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Rettungsdienst für den Lokaljournalismus

8. Mai 2026

Liebe Lesende,

am Dienstag war Tag des Lokaljournalismus, ausgerufen (Opens in a new window) von Ippen.Media und der dpa. Die Branche hat sich ein wenig selbst gefeiert und die Bedeutung des Lokaljournalismus für das Funktionieren der Demokratie vor Ort betont. Ich habe mitgefeiert (Opens in a new window) und neben viel Zuspruch (Opens in a new window) auch die üblichen verächtlichen Kommentare fleißiger Facebook-Nutzer erhalten. Einer stammt von Lars Hädicke, der mich eine “Hobbyjournalistin” nennt und findet, dass das mit dem demokratiestärkenden Journalismus Unsinn sei. Interessant dabei ist, dass er Mitarbeiter des AfD-Landtagsabgeordneten Benjamin Filter ist (oder war - so genau haben sie es nicht mit der digitalen Präsenz). Und ausgerechnet die AfD hat über das lange erste Mai-Wochenende die Facebook-Gruppen der Landkreis-Kommunen mit Posts zur Finanzierung des Rettungsdienstes geflutet und sich ihrerseits als Retter ausgegeben. Klar, dass man dabei keinen kritischen Lokaljournalismus haben möchte.

Deshalb tue ich nun genau das, mit etwas zeitlichem Abstand, aber auch mehr Wissen: kritisch auf dieses Thema zu blicken. Die wichtigste Info daraus: Die AOK Nordost rät Versicherten, die Gebühren aus einem Rettungseinsatz zunächst nicht zu bezahlen, sondern ihre Krankenkasse zu kontaktieren und auf jeden Fall dem Gebührenbescheid zu widersprechen, um eine Fristverlängerung zu erwirken. Auch der Verband der Ersatzkassen verweist auf eine Beratung durch die eigene Krankenkasse. Doch der Reihe nach.

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