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    <title>Zeitlang</title>
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    <description>Kuratierte Tipps zu Restaurants, Hotels und besonderen Orten – von Sendling bis nach Sri Lanka. Von der Journalistin Anja Schauberger.</description>
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      <title>Zeitlang</title>
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      <title><![CDATA[Zeitlang im Oktober: Pizza in Giesing & Wellness am Gardasee]]></title>
      <description><![CDATA[Wir starten in den Herbst mit einer Pizza-Adresse in Untergiesing und einem Hoteltipp am Gardasee: In dem alten Kloster dreht sich heute alles um Sauna und Hamam.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir meinen Sommerurlaub aufgespart und fahre morgen endlich auf meine griechische Ruheinsel, auf der es absolut nichts zu sehen und zu erleben gibt. Dort wohnen nur ein paar hundert Menschen, es gibt vielleicht acht Restaurants und drei Strände. Ich kenne sie alle und muss mir nichts mehr angucken, sondern kann guten Gewissens einfach liegen, lesen und schlafen. Das Ganze wird nur unterbrochen von ausgedehnten Mittag- und Abendessen, eiskaltem Mythos und Brettspielen.</p><blockquote><p>Gerade muss ich mich immer wieder zwingen, mein Handy wegzulegen, ohne Podcast spazieren zu gehen, mal keinen Input zu haben. Und dafür ist Griechenland perfekt.</p></blockquote><p>Darauf freue ich mich schon seit Monaten: endlich keine Aufgaben mehr haben, den Sommer verlängern und innerlich ruhiger werden. Auch wenn ich in diesem Jahr nicht so viel gearbeitet habe wie letztes, bin ich doch ständig angespannt. Geht’s euch auch so? Liegt es an der KI, an der ewigen Effizienz, die ständig gesteigert werden soll? Gerade muss ich mich immer wieder zwingen, mein Handy wegzulegen, ohne Podcast spazieren zu gehen, mal keinen Input zu haben. Und dafür ist Griechenland perfekt. Wir lesen uns im November wieder, dann hoffentlich etwas entspannter!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/nujj3kvj6g/zeitlang_abo_1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Saletta Giesing</p><h2><strong>Saletta Giesing: Momentane Lieblingspizza in München</strong></h2><p>Viele Jahre habe ich am Hans-Mielich-Platz gewohnt, was für eine gute Zeit! Die Wohnung war bezaubernd, die Isar nah und das kulinarische Angebot damals ein Traum. Deshalb war ich dann auch ziemlich traurig, als ich nach Sendling zog. Wie sollte ich es ohne Türkitch, die Patisserie Lehmann, meinen Lieblingsgriechen Ammos oder die Terrasse vom Lucullus nur aushalten? Mittlerweile gibt es, soweit ich weiß, all diese Läden nicht mehr – und das hat meinen Umzug mit der Zeit tatsächlich etwas leichter gemacht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/zkpws3kqhg/Saletta2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nun hat vor zwei Jahren allerdings doch wieder ein Restaurant in meinem alten Viertel eröffnet, für das mein Freund und ich gerne ‚rüberfahren‘: das Saletta Giesing. Offiziell nennt es sich Wirtshaus – es stehen auch Schweinebraten und Kaspressknödel auf der Karte –, aber ich bin total verschossen in die Pizza. Die ist für mich, ehrlich gesagt, gerade die beste der Stadt. Vielleicht auch, weil ich mich an allem anderen ein bisschen satt gegessen habe. Dr. Drooly ist fantastisch, aber doch auch speziell und neapolitanische Pizza im Allgemeinen langsam durch.</p><blockquote><p>Der Prosciutto Cotto ist teuer, die Egerlinge schmecken tatsächlich nach Egerlingen, die Artischocken sind schön fest und die Oliven intensiv.</p></blockquote><p>Im Saletta servieren sie dagegen eine Mischung aus römischer und neapolitanischer Pizza, so wie sie oft in Deutschland gegessen wird – allerdings macht das Küchenteam auch sehr viel richtig: die Tomatensoße ist sehr gut, der Teig nahezu perfekt und die Kombinationen lecker und überlegt. Zudem sind alle Zutaten hochwertig, das schmeckt man einfach! Der Prosciutto Cotto ist teuer, die Egerlinge schmecken tatsächlich nach Egerlingen, die Artischocken sind schön fest und die Oliven intensiv.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/vmsyayt3lz/Saletta.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Meine Lieblingskombinationen: Capricciosa und die Va Pensiero mit frischer Salsiccia und gegrilltem Fenchel. Wer sich einen Gefallen tun will, toppt das Ganze mit Gorgonzola! Va Pensiero hieß übrigens der Italiener, der zuvor hier drin war – unaufgeregt, geschmacklich okay, der Service immer etwas grantig. Ich habe dort oft Pizza geholt, weil’s günstig und nah war. Schön finde ich, dass das Saletta dieses Erbe nicht vergisst, aber auch, dass der neue Laden zeigt: Nicht immer ist es schlecht, wenn Dinge sich verändern – manchmal entsteht dadurch sogar etwas Besseres!</p><h4>Saletta Giesing, <a href="https://maps.app.goo.gl/Gh8Rri94ZhwLSep96"><em>Konradinstraße 16</em></a></h4><hr/><p>Arx Vivendi</p><h2>Monastero Arx Vivendi: Hamam und Spa am Gardasee</h2><p>In München ist es richtig kalt geworden, morgens hat es plötzlich nur noch ein paar Grad. Vor einigen Tagen schrieb ich einer ebenfalls sehr verfrorenen Freundin: „Ab jetzt heißt es also wieder frieren – und das für viele Monate!“ Ich hatte über diesen heißen Sommer fast vergessen, wie das ist, wenn einem den ganzen Tag über nicht richtig warm wird – und eigentlich nur ein heißes Bad oder ein Saunagang Abhilfe schaffen können. Einer der wenigen Gründe, den Herbst und Winter dann doch zu lieben: Man kann endlich wieder in die Sauna!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/j3tkzarlj6/Monastero2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Passend dazu geht es in dieser Ausgabe um ein sehr besonderes Hotel am Gardasee, in dem ich vor ein paar Jahren im Sommer einmal war, das mit seinem Wellnessbereich allerdings eher perfekt in den Herbst passt. Wir waren damals im August dort, was toll war, um im Außenpool im Garten zu plantschen, aber die Sauna bekam uns bei über 30 Grad natürlich nie zu Gesicht. Allein schon deshalb möchte ich unbedingt nochmal ins <a href="https://www.monastero-arxvivendi.com/">Monastero Arx Vivendi</a> fahren.</p><blockquote><p>So hat man auch heute noch, wenn man durch die weiten Flure zum Frühstück spaziert, das Gefühl, in einem echten Kloster zu sein.</p></blockquote><p>Der Name verrät schon, wo wir uns befinden: In einem alten Kloster aus dem Jahr 1689. Im Nordflügel des Hauses wohnen bis heute vier Nonnen. Der Südflügel, in dem sich seit 2021 das Hotel befindet, stand zuvor über 70 Jahre leer. Dann wurde das Anwesen von einem Paar aus Südtirol aufwendig renoviert. Zum Glück haben die beiden darauf geachtet, dass viele Details aus dem historischen Gebäude erhalten blieben. So hat man auch heute noch, wenn man durch die weiten Flure zum Frühstück spaziert, das Gefühl, in einem echten Kloster zu sein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/eemdxvrsyv/Monastero1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Gewölbedecken, Rundbögen und religiösen Ornamente erinnern an die Vergangenheit des Hauses. Neu dazugekommen sind dagegen die minimalistischen Möbel sowie die schwarzen Designlampen, die das ganze Setting erstaunlich gut ergänzen. Auch bei der Renovierung der Zimmer hat man sich große Mühe gegeben: Die ehemaligen Klosterzellen sind heute gemütlich und großzügig, man schläft im Himmelbett.</p><blockquote><p>Vom Ruheraum aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Burgruine von Arco, daneben befinden sich zwei Saunen, ein Dampfbad sowie ein Hamam.</p></blockquote><p>Der Spa-Bereich ist genauso schlicht und zurückhaltend eingerichtet. Vom Ruheraum aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Burgruine von Arco, daneben befinden sich zwei Saunen, ein Dampfbad sowie ein Hamam. Nirgendwo sonst am Gardasee ist es so ruhig wie in diesem Klostergarten. Sicherlich liegt das auch an den dicken, alten Mauern drumherum. Ach, und den Pool kann man übrigens auch in der kalten Jahreszeit nutzen, denn der ist zum Glück beheizt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8368286-7ed9-4f16-8f48-c5f217d4531b/uploads/images/3t34oa6cxl/Monastero3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Monastero Arx Vivendi,<em> </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x4782114df0d6de13:0x9c7cb5aed89b89c2?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Via Mantova, 13, 38062 Arco TN, Italien</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei – unter anderem über <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">besondere Hotels im SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reisetipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a>, <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und bei <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 08:37:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im September: Altes Lieblingscafé & neues Dünen-Hotel]]></title>
      <description><![CDATA[Was für ein Sommer! Meinen Urlaub daheim habe ich unter anderem im Café Hüller verbracht und danach ging es noch auf Terschelling ins neue Elements Hotel.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück! Was für ein Sommer, dachte ich am Sonntag, als ich verkatert auf meinem Sofa lag und die letzten Wochen Revue passieren ließ. Er war so schön und gleichzeitig so irre anstrengend, so voll und trotzdem mal wieder viel zu kurz.</p><blockquote><p>Dieser Sommer war so schön und gleichzeitig so irre anstrengend, so voll und trotzdem mal wieder viel zu kurz.</p></blockquote><p>Ich bin so oft es ging in den Isarkanal vom Einsiedel gesprungen, auf zwei Junggesellenabschiede mitgefahren und zuletzt über die westfriesischen Inseln geradelt. Ich bin vor allem aber über mich selbst hinausgewachsen, habe mich Dinge getraut, die ich früher nie gemacht hätte – Radiointerviews geben, vor Publikum lesen, eine Traurede halten. Ich habe alte Freundinnen in ihren Gärten und Häusern besucht, hatte selbst Besuch aus Berlin und England, hab ein paar richtig gute Bücher gelesen, selbst ein paar Lesungen gehabt, Urlaub in der eigenen Stadt gemacht, mein Schlafzimmer und meinen Flur gestrichen, vor allem aber: sehr wenig gearbeitet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/s5r7cwmf7c/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Café Hüller</p><h2>Café Hüller: Altes Lieblingscafé neu entdeckt</h2><p>Solange ich denken kann, gehe ich schon ins <a href="https://www.cafe-hueller.de/">Café Hüller</a>. Seit 2005 gibt es den Laden, also seit unglaublichen 21 Jahren. Und das wundert mich nicht, denn das Hüller kann irgendwie alles: Das Essen ist lecker, der Service nett, die Lage super – direkt an der Isar gelegen und trotzdem ruhig auf der Au-Seite, nicht nur geografisch, sondern auch konzeptionell der absolute Gegenentwurf zu Wagners Juicery. Ein guter, ehrlicher, leckerer und gemütlicher Ort, der sich selbst immer treu bleibt und sich nie großartig verändert. Das tut mir im ständigen Münchner Gastronomiewandel sehr gut.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/lci7qmzm3u/IMG_6578.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nur zwei Dinge sind mittlerweile anders: Das Café hat einen riesigen Schanigarten dazubekommen und während man hier früher auch hervorragend frühstücken konnte, kommt man heute eben nur noch zum Mittagessen, Kuchen bestellen oder abends auf ein Glas Wein vorbei. Es wird frisch gekocht, oft mit Bio-Zutaten. Neben den Schinkennudeln, dem Schnitzel und den wechselnden Gerichten auf der Tageskarte schwöre ich auf die Kuchen – die sind selbstgemacht, lecker und üppig.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/sjw33lin6a/IMG_6561.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Als wir Anfang August an einem Montag durch München spazierten, fast so, als wären wir Touristen in der eigenen Stadt – dachten mein Freund und ich: Warum eigentlich nicht mal wieder ins Hüller? Früher waren wir fast jedes Wochenende hier. Mittlerweile bin ich seltener in dieser Ecke, aber immer noch genauso gerne in meinem Lieblingscafé. Hier scheint die Zeit stillzustehen, hier ist München noch genauso, wie ich es liebe – und das bleibt hoffentlich noch mindestens weitere 21 Jahre so.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/uocymv7vqh/IMG_6583.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Café Hüller, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf644b1b3f0f:0xc47123eb2504afcb?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Eduard-Schmid-Str. 8, 81541 München-Au-Haidhausen</em></a></h4><hr/><p>Elements Dutchen</p><h2>Elements Terschelling: Neues Designhotel auf den Westfriesischen Inseln</h2><p>Anfang September durfte ich zu einer Pressereise auf die Westfriesischen Inseln Texel und Terschelling. Während mich in München alle fragend anguckten, sobald ich von diesen beiden Zielen erzählte, wussten die Freund:innen rund ums Ruhrgebiet sofort Bescheid. Denn so wie die Münchner:innen nach Italien fahren, ist man von dieser Ecke aus in nur wenigen Stunden an der holländischen Nordseeküste. Ein bisschen habe ich gebraucht, um mich an Wind, Wetter und die Landschaft zu gewöhnen, aber dann fand ich es ganz toll.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/mrkb7u2yfy/IMG_8315.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war stundenlang an feinen Sandstränden spazieren, habe Muscheln in allen Farben und Formen gesammelt und ewig das Meer beobachtet. Habe mich an diesen ewig weiten Küsten fast in einen meditativen Zustand spaziert, musste mich ermahnen, nicht immer und immer weiter zu laufen, habe Raum und Zeit vergessen, ein bisschen so wie in der Wüste. Und das war genau das Richtige, denn dieser Sommer war emotional alles andere als einfach – ich hatte viel zum Nachdenken, Verarbeiten und Betrauern.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/iozvkrmujm/IMG_8478.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auf Terschelling gab es außerdem ein Hotel, auf das ich mich lange schon gefreut hatte: Das neueröffnete <a href="https://elementsterschelling.nl/en/">Elements</a> direkt in den Dünen. Die <a href="https://www.instagram.com/elements_bydutchen/">Instagram-Bilder</a> hatten mich schon eingestimmt, aber die einmalige und einsame Lage hat mich dann doch überrascht. Gleich am ersten Abend spazierte ich über den Hintereingang zu diesem Strand (siehe Foto), war komplett allein mit den Vögeln und den Wellen – weit und breit nur drei Häuser zu sehen, und eines davon war mein Hotel.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8deaf44c-7d8b-40bd-ab4c-db1b22d07e88/uploads/images/6xr5c3kevx/IMG_8841.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auch in den nächsten Tagen ging ich direkt nach dem Aufwachen barfuß und im Bademantel ans Meer, tauchte kurz in die gar nicht so kalte Nordsee, durfte am Nachmittag mit der <a href="https://deoesterfabriek.nl/">Oesterfabriek</a> zur Austernernte, radelte mit dem E-Bike über die halbe Insel, fuhr mit auf eine <a href="https://www.ecosafariterschelling.nl/">Eco Safari</a> zur Vogelbeobachtung und aß am Abend im fantastischen <a href="https://www.duun-terschelling.nl/">Hotel-Restaurant Dún</a>. Von meinem Balkon aus sah ich Hasen und Fasane durch die Dünen huschen, der Wind blies mir um die Nase und ich glaube, ich war lange nicht mehr so frei und gedankenlos. Danke dafür, tolles Terschelling!</p><h4>Elements Terschelling, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47c925f340e49c4b:0x68f1cefa80a549e1?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Badweg Formerum 10, 8894 KW Formerum, Niederlande</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei – unter anderem über <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">besondere Hotels im SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reisetipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a>, <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und bei <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 14:48:21 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zeitlang im Juli: Französisches Bistro & Urlaub auf Ischia]]></title>
      <description><![CDATA[Kleine Hilfe gegen Fernweh: Ein neues französisches Bistro in der Maistraße und ein Hotel-Geheimtipp auf Ischia – weil Italien einfach immer geht!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Juli, von der sommerlichen Leichtigkeit bin ich leider gerade meilenweit entfernt, aber ich merke auch: Vielleicht darf ich künftig einfach nicht mehr so hohe Erwartungen an die warme Jahreszeit haben. Im Sommer passiert eben genauso viel Mist wie sonst auch, es gibt genauso viel Arbeit, oft sogar noch mehr. Schön ist aber: Am 29. Juli habe ich eine <a href="https://li-mo.com/veranstaltungen/anja-schauberger-besser-zuhoeren/">Lesung bei Literatur Moths</a> und im Oktober einen Urlaub auf meiner <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40">griechischen Lieblingsinsel</a>  gebucht. Daran halte ich mich gerade fest!</p><p>Bevor ich mich außerdem in eine kleine Newsletter-Sommerpause im August verabschiede, gibt’s in dieser Ausgabe noch zwei schöne Tipps gegen Fernweh: ein neues Bistro in München, in dem man sich für einen Abend nach Frankreich träumen kann – und eine Hotel-Empfehlung auf Ischia, weil Italien einfach immer geht. Bis ganz bald, wir lesen uns im September wieder!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/cwhcr3dri3/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Franzi Bar</p><h2>Die neue <em>Franzi Bar</em>: Kurzer Ausflug nach Marseille</h2><p>Momentan bin ich gedanklich ganz viel in <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Marseille</a> – das liegt zum einen daran, dass ich für den Merian eine Geschichte über die Hafenstadt geschrieben habe, dazu letzte Woche noch eine Podcast-Aufnahme hatte und zum anderen viele Freundinnen gerade dort sind oder waren. Diese Sommerwoche im letzten Juni dort war außergewöhnlich schön: viel Freundinnenzeit, viel gutes Essen, viel Salzwasser, lange Abende, gute Drinks und schöne Menschen. Kein Wunder, dass Marseille immer beliebter wird!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/getpmiy2hn/IMG_5638.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Da ich den Hochsommer allerdings wie jedes Jahr stur in München verbringe (und es hier schon heiß genug ist), kommt ein Trip nach Südfrankreich gerade nicht infrage. Aber zum Glück eröffnen in München immer mehr französisch inspirierte Bistros, in denen man sich für einen Abend ans Mittelmeer träumen kann – wie im neuen <a href="https://www.franzi.bar/"><em>Franzi</em></a> zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz. Die Schwester der <a href="https://www.franz.bar/"><em>Franz Bar</em></a>, die letztes Jahr in Sendling aufgemacht hat und seitdem ausreserviert ist.</p><blockquote><p>Als ich dort am Freitagabend saß, bei 28 Grad, ein eiskaltes Glas Bubbles vor mir, die verschnörkelten Altbaufassaden der Isarvorstadt um mich herum und über mir die singenden Schwalben am Abendhimmel, da war ich selig.</p></blockquote><p>Auch in der <em>Franzi</em> konnten wir nur noch einen der frühen Tische ergattern, aber als Trostpflaster gab es Happy Hour bis 18 Uhr. Das heißt, es gab Crémant für fünf Euro. Als ich dort am Freitagabend saß, bei 28 Grad, ein eiskaltes Glas Bubbles vor mir, die verschnörkelten Altbaufassaden der Isarvorstadt um mich herum und über mir die singenden Schwalben am Abendhimmel, da war ich selig, fühlte mich bestätigt in meiner Idee, den Sommer wieder in München zu verbringen – und wusste, warum ich eigentlich so gerne essen gehe.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/rxg56tmtvf/IMG_5642.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die letzten Monate war ich wenig in Restaurants – zum einen, weil&#39;s ein enges Jahr ist und ich nicht so gut verdiene wie sonst, zum anderen kann ich einige Preise nicht mehr nachvollziehen und mache lieber gar nicht mit, bevor ich mich ärgere. Aber im Grunde ist Essengehen so viel mehr als „nur“ Freunde treffen oder Nahrungsaufnahme – es ist ein Sich-Wegträumen, eine Alltagsflucht, ein Kurz-mal-woanders-Sein, in Italien, Griechenland oder eben Marseille. Urlaub für einen Abend sozusagen, und dafür ist die <em>Franzi</em> ein sehr guter Ort!</p><h4>Franzi Bar &amp; Bistro, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf0327b034f3:0x66ce0b465414cd20?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Maistraße 10</em></a></h4><hr/><p>Umberto A Mare</p><h2>Italienischer Sommer: Das <em>Umberto a Mare</em> auf Ischia</h2><p>Im Sommer ertappe ich mich oft dabei, dass ich neidisch bin auf Festangestellte – natürlich nicht darauf, bei 36 Grad zum Arbeiten gezwungen zu werden, aber darauf, im Juli kurz und knapp einen „schönen Sommer“ zu wünschen und sich dann eine Abwesenheitsmail bis September einzustellen. Diese Festangestellten fahren dann über den Brenner und verbringen so einen richtig langen, sorgenfreien August in Italien. So stelle ich es mir zumindest vor.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/u5lr4oibox/Umberto8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ihr genau so einen Sommerurlaub plant, kann ich euch Ischia nur empfehlen. Ich habe letztens schon mit einer Freundin gerätselt: Alle fahren an die Amalfiküste und nach Sardinien (vollkommen zu Recht), aber über Ischia spricht fast niemand. Warum eigentlich? Liegt es daran, dass es in den Köpfen der Deutschen immer noch die altbackene Merkel-Insel ist? Oder daran, dass man bei Thermalquellen eher an ein Rentnerparadies denkt als an Dolce Vita?</p><blockquote><p>Diese besondere, ruhige, leckere und wunderschöne Insel mit ihren heißen Quellen, dem Brioche-Eis-Sandwich, der besten Pizza meines Lebens, dem glasklaren Wasser, blutroten Sonnenuntergängen auf Plastikstühlen und Pesche al vino.</p></blockquote><p>Mir soll es recht sein, Ischia darf gerne weiterhin ein bisschen unter dem Radar laufen. Ich habe unseren Urlaub dort nie vergessen und denke oft an diese besondere, ruhige, leckere und wunderschöne Insel mit ihren heißen Quellen, dem Brioche-Eis-Sandwich, der besten Pizza meines Lebens, dem glasklaren Wasser, blutroten Sonnenuntergängen auf Plastikstühlen und Pesche al vino – hier wird Weißwein in einer Karaffe mit Pfirsichstücken serviert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/j7qwkdbgw6/Umberto5.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bei der Unterkunft hatte ich mich wie so oft stundenlang durch Booking gewühlt und einen echten Glücksgriff gemacht: das <a href="https://www.umbertoamare.it/">Umberto a Mare</a>. Ein wunderbares, kleines Hotel direkt am Meer mit nur zehn Zimmern und einem Restaurant, das bis dahin schon jahrzehntelang im Guide Michelin empfohlen wurde – und 2025 nun tatsächlich den ersten Stern bekommen hat. Vollkommen zu Recht, denn das Essen war perfekt!</p><blockquote><p>Ein wunderbares, kleines Hotel direkt am Meer mit nur zehn Zimmern und einem Restaurant, das bis dahin schon jahrzehntelang im Guide Michelin empfohlen wurde – und 2025 nun tatsächlich den ersten Stern bekommen hat.</p></blockquote><p>Zum Frühstück gab es Cornetto mit selbstgemachten Marmeladen, Espresso und frisch gepresstem Orangensaft, mittags mal Calamari, Caprese, Vongole oder Sardellen und abends ein Mehr-Gänge-Menü, das einem wirklich die Schuhe ausgezogen hat. Da das Dinner im Hotel aber nicht ganz günstig war und der Ort Forio kulinarisch einiges zu bieten hatte, waren wir oft auch auswärts essen. Alles in allem war das mein perfekter Italienurlaub: unaufgeregt, entschleunigt und sehr lecker.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/uploads/images/banhhpmk6f/Umberto12.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Umberto a Mare, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x133b40ee681d94f7:0x38f4499f759454a4?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>d&#39;Ischia, Via del Soccorso, 8, 80075 Forio NA, Italien</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei – unter anderem über <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">besondere Hotels im SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reisetipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a>, <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und bei <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/97dde8ec-adf9-40b9-b8f3-c0c9627a5df3/teaser_image/1784109507?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:42:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Juni: Feinstes Schnitzel der Stadt & Ferienhaus Lenggries]]></title>
      <description><![CDATA[Im Juni gibt es viele Gründe zu feiern – wer einen besonderen Ort dafür sucht, schaut mal im Bayerischen Hof vorbei. Plus: Schönes Ferienhaus in Bayern!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Zeitlang im Juni: Feinstes Schnitzel der Stadt &amp; Ferienhaus in Lenggries</h1><p>Willkommen im Juni! Ich kann’s kaum erwarten, dass es diese Woche endlich wieder so richtig sommerlich wird. Habe so Lust, mich auf mein Fahrrad zu schwingen, den ganzen Tag im Freibad zu liegen und in den Himmel zu gucken. Denn so sehr ich mir im Moment vornehme, weniger zu arbeiten, langsamer zu machen, freitags frei zu haben, so richtig bekomme ich es eigentlich nur hin, wenn ich den ganzen Tag irgendwo draußen liegen kann.</p><blockquote><p>So sehr ich mir im Moment vornehme, weniger zu arbeiten, langsamer zu machen, freitags frei zu haben, so richtig bekomme ich es eigentlich nur hin, wenn ich den ganzen Tag irgendwo draußen liegen kann.</p></blockquote><p>Ich freue mich auf einen sehr entspannten Sommer, den ich größtenteils in München verbringen werde – mit zwei Hochzeiten, einem Besuch aus Berlin, ein paar Lesungen, meinem Lieblingsbesuch aus England und vielen Sommerfesten sowie Geburtstagen. Wenn ihr demnächst etwas zu feiern habt, gibt es in dieser Ausgabe vielleicht genau den richtigen Tipp für euch. Und für alle, die den Sommer in Bayern verbringen – wie wäre es mit diesem schönen Ferienhaus in Lenggries?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/068e6057-f9fa-40ff-9980-745a61504d3a/uploads/images/rbpa4xu7jw/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Bayerischer Hof</p><h2>Wenn’s mal etwas zu feiern gibt: Garden Restaurant &amp; Trader Vic’s</h2><p>Mein halber Freundeskreis hat im Juni Geburtstag – und auch sonst gibt es in diesem Monat jede Menge zu feiern: <a href="https://www.rowohlt.de/buch/anja-schauberger-besser-zuhoeren-9783499019005?srsltid=AfmBOoqKhUYtnzEqsA8-lb-OBxVSpWvxhqBl2ifpWsOSwQXosJJn3YeZ">Mein Buch erscheint am 19.06</a>. und mein Freund hat finally seinen Doktor. Deshalb waren wir vor Kurzem endlich einmal im Bayerischen Hof, um dort das hochgelobte Wiener Schnitzel im <a href="https://www.bayerischerhof.de/de/erleben-geniessen/restaurants-bars/restaurants/garden.html">Garden Restaurant</a> zu probieren. Manche behaupten ja, es wäre das Beste der Stadt! Und ich muss sagen: Absolut, aber auch – je nachdem, was man zur Stadt zählt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/068e6057-f9fa-40ff-9980-745a61504d3a/uploads/images/fgbgus3rye/IMG_4764.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn Forstinning noch dazugehört, dann schwöre ich nach wie vor auf das Schnitzel im Gasthaus <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d">Zum Vaas, über das ich hier schon einmal geschrieben habe</a>. Wenn man von Münchens Innenstadt ausgeht, dann ist dieses Schnitzel wirklich Weltklasse und zudem das feinste, das ich je gegessen habe. Fein, weil es hauchdünn geklopft ist und ganz originalgetreu daherkommt – mit Petersilienkartoffeln und einer Garnitur aus Kaper, Zitronenscheibe und Sardelle.</p><blockquote><p>Dieser Abend hat mir gezeigt, dass ich mich unbedingt öfter in Münchens Hotels trauen sollte, denn dort warten ganz fantastische Bars, Restaurants und Dachterrassen.</p></blockquote><p>Das Gute an den Preiserhöhungen in der Gastronomie ist ja, dass einem die gehobeneren Restaurants nun plötzlich gar nicht mehr so teuer vorkommen. So fand ich die 39 Euro, die man im Garden Restaurant für drei riesige Schnitzel mit Beilagen bezahlt, wirklich fair. Allein davon wäre ich schon satt geworden, aber zur Feier des Tages bestellten wir natürlich auch noch Vor- und Nachspeisen. Und gingen zum Abschluss in die verrückteste Kellerbar, in der ich jemals war – ins <a href="https://www.bayerischerhof.de/de/erleben-geniessen/restaurants-bars/restaurants/trader-vics.html">Trader Vic’s</a>. Was ist das bitte für ein Ort?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/068e6057-f9fa-40ff-9980-745a61504d3a/uploads/images/apimvwn7ev/IMG_4777.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Schon öfter habe ich über <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/stadt-viertel/die-welt-in-muenchen">Plätze in München geschrieben, die sich anfühlen, als wären sie ganz woanders</a>. Und dabei doch nie an diese Tiki-Bar gedacht mit polynesischer Küche und Südsee-Cocktails. Wenn man unter diesem Strohdach an der Bar sitzt, fühlt man sich tatsächlich ein bisschen wie im Urlaub! Vor allem aber hat mir dieser Abend gezeigt, dass ich mich unbedingt öfter in Münchens Hotels trauen sollte, denn dort warten ganz fantastische Bars, Restaurants und Dachterrassen.</p><h4>Hotel Bayerischer Hof,<em> Promenadepl. 2-6</em></h4><hr/><p>Das Spatz</p><h2>Urlaub in Bayern: Das Ferienhaus „Das Spatz“ in Lenggries</h2><p>Vor ein paar Wochen war ich zu einem Brunch bei <a href="https://www.stefan-brodbeck.de/">Stefan Brodbeck</a> eingeladen. Den Zuhör-Coach habe ich für einen <a href="https://www.sueddeutsche.de/magazin/leben-und-gesellschaft/zuhoeren-tipps-psychologie-kommunikation-szm.95570?reduced=true">Artikel im SZ-Magazin</a> interviewt – und er ist natürlich auch in meinem neuen Buch dabei. Stefan lebt in München, ist aber auch gelegentlich in Lenggries. Hier hat der frühere Möbeldesigner vor ein paar Jahren sein Elternhaus toll renoviert und vermietet eine Wohnung an Feriengäste. Und da es bei der riesigen Auswahl auf Airbnb oft gar nicht so einfach ist, etwas Schönes zu finden, lasse ich euch diesen Tipp einmal da.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/068e6057-f9fa-40ff-9980-745a61504d3a/uploads/images/hajyrhpalb/IMG_0767.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich fand das Haus von Stefan so schön, dass ich mir vorgenommen habe, dort selbst bald einmal Urlaub zu machen – vielleicht mit einer Gruppe Freundinnen oder auch nur zu zweit. Vielleicht mit Laptop und ein bisschen mitgebrachter Arbeit oder nur zum Nichtstun. So oder so bin ich mir sicher, dass man hier eine sehr gute und vor allem entspannte Zeit haben kann – und das auch zu jeder Jahreszeit.</p><blockquote><p>Ich fand das Haus so schön, dass ich mir vorgenommen habe, dort selbst bald einmal Urlaub zu machen – vielleicht mit einer Gruppe Freundinnen oder auch nur zu zweit.</p></blockquote><p>Zuerst einmal liegt das Haus sehr ruhig am Ortsrand: Wer spazieren oder wandern gehen möchte, hat alles direkt vor der Haustür – Wald, Wiesen, Weiher und Berge. Auch ein Naturfreibad gibt es um die Ecke. Oder man nimmt sich ein Buch aus dem Regal, macht sich einen Kaffee und setzt sich in den blühenden Garten. Insgesamt gibt es drei Schlafzimmer und einen großen Wohn- und Essbereich mit Küche und Terrasse. Hunde sind nach Absprache auch erlaubt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/068e6057-f9fa-40ff-9980-745a61504d3a/uploads/images/npltlax4eu/IMG_0768.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.airbnb.de/rooms/1367539689669902788">Ferienhaus Das Spatz</a>, Lenggries</h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reisetipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:36:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Mai: Abschied von der Goldmarie & Lanzarote-Liebe]]></title>
      <description><![CDATA[Alles neu macht der Mai – oder war es Lanzarote? Berichte von meinem Urlaub und empfehle, jetzt noch einen Tisch in der Goldmarie zu reservieren, bevor sie schließt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>„Alles neu macht der Mai“ – dieser Satz passt tatsächlich gerade sehr gut, denn irgendetwas ist anders. Vielleicht liegt es an meinem langersehnten Lanzarote-Urlaub, der mich endlich einmal runtergebracht hat, vielleicht an den ersten warmen Sommertagen, die so viel Leichtigkeit mit sich bringen. Vielleicht ist es die Erleichterung, weil das Buch nun endlich ganz fertig ist und gedruckt wird, vielleicht aber auch ein bisschen Wurschtigkeit, weil man sowieso nicht weiß, wie alles weitergeht und absolut nichts tun kann, außer von Tag zu Tag zu gucken.</p><blockquote><p>Es ist so magisch, was Frühling und Frühsommer jedes Jahr mit einem machen können: Sobald die Bäume blühen, die Tage länger werden und die Balkone grüner, ist alles vergessen!</p></blockquote><p>Keine Ahnung, was es ist: Ich weiß nur – gerade geht’s mir gut, ich ruhe in mir, schlafe tief und fest, habe wenig Sorgen und Ängste. Das wird schon alles irgendwie klappen und wenn nicht, überlege ich mir etwas anderes! Ich freue mich gerade einfach auf den anstehenden Sommer, auf freie Nachmittage im Maria Einsiedel, auf Hochzeiten von Freund:innen, <a href="https://sunsetsandbooks.ticket.io/H4JDy6OU/?">meine erste Lesung</a> in Augsburg. Es ist so magisch, was Frühling und Frühsommer jedes Jahr mit einem machen können: Sobald die Bäume blühen, die Tage länger werden und die Balkone grüner, ist alles vergessen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/pxcrglkm7n/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Goldmarie</p><h2>Letzte Wochen: Die Goldmarie schließt Mitte Juni!</h2><p>Manche Lokale gibt es schon so lange, dass man sich München gar nicht mehr ohne sie vorstellen kann. Die Goldmarie in der beschaulichen Schmellerstraße im Schlachthofviertel ist genau so ein Ort! Immer da, immer schön, immer lecker – und ich habe nie darüber nachgedacht, dass dieses Restaurant einmal nicht mehr sein könnte. Aber nun ist es soweit: Die Betreiberinnen, die 2024 auch das benachbarte Café MARI am Zenettiplatz eröffnet haben, hören auf – und das nach 17 Jahren!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/7bdb5z5dqj/IMG_4568.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war letztens erst dort und möchte auch die nächsten Wochen unbedingt noch einmal in der Goldmarie essen gehen – am liebsten draußen auf der lauschigen Terrasse! Der letzte Tag soll der 13. Juni 2026 werden. Wie es danach weitergeht, ob der Laden übernommen wird, steht noch nicht fest. So oder so geht eine Ära zu Ende und die Goldmarie reiht sich ein in eine ganz bestimmte Art von Gastronomie, die es in München immer weniger zu geben scheint – gemütlich, warm, persönlich.</p><blockquote><p>So oder so geht eine Ära zu Ende und die Goldmarie reiht sich ein in eine ganz bestimmte Art von Gastronomie, die es in München immer weniger zu geben scheint – gemütlich, warm, persönlich.</p></blockquote><p>Sofort denke ich an das Bavarese im Dreimühlenviertel, an die Theresa Bar in der Maxvorstadt, das Atomic Café und das Café am Hochhaus, unsere Lieblingsbar K&amp;K in der Reichenbachstraße, an das Café King und die Erste Liga. Und wer erinnert sich noch an die Rakete Bar am Johannisplatz? Vielleicht ist das ein erstes ganz gewöhnliches Anzeichen meines Älterwerdens, aber ich vermisse diese Orte schmerzlich und kann sie nicht ersetzen. Ich fühle einfach nicht dasselbe, wenn ich im minimalistischen ORNO Café sitze oder an der Wagners Juicery vorbeilaufe.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/lid42vwxpd/IMG_4997.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aber zurück zur Goldmarie: Beliebt war hier vor allem der Schweinebraten, ich mochte die Südtiroler Kasnocken, das Münchner Schnitzel und die wechselnden, raffinierten Vorspeisen. Das Restaurant war einfach immer eine gute Adresse – ob die Eltern zu Besuch waren, ob für ein Date oder einen Abend mit Freundinnen. Ich hoffe, die Betreiberinnen wissen, welche Lücke sie hinterlassen! Liebe Goldmarie, du wirst schrecklich fehlen.</p><h4>Goldmarie, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf4e7325dae3:0xfe56b0f0a95d3121?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Schmellerstraße 23, 80337 München</em></a></h4><hr/><p>Lanzarote</p><h2>Verliebt in Lanzarote: Wie schön ist diese Insel?</h2><p>Seitdem ich mir den Lanzarote-Reiseführer von <a href="https://aweekabroad.com/">A Week Abroad</a> gekauft hatte, habe ich mein Umfeld mit diesem Reiseziel genervt. Obwohl die Kanaren in den letzten Jahren auch in meiner Generation einen echten Aufschwung erlebt haben, waren viele Freund:innen skeptisch. Es hält sich eben immer noch hartnäckig das Klischee: Rentnerparadies, sehr touristisch, vor allem sehr Deutsch. Ich war also gespannt, wurde mehr als positiv überrascht und glaube nun, dass Lanzarote sogar zu einer meiner Lieblingsinseln wird!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/yyl5dvzsn3/Lanzarote7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wer am Flughafen ankommt, denkt erst einmal „Oh Gott!“ – unschöne Hafenstadt, viele englische Tourist:innen, wenig Charme, aber sobald man aus der Hauptstadt Arrecife rausfährt, wird es traumhaft: unendliche Weiten, schroffe Vulkanlandschaften, einsame Straßen, schwarze Erde, unzählige Palmen und Kakteen. Sowieso war ich überrascht davon, wie grün die Insel im April schon war und wie leer. Oft war unser Auto das einzige weit und breit.</p><blockquote><p>Sobald man aus der Hauptstadt Arrecife rausfährt, wird es traumhaft: unendliche Weiten, schroffe Vulkanlandschaften, einsame Straßen, schwarze Erde, unzählige Palmen und Kakteen.</p></blockquote><p>Überall gibt es tolle Architektur – niedrige weiße Häuser mit windgeschützten Innenhöfen, die an Wüstenstädte erinnern. Diese Bauweise geht auf den Künstler César Manrique zurück, der sich für die traditionelle Architektur auf Lanzarote einsetzte und die Insel zu einem der schönsten Orte der Welt machen wollte. Das ist ihm gelungen! Als der spanische Künstler in den 60er Jahren aus New York zurückkam, brachte er jede Menge Design-Inspiration mit und die kann man heute noch überall bestaunen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/sls7od5hlj/Lanzarote11.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am ersten Tag waren wir in der <a href="https://maps.app.goo.gl/BuZGRjE66VAMMGyf9">Jameos del Agua</a>, ein Vulkantunnel, in den der Künstler ein Restaurant, einen Pool und einen außergewöhnlichen Konzertsaal gebaut hat – ein Ort wie von einer anderen Welt. Wir besuchten die <a href="https://maps.app.goo.gl/AGg3T1SCLSNB4y776">Fundación César Manrique</a>, seinen ehemaligen Wohnort, der aus fünf Lavablasen besteht und in dem der Künstler tatsächlich 20 Jahre lang lebte, bevor er in das neue Haus mit Atelier umzog, das heute ein <a href="https://maps.app.goo.gl/MCkFFfGoU6mSUoxg8">Museum</a> ist.</p><blockquote><p>Am ersten Tag waren wir in der Jameos del Agua, ein Vulkantunnel, in den der Künstler ein Restaurant, einen Pool und einen außergewöhnlichen Konzertsaal gebaut hat – ein Ort wie von einer anderen Welt.</p></blockquote><p>Das verrückte <a href="https://maps.app.goo.gl/ac8qXtDGfmy9UQW8A">Museo Lagomar</a> gestaltete Manrique ebenfalls mit, heute bekannt als das Haus des Schauspielers Omar Sharif. Ganz egal, wo man auf Lanzarote ist, überall entdeckt man den Künstler: an Kunstwerken an Straßenkreuzungen, bei dem spektakulären Aussichtspunkt <a href="https://maps.app.goo.gl/aEbDh7wYJMYoz9d39">Mirador del Río</a>, im Kaktusgarten <a href="https://maps.app.goo.gl/LQDEawk3ERG1gcxT6">Jardín de Cactus</a>, im Restaurant <a href="https://maps.app.goo.gl/MTNfG7LCwUeFErAZA">El Diablo</a> im Nationalpark Timanfaya, in dem mit Hitze aus dem Vulkan gekocht wird oder in den Höhlen <a href="https://maps.app.goo.gl/VPZnTnLPuuhHCWjJ7">Cueva de los Verdes</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/n7oay64m5y/Lanzarote10.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und dann zum dritten Punkt: die Kulinarik. Ich bin ganz ehrlich – das, was Deutschland als spanische Küche kennt, haut mich meistens nicht so um. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Qualität des Essens auf Inseln oft leidet, ganz einfach, weil es weniger Auswahl gibt, die Einfuhr teurer ist, aber auf Lanzarote haben wir immer sehr gut gegessen. Vom butterweichen Oktopus bis zum Steak, von Croquetas bis zu Papas arrugadas, vom Jamón Ibérico bis zum Cheesecake.</p><blockquote><p>Auf Lanzarote haben wir immer sehr gut gegessen – vom butterweichen Oktopus bis zum Steak, von Croquetas bis zu Papas arrugadas, vom Jamón Ibérico bis zum San Sebastian Cheesecake.</p></blockquote><p>Unser Lieblingsrestaurant wurde schnell <a href="https://maps.app.goo.gl/YZ8GzWCJ42Jyupv88">La Puerta Verde</a>, super Fisch gab es direkt am Meer im <a href="https://maps.app.goo.gl/3HA2gNUW8cojo5CA7">Costa Azul</a> und diesen tollen Brunch auf dem Foto haben wir im <a href="https://maps.app.goo.gl/xtJ1LSgdictjKFoXA">Palacio Ico</a> serviert bekommen. Dort kann man auch als Nicht-Hotelgast frühstücken gehen. Auch das <a href="https://maps.app.goo.gl/gVTn4vaEA14h34t3A">Ikarus</a> nebenan war toll! Und unser liebster <a href="https://maps.app.goo.gl/2aNeMMpKaEMLgsSa6">Teleclub</a> (ein traditionelles Gemeindezentrum mit Restaurant oder Bar) befand sich in Guatiza – dort gab es eine überraschend große Auswahl an Cordon Bleu (warum isst man das auf Lanzarote so gerne?).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/uploads/images/tkkhs7wq44/Lanzarote13.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich dachte, nach dem letzten, vollen Arbeitsjahr brauche ich eine Woche Liegen, Lesen und Nichtstun, aber Lanzarote hat mich mit seiner Andersartigkeit, Ruhe und Vielfalt sofort auf andere Gedanken gebracht. Und ich weiß jetzt schon: Das war sicher nicht das letzte Mal auf der Vulkaninsel! Gewohnt haben wir übrigens in der <a href="https://goodtravel.de/hotels/casa-alegria">Casa Alegria</a>, was fantastisch war, weil wir dort richtig viel Platz, einen eigenen Innenhof und eine Terrasse hatten. Morgens krähte der Hahn, nachmittags schrie der Esel und abends sagten sich dort Fuchs und Hase gute Nacht.</p><h4>Casa Alegria, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0xc489fec3d10806b:0x9d15ce426cfc018c?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Lanzarote, C. Tamadagua, 17, 35539 Los Valles, Las Palmas, Spanien</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reisetipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/58c3de04-370f-4dcf-93e8-ece765b3235e/teaser_image/1778679379?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:34:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im April: „natürlich wild“ & Hoteltipp auf Sardinien]]></title>
      <description><![CDATA[In der April-Ausgabe machen wir einen Ausflug zum Ammersee in den neuen Concept Store „natürlich wild“ und träumen uns auf eine der schönsten Inseln Europas.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder April – und ich suche immer noch nach meiner Energie, nach dem „Jetzt-geht’s-los!“-Gefühl im neuen Jahr. Was mich zumindest beruhigt: Ich bin damit nicht allein! Denn ganz gleich, mit wem ich gerade spreche – ob selbstständig oder festangestellt, ob kreativ oder wissenschaftlich – irgendwie hat keiner so richtig Bock und Kraft für irgendetwas. Selbst schöne Dinge wie Verabredungen oder Urlaubspläne überfordern. Man möchte sich eingraben, von allem und jedem seine Ruhe haben.</p><blockquote><p>Ich bin erschöpft vom Schreiben, von der Weltlage, den ewigen Sorgen, der Angst vor der Zukunft. Und mittendrin schreibe ich dann noch diesen Newsletter über Restaurants, Hotels und schöne Orte. Das fühlt sich widersprüchlich an – oder eben genau richtig.</p></blockquote><p>Es ist eine seltsame Zeit. Ich bin erschöpft vom Schreiben, von der Weltlage, den ewigen Sorgen, der Angst vor der Zukunft. Davon, dass sich in der Politik so wenig bewegt, aber zugleich alles teurer, anstrengender und komplexer wird. Und mittendrin schreibe ich dann noch diesen Newsletter über Restaurants, Hotels und schöne Orte. Das fühlt sich widersprüchlich an – oder eben genau richtig. Vielleicht hilft gerade ein kleiner Ausflug zum Ammersee in den neuen Concept Store einer Freundin oder die Urlaubsplanung auf eine der schönsten Inseln Europas. So oder so: Seid gut zu euch, passt auf euch auf!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/hmzsvw6rcx/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Natürlich wild</p><h2>Natürlich wild: Neuer Laden in Dießen am Ammersee</h2><p>Vor ein paar Wochen habe ich endlich meine Freundin Ola in ihrem neuen Laden in Dießen besucht. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Gehminuten bis zu <a href="https://www.essbare-wildpflanzen.com/laden/"><em>natürlich wild</em></a>. Die Lage ist perfekt für alle, die einen Ausflug zum Ammersee machen – oder bald zum <a href="https://www.diessener-toepfermarkt.de/">Dießener Töpfermarkt</a> (14. bis 17. Mai 2026) rausfahren. Ich fand es toll, der Stadt einmal wieder für ein paar Stunden zu entfliegen und hier einen sehr entschleunigten Nachmittag zu verbringen. Neben Olas Laden ist eine leckere <a href="https://maps.app.goo.gl/jZEGYagnuCTJPEaK9">Bio-Konditorei</a> und abends kann man in der <a href="https://maps.app.goo.gl/QyhtE4ZrJexDz56w5">Ludwig Bar</a> gut essen und trinken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/u446dwhtqx/Naturlich-wild.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aber zurück zu Ola: Die ist zertifizierte Fachberaterin für essbare Wildpflanzen und verbindet in ihrem eigenen Laden alles, was ihr Design- und Natur-Herz höher schlagen lässt. Es gibt selbstgemachte, wilde Marmeladen, Tinkturen und Oxymele, besonders schöne Geburtstagskarten und Papeterie, hochwertige Duftkerzen, Seifen, Schokoladen, Tees, Weine sowie ausgewählte Bücher und Textilien – Kissen, Decken, Shirts und Mützen. Kurzum: Alles, was schön, lecker und besser für die Umwelt ist!</p><blockquote><p>Ola ist zertifizierte Fachberaterin für essbare Wildpflanzen und verbindet in ihrem eigenen Laden alles, was ihr Design- und Natur-Herz höherschlagen lässt.</p></blockquote><p>Neben eigenen Wildpflanzen-Produkten hat Ola jede Menge spannender und regionaler Marken im Sortiment (wie <a href="https://www.zimtstangl.de/">Zimtstangl</a> aus Utting, das <a href="https://www.ino-genussatelier.com/">Ino Genussatelier</a> aus Bernried, <a href="https://upcandle.de/">UpCandle</a> aus Berlin) – und herauskommt ein Concept Store, der selbst in München seinesgleichen suchen würde. Schon beim Reinkommen hat man sofort gute Laune. Das liegt zum einen an Olas herzlicher Art, zum anderen an dem farbenfrohen Laden. Ich habe mich total verliebt in die himbeerfarbenen Wände, den hellgelben Tresen und möchte nun auch endlich zu Hause bunt streichen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/zhph2cfgao/IMG_9918.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ola bietet außerdem Workshops und Wildpflanzen-Spaziergänge an: von Fermentation über nachhaltigen Schnittblumen-Anbau bis zum Wildkräuter-Textildruck. Die Spaziergänge durch Dießen starten jetzt im Frühling, der nächste Termin ist am <a href="https://www.essbare-wildpflanzen.com/produkt/wildkraeuter-diessen-2504/">25. April</a>. Und wer zu den geplanten Touren keine Zeit hat, kann Ola auch für ein privates Wildpflanzen-Teaching ab fünf Teilnehmer:innen buchen. Alle Termine und Infos findet ihr auf der Website von <a href="https://www.essbare-wildpflanzen.com/shop/"><em>natürlich wild</em></a>!</p><h4>natürlich wild, <a href="https://maps.app.goo.gl/VkG1s9QbJ9uZHGVi8"><em>Bahnhofstraße 8, 86911 Dießen am Ammersee</em></a></h4><p></p><hr/><p>Besser zuhören</p><a href="https://www.rowohlt.de/buch/anja-schauberger-besser-zuhoeren-9783499019005?srsltid=AfmBOor2kA2oghE4oozK5tsmjTy9GXxkeASXqdmgbf17AoDEwCnreTR9"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/dkqljimz7w/71qVsYXX6FL._SL1500_-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><blockquote><p>Überall finden sich Rhetorik-Seminare, in denen man sprechen lernt, aber nirgendwo lernen wir, gut zuzuhören. Sieht man genau hin, scheint das Zuhören ein präsentes Thema unserer Zeit zu sein. In den letzten Jahren gab es einen Boom an Zuhör-Angeboten. Jeder, der etwas erzählen möchte, kann sie in Anspruch nehmen. Und auch in den Medien ist das Zuhören omnipräsent, denn Anhänger rechter Parteien monieren: «Es hört einem ja heute keiner mehr zu.» Die Fähigkeit zum aktiven Zuhören hat gelitten. Das liegt an der Vereinsamung der Gesellschaft, unserer immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne, der Schnell­lebigkeit unseres Alltags. Anja Schauberger trifft Menschen, die ihr unterschiedliche Aspekte des Zuhörens näher­bringen, darunter eine Paartherapeutin, eine Pfarrerin, einen Zuhör-Coach und einen Barkeeper. Sie nimmt uns mit auf ihrem Weg, eine bessere Zuhörerin zu werden – und findet dabei Antworten auf die Frage, was wir alle gewinnen können, wenn wir lernen, uns wieder besser zuzuhören.</p></blockquote><h4>„<a href="https://www.rowohlt.de/buch/anja-schauberger-besser-zuhoeren-9783499019005?srsltid=AfmBOor2kA2oghE4oozK5tsmjTy9GXxkeASXqdmgbf17AoDEwCnreTR9">Besser zuhören</a>“ erscheint am 19. Juni 2026!</h4><hr/><p>Lanthia Resort</p><h2>Hoteltipp auf Sardinien: Das Lanthia Resort an der Ostküste</h2><p>Stundenlang nach einem schönen Hotel suchen – für manche ein Graus, ich liebe das und kann mich darin total verlieren. Aber als mein Freund und ich vor ein paar Jahren nach Sardinien wollten, war die Hotelsuche dann doch schwieriger als gedacht. Direkt am Meer sollte es sein, schön, lecker und bezahlbar. Nach sehr langer Recherche fand ich schließlich doch das <a href="https://www.lanthiaresort.com/de/"><em>Lanthia Resort</em></a>; gute Bewertungen, Privatstrand und vom Guide Michelin empfohlen. Mittlerweile sind die Preise auch hier gestiegen, ein Doppelzimmer bekommt man in der Nebensaison ab 190 Euro, in der Hauptsaison wird es dann sehr teuer.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/tz5hnn2am5/Lanthia1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Preis inkludiert ist allerdings das sehr feine Frühstück, das im schattigen Pinienwald mit Meerblick serviert wird. Auf den Tisch kommen nur sardische Produkte: Käse aus Ogliastra, Obst aus dem eigenen Garten und hausgemachtes Gebäck von der Pasticceria nebenan. In diesem Strandrestaurant kann man auch Mittagessen – wir bestellten eiskaltes Ichnusa-Bier und frische Pasta mit Venusmuscheln. Wenn ich mir die Bilder anschaue, möchte ich sofort wieder zurück. Selten war das Leben so sorglos wie in dieser Septemberwoche auf Sardinien.</p><blockquote><p><em>Wir bestellten eiskaltes Ichnusa-Bier und frische Pasta mit Venusmuscheln. Wenn ich mir die Bilder anschaue, möchte ich sofort wieder zurück. Selten war das Leben so sorglos wie in dieser Septemberwoche auf Sardinien.</em></p></blockquote><p>Eigentlich hatten wir einen Mietwagen, aber die weitläufige Hotelanlage mit ihrem Garten, dem Pool, Privatstrand und zwei Restaurants bot uns alles, was wir in dieser Woche brauchten. Einmal machen wir einen Ausflug, fuhren nach Orgosolo und an einen anderen Strand, aber am besten gefiel es uns tatsächlich im Hotel. Denn auch das Abendessen im <em>Lanthia Resort</em> war fantastisch: Die Paccheri in Tomatensoße mit Makrelen-Ragout und Guanciale hatten es mir angetan, ebenso die sardischen Gnocchi mit Lammragout, Wacholder und Pecorino.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/atw6elxvmd/Lanthia2-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auch im Ort gab es kulinarisch einiges zu entdecken: Wir aßen Pizza auf der Terrasse der <a href="https://maps.app.goo.gl/3pXmyetchbkepXgYA">Su Forru Pizzeria Paninoteca</a>, holten uns ein Eis in der <a href="https://maps.app.goo.gl/LNwtrJfzMHkcVr1p6">ansässigen Gelaterie</a> und naschten nachmittags das italienische Gebäck der benachbarten <a href="https://maps.app.goo.gl/fGyqUTnFxGuGhhq28">Pasticceria</a>, die wir schon vom Hotelfrühstück kannten. Mein absolutes Highlight war allerdings die Bootstour, die wir am letzten Urlaubstag machten und die vom Hotel angeboten wurde: Vom Hafen von Santa Maria Navarrese ging es an drei Strände des Golfs von Orosei.</p><blockquote><p>Wer an einem der weißen, sardischen Sandstrände liegt, die Flamingos über sich und eine frische Pizza vor sich, weiß wirklich nicht, ob das alles von dieser Welt oder doch etwas Göttliches ist.</p></blockquote><p>Ich war zuvor schon ein paar Mal auf Sardinien und kannte die karibisch anmutenden Küstenstreifen wie die <a href="https://maps.app.goo.gl/DC7CNAm3v2eCdJwD7">Spiaggia La Pelosa</a> oder <a href="https://maps.app.goo.gl/9HwUttkVGsbf1p486">La Cinta</a> bei San Teodoro – doch was wir hier auf der Bootstour sahen, zählt bis heute zu meinen Top-Stränden Europas. Die Buchten auf der Tour, wie die <a href="https://maps.app.goo.gl/pcXw1DWRgAPQBVVEA">Cala Goloritzè</a> oder die <a href="https://maps.app.goo.gl/kAa6FJCUt8D8gbs27">Cala Mariolu</a>, sind übrigens sowieso am besten per Boot erreichbar. So kommt es auch, dass sie nicht ganz so überlaufen sind – trotzdem empfiehlt es sich, schon frühmorgens zu starten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/uploads/images/am4wszjrxe/Lanthia3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am Ende war es ein rundum gelungener Urlaub, an den ich immer noch sehr gerne zurückdenke. Ein Bekannter von mir meinte einmal, dass Gott wohl einen besonders guten Tag hatte, als er Sardinien erschuf. Und ich muss ihm recht geben: Hier gibt es karibische Strände, exotische Tiere, wunderschöne Landschaften, eine fantastische Küche und immer genau das richtige Klima. Wer an einem der weißen, sardischen Sandstrände liegt, die Flamingos über sich und eine frische Pizza vor sich, weiß wirklich nicht, ob das alles von dieser Welt oder doch etwas Göttliches ist.</p><h4>Lanthia Resort, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x12de45d6481e38e7:0xfc7ca109844d2a1?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Via Lungomare, 08040 Santa Maria Navarrese Provincia dell&#39;Ogliastra, Italien</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5c641e1-f8f1-42e6-a2f7-16bdfb320eec/teaser_image/1775822323?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:16:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im März: Marinas Feinkost & kleines Stadthotel in Stuttgart]]></title>
      <description><![CDATA[Auf dem Viktualienmarkt gibt es über 100 Standl, ich stelle euch meine Lieblingsadresse vor. Und wir fahren nach Stuttgart in das wunderschöne Stadthotel „Das Edith“.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Verzeiht mir! Diesmal kommt der Newsletter mit einem Tag Verspätung, denn ich liege momentan mit einer Erkältung flach. Was ich nicht so ganz verstehe, denn ich war erst im Januar länger krank. So ein bisschen ist der Wurm drin in diesem Jahr. Ich finde bisher noch nicht richtig zu meiner Kraft und Motivation zurück – aber es trifft sich eigentlich eh gut, denn mein Vorsatz für 2026 ist: weniger arbeiten, langsamer machen.</p><p>Momentan versuche ich deshalb Tempo rauszunehmen, weniger Pläne, weniger Verabredungen, weniger Deadlines – und das tut verdammt gut. Ich möchte unbedingt zurück zu meiner Vier-Tage-Woche und in diesem Frühling so oft es geht, in der Sonne sitzen. Eine schöne Reise habe ich für Ende April geplant, aber bis dahin habe ich viel freie Zeit in München, schlendere durch die Stadt und esse Sandwiches bei Marinas Feinkost!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/844633da-dab7-49d8-81d7-c3f706e580e1/uploads/images/iw47nnz5au/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Marinas Feinkost</p><h2>Marinas Feinkost auf dem Viktualienmarkt: Das vielleicht beste Sandwich der Stadt</h2><p>Geht’s euch auch so? Ich wohne nun mein ganzes Leben in München, aber den Viktualienmarkt verstehe ich immer noch nicht so richtig: Wo kann man einkaufen, wo trinkt man nur Wein? Wer hat den besten frisch gepressten Saft und das leckerste Gemüse? Wie finde ich ein Standl in Abteilung III, wenn ich nicht einmal weiß, wo die Abteilung I ist? Letztens erst habe ich gelesen: Auf Münchens bekanntestem Markt gibt es über hundert Stände – und ich kenne wahrscheinlich gerade einmal zehn davon.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/844633da-dab7-49d8-81d7-c3f706e580e1/uploads/images/kyisgekrnl/IMG_9958.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ein wenig Abhilfe schafft die <a href="https://maerkte.muenchen.swm.de/dam/jcr:83f7861a-9a9a-4a76-9a4e-f7d3660d922f/Lageplan%20Viktualienmarkt.pdf">Übersichtskarte</a>, die kürzlich in der Nähe vom <a href="https://sziaszia.de/">Szia Szia</a> aufgestellt wurde, allerdings nur auf Deutsch. Ich möchte mir also gar nicht vorstellen, was für ein Labyrinth der Markt erst für fremdsprachige Tourist:innen sein muss, wenn schon ich ihn als Einheimische kaum überblicke. Deshalb halte ich an meinen wenigen Viktualienmarkt-Entdeckungen fest, besuche sie immer und immer wieder – so wie <a href="https://www.marinas-feinkost.de/">Marinas Feinkost</a>. Das Essen hier ist so lecker und das Standl direkt an der Straße, gegenüber vom Kustermann, also auch leicht wiederzufinden!</p><blockquote><p>Die meisten kommen wegen der unfassbar leckeren Panini vorbei, bei denen wirklich alles stimmt – Qualität, Geschmack, Textur. Das Brot wird extra für das Standl von Julius Brantner gebacken, hinein kommen nur beste italienische Zutaten.</p></blockquote><p>In der Theke liegen allerlei italienische Köstlichkeiten wie Pecorino und Guanciale, frische Gnocchi sowie Antipasti zum Mitnehmen. Wer italienisch kochen oder einen italophilen Freund, eine Freundin beschenken möchte, ist hier genau richtig. Die meisten kommen allerdings wegen der unfassbar leckeren Panini vorbei, bei denen wirklich alles stimmt – Qualität, Geschmack, Textur. Das Brot wird extra für das Standl von Julius Brantner gebacken, hinein kommen nur beste italienische Zutaten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/844633da-dab7-49d8-81d7-c3f706e580e1/uploads/images/gbui6hv5uh/IMG_9952.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Momentan bestelle ich am liebsten das „Auf die Faust“ mit cremigem Gorgonzola dolce, Walnüssen, Birne, Rosmarinschinken, Rucola und Feigensenf. Oder die „Trüffelsau“ mit Trüffelpesto, Capra Tartufata (Ziegenkäse mit Trüffel), Artischocken und Porchetta. Mein Freund ist bei der Variante mit Roastbeef, Mayonnaise und Olio al Limone hängen geblieben. Veggies entscheiden sich für das „Caprese“- oder „Futura“-Sandwich (mit Büffelmozzarella und Grillgemüse).</p><blockquote><p>Momentan bestelle ich am liebsten das „Auf die Faust“ mit cremigem Gorgonzola dolce, Walnüssen, Birne, Rosmarinschinken, Rucola und Feigensenf.</p></blockquote><p>Dazu ein Spezi und ein Platz im hinteren Teil des Standls, dort sitzt man recht gemütlich und ruhig, geschützt vor Regen und der Viktualienmarkt-Schickeria, die ab Frühling wieder lautstark den Markt bevölkert – leicht zu erkennen am großen Aperol-Spritz-Glas und der noch größeren Bottega-Veneta-Sonnenbrille. Wer gar nicht weiß, wovon ich spreche, kann das gerne in dieser <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/maerkte-feste/viktualienmarkt-typologie">Viktualienmarkt-Typologie</a> nachlesen!</p><h4>Marians Feinkost, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479e758abdbdb86f:0x75b203680cb48c93?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Viktualienmarkt Abt. 1, Stand 22-23, 80331 München</em></a><em> </em><strong><em>(oder einfach gegenüber vom Kustermann)</em></strong></h4><hr/><p>Das Edith</p><h2>Das Edith: Ein ganz besonderes Stadthotel in Stuttgart</h2><p>Ich muss gestehen: Bisher bin ich immer nur durch Stuttgart durchgefahren. Irgendwie hat es mich nie hingezogen oder es gab schlichtweg keinen Anlass, endlich einmal auszusteigen. Bis jetzt! Denn im Februar stand ein Konzert in der Porsche-Arena an, auf das ich mich nun fast ein Jahr gefreut hatte. Sobald die Tickets gekauft waren, fiel mir ein, dass ein befreundeter Fotograf zuletzt ein kleines Stadthotel im angesagten Stuttgarter Heusteigviertel empfohlen hatte – nur fünf Zimmer, zentrale Lage, tolles Design.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/844633da-dab7-49d8-81d7-c3f706e580e1/uploads/images/jtzo5nsnlm/IMG_0145.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das <a href="https://www.dasedith.me/">Edith</a> wurde 2022 von Claudia Otterbeck eröffnet, die ihr Haus nach der Großmutter benannt hat. Die Gastgeberin war lange in der Tourismusbranche tätig, ihr Mann arbeitet als Architekt – da war ein eigenes Hotel immer schon ein großer Traum. Wie viel Zeit und Liebe hier drinsteckt, spürt man: Das Geschirr wird von einer befreundeten Keramikerin angefertigt, das Granola macht Claudias Mama selbst – und die Gastgeberin steht morgens selbst an der Siebträgermaschine und bereitet Cappuccino für die Gäste zu.</p><blockquote><p>Wie viel Zeit und Liebe hier drinsteckt, spürt man: Das Geschirr wird von einer befreundeten Keramikerin angefertigt, das Granola macht Claudias Mama selbst – und die Gastgeberin steht morgens selbst an der Siebträgermaschine und bereitet Cappuccino für die Gäste zu.</p></blockquote><p>Das macht den Charme des Hauses aus: Alles ist sehr persönlich im Edith, auch weil es mit fünf Zimmern nicht so viele Gäste gibt. Man kommt sofort mit den anderen ins Gespräch, setzt sich morgens an den gemeinsamen Esstisch (wenn man das möchte), schlägt die Zeitung auf und lässt sich von Claudia ein Rührei machen. Dazwischen brennen Kerzen auf dem Tisch, ein französischer Vater kommt mit seinen drei Kindern im Pyjama und in Hausschuhen zum Frühstück. Ich muss sagen: Selten hat sich eine Unterkunft sofort so heimisch angefühlt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/844633da-dab7-49d8-81d7-c3f706e580e1/uploads/images/2tisaere7y/IMG_0140.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Was mich zudem überrascht hat, war das internationale Publikum im Edith: Claudia berichtet mir, dass sie letztens zwei Schwedinnen zu Gast hatte, die lässig im Bademantel gefrühstückt haben. Ein älteres Paar aus der Schweiz fand das erst etwas anstößig, aber dann kamen sie ins Gespräch, verstanden sich prächtig. An jenem Morgen saßen außerdem noch Gäste aus Australien, Frankreich, Spanien und Israel am Frühstückstisch. Claudias Augen leuchten, als sie davon erzählt und ich kann mir vorstellen: Genau für solche Momente leitet man ein Hotel!</p><h4>Das Edith, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x4799dbd979eb14c7:0xb938093bdfe4d396?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Heusteigstraße 34, 70180 Stuttgart</em></a><strong><em>, DZ ab 140 Euro</em></strong></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du meine Arbeit und erhältst Zugang zu den exklusiven Newslettern, die sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmen. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 15:08:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Februar: Burger-Ausflug & neues Boutique-Hotel 1280 Krone]]></title>
      <description><![CDATA[Gemütlich durch den Winter: Mit Burgern aus Unterhaching und einer Hotelneueröffnung in Baden-Württemberg. Hier stimmt wirklich alles – Kulinarik, Architektur, Umgebung.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben, vielen Dank, dass ihr auch nach bald zwei Jahren hier seid und mitlest! Ich muss gestehen, dass ich momentan öfter zweifle, ob dieser Newsletter mir überhaupt noch Spaß macht. Ein paar Monate will ich mir aber geben, um eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht wird es dann eine Pause von <em>Zeitlang</em> geben, vielleicht künftig nur eine abgespeckte Version – wir werden es sehen, wenn es soweit ist.</p><blockquote><p>Die Kälte ist okay, der (Schnee)regen ist okay. Ich bin dankbar für diesen überraschend hellen Winter, den wir bisher hatten, für die Pause, die Stille, die Gemütlichkeit.</p></blockquote><p>Vielleicht bringt aber auch der Frühling frischen Wind, denn gerade bin ich, passend zur Jahreszeit, am liebsten zuhause, gehe selten auswärts essen, verreise wenig. Und tatsächlich neu: Ich komme mit diesem Winter echt gut klar, muss mich nicht ständig in die Ferne träumen oder die Tage zählen, bis endlich Sommer ist. Natürlich freue ich mich über die ersten Schneeglöckchen, die gerade aus dem Boden sprießen, über die Vögel, die zwitschern, über die länger werdenden Tage, aber sonst alles okay.</p><p>Die Kälte ist okay, der (Schnee)regen ist okay. Ich bin dankbar für diesen überraschend hellen Winter, den wir bisher hatten, für die Pause, die Stille, die Gemütlichkeit. Und apropos gemütlich: Wer so richtig bequem ist, wie mein Freund und ich am Wochenende, der fährt nach Unterhaching und isst den vielleicht besten Burger weit und breit. Oder bucht sich ein Zimmer im 1280 Krone in Geisingen! Hier gibt es unfassbar gutes Essen, wunderschöne Zimmer und die perfekte Umgebung, um ewig zu spazieren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/b3tdu34ure/zeitlang_abo_1.jpg-2.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>American Burger</p><h2>American Burger Bar in Unterhaching – immer einen Ausflug wert!</h2><p>Es gibt diesen ganz bestimmten Burgerhunger, und wenn der einen packt, dann geht auch nichts anderes. Dann muss man sofort irgendwo einen Cheeseburger essen – je ungesünder, desto besser. Buttriges Bun, krosser Speck, ein saftiges, perfekt gebratenes Patty. Meine Anlaufstelle Nummer 1 für richtig gute Burger ist die <a href="https://americanburgerbar.de/">American Burger Bar</a> in Unterhaching. Schon lange kein Geheimtipp mehr und trotzdem immer wieder eine Erwähnung wert!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/imcip3awal/IMG_6677.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Seit 2013 betreibt David Infantado aus Philadelphia seinen Foodtruck. Vor über 20 Jahren kam der gebürtige Amerikaner nach Deutschland – und hatte recht schnell die Idee, einen eigenen Burgerladen zu eröffnen. Die American Burger Bar steht auf einem Edeka-Parkplatz, und daran möchte der Inhaber so schnell nichts ändern. Irgendwie macht es auch den Charme des Ladens aus – und genug Fans hat der Foodtruck sowieso. Kein Wunder, wenn man sich Menü, Preise und Burger genauer ansieht.</p><blockquote><p>Meine Anlaufstelle Nummer 1 für richtig gute Burger ist die <a href="https://americanburgerbar.de/">American Burger Bar</a> in Unterhaching. Schon lange kein Geheimtipp mehr und trotzdem immer wieder eine Erwähnung wert!</p></blockquote><p>Ich bestelle meist den „Oklahoma Burger” mit Käse, Speck, Zwiebelringen, Tomate, Salat und einer hervorragenden Barbecue-Sauce. Wenn ich einen Kater habe, sind die „Loaded Fries” außerdem ein Muss: Pommes mit Fried Onion, Bacon, Käsesauce und Guacamole. Aber auch mit dem klassischen „House Burger” mit hausgemachter Sauce oder dem „Pennsylvania Burger” mit doppeltem Cheddar, doppeltem Speck, gebratenen Zwiebeln und Jalapeño macht ihr garantiert nichts falsch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/3ma55lsmsl/IMG_6675.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn man sich anschaut, was Burger mittlerweile in München kosten, ist die American Burger Bar wirklich günstig: Die Preise für die Burger liegen hier zwischen 10,50 und 11,50 Euro – der „Pennsylvania Burger” ist mit 12,50 Euro der teuerste. Pommes gibt es ab 6 Euro, Onion Rings für 8,50 Euro. Jeden Montag lädt der Imbiss außerdem zu einem Special: Dann stehen Philly Cheesesteaks und Buffalo Wings auf der Karte!</p><h5><em>American Burger Bar</em>, <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=/maps/place//data%3D!4m2!3m1!1s0x479dde2256e7fceb:0x92e3c0c8154a42d5%3Fsa%3DX%26ved%3D1t:8290%26ictx%3D111&amp;ved=2ahUKEwimsfn5pNSSAxUuVPEDHcmWPBwQ4kB6BAhEEAM&amp;usg=AOvVaw0kauiXEV1DVve3mXzyvtfi">Am Sportpark 3, 82008 Unterhaching</a></h5><hr/><p>1280 Krone</p><h2>1280 Krone: Neues Boutique-Hotel zwischen Bodensee und Schwarzwald</h2><p>Im Januar war ich in einem ganz besonderen Hotel: im <a href="https://www.1280krone.com/de/">1280 Krone</a> in Geisingen. Zugegeben, von der Stadt in Baden-Württemberg hatte ich vorher nie gehört – und auch als ich ankam, dachte ich zuerst: So ein schickes Boutique-Hotel mitten im 3000-Seelen-Städtchen im Nirgendwo? Aber zum einen macht die Lage für alle, die gerne Zeit in der Natur verbringen, Sinn: Der Bodensee ist nicht weit, ebenso wie der Schwarzwald und das wunderschöne Donautal. Man kann den <a href="https://www.schwaebischealb.de/attraktionen/vulkan-hoewenegg#/article/d40565ca-ccb7-4b61-a83a-2706e8f10c93">Vulkankrater Höwenegg</a> besuchen, im Sommer in einem der vielen Seen baden oder den „<a href="https://www.donaubergland.de/schwaebischer-grand-canyon/">Schwäbischen Grand Canyon</a>“ entdecken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/6lohtfxtpl/IMG_9494.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum anderen begriff ich schnell: Die Krone ist weitaus mehr als eine Hotelneueröffnung für Tourist:innen. Es ist ein Begegnungsort für Einheimische, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft. Schon beim Frühstück fiel mir das auf, als ich noch etwas schlaftrunken die knarzende, alte Holztreppe ins Restaurant hinunterging. Bis auf einen Tisch waren alle besetzt, der Raum voll mit Menschen, von denen ich viele zum ersten Mal sah. Die meisten waren zum Brunchen hier.</p><blockquote><p>Die Krone ist weitaus mehr als eine Hotelneueröffnung für Tourist:innen. Es ist ein Begegnungsort für Einheimische, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft.</p></blockquote><p>Und ganz ehrlich, wenn es dieses Frühstück zu diesem Preis in München gäbe, würde auch ich dort am Wochenende abhängen. Wirklich alle Gerichte und Produkte waren überlegt – das fing bei der klassischen Wurst- und Käseauswahl an, jede Sorte schmeckte anders, jede besonders gut. Nicht vergessen werde ich die hausgemachte „Nutella“ aus Haselnüssen, Kakao, Vanille und viel Salz, von der ich mir bei Abreise noch ein Glas im Hotel kaufte. Oder der gebeizte Lachs, die butterweichen Croissants, der griechische Joghurt mit Apfel-Birnen-Kompott und gebrannten Mandeln.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/5zlgow6gpn/IMG_9591.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vom Frühstück bis zum Abendessen, vom Nachmittagskuchen bis zum Mitternachtsdrink – alles schmeckt hier fantastisch. Da Geisingen sonst kaum Gastronomieangebote hat, essen die Gäste entweder im hoteleigenen <a href="https://www.1280krone.com/de/genuss-erleben/agatha/">Restaurant Agatha</a> oder im benachbarten „<a href="https://maps.app.goo.gl/xhpRTTrrCurrHLS47">Hecht</a>“, das schon mehrmals vom Feinschmecker und Gault &amp; Millau ausgezeichnet wurde. Vollkommen zurecht, denn Essen und Weine sind wirklich herausragend!</p><blockquote><p>Abends geht es ins Untergeschoss in eine Bar, von der selbst München nur träumen kann. Zwei alte Gewölbekeller wurden hier durch einen futuristischen, goldenen Tunnel miteinander verbunden.</p></blockquote><p>Apropos Mitternachtsdrink: Abends geht es ins Untergeschoss in eine Bar, von der selbst München nur träumen kann. Zwei alte Gewölbekeller wurden hier durch einen futuristischen, goldenen Tunnel miteinander verbunden. Man sitzt auf kuscheligen Bänken, der Barkeeper mixt feine Drinks wie den „1280 Heritage“ mit Kirschwasser vom Bodensee und einem Schwarzwälder Gin. Und neben einem sitzen wieder Einheimische und Besucher:innen aus den umliegenden Städten, die sich einfach freuen, dass es hier nun eine so tolle Bar gibt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/uploads/images/zr6w7yuyww/IMG_9542.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der Name des Hotels verrät übrigens auch etwas zur Geschichte: Die Grundmauern schätzt man nämlich auf das Jahr 1280, dabei war die Krone immer ein Gasthaus. Nach jahrelangem Leerstand wollte die Gemeinde das Haus schon abreißen, als ein einheimischer Investor es kaufte und über viereinhalb Jahre aufwendig renovierte. Dass das historische Gebäude wieder zum Leben erweckt wurde, freut nun nicht nur jene, die in Geisingen wohnen, sondern auch mich als Touristin.</p><h5><em>1280 Krone</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47909dea9d11396b:0x9b2f9161acabc5fc?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Hauptstraße 33, 78187 Geisingen</a></h5><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f813bc2-9cc2-4808-ab26-f8f8d6ffdb8c/teaser_image/1771147513?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 21:30:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Januar: Specialty Coffee in Sendling & Offline-Urlaub]]></title>
      <description><![CDATA[Sehnsucht nach einer Offline-Auszeit? Dann ab ins Hofgut Hafnerleiten im Bayerischen Wald. Oder in München abwarten und Kaffee trinken im Calima, bis der Frühling kommt!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Zeitlang im Januar: Specialty Coffee in Sendling &amp; Offline-Urlaub im Bayerischen Wald</h1><p>Willkommen zurück! Ich hoffe, ihr hattet fantastische Weihnachtsferien und startet gut erholt ins neue Jahr. Wie nötig meine Ferien waren, habe ich erst mittendrin gemerkt und war am Ende so entspannt, dass ich am liebsten gar nicht mehr arbeiten wollte. Keine Ahnung, wann ich zum letzten Mal derart planlose, zeitlose und sorglose Wochen hatte. Ich habe mir absolut gar nichts vorgenommen – keine Treffen mit Freund:innen, kein Schrankausmisten, keine Neujahrsvorsätze.</p><blockquote><p>Wie nötig meine Ferien waren, habe ich erst mittendrin gemerkt und war am Ende so entspannt, dass ich am liebsten gar nicht mehr arbeiten wollte. Keine Ahnung, wann ich zum letzten Mal derart planlose, zeitlose und sorglose Wochen hatte.</p></blockquote><p>Nun bin ich zurück und um ein paar Erkenntnisse reicher – zum Beispiel, wie wahnsinnig gut es mir tut, Instagram nicht auf dem Handy zu haben. In den Ferien hatte ich die App für zehn Tage deinstalliert, meine Bildschirmzeit war sofort halbiert. Wenn ihr euch auch nach einer Offline-Auszeit sehnt, ist vielleicht das unten besprochene Hotel eine willkommene Idee. Ansonsten hilft gerade nur abwarten, spazieren und Kaffee trinken (vielleicht im <em>Calima</em> in Sendling). Ganz bald ist schon Frühling, versprochen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/bwfqicvuii/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Calima</p><h2><em>Calima</em>: In Sendling gibt’s jetzt <strong>Specialty Coffee</strong>!</h2><p>Ich war die letzten Wochen so faul, dass ich bis auf <em>einen</em> Wirtshaus-Besuch (es gab Schnitzel-Rolle in der <a href="https://maps.app.goo.gl/wYQucsGdsngi9NwE6">Burg Pappenheim</a>!) gar nicht auswärts essen war. Was aber die ganzen Ferien über gut und beinahe täglich ging, war spazieren. Ich spazierte durch Niederbayern, durch Oberschleißheim, entlang an der englischen Küste und natürlich durch Sendling. Eine Adresse, die mir meine Spaziergänge im eigenen Viertel momentan versüßt, ist das <a href="https://www.instagram.com/calima_specialty/"><em>Calima</em></a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/ezhkrilohp/IMG_7835.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das kleine Café hat erst letzten April in Sendling eröffnet. Und das in einer Ecke, in der man nicht unbedingt Specialty Coffee erwarten würde: Denn während auf der Innenstadt-Seite am Harras <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">kulinarisch Einiges geht</a>, wirkt die andere Seite wie ausgestorben. Und genau hier befindet sich das Calima – zwischen Apotheke, Rewe und einem Wohngebiet. Aber das ist ganz egal, denn der wahnsinnig gute Kaffee lockt die Menschen so oder so hierher.</p><blockquote><p>Für alle, die auf dem Weg in den Westpark sind, ist die Lage perfekt. Davor kann man sich hier einen Cappuccino, Flat White oder Matcha auf die Hand holen.</p></blockquote><p>Für alle, die auf dem Weg in den Westpark sind, ist die Lage perfekt. Davor kann man sich hier einen Cappuccino, Flat White oder Matcha auf die Hand holen – oder danach in Ruhe einkehren, denn das kleine Café hat auch Sandwiches, Cookies und Kuchen. Als ich die Karte studiere, stolpere ich über den <strong>„</strong>Raff Coffee“ und lese nach: Das ist wohl ein russischer Kaffeedrink aus den 90er-Jahren, der aus Espresso, Sahne und Vanillezucker gemacht wird. Bisher nicht probiert, aber klingt spannend!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/eveqxw2b35/IMG_7829.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich lese außerdem nach: Bevor der Betreiber Renat Mersiianov das Calima eröffnet hat, arbeitete er als Barista bei <a href="https://maps.app.goo.gl/qdhWdiXYajaw9C5w5">Pacandé</a>, einer kleinen Rösterei in Sendling. Außerdem gab es noch vor Eröffnung des Cafés ein gleichnamiges Pop-Up in der Innenstadt, das ziemlich gut lief. Abgesehen von fantastischem Kaffee und leckerem Kuchen kann man sich vor Ort übrigens auch hauseigene Röstungen sowie jede Menge Zubehör für zu Hause mitnehmen.</p><blockquote><p>Was man sich schon für die wärmeren Tage vormerken kann: Draußen gibt es nicht nur eine Terrasse, sondern im Sommer auch kalten Cappuccino sowie Iced Matcha.</p></blockquote><p>Im Café steht zudem ein Plattenspieler, der perfekt zu dem 70er-Jahre-Orange, den Retro-Möbeln und den verzierten Porzellantassen passt. Und das mag ich hier auch sehr: Das Calima ist zwar hip und minimalistisch, aber zugleich auch gemütlich. Und was man sich schon für die wärmeren Tage vormerken kann: Draußen gibt es nicht nur eine Terrasse, sondern im Sommer auch kalten Cappuccino sowie Iced Matcha.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/63b6eudcmp/IMG_7850.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><strong>Calima Specialty Coffee, </strong><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf2e9f47e077:0x61df4b181de6480?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Nestroystraße 2, 81373 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Hofgut</p><h2>Hotel ohne Empfang: Das <em>Hofgut Hafnerleiten</em> im Bayerischen Wald</h2><p>Es ist schon einige Jahre her, dass ich mit einer Freundin für ein Wochenende ins <a href="https://www.hofgut.info/">Hofgut Hafnerleiten</a> fahren durfte. Und trotzdem denke ich immer noch und immer wieder an diesen besonderen Ort. Unsere entschleunigten Tage hier gehen mir einfach nicht aus dem Kopf. Denn das Hofgut ist nicht nur ein Offline-Hotel, man hat auf dem gesamten Gelände tatsächlich keinen Handyempfang. Und kommt damit noch einmal viel schneller zur Ruhe als in anderen Hotels.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/3gb3fgzpgy/DSC06246.jpg-2.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Was für uns erst einmal ein kleiner Schock beim Ankommen war, stellte sich am Ende als das Beste heraus, was wir zum Jahresstart hätten machen können. Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt noch bei Mit Vergnügen, stand also ständig unter Strom, und meine Freundin hatte volle Wochen mit einigen Dienstreisen hinter sich. Über das Festnetztelefon des Hotels sagte ich schon schnell zu Hause Bescheid, damit sich niemand Sorgen machte – und dann ging es los!</p><blockquote><p>Dieses Wochenende kommt mir in meiner Erinnerung ewig vor: Wir frühstückten vor dem knisternden Kamin, sahen den Schneeflocken beim Fallen zu, ich las ein ganzes Buch, lag ewig in dieser Badewanne und schaute nie auf die Uhr.</p></blockquote><p>Den ersten Vormittag versuchten wir noch verzweifelt, Empfang zu bekommen, standen auf unserer Terrasse und hielten unsere Smartphones in die Höhe, aber nach dem Pasta-Kurs mit anschließendem Mittagessen fielen wir in einen tiefen Winterschlaf. Dieses Wochenende kommt mir in meiner Erinnerung ewig vor: Wir frühstückten vor dem knisternden Kamin, sahen den Schneeflocken beim Fallen zu, ich las ein ganzes Buch, lag ewig in dieser Badewanne und schaute nie auf die Uhr.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/uploads/images/affz7h6ssc/IMG_1214.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wir gönnten uns eine Massage, dösten im Entspannungswürfel ein, schwitzten in der Sauna und lernten beim Abendessen die anderen Gäste kennen. Man konnte entweder gemeinsam im Haupthaus essen oder das Abendessen in seinem eigenen Häuschen serviert bekommen. Auf dem Gelände stehen insgesamt zehn Themenhäuser, wir waren im <a href="https://www.hofgut.info/haeuser/buchen.html?si=31">Wasserhaus</a> untergebracht. Am Sonntag fuhren wir tiefenentspannt nach Hause – und auch jetzt, acht Jahre später, denke ich immer wieder gerne an dieses besondere Wochenende zurück.</p><h4><strong>Hofgut Hafnerleiten</strong>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x477452d24a1df775:0xc40f237c3e186d21?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>St2324 16, 84364 Bad Birnbach</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/041338b0-c324-4e8e-9f90-9f2b8c48aae0/teaser_image/1768490298?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 15:21:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Dezember: Geheimtipp-Japaner & Harry-Potter-Urlaub in York]]></title>
      <description><![CDATA[Zwei Tipps für eure Winterferien: japanisch essen im kleinen Mitani in Haidhausen – und Urlaub machen in Nordengland. Genauer gesagt: in York, in der Winkelgasse.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahresende darf es auch mal ein wenig cheesy werden, oder? Ich saß in den letzten Wochen auf mehreren Weihnachtsfeiern, und jedes Mal war mein Herz ganz voll. Mich berührt das immer sehr, dieses Zusammenkommen am Jahresende, Zurückschauen und mal kurz Innehalten. Das machen wir sonst viel zu wenig, hetzen von einem Projekt zum nächsten und fragen uns dann, wo eigentlich das Jahr schon wieder hin ist.</p><blockquote><p>Ich saß in den letzten Wochen auf mehreren Weihnachtsfeiern, und jedes Mal war mein Herz ganz voll. Mich berührt das immer sehr, dieses Zusammenkommen am Jahresende, Zurückschauen und mal kurz Innehalten.</p></blockquote><p>Auch deshalb sind die Weihnachtsferien immer wieder magisch für mich, weil gefühlt die Welt stillsteht – und dann kann ich es mir endlich erlauben, mal gar nichts zu tun. Ich wünsche euch eine wunderbare Pause, wenn ihr sie braucht, eine tolle Reise, wenn ihr eine macht. Dass ihr in den nächsten Wochen genau dem nachgehen könnt, wonach ihr euch gerade sehnt. Und apropos cheesy: Wir machen diesmal eine kleine Harry-Potter-Tour nach Nordengland. Bis bald, wir lesen uns im neuen Jahr!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/eu7dyzehrp/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Mitani Restaurant</p><h2>Japanisch essen im Mitani: Kleiner Geheimtipp in Haidhausen</h2><p>Meine innere München-Karte hat einige Lücken. Kennt ihr das? Selbst wenn man in einer Stadt aufgewachsen ist, gibt es einige Straßen, Lokale oder Plätze, die man ein Leben lang konsequent umfährt. So ging es mir bis vor Kurzem auch mit der kleinen Rablstraße in Haidhausen: Obwohl ich rund um den Rosenheimer Platz viel Zeit verbracht habe, bin ich noch nie durch diese Straße spaziert. Deshalb hatte ich keine Ahnung, dass sich hier ein toller Japaner befindet – und zwar schon seit über 20 Jahren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/r2gptv3pg6/IMG_7779.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>2004 hat das <a href="https://maps.app.goo.gl/JsbUi7r193cF4Y5R9">Mitani</a> wohl eröffnet – einige Möbel könnten noch aus dieser Zeit sein, aber das macht nichts. Es passt irgendwie zum Konzept: Das Restaurant ist ein wenig aus der Zeit gefallen, dabei aber gemütlich und authentisch. Hier verkünstelt sich niemand an einem modernen Lichtkonzept oder instagramablen Tapeten, und das ist auch gut so. Der Fokus liegt auf dem fantastischen Essen, auf hochwertigem Fisch und japanischen Köstlichkeiten. Wer die <a href="https://maps.app.goo.gl/6tJZHZ5VorhmSCrk8">J-Bar</a> mag, wird das Mitani lieben!</p><blockquote><p>Der Fokus liegt auf dem fantastischen Essen, auf hochwertigem Fisch und japanischen Köstlichkeiten. Wer die J-Bar mag, wird das Mitani lieben!</p></blockquote><p>Da wäre zum Beispiel das Torikara, eines der besten frittierten Hühnchen, die ich jemals gegessen habe. Oder das Matcha-Eis mit Sesam, das hausgemacht sein muss, weil es so lecker schmeckt und eine besondere, festere Konsistenz hat. Ich bin weder Matcha- noch Eis-Fan, aber dieses Dessert könnte ich jede Woche essen! Auch das Sushi im Mitani hat mich überzeugt – so eine Qualität bekommt man sonst meist nur in hochpreisigen Restaurants wie dem <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7">MUN</a>. Das Nigiri punktet mit einer dicken Scheibe Fisch und genau der richtigen Menge Reis.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/2msw3pzss2/IMG_7804.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bei dem Japaner kann man entweder à la carte bestellen oder ein Menü essen. Wir haben uns für das kleine Menü (für 38,50 Euro!) mit Miso-Suppe, Tagesvorspeise, Torikara, Tempura, Sushi und Nachspeise entschieden. Unsere anfängliche Sorge, nicht satt zu werden, war absolut unbegründet: Alle Portionen waren groß, im Tempura-Gang bekommt man verschiedene frittierte Gemüsesorten und Garnelen, beim Sushi gibt es drei Nigiri sowie sechs Rollen.</p><blockquote><p>Für dieses japanische Hot-Pot-Gericht ist das Mitani wohl auch bekannt, zumindest hatten fast alle Leute an den Nachbartischen genau das bestellt.</p></blockquote><p>Wer dazwischen tatsächlich noch Hunger bekommen sollte, kann sich Sushi oder Vorspeisen nachbestellen. Oder nimmt einfach das zweite Menü (49 Euro pro Person) mit Sushi, Sashimi und einem Gang Sukiyaki- oder Shabu-shabu-Eintopf. Für diese japanischen Hot-Pot-Gerichte ist das Mitani scheinbar bekannt, zumindest hatten beinahe alle Nachbartische das bestellt. Ein guter Grund also, dem kleinen Lokal bald wieder einen Besuch abzustatten!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/2f6ntyrvbo/IMG_7806.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Mitani Restaurant, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf78d96b2d81:0xeef182926c1e37f?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Rablstraße 45, 81669 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><hr/><p>York &amp; Umland</p><h2>Harry-Potter-Urlaub in Nordengland: Ab nach York!</h2><p>Eine meiner engsten Freundinnen wohnt seit vielen Jahren in England. Ich besuche sie leider nur selten, weil sie so oft nach München kommt, aber in diesen Weihnachtsferien ist es endlich wieder soweit: Wir fliegen nach Manchester und fahren dann mit dem Zug weiter in die kleine nordenglische Stadt York. Schon nach meinem ersten Besuch war ich verzaubert und konnte verstehen, warum es sie ausgerechnet hierher verschlagen hat!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/iagts54llj/York1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Stadt selbst wirkt wie eine Filmkulisse, vor allem die bekannte Straße <a href="https://maps.app.goo.gl/6jSEMUtsbkgvUPZHA">The Shambles</a>, die mit ihren historischen Häuschen und dem Kopfsteinpflaster an die Winkelgasse aus Harry Potter erinnert. Früher gab es hier zahlreiche Metzgereien, heute reihen sich Cafés an Geschenkläden, darunter auch ein paar Harry-Potter-Stores, wie <a href="https://maps.app.goo.gl/Br4J9E2GwBbhfgUx8">The Shop That Must Not Be Named</a>, in dem man sich Zauberstäbe und passende Fan-Artikel kaufen kann. Vor dem Laden findet sich sogar ein Parkplatz für Besen!</p><blockquote><p>York wirkt wie eine Filmkulisse, vor allem die bekannte Straße <em>The Shambles</em>, die mit ihren historischen Häuschen und dem Kopfsteinpflaster an die Winkelgasse aus Harry Potter erinnert.</p></blockquote><p>In Deutschland wäre so etwas ganz nett, nach York passt es einfach perfekt! Denn hier passiert es auch, dass man von Tourist:innen gefragt wird, wo sich noch gleich der <strong>„</strong>most haunted pub<strong>“</strong> befindet. Man kann Butterbier trinken, wie man in München einen Cappuccino bestellt. Oder mit Kindern den beliebten <a href="https://www.wizardwalkofyork.com/">Wizard Walk of York</a> buchen, bei dem ein Zauberer die magischen Ecken der Stadt zeigt. Auch der Bahnhof von York kommt in einem der Harry-Potter-Filme vor – er war Drehort für die King’s-Cross-Szene bei „Der Stein der Weisen“.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/5k7zim43jg/York2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Von hier aus kann man mit dem Zug tolle Ausflüge machen, die natürlich nicht alle mit Harry Potter zu tun haben, aber um einmal beim Thema zu bleiben: Man ist schnell in London und damit sowohl bei der <a href="https://maps.app.goo.gl/ZyRqEn67WhBbrNrY6">Platform 9¾</a> als auch in der passenden <a href="https://maps.app.goo.gl/YfJuU8w7uQZ64xWY7">Harry-Potter-Ausstellung</a> im Warner Bros Studio. Die <a href="https://maps.app.goo.gl/5m5YhPbCkoXoYdmc6">Durham Cathedral</a> in der gleichnamigen Stadt ist eine Stunde von York entfernt und diente als Kulisse für den Hogwarts-Innenhof.</p><blockquote><p>Meine Freundin schimpft mich schon, weil ich immer in der kalten Jahreszeit nach York komme, aber Winter und Nordengland ist nun mal echt magisch.</p></blockquote><p>Der Bahnhof <a href="https://maps.app.goo.gl/CagM1pZRAQ2fA4tH6">Goathland Station</a> kann ebenfalls mit dem Zug erreicht werden – er war in den Filmen die Haltestelle von Hogsmeade. Auch <a href="https://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=Malham+Cove&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;channel=30&amp;ved=2ahUKEwilgaOH0b-RAxUsQvEDHYzWOaYQgK4QegYIAQgAEB0">Malham Cove</a> eignet sich gut für einen Tagesausflug von York aus: Die Kalksteinformation in den Yorkshire Dales war Kulisse bei „Die Heiligtümer des Todes“. Meine Freundin schimpft mich schon, weil ich immer in der kalten Jahreszeit nach York komme, aber Winter und Nordengland ist nun mal echt magisch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/uploads/images/7gohkzudbi/IMG_8928_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>York, <a href="https://maps.app.goo.gl/h4KgyiVHShGDgJBa6"><em>Vereinigtes Königreich</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h5>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/85a601de-7b82-4538-b9e7-3e6ecddeb296/teaser_image/1765810185?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 15:05:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im November: Vietnamese in Sendling & Badehaus am Tannerhof]]></title>
      <description><![CDATA[An eurer Stelle würde ich mich zum Boxcamp im Tannerhof einbuchen – und sofort den neuen Vietnamesen in Sendling ausprobieren. Denn das Doan füllt eine Lücke im Viertel!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme mir vor wie eine Oma, wenn ich das schreibe, aber die Monate rasen gerade einfach vorbei, oder? Ich kann gar nicht glauben, dass schon Mitte November ist. Diese Woche habe ich endlich mein neues Buch abgegeben, das im Juni 2026 erscheint. Vorbestellen könnt ihr es bereits <a href="https://www.amazon.de/dp/3499019000/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=">hier</a>, <a href="https://www.rowohlt.de/buch/anja-schauberger-besser-zuhoeren-9783499019005?srsltid=AfmBOop37hPgc3cykQyTaaLswzeqUdV-X0Xhx7Y-qv2H4xHxbHsxxM6p">hier</a> oder in der Buchhandlung eurer Wahl! Es geht diesmal ums Zuhören: Ich habe nicht nur einige spannende Menschen getroffen, von denen ich viel lernen durfte, sondern auch eine zehnwöchige Zuhör-Weiterbildung gemacht.</p><blockquote><p>Ich freue ich mich unendlich darauf, zu vergessen, welcher Wochentag ist, auf Harry Potter gucken und Kuchen backen, auf lange Spaziergänge – und ab und an in meinem neuen Lieblingsrestaurant einkehren.</p></blockquote><p>Seit der Abgabe spüre ich eine große Müdigkeit. Ich möchte mich jetzt sofort hinlegen und ausruhen – am liebsten, bis der Winter vorbei ist. Ganz so einfach ist es leider nicht, aber zum Glück steht Weihnachten vor der Tür und kommt mir sehr gelegen. Ich freue mich unendlich darauf, zu vergessen, welcher Wochentag ist, auf Harry Potter gucken, Kuchen backen, auf gute Bücher, auf lange Spaziergänge – und ab und an in meinem neuen Lieblingsrestaurant in Sendling einkehren. Über dieses schreibe ich auch in dieser Ausgabe.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/gt472jtxhl/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Doan Restaurant</p><h2>Doan Restaurant: Endlich hat Sendling ein großes, schickes Lokal!</h2><p>Vor ein paar Wochen war ich mittags im Viertel spazieren, als mir auffiel, dass in das riesige Lokal an der Ecke Daiser- und Lindwurmstraße etwas Neues einzieht. Neugierig guckte ich durch die bodentiefen Fenster, bis ich am Eingang einen Zettel entdeckte, auf dem stand: Die Familie Doan, die einige vielleicht vom <em>Ca Go </em>und dem <em>May</em> im Westend kennen, eröffnet hier ein weiteres Restaurant. Ein paar Tage darauf war schon Eröffnung vom gleichnamigen <a href="https://doan-restaurant.de/"><em>Doan</em></a> – und ich war sehr gespannt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/nlnqo2n6qw/IMG_7276.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Seitdem habe ich schon einige Mal dort gegessen, denn das <em>Doan</em> füllt eine Lücke in Sendling, von der ich bisher nicht wusste, dass sie überhaupt existiert. Wir haben ein paar tolle Restaurants im Viertel – ich denke an die <a href="https://maps.app.goo.gl/PK8RPX8V4v1D7GLv6">Trattoria Da Paolo</a>, ans <a href="https://maps.app.goo.gl/nAzRrAekNjgaE3Wf9">Beirutbeirut</a>, ans <a href="https://maps.app.goo.gl/Vwayyu64yTHDraMg7">Napulè</a> oder das <a href="https://maps.app.goo.gl/UR58Unh486GxTQNX6">Wirtshaus in Sendling</a>. Boazn, Bier und bayerisches Essen gibt’s in der <a href="https://maps.app.goo.gl/ArFbsUQPbyKmxdfz8">Antonius Tenne</a>, Spritz, Sonne und kleine Köstlichkeiten auf der Terrasse vom <a href="https://maps.app.goo.gl/9dpN3UtQmqK9RgLJA">Servus</a>. Was aber bisher gefehlt hatte, war ein schöner, großer Laden, in dem es fantastisches Essen <em>und</em> gute Drinks gibt. Wie das <em>Doan</em>.</p><blockquote><p>Der Raum beeindruckt allein mit seiner irren Deckenhöhe und dem tollen Stuck. Und diesen hat die Familie Doan nun passend dekoriert: überdimensionale Lotusblüten-Lampen hängen von der Decke, unzählige Winkekatzen stehen in den Wandregalen.</p></blockquote><p>Das vietnamesische Restaurant eignet sich zudem perfekt für Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder Familienfeste. Ich habe keine Ahnung, wie viele Menschen in das große Lokal an der Lindwurmstraße passen, aber ich würde schätzen, es sind locker über hundert. Der Raum beeindruckt allein mit seiner irren Deckenhöhe und dem tollen Stuck. Und diesen hat die Familie Doan nun passend dekoriert: überdimensionale Lotusblüten-Lampen hängen von der Decke, unzählige Winkekatzen stehen in den Wandregalen. Das <em>Doan</em> ist schick, ohne dass man das Gefühl hat, sich schick machen zu müssen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/3z2vfdt6tn/IMG_7263.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und die Drinks! Wo fangen wir an? Ich liebe, liebe, liebe den „Yuzu Spritz“ (Yuzu, Gin, Limette, Grapefruit, Soda) – sehe mich jetzt schon im Sommer mit einem Glas in der Hand auf der großen Terrasse sitzen! Aber auch die anderen Aperitifs lesen sich fantastisch, wie der „Bonjour Doan“ mit hausgemachtem Lemongrass-Sirup, Ingwer, Limette, Crémant und Basilikum. Ebenso wie die Cocktailkarte, die auch eine spannende, alkoholfreie Auswahl parat hält, wie zum Beispiel einen Drink mit frischer Mango, Kokos und Sahne.</p><blockquote><p>Wer sich bei der großen Auswahl an kalten und warmen Vorspeisen nicht entscheiden kann, teilt sich einfach die gemischte Platte. Die reicht übrigens auch, wenn der Hunger nicht allzu groß ist.</p></blockquote><p>Nicht weniger fantastisch geht es im Menü weiter. Wir hatten als Starter die „Salty Soft Shell“ (Butterkrebs, Frühlingszwiebeln, hausgemachte Ingwersoße, Papayasalat) sowie die Dumplings mit Garnele und Hühnchen. Wer sich bei der großen Auswahl an kalten und warmen Vorspeisen nicht entscheiden kann, teilt sich einfach die gemischte Platte. Die reicht übrigens auch, wenn der Hunger nicht allzu groß ist. Für alle anderen geht es danach weiter mit Curry, Wok, Veggie-Wok, Pho, Ramen, Bun oder Vie-Padthai.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/pru7fdnc5z/IMG_7170.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es lohnt sich, einen Blick auf die ‚Chef Doan’s Favourites‘ zu werfen. Hier habe ich das geräucherte Entenbrustfilet sowie das Pepper-Entrecôte probiert. Beides kommt mit Gemüse und je nachdem, was man lieber isst, mit Jasminreis oder Süßkartoffel. Fans von den Schwesterlokalen <em>Ca Go</em> und <em>May</em> finden außerdem den beliebten „Claypot Rice“ auf der Karte – ein wahnsinnig leckerer, gegrillter Reis (mögen auch Menschen, die sonst nicht so gerne Reis essen!) mit Jakobsmuscheln, Black Tiger Prawns, Black Angus und Hühnerbrust.</p><blockquote><p>Ich liebe, liebe, liebe den „Yuzu Spritz“ – sehe mich jetzt schon mit einem Glas in der Hand im Sommer auf der großen Terrasse sitzen!</p></blockquote><p>Auch das Pad Thai im <em>Doan</em> kann ich sehr empfehlen, es ist schlonziger als man es kennt, aber dafür zum Reinlegen. Wie die komplette Dessertkarte: Wir haben Mango Sticky Rice bestellt. Hier wird, wie auch sonst im Restaurant, nur frische Flugmango verarbeitet und das schmeckt man. Alles in allem ist das neue Lokal in Sendling nicht günstig, aber Qualität und Service sind es absolut wert. Starter gibt es ab 5 bis 20 Euro, Hauptgerichte kosten zwischen 20 und 30 Euro und der tolle Yuzu Spritz um die 10 Euro.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/5kvimab5ee/IMG_7270.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Doan Restaurant, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf103c9aa0f5:0xc2e090dfd19ef735?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Lindwurmstraße 205, 80337 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><hr/><p>Neu im Tannerhof</p><h2>Badeharpfe &amp; Boxcamp: Der Winter war nie so schön wie im Tannerhof</h2><p>Ende September war ich im Tannerhof eingeladen, über den ich <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c">hier schon einmal im Newsletter geschrieben</a> habe. Das Naturhotel in Bayrischzell ist so besonders, dass es unmöglich ist, das Konzept in einem Satz zu beschreiben: Eher Dorf als Hotel, treffen hier historische Almhütten auf preisgekrönte Holztürme, von denen man wunderbar auf die umliegenden Berge und ins Tal gucken kann. Das Essen ist so gut, dass auch Nicht-Hotelgäste sich abends einen Tisch im <a href="https://natur-hotel-tannerhof.de/de/kulinarik/restaurant-pool/sommer">Restaurant Pool</a> reservieren. Der Tannerhof bietet Heilfasten, ein Malatelier sowie ein abwechslungsreiches Wochenprogramm aus Yoga, Wandern, Atmen, Jodeln.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/a245vrtgkj/IMG_5741.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war diesmal allerdings dort, um mir <a href="https://natur-hotel-tannerhof.de/de/wellness-spa/winter">das neue Badehaus</a> anzugucken, das im Sommer auf dem Gelände eröffnet wurde. Und es wäre nicht der Tannerhof, wenn die Betreiber-Familie hier einen gewöhnlichen Spa-Bunker hingestellt hätte. Stattdessen baute man ein luftig-leichtes Holzhaus mit neuer Sauna, Außenpool, Fitness- sowie Ruheräumen – angelehnt an die Architektur von <em>Harpfen</em>, das sind Bauwerke, wie man sie im Alpenraum zum Heutrocknen nutzt. Daher auch der Name „Badeharpfe“.</p><blockquote><p>Also, wenn ich an eurer Stelle wäre und gerade die Kraft hätte, würde ich mich sofort einbuchen: Tägliches Boxtraining, dazu feinste Low-Carb-Küche, die neue Sauna, lesen im Ruheraum und draußen vielleicht schon der erste Schnee.</p></blockquote><p>Der Pool ist naturbelassen und wird im Winter nicht beheizt. Wer nach der Sauna ins kalte Wasser springen oder gerne eisbaden möchte, wird daran große Freude haben. Die neue Sauna ist toll geworden, ebenso wie die Krafträume, die genau zur rechten Zeit entstanden, da im Dezember wieder das <a href="https://natur-hotel-tannerhof.de/de/kultur-und-events/sommer#camps-co">Boxcamp mit Tim Yilmaz </a>im Tannerhof stattfindet. Also, wenn ich an eurer Stelle wäre und gerade die Kraft hätte, würde ich mich sofort einbuchen: tägliches Boxtraining, feinste Low-Carb-Küche, in der neuen Sauna schwitzen, im Ruheraum lesen – und draußen fällt dann vielleicht schon der erste Schnee.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/uploads/images/fno5gpbz2j/IMG_5784.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Naturhotel Tannerhof, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x4776246f6dceb3cd:0x113c31d9419a102d?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Tannerhofstraße 30, 83735 Bayrischzell</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Foto: </strong><a href="https://frankstolle.com/"><strong>Frank Stolle</strong></a><strong><br/>Design &amp; Logo: </strong><a href="https://hennes-elbert.de/"><strong>Hennes Elbert</strong></a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/cf77dc80-4c84-4f28-ac5f-291e6d1d14ac/teaser_image/1762792482?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 10:12:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Oktober: Ambar Bistro & Wellness im Chiemgau]]></title>
      <description><![CDATA[Für den Herbst gibt es zwei All-time-Favorites von mir: einen Lieblingsitaliener in Giesing und ein Wellnesshotel im Chiemgau, das immer noch ein kleiner Geheimtipp ist.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eben erst von meiner griechischen Ruheinsel zurückgekommen und noch ein bisschen überfordert – vom Münchner Wetter, vom Alltag, dem Lärm und der Schnelligkeit hier. Wie auch schon letztes Jahr habe ich erst auf Chalki gemerkt, wie gestresst ich eigentlich war, wie arg ich unter Strom stand. Und dann auf der Fähre zurück saß da plötzlich die tiefenentspannte Version von mir. So kann es also auch sein – und diesen Zustand, den ich der griechischen Langsamkeit verdanke, möchte ich mir nun so lange wie möglich behalten.</p><blockquote><p>Ich bin eben erst von meiner griechischen Ruheinsel zurückgekommen und noch ein bisschen überfordert – vom Münchner Wetter, vom Alltag, dem Lärm hier und der Schnelligkeit.</p></blockquote><p>Was hilft, um gerade wieder zu Hause anzukommen und nicht in einen Urlaubsblues zu verfallen: hübsche Reiseführer bestellen und Pläne machen, ins Theater gehen und neue Hobbys ausprobieren, mehr kochen und Freund:innen einladen, die Wochen zählen bis zu meiner großen Abgabe – und dazwischen wie immer gutes Essen und Saunatage. Deshalb gibt es diesmal für den anstehenden Herbst zwei All-time-Favorites von mir: einen Lieblingsladen in Giesing, in dem man sich jederzeit nach Neapel träumen kann, und ein Hotel am Waginger See, das immer noch ein kleiner Geheimtipp ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c15811b-d963-4d5e-b91f-af751df83ee3/uploads/images/i7rqumxegb/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Ambar Bistro</p><h2>Ambar Bistro in Giesing: Neapolitanische Spezialitäten gegen den Winterblues</h2><p>Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das erste Mal in der <a href="https://www.ambar-bistro.de/">Ambar</a> war, aber ich weiß noch genau, dass mir der Laden von Anfang an gefallen hat: die Kunst an den Wänden, darunter ein Poster mit dem Hinweis „Wir machen die Musik nicht leiser“, die abwechslungsreiche Karte, das frische Essen, das nette Personal, der hausgemachte Limoncello. Zu trinken gibt es Craft Beer oder fantastischen Wein, den man sich am besten gleich flaschenweise bestellt, weil er so lecker und süffig schmeckt.</p><blockquote><p>Ich kehre immer wieder in die Ambar zurück, weil es der beste Laden ist, wenn man mit Freund:innen gut essen, trinken und lange sitzen möchte.</p></blockquote><p>Seitdem ich aus Giesing weggezogen bin, liegt die Ambar leider nicht mehr vor der Haustür, und trotzdem kehre ich immer wieder zurück, weil es einfach der beste Laden ist, wenn man mit Freund:innen gut essen, trinken und lange sitzen möchte. Dafür teilt man sich vorab ein paar Vorspeisen – wie den Hummus, den Gurkensalat oder die Oliven – und trinkt einen Aperitif. Danach geht es weiter zu den Hauptgerichten: Immer auf der Karte findet sich eine hausgemachte Pasta, mal mit Wildbolognese, mal mit Salsiccia oder vegetarisch all’arrabbiata, alla Norma.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c15811b-d963-4d5e-b91f-af751df83ee3/uploads/images/gmam46kmik/Ambar2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum Nachtisch gibt es zum Beispiel Babà, einen in Rum und Zuckersirup getränkten Kuchen aus süßem Hefeteig. Das Signature Dish der Ambar sind die Polpette, neapolitanische Fleischbällchen in Tomatensoße, die fantastisch gut zu einem der Münchner Craft-Biere passen. In der Ambar trifft das südliche München auf Süditalien, und das verkörpert niemand besser als der Betreiber Gianluca. Er kommt aus Neapel, ist aber genauso verliebt in Giesing, ein passionierter Sechzger-Fan, der kein Spiel im Stadion verpasst.</p><blockquote><p>In der Ambar trifft das südliche München auf Süditalien, und das verkörpert niemand besser als der Betreiber Gianluca. Er kommt aus Neapel, ist aber genauso verliebt in Giesing, ein passionierter Sechzger-Fan, der kein Spiel im Stadion verpasst.</p></blockquote><p>Die Ambar hat er vor zehn Jahren aufgemacht und mittlerweile so viele Fans, dass man am besten früh vorbeischaut, um sich noch einen Platz zu sichern. Das ist auch so eine Sache, die den Laden für mich sympathisch macht: Man kann gar nicht reservieren. Am besten ist also, man kommt gleich um 18 Uhr, sobald die Türen öffnen. Im Sommer sucht man sich dann einen Platz auf der Terrasse und beobachtet das Treiben auf der Tegernseer Landstraße, im Winter setzt man sich rein, bestellt sich einen schönen Weißwein zu den Miesmuscheln – und beschwert sich auf keinen Fall über die laute Musik.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c15811b-d963-4d5e-b91f-af751df83ee3/uploads/images/bx6foop2di/Ambar1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Ambar Bistro, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf72378ea017:0xb61518d725375495?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Tegernseer Landstraße 25, 81541 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><hr/><p>Wellnessgarten</p><h2>Wellnessgarten Waging – immer noch ein kleiner Geheimtipp im Chiemgau</h2><p>Der <a href="https://www.wellnessgarten.de/">Wellnessgarten</a> war eine absolute Zufallsentdeckung: Vor fast zehn Jahren wollten mein Freund und ich zu Silvester unbedingt aus der Stadt raus. Blöd war nur, dass uns das erst einen Tag davor einfiel und die Hotelauswahl dementsprechend überschaubar war. Unter all den übrig gebliebenen Booking-Adressen war aber auch ein richtig schönes Hotel am Waginger See. Wahrscheinlich war das Zimmer nur kurzfristig freigeworden, weil jemand abgesagt hatte, anders konnte ich mir das nicht erklären. Unser Silvester war fantastisch dort – und seitdem bin ich nicht nur öfter zu Gast gewesen, sondern habe den Wellnessgarten auch vielen Freund:innen und Bekannten empfohlen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c15811b-d963-4d5e-b91f-af751df83ee3/uploads/images/ytneag6wcu/Waging.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Was das Wellnesshotel im Chiemgau für mich so besonders macht (auch, wenn ich auf die ein oder andere Buddha-Statue verzichten könnte): Es ist wahnsinnig gemütlich, authentisch und normal. Die anderen Gäste sind nett, das Personal ist toll, das Essen lecker und die Atmosphäre durchweg gut. Hier trifft man im Gegensatz zu anderen Wellnesshotels nicht nur auf Paare, die einen beim Abendessen ignorieren, sondern kommt mal mit einer Freundinnengruppe ins Gespräch oder trifft eine Mama-Tochter-Konstellation im Ruheraum.</p><blockquote><p>Im Winter kann man die vielen Saunen ausprobieren und auf einem der beheizten Wärmebetten einschlafen, im Sommer macht man es sich auf der großen Sonnenterrasse gemütlich und springt nachts nochmal heimlich in den Badeteich.</p></blockquote><p>Vor ein paar Jahren haben wir einer guten Freundin zum 30. Geburtstag ein Wochenende im Wellnessgarten geschenkt, und es war perfekt. Damals waren wir im Sommer dort und zu meiner Überraschung ist das tatsächlich die Hauptsaison des Hotels, was sicherlich auch an den vielen Draußenflächen und dem Badeteich liegt. Wer besonders viel Glück hat, ergattert dann noch ein Zimmer im Erdgeschoss mit eigenem Wasserzugang. Und wer nur kurz Zeit hat, kann auch nur zum Day Sa herfahren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c15811b-d963-4d5e-b91f-af751df83ee3/uploads/images/qzsiuyvfnc/IMG_4722.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich fand auf jeden Fall beide Jahreszeiten im Wellnessgarten fantastisch: Im Winter kann man die vielen Saunen ausprobieren und auf einem der beheizten Wärmebetten einschlafen, im Sommer macht man es sich auf der großen Sonnenterrasse gemütlich und springt nachts noch mal heimlich in den Badeteich. So oder so: Der Wellnessgarten Waging ist eine Reise wert – und zum Glück bis heute ein kleiner Geheimtipp.</p><h4>Wellnessgarten Waging<em>, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/DjSU2F6hZcKBH3GP8"><em>Am See 7-9 83329 Waging am See</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:35:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im September: Neue Kneipe & Herbsturlaub im Cabinski]]></title>
      <description><![CDATA[Passend zum Herbst gibt es eine neue Kneipen-Entdeckung in München sowie einen Reisebericht aus dem Walsertal. Wer auch ins Cabinski möchte, findet ein kleines Goodie!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Als es sich vor ein paar Tagen bei 16 Grad so richtig schön einregnete und wir im Büro zum ersten Mal die Heizung anmachen mussten, verstand ich: Das war’s jetzt! Kein Freibad mehr in diesem Jahr, keine langen Sommerabende, kein samstags noch spontan zum See fahren und danach im Biergarten sitzen. Es gab schon Jahre, in denen freute ich mich so richtig auf den Herbst, dieses gehört leider nicht dazu. Ich fühle mich eher betrogen, mir fehlt ein Stück Sommer.</p><blockquote><p>Es gab schon Jahre, in denen freute ich mich so richtig auf den Herbst, dieses gehört leider nicht dazu. Ich fühle mich eher betrogen, mir fehlt ein Stück Sommer.</p></blockquote><p>Umso wichtiger ist die erste Oktoberwoche, die ich wieder auf meiner <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40">griechischen Ruheinsel Chalki</a> verbringe, auf der es immer noch schön warm ist und auf der es absolut nichts zu tun gibt – außer: im türkisfarbenen Salzwasser baden, den ganzen Tag lesen und abends Moussaka essen. Ich muss dort nichts sehen, nichts googeln, nichts erleben. Und darauf freue ich mich nach diesem anstrengenden und arbeitsintensiven Sommer am allermeisten. Vielleicht komme ich dann auch zurück und bin bereit für den Herbst.</p><p><strong>Ein kleines Geschenk wartet noch auf euch: Mit dem Code &quot;anja10&quot; gibt es 10 % Nachlass für alle Aufenthalte im </strong><a href="https://www.cabinski.at/"><strong>Cabinski</strong></a><strong> Montafon oder im Walsertal. Der Code ist vom 15.09. bis 15.10.2025 gültig. Gute Reise!</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/uvmztgco7z/zeitlang_abo_1.jpg.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Little Odessa</p><h2>Little Odessa: Pelmeni essen und gemütlich versacken</h2><p>Letztens war ich mit einer Freundin im <a href="https://www.instagram.com/littleodessamunich/?hl=de"><em>Little Odessa</em></a> verabredet – ein Vorschlag von ihr, ich hatte von dem Laden bisher noch nichts gehört. Ein wenig versteckt in einer Seitenstraße rund um den Goetheplatz liegt das kleine Lokal, das eher Kneipe als Restaurant ist, auch wenn man hier sehr lecker essen kann. Wir hatten kalte Blini (dünne Pfannkuchen) mit Lachs, Pelmeni (kleine, weiche Teigtaschen) mit Hackfleischfüllung und Tschebureki (große, knusprige Teigtaschen) mit Feta. Auf der Karte stehen außerdem auch Borschtsch, Beljaschi oder Kaviar mit Brot.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/cijmvsu5se/IMG_4492.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Alles war sehr lecker – und nur zu gerne hätte ich einen der Drinks probiert. Hier wird zum Beispiel Wodka ausgeschenkt, der selbst mit Ingwer oder Ananas angesetzt wird. Aber es war Dienstag und ich war sowieso ein bisschen angeschlagen. Wir saßen draußen, denn der Laden war knallvoll: Das <em>Little Odessa</em> punktet nicht nur mit Kulinarik, sondern auch mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. Es finden Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte statt, immer dienstags gibt es Comedy, montags Klaviermusik.</p><blockquote><p>Auch, wenn die Stühle mit Leoparden-Print nicht unbedingt meins sind, atmet ich mittlerweile schon erleichtert auf, wenn eine Neueröffnung ohne gebürsteten Edelstahl, QR-Codes und Timeslots auskommt.</p></blockquote><p>Der Betreiber des Ladens, Wanja Belaga, hat zuvor den <em>Salon Irkutsk </em>mitgegründet und das <em>Provisorium</em> eröffnet. Es überrascht also nicht, dass auch das <em>Little Odessa</em> ganz schön was kann und durchweg gemütlich ist: Vintage-Lampen treffen auf Blumenmuster, 70er-Jahre Tapeten auf zusammengewürfelte Möbel. Und auch, wenn die Stühle mit Leoparden-Print nicht unbedingt meins sind, atme ich mittlerweile schon erleichtert auf, wenn eine Neueröffnung ohne gebürsteten Edelstahl, QR-Codes und Timeslots auskommt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/qt4kwo3dv2/IMG_4498.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im <em>Little Odessa </em>darf man einfach sitzenbleiben – unter der Woche bis 1 Uhr, am Wochenende bis 3 Uhr. Die Kellnerin war wahnsinnig nett, die anderen Leute interessant und die Stimmung insgesamt sehr gut. Wenn ich diese neue Kneipe mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es unaufgeregt, und das meine ich im allerbesten Sinne. Beim nächsten Mal werde ich also definitiv die Cocktail-Karte studieren und etwas länger versacken.</p><h4><em>Little Odessa, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf000db7f6b7:0x5a995c5e9d57df7d?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Tumblingerstraße 16, 80337 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><hr/><p>Cabinski</p><h2>Cabinski im Walsertal: Natururlaub im Tiny House</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/oakvqtyaya/IMG_3559.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war doch noch ganz kurz weg im August: Zusammen mit meiner Schwester ging es für ein paar Tage ins Walsertal. Dass das Tal im österreichischen Vorarlberg sehr nah an der Schweizer Grenze liegt, fällt allein schon landschaftlich auf – sattgrüne Wiesen, die in der Abendsonne weich-samtig leuchten, abenteuerlich-steile Bergstraßen und üppig-bepflanzte Blumenkästen vor uralten Holzschindel-Häuschen. Und man hört es auch an den Schweizer Verniedlichungen: Hier geht man ins <em>Lädeli</em>, schiebt das <em>Wägeli</em> und sitzt auf dem <em>Bänkli</em>. Ich liebs!</p><blockquote><p>Es gibt mehrere Bergbahnen ums Eck, Spazierwege und Bergseen. Im Sommer geht man wandern und baden, im Winter Skifahren oder Schneeschuhwandern. Und das Cabinski ist dafür der perfekte Ausgangspunkt.</p></blockquote><p>Die Umgebung ist ein absoluter Traum, man kann so viel machen: Es gibt mehrere Bergbahnen, Spazierwege und Bergseen. Im Sommer geht man wandern und baden, im Winter Skifahren oder Schneeschuhwandern. Und das <a href="https://www.cabinski.at/"><em>Cabinski</em></a> ist dafür der perfekte Ausgangspunkt. Wir sind am ersten Tag mit der Seilbahn ins Wandergebiet Sonntag-Stein raufgefahren, am anderen zum nahegelegenen Seewaldsee spaziert. Vor dem dritten Tag hatte ich etwas Bammel, denn es war durchgehend Regen angesagt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/mbkxmohkap/IMG_3525.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Tiny Häuschen von <em>Cabinski</em> haben alles, was man braucht und bieten jeweils Platz für vier Personen: Es gibt zwei Doppelbetten, ein Badezimmer mit Dusche, eine Küchenzeile, einen Tisch mit vier Stühlen, dazu eine gemütliche Fensterbank, die als Sofa genutzt werden kann, sowie eine Terrasse. Manche Cabins haben auch eine Sauna im Garten und im Sommer kann man in manche Häuser seinen Hund mitnehmen. Man urlaubt hier auf 27 Quadratmetern und ich war wirklich überrascht, dass das vollkommen ausreicht.</p><blockquote><p>Unser Regentag war das gemütliche Highlight der Reise: Über die integrierten Boxen hörten wir Hörbuch, meine Schwester kochte Tee, wir kniffelten und schauten abends einen Film im Hochbett.</p></blockquote><p>Unser Regentag, vor dem ich zuerst Bammel hatte, war am Ende mein Lieblingstag und das gemütliche Highlight der Reise: Über die integrierten Boxen hörten wir Hörbuch, meine Schwester kochte Tee, wir kniffelten und schauten abends einen Film im Hochbett. Mir hat es so gut gefallen, dass ich schon die ganze Zeit überlege, wann ich wieder hinfahren kann. Diesmal vielleicht nach Montafon, zum zweiten Standort von <em>Cabinksi</em>. Dort kommt man nämlich auch öffentlich gut hin und ich hätte große Lust auf eine kleine Herbst-Auszeit allein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/uploads/images/dt7on3gacq/IMG_3819.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>Cabinski Walsertal, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479b5bd2ced48a5b:0x3d9ef2594f4e0da6?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Buchholz 19, 6731 Buchholz, Österreich</em></a><em><br/>Cabinski Montafon, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479b551a416204a3:0xf174d51db31e2523?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Kreuzgasse 107, 6791 St. Gallenkirch, Österreich</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/8cf7bea3-069d-4662-9462-087c2a214ced/teaser_image/1757919752?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 15:11:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im August: Zwei Ausflüge für Daheimgebliebene]]></title>
      <description><![CDATA[Der August steht für Sehnsucht. Wer diesen Sommer auch in München bleibt, findet hier meine zwei Lieblingsausflüge ins Umland – vom Starnberger See bis ins Murnauer Moos.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vor mir liegt die neue Brand-Eins-Ausgabe auf dem Balkontisch, der Titel „Sehnsucht“. Eine Frauenhand mit rot lackierten Fingernägeln gleitet über das blau-türkisfarbene Wasser. Gutes Cover, mich hat’s auf jeden Fall sofort gekriegt! Und, obwohl ich im Moment alle beneide, die ihren August jenseits des Brenners verbringen, hat meine Sehnsucht gerade kein bestimmtes Ziel, sie gilt eher einem Zustand. Diesem Urlaubszustand: nichts im Kopf, kein Blick auf die Uhr, einfach gucken und lesen und sein. Und manchmal fällt mir wieder ein: Dafür muss ich gar nicht weit fahren. Das finde ich auch zuhause!</p><blockquote><p>Wohin auch immer eure Sehnsucht gerade hin will – ich wünsche euch, dass ihr ihr im August folgen könnt.</p></blockquote><p>Wie am Sonntagabend, als zwei Freundinnen auf meinem Balkon saßen. Kleine Lichter, lautes Lachen, eine warme Nacht – und plötzlich war es spät. Oder letzte Woche, als ich zum ersten Mal zum Kloster Andechs gewandert bin: über weite Wiesen und durch kühle Wälder, bis ich schließlich vor dem goldschimmernden Klosterbier im Biergarten saß. Oder an einem dieser Regentage, als ich mit einer Freundin in die Sauna am Schliersee geflüchtet bin: Wir blieben bis zum letzten Aufguss, saßen im Bademantel auf der Dachterrasse und sahen zu, wie das letzte Abendlicht sanft die Bergspitzen streifte. Am Vormittag hatte ich noch gearbeitet – doch das war weit, weit weg.</p><p>Deshalb widme ich diese Ausgabe allen Daheimgebliebenen und schreibe über meine zwei Lieblingsausflüge im Münchner Umland, die sich immer auch ein bisschen nach Urlaub anfühlen. Ich hoffe, ihr habt diesen Sommer ganz viele, schöne Momente, in denen ihr die Zeit vergesst. Und wohin auch immer eure Sehnsucht gerade will – ich wünsche euch, dass ihr ihr im August folgen könnt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/smcapobtoa/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Murnau &amp; Ähndl</p><h2>Spazieren und einkehren: Das Ähndl im Murnauer Moos</h2><p>Jedes Mal, wenn ich im Murnauer Moos bin, verliebe ich mich neu in Bayern. Das liegt zum einen an der wunderschönen Landschaft, zum anderen an dem fantastischen Essen. Ich glaube, wenn ich bis zu meinem Lebensende nur einen Spaziergang machen dürfte, dann wäre es dieser: Zuerst läuft man ewig durchs weite Moorgebiet, das zu jeder Jahreszeit anders aussieht, und kehrt danach im <a href="https://aehndl.de/de/home">Ähndl</a> ein. Schon in einer älteren Ausgabe habe ich mich darüber beklagt, dass München so wenige gute Wirtshäuser hat. Wer bayerisch essen will, muss oft ins Umland fahren – wie zum <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d">Vaas in Forstinning</a> oder eben zum Ähndl. Übrigens habe ich letzte Woche auch im <a href="https://andechser-klostergasthof.de/">Klostergasthof von Andechs</a> wirklich gut gegessen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/cq4rks5vwr/IMG_9378.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Besonders am Ähndl ist nicht nur die Lage mitten im Naturschutzgebiet, sondern auch die Speisekarte: Krustenbraten vom Wammerl, ein Fischeintopf nach Bouillabaisse-Art oder der Ähndl-Burger mit Blaukrautsalat. Natürlich gibt es auch sämtliche Wirtshaus-Klassiker wie ein gutes Schnitzel (vom Schwein), ein Wildragout mit Serviettenknödeln und Blaukraut, Käsespätzle mit Zwiebeln, Frühlingslauch und Radieschen-Pickels. Dazu kommen noch ein paar Eigenkreationen, die ebenso gelingen – wie das gebratene Forellenfilet mit bayrischem Kimchi, Teigtaschen und Sesam oder <strong>„</strong>Kaspress mal anders“ mit Brioche, Blaukraut-Salat und Rosmarin-Kartoffeln.</p><blockquote><p>Jedes Mal, wenn ich im Murnauer Moos bin, verliebe ich mich neu in Bayern. Das liegt zum einen an der wunderschönen Landschaft, zum anderen an dem fantastischen Essen.</p></blockquote><p>Je nach Saison gibt es auch eine Spargelkarte sowie verschiedene Kuchen des Tages. Beim unserem letzten Besuch bestellten wir zum Nachtisch noch einen Apfelkuchen, der so lecker war, dass man meinen könnte, er sei frisch von der Oma gebacken. Aber auch mit Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel macht man im Ähndl nie was falsch! Und zu dem ausgezeichneten Essen kommt noch diese wahnsinns Terrasse: Leicht erhöht auf einem kleinen Hügel sitzt man im Biergarten und hat einen wunderbaren Blick auf das Murnauer Moos und die Berge. Nebenan steht eine kleine Kirche, der Himmel strahlt weißblau, das Bier schmeckt – das ist wohl das Bayern, für das Leute aus der ganzen Welt herkommen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/a563vg5qjh/IMG_9369.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><strong>Gaststätte Ähndl</strong>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479dae45ad5a920f:0x467a0fecbc0bd89?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Ramsach 2, 82418 Murnau am Staffelsee</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Tutzing &amp; Momo</p><h2>Baden und Iced Coffee trinken: Das Momo in Tutzing</h2><p>Der <a href="https://maps.app.goo.gl/ekDR2N6nwFJpbjLK7">Kustermannpark in Tutzing</a> ist für mich der schönste Orte zum Baden – gut erreichbar mit S-Bahn oder Zug, angenehm schattig, mit wahrscheinlich dem schönsten Blick auf die Berge und sogar Hunde dürfen mitkommen. Letzte Woche war ich wieder an dem Ufer, das mich auch nach 15 Jahren noch umhaut. Wenn ich die Wiese zum See hinunterlaufe, mit Blick auf das glasklare Wasser, weiß ich nicht, wo es noch schöner sein könnte. Lange habe ich diese Badestelle am Starnberger See deshalb nur meinen engsten Freund:innen verraten, weil ich nicht wollte, dass sie sich herumspricht. Doch inzwischen hat dort ein Café mit Concept-Store eröffnet, das sogar in der <em>Süddeutschen Zeitung</em> besprochen wurde – und damit ist es wohl vorbei mit der Geheimniskrämerei.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/dcbtiv2qjz/IMG_2984.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zuerst wusste ich ehrlich gesagt nicht, wie ich zu der Caféeröffnung stehen sollte. Klar, das war immer der einzige Minuspunkt am Kustermannpark – dass es hier eben keinen Kiosk oder eine andere Gastronomie gab. Aber das hat eben auch dafür gesorgt, dass nicht allzu viele Leute hier waren. Wenn man ein Eis oder auf Toilette wollte, konnte man zur Tankstelle nebenan. Aber nach meiner anfänglichen Skepsis muss ich sagen: Mit dem <strong>„</strong><a href="https://www.momo.love/">Momo</a>“ eröffnen sich ganz neue Welten. Plötzlich kann man Iced Coffee auf der Terrasse trinken, eine Badepause mit Kuchen einlegen oder den kleinen Hunger stillen, wenn man die Brotzeit zu Hause vergessen hat.</p><blockquote><p>Ein Ufer, das mich auch noch 15 Jahren noch umhaut: Wenn ich die Wiese zum See hinunterlaufe, mit Blick auf das glasklare Wasser, weiß ich nicht, wo es noch schöner sein könnte.</p></blockquote><p>Am vergangenen Freitag saß ich mit meiner Schwester draußen unter einem der Sonnenschirme. Unsere Bikinis und Haare waren noch nass vom See, vor uns knackten die Eiswürfel im Glas – und das Urlaubsgefühl stellte sich fast automatisch ein. Wir sahen den weißen Segelbooten zu, die gemächlich über den See schipperten, und waren einfach zufrieden. Und dann ist noch das Haus so schön: Die Kustermannvilla ist fast 150 Jahre alt, überall Stuck und Deckenmalereien, Flügeltüren und große Fenster. Der Wintergarten der Villa bietet einen besonders guten Blick auf den See und ist sicherlich auch an kühleren Tagen einen Besuch wert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/ba4nbaybop/IMG_2938.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><strong>Café Momo</strong>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479dc90011bb1d89:0xb1ff0c67266dbc26?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Hauptstraße 2, 82327 Tutzing</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel, einem Stadtviertel oder Thema widmet. Bisher sind erschienen:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eb2b110f-a2e5-47f7-890d-bd5d80fad12d/uploads/images/63sxd44l7n/08d1cfaf518f-250623-muenchen-galopprennen_DSF5825-frank-stolle.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Foto: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 07:18:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Juli: Pide Palast und Pension Edelweiss]]></title>
      <description><![CDATA[Wer eine Reise nach Marseille plant, ist in der Pension Edelweiss gut aufgehoben. Und wer den Sommer zu Hause verbringt, kann sich mit dem besten Pide der Stadt trösten.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hi Juli, hi kleine Sommerpause! Ich weiß noch nicht, wie ich die kühlen Temperaturen finden soll. Einerseits ist es wahnsinnig schade, dass nun nicht einmal mehr auf den Juli so richtig Verlass ist. Andererseits war die Hitze der letzten Wochen wirklich kaum mehr auszuhalten. Ich konnte nicht mehr arbeiten, nicht mehr denken, nicht mehr zum Sport. Das alles geht jetzt wieder – und das Beste an der Kühle: Ich habe im Moment überhaupt nicht das Gefühl irgendetwas zu verpassen, wenn ich den ganzen Tag vor meinem Bildschirm hänge und schreibe.</p><blockquote><p>Ich beneide wirklich jeden, der gerade ins Auto steigt und nach Italien fährt – mit leerem Kalender und leerem Kopf. Genießt es ein bisschen für mich mit!</p></blockquote><p>Obwohl ich im Juni zwei wunderbare Auszeiten hatte (<a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Marseille</a> und ein paar Tage im <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee">Kranzbach</a>), fühle ich mich nicht richtig erholt. Wahrscheinlich auch, weil im Hintergrund ein großes Projekt läuft, das noch bis Oktober, wenn nicht November andauert. Bis dahin kann ich zwar wegfahren, aber leider nicht so richtig abschalten. Ich beneide wirklich jeden, der gerade ins Auto steigt und nach Italien fährt – mit leerem Kalender und leerem Kopf. Genießt es ein bisschen für mich mit! Für alle, die nach Marseille möchten, habe ich hier die perfekte Unterkunft. Und alle, die zu Hause bleiben, so wie ich sollten zumindest gut essen – zum Beispiel Pide und Baklava.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/o4gouttkjp/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Pide Palast</p><h2>Der beste Imbiss der Stadt: Der Pide Palast in Sendling</h2><p>Ich gehe im Moment selten essen – weil alles teurer geworden ist, aber auch, weil im Juli so viele andere Events anstehen: Terrassenpartys, Sommerfeste, Festivals. Wenn dann sitze ich eher mal draußen vor einer Bar oder im Biergarten, hole mir was Kleines auf die Hand oder nehme selbst Brotzeit mit. Eine Adresse, die ich aber trotz kulinarischem Sommerloch gerade <em>jede</em> Woche besuche, ist der Pide Palast. Und mittlerweile bin ich so oft hier, dass mich der Besitzer schon kennt und weiß, was ich bestelle – die Nummer 7, Pide gemischt, klein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/xz2rcmtg4v/IMG_0820.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Als ich aus Giesing weggezogen bin, war ich wahnsinnig traurig, dass Türkitch jetzt nicht mehr um die Ecke war. Die Filiale an der Humboldtstraße ist mittlerweile geschlossen – und ich wurde hier in Sendling mit etwas noch Besserem belohnt. Natürlich hatte ich zuvor auch schon Pide in meinem Leben gegessen, aber es war mir ehrlich gesagt nie in Erinnerung geblieben. Das änderte sich schlagartig mit dem Pide Palast: Mittlerweile kann ich zu jeder Tages- und Jahreszeit Pide essen! Es ist, glaube ich, mein neues Lieblingsessen geworden.</p><blockquote><p>Mittlerweile kann ich zu jeder Tages- und Jahreszeit Pide essen! Es ist, glaube ich, mein neues Lieblingsessen geworden.</p></blockquote><p>Ich habe mich durch ein paar Pide probiert und für mich ist die gemischte Variante mit Hackfleisch, Sucuk, Käse und Spinat einfach die beste. Dazu viel Zitrone und das scharfe Gewürz, das hier auf den Tischen steht. Sowieso sollte man, wenn möglich, vor Ort essen, denn dann ist das Pide am leckersten – frisch, heiß und knusprig. Und danach unbedingt noch ein Baklava bestellen, für mich ebenfalls das Beste der Stadt. Ich habe zumindest noch kein Besseres in München gegessen: schön nussig, teigig, klebrig-süß und viel Pistazie. Wenn ich eines esse, will ich sofort ein zweites.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/i47ez3w47j/Pide4.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ihr also das nächste Mal in Sendling unterwegs seid, wenn ihr nicht wisst, was ihr abends essen sollt, wenn beim <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Beirutbeirut</a> kein Platz ist, dann lauft ein paar Meter zum Pide Palast – ich verspreche euch, es lohnt sich!</p><h4><a href="https://maps.app.goo.gl/JGBQLCo3WNf8S5up7">Pide Palast</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf4a106ed52d:0xfc3afa6a9ead5a5a?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Lindenschmitstraße 5, 81371 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es fünf Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels, einen mit Meran- und einen mit Marseille-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Pension Edelweiss</p><h2>Schön, bezahlbar, gemütlich – die Pension Edelweiss in Marseille</h2><p>Mein erstes Mal in Marseille war eine Überraschungsreise. Damals machten meine Kollegin Nina und ich einen Pressetrip, organisiert von Unplanned – einem Reise-Start-up, das leider den Corona-Lockdown nicht überlebte. Wahnsinnig schade, weil die Idee grandios war und vor allem in München sicherlich gut funktioniert hätte. Unplanned suchte nämlich nicht nur das Reiseziel heraus, sondern kümmerte sich auch um die Unterkunft, Aktivitäten und Restaurants vor Ort. Und so landeten wir damals in Marseille in der wunderbaren <a href="http://www.pension-edelweiss.fr/FR/index.htm">Pension Edelweiss</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/e2xri3mihq/IMG_9409.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>„Edelweiss“ – nicht unbedingt ein Name, wie man ihn von einem französischen Gästehaus erwarten würde, aber dahinter steckt eine kleine schöne Geschichte: Das Bed and Breakfast wurde ursprünglich von einer Schweizerin eröffnet und vor zehn Jahren dann von der Französin Véronique und ihrem deutschen Mann übernommen, die den Namen einfach behielten. Das Paar lebt seither in den oberen Stockwerken des Hauses, in den unteren beiden befindet sich die Pension.</p><blockquote><p>Wenn möglich, wollte ich unbedingt wieder in der Pension Edelweiss übernachten, denn was mir im Kopf geblieben war, war die irre Gemütlichkeit. Klingt abgedroschen, aber sobald man hier ankommt, fühlt man sich wie zuhause.</p></blockquote><p>Als meine beste Freundin und ich Anfang des Jahres unseren <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Marseille-Trip</a> planten, war für mich klar: Wenn möglich, wollte ich unbedingt wieder in der Pension Edelweiss übernachten, denn was mir im Kopf geblieben war, war die irre Gemütlichkeit. Klingt abgedroschen, aber sobald man hier ankommt, fühlt man sich wie zuhause. Das liegt unter anderem an den gemeinschaftlich genutzten Räumen wie dem Wohnzimmer, der Küche und dem Balkon.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/igaa24simg/IMG_9671.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Hier wird auch das Frühstück serviert: Man setzt sich, wo es einem gefällt und die lieben Angestellten sorgen für frischen Kaffee, Eier, Käse, Müsli und luftige Croissants von einer benachbarten Boulangerie. Im Hintergrund laufen französische Chansons auf dem Plattenspieler, neben dem Canapé liegen zerlesene ELLE Décoration-Hefte. Alles wirkt zufällig zusammengewürfelt und trotzdem in sich stimmig – wie machen das die Franzosen nur?</p><blockquote><p>Im Hintergrund laufen französische Chansons auf dem Plattenspieler, neben dem Canapé liegen zerlesene ELLE Décoration-Hefte. Alles wirkt zufällig zusammengewürfelt und trotzdem in sich stimmig – wie machen das die Franzosen nur?</p></blockquote><p>Insgesamt gibt es fünf Gästezimmer und eine Wohnung, dabei gleicht kein Raum dem anderen. Das Doppelzimmer kostet 90 Euro pro Nacht, inklusive Frühstück. Und man wohnt im Edelweiss nicht nur sehr schön, sondern auch sehr zentral: Wir konnten alles gut zu Fuß erreichen – den Hafen, den Parc Longchamp, die Altstadt. Außerdem hatten wir bei der Buchung Glück, denn die Wohnung „Gîte“ mit ihren 60 Quadratmetern, eigener Küche und Zugang zum Innenhof war noch verfügbar. Bei einer Woche dachten wir, kann ein bisschen mehr Platz nicht schaden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/uploads/images/coxshgw23d/IMG_9688.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wer auch einen Trip nach Marseille plant, findet übrigens in meinem letzten <a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Newsletter für Mitglieder</a> alle Tipps zu Ausflügen, Restaurants und Sehenswertem vor Ort. Um diese Ausgabe zu lesen, müsst ihr ein Abonnement abschließen.</p><h4><a href="http://www.pension-edelweiss.fr/FR/index.htm">Pension Edelweiss</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x12c9c097dae44721:0x17cf7a66fa09b175?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>6 Rue Lafayette, 13001 Marseille, Frankreich</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon:</p><ul><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Hotels, Ausflüge und Reisetipps für Sri Lanka</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Meine 25 Lieblingsorte in Sendling</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Sieben besondere Winterhotels</a></p></li><li><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Hotels, Restaurants &amp; Lieblingsorte in Meran</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Restaurants, Ausflüge &amp; Sehenswertes in Marseille</a></p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/w3rvzdz3wc/_FloStiebing-02957.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://www.flostiebing.de/">Flo Stiebing</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/ae441e6b-f309-4562-82b6-85024c9367d3/teaser_image/1752480141?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 08:34:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang in Marseille: Restaurants, Ausflüge und Sehenswertes]]></title>
      <description><![CDATA[Marseille ist längst kein Geheimtipp mehr. Vollkommen zurecht, denn die Stadt ist jung, spannend und superlecker. Hier alle Tipps!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme eben aus Marseille wieder, bin aber gedanklich immer noch dort. Was für eine Stadt, was für ein Wetter, was für eine Woche. Zum letzten Mal war ich 2018 hier, nur für ein verlängertes Wochenende – und habe mir damals schon gedacht: Nächstes Mal muss ich mehr Zeit mitbringen! Da kam es mir gerade recht, als meine beste Freundin mir berichtete, dass ihr TikTok-Algorithmus voll mit Marseille ist und sie unbedingt hin möchte.</p><p>Gesagt, getan. Da wir früh gebucht hatten, war der Flug bezahlbar, die Unterkunft vom letzten Mal sogar noch frei. Wer wissen möchte, wo wir geschlafen haben, kann sich schon einmal auf meinen Juli-Newsletter freuen, denn dort stelle ich euch die Pension einmal genauer vor. Wunderschön, nicht teuer und wieder der perfekte Ausgangspunkt, um sich ganz genüsslich durch Marseille zu essen, zu baden und das Leben zu genießen.</p><p><a href="https://steady.page/abc8a976-3de8-4164-b2d1-45e64ec397dd/posts/75174979-e5f9-40bb-9fcf-ac97a857bdcd">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Vor-Ort-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Juni: Sterneküche für Einsteiger & Urlaub im Ebenrieder]]></title>
      <description><![CDATA[Der Juni ist voller Geburtstage: Wer auf der Suche nach einem tollen Sternerestaurant ist, wird hier fündig. Oder braucht es noch eine spontane Sommer-Auszeit im Allgäu?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer ist da! Das Warten hat ein Ende und die Langeweile auch. Gefühlt hat mein halber Freundeskreis im Juni Geburtstag – ich werde also in diesen Wochen ganz besonders viel draußen essen, anstoßen und zwischendrin hoffentlich auch ein bisschen meinen Kalender vergessen. Der Juni ist nämlich nicht nur privat recht voll, sondern auch beruflich. Jedes Jahr nehme ich mir wieder vor, im Winter ganz viel zu arbeiten, um mich im Sommer rauszunehmen, und jedes Jahr ist es dann doch andersherum.</p><blockquote><p>Jedes Jahr nehme ich mir wieder vor, im Winter ganz viel zu arbeiten, um mich im Sommer rauszunehmen, und jedes Jahr ist es dann doch andersherum.</p></blockquote><p>Wer auch einen besonderen Anlass wie einen Geburtstag zu feiern hat, folgt vielleicht meiner Empfehlung und reserviert einen Tisch im tollen <strong>Gabelspiel</strong>, bei schönem Wetter ist auch die Terrasse im Innenhof geöffnet. Und allen, denen der Sommer nun ein bisschen zu schnell kam, die sich im Moment eher Ruhe, Natur und eine spontane Auszeit wünschen, kann ich nur sagen: Fahrt in den <strong>Ebenrieder</strong>, bevor er überrannt wird! Ich war eben in dem neuen Gästehaus im Allgäu und mal wieder überrascht, was eine kurze Auszeit zwischen Wiesen, Wäldern und zwitschernden Vögeln schon machen kann.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cddc9a-58bc-451d-9ec6-abff91258777/uploads/images/mdxffsggna/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Gabelspiel</p><h2>Gabelspiel in Giesing: Sterneküche für Einsteiger</h2><p>Das <a href="https://www.restaurant-gabelspiel.de/">Gabelspiel</a> lebt von den Gegensätzen: Das zurückhaltende Sternerestaurant befindet sich mitten in Obergiesing an der rauen Tegernseer Landstraße. Außen ein ehemaliger Bauernhof von 1870 mit Graffiti an den Wänden, innen Gourmetküche mit regionalen Spezialitäten. Wenn man es nicht wüsste, würde man hier niemals ein Sternelokal vermuten. Und vielleicht genau deswegen ist es immer die erste Adresse, die ich weiterempfehle, wenn jemand auf der Suche nach einem unkomplizierten, leckeren, jungen Gourmetrestaurant ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cddc9a-58bc-451d-9ec6-abff91258777/uploads/images/cuw6unavsf/IMG_6456.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum allerersten Mal war ich 2017 im Gabelspiel, ein Jahr nach der Eröffnung. Das Betreiber-Paar Sabrina und Florian Berger hatte sich zuvor bei der Arbeit im <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14">Tantris</a> kennengelernt. Als sie sich dazu entschlossen, ihr eigenes Restaurant zu eröffnen, waren beide gerade einmal Mitte zwanzig. Ohne Investoren oder Hilfe von den Eltern! Und deswegen freut es mich umso mehr, wenn ich hier vorbeifahre und sehe: Den Laden gibt es immer noch, auch fast zehn Jahre später.</p><blockquote><p>Außen ein ehemaliger Bauernhof von 1870 mit Graffiti an den Wänden, innen Gourmetküche mit regionalen Spezialitäten. Wenn man es nicht wüsste, würde man hier niemals ein Sternelokal vermuten.</p></blockquote><p>Ganz am Anfang waren Florian und Sabrina noch allein im Restaurant – er in der Küche, sie im Service. Mittlerweile haben sie ein tolles Team um sich herum, das auch einen großen Teil zur lockeren Stimmung im Gabelspiel beiträgt. Hier muss sich niemand Gedanken darüber machen, was man anzieht oder welche Gabel zu welchem Gang passt. Am Nebentisch wird gelacht, im Hintergrund läuft Musik. Was alle Gäste eint: Das Interesse an wirklich gutem Essen. Viele Lokale möchten heutzutage „Spaß machen“, im Gabelspiel klappt das ganz ohne Mühe!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cddc9a-58bc-451d-9ec6-abff91258777/uploads/images/fini2bdddu/IMG_6469.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aber nun zum Essen: Ich war zuletzt im April dort und schon wieder las sich das Menü einfach so fantastisch – Pastinake mit Beurre Blanc, Iyokan und Kaffir-Limette, Poltinger Lamm mit Muschel, Kombu und Wurzelcreme oder Topinambur mit Trüffel und Zitrus. Ein Grund, weshalb ich außerdem reserviert hatte: Bei den Desserts stand auch ein „Snickers“ auf der Karte – und das Snickers, das ich hier 2017 gegessen habe, werde ich wohl nie vergessen. Es gehört definitiv zu den besten Desserts meines Lebens.</p><blockquote><p>Das Signature Dish vom Gabelspiel ist mittlerweile die „Faux Gras“, eine vegetarische Entenleber aus Nüssen, Pilzen und Roter Bete, die es vor Ort auch zu kaufen gibt.</p></blockquote><p>Highlight die letzten Male war außerdem die Gabelspiel-Brotzeit: selbstgebackenes Sauerteigbrot, feinster Speck, Butter und Aufstrich – alles so dermaßen gut. Wenn ich mir zuhause so eine Brotzeit machen könnte, würde ich wahrscheinlich nie wieder essen gehen. Das Signature Dish vom Gabelspiel ist die „Faux Gras“, eine vegetarische Entenleber aus Nüssen, Pilzen und Roter Bete, die es vor Ort auch zu kaufen gibt. Sechs Gänge kosten 175 Euro, sieben Gänge 185 Euro, neben der Weinbegleitung (ab 85 Euro) gibt es auch eine alkoholfreie Begleitung (65 Euro).</p><h4><a href="https://www.restaurant-gabelspiel.de/">Restaurant Gabelspiel</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf12a5390027:0x506617e3c8b9badf?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Zehentbauernstraße 20</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es vier Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels und einen mit Meran-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Ebenrieder</p><h2>Ebenrieder im Allgäu: Der perfekte Ort für Urlaub mit Freund:innen!</h2><p>Falls ihr euch erinnert: Letzten Sommer war ich in <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d">Grillenöd</a>, einem Hof im Bayerischen Wald, der sich mit seinen rot-weißen Holzhäusern ein bisschen wie Schweden anfühlt. Für das <a href="https://werde-magazin.de/">Werde Magazin</a> habe ich danach einen Text über diesen besonderen Ort und die Künstlerin Mona Zimen geschrieben, die hier arbeitet und lebt. Die Fotos hat <a href="https://www.reginarecht.com/">Regina Recht</a> gemacht und sie hat mir daraufhin noch einen ganz anderen Hof empfohlen – und zwar den <a href="https://www.ebenrieder.de/">Ebenrieder</a> im Allgäu. Ganz anderes Konzept, aber nicht weniger spannend.</p><blockquote><p>Da denkt man, man wohnt recht schön und kommt dann in Häuser wie diese, in denen wirklich alles stimmt. Im Ebenrieder ist alles pretty: jede Tasse, jede Badarmatur, jeder Mülleimer.</p></blockquote><p>Nun war ich endlich da und kann sagen: Wow, was für ein Ort! Da denkt man, man wohnt recht schön und kommt dann in Häuser wie diese, in denen wirklich alles stimmt. Im Ebenrieder ist alles pretty: jede Tasse, jede Badarmatur, jeder Mülleimer. Das Besitzer-Paar Jasmin und Stefan Hahn haben über ein Jahr mit den Architekt:innen geplant, bevor es in die dreijährige Umbauphase ging. Denn der ehemalige Bauernhof, der seine Ursprünge im Jahr 1768 hat, wurde davor zuletzt in den 60er Jahren renoviert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cddc9a-58bc-451d-9ec6-abff91258777/uploads/images/lm4vuu6uyt/IMG_8711.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wer für den Innenausbau zuständig sein sollte, stand schnell fest: die Innenarchitektin <a href="https://www.stephanie-thatenhorst.com/">Stephanie Thatenhorst</a>. Wenn man ihre <a href="https://www.stephanie-thatenhorst.com/de/scheune/">umgebaute Scheune</a> gesehen hat, erkennt man die Handschrift im Ebenrieder sofort wieder. Das Gästehaus im Allgäu ist allerdings sehr viel bunter und das ist auch etwas, das ich von hier mitgenommen habe und seither versuche, zuhause etwas mehr zu leben: Schluss mit dem Schwarz-Weiß-Beige-Minimalismus! Noch nie habe ich in einem Haus so viele verschiedene Farben gesehen und alle haben auf wundersame Weise zusammengepasst.</p><blockquote><p>Obwohl das Haus sehr modern ist, wird das Bayerisch-Traditionelle nicht vergessen. Neben Designerlampen stehen aufgearbeitete Bauernstühle, hängen alpenländisch-karierte Vorhänge.</p></blockquote><p>Da ist das terrakottafarbene Samtsofa (siehe erstes Bild) vor dem waldgrünen Kachelofen auf dem blau-rot-gemusterten Teppich oder der Kamin mit ockerfarbenen Fliesen vor einer Küchenzeile in leuchtendem Blau. Pastellblaue Schranktüren werden mit knallroten Türknäufen ergänzt, in einem Badezimmer trifft eine hellblaue Toilette auf eine auberginefarbene Dusche. Was im Ebenrieder zudem gelingt: Obwohl das Haus sehr modern ist, wird das Bayerisch-Traditionelle nicht vergessen. Neben Designerlampen stehen aufgearbeitete Bauernstühle, hängen alpenländisch-karierte Vorhänge.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cddc9a-58bc-451d-9ec6-abff91258777/uploads/images/hjsdg6c6bl/IMG_8726.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war Ende April zu einem Wilddinner mit <a href="https://www.vildvuchs.de/">Vildvuchs</a> und dem <a href="https://www.daskulinariat.de/">Kulinariat</a> im Ebenrieder, das nächsten Frühling definitiv wieder stattfinden soll. In der Zwischenzeit stehen jede Menge anderer Events im Kalender – zum Beispiel ein Keramik-Workshop mit Lena Harms, ein Konzert von Angela Aux, eine Lesung mit Achim Bogdahn oder ein Blumen-Workshop. Wenn das Gästehaus nicht gerade für Events genutzt wird, kann man sich die auch allein, zu zweit oder mit Freund:innen einmieten.</p><blockquote><p>Das Schmankerl ist der wunderschön gestaltete Spa-Bereich mit Sauna und Außenpool. Wer also Lust auf gemeinsame Freund:innen-Zeit mit viel Natur, Ruhe und einem eigenen Garten hat, ist diesen Sommer im Ebenrieder richtig!</p></blockquote><p>Vor allem letzteres stelle ich mir toll vor: Die fünf Ferienwohnungen für bis zu vier Personen haben allesamt super ausgebaute Küchen, im Erdgeschoss steht ein Hofladen mit Produkten aus der Region, draußen gibt es zudem eine Außenküche mit Grill – und das Schmankerl ist der wunderschön gestaltete Spa-Bereich mit Sauna, Außenpool und diesen tollen Liegen von Meridiani. Wer also Lust auf gemeinsame Zeit mit viel Natur, Ruhe und einem eigenen Garten hat, ist diesen Sommer im Ebenrieder richtig!</p><h4><a href="https://www.ebenrieder.de/">Ebenrieder</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479c4366c8a2bb81:0x299af5a643d2c4f2?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Remnatsried 2, 87675 Stötten am Auerberg</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>, <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels</a> und meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Tipps für Meran</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/w3rvzdz3wc/_FloStiebing-02957.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://www.flostiebing.de/">Flo Stiebing</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 07:17:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Mai: Japanisches Streetfood & Hotel-Tipp in Porto]]></title>
      <description><![CDATA[Wow, schon wieder Mai! Der Frühling trabt so vor sich hin und die Wochen fliegen vorbei. Dieses Mal geht's um den YuKo Foodtruck und das Hotel The Rebello in Porto.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wow, schon wieder Mai! Der Frühling trabt so vor sich hin und die Wochen fliegen geradezu vorbei. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie schnell die Zeit plötzlich vergeht, sobald die Tage länger und die Wochenenden voller werden. Seltsam eigentlich, denn wenn wir in den Sommermonaten mehr erleben, sollten sie sich doch auch länger anfühlen?</p><p>Gerade lass’ ich mich einfach tragen von dieser warmen Frühlingsluft und der Leichtigkeit, die mitschwingt. Letztens habe ich nach dem Vorbild der Lebenswert-Listen von <a href="http://jetzt.de/">jetzt.de</a> einmal aufgeschrieben, was mich gerade glücklich macht: eine Serie schauen ohne Handy nebenbei, das erste Mal wieder ins Freibad gehen, Bewerbung für den Schrebergarten schreiben, ein Buch zu Ende lesen, Zitronen-Spargel-Pasta essen, bummeln ohne etwas zu kaufen, Aperol Sour in der Sonne trinken, Orangen-Mandarinen-Sorbet essen, nach einem Tag draußen sonnenmüde ins Bett fallen. So darf’s gerne weitergehen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/uploads/images/e4vez5f34r/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Yuko Foodtruck</p><h2>Lecker, günstig, frisch – japanisches Streetfood im YuKo Foodtruck</h2><p>Wenn ich an japanisches Essen denke, dann natürlich an Sushi, Ramen und das landestypische Schnitzel – Tonkatsu. Von japanischen Pfannkuchen (Okonomiyaki) habe ich zwar schon einmal gehört, aber noch nie in München gegessen. Als ich letztens etwas ahnungslos in der Mittagspause durch Sendling spazierte, auf der Suche nach etwas zu essen und nach einem schönen Sonnenplatz, blieb ich vor dem <a href="https://www.yuko-togo.com/de/events">YuKo Foodtruck</a> hängen. Zum einen sah es toll aus, wie die roten, japanischen Lampions zwischen den weißen Frühlingsblüten hingen, zum anderen roch es einfach so lecker, dass ich gar nicht vorbeilaufen konnte.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/uploads/images/adnupiqh5g/IMG_6556.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Abgesehen von <strong>Yakisoba-Nudeln</strong> kannte ich kein einziges Gericht auf der Karte, die aber zum Glück alles genau erklärte. Neben <strong>Osaka</strong> <strong>Okonomiyaki</strong> (deftige, japanische Pfannkuchen) und <strong>Okonomiyaki am Stock </strong>(Pfannkuchen eingewickelt in ein Omelett)<strong> </strong>standen dort auch <strong>Omusoba</strong> (gebratene japanische Nudeln mit Gemüse und Schweinenacken in einem Omelett) sowie <strong>Karaage</strong> (ein in Sake, Sojasoße, Ingwer und Knoblauch mariniertes und knusprig gebratenes Hähnchen am Spieß) zur Auswahl.</p><blockquote><p>Ich entschied mich für Omusoba – und dachte, wenn ich schon gar nichts kenne, muss ich sowieso etwas wagen. Und es hat sich absolut gelohnt! Alles wird frisch vor Ort und mit bester Laune zubereitet.</p></blockquote><p>Ich entschied mich für Omusoba – und dachte, wenn ich schon gar nichts kenne, muss ich sowieso etwas wagen. Und es hat sich absolut gelohnt! Alles wird frisch vor Ort und mit bester Laune zubereitet. Darüber kommen noch verschiedene leckere Soßen. Zu trinken gab es Schorle oder eine japanische Cola – hier war ich dann leider nicht mehr ganz so mutig. Für gerade einmal 11 Euro hatte ich also ein super Mittagessen mit Sonnenplatz, denn neben dem Foodtruck steht auch eine kleine Bank mit Tisch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/uploads/images/5gnt53z5q2/IMG_6552.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der YuKo Foodtruck steht immer donnerstags von 10 bis 19 Uhr am Stemmerhof, außerdem bei der Bavaria Filmstadt in Grünwald und auf dem Firmengelände von Disco<strong> </strong>Hi-Tec Europe in Kirchheim. Die genauen Termine und Special Events findet ihr sowohl auf der <a href="https://www.yuko-togo.com/de/events">Website</a> als auch bei <a href="https://www.instagram.com/ueno.yuko.624/">Instagram</a>! Und wenn euch sonst interessiert, welcher Foodtruck an welchem Wochentag vor dem Stemmerhof hält, lohnt sich ein Blick auf die <a href="https://www.stemmerhof.de/street-food-trucks-am-pfeuferhaeusl.html">Website</a>.</p><h4><a href="https://maps.app.goo.gl/nWBdk4rvXNNeVe5t9">Yuko ToGo Foodtruck</a><strong>, </strong><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479dd90015f094c1:0x51577b846f81d949?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Pfeuferstraße 44, 81373 München</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es vier Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels und einen mit Meran-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>The Rebello</p><h2>The Rebello: Die perfekte Hotel-Neueröffnung in Porto</h2><p>Über Ostern war ich zusammen mit meiner Schwester in Portugal unterwegs. Nach ein paar Tagen in Lissabon fuhren wir mit dem Zug rauf nach Porto – und auch wenn das Wetter leider nicht so recht mitspielen wollte, war Porto fast mein Lieblingsstopp auf dieser ganzen Reise. Das lag auf jeden Fall auch an dem Ort, an dem wir übernachten durften, denn das neue <a href="https://www.therebello.com/"><strong>The Rebello</strong></a> vereint für mich alles, was ein perfektes Hotel braucht.</p><blockquote><p>Da das neueröffnete Rebello im Portwein- und Industrieviertel <em>Vila Nova de Gaia</em> liegt, blickt man auf sämtliche Sehenswürdigkeiten inklusive der bekannten Brücke <em>Ponte Dom Luís I.</em></p></blockquote><p>Es ist wunderschön eingerichtet, das Essen fantastisch, der Service freundlich. Außerdem gibt es einen sehr hochwertigen Spa-Bereich, eine Dachterrasse und von hier aus eine Aussicht, die man so schnell garantiert nicht mehr vergisst. Da das neueröffnete Rebello im Portwein- und Industrieviertel <em>Vila Nova de Gaia</em> liegt, gegenüber von Portos Altstadt, blickt man auf sämtliche Sehenswürdigkeiten inklusive der bekannten Brücke <em>Ponte Dom Luís I.</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/uploads/images/4tualvyrng/IMG_7202.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und die fühlt sich bei Nacht fast ein bisschen wie New York an. Den 180-Grad-Ausblick genießt man im Hotel tatsächlich nicht nur von der <a href="https://www.therebello.com/eat-and-drink/bello-rooftop/">Rooftop Bar</a> mit angrenzendem Restaurant, sondern auch von einigen Zimmern aus. Leider hörte es, während wir dort waren, einfach nicht auf zu regnen, aber ich stelle es mir absolut fantastisch vor, hier in einer lauen Sommernacht unter Lichterketten bei einem kalten Porto Tonic zu sitzen. Und wie gesagt, wenn’s regnet, lockt der hübsche Spa-Bereich, in dessen Räumlichkeiten schon die Römer badeten.</p><blockquote><p>Ich stelle es mir absolut fantastisch vor, in einer lauen Sommernacht auf dieser Dachterrasse unter Lichterketten bei einem kalten Porto Tonic zu sitzen.</p></blockquote><p>Bisher hatte ich nicht allzu gute Erfahrungen mit Hotel-Massagen gemacht, weil sie entweder schlecht, überteuert oder beides waren, aber hier kann ich euch eine Spa-Behandlung absolut ans Herz legen. Das Team macht das so toll, dass wir uns am liebsten für den nächsten Tag noch einmal eingebucht hätten! Und das dazugehörige <a href="https://www.therebello.com/eat-and-drink/pot-and-pan-restaurant/">Restaurant Pot &amp; Pan</a> im Erdgeschoss ist ebenfalls unbedingt einen Besuch wert. Wir haben hier mehr über portugiesische Küche gelernt als auf der ganzen restlichen Reise.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/uploads/images/fbxngkffb5/IMG_7687.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Meine Highlights waren die deftigen Pastel de Nata mit Kabeljau-Füllung und Kaviar und das Brot mit Schweinefleischfüllung zur Vorspeise, das hier traditionell an Neujahr gegessen wird, wenn man einen Kater hat. Und apropos Kater: Natürlich bekommt man im Hotel auch das bekannte Sandwich aus Porto – <em>Francesinha</em> – allerdings im oberen Restaurant mit Dachterrasse. Diese Mischung aus Toast, Schinken, Wurst, Rindfleisch, Käse und Soße sollte man auf jeden Fall erlebt haben. Ebenso wie das Rebello, ich werde definitiv wiederkommen!</p><h4><a href="https://www.therebello.com/">The Rebello Hotel &amp; Spa</a><em>, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/X7hpsM3G9ARif4Xd7"><em>Cais de Gaia 380, 4400-245 Vila Nova de Gaia, Portugal, DZ ab 180 Euro</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>, <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels</a> und meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Tipps für Meran</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/w3rvzdz3wc/_FloStiebing-02957.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://www.flostiebing.de/">Flo Stiebing</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7702aa9e-d4aa-4447-9c30-51885585e02f/teaser_image/1745938203?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 15 May 2025 14:02:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im April: Sonne, Spritz & Südtirol]]></title>
      <description><![CDATA[Sich in den Frühling reinlegen – das geht auf der Sonnenterrasse der Servus Bar oder im Parkhotel Mondschein in Bozen zwischen Palmen und Pool.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sache, die ich überhaupt nicht mag am Älterwerden, ist die wachsende Vorsicht. Mit jeder schlechten Erfahrung wird man verhaltener – vor allem mit seiner Freude. Ich hab vor ein paar Wochen ein ganz tolles Angebot bekommen und bin total aufgeregt, gleichzeitig ist noch nichts unterschrieben und ich verbiete mir, mich „zu früh zu freuen“. Was für eine bescheuerte Redewendung eigentlich, denn welche Freude war je zu früh?</p><blockquote><p>Jedes Jahr freut man sich über die blühenden Bäume, den leuchtenden Spritz auf der Terrasse, das Licht. All die ersten Male, die eigentlich keine sind, sich aber immer wieder so anfühlen.</p></blockquote><p>Eine Sache, die zum Glück nie verhaltener wird, ist die Freude über den Frühling. Man freut sich jedes Jahr wieder über die blühenden Bäume, das Gesicht in der warmen Sonne, Mittagessen draußen, Fahrrad fahren ohne frieren, den leuchtenden Spritz auf der Terrasse, im Biergarten anstoßen, das Licht. All die ersten Male, die eigentlich keine sind, sich aber immer wieder so anfühlen. Wer sich, so wie ich, gerade in den Frühling reinlegen könnte, der kann das auf der Sonnenterrasse der <strong>Servus Bar</strong> oder im <strong>Parkhotel Mondschein</strong> zwischen Palmen und Pool.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/5727jat53j/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Servus Bar</p><h2>Servus Bar: (Alkoholfreien) Spritz in der Abendsonne trinken</h2><p>Es gibt einen neuen <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Lieblingsort in Sendling</a>, den ich schon letztes Jahr entdeckt, aber diesen Frühling erst so wirklich lieben gelernt habe: die <a href="https://www.servusbar.de/"><strong>Servus Bar</strong></a> am Stemmerhof. Auf der Karte stehen tolle Weine, kleine Gerichte und jede Menge leckere Aperitifs. Und da durch meinen Freundeskreis gerade eine kleine Alkoholfrei-Welle geht und auch ich meinen Alkoholkonsum immer mehr hinterfrage, trifft es sich gut, dass hier auch spannende Spritz-Variationen ohne Alkohol angeboten werden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/ocppbc5k2s/IMG_5277.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum Beispiel der San Amalfi, in den ich mich reingetrunken und verliebt habe. Oder der Crodino Tonic. Auch lecker ist ein Spritz Bitter Sweet oder der Blueberry Hill. Wer etwas <em>mit</em> Alkohol trinken möchte, findet neben dem klassischen Aperol auch einen Campari, Lillet oder Cynar Spritz. Aus Bozen mitgenommen habe ich Aperol Sour, den machen sie auch fantastisch hier. Oder man steigt gleich mit Negroni, Americano, Gin Tonic ein. Ansonsten gibt’s guten Kaffee von der <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/kaffeeroestereien">Rösterei Fausto</a> sowie Biere und Weine.</p><blockquote><p>Wenn die ersten warmen Tage anstehen, mache ich ein bisschen früher Feierabend und stolpere rüber ins Servus – gerne in Begleitung von Freunden, die schon nachmittags Zeit haben, oder auch mal allein.</p></blockquote><p>Wenn wie jetzt die ersten warmen Tage anstehen, mache ich ein bisschen früher Feierabend und stolpere rüber ins Servus – gerne in Begleitung von Freunden, die schon nachmittags Zeit haben oder auch mal allein. Man sitzt windgeschützt direkt an der Stemmerhof-Wand ist und die Sonne reflektiert so stark, dass man schon im Februar ins Schwitzen kam. Letztens saß ich mal wieder auf der Servus-Terrasse mit einem Buch, der Sonne im Gesicht und einem San Amalfi und dachte „Schöner wird’s nicht!”.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/4agkxempsb/IMG_5292.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Sonnenliebhaber wie ich freuen sich im Servus außerdem über ewiges Licht. Man hat vor der kleinen Bar in Sendling den ganzen Nachmittag Sonne und da der Stemmerhof oben am Berg liegt, kommt auch so schnell kein höheres Gebäude dazwischen. Man kann genießen, bis die Sonne untergeht und dann auch prima einfach sitzen bleiben, denn das Servus hat unter der Woche bis 23.30 Uhr, am Wochenende sogar bis 1 Uhr offen. Ganz nach dem Motto: <em>„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf&#39;m Sonnendeck”</em>.</p><h4><em>Servus Bar</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479dd9675fcf6ab9:0xaa013ab08d75b779?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Plinganserstraße 6</a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es vier Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling, einen zu besonderen Winterhotels und einen mit Meran-Tipps. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Hotel Mondschein</p><h2>Parkhotel Mondschein &amp; Restaurant ConTanima: Ab nach Bozen!</h2><p>Wenn ich bisher nach Südtirol gefahren bin, dann am liebsten nach Meran. Das wissen alle, die meinen letzten <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Mitglieder-Newsletter mit allen Meran-Tipps</a> gelesen haben! Bozen hatte mich bisher nicht so richtig gepackt, aber ich muss auch fairerweise sagen, dass ich einfach keine guten Anlaufstellen in der Satdt hatte. Nach meinem letzten Kurzurlaub im März weiß ich nun mehr darüber, wo es in Bozen schön, lecker und gut ist – und kenne zwei Orte, die ich definitiv wieder besuchen werde, darunter auch das <a href="https://www.parkhotelmondschein.com/de"><strong>Parkhotel Mondschein</strong></a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/o3l4vsr3wz/IMG_6150.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum einen sieht das 2022 eröffnete Designhotel ganz wunderbar aus: Das historische Gebäude wurde behutsam in die Moderne geführt, ohne den alten Charme wegzurenovieren. Das Haus selbst ist aus dem Jahr 1330 und wurde um 1860 im Belle-Époque-Stil erneuert. Die Betreiber, die beiden Brüder Klaus und Moritz Dissertori, haben in Südtirol schon die <a href="https://www.villaarnica.it/de/">Villa Arnica</a>, den <a href="https://www.schwarzschmied.com/de">Schwarzschmied</a> sowie das <a href="https://www.1477reichhalter.com/de">1477 Reichhalter</a> eröffnet – ein Hotel schöner als das andere!</p><blockquote><p>Da überrascht es nicht, dass auch das Parkhotel Mondschein sofort ins Auge fällt: Hier trifft die goldene Gemütlichkeit der 50er Jahre auf modernen Minimalismus.</p></blockquote><p>Da überrascht es nicht, dass auch das Parkhotel Mondschein sofort ins Auge fällt: Hier trifft die goldene Gemütlichkeit der 50er Jahre auf modernen Minimalismus. In der <a href="https://www.parkhotelmondschein.com/de/essen-trinken/luna-bar">Hotelbar Luna</a> weiß man gar nicht, wo man zuerst hingucken soll, so schön ist es. Und wer draußen im Park zwischen Bäumen, Sonnenschirmen und zwitschernden Vögeln sitzt, vergisst leicht, dass die Fußgängerzone von Bozen um die Ecke ist. Gleich neben der Terrasse lockt an warmen Frühlings- und Sommertagen außerdem ein Pool!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/g2cyzl3sjh/IMG_5956.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Was ich außerdem sehr mochte hier: Alles hat Hand und Fuß. Die Instagram Croissants am Frühstücksbuffet sehen nicht nur wahnsinnig toll aus, sie schmecken auch fantastisch (vor allem mit Pistaziencreme!). Die Drinks in der Luna Bar sind nicht nur fancy, sondern auch sehr lecker. Die Gerichte auf der Abendkarte lesen sich nicht nur gut (<em>Carpaccio von rosa Garnelen aus Porto Santo Spirito</em> oder <em>Risotto Carnaroli mit Radicchio aus Treviso, Rotwein und salsiccia di zibello</em>), sie sind auch handwerklich alle super gemacht!</p><blockquote><p>Alles hat Hand und Fuß. Die Instagram Croissants am Frühstücksbuffet sehen nicht nur wahnsinnig toll aus, sie schmecken auch fantastisch (vor allem mit Pistaziencreme!).</p></blockquote><p>Und wenn wir schon beim Essen sind – es gibt noch einen Grund nach Bozen zu fahren: das <a href="https://www.laurin.it/de/restaurants/contanima-restaurant/78-0.html"><strong>Gourmetrestaurant ConTanima</strong></a>. Lange hat kein Essen mehr so nachgehallt bei mir! Hier kocht der Neapolitaner <a href="https://www.instagram.com/dario.tornatore/">Dario Tornatore</a> mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität. So gibt es zum Beispiel eine <em>Puttanesca</em>, die aber statt aus Tomaten, Oliven und Kapern mit regionalen Zutaten auskommt – also Risotto, Kornelkirschen, Gänseblümchen-Knospen. Dazu trinkt man einen alkoholfreien Wein aus Roter Beete – und alles zusammen schmeckt dann tatsächlich nach Tomate, nach Puttanesca.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c025028f-f991-4aa7-9888-bab7d89216c5/uploads/images/7qaw3muxfo/IMG_5616_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Außerdem befindet sich das Restaurant in einer der schönsten Locations, in denen ich jemals essen durfte: ein historisches Gewächshaus im Park vom Hotel Laurin, überall wachsen Rosen, innen brennen ein paar Kerzen. Der Service ist jung, locker, wahnsinnig kompetent, die Getränkebegleitung trifft den Nagel auf den Kopf. Man kann sich sein Menü selbst zusammenstellen, muss nur entscheiden, ob man drei, fünf oder acht Gänge essen möchte. Die gibt’s für 65, 85 oder 125 Euro. Also absolut fair für das, was es ist! Schnell hin da, bevor das Restaurant noch einen Stern bekommt.</p><h4><em>Parkhotel Mondschein</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47829e7a2eb302cb:0xd4cd49abd4335ee2?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Piavestraße, 15, 39100 Bolzano Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Italien</a></h4><h4><em>Gourmetrestaurant ConTanima, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/gp8gKUa13FgDHoW7A">Im Laurin Park, Via Laurin, 4, 39100 Bolzano BZ, Italien</a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>, <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels</a> und meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Tipps für Meran</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/w3rvzdz3wc/_FloStiebing-02957.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich Reise-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>sowie <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://www.flostiebing.de/">Flo Stiebing</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:10:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang in Meran: Hotels, Restaurants und Lieblingsorte]]></title>
      <description><![CDATA[Meran ist mein Sehnsuchtsort geworden. Hier sind die Sonnenstrahlen immer ein bisschen wärmer, die Pflanzen ein bisschen exotischer, das Lebensgefühl italienischer.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es zieht mich immer wieder in diese Stadt, schon seitdem ich klein bin, und ich träume heimlich davon, irgendwann einmal in Meran zu leben. Vielleicht nur kurz, vielleicht auch erst später, wenn ich einmal alt bin. Oder von einer kleinen Ferienwohnung, in die ich immer fahren könnte. Ein Ort nur für mich zum Arbeiten und auf die Berge gucken. Mal eben schnell mit dem Zug, in viereinhalb Stunden ist man dort.</p><blockquote><p>In Meran sind die Sonnenstrahlen immer ein bisschen wärmer, die Pflanzen ein bisschen exotischer, das Lebensgefühl italienischer.</p></blockquote><p>Meran ist mein persönlicher Sehnsuchtsort geworden. Hier sind die Sonnenstrahlen immer ein bisschen wärmer, die Pflanzen ein bisschen exotischer, das Lebensgefühl italienischer. Es wachsen Palmen neben Bergen, es gibt Knödel, aber auch Pasta – und am Sonntag macht man einen Tagesausflug zum Gardasee. Ach Meran, was bist du für ein wunderbarer Ort!</p><p><a href="https://steady.page/abc8a976-3de8-4164-b2d1-45e64ec397dd/posts/afd826d5-4e64-4b90-a6cc-70c866b8d4f6">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Vor-Ort-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 09:30:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im März: Handpulled Noodles & Hoteltipp in Venedig]]></title>
      <description><![CDATA[Wer sich noch einkuscheln möchte, darf die vielleicht besten Handpulled Noodles in München probieren. Und wer in die Sonne flüchten will, fährt mit mir nach Venedig!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der März ist da – und damit auch die Sonne, der Frühling, eine Aussicht. Ich spüre gerade wieder richtig, wie ich zum Leben erwache, habe viele Ideen, möchte mich bewegen und kann es kaum erwarten, wegzufahren. In den nächsten Wochen stehen zwei gleich tolle Reisen an und nach monatelangem Fernsehen, zuhause kochen und die Wohnung schön machen, geht es endlich wieder raus. Ich brauche immer beides, liebe den Herbst und den Rückzug nach drinnen, aber freue mich auch jedes Mal auf das Leben da draußen.</p><blockquote><p>In den nächsten Wochen stehen zwei gleich tolle Reisen an und nach monatelangem Fernsehen, zuhause kochen und die Wohnung schön machen, geht es endlich wieder raus.</p></blockquote><p>Da der März noch ein Dazwischen ist, gibt es in dieser Ausgabe zwei Tipps für ganz verschiedene Lebens- und Wetterlagen: Wer sich bei Frühlingsschnee noch einkuscheln möchte, darf die vielleicht besten <strong>Handpulled Noodles</strong> in München probieren. Und wer nach vorne in die Sonne flüchten will, fährt mit mir gedanklich nach <strong>Venedig</strong>. Dort war ich vor zwei Jahren im Frühling und habe viel Zeit mit der Hotelrecherche verbracht. Gar nicht so einfach, in dieser Stadt eine schöne und bezahlbare Unterkunft zu finden, aber ich habe es geschafft und gebe euch hier gleich mehrere Adressen an die Hand.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/qtykvi66yo/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>NEU: Auf dieser </strong><a href="https://maps.app.goo.gl/qNw98TzxHDJmHm6Z9?g_st=i"><strong>Google Maps Karte</strong></a><strong> findet ihr allen Adressen, die ich bisher in diesem Newsletter empfohlen habe und noch empfehlen werde.</strong></p><hr/><p>Mian Noodles</p><h2>Mian Noodles: Die vielleicht besten Handpulled Noodles in München</h2><p>Wenn es um Food-Trends geht, verhalte ich mich wie ein 60-jähriger Boomer-Klaus – ich bekomme sie entweder gar nicht mit oder bin erst einmal dagegen. Kann sein, dass Matcha wahnsinnig lecker und gesund ist, aber im Moment würden mich „keine zehn Pferde“ (sagt Klaus!) in eines dieser hippen Matcha-Cafés bringen, die in München gerade überall aus dem Boden sprießen. Denn ich hasse es irgendwo zu sein, wo es vermeintlich cool ist. Ich hasse Orte, an denen mich 19-jährige Kellnerinnen auf Englisch ansprechen und ich hasse Anstehen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/2lljiy5ugx/IMG_4845.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Einmal stand ich ewig bei Caspar Plautz an und war dann genau diejenige in der Schlange, für die die <em>Kartoffel der Woche </em>nicht mehr gereicht hat. Danach war ich so sauer, dass ich gar nichts bestellt habe und wieder heimgefahren bin. Mit diesem Vorwissen, wird es also nicht überraschen, dass es ein bisschen gedauert hat, bis ich Handpulled Noodles ausprobiert habe. Einmal war ich bei <strong>Max’s Beef Noodles</strong> – ganz spontan und tatsächlich ohne Anstehen – und habe den Hype aber, ehrlich gesagt, nicht verstanden.</p><blockquote><p>Wenn es um Food-Trends geht, verhalte ich mich wie ein 60-jähriger Boomer-Klaus – ich bekomme sie entweder gar nicht mit oder bin erst einmal dagegen. Es hat also ein bisschen gedauert, bis ich Handpulled Noodles ausprobiert habe.</p></blockquote><p>Wir haben so viele gute chinesische Restaurants in München (Mai Garten, Fuyuan, <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Yanyou</a>) und alle sind geschmacklich wesentlich spannender als der gehypte Nudelladen am Sendlinger Tor. Handpulled Noodles waren für mich also abgehakt, bis nun an der Brudermühlstraße <strong>Mian Noodles</strong> aufgemacht hat. Alles klar, so können handgezogene Nudeln also auch schmecken! Und wenn man möchte, kann man hier genauso durch ein großes Fenster zur Straße bei der Zubereitung zugucken. Nur, dass das an der Brudermühlstraße wesentlich weniger Leute interessiert. Anstellen muss man sich hier also garantiert nicht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/vdfaacyro7/IMG_4841.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Mian muss man sich nur entscheiden – und das ist schon schwer genug. Zuerst einmal zwischen den schärferen <strong>Biang Biang Noodles</strong> oder den <strong>Qin Cheng Noodles</strong>, einer milderen Version, die mit gebratenen Eiern und Tomaten serviert wird. Dazu wählt man entweder Lamm und Kreuzkümmel, knusprige Ente oder Rindfleisch. Die fleischlosen Varianten mit Tofu und Shiitake oder Aubergine und Tofu-Hack sind sogar vegan. Und an so richtig tristen März-Tagen kann man sich die Nudeln auch nach Hause bestellen!</p><h4><em>Mian Noodles</em>, <a href="https://maps.app.goo.gl/gkRLPkCqgEkZAn2G6">Brudermühlstraße 25</a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es drei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka, einen zu Sendling und einen zu besonderen Winterhotels. Alle Ausgaben kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Novecento</p><h2>Venedig: Schön und bezahlbar übernachten im Novecento &amp; Hotel Flora</h2><p>Das mit Venedig und mir war nicht ganz einfach. Lange habe ich es hinausgezögert, überhaupt hinzufahren und als ich dann zum ersten Mal dort war, hat es mich überfordert und enttäuscht. Es fiel mir anfangs schwer, ein eigenes Gefühl zur Stadt zu entwickeln. Denn alles, was ich sah, waren Touristenmassen mit Selfie-Sticks, die über Brücken liefen oder in übervollen Booten den Canal Grande entlang schipperten. Niemand sprach Italienisch, alles war teuer, das Essen dafür mittelmäßig und die Einheimischen hinter den Theken und Bars angenervt und unfreundlich. Absolut verständlich!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/ritzlqus76/IMG_0874.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn man „Overtourism“ googelt, kommen sofort Bilder von Venedig. Mir war klar, dass hier viel los sein würde, aber in Venedig fehlte es mir an Rückzugsmöglichkeiten, an authentische Ecken. Wer in Paris den Massen entgehen will, der spart sich den Montmartre, Eiffelturm, Louvre. Wer an der Amalfiküste ruhiger unterwegs sein möchte, fährt eben nicht nach Capri, Positano, Amalfi – es gibt genug andere schöne Städte. Und in den Seitenstraßen findet dann das echte Leben statt: Einheimische bringen ihre Kinder zur Schule, sitzen draußen im Café, gehen in der Mittagspause essen.</p><blockquote><p>Dieses „echte Leben“ blieb mir in Venedig verborgen. Hier war es überall touristenvoll, eine ständige Reizüberflutung. Umso wichtiger war unser Hotel, das zu einer echten Ruheoase wurde.</p></blockquote><p>Dieses „echte Leben“ blieb mir in Venedig verborgen. Hier war es überall touristenvoll, eine ständige Reizüberflutung. Umso wichtiger war unser Hotel, das zu einer echten Ruheoase wurde. Ich verstehe vollkommen, wenn man bei einem Städtetrip an der Unterkunft sparen möchte. Man denkt, man ist sowieso den ganzen Tag unterwegs, geht essen, ins Museum, spaziert durch die Stadt, lässt sein Geld lieber dort. Aber mal ganz ehrlich, nach fünf oder sechs Stunden zu Fuß unter Menschen, freut man sich wirklich sehr über einen schönen Ort, ein bequemes Bett, einen ruhigen Innenhof.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/pdkz3aymqj/IMG_0657.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hatte vorab also wahnsinnig viel recherchiert, weil es in Venedig natürlich tausende Hotels gibt, aber nur wenige, die wirklich schön, bezahlbar und nicht allzu verkitscht sind. Zuerst stieß ich auf das verwunschene <a href="https://cimarosavenezia.com/"><strong>Cima Rosa Venezia</strong></a>, das allerdings leider keine Zimmer mehr frei hatte. Aber ein Mitarbeiter war so nett und empfahl mir eine Handvoll anderer Hotels, darunter auch das <a href="http://www.novecento.biz/en/"><strong>Novecento</strong></a> – ich war sofort angetan: hübsche Zimmer, Fenster zum Innenhof, in dem man bei schönem Wetter auch frühstücken kann und zwei gemütliche Gemeinschaftsräume zum Zurückziehen und Erholen.</p><blockquote><p>Ich wusste: Wenn ich noch einmal nach Venedig komme, dann unbedingt in dieses Hotel und vor allem in diesen Innenhof!</p></blockquote><p>Zum Novecento gehört auch das Schwestern-<a href="https://www.hotelflora.it/"><strong>Hotel Flora</strong></a>, das so ein bisschen versteckt in einer kleinen Seitenstraße, aber noch zentraler in Venedig liegt. Das Flora hat ebenfalls einen wunderschönen Innenhof, größer und verwunschener als der im Novecento. Beim Check-In bekamen wir einen Gutschein zum Aperitif im Schwestern-Hotel, den lösten wir einmal nach einem Stadtbummel ein und waren total verzaubert. Ich wusste: Wenn ich noch einmal nach Venedig komme, dann unbedingt in dieses Hotel und vor allem in diesen Innenhof!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/6lhru6zxwp/IMG_0900.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Als ich dann am letzten Morgen unserer Reise in unserem Hotel aufwachte und Möwen über dem offenen Fenster kreischen hörte, hatte ich ihn endlich – meinen eigenen Venedig-Moment. Wir packten unsere Sachen und fuhren mit dem Wassertaxi durch die noch stille Stadt zurück aufs Festland. Es war früh, die Straßen leer, nur ein paar Müllmänner, Paketboten und eine Nonna mit ihrem Hund. Hier war es also doch, das „echte Venedig“ und es war wirklich toll. Seitdem will ich unbedingt wiederkommen.</p><h4><em>Novecento</em>, <a href="https://maps.app.goo.gl/tzobdHAahzAJEhLh8">S. Marco, 2683, 30124 Venezia VE, Italien</a><br/><em>Hotel Flora, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/iknwFEMFi6dbDdQo6">S. Marco, 2283/A, 30124 Venezia VE, Italien</a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a> sowie <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels von Bayern bis Südtirol</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4b8d1048-1a5c-421d-95bf-38cf2e63decf/uploads/images/w3rvzdz3wc/_FloStiebing-02957.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)-Gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://www.flostiebing.de/">Flo Stiebing</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Februar: Brunch im Roecklplatz & Tannerhof in Bayrischzell]]></title>
      <description><![CDATA[Erst zur Wahl und dann zum Sonntagsbrunch – den gibt es jetzt auch im Roecklplatz. Und wer eine Auszeit in der Natur braucht, ist im Tannerhof genau richtig.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Schlimmste ist schon geschafft, dachte ich letztens bei einem Sonntagsspaziergang, als die Vögel im Hintergrund wild zwitscherten und die ersten Schneeglöckchen auf den Wiesen sprießten. Die Tage werden wieder länger, es wird heller und manchmal sogar schon etwas wärmer. Und auch, wenn die meisten von uns immer noch Winterschlaf halten, spürt man sie durchblitzen – diese Aufbruchsstimmung, das Gefühl von Neuanfang, das der Frühling jedes Jahr mitbringt. Hoffentlich auch in der Politik.</p><blockquote><p>Das Schlimmste ist schon geschafft, dachte ich letztens bei einem Sonntagsspaziergang, als die Vögel im Hintergrund wild zwitscherten und die ersten Schneeglöckchen auf den Wiesen sprießten.</p></blockquote><p>Obwohl es wenig Anlass dazu gibt, spüre ich seit ein paar Wochen eine diffuse Hoffnung. Ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht! Ich möchte dran glauben, dass diese Wahl überraschend positiv ausgeht, dass der Frühling ganz bald kommt, dass dieses Jahr gut wird. Fast aus einem Trotz heraus, weil es irgendwann auch mal reicht mit den schlechten Nachrichten. Und ich weiß natürlich, dass es naiv ist, aber für alles andere habe ich sowieso keinen Platz mehr. Also sorgen wir dafür, dass das Schlimmste hinter uns liegt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/jzrazltwep/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>NEU: Auf dieser </strong><a href="https://maps.app.goo.gl/qNw98TzxHDJmHm6Z9?g_st=i"><strong>Google Maps Karte</strong></a><strong> findet ihr allen Adressen, die ich bisher in diesem Newsletter empfohlen habe und noch empfehlen werde.</strong></p><hr/><p>Roecklplatz</p><h2>Das Roecklplatz: Immer eine gute Idee – jetzt auch zum Frühstück!</h2><p>Kennt ihr das: Man überlegt, wo man zum Essen hingehen könnte und der Kopf ist plötzlich komplett leer? Die Liste an Restaurants, die man sich über Jahre sorgsam im Kopf zusammengesucht hat, einfach gelöscht. So geht es mir ständig. Ich vergesse alles, mein Hirn ist wie ein Sieb. Und ich hoffe, dass es einfach an der Menge an Restaurants liegt und nicht an meiner schrumpfenden Fähigkeit, mir Dinge zu merken. Aber zum Glück muss man sich sowieso gar nichts mehr merken – es gibt ja Google Maps und Instagram.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/xfsawtilkr/IMG_4401.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bei Instagram wurde ich auch letztens an ein Restaurant erinnert, das ich ständig vergesse, obwohl ich es total gerne mag: das <a href="https://roecklplatz.de/">Roecklplatz</a>. Es gehört zu den Läden, die gefühlt schon immer da waren und hoffentlich auch immer da sein werden. Das Restaurant im Dreimühlenviertel macht gutes Essen, sieht gut aus und ist außerdem sozial engagiert. Denn es versteht sich als Ausbildungsrestaurant, in dem junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen arbeiten, das Team setzt sich aus Gastronom*innen und Sozialarbeiter*innen zusammen.</p><blockquote><p>Jedes Mal, wenn ich im Roecklplatz sitze, frage ich mich, warum ich nicht öfter hier bin und dann vergeht wieder ein Jahr, bis ich wiederkomme. Warum ist das so?</p></blockquote><p>Jedes Mal, wenn ich im Roecklplatz sitze, frage ich mich, warum ich nicht öfter hier bin und dann vergeht wieder ein Jahr, bis ich wiederkomme. Warum ist das so? Zuletzt verbrachte ich dort einen sehr gemütlichen Winterabend mit einer guten Freundin bei Bier und Wiener Schnitzel. Das ist außergewöhnlich lecker hier, auf der Karte überwiegen sonst vegetarische und vegane Gerichte. Sicherlich auch, weil die Betreiberin Sandra Forster selbst Vegetarierin ist. Im Roecklplatz gibt’s also nicht irgendwelche lieblosen Veggie-Alternativen, sondern Fleisch als Ausnahme, als etwas Besonderes.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/ht5xynnxj5/IMG_4411.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ganz neu ist der <a href="https://roecklplatz.de/brunch-2/">Brunch</a>, der nun seit Mitte Januar jeden Sonntag stattfindet. Damit hat das Dreimühlenviertel nicht nur eine Frühstücksadresse mehr, ich habe auch einen guten Reminder wieder öfter ins Roecklplatz zu gehen.</p><p>Auf der Karte stehen Shakshuka, Rühreier, Käse, Croissant und Waffeln. Das eben erwähnte Schnitzel (Wiener oder Sellerie) sowie die vegane Bolognese helfen gegen Kater. Ganz besonders angetan hatten es mir aber die süßen Sachen – wie die <strong>Waffeln mit Sauerkirschen und Matchasahn</strong> oder das <strong>Croissant mit Haselnussmus</strong>. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem gutem Haselnussmus für zuhause, bisher aber noch nicht fündig geworden. Es kann also gut sein, dass ich bald wieder hier sitze!</p><h4><em>Roecklplatz</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf46ac57c9b1:0xe06d9327948198a2?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Isartalstraße 26</a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Beide kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Tannerhof</p><h2>Tannerhof in Bayrischzell: Ein besonderes Hotel für jede Jahreszeit</h2><p>Viele Hotels erklären sich von selbst – das ist beim <a href="https://natur-hotel-tannerhof.de/de/">Tannerhof</a> nicht so und das meine ich im besten Sinne. Man muss dort gewesen sein, um diesen Ort in seiner Besonderheit zu verstehen. Bisher habe ich zwei Mal hier Kurzurlaub gemacht, einmal im Winter, einmal im Sommer und kann sagen: Dieses Hotel lohnt sich wirklich immer, zu jeder Jahreszeit! Seitdem ich den Tannerhof letztens im <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Newsletter über die besonderen Winterhotels</a> empfohlen habe, juckt es mich schon wieder in den Fingern. Auf der Website gibt es den Button „Zuckerl“ mit Spontangeboten und ich schaue immer und immer wieder rein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/bobpgbxhfa/Tannerhof1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aber von vorne, der Tannerhof versteht sich als Naturhotel, nennt sich auch das „Versteck in den Bergen“ – und das trifft es auf den Punkt. Der Ort ist aber auch einfach zu schön: Von München aus setzt man sich in die BOB und steigt nicht einmal eineinhalb Stunden später mitten in der Natur aus. In Bayrischzell endet nicht nur die Bahn, sondern auch ein bisschen die Welt. Denn abgesehen von dem kleinen Städtchen gibt es hier nur Wiesen, Wälder und Berge.</p><blockquote><p>Es ist aber auch einfach zu schön: Von München aus setzt man sich in die BOB und steigt nicht einmal eineinhalb Stunden später mitten in der Natur aus. In Bayrischzell endet nicht nur die Bahn, sondern auch ein bisschen die Welt.</p></blockquote><p>Der Tannerhof ist wie ein Hotel-Dorf an den Berghang gebaut. Angefangen hat alles vor über hundert Jahren mit einer Alm und einem Bauernhof, mittlerweile betreibt die Familie das Hotel in vierter Generation. Über die Jahren kamen einige moderne Holztürme, ein Kunst-Atelier, ein Saunahaus, ein Sonnendeck mit Schwimmteich und vieles mehr dazu. Das Bauernhaus ist heute die „Alte Tann“, sozusagen das Haupthaus mit Rezeption, Bar, Bibliothek, Schwimmbad und dem <a href="https://natur-hotel-tannerhof.de/de/pool/ein-menue-no-choice/">Bio-Restaurant Pool</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/h2j5foq5jn/IMG_1475.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich schlafe am liebsten in einem der modernen Hüttentürme. Jeder Turm besteht aus drei übereinander gestapelten Hotelzimmern, das im Inneren eher an ein Tiny House erinnert. Vielleicht auch, weil jedes Zimmer seine eigene Eingangstür draußen hat. Zum Frühstück, Abendessen oder Saunieren läuft man dann den Weg runter ins Haupthaus. Ganz besonders schön und einsam liegt der Wiesenturm neben der alten Linde und der Kapelle am Waldrand. Von hier aus kann man toll spazieren gehen.</p><blockquote><p>Im Tannerhof kann man malen, spazieren, lesen, gesund werden, wandern, wahnsinnig gut essen, im Naturteich baden, aus dem Fenster gucken, Ausstellungen anschauen, Pilates machen, Konzerte besuchen. Oder man macht einfach gar nichts.</p></blockquote><p>Was ist der Tannerhof nun? Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Manche Gäste kommen zum Heilfasten, andere zum Langlaufen. Man kann Atem-Kurse belegen, malen, spazieren, lesen, gesund werden, wandern, wahnsinnig gut essen, im Naturteich baden, aus dem Fenster gucken, Ausstellungen anschauen, Pilates machen, Konzerte besuchen oder bei einem der Camps teilnehmen – im Herbst gibt’s Boxen, im Mai Yoga und Coaching. Oder man macht gar nichts und genießt einfach diesen wunderbaren Ort.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/uploads/images/7yu7fvxanj/IMG_1489.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>Naturhotel Tannerhof, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x4776246f6dceb3cd:0x113c31d9419a102d?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Tannerhofstraße 30, 83735 Bayrischzell</a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a> sowie <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels von Bayern bis Südtirol</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5139d05c-ade9-4ed1-a9cb-d706b260e30c/teaser_image/1739202687?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 15 Feb 2025 08:54:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Januar: Vom Gasthaus Schauer nach Sansibar]]></title>
      <description><![CDATA[Dry January, Neujahrsvorsätze, Sportroutine? Ich stecke noch mitten im Winterschlaf – und bleibe einfach liegen, um von Sansibar zu träumen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Frohes neues Jahr! Darf man das Mitte Januar überhaupt noch wünschen? Und wie schnell sind bitte schon wieder die letzten beiden Wochen vergangen? Ich möchte nicht klingen wie meine Oma, aber wann hat das angefangen, dass die Zeit dermaßen rast – liegt’s an der Pandemie, an unseren Vollzeitjobs oder nur am Älterwerden? So lange hatte ich mich auf die Weihnachtsferien gefreut – und dann waren sie so plötzlich schon wieder vorbei.</p><blockquote><p>Während alle anderen mitten im Dry January, ihren neue Sportroutinen oder den frisch geschmiedeten Neujahrsvorsätzen stecken, versuche ich überhaupt mal aus dem Bett zu kommen.</p></blockquote><p>Ich fände es gut, wenn wir alles ein bisschen nach hinten verschieben, dann wird der Winter auch erträglicher: Weihnachten im Februar, Neujahr im März. Man hätte mehr von der gemütlichen Zeit, die dann vielleicht auch wirklich einmal ‚stad‘ wäre. Mehr von Christkindlmärkten, Weihnachtsfeiern, der ganzen Vorfreude und würde passend zum Frühling ins neue Jahr starten. Denn ganz ehrlich, wer will und kann im Januar sein Leben ändern?</p><p>Also ich nicht. Ich befinde mich im Winterschlaf und fühle mich, als wäre ich zu spät ins neue Jahr gekommen. Als würde ich hinterherhinken und gerade für alles noch etwas länger brauchen. War’s das schon oder wurde mir Zeit gestohlen? Während alle anderen mitten im Dry January, ihren neue Sportroutinen oder den frisch geschmiedeten Neujahrsvorsätzen stecken, versuche ich überhaupt mal aus dem Bett zu kommen. Oder vielleicht bleibe ich auch noch ein bisschen liegen und träume weiter von Sansibar.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/uploads/images/mxivyrvvs4/zeitlang_abo_1.jpg.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>NEU: Auf dieser </strong><a href="https://maps.app.goo.gl/qNw98TzxHDJmHm6Z9?g_st=i"><strong>Google Maps Karte</strong></a><strong> findet ihr allen Adressen, die ich bisher in diesem Newsletter empfohlen habe und noch empfehlen werde.</strong></p><hr/><p>Gasthaus Schauer</p><h2>Gasthaus Schauer in Possenhofen: Genau so muss ein Restaurant sein!</h2><p>Wenn ich heiraten würde, dann definitiv hier: Das <a href="https://www.gasthaus-schauer.com/">Gasthaus Schauer</a> war 2023 eine Zufallsentdeckung und gehört seitdem für mich zu den besten Restaurants in und um München. Denn hier stimmt einfach alles – Lage, Design, Service, Qualität, Geschmack. Wie in einer Filmkulisse steht das denkmalgeschützte Gebäude auf dem beschaulichen Dorfplatz von Possenhofen. Nur ein paar Meter entfernt vom Starnberger See und dem Sisi- Schloss. Im Sommer kann man auf der großen Terrasse Platz nehmen, ansonsten lädt das gemütliche Innere zum Essen, Trinken und Verweilen ein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/uploads/images/74qt2nwy2v/IMG_1579.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Jedes Mal, wenn ich das Gasthaus Zum Fischmeister“ Karl Schauer empfehle, muss ich erklären, dass es sich <em>nicht</em> um den bekannten <a href="https://maps.app.goo.gl/ehaAZhX4aQAqvr3v6">Fischmeister in Münsing</a> handelt. Der ist natürlich auch toll, aber war mir persönlich immer etwas zu voll, das Publikum zu ‚posh‘. Früher gab es zwei sogenannte Fischmeister am Starnberger See, die die örtliche Fischerei überwachten. Der historische Beruf ist mittlerweile ausgestorben, aber die Schanklizenzen sind geblieben und damit auch die Wirtshäuser.</p><blockquote><p>Wenn ich heiraten würde, dann definitiv hier: Das Gasthaus Schauer war 2023 eine Zufallsentdeckung und gehört seitdem für mich zu den besten Restaurants in und um München.</p></blockquote><p>Im Gebäude vom Gasthaus Schauer befand sich vor mehr als hundert Jahren eine der feinsten Adressen am See. Ganze 40 Jahre stand das Lokal leer und wurde 2020 mit viel Liebe wiedereröffnet. Genauso sollte ein modernes Gasthaus aussehen – helles Holz, schwarze Details, minimalistische Deko. Gemütlich-bayerisch und trotzdem gehoben-modern. Auf der Karte stehen einige tolle Fischgerichte wie die Fischmeistersuppe oder der gebeizte Saibling. Mein gegrillter Pulpo auf dem Foto war von der Wochenkarte, serviert mit Spitzpaprika, bayerischem Quinoa, Yuzu Mayo und Brunnenkresse. Unbedingt probieren sollte man auch das Halb-Halb-Tartar aus Rindfleisch und Pilzen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/uploads/images/dqnxzn7beo/IMG_1581.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ihr also das nächste Mal einen Ausflug zum Starnberger See macht, einen Geburtstag zu feiern habt, eure Eltern zu Besuch kommen oder ihr nicht wisst, was ihr an Silvester machen sollt: Das Gasthaus Schauer ist <em>die</em> Adresse dafür! Wir waren letztes Silvester dort zum Sechs-Gänge-Menü mit Seezunge, Roggen-Raviolo und einem Sashimi aus der Seeforelle. Alles wunderbar und um Mitternacht läuft man einfach runter zum See. Und vielleicht mag ja jemand demnächst dort heiraten – ich würde mich jedenfalls über eine Einladung freuen.</p><h4><em>Gasthaus “Zum Fischmeister” Karl Schauer</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479dcfde830e97a3:0xb3ca60178ba8e7ef?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Karl-Theodor-Straße 6, 82343 Pöcking</a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Beide kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Sansibar</p><h2>Allein auf Sansibar: Erinnerungen ans Paradies</h2><p>Dieser Newsletter lädt auch mich immer wieder zum Träumen ein, ein Mal im Monat stelle ich mir die Frage: Wo wäre ich jetzt gerne? Nach welchem Ort habe ich gerade <em>Zeitlang</em>? Eine Freundin von mir war eben in Tansania und auf Sansibar – als ich mir ihre Urlaubsbilder anschaute, packte mich sofort wieder die Sehnsucht. Ich glaube, Sansibar war meine schönste Reise jemals – und ist bald auch schon wieder zehn Jahre her, was absolut verrückt ist. Aus einer Mischung von Abenteuerlust, Liebeskummer und auch ein bisschen Wahnsinn buchte ich damals meinen ersten Allein-Urlaub.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/uploads/images/joo26plvyv/IMG_0463_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bis zu diesem Zeitpunkt war ich weder so lange noch so weit allein weg gewesen, aber irgendwas in mir traute sich das zu. Es gab ja unterm Strich auch nicht viel zu schaffen, dachte ich: Flug buchen, Unterkunft aussuchen, Taxi zum Hotel nehmen, liegen, lesen und nach zehn Tagen wieder zurück. Drei Dinge, die ich beim Alleinreisen allerdings absolut unterschätzt hatte: Rücken eincremen, Abendessen und auf einer Insel sein, auf der Paare ihre Flitterwochen verbringen. Eine fantastische Idee, wenn man frisch getrennt ist!</p><blockquote><p>Sansibar war meine schönste Reise jemals. Aus einer Mischung von Abenteuerlust, Liebeskummer und auch ein bisschen Wahnsinn buchte ich damals meinen ersten Allein-Urlaub.</p></blockquote><p>Aber es war alles toll, ich bereue nichts und würde es wieder ganz genauso machen: Meine zehn Tage vergingen so schnell, dass ich am Ende sogar gerne verlängert hätte. Anfangs hatte ich noch Sorge, dass ich mich einsam fühlen könnte, aber die Mischung aus Alleinsein und Ausflügen mit anderen war genau richtig. Wir fuhren in die Hauptstadt <em>Stone Town</em>, besuchten <em>Prison Island</em> mit seinen Riesenschildkröten, gingen schnorcheln und hatten ein traumhaftes Mittagessen auf einer Sandbank. Vor dem morgendlichen Tauchen mit Delfinen hatte ich Schiss und verschlief es dann tatsächlich, es sollte also nicht sein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/uploads/images/eq2ic7ybo5/80749849bde7f358174d06a1bec704d8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich entschied mich fürs <a href="https://indigobeachzanzibar.com/">Indigo Beach Zanzibar</a>, ein wunderschönes Boutique-Hotel direkt am Strand, das auch gar nicht teuer war: Man konnte zwischen einem der Doppelzimmer oder dem Strandbungalow mit Badezimmer unter freiem Himmel wählen. Allein lohnte sich das leider nicht, ich schlief also im Doppelzimmer und gab für die zehn Tage mit Flug nicht einmal 1000 Euro aus – Frühstück und Abendessen inklusive. Absolut verrückt, wenn man sich die aktuellen Preise für Flüge und Hotels anschaut.</p><blockquote><p>Drei Dinge, die ich beim Alleinreisen absolut unterschätzt hatte: Rücken eincremen, Abendessen und auf einer Insel sein, auf der Paare ihre Flitterwochen verbringen.</p></blockquote><p>Seitdem ich die Insel damals verlassen habe, wollte ich zurück. Aber dann kam ein neuer Job, der mich sehr forderte, es folgte Corona und nun ist leider auf Sansibar wieder Malaria ausgebrochen – nach vielen Jahren, in denen die Insel so gut wie frei von der Erkrankung war. Für viele wäre das sicherlich kein Grund, daheim zu bleiben, aber ich traue mich nicht so ganz hin. Und warte einfach noch einmal ab, auf ein paar Jahre mehr oder weniger kommt es jetzt schließlich auch nicht mehr an.</p><h4><em>Indigo Beach Zanzibar, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x185d3c60ffffffff:0x342fb7ea739ad3c2?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Southern District, Zanzibar, Bwejuu, Tansania</a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Hier gab es schon <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Reisetipps für Sri Lanka</a>, meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a> sowie <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">besondere Winterhotels von Bayern bis Südtirol</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche oder Feedback? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/72894c97-fd1d-406b-bccf-ac4da0cbe8d3/teaser_image/1736939882?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 13:19:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Schnee: Sieben besondere Winterhotels]]></title>
      <description><![CDATA[Von der Berghütte bis zum Offline-Hotel, vom Gesundheits-Dorf bis zur Design-Herberge – sieben Hotels von Bayern bis Südtirol, die im Winter besonders schön sind.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahresabschluss gibt es noch einmal ein besonderes Schmankerl, das euch vielleicht für den kommenden Winterurlaub inspiriert: Sieben Hotels von Bayern bis Südtirol, die in der kalten Jahreszeit besonders schön sind. Von der Berghütte bis zum Offline-Hotel, vom Gesundheits-Dorf bis zur Design-Herberge. Vom luxuriösen Chalet mit Whirlpool unterm Sternenhimmel bis zum geschützen Hideaway in den bayerischen Alpen. Und wem diese sieben Adressen noch nicht genug sind – auch ganz wunderbar im Winter sind das <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee">Kranzbach</a> in Garmisch, der <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7">Bühelwirt</a> im Ahrntal und <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57">Das Regina</a> in Bad Gastein, über die ich zuletzt erst geschrieben habe. Viel Spaß, schöne Ferien und wir lesen uns wieder am 15. Januar!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d/uploads/images/7vwtti6vlg/zeitlang_abo_1.jpg-2.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p><code>Alle drei Monate gibt es einen monothematischen Newsletter zu einem Reiseziel oder einem Stadtviertel – exklusiv für Mitglieder. Um diese Ausgabe lesen zu können, musst du Mitglied von Zeitlang sein. Wer eine Probemitgliedschaft abschließen möchte, kann die ersten sieben Tage kostenlos mitlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/abc8a976-3de8-4164-b2d1-45e64ec397dd/posts/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Vor-Ort-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/716fd5c3-5351-43a2-8811-2dc239c3586d/teaser_image/1735552115?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 31 Dec 2024 08:47:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Dezember: Italienische Dolci & winterliches Bad Gastein]]></title>
      <description><![CDATA[Den Dezember verbringe ich am liebsten zuhause: Mit sizilianischem Gebäck und einem Tagtraum ins verschneite Bad Gastein.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Dezember bedeutet für mich Heimkommen – in jeder Hinsicht: Zu Weihnachten natürlich heim zu meiner Mama, aber auch davor heim zu Freund:innen und an vertraute Orte, an denen ich lange nicht war. Vor ein paar Tagen saß ich auf einer Weihnachtsfeier in meinem alten Büro, eine ehemalige Schreinerei im Hinterhof. Das Feuer knisterte im gusseisernen Ofen, ich sank immer tiefer in das gemütliche Sofa und blickte in die Gesichter zwei meiner besten Freunde, die mich nun seit bald 15 Jahren begleiten. Wie glücklich kann man sich schätzen, wenn man in dieser Zeit an einem warmen, sicheren Ort ist, dachte ich mir, mit Leuten, die man liebt.</p><blockquote><p>Ein riesiges Dankeschön an alle, die hier mitlesen und damit auch mein Jahr mitgestaltet haben: Dieser Newsletter ist eine kleine Alltagsflucht für mich geworden, ein Ort, an dem ich einfach schreiben darf.</p></blockquote><p>Ohne zu sentimental werden zu wollen, aber heimkommen bedeutet in diesem Jahr auch wieder mehr bei mir ankommen. Ich freue mich sehr darüber, dass 2024 noch einen versöhnlichen Abschluss findet. Beruflich tun sich gerade neue Möglichkeiten auf, ich komme zurück in meine Kraft und habe Lust zu schreiben, da sind Ideen und auch Energie, diese umzusetzen. Letzte Woche fand meine erste Lesung in München statt, die ebenfalls ganz warm war und ich ganz beseelt danach.</p><p>Ein riesiges Dankeschön an alle, die hier mitlesen und damit auch mein Jahr mitgestaltet haben: Dieser Newsletter ist eine kleine Alltagsflucht für mich geworden, ein Ort, an dem ich einfach schreiben darf. Danke dafür! Und für alle, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen: Man kann meinen Newsletter übrigens auch super verschenken.</p><p><a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/gift_plans">Zeitlang verschenken!</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57/uploads/images/4ryatsi3pi/zeitlang_abo_1.jpg.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>La Dolce Vita</p><h2>Perfektes Mitbringsel: Italienisches Gebäck von der Gelateria „La Dolce Vita“</h2><p>Wer demnächst zum Abendessen bei Freund:innen eingeladen ist und nicht schon wieder mit einer Flasche Rotwein vor der Tür stehen möchte, der wird an der Lindwurmstraße fündig: Direkt beim U-Bahn-Aufgang Poccistraße befindet sich das kleine Café „<a href="https://www.instagram.com/ladolcevita_muenchen/">La Dolce Vita</a>“ – im Sommer Eisdiele, im Winter Pasticceria. Ich habe es nun geschafft, fast drei Jahre an dem Laden vorbeizulaufen, immer interessiert in die Auslage blickend, aber zum ersten Mal etwas gekauft, habe ich erst vor ein paar Wochen. Und ich bin so dankbar für diese (Neu)entdeckung, denn die Teilchen von „La Dolce Vita“ sind das perfekte Mitbringsel. Das Gute liegt eben doch oft so nah.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57/uploads/images/ji6apdnd3u/IMG_2841.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Neben deftigen Snacks wie Arancini und Pizzette hat sich der sizilianische Laden vor allem mit seinem süßen Gebäck einen Namen gemacht: Es gibt verschiedene italienische Croissants (Cornetti), selbstverständlich auch mit Pistazienfüllung. Und weil München als selbsternannte nördlichste Stadt Italiens einfach nicht genug von Pistazien bekommt, kann man hier auch Cannoli, Sfogliatelle (kleine Blätterteig-Teilchen) und vieles mehr mit der leckeren Nussfüllung probieren. Mein Highlight bisher waren die runden Pistazien-Pralinen mit cremigem Kern.</p><blockquote><p>Neben deftigen Snacks wie Arancini und Pizzette hat sich der sizilianische Laden vor allem mit seinem süßen Gebäck einen Namen gemacht: Es gibt Cornetti, Cannoli und Sfogliatelle – selbstverständlich mit Pistazienfüllung.</p></blockquote><p>Beim ersten Mal trieb mich der Pizza-Hunger in das sizilianische Café, beim zweiten Mal nahm ich für unser Autorinnentreffen eine Handvoll Pistazien-Pralinen mit und beim letzten Mal war ich abends beim Freunden eingeladen. Ich fragte den netten Typ hinter der Bar, ob er mir für ungefähr 15 Euro eine kleine Platte an Süßem zusammenstellen könnte. Das Ergebnis seht ihr unten. Wie nebenbei erfuhr ich im Gespräch, dass die beiden Betreiber tatsächlich aus Sizilien kommen und hier alles hausgemacht ist. Und das schmeckt man: Vom Profiterole bis zum Mini-Tiramisu, alles einfach fantastisch. Ab jetzt werde ich an dem kleinen Café nie wieder vorbeilaufen können.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57/uploads/images/gvuttqdtbb/IMG_2854.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>La Dolce Vita</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479ddf67721b73c7:0x89dfddff265c2cac?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Lindwurmstraße 145</a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Beide kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Das Regina</p><h2>Das Regina: Wenn schon Winter, dann in Bad Gastein!</h2><p>Um noch einmal an den Gedanken von oben anzuschließen: Der Dezember bedeutet für mich nicht nur heimkommen, sondern auch zuhause bleiben. Gerade freue ich mich so sehr auf zwei Wochen freihaben, zwei Wochen ganz ohne Pläne. Serien, Sofa, gutes Essen und es wird schon wieder dunkel. Ich bin überhaupt nicht traurig darüber, dass ich in den Ferien nicht wegfliege oder über Silvester ein paar Tage wegfahre. Wenn es aber einen Ort gibt, an dem ich gerade gerne wäre, weil der Winter dort (zumindest in den <a href="https://www.instagram.com/reginahotel/">Instagram-Storys</a>) ganz fantastisch aussieht, dann ist es Bad Gastein!</p><blockquote><p>Bekannt ist Bad Gastein für mehrere Dinge: Die heilenden Thermalquellen, das benachbarte Skigebiet Sportgastein mit Gipfel über 2500 Metern – und die besondere Architektur.</p></blockquote><p>Der kleine Kurort in den österreichischen Bergen ist gerade einmal drei Stunden von München entfernt, auch mit dem Zug gibt es eine gute Verbindung über Salzburg. Bekannt ist Bad Gastein für mehrere Dinge: Da sind die radonhaltigen Thermalquellen, denen eine heilende Wirkung nachgesagt werden, das benachbarte Skigebiet Sportgastein mit Gipfeln über 2500 Metern – und die besondere Architektur. Im Stadtkern befinden sich einige Hotels und Villen aus der Belle Époque, die spektakulär in die Hänge gebaut wurden. Das Grand Hotel de l&#39;Europe in Bad Gastein könnte auch das <em>Grand Budapest Hotel</em> sein!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57/uploads/images/cvjh6rb7a2/IMG_5175.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war schon öfter in Bad Gastein, aber leider bisher nur ein Mal im Winter. In den letzten Jahren hat sich dort so viel verändert, dass ein Besuch wirklich überfällig wäre: Es kam das <a href="https://www.thecomodo.com/de/">cōmodo Designhotel</a> dazu, über das ich bisher geteilte Meinungen gehört haben, sowie zwei Adressen von der Hirmer Hospitality Gruppe – das <a href="https://www.travelcharme.com/hotels/straubinger">Hotel Straubinger</a> sowie das <a href="https://www.travelcharme.com/hotels/badeschloss">Badeschloss</a>. Neben all den Neueröffnungen gibt es aber auch die Hotels, die schon lange da sind und sich bewährt haben, wie das <a href="https://www.haus-hirt.com/">Haus Hirt</a>, das <a href="https://hotelmiramonte.com/">Miramonte</a> oder das <a href="https://www.rudolfshoehe.at/">Waldhaus Rudolfshöhe</a>.</p><blockquote><p>Und von all diesen Bad-Gastein-Klassikern war das Regina immer mein Favorit: Ich mag die Stimmung dort, das Essen, den Ausblick.</p></blockquote><p>Und von all diesen Bad-Gastein-Klassikern war das <a href="https://dasregina.com/">Regina</a> immer mein Favorit: Ich mag die Stimmung dort, das Essen, den Ausblick. Das Boutique-Hotel hat nur 32 Zimmer, fast jedes davon mit kleinem Balkon und Blick auf das Ortszentrum. Zu den Highlights des über hundert Jahre alten Hauses gehören ein hauseigenes Kino, das Restaurant mit großer Fensterfront sowie ein kleines Spa mit Sauna. Die Betreiber haben ein wahnsinnig gutes Auge für Design, hier passt ausnahmslos alles zusammen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/21cffa74-598a-407f-9273-e97f70048e57/uploads/images/hv2enx2ecd/fd35223d-b1b3-44d0-a554-1d4215c994a1.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde, war das <a href="https://www.gastein.com/events/winter/vollmond-dinner/">Vollmond Dinner in Sportgastein</a>. Wenn ihr die Möglichkeit habt, genau zu diesem Event – das im Winter ein Mal im Monat stattfindet – vor Ort zu sein, dann nehmt es unbedingt mit. Mitten im Schnee, auf fast 1600 Metern Höhe, wird unter freiem Himmel ein Fünf-Gänge-Menü serviert – mit Blick auf die Berge und den Sternenhimmel.<strong> </strong>Das Ganze findet im Nationalpark Hohe Tauern statt, und sobald der Vollmond aufgeht, braucht man keine einzige Kerze mehr, so hell wird es dann mit dem reflektierenden Schnee. Ein einmaliges Erlebnis und vielleicht auch eine gute Geschenkidee.</p><h4><em>Das Regina</em>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x477730f21684c16f:0x7c82fa3ac2fe3725?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">K. H. Waggerl-Straße 5, 5640 Bad Gastein, Österreich</a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, in der zweiten Ausgabe ging es um meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 09:07:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im November: Italiener fürs Herz & Lieblings-Wellnesshotel]]></title>
      <description><![CDATA[Der November macht mich träge. Wenn ich schon rausgehe, dann muss es gemütlich sein – wie beim Wohlfühl-Italiener ums Eck oder im Lieblings-Wellnesshotel.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich fange jetzt nicht wieder an, darüber zu schreiben, wie seltsam dieses Jahr ist. Wisst ihr alle, spätestens seit dem 6. November, der ja eigentlich nur die Krönung von 2024 war. Mittlerweile kann ich mich selbst auch nicht mehr jammern hören, deshalb habe ich zwei neue Strategien entwickelt. Zum einen: blinder Positivismus. Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass alles gut wird, weil es das muss. Und zum anderen: zuhause eingraben. Der neblige November kommt mir da gerade recht. Ich hab momentan so ein großes Bedürfnis, daheim zu bleiben, will mit niemandem sprechen und viel schlafen. Eigentlich wünsche ich mir ab sofort sechs Wochen Weihnachtsferien. Wer noch?</p><blockquote><p>Seitdem die Terrassen-Saison vorbei und das Essengehen teurer geworden ist, überlege ich sehr viel genauer, wo ich meine Zeit und mein Geld verbringe. Lieber ein ehrlicher Ratsch mit der Kellnerin als eine Nebelmaschine unter der Sushi-Platte.</p></blockquote><p>Wenn ich doch einmal einen Fuß vor die Tür setze, bin ich entweder viel an der frischen Luft (das hilft!), in meinem Büro, umgeben von wunderbaren Menschen (hilft auch!) oder treffe Freund*innen zum Abendessen (hilft immer!). Dann muss es sich aber auch rundum gut anfühlen. Seitdem die Terrassen-Saison vorbei und das Essengehen teurer geworden ist, überlege ich sehr viel genauer, wo ich meine Zeit und mein Geld verbringe. Es muss gemütlich sein, gutes Licht, angenehme Lautstärke, freundlicher Service. Lieber ein ehrlicher Ratsch mit der Kellnerin als eine Nebelmaschine unter der Sushi-Platte. Ihr wisst, worauf ich hinauswill. Deshalb gibt es in dieser Ausgabe zwei absolute Wohlfühl-Orte – zum Eingraben, bis dann endlich die Weihnachtsferien starten!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/koairiralk/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Trattoria DaPaolo</p><h2>Trattoria Da Paolo: Ein Italiener wie eine Umarmung</h2><p>Jede und jeder braucht diesen einen Italiener im Viertel: Ein Restaurant wie ein zweites Wohnzimmer, in das man mal eben rüberlaufen kann, in dem man auch spontan einen Platz bekommt und weiß, das Essen ist immer gut, die Leute sind immer die selben und ganz wichtig – man darf sitzen bleiben, solange man will, ohne Reservierungs-Zeitfenster oder Rausschmiss Light.</p><blockquote><p>Das Essen ist immer gut, die Leute sind immer die selben und ganz wichtig – man darf sitzen bleiben solange man will, ohne Reservierungs-Zeitfenster.</p></blockquote><p>In Giesing war mein Wohlfühl-Italiener viele Jahre die <a href="https://maps.app.goo.gl/dLjvuuQsxu6S4Xi99">Fattoria</a> und als der Betreiber Ovid dann einen neuen Laden aufgemacht hat, das <a href="https://maps.app.goo.gl/BvLJ81MDkHqSmqw47">Humboldts</a> ein paar Straßen weiter. Ich habe hier Geburtstage gefeiert, Nachspeisen-Platten verdrückt und bis halb drei Uhr morgens über meinem Rotweinglas philosophiert. Ovid wurde ein Nachbar, mit der Zeit ein Freund. Ich hab seine Telefonnummer und wüsste, ich könnte ihn immer noch jederzeit anrufen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/m4bug4lldm/IMG_0901.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Seitdem ich in Sendling wohne, habe ich ein paar gute Italiener ausprobiert, aber keiner hat mich so gecatcht wie die sardische <a href="https://www.trattoriadapaolo.de/">Trattoria Da Paolo</a> in der kleinen Schmied-Kochel-Straße. Ich bin jetzt natürlich noch nicht so weit, dass ich hier jemanden freundschaftlich anrufen könnte, aber ich mag den Ort, halte mich gerne hier auf. Manchmal hat man das ja, dass man sich in Lokalen besonders wohlfühlt.</p><blockquote><p>Das Dessert habe ich in München sonst noch nirgendwo gegessen, kenne es nur aus meinen Sardinien-Urlauben: Seadas sind frittierte Teigtaschen, gefüllt mit Pecorino und werden mit Honig oder Zucker serviert.</p></blockquote><p>Zugegeben, die Trattoria ist nicht ganz billig, aber es lohnt sich. Die Vorspeisen gibt’s ab 14 Euro, Pasta ab 21 Euro und Fisch- und Fleischgerichte ab 27 Euro. Nachspeisen kosten um die 10 Euro – besonders zu empfehlen sind <em>Seadas. </em>Das Dessert habe ich in München sonst noch nirgendwo gegessen, kenne es nur aus meinen Sardinien-Urlauben: Seadas sind frittierte Teigtaschen, gefüllt mit Pecorino und werden mit Honig oder Zucker serviert. So einfach, so gut!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/llc56yq6f6/IMG_0878.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und auch sonst bringt das Betreiber-Paar immer wieder Lebensmittel von ihren Sardinien- und Italien-Aufenthalten mit: Es gibt jede Menge sardische Weine, mal einen sardischen Prosciutto oder – wie bei meinem letzten Besuch – Pferdefleisch, das vor allem im Süden von Italien gerne gegessen wird. Ich habe mich nicht herangetraut, aber mein bester Freund hatte das Steak vom Pferd zum Hauptgang und war absolut begeistert.</p><blockquote><p>Die <em>SZ</em> hat die Trattoria Da Paolo einmal als „sardische Höhle“ bezeichnet. Der perfekte Ort für kuschelige Winterabende – wenn schon rausgehen, dann hierhin!</p></blockquote><p>Ich war mit meiner Lasagne weniger experimentierfreudig, dafür passte sie perfekt zum einskalten Ichnusa. Zuvor hatten wir uns noch diese Linguine geteilt (wohlgemerkt: das ist eine Portion auf zwei Tellern!). Die <em>SZ</em> hat die Trattoria Da Paolo einmal als „sardische Höhle“ bezeichnet, und dem kann man eigentlich nichts hinzufügen. Der perfekte Ort für kuschelige Herbst- und Winterabende – wenn schon rausgehen, dann hierhin!</p><h4><a href="https://www.trattoriadapaolo.de/">Trattoria Da Paolo</a><em>, </em><a href="https://www.google.de/maps/place/Trattoria+Da+Paolo/@48.1221936,11.5436888,17z/data=!3m2!4b1!5s0x479ddf4b843da2b3:0x348e97e9f56957d7!4m6!3m5!1s0x479ddf4b8407350b:0x70d30273862cc64c!8m2!3d48.1221936!4d11.5462637!16s%2Fg%2F1ttpfwl4?entry=tts&amp;g_ep=EgoyMDI0MTEwNS4wIPu8ASoASAFQAw%3D%3D"><em>Schmied-Kochel-Straße 6</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Beide kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Das Kranzbach</p><h2>Mein Lieblings-Wellnesshotel rund um München – das Kranzbach</h2><p>Oft fragen mich Freund*innen oder Bekannte nach Hotel-Tipps. Dabei sind die meisten auf der Suche nach einem Wellnesshotel in der Nähe von München. Ich kann es nur immer und immer wieder sagen: Fahrt ins Kranzbach – es lohnt sich, es ist jeden Euro wert! Hier stimmt einfach alles – Essen, Interior, Service, Freizeitmöglichkeiten, Spa-Bereich, Umgebung, die Zimmer. Ich war das erste Mal vor drei Jahren in dem Wellnesshotel bei Garmisch und weiß seitdem: Wer einmal im Kranzbach war, kommt immer wieder!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/syvvbgijvu/IMG_8152.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zuerst einmal: Ja, der Preis ist heiß! Ein Wochenende in dem Fünf-Sterne-Hotel bekommt man zu zweit <em>ab</em> 1200 Euro, also zahlt jeder 300 Euro pro Nacht. Das ist eine Menge Geld, auf der anderen Seite sind in den letzten Jahren einige Hotels wahnsinnig teuer geworden, ohne auch nur annähernd das zu bieten, was man im Kranzbach bekommt. Und abgesehen von Getränken und Anwendungen, habt ihr zusätzlich auch keine Kosten mehr.</p><blockquote><p>Im Preis inklusive ist nicht nur das irre Frühstück – es gibt einen eigenen Saft<em>raum</em> und der hauseigene Bäcker bereitet jeden Tag 80 verschiedene Sorten Brot, Brötchen, Gebäck zu.</p></blockquote><p>Im Preis inklusive ist nicht nur das irre Frühstück – es gibt einen eigenen Saft<em>raum</em>, der hauseigene Bäcker bereitet jeden Tag 80 verschiedene Sorten Brot, Brötchen und Gebäck zu, und man bekommt wirklich alles, was man sich vorstellen kann – sondern auch das Sechs-Gänge-Menü am Abend, der Light Lunch sowie das üppige Kuchenbuffet am Nachmittag. Hier gibt es Dutzende Torten, Tartes, Pralinen, Kuchen, Törtchen, auch vegan und glutenfrei.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/lb4vg743mb/IMG_1212.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht ist es etwas verwirrend, wenn man bei der Buchung „Superior-Halbpension“ liest, weil ich wüsste nicht, was hier noch zur Vollpension fehlt. Man hat im Kranzbach keine einzige Minute Hunger – und das Essen ist auch noch wahnsinnig lecker. Das würde man in einem so großen Hotel nicht unbedingt erwarten. Meistens leidet die Qualität, wenn für viele Leute gekocht und gebacken wird.</p><blockquote><p>Mitten im Wald steht ein Meditationshaus aus Glas und Holz von einem japanischen Architekten. Hier zu liegen und durch die bodentiefen Fenster zu gucken, ist einmalig.</p></blockquote><p>Ebenfalls im Preis inbegriffen ist ein Großteil des Sport- und Aktivprogramms – Yoga, Pilates, Meditationen und geführte Wanderungen. Mitten im Wald steht ein Meditationshaus aus Glas und Holz von einem japanischen Architekten. Hier zu liegen und durch die bodentiefen Fenster zu gucken, ist einmalig. Im Sommer kommt außerdem die Yoga-Plattform zum Einsatz, die sich nur ein paar Meter weiter befindet. Außerdem kann man sich Equipment zum Wandern sowie Schneeschuhe oder Langlaufskier kostenlos ausleihen. Es gibt einen Dart-Raum sowie ein Spielezimmer mit sämtlichen Brettspielen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/uploads/images/p6at3h5sw4/IMG_8130.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und dann wäre da noch der riesige Wellnessbereich auf 3500 Quadratmetern mit fünf Pools – darunter ein japanischer Onsen und ein beheiztes Outdoor-Solebecken – acht Saunen und Dampfbädern sowie zahlreichen Ruheräumen und einer Dachterrasse. Allein in diesem Spa könnte man mehrere Tage verbringen, von einem Aufguss zum nächsten und danach in den Schnee hüpfen, im Sommer draußen seine Bahnen ziehen und auf der Wiese liegen.</p><blockquote><p>Allein im Spa könnte man mehrere Tage verbringen, von einem Aufguss zum nächsten und danach in den Schnee hüpfen, im Sommer draußen seine Bahnen ziehen und auf der Wiese liegen.</p></blockquote><p>Meine Freundin Stella, mit der ich bisher immer ins Kranzbach gefahren bin, meinte einmal, man kommt fast in einen Freizeitstress, weil es so viel zu tun und zu sehen gibt. In diesem Sinne: Gönnt euch das Kranzbach! Das ist keine bezahlte Werbung – i wish. Ich werde mir zu Weihnachten von meiner Mama und meiner Schwester einen Gutschein wünschen. Weil ich in den letzten Jahren gemerkt habe: Die schönsten Geschenke sind eigentlich die, die man sich selbst selten oder nie leistet.</p><h4><a href="https://www.daskranzbach.de/">Das Kranzbach</a>,<em> </em><a href="https://maps.app.goo.gl/svoTeXYwP294dwPM8"><em>In Kranzbach 1, 82493 Krün</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, in der zweiten Ausgabe ging es um meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe für das <a href="https://werde-magazin.de/"><em>Werde Magazin</em></a><em> </em>und <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b6f0a36-cb71-49c4-8a23-ceeb337532ee/teaser_image/1731687501?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 16:45:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Oktober: Von der Charlatan Bar auf die Insel Chalki]]></title>
      <description><![CDATA[Ich ertrage gerade weder den Herbst noch mich selbst – und flüchte: Zum einen in die neue Charlatan Bar in Haidhausen, zum anderen auf die griechische Insel Chalki.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Herbst macht mich jedes Jahr melancholisch. Da endet irgendwie immer mehr als nur ein Sommer. Es fehlt plötzlich an Leichtigkeit, an Ablenkung, an Energie. Letztens habe ich bei einer Autorin gelesen und nicht vergessen, dass für sie nach dem September immer gefühlt ein neues Jahr beginnt. Und das kann ich absolut unterschreiben! Der größte Umbruch ist für mich nie Silvester, sondern der Wechsel von Sommer auf Herbst.</p><blockquote><p>Meine momentane Melancholie ist eine Mischung aus kleiner Herbstdepression und einer großen Sehnsucht nach früher. Und dieses Früher meint sowohl den Juli, als ich noch sorglos ins Freibad geradelt bin, als auch die Zeit vor zehn Jahren.</p></blockquote><p>Meine momentane Melancholie ist eine Mischung aus kleiner Herbstdepression und einer großen Sehnsucht nach früher. Und dieses Früher meint sowohl den Juli, als ich noch sorglos ins Freibad geradelt bin, als auch die Zeit vor zehn Jahren. In den letzten Wochen hatte ich einige Abende, an denen ich mich wieder wie in 2014 gefühlt habe – in der unten besprochenen Bar, aber auch auf der Wiesn, mit der ich nun plötzlich versöhnt bin. Und diese Abende haben bei all der Schwere momentan, bei all den Sorgen, den schlechten Nachrichten und Umbrüchen, wahnsinnig gutgetan.</p><p>Mal abgesehen davon, was so im eigenen Leben passiert, finde ich diese Zeit gerade allgemein sehr anstrengend. Eine Freundin hat es richtig gesagt: Seit der Pandemie hat es nie mehr aufgehört, sich bedrohlich anzufühlen. Ich merke das auch, ich habe permanent Angst. Angst vor der nächsten Stromabrechnung, Angst, durch eine KI ersetzt zu werden, Angst vor den neuesten Nachrichten. Oder anders gesagt: Ich hab Zeitlang nach einer Zeit, die einfach einfacher war!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/ln7a3aory3/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Charlatan Bar</p><h2>Charlatan in Haidhausen: Eine neue Bar, die richtig Spaß macht</h2><p>Bei mir folgt auf Melancholie meist Eskapismus – und wo könnte man den besser ausleben, als in einer schummrigen Bar? Wie gut, dass es auf der Liste der entspannten Münchner Bars nun eine neue Adresse gibt: das Charlatan am Max-Weber-Platz. Eröffnet im Frühling 2024 von den Betreibern des <strong>Schwarzen Dackels </strong>(David Metz und Pawel Szczypinski) sowie von Johannes Möhring, der im Glockenbachviertel die wunderbare <strong>Ménage Bar</strong> gemacht hat.</p><blockquote><p>Bei mir folgt auf Melancholie meist Eskapismus – und wo könnte man den besser ausleben, als in einer schummrigen Bar? Wie gut, dass es auf der Liste der entspannten Münchner Bars nun eine neue Adresse gibt.</p></blockquote><p>Beide Bars mussten letztes Jahr schließen und das Charlatan ist die perfekte Auferstehung aus beiden Orten: Dank Vollholz-Eckbänken und bayerischen Wirtshausstühlen empfängt es mit derselben Kneipen-Gemütlichkeit, die auch der Schwarze Dackel hatte. Es gibt zwar kein Shuffleboard, aber dafür andere verspielte Details: das geflieste DJ-Pult, das direkt in den Bartresen übergeht, dazu Glitzer-Konfetti und Barkeeper*innen in roten Kitteln. Da macht das Apotheker-Logo der Bar auch plötzlich Sinn.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/fwzoazq7zl/IMG_0925.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Gleichzeitig finden sich auch elegante Elemente, die an die Ménage Bar angelehnt sind: die neongelben Fliesen rund um den Tresen, im Kontrast die knallrote Decke. Farbschema: Kill Bill. Es werden ausgefallene Drinks serviert, die Namen tragen wie <em>Man of Constant Sorrel,</em> <em>Ruff Rider</em> oder <em>Frosty Flakes</em>. Schon beim ersten Besuch dachte ich mir: Endlich einmal wieder eine Bar in München, die sich nicht so ernst nimmt, die einfach Spaß macht.</p><blockquote><p>Am nächsten Tag bemerkte ich, dass ein Glitzer-Konfetti an meinen Geldbeutel kleben geblieben war. Bisher habe ich es nicht abgemacht. Ich will noch lange an diese Nacht denken, in der ich zur Abwechslung mal an gar nichts dachte.</p></blockquote><p>Wie immer sind es natürlich vor allem die Begegnungen und Menschen, die so einen Abend besonders machen. Ich war auf einen Geburtstag in die Charlatan Bar eingeladen und habe viele alte Freunde und Freundinnen wiedergetroffen. Über früher reden, <em>Luxus Spritzer</em> trinken, die letzte U-Bahn nehmen. Am nächsten Tag bemerkte ich, dass ein Glitzer-Konfetti an meinen Geldbeutel kleben geblieben war. Bisher habe ich es nicht abgemacht. Ich will noch lange an diese Nacht denken, in der ich zur Abwechslung mal an gar nichts dachte.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/c5fetee3l3/IMG_0934.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.instagram.com/charlatan_bar/">Bar Charlatan</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479e7583cfa0e833:0x32acfce07e6c0c35?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Einsteinstraße 50</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Beide kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Insel Chalki</p><h2>Flüchten ins Paradies – auf die griechische Insel Chalki</h2><p>Ich habe gerade keine Ahnung, wie das nächste Jahr aussehen wird. Der Journalismus ist in der Krise, ich bin in der Krise. Irgendwie ist seit sehr langer Zeit mal wieder alles möglich – und das fühlt sich in manchen Momenten aufregend an, oft macht es mir aber einfach nur krass Angst. Ich bin nicht so gut im Dinge auf mich zukommen lassen, es rattert ständig in meinem Kopf. Seit ein paar Wochen extrem, aber eigentlich schon seit letztem Jahr.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/ooff2hm6hr/IMG_6916.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Deshalb freue ich mich auf eine Woche Gedankenpause und flüchte dahin, wo ich letztes Jahr einen der schönsten und sorglosesten Tage überhaupt hatte: auf die kleine Insel Chalki. Die liegt neben Rhodos, etwa eine Stunde mit der Fähre entfernt. Sehr weit südlich in Griechenland, man kann mit etwas Glück bis in die Türkei rübergucken und im Oktober noch im warmen Meer baden. Das Wasser ist hier so klar und türkis, dass man kurz denkt, man schwimmt in einem Pool.</p><blockquote><p>Die kleine Nachbarinsel Chalki war eher eine Zufallsentdeckung. Als wir ankamen, verliebten wir uns beide sofort: Wer die griechische Langsamkeit sucht, die Zeit vergessen möchte, der ist hier genau richtig.</p></blockquote><p>Letztes Jahr war ich mit einer Freundin im September auf Rhodos und das Meer versprach kaum Abkühlung, weil es noch so aufgeheizt war. Rhodos ist schön, aber längst nicht mehr typisch griechisch-gemütlich – viele junge, englische Tourist*innen, austauschbare Beachclubs, teure Restaurants. Die kleine Nachbarinsel Chalki war eher eine Zufallsentdeckung. Als wir ankamen, verliebten wir uns beide sofort: Wer die griechische Langsamkeit sucht, die Zeit vergessen möchte, der ist hier genau richtig.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/qhfs4cj5on/IMG_6984.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auf Chalki leben nicht einmal 500 Menschen. Es gibt nur eine Mini-Stadt namens Emporio mit einer Handvoll Restaurants und jeder Menge schöner Unterkünfte. Denn Chalki ist vor allem bei den englischen und französischen Tourist*innen leider kein Geheimtipp mehr. Allerdings sind eher ältere Leute hier, die Ruhe suchen. Ich habe gelesen, dass in Emporio bereits über hundert Häuser als Ferienunterkünfte genutzt werden. Mein bester Freund und ich haben uns bei Booking <a href="https://www.booking.com/hotel/gr/halki-sea-breeze-a-waterfront-villa.de.html">ein kleines Haus direkt am Meer</a> gebucht, mit Terrasse, Meerzugang und Blick auf den Hafen.</p><blockquote><p>Hoffentlich wird Chalki mir dabei helfen, in die Entspannung zu kommen. Passenderweise wird der Name auch übersetzt mit „Insel des Friedens und der Freundschaft“. Nach Frieden sehne ich mich gerade ganz extrem – und nach erholsamem Schlaf.</p></blockquote><p>Eine Insel, auf der man absolut nichts tun kann, das klang verlockend, als wir den Urlaub im trubeligen Sommer voller Jobs und Arbeit gebucht hatten. Gerade habe ich tatsächlich auch ein bisschen Respekt davor, weil ich innerlich so unruhig bin. Hoffentlich wird Chalki mir dabei helfen, in die Entspannung zu kommen. Passenderweise wird der Name auch übersetzt mit „Insel des Friedens und der Freundschaft“. Nach Frieden sehne ich mich gerade ganz extrem – und nach erholsamem Schlaf.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ec29dec6-ebb8-4bbe-83be-baff0c801f40/uploads/images/zfrzudjjk4/IMG_7127.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Chalki, <a href="https://maps.app.goo.gl/XKvnFnfDgDU4QCsM6"><em>Χάλκη 851 10, Griechenland</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von <em>Zeitlang</em> werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, in der zweiten Ausgabe ging es um meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 08:52:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im September: Bayerisch essen und in Bayern entspannen]]></title>
      <description><![CDATA[Im September dreht sich alles um Bayern: Neben einem neu entdeckten Ruheort in Niederbayern geht es diesmal auch um mein Lieblingswirtshaus bei München!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Und schon ist September! Kaum zu glauben, aber ich muss sagen, ich freue mich auch auf den Herbst. Zum einen, weil dieser für mich jedes Jahr Urlaub bedeutet (während ihr das hier lest, plansche ich gerade an der <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b">Amalfiküste</a>). Zum anderen, kehrt endlich mehr Ruhe ein. Der Herbst ist weniger Arbeit, weniger Lärm, weniger Gehetze. Weniger das Gefühl, etwas zu verpassen. Die heißen Sommernächte sind gezählt, es wird früher dunkel und man kann getrost zuhause bleiben.</p><blockquote><p>Der Herbst ist weniger Arbeit, weniger Lärm, weniger Gehetze. Weniger das Gefühl, etwas zu verpassen. Die heißen Sommernächte sind gezählt, es wird früher dunkel und man kann getrost zuhause bleiben.</p></blockquote><p>Wenn ihr nach diesem lauten Sommer auch so ein irres Ruhebedürfnis habt wie ich, dann könnte meine neu entdeckte Unterkunft in Niederbayern etwas für euch sein. Die Tage dort werden mir sicherlich noch lange im Kopf bleiben! Ein ganz besonderer Ort, wie eine andere, stille Welt. Und apropos andere Welt: Wie jedes Jahr steht im September natürlich auch die Wiesn vor der Tür. Ich werde mich, wenn überhaupt, einmal in den Biergarten setzen. Aber ich nehme sie gerne als Aufhänger für einen Newsletter zum Thema Bayern. Zum bayerischen Ruheort gibt es in dieser Ausgabe außerdem das für mich beste Wirtshaus bei München!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/qtq2dvnqq2/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Zum Vaas</p><h2>Beste bayerische Küche im Gasthof zum Vaas in Forstinning</h2><p>Als ich vor ein paar Jahren den Sternekoch <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/mural-joshua-leise">Joshua Leise</a> vom Restaurant Mural interviewte, fragte ich ihn nach seinem liebsten Wirtshaus in der Stadt. Ich dachte, als gebürtiger Münchner <em>und</em> Spitzenkoch hat er sicherlich einen Tipp auf Lager. Denn richtig gute Wirtshäuser und München, das ist so eine Sache. Es gibt natürlich ein paar leckere Adressen, aber ich war ehrlich gesagt immer etwas ratlos, wenn Freund*innen zu Besuch kamen und dann nach diesem <em>einen</em> außergewöhnlich guten Tipp für bayerisches Essen fragten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/yatazolc5e/IMG_4276.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bei diesem Interview lernte ich: Das beste Wirtshaus Münchens ist gar nicht in München, sondern in Forstinning und es heißt „Zum Vaas“. Und seitdem fahren wir jetzt eben eine halbe Stunde raus, wenn Besuch kommt, wir etwas zu feiern haben oder den Sonntag in einem außergewöhnlich guten Wirtshaus vertrödeln wollen. Im Frühling und Sommer kann man idyllisch im Garten essen. Sobald es kühler wird, setzt man sich in die gemütliche Stuben. Ganz egal, zu welcher Jahreszeit man beim Vaas vorbeischaut – die Karte liest sich immer ausgezeichnet, das Bier und die Weine schmecken immer fantastisch.</p><blockquote><p>Im Frühling und Sommer kann man idyllisch im Garten essen. Sobald es kühler wird, setzt man sich in die gemütliche Stuben. Ganz egal, zu welcher Jahreszeit man beim Vaas vorbeischaut – die Karte liest sich immer ausgezeichnet, die Weine schmecken immer fantastisch.</p></blockquote><p>Das findet übrigens auch der <a href="https://guide.michelin.com/de/de/bayern/forstinning/restaurant/zum-vaas">Guide Michelin</a>, der den Gasthof mit einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet hat – das bedeutet: In diesem Restaurant gibt es hervorragendes Essen zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Und trotz dieser Empfehlung sind die Preise beim Vaas fair geblieben, wenn nicht sogar teilweise immer noch unter Münchner Niveau. Denn wo bekommt man heute ein 0,5-Bier für 4 Euro? Und wo gibt es in der Stadt einen überragenden Schweinebraten für 16,50 Euro?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/vpikilw35b/IMG_4291_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der Schweinebraten findet sich ebenso wie das Wiener Schnitzel (siehe Foto), der Tafelspitz und das Lendensteak auf der <a href="https://zum-vaas.de/wp-content/uploads/menu/Speisekarte.pdf">Klassiker-Karte</a> vom Vaas. Daneben gibt es eine spannende Tageskarte mit wechselnden Fisch-, Fleisch- und Veggie-Gerichten. Hier mal ein Auszug: Spinatnockerl, Kalbsherz, Lachsforellenfilet. Diese Tageskarte muss man sich gut anschauen, denn selbst auf den ersten Blick typische Wirtshaus-Gerichte überraschen und hauen geschmacklich um. Ich habe zum Beispiel das beste Cordon Bleu meines Lebens hier gegessen.</p><blockquote><p>Diese Tageskarte muss man sich gut anschauen, denn selbst auf den ersten Blick typische Wirtshaus-Gerichte überraschen und hauen geschmacklich um. Ich habe zum Beispiel das beste Cordon Bleu meines Lebens hier gegessen.</p></blockquote><p>Das Gasthaus blickt auf eine 160-jährige Geschichte zurück: Schon seit 1864 werden hier Gäste bewirtet. Heute führen die Geschwister Veronika und Johannes Bauer das Haus in der vierten Generation. Sie arbeiten regional und biologisch, so kommen manche Zutaten aus dem eigenen Garten. Als ich das letzte Mal beim Vaas war, saß übrigens Joshua Leise tatsächlich am Nebentisch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/y6le2tyy2v/IMG_9561.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://zum-vaas.de/">Gasthof zum Vaas</a>, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479e063fb27b86e7:0x8d3e6d6a11638a47?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Münchener Str. 88, 85661 Forstinning</em></a></h4><hr/><p>Mitglied werden</p><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Bisher gab es zwei Mitglieder-Newsletter – einen zu Sri Lanka und einen zu Sendling. Diese kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Grillenöd</p><h2>Geheimtipp für Ruhesuchende: Hof Grillenöd in Niederbayern</h2><p>Ich bin gerade noch ganz verzaubert von den stillen Spätsommertagen, die ich auf dem <a href="https://www.grillenoed.de/">Hof Grillenöd</a> verbringen durfte. Mitten in Niederbayern, in der Nähe von Passau, hat die Bildhauerin <a href="https://www.monazimen.com/">Mona Zimen</a> nicht nur ein Zuhause für sich und ihre Kunst geschaffen, sondern auch zwei Ferienwohnungen für Gäste eingerichtet. Jede Wohnung hat 110 Quadratmeter und bietet Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Die Scheune darunter wurde erst kürzlich zum neuen Sommerraum umgestaltet, mit Kunst, Literatur und Wein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/mkvhniylwm/IMG_9469.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Gelände ist abgelegen und weitläufig: Es gibt eine kleine, sehr besondere <a href="https://www.grillenoed.de/kapelle/">Kapelle</a>, deren Innenleben eine befreundete Künstlerin acht Jahr lang per Hand bemalt hat, einen Badeweiher und Ställe für Hühner, Esel und Schafe. Auf Grillenöd wohnt man zwischen Wäldern und Wiesen und hat dank der erhöhten Lage einen fantastischen Blick bis in den Bayerischen Wald. Es gibt keine Straße, die am Grundstück vorbeiführt, keine Nachbarn. Die einzigen Menschen, die ich in diesen Tagen gesehen habe, waren ein paar Radfahrer, zwei Reiterinnen und ein Bauer auf seinem Traktor.</p><blockquote><p>Ich hatte keine Ahnung, wie sehr ich die Stille vermisst habe, die im Hochsommer in der Großstadt einfach nicht zu finden ist. Ich war schockiert davon, wie leise die Welt eigentlich ist, während meine Welt in München nie Ruhe gibt.</p></blockquote><p>Ich hatte das Glück, die letzten Sommertage allein hier zu verbringen. In der Nebenwohnung gab es gerade keine anderen Gäste. Und ich muss sagen: Ich hatte keine Ahnung, wie sehr ich die Stille vermisst habe, die im Hochsommer in der Großstadt einfach nicht zu finden ist. Täglich radele ich an zahlreichen Baustellen vorbei, in unserem Innenhof wechseln sich schreiende Kinder mit dem Presslufthammer ab – und im Büro wird nun auch noch die Terrasse aufgerissen. Zwischendurch kommt dann die Müllabfuhr pünktlich zum Sonnenaufgang um 6.30 Uhr, oder ein Konzert mit Feuerwerk hält die ganze Stadt wach.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/pdoldfzhbb/IMG_9299-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das alles ist natürlich Teil des Stadtlebens, und ich liebe München, habe immer hier gewohnt und kenne es nicht anders. Ich werde nicht auf’s Land ziehen, kann ich auch gar nicht, so realistisch bin ich, aber ich war schon sehr schockiert davon, wie leise die Welt eigentlich ist, während meine Welt in München nie Ruhe gibt. In meinen Tagen auf Grillenöd habe ich den quakenden Frösche am Badeweiher gelauscht, nachts zum ersten Mal Siebenschläfer gehört und mich über das Zirpen der Grillen gefreut. Wenn ich allein auf dem Holzsteg am Weiher lag, kam ich mir vor wie der einzige Mensch auf der Welt.</p><blockquote><p>In meinen Tagen auf Grillenöd habe ich den quakenden Frösche am Badeweiher gelauscht und nachts zum ersten Mal Siebenschläfer gehört. Wenn ich allein auf dem Holzsteg am Weiher lag, kam ich mir vor wie der einzige Mensch auf der Welt.</p></blockquote><p>Ich hatte Podcasts, Bücher und Serien dabei, doch am Ende wollte ich einfach nur zuhören, der Stille lauschen. Kein Input, keine Uhr, keine Pläne. Was mir vorher nicht klar war: Zuhause habe ich sogar sonntags im Kopf, was ich jetzt (nicht) tue. Selbst das Nichtstun ist ein Punkt, der abgehakt werden möchte. Dort aber ließ ich mich treiben und war tatsächlich im langersehnten Moment. Als ich den Frühstückstisch abräumte, dachte ich nur an das Geschirr. Fantastisch! Ich schlief natürlich wie ein Stein und dieser Ort mit seiner Stille brachte mich sogar dazu, endlich einmal wieder nur für mich zu schreiben – ohne Auftrag, ohne Ziel.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/2gf3zdbzww/IMG_9460.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>So ein Ort lebt natürlich vor allem von den Menschen, die ihn gestalten. Und Mona ist eine wahnsinnig angenehme Gastgeberin, eine beeindruckende Frau und Künstlerin. Man kann nur begeistert sein davon, was sie hier geschaffen hat und immer noch schafft. Neben der Bildhauerei kümmert sie sich um die Tiere, entwickelt Grillenöd als Ort weiter, vermietet die Ferienwohnungen und organisiert im Sommer Kindercamps auf dem Hof. Es war eine wunderbare Begegnung, um die ich sehr froh bin – und ich bin mir sicher, dass ich bald wieder nach Grillenöd komme. Zeitlang habe ich auf jeden Fall jetzt schon!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9e8a592b-8ad2-4897-9c8b-27abbf739f8d/uploads/images/5oxtqliefs/IMG_9547.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.grillenoed.de/">Hof Grillenöd</a><em>, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x4774539cd960ba65:0xd9abca1e6cd82582?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Grillenöd 1, 94542 Haarbach</em></a></h4><hr/><p>Über Zeitlang</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von <em>Zeitlang</em> werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, in der zweiten Ausgabe gab es meine <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">25 Lieblingsorte in Sendling</a>!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Du hast Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreib mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Sep 2024 09:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang in Sendling: Meine 25 Lieblingsorte im Viertel]]></title>
      <description><![CDATA[Vom schicken sardischen Restaurant bis zum türkischen Katerimbiss. Bars zum Versacken sowie Lokale zum Frühstücken. Eine Momentaufnahme meiner Lieblingsorte in Sendling!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8/uploads/images/nauwaui45q/IMG_4079-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Alle drei Monate schreibe ich für Zeitlang einen monothematischen Newsletter zu einem Reiseziel oder einem Münchner Stadtviertel. Nachdem es das letzte Mal <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Tipps und Hotelempfehlungen für Sri Lanka</a> gab, widme ich mich in dieser Ausgabe zum ersten Mal einem Münchner Viertel: Seit ein paar Jahren wohne ich nun in Untersendling und entdecke natürlich immer noch!</p><p>Hier kommt also eine Momentaufnahme – meine 25 Lieblingsorte in Sendling. Es gibt Bücher, Blumen und jede Menge zu essen! Ihr findet in dieser Liste tolle Neueröffnungen, vor allem aber langjährige Lieblingsadressen. Vom schicken, sardischen Restaurant bis zum türkischen Katerimbiss. Bars zum Versacken sowie Lokale zum Frühstücken. Alles alphabetisch sortiert, denn ein Ranking ist unmöglich.</p><hr aria-hidden="true"/><p><code>Alle drei Monate gibt es einen monothematischen Newsletter zu einem Reiseziel oder einem Stadtviertel – exklusiv für Mitglieder. Um diese Ausgabe lesen zu können, musst du Mitglied von Zeitlang sein. Wer eine Probemitgliedschaft abschließen möchte, kann die ersten sieben Tage kostenlos mitlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/abc8a976-3de8-4164-b2d1-45e64ec397dd/posts/ece3e8b7-41e1-436f-9d27-e64c40adffd8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Vor-Ort-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sat, 31 Aug 2024 07:49:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im August: Fisch essen in München & Lieblingshotel in Italien]]></title>
      <description><![CDATA[Fürs Urlaubsgefühl daheim: Zwei Restauranttipps in München, in denen man super Fisch essen kann. Und außerdem verrate ich mein absolutes Lieblingshotel in Italien.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Freibad, See, Isar. Es ist endlich so richtig Sommer, und ich möchte nichts lieber als ins Wasser springen! Blöd nur, dass ich genau das in den nächsten Wochen absolut nicht darf. Mein August fing, um ehrlich zu sein, eher bescheiden an: Ich war für ein paar Tage im Krankenhaus und wurde operiert. Mein erster kleiner Eingriff, meine ersten Nächte im Krankenhaus, mein erster Sommer, in dem ich ein bisschen aussetzen muss. Alles kleine Probleme im Verhältnis, ich weiß – und trotzdem gerade für mich (zum Glück) das größte.</p><p>Vor dem Eingriff habe ich aber noch mitgenommen, was ging: Bin an jedem heißen Julitag in den Isarkanal beim Maria Einsiedel gesprungen, habe an lauen Sommerabenden immer ein Bier zu viel draußen getrunken – und bin einmal sogar erst im Morgengrauen mit tanzschweren Beinen nach Hause gelaufen. Die Vögel zwitscherten, und der Himmel wurde schon hell. Früher habe ich das immer gehasst, weil man dann wusste, der nächste Tag ist gegessen. Diesmal fand ich es auf eine melancholische Art schön, weil es so lange nicht mehr passiert ist. So gesehen: Alles gut, ich habe nichts ausgelassen!</p><blockquote><p>Ich bin an jedem heißen Julitag in den Isarkanal beim Maria Einsiedel gesprungen, habe an lauen Sommerabenden immer ein Bier zu viel draußen getrunken – und bin einmal sogar erst im Morgengrauen mit tanzschweren Beinen nach Hause gelaufen.</p></blockquote><p>Und da ich nun erst einmal nicht baden kann, hole ich mir den Sommer eben kulinarisch in den August. Wir reisen einmal ins Westend in die Bretagne und dann nach Neuhausen für einen Abstecher in die peruanische Küche. An beiden Adressen kann man hervorragend Fisch essen – fast wie im Urlaub! Und apropos Urlaub: Der Hoteltipp ist diesmal ein ganz besonderes Schmankerl. Meine absolute Lieblingsadresse in Italien und der Ort, an den ich hoffentlich noch mit 80 Jahren reisen werde. Mein Freund und ich versuchen, alle zwei Jahre dort zu sein, und nächsten Monat ist es endlich wieder so weit. Ihr könnt euch also vorstellen, wie viel Zeitlang ich gerade habe. Und dort darf ich dann auch endlich wieder baden – sogar im Meer!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/qbwrsgethb/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Wari-ke</p><h2>Ein peruanischer Abend mit Pisco Sour und Ceviche im Wari-ke</h2><p>Der August ist mit Abstand der schönste Monat in München, alles ist viel entspannter. Man bekommt einen Tisch ohne Reservierung, findet einen Parkplatz ohne langes Suchen und entdeckt manchmal sogar einen einsamen Badeplatz ganz für sich allein. Und bei Fernweh geht man einfach urlaubsmäßig essen, zum Beispiel peruanisch. Im <a href="https://www.wari-ke-restaurant.de/">Wari-ke</a> in Neuhausen gibt es nämlich Ceviche, ein Gericht, das ich bisher nur in Mexiko wirklich gut gegessen habe. Und dazu einen eiskalten Pisco Sour, vielleicht der beste Sommerdrink überhaupt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/gdkfinapw6/IMG_6398.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Pisco ist ein peruanischer Brandwein, in der klassischen Variante wird er mit Limettensaft, Zuckersirup, Eischnee und dem Cocktailbitter Angostura serviert. So fantastisch, man muss sofort einen zweiten bestellen! Das peruanische Lokal hat sogar <a href="https://cdn.website-editor.net/s/316e60db3c694acab333911f74a4a9b8/files/uploaded/Piscokarte.pdf?Expires=1725079741&amp;Signature=Qze~lkRN8B2YTcH3~LDwGFJFpTKn5bRkqWYeNswwklD1Q26nGF-6FbOun~0ZyIGm9Y2kG-ifD5A4K0~y-5LW3XXpTdJN2sKsqm2N-RLEwyO0LcpjNHRktAI1VAXBtG06RMrOZbVLNgZkNooxZCBChOXW9mihId2pgnjlCtLXsw-ak-y1c26lFytmrWCn73aSnPOx57Xo0uW2Z6nKC4UpYE~8l79DAwUqqyiJFeExE1Jeisl4ENuaSph115AFaK52rgSnM~d5Y34oz-Ywz1~alp7EyX8d-bLxIo6~MP1DGMhxG5k2m0U3Ecqt6ezjdBs6hWXUGntSL3QnL6xGs0LF9Q__&amp;Key-Pair-Id=K2NXBXLF010TJW">fünf Varianten auf der Karte</a> – mit frischen Erdbeeren, Maracujapüree oder Mangosaft. Es gibt auch einen spicy Pisco Sour mit Rocoto, einer scharfen Paprika aus Südamerika. Diesen haben wir uns nicht getraut zu probieren. Die Maracuja-Variante war sehr lecker, aber der Classico mit Angostura ist einfach unschlagbar.</p><blockquote><p>Bei Fernweh geht man einfach urlaubsmäßig essen, zum Beispiel peruanisch. Im Wari-ke in Neuhausen gibt es nämlich Ceviche, ein Gericht, das ich bisher nur in Mexiko wirklich gut gegessen habe. Und dazu einen eiskalten Pisco Sour, vielleicht der beste Sommerdrink überhaupt!</p></blockquote><p>Rote Deckenleuchten, Bilder aus Peru, dunkle Holzstühle – die Einrichtung im Wari-ke ist gemütlich und authentisch. Der peruanische Betreiber steht selbst hinter der Bar und mixt die Drinks. Auf der Speisekarte finden sich vor allem Fischgerichte wie panierte Gambas, gegrillter Oktopus, Meeresfrüchte in Limettensaft, rohes Lachsfilet und natürlich Ceviche. Wer Fleisch essen möchte, hat die Wahl zwischen Hühnchen oder Rind: Es gibt argentinisches Rinderhüftsteak, Steak von der Rinderlende oder einen Rindereintopf. Laut meinem Freund sind die marinierten Rinderherzspieße (Anticuchos de Corazon) der Wahnsinn!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/3aubpp4ttq/IMG_6402.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Fürs Urlaubsgefühl und weil ich mir zu Hause nie Fisch mache, bestelle ich natürlich Ceviche. Die rohen Fischfilets in Limettensaft werden im Wari-ke mit Zwiebeln, Koriander, Süßkartoffelpüree und geröstetem Mais serviert. Wem das Ceviche als Hauptgang zu sauer wird, der kann es auch als Vorspeise bestellen oder teilen. Und wenn wir schon beim Teilen sind: Die Yucas a la Huancaina (frittierte Maniok-Spalten, ähnlich wie Kartoffeln, mit Chili-Käse-Soße) sind auch perfekt dafür!</p><blockquote><p>„Wari-ke” kommt übrigens aus der indigenen Sprachgruppe Quechua und bedeutet soviel wie „ein geheimer Treffpunkt, wo man besonders lecker essen kann“ – der Tipp passt also perfekt in diesen Newsletter!</p></blockquote><p>Überhaupt ist das Wari-ke mit seinen leckeren Drinks und den vielen Gerichten, die sich gut zum Teilen eignen, eine tolle Adresse für einen Abend mit Freunden. An den Nebentischen wird Spanisch gesprochen, es läuft Musik, es ist laut und gerne voll. Also unbedingt reservieren! Und bei schönem Wetter kann man auch draußen auf der großen Terrasse sitzen. „Wari-ke” kommt übrigens aus der indigenen Sprachgruppe Quechua und bedeutet so viel wie „ein geheimer Treffpunkt, wo man besonders lecker essen kann“ – der Tipp passt also perfekt in diesen Newsletter!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/a7zlnx53gp/IMG_8707.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.wari-ke-restaurant.de/">Wari-ke</a><em>, </em><a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x479e778166faeddd:0x14265da4f3b37c71?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111"><em>Nymphenburger Str. 117</em></a></h4><hr aria-hidden="true"/><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Der zweite Newsletter nur für Mitglieder erscheint Ende August mit all meinen Lieblingsorten in Sendling! Den ersten Mitglieder-Newsletter kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Coup de Coeur</p><h2>Sich bei Dorade und Schokoganache wie in Frankreich fühlen im Coup de Coeur</h2><p>Im Westend hat letztes Jahr ein kleines französisches Bistro eröffnet, das sofort alle verzauberte. Und das auch gleich jeden Tag ausreserviert war, obwohl es anfangs nur zur Mittagszeit offen hatte. Gemeint ist natürlich das charmante <a href="https://www.mona-john.de/reservations">Coup de Coeur</a> der Münchner Köchin Mona John. Sie hat zuvor in Paris und in der Bretagne gekocht und während des Lockdowns ihr Projekt „<a href="https://www.mona-john.de/kochen-fuer-nachbarn">Kochen für Nachbarn</a>“ ins Leben gerufen. Eigentlich war sie nur auf der Suche nach einer neuen Produktionsküche – und plötzlich stand sie in diesem Bistro und dachte sich: „Die paar Tische nehme ich auch noch mit!“</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/7y5b32elhc/IMG_5689.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war bisher zweimal hier essen und so begeistert von Monas Küche, dass ich euch das Coup de Coeur nur ans Herz legen kann. Wer im Westend arbeitet, kommt zum Businesslunch vorbei. Und wer gerade frei hat, kann sich kurz nach Paris träumen. Am Nebentisch wird auch mal Französisch gesprochen, und die offene Küche im Lokal vermittelt das Gefühl, bei Freunden zu Gast zu sein. Genauso klein wie das Lokal ist auch die Speisekarte, die ständig wechselt. Es gibt jeden Tag drei Gerichte (eins mit Fleisch, eins mit Fisch und ein vegetarisches), dazu zwei verschiedene Desserts.</p><blockquote><p>Wer im Westend arbeitet, kommt zum Businesslunch vorbei. Und wer gerade frei hat, kann sich kurz nach Paris träumen. Am Nebentisch wird Französisch gesprochen, und die offene Küche im Lokal vermittelt das Gefühl, bei Freunden zu Gast zu sein.</p></blockquote><p>Als ich Ende Mai dort war, gab es Dorade mit Pfifferlingen und Grenaille-Kartoffeln in einer Eigelb-Speck-Vanillesauce, dazu ein absolut fantastisches Dessert: dunkle Schokoganache mit schwarzem Knoblauch, schwarzer Johannisbeere und Kakaoschalen. Köchin Mona hat vor wenigen Monaten ein Baby bekommen, kümmert sich aber weiterhin um die Bestellungen und die Menüplanung. Sie liebt den kreativen Prozess – sich jede Woche ein neues Gericht auszudenken, mit der Saison zu arbeiten und zu schauen, was der Lieferant hat.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/awbig3khkl/IMG_5701.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Den Fisch bekommt Mona vom Fischmarkt in Frankreich. Und das schmeckt man! Ich liebe, liebe, liebe die Fischgerichte hier. Im Winter hatte ich ein Thunfischsteak mit Blumenkohlvariation und französischem Senf. Zuletzt stand ein Zanderfilet mit Kohlrabi, Erbsen, Romanesco und Kiwi-Beurre blanc auf der Karte. Wenn Fisch immer so spannend, auf den Punkt und abwechslungsreich zubereitet wäre wie bei Mona, hätte ich sicher kein Problem, die empfohlene Menge pro Woche zu essen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/5jjd5sgvzs/IMG_8796.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.mona-john.de/reservations">Coup de Coeur</a>, <a href="https://maps.app.goo.gl/dkK2AhYgp9z7iN11A"><em>Westendstraße 29</em></a></h4><hr/><p>Villa San Michele</p><h2>Mein Lieblingshotel in Italien: Die Villa San Michele an der Amalfiküste</h2><p>Mit Hotelurlauben ist es wie mit Tinder-Dates: Meistens überzeugen die Fotos mehr als die Realität. Doch ganz selten hat man das Glück, dass die Wirklichkeit sogar noch schöner ist, als man es sich vorgestellt hat. So war es auch, als ich zum ersten Mal in der <a href="https://www.hotel-villasanmichele.it/de/">Villa San Michele</a> an der Amalfiküste ankam. Ich wusste von den Fotos: Das weiß-blaue Häuschen ist in den Felsen gebaut, liegt direkt am Meer. Man kann von einer Badeplattform ins Wasser springen und nach Capri hinüberschauen. Was ich nicht wusste: Sobald man durch das Eingangstor geht und die Treppen hinuntersteigt, befindet man sich in einer komplett eigenen Welt. Das Paradies – es muss wohl hier sein!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/gqohtmaycv/IMG_4687.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Hotel erstreckt sich über mehrere terrassenförmige Ebenen. Man hat spektakuläre Aussichten, spaziert vorbei an Hunderten von bunten Blumen und mediterranen Pflanzen und findet überall ein schattiges Plätzchen zum Verweilen. Die Villa San Michele wird seit den 1980er Jahren von der Familie Dipino geführt, aber das Haus selbst steht hier bereits seit den 1950ern. Es gibt nur eine Handvoll Zimmer, die alle klassisch-italienisch in Blau-Weiß-Türkis eingerichtet sind. Wer ein minimalistisches Designhotel sucht, ist hier definitiv falsch. Aber das würde auch gar nicht passen, denn der ganze Ort ist irgendwie Blau-Weiß-Türkis.</p><blockquote><p>Direkt nach dem Aufwachen zum Sonnenaufgang ins Meer springen, warme Cornetti und frisches Obst zum Frühstück, ein leichtes Mittagessen mit einem Glas Wein. Baden, essen, schlafen und von vorn.</p></blockquote><p>Als wir das erste Mal 2019 buchten, hieß es, dass es in der Hauptsaison das Zimmer nur mit Halbpension gibt, also inklusive Abendessen im Hotel. Zuerst war ich enttäuscht, weil ich dachte, wir würden abends bestimmt immer unterwegs sein. Doch schon nach wenigen Tagen wollte ich das Hotel gar nicht mehr verlassen. Oben die vielbefahrene, enge Küstenstraße und überlaufene Instagram-Hotspots wie Amalfi und Positano, unten wir, lesend und allein am Meer. Mein Tagesablauf spielte sich schnell ein: Direkt nach dem Aufwachen zum Sonnenaufgang ins Meer springen, warme Cornetti und frisches Obst zum Frühstück, ein leichtes Mittagessen mit einem Glas Wein. Baden, essen, schlafen und von vorn.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/rcpotzlqqq/IMG_4832-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Übrigens schläft es sich hervorragend, wenn man mittags zum Oktopus in Zitronensauce ein eiskaltes Glas Weißwein trinkt. Den Nachmittag verbrachte ich mit Lesen, und am frühen Abend gab es dann einen Aperitif auf einer der Terrassen – zum Zitronen-Überfluss vor Ort natürlich Limoncello Spritz! Der Himmel färbte sich in Dutzenden Rosa- und Orangetönen, lächerlich schön. Abends aßen wir ein Drei-Gänge-Menü, so wie es die Halbpension versprochen hatte. Ich erinnere mich an den geräucherten Büffelmozzarella in Zitronenblättern, Spaghetti Vongole, Ricotta-Ravioli. Das Restaurant der Villa San Michele wurde schon mehrfach vom Guide Michelin empfohlen.</p><blockquote><p>Ich erinnere mich an den geräucherten Büffelmozzarella in Zitronenblättern, Spaghetti Vongole, Ricotta-Ravioli. Das Restaurant der Villa San Michele wurde schon mehrfach vom Guide Michelin empfohlen.</p></blockquote><p>Ich schreibe mich hier schon wieder um Kopf und Kragen, dabei will ich nur sagen: Das hier ist für mich einer der schönsten Orte der Welt. Es gibt nur ein paar Adressen, die für mich zu einem derartigen Sehnsuchtsort wurden. Ich könnte hier wirklich ewig sitzen und aufs Meer schauen – zum Beispiel zwei Monate. Bei unserem ersten Besuch erzählte uns der Kellner nämlich von einem älteren Paar, das jedes Jahr für zwei Monate kommt. Sie malen, schreiben, lesen. So die Rente verbringen? Ich wäre sofort dabei. Das Leben wird nicht besser als an der Amalfiküste.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/pws6f2vurm/IMG_4892.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum Schluss noch ein paar hard facts: In der Hochsaison kostet das Doppelzimmer mit Frühstück und Drei-Gänge-Menü zwischen 170 und 190 Euro. Für die Qualität und die Lage ist das immer noch ein Schnäppchen, schließlich kann man im September auch gut und gerne mal 15.000 Euro für eine Woche Amalfi ausgeben. Wenn ihr hinwollt, reserviert unbedingt rechtzeitig! Wir kümmern uns oft schon ein Jahr im Voraus darum, spätestens aber zum Jahresanfang, wenn wir für den Herbst reservieren.</p><blockquote><p>Bei unserem ersten Besuch erzählte uns der Kellner von einem älteren Paar, das jedes Jahr für zwei Monate kommt. Sie malen, schreiben, lesen. So die Rente verbringen? Ich wäre sofort dabei.</p></blockquote><p>Und noch eine Sache: Oft hat es in unserer Reise-Generation ja einen schlechten Ruf, immer und immer wieder an denselben Ort zu fahren. Ich entdecke total gerne Neues und hätte das niemals von mir gedacht, aber ich liebe ebenso die Verlässlichkeit des Wiederkehrens. Ich freue mich jetzt schon seit Januar auf diesen Urlaub – und weil wir eben schon öfter hier waren, weiß ich genau, worauf ich mich freuen kann. Ich verpasse nichts, wenn ich hier einfach eine Woche liegen bleibe, denn ich weiß ja: Das Paradies – es muss wohl hier sein!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/iymhpo26q4/IMG_8645.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=hotel+villa+san+michele&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8">Hotel Villa San Michele</a>,<em> </em><a href="https://maps.app.goo.gl/J4qSRkts9xwHbcaG8"><em>Via Carusiello, 2, 84010 Ravello, Italien</em></a></h4><hr aria-hidden="true"/><p><code>Die nächste kostenlose Ausgabe von Zeitlang erscheint am 15. September! Für zahlende Mitglieder gibt es schon am 31. August einen exklusiven Newsletter mit all meinen Lieblingsorten in Sendling. Anmelden kann man sich hier:</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von <em>Zeitlang</em> werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, die zweite Ausgabe erscheint Ende August!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/uploads/images/d6u4qolbhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Ihr habt Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreibt mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em></p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/6986c111-ec3d-40a4-bd24-5620bd2b710b/teaser_image/1732015383?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 07:53:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Juli: Schlachthof, Schanigarten & Südtirol]]></title>
      <description><![CDATA[Das Schlachthofviertel hat ein neues Café, das MUN einen neuen Schanigarten. Außerdem hab ich mich im Südtiroler Ahrntal auf die Suche nach dem Sommer gemacht!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe mich mittlerweile mit diesem Sommer abgefunden. Zumindest war ich bisher zwei Mal im Freibad, bin in der Nachmittagssonne eingeschlafen und danach ins kühle Naturbecken gesprungen. Man muss sich in diesem Jahr über die kleinen Dinge freuen – und sobald es warm ist, sofort freimachen und das gute Wetter ausnutzen. Also schiele ich nun alle paar Stunden auf den Wetterbericht und plane meine Woche nach den wenigen sonnigen Tagen, die wir in diesem Jahr wohl haben.</p><blockquote><p>Man muss sich in diesem Jahr über die kleinen Dinge freuen – und sobald es warm ist, sofort freimachen und das gute Wetter ausnutzen.</p></blockquote><p>Ein großer Trost: Noch einmal im Herbst in die Sonne fahren dürfen. Ein kleiner Trost: Bis dahin viel und gut essen gehen in München! In diesem Monat habe ich zwei neue Sachen ausprobiert, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Und wenn gar nichts mehr hilft, kann man immer noch ins Auto steigen und nach Italien fahren, vielleicht auch nur für ein kleines Wochenende nach Südtirol. Südtirol hilft sowieso immer, mir zumindest.</p><p>Außerdem freue ich mich, dass Zeitlang nun ein neues Logo und Design bekommen hat. Das macht meinen Sommer gleich ein bisschen heller! Tausend Dank dafür an meinen Bürokollegen und lieben Freund <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a>, es ist so toll geworden. Und hier lesen bald schon hundert Leute mit, auch das freut mich unendlich.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/j6dtmq6oqs/zeitlang_abo_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Café MARI</p><h2>Neues Café im Schlachthof: Lecker und entspannt essen im MARI</h2><p>Letztes Jahr war ich recht traurig, als ich gesehen habe, dass der Metzger an der Ecke Zenetti- und Adlzreiterstraße zugemacht hat. Obwohl ich niemand bin, der sich mittags eine Wurstsemmel auf die Hand holt (mein Büro ist gleich um die Ecke), war es doch wieder ein Stück Viertel- und München-Geschichte, das da verloren ging. Früher gab es so viele Metzgereien rund um den Schlachthof und ganz egal, wie man zum Thema Fleisch oder zum Thema Gentrifizierung steht, macht es doch betroffen, dass dieses Pumuckl-München nach und nach stirbt.</p><blockquote><p>Nun bin ich zugegeben etwas skeptisch, wenn solche Ladenflächen neu bezogen werden. Aber die Erfahrung zeigt auch: Zu oft waren Orte in der Vergangenheit damit gänzlich verloren.</p></blockquote><p>Im Schaufenster des alten Metzgers hing noch ein Zettel, gleich neben dem seltsamen Foto, auf dem ein Baby mit einer Leberkassemmel zu sehen war: „Wir bedanken uns für die letzten 35 Jahre!“. Nun bin ich zugegeben etwas skeptisch, wenn solche Ladenflächen neu bezogen werden. Aber die Erfahrung zeigt auch: Zu oft waren Orte in der Vergangenheit damit gänzlich verloren. Aus der Rubybar mit lauschigem Biergarten wurde das Wagner’s Juicery, aus der tollen Bodega Enlatado in der Sommerstraße das vegan-überteuerte Ahimsa und ins ehemalige Atomic kam zuerst ein Lacoste Flagshipstore. Heute befindet sich ein WeWork-Coworking-Space in dem Gebäude.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/xh6dvabtlx/IMG_7166.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Umso schöner ist es, wenn die Neueröffnungen gelingen, überraschen und einen echten Mehrwert fürs Viertel bieten – und so ist es mit dem <strong>MARI</strong>, das nun in der ehemaligen Metzgerei an der Straßenecke eröffnet hat. Man kann wunderbar draußen sitzen oder es sich drinnen gemütlich machen. Die Einrichtung zwischen Bierbänken, Industrie-Regalen und den handgeschriebenen Menükarten an den Wänden ist schlicht. Für manche/n vielleicht zu schlicht, alles wirkt noch etwas unfertig, aber das hat ja seinen ganz eigenen Charme und passt irgendwie zum Viertel.</p><blockquote><p>Umso schöner ist es, wenn die Neueröffnungen gelingen, überraschen und einen echten Mehrwert fürs Viertel bieten – und so ist es mit dem MARI, das nun in der ehemaligen Metzgerei an der Straßenecke eröffnet hat.</p></blockquote><p>Das Tolle: Man isst und trinkt im MARI zu moderaten Preisen und die Lieferanten sind alle aus der Region. Darunter die Fischzucht Birnbaum, natürlich Magnus Bauch (der ist ja gleich hier), der Bio-Käsebauer Grünenbach, das Obst und Gemüse kommen von der Gärtnerei Sailer. Morgens gibt es viele kleine Gerichte, die man sich zusammenstellen kann: Porridge, Joghurt, Spiegelei, Baked Beans, Croque Mari und Saurer Hering kosten zwischen 2 und 7 Euro. Dazu bestellt man sich Marmelade, Bergkäse, Honig, Wacholderschinken, Ziegenkäse, Eingelegtes und vieles mehr für 1 bis 7 Euro.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/r5xirr7nrs/IMG_7157.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mittags bekommt man Salate, Suppen, Ofenkartoffeln, Gulasch und Spinatknödel. Ich habe mir einen Knödel mit Nussbutter und Parmesan (6 Euro) sowie den Nizza-Salat (6 Euro) bestellt und muss sagen: beides fantastisch! Die Gerichte schmecken alle frisch, rund und hausgemacht – und laden aufgrund ihrer Größe dazu ein, gleich mehrere Sachen zu probieren. Danach haben wir uns noch den Zitronen-Rosmarin-Kuchen geteilt. Ein Blick in die Kuchen-Theke lohnt sich, ich konnte mich kaum entscheiden!</p><blockquote><p>Bald soll das MARI auch abends länger offen haben, dann kann man hier auf der Terrasse Spritz trinken.</p></blockquote><p>Gut zu wissen: Das Café MARI ist ein Ableger des Viertel-Lieblings <a href="https://www.goldmarie-muenchen.de/">Goldmarie</a>, ein Restaurant, das sich nur wenige Meter entfernt in der Schmellerstraße befindet. Die drei Betreiberinnen sagen selbst im SZ-Interview, sie wollen „einen Ort, der zum Viertel passt, sich ihm anpasst – und nicht umgekehrt“ (toll!). Die Speisekarte ändert sich immer mal wieder, je nach Saison. Und bald soll das MARI auch abends länger offen haben, dann kann man hier auf der Terrasse Spritz trinken (wenn denn das Wetter mitspielt :)).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/kqeni7zezu/IMG_7176.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><a href="https://www.gaertnerei-sailer.de/"><em>MARI, Adlzreit</em></a><a href="https://maps.app.goo.gl/ExQHwiyQ6fETV2J77"><em>erstraße 36</em></a></h4><hr/><p>MUN Restaurant</p><h2>MUN Schanigarten in Haidhausen: Fine Dining unter freiem Himmel</h2><p>Die Sonne braucht man im Schanigarten vom <a href="https://munrestaurant.de/"><strong>MUN</strong></a> nicht unbedingt, auch wenn sie natürlich stets erwünscht ist. Aber zum einen sitzt man ganz gemütlich überdacht und geschützt auf der brandneuen Terrasse, zum anderen ist man sowieso beschäftigt mit den tollen Weinen und den noch tolleren Gerichten, da ist das Wetter ganz egal. Sich den Sommer 2024 schöntrinken, das geht hier ganz wunderbar!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/5yotp73fxy/IMG_6571.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das asiatische Restaurant in Haidhausen gibt es schon seit 2016, bisher vor allem bekannt für das fantastische Menü, das man im schicken Souterrain-Lokal essen kann. 2018 gewann das MUN den SZ Gourmet Award, seitdem hat es durchgehend 15 Punkte im Gault&amp;Millau. Ich habe den <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/von-honolulu-nach-haidhausen">Chefkoch Mun Kim vor ein paar Jahren für München Tourismus interviewt</a>: Er hat nicht nur eine wahnsinnig spannende Vita (geboren in Südkorea, aufgewachsen auf Hawaii, gearbeitet in LA und Buenos Aires), sondern erzählt auch, wie er mit fast 40 vom Banker zum Sushikoch umschulte.</p><blockquote><p>Nun gibt es im MUN auch einen neuen Schanigarten mit einer Sommerkarte. Man kann sich unter freiem Himmel ein paar Vorspeisen teilen, eine Flasche Wein trinken oder gemeinsam das koreanische Barbecue probieren.</p></blockquote><p>Das MUN ist ein Restaurant, das mit viel Herz geführt wird – und das liegt nicht nur am Koch selbst, sondern auch an seinem Partner Cary und dem herzlichen Team. Fast immer, wenn wir hier sind, treffen wir die beiden, kommen ins Ratschen, haben denselben netten Kellner. Alles ist familiär, man ist nicht irgendeine Tischnummer wie in vielen anderen Restaurants. Hinzu kommt: Die Qualität im MUN ist unschlagbar, ich habe in München noch nirgendwo so feines Sushi gegessen.</p><p><a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/von-honolulu-nach-haidhausen">Interview mit Mun Kim</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/khmtl3renf/IMG_6608.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nun gibt es im MUN auch einen neuen Schanigarten mit einer Sommerkarte. Man kann sich unter freiem Himmel ein paar Vorspeisen teilen, eine Flasche Wein trinken oder gemeinsam das koreanische Barbecue probieren. Alles ist etwas lockerer als zum Degustationsmenü im Gourmetrestaurant und damit perfekt für einen lauen Sommerabend! Wir teilen uns am Anfang den <strong>scharfen Thunfisch</strong> (20 Euro, eine Thunfischpaste auf knusprigem Reis – ein MUN-Klassiker und so, so gut!), die <strong>Popcorn-Shrimps</strong> (20 Euro) mit Honig-Senf-Dip sowie das <strong>koreanische Fried Chicken</strong> (15 Euro, davon will ich am liebsten einen ganzen Eimer).</p><blockquote><p>Alles ist familiär, man ist nicht irgendeine Tischnummer wie in vielen anderen Restaurants. Hinzu kommt: Die Qualität im MUN ist unschlagbar, ich habe in München noch nirgendwo so feines Sushi gegessen.</p></blockquote><p>Danach bekomme ich eine <strong>Sushi-Platte</strong>, mein Freund das <strong>Korean BBQ (</strong>45 bis 55 Euro). Das kommt entweder mit Rib-Eye-Steak, Schwarzem Kabeljau, Hähnchen oder vegetarisch mit Portobello-Pilz. Dazu werden zwölf kleine Beilagen wie Tapas in Schälchen serviert – darunter schwarze Bohnen, Tofu, Rührei mit Shrimps, eingelegte Aubergine, Kimchi und vieles mehr. Wir trinken einen fantastischen Weißwein zum Essen, zum Aperitif empfehle ich immer den Schaumwein „Dicker Fritz“.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/swcz7vkfto/IMG_6662.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum Nachtisch dann einmal <strong>Muns Reis-Eis</strong> (20 Euro) mit schwarzem Sesam-Macaron sowie (Gönnung!) die <strong>Früchte mit Schokoladensauce </strong>(20 Euro, klingt unspektakulär, aber die Schokosoße ist der absolute Wahnsinn). Und wie immer nach dem MUN laufen wir beschwipst, satt und glücklich nach Hause! Eine absolute Herzensempfehlung für einen besonderen Abend, einen Geburtstag, einen Jahrestag oder auch einfach so, um sich den Sommer schönzutrinken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/yn6x533wla/IMG_7392.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>MUN Restaurant, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/BNo7GL7gQg1FSUeJA"><em>Innere Wiener Straße 18</em></a></h4><hr/><p>Bühelwirt</p><h2>Urlaub im Bühelwirt – so schön ist das Südtiroler Ahrntal im Sommer</h2><p>Ich kann es immer noch nicht glauben, aber ich habe zum ersten Mal etwas gewonnen – und dann gleich ein ganzes Wochenende in Südtirol! Manchmal mache ich ohne jede Erwartung bei Instagram-Gewinnspielen mit, bisher dachte ich, dass man dort sowieso keine Chance hat. Bis ich vor ein paar Wochen eine Nachricht von dem Reiseportal <a href="https://goodtravel.de/">Good Travel</a> in meinem Postfach hatte: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Anja!“. Der Gewinn: Ein Wochenende im <a href="https://www.buehelwirt.com/"><strong>Bühelwirt</strong></a> im Südtiroler Ahrntal – und da ich meine Schwester in den Kommentaren verlinkt hatte, musste die natürlich mit.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/fk535eidoh/IMG_6732.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wir waren vor zwei Jahren schon einmal zusammen hier, allerdings im Februar. Der Schnee legte sich wie eine weiche Decke über die Berge, der wolkenlose Himmel eine einzige blaue Fläche und wir standen zum ersten Mal auf Langlauf-Skiern. Es war absolut magisch! Umso gespannter war ich jetzt, einmal im Sommer da sein zu dürfen. Und nach diesem Wochenende kann ich sagen: Der Bühelwirt ist wirklich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert! Man kann wandern, baden, spazieren gehen, aber eben auch Schneeschuhwandern, Langlaufen, Skifahren, Rodeln. Und sowieso immer auf die Berge schauen.</p><blockquote><p>Was im Bühelwirt nie alt wird: Die Panoramafenster, die die Natur draußen wie ein Kunstwerk einrahmen. Sowohl von den Zimmern als auch vom Restaurant hat man einen spektakulären Ausblick auf die Berge.</p></blockquote><p>Das Besondere am Bühelwirt (das habe ich in der <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/hotel-europa/buehelwirt-st-jakob-suedtirol-hotel-ahrntal-92769">Hotel-Kolumne des SZ-Magazins</a> auch schon aufgeschrieben): Der schwarze, preisgekrönte Design-Anbau verbindet sich wunderbar mit dem alten Stammhaus. Vorne sitzen die Dorfbewohner*innen nach dem Sonntagsgottesdienst zusammen, hinten bekommen die Gäste ihr Bio-Frühstück. Und dabei grüßt man sich. Moderne und Tradition können sich also doch elegant miteinander verbinden. Was im Bühelwirt nie alt wird: Die Panoramafenster, die die Natur draußen wie ein Kunstwerk einrahmen. Sowohl von den Zimmern als auch vom Restaurant hat man einen spektakulären Ausblick auf die Berge.</p><p><a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/hotel-europa/buehelwirt-st-jakob-suedtirol-hotel-ahrntal-92769">Bühelwirt im SZ-Magazin</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/mhkefb7lo4/IMG_6852.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am Freitag war außer dem Abendessen und einem Johannisbeer-Spritz auf der Terrasse nicht mehr viel los. Wer die Halbpension im Bühelwirt dazu bucht, bekommt abends ein sehr leckeres Vier-Gänge-Menü serviert. Alles ist Bio, am Freitag komplett vegetarisch. Am besten haben mir die Topfenknödel, die Bärlauchspätzle und die Rosmarin-Tagliolini geschmeckt. Am Samstag ging es nach dem Frühstück zu den <strong>Reinbach-Wasserfällen</strong> – nicht nur landschaftlich der Wahnsinn, sondern auch eine willkommene Abkühlung bei heißen Temperaturen.</p><blockquote><p>Auf den Bergspitzen sah man noch vereinzelt Schnee liegen, während wir im Tal Sonnenbrand bekamen, abwechselnd ins Wasser sprangen und kalten Caffè Crema schlürften. Im Freibad-Kiosk liefen italienische Sommerhits und wir waren gedanklich ganz weit weg von zu Hause.</p></blockquote><p>Danach freuten wir uns auf den <strong>Naturbadeteich in Sand in Taufers</strong> im <a href="https://www.cascade-suedtirol.com/">Cascade-Schwimmbad</a>. Auf den Bergspitzen sah man noch vereinzelt Schnee liegen, während wir im Tal Sonnenbrand bekamen, abwechselnd ins Wasser sprangen und kalten Caffè Crema schlürften. Im Freibad-Kiosk liefen italienische Sommerhits und wir waren gedanklich ganz weit weg von zu Hause. Abends wartete wieder ein fantastisches Menü, ein kaltes Bier und ein Schlaf, der so tief war, dass ich mich nicht einmal ans Einschlafen erinnern kann.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/6qbmnunyig/IMG_7049.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am Sonntag machten wir vor unserer Abreise nach München noch einen kleinen Spaziergang durch den <a href="https://www.ahrntal.com/de/sommerurlaub-im-ahrntal/wanderregion/naturpark-rieserferner-ahrn.html"><strong>Naturpark Riesenferner-Ahrn</strong></a>. Hier waren wir vor zwei Jahren auch beim Langlaufen. Es sah im Winter schon surreal aus, aber im Sommer hat es mich wirklich umgehauen. Vielleicht hat man sich das Auenland tatsächlich im Ahrntal ausgedacht? Zwischen grasenden Kühen und reißenden Gebirgsbächen entdeckten wir die kleine <a href="https://www.pustertal.org/de/highlights/sehenswuerdigkeiten/heilig-geist-kirche/">Heilig-Geist-Kapelle</a> aus dem 15. Jahrhundert, die verwunschen wirkt, fast so, als wäre sie in den gigantischen Fels hineingebaut.</p><blockquote><p>Überall roch es so wunderbar nach frischer Wiese! Wenn ich morgens nach dem Aufstehen die Balkontür öffnete, wenn ein Traktor mit frischer Heuernte vorbeiknatterte, wenn wir über die blühenden Felder spazierten.</p></blockquote><p>Was mir nach diesem Kurzurlaub außerdem im Kopf geblieben ist: Überall roch es so wunderbar nach frischer Wiese! Wenn ich morgens nach dem Aufstehen die Balkontür öffnete, wenn ein Traktor mit frischer Heuernte vorbeiknatterte, wenn wir über die blühenden Felder spazierten. Am Ende pflückten wir uns beide noch einen Wildblumenstrauß, der hat sich jetzt tatsächlich zwei Wochen lang in einer Vase gut gehalten und mich jeden Tag an dieses schöne Sommerwochenende in Südtirol erinnert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/hjp3ogpjju/IMG_7150.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><em>Biohotel Bühelwirt, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/EZhfUoZQNeL3EwCL9"><em>Am Bühel 30, St. Jakob im Ahrntal, Südtirol</em></a></h4><hr aria-hidden="true"/><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p><em>Zeitlang</em> ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. <strong>Im Bayerischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. </strong>Einmal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von <em>Zeitlang</em> werden</strong>. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du als Mitglied <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, die zweite Ausgabe erscheint Ende August!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/uploads/images/shzbnaofhm/_DSF7536.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München, und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin <em>Mit Vergnügen München</em> aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ im <em>SZ-Magazin</em></a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei <em>München Tourismus</em></a>. Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/"><em>Merian Magazin</em></a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/"><em>The Weekender</em></a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><hr aria-hidden="true"/><h6>Porträt: <a href="https://frankstolle.com/">Frank Stolle</a><br/>Design &amp; Logo: <a href="https://hennes-elbert.de/">Hennes Elbert</a></h6>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/a923e960-f791-4de5-8b7a-bcd21b7ba7c7/teaser_image/1732015332?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 15 Jul 2024 07:15:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Juni: Gelato in Sendling & Hoteltipp am Gardasee]]></title>
      <description><![CDATA[Der Sommer will nicht so richtig loslegen. Da hilft: Meine Lieblingseisdiele, ein neuer alter Grieche mit regenfester Terrasse und das schönste Badehotel am Gardasee!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Zeitlang im Juni: Gelato in Sendling &amp; Hoteltipp am Gardasse</h1><p>Während ich diesen Newsletter schreibe, schüttet es draußen wieder einmal wie aus Eimern, ich trinke einen Kräutertee (kein Scheiß!) und trage eine Fleecejacke. Alles fühlt sich nach Herbst an. München, 12 Grad – mittlerweile nicht mehr nur Wetterbericht, sondern auch Gemütszustand. Sowohl im Büro als auch zu Hause kann man meine Klagen über den fehlenden Sommer schon nicht mehr hören. Aber ich gerate im Juni immer schnell in Panik: Gleich ist der längste Tag des Jahres und von da an werden die Tage wieder kürzer. Und in wenigen Wochen ist August – oft liegt dann schon das Laub neben mir im Freibad.</p><blockquote><p>München, 12 Grad – mittlerweile nicht mehr nur Wetterbericht, sondern auch Gemütszustand. Sowohl im Büro als auch zu Hause kann man meine Klagen über den fehlenden Sommer jetzt schon nicht mehr hören.</p></blockquote><p>Jetzt aber genug schwarzgemalt! Ab Montag ist und bleibt dann hoffentlich mal Sommer und bis dahin tue ich einfach so, als wäre er schon da (nur eben mit Thermoleggings drunter): Träume mich auf der Terrasse des wiederentdeckten Griechen in Schwabing schon mal auf die kleine Insel Chalki, auf die ich im Oktober fahre, esse Gelato wie in Italien bei meiner Lieblingseisdiele in Sendling und möchte daraufhin sofort ins Auto steigen, um an den Gardasee ins schönste Badehotel zu fahren.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Urlaub zuhause: Fantastisch griechisch essen und Mythos trinken im Ola Kala</h2><p>Nachdem ich letzte Woche ganz spontan und ein bisschen betrunken mit meinem besten Freund einen Urlaub nach Griechenland gebucht hatte, kam mir der Vorschlag einer Freundin, ins <a href="http://ola-kala.de/"><strong>Ola Kala</strong></a> essen zu gehen, gerade recht. Ich war bestimmt sechs oder sieben Jahre nicht mehr dort, bin sowieso selten in Schwabing unterwegs – und ich hatte ganz vergessen, wie fantastisch das Essen hier ist. Ein bisschen teuer, aber das ist es mittlerweile so gut wie überall.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/avfrmm4x7f/IMG_5901.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wir teilten uns vorab den Talaganikäse vom Grill mit <strong>Olivenmarmelade</strong> (so gut!) sowie den Garnelensalat mit Linsen, Granatapfel, Mango und Fenchel-Trüffelmousse. Als Hauptspeise gab es dann das gegrillte Lachsfilet auf einem Mango-Chilli-Risotto mit Gravierea-Käse aus Naxos und Basilikum-Olivenöl sowie die <strong>Lammlachse vom Lavastein</strong> (toll!) mit Kartoffel-Fenchel-Gratin, einer Weinmelasse-Soße und wildem Brokkoli.</p><blockquote><p>Dazu ein eiskaltes Mythos – und der Sommer in Gedanken war perfekt! Für die hiesigen Wetterverhältnisse war das Bier fast etwas zu kalt, aber wir ignorierten den Halsschmerz und tranken trotzig weiter.</p></blockquote><p>Dazu ein eiskaltes Mythos – und der Sommer in Gedanken war perfekt! Für die hiesigen Wetterverhältnisse war das Bier fast etwas zu kalt, aber wir ignorierten den Halsschmerz und tranken trotzig weiter. Saßen sogar draußen, obwohl es irgendwann (natürlich) wieder regnete. Das Ola Kala hat zum Glück einen schönen, stabilen Schanigarten, der auch schlechtes Wetter gut aushält. Aber gegen 23 Uhr konnten wir die Kälte nicht mehr ignorieren und meine Freundin brachte mich zur U-Bahn. Jede von uns zahlte 60 Euro mit Trinkgeld – für die Qualität und die derzeitigen Preise in der Gastronomie auf jeden Fall gerechtfertigt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/wvpknqreek/IMG_5908.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn ich das typische Schwabinger Publikum ausblende, muss ich sagen: Das Ola Kala ist mein wiederentdeckter Lieblingsgrieche, falls es einmal mehr sein darf als nur Calamari, Bifteki und Tzatziki. Obwohl natürlich auch das auf der Karte steht, nur eben in sehr gut. Das griechische Restaurant in Schwabing ist sicherlich keine Adresse für jeden Abend – aber perfekt, um auf ein Wiedersehen anzustoßen, einen Jahrestag zu feiern oder den gerade gebuchten Griechenlandurlaub zu zelebrieren! Auf den freute ich mich hier schon ganz besonders, auch wenn es bis Oktober noch etwas hin ist.</p><h4><em>Ola Kala, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/vs9tYDbuQE9LRKm99"><em>Kaiserstraße 65</em></a></h4><hr aria-hidden="true"/><p><code>Du hast keine Lust auf ein weiteres Abo, möchtest meinen Newsletter aber trotzdem unterstützen? Dann freue ich mich über eine einmalige Spende. Dein Beitrag macht es möglich, dass Zeitlang weiterhin regelmäßig und unabhängig erscheinen kann. Vielen Dank!</code></p><p><a href="https://www.paypal.me/AnjaSchauberger?locale.x=de_DE">Spende auf Paypal</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Meine Lieblingseisdiele: Cremagelato da Giacomo am Partnachplatz</h2><p>Auch dieser Ort fühlt sich jedes Mal nach Urlaub an – und das, obwohl der Partnachplatz an sich echt wenig Charme hat. Aber hier befindet sich die Eisdiele <a href="https://maps.app.goo.gl/m1UBzLdpcGRunsei6"><strong>Cremagelato da Giacomo</strong></a>, die in meinen Augen das beste Eis der Stadt macht (2 Euro pro Kugel). Bevor es jetzt Aufschreie gibt, das „beste Eis“ ist natürlich auch immer Geschmackssache. Welche Konsistenz bevorzugt man, welche Herstellungsart? Mag man es ausgefallen oder klassisch?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/gd2x5swpaq/IMG_5935.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich mag cremiges Eis, das darf nicht zu süß und vor allem nicht künstlich schmecken. Das Milcheis soll eine eher feste Konsistenz haben, das Fruchteis erfrischend sein. Und dann reichen mir persönlich bei der Auswahl die absoluten Basics wie ein gutes Zitronen-Eis – ich halte nichts von zu ausgefallenen Sorten. Also den Hype um den verrückten Eismacher habe ich zum Beispiel nie verstanden. Und wenn ich all das zusammennehme, macht Giacomo für mich das beste Eis!</p><blockquote><p>Unpopular opinion: Mir reicht oft eine Kugel. Aber bei Giacomo kann ich nicht anders – ich bestelle immer zwei Kugeln.</p></blockquote><p>Im Gegensatz zu meinem Freund kann ich leider nicht allzu viel Eis essen. Unpopular opinion: Mir reicht oft eine Kugel. Aber bei Giacomo kann ich nicht anders – ich bestelle immer zwei Kugeln. Zur Not muss mein Freund dann aufessen. Es wird immer eine Kugel Pistazie (sehr nussig) und eine Kugel etwas Neues. Bisher kann ich berichten: Tiramisu mag ich gerne, genauso wie dunkle Schokolade und Tartufo. Richtig toll fand ich „Pinguino Pepita“ mit Nuss-Nougat-Creme sowie eine Sorte mit karamellisiertem Popcorn. Auch Mango und Zitrone sind toll!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/vfbngj7m4e/IMG_5673.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Anfangs dachte ich noch ganz naiv, wir hätten mit Cremagelato da Giacomo einen Geheimtipp in Sendling aufgetan, aber auch hier stehen je nach Wetter schon auch gerne mal viele Leute an – vor allem, wenn man die Lage bedenkt. Denn am Partnachplatz kommt man nicht einfach so vorbei. Oder wie mich letztens jemand fragte, als ich erzählt habe, dass ich am Harras wohne: „Gehört das überhaupt noch zum Münchner Stadtgebiet?“ So gesehen, wäre der Partnachplatz schon Vorort. Also, wenn es euch einmal hierher verschlägt: Schaut vorbei und kauft so viel Eis, wie ihr essen könnt!</p><h4><em>Cremagelato da Giacomo, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/DCVruukXFoPDspWk6"><em>Albert-Roßhaupter-Straße 96</em></a></h4><hr aria-hidden="true"/><p><code>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst auch pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Der zweite Newsletter nur für Mitglieder erscheint Ende August mit all meinen Lieblingsorten in Sendling! Den ersten Mitglieder-Newsletter kannst du unter „Posts“ nachlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Schönstes Badehotel am Gardasee: Das Hotel Monte Baldo in Gardone Riviera</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/qrcuo5dqa5/IMG_2991.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mit dem Pistazieneis in der Hand reisen wir gedanklich gleich weiter an den Gardasee. Wann immer ich nach einem Hoteltipp am <em>Lago</em> gefragt werde, empfehle ich das <a href="https://hotelmontebaldo.com/"><strong>Monte Baldo in Gardone Riviera</strong></a> – und will danach sofort selbst wieder hinfahren. Für mich hat das Hotel, das sich aus einer prunkvollen Altbauvilla (Villa Acquarone) und einem moderneren Haupthaus zusammensetzt, alles, was ich vom Gardasee möchte: gutes Essen, gute Aussichten und ein Sprungbrett in den See.</p><blockquote><p>Für mich hat das Hotel alles, was ich vom Gardasee möchte: gutes Essen, gute Aussichten und ein Sprungbrett in den See.</p></blockquote><p>Wer ein minimalistisches Designhotel erwartet, ist woanders besser aufgehoben (auch hier habe ich einen tollen Tipp, allerdings weiter im Norden). Das Monte Baldo versucht nicht, irgendetwas zu sein – es ist genauso verkitscht, wie ich es in meinem Italien-Urlaub haben möchte. In den Zimmern warten schwere Vorhänge, feine Kristalllampen und antike Holzmöbel. Von dort aus tritt man auf verschnörkelte Balkone mit Marmorstatuen und üppiger Blütenpracht. Ich empfehle euch auf jeden Fall, in der älteren Villa Acquarone zu übernachten!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/u6vpxxv4yi/IMG_3241.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Bisher war ich zweimal hier – einmal mit meinem Freund und einmal mit meiner Mama und meiner Schwester. Und ich muss sagen: Das Monte Baldo kann beides gut, ist ein Familienhotel, aber auch durchaus romantisch. Zum Beispiel, wenn man abends beim Essen direkt am Wasser sitzt und der Himmel sich in zwanzig verschiedenen Pastelltönen zeigt. Dann ist es gut, wenn man noch eine kalte Flasche Weißwein offen hat, die man gemeinsam mit Blick auf den See leeren kann. Und am gegenüberliegenden Ufer glitzern die Lichter der anderen Städtchen.</p><blockquote><p>Das Monte Baldo versucht nicht, irgendetwas zu sein – es ist genauso verkitscht, wie ich es in meinem Italien-Urlaub haben möchte.</p></blockquote><p>Für mich ist das Westufer die schönste Seite des Gardasees. Von Gardone Riviera aus kann man weit übers Wasser schauen – manchmal wirkt der größte See Italiens fast unendlich. Aber auch die Architektur in der Gegend ist besonders schön, mit vielen alten Häusern und prunkvollen Villen mit Seezugang. Unweit vom Hotel Monte Baldo befindet sich das renommierte Grandhotel Gardone, auch ein Vier-Sterne-Hotel. Im Monte Baldo hat man es aber nicht nur gemütlicher, es ist auch günstiger und die Lage ist genauso gut. Gerade zeigt Google mir 170 Euro pro Nacht an, der Wetterbericht bis zu 30 Grad. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich könnte sofort los!</p><h4><em>Hotel Monte Baldo &amp; Villa Acquarone, </em><a href="https://maps.app.goo.gl/j3ta4SDf8Wv1HNJz5"><em>Gardone Riviera</em></a></h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cab60c06-9b87-4ca5-b125-c31b2c713c58/uploads/images/4p7t33vwhk/IMG_2987.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Die nächste Ausgabe von Zeitlang erscheint am 15. Juli!</h4><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p>Zeitlang ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. Im Bayrischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. Ein Mal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst auch pro Quartal einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Den ersten Mitglieder-Newsletter über Sri Lanka kannst du <a href="https://steadyhq.com/de/zeitlang/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">hier nachlesen</a>, der zweite erscheint Ende August!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/dunr6vylke/Schramke-8614.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin Mit Vergnügen München aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ beim SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei München Tourismus.</a> Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/">Merian Magazin</a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/">The Weekender</a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Sat, 15 Jun 2024 07:32:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang auf Sri Lanka: Alle Hotels, Ausflüge und Tipps]]></title>
      <description><![CDATA[Elf Tage, fünf Stopps, drei Leute – alle Infos zu meiner Sri Lanka-Reise. Mit Hotelempfehlungen und Tipp für den besten Fahrer der Welt!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f/uploads/images/2ykx7ymvrc/tempImageKSxXfS.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ist verrückt, wie schnell eine Reise verblasst. Wie weit weg es mir schon vorkommt, obwohl ich erst vor wenigen Wochen noch an genau diesem Strand saß. Wenn ich mir die Fotos von Sri Lanka anschaue, merke ich, sie sind schon zu Erinnerungen geworden. Eigentlich schade, dass es immer so schnell geht. Dass man so schnell wieder zu Hause ankommt.</p><p>Meine Mama hat die letzten Wochen immer wieder vom Urlaub geträumt. Das möchte ich mir zur Inspiration nehmen und gehe für diesen Newsletter noch einmal gedanklich unsere gesamte Reise durch – inklusive aller Tipps, Ausflüge und Hotelempfehlungen. Was sollte man essen, wo sollte man schlafen und was darf man nicht verpassen. Vielleicht möchte mein Hirn das dann nachts auch noch einmal mal im Traum aufarbeiten. Bei dem aktuellen Wetterbericht in München wäre ich ihm sehr dankbar dafür!</p><hr aria-hidden="true"/><p><code>Alle drei Monate gibt es einen monothematischen Newsletter zu einem Reiseziel oder einem Stadtviertel – exklusiv für Mitglieder. Um diese Ausgabe lesen zu können, musst du Mitglied von Zeitlang sein. Wer eine Probemitgliedschaft abschließen möchte, kann die ersten sieben Tage kostenlos mitlesen.</code></p><p><a href="https://steady.page/abc8a976-3de8-4164-b2d1-45e64ec397dd/posts/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Vor-Ort-Tipps]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/91f99016-a5d5-4474-aa5e-efb0483f4e2f/teaser_image/1714390663?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 31 May 2024 14:58:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im Mai: Vom Tantris an den Tegernsee]]></title>
      <description><![CDATA[Perfekte Geburtstagsgeschenke: Das junge Menü im Tantris oder eine Nacht im neuen Blyb Hotel am Tegernsee. Außerdem: Mein Café-Geheimtipp in Giesing mit Sonnenterrasse!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mai zählt für mich aus vielerlei Gründen zu meinen Lieblingsmonaten: Die letzten blühenden Bäume, der zaghafte Sommer, der langsam sein schattiges Blätterdach über die Straßen und Parks legt. Das Wissen, dass noch so viel Zeit bleibt. Falls es im Mai schon richtig heiß wird, dann packt mich keine Angst, etwas zu verpassen. Ich kann den Frühsommer in vollen Zügen genießen, denn ich weiß, es kommt noch so viel. Wir sind erst am Anfang.</p><blockquote><p>Die letzten blühenden Bäume, der zaghafte Sommer, der langsam sein schattiges Blätterdach über die Straßen und Parks legt. Das Wissen, dass noch so viel Zeit bleibt.</p></blockquote><p>Außerdem habe ich im Mai Geburtstag und auch, wenn die Partylust seit Corona ein wenig kleiner geworden ist, liebe ich es, diesen Tag zu feiern. Mein Freund muss jedes Jahr lachen: Mittlerweile gibt es nicht mehr nur meinen Geburts<em>tag</em>, sonder oft eine ganze Geburtstagswoche und manchmal sogar einen Geburtstagsmonat. Und wenn dann alle Menschen, die mir wichtig sind, an einem Tisch sitzen, ist mein Herz immer ganz voll. Ach, du schöner Mai!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Zum Geburtstag: „Menu Jeune“ im Tantris</h2><p>Wenn ihr euren Geburtstag in diesem Jahr einmal ganz besonders feiern oder einen Gutschein an einen lieben Menschen verschenken wollt, dann lege ich euch das <a href="https://www.instagram.com/tantris_maison_culinaire/reel/CtMANHUIni4/">„Menu Jeune“ im Tantris</a> ans Herz. Ja, es ist teuer. Ja, es ist nicht etwas für jeden Tag, aber man hat schließlich auch nicht jeden Tag Geburtstag. Und es lohnt sich! Ich war im Januar dort und habe es seitdem vielen Freund*innen weiterempfohlen.</p><blockquote><p>Beim „Menu Jeune“ im Tantris können Unter-35-Jährige sowohl mittags als auch abends ein Drei- oder Vier-Gänge-Menü zum vergünstigten Preis essen.</p></blockquote><p>Beim „Menu Jeune“ können Unter-35-Jährige nämlich sowohl mittags als auch abends ein Drei- bzw. Vier-Gänge-Menü zum vergünstigten Preis essen. Mittags gibt’s das kleine Menü für 110 Euro pro Person, abends kosten das große Menü 170 Euro. Und das Beste: Weinbegleitung, Kaffee und Wasser sind inklusive! Ihr zahlt also genau diesen Betrag – plus Trinkgeld natürlich. Und das Tantris-Erlebnis ist sowieso unbezahlbar.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/5r7jrq4fju/IMG_1020_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nicht nur die Architektur des Restaurants ist etwas Besonderes, eine Atmosphäre wie hier habe ich noch nie erlebt, weil so viel zusammenkommt: Zum einen ist da Münchens ältestes Sternelokal (1971 eröffnet, also über 50 Jahre alt) – man würde so gerne wissen, was hier schon alles passiert ist. Zum anderen ist da dieses junge, herzliche Team, das es tatsächlich schafft, das Restaurant in die Neuzeit zu befördern.</p><blockquote><p>Zum einen ist da Münchens ältestes Sternelokal (1971 eröffnet, also über 50 Jahre alt), zum anderen ist da dieses junge, herzliche Team, das es tatsächlich schafft, das Tantris in die Neuzeit zu befördern.</p></blockquote><p>Alle sind nett und bemüht, dabei unkompliziert und wahnsinnig kompetent. Wir haben im Januar unter anderem folgende drei Gänge gegessen: Jakobsmuschel mit Topinambur und Wintertrüffel, Hirsch mit Wurzelgemüse und Wacholder sowie zum Nachtisch Kakao mit Lapsang-Souchong-Tee und Kakaobohnen. Zum Dessert gab es einen fantastischen Drink mit einem hochprozentigen Rum, der nach Schokolade schmeckte. Es waren nur ein paar Tropfen drin, aber den Geschmack habe ich seither nicht vergessen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/lalslyib2r/IMG_1002.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und wie es eine Freundin aus meinem Büro schon angekündigt hatte, die zuvor im Tantris essen war: Die Weine waren der absolute Wahnsinn – jedes Glas passte perfekt zum Gang! Ich bin überhaupt keine Wein-Expertin (leider), auch wenn ich ihn sehr gerne trinke und über Gastronomie schreibe, aber das Schöne im Tantris ist: Man muss gar kein Profi sein, um zu verstehen, wie viel Mühe sich hier um die Weinauswahl gemacht wird. Das schmeckt man einfach und erzählt es am nächsten Tag begeistert im Büro weiter!</p><blockquote><p>Ich bin überhaupt keine Wein-Expertin, aber das Schöne im Tantris ist: Man muss gar kein Profi sein, um zu verstehen, wie viel Mühe sich hier um die Weinauswahl gemacht wird.</p></blockquote><p>Eine Sache, die ich seitdem auch begeistert weitererzähle: Ich hatte ja keine Ahnung, dass das Tantris die coolste Toilette Münchens (zählt wohl nur für die Damen) im Angebot hat. Als ich meiner Mama die Fotos zeigte, schrie sie kurz auf, denn den Blumen-Stoff aus den 70ern hatten sie damals überall zu Hause. Für alle, die kein Muster- und Farb-Trauma aus dieser Zeit mitgekommen haben: Ernsthaft, welches Klo in München könnte hübscher sein?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/rum4dl4swm/IMG_1007.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Da ich den Tantris-Koch Benjamin Chmura letzten Sommer zum <a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/tantris-benjamin-chmura">Mittagessen und Interview für München Tourismus</a> treffen durfte, konnte ich schon einmal hinter die Kulissen schauen. Den Fisch bekommt Benjamin zum Beispiel von einem guten Freund aus der Bretagne, der per Hand und unter nachhaltigeren Bedingungen fischt. Keine Ahnung, ob man sich das einbilden kann, aber ich habe selten so außergewöhnlich feinen Fisch gegessen wie hier.</p><blockquote><p>Den Fisch bekommt der Koch Benjamin Chmura von einem guten Freund aus der Bretagne, der per Hand und unter nachhaltigeren Bedingungen fischt.</p></blockquote><p>Das Tantris ist außerdem nicht nur von außen riesig, auch die Dimensionen der Küche sind Wahnsinn: Auf zwei Etagen wird hier gebacken, gekocht, filetiert, eingelegt und vorbereitet. Es gibt einen eigenen Raum (!) nur für’s Gläser spülen. Absolut verrückt! Benjamin geht übrigens selbst gerne im <a href="https://maps.app.goo.gl/YawQFbBZeujMF5zg9">Fuyuan</a> essen, einem chinesischen Restaurant im Bahnhofsviertel, das eine große Auswahl an hausgemachten Dumplings sowie eine sehr leckere Pekingente auf der Karte hat. Das Mittagessen mit Benjamin Chmura könnt ihr hier nachlesen:</p><p><a href="https://www.muenchen.travel/artikel/essen-trinken/tantris-benjamin-chmura">Mittagessen mit Benjamin</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Wiederentdeckt: Günstig und gut Mittagessen im Café Edelweiss in Giesing</h2><p>Nach dem Geburtstagsmenü im Tantris heißt es: Geldbeutel schonen! Und sowieso wundere ich mich im Moment immer wieder darüber, wie teuer alles geworden ist. Bier für 5 Euro? Salat für 20 Euro? Mittlerweile alles normal. Da fand ich es sehr erfrischend, als ich letztens ganz spontan einmal wieder ins <a href="https://www.edel-weiss.info/">Café Edelweiss in Obergiesing</a> stolperte (nicht zu verwechseln mit dem Café „Das Edelweiss“ ebenfalls in Giesing) und die Preise gefühlt die selben waren wie noch vor ein paar Jahren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/6kzb4gvqym/IMG_4743.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das <a href="https://www.edel-weiss.info/">Café Edelweiss in der St.-Martin-Straße</a> ist ein kleiner, inhabergeführter Laden. Die Besitzerin steht selbst hinterm Tresen, alles ist hausgemacht. Es gibt eine wechselnde Wochenkarte mit leckeren vegetarischen Bio-Gerichten und für mich die besten Kuchen im Viertel (Stück für 3,20 Euro!). Toll finde ich auch, dass man kleine Portionen bestellen kann – bei mir wird es meistens eine kleine Lasagne (letzte Woche Ricotta-Spinat) für 5 Euro, das reicht völlig zu Mittag, mit einem Salat (3,20 Euro).</p><blockquote><p>Das Café Edelweiss ist selbst in Giesing noch ein kleiner Geheimtipp für alle, die im Viertel arbeiten, homeofficen oder unter der Woche frei haben.</p></blockquote><p>Wenn ich ein Getränk dazu nehme, lande ich bei 10 Euro irgendwas. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass hier alles frisch und hausgemacht ist. Zudem schmeckt es lecker und es wird ausschließlich mit Bio-Zutaten gekocht und gebacken. Und man kann zudem fantastisch in der Mittagssonne sitzen! Das Café Edelweiss ist selbst in Giesing noch ein kleiner Geheimtipp für alle, die im Viertel arbeiten, homeofficen oder unter der Woche frei haben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/oy7ej3cw2m/IMG_4719.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin am Freitagmittag immer um die Ecke beim Yoga (<a href="https://santosayoga.de/">Santosa Yoga</a>, die Freitagsstunde bei <a href="https://sandrazavaglia.com/">Sandra</a> kann ich von Herzen empfehlen). Und danach bi ich oft uninspiriert nach Hause gefahren, weil ich nicht irgendwo teuer oder mittelmäßig Mittagessen wollte. Nun weiß ich, was ich im Sommer nach der Stunde machen werde: Hier in der Sonne sitzen und gut essen! Und danach die Zitronen-Mandel-Tarte bestellen.</p><hr aria-hidden="true"/><p><em>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern bekommst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Im ersten Mitglieder-Newsletter gibt es Ende Mai alle Sri Lanka-Tipps und Hotelempfehlungen zu meiner Reise!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Frischer Wind am Tegernsee: Das Blyb. Hotel in Gmund</h2><p>Eine gute Sache am Mit Vergnügen-Job waren die Pressereisen zum Tegernsee. In den Jahren, in denen ich dort gearbeitet habe, durfte ich mir das Bachmair Weissach, das Bussi Baby, das <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/hotel-europa/hotel-tipp-tegernsee-89452">Alte Wallberghaus</a> sowie den All-Time-Favourite der Münchner*innen – Das Tegernsee – anschauen. Letzen Sommer kam nun eine neue, spannende Hotel-Adresse dazu, die den See (endlich) einmal von einer anderen Seite zeigt: das <a href="https://blyb.co/">Blyb. Hotel</a>, hinter dem auch Moritz Meyn vom <a href="https://muralrestaurant.de/">Mural</a> steckt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/3mr3rwan4u/IMG_4578.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Kulinarisch war also Einiges zu erwarten und diese Erwartungen wurden mehr als erfüllt: Angefangen vom Winzersekt bis zum regionalen Abendessen war alles fantastisch! Wir hatten vorneweg das Saibling-Ceviche (von der Fischerei Schliersee) mit Kohlrabi, Verjus, Joghurt und Dill sowie den Crispy Tofu (vom Biohof Angermaier) mit Bärlauchsauce (so gut!), Gelber Bete und Röstzwiebeln. Danach gab es das Hühnerfrikassee von der Tageskarte und die gebratene Lachsforelle (vom Schliersee) mit Ajvar, Fenchel und Kartoffelpüree.</p><blockquote><p>Der Satz von Moritz „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem wir selbst gerne abhängen“ ging mir während unseres Aufenthalts nicht mehr aus dem Kopf. Weil das Blyb. wirklich ein Ort geworden ist, an dem man wahnsinnig gerne ist.</p></blockquote><p>Das Zimmer war modern, minimalistisch und trotzdem bayerisch-gemütlich. Ich war ganz verliebt in unseren Erker mit Holzbänkchen. Der Satz von Moritz „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem wir selbst gerne abhängen“ ging mir während unseres Aufenthalts nicht mehr aus dem Kopf. Weil das Blyb. wirklich ein Ort geworden ist, an dem man wahnsinnig gerne ist. Dazu tragen sicherlich auch der riesige Garten (17.000 qm), die Sauna und die wechselnden Events (Yoga, Wildkräuterspaziergang, Schafkopf’n, Aperitivo) bei. Man kann Boule spielen, Karaoke singen oder einfach im Liegestuhl sitzen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cfadb82-eb52-43d4-a896-1679b5228f14/uploads/images/hqok5hwo4z/IMG_4617.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dazu kommt: Der Tegernsee strotzt ja nur so vor Klischees – Segelschuhe, Porsche, Fußballstars. Von all dem bekommt man hier recht wenig mit. Man isst und schläft zu moderaten Preisen (das Doppelzimmer gibt es momentan schon ab 121 Euro mit Frühstück – habe mal für den 29. auf 30. Mai geschaut). Man trifft gute Leute und kann im Sommer ganz entspannt zum Strandbad runterlaufen. Wir waren nur eine Nacht dort, 45 Minuten weg von Zuhause und trotzdem fühlte es sich an wie ein Kurzurlaub. Definitiv ein Zeitlang-Ort, an den ich gerne zurückkommen werde!</p><h4>Die nächste Ausgabe von Zeitlang erscheint am 15. Juni!</h4><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>______________________________________________________________________________</p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p>Zeitlang ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. Im Bayrischen bedeutet „Zeitlang“ Heimweh und Sehnsucht. Ein Mal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern bekommst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Im ersten Mitglieder-Newsletter gibt es Ende Mai alle Sri Lanka-Tipps und Hotelempfehlungen zu meiner Reise!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/dunr6vylke/Schramke-8614.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Regionales und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin Mit Vergnügen München aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ beim SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei München Tourismus.</a> Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/">Merian Magazin</a> und schreibe über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/">The Weekender</a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Wed, 15 May 2024 13:35:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Zeitlang im April: Vom Stemmerhof nach Sri Lanka]]></title>
      <description><![CDATA[Die ersten Sonnenstrahlen am Stemmerhof genießen und noch von der Reise nach Sri Lanka träumen – mit Café-Tipp in Sendling und Hotelempfehlung in Kosgoda.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/3nhzlxnw2t/ISIMG-1059753.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Die ersten Sonnenstrahlen genießen am Stemmerhof</h2><p>Ich wohne seit eineinhalb Jahren in Untersendling und es hat ganz schön lange gedauert, bis ich angefangen habe, den Stemmerhof als Ort mitzudenken. An dem man sich mal etwas vom <a href="https://www.stemmerhof.de/street-food-trucks-am-pfeuferhaeusl.html">Foodtruck</a> holen kann (bisher habe ich <a href="https://www.instagram.com/halloarepa/">HalloArepa</a> und <a href="https://www.instagram.com/into_the_pita/">Into the Pita</a> probiert, ersteres fand ich aber besser). Als Ort, an dem man abends bei einem Glas Wein auf der Terrasse vom <a href="http://www.sapori-originali.com/">Italiener</a> sitzen kann (das geht ganz wunderbar, vor allem im Sommer!). Oder eben als Ort, an dem man sonntags die ersten Sonnenstrahlen genießen kann.</p><p>Schon seit Jahren schwärme ich von der Idee einer digitalen München-Karte, die einem anzeigt, wo in welcher Jahreszeit und zu welcher Uhrzeit gerade die Sonne scheint. (Falls hier jemand mitliest, der sowas programmieren möchte, gerne melden!). Diese Karte, die bisher nur in meinem Kopf existiert, hat nun einen Tipp dazu bekommen: Denn am Stemmerhof hat man fast den ganzen Tag Sonnenschein (auch schon im zaghaften Frühling). Und wer sich an die Hauswand rechts des Hofs setzt, findet nicht nur ein paar rustikale Holzbänke mit Sitzkissen, sondern durch die Reflexion an der weißen Fassade ein derart warmes Fleckerl, dass man (auch schon im zaghaften Frühling) leicht einen Sonnenbrand bekommt.</p><blockquote><p>Neben uns saß eine Gruppe älterer Frauen und Männer, die diese Sonntags-Idee mit Lasagne und Rotwein perfektioniert hatte. Ich schielte neidisch zu ihnen rüber.</p></blockquote><p>Was ich sonntags am Stemmerhof besonders gemütlich fand: Da die meisten Lokale (bis auf das Öeins, den Foodtruck und das benachbarte Café Schuntner – dazu gleich mehr) an diesem Tag geschlossen haben, holen sich die Sonnenanbetenden Essen, Aperitif oder Kaffee ganz einfach dort, wo sie möchten. Um danach wieder auf dem großen Hof zusammenzukommen und sich ein passendes Platzerl zu suchen. Neben uns saß eine Gruppe älterer Frauen und Männer, die diese Sonntags-Idee mit Lasagne und Rotwein perfektioniert hatte. Ich schielte neidisch zu ihnen rüber.</p><h2>Das Café Schuntner: Lieblingscafé in Sendling</h2><p>Da ich leider schon zu Mittag gegessen hatte, wurde es für mich nur eine Schnittlauchbreze und eine Schorle vom <a href="https://cafe-schuntner.de/">Café Schuntner</a> nebenan. Das kenne ich im Gegensatz zum Stemmerhof nämlich schon sehr gut. Mein Freund und ich sind so gut wie jedes Wochenende hier – zum Frühstücken, Mittagessen, Kuchen holen. Die werden in der hauseigenen Konditorei im Untergeschoss selbstgemacht. Ganz besonders gerne esse ich die Schoko-Himbeer-Tarte. Wenn’s die nicht mehr gibt, werde ich bei der großen Auswahl an der Kuchentheke eigentlich immer fündig. Und falls nicht, wird’s ein Franzbrötchen. Auch gut da!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/zwhn5o3wcz/ISIMG-992698.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Schuntner ist der komplette Gegenentwurf zu hippen Speciality Coffee-Places, wie sie gerade überall in München aus dem Boden sprießen – und genau das mag ich daran. Es gibt natürlich trotzdem tollen Kaffee (Dinzler) und sogar Hafermilch (Oatly), aber das Schuntner ist unaufgeregt und was ich besonders schätze: Es ist inklusiv. Hier trifft man wirklich noch das ganze Viertel – vom 80-jährigen Freundinnen-Stammtisch bis zur jungen Familie, vom Businesstyp beim Mittagessen bis zur Nachbarin, die hier jeden Tag Zeitung liest. Weil jede*r was findet und weil man sich’s auch noch leisten kann. Die Kuchenstücke kosten um die 4 Euro und sind mehr als üppig!</p><blockquote><p>Das Café Schuntner ist unaufgeregt und was ich besonders schätze: Es ist inklusiv. Hier trifft man wirklich noch das ganze Viertel.</p></blockquote><p>Besonders ist auch das Haus, in dem sich das Café befindet: Es war 1947 eines der ersten Gebäude, das in Sendling nach dem Krieg wiederaufgebaut wurde. Im vorderen, modernen Verkaufsbereich mit Kuchentheke bekommt man von der Geschichte nicht allzu viel mit, aber der hintere Gastraum ist eine kleine Zeitreise: Hier steht noch der alte Kachelofen, man macht es sich an urig-bayerischen Sitzgarnituren gemütlich, die Wände sind holzvertäfelt. Ich mag dieses Haus – denn hier befindet sich nicht nur mein Lieblingscafé, sondern vielleicht auch meine neue Lieblingskneipe in Sendling.</p><hr aria-hidden="true"/><p><em>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern bekommst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Im ersten Mitglieder-Newsletter gibt es bald alle Sri Lanka-Tipps und Hotelempfehlungen zu meiner Reise!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h2>Die Antonius Tenne – gemütlicher wird’s nicht!</h2><p>Ich hab diesen einen Freund, mit dem ich auf ständiger Kneipensuche bin. Der sich nichts aus hippen Bars, fancy Drinks oder vermeintlich coolen Leuten macht. Der einfach nur ein ehrliches Bier mit mir trinken gehen möchte. Oder auch ein paar mehr. Früher waren wir gerne im Johanniscafé, als wir noch in Bogenhausen gearbeitet haben. Nun wohnen wir beide am Harras, aber eine neue Stammkneipe hat sich bisher nicht aufgetan. Wir haben schon das Sonnenstüberl (gemütlich, aber komisch), den Schwarzen Engel (lustig, aber man muss sich erst einmal reintrauen) und Bei Dagmar (voll!) ausprobiert.</p><blockquote><p>Ich hab diesen einen Freund, mit dem ich auf ständiger Kneipensuche bin. Der sich nichts aus hippen Bars, fancy Drinks oder vermeintlich coolen Leuten macht.</p></blockquote><p>Ich muss gestehen, ich war noch nicht im neueröffneten Giesinger Stehausschank in Untersendling, aber frage mich jedes Mal, ob man dort eigentlich auch sitzen kann? Denn es ist ja ein Stehausschank? Auf der Suche nach einem gemütlichen Sitz(!)platz landeten wir vor ein paar Wochen dann auf mehrfache Empfehlung in der <a href="https://antonius-tenne.de/">Antonius Tenne</a>, die sich direkt über dem Café Schuntner befindet, also im ersten Stock des 1947 erbauten Hauses. Und was soll ich sagen? Ich liebe es. Es ist genau, was wir gesucht haben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/hp44rrcxmu/ISIMG-993672.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mein Kneipen-Freund kam eben von einem Südtirol-Wochenende zurück und hatte in der Tenne direkt ein Hütten-Déjà-vu. Ich kam mit der Wirtin ins Gespräch, weil sie zum einen die süße Hündin Tabsy im Lokal haben, die freudig jeden neuen Gast begrüßt – und zum anderen, weil sie auch jede Menge Geburtstage und private Feiern ausrichten. Die Tenne, erzählte sie mir, ist das älteste Lokal in München mit Nachtlokal-Konzession (seit 1948). Am Wochenende geht es immer gut ab, auch schon mal bis vier oder fünf Uhr morgens. Vom Klavierkonzert bis zur Schlagerparty wäre alles dabei. Gut zu wissen!</p><blockquote><p>Die Tenne ist das älteste Lokal in München mit Nachtlokal-Konzession (seit 1948).</p></blockquote><p>Wir verabschiedeten uns gegen Mitternacht – es war schließlich erst Donnerstag – ganz beseelt und in dem Wissen, dass wir sicher wiederkommen. Das nächste Mal eventuell sogar zum Essen: Die Gerichte an den Nebentischen sahen nämlich fantastisch aus und auch die Bewertungen lassen Gutes vermuten. Nun haben wir also endlich eine Stammkneipe in Sendling und vielleicht sogar einen Ort für den nächsten runden Geburtstag!</p><h2>Reisetipp: Sama Kosgoda auf Sri Lanka</h2><p>Bevor ich meinen nächsten Geburtstag Anfang Mai feiern darf, ging es für mich auf eine seit der Pandemie selten gewordene Fernreise. Die letzten zwei Wochen war ich mit meiner Mama und meiner Schwester auf Sri Lanka und bin immer noch ganz verzaubert. Während ich das hier schreibe, sitze ich in einer dicken Strickjacke zum ersten Mal wieder im Büro, draußen scheint zwar die Sonne, aber ich bin noch nicht ganz wieder da.</p><p>Denn so wie man sich beim Ankommen in einem fernen Land erst an die Geräusche, Gerüche und Temperaturen gewöhnen muss, gewöhne ich mich gerade wieder zurück. Morgens ist es noch kühl die München, die Vögel zwitschern, aber viel leiser. Die Bäume blühen schon, aber viel zaghafter. Wenn es auf Sri Lanka keine Häuser und Straßen geben würde, wäre alles ein einziger Dschungel. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Grün gesehen wie dort.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/xbc7b5kmqn/ISIMG-1051682.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und Tiere, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie auf Sri Lanka gibt. Auf unserer Safari durch den Udawalawe-Nationalpark gab es die versprochenen Elefanten, Krokodile und Wasserbüffel. Wir hatten Frösche im offenen Badezimmer und einen Pfau im Garten. In Ella haben die Affen uns das Frühstück von der Terrasse geklaut (samt Teller). Aber auf die Tierwelt, die man von der Veranda unserer letzten Unterkunft aus beobachten konnte, war ich ehrlich gesagt nicht vorbereitet.</p><blockquote><p>Das Hotel direkt am Strand erstreckt sich über ein riesiges Areal mit mehreren Naturteichen, Ayurveda-Spa und Yoga-Plattform. Das älteste Gebäude ist das 140 Jahre alte Chieftain’s Cottage, in dem wir übernachten konnten.</p></blockquote><p>Nachdem wir die klassische Route (Kandy, Ella, Udawalawe) hinter uns hatten, verbrachten wir zwei Nächte in einer ruhigen Strandhütte nahe Tangalle. Die schönste und teuerste Unterkunft hatten wir uns aber bis zum Schluss aufgehoben: das <a href="https://www.santani.com/samakosgoda-a-santani-retreat/?gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwwMqvBhCtARIsAIXsZpaBKOpeQFGyuCBbhBqCrcWe_-wEQ7zDNkPkUU-8YHfL1ac_lj3Qmx4aArTJEALw_wcB">Sama Kosgoda</a> bei Bentota, etwa 100 Kilometer unterhalb der Hauptstadt Colombo. Das Hotel direkt am Strand erstreckt sich über ein riesiges Areal mit mehreren Naturteichen, Ayurveda-Spa und Yoga-Plattform. Früher war es ein Fischerdorf mit unzähligen Häusern – das älteste Gebäude, das den Tsunami überlebt hat, ist das 140 Jahre alte <a href="https://www.santani.com/samakosgoda-a-santani-retreat/cottages/chieftains-cottage/">Chieftain’s Cottage</a>, in dem wir übernachten konnten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/ajmwqhllid/ISIMG-1047375.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Haus mit knapp hundert Quadratmetern und eigenem Pool liegt auf einer Anhöhe. Man hat einen wunderbaren Blick auf den Strand und abgesehen vom Nachbarhaus ist nichts hier oben. Das fanden auch die Tiere gut, die zu jeder Tag- und Nachtzeit unseren Garten durchkreuzten. Eines Morgens lag ein etwa ein Meter langer Bindenwaran an unserem kleinen Pool. Für mich war er riesig, aber der Angestellte im Hotel lachte nur, als ich ihm davon erzählte. Da hinten im Garten hätten sie noch viel größere. Nachts spielten die Schwarznackenhasen Fangen im Gebüsch und immer mal wieder trottete ein Stachelschwein vorbei. Im Dunkeln sah es aus wie ein Fabelwesen.</p><blockquote><p>In unserer ersten Nacht gab es ein irres Gewitter, man hörte den Regen auf das Dach prasseln, sah die Blitze durch die Umrisse der Palmen. Ich habe lange nicht mehr so gut geschlafen.</p></blockquote><p>Meine Schwester und ich schliefen in der oberen Etage mit Balkon zum Dschungel. Die alten Holzdielen knarzten bei jedem Schritt, der Wind der Klimaanlage wehte durch’s Moskitonetz. In unserer ersten Nacht gab es ein irres Gewitter, man hörte den Regen auf das Dach prasseln, sah die Blitze durch die Umrisse der Palmen. Ich habe lange nicht mehr so gut geschlafen. Die Tage im Cottage waren wunderbar privat, der erste Kaffee morgens auf der eigenen Terrasse, abends Kniffel bei Kerzenschein, dazwischen nacktbaden im Pool. Es fühlte sich an wie unser Haus. Schon bei der Abreise wusste ich: Nach diesem Ort werde ich noch oft Zeitlang haben.</p><h4>Die nächste Ausgabe von Zeitlang erscheint am 15. Mai!</h4><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h4>Wer schreibt hier?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/838f5c4c-c5d3-4cc8-82f2-1d803c568080/uploads/images/dunr6vylke/Schramke-8614.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin Anja Schauberger, geboren in München und arbeite seit über zehn Jahren als freie Journalistin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf Kulinarik und Reise. Von 2016 bis 2019 habe ich als Redaktionsleiterin das Stadtmagazin Mit Vergnügen München aufgebaut. Seitdem schreibe ich frei unter anderem für die <a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/tag/hotel-europa">Kolumne „Hotel Europa“ beim SZ-Magazin</a> sowie über <a href="https://www.muenchen.travel/rubriken/entdecken/essen-trinken/fine-dining">(Sterne)gastronomie bei München Tourismus.</a> Außerdem gebe ich München- und Bayern-Tipps im <a href="https://www.merian.de/">Merian Magazin</a> und berichte über Genuss-Themen für <a href="https://www.the-weekender.com/">The Weekender</a>. Mehr zu meiner Arbeit gibt es auf <a href="https://www.torial.com/anja.schauberger">Torial</a> oder meiner <a href="https://www.anja-schauberger.com/">Website</a>.</p><p>Ihr habt Tipps, Wünsche und Anregungen? Schreibt mir gerne eine Mail an <em>anja.schauberger@gmail.com</em>.</p><p><a href="https://www.instagram.com/anjaschauberger/">Instagram</a></p><h4>Was ist Zeitlang?</h4><p>Zeitlang ist ein unabhängiger und persönlicher Newsletter, in dem ich sowohl über Lieblingsorte in meiner Heimatstadt München als auch auf der ganzen Welt erzähle. Im Bayrischen bedeutet „Zeitlang“ sowohl Heimweh als auch Sehnsucht. Ein Mal im Monat schreibe ich hier also über besondere Restaurants, Cafés, Hotels und Orte, nach denen ich regelmäßig Zeitlang habe. Das kann der kleine Park nebenan sein, genauso wie das Designhotel am anderen Ende der Welt.</p><p>Wer mehr lesen möchte, kann für einen kleinen Monatsbeitrag Mitglied von Zeitlang werden. Damit unterstützt du nicht nur meine Arbeit, sondern bekommst pro Quartal auch einen exklusiven Newsletter, der sich einem bestimmten Reiseziel oder Stadtviertel widmet. Im ersten Mitglieder-Newsletter gibt es bald alle Sri Lanka-Tipps und Hotelempfehlungen zu meiner Reise!</p><p><a href="https://steady.page/de/zeitlang/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Monats-Tipps]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 13:58:20 +0000</pubDate>
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