images/mrmqzsrylu/L1012609_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ohne Bern-Spam geht es nicht... ;-)</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen von Lukas Thoeni findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist. Plus: Das was mein Gast gerade hört und ihn musikalisch geprägt hat.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/wie-wird-trompete-ueben-leicht-lukas-thoeni/">Interview lesen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Bonus</h2><p>Lukas zitiert im Gespräch zwei Studien. Freundlicherweise hat er mir die Quellen dazu jeweils geteilt:</p><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6482074/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6482074/</a><a href="https://ai.hubermanlab.com/s/zzpIB04m">https://ai.hubermanlab.com/s/zzpIB04m</a><p></p><ul><li></li></ul>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:20:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Startschwierigkeiten überwinden]]></title>
      <description><![CDATA[Anfangen ist das Schwerste. Wie kann uns das Konzept "Body Doubling" dabei helfen, leichter ins Üben zu kommen?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Startschwierigkeiten besiegen</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #7/50</p><p><em>Lesezeit: 6 Minuten</em></p><h2>Damit Anfangen leichter wird</h2><blockquote><p>“The resistance is real.”</p></blockquote><p>In einer meiner liebsten Musik-Vlog Folgen erzählt Saxofonist Bob Reynolds darüber, wie schwer es im fällt, mit dem Üben überhaupt anzufangen. Als ich das Video zum ersten Mal gesehen hab, war es, als fiele mir eine LKW-Ladung mit Schuldgefühlen von den Schultern. Schließlich dachte ich bis dahin, ich sei eine Ausnahme.</p><a href="https://youtu.be/R09_ZlBFBGI?si=kXXytzqhm3q0apjK&amp;t=270">https://youtu.be/R09_ZlBFBGI?si=kXXytzqhm3q0apjK&amp;t=270</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Was ich daraus gelernt habe</h2><p>Nun ist die Tatsache, dass es anderen genauso geht, weder ein Rezept noch eine Garantie, dass es in Zukunft leichter wird. Aber es hat mir zumindest geholfen besser mit Unsicherheit und Selbstzweifeln umzugehen. Denn: Was schwerfällt ist <em>Anfangen</em> - einmal am Instrument, empfinden die meisten von uns Freunde am Spielen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd6aa274-d32a-4bb1-bfd3-638558e189ed/uploads/images/zyfxprpotr/Expectation_vs_Reality_.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Eine Studie</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/cd6aa274-d32a-4bb1-bfd3-638558e189ed">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 10:26:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gastbeitrag: Langsam Üben aus Sicht eines Paukers]]></title>
      <description><![CDATA[Arend Weitzel ist 1. Solopauker der Bochumer Symphoniker. In dieser besonderen Übezeit-Ausgabe vermittelt er alternative Techniken zum Langsamen Üben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Mythos Langsames Üben</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #6/50</p><p><em>Lesezeit: 6 Minuten</em></p><h2>Anmerkungen zum Langsamen Üben</h2><h2>Aus der Perspektive eines Paukers</h2><p><strong>von Arend Weitzel</strong></p><p>Das <strong>Langsame Üben</strong> ist der Klassiker unter den Hilfsmitteln, die dazu dienen sollen, uns das Erlernen und Üben schwieriger oder herausfordernder Passagen leichter zu machen. Aber was genau passiert denn, wenn wir das Tempo reduzieren? Und ist diese Methode alternativlos?</p><hr aria-hidden="true"/><blockquote><p>Wenn wir beim Spielen das Tempo reduzieren, wirkt sich dies unmittelbar auf unsere Bewegungen aus.</p></blockquote><p>Denn Musizieren ist ohne Bewegung undenkbar. Ob kleine, große, schnelle, langsame Bewegungen, ob Bewegungen der oberen oder unteren Extremitäten, oder Bewegungen die im Innernen unseres Körpers stattfinden (z.B. die Atmung): <strong>Bewegungen der unterschiedlichsten Art sind immer wesentlicher Bestandteil des Musikmachens.</strong></p><p>Ein besonders interessanter Aspekt beim Thema Bewegung ist der <strong>Faktor Zeit</strong>. Musikalisch ausgedrückt: der <strong>Rhythmus</strong> bzw. das Timing unserer Bewegung und folgerichtig unseres Musizierens.</p><hr/><p>Arend Weitzel</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/cglfatbp3f/Arend_Weitzel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Arend Weitzel</strong> ist seit 1995 1. Solopauker der Bochumer Symphoniker. Er studierte in Stuttgart, Hannover und Berlin und musizierte als Pauker und Schlagzeuger bereits mit Orchestern wie dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, den Bamberger Symphonikern und vielen anderen.</p><p>Neben seiner täglichen Arbeit als Pauker beschäftigt er sich seit seinem Studium intensiv mit der Entwicklung methodischer Literatur für sein Instrument, die ihn international bekannt gemacht hat und vielerorts als Standardliteratur gilt.<br/>Bei der Entstehung seiner zahlreichen Veröffentlichungen macht er sich nicht nur seine Expertise als Orchestermusiker zunutze. Auch seine über viele Jahre gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse als semiprofessioneller Tangolehrer, die Beschäftigung mit Aikido, Dispokinesis, Alexander-Technik, der Franklin-Methode sowie das Musizieren als Hobby-Hornist fließen direkt oder indirekt in seine pädagogische Arbeit ein. Arend Weitzels besonderes Verständnis für Bewegungsabläufe prägt daher seine Unterrichtskonzepte, die ihn zu einem gefragten Lehrer im In- und Ausland werden ließen.</p><p><a href="http://www.solopauke.de/">Zu Arends Webseite</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Vom Uhrpendel zum Gehen: Die Magie des natürlichen Flusses</h3><p>Grundsätzlich kann gesagt werden, dass für rhythmische Gleichmäßigkeit und Präzision jene Bewegungsabläufe besonders gut geeignet sind, die sich möglichst gleich- und regelmäßig wiederholen.</p><p>Typisches Beispiel ist in diesem Zusammenhang das <strong>Uhrpendel</strong>: So ein Uhrpendel ist vollkommen unmusikalisch und hat auch keine Ahnung von Rhythmus oder Timing. Aufgrund seiner Bauweise kann es genau eine Sache wirklich gut: von einer Seite zur anderen schwingen. Und weil dieses Hin- und Herschwingen so wunderbar gleichmäßig geschieht, kann das Uhrpendel ein grandios regelmäßiges Uhrticken erzeugen.</p><p>Aber noch ein anderes Beispiel ist uns eigentlich buchstäblich geläufig: das <strong>menschliche Gehen</strong>.<br/>Im Normalfall genügt die Intention von A nach B gelangen zu wollen, um unsere Beine dazu zu bringen in beeindruckend rhythmischem Gleichmaß die Schritte zu setzen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass wir nicht zwischendurch bemerken, dass wir uns beeilen müssen den Bus noch zu kriegen, o.ä...</p><p>Die Gleichmäßigkeit bezieht sich hier sowohl auf die Schrittgröße als auch auf die Geschwindigkeit. Und noch etwas ist normalerweise gut zu beobachten: die Bewegungen erfolgen grundsätzlich rund und fließend. Ein Grund dafür ist sicherlich die damit verbundene Effizienz unserer Bewegungen und der damit einhergehende ökonomische Umgang mit unserer Energie.</p><p>Und als wäre all das noch nicht genug, sind wir sogar dazu in der Lage, rhythmisch gleichmäßig zu gehen und gleichzeitig an etwas völlig anderes zu denken oder uns sogar nebenbei zu unterhalten.<br/>Es ist vermutlich unserer evolutionären Vergangenheit geschuldet, dass wir diese tolle rhythmische Gleichmäßigkeit als ehemalige Vierbeiner nicht nur mit den Beinen bewerkstelligen können, sondern selbstverständlich auch mit unseren Händen und Armen.</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><hr/><p>Mehr zum Thema</p><h4>Weitere Artikel zum Thema:</h4><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/f6eea6d7-ef7e-47f2-bdac-70e215bb2f59">Warum du nicht schneller spielen kannst</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/93e97d93-59cc-416d-bb05-9d9fb5edf2c2">Das Prinzip der Langsamkeit</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/5e2311f8-ecb7-4ff5-bc9f-a777e4cbac81">Wenig. Langsam. Oft.</a></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Präzision durch Fluss statt Stop-and-Go</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/dazagxxtj7/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_17.09.30.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ich diese Schlagfolge auf einer Pauke spiele, kann ich dies (genau wie beim oben beschriebenen Gehen) mit etwas Übung ohne weiteres tun, ohne über die Gleichmäßigkeit des Rhythmus&#39; oder des Tempos bewusst nachdenken zu müssen. Einmal in Bewegung gesetzt, <strong><em>spüre </em></strong>ich die gleichmäßig auf- und abfließenden Bewegungen meiner Hände, die gewissermaßen als &#39;Abfallprodukt&#39; gleichmäßige Achtelnoten erzeugen.</p><p><strong>Voraussetzung ist allerdings die gleichmäßig, kontinuierlich fließende Qualität meiner Bewegungen!</strong></p><blockquote><p>Im Gegensatz zu einem ständigen Stop-and-Go in den Abläufen, oder Bewegungen, die immer wieder neu beschleunigt und dementsprechend auch wieder abgebremst werden müssen, sind die ruhig fließenden Bewegungen nicht nur organischer und angenehmer, sondern insbesondere auch auf das timing bezogen bei weitem besser berechenbar.</p></blockquote><p>Da wir aber natürlich nicht nur solche endlos gleichmäßigen Tonfolgen wie im Beispiel oben spielen dürfen (oder müssen), besteht die Kunst nun darin, unsere Bewegungsabläufe so zu organisieren, zu strukturieren und zu variieren, dass immer ein Maximum an konstantem Bewegungsfluss erhalten bleibt. Wie dies im einzelnen beispielsweise auf der Pauke gelingen kann, würde an dieser Stelle zu weit führen.</p><p>Nur so viel: Je nachdem wie schnell ich beispielsweise die oben abgedruckte Achtelfolge auf der Pauke spielen möchte, werde ich bei großen Tempounterschieden notwendigerweise koordinative Anpassungen in meinen Bewegungsabläufen machen müssen, wenn ich in allen Tempobereichen bei gleichbleibender Dynamik den selben Klang und die selbe Artikulation haben möchte. Ich unterscheide hierbei drei Bewegungsmodi:</p><hr/><p>Zum Verständnis</p><p><em>Die Bewegungssequenz eines einzelnen Anschlags auf der Pauke besteht aus 4 Phasen:</em></p><p><em>1. die Ausholbewegung - beginnend am Fell (aufwärts),<br/>2. die eigentliche Schlagbewegung (abwärts),<br/>3. die aktive Bewegung nach dem Anschlag aus dem Fell heraus (aufwärts),<br/>4. die Rückkehr des Schlägels zum Ausgangspunkt am Fell (abwärts). -</em></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die drei Modi: Wie die Paukenschlägel das Laufen lernten</h2><p>1. <strong>Abgesetzte /voneinander getrennte Einzelschläge</strong>.<br/>Bei zeitlich ausreichend großen Abständen zwischen zwei Schlägen ist hierbei die Sequenz einer einzelnen Schlagbewegung vollständig abgeschlossen, bevor zu einem neuen Schlag ausgeholt wird.</p><p>2. <strong>Das Spiel mit Zwischenschwung</strong>.<br/>Hierbei kehrt der Schlägel nach einem Anschlag wieder zur Ausgansposition zum Fell zurück, hat aber nun keine Zeit mehr zum Stillstand zu kommen und startet daher direkt wieder in eine neue Ausholbewegung. Der Bewegungsfluss bleibt dadurch erhalten.</p><p>3. <strong>Spiel mit durchlaufender Bewegung</strong>.<br/>Dieser Modus findet Anwendung, wenn die Schlagfrequenz schon so hoch ist, dass keine Zeit mehr für den Schlägel bleibt kurz zum Fell zurückzukehren (wie zuvor beim Spiel mit Zwischenschwung). Die Phase 3 (siehe oben) ist nun gleichzeitig schon eine neue Ausholbewegung.<br/>Die Achtelfolge im obigen Beispiel wird in dem dort vorgegebenen Tempo (Viertel = 130) im durchlaufenden Bewegungsmodus gespielt.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Schritt, Trab, Galopp: Die Gangarten der Schlagtechnik</h2><h3>Oder: Warum ein Pferd nicht langsam galoppieren kann</h3><p>Ich vergleiche diese 3 Bewegungsmodi übrigens gerne mit den <strong>3 Gangarten des Pferdes (Schritt - Trab - Galopp)</strong>. In beiden Zusammenhängen finden abgestufte Anpassungen der Bewegungs- bzw. Koordinationsabläufe an die Erfordernisse unterschiedlicher Schritt- bzw. Schlagfrequenzen statt.</p><p>Mit der Ausführlichkeit meiner Beschreibungen der 3 Modi möchte ich verdeutlichen, dass jede Bewegungsform / jeder Modus seine ganz eigenen Qualitäten und Anwendungsbereiche hat und eben auch seine speziellen technischen Besonderheiten und Herausforderungen mit sich bringt. Um noch einmal den Vergleich zu den Gangarten des Pferdes zu bemühen: <strong>Ein Pferd kann eben nicht langsam galoppieren!</strong> Genauso wenig wie ein Hürdenläufer langsam über eine Hürde springen kann. Und ebensowenig ist es umgekehrt kaum sinnvoll, schnell schleichen zu wollen.</p><p>Es ist nicht zwingend notwendig, sich dieser drei Modi bewusst zu sein um gut Pauke spielen zu können. Aber es hilft natürlich schon sehr. Wichtig ist jedoch in jedem Fall die Koordination und das Bewegungsgefühl so zu schulen, dass der sichere Umgang mit diesen Modi zumindest instinktiv gewährleistet ist.</p><p>Um genau dies üb-bar zu machen, habe ich 2025 ein <a href="https://www.stretta-music.de/weitzel-pauke-ueben-nr-1713752.html?afl=c4ec0bd3df06caaeac72f2d973b30bae">Übungsheft für Pauke veröffentlicht</a>, in dem u.a. diese 3 Modi bzw. Bewegungsformen behandelt werden. Um die Übenden ohne wortreiche Erklärungen gewissermaßen dazu zu <em>verführen</em> im von mir jeweils angedachten Modus zu spielen, habe ich jeder Übung ein genaues Tempo gegeben, welches <strong>ungewöhnlicherweise explizit NICHT unterschritten werden soll</strong>. Damit soll sichergestellt werden, dass die jeweilige Übung nicht versehentlich mit nicht vorgesehenen Bewegungsabläufen geübt wird. Um gegebenenfalls das Erarbeiten einer neuen Übung zu vereinfachen, biete ich alternative Übestrategien an, um sich auf diese Weise jede Übung zueigen machen zu können.</p><p>Exemplarisch möchte ich dies an einer Übung aus dem besagten Heft (<a href="https://www.stretta-music.de/weitzel-pauke-ueben-nr-1713752.html?afl=c4ec0bd3df06caaeac72f2d973b30bae"><strong>Pauke üben</strong></a>) erläutern.</p><p>Dies wäre die Original-Übung:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/gn3tc7f3a6/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_17.19.49.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Strategien für mehr Sicherheit</h2><p>Nun kann im ersten Schritt die ganze Übung auf nur <strong>einer Pauke </strong>geübt werden:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/zhfhdlfsr4/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_17.26.26.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Sollte das noch nicht ausreichen:</p><p>Im nächsten Schritt wird die Übung (auf nur einer Pauke gespielt) in <strong>einzelne Takte </strong>zerlegt:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/r7vanmk3jw/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_17.26.31.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Alternativ dazu kann die Übung mit jeweils <strong>nur einer Hand </strong>gespielt werden:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/mgvrhoalq6/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_17.26.37.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn auch das noch nicht gelingt:<br/>Es werden nur jeweils <strong>halbe Takte </strong>auf nur einer Pauke geübt (einhändig oder beidhändig).</p><p>Wenn das dann funktioniert (immer im vorgegebenen Tempo!), wird in umgekehrter Reihenfolge wieder schrittweise zur notierten Übung im Originalzustand zurückgekehrt.<br/></p><p>Zum Beispiel folgendermaßen:</p><ul><li><p>Die <strong>vollständigen einzelnen Takte </strong>werden auf nur einer Pauke gespielt (zunächst einhändig und dann beidhändig)</p></li><li><p>Die vollständigen einzelnen Takte werden wie notiert gegebenenfalls auf <strong>mehr als nur einer Pauke </strong>gespielt.</p></li><li><p>Es werden nur je <strong>zwei aufeinanderfolgende Takte </strong>geübt; also z.B. Takt 1 &amp; 2, dann Takt 2 &amp; 3, dann Takt 3 &amp; 4 etc.</p></li><li><p>Die ganze Übung wird <strong>wie notiert </strong>gespielt.</p></li></ul><p>Durch diese Methode wird das vermeintliche Allheilmittel <strong>Langsames Üben</strong> umschifft, weil es bei diesen Übungen den Sinn und Zweck des Übungskonzepts völlig aushebeln würde. Gleichwohl ist diese Methode natürlich nicht 1:1 auf andere Instrumente übertragbar. Aber jedes Instrument hat seine ganz eigenen Möglichkeiten, um beim Üben methodisch klug vorgehen zu können. Es lohnt sich also in jedem Fall, kreativ nach entsprechenden Wegen zu suchen und diese passend für das eigene Instrument zu entwickeln!</p><h2>Resümee: Hören und Fühlen</h2><p>Ich denke, dass das <strong>Langsame Üben</strong> in bestimmten Situationen ein wirklich sehr gutes Übungs-Hilfsmittel sein kann. Aber es ist eben bei weitem nicht das einzige. Und mir ist wichtig, dass man sich darüber im Klaren ist, dass sich die Bewegungsabläufe durch eine Temporeduzierung deutlich ändern können. Das ist zunächst einmal weder gut noch schlecht. Es ist einfach eine Tatsache. Und es kann ja auch durchaus Teil einer sinnvollen Übe-Variante sein, die Bewegungsabläufe durch eine größere Tempoänderung absichtlich abzuwandeln. Im Übrigen hat die Veränderung einer einzelnen &#39;Stellschraube&#39; in jedem Fall Auswirkungen auf das gesamte System. Das gilt für das Tempo genauso wie für die Dynamik, die Artikulation, etc..</p><p><strong>Das Resümee könnte also folgendermaßen lauten:</strong></p><blockquote><p>Sei experimentierfreudig und aufmerksam!</p></blockquote><p>Hör dir zu und fühle sorgfältig in dich hinein! Zuhören und Hinfühlen sind unsere wichtigsten Korrektive. Verbanne Spiegel aus dem Übezimmer! Sie verleiten nur dazu, das Hören und Fühlen zu vernachlässigen. Was gut klingt und sich gut anfühlt wird auch gut aussehen! Habe Freude an der Musik!</p><hr/><p>Zum Schluss</p><h2>Pauke Üben von Arend Weitzel</h2><a href="https://www.stretta-music.de/weitzel-pauke-ueben-nr-1713752.html?afl=c4ec0bd3df06caaeac72f2d973b30bae"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/uploads/images/6auj66arwg/PaukeUbenCover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p>Diese neue, grundlegend überarbeitete Version des Etüdenbandes <em>Pauke üben</em> bietet einen Übungs-Parcours für die Themen <strong><em>Elementare Rhythmen</em></strong> sowie <strong><em>Spiel auf 2 und 4 Pauken</em></strong>. Die Übungen sind progressiv aufgebaut und gehen in sehr kleinen Schritten systematisch voran. Der Autor gibt Tipps für den besten Umgang mit den Etüden. Sie eignen sich sowohl für den Unterricht mit Anfänger:innen als auch für Fortgeschrittene, die Lust haben auf eine gründliche Revision ihrer Technik.</p><p><a href="https://www.stretta-music.de/weitzel-pauke-ueben-nr-1713752.html?afl=c4ec0bd3df06caaeac72f2d973b30bae">Buch ansehen</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/2216732d-f991-4323-8c25-a6fa77fee1f4/teaser_image/1770973276?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kreisübungen]]></title>
      <description><![CDATA[Kreisübungen können uns nicht nur in den Flow bringen, sondern auch dabei helfen technische Hürden zu meistern. Hier zeige ich dir, wie du diese Übungen entwirfst.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #5/50</p><p><em>Lesezeit: 3 Minuten</em></p><h2>Spiel den selben Song nochmal!</h2><p>Wer kennt sie nicht, die ikonische Szene aus dem <strong>Star Wars</strong> Film “<em>Eine neue Hoffnung</em>”? In der staubigen Mos Eisley Cantina auf dem Planeten Tatooine spielt eine Band aus außerirdischen Musikern (die <em>Figrin D’an and the Modal Nodes</em>) einen unverschämt eingängigen, fast hypnotischen Jingle. Das Besondere: Die Band scheint in einer Endlosschleife gefangen. Als die Menge johlt: <em>„Spiel den selben Song nochmal!“</em>, setzen sie ohne Zögern erneut an.</p><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fmedia1.giphy.com%2Fmedia%2Fv1.Y2lkPTc5MGI3NjExMmRrN3JpZzA0ZjVnY3VlZTZvMWEzZWN3YjlseDlsd2g5OHhwenBybyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw%2F3o84sK5cgfjdkPCEla%2Fgiphy.gif?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=fb50391a9bb598944d119195f952c923" alt=""/><p>Dieses <strong>„Im-Kreis-Spielen“</strong> hat in der Popkultur Kultstatus – in unserem Übealltag ist es jedoch ein mächtiges Werkzeug, um technische Hürden mit Leichtigkeit zu nehmen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Eine Kreisübung gestalten</h2><h3>Was sind Kreisübungen?</h3><p>Kreisübungen widmen sich einer ganz konkreten, technischen Herausforderung – sei es ein Lagenwechsel bei Streichinstrumenten, eine schwierige Akkordfolge am Klavier oder bestimmten Tonverbindungen. Wir „kreisen“ dabei buchstäblich um das Problem herum. Damit dies gelingt, nutzen wir kurze Einheiten von vier, sechs oder (maximal) acht Takten, die ständige Wiederholungen erlauben. Man könnte auch sagen: Wir kreieren einen <strong>Loop</strong>.</p><p>Der Clou dabei: Diese Wiederholungen fokussieren uns nicht nur sehr genau auf ein bestimmtes Gebiet, sondern sperrt auch kurzzeitig den “Inneren Kritiker” aus. Zwei wichtige Vorraussetzungen, um beim <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/c65bb293-a861-4450-ba97-7110bbe189cd"><strong>Üben in den Flow</strong></a> zu kommen.</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/c65bb293-a861-4450-ba97-7110bbe189cd">Üben im Flow - so gehts</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Den “Inneren Kritiker” in die Pause schicken</h3><p>Wir kennen das Problem: Konzentrieren wir uns stark, werden wir oft körperlich fest. Werden wir locker, verlieren wir den Fokus. Kreisübungen bringen beide Haltungen zusammen und trainieren eine “<strong>Sorglosigkeit</strong>”, wie Andreas Burzik es treffend nennt.</p><p>In der aktuellen MusicLab Folge berichtet Marvin Frey ähnliches. Sobald er sich “<em>beobachtet</em>” fühlt beim Üben, setzt sein Flow-Erleben aus. Die ganze Folge hörst du wie immer beim Podcatcher deiner Wahl.</p><p><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/wie-%C3%BCbt-eigentlich-musiker-innen-sprechen-%C3%BCbers-%C3%BCben/id1563292378?i=1000747650294">🎧 MusicLab Üben im Flow</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>So erfindest du deine eigene Kreisübung</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/a000e498-813f-4555-b724-80dc8a791512">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/a000e498-813f-4555-b724-80dc8a791512/teaser_image/1770367543?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;crop=faces&amp;fm=jpg" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben im Flow (inkl. PDF)]]></title>
      <description><![CDATA[Heute zeige ich dir 7 Tipps zum Üben im Flow und wie diesen Zustand messen kannst. Alle Tipps kannst du dir als PDF kostenlos herunterladen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Übe ich im Flow?</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #4/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Alles Flow oder was?</h2><p>Üben im Flow ist unser großes Ziel. Völlig zeitversunken, beschäftigen wir uns motiviert und konzentriert mit den Übungen am Instrument. Streift der Blick dann doch irgendwann zufällig die Uhr, stellen wir fest: “Wow, das kam mir gerade gar nicht so lange vor.” Wenn es doch nur immer so wäre…</p><p>Üben im Flow kann beides sein: Ziel und Hindernis zugleich. Ersteres ist offensichtlich. Zum Hindernis wird es, wenn die Enttäuschung es wieder nicht in den Flow geschafft zu haben, unsere gesamte Übe-Erfahrung überschattet. Darum möchte ich dir heute zeigen, wie du beim Üben in den Flow kommen kannst, und wie du deinen Zustand anschließend bewerten kannst.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Wie kommen wir in den Flow beim Üben?</h2><p>Den Begriff <strong><em>Flow</em></strong> prägte <strong>Mihály Csíkszentmihályi</strong> bereits in den 1970er Jahren in seinem Buch <a href="https://amzn.to/4c70Gz8">“Flow: The Psychology of Optimal Experience“</a>.</p><p>Um in besagten paradiesischen Zustand von „<em>optimal experience</em>“, wie ihn Csikszentmihalyi oftmals umschreibt zu gelangen, bedarf es <strong>sieben Komponenten</strong>. Wobei die ersten drei als notwendige Voraussetzung gelten, um diesen Zustand zu erleben. Die übrigen vier sind lediglich fakultativ und beschreiben die subjektiven Empfindungen während des Flows.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>7 Steps to Übe-Flow</h3><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/c65bb293-a861-4450-ba97-7110bbe189cd">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 10:19:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vom Ende der Ziellosigkeit]]></title>
      <description><![CDATA[Wie kann uns eine Idee aus der Software-Entwicklung beim Üben unterstützen? Heute möchte ich dir das Konzept "Daily-Scrum" vorstellen und dir zeigen, wie du es einsetzt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Daily vs. Weekly</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #3/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Vom Ende der Ziellosigkeit</h2><p>Ein großes Problem beim Üben ist oft die Ziellosigkeit und das Planen größerer Bögen - vor allem dann, wenn mal kein Konzert unmittelbar bevorsteht. Man setzt sich hin, spielt ein bisschen hier, ein bisschen da, und am Ende des Tages fragt man sich: <em>„Was habe ich eigentlich geschafft?“</em></p><p>In der Software-Entwicklung gibt es dafür ein mächtiges Tool: das <strong>Daily Scrum</strong>.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Was ist das „Daily“?</h2><p>Ursprünglich ist das Daily ein kurzes, knackiges Meeting in Software-Teams. Es dauert exakt <strong>15 Minuten</strong> (<em>Timebox</em> - <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/e079223d-67e2-4c00-8943-b53271efe0f7"><strong>hier</strong></a> erfährst du mehr über dieses Konzept) und basiert auf drei simplen Fragen:</p><ol><li><p><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Was habe ich gestern geschafft?</mark></p></li><li><p><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Was plane ich für heute?</mark></p></li><li><p><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Welche Hindernisse stehen mir im Weg?</mark></p></li></ol><p>Das <strong>Daily</strong> funktioniert wie ein “Check-In” mit dir selbst oder deinem Übe-Team. Es hilft dir, deinen “Fahrplan” für den restlichen Tag festzulegen.</p><p>Da wir als Musiker meistens „Einzelkämpfer“ im Übezimmer sind, hat meine Gästin <strong>Regina Brandhuber</strong> dieses Konzept für uns adaptiert. Ob als täglicher Check-in mit sich selbst oder als <strong>Weekly</strong> (die etwas entspanntere Wochen-Variante) – die Struktur bleibt der Schlüssel zum Erfolg.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>3 konkrete Ideen zur Umsetzung</h2><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/86690474-e2e2-41cc-811d-1407e9725909">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 10:20:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie übe ich agil, Regina Brandhuber?]]></title>
      <description><![CDATA[Regina forscht zum agilen Üben - also dem Übertrag aus agilen Methoden der Software- & Arbeitswelt hinein in unser musikalisches Üben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist Montag. Zeit für eine neue Folge deines Lieblings-Podcast </em><strong><em>&quot;Wie übt eigentlich..?&quot;</em></strong><em> . Im Newsletter erzähle ich dir von meinen Highlights, den Technik-Tipps meines Gastes und was sie oder ihn beim Üben motiviert.</em></p><hr/><p>#46 Regina</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Eine besondere Podcast-Gast-Entdeckung</h2><p>Im letzten Jahr habe ich mich für den Newsletter <em>Übezeit</em> erstmals mit einer agilen Methode beschäftigt. In der <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/posts/dd2e7410-8a0a-4e80-91b5-a2161b0954c7"><strong>Ausgabe #37 Kurskorrektur</strong></a> wollte ich der verstehen, warum Veränderungen unbedingt zu unserem Übe-Prozess dazugehören.</p><p>Im Text befand sich auch ein kleiner Aufruf: Ich suchte nach Gesprächspartnern, die wirklich etwas von Agilität verstehen und bereits erste Versuche unternahmen, dieses Konzept auf das musikalische Üben zu übertragen. Plötzlich hatte ich eine Mail von meinem heutigen Gast <strong>Regina Brandhuber</strong> im Postfach (vielen Dank Lisa fürs Weiterleiten! ;-) ).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2550a7-083a-4dae-afc6-e55f1545efb7/uploads/images/vokfprpaib/Regina_Brandhuber_Web.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Mein Lieblingszitat</h2><blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><p>“Agiles Üben heißt, den ersten kleinsten Schritt zu identifizieren – und ihn dann auch wirklich zu gehen, statt vor dem riesigen Berg des ganzen Werkes zu erstarren.”<br/>Regina Brandhuber</p></blockquote><hr aria-hidden="true"/><h2>🌡 Agilität in der Musik</h2><p>Regina Brandhuber ist klassische Sängerin und Musikpädagogin. Zur Zeit promoviert sie zum <strong>Agilen Üben</strong> und hält Seminare an der <em>Musikhochschule in Nürnberg</em>.</p><p>In unserem Gespräch übertragen wir Methoden aus der Software-Entwicklung direkt aufs Instrument. Was ich dabei besonders verstanden habe:</p><ul><li><p><strong>Agilität ist ein Mindset, kein Stundenplan:</strong> Es geht nicht darum, eine starre Routine abzuspulen. Agil sein heißt, sich zu fragen: <em>„Wer bin ich heute? Was braucht mein Körper und mein Geist genau jetzt?“</em> Deine Tagesform bestimmt die Übe-Session, nicht das schlechte Gewissen.</p></li><li><p><strong>Das Ende der Isolation:</strong> Warum muss Üben eigentlich immer einsam sein? Regina schlägt vor, Üben als „soziales Event“ zu begreifen – ähnlich wie ein “Hackathon” bei Programmierern. Gemeinsam wachsen statt alleine im Kämmerlein zu verzweifeln.</p></li><li><p><strong>Die “Kühlschrank-Metapher”:</strong> Stell dir dein methodisches Wissen wie einen vollen Kühlschrank vor. Jeden Tag entscheidest du neu: Worauf habe ich heute Appetit? Welches „Rezept“ (welche Methode) bringt mich heute ans Ziel?</p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2>Wann bist du fertig?</h2><p>Als Musiker*in haben wir oft das Gefühl, <em>nie</em> fertig zu werden. Schließlich könnte man immer noch mehr üben. Regina hat in unserem Gespräch ein wichtiges Artefakt aus der Agilen Arbeit mitgebracht: Die <strong>“Definition of Done”</strong>!</p><ul><li><p><strong>Wann bist du eigentlich „fertig“?</strong> Ohne eine klare <em>Definition of Done</em> könnten wir unendlich weiterüben. Agiles Üben braucht Zyklen: Fokus-Arbeit, aber eben auch bewusste Pausen.</p></li><li><p><strong>Dein persönliches Design:</strong> Individualität zeigt sich nicht nur in deinen Interpretationen, sondern schon darin, wie du deine Übe-Session designst. Du bist der Architekt deines Fortschritts.</p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>🧭 In eigener Sache</strong></h2><p>Wenn dir <strong>„Wie übt eigentlich..?“ </strong>beim Üben hilft oder dich inspiriert, könntest du überlegen, den Podcast zu unterstützen?</p><p>Die Podcast-Inhalte bleiben für alle <strong>kostenlos</strong>. Aber durch <strong>deine Unterstützung</strong> hilfst du, dass neue Folgen entstehen können – und bekommst als Dankeschön Zugriff auf besondere Extras:</p><p>💚 Exklusive „Sprechstunden“-Folgen</p><p>📬 Zugang zum kompletten <em>Übezeit</em>-Archiv</p><p>🎁 Bonusmaterial, das du direkt in deine Routine einbauen kannst</p><p>Also - wenn du magst – hier entlang. <br/><strong>Danke, dass du zuhörst. Und dass du Teil dieser Reise bist.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstütze den podcast♡</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>“Wie übt eigentlich..?” Playlist</h2><p>Die Musik-Empfehlungen von Regina Brandhuber findest du natürlich auf meiner “Wie übt eigentlich..?” Playlist. Plus: Das was mein Gast gerade hört und ihn musikalisch geprägt hat.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f">https://open.spotify.com/playlist/6dIfUEw8wfOezeshbsFrIC?si=b02c7144590b488f</a><hr/><p>Zur Folge</p><h2>Das Interview</h2><p>Hier kannst du dir das Interview sowohl auf Apple Podcast, Spotify oder YouTube anhören! Viel Spaß!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/aktuelle-folge/">Zur Podcast-Folge 🎧</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>Zum Nachlesen</h3><p>Alle Interviews kannst du auch in Ruhe jederzeit nachlesen. Schau dazu einfach auf meinem Blog <a href="http://what-is-practice.de/">what-is-practice.de</a> vorbei!</p><p><a href="https://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich/agiles-ueben-musik-interview-brandhuber/">Interview lesen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Bonus</h2><p>Nach unserem Gespräch hat mir Regina zwei weitere Materialien, ergänzend zu dem, was wir im Podcast besprochen haben, zugeschickt. Ich bin sehr froh, dass ich auch diese mit dir hier teilen darf. Vielen Dank Regina!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2550a7-083a-4dae-afc6-e55f1545efb7/uploads/images/avx3ot5sm4/WhatsApp_Image_2026-01-12_at_09.24.22.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2550a7-083a-4dae-afc6-e55f1545efb7/uploads/images/53pahogfke/WhatsApp_Image_2026-01-12_at_09.28.15.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 10:08:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eis + Schnee = Wasser]]></title>
      <description><![CDATA[Gibt es eine "Rangliste" innerhalb der verschiedenen Übe-Methoden oder ist alles das Gleiche? Neulich bin ich auf einen interessanten Vergleich gestoßen - mehr dazu hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #2/50</p><p><em>Lesezeit: 4 Minuten</em></p><h2>Alles ist Wasser?!</h2><p>Neulich saß ich bei einem Getränk mit einem Freund zusammen. Wir unterhielten uns über Ernährung und wie unterschiedlich und teils widersprüchlich manche Studienergebnisse zueinander stehen.</p><p>Eine mögliche Erklärung: Ernährungswissenschaften sind ein sehr komplexes Forschungsfeld. Gleichzeitig sind viele Studien auf Grundlage von Beobachtung entstanden: Korrelation und Kausalität sind also schwer zu trennen.</p><p>Möchte man also etwas verändern, steht man zunächst einmal vor einem großen Dilemma und sucht nach der persönlich passenden Richtung:</p><ul><li><p>Fleisch oder kein Fleisch?</p></li><li><p>Wenn kein Fleisch: Was supplementiere ich?</p></li><li><p>Wie viele Ballaststoffe?</p></li><li><p>Sind künstliche Proteine überhaupt gesund?</p></li></ul><p>Die Liste ließe sich sicher endlos fortführen. Aber da wir kein Ernährungspodcast sind, wollen wir es dabei belassen. Der Punkt (oder besser mein Dilemma) ist sicher klar geworden.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>Was hat das mit Üben zu tun?</h3><p>Warum ich diese kleine Anekdote erzähle? Am nächsten Tag bin ich zufällig auf einen Artikel gestoßen, der einen interessanten Vergleich anbrachte:</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/3e491b77-7141-4156-ac6c-2e4cd940f9e8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 09:53:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die zentrale Übestrategie - in 5 Schritten]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Studie mit sechs bekannten Trompeter*innen identifizierte 5 Schritte einer zentralen Übe-Strategie. Welche das sind und wie sie funktioniert, findest du hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>“Die zentrale Übe-Strategie” - inkl. 5 Schritte-Plan</h1><p><em>Jeden Freitag um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach. Als Supporter*in schaltest du zusätzlich das gesamte Übezeit-Archiv mit mehr als 50 Übe-Tipps und die “In der Sprechstunde”-Folgen frei.</em> <em>🔓 </em><br/><em>Jetzt Supporter*in werden!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Supporter*in werden ♥</a></p><hr/><p>Übezeit #1/50</p><p><em>Lesezeit: 8 Minuten</em></p><h2>Eine Studie mit verheissungsvollem Titel</h2><p><strong>“The Central Strategy of Music Practice” </strong>- so lautete der Titel einer Studie von Micah F. Killion und Robert A. Duke, die im letzten Jahr erschienen ist. Klingt vielversprechend und groß, dachte ich im ersten Moment - vor allem, wenn man anschließend ließt, dass lediglich sechs Personen teilgenommen haben.</p><p>Als ich die Ergebnisse gelesen und mir die Teilnehmerliste angesehen habe, war ich dennoch überzeugt und möchte euch die 5 Schritte der Strategie heute vorstellen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Studie</h2><p>Studien rund um das Üben sind aufwendig, da - wenn sie qualitativ durchgeführt werden - viel Dokumentation erfolgen muss, um Daten auswerten zu können. So auch in der Studie von Killion und Duke. Sie haben von sechs Profi-Trompeter (darunter zum Beispiel <em>Chris Colletti,</em> ehemals bei Canadian Brass) <strong>per Video in ihrem Üben begleitet</strong> und daraus eine Übe-Strategie abgeleitet.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>5 Schritte einer Strategie</h2><p>Aus der Video-Analyse konnten sie sechs Schritte verallgemeinern:</p><h3><strong>1 - Klare klangliche Vorstellung (Intention)</strong></h3><p>Alle sechs Teilnehmer hatten eine klare Vorstellung, wie die zu spielende Passage <strong><em>klingen</em></strong> und sich <strong><em>anfühlen</em></strong> sollte. Das Ziel der Phrase war damit bereits im Vorfeld klar und leitete die Trompeterinnen und Trompeter.</p><p>Verstärkt wurde diese Klangvorstellung durch <strong><em>Singen</em></strong> oder <strong><em>Dirigieren</em></strong> der Stelle. Lediglich 57% der Übezeit verbrachten die Musiker*innen im Durchschnitt wirklich mit Spielen!</p><p>Trat ein Fehler auf, oder war die klangliche Abweichung zu groß, stoppten alle Teilnehmer sofort. Was auf den ersten Blick sehr banal klingt, unterstreicht die Studie, indem sie Unmittelbarkeit hervorhebt.</p><p><a href="https://steady.page/638117fd-0bd1-4e01-b882-3d2977e7aeac/posts/1823a3ca-2c71-4df4-a088-7e6c0f8416ae">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 10:17:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Übezeit-Archiv kommt]]></title>
      <description><![CDATA[Eine große Neuerung bringt 2026: Das Übezeit-Archiv kommt. Hier erkläre ich dir, welche Möglichkeiten sich dadurch für dich ergeben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Das ist neu in 2026</h1><hr/><p>Übezeit #0</p><p><em>Lesezeit: 2 Minuten</em></p><h2>Das Übezeit-Archiv kommt</h2><p>Bevor es morgen mit der <em>Übezeit</em> für 2026 losgeht, möchte ich ein paar Neuerungen mit euch teilen. </p><p>Das wichtigste zuerst: Die Übezeit empfängst du weiterhin jeden Freitag um 11 Uhr <strong>kostenlos</strong> direkt in dein Email-Postfach, wenn du den <strong>Newsletter</strong> oder eines der <strong>Steady-Pakete</strong> gebucht hast.  </p><p>Zusätzlich sind alle Beiträge der Vergangenheit in das neue <strong>Übezeit-Archiv</strong> gewandert. Das heißt für dich: Alle 50 Übe-Tipps aus 2025 sowie die Inhalte der Jahre davor ließt du exklusiv als <strong>Steady-Backstage Unterstützer*in</strong>. </p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about#js-publication_plans"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2bc76abc-7147-4335-b96a-7c012090439b/uploads/images/wgwdsap7cm/Bildschirmfoto_2026-01-08_um_19.43.37.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Alle Pakete ansehen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Warum dieser Schritt?</h2><p>Inzwischen fließt sehr viel redaktioneller Aufwand in die Erstellung dieser wöchentlichen Übe-Tipps. Ich versuche dafür einerseits Ideen aus meinem eigenen Übe-Alltag zu verallgemeinern und gleichzeitig aktuelle Studien und Bücher rund um das Thema zu scannen und dir daraus Methoden und neue Ansätze aufzubereiten. Das macht natürlich großen Spaß - nimmt inzwischen allerdings auch sehr viel Zeit in Anspruch.</p><p>Gleichzeitig möchte ich, dass weiterhin viele diesen Übe-Input zum Wochenende nutzen können. <strong>Daher verschwinden die Inhalte nicht sofort hinter einer Paywall, sondern erst nach 7 Tagen.</strong> </p><blockquote><p>Wenn du möchtest, kannst du dir also in aller Ruhe die Übezeit abspeichern, ausdrucken und zu Hause sammeln - ohne dafür zahlen zu müssen. </p></blockquote><p>Mein Ziel ist es, hier eine Raum zum <strong>Austausch über unser Üben</strong> zu schaffen. Nutzt also gerne die Kommentarfunktion in Steady und teilt eure Erfahrungen mit den Tipps. </p><hr aria-hidden="true"/><h2><strong>FAQs</strong></h2><h3>Wer kann im Übezeit-Archiv lesen?</h3><p>Zugriff auf das Übezeit-Archiv habe alle Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem <a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about#js-publication_plans"><strong>BACKSTAGE-Paket</strong></a>. Das gilt auch für bereits bestehende Pakete hier bei Steady.</p><h3><strong>Warum nur Jahresmitgliedschaften?</strong></h3><p>In den letzten beiden Podcast-Umfragen haben viele von euch angegeben, dass sie gerne <strong>“Wie übt eigentlich..?” </strong>und meine Arbeit unterstützen würden. Allerdings weniger gerne in Form eines monatlichen Abos. Hier bei Steady habe ich die Möglichkeit mithilfe von Jahresmitgliedschaften diese Lücke zu schließen. Eure Unterstützung gilt für 12 Monate und kann danach selbstverständlich jederzeit beendet werden.</p><p>Die Jahresmitgliedschaft erhöht außerdem die Planbarkeit für mich. Fixkosten rund um den Podcast (Hosting, Schnitt, Mastering etc.) und Reisekosten können damit zuverlässig abgefangen werden.</p><p>Und: Üben ist eben auch ein Marathon, bei dem sich Fortschritte selten innerhalb von wenigen Tagen oder einem Monat einstellen.</p><h3>Ich hätte gerne Zugriff auf das Übezeit-Archiv, möchte aber nicht eine Mitgliedschaft bei Steady eingehen.</h3><p>Kein Problem - auch für diesen Fall wird es zeitnah eine Lösung geben. Wenn du die neue <a href="https://open.spotify.com/episode/5iWHQvdnbhCunnCxOL8UOP?si=Dp_DQwGATUqDTalJUM-2uA">MusicLab-Folge</a> gehört hast, hast du vielleicht mitbekommen, dass ich gerade an einem Buch-Projekt arbeite. Das hat zur Zeit noch Vorrang. Danach möchte ich ein kleines <strong>E-Book </strong>mit den Ausgaben der <em>Übezeit</em> veröffentlichen.</p><hr/><p>Zum Schluss</p><h2>Wir lesen uns morgen wieder</h2><p>Kurz &amp; knapp: Eigentlich bleibt alles wie es ist. Ich freue mich, wenn du die Möglichkeit hast, meine Arbeit zu unterstützen - in welcher Form auch immer!</p><p><a href="https://steady.page/de/wie-uebt-eigentlich/about">Unterstützer*in werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2bc76abc-7147-4335-b96a-7c012090439b/uploads/images/3vzwlojcms/halt_stopp.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 19:05:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Meine musikalischen Learnings 2025]]></title>
      <description><![CDATA[Dieses Jahr haben 13 Profi-Musiker*innen im Podcast aus ihrem Üben berichtet. In dieser Ausgabe geht es um meine Tests und Learnings aus 2025.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 09:53:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was hast du dieses Jahr gelernt, Theo Plath?]]></title>
      <description><![CDATA[In der letzten Folge für 2025 war ich beim Solo-Fagottist des hr-Sinfonieorchesters Theo Plath. Mit ihm habe ich über seine musikalischen Learnings 2025 gesprochen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:01:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Konzentration trainieren]]></title>
      <description><![CDATA[Wie bleiben wir beim Üben konzentriert? In diesem Artikel stelle ich dir ein paar Tools und Tipps vor.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:01:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Starfish-Methode]]></title>
      <description><![CDATA[Die Starfish-Methode kommt aus dem Agilen Arbeiten und kann uns dabei helfen unsere Übe-Qualität in Zukunft zu verbessern.]]></description>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 10:06:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Meine Learnings - Vortrag von Prof. Dr. Eckart Altenmüller]]></title>
      <description><![CDATA[Ich war zu Gast beim Vortrag von Prof. Dr. Eckart Altenmüller beim Studientag Musik + Pädagogik in Mannheim. Das habe ich mitgenommen.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 10:32:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie finde ich Zeit zum Üben?]]></title>
      <description><![CDATA[Heute möchte ich dir zwei besondere Methoden vorstellen, die mir sehr geholfen haben, effektiver an meinen Zielen zu arbeiten und damit mehr Zeit zum Üben zu finden.]]></description>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:03:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Meine Top 5 Übe-Bücher (Part 1)]]></title>
      <description><![CDATA[Von diesen 5 Büchern durfte ich bisher am meisten über das Üben lernen. Es geht um Methoden, aber auch um Bücher, die uns helfen unser Wissen umzusetzen!]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 10:40:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Konzentriert aus der Übe-Pause]]></title>
      <description><![CDATA[Autogenes Training kann uns dabei helfen in Übe-Pausen besser zu erholen. Damit üben wir anschließend konzentrierter weiter. Hier zeige ich dir eine Grundübung.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 10:00:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ziele endlich erreichen]]></title>
      <description><![CDATA[In dieser Ausgabe stelle ich dir die WOOP Methode von Gabriele Oettingen vor. Sie hilft dir beim Erreichen deiner Ziele.]]></description>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:00:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenn der Autopilot bremst]]></title>
      <description><![CDATA[Üben nach Schema F ist nicht sonderlich produktiv. Aber wie geht es besser? Und worauf kommt es wirklich an? Ein paar Gedanken zum abwechslungsreichen Üben.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:09:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie übe ich schwere Stellen, Ulrich Menke?]]></title>
      <description><![CDATA[Kann man unterschiedliche Übe-Methoden zu einer "Route" kombinieren und damit effektiv schwere Stellen üben? Dieser Frage bin ich mit Ulrich Menke nachgegangen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:58:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben wir zu laut?]]></title>
      <description><![CDATA[Manchmal tauschen wir Lautstärke für Leichtigkeit ein. Aber zu welchem Preis? Ein paar Ideen, wie uns leise spielen helfen kann.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 09:08:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kann man Improvisation durch Bücher lernen?]]></title>
      <description><![CDATA[Marvin Frey und ich stellen zwei Bücher rund um das Thema Jazz-Improvisation vor, die uns weitergeholfen haben.]]></description>
      <category><![CDATA[MusicLab]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:01:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was macht einen guten Übeplan aus?]]></title>
      <description><![CDATA[Üben ist weit mehr als die Arbeit am Instrument. Aber: Wo fängt Üben an und was macht einen guten Übeplan an? Dieser Frage gehen wir in dieser Ausgabe nach.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 09:08:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Kurskorrektur]]></title>
      <description><![CDATA[Wie geht man mit schlechten Übe-Tagen um? Welche Strategien können helfen und warum sind Kurskorrekturen kein Scheitern.]]></description>
      <category><![CDATA[Mindset]]></category>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 08:50:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie findet man die richtigen Worte, VINTER?]]></title>
      <description><![CDATA[Wie übt man Songwriting? Darum geht es in dieser Folge "Wie übt eigentlich..?" mit meinem Gast VINTER.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:48:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Auftaktiges Üben]]></title>
      <description><![CDATA[In dieser Ausgabe zeige ich dir, wie du durch das Verschieben von Phrasen mehr Abwechslung und Sicherheit in dein Üben bringst.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zurück aus dem Urlaub? Mit diesen 3 Tricks zurück in die Routine]]></title>
      <description><![CDATA[Urlaub vorbei – wie jetzt wieder fit werden? Entdecke meine persönlichen Tipps für einen stressfreien Neustart.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 09:04:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie finde ich die richtige Fragestellung beim Üben, Tabea Zimmermann?]]></title>
      <description><![CDATA[Tabea Zimmermann gilt nicht nur als eine der gefragtesten Bratschen-Solistinnen, sondern auch als eine herausragende Hochschulprofessorin. Sie erzählt über ihr Üben.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 09:06:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was nimmst du aus Proben mit, Antonia Schreiber?]]></title>
      <description><![CDATA[Wir reden über Antonias Übemethoden und darüber, wie sie durch langsames Üben in einen Flow-Zustand kommt.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 10:14:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Im Auge des Sturms]]></title>
      <description><![CDATA[So bekommst du schwierige Stellen in den Griff - hier zeige ich dir eine Variation des Chunking.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 09:03:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie hilft langsames Üben wirklich, Clemens Wöllner?]]></title>
      <description><![CDATA[Clemens Wöllner befragte im Rahmen einer Studie über 250 Musiker*innen, wie sie langsam üben. Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit teilt er im Podcast.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 09:01:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fehler in Fortschritt verwandeln]]></title>
      <description><![CDATA[Fehler beim Üben? Statt sie zu vermeiden, lernst du heute, wie du sie für deinen Fortschritt nutzt – mit zwei Strategien aus Forschung & Praxis.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:21:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben zu zweit (inkl. PDF)]]></title>
      <description><![CDATA[Hol dir jetzt das kostenlose PDF mit 5 Duo-Grundlagenübungen – für mehr Abwechslung und Spaß beim gemeinsamen Üben!]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:05:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Zeitprotokoll]]></title>
      <description><![CDATA[Mit dieser Methode erkennst du Zeitfresser, fokussierst dein Üben und siehst echte Fortschritte – schon nach wenigen Tagen. Mein Selbstversuch und die Learnings!]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:27:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gap Click]]></title>
      <description><![CDATA["Gap Click" von Drummer Benny Greb bringt dein Timing auf ein neues Level. Die App nutzt dazu Pausen-Takte (Gaps). Hier findest ein paar kreative Übe-Ideen zur App.]]></description>
      <category><![CDATA[Apps zum Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 08:59:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie gelingt Instrumentalunterricht für Kinder, Michael Dartsch?]]></title>
      <description><![CDATA[Prof. Dr. Michael Dartsch spricht über Motivation beim Üben, kreative Unterrichtsmethoden und die Rolle von Eltern im Lernprozess.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 10:15:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Retrosequenzielles Üben]]></title>
      <description><![CDATA[Klingt verrückt, aber funktioniert genial: Warum nicht mal von hinten nach vorne ein Stück üben? Hier erfährst du, wie du es angehst.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 09:01:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben im Urlaub?!]]></title>
      <description><![CDATA[Sommerzeit ist Urlaubszeit. In dieser Ausgabe geht’s um clevere Wege, wie du auch in der Pause dranbleibst – entspannt, motiviert und mit jeder Menge Spielfreude.]]></description>
      <category><![CDATA[MusicLab]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 09:03:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So habe ich ein Musical eingeübt]]></title>
      <description><![CDATA[Wie übt man 25 Songs innerhalb von sieben Tagen? Meine besten Übe-Tipps, Anekdoten aus dem Studio und was du für dein Üben mitnehmen kannst.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 09:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mentale Generalprobe]]></title>
      <description><![CDATA[Wie du dich mental auf dein nächstes Konzert vorbereitest – inklusive einer einfachen Übung (aus der neuen Folge mit Jan Donner).]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 09:10:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie hast du deine Balance gefunden, Jan Donner?]]></title>
      <description><![CDATA[Posaunist Jan Donner spricht über Übestruktur, mentale Stärke und seinen Weg vom Orchestergraben bis zur Professur – ein inspirierender Einblick.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 05:04:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fähig ist, wer dazulernt]]></title>
      <description><![CDATA[Was wäre, wenn Fehler keine Niederlagen, sondern Lernchancen sind? So trainierst du dein Growth Mindset – mit Tipps von Carol Dweck & Frederik Bauersfeld.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 09:09:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben im Kopf - so nutzt du mentale Power]]></title>
      <description><![CDATA[Mentales Üben: 5 einfache Techniken, mit denen du im Kopf besser wirst – ohne zu spielen.]]></description>
      <category><![CDATA[MusicLab]]></category>
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      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 09:17:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Wahrheit übers langsame Üben]]></title>
      <description><![CDATA[Eine aktuelle Studie mit über 250 Musiker*innen zeigt, welche vier Methoden beim langsamen Üben nachweislich den größten Lernfortschritt bringen.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 09:00:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warum Technik nicht dein Problem ist]]></title>
      <description><![CDATA[Das Übeprinzip, das dich auf Klang statt Technik fokussiert.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 09:00:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was ist deine wichtigste Eigenschaft, Frederik Bauersfeld?]]></title>
      <description><![CDATA[Frederik Bauersfeld ist Solo-Tubist im Gürzenich Orchester und Professor für Tuba an der HfMT Köln. Wir sprechen über Mindset und Frederik teilt seinen wichtigsten Tipp.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 26 May 2025 09:15:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einspielen vs. Basics üben]]></title>
      <description><![CDATA[In dieser Ausgabe der Übezeit räumen wir mit ein paar Mythen rund um das Einspielen auf.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 23 May 2025 09:26:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Typische Übefehler vermeiden]]></title>
      <description><![CDATA[Wir alle haben schon Fehler beim Üben gemacht - drum gilt's: Wie kann man sie vermeiden und in Zukunft besser machen. ]]></description>
      <category><![CDATA[MusicLab]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 May 2025 09:01:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warum du Etüden spielen solltest]]></title>
      <description><![CDATA[Technik üben, musikalisch machen. Lerne, wie du mit Etüden gezielt technische Herausforderungen meisterst.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 09 May 2025 09:03:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5 schnelle Fragen an Fola Dada]]></title>
      <description><![CDATA[Von Auftrittsroutinen bis Zeitmanagement: Sängerin Fola Dada gibt Einblicke in ihren Übe-Alltag.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Fri, 02 May 2025 09:40:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Du übst gerade - ohne es zu merken]]></title>
      <description><![CDATA[Christian A. Pohl ist Professor für Klavier und Experte für mentales Üben. So wendest du seine Tipps in deinem Üben an.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:03:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Meine 10 Übe-Tipps]]></title>
      <description><![CDATA[Die 10 besten Übe-Tipps aus Podcast und meinem eigenen Üben.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 10:11:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Keine Zeit zu üben? Diese 4 Tipps helfen]]></title>
      <description><![CDATA[In der ersten Podcast-Folge von MusicLab sprechen Marvin Frey und ich über effektive Übe-Strategien, bei einem vollen Alltag.]]></description>
      <category><![CDATA[MusicLab]]></category>
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      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 05:51:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5 ChatGPT-Hacks für deinen Instrumentalunterricht]]></title>
      <description><![CDATA[Feedback? Check. Improvisation? Läuft. Entdecke, wie du mit wenigen Prompts deinen Unterricht bereichern kannst.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:01:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5 schnelle Fragen an Anne-Cathérine Heinzmann]]></title>
      <description><![CDATA[Du hast gefragt - mein Gast hat geantwortet. Die besten Tipps von Anne-Cathérine zu Übe-Routine, Vorspiel-Vorbereitung & Mozart!]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 09:01:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird man sein eigener Lehrer, Anne-Cathérine Heinzmann?]]></title>
      <description><![CDATA[Anne-Cathérine Heinzmann ist Professorin für Querflöte an der Folkwang in Essen. Im Podcast sprechen wir über, Selbstreflexion und, wie man sein eigene*r Lehrer*in wird.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 05:10:13 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Was macht eine gute Übung aus?]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Podcast-Gast Anne-Cathérine Heinzmann teilt ihre besten Strategien, was eine gute Übung wirklich ausmacht. ]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 10:04:28 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wie schreibe ich einen Übeplan? - Part 1]]></title>
      <description><![CDATA[Übepläne funktionieren wie Navigationshilfen: Sie bringen uns effektiv ans Ziel. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen eigenen Übeplan schreibst.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 10:03:50 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[iPractice Pro]]></title>
      <description><![CDATA[Drones, Akkorde erkunden und Kadenzen üben: So nutzt du die App von HR Bigband Saxophonist Steffen Weber optimal in deinem Üben.]]></description>
      <category><![CDATA[Apps zum Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 10:35:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie du effizienter übst]]></title>
      <description><![CDATA[Interleaved Practice meint das Üben mit "verschachtelten" Zeitplänen. Warum das effektiver ist als en bloc zu üben, erfährst du hier.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 10:24:09 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wenig. Langsam. Oft]]></title>
      <description><![CDATA[Effizient üben statt stundenlang kämpfen: Mit „Wenig. Langsam. Oft.“ meisterst du schwierige Passagen schneller und nachhaltiger. ]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 09:59:32 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wann bist du zufrieden, Marvin Frey?]]></title>
      <description><![CDATA[Marvin Frey ist Trompeter bei Moop Mama und dem Glenn Miller Orchestra. Mit ihm habe ich darüber gesprochen, wann er mit seinem Üben zufrieden ist.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 11:52:20 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wie viel Üben ist genug?]]></title>
      <description><![CDATA[Die Frage ist so simpel und dennoch komplex. In diesem Artikel erfährst du, worauf es beim Üben wirklich ankommt.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 10:01:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[10 smarte Wege, Technik direkt im Stück zu üben]]></title>
      <description><![CDATA[Wie lassen sich abstrakte und monotone Technik-Übungen sinnvoll mit einem Musikstück üben, an dem wir gerade üben? Hier zeige ich dir 10 Ideen!]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 09:58:52 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wie "müssen" uns beim Üben blockiert]]></title>
      <description><![CDATA[Ich spreche mit einem Psychologen und Musiker darüber was ein Ziel ist, was Ziele ausmachen und welche Strategien uns beim Erreichen helfen können.]]></description>
      <category><![CDATA[In der Sprechstunde]]></category>
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      <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 10:37:47 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Prinzip der Langsamkeit]]></title>
      <description><![CDATA[Gitarren-Virtuose Lukasz Kuropaczewskis Übemethode: Langsamkeit für maximale Präzision! Erfahre, wie du sie auf jedes Instrument überträgst.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 10:08:01 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wie viel Abwechslung braucht Routine, Émilie Fend?]]></title>
      <description><![CDATA[Émilie Fend kommt aus Straßburg und studierte in Köln klassische Gitarre. Gerade ist ihr zweites Album erschienen. Im Podcast gehen wir ihrer Routine auf den Grund!]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 26 Jan 2025 09:11:28 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Intonationstraining mithilfe von Differenztöne]]></title>
      <description><![CDATA[Differenztöne entstehen, wenn zwei verschiedene Töne gleichzeitig gespielt oder gesungen werden. Sie sind ein super Tool, um unsere Intonation zu verbessern!]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 09:58:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[5 Tipps für ein effektives Übe-Tagebuch]]></title>
      <description><![CDATA[Der Weg zum Fortschritt ist nicht immer geradlinig. Ein Übe-Tagebuch kann ein treuer Begleiter sein, der dir hilft, deine Ziele zu verfolgen und sichtbar zu machen.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 09:58:24 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Neujahrsvorsatz: Besser Üben - so klappt’s]]></title>
      <description><![CDATA[Rund um den Jahreswechsel werden wieder viele Vorsätze geschrieben. Doch wie schafft man es wirklich sie auch durchzuziehen. Wir haben Tipps!]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 10:51:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALPEN-Methode]]></title>
      <description><![CDATA[Struktur statt Chaos: Mit der ALPEN-Methode bringst du System in dein Üben und erreichst deine musikalischen Ziele effizienter. ]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 11:55:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So funktionieren GEMA & GVL]]></title>
      <description><![CDATA[In der Sprechstunde mit Anke Fischer. Tipps zu GEMA & GVL: Songs anmelden, Daten pflegen, Fristen einhalten. So sicherst du Einnahmen bei Streaming, Konzerten & mehr!]]></description>
      <category><![CDATA[In der Sprechstunde]]></category>
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      <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:41:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird man Organist in Notre-Dame de Paris, Vincent Dubois?]]></title>
      <description><![CDATA[Vincent Dubois gehört damit zu nur drei Personen auf der Welt, die in dieser historischen Kirche die Orgel spielen dürfen. Wie schafft man es dorthin?]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 08 Dec 2024 14:21:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einspielen]]></title>
      <description><![CDATA[Einspielen ist für viele Musikerinnen und Musiker ein sensibles Thema. Wo geht es los und wo hört es auf?  Hier zeige ich euch ein paar Ideen, wie ihr effizienter werdet.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 09:59:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ist Zuhören der Schlüssel beim Üben, Nik Bärtsch?]]></title>
      <description><![CDATA[Niks Üben lässt sich mit den Prinzipien: Zuhören, Reduktion und Bewegung beschreiben. Oder wie er sagt: listen-breath- connect. Was heißt das in seinem Übe-Alltag?]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 27 Oct 2024 12:49:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie lerne ich in Musik zu denken?]]></title>
      <description><![CDATA[Edwin Gordon gilt als Begründer der Audiation.  Das Hören und Verstehen von Musik steht im Zentrum und Musiklernen soll wie der Spracherwerb geschehen. Aber geht das?]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 29 Sep 2024 12:43:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Abwechslung]]></title>
      <description><![CDATA[Du suchst neue Übe-Ideen und Impulse und brauchst etwas Abwechslung von monotonen Wiederholungen? Dann bist du hier richtig.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 13:18:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Differenzielles Lernen in der Musik]]></title>
      <description><![CDATA[Wir lernen aus Unterschieden. Wie das genau funktioniert erklärt der Begründer des Differenziellen Lernens Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 25 Aug 2024 10:03:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mentale Gesundheit in der Musik]]></title>
      <description><![CDATA[Prof. Dr. Daniel Scholz ist Professor für Musizierendengesundheit. Wir haben über konkrete Techniken zur Prävention von mentalen Problemen in unserem Beruf gesprochen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 02 Jun 2024 19:43:50 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wie übt man effektiv, Benny Greb?]]></title>
      <description><![CDATA[Benny gehört sicher zu den renommiertesten Drummern weltweit. Gemeinsam haben wir Voraussetzungen, Methoden und Tools zum effektiven Üben besprochen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 28 Apr 2024 07:37:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mentales Üben nach Tatjana Orloff-Tchekorsky]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Gast Renate Klöppel berichtet von einer weiteren Methoden zum Mentalen Üben: die Technik von Tatjana Orloff-Tchekorsky. ]]></description>
      <category><![CDATA[In der Sprechstunde]]></category>
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      <pubDate>Fri, 29 Mar 2024 15:40:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie geht mentales Üben, Christian Pohl?]]></title>
      <description><![CDATA[Christian Pohl ist Professor für Klavier und Klaviermethodik an der Musikhochschule Leipzig. Als Experte für das mentale Üben gibt er Tipps zur konkreten Anwendung.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 24 Mar 2024 10:56:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was bringt dich näher an dein Ziel, François Bastian?]]></title>
      <description><![CDATA[François Bastian ist Hornist beim Symphonie-Orchester des Bayrischen Rundfunks (BRSO) und spielt regelmäßig mit German Brass. Er gibt Einblicke in seine Routine.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 25 Feb 2024 20:45:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[“Na, wie war ich heute?”]]></title>
      <description><![CDATA[Die Frage erinnert eher an einen Sketch aus dem Free-TV der 2000er Jahre. Wie sind uns dennoch beim Üben helfen kann, erfährst du hier.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 13:47:31 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie üben wir gesund, Claudia Spahn?]]></title>
      <description><![CDATA[Wenn jemand diese Frage gewissenhaft beantworten kann, dann Claudia Spahn. Sie studierte Medizin und Musik und leitet seit knapp 20 Jahren das FIM.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 07:04:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Rumpelstilzchen-Effekt]]></title>
      <description><![CDATA[Analog zur Wirtschaft, entwickelte Prof. Silke Kruse-Weber Risikomanagement-Techniken, die uns in der Vorbereitung zu Auftritten helfen.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 09:57:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was lernen wir aus unseren Fehlern, Prof. Dr. Silke Kruse-Weber?]]></title>
      <description><![CDATA[Wir alle machen Fehler. Doch was verraten sie uns über unser Üben und wie können wir daraus die richtigen Schlüsse ziehen? ]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 17:03:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie gelingt das Probespiel?]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist Sonntag. Das heißt eine neue Podcast-Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" steht parat. Als Steady-Abonnent*in hörst du exklusiv vor allen…]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 29 Oct 2023 08:27:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tipps zum Aufwärmen (auch ohne Instrument)]]></title>
      <description><![CDATA[Der Effekt von Aufwärmübungen ist nicht nur leistungs- sondern auch gesundheitsfördernd. Wie man am besten sein Üben startet, erfahrt ihr hier.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 14:37:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie hat das Muttersein dein Üben verändert, Lisa Wulff?]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist Sonntag. Das heißt eine neue Podcast-Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" steht parat. Als Steady-Abonnent*in hörst du exklusiv vor allen…]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 15:12:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit der rechten Hirnhälfte üben]]></title>
      <description><![CDATA[Rechte und linke Gehirnhälfte erfüllen beim Üben unterschiedliche Funktionen. Wie wir unsere rechte Hirnhälfte speziell trainieren können, erfahrt ihr in diesem Übe-Hack.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 13:28:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie geht Jazz-affines Unterrichten?]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist Sonntag, das heißt eine neue Podcast-Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" steht parat. Als Steady-Abonnent*in hörst du exklusiv vor allen…]]></description>
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      <pubDate>Sun, 27 Aug 2023 07:17:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie gehst du mit negativen Gedanken um, Simon Höfele?]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist Sonntag, das heißt eine neue Podcast-Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" steht parat. Als Steady-Abonnent*in hörst du exklusiv vor allen…]]></description>
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      <pubDate>Sun, 23 Jul 2023 08:29:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warum du nicht schneller spielen kannst]]></title>
      <description><![CDATA[Wer kennt die Situation nicht: wir üben eine schnelle, herausfordernde Stelle systematisch auf Tempo und doch erreichen wir das vorgegebene Endtempo nicht fehlerfrei.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Mon, 10 Jul 2023 16:16:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Steuererklärung als Musiker*in]]></title>
      <description><![CDATA[Iris Fohr ist promovierte Steuerberaterin und hat sich auf die besonderen Belange der Steuererklärung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler spezialisiert.]]></description>
      <category><![CDATA[In der Sprechstunde]]></category>
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      <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 07:17:38 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Und was bin ich noch, Josephine Bastian?]]></title>
      <description><![CDATA[Aussteigen in der Musik Es ist Sonntag, das heißt eine neue Podcast-Folge deines Lieblings-Podcast "Wie übt eigentlich..?" steht parat. Als Steady-Abonnent*in hörst du…]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 07 May 2023 08:45:51 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[10 Dinge, die ich nach zwei Jahren „Wie übt eigentlich..?“ gelernt…]]></title>
      <description><![CDATA[Nach zwei Jahren Podcast und insgesamt 17 Interviews ist es an der Zeit, die 10 spannendsten Erkenntnisse mit euch zu teilen.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Sun, 16 Apr 2023 08:23:45 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Optimal Üben mit Susan Williams]]></title>
      <description><![CDATA[Susan Williams ist den meisten sicher durch ihr Buch "Optimal Üben" bekannt. Mit ihr habe ich über das Bewegungslernen sowie das optimale Planen unseres Übens gesprochen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 26 Mar 2023 08:47:07 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Üben mit dem Zufall]]></title>
      <description><![CDATA[Monotones Wiederholen von schweren Passagen ist nicht sonderlich hilfreich. Kreativität ist gefragt. Oder eben Zufall. Mit Random Progressions eigene Übungen erstellen:]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Sun, 19 Mar 2023 09:01:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie nutze ich Musik-Apps zum Üben & Unterrichten, Max Gaertner?]]></title>
      <description><![CDATA[Mein heutiger Gast ist der Percussionist und Autor Dr. Max Gaertner. Ich hab Max, wie er selbst sagt, gerade mitten in einer kreativen Umbruchphase gesprochen. Als…]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Sun, 26 Feb 2023 07:35:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Rhythmus Training mit Max Gaertner - Der Klickverschieber]]></title>
      <description><![CDATA[Als Musiker ist es unerlässlich, ein gutes Rhythmusgefühl zu haben. Max Gaertner hat im Podcast-Interview ein paar seiner Übungen verraten.]]></description>
      <category><![CDATA[Kreativ Üben]]></category>
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      <pubDate>Sat, 25 Feb 2023 23:44:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die 10 Sekunden-Regel]]></title>
      <description><![CDATA[Übung macht den Meister? Oder lernen wir besser, wenn wir kleine Mini-Pausen in unseren Übe-Einheiten einbauen? Eine Studie aus dem Jahr 2021 legt genau das nahe.]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 16:08:49 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Adventsgeschenke]]></title>
      <description><![CDATA[Das Schönste an der Weihnachtszeit ist, seinen Lieben eine Freude bereiten zu können. Dank Steady könnt ihr dieses Jahr ein ganz besonderes Präsent ihnen schenken.]]></description>
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      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 10:32:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Unternehmerisches Selbstbewusstsein als Künstler*in]]></title>
      <description><![CDATA[Anhand der Abwicklung eines Auftrags habe ich mir mit Philipp Schoof angeschaut, auf welche Punkte es bei Angebot, Vertrag, Rechnung oder Steuererklärung ankommt. ]]></description>
      <category><![CDATA[In der Sprechstunde]]></category>
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      <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 14:13:03 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wie wird man eine kreative Pädagogin, Kristin Thielemann?]]></title>
      <description><![CDATA[Kristin Thielemann studierte Orchestermusik und Musikpädagogik an der  Musikhochschule in Lübeck und stand bereits während dieser Zeit als  Trompeterin für die Deutsche…]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Tue, 09 Aug 2022 22:07:43 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Wie gehst du mit deiner inneren Stimme um, Florian Hatzelmann?]]></title>
      <description><![CDATA[Wir alle kennen diese Stimme im Kopf, die uns immer wieder an unserer Leistung zweifeln lässt. Bei Florian ist diese besonders laut. Er verrät, wie er damit umgeht.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 18:26:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[7 Tipps, um in den Flow zu kommen]]></title>
      <description><![CDATA[Wie finden wir den Sweetspot zwischen Fordern und Überfordern beim Üben - oder anders: Wie kommen wir in den Flow?]]></description>
      <category><![CDATA[Übe Hacks]]></category>
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      <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:47:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Üben als Lebensinhalt?]]></title>
      <description><![CDATA[In zwei Wochen erscheint die nächste Folge "Wie übt eigentlich..?". Exklusiv könnt ihr als Steady-Abonnent*in bereits in die ersten Minuten des Gesprächs reinhören!]]></description>
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      <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 09:56:10 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Wie ist es als Musikerin mit Long Covid, Theresia Philipp?]]></title>
      <description><![CDATA[Theresia Philipp zählt zu den gefragtesten Musiker*innen in der deutschen Jazz-Szene. Allerdings erkrankte sie 2020 an Covid und leidet seither an den Folgen.]]></description>
      <category><![CDATA["Wie übt eigentlich..?"]]></category>
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      <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 17:23:50 +0000</pubDate>
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