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    <title>Piontextchen</title>
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    <description>KURZGESCHICHTEN mit Herz, aus&apos;m Hirn von Christine Piontek. Den Inhalt darfst du im kostenlosen Newsletter MITBESTIMMEN &amp; MITGESTALTEN!</description>
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      <title><![CDATA[Folge 7: Basslauf]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen zu Folge 007! Lesen oder lesen lassen? Als zahlendes Mitglied mit der Lizenz für Kröten hast du die Wahl, wie du den verrückten Traum von Ulf erleben möchtest.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/02b52819-28ca-48f8-8fc7-8fb9467c8ebc/uploads/images/7xsdgwbaj2/piontextchen-podcast-basslauf-artwork.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="doppelsaitiger E-Bass mit Hand des Spielers bei einem Konzert in rötlichem Licht"/><p>Dies ist Folge 7 meines Podcasts. Oder sollte ich sagen: Folge 007? Wie immer hast du die Wahl: <em>Lesen oder lesen lassen</em> – für Leute mit einer Lizenz für Kröten (aka zahlende Mitglieder 😉). Diesmal geht es um nächtliche Träume meiner Community. Zwei Motive lagen nach der Abstimmung gleichauf: <strong><em>auf einer Bühne ein Bass-Solo spielen</em></strong> und <strong><em>auf Gebäude springen, als wäre man schwerelos</em></strong>.</p><p>In der Geschichte tauchen wir ein in den Traum von Ulf, Mitte 50 und auf der Suche nach einem Hobby, das ihn jung hält. Also hat er sich einen E-Bass gekauft. Nun übt und übt er, muss aber feststellen, dass ihn sein neues Instrument ganz schön fordert. Immerhin: Den Basslauf von <strong><em>Super Freak</em></strong> kann er mittlerweile!</p><p>Der Song verfolgt Ulf bis in den Schlaf: Plötzlich steht er ohne sein geliebtes Instrument da, wird dafür aber vom Klang eines Kontrabasses geradezu beflügelt. Um seinen E-Bass wiederzubekommen, muss er sich einer Herausforderung stellen, für die er sich alles andere als bereit fühlt. Traum oder Albtraum, das ist hier die Frage!</p><p>Übrigens: Mit der Lesefassung kannst du den Podcast diesmal schön abrunden. Im Text sind nämlich zusätzlich Hörbeispiele verlinkt. Durch sie bekommt die Geschichte eine weitere Ebene. Dazu bitte einfach hier entlang:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/62b8e38e-b862-4913-b519-337e8e773a75">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/62b8e38e-b862-4913-b519-337e8e773a75</a><p>Und hier kommt die Hörfassung. Bühne frei für Ulf. Viel Spaß!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/02b52819-28ca-48f8-8fc7-8fb9467c8ebc">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
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      <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 05:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Aufgebasst!]]></title>
      <description><![CDATA[Schon toll, was meine Community so träumt! Gleich zwei Motive sind die Basis für dieses Piontextchen, bei dem es nicht nur phantasievoll, sondern auch musikalisch zugeht.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mensch,</p><p>ich glaub, ich träume! Der Bass führte, doch im letzten Moment zog er gleich mit dem Jump-and-Run in der Schwerelosigkeit … Was tun? Ha! Ich bringe in der folgenden Kurzgeschichte einfach beides unter. Und damit herzlich willkommen zum Piontextchen im Oktober, inspiriert von <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361">Traummotiven meiner Community</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/62b8e38e-b862-4913-b519-337e8e773a75/uploads/images/2goayow2ew/piontextchen-ergebnis-traum-bass.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Umfrage fürs Piontextchen zu Traummotiven im September-Rückblick. Das Bass-Solo und schwereloses Springen haben Gleichstand mit je drei Stimmen."/><p><strong><em>Auf einer Bühne ein Bass-Solo spielen</em></strong> und <strong><em>auf Gebäude springen, als wäre man schwerelos</em></strong> – solche Sachen träumen Mitglieder meiner Community. Ich mache nun eine Traum-Geschichte daraus. Mit Klangebene! Denn was wäre ein musikalisches Traummotiv ohne Musik? Beim Stichwort “Bass-Solo” hatte ich sofort Assoziationen. Davon ausgehend habe ich recherchiert, dann lose geplottet und im Text unten Infos und passende YouTube-Clips verlinkt, damit du nachvollziehen kannst, um wen oder was es geht.</p><p>Bei der Recherche bin ich auch auf die Mini-Masterclass eines Bassisten gestoßen, dessen Band mich seit meiner Jugend zum Tanzen bringt. Dem Song im betreffenden Video eilt der Ruf voraus, ein Bass-Brett zu sein, und ich habe ihn die Tage rauf und runter gehört – ausgelöst durch einen Konzertmitschnitt, den ich bei <em>arte</em> entdeckt habe. Den Tipp dazu gibt’s am Ende, genau wie das Tutorial. Als kleinen Bonus für die Enthusiasten hier.</p><hr/><p>Let&#39;s rock!</p><h2>Basslauf</h2><p>Mich hat das Fieber gepackt. Das E-Bass-Fieber. Als ich letztes Jahr ein Konzert der Band <em>Level 42</em> besuchte, habe ich mich angesteckt. Einmal so <a href="https://youtu.be/Dt1APRRddS4?si=fb0n8myZ2FSzsKxP">spielen wie Mark King</a>! Mir war klar, dass dies eine Menge Übung verlangte, von Talent ganz zu schweigen. Aber auf der Suche nach einem Hobby, das mich mit Mitte 50 noch einmal forderte und jung hielt, schien mir ein Bass mit einem Mal genau das Richtige zu sein.</p><p>In der riesigen Abteilung für Gitarren und Bässe eines namhaften Musikhauses war es dann endgültig um mich geschehen. Ich verliebte mich unsterblich in den <a href="https://www.thomann.de/de/fender_geddylee_jbass.htm">Geddy Lee Jazz Bass von Fender</a>. Das war das Zeug, aus dem <a href="https://youtu.be/63Q2N1bABKc?si=NcSKJMwK0PshEQGa">Rock-Legenden</a> gemacht wurden! Ein vielseitiger Klassiker für ein Urgestein und damit auch ideal für mich: Ulf, der es sich in den Kopf gesetzt hatte, das Instrument mit all seinen stilistischen Möglichkeiten zu entdecken.</p><p>Für herkömmlichen Unterricht war ich zu ungeduldig. Wozu gab es im Netz schließlich diese ganzen Tutorials? Kaum wieder zuhause, suchte ich mir passende Videos heraus – und musste schon bald feststellen, dass das Ganze wesentlich komplexer war, als ich angenommen hatte.</p><p>Das sah immer alles so locker aus! Wie machten die das? Ich verkrampfte schon nach zehn Minuten. Die ungewohnte Haltung, das Gewicht der Gitarre, der Drang, dauernd auf meine Finger zu starren und das Dilemma, nicht entscheiden zu können, ob ich dabei die linke oder die rechte Hand priorisieren sollte …</p><p>Ich übte und übte und übte. Und dann endlich: <a href="https://youtu.be/otCpCn0l4Wo?si=9FOCnzUhO-sKdFNR">HAMMERTIME! </a>Nachdem ich den Basslauf von <a href="https://youtu.be/nqSm84zNnuU?si=a9Oe_pnM1zhplURg"><strong><em>Super Freak</em></strong></a> zum ersten Mal flüssig gemeistert hatte, verfolgte mich der Song bis in den Schlaf …</p><a href="https://youtu.be/nqSm84zNnuU?si=a9Oe_pnM1zhplURg">https://youtu.be/nqSm84zNnuU?si=a9Oe_pnM1zhplURg</a><p>Es war ein sehr lebendiger Traum. Er begann damit, dass ich an einer Bushaltestelle saß, meinen neuen Bass zu den Füßen. Er war mir wichtig, das spürte ich mit jeder Zelle meines Körpers. Auf keinen Fall durfte ich ihn verlieren, zumal ich ein stolzes Sümmchen dafür hingeblättert hatte.</p><p>Aus dem Augenwinkel registrierte ich, wie sich eine Frau neben mich setzte. Ich merkte, wie sich ihr Blick in mich bohrte und sah sie an. Holy sh*t, das war <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Esperanza_Spalding">Esperanza Spalding</a>! Sie zwinkerte mir zu, aber noch ehe ich etwas sagen konnte, stieg sie in einen Bus. Sie hielt etwas hoch, als sie mir durch die Heckscheibe noch einmal zuwinkte. Das war … der Koffer mit meinem Bass! Aber den hatte ich doch eben noch …</p><p>Nein. Er war weg. Stattdessen hatte mir Esperanza ihren Kontrabass dagelassen. Damit konnte ich nun wirklich rein gar nichts anfangen. So ein Mist!</p><p>Während ich noch überlegte, was ich jetzt machen sollte, fing der Kontrabass an zu vibrieren. Das Summen breitete sich aus, kroch über den Boden, durch meine Füße und in meine Beine. Schließlich erzitterte mein ganzer Körper. Ich musste weg von dem Ding, also würde ich jetzt einfach den nächsten Bus nehmen und …</p><p>Die Bushaltestelle war verschwunden. Wo war Esperanza, wo mein E-Bass? Ich merkte, wie meine Verzweiflung wuchs. Mit Beinen wie Pudding und kribbelnden Füßen torkelte ich los, bog um eine Straßenecke und spürte, wie meine Schritte unter den Schwingungen des Kontrabasses zu federn begannen.</p><p>Der Klang trug mich. Konnte ich mir das vielleicht zunutze machen? Ich vergrößerte meine Schritte, legte mehr Schwung hinein – und merkte, wie ich schneller wurde. Schon bald sprang ich mehr, als dass ich lief. Das war gut! So würde ich meinen Bass schneller wiederbekommen. Wo ich suchen musste, wusste ich allerdings immer noch nicht. Also irrte ich weiter durch menschenleere Straßen. Bis plötzlich <strong><em>er</em></strong> dastand.</p><p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Henrik_Linder">Henrik Linder</a>! Wo kam der denn nun schon wieder her?! Aber schön, endlich jemand, den ich fragen konnte, was Esperanza mit meinem Bass wollte. Als ob sie nicht genug eigene hätte! So gut ich konnte, bremste ich meine Hopserei.</p><p>“Hey, Ulf!”, sagte Henrik und grinste mich wissend an. “Esperanza ist schon mal vor zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grugahalle">Grugahalle</a>. Du hast da heute ein Konzert.”</p><p>Grugahalle? Ja, leck mich fett! Beatles, Stones – und Ulf! Mir rutschte das Herz in die Hose. Ich konnte doch bloß den Basslauf von <strong><em>Super Freak</em></strong>! Und genau das sagte ich Henrik. Den schien das aber nicht im Mindesten zu interessieren.</p><p>“Nee, spielst du nicht. Du wirst mich vertreten müssen. Hab mir die Hand verstaucht.”</p><p>Mir wurde übel. Hätte ich nicht eh schon am ganzen Leib gezittert: Spätestens jetzt wäre es so weit gewesen!</p><p>“Hier”, sagte Henrik und hielt mir sein Smartphone hin. “Das ist dein Part für heute Abend.” Ungläubig und mit wild pochendem Herzen starrte ich auf den Screen. Dort lief ein <a href="https://youtu.be/V9zZ_Mrt0Hg?si=Tz-pFoiY3cBxEsH-">Video</a>, in dem Henrik eine geradezu übermenschliche Performance ablieferte. Total entspannt, natürlich.</p><a href="https://youtu.be/V9zZ_Mrt0Hg?si=Tz-pFoiY3cBxEsH-">https://youtu.be/V9zZ_Mrt0Hg?si=Tz-pFoiY3cBxEsH-</a><p>Ich wollte etwas sagen, doch Henrik hob abwehrend die verletzte Hand. “Wenn du deinen Bass wiederhaben willst, hopst du jetzt zur Grugahalle und spielst ein Solo. Aber beeil dich! Die Show fängt in 15 Minuten an. Lass mich nicht hängen, alter Junge!”</p><p>Ein gewaltiger Basston brachte die Luft zum Erzittern. Mir stockte der Atem. Henrik lächelte und …</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/62b8e38e-b862-4913-b519-337e8e773a75">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 04:31:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schülerlotse und Vampirjäger]]></title>
      <description><![CDATA[Der September hat nicht nur den Herbst eingeläutet. Die Zeichen stehen auf Veränderung und ich bin im Schwebezustand. Umso wichtiger war es, mich zwischendurch zu erden.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p><p>der September hat nicht nur den Herbst, sondern auch sonst einige Veränderungen eingeläutet. Auch bei mir persönlich. Für den Moment nur so viel: Ich bin nervös. Aufgeregt. Vorfreudig und zugleich ängstlich, denn in den kommenden Monaten gibt es so manche Herausforderung zu meistern. Ich werde dich Stück für Stück mitnehmen, wenn es so weit ist.</p><p>Gerade befinde ich mich in einer Art Schwebezustand. Weil im letzten Monat wenig Literarisches passiert ist, knöpfe ich mir einen Kommentar vor, den ich bekommen habe. Ich habe überlegt, ob ich das hier überhaupt thematisieren will, aber wenn Horst fragt, ob ich ihn noch lieb habe, wo er doch nun die falsche Farbe hat, sollten wir reden. Sonst nehmen wir als nächstes vielleicht noch unsere Schlümpfe aus Kindertagen aus dem Regal ...</p><p>Auf ausdrücklichen Wunsch aus der Community gibt es auch mal wieder einen Erlebnis-Tipp: Für die Prise Selbstfürsorge nehme ich dich mit in die Stadt der Vampirjäger und Schülerlotsen ... 😉</p><h2>Die Themen dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>Alle sind jetzt Mitglieder? Das gab Verwirrung. Ich schaffe Klarheit. Hoffentlich.</p></li><li><p>Horst ist blau. Das stieß sauer auf. Echt jetzt?<br/>Mein Aufreger zum letzten Piontextchen.</p></li><li><p>Traumhafte Impulse: Es darf wieder abgestimmt werden.</p></li><li><p>Berlin hat süße Ampelmännchen. Fulda aber auch. Ich zeig sie dir, ganz nebenbei.</p></li><li><p>Flyer für abwechslungsreiche Lesungen. Sehen wir uns?</p></li></ul><h2>Frischer Herbstwind bei Steady</h2><p>Vergangenen Monat habe ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4">von Neuerungen bei den <em>Piontextchen</em> berichtet</a>. Die Tatsache, dass der Anbieter <em>Steady</em>, bei dem ich meine Beiträge veröffentliche, die vormals so bezeichneten “Subscriber” des Newsletters nun “kostenlose Mitglieder” nennt, hat für Verwirrung gesorgt. Folgende Frage kam auf:</p><blockquote><p>Wenn jetzt alle Mitglieder sind: Bekommen auch alle die gleichen Inhalte? Wofür zahle ich dann überhaupt?</p></blockquote><p>Nein, kostenlose Mitglieder bekommen bei den <em>Piontextchen</em> <strong>nicht</strong> die gleichen Inhalte wie zahlende Mitglieder. Zahlende Mitglieder bekommen mehr und obendrein sowas wie Karmapunkte vom Universum, weil sie mich Monat für Monat motivieren. Ihr Beitrag unterstützt ein Kreativprojekt, das im menschlichen Miteinander Geschichten entstehen lässt. Für eine Auszeit vom Alltag, Schmunzeln und Denkanstöße inklusive.</p><p>Hier siehst du die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about#js-publication_plans">Pakete im Vergleich</a>:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/7mdeliaxwk/mitgliedschaften-piontextchen-auf_einen_Blick.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Mitgliedspakete bei den Piontextchen auf Steady im direkten Vergleich."/><p>Wer künftig den <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonniert</a>, landet im Paket <em>Handtuch</em> und legt im Gegensatz zu früher ein Steady-Konto an, sofern er oder sie noch keins hat. Damit lassen sich alle über die Plattform abonnierten Angebote bequem unter einem Dach verwalten.</p><p>Das ist alles ...</p><p>… wenn man davon absieht, dass ich mir für den alten Button</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>jetzt einen neuen Text überlegen sollte, wenn es darum geht, <em>zahlende</em> Mitglieder zu gewinnen. Zum Beispiel sowas wie:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Unterstütze das Projekt</a></p><p>oder</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Gönn dir ein Upgrade!</a></p><p>oder</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Hier Karmapunkte sammeln</a></p><p>Hast du weitere Ideen? Schick sie mir gerne. Du hast für den Text maximal 24 Zeichen. Die lustigsten Vorschläge werden mit Credit in kommende Newsletter aufgenommen.</p><h2>Horst und der Ernst des Lebens</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/g7youks25j/horst-postkarte-piontextchen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bild einer blauen Monster-Handpuppe namens Horst mit einer Postkarte zum Ernst des Lebens."/><p>Horsts Postkarte lässt Spielraum für Interpretationen. Ich fand den Text erst neulich wieder irgendwie passend, als ich eine persönliche Nachricht bei Instagram bekam. Zuvor hatte ich dort mein Piontextchen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/bb66509d-756e-4316-a238-4500add7f9d7"><strong><em>Das blaue Wunder der Vielfalt</em></strong></a> vorgestellt. Horst spielt darin die Hauptrolle.</p><blockquote><p>Das Blau ist aktuell nicht angesagt,</p></blockquote><p>antwortete mir jemand auf die Story. Ich deutete die Nachricht als Reaktion auf aktuelle politische Ereignisse. Und so sehr ich sie verstand, so unangebracht und unsensibel fand ich den Kommentar in Zusammenhang mit einer Handpuppe, in der mein Herzblut steckt. Sollte das witzig sein oder mich traurig machen? Was genau war der Mehrwert dieser Aussage in diesem Kontext?</p><p>OK. Vielleicht musste es einfach mal raus, weil das, was gerade passiert, belastend ist. Das ging ja sicher nicht nur mir so ...</p><p>Ich bemühte mich, es mit Humor zu nehmen. Da könne Horst so rein gar nichts dafür, gab ich zurück und verwies auf meine Geschichte, in der ich auf die aktuelle Situation anspiele und versuche, ihr etwas entgegenzusetzen. Denn ja, auch ich hatte beim Schreiben so kurz nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, wo Blau sogar <em>ziemlich angesagt</em> gewesen war, diese Assoziation gehabt. Weshalb ich sie durchaus nachvollziehen konnte. Leider. Und sorry, Horst.</p><p>Die Leseempfehlung wurde kurz darauf mit einem “Daumen hoch” quittiert. Dann war wohl alles geklärt, oder? Nein, die Person legte nach:</p><blockquote><p>Ist halt unglücklich, dass gerade jetzt dieses Blau verwendet wurde.</p></blockquote><p>Aha. Danke für die, äh … Info? Wohl doch nicht bloß Redebedarf. Hier hatte sich jemand dazu entschieden, mich über einen angeblichen Fauxpas zu belehren. Obwohl ihm offensichtlich das nötige Hintergrundwissen fehlte, glaubte er, sich ein Urteil erlauben zu können. Er schien nicht zu merken, wie schräg es war, auf blauen Dunst hin (haha) einen solchen Zusammenhang zu konstruieren. Sollte ich im Gegenzug empfehlen, nicht mehr ans Mittelmeer zu fahren, weil jemand Urlaub an blauen Buchten in den falschen Hals kriegen könnte? Vielleicht machte es ja dann Klick!</p><p>Übrigens eine Assoziation, die man auch haben könnte. Türkisfarbenes Meer. Aber nö! Mir schwoll der Kamm.</p><p>Nach einer Atemübung beschloss ich, den Kontext zur Verfügung zu stellen, aus dem man meinen heiß geliebten Horst gerade zu reißen versuchte, um ihm einen Makel anzudichten. Überraschung: Ich habe Horst schon vor drei Jahren gebaut! “Gerade jetzt” war hier also rein gar nichts verwendet worden.</p><p>Meine Antwort war knapp und ich wild entschlossen, mir die Puppe und damit verbundene schöne Erinnerungen nicht schlechtreden zu lassen. Leichter gesagt als getan! Der dusselige Kommentar hallt nach, weil er Horst auf Teufel komm raus in die blaue Ecke stellen möchte. Was in etwa so ist, als würde man versuchen, einen Pudding an die Wand zu nageln. Hätte mich die Person nach Horsts Entstehung gefragt (oder die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23">Geschichte</a> gelesen, die ja anscheinend erhellend ist), wäre ihr vermutlich aufgefallen, dass es besser wäre, den Ball flachzuhalten:</p><p>Der Puppenbau-Workshop fand anlässlich der Ausstellung <a href="https://www.mkg-hamburg.de/ausstellungen/sesamstrasse">“Sesamstraße. 50 Jahre Wer, Wie, Was!”</a> im <em>Museum für Kunst und Gewerbe</em> in Hamburg statt. Wie kaum eine zweite Sendung steht die <strong><em>Sesamstraße</em></strong> für Toleranz, Inklusion, Vielfalt und Miteinander. Angeleitet wurde der Workshop von einem ihrer führenden Puppenspieler. Will sagen: Wir haben den Geist der <strong><em>Sesamstraße</em></strong> quasi in unsere blauen Monster eingenäht. In die Monster, deren Farbe angeblich so unglücklich gewählt ist. Ja, is klar!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/y2vpljb2m2/christine-piontek-knalltuete.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit roter Clownnase verdreht frustriert die Augen"/><p>Die <strong><em>Sesamstraße</em></strong> ist bunt. Es gibt dort keine falschen Farben. Und genau deshalb ist die Behauptung, es sei unglücklich, dass “dieses Blau verwendet wurde”, im Kontext betrachtet erst recht völlig absurd. Es war zufällig “dieses Blau”.</p><p>Was mich so wurmt: Ich will “diesem Blau” nicht die Macht geben, etwas für mich Reines, Unschuldiges zu verderben, nur weil die Farbe gerade anderweitig beängstigend präsent ist. Jetzt erobert sie also auch schon unsere Inseln der Freude, auf denen wir Kraft tanken? Denn genau da setzt dieser Kommentar an. Dass jemand die Deutungshoheit für “dieses Blau” für sich beansprucht und für – Verzeihung, aber ist doch wahr! – kopflose Klugscheißerei in Kauf nimmt, meine Freude an Horst nachhaltig zu trüben, hat mich wütend gemacht. Es tat gut, es sich hier von der Seele zu schreiben.</p><p>Meine Bitte, plus Learning: Auf Demos gehen! Da macht es so viel mehr Sinn, “Das Blau ist unglücklich gewählt!” zu rufen. Sogar laut! Und sonst lieber erst nachdenken, ob eine Bemerkung wirklich konstruktiv ist (ja, auch Memo an mich!). Nicht jeder halbgare Hirnfurz muss raus. Erst recht nicht im Safe Space anderer Leute. Denn für die wird es da echt schwer, das wegzuatmen!</p><hr/><p>deine Meinung</p><p>Ersetze Horst gedanklich durch etwas, das dich mit Freude erfüllt. Wie reagierst du, wenn man es dir miesmacht? Was muss passieren, damit dir der Kragen platzt? Wut-Trigger wären doch auch mal ein schöner Schreibimpuls …</p><h2><strong>Welches Traummotiv soll’s sein?</strong></h2><p>Apropos! Schauen wir gemeinsam nach vorn, aufs nächste Piontextchen. Ich habe Traummotive gesammelt. Interessant, was meiner Community im Schlaf so alles durch den Kopf geht. Daraus kann man schöne Geschichten stricken!</p><p>Hier kommt die Auswahl für die Abstimmung:</p><ol><li><p>auf einer Bühne ein <strong>Bass-Solo</strong> spielen</p></li><li><p>auf Gebäude springen, als wäre man <strong>schwerelos</strong></p></li><li><p>durch lustigere Sachen vom <strong>Ziel</strong> abgelenkt werden</p></li><li><p>eine <strong>Abiturklausur</strong> schreiben müssen</p></li><li><p>im falschen <strong>Fahrstuhl</strong> oder Zug festsitzen</p></li><li><p>in einer Situation die <strong>Kontrolle</strong> verlieren</p></li></ol><p>Welches Traummotiv soll der Aufhänger für meine nächste Kurzgeschichte werden? Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein <strong><em>grünes Häkchen</em></strong> bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf <strong><em>Speichern</em></strong>. Deinen Namen sieht später niemand außer mir.</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 18. Oktober 2026,</strong> und wird danach zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">Die Abstimmung ist beendet. Wenn du das Piontextchen in voller Länge lesen oder hören möchtest, kannst du zahlendes</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">Mit deinem Beitrag ermöglichst du es mir, jeden Monat eine KI-freie Kurzgeschichte zu schreiben, die auf Zuruf und durch Abstimmung exklusiv für meine Community entsteht.</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>7 Tipps zum Kraft tanken in Fulda</h2><p>Kommen wir zum Erlebnis-Tipp. Ich war in Fulda. Eigentlich wollte ich mich dort mit einer Freundin treffen, um zu besprechen, wie wir uns das Leben im Alter vorstellen. Was uns wichtig ist, wenn einer von uns krank wird. Was unsere Wünsche sind für den Fall, dass wir sie nicht mehr artikulieren können. Damit wir im Falle eines Falles füreinander da sein können, so wie wir schon seit der Schulzeit immer füreinander da sind.</p><p>Die Freundin wurde kurzfristig krank. So schnell kann’s gehen. Sollte auch ich zu Hause bleiben? Das Zimmer war bezahlt, der Zug ebenso. Beides konnte nicht kostenfrei storniert werden.</p><p>Ich fuhr, denn ich war noch nie in Fulda gewesen und hatte mich auf das lange Wochenende dort gefreut. Auf das Hotel direkt am Schloss. Nun würde ich einfach sehen, wie ich die Zeit für mich nutzen konnte. Sicher gab es eine Menge zu sehen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/h25nywekgy/fulda-floravase-schloss-park.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schlosspark mit Floravase und Schloss in Fulda, von der Orangerie aus fotografiert"/><figcaption>Floravase und Schloss</figcaption></figure><p>Spoiler: Ja, es gibt eine Menge zu sehen, und es lohnt sich. Aber ich überlasse es <a href="https://www.tourismus-fulda.de/">Fulda selbst</a>, seine Attraktionen anzupreisen. Ich möchte dir hier erzählen, was mir an diesem Wochenende gutgetan hat. Es war nämlich auch ein perfekter Ort für Me-Time, und ich habe erst dort gemerkt, wie gut ich Kraft tanken konnte.</p><h3>Probier das aus, wenn du in Fulda bist:</h3><ol><li><p>Lausche dem Rauschen der Fontänen im Schlosspark. Beobachte die Wassertropfen im Sonnenlicht. Oder abends, mit Beleuchtung.</p></li><li><p>Besteige den Aussichtsturm am Schloss und lasse den Blick über die Stadt schweifen, bis rüber zur Rhön.</p></li><li><p>Guck dir die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Floravase">Floravase</a> im Schlosspark an. Mach dir bewusst: Die vielen Details dieser komplexen Gartenplastik hat jemand mal aus einem einzigen Stein gehauen!</p></li><li><p>Geh in ein Orgelkonzert im Dom. Künstler aus aller Welt entlocken hier dem komplexen Instrument all seine Farben. Wie viele kannst du hören?</p></li><li><p>Falls du die Musik lieber im Hintergrund wahrnimmst, schau dir die vielen Details des kunstvoll ausgeschmückten Doms an, bis hoch zur Kuppel. Wie oft findest du das fürstäbtliche Wappen mit den drei Helmen?</p></li><li><p>Es gibt viele tolle Restaurants. Probier mal was Neues! Ich war neugierig auf die georgische und die afghanischen Küche. Habe gutes Essen erwartet, bekam es und wurde obendrein liebevoll und aufmerksam bewirtet. Voller Magen, volles Herz.</p></li><li><p>Genieße das Blütenmeer im Dahliengarten. Wenn du magst, setz dich auf eine Bank und lies ein Buch. Vergiss nicht, immer mal hochzuschauen und tief zu atmen.</p></li></ol><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/frdmzyw7kv/fulda-dahliengarten-hexenturm.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dahliengarten in Fulda mit dem Hexenturm im Hintergrund"/><figcaption>Dahliengarten und Hexenturm</figcaption></figure><p>Und was ist nun mit den Ampelmännchen? Auftritt: Vampirjäger und Schülerlotse. Kleiner Scherz, natürlich. Fulda ist nicht nur Barockstadt, sondern auch Bischofssitz mit einer kirchlich geprägten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fulda">Geschichte</a>, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Rund um den Dom findest du Ampeln mit zwei süßen kleinen Würdenträgern, die mich zum Schmunzeln gebracht haben:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/zr2pmy76u7/fulda-ampelmaennchen-piontextchen-newsletter.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die kirchlich geprägten Ampelmännchen von Fulda"/><figcaption>Fulda ist berühmt für seinen Vampirjäger und den Schülerlotsen 😉</figcaption></figure><h2>Lesungen nicht vergessen!</h2><p>Kleiner Reminder: In wenigen Tagen ist es so weit. Vier Autoren, zwei Lesungen. Bei einer gibt es sogar Torte. Und die andere ist meine allererste Lesung in einer Buchhandlung. Im September sind die Flyer dazu erstellt worden. Hier sind sie, mit allen Details. Vielleicht sehen wir uns dort?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/xgjgk55bvr/lesungen-siebengebirge-termine-flyer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Flyer zu den Lesungen &quot;Worte zur Torte&quot; bzw. &quot;LiS mir vor!&quot; mit Manuela Lowak, Michaele Gruen, Markus Peter und Christine Piontek von Literatur im Siebengebirge"/><figcaption>Die Flyer zu den Lesungen von Literatur im Siebengebirge. Anmeldung unter 0151 - 644 17 644 (Worte zur Torte) bzw.
02223 - 91 26 30 (LiS mir vor! - gerne auf den AB sprechen)</figcaption></figure><p>Außerdem kannst du dir, wenn du in der Gegend von Bad Honnef wohnst, gerne den <strong>1. Dezember vormerken</strong>. Ich habe eine Anfrage für eine weitere Lesung bekommen, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Auch die wird in einer Buchhandlung sein. Details folgen in Bälde.</p><p>Für heute sage ich Tschüss und bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/44830b0e-1fde-46bf-a214-42dc64cae361/uploads/images/zr2pmy76u7/fulda-ampelmaennchen-piontextchen-newsletter.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 04:30:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 6: Das blaue Wunder der Vielfalt]]></title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge schlüpfen wir in die Haut von Horst, der gerade auf einem Werktisch das Licht der Welt erblickt hat. Oder auch nicht, denn anfangs ist Horst noch blind …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bb66509d-756e-4316-a238-4500add7f9d7/uploads/images/lub4l4gqlk/piontextchen-podcast-monster-artwork.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Rohbau eines Körpers für eine Handpuppe mit blauem Fell auf einem Werktisch, daneben die Arme"/><p>In dieser Folge schlüpfen wir in die Haut von Horst, der gerade auf einem Werktisch das Licht der Welt erblickt hat. Oder auch nicht, denn anfangs ist Horst noch blind. Arme fehlen ihm ebenfalls noch, als er erfährt, dass er ein Monster von vielen ist – und dass sie alle gleich aussehen. Eine Information, die Horst große Sorgen bereitet …</p><p>Die Geschichte ist für Menschen jeden Alters gedacht. Wenn du möchtest, findest du unter dem folgenden Link eine illustrierte (Vor)Lesefassung, auf die du als Mitglied der Pakete <strong><em>42</em></strong> und <strong><em>Herz aus Gold</em></strong> in voller Länge zugreifen kannst:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23</a><p>Horst gibt es übrigens wirklich. Er entstand an einem denkwürdigen Wochenende unter Anleitung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Reinl">Martin Reinl</a>, der nicht nur Elmo und Grobi aus der <strong><em>Sesamstraße</em></strong> spielt, sondern auch selbst zahlreiche Charaktere kreiert hat, die ich absolut liebe. Zum Beispiel Horst-Pferdinand, das alte Zirkuspferd …</p><p>Dass mein Horst nun Horst heißt, liegt aber hauptsächlich an Horst Janson, der in meiner Kindheit Teil der deutschen <strong><em>Sesamstraße</em></strong> war. Die wiederum wurde zum Zeitpunkt von Horsts Entstehung gerade 50, was mit einer großen Ausstellung im Hamburger <em>Museum für Kunst und Gewerbe </em>gefeiert wurde – wo auch unser Workshop stattfand. Der Kreis schließt sich …</p><p><strong><em>Das blaue Wunder der Vielfalt</em></strong> ist monstermäßiges <em>Coming of Age</em>, gepaart mit einer Hommage an die <strong><em>Sesamstraße</em></strong>. Ob mir die Geschichte gelungen ist, darfst du gerne selber beurteilen. Hier kommt die Hörfassung. Viel Spaß!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/bb66509d-756e-4316-a238-4500add7f9d7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/bb66509d-756e-4316-a238-4500add7f9d7/uploads/images/lub4l4gqlk/piontextchen-podcast-monster-artwork.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Monstermäßiges Ergebnis]]></title>
      <description><![CDATA[Das Ergebnis der monstermäßigen Abstimmung ist da! Einer freut sich ganz besonders darüber. Er bekommt hier nämlich eine Geschichte auf den Leib geschneidert ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p><p>Das Ergebnis der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4">monstermäßigen Abstimmung</a> ist da und es gibt jemanden, der freut sich ganz besonders darüber:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23/uploads/images/5wr5eulfmo/piontextchen-horst-hurra-ergebnis.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="jubelnde Monster-Handpuppe mit dem Erbgebnis der Abstimmung aus dem August-Rückblick, wo es drei Stimmen für &quot;Horst&quot; gab"/><figcaption>Happy Horst!</figcaption></figure><p>Wenn du Mitglied im <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about#js-publication_plans">Paket <strong><em>42</em></strong> oder <strong><em>Herz aus Gold</em></strong></a> bist, kannst du die Geschichte, die ich Horst spontan und KI-frei auf den Leib geschneidert habe, ganz lesen und jederzeit in voller Länge im Archiv aufrufen. Separat bekommst du außerdem den <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/podcast"><strong>exklusiven Podcast</strong></a> mit dem Piontextchen zum Anhören zugeschickt. Horst ist deshalb völlig aus dem Häuschen – und das will was heißen, denn er ist sonst eher der gechillte Typ ...</p><p>Noch ein Tipp: Horst meint, seine Geschichte sei für alle Altersgruppen geeignet und wäre auch prima zum Vorlesen. Also habe ich illustrierende Bilder und einen ergänzenden Videolink in die Lesefassung gepackt. Der Film zeigt Horst bei meinem ersten Versuch, ihn vor der Kamera über Kopf in Szene zu setzen …</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/C0brx-ko01O/?stkn=cGZ0MWk3OHd5dGd1"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23/uploads/images/wxcvvnjlpw/screenshot-instagram-piontek-horst-workshop.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Monster-Handpuppe mit blauem Fell, lila Monobraue und gelber Nase auf einem Werktisch inmitten von Bastelmaterial"/></a><figcaption>Kann immer noch nicht glauben, dass ICH den gebaut habe ... 💙 Klicke auf den Screenshot, um im Beitrag auf Instagram mehr über Horst zu erfahren.</figcaption></figure><hr/><p>Info</p><p><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">Der Podcast erscheint ab jetzt zeitversetzt, ein bis zwei Tage nach der Lesefassung. Alle Folgen bleiben für Mitglieder der Pakete </mark><strong><em><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">42</mark></em></strong><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit"> und </mark><strong><em><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">Herz aus Gold</mark></em></strong><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit"> dauerhaft im Archiv abrufbar.</mark></p><hr/><p>viel spaß!</p><h2>Das blaue Wunder der Vielfalt</h2><p>Der Moment seiner Geburt fühlte sich an, als würde sich sein Äußeres nach innen kehren. Die Welt stülpte sich über seinen Kopf. Jemand zupfte an ihm, zog und zerrte, während sich in ihm etwas bewegte. Etwas, das nicht zu ihm gehörte und doch dafür sorgte, dass er lebendig wurde. Sein Maul wurde tonlos auf und zu geklappt, wodurch er sich ein wenig fremdgesteuert fühlte.</p><p>“Wow, wir sehen alle gleich aus!”, rief da jemand von irgendwo her. Das machte ihn stutzig, denn er selbst sah nichts, aber immerhin konnte er hören. Und er spürte, dass dies erst der Anfang war. Ein Gefühl der Freude durchströmte das, was er für seinen Körper hielt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23/uploads/images/5w3zkdu32v/piontextchen-monster-rohbau-titel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein ganzer Werktisch voller Utensilien und halbfertiger Klappmaulpuppen mit blauem Fell."/><figcaption>Welcher davon ist wohl Horst?</figcaption></figure><p>Um ihn herum erfüllten weitere Stimmen den Raum. Jemand lachte, ein anderer sagte “Tschüss, bis morgen”. Dann ein Luftzug, ein Klicken, das Klappern von Metall. Schritte entfernten sich. Es wurde still.</p><p>Ob er wohl ebenfalls sprechen konnte? Brauchte er dazu dieses fremde Dings in seinem Körper oder würde es auch ohne gehen? Zaghaft probierte er es mit einem “Hallo?” und erschrak, als er seine Stimme hörte, die und rau und quäkig klang und sich offenbar in der Findungsphase befand . “Wer bist du?”, krächzte es zur Antwort hinter ihm. “Wer seid ihr?”, piepste es direkt nebenan.</p><p>“Wir sind kleine Monster”, informierte sie die bereits bekannte Stimme von vorhin. “Steht auf einem Zettel hier auf dem Tisch, an dem wir von Menschen gebaut werden. Ich habe schon Augen und konnte das lesen. Jetzt ist es dunkel. Morgen bekommen wir Arme, hat der Chef gesagt. Er heißt Martin.”</p><figure><a href="https://www.bigsmile-entertainment.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23/uploads/images/5jnohem6l3/piontextchen-zettel-workshop-reinl.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="ausgeschnittenes Bild aus den Unterlagen für den Puppenbau-Workshop von und mit Martin Reinl, Hamburg, Dezember 2023"/></a><figcaption>Martin ist nicht irgendein Martin. Es ist DER Martin! Klick aufs Bild für mehr Info ...</figcaption></figure><p>Aufgeregtes Stimmengewirr. Dann ratlose Stille. Ein Räuspern.</p><p>“Was machen wir so lange?”</p><p>“Entspannen, die Ruhe genießen …”, schlug jemand vor. “Das Gestülpe und Gezerre war echt anstrengend!” Zustimmendes Gemurmel von allen Seiten. “Versucht einfach zu schlafen!”</p><p>Schlafen? Während er noch darüber nachdachte, wie das ging, erfüllten tiefe Atemzüge den Raum. Einige Monster grunzten, andere fiepten. Wie sie wohl aussahen? Alle gleich, hatte das Monster mit den Augen gesagt. Aber wie? Morgen würde er mehr wissen. Morgen würde auch er Augen bekommen und Arme und …</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23/uploads/images/vt6a3lbmj5/piontextchen-horst-puppe-rohbau.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Rohkörper einer Monster-Klappmaulpuppe mit blauem Fell und noch ohne Arme"/><figcaption>Horsts Ohren liegen gut versteckt unter seinem Fell.</figcaption></figure><p>Fröhliche Stimmen rissen ihn aus einem wirren Traum, in dem er sich geschämt hatte, weil er die anderen ständig verwechselte. Aber wie hätte er das vermeiden können? Schließlich sahen in diesem Haufen Monster alle gleich aus! Er war zu dem Schluss gekommen, dass das ein Problem war. Noch bevor er jedoch darüber nachdenken konnte, wie sich das Dilemma lösen ließ, wurde er gepackt und hochgehoben.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/ce0d7efc-cb9e-47ef-a994-32923bdf9d23">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 04:31:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Freud und Leid, eng beieinander]]></title>
      <description><![CDATA[Im August habe ich eine intensive Zeit mit meiner Familie verbracht. Eine Person fehlte, doch im Herzen war sie immer dabei. Ich nehme dich mit in einen bewegenden Monat.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p><p>wie du siehst, kann ich dich jetzt mit Namen ansprechen. Das finde ich toll, weil es persönlicher ist. Und falls du jetzt nichts außer “Hallo” siehst: Keine Sorge! Deine E-Mail ist nicht kaputt. Das hängt mit einer Neuerung beim Anbieter Steady zusammen, weshalb sich auch bei den <em>Piontextchen</em> etwas ändert. Was genau und wie du es schaffst, dass auch deine Anrede persönlicher wird, verrate ich dir in dieser Ausgabe des kostenlosen Newsletters mit meinem August-Rückblick.</p><h2>Die Themen diesmal:</h2><ul><li><p>Zeit mit der Familie. Nur eine fehlte …</p></li><li><p>kleines Update zu Lesungen</p></li><li><p>Wovon träumst du? Gib mir einen Schreibimpuls für Oktober!</p></li><li><p>monstermäßige Abstimmung fürs September-Piontextchen</p></li><li><p>Steady: Subscriber sind jetzt kostenlose Mitglieder</p></li></ul><p>Wenn du die <em>Piontextchen</em> mit einem kleinen monatlichen Betrag unterstützen und den Zugriff auf alle Inhalte sowie das Archiv freischalten möchtest, kannst du hier</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><h2>Kostbare Sommerpause</h2><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b">Als meine Mutter am 8. Februar starb</a>, war meine größte Angst und gleichzeitig mein größter Wunsch, sie möge mich nachts irgendwo zwischen Schlafen und Wachen noch einmal besuchen, so wie es meine Oma nach ihrem Tod getan hat. Das Ereignis hat mich damals sehr aufgewühlt. Es war eine außerkörperliche Erfahrung, wie eine Verbindung zum Jenseits, die mir bis heute Zuversicht gibt, mich dankbar und traurig zugleich sein lässt.</p><p>Seit damals bin ich mir sicher: Oma ist irgendwo da draußen. Und ich glaube fest daran, dass meine Mama sie dort gefunden hat. Bei mir war sie allerdings bis heute nicht, um Lebewohl zu sagen. Nur meine Träume von ihr sind anders. Heller. Unbeschwerter. Meistens jedenfalls.</p><p>Am 8. August waren es sechs Monate ohne Mama. Schon? Erst … Ich war zu diesem Zeitpunkt bei meiner Familie. Gemeinsam fuhren wir zum Friedhof, um einen Moment innezuhalten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4/uploads/images/pchm7dm3e7/familie-rueckenansicht-piontextchen-september26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Familie von hinten, die sich an einem sonnigen Tag mitten im Grünen gegenseitig in den Armen hält und auf den Boden schaut"/><figcaption>an Mamas Grab</figcaption></figure><p>Außerdem haben wir einen Steinmetz gefunden, der den liegenden Grabstein meiner Mutter gestalten wird. Genauer gesagt wird das eine Dame übernehmen, die uns auch sehr einfühlsam und kompetent durch den Auswahl- und Gestaltungsprozess geführt hat. Ende September können wir den Entwurf sehen. Es wird sicher noch einmal ein bewegender Moment, denn auf dem Stein wird die Unterschrift meiner Mama verewigt sein.</p><p>Einen Stein auszusuchen und zu beraten, wie er aussehen soll, habe ich als wertvollen Schritt im Trauerprozess empfunden. Einen Schritt, den wir als Familie gemeinsam gehen, der uns verbindet und der im August auch gezeigt hat, wie eng Freud und Leid im Leben beieinander liegen. Sogar am selben Tag.</p><h3>Dankbarkeit</h3><p>Nach dem Besuch auf dem Friedhof machte ich mit meinem Neffen eine geführte Tour durch Hamburg auf den Spuren der Beatles. Er ist großer Fan – so wie ich in seinem Alter. Außerdem liebt er David Bowie und Queen, was ich ebenfalls großartig finde und meine: Das muss man als Tante fördern!</p><p>Es war schön, den jungen Mann in seinem Element zu sehen. Gemeinsam die Lieder mitzusingen, die der Tourguide anstimmte. Und es war ein Geschenk, so ein wunderbares Miteinander nur wenige Tage später auch mit meiner Nichte erleben zu dürfen. Wir bummelten in Hamburg durch die Geschäfte, genossen die Sonne und leckeres Essen. Hatten mal Zeit zum Reden. Auch das war toll.</p><p>Gekrönt wurde das Ganze dann noch von einem runden Geburtstag. Das Wetter hielt, sodass wir ihn gemeinsam im Garten meiner Schwester feiern konnten. Es gab eine von meiner Nichte gebackene Torte und in Alufolie gegrillten Saibling. Boah, lecker!</p><p>Warum erzähle ich dir das? Vielleicht als Erinnerung, diese Momente im Leben ganz bewusst zu genießen. Die besonderen Events genauso wie gemeinsames Lachen und gute Gespräche. Gesundheit. Die Abwesenheit von Schmerz. Die Anwesenheit lieber Menschen. Alles Dinge, für die ich vor dem Einschlafen viel öfter dankbar sein sollte …</p><h2>Zeit für Lesungen</h2><p>Auch nach der Sommerpause gab und gibt es Grund genug, dankbar zu sein. Für den 26. August hatte mich der Musiker und Coach <a href="https://www.eddihueneke.de/">Eddi Hüneke</a> eingeladen, online für die Mitglieder von <a href="https://steady.page/de/eddis-welt/about"><em>Eddis Welt</em></a> zu lesen. Es war ein schöner Abend, an dessen Ende ich wertschätzendes Feedback bekam. Die Freude darüber war natürlich groß. Umso mehr, weil ich erneut spüren durfte, wie mein Erzählen von der <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek">Demenzerkrankung meiner Mutter</a> Hürden abbaut und Menschen hilft.</p><p>Mitgliedern von <em>Eddis Welt</em> steht die Lesung übrigens zum Nachschauen im Archiv zur Verfügung.</p><h3>Kommende Termine</h3><p>Wo wir schon beim Thema Lesungen sind, möchte ich gerne an zwei Termine erinnern:</p><p><strong>🎂 </strong>Am <strong>Samstag, den 17. Oktober</strong>, heißt es im <a href="https://cafe-schlimbach.de/"><em>Café Schlimbach</em></a> in Aegidienberg <strong><em>Worte zur Torte: Autoren aus der Region lesen aus ihren Werken</em></strong>. Um 16 Uhr geht es los.</p><p>📚 Teil zwei des Lesedoppels findet am <strong>Dienstag, den 20. Oktober</strong>, in der <a href="https://dollendorferbuecherstube.buchhandlung.de/shop/"><em>Dollendorfer Bücherstube</em></a> in Königswinter statt. (ACHTUNG: Auch dieser Termin hat sich seit meiner Vorankündigung im Mai geändert!) Beginn ist hier um 19 Uhr. Zum ersten Mal lese ich in einer Buchhandlung – ein Meilenstein für mich.</p><p>Beide Veranstaltungen finden unter dem Dach des Vereins <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/"><em>Literatur im Siebengebirge</em></a> (LiS) statt. Thematisch locker verbundene Geschichten aus unterschiedlichen Genres geben Einblick in das Schaffen von vier Autoren aus der Region:</p><ul><li><p><a href="https://michaelegruen.de/">Michaele Gruen</a> liest aus <strong><em>Terradisto</em></strong> bzw. <strong><em>Terracliff</em></strong>, ihrer Fantasy-Reihe für junge Erwachsene.</p></li><li><p>Von <a href="https://www.manuela-lowak.de/">Manuela Lowak</a> gibt es <em>Geschichten und Satiren für Boomer</em> aus ihrem Buch <strong><em>Vom Affen gebissen</em></strong>.</p></li><li><p>Markus Peter sorgt nicht nur für die Männerquote, sondern steuert auch eine unveröffentlichte Kurzgeschichte bei, die den Titel <strong><em>Weihrauch und Myrrhe</em></strong> trägt.</p></li></ul><p>Ich selbst lese aus <strong><em>CatCheapET</em></strong> bzw. <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong>. Wenn du mehr zu diesen Bücher wissen möchtest, schau gerne mal in den Beitrag, den ich zum <a href="https://tag-der-selfpublisher.de/"><em>Tag der Selfpublisher</em></a> am 28. August veröffentlicht habe:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/p/DclpxqkIJbk/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4/uploads/images/46mcxdgjs3/screenshot-instagram-piontek-tag_der_selfpublisher.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram. Er zeigt Christine Piontek mit den Covern ihrer drei Bücher &quot;CatCheapET&quot;, &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; und &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot;."/></a><figcaption>Ein Klick auf den Screenshot bringt dich zum Beitrag auf meinem Profil bei Instagram.</figcaption></figure><h2>Traumhafte Schreibimpulse</h2><p>Kommen wir zum Piontextchen. Heute gleich in zweifacher Ausfertigung, denn du darfst nicht nur abstimmen, sondern auch Ideen beisteuern. Dabei geht es um Träume. Meine sind oft ein bisschen wirr. Neulich habe ich zum Beispiel in derselben Nacht gleich zweimal von Toiletten geträumt, auf denen es spukte. Und das, obwohl ich gar nicht musste. Mag das mal jemand analysieren?</p><p>Jedenfalls hat mich das auf die Idee gebracht, einen Aufruf zu starten. Du kannst mitmachen und mir einen potenziellen Schreibimpuls für das Piontextchen im Oktober liefern:</p><p>❓ Wovon träumst du? Was war dein schönster Traum? Oder ein schlimmer (Alp)Traum? Nächsten Monat ist ja schon Halloween, da darf es ruhig auch ein bisschen gruselig werden ...</p><p>❗️ Wichtig ist, dass du mir deinen Traum nicht in Gänze erzählst, sondern mir maximal ein paar Stichworte oder einen Satz gibst. Daraus entsteht dann meine Kurzgeschichte – sofern dein Vorschlag bei der Abstimmung im Oktober gewinnt.</p><p>Antworte einfach bis spätestens Sonntag, den 13. September, auf diesen Newsletter. Oder schreibe deinen Impuls unter den Aufruf, den ich parallel bei Instagram starte (alternativ PN). Ich sammele alle Einsendungen. Die Community entscheidet nächsten Monat, welcher Vorschlag gewinnt. Sollte es dein Traum sein, nenne ich dich gerne namentlich und verlinke dich – wenn du magst.</p><h2>Monstermäßige Abstimmung</h2><p>Die Abstimmung für diesen Monat ist mit ein bisschen Info zu mir verbunden. Wusstest du, dass ich ein großer Fan der <em>Muppets</em> bin? Als ich klein war, liebte ich Ernie von der <em>Sesamstraße</em>. Angeblich konnte ich seinen Namen ziemlich bald nach “Mama” sagen, was auch damit zu tun hatte, dass ich Ernie regelmäßig besuchte …</p><p>Bis heute habe ich ein Faible für Handpuppen und eine große Bewunderung für die Menschen, die sie mit Humor und Spielfreude zum Leben erwecken. Bei einem von ihnen durfte ich in geschichtsträchtigem Ambiente an einem wunderbaren Wochenende selbst ein Monster bauen. Hier ist es. Gestatten:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4/uploads/images/jcqsusxmxm/horst-postkarte-piontextchen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Blaue Monster-Handpuppe von Christine Piontek mit Postkarte &quot;Was, wenn der Ernst des Lebens in Wahrheit ein Horst ist?&quot;"/><figcaption>Horst!</figcaption></figure><p>Horst ist seit einiger Zeit auch immer mal wieder Gast in meinen Beiträgen und Reels bei Instagram. Vielleicht hast du ihn dort ja bereits entdeckt. Er ist etwas wortkarg, dichtet deshalb am liebsten Haikus, mag Blümchen und Heavy Metal.</p><p>Für das nächste Piontextchen darfst du wählen:</p><ul><li><p>Möchtest du mehr über meine frühen Begegnungen mit Ernie wissen? (Stichwort: Ernie)</p></li><li><p>Soll ich dir von dem magischen Wochenende erzählen, an dem Horst das Licht der Welt erblickte? (Stichwort: Workshop)</p></li><li><p>Oder soll Horst zum Held einer humorvollen Kurzgeschichte werden? (Stichwort: Horst)</p></li></ul><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf Speichern. Deinen Namen sieht später niemand außer mir.</p><p><strong>Die Abstimmung läuft ebenfalls bis einschließlich Sonntag, den 13. September 2026,</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Wenn du das Piontextchen in voller Länge lesen oder hören möchtest, kannst du zahlendes</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Mit deinem Beitrag ermöglichst du es mir, jeden Monat eine KI-freie Kurzgeschichte zu schreiben, die auf Zuruf und durch Abstimmung exklusiv für meine Community entsteht.</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Wirf bitte nicht das Handtuch!</h2><p>Last but not least: Was hat Steady denn nun für eine Neuerung eingeführt, und wie wirkt sich das auf die <em>Piontextchen</em> aus? Ganz einfach: Aus Subscribern – also allen, die meinen Newsletter abonniert haben – sind kostenlose Mitglieder geworden.</p><p>Bist du bereits Abonnent, erreicht dich mein Newsletter wie bisher. Aber: Ab jetzt hast du auch ein Konto bei Steady. Sobald du dich einloggst und deinen Namen hinterlegst, bekommst du den Newsletter mit persönlicher Anrede. Tadaaa!</p><p>Ein Account hat den Vorteil, dass du verschiedene Newsletter, die du bei Steady abonniert hast, unter “Mitgliedschaften” übersichtlich aufgeführt bekommst und zentral verwalten kannst – das finde ich persönlich sehr praktisch. Du kannst schneller auf Inhalte zugreifen, das Paket wechseln oder Empfehlungen für andere Publikationen mit nur einem Klick annehmen.</p><p>Für die <em>Piontextchen</em> hat die Umstellung zur Folge, dass ich jetzt ein drittes Paket anbiete. Eines für 0,- Euro. Den Namen dafür habe ich analog zu <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c"><strong><em>42</em></strong> und <strong><em>Herz aus Gold</em></strong></a> an das Buch <strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong> von Douglas Adams angelehnt. Es heißt <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about"><em>Handtuch</em></a> – weil es die Grundausstattung für deine Reise mit mir beinhaltet. Dein Handtuch solltest du immer dabeihaben. Nur werfen solltest du es nicht!</p><p>In diesem Sinne, bleib mir gewogen und empfehle die <em>Piontextchen</em> gerne weiter!</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>👋 Neu hier? 👋</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meinen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Newsletter mit Action</a> empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön! Der kostenlose Newsletter mit den monatlichen Updates und Impulsen könnte künftig bequem in dein Postfach flattern. Du würdest keine Abstimmung verpassen und könntest über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden.</p><p>Möchtest du die <em>Piontextchen</em> unterstützen und meine Geschichten in voller Länge lesen oder hören, kannst du zahlendes Mitglied werden. Die Entscheidung liegt ganz bei dir.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">zu den Paketen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d8480f2-f49a-4afc-8a44-1fc12052eea4/uploads/images/pchm7dm3e7/familie-rueckenansicht-piontextchen-september26.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 5: Die große Lüge]]></title>
      <description><![CDATA[Hier gibt es die Geschichte von Liese auf der Wiese exklusiv zum Hören. Alle, die lieber in der Sonne dösen als im Liegen selber lesen, sollten schnell ein Ticket lösen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a4ef562a-8722-4cba-a585-cd4307df148d/uploads/images/uqlotkmjmj/piontextchen-podcast-liegewiese-artwork.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Diese Folge des Podcasts ist inspiriert von einem Ohrwurm. Der Begriff <em>Liegewiese</em> hatte in der Abstimmung aus dem <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b">Juli-Rückblick</a> das Rennen gemacht und dazu geführt, dass zwei Zeilen eines Textes von Daniel Dickopf mir nicht mehr aus dem Kopf gingen:</p><blockquote><p>“Sonnenmilch drauf und ab zur Liegewiese</p><p>Wo ich für mich und Liese eine Liege lease.”</p></blockquote><p>heißt es im Lied <a href="https://youtu.be/h0YGhpaWspU?si=scoHh3cnt5D7XT3D"><strong><em>Jetzt ist Sommer</em></strong> von den Wise Guys</a>.</p><p>Plötzlich fing ich selber an, mit Worten zu spielen, wie du an der Einleitung zur Lesefassung meines Piontextchens <strong><em>Die große Lüge </em></strong>sehen kannst. Die findest du hier:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/7aeecb72-03cf-4323-91ff-2c679a67cf6b">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/7aeecb72-03cf-4323-91ff-2c679a67cf6b</a><p></p><p>Und ja, ich war dabei völlig nüchtern. Es machte einfach Spaß. Führte aber auch dazu, dass sich Liese hartnäckig in meinem Hirn festsetzte und die ursprüngliche Weise von der Wiese, die ich mir ausgedacht hatte, still und leise verdrängte. Ich sah einen See, einen heimlichen Beobachter und … Aber hör doch einfach selbst!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/a4ef562a-8722-4cba-a585-cd4307df148d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
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      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wise Guys, Wiese und Liese]]></title>
      <description><![CDATA[Auf der Liegewiese am See sucht Erwin wie immer Streit, während Liese sich in Liebesromane flüchtet. Was niemand ahnt: Sie werden beobachtet, als die Situation eskaliert.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“Sonnenmilch drauf und ab zur Liegewiese</p><p>Wo ich für mich und Liese eine Liege lease.”<br/><br/>– Daniel Dickopf –</p></blockquote><p>Mit diesen Zeilen aus dem Lied <a href="https://youtu.be/h0YGhpaWspU?si=scoHh3cnt5D7XT3D"><strong><em>Jetzt ist Sommer</em></strong></a> von den Wise Guys begrüße ich dich zum August-Piontextchen. Seit ich weiß, welcher Begriff bei der Abstimmung im <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b">Juli-Rückblick</a> das Rennen gemacht hat, habe ich nämlich einen latenten Ohrwurm. Es ist:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7aeecb72-03cf-4323-91ff-2c679a67cf6b/uploads/images/yng2yxvcbp/piontextchen-ergebnis-spa-liegewiese.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Abstimmung für das Piontextchen im August 2026. Gewonnen hat der Begriff &quot;Liegewiese&quot;."/><p>Leise hat Liese von meinen Gedanken Besitz ergriffen. Sie hat mich die ursprünglich geplante Weise von der Wiese vergessen lassen. Hat mich inspiriert. Plötzlich sah ich einen See …</p><p>Aber halt, nicht vorgreifen! Lass mich dir erst noch sagen: Weißt du, was weise wäre? Wenn du dich, wie Liese, lässig auf die Wiese legen und im Liegen lesen würdest! Ungelogen: Beim Leasen einer Leseliege ist das Ticket für meinen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/podcast">Podcast</a> inklusive. Also am besten jetzt gleich lösen – und dann entspannt beim Hören dösen!</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Hier Leasen &amp; Lesen</a></p><p>Fun Fact: Wenn Liese auf der Wiese in die Sonne guckt, muss sie immer niesen.</p><p>Alles Liebe!</p><p>Deine Christine (völlig nüchtern)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7aeecb72-03cf-4323-91ff-2c679a67cf6b/uploads/images/xsjpkn3o5f/piontextchen-titel-liegewiese.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Liegewiese im Beethovenpark in Köln"/><figcaption>Suchbild: Wo ist Liese?</figcaption></figure><p>PS: Der kostenlose Newsletter mit dem August-Rückblick erscheint voraussichtlich am 4. September. Aber jetzt erstmal – exklusiv, spontan geschrieben und dabei völlig KI-frei:</p><hr/><p>Liesefutter</p><h2>Die große Lüge</h2><p>Ich bin so alt wie der See selbst. Im Winter lebe ich unter dem Eis, das sich auf seiner Oberfläche bildet. Den Sommer verbringe ich am liebsten im Schilf. Niemand sieht mich. Ich dagegen sehe sie alle. Alle, die am Ufer ruhen. Alle, die schwimmen und auch die, die ertrinken. Ich greife nie ein. Bis auf dieses eine Mal …</p><p>Es war an einem Tag im August, der versprach, ein schöner zu werden. Am Morgen lag Nebel über dem See. Als die Sonne aufging, schien sie die spiegelglatte Fläche in glühende Lava zu verwandeln. Mit einem leisen <em>Blubb</em> schnappte ein Fisch nach einer Mücke. Kleine Kreise zogen über das Wasser, nur ganz kurz, bevor es wieder still wurde. Ganz so, als wäre nichts geschehen.</p><p>Gegen sechs Uhr kamen die ersten Spaziergänger mit ihren Hunden. Die meisten kannte ich schon. Die einen spielten, die anderen knurrten sich an. Gebissen wurde heute niemand. Nur eine Ente ergriff schnatternd die Flucht, als ein übermütiger Labrador zu ihr ins Wasser sprang. Die Einladung zum Frühstück schlug sie lieber aus.</p><p>Nach und nach füllte sich die Liegewiese. Noch waren Ferien. Also waren auch Schulkinder unter den Menschen, die heute meinen See besuchten. Ich sah Familien mit kleinen Kindern, Studenten, die wie gewohnt erst zur Mittagszeit auftauchten, Singles und Paare. Die einen suchten Spaß, die anderen Entspannung. Es gab aber auch welche, die suchten Streit. So wie Erwin.</p><p>Erwin war Stammgast an meinem See. Er kam jeden Sommer, schon seit Jahren, und immer in Begleitung von Liese. Ich fragte mich, woher diese ihre Geduld nahm. So gut es ging ignorierte sie Erwin, indem sie die Nase in ein Buch steckte. Meist waren es Liebesromane. Ich konnte es ihr nicht verdenken. Jeder brauchte einen Ausgleich.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/7aeecb72-03cf-4323-91ff-2c679a67cf6b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 04:31:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Endlich was mit Hand und Fuß!]]></title>
      <description><![CDATA[Weil man vom Schreiben nicht (mehr) leben kann, haben viele Autor*innen einen "Brotjob". Ich jetzt auch! Und er hat mich im Juli ganz schön aus der Komfortzone geholt ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Kopf ist voll. Der Juli hat mich ganz schön auf Trab gehalten. Trotzdem habe ich nicht so wahnsinnig viel zu erzählen aus dem Autorinnenleben. Außer: Auch ich habe jetzt endlich einen <em>Brotjob</em>! So nennt man das, wenn man neben dem Beruf, der kaum (noch) etwas abwirft, einen Beruf ausübt, der Geld bringt.</p><h2>Die Themen dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>Halbjahresbilanz: Die Honorarabrechnung für meine Bücher ist da. Spoiler: Es reicht für einen Kinobesuch.</p></li><li><p>Öl im Haar und Freizeithose: Wie ich einen Brotjob mit Hand und Fuß bekam.</p></li><li><p>Spa(ß) beim Piontextchen: Bei welcher Geschichte möchtest du im August entspannen?</p></li><li><p>Spendenaufruf einer Freundin: Magst du helfen?</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b/uploads/images/r4smeibb4g/christine-piontek-fuesse-august26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Füße mit rot lackierten Zehennägeln"/><figcaption>Ich habe jetzt einen Brotjob mit Hand und Fuß</figcaption></figure><h2>Welchen Film empfiehlst du mir?</h2><p>Eigentlich habe ich ja schon längst einen Brotjob. Seit fast 20 Jahren arbeite ich freiberuflich. Als Journalistin und Texterin habe ich mich auf <a href="https://christine-piontek.de/">aufgemöbelte Texte</a> (nicht nur) für die Einrichtungsbranche spezialisiert, wurde gerne empfohlen und konnte sehr lange gut von Aufträgen leben – sogar während der Pandemie. Dann kamen KI, Krieg und neue Krisen, und von heute auf morgen brach (fast) alles weg.</p><p>“Schön”, dachte ich. “Jetzt hast du Zeit, ein Buch zu schreiben und dir als Schriftstellerin ein Standbein aufzubauen.” Was ich prompt in die Tat umsetzte und zu meiner großen Freude sogar einen Preis gewann: Meine durch berufliche Erfahrungen inspirierte KI-Satire <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a>, in der ein lebensechter Roboter als angeblich so preiswerter und praktischer Katzenersatz fungiert, gewann im April 2024 den <em>Thalia Storyteller Award</em> in der Kategorie <em>Best Stories</em>.</p><h3>Die aktuellen Zahlen</h3><p>Gut zwei Jahre später habe ich im Buchhandel 248 Exemplare von <strong><em>CatCheapET</em></strong> verkauft (verifizierte Verkäufe). Beim Nachfolger <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong></a> mit dem auch stilistisch vollzogenen Perspektivwechsel zur KI sind es 53 Exemplare (zwei zusätzlich für Juli vermerkte, aber noch nicht abgerechnete Bestellungen haben sich wieder in Luft aufgelöst). Und von meinem Herzensbuch <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a> sind seit Februar 2025 immerhin 162 Stück über den Ladentisch gegangen (+1, wenn die Prognose Bestand hat. Das gilt übrigens aktuell auch für <strong><em>CatCheapET</em></strong> …).</p><p>Insgesamt finde ich das gar nicht übel! Dass Menschen aus ganz Deutschland meine Bücher lesen, mir positives Feedback geben und mich spüren lassen, dass meine humorvoll aufbereiteten Erfahrungen für sie eine Bereicherung sind, macht mich stolz und glücklich. Nur: Leben kann ich davon halt nicht.</p><p>Für die letzten sechs Monate wurden im Juli neun Verkäufe abgerechnet. Das sind 16,20 Euro – vor Steuern. Dass das bis dato insgesamt ausgezahlte Honorar in Rezensionsexemplare, Messen und Marketing geflossen ist, sei nur am Rande erwähnt.</p><p>Let’s face it: Ein Standbein ist das (noch) nicht. Aber für einen Kinobesuch würde die aktuelle Auszahlung reichen. Was sollte ich mir deiner Meinung nach unbedingt ansehen? Schreib’s mir gerne!</p><h3>Weiterführende Lesetipps</h3><p>Ich habe auch ein paar Tipps für dich. Wenn dich andere Stimmen zu diesem Thema interessieren, empfehle ich:</p><ul><li><p>den <a href="https://steady.page/de/kill-your-beast/posts/70b2856e-04f2-45f2-a67d-300932880407">Newsletter</a>, den meine Kollegin Wiebke Wimmer kürzlich verschickt hat, inklusive dort verlinktem Song. Bei Musikern sieht es offenbar ähnlich aus wie im Literaturbetrieb.</p></li><li><p>einen Beitrag von Sandra Uschtrin zu einer Reihe mit <a href="https://www.autorenwelt.de/blog/branchen-news/ausstiegsgeschichten-warum-autorinnen-nicht-mehr-schreiben">Ausstiegsgeschichten</a> von Autor*innen, die das Schreiben aufgegeben haben. Die Geschichten sind dort verlinkt.</p></li></ul><h3>Bierdeckel fürs Standbein</h3><p>Falls du Lust hast, meinem Standbein einen festeren Halt zu geben, freue ich mich, wenn du meine Bücher kaufst, verschenkst oder empfiehlst. Vielleicht erreiche ich darüber sogar die magische Marke von 300 verkauften Exemplaren, damit der entsprechende Titel es in die Flagship-Stores einer großen Buchhandelskette schafft und auf diese Weise sichtbarer wird.</p><p>Wenn du regelmäßig eine brandneue und exklusiv für dich geschriebene Geschichte lesen magst, könntest du ab 3,50 Euro im Monat auch bei den <em>Piontextchen</em></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Als Mitglied hast du uneingeschränkten Zugang zu <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/piontextchen">all meinen Kurzgeschichten auf Steady</a> – rückwirkend, inklusive Extras und neuerdings auch inklusive <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/podcast">Podcast</a>, falls du mehr der Hörtyp bist und nebenbei gerne andere Sachen machen willst.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b/uploads/images/6v6s7htxi2/piontextchen-flyer-vorne-april26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Vorderseite eines Flyers für die Piontextchen von Christine Piontek"/><figcaption>Mein Flyer</figcaption></figure><h2>Mit Öl im Haar zum neuen Job</h2><p>Eigentlich war ich zum Entspannen gekommen. Meine Lieblings-Kosmetikerin empfing mich zur Pediküre de luxe. Während der Lack trocknete, genoss ich noch eine Kopfmassage und musste dabei wie immer an Mama denken, die es liebte, wenn man ihr durch die Haare kraulte. Dass ich mich hier auf wunderbare Weise mit ihr verbunden fühle, macht diese für mich ganz besonderen Termine für mein Wohlbefinden noch wertvoller.</p><p>Während der Behandlung erfuhr ich, dass die Wellness-Oase, in der ich gerade weilte, Verstärkung an der Rezeption gebrauchen konnte. Das traf sich gut, hatte ich mir eine Position am Empfang doch schon als mögliche Beschäftigung für einen Zuverdienst ausgemalt. Ich musste nicht nur die magere Auftragslage puffern, ich wollte auch raus aus meinem Arbeitszimmer, wo ich fast nur noch im eigenen Saft schmorte. Im Idealfall hätte die Tätigkeit wenig mit dem zu tun, was ich im Hauptjob machte, damit mein Gehirn aus der Komfortzone rauskam. Und der Job wäre KI-frei. Ich suchte nach Kommunikation von Mensch zu Mensch.</p><h3>Einfach machen!</h3><p>Zwei Stunden nachdem ich mich auf die Liege gelegt hatte, trat ich wieder in den Vorraum. Eine Hälfte meines Gehirns war noch im Snooze-Modus. Die andere bereitete sich darauf vor, die Rechnung zu begleichen und eine Frage zu stellen …</p><p>An der Kasse bot ich meine Unterstützung an. Prompt wurde ich der Chefin vorgestellt. Die mich wiederum direkt zum Gespräch in die Sitzecke lud. In meinem Hinterkopf mäkelte die innere Kritikerin: “Echt jetzt? Du hast Öl in den völlig wirren Haaren und bist im Freizeitlook.” Doch der Teil, der nichts zu verlieren hatte, übertönte sie. “Mach einfach! Musst dich nicht verstecken!”</p><p>Zehn Minuten später stand ich auf dem Parkplatz und im Kalender ein Termin zum Probearbeiten. Aus der Probe – drei Tage darauf – wurde ein Ja. Dann begann die Einarbeitung in das komplexe Tätigkeitsfeld rund um Entspannung von Kopf bis Fuß, die auch Tennis beinhaltete. In einen Job mit Hand und Fuß eben.</p><p>Heute sage ich stolz: Ziel erreicht! Mein Hirn verbringt gerade viel Zeit außerhalb der Komfortzone. Auch nach Feierabend, wo es den Input aus Frühschicht, mittlerer Schicht oder Spätschicht mit ihren jeweiligen Abläufen aufarbeitet, und sogar nachts.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b/uploads/images/74o7kwdfql/christine-piontek-haaroel-august26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit Öl in den Haaren, schielend"/><figcaption>Bewerbungsfoto 😉</figcaption></figure><p>Mein Fazit, rund vier Wochen nach dem spontanen Entschluss, ins kalte Wasser zu springen: Es tut gut, das Haus zu verlassen und Geld zu verdienen. Ich wurde im Team herzlich aufgenommen, meine vielen Fragen werden geduldig beantwortet und wenn ich mit dem Gefühl der Überforderung kämpfe, spricht man mir Mut zu. “Das wird schon. Kommt alles mit der Routine.”</p><p>Zwei Schichten habe ich bereits “alleine” absolviert. In Gänsefüßchen – weil die Teamchefin mir Sicherheit gibt, indem sie aus dem angrenzenden Büro zur Hilfe eilt, wenn es brennt. Sprich: Wenn ich feststecke oder sich die Schlange der Entspannungswilligen gefühlt unentspannt ins Längliche zieht, da mir die besagte Routine eben noch fehlt. Ich hoffe, dass ich bis zur ersten Schicht ohne gute Fee halbwegs sattelfest bin. Davon abgesehen, dass ich Muffensausen habe, weil dieser Termin bereits feststeht, klappt es eigentlich schon ganz gut.</p><h3>Ich darf wachsen</h3><p>Ich bin ein Mensch, der Dinge sorgfältig und gewissenhaft erledigt und sich im Zweifelsfall lieber etwas mehr Zeit nimmt, damit das Ergebnis stimmt. Alles schön und gut, solange ich mir diese Zeit selber einteilen kann. In dem Moment, wo zehn Leute am liebsten gleichzeitig und mit dem Schlüssel zu ihrem Lieblingsspind für die Wassergymnastik eingecheckt werden wollen, während ein Anrufer sich fragt, warum zum Henker niemand ans Telefon geht, muss ich lernen, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass es passt.</p><p>Weiteres Beispiel: Eine Deadline zu haben, bis zu der ich notfalls auch mal die Nacht durcharbeiten kann, ist etwas anderes, als abends die letzten Gäste auszuchecken und zu wissen, dass ich auch langsam mal die Kasse zählen und die Umkleiden kontrollieren sollte. Achtung! Jetzt nicht hudeln, weil du dich sonst um zwei Uhr morgens fragst, ob du alles richtig gemacht hast. Aber trotzdem zacki, denn du musst ja pünktlich raus!</p><p>Ruhe bewahren. Konzentrieren. Dinge nicht persönlich, sondern mit Humor nehmen. Atmen und freundlich bleiben – auch wenn im Wertfach hinter dir permanent ein Handy klingelt, obwohl du den Besitzer gebeten hast, es abzuschalten. Ohne Gelassenheit werde ich in diesem <em>Brotjob</em>, der sich als so viel mehr herausgestellt hat, weil er mich persönlich wachsen lässt, nicht weit kommen.</p><p>Die Perfektionistin in mir braucht also Mut zur Lücke. Aber: Sie darf sich auch trauen! Wenn Kolleginnen von den eigenen Anfängen erzählen, signalisieren sie mir, dass ich nachsichtiger mit mir sein darf. Alles halb so wild, sagen sie und lächeln wissend, denn auch sie waren einmal da, wo ich jetzt bin. Es findet sich immer eine Lösung. Wir sind ein Team, und aus Fehlern wirst du lernen. Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.</p><h2>Ich will Spa(ß)</h2><p>Bei so vielen neuen Eindrücken und entsprechender Inspiration habe ich mir gedacht, ich stelle auch das nächste Piontextchen unter das Wellness-Thema. Die Geschichte, die ich für dich schreiben werde, ist frei erfunden und – wie immer – KI-frei geschrieben. Das sind die Stichworte, aus denen du wählen kannst:</p><ul><li><p>Gutschein</p></li><li><p>Spätschicht</p></li><li><p>Liegewiese</p></li><li><p>Tauchbecken</p></li><li><p>Kosmetik</p></li></ul><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf Speichern. Deinen Namen sieht später niemand außer mir.</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 16. August 2026,</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Wenn du das Piontextchen in voller Länge lesen oder hören möchtest, kannst du hier</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Als Mitglied trägst du dazu bei, dass ich mir auch künftig Zeit zum Schreiben von Geschichten nehmen kann, die hier auf Zuruf und durch Abstimmung exklusiv für meine Community entstehen.</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Hilfe bei unverschuldeten Schulden</h2><p>Schließen möchte ich mit einem Herzensanliegen: dem Spendenaufruf einer lieben Freundin meiner Familie auf <em>gofundme</em>. Ich wäre dankbar, wenn du dir einen Moment nimmst, um <a href="https://www.gofundme.com/f/hilfe-fur-christa-84-schulden-nach-schweren-verlusten">die Geschichte von Christa</a> zu lesen, die nach dem Verlust ihrer Brüder und des Sohnes durch eine tragische Verkettung der Umstände vor hohen Schulden steht.</p><p>Durch Spenden konnte schon ein Teil der Kosten beglichen und ein Gerichtsverfahren abgewendet werden, wie Initiatorin Katja Kleimann im Update schreibt. Wenn auch du helfen möchtest – ob mit einer Spende oder indem du die Kampagne weiter verbreitest – wäre das toll.</p><p>Ich sage danke, auch im Namen von Katja und ihrer Mutter, und verabschiede mich bis zum nächsten Mal.</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>👋 Neu hier? 👋</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombi aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön! Meine Beiträge könnten künftig bequem in dein elektronisches Postfach flattern. So würdest du keine Abstimmung verpassen und könntest über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du wissen willst, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>! Möchtest du die <em>Piontextchen</em> unterstützen und meine Geschichten in voller Länge lesen oder hören, kannst du</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f67bbff-3bde-434b-8db6-7a7e59712d0b/teaser_image/1785588654?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 4: Grüne Augen]]></title>
      <description><![CDATA[Hitze-Tsunami, warmes Bier, Schweißküsse, Schlammbowle, Sonnenstich, Poritzenschweiß, Palmen, reibende Oberschenkel, Waffeleis – verpackt in exakt 777 Wörter, mit Twist.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aece4e30-611c-4079-960e-9d8277941386/uploads/images/oyuw4wsgqb/piontextchen-podcast-augen-artwork.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Schatten einer Person mit Hut auf grauem Geröll"/><p>In dieser Folge lese ich für dich eine Geschichte mit einer Länge von exakt 777 Wörtern, inklusive Titel. Der Schreibimpuls dazu: fünf sommerliche Begriffe, jeweils eingereicht von Leserinnen und Lesern. So war zumindest der Plan, aber dann gab es nach der Abstimmung im letzten Newsletter einen Gleichstand zwischen Kombi 1 und Kombi 5. Kurzerhand habe ich beide Vorschläge in die Geschichte übernommen. Weil es einen Doppler gab – <em>warmes Bier</em> nämlich – sind es insgesamt neun Begriffe.</p><p>Hier alle Begriffe, die ich unterbringen musste, im Überblick:</p><ul><li><p>Hitze-Tsunami</p></li><li><p>warmes Bier</p></li><li><p>Schweißküsse</p></li><li><p>Schlammbowle</p></li><li><p>Sonnenstich</p></li><li><p>Poritzenschweiß</p></li><li><p>Palmen</p></li><li><p>reibende Oberschenkel</p></li><li><p>Waffeleis</p></li></ul><p>Klingt lustig und unbeschwert, oder? Dachte ich auch zuerst. Aber dann nahm die Geschichte <em>Grüne Augen</em>, die ich wie immer ohne die Hilfe von KI geschrieben habe, in meinem Kopf plötzlich eine andere Richtung …</p><p>Wenn du das Piontextchen selber lesen, die Wortzahl kontrollieren oder überprüfen möchtest, ob ich tatsächlich alle vorgegebenen Begriffe richtig untergebracht habe, kannst du das unter dem folgenden Link tun:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/04e24e48-d7e4-4438-b898-1eaa6b6f58e4">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/04e24e48-d7e4-4438-b898-1eaa6b6f58e4</a><p></p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/aece4e30-611c-4079-960e-9d8277941386">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/aece4e30-611c-4079-960e-9d8277941386/teaser_image/1784906732?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 16:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Warmes Bier, bitte!]]></title>
      <description><![CDATA[Exakt 777 Wörter rund um fünf vorgegebene Begriffe. Das war zumindest der Plan. Dann hat die Abstimmung ihn über den Haufen geworfen. Und noch etwas ist anders als sonst.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hüstel</em>. Sagte ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180">im Sondernewsletter</a>, das reguläre Piontextchen käme dann nächste Woche? Das wäre ja letzte Woche gewesen! Doch vom Piontextchen keine Spur … Hmm. Was zur Verzögerung geführt hat, erzähle ich im nächsten Newsletter, dem Juli-Rückblick. Jetzt gibt’s erstmal die überfällige<em> </em>Kurzgeschichte, die aus exakt 777 Wörtern bestehen muss.</p><p>Elf Menschen aus dem Piontextchen-Kosmos haben für die Challenge <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f">jeweils fünf sommerliche Begriffe beigetragen</a>. Welche davon ich am Ende einbauen muss, entschied wie immer die Abstimmung. Hier ist das Ergebnis:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04e24e48-d7e4-4438-b898-1eaa6b6f58e4/uploads/images/4hjeh7show/piontextchen-juli-ergebnis-begriffe-1u5.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis zur Umfrage für das Juli-Piontextchen 2026 mit 5 Begriffen. Es gibt einen Gleichstand zwischen Option 1 und 5."/><figcaption>Das wird mich sicher ins Schwitzen bringen ...</figcaption></figure><p>Wie du siehst, herrscht Gleichstand zwischen Kombi 1 und 5. Das sind die dazugehörigen Begriffe:</p><ul><li><p>Hitze-Tsunami - warmes Bier - Schweißküsse - Schlammbowle - Sonnenstich</p></li><li><p>Poritzenschweiß - warmes Bier - Palmen - reibende Oberschenkel - Waffeleis</p></li></ul><p>Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an <a href="https://www.instagram.com/l.lassen_official">Lisa</a> und <a href="https://www.instagram.com/ralle_plini">Ralf</a>, die hier kreativ geworden sind, um mich herauszufordern. Offenbar haben beide eine Schwäche für warmes Bier 😉, was die Gesamtzahl der Begriffe auf neun heruntersetzt. Und da habe ich mir gedacht: Die baue ich einfach alle ein!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04e24e48-d7e4-4438-b898-1eaa6b6f58e4/uploads/images/xcya2ync77/piontextchen-eis-schatten-bierglas.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Triptichon aus Spaghettieis in der Waffel, Schatten einer Person mit Hut auf steinigem Sandboden mit Wasserflasche und Bierglas im Biergarten"/><p>In der folgenden Lesefassung der Geschichte habe ich die Begriffe farblich markiert. So kannst du auf einen Blick erkennen, wo ich sie benutzt habe. <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/podcast">Im Podcast</a>, mit dem du als Mitglied zusätzlich die Möglichkeit hast, die Geschichte zu hören, geht das natürlich nicht. Dafür kannst du da nebenbei ein paar Hemden bügeln.</p><p>Und nun will ich dich nicht länger auf die Folter spannen. Es folgen exakt 777 Wörter, inklusive Titel. Poritzenschweiß, Schlammbowle … bestimmt ist es wieder eine <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">beschwingte Sommergeschichte</a> geworden. Oder vielleicht auch nicht?</p><hr/><p>Lies selbst!</p><h2>Grüne Augen</h2><p>Michael lag auf dem Bauch und atmete flach. Schweiß rann ihm über die Stirn, vermischte sich dort mit Staub und brannte in seinen Augen. Für einen kurzen Moment verschwammen die <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Palmen</mark> neben dem Haus, das er seit Stunden im Visier hatte. Nichts regte sich hinter den hohen Mauern. Ab und an jedoch wehten Kinderstimmen zu ihm herüber. Sie waren Boten einer Wahrheit, die seinen Auftrag um so vieles schwerer machten und die ohnehin graue Theorie weiter verblassen ließen. Denn der Mann, der sich da drüben verbarg, mochte sein Feind sein. Doch er war auch Vater und Ehemann, und dies war sein Zuhause.</p><p>Michaels Herz reiste 12.000 Kilometer in die Ferne. Er vermisste Sue und die Zwillinge. Gestern waren sie vier geworden. Wie lieb er sie hatte und dass er unentwegt an sie dachte, hatte er ihnen erst heute am frühen Morgen sagen können. Für die Kleinen war es da bereits Zeit gewesen, ins Bett zu gehen. <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Waffeleis</mark> hätten sie gegessen, hatte sein Sohn beim Videotelefonat freudestrahlend berichtet. Das Geburtstags-Highlight seiner Tochter war ein kleiner Mann mit Brille und Schnurrbart, der bunte Luftballons zu lustigen Figuren knotete.</p><p>Sue hatte tapfer gelächelt und ein bisschen beschwipst gewirkt. Sie wüsste nicht, was schlimmer wäre, hatte sie gescherzt: der <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Hitze-Tsunami</mark> oder die wunden, <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">reibenden Oberschenkel</mark> unterm Rock. Aber eine Hose sei doch nun auch keine Lösung bei dem Wetter! Zur Feier des Tages hatte es für sie und ihre Freundinnen jedenfalls <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Schlammbowle</mark> gegeben, zur Abkühlung. Er fürchtete, dass dies nur die halbe Wahrheit war, hatte die dunklen Ringe unter ihren Augen jedoch nicht weiter kommentiert. Ohnehin war es Zeit gewesen, das Gespräch zu beenden. Noch einmal winken zum Abschied. Dann hatte er die Verbindung in die Heimat getrennt.</p><p>Eine Bewegung am Haus riss Michael aus seinen Gedanken. Hatte sich die Eingangstür gerade einen Spalt breit geöffnet? Blitzschnell rückte er seinen Körper zurecht. Unterbewusst registrierte er den <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Poritzenschweiß</mark>, an den er sich in den letzten Wochen wohl oder übel gewöhnt hatte. In Michaels Schläfen pochte es und er schluckte schwer, schmeckte Metall im trockenen Mund. Er atmete tief durch und fokussierte sich auf sein Ziel. Vor ihm flimmerte die Luft in der Mittagshitze. Die Tür öffnete sich ein Stück weiter.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/04e24e48-d7e4-4438-b898-1eaa6b6f58e4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 15:46:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 3: Werte Fahrgäste]]></title>
      <description><![CDATA[In dieser Folge teile ich mit dir ein Extra-Piontextchen mit meinen Beitrag zum Putlitzer Preis® 2026. Ich habe meine Geschichte für dich quasi in einem Zug DURCHgelesen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4c7ba2ac-cab9-493b-a426-db19c9502014/uploads/images/z4y43sqxzr/piontextchen-podcast-fahrgaeste-artwork.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mt einem weißen Sonnenhut mit rosa Kirschen sitzt in einem Koffer"/><p>In dieser Folge teile ich mit dir in einem Extra-Piontextchen meinen Beitrag zum Putlitzer Preis® 2026. Du ahnst es: Ich war mit meiner Kurzgeschichte leider nicht unter den Gewinnern. Dass es nicht ganz einfach ist, zum Thema “Durch” etwas auf die Beine zu stellen, besang seinerzeit auch schon Bodo Wartke in seinem Lied <a href="https://youtu.be/vw_ECJKdNcE?si=3b0w6AurwcHmxnOP">“Da muss er durch”</a>. Also, passt schon! Dafür darfst du das Ganze jetzt in einem Zug <em>durch</em>hören! In einem Zug? Ja …</p><p>Ich wünsche dir viel Spaß mit <em>Werte Fahrgäste</em>! Erkennst du das Muster, das sich <em>durch</em> den Text zieht? Lesen kannst du die Geschichte wenn du möchtest über den nachfolgenden Link. Dann findest du vielleicht auch das im Text versteckte Wort …</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180</a><p></p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/4c7ba2ac-cab9-493b-a426-db19c9502014">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
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      <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 04:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Da musste ich durch]]></title>
      <description><![CDATA["Da muss er durch" heißt ein Lied von Bodo Wartke, das mich nicht nur an die Piontextchen erinnert, sondern auch an das Thema des Putlitzer Preises® 2026. Aus Gründen ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://youtu.be/vw_ECJKdNcE?si=3b0w6AurwcHmxnOP"><em>Da muss er durch</em></a> heißt ein ganz wunderbares Lied von Bodo Wartke, in dem es um eine Wette geht. “Ich schreibe euch ein Lied über jedes Thema, gebt mir einfach einen Titel!” So lautet die Ausgangssituation, die mich nicht nur an die <em>Piontextchen</em> erinnert, sondern auch an die <a href="https://putlitzerpreis.de/ausschreibung-putlitzer-preis-2026/">Ausschreibung des Putlitzer Preises 2026</a>. Denn Bodo und ich haben uns die Zähne an der gleichen Vorgabe ausgebissen ...</p><p><strong>Durch.</strong> Ja, so lautete tatsächlich auch das Thema beim <em>Putlitzer Preis®</em>. Vielleicht saßen in der Jury ja ein paar Wartke-Fans, die sich still und heimlich die Hände rieben! Immerhin: Humorvoll durfte es sein. Hauptsache, Kurzgeschichte. Also wie gemacht für mich. Und da man als Autor/Autorin ja immer hübsch bei Wettbewerben mitmachen soll, musste ich da wohl oder übel … durch! 💨</p><p>Ich spoiler kurz und schmerzlos: Meine Geschichte ist leider <em>durch</em>gefallen – <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d">so wie letztes Jahr</a>. Ob die Jury beim <em>Durch</em>lesen das Wort gefunden hat, das ich im Text versteckt hab, werde ich deshalb wohl nie erfahren. Aber vielleicht findest du es ja, denn die Sperrfrist der eingereichten Beiträge ist Ende Juni abgelaufen und deshalb darf ich meinen jetzt mit dir teilen. Er hat übrigens 888 Wörter – 111 mehr als das reguläre Piontextchen rund um fünf sommerliche Begriffe, das du nächste Woche bekommst. Welche <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f">Kombination</a> da wohl gewonnen hat? Lass dich überraschen!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180/uploads/images/4yqkgqp33i/piontextchen-koffer-piontek-fahrgaeste.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Triptichon aus Bahnsteig, Christine Piontek mit Kirschhut in einem Koffer sitzend und Koffer am Bahnhof"/><p><strong><em>Jetzt erstmal viel Spaß mit diesem Extra-Piontextchen! Das gibt es übrigens </em></strong><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/4c7ba2ac-cab9-493b-a426-db19c9502014"><strong><em>auch als Podcast</em></strong></a><strong><em>. Exklusiv für Mitglieder. Zum Dank für die Unterstützung meines Projekts.</em></strong></p><hr/><p>los geht&#39;s!</p><h2><strong>Werte Fahrgäste</strong></h2><p><strong>W</strong>iebke stand am Bahnsteig und war nervös, obwohl ihre Fahrt gut durchgeplant war. 25 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten hatte sie durchgespielt und dabei auf eine Umsteigezeit von mindestens 20 Minuten geachtet. Doch sie wusste, wie schnell so ein Reiseplan durcheinandergeraten konnte. Und wenn ihr der Anschluss in Hamm durch die Lappen ginge, wäre das richtig blöd, denn der nächste Zug käme erst geschlagene zwei Stunden später.</p><p>„<strong>A</strong>chtung, eine Durchsage für Gleis 3!“ Sven bemerkte, wie die Frau neben ihm aufhorchte, als sie ein Schreck durchzuckte. Wahrscheinlich rechnete sie damit, dass eine Verspätung nun all ihre Pläne durchkreuzen würde. Als sich das angekündigte Ereignis als Durchfahrt entpuppte, entspannte sie sich merklich. Sven widmete seine Aufmerksamkeit wieder dem durchtrainierten Typen, der einige Meter weiter konzentriert auf sein Smartphone starrte. Was ihm wohl durch den Kopf ging?</p><p><strong>G</strong>angplatz, Nummer 57 in Wagen 8, nicht 58 in Wagen 7 – wie oft hatte er das jetzt schon durcheinandergebracht? Das durchdringende Quietschen von Bremsen ließ Martin aufschrecken, als der Zug endlich einfuhr. Die durchnummerierten Wagen rauschten an ihm vorbei und er hoffte inständig, dass er richtig stand in Abschnitt C. Auf dem vollen Bahnsteig wäre so schnell nämlich kein Durchkommen, erst recht nicht mit dem schweren Koffer, in dem er seine neuen Hanteln und diverse Proteinshakes verstaut hatte. Wie gut, dass er sich zu einer Reservierung hatte durchringen können, dachte er, als Wagen 8 doch tatsächlich vor ihm anhielt. Bevor er einstieg, reichte er einer älteren Dame ihr Gepäck durch die geöffnete Waggontür.</p><p><strong>E</strong>velin nahm ihre Reisetasche entgegen, dankte dem freundlichen jungen Mann mit dem muskulösen Oberkörper und atmete tief durch. Jetzt musste sie sich nur noch bis zu ihrem Sitz durcharbeiten, was angesichts des vollen Ganges und der vielen zu verstauenden Koffer wohl noch ein bisschen dauern würde. „Können Sie hier vielleicht mal die Leute durchlassen?“, keifte da jemand von hinten und Evelin spürte, wie eine durchgeschwitzte Frau sie unsanft zur Seite drückte.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/4d678947-52cd-43b9-b42c-3a6c98303180/teaser_image/1783113254?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 03:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Juni zum Dahinschmelzen]]></title>
      <description><![CDATA[Von der Hitze mal abgesehen, war der Juni ziemlich cool. Gefastet, Nase machen lassen, Untote vertrieben. Mich für einen Kollegen und meine Lieblingsbuchhandlung gefreut.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich falle mit der Tür ins Haus und gestehe: Die Voraussetzungen waren suboptimal. Doch obwohl ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290">das Juni-Piontextchen</a> irgendwo zwischen Fastenkrise und Glutofen geschrieben habe, war es offenbar ein Volltreffer. <strong>DANKE</strong> für die positiven Rückmeldungen, die ich bekommen habe – auch zum neuen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/podcast">Podcast</a>. Das freut mich wirklich sehr! 🙌</p><p>Überhaupt war der Juni – von den Hitzerekorden mal abgesehen – ziemlich cool. Ich kann verkünden: Weil es ganz viele Neuanmeldungen für den Newsletter gab, ist die Schwelle von 50 Subscribern überschritten. <strong>DANKE</strong> für die Neugier! 🙌</p><p>Von meinen Mitgliedern hätten sechs im Juni kündigen können. Das hat aber nur eine Person gemacht! Die anderen sind weiterhin an Bord, <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen">unterstützen die Piontextchen</a> und signalisieren mir, dass sie Spaß an meinen Geschichten haben. <strong>DANKE</strong> auch dafür! 🙌</p><p>So wird mein Projekt übrigens von der Google-KI beschrieben – hab mich im Juni spaßeshalber mal gesucht und das Ergebnis im Screenshot für dich festgehalten:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f/uploads/images/eippljgcw3/screenshot-piontextchen-google-zusammenfassung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot von der Zusammenfassung, die die KI von Google zu den Piontextchen und Christine Piontek liefert"/><figcaption>Google halluziniert! Oder war&#39;s die Hitze? ICH HABE FANS?! 🫠</figcaption></figure><h2>Weitere Hot News dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>Ich hatte 200 Leichen im Keller! Hab sie entsorgt …</p></li><li><p>11 Leute waren kreativ. Stimme ab, wessen Begriffe ins Piontextchen einfließen sollen!</p></li><li><p>Freude für meinen Kollegen Markus. Er hat’s geschafft! Und ich schreibe darüber, denn es geht um ein wichtiges Thema und eine gute Sache ...</p></li><li><p>Selfpublisher Speeddating: Meine Lieblingsbuchhandlung macht mit! Deine vielleicht auch?</p></li><li><p>Achtung, Terminänderung! Es gibt Updates zu geplanten Lesungen.</p></li></ul><p>Und vorweg schnell noch ein Blick auf den aktuellen Stand des Clownnasen-Experiments, das ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b">im Mai-Rückblick</a> bei meinem Buchtipp erwähnt habe:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f/uploads/images/hubmqb7pwa/christine-piontek-clownnase-juni26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit einer roten Clownnase im Gesicht"/><figcaption>Ich habe nicht nur mir eine Nase besorgt, sondern auch dem Schatz. Er war erst skeptisch. Als er sich dann aber mehrfach an meinem Clowngesicht erfreut hatte, wollte er doch mitmachen. Die Nasen, die nun griffbereit in der Wohnung liegen, haben seitdem immer wieder für herzliche Lacher gesorgt. Sie wecken den Spieltrieb und die Kreativität, und ich kann mir vorstellen, dass sie auch unterwegs eine fast magische Kraft entfalten. In einem Zoom-Meeting unter Kolleginnen habe ich es schon ausprobiert ... 😅 Jaa, da kenn&#39; ich nix!</figcaption></figure><h2>Radikaler Schnitt auf Instagram</h2><p>Ich mag den Gedanken überhaupt nicht, einem US-Tech-Giganten neben persönlichen Daten und geistigem Eigentum auch noch monatlich Geld in den Rachen zu schmeißen, nur damit meine Reichweite steigt! Deshalb war ich dankbar, als ich bei Instagram auf den Tipp stieß, alle Follower zu entfernen, die nicht mehr mit dem eigenen Content interagieren (Anleitung s. Screenshot unten). Denn der lebt mittlerweile nun mal davon, dass er gelikt, kommentiert oder geteilt wird, damit Posts und Reels weiter ausgespielt werden.</p><p>Sollte ich die Radikalkur ausprobieren? Einen Versuch war es wert, zumal gerade sechs unsichtbare Accounts aus irgendeinem Hut in mein Profil gesprungen waren. Also habe ich bei den ältesten Followern angefangen und mir in mehrstündiger Kleinarbeit jeden Account angesehen, der mir folgte. Werbung, Bots, Altlasten, inaktive Konten – krass, was da alles zusammenkam!</p><p>Fast 200 Accounts sind bei der Aktion über die Klinge gesprungen. Und ja, das tat weh! Denn nach endlosem Auf und Ab hatte ich in der Vorwoche endlich die 900er-Schwelle geknackt! Aber was nutzen 200 Zombi-Follower, die mir am Hacken hängen und meinem Content nach dem Leben trachten?</p><p>Auffällig war, dass mein Reel dazu im Anschluss <em>richtig</em> gut lief. Obwohl zur Unzeit gepostet, wurde es überwiegend an Nicht-Follower ausgespielt und das bis jetzt fast 1.000 Mal. Nun bin ich gespannt, ob auch künftig wieder mehr Leute meine Beiträge sehen und darauf reagieren können.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/reel/DaCwveTOTuO/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f/uploads/images/hhr5w5e6mq/screenshot-christine-piontek-200-follower.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Reels mit Caption von Christine Piontek auf Instagram, wo es darum geht, dass sie fast 200 Follower entfernt hat, weil sie nicht mehr interagiert haben."/></a><figcaption>Klicke auf den Screenshot, um zu meinem Reel bei Instagram zu gelangen und die ganze Caption zu lesen! Wie du hier siehst, habe ich mich im Juni auch dazu durchgerungen, meinen NUTZERNAMEN zu ändern. Ich mochte “@piontextchen”, aber wer mich nicht kannte, konnte damit wenig anfangen, wenn ich kommentierte. Die Kombi mit “_autorin” fühlte sich nicht stimmig an. Schließlich schrieb ich ja nicht unter Pseudonym! Deshalb jetzt &quot;@christine_piontek_autorin&quot;. Folge mir, wenn du Lust auf authentischen, humorvollen Buch- und Schreibcontent hast – mit dem du auch interagieren möchtest 😈😉!</figcaption></figure><h2>Gib mir fünf!</h2><p>Erfreulich viel Feedback gab’s schon vor dem Ausmisten auf meinen spontanen <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/p/DZ5I2sRiEhb/">Aufruf bei Instagram</a>, je fünf sommerliche Begriffe fürs Piontextchen einzureichen. Die Idee kam mir, während ich mit Fastenkrise auf dem Sofa lag und mein Hirn den Dienst quittierte. Die Community sprang ein. <strong>DANKE</strong>, mal wieder!</p><p>Die Kombi, die bei der Abstimmung gewinnt, muss ich in die Geschichte einbauen. Zusätzlich, habe ich mir gedacht, muss ich eine Punktlandung machen: exakt 777 Wörter, für die Glückszahl 7 in “meinem Monat” Juli!</p><p>Das sind die vorgeschlagenen Wortkombinationen:</p><ol><li><p>Hitze-Tsunami - warmes Bier - Schweißküsse - Schlammbowle - Sonnenstich</p></li><li><p>Badesee - Fächer - surfen - Klimaanlage - Trinkwasser</p></li><li><p>Fußbad - Eiswürfel - dauermüde - schwitzen - Badesee</p></li><li><p>Aperölchen - Nestwärme - Vogelbad - Kreuzfahrt - Hängematte</p></li><li><p>Poritzenschweiß - warmes Bier - Palmen - reibende Oberschenkel - Waffeleis</p></li><li><p>Hitzegewitter - Sonnencreme - Gin Tonic - Palme -Wasserrutsche</p></li><li><p>Schweiß - Sonnencreme - Palme - Eis - Jenga</p></li><li><p>Mückenstich - nasses Pflaster - sonnenwarme Treppenstufen - Wassermelone - Petrichor</p></li><li><p>Fata-Morgana - Lambada - Sand - Sonnencremeflecken - Urlaubsflirt</p></li><li><p>Service-Grieche - Hängematte - Camping - Sonnenbrille - Eiswürfel</p></li><li><p>Spaghetti-Eis - Flip-Flops - Fahrtwind - Sternennächte - Sommerkleid</p></li></ol><p>Merke dir die Nummer deiner Lieblingskombination und gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Dort kannst du gerne ein Pseudonym nutzen, aber die Namen sieht außer mir sowieso keiner. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf Speichern. Das war’s schon!</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 12. Juli 2026,</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Das Piontextchen ist am 24. Juli erschienen – ich musste ein bisschen schieben. Wenn du es in voller Länge lesen oder hören möchtest, kannst du hier</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">und damit auch auf alle bisherigen Geschichten und Podcastfolgen zugreifen, inklusive Extras. </mark><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts"><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Schau dich einfach mal um</mark></a><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">; es gibt eine Menge Unterhaltsames zu entdecken!</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Als Mitglied trägst du dazu bei, dass ich mir auch künftig Zeit zum Schreiben von Geschichten nehmen kann, die hier auf Zuruf und durch Abstimmung exklusiv für meine Community entstehen.</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Vom Krafttier zum Messe-Orakel</h2><p>Erinnerst du dich noch an Markus, den ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b">im Mai auf der Mülheimer Buchmesse überrascht</a> habe? Markus ernannte mich daraufhin zu seinem “Krafttier für Messen”. Mittlerweile bin ich befördert worden. Der Zusatz “für Messen” ist entfallen. Und das hat einen Grund:</p><p><a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/p/DZArOx7Dj7A/">In dem Beitrag</a>, den ich nach unserem Treffen gepostet hatte, prophezeite ich Markus, dass er als Nächstes mit dem Manuskript für seinen Roman <strong><em>Rüdiger</em></strong> durchstarten würde. Endlich! Denn Markus suchte bereits seit über einem Jahr nach einem Verlag und hatte eine Absage nach der anderen wegstecken müssen.</p><p>Tja, was soll ich sagen? Nur wenige Wochen später verkündete Markus freudestrahlend, er habe einen Verlag gefunden! Offenbar bin ich also auch sowas wie ein Messe-Orakel … 😉</p><p>Spaß beiseite! Ich freue mich riesig für Markus. Ich ziehe den Hut vor seinem Durchhaltevermögen. Und ich möchte hier unbezahlte Werbung für sein Buch machen, denn <strong><em>Rüdiger</em></strong> ist weit mehr als ein Dark-Fantasy-Roman. Es ist die Geschichte eines Mannes, der unter Depressionen leidet. So wie Markus selbst, der also ganz genau weiß, wovon er schreibt.</p><p>Markus erzählt mit Ruhrpottschnauze und Galgenhumor. Das finde ich persönlich wahnsinnig gut, weil es authentisch ist und den Zugang zu einem Thema erleichtert, das Aufklärung braucht und raus muss aus der Tabuzone. Das sieht der <em>Black Forest Press Verlag</em>, bei dem <strong><em>Rüdiger</em></strong> noch in diesem Jahr erscheinen wird, offenbar ganz genauso. Statt “das Thema Depressionen verkauft sich nicht” heißt es hier “wir wollen Betroffenen helfen”.</p><p>Von jedem verkauften Print-Exemplar geht eine Spende an das <em>Essener Bündnis gegen Depressionen e. V.</em>, eine Organisation, die Markus selbst ausgewählt hat. Das möchte ich unterstützen und habe mir das Buch deshalb schon mal vorbestellt. Außerdem bin ich natürlich sehr gespannt auf die Geschichte.</p><p>Falls auch du neugierig geworden bist und mehr über <strong><em>Rüdiger</em></strong> und Markus erfahren möchtest, empfehle ich dir in meiner Funktion als Krafttier folgende Artikel:</p><ol><li><p>die <a href="https://blackforestpress.de/de/journal/willkommen-im-club-markus-hofmann-dark-fantasy-direkt-aus-dem-ruhrpott">Vorstellung von Markus</a> auf der Website des Verlags</p></li><li><p>den <a href="https://blackforestpress.de/de/journal/warum-ich-rudiger-geschrieben-habe">Gastbeitrag</a>, in dem Markus erzählt, warum er <strong><em>Rüdiger</em></strong> geschrieben hat</p></li><li><p>die <a href="https://blackforestpress.de/de/buecher/rudiger">Buchinfos inklusive Klappentext</a> und der Möglichkeit, den Roman beim Verlag vorzubestellen</p></li></ol><figure><a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/p/DZ7YG8niOUS"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b2bfd78-90a0-4b0e-a17a-ea02eeea015f/uploads/images/vwrr26vbcn/screenshot-piontek-ruediger-verlag.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram, in dem es darum geht, das Markus Hofmann einen Verlag für seinen Roman &quot;Rüdiger&quot; gefunden hat."/></a><figcaption>Natürlich wollte ich auch auf Instagram unbedingt was dazu machen. Krafttierorakelehrensache! Den kompletten Beitrag kannst du dir per Klick auf den Screenshot ansehen.</figcaption></figure><h2><em>Selfpublisher Speeddating</em>, Runde 2</h2><p>Wo wir gerade bei Support und Werbung sind, noch eine Herzensangelegenheit und etwas, über das ich mich riesig freue. Ich fange einfach mal vorne an:</p><p>Tommy B. Brandl ist Autor und arbeitet in einer Buchhandlung. Im vergangenen Jahr hat er das <a href="https://www.tommybrandl.de/selfpublisher-speeddating/"><em>Selfpublisher Speeddating</em></a> ins Leben gerufen. Die Initiative möchte unabhängige Autorinnen und Autoren mit lokalen Buchhandlungen zusammenbringen. Das Ziel: inhabergeführte Läden stärken und dabei für mehr Vielfalt auf dem Buchmarkt sorgen.</p><p>Sieben Buchhandlungen waren bei der Premiere dabei, die ein so großer Erfolg war, dass die Aktion vom 15.08. bis 15.09.2026 in die zweite Runde geht – auch, weil es der unabhängige Buchhandel nach einem ganz schwierigen ersten Quartal gut gebrauchen kann! Toll wäre es deshalb, wenn sich noch mehr Läden beteiligen würden, schrieb Tommy im Juni auf Instagram und startete einen <a href="https://www.instagram.com/selfpublisherspeeddating/p/DZ1tmIoI-s6/">Aufruf, Lieblingsbuchhandlungen zu markieren</a>.</p><p>Das ließ ich mir nicht zweimal sagen! Sofort habe ich die <a href="https://www.instagram.com/buecheraegi/"><em>Bücherstube Aegidienberg</em></a> ins Spiel gebracht, deren Besitzerin Verena Groß mich im vergangenen Jahr <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc">bei verschiedenen Veranstaltungen unterstützt</a> hat und mein Buch <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> aktuell sogar in ihrem Schaufenster präsentiert! Für sie bedeutet das volles Risiko, denn sie kann meine Bücher nicht remittieren. Dies war meine Chance, etwas zurückzugeben.</p><p>Wenige Tage später kam das <a href="https://www.instagram.com/selfpublisherspeeddating/reel/DZ-FcO6o62C/">Update von einem total geflashten Tommy</a>. Mein Herz machte einen Hüpfer. Unter den 16 (!) Buchhandlungen, die bis jetzt ihre Teilnahme zugesagt haben, ist auch die <em>Bücherstube Aegidienberg</em>. Damit bekommt Verena, die jeden Buchwunsch erfüllt und tolle Tipps für kleine und große Leseratten parat hat, den Rücken gestärkt. Und ihre Kundinnen und Kunden können über die Aktion Buchschätze finden, die sie sonst vielleicht nie entdeckt hätten.</p><p>Tommy nimmt übrigens weiterhin Vorschläge entgegen. Vielleicht kennst auch du eine inhabergeführte Buchhandlung, die gerne beim <em>Selfpublisher Speeddating</em> dabei wäre? Dann mach doch mit! Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Aktion in diesem Jahr groß wird und der Buchmarkt vielfältiger wird!</p><p><a href="https://www.instagram.com/selfpublisherspeeddating/p/DZ1tmIoI-s6/">Zu Tommys Aufruf</a></p><h2>Achtung, Terminänderung!</h2><p>Solltest du dir nach meiner <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2">Ankündigung im April-Rückblick</a> meine beiden Lesungen im September vorgemerkt haben: Es gibt eine Verschiebung für die Veranstaltung im <em>Café Schlimbach</em>! Der neue Termin ist <em>Samstag, der 17. Oktober 2026, 16 Uhr</em>.</p><h3>Apropos Lesung:</h3><p>Weitere Lesungstermine sind in Planung. Ich hatte Anfang Juni ein tolles Kennenlerngespräch und werde Details berichten, sobald sie spruchreif sind. Für den Moment kann ich verraten: Es geht um das Thema Demenz und ich freue mich, Mamas Geschichte in größerem Rahmen präsentieren zu dürfen, wenn alles klappt.</p><p>Wenn alles klappt … Drück mir bitte die Daumen! Leite diesen Newsletter außerdem gerne an Menschen weiter, die Interesse daran haben könnten. Dann können auch sie den</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wer das Projekt unterstützen möchte, kann außerdem hier</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Im Gegenzug gibt’s</p><ul><li><p>alle Piontextchen ohne Paywall</p></li><li><p>vollen Zugriff aufs Archiv</p></li><li><p>den Podcast</p></li><li><p>immer mal eine Überraschung</p></li></ul><p>Und wer weiß: Vielleicht kommt ja schon bald ein kleines Extra ins Postfach geflattert? 😉</p><p>Bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>Meine Bücher</p><h2>Meine Bücher: Crashkurs für Neulinge</h2><p>Ich habe bisher drei Titel veröffentlicht. Mit meinem Erstling <strong><em>CatCheapET</em></strong>, einer KI-Satire im Katzenkostüm, habe ich 2024 den <em>Thalia Storyteller Award</em> gewonnen. Aus Spaß und weil Rufe nach mehr lauter wurden, gab’s mit <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong> einen Bonusband, in dem die Perspektive zur KI-Katze wechselt.</p><p>Beide Bücher sind ohne KI geschrieben. Die Lernkurve des Katers in den <strong><em>Logfiles</em></strong>, die sich in Sprache und Stil niederschlägt, habe ich zusätzlich mit KI illustriert. Und zwar sehr bewusst, weil es passt. Das Cover ist das KI-Spiegelbild des Fotos auf Band 1.</p><p>Auf dem Buch über die Demenzerkrankung meiner Mutter ist Mamas Hand zu sehen, die ich bei einem Besuch an ihrem Bett fotografiert habe. Echt, ungestellt, ungeschönt – und so passend! <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> ist ein persönlicher Erfahrungsbericht mit einer Prise Galgenhumor, der Mut machen und dem Thema Demenz eine Stimme geben möchte.</p><p>Du kannst meine Bücher überall im Buchhandel bestellen – auch in kleinen Läden, die du auf diese Weise unterstützt. Falls du lieber online kaufst, kannst du inhabergeführte Buchhandlungen über <a href="https://www.genialokal.de/"><em>genialokal</em></a> supporten.</p><p>Außerdem möchte ich dir gerne den <em>Autorenwelt Shop</em> ans Herz legen. Dort bekommen Autoren eine höhere Marge, weil der Shop einen Teil der eigenen Einnahmen weiterleitet. Du zahlst keinen Cent mehr und die Lieferung ist versandkostenfrei.</p><p><strong>📚 </strong><a href="https://www.autorenwelt.de/person/christine-piontek"><strong>Hier findest du meine Bücher</strong></a><strong> 📚</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 2: Gehirnwäschekeller]]></title>
      <description><![CDATA[KEINE PANIK! Wenn du das Piontextchen für Douglas Adams lieber hören statt lesen möchtest, kannst du das hier tun. Mit Handtuch! Und nimm dich vor dem Kabelfisch in Acht!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ea19de7-9e7b-4e85-ad65-9b79fc4552b9/uploads/images/ouqxsspawn/Piontextchen-Podcast-Adams-Artwork.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt aus dem Beitragsbild von &quot;Ein Piontextchen für Douglas Adams&quot; mit einem Detail des Zeiss Sternprojektors Cosmorama aus dem Großplanetarium Berlin"/><figcaption>Detail des Sternprojektors COSMORAMA im Großplanetarium Berlin</figcaption></figure><p>In dieser Folge bekomme ich es mit Mäusen zu tun, die die Weltherrschaft anstreben. Das Piontextchen ist Douglas Adams gewidmet, der vor 25 Jahren verstarb, und inspiriert von seinem satirischen Sci-Fi-Klassiker <strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong>. “Meine” Mäuse heißen Fred und Hildi. Wie im Roman wollen auch sie etwas mit meinem Gehirn anstellen. Und nicht nur mit meinem! Kern des perfiden Plans sind Kabelfische und eine KI namens Gork. Ob ich angesichts der Bedrohung das Handtuch werfe?</p><p>Ich wünsche dir viel Spaß mit <em>Gehirnwäschekeller</em>! Die Folge zum Nach- und Selberlesen gibt es hier:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290</a><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/3ea19de7-9e7b-4e85-ad65-9b79fc4552b9">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
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      <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Piontextchen für Douglas Adams]]></title>
      <description><![CDATA[Welchen galaktischen Schreibimpuls darf ich zu Ehren des Autors Douglas Adams in eine Geschichte verwandeln? Hier erfährst du es und ... Oh sh*t! War das eben eine Maus?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, sie wollen nicht mein Gehirn sezieren! Das nutze ich nämlich gerne zum Denken, und genau wie Arthur Dent in <strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong> zweifle ich daran, dass ich mit dem Austauschprodukt glücklich wäre. Auch wenn Zaphod Beeblebrox der Meinung ist, das mache überhaupt keinen Unterschied ... Und damit herzlich willkommen zum monatlichen Piontextchen, das diesmal einem unvergessenen Autor gewidmet ist: Douglas Adams.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b">7 Schreibimpulse, inspiriert von einem Klassiker.</a> Es ging ganz schön heiß her bei der Abstimmung im letzten Newsletter! Eine Weile dachte ich, ich müsse im Morgenmantel ohne Handtuch eine neue Erde bauen, die von Mäusen bevölkert wird. Dann, kurz vor Ablauf der Frist, kam die Rettung. Ein klares Ergebnis:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290/uploads/images/n3736rprue/Piontextchen-adams-ergebnis-maeuse.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis zur Umfrage fürs Piontextchen für Douglas Adams von Christine Piontek. Aus sieben Optionen hat Nummer 4 gewonnen: Mäuse, die die Weltherrschaft anstreben"/><figcaption>OMG, Benjy and Frankie Mouse!</figcaption></figure><p>In <strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong> trifft Satire auf Science Fiction. Wenn du wissen willst, welche Rolle Benjy und Frankie Mouse darin spielen, kannst du das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis">hier geschwind nachlesen</a> (unter <em>Handlung</em>, Ende vorletzter Absatz). Ich habe mir die entsprechende Passage nochmal reingepfiffen. Sie ist und bleibt urkomisch!</p><p>Douglas Adams begeisterte sich für Wissenschaft und Technik. Er hat Dinge weitergedacht, und wenn ich jetzt lese, was er vor über 40 Jahren geschrieben hat, bleibt mir manchmal das Lachen im Halse stecken. Auch die Passage mit Arthur und den Mäusen bekommt für mich mit dem Wissen von heute eine neue Färbung.</p><p>Was würde Adams sagen, wenn er sehen könnte, wie rasend schnell sich KI entwickelt und wie wir sie nutzen? Es würde mich brennend interessieren. Beim Brainstorming habe ich diesen Gedanken aufgenommen. Du musst den Roman übrigens nicht kennen, um meine Geschichte bei Tee oder Kaffee zu genießen.</p><p>☝️Wenn du das folgende Piontextchen lieber hören möchtest, empfehle ich dir <strong>meinen neuen Podcast</strong>. Ich gebe mir Mühe, das Stück so unterhaltsam vorzutragen, wie Douglas Adams es zu Lebzeiten getan hat. Du findest die Folge <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts">in der Beitragsübersicht</a> – exklusiv für Mitglieder, als Dankeschön für die Unterstützung.</p><p>Viel Spaß im</p><h2>Gehirnwäschekeller</h2><p>Alles begann mit kleinen Kötteln im Waschkeller. Harmlos, wenn man bedenkt, was folgte. Aus heutiger Sicht kann ich dir nur eines raten: Solltest du jemals ein Mäuseproblem haben, nimm es nicht auf die leichte Schulter! Wenn du deinen Humor verlierst, ist es schon zu spät. Aber lass mich von Anfang an erzählen.</p><p>Alles begann, wie schon gesagt, mit kleinen Kötteln im Waschkeller. Von Tag zu Tag wurden es mehr. Mit meiner Geduld verhielt es sich genau umgekehrt. Also rief ich den Hausmeister an, einen ziemlich relaxten Typen, der statt den Rasen zu mähen lieber Gras in kleinen Tüten zu konsumieren schien. Er versprach, gleich nächste Woche zu kommen.</p><p>Leider eskalierte die Situation schon am folgenden Tag. Ich wurde im Keller angesprochen. Von einer Maus. “Hallo”, sagte sie. “Sorry für die Köttel. Du hättest nicht zufällig ein bisschen Käse über?”</p><p>KEINE PANIK! Sicher gab es eine logische Erklärung für diese maußergewöhnliche Begegnung. Die Tatsache zum Beispiel, dass ich gestern versucht hatte, mir die Nachrichten mit Wein schönzutrinken. Nach der dritten Flasche hatte ich aufgegeben und war irgendwann neben der Toilette eingeschlafen.</p><p>“Schon in Ordnung”, sagte die Maus. “Ich komme von der Edre, einem Planeten am anderen Ende der Galaxis. Ist der Erde nicht unähnlich. Dort leben hauptsächlich Kaninchen. Und Mäuse, natürlich. Würdest du bitte diesen Kabelfisch in dein Ohr stecken?”</p><p>“WAS?” Die Maus hielt mir einen ovalen Gegenstand hin. Er sah aus wie eine kleine Muschel.</p><p>“<em>Kabelfisch</em>. Ich gebe zu, das Wort ist irreführend. Er funktioniert schließlich drahtlos. Würdest du ihn bitte in dein Ohr stecken? Ich möchte dein Gehirn umprogrammieren.”</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mai Surprise]]></title>
      <description><![CDATA[Was haben meine Mitglieder und ein gewisser Markus gemeinsam? Ich habe sie überrascht. Aber auch mancher Selfpublisher machte im Mai große Augen. Warum, liest du hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der denkbar schlechteste Tag, um einen Newsletter zu versenden, sei der Samstag. Entnahm ich kürzlich der sehr empfehlenswerten <a href="https://franziskabluhm.de/newsletter/"><strong><em>Post von Franziska Bluhm</em></strong></a>. <em>Oh!</em> Und ich hatte gedacht, chillige Texte zum Wochenende rauszuhauen, sei pfiffig. Aber tatsächlich schwächelt meine Öffnungsrate gerade ein wenig – wobei die Community erfreulicherweise wächst. Deshalb bekommst du den Mai-Rückblick einfach mal … heute. 😇</p><h2>Die Themen dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>Die Piontextchen haben einen Podcast bekommen. Jetzt hast du die Wahl: lesen oder hören?</p></li><li><p>Die nächste Geschichte widme ich Douglas Adams, der im Mai vor 25 Jahren verstarb. Du kannst wieder abstimmen.</p></li><li><p>Ich war in geheimer Mission auf der Buchmesse <em>Vielseitig</em> in Mülheim an der Ruhr. Ach, war das schön!</p></li><li><p>Weniger schön: Neue Betrugsmaschen, neue Einschränkungen bei Veröffentlichungen, neue KI-Checks. Der Mai war für Selfpublisher nicht gerade motivierend …</p></li><li><p>Buchtipp: <strong><em>Am Ende ist nicht Schluss mit lustig</em></strong> von Harald-Alexander Korp</p></li><li><p>🫥</p></li></ul><h2>Piontextchen – der Podcast</h2><p>Schon eine ganze Weile ging mir durch den Kopf, bei den Piontextchen auch einen Podcast anzubieten. Zum Jubiläum hab ich’s nun einfach gemacht. <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/ccfbcb5c-b62b-4fea-a290-5789b5cdbd77">Folge 1</a> mit der Kurzgeschichte “Gitti geht aufs Ganze” ist draußen und wurde vor ein paar Tagen exklusiv an alle Mitglieder verschickt. Überraschung!</p><p>Ab jetzt hast du die Wahl: Möchtest du das monatliche Piontextchen lesen oder lieber hören? Hören spart natürlich Zeit. Du kannst das auch im Auto machen, während du das Badezimmer putzt oder von deinem Hund ausgeführt wirst.</p><p>Weitere Vorteile:</p><ul><li><p>Du kannst mich schneller stellen, wenn du willst, und dann <em>noch mehr</em> Zeit sparen.</p></li><li><p>Der Podcast ist eigenständig. Ich erzähle vielleicht auch mal was, was nicht im Newsletter steht.</p></li><li><p>Immer mal kommt unverhofft ein kleines Audio-Extra.</p></li></ul><h3>Nice!</h3><p>Der Podcast, der in einem RSS-Feed exklusiv auf Steady gehostet wird, ist <strong>Bestandteil beider Mitgliedspakete – zum </strong><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c"><strong>gleichen Preis wie vorher</strong></a><strong>!</strong> Einfach, um es für dich noch etwas runder zu machen. Und weil ich Bock hatte, endlich mal wieder ans Mikro zu gehen …</p><p>Damit du keine Folge verpasst, schicke ich sie dir zu, sobald sie draußen ist. Davon abgesehen sind alle Episoden auch in den Posts gelistet. Dort hat der Podcast eine eigene Kategorie bekommen. Voraussetzung, um die Geschichten anzuhören: Du musst Mitglied sein oder</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">💛 Mitglied werden 💛</a></p><p>und <em>das</em> wiederum hat den Vorteil, dass du mich und das Projekt unterstützt und dabei Karmapunkte sammelst. Dich kostet das monatlich so viel wie ein Kaffee oder ein leckerer Eisbecher – je nachdem, für welches Paket du dich entscheidest.</p><h2>Ein Piontextchen für Douglas Adams</h2><p>Der Mai hat nicht nur Neues für die <em>Piontextchen</em> gebracht, sondern ist auch untrennbar mit einem meiner Lieblingsautoren verbunden: Douglas Adams, der am 11. Mai 2001 im Alter von nur 49 Jahren verstarb. Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Towel_Day"><em>Towel Day</em></a> (25. Mai) erinnert an ihn.</p><p>Dass ich Adams mal in London bei einer Lesung erleben durfte, zählt zu meinen besonderen, prägenden Erinnerungen. Er hatte Humor, großartiges Timing und das Talent, Fakten so unterhaltsam zu verpacken, dass sie im Kopf bleiben. Damit ist er für mich zu einem Vorbild geworden.</p><p>Kaum zu glauben, dass Adams’ Tod schon 25 Jahre her ist! Ein trauriges Jubiläum … Jubiläum? Nicht wirklich was zum Jubeln. Aber wie nennt man denn das Gegenteil davon? Jahrestag, Gedenktag … Naja. Jedenfalls habe ich mir gedacht: Warum widme ich das nächste Piontextchen nicht einfach Douglas Adams?</p><p>Die folgenden Vorschläge sind von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis"><strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong></a> inspiriert. Du kannst wieder abstimmen. Was soll mir passieren?</p><ol><li><p>Ich werde von Aliens aufgegabelt.</p></li><li><p>Ich muss den Tag mit einem nörgelnden Roboter verbringen.</p></li><li><p>Ich habe plötzlich zwei Köpfe.</p></li><li><p>Ich habe Mäuse, die die Weltherrschaft anstreben.</p></li><li><p>Ich werde gebeten, eine neue Erde zu bauen.</p></li><li><p>Ich muss im Morgenmantel einkaufen.</p></li><li><p>Ich habe mein Handtuch vergessen. Worst case!</p></li></ol><p>Wie immer wird niemand sehen, wer wie abgestimmt hat. Außerdem kannst du gerne ein Pseudonym nutzen. Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf Speichern. Fertig!</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 14. Juni 2026,</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Die Beteiligung war super und es gibt einen klaren Gewinner: die Mäuse! Daraus entstanden ist die Geschichte </mark><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Gehirnwäschekeller</mark></em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">. Sie hat einen aktuellen Bezug und ist nicht nur für Fans von Douglas Adams geeignet.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Als Mitglied kannst du das Piontextchen in voller Länge</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3739f110-f1a0-417d-88b6-321adbc3f290">Lesen</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">oder im neuen Podcast</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3ea19de7-9e7b-4e85-ad65-9b79fc4552b9">Hören</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Ui, ich bin ein Krafttier!</h2><p>Als ich ein <a href="https://www.instagram.com/reel/DYM6YqPISiE/">Reel zum Todestag von Douglas Adams</a> bei Instagram veröffentlichte, stellte sich heraus, dass ich in meiner “Bubble” nicht allein war mit meiner Bewunderung für den Autor. Markus Hofmann, der mich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8">im Februar</a> mit der Ruhrpott Edition des Klappentextes von <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong></a> aufgemuntert hatte, teilte meinen Enthusiasmus. Jetzt wusste ich auch, woher Markus sein Faible für skurrile Geschichten und schräge Twists hat …</p><p><a href="https://www.instagram.com/markus_im_wortfluss/">Markus selbst</a> kündigte derweil seine Teilnahme an der Buchmesse <em>Vielseitig</em> im Kloster Saarn an. Das ist in Mülheim an der Ruhr. <em>Cool, </em>dachte ich.<em> Da könnte ich ihn doch überraschen und aus der Vernetzung auf Instagram ein Treffen im echten Leben machen!</em></p><p>Support vor Ort – auf diese Weise etwas zurückgeben zu können, war schön. Der Austausch, der sich nach meinem unerwarteten Auftauchen entwickelte, hat mir gutgetan. Dass es Markus ähnlich ging, legt sein Kommentar unter meinem Beitrag mit den <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/p/DZArOx7Dj7A/">Highlights des Nachmittags</a> nahe:</p><p>“Ich hab mich sooooo gefreut, dich zu sehen und du bist jetzt mein Krafttier für Messen 😂😂🙌❤️ Ich brauche dringend mehr von deiner positiven Energie 🙌”</p><p>Danke für dieses tolle Kompliment! “Krafttier für Messen” – ein starkes Bild, das mich innerlich gleich ein paar Zentimeter wachsen ließ. Bei der Frage, was das wohl für ein Tier ist, würde ich allerdings auf Eichhörnchen tippen …</p><p>Die positive Energie habe ich übrigens aus der Vorfreude auf Markus’ verblüfftes Gesicht (unbezahlbar!) und aus der Begegnung selbst gezogen. Denn eigentlich war ich morgens gar nicht gut drauf gewesen. Mein rechter Ellenbogen und die Schulter taten weh (habe ich seit einigen Wochen) und es goss in Strömen. Meinem Schatz gebührt Dank dafür, dass er das Treffen möglich gemacht hat. Er hat mich kurzerhand gefahren … ❤️</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b/uploads/images/tpnndvl4ir/MarkusHofmann-messe-Piontextchen-Juni26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Autor Markus Hofmann an seinem Tisch bei der Buchmesse &quot;Vielseitig&quot; im Kloster Saarn in Mülheim an der Ruhr"/><figcaption>Markus, während er seine erste Messe rockt!</figcaption></figure><h2>Böse Überraschungen für Selfpublisher</h2><p>Angesichts der Nachrichten, die einem dieser Tage als Autor oder Autorin in die Mailbox und den Instagram-Feed gespült werden, wird es auch immer schwerer, positive Energie aufzubringen. Zum einen kommen neue Betrugsmaschen ans Licht. Und die Plattformen, auf denen man eigeninitiativ veröffentlicht hat oder gerne veröffentlichen würde, sorgen durch Neuerungen dafür, dass man hinterfragt, ob man das alles so überhaupt noch kann oder will. Ein Einblick in Dinge, die mich zum Teil selbst betreffen:</p><h3>Illegale Downloadangebote</h3><p>Dass sich Selfpublisher damit herumschlagen dürfen, ihre E-Books von Piratenseiten entfernen zu lassen, wo sie kostenfrei und illegal zum Download angeboten werden, ist nicht neu. Es gibt sogar Dienstleister, die sich darum kümmern, diese Seiten zu finden und Schadensbegrenzung zu betreiben. Ein Kostenfaktor, den man beim Veröffentlichen berücksichtigen sollte.</p><p>Neu scheint die Masche, von der Kinder- und Jugendbuchautorin Felizitas Montforts berichtet. Sie <a href="https://www.instagram.com/fmontfortsautorin/reel/DY6sS__oAm5/">schildert auf Instagram</a>, wie sie eines ihrer Bücher per Zufall in einem Podcast auf einer großen Streamingplattform fand. Ein Link in den Shownotes führte zu einer dubiosen Seite mit illegalem Download. Felizitas wehrte sich. Doch kaum war der Schlange der Kopf abgeschlagen worden, wuchsen ihr auch schon zwei neue …</p><h3>Plagiate</h3><p>Der Selfpublisher Verband <a href="https://www.instagram.com/selfpublisher_verband/p/DYzfeVujMUa/">informierte über die neue Masche</a>, existierende Bücher unter falschem, oft englisch klingendem Autorennamen mit einem anderem/ähnlichem Cover und abgewandeltem Titel zu verkaufen. Lediglich der Klappentext sei oftmals Wort für Wort übernommen und damit die einzige Möglichkeit, der illegalen Kopie auf die Spur zu kommen.</p><p>Ich selbst habe mich noch nicht getraut, meine Bücher zu googeln. Ich mache das, wenn ich die Zeit und Energie habe, dagegen anzugehen, falls ich etwas finde. Also vielleicht nächste Woche.</p><h3>Scam und Phishing</h3><p>Im <a href="https://www.instagram.com/buchmesse_leiga">Account der Buchmesse LEIGA</a> las ich von Fake E-Mails, die Interesse an einem Buch bekunden und dieses bekannter machen möchten. Oder es soll in einem Buchclub behandelt werden. Das langfristige, gut verschleierte Ziel: Abzocke.</p><h3>Neuerungen bei Anbietern</h3><p>Änderungen und Neuerungen bei Anbietern, über die man als Selfpublisher seine Bücher veröffentlicht, fallen selbstverständlich nicht in die Rubrik “Betrug”. Was da im Mai so kam, passt aber durchaus in die Sparte “unangenehme Überraschungen”. Ich habe jedenfalls nicht schlecht gestaunt.</p><h4>StoryOne</h4><p>Zum einen erreichte mich eine E-Mail von StoryOne. <a href="https://www.story.one/de/author/christine-piontek/">Dort liegen alle meine bisherigen Werke</a> und auch ein paar Entwürfe für neue Projekte – unter anderem die Fortsetzung zu <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong>. Nun informierte man mich, dass sich die Plattform zu Mitte Juni mit allen Kategorien auf Sachbücher ausrichte und damit die aktuellen Gestaltungsoptionen wegfielen. Wollte ich Entwürfe noch im alten Design veröffentlichen, hatte ich dafür nur noch wenige Wochen Zeit. Unter gewissen Voraussetzungen würden Entwürfe nach der Umstellung auch gelöscht.</p><p>Meine Vermutung: StoryOne will den neuen KI-basierten Story Editor weiter pushen, der laut Website “vorhandenes Wissen zu einem fertigen Buch” formt, als unterstützendes Tool gedacht ist und Publikationen in kürzester Zeit ermöglicht. Um der Diskussion zum Einsatz generativer KI in Kunst und Literatur zu entgehen, die nach dem <em>Young Storyteller Award</em> im Frühjahr 2025 hohe Wellen geschlagen und StoryOne in die Kritik gebracht hatte, fokussiert man sich nun auf Sachbücher. Vielleicht hält man den Einsatz von KI dort für unverfänglicher und hofft, eine neue Klientel anzuziehen, der es vornehmlich um Effizienz geht.</p><p>Dass die Neuausrichtung (und der damit einhergehende Imagewechsel?) die ursprüngliche Idee verdrängt, ein niedrigschwelliges Angebot für das Schreiben und Veröffentlichen persönlicher Geschichten zu schaffen, wird bestimmt nicht nur mir auffallen. Auch der Name, <em>StoryOne</em>, scheint nicht mehr ganz passend. Wie sieht wohl Kooperationspartner Thalia diesen Schritt? Was wird aus den Story-Hotspots in den Flagship Stores der Kette? Haben meine Bücher überhaupt noch die Chance, ab 300 verkauften Exemplaren dort im Regal zu landen?</p><p>Fragen über Fragen, die mich weiter verunsichern. Eigentlich mag ich das kompakte Format und die Möglichkeit, darin meine Gedanken auf den Punkt zu bringen. Ich bin dankbar, denn ohne StoryOne würde das Buch über die Erkrankung meiner Mutter vielleicht immer noch als Idee in der Schublade versauern. Aber ist ein Kanal, der KI derart pusht, künftig der richtige für mich?</p><h4>tredition</h4><p>Ich mag den Prozess des Schreibens und liebe es, meine Gedanken selbst zu formen. Als mögliche Plattform für kommende Projekte hatte ich deshalb den deutschen Anbieter tredition ins Visier genommen. Doch nun entnahm ich diversen Beiträgen aus der Selfpublishing-Szene, dass sich auch dort einiges ändert:</p><p>Zum einen wird der Eintrag ins Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) nun kostenpflichtig. Ja, das macht es teurer für die, die dort veröffentlichen. Andererseits ist nachvollziehbar, dass Angebote im Zuge allseits steigender Kosten angepasst werden (müssen).</p><p>Bedenklicher finde ich deshalb, dass tredition angekündigt hat, Manuskripte auf den Einsatz generativer KI hin zu prüfen – und zwar durch KI, was meines Wissens bislang häufig zu Fehleinschätzungen führt. Weshalb aber anschließend wohl auch noch ein Mensch drüberschaut. Berichten von Autoren, die bei tredition publizieren und angeschrieben worden waren, entnahm ich, dass ihnen nicht ganz klar ist, was bei der Prüfung mit dem eigenen Text passiert. Wird er gespeichert? Wird die KI trainiert?</p><p>Auf der Website von tredition fand ich eine <a href="https://tredition.com/umgang-mit-ki-generierten-inhalten/">Stellungnahme des Anbieters zum Umgang mit KI-generierten Inhalten</a>. So weit, so prima. Aber was ist, wenn tredition nun zu dem Schluss kommen sollte, dass ein Buch von einer KI geschrieben wurde, das aber gar nicht der Fall ist? Schließlich hat sich generative KI ihre Kniffe ursprünglich mal von guten Autoren “abgeguckt” …</p><p>Fabrice Rebers bringt <a href="https://www.instagram.com/der_pflegende_schriftsteller/p/DY_0M7kiE0s/">in einem Beitrag auf den Punkt</a>, was die Ankündigung von tredition mit der Motivation eines Autors macht, weiter Zeit, Herzblut und Geld in das Schreiben von Büchern und ins Lektorat zu stecken. Das Lektorat, das auch darauf achtet, dass Grammatik und Stil sauber sind. Gedankenstriche korrekt gesetzt werden. Stilmittel, die angeblich Hinweise auf die Nutzung generativer KI sind. Was dazu führt, dass man sich beim Schreiben neuerdings zweimal überlegt, ob man sie überhaupt einbaut.</p><p>Ich lass das mal so stehen und komme zu meinem</p><h2>Buchtipp</h2><p>Nach dem Tod meiner Mutter schenkte mir meine liebste älteste Schulfreundin ein Buch. Der Titel: <strong><em>Am Ende ist nicht Schluss mit lustig</em></strong>. Harald-Alexander Korp, der sich unter anderem in der Sterbebegleitung engagiert, beleuchtet darin die Rolle von <strong><em>Humor angesichts von Sterben und Tod</em></strong> (so auch der Untertitel).</p><p>Ein Witzbuch? Keinesfalls! Vielmehr geht es darum, wie Humor in der schwierigen, oft leidbehafteten letzten Phase des Lebens dabei helfen kann, Herausforderungen besser zu bewältigen. Während der Raum fürs Trauern bleibt und Grenzen respektiert werden, kann er befreiend wirken oder neue Kraft geben.</p><p>Korp erläutert das vielschichtige Wesen von Humor sowie seine Wirkungsweisen, gibt Beispiele aus seiner Tätigkeit im Hospiz und lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln und dabei auch sich selbst zu reflektieren. Was ist mir wichtig? Wie würde ich reagieren? Was könnte ich tun? Praktische Anleitungen und Übungen runden die inspirierenden Gedanken und Geschichten ab.</p><p>Ich habe beim Lesen überlegt, wie das Sterben meiner Mutter abgelaufen ist. Wie habe ich mich verhalten, was ging mir durch den Kopf? Was hat gutgetan? Was hat mir gefehlt? Ich entdeckte Parallelen zu dem, was Korp beschreibt. Und manchmal dachte ich: Wenn du wieder in der Situation bist, kannst du es <em>so</em> machen.</p><p>Das Buch ist eine Einladung, gelassener zu sein. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen, um das Gelesene zu vertiefen. Viele der Übungen helfen bestimmt auch in Alltagssituationen. Ich werde zum Beispiel den Rat befolgen, mir eine rote Clownnase zu kaufen und sie in die Jackentasche zu stecken. Und dann schauen, was das mit mir macht …</p><p>Ist das Buch was für dich? Es hat die ISBN 978-3-579-07034-6, kostet als Taschenbuch 20 Euro, ist aber auch als E-Book erhältlich. Erschienen ist es 2014 im Gütersloher Verlagshaus.</p><h2>Nix Los!</h2><p>Apropos Humor! Auch mit Humor nehmen sollte ich wohl den Ausgang meines Gewinnspiels zum Geburtstag der <em>Piontextchen</em>. Ich wollte eine Jahresmitgliedschaft verschenken <strong>(</strong><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans"><strong>kannst du auch</strong></a><strong> 🎁)</strong>. Aber:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b/uploads/images/5w2hqnyhoi/christine-piontek-portrait-juni26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek im schwarzen Oberteil mit weißen und beigen Herzen schaut erstaunt und fährt sich durch die Haare."/><figcaption>Der Lostopf blieb leer?!!</figcaption></figure><p>Meine Mutter hätte jetzt vermutlich gesagt: “Bitte, dann nehmen wir die Schokolade halt wieder weg!” (Ich glaube, das war ein Spruch meiner Oma – stets begleitet von einem Augenzwinkern und gespielter Entrüstung.)</p><p>Falls du mir rückmelden magst, was ich besser machen kann oder Wünsche hast, antworte gerne auf diesen Newsletter. Ich bin offen für Anregungen. Vielleicht hast du ja auch eine Meinung zum idealen Versandtag meiner Infopost?</p><p>Bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>👋 neu hier?</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombination aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung verpasst und über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden kannst. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>! Möchtest du mich unterstützen, kannst du</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/2d03d383-c754-4bf8-a5b5-94804538f09b/uploads/images/tpnndvl4ir/MarkusHofmann-messe-Piontextchen-Juni26.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 04:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Folge 1: Gitti geht aufs Ganze]]></title>
      <description><![CDATA[Neu für Mitglieder: die Piontextchen als Podcast! In Folge 1 geht's um Gitti, deren Oma übers Ohr gehauen wurde. Und wenn's um Oma geht, versteht Gitti keinen Spaß ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ccfbcb5c-b62b-4fea-a290-5789b5cdbd77/uploads/images/6wuq7plq3d/Piontextchen-Podcast-Gitti-Artwork.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit Sektglas kurz vor dem Trinken. Detail aus dem Beitragsbild für &quot;Letzte Worte zum Einjährigen&quot;."/><figcaption>1 Jahr Piontextchen. Darauf einen Podcast!</figcaption></figure><h2>Überraschung!</h2><p>Die <em>Piontextchen</em> gibt’s jetzt auch als <strong>Podcast, exklusiv für Mitglieder</strong>, als zusätzliches Feature, ohne Aufpreis, einfach so und falls du die Geschichten lieber hören möchtest!</p><p>In dieser Folge lese ich für dich das Piontextchen zum 1. Geburtstag <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen">meines Projektes</a>. Vorgegeben war der letzte Satz. Er hatte sich gegen sieben weitere Vorschläge durchgesetzt und lautet: <strong><em>Also, das werde ich sicher nicht noch einmal machen!</em></strong> Daraus entstanden ist ein Krimi aus Sicht von Gitti, deren Großmutter bei einem dubiosen Bankberater all ihre Ersparnisse verloren hat. Und wenn’s um Oma geht, versteht Gitti keinen Spaß ...</p><p>Umso mehr Spaß wünsche ich dir mit <em>Gitti geht aufs Ganze</em>. Die Geschichte zum Nach- und Selberlesen gibt es übrigens hier:</p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e">https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e</a><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/ccfbcb5c-b62b-4fea-a290-5789b5cdbd77">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Podcast]]></category>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 16:00:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Letzte Worte zum Einjährigen]]></title>
      <description><![CDATA[Die Piontextchen werden ein Jahr alt. Zum Jubiläum durfte ich mir eine Geschichte ausdenken, für die das Ende vorgegeben war. Ende gut, alles gut? Schau am besten selbst!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vor vielen Jahren, als man sich noch Briefe schrieb, gratulierte ich einem Freund zum Geburtstag. Neben warmen Worten fand auch eine Handvoll Konfetti den Weg in den Umschlag. Die Antwort – nicht minder herzlich – ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem mir buntes Papier um die Ohren geflogen war, las ich:</p><blockquote><p>Recht schönen Dank für die Glückwünsche! Ich finde eine Woche später immer noch Fitzel, obwohl ich schon dreimal gesaugt habe. 🎊</p></blockquote><p>Schau, und <em>das</em> bleibt dir heute erspart! Ist das nicht toll? Du kannst die Kurzgeschichte zum ersten Jahrestag der <em>Piontextchen</em> fein säuberlich am Bildschirm lesen. Dazu bekommst du noch ein virtuelles Gläschen Sekt und einen zu meinem Pulli passenden Blumenstrauß. Das Risiko der Streuverluste trage ich ganz allein.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e/uploads/images/ojyy4p7kym/piontextchen-1jahr-titel-blumen-sekt.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zweigeteiltes Bild, auf der einen Seite Christine Piontek mit einem Glas Sekt, auf der anderen farblich passend zum Pulli ein Blumenstrauß in Weiß, Rot und Rosa."/><figcaption>Danke, dass ich das Jubiläum mit dir feiern darf 🥰</figcaption></figure><h2>Ich verschenke eine Jahresmitgliedschaft 💝</h2><p>Es kommt aber noch besser! Schließlich hatte ich ja eine Überraschung angekündigt. 🥁🥁🥁 …</p><p>Ich verlose eine Jahresmitgliedschaft bei den <em>Piontextchen</em>. Damit hast du Zugriff auf alle bisherigen Geschichten auf der Plattform und bekommst die neuen bequem und ohne Paywall in dein Postfach geschickt. Extras inklusive. Mitmachen können alle, die meinen Newsletter neu abonnieren oder bereits abonniert haben.</p><p>Die 🎁 <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans"><strong><em>Geschenkmitgliedschaft</em></strong></a> 🎁 endet nach einem Jahr automatisch. Im Fall des Gewinns musst du also nichts tun – außer einen kostenlosen Account bei Steady anlegen, falls du noch keinen hast. In der Mail von Steady, die du bekommst, wenn ich die Mitgliedschaft freigeschaltet habe, sind alle Infos dazu.</p><p>(Und solltest du jetzt denken: <em>Ach, wie praktisch! Das wäre doch auch ein schönes Geburtstagsgeschenk für XY </em>– nur zu!)</p><h3>Die Teilnahmebedingungen</h3><p>Du bist bereits Subscriber und möchtest dabei sein? Antworte einfach auf diesen Newsletter und gib mir Bescheid. Dann weiß ich, dass du auch wirklich Lust hast, Mitglied zu werden, und gehe niemandem ungewollt auf den Sack.</p><p>Wer sich im Aktionszeitraum <a href="https://steady.page/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">neu zum Newsletter anmeldet</a> und mir eine entsprechende Rückmeldung auf die Willkommensmail gibt, landet ebenfalls im Lostopf.</p><p>Der Aktionszeitraum beginnt mit Erscheinen dieses Newsletters/Posts am 16. Mai. <strong>Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2026.</strong> Die Auslosung ist in KW 23 und findet aus Datenschutzgründen im stillen Kämmerlein statt.</p><p>Der/die Gewinner*in wird per E-Mail benachrichtigt. Dazu nutze ich die Adresse, die bei der Anmeldung angegeben wurde. Falls ich noch nicht weiß, wer hinter der Mailadresse steckt, werde ich bei der Gelegenheit auch den Namen abfragen. Den brauche ich, um bei Steady die Geschenkmitgliedschaft abzuschließen.</p><p>Meldet sich der/die Gewinner*in binnen 48 Stunden zurück, schalte ich die Mitgliedschaft frei. Ohne Rückmeldung innerhalb dieser Frist wird neu ausgelost.</p><p>Die Mitgliedschaft startet an dem Tag, wo ich sie abschließe, und endet wie gesagt automatisch nach einem Jahr. Sobald du dich bei Steady angemeldet hast, hast du Zugriff. Weitere Infos rund um die Geschenkmitgliedschaft gibt es <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans">hier</a>.</p><p>Was noch?</p><p>Es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die mir überlassenen personenbezogenen Daten nutze ich für die Auslosung, die Kommunikation per E-Mail im Gewinnfall und um die Mitgliedschaft bei Steady klarzumachen. Anschließend, spätestens jedoch nach sechs Monaten, werden die Daten bei mir gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ferner gelten die <a href="https://steady.page/de/privacy">Datenschutzbestimmungen von Steady</a>.</p><p>Mögen die Spiele beginnen!</p><h3>Apropos Subscriber …</h3><p>Kurz vorm Jubiläum habe ich eine Zahl erreicht, die ganz wunderbar zu den <em>Piontextchen</em> passt:</p><figure><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e/uploads/images/5okakby3ja/piontextchen-42-subscriber.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot von dem Stand mit 42 Subscribern für die Piontextchen bei Steady."/></a><figcaption>Wenn du dich fragst, warum das so gut passt: Klicke einfach aufs Bild ... 🚀</figcaption></figure><p>Zusammen mit derzeit 8 Mitgliedern hatte meine Steady-Community in dem Moment außerdem <strong>50 Follower 🥳</strong>. Das ist doch ein tolles Geburtstagsgeschenk! Und während ich schreibe, lacht mir schon eine 43 entgegen. Ein schönes Gefühl.</p><h2>Ende gut, alles gut?</h2><p>Und damit kommen wir zum Jubiläums-Piontextchen. Im April-Rückblick standen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2">8 Sätze für das Ende meiner Kurzgeschichte zur Auswahl</a>. Du hattest wieder die Möglichkeit, deinen Favoriten per Abstimmung zu wählen. Hier ist das Ergebnis:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e/uploads/images/3a3hnknckj/piontextchen-jubilaum-enden-ergebnis.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Ergebnis der Abstimmung fürs Jubiläums-Piontextchen. Gewonnen hat Satz 1."/><p>Satz Nummer 1 hat gewonnen. Er lautet:</p><p><strong><em><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">Also, das werde ich sicher nicht noch einmal machen! 🔚</mark></em></strong></p><p>Glückwünsche gehen raus an mein Mitglied Verena, der ich diese letzten Worte zu verdanken habe. Nicht nur, weil ihr Vorschlag das Rennen gemacht hat – sie hat außerdem Geburtstag. Liebe Verena, hier kommt dein Piontextchen:</p><h2>Gitti geht aufs Ganze</h2><p>Die Verzweiflung im Blick meiner Großmutter werde ich nie vergessen. “Das ganze Geld ist weg”, sagte sie. “Alles, was ich nach Opas Tod gespart hatte, für den Fall der Fälle …”</p><p>“Über wie viel reden wir genau?”, fragte ich nach einer Pause. Diese Nachricht musste auch ich erst einmal verdauen.<br/>“30.000 Euro. Der Anlageberater hat mir versprochen, es sei absolut risikofrei und krisenfest. Dazu noch mit hoher Rendite.”</p><p>Das klang viel zu schön, um wahr zu sein. Und es wollte so gar nicht zu Herrn Meier passen, dem langjährigen Berater bei der Hausbank meiner Familie. Als Kind hatte ich dort ein Sparbuch gehabt, auf das meine Großeltern zu jedem Geburtstag einen Betrag einzahlten. Zur Volljährigkeit hatte mir der Direktor höchstpersönlich ein Startguthaben für ein Girokonto überreicht. Vor sechs Jahren hatte ich die Bank nur ungern gewechselt, weil ich umzog. Und jetzt das. “Du meinst, Herr Meier hat dir das aufgeschwatzt?”, hakte ich sicherheitshalber nach.</p><p>“Nein, nein”, erwiderte Oma. “Der ist vor vier Jahren in Rente gegangen. Jetzt sitzt da so ein Jungspund. Albrecht ist sein Name. Benny Albrecht. Eigentlich ganz sympathisch.” Sie wich meinem Blick aus und zupfte an ihrem Taschentuch. Es war ihr deutlich anzusehen, dass sie sich schämte.<br/>“Ich kümmere mich darum”, versprach ich und nahm Oma fest in die Arme. Und du solltest wissen: Wenn ich etwas verspreche, dann halte ich es auch. Ich fasste einen Plan …</p><h3>Phase 1: Sondierung</h3><p>Zwei Wochen später betrat ich die Bank. Ich hatte einen Beratungstermin bei Herrn Albrecht vereinbart und mich online über sämtliche Sparangebote informiert. Genau wie über ihn. Mitgliedschaften in diversen Vereinen, Genießertyp, Autofreund. Auf Social Media hatte er die Renovierung seines 70er-Jahre-Bungalows zur Schau gestellt. Alles vom Feinsten …</p><p>Mit ausgestreckter Hand und Zahnpastalächeln kam Albrecht mir nun entgegen. Ende 30, schätzte ich. Die dunkelblonden, welligen Haare hatte er sorgfältig nach hinten frisiert. Sein Jackett kaschierte einen Bauchansatz, doch insgesamt wirkte er sportlich. Und nicht unsympathisch, da musste ich Oma recht geben.</p><p>Ich knipste nun ebenfalls mein strahlendstes Lächeln an, passend zum gelben Sommerkleid, und gab mich unbedarft. Erklärte, dass ich eine Erbschaft gemacht hätte, die ich nun gewinnbringend anzulegen gedachte. Was er mir empfehlen würde?</p><p>Nachdem Benny Albrecht die Optionen mit mir durchgegangen war und dabei ganz nebenbei meine Risikobereitschaft ausgelotet hatte, deutete ich Entschlusslosigkeit an. Das sei ja eine wichtige Entscheidung, da müsse ich mir sicher sein, aufs richtige Pferd zu setzen – sagte ich und schürzte die Lippen zum Schmollmund.</p><h3>Phase 2: Angebot</h3><p>“Warten Sie!”, sagte Albrecht plötzlich. “Es gibt da noch eine andere Möglichkeit.” Er zog die Schreibtischschublade auf und griff nach einem Tablet. <em>Hab ich dich!</em>, schoss es mir durch den Kopf. Das war garantiert sein eigenes Gerät. Schließlich hatte er mir bis jetzt alle Angebote am Bildschirm seines Bankcomputers gezeigt. Albrecht tippte auf dem Touchscreen herum. Es wirkte routiniert. “Haben Sie schon mal an Kryptowährungen gedacht?”, fragte er dann und drehte das Tablet zu mir.</p><p>Ein bisschen weiter als nötig beugte ich mich vor, um besser sehen zu können. “Nein”, sagte ich mit unschuldigem Augenaufschlag. “Ist das denn seriös?” Dann schaute ich demonstrativ auf die Uhr. Er bemerkte es und ich konnte förmlich sehen, wie es in seinem Kopf ratterte. Es schien ganz so, als überlege er, das Angenehme mit den Nützlichen zu verbinden. Offenbar witterte er das große Geschäft und wollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen.</p><p>“Warum besprechen wir das nicht bei einem Abendessen?”, fragte er und legte dabei einen samtigen Klang in seine Stimme. Ich hatte mich also nicht getäuscht. “Ich lade Sie ein. Freitag, 19:30 Uhr?”</p><p>Ach, das passte mir wirklich ganz ausgezeichnet! Und ich liebte italienisches Essen. Natürlich.</p><h3>Phase 3: Investment</h3><p>“Nennen Sie mich doch Benny!”, sagte Benny um 20:17 Uhr zwischen Antipasto misto und einem Schluck teurem Rotwein.<br/>Ich lächelte und hob meinerseits das Glas. “Birgitta. Aber du kannst Gitti sagen.”</p><p>Ansonsten hatte ich noch nicht viel von mir erzählt. Was einerseits sicherlich ganz gut war angesichts dessen, was ich vorhatte, andererseits aber auch anstrengend. Benny hatte bereits kurz nach der Bestellung die “mein Haus, mein Auto, mein Boot”-Nummer zum Besten gegeben. “Alles über Kryptowährungen finanziert!”</p><p><em>Natürlich</em>, dachte ich, während er die Vorteile dieser Investmentstrategie aufzählte und ich mich bemühte, das Lächeln in meinen krampfenden Wangen zu fixieren. <em>Und die Sprinkleranlage für deinen Rollrasen hast du vermutlich von meiner Oma … </em>Glücklicherweise entschuldigte sich Benny kurz darauf, um eine Zigarette zu rauchen. Bereits die zweite. “Ich will es mir abgewöhnen”, sagte er. “Bin schon runter auf eine Packung.”</p><p>Um 21:42 Uhr stellte sich heraus, dass Kryptowährungen zwar auch Karibikurlaube, nicht aber unser opulentes Mahl finanzieren konnten. Er habe seine Brieftasche zu Hause vergessen, stellte Benny beim Griff ins Jackett fest. Normalerweise würde er mit dem Smartphone zahlen, aber nun sei dummerweise der Akku leer. Ob ich wohl so nett wäre …?</p><p>“Klar doch”, sagte ich. “Ich hab ja geerbt.” Still beschloss ich, es als Darlehen zu betrachten.</p><h3>Phase 4: Verlustrisiko</h3><p>Zum Abschied nahm Benny meine Hand, hauchte einen Kuss darauf und fragte, ob er an den wunderbaren Abend anknüpfen dürfe. Schließlich müsse er sich ja noch revanchieren. Wortreich entschuldigte er sich dafür, dass ich hatte aushelfen müssen. Ich glaubte kein Wort, rief ihm ein Taxi und bezahlte den Fahrer im Voraus. Prima! Jetzt kannte ich auch die Adresse.</p><p>Wie sich herausstellte, wohnte Benny am Ortsausgang. Gleich am nächsten Tag fuhr ich hin. Diesmal trug ich Klamotten in Tarnfarben. Sogar einen Hoodie hatte ich angezogen, obwohl er mich bei den sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen brachte. Für Oma nahm ich das in Kauf. Mit einem Fernglas ging ich auf einem bewaldeten Hügel hinter Bennys Bungalow in Stellung.</p><p>Lange warten musste ich nicht. Der SUV, mit dem Benny beim Italiener geprahlt hatte, bog in die Auffahrt vor dem Haus. Benny stieg aus, eine Zigarette im Mundwinkel, und hielt kurz inne, um sie anzuzünden. So sah es also aus, wenn er sich das Rauchen abgewöhnte. Kurz nachdem er im Haus verschwunden war, nahm ich eine Bewegung hinter einem der Fenster wahr. Die Küche, wie ich feststellte. Benny machte sich einen Kaffee.</p><p>Sein Handy hatte auch wieder Strom, denn kurz darauf nahm er lachend einen Anruf entgegen. Fast zeitgleich rollte ein zweites, deutlich kleineres Auto in die Auffahrt. Ich sah, wie Benny aufstand, während eine Frau aus dem Wagen stieg. Blond, mit knappem Top und Minirock. Die Haustür schwang auf, Benny breitete lachend die Arme aus und die Frau flog hinein.</p><p><em>Arsch!</em>, dachte ich, während sich die beiden leidenschaftlich küssten. Beim Abendessen hatte Benny nicht nur erzählt, er sei geschieden, sondern auch, dass er auf eine zweite Chance hoffte, die Frau fürs Leben zu finden. Nicht, dass ich beabsichtigt hätte, diesen Platz einzunehmen und mich nun betrogen fühlte. Aber für sie tat es mir leid – auch deshalb, weil ich ihr würde wehtun müssen …</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/64f8ac0e-62a7-46ec-b1d2-38a4d812e14e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 16 May 2026 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein dickes Ei und Ei-lights im April]]></title>
      <description><![CDATA[Ich schwanke zwischen Verständnis und Enttäuschung. Oder soll ich mein Erlebnis einfach als Aprilscherz verbuchen? Für den Ausgleich  sorgten gleich mehrere "Ei-lights".]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist schon eine Weile her. Trotzdem komme ich nicht umhin, ein Erlebnis aus dem letzten Monat als “dickes Ei” zu empfinden. Oder als Aprilscherz? Enttäuscht bin ich wohl vor allem deshalb, weil ich mich schon riesig gefreut hatte, bevor die Sache eine ungeahnte, wenngleich zumindest in Teilen nachvollziehbare Wendung nahm … Immerhin: Zum Ausgleich gab es auch einige “Ei-lights”.</p><h2>Darum geht’s in dieser Ausgabe:</h2><p>🪺 Ein dickes Ei ins Nest gelegt hat mir die Buchmesse LEIGA (die passenderweise sogar ein dickes EI im Namen hat 😉). Erst kam nämlich eine Zusage. Dann wurde sie – schweren Herzens – revidiert. Wegen Osiris 🐈‍⬛ (der jetzt schmollt). Kleinlich oder konsequent? Ich lade dich ein, dir selbst eine Meinung zu bilden.</p><p>🐣 Um es metaphorisch zu sagen: Aus Eiern, die vor ein paar Monaten gelegt wurden, sind neue Projekte geschlüpft. Ich freue mich riesig, sie dir ankündigen zu können.</p><p>🥚 Die Piontextchen werden in ein paar Wochen ein Jahr alt. Im April habe ich deshalb “letzte Sätze” gesammelt. Du darfst nun über das Ende der nächsten Geschichte abstimmen. Außerdem darfst du dich auf eine Überraschung zum Jubiläum freuen.</p><p>🍳 Guck mal, ich habe Flyer gemacht. Flyer zur Feier. Fleier?</p><p>🤪 Mensch, Piontek, eier hier nicht rum! Fang an!</p><h2>Du bist dabei … April, April!</h2><p>Zuerst hatte ich mich riesig gefreut. Ende März bekam ich eine vorläufige Zusage der LEIGA, der Buchmesse für Selfpublisher, im Oktober d0rt ausstellen zu dürfen. Ich hatte also das komplexe Auswahlverfahren erfolgreich bestanden. Nur die Zahlung der Gebühren stand noch aus (deshalb “vorläufig”). Bevor die Rechnung kam, stellte ich eine Rückfrage – in deren Folge die Zusage zurückgezogen wurde. Und ich? Schwanke zwischen Verständnis und Enttäuschung. Lass mich dir erzählen, warum.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2/uploads/images/ue3fzcfqh3/christine-piontek-CatCheapET-Logfiles-schwarz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit ihrem Buch &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot;, das sie aufgeschlagen vors Gesicht hält, sodass nur noch ihre erstaunten Augen zu sehen sind"/><figcaption>Der Stein des Anstoßes für die LEIGA ist dieses Buch. Osiris schmollt. Ich selbst schwanke zwischen Verständnis und Enttäuschung.</figcaption></figure><h3>Generative KI bei Büchern</h3><p>Im Januar hatte ich mich beworben und zuvor die Teilnahmebedingungen der Messe gründlich auf Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung von KI durchgesehen. Gefunden hatte ich nichts. Außerdem gab ich bei der Buchbeschreibung an, dass ich mich thematisch mit KI beschäftigte. Leider konnte ich nur ein Buchcover hochladen, sonst hätte ich auch noch die <strong><em>Logfiles</em></strong> beigefügt. Sagte mir aber, dass das ja alles auf meinem Instagram-Profil zu finden war – wo mir die LEIGA bereits folgte – und über den Link in den Buchhandel, den ich ebenfalls angegeben hatte.</p><p>Im Frühjahr kochte dann wohl die KI-Debatte bei Instagram erneut hoch – ich habe das aus familiären Gründen nur am Rande mitbekommen. Die LEIGA postete Beiträge, in denen sie sich gegen den Einsatz generativer KI bei Büchern bzw. die Ausstellung entsprechender Werke auf der Messe positionierte. Diese Haltung finde ich grundsätzlich erstmal sehr gut. Ohne die Argumentation dazu in Gänze ausrollen zu können, hier meine Meinung:</p><p>Bücher, die Geschichten erzählen, sind für mich Ausdruck von Kreativität. Sie transportieren Erfahrungen und Emotionen, sind inspiriert vom Leben. Dadurch entsteht eine zutiefst menschliche Verbindung zwischen den Kreativen, die Herzblut in ihre Werke fließen lassen, und ihrem Publikum. Buchmessen wiederum sind Orte der Begegnung, die beide Seiten zusammenbringen. Orte, die Kreativität und Vielfalt feiern. Schon deshalb hat KI da aus meiner Sicht wenig verloren. Es sei denn …</p><p>… und jetzt kommt – du hast es geahnt – mein Aber: Es sei denn, der Einsatz ist thematisch motiviert, das KI-generierte Ergebnis nicht bloß “Ersatz für”, sondern Teil des künstlerischen Ausdrucks. Ich finde, dass dort, wo sich jemand kritisch und/oder kreativ mit KI auseinandersetzt, sie zum Beispiel Teil einer Geschichte ist, die ein Mensch erdacht und geschrieben hat, genererierte Elemente – egal ob Text oder Bild – durchaus eine Daseinsberechtigung haben.</p><h3>Die <em>Logfiles</em> – ein Sonderfall. Oder?</h3><p>Diese Ansicht kann man teilen oder nicht. Und ja, ich ziele auf <strong><em>CatCheapET</em></strong> ab, genauer gesagt auf <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong></a>, wo der KI-Kater selbst zu Wort kommt. Ab dem Moment, wo Lea ihn einschaltet, lernt er dazu. Dies schlägt sich in Sprache und Stil nieder. Beides wird von Kapitel zu Kapitel komplexer. Genau wie die Illustrationen, die ich mit KI generiert habe, um im selben “Kosmos” zu bleiben und zu verbildlichen, auf welchem “Level” sich Osiris gerade befindet.</p><p>Wie habe ich mich gefreut, als mir DALL-E für das Kapitel, in dem Osiris halluziniert, ein fehlerhaftes Bild ausspuckte! Das hab ich natürlich sofort genommen. Und ja, das Buch hat ein KI-Cover. Klar! Denn so, wie der KI-Kater hier die Handlungen von Fitnesstrainerin Lea aus <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a><strong><em> </em></strong>in neuem Licht zeigt, ist das Cover der <strong><em>Logfiles</em></strong> als Gegenstück des Fotos auf Buch 1 konzipiert. In beiden Fällen sehen wir eine Katze auf einem Balkon, die einen langen Schatten wirft. Angelegt als Quasi-Spiegelbild, im für die Erzählperspektive jeweils passenden Medium.</p><p>Meine Erfahrung: Wenn es darum geht, dass ich bei den <strong><em>Logfiles</em></strong> mit KI gearbeitet habe, differenzieren die Leute sehr genau – erst recht, wenn sie den Hintergrund bzw. die Geschichte kennen. “Das ist da doch etwas völlig anderes!”, höre ich immer wieder, ob im Buchhandel oder Freundeskreis, von Lesenden, Schreibenden oder Bloggenden, auf Messen und sogar von Menschen, die den Einsatz von KI, so wie ich selbst, in bestimmten Bereichen kritisch sehen.</p><h3>Differenzierter Umgang mit KI</h3><p>Auf Messen? Ja! Unlängst gab mir das Team der <em>Buchmesse Niederrhein</em> das Go für die Teilnahme als Ausstellerin. Auch hier sieht man den Einsatz generativer KI durchaus kritisch. Also habe ich vorab gefragt, ob es ein Problem sei, wenn ich die <strong><em>Logfiles</em></strong> präsentiere und dargelegt, welche Rolle KI in <strong><em>CatCheapET</em></strong> spielt.</p><p>Die Reaktion freute mich sehr. Man dankte mir für meinen offenen Umgang mit dem Thema und bat mich, explizit auf die Verwendung von KI hinzuweisen. Also entwarf ich – zusätzlich zum Eintrag im Impressum – einen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8">Aufsteller</a>, den ich gut sichtbar auf dem Tisch platzierte. Ich nutzte ihn, um neugierig zu machen.</p><p>Die Rechnung ging auf. Meine Geschichte, die auf den eigenen Erfahrungen des Ersetztwerdens durch KI basiert und zum Ziel hat, einen durch Bequemlichkeit und Hype motivierten, durch Unwissenheit aber auch naiven Umgang mit KI zu entlarven, kam an. Sobald ich erzähle, was hinter <strong><em>CatCheapET</em></strong> steckt, setzen Identifikation und Empathie ein. Höchst menschlich!</p><p>Ich verkaufte in zwei Stunden sechs Exemplare von <strong><em>CatCheapET</em></strong> und den <strong><em>Logfiles</em></strong>, nicht zuletzt <em>gerade</em> <em>deshalb</em>, weil ich mich kritisch mit dem Thema KI auseinandersetze. Angefeindet wurde ich nicht. Menschen, die mit KI nichts am Hut haben, gehen meiner Erfahrung nach einfach weiter. Und das ist OK.</p><h3>Sehr gutes Konzept – fairerweise nicht präsentiert. Hä?</h3><p>Dann kam die Zusage der LEIGA, und bei Instagram erschienen die Posts rund um “keine KI”. Ich war verunsichert. Bestimmt war ich doch auf Herz und Nieren geprüft worden, nachdem ich das Thema bei der Bewerbung benannt und im Rahmen der Möglichkeiten Links angegeben hatte, über die man zu all meinen veröffentlichten Titeln gelangen konnte?</p><p>Sicherheitshalber hakte ich nach, zweifelte jedoch nicht daran, eine positive Antwort zu bekommen.</p><p>Ich lag falsch. Und was mich dabei glaube ich am meisten enttäuscht hat: Ich wurde nachträglich doch noch von der Messe ausgeschlossen, <em>obwohl das Orga-Team ebenfalls differenzierte</em>! Man habe länger über die Entscheidung nachgedacht, hieß es nämlich in der Antwort. Und wörtlich:</p><blockquote><p>Es war wirklich nicht einfach, da dein Konzept grundsätzlich sehr gut ist und ja im Prinzip sogar das KI-Thema auf Meta-Ebene kritisiert.</p></blockquote><p>Die Begründung, eingebettet in eine sehr freundliche E-Mail, aus der ehrliches Bedauern herauszuhören war: Die mir gemachte Zusage zu halten, wäre unfair anderen Autoren gegegenüber, denen man bereits wegen KI abgesagt habe. Aus diesem Grund, schweren Herzens …</p><h3>Über den KI-Kamm geschoren</h3><p>Hm. Traute das Orga-Team den Besucherinnen und Besuchern der Messe nicht zu, den kritischen Ansatz selbst zu erkennen? Oder fürchtete man einen Shitstorm wegen der zuvor geführten Debatte? Das könnte ich verstehen. Bei der Arbeit, die in die Organisation eines solchen Events fließt, braucht man nicht noch Stress obendrauf. Und dann hilft es, klare Regeln aufzustellen.</p><p>Andererseits, wie heißt es so schön? Ausnahmen bestätigen die Regel. Hier wäre es sogar eine Ausnahme gewesen, die zur Position der Messe gepasst hätte. Ein Statement durch Bücher, die zum Nachdenken über KI anregen und dabei KI heranziehen, weil es stilistisch und thematisch passt. Die Vermeidungstaktik, bei der ich dann letztlich doch über den KI-Kamm geschoren wurde, hat das Nachdenken im Keim erstickt. Und das finde ich schade.</p><h3>Mein Fazit</h3><p>Vermutlich hätte mancher Post – Zeichen dafür, wie viel Klärungsbedarf es hier offenbar gab – und auch der nachträgliche Rückzieher vermieden werden können, wenn die LEIGA das Thema KI in die Teilnahmebedingungen integriert hätte. Hätte, hätte. Vielleicht eine Anregung fürs nächste Mal.</p><p>Hätte ich einfach die Füße stillhalten sollen, könnte man auch fragen? Für mich ist das keine Lösung. Transparenz bei der Arbeit mit KI finde ich ungemein wichtig. Kennzeichnung gehört dazu. Ein Hinweis am Messetisch ist ganz in meinem Sinne.</p><p>Bei der Buchmesse Niederrhein war mein offener Umgang mit dem Thema genau richtig. Im Fall der LEIGA hat er verhindert, dass ich mich auf einer wichtigen Messe präsentieren kann. Ich werde meine Offenheit trotzdem beibehalten und vertraue darauf, dass sich weitere Gelegenheiten ergeben, Menschen mit meinen Büchern emotional zu erreichen und sie auf humorvolle Weise zum Nachdenken über ein Thema anzuregen, das uns alle angeht.</p><h2>Jetzt schon vormerken: Termine für den Spätsommer</h2><p>Kommen wir zu den versprochenene “Ei-lights”. Ich rede von Veranstaltungen, an denen ich definitiv und unwiderruflich teilnehmen werde, sofern ich gesund und munter bin, und von denen ich weiß, dass sich alle Beteiligten sehr darauf freuen. Folgende Termine kannst du dir schon mal in den Kalender eintragen, wenn sie für dich passen:</p><p>🎸 <strong>Mittwoch, 26. August</strong>. Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke hat mich gefragt, ob ich bei <a href="https://steady.page/de/eddis-welt/about"><strong><em>Eddis Welt</em></strong></a> eine Online-Lesung halten möchte. Na klaro! Schon jetzt weiß ich, dass mich ein unheimlich nettes, neugieriges Publikum erwartet. Per Zoom werde ich einen bunten Mix aus Geschichten zum Besten geben. Anschließend gibt es Gelegenheit, Fragen zu stellen. Exklusiv für Mitglieder!</p><h3><em>LiS</em>-Lesedoppel</h3><p>Seit Januar bin ich bei <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/"><em>Literatur im Siebengebirge (LiS)</em></a>. Der Verein bietet Interessierten ein abwechslungsreiches Programm, das <a href="https://steady.page/de/literatur-im-siebengebirge/posts">im Newsletter</a> angekündigt wird. Ich bin sehr dankbar, bei gleich zwei Lesungen dabei sein zu dürfen:</p><p><strong>🎂 </strong>Am <strong>Samstag, den 19. September</strong>, heißt es im <a href="https://cafe-schlimbach.de/"><em>Café Schlimbach</em></a> in Aegidienberg <strong><em>Worte zur Torte: Autoren aus der Region lesen aus ihren Werken</em></strong>. Um 16 Uhr geht es los. Außerdem dabei sind Manuela Lowak, Michaele Gruen und Markus Peter. Weitere Details folgen zu gegebener Zeit.</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">UPDATE: Der Termin verschiebt sich auf den 17. Oktober!</mark></p><p>📚 Teil zwei des Lesedoppels findet am <strong>Donnerstag, den 24. September</strong>, in der <a href="https://dollendorferbuecherstube.buchhandlung.de/shop/"><em>Dollendorfer Bücherstube</em></a> von Silke Kornstädt statt. Beginn ist um 19 Uhr, und für mich ist dieser Termin etwas ganz Besonderes. Noch nie zuvor habe ich in einer Buchhandlung gelesen! Ein Kino war schon dabei, eine Bibliothek, der ein oder andere Gemeindesaal. Aber das hier, das fühlt sich so … angekommen an. So richtig profibuchig autorenmäßig. Nachvollziehbar? Auf jeden Fall: ein Meilenstein. (M<em>ei</em>lenst<em>ei</em>n ist bei Scrabble übrigens zwei Eier wert …)</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">UPDATE: Der Termin verschiebt sich auf den 20. Oktober!</mark></p><h4>Anekdote am Rande</h4><p>Als es an die Planung der Events ging, hatte ich viel Spaß daran, mir passende Titel für die Lesung im Café auszudenken. <em>Worte zur Torte</em> hat bei Veranstalterin Heike Schlimbach das Rennen gemacht. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich Heike noch nicht.</p><p>Vor gut einer Woche rief ich sie an, um mich für eine andere ihrer Veranstaltungen anzumelden. Als ich meinen Namen nannte, fragte Heike unvermittelt: “Sind Sie nicht Autorin?” Ich sagte, ich sei Teil der <em>LiS</em>-Lesung, und sie legte nach: “All die wunderbaren Vorschläge für den Titel, die Entscheidung war nicht leicht!” Dieses so warme Feedback hat mich kalt erwischt und mir für den Rest des Tages ein dickes Lächeln geschenkt. Danke, Heike!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2/uploads/images/twrmgssmkt/Christine-Piontek-Heike-Schlimbach.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit Heike Schlimbach vom Café Schlimbach in Aegidienberg"/><figcaption>Ein paar Tage nach dem Telefonat: Heike Schlimbach und ich im Café</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2/uploads/images/mygcgxwhen/Verena-Gross-Buecherstube-Schaufenster.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchhändlerin Verena Groß vor dem Schaufenster ihrer Bücherstube in Aegidienberg, in dem das Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek ausliegt"/><figcaption>Bei der Veranstaltung, die ich im Café Schlimbach besuchte, handelte es sich übrigens um Buchtipps von Verena Groß, Besitzerin der &quot;Bücherstube Aegidienberg&quot; schräg gegenüber. Später stellte ich fest: In ihrem Schaufenster steht mein Herzensbuch! Wie wunderbar ist das bitte?</figcaption></figure><h4>Wusstest du schon …</h4><p>… dass du mich und <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/autorinnen">andere Autorinnen und Autoren</a> bei <em>LiS</em> auch für eine private Lesung in deinem Wohnzimmer buchen kannst? Der Verein stellt gerne den Kontakt her. Als meine Leserin / mein Leser hast du den ja bereits über die <em>Piontextchen</em> und kannst mich deshalb natürlich auch direkt anfragen. Es wäre mir eine Freude, dir und deinen Gästen einen besonderen Abend zu bereiten. Den thematischen Schwerpunkt kannst du selbstverständlich mit mir absprechen, so wie alle weiteren Details.</p><h2>Ich habe Enden. Das ist ein Anfang.</h2><p>Und die nächste Geschichte ist auch schon in der Pipeline! Bevor ich mit dem Schreiben loslegen kann, muss ich nun noch wissen, welcher der folgenden Sätze den Ausgang des Jubiläums-Piontextchens bestimmen soll. Was ich ganz toll finde: Wir haben hier eine Bandbreite, die verschiedene Genres und Stimmungen beinhaltet. Jeder Vorschlag eröffnet eine eigene Welt:</p><ol><li><p>Also, das werde ich sicher nicht noch einmal machen!</p></li><li><p>Könnte ich fliegen, würde ich jetzt schwimmen gehen.</p></li><li><p>Immer hatte er sich vor dem Gartenschuppen gefürchtet, doch jetzt fürchtete sich dort jemand vor ihm.</p></li><li><p>Diesen letzten Satz würde sie zeitlebens mit sich tragen.</p></li><li><p>Mit den Füßen auf der Reling schaute ich aufs Meer und genoss diesen einzigartigen Moment.</p></li><li><p>Und plötzlich wurde ihr klar, dass sie nicht die einzige Beobachterin gewesen war.</p></li><li><p>Ach was soll&#39;s, ich lass das jetzt so.</p></li><li><p>Aber wenigstens stand ihr die neue Brille ausgezeichnet.</p></li></ol><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DXSKouwDgsw/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2/uploads/images/qdh2vsjuuv/aufruf-piontextchen-instagram-april26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Triptychon mit Bildern aus einem Instagrambeitrag von Christine Piontek zum Aufruf für das Piontextchen im Mai"/></a><figcaption>Satz Nummer 8 wurde übrigens von der Tatsache inspiriert, dass ich in meinem Aufruf bei Instagram neue Brillen trage. Ein Klick aufs Bild bringt dich zum Originalbeitrag.</figcaption></figure><p>Danke an alle, die sich so kreativ beteiligt haben. Mein Kopf rattert schon ordentlich und ich bin gespannt, welcher letzte Satz mich am Ende leiten wird. Momentan sind nur zwei Dinge sicher: Der Text entsteht wie immer ohne Zuhilfenahme von KI. Und du hast den Ausgang (mit) in der Hand.</p><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Trage deinen Vornamen ein (oder ein Pseudonym), setze ein grünes Häkchen beim Satz deiner Wahl und klicke rechts neben der Eingabezeile auf Speichern. Fertig!</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 10. Mai 2026,</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Wenn du die Geschichte bei Erscheinen in voller Länge lesen und die Piontextchen unterstützen möchtest, kannst du hier</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Flyer zum Einjährigen</h2><p>Eine letzte Sache, bevor ich mich verabschiede. Denn ich bin ein bisschen stolz. Zum anstehenden Jubiläum der <em>Piontextchen</em> habe ich einen Flyer entworfen für Lesungen, Messen und andere Orte, an denen sich Leute tummeln, die Geschichten lieben und Lust auf persönliche, kreative Interaktion haben. Nachdem ich erst dachte, dass ich nichts Schönes hinkriege, bin ich jetzt tatsächlich richtig glücklich mit dem Ergebnis. Was meinst du?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/493a2351-58b6-47fa-9a67-c71f2e3044e2/uploads/images/3646yaiyj7/piontek-piontextchen-flyer-april26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Vorder- und Rückseite eines neuen Werbe-Flyers von Christine Piontek anlässlich des einjährigen Jubiläums der Piontextchen"/><figcaption>Vorder- und Rückseite meines neuen Piontextchen-Flyers</figcaption></figure><p>Übrigens: Die auf dem Flyer erwähnte <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans">Geschenkmitgliedschaft 💝</a>wird auch beim nächsten Piontextchen eine Rolle spielen. Ich habe da eine Überraschung vorbereitet, und deshalb lohnt es sich doppelt, in den Newsletter mit der Jubiläumsgeschichte zu schauen. Der erscheint voraussichtlich am 16. Mai.</p><p>Bis dahin wünsche ich dir eine gute Zeit!</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>👋 neu hier?</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombination aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung verpasst und über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden kannst. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>! Möchtest du mich unterstützen, kannst du</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Sat, 02 May 2026 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Freundliche Flugbegleitung]]></title>
      <description><![CDATA[Pilotenstreik? Kann dir hier nichts anhaben. Die Piontextchen sind zum Boarding bereit. Eine Kurzgeschichte zum Abheben, eine Reise fürs Herz. Und im Cockpit: eine Biene.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Pilotenstreik. Viele Flieger einer großen deutschen Airline blieben dieser Tage mal wieder am Boden. Die Piontextchen dagegen sind zum Boarding bereit. Ich lade dich ein, eine Auszeit zu nehmen und humorvolle Kurzgeschichten aus der Luft zu entdecken. Das hat auch mit dem Gewinnerwort der letzten Abstimmung zu tun. Kleiner Tipp vorweg: Schnell sein lohnt sich heute!</p><h2>Dank an die Fluglotsen 🛩️</h2><p>Die Community hat abgestimmt. Nun ist klar, worüber ich heute für dich schreiben darf. Gewonnen hat: die Biene! Das freut mich sehr, weil es schöne und tröstende Erinnerungen weckt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/41948709-90d0-4860-bb1f-4c001edd302c/uploads/images/kj73tnteto/piontextchen-ergebnis-umfrage-april26-biene.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Umfrage aus dem März-Rückblick der Piontextchen mit dem Gewinnerwort Biene"/><figcaption>Diese Biene sieht eher aus wie eine Wespe ... 🤨</figcaption></figure><p>Die Geschichte, die ich dir gleich erzähle, beruht auf wahren Begebenheiten. Der Beweis? Das Titelbild, das ich für diesen Beitrag gewählt habe. Meine Schwester Birthe hat es gemacht, am Grab meiner Mutter. Ihr Name war … Sabine.</p><p>Bevor es losgeht, möchte ich aber noch kurz zwei Dinge loswerden!</p><h2>Cabin Crew, prepare for landing 🛬</h2><p>Mach dich bereit für die Landung! Warum? Darum:</p><p>Nächsten Monat werden die Piontextchen ein Jahr alt. Am 27. Mai 2025 habe ich die ersten Texte live gestellt und das Projekt damit offiziell eröffnet. Seitdem schreibe ich hier jeden Monat eine KI-freie Kurzgeschichte – nach deinen Vorgaben.</p><p>Für die Jubiläumsausgabe darfst du wieder mal selbst kreativ werden. Ich möchte wissen: Wie soll die nächste Geschichte enden? Schicke mir den letzten Satz, auf dem ich “landen” soll.</p><p><strong><em>So kannst du mitmachen:</em></strong></p><p>Wenn du auf Instagram bist und <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin">meinem Account</a> folgst, kannst du den Beitrag kommentieren, den ich dort als Aufruf veröffentlichen werde. Du kannst mir natürlich auch eine PN schicken. Oder antworte einfach per E-Mail auf diesen Newsletter.</p><p>Möchtest du mehrere letzte Sätze einreichen? Kein Problem! Bis zu drei pro Person sind möglich. Wichtig: Es müssen Einzelsätze sein, nichts Zusammenhängendes! Alle Einsendungen werden für die nächste Abstimmung gesammelt, die zusammen mit dem April-Rückblick voraussichtlich am 2. Mai erscheint.</p><p>Wenn dein Input dabei sein soll, brauche ich deinen Satz / deine Sätze <strong>bis spätestens Donnerstag, 30. April</strong>.</p><h2>Gratis Rundflug 🚁</h2><p>Noch bis morgen, 19. April, biete ich dir an, bei mir auf Schnupperkurs zu gehen. Schließt du dieses Wochenende eine Mitgliedschaft ab, kannst du dich 30 Tage lang für lau im Archiv umschauen und alle Piontextchen in voller Länge lesen. Solltest du meine Geschichten total öde finden, schnappst du dir einfach den Fallschirm und springst aus dem Flieger.</p><p>Entscheidest du dich, zum Ablauf der 30 Tage an Bord zu bleiben, ist der Test-Monat geschenkt – bei einer Jahresmitgliedschaft mit 17 % Rabatt bekommst du am Ende also 13 Monate zum Preis von 12. Und Captain Piontek würde natürlich vor Freude glatt einen Looping fliegen. Es wäre einfach richtig toll, wenn:</p><ul><li><p>die Mitgliederzahl bei den Piontextchen zum Jubiläum Ende Mai zweistellig würde und</p></li><li><p>dadurch monatlich ein <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">zu den Paketen passender Betrag</a> von rund 42 Euro bei mir “hängenbleiben” würde. Also nach Abzug von Umsatzsteuer und Gebühren. Zur Orientierung: Momentan bin ich mit acht Mitgliedern bei ca. 29 Euro netto.</p></li></ul><p>👥 Um den ersten Meilenstein zu erreichen, fehlen mir bloß noch 2 Mitglieder! In Worten: zwei. So cool wie Ernie und Bert. Siegfried und Joy. Oder du und dein Friseur. Zum Beispiel.</p><p>🧑‍🧑‍🧒‍🧒 Für den zweiten Meilenstein sind es noch etwa 3 bis 6 Menschen, je nachdem, für welches Paket und welche Zahlungsmethode sie sich entscheiden.</p><p>🫵 Magst du mich beim Erreichen dieser Etappenziele unterstützen und im Gegenzug entspannt Lesen, Lachen, Pause machen? Hier kannst du im Handumdrehen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">(Probe)Mitglied werden</a></p><p>Und jetzt: Bühne frei für ein kleines, summendes Insekt, das an einem sonnigen Sonntag Kontakt aufnahm. Hier kommt das Piontextchen mit dem Titel</p><h2>Sabi(e)ne im Anflug 🐝</h2><p>Ich spürte, wie innere Ruhe einkehrte, während eine Träne meine Wange hinunterlief. Alles wirkte so friedlich. In den Bäumen hinter mir sangen Vögel. Irgendwo hämmerte ein Specht. Nur die Tropfen auf den Blüten zu meinen Füßen, in denen sich jetzt das Sonnenlicht brach, erinnerten noch an den Regenguss, der an genau dieser Stelle auf uns niedergegangen war.</p><p>Eine sanfte Brise pustete mir Haare ins Gesicht. Kein Vergleich zu den Böen, die an den Regenschirmen gerissen hatten. Das Prasseln der Tropfen auf dem gespannten Stoff war so laut gewesen, dass Familie und Freunde eng zusammengerückt waren, um die Worte des Abschieds verstehen zu können.</p><p>Jetzt war da ein Summen. Eine dicke Hummel zog meinen Blick auf sich, als sie auf einer gelben Rose landete. Und … hey, da war ja richtig Betrieb! Diverse Bienen, Käfer und andere Insekten surrten umher. Die Blumen sahen aber auch wirklich einladend aus, hatten Regen und Sturm wie durch ein Wunder getrotzt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/41948709-90d0-4860-bb1f-4c001edd302c/uploads/images/mtdtvj4htx/piontextchen-biene-detail-blumenkranz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Gelbe, weiße und orange Blüten in einem Kranz mit Tulpen, Gerbera und Rosen"/><p>Nur eine kleine Wildbiene – zumindest vermutete ich, dass es eine war – schien gänzlich unbeeindruckt von dem bunten Kranz. Sie hatte mehr Interesse an meinem roten Schal mit den Herzen. Die Versuche, sie sanft zu verscheuchen, scheiterten immer wieder.</p><p>Hinter einer Hecke ertönten Stimmen. Sie klangen vertraut. “Gut”, dachte ich. “Viel länger hätte ich nicht warten können. Fünf Stunden Fahrt, und ich würde gern noch im Hellen zuhause sein.”</p><p>Wie Orgelpfeifen kamen mein Vater und beide Schwestern um die Ecke gebogen. Schön, dass wir uns noch einmal sehen konnten, bevor ich fuhr. Dass wir uns hier trafen. Für mich lag der Friedhof auf dem Heimweg. Die anderen hatten einen Gast zum Flughafen gebracht, waren auf dem Rückweg. Nur die Biene, die nun auch meine Familie begrüßte, war einfach da, wo sie war. Kurzerhand setzte sie sich bei Papa auf den Kopf.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/41948709-90d0-4860-bb1f-4c001edd302c/uploads/images/7nvvnxot52/piontextchen-biene-titelbild-birthepiontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Biene auf dem Kopf eines alten Mannes, Auszug aus einem Bild von Birthe Piontek"/><figcaption>Foto: Birthe Piontek (Ausschnitt – das ganze Bild kannst du am Ende des Beitrags sehen)</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/41948709-90d0-4860-bb1f-4c001edd302c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/41948709-90d0-4860-bb1f-4c001edd302c/teaser_image/1776352149?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 05:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Herzschmerzmärz]]></title>
      <description><![CDATA[Freitag, der 13. – in meiner Familie ein Glückstag. Also würden wir Mama da beisetzen, beschlossen wir. Ob das wirklich so eine gute Idee war, liest du im März-Rückblick.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, der 13. – wegen der Geburt meiner Schwester ist das in meiner Familie ein Glückstag. Auch letzten Monat fiel der 13. auf einen Freitag. Konsequent und in der Absicht, das Beste daraus zu machen, wählten wir das Datum für die Beisetzung meiner Mutter. Ob das den schweren Gang etwas leichter machen konnte und die persönliche Glückssträhne trotz des traurigen Anlasses anhielt oder nicht, liest du in diesem Newsletter.</p><h2>Weitere Themen im März-Rückblick:</h2><ul><li><p>Buchmesse Niederrhein: beflügelnde Begegnungen in Brüggen</p></li><li><p>Abschluss und Neuanfang: das schwere Erbe meiner Mutter</p></li><li><p>Frühjahrslese: mit letzter Kraft nach Braunschweig</p></li><li><p>vom Leben inspiriert: Überraschungs-Piontextchen gefällig?</p></li><li><p>verhexter Zungenbrecher: “meine” neue CD hat’s in sich</p></li><li><p>Osterei: ein kleines Extra für meine Mitglieder</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/zxghibsqnk/magnolienbaum-piontextchen-newsletter-april.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Magnolienknospen am Baum vor Himmel als Titelbild für den März-Rückblick bei den Piontextchen"/><p><strong>Und dann ist da ja noch meine Frühlingsaktion! Ich schenke dir zu Ostern einen Monat bei den Piontextchen. So geht’s:</strong></p><p>🌷 bis spätestens 19. April Probemitglied werden<br/>🌷 nächstes Piontextchen ohne Paywall ins Postfach bekommen<br/>🌷 vollen Zugriff auf alle Kurzgeschichten im Archiv nutzen<br/>🌷 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich schnuppern</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Hier Paket aussuchen</a></p><p>🌷 Zum Ablauf der Probezeit kannst du entscheiden, ob du als vollwertiges Mitglied dabeibleiben, mich unterstützen und damit <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">eine einfache Autorin sehr glücklich machen</a> möchtest.</p><p>🌷 Wenn du findest, jemand anders sollte zu Ostern in den Genuss der Piontextchen kommen, kannst du auch ein</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans">Paket verschenken</a></p><p><strong><em>Die Vorteile:</em></strong></p><p>🌷 auch kurzfristig und nach Ladenschluss erhältlich<br/>🌷 hat keine Kalorien, verbrennt höchstens welche<br/>🌷 verursacht keine Karies und verwelkt nicht<br/>🌷 macht ein ganzes Jahr Freude (auch mir 🥰)</p><hr/><p>Werbeblock Ende</p><h2>Zwei Stunden geballte Buchpower</h2><p>Wenn ich alle zehn Minuten ein Buch verkaufen würde, so hatte ich mir vor der <strong>Buchmesse Niederrhein</strong> überlegt, dann käme ich während der mir im Rahmen der <em>Buchbegegnungen</em> zur Verfügung stehenden zwei Stunden auf 12 Bücher. Was der Kracher wäre …</p><p>… aber auch überaus ambitioniert! Denn jeder Verkauf wäre das Resultat eines Kennenlerngesprächs, bei dem ich mein Gegenüber von mir und der Qualität meiner Geschichten überzeugen musste. Dafür musste die Person überhaupt erstmal neugierig werden und stehenbleiben. Und nicht jede Person, die stehenblieb, würde am Ende auch ein Buch kaufen.</p><p>Aber hey, genau das ist der Teil, den ich so liebe: Leute neugierig machen und schauen, ob ich sie für mich gewinnen kann. Nicht durch Druck, sondern spielerisch, humorvoll und im Dialog. Hatte ich anfangs Respekt davor, fremde Menschen anzusprechen, um meine Bücher anzupreisen, macht es mir mittlerweile großen Spaß.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/tze4hek423/piontek-buchbegegnung-buchmesse-niederrhein.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit ihren Büchern &quot;CatCheapET&quot;, &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; und &quot;17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama&quot; bei der Buchbegegnung auf der ersten Buchmesse Niederrhein"/><figcaption>&quot;Hey! Hey, du!&quot; – &quot;Wer, ich?&quot; – &quot;Genauuuu!&quot; Die Verkaufstaktiken, die ich durch frühen Konsum der Sesamstraße vermittelt bekam, habe ich natürlich verfeinert.</figcaption></figure><p>Außerdem ging es ja hier um Begegnungen, und die sind an sich schon oft eine Bereicherung. Deshalb fand ich es auch gar nicht schlimm, als manche meinen kleinen Tisch im Foyer wieder verließen, ohne ein Buch zu kaufen. Am Ende der zwei Stunden hatte ich viele gute Gespräche geführt und räumte den Platz für meine Nachfolgerin. Ich hatte drei Bücher verkauft.</p><p>Dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Um alles in Ruhe verstauen zu können, parkte ich Bücher, Karten und Lesezeichen erstmal auf einem Sessel in der Nähe. Dort entdeckten mich einige der Leute, die zuvor interessiert, aber buchlos weitergezogen waren. Plötzlich verkaufte ich noch ein Buch. Dann noch eins. Und dann sogar gleich zwei …</p><p>Am Ende waren es sieben Bücher, als unbekannte Autorin, ohne Lesung und obendrein zur Mittagszeit, an einem Sonntag! Dabei viel gelernt, gelacht und wunderbare Menchen kennengelernt. Darunter auch zwei Bloggerinnen. Eine von ihnen, Bella, kaufte <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a>. Mittlerweile hat sie das Buch rezensiert. Das hat sie geschrieben (Auszug; bei Instagram findest du den <a href="https://www.instagram.com/bella_der_buecherwurm/p/DWL95ePDQ4e/">kompletten Beitrag</a>):</p><blockquote><p>Als Enkelin einer an Demenz erkrankten Oma wollte ich dieses Buch lesen, um zu schauen, wie andere mit gewissen Situationen umgehen. Und dieses Buch hat mir sehr geholfen. Geholfen, zu zeigen, dass man nicht alleine ist und verstanden wird. Das man nicht alleine verzweifelt manchmal. Aber auch das man mit der Erkrankung als Angehörige/r besser umgehen kann und sie anders versteht. Denn bei allen Gesprächen, egal mit wem, hab ich mich manchmal allein gelassen gefühlt. Dieses Buch hat mir auf eine besondere Art und Weise Aufschluss gegeben.</p><p></p><p>Mit ihrer humorvollen Art und angenehmen Schreibweise macht es die Autorin einem einfach, in die Seiten einzutauchen. Alles in Allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für die Erkrankung Demenz interessiert und vor allen Dingen anderen Menschen die die Erkrankung ein bisschen besser verstehen wollen bzw. hinter die Fassade schauen wollen und vielleicht auch selber Angehörige/r sind. Ein sehr gelungenes Buch. <br/>Danke, dass es sowas gibt. Etwas das einen auffängt, einfach weil man nicht alleine ist.</p></blockquote><p>Wie schön ist das bitte??? Ziel erreicht. Mein Herz ist voll! ❤️</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/vcynjcom2l/schloss-garten-brueggen-niederrhein.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schloss in Brüggen mit Park und Biergarten im Frühling"/><figcaption>Danke, Brüggen! Ich komme gerne wieder 🥰</figcaption></figure><h2>So long, liebe Mama!</h2><p>Die Buchmesse schaffte es, die trüben Gedanken eine Weile zu vertreiben. Denn schließlich würde ich nur wenige Tage später zur Beisetzung meiner Mutter fahren. Der Termin machte mir Angst. Die lange Reise ihrer Krankheit wäre dann endgültig vorbei, ich würde ein letztes Mal Abschied nehmen. Und danach?</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b">Wochen nach Mamas Tod</a> brach sich die Trauer immer noch unvermittelt Bahn. Ich saß beim Kaffee, sah hinaus in die Wolken und spürte, wie mir plötzlich Tränen übers Gesicht liefen. Diese Endgültigkeit, die sich eingestellt hatte, war – und ist! – noch immer schwer zu ertragen. Meine Mutter, wie ich sie einst gekannt hatte, war schon lange fort. Doch nun war ihr auch der Körper gefolgt. Die letzte Verbindung war gekappt worden …</p><p>Nie im Leben hätte ich gedacht, dass die Trauer nach all den Jahren so intensiv sein würde. So unberechenbar und wechselhaft. Schon dachte ich, alle Tränen wären geweint. Konnte Bilder ansehen ohne Kloß im Hals, über sie sprechen, ohne dass die Kehle eng wurde. Und dann plötzlich … Das Zwitschern eines Vogels reicht aus, um den Hahn doch noch einmal aufzudrehen.</p><p>Herzschmerzmärz. Der 13. rückte näher. Das Wetter war in den letzten Tagen ganz wunderbar gewesen und ich beglückwünschte uns, dass wir uns bis zur Monatsmitte Zeit gelassen hatten mit der Beisetzung. Nur um sicherzugehen, schaute ich vor dem Packen in die Wettervorhersage für den Norden – und entschloss mich, das schwarze Kleid mit den Herzen gegen einen grauen Pullover mit schwarzen Sternen und eine schwarze Hose zu tauschen. Die Pumps dazu würde ich mir aber nicht ausreden lassen …</p><p>Ich mach’s kurz – denn <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3">in meinem letzten Piontextchen</a> hatte ich ja bereits angekündigt, dass die verspätete Veröffentlichung auch was mit Mama zu tun hatte:</p><ul><li><p>Donnerstag, 12. März: Anreise bei Sonnenschein</p></li><li><p>Freitag, 13. März: Fahrt zum Friedhof bei Sonnenschein. Allerdings ist der Himmel in der Ferne pechschwarz.</p></li><li><p>Vor der Trauerfeier stärken wir uns um die Ecke beim Bäcker. Das Wetter hält.</p></li><li><p>Wir parken am Friedhof. Winzige Tropfen fallen auf die Windschutzscheibe.</p></li><li><p>Der Beginn der Trauerfeier verzögert sich. Ein eisiger Wind weht. Der Regen wird etwas stärker. Ich stelle mich unter.</p></li><li><p>Bereits durchgefroren betrete ich die Kapelle. Leider nicht beheizt.</p></li><li><p>Aber unsere Vikarin ist eine Wucht, findet genau die richtigen Worte zwischen liebevollem Andenken und Humor.</p></li><li><p>Meine Freundin aus Kindertagen hält meine rechte Hand. Die andere drückt mein Schatz. Danke!</p></li><li><p>Bei Mamas Lieblingslied haut es mich gleich zu Beginn wie erwartet weg.</p></li><li><p>Die Bildershow, die meine Schwester erstellt hat, kann ich dagegen ohne Probleme ansehen, muss sogar lächeln. Aber gut, bei der hatte es mich schon im Vorfeld zerlegt.</p></li><li><p>Die Trauerfeier ist vorbei. Der Bestatter trägt die Urne nach draußen – und ist innerhalb von Sekunden klatschnass. Es <em>schüttet</em>. Schirme können nur wenig ausrichten. Wo bekommen wir jetzt ein Schlauchboot her?</p></li><li><p>Schirme verhaken sich während der Beileidsbekundungen. Mama schaut vermutlich amüsiert zu.</p></li><li><p>Ich verfluche mich für die Pumps, deren breite Absätze ins Grab sinken, als stände ich auf Butter. Meine Füße werden taub.</p></li><li><p>Alle Worte sind gesagt, alle Blütenblätter gefallen. Als wir das Grab verlassen, lässt der Regen nach.</p></li><li><p>Während der anschließenden Zusammenkunft im Restaurant ist es trocken.</p></li></ul><p>Der Volksmund sagt: Regnet es bei einer Beerdigung, kommt die Seele gereinigt in den Himmel. Na, wenn das so ist: blitzblank, meine Teuerste, blitzblank!!!</p><p>Ich dagegen bekam vier Tage später Halsschmerzen. Dann war die Nase zu. Ich hüstelte, der Kopf dröhnte. Da hatte ich sie, meine Antwort auf die Frage nach dem Danach!</p><p>So long, liebe Mama. Mach’s gut! Die Trauer bleibt bestimmt noch eine ganze Weile. Aber dein Timing war ne Wucht. Und was deine Seele betrifft, war Freitag, der 13. wohl mal wieder ein Glückstag ...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/kxungbdwfz/christine-piontek-friedhof-sonnenschein.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek bei Sonnenschein auf dem Friedhof an einem mit Blumen geschmückten Grab"/><figcaption>Zwei Tage später: zur Abreise schönster Sonnenschein ☀️</figcaption></figure><h3>Abschluss … und Neuanfang?</h3><p>Gut eine Woche nach der Beisetzung stand ein Termin an, auf den ich ein halbes Jahr sehnsüchtig gewartet hatte: Ich ging zu meiner neuen Frauenärztin, um mit ihr über meine Angst zu sprechen, eine Demenz zu bekommen. Wenn ich irgendwie vermeiden konnte, zu enden wie meine Mutter: Hier war meine Chance!</p><p>(Im <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04">September-Rückblick</a> schrieb ich über meine Vermutung, dass meiner Mutter mit einer Hormonersatztherapie – hätte es sie damals schon so gegeben – womöglich einiges erspart geblieben wäre. Ihr Krankheitsbild, das ich in meinem Buch beschreibe, deckt sich in großen Teilen mit Beschwerden, die durch Hormonmangel hervorgerufen werden können. Auch zeitlich würde es genau passen.)</p><p>In meiner bisherigen Arztpraxis wurde abgeblockt, wenn ich die Wechseljahre oder Beschwerden zur Sprache brachte, die vermutlich damit zusammenhingen. Ich sei laut Ultraschall doch noch voll im Saft! Hormone, jetzt schon? Nö!</p><p>Die neue Ärztin ist spezialisiert. Hat vieles offenbar schon selbst durch, denn sie ist etwa in meinem Alter, und sprüht vor Energie. Statt dichtzumachen, feuerte sie eine Salve an Tipps ab, zeigte mir gleich mehrere Wege auf, die ich jetzt gehen kann, nahm mir Blut ab, um gezielt ein paar Werte zu checken, die üblicherweise unter dem Radar laufen, und versorgte mich mit Rezepten.</p><p>Bämm, bämm, bämm!</p><p>Heute, elf Tage später, erste Bilanz:</p><ul><li><p>Ich lege mich ins Bett und schlafe – einfach so und sogar schon mehrfach durch. Krasses Gefühl!</p></li><li><p>Zyklus und Harndrang normalisieren sich offenbar.</p></li><li><p>Ich werde innerlich ruhiger.</p></li><li><p>Mehrere Blutwerte sind im Keller, andere dagegen viel zu hoch. Erklärt, warum ich so scheißmüde bin, mir oft schwindelig ist und anderes mehr …</p></li></ul><p>Ich habe begonnen, gezielt gegenzusteuern und könnte die neue Ärztin knutschen! Die Angst vor einer Demenz ist nicht weg. Aber ich bin zuversichtlich, eine Menge mehr für meine Gesundheit tun zu können, als es meiner Mutter je möglich war. Mit ein bisschen Glück bleibe ich (länger) agil und klar im Kopf. Schon komisch, dass mit Mamas Tod für mich auch etwas einhergeht, das sich anfühlt wie ein Neuanfang.</p><h2>Leseflair in Braunschweig</h2><p>Den März überstehen und am Ende nach Braunschweig fahren. Dort meine Freundin wiedersehen, die mir bei der Beisetzung eine so große Stütze gewesen ist, und mit ihr ein paar Veranstaltungen der <a href="https://www.leseflair.de/"><em>Leseflair</em></a> besuchen. So war der Plan, und ich freute mich riesig auf diesen Lichtblick, der mich durchhalten ließ …</p><p>Dann holte uns allerdings die Realität ein. Wir hingen beide dermaßen in den Seilen, du machst dir keine Vorstellung! Ich mit meiner Resterkältung und einem umfangreichen Auftrag in den Knochen (hurra!), der mich nach der Beisetzung hatte durchpowern lassen. Und sie, Institutsleiterin, nach mehrtägiger Dienstreise und weit über 1.000 gefahrenden Kilometern.</p><p>Den Poetry Slam am ersten Abend ließen wir schweren Herzens sausen, sackten in der Küche über Pizza zusammen und gingen (relativ) früh ins Bett. An Tag 2 hatten wir Karten für den <em>Mörderischen Salon</em>, bei dem drei Autorinnen und ein Autor aus Krimis mit regionalem Bezug vorlasen.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/bettinareimann.autorin"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/lhdt646mb4/bettina-reimann-autorin-leseflair.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Autorin Bettina Reimann beim &quot;Mörderischen Salon&quot; während der Frühjahrslese der Leseflair in Braunschweig"/></a><figcaption>Die Autorin Bettina Reimann las nicht nur aus ihren Werken, sondern führte auch durch den gelungenen Abend. Wenn du aufs Bild klickst, landest du auf ihrem Instagram-Profil.</figcaption></figure><p>Vorher Curry und dann noch einen Quarkkuchen zu essen, war allerdings eine doofe Idee ... Hielt mich aber nicht davon ab, schon am Samstag wieder zu “völlern”, wie meine Freundin es nennt.</p><p>Da entschieden wir uns nämlich, doch nicht zur abgespeckten Buchmesse der <em>Frühjahrslese</em> zu fahren. Es war eiskalt und regnete. Von dieser Art Wetter hatte ich genug! Also gönnten wir uns stattdessen im Warmen eine Waffel:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/7b3f6jjk7e/glueckswaffel-braunschweig-christine-piontextchen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Waffel mit Obst und Kokosraspeln auf einem Teller, auf dem mit Schokoladensauce der Name Christine geschrieben ist"/><figcaption>Meine Freundin heißt Christina. Um Verwechslungen zu vermeiden – wir haben da langjährige Erfahrung – schrieb ich drei E auf die Bestellung. Hatte ja keine Ahnung, dass die das bei der &quot;Glückswaffel&quot; auf den Teller malen ... 🧇</figcaption></figure><p>Am Sonntag war es zwar weiter schweinekalt, aber immerhin trocken. Zur literarischen Stadtführung kam sogar die Sonne raus. Knapp zwei Stunden hörten wir etwas zur Geschichte von und zu Geschichten aus Braunschweig. Ein schöner Abschluss, mit einem Tipp für dich, solltest du die Stadt besuchen: <a href="https://www.braunschweigerzeiten.de/">Thomas Baumgarten</a> bietet seine Führungen zu verschiedenen Themen auch für Einzelpersonen an.</p><h2>Märzerfahrungen fürs Piontextchen</h2><p>Der März war wirklich reich an Erlebnissen – mal kurios, mal katastrophal. Vier besonders inspirierende habe ich mir für die Abstimmung aufgehoben. Eines davon wird ins Piontextchen fließen. Welches das sein wird, bestimmt die Community …</p><p>Du hast jetzt wieder die Möglichkeit abzustimmen und dich überraschen zu lassen. Ich gebe dir auch nur Stichworte, die die Phantasie beflügeln sollen, aber nicht zu viel verraten. Zu welchem der folgenden Themen soll ich eine Kurzgeschichte schreiben?</p><ol><li><p>Biene</p></li><li><p>KI-Albtraum</p></li><li><p>Ehekrach</p></li><li><p>Zugzwang</p></li></ol><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst dort auch ein Pseudonym verwenden. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Lieblingswort und speichere deine Entscheidung rechts neben der Eingabezeile ab. Fertig!</p><p><strong>Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 12. April 2026</strong> und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Das Ergebnis samt dazugehöriger Kurzgeschichte erscheint voraussichtlich am 18. April. Um den Text in voller Länge zu lesen und die Piontextchen zu unterstützen, kannst du hier</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Und wie gesagt: Bei Anmeldung bis einschließlich 19. April kannst du die Piontextchen 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen. Erst nach Ablauf dieser Zeit wirst du – wenn du bleiben möchtest – zahlendes Mitglied. Gut zu wissen: Entscheidest du dich in dem Zug für eine Jahresmitgliedschaft, bekommst du nicht nur 13 Monate für den Preis von 12, sondern auch 17 % Rabatt!</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Aus dem Kleiderschrank auf CD</h2><p>Einen hab ich noch! Erinnerst du dich, dass ich dir mal von den Musicals erzählt habe, die mein Freund Clive Nolan geschrieben hat? Im Zusammenhang mit der Geschichte <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08"><strong><em>The Full Pionty</em></strong></a> habe ich über <strong><em>Alchemy</em></strong> und <strong><em>King’s Ransom</em></strong> berichtet – zwei Musicals, die im viktorianischen England angesiedelt sind und in deren Mittelpunkt Professor King steht. Mit einer Gruppe treuer Helferinnen und Helfer muss King manch magisches Abenteuer bestehen – und dabei die Welt retten.</p><p>Am 15. Februar, nach vielen Jahren Arbeit daran, ist nun Teil 3 erschienen. In <strong><em>The Mortal Light</em></strong> machen sich Professor King, Eva Bonaduce und Tom Worthy auf die mit Gefahren gepflasterte Reise nach Norwegen. Dort müssen sie Makaria bezwingen, eine mächtige Halbgöttin, die ohne den ausgleichenden Einfluss ihres Bruders Tovenaar … sagen wir, Oberwasser hat.</p><p>Hilfe bekommt die Truppe ausgerechnet vom Bösewicht aus <strong><em>Alchemy</em></strong>, Lord Henry Jagman, den man dafür eigens aus der Vorhölle zurückbringt, von der tollpatschigen Alice und von einem gewissen Father Caleb. Letzterer ist im Besitz eines Artefakts, das Rettung verspricht. Doch dann kommt alles anders …</p><h3>Kostprobe gefällig?</h3><p>Warum erzähle ich dir das eigentlich? Tja, ich bin mit drauf auf der CD! Wie zuletzt bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2MIQue-huh8&amp;list=RD2MIQue-huh8&amp;start_radio=1"><strong><em>Song of the Wildlands</em></strong></a> habe ich mich mit Kopfhörern und Mikrofon in meine hallfreie Tonkabine gestellt (also zwischen die geöffneten Türen meines Kleiderschranks) und als Teil des Chors diverse Tracks eingesungen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec/uploads/images/f7lesblis6/mortal-light-CD-chorus.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die CD des Musicals &quot;The Mortal Light&quot; von Clive Nolan mit den Einzelteilen Act 1 und Act 2 sowie aufgeschlagenem Booklet mit dem Chorus"/><figcaption>Ja, wen haben wir denn da?</figcaption></figure><p>Erst vor ein paar Tagen bin ich endlich dazu gekommen, mir das Ergebnis anzuhören. Und was soll ich sagen: Ich lieb’s und bin stolz, auch diese Herausforderung gemeistert zu haben. Denn es waren wieder wirklich schwierige Dinger dabei.</p><p><em>Witch</em>, das verflixte 7. Stück aus dem zweiten Akt, hat mich mit seiner zungenbrecherischen Geschwindigkeit an den Rande der Verzweiflung gebracht … Wenn du reinhören möchtest: Das Musical ist auf gängigen Streamingplattformen, als CD-Box mit Extras über <a href="https://clivenolan.net/">Clives Website</a> und <a href="https://clivenolan.bandcamp.com/album/the-mortal-light">bei Bandcamp</a> erhältlich.</p><p>Mit diesem Hörtipp verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche dir frohe Ostern! Wenn du zu meinen Mitgliedern zählst, habe ich jetzt noch ein kleines optisches Extra aus der Anfangsphase des Musicals für dich. Makaria, wie sie leibt und lebt. Und ich, wie ich vor ihr erzittere …</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>Osterei</p><p>Im Sommer 2019 hatte die furchteinflößende Halbgöttin Makaria aus dem Musical <strong><em>The Mortal Light</em></strong> ihren allerersten Auftritt. Im <em>Playhouse</em> in Cheltenham, England, sang sie ihr Solo, <em>Makaria</em>. Anschließend trieb sie im Theater ihr Unwesen. Ich traf sie und dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen …</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/240be564-a854-441f-9ab7-c1bec80966ec">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bei dir piept’s wohl?!]]></title>
      <description><![CDATA[“Wolltest du nicht ein Piontextchen zum Frühlingsanfang schreiben? Dann bist du aber spät dran!" Stimmt. Aber: Hier ist es – und zum Ausgleich mit tollen Fotos gespickt!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Wolltest du nicht ein Piontextchen zum Frühlingsanfang schreiben? Dann bist du aber spät dran! Du hattest die Geschichte doch für den 21. März angekündigt!”</p><p>Tja, was soll ich sagen? Ja! Und bitte entschuldige die Verspätung. Ich musste das Schreiben letzte Woche verschieben zugunsten eines spannenden, umfangreichen und – natürlich wie immer – eiligen Textauftrags. Man war an mich herangetreten, weil man der KI überdrüssig war. Das hat mich natürlich riesig gefreut und ich habe sofort Ja gesagt.</p><p>Dass ich dann ab Mitte der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, war nicht so cool. Ich sage nur: Danke, Mama, du Scherzkeks! (Was meine liebe Mutter – Gott hab sie selig – damit zu tun hat, verrate ich dir im nächsten Newsletter.) Musste ein bisschen mit meiner Energie haushalten und habe alles ins Projekt gesteckt. Aber JETZT kommt das Piontextchen dran!</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8">Im letzten Newsletter</a> hatte ich vier frühlingshafte Begriffe zur Auswahl gestellt: Osterglocken, Pollenflug, Nistkasten und Motorradsaison. Das Gewinnerwort bestimmt nicht nur das Thema, sondern gibt – senkrecht geschrieben – auch die Anfangsbuchstaben der Absätze vor. Gewonnen hat …</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3/uploads/images/x66epdpyay/piontextchen-umfrage-fruehlingsanfang-ergebnis.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot des Umfrageergebnisses für das Piontextchen zum Frühlingsanfang. Der Nistkasten gewinnt mit insgesamt 4 Stimmen."/><p>… der NISTKASTEN! Und was soll ich sagen: Das war mein Favorit. Weil ich nämlich darauf hoffte, dass zwei naturliebende Hobbyfotografen hier mit ins Boot springen würden, die mir bei diesem Thema sofort in den Sinn kamen. Als der Siegerbegriff feststand, habe ich sie gefragt. Und bekam ein Ja.</p><p>Mein großer Dank geht an Nicole und Bernd Kleine Kuhlmann. Die beiden haben mir das wunderbare Bildmaterial zur Verfügung gestellt, das mein Piontextchen zum Frühlingsanfang zu etwas ganz Besonderem macht. Fotos, für die sie stunden- und tagelang immer wieder geduldig auf der Lauer gelegen haben, um dann im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/ruhrpottmeisen"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3/uploads/images/cpmcultkl2/piontextchen-nistkasten-titelbild-kleine_kuhlmann.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Blaumeise für einem Nistkasten aus Holz, der inmitten von Efeu hängt. Foto: Nicole und Bernd Kleine Kuhlmann"/></a><figcaption>Alle Vogelfotos in diesem Piontextchen: Nicole und Bernd Kleine Kuhlmann, bei Instagram zu finden unter @ruhrpottmeisen. Ein Klick aufs Bild bringt dich direkt dorthin.</figcaption></figure><p>Ein Tipp: Auf ihrem Instagramkanal <a href="https://www.instagram.com/ruhrpottmeisen">@ruhrpottmeisen</a> teilen Nicole und Bernd Einblicke in die Meisenkästen, die in ihrem Garten hängen und mit Kameras ausgestattet sind. So kann man beobachten, wie Nester entstehen, winzige Eier gelegt und ausgebrütet, hungrige Schnäbel aufgerissen und Meisenpopos in die Höhe gereckt werden, damit Kot abtransportiert wird – faszinierend, das haben die Fuzzis einfach so drauf …</p><p>Gerade geht im Garten von Nicole und Bernd wieder die Post ab. Die Meisen haben mit dem Nestbau begonnen. Hüpf also flink rüber auf den oben verlinkten Account und sei live dabei, wenn die Familien Blau- und Kohlmeise ihren Nachwuchs aufziehen!</p><p>Du willst noch mehr Meisencontent? Kein Problem! Nach dem Piontextchen gibt es einen Bonus, der dir unter anderem verrät, was du Meisen Gutes tun kannst, wenn du gerade kein totes Wildschwein zur Hand hast …</p><p>Aber jetzt erstmal viel Spaß mit:</p><h2>Marius hat ne Meise</h2><p><strong><em>“Na</em></strong> warte, Freundchen!”, schnaubte Bettina und schaute zu dem an ihr Grundstück grenzenden Garten hinüber. Dort saß, halb verdeckt von einem Busch, ihr Nachbar rittlings auf einem recht unbequem wirkenden Stuhl. Das an sich wäre nichts Anstößiges gewesen, hätte er nicht eine Kamera im Anschlag gehabt. Noch dazu mit Teleobjektiv, das jetzt zum wiederholten Male genau auf Bettinas Fenster zielte. “Das ist doch wirklich die Höhe!”, empörte sie sich.</p><p><strong><em>“Idiot”</em></strong>, pflichtete Melanie ihrer Freundin bei. “Der hat doch echt ne Meise! Glaubt der etwa, du merkst nicht, wenn er dich stalkt? Das geht doch nun schon seit Tagen so, seit es draußen wärmer geworden ist! Für wie blöd hält der dich eigentlich?! Ich an deiner Stelle würde ja langsam mal die Polizei rufen.” Melanie schaute Bettina herausfordernd an. Als diese nicht reagierte, griff sie nach ihrem eigenen Handy.</p><p><strong><em>“Stop!”</em></strong>, rief Bettina. “Ich werde rübergehen und ihn zur Rede stellen. Du bleibst hier und wenn er mir komisch kommt, wählst du den Notruf.” Mit diesen Worten öffnete sie entschlossen die Terrassentür und stapfte hinaus in den Garten. Melanie gefiel das gar nicht. Was, wenn sie Bettina inmitten all des wild wuchernden Grüns aus den Augen verlöre? Dann müsste sie rübergehen zu diesem Irren und würde sich womöglich selbst in Gefahr bringen …</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3/teaser_image/1774365156?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 21:05:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Kraft der Worte]]></title>
      <description><![CDATA[Wieder ist es Zeit für einen Monatsrückblick. Einen ganz besonderen diesmal, denn der zurückliegende Februar brachte die wohl stärkste Zäsur in meinem bisherigen Leben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist es Zeit für einen Monatsrückblick. Einen ganz besonderen diesmal, denn der zurückliegende Februar war ohne Zweifel der bisher einschneidendste Monat meines Leben. Dabei begann er harmlos, vielversprechend sogar. Ich freute mich unter anderem auf ein ganz besonderes Konzert. Dann starb meine Mutter.</p><h2>Das sind die Themen dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>Heilen durch Schreiben: Was für ein Ritt – mit dem guten Gefühl, aufgefangen zu werden!</p></li><li><p>Heilen durch Humor: Was für ein Reel – mit Markus und dem Metallklaus!</p></li><li><p>Heilen durch Musik: Was für ein Konzert – mit einem Rückblick in exakt 100 Wörtern!</p></li><li><p>Heilen durch den Blick nach vorn: Was für ein Piontextchen … du haben möchtest, entscheidest du per Abstimmung!</p></li><li><p>Heilen durch Begegnungen: Was mich wohl auf der Buchmesse Niederrhein erwartet?</p></li><li><p>Und dann hab ich noch nen Nachtrag. Was für ein Timing!</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/3gmzs5lk6q/mama-brille-piontextchen-maerz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Pionteks Mutter schaut humorvoll durch eine Brille, die ihre Augen stark vergrößert."/><figcaption>Dieses Bild meiner Mutter aus dem privaten Fundus erreichte mich an dem Tag, als sie starb. Es zwischendurch immer wieder anzusehen, hat mir sehr geholfen.</figcaption></figure><h2>Schreib es dir von der Seele!</h2><p>Mein Buch <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a> war gewissermaßen die Generalprobe. Geschrieben zu einer Zeit, in der uns die Krankheit in ihrem fortgeschrittenen Stadium voll im Griff hatte. Weil ich mitteilen wollte, was dieser lange Abschied mit Menschen macht. Ermutigen wollte, sich dem Schmerz zu öffnen und darüber zu sprechen. Meine Leserinnen und Leser sollten aufgefangen werden und spüren, dass sie nicht allein waren.</p><p>Am 17. Februar wurde die Geschichte der Erkrankung meiner Mutter ein Jahr alt. Kurz davor war der Schwebezustand zu Ende gegangen; Mama hatte losgelassen. Damit begann eine neue Ära des Schreibens – und des Heilens. Denn nun darf ich trauern.</p><p>An dieser Stelle möchte ich dir danken, dass du mir in diesem Prozess zur Seite stehst. Alles begann damit, dass ich meine Pläne für das <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b">Piontextchen zum Valentinstag</a> über den Haufen warf und den Text meiner Mutter widmete. Daraufhin erreichten mich ganz wunderbare E-Mails. Nun war ich es, die aufgefangen wurde. 🙏</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DU3nvbAjrXF/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/t254jspgbr/screenshot-instagram-jahrestag-17_jahre_demenz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot vom Instagram-Profil @piontextchen_autorin von Christine Piontek (mittlerweile umbenannt zu @christine_piontek_autorin) zum Jahrestag ihres Buches &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot;"/></a><figcaption>Klicke auf den Screenshot, um den kompletten Beitrag bei Instagram aufzurufen und die teilnahmsvollen, tröstenden Kommentare zu lesen.</figcaption></figure><p>Zahlreiche Nachrichten erreichten mich auch auf anderen Kanälen, zum Beispiel in Kommentaren auf Beiträge, die ich bei Instagram gepostet habe. Ich habe mich bemüht, sie alle zu beantworten und hoffe, ich habe niemanden vergessen.</p><p>Das Schreiben und der damit zusammenhängende Austausch hat mir gleich auf mehreren Ebenen geholfen:</p><p><strong><em>Reinigung. </em></strong>Ich habe mich mit meiner Trauer beschäftigt, sie zugelassen und kanalisiert. Alles durfte raus. Ich habe dabei viel geweint, und das war längst überfällig. Es hat sich wahnsinnig viel aufgestaut in den letzten Jahren.</p><p><strong><em>Trost und Stärkung.</em></strong> Als ich das Piontextchen zum Valentinstag schrieb, hockte der innere Kritiker auf meiner Schulter. “Das kannst du doch nicht schreiben!”, protestierte er. “Dir werden bloß die Leser davonlaufen, wirst schon sehen!” Und was ist passiert? Die Öffnungsrate war super. Was die Leserinnen und Leser betrifft: Es sind nicht nur alle noch da, ich habe sogar neue dazugewonnen. (Herzlich willkommen, wenn du hier und heute zum ersten Mal mitliest!) Ich hab außerdem so viel Post bekommen wie nie zuvor und ein Feedback, mit dem ich nicht gerechnet hätte: Menschen bedankten sich für meinen Mut, mich zu öffnen und dafür, dass ich sie teilhaben ließ. Sie sprachen von der Liebe, die zwischen den Zeilen spürbar sei und die sie berührte. Meine Worte wirkten also nicht nur nach innen, sondern auch nach außen. Plötzlich hatte sich das Schreiben doppelt gelohnt. Ich fühle mich doppelt gestärkt.</p><p><strong><em>Neue Energie.</em></strong> Der “emotionale Doppel-Wumms” hat dazu geführt, dass ich am Tag nach meiner Rückkehr nach Hause doch noch eine Kurzgeschichte für einen Wettbewerb geschrieben habe. Eigentlich hatte ich mich gedanklich schon von der Teilnahme verabschiedet. Dann legte ich einfach los. 45 Minuten vor der Deadline reichte ich meinen Beitrag ein. Sollte ich gewinnen, ist das auch dein Verdienst!</p><p>Ich kann dir nur raten: Schreibe dir von der Seele, was dich bewegt! Und wenn es nur für dich ist, abends bei einem Tee. Setze den Stift an, für zehn Minuten, und höre nicht auf. Oder versuche dich an einer Challenge. Auch das kann ein guter Kanal sein, wie du gleich sehen wirst. Denn als kleines Extra teile ich mit dir meinen Beitrag zu den “Kurzgeschichten am Freitag”, einem Schreibimpuls der Buchmesse LEIGA <a href="https://www.instagram.com/buchmesse_leiga">bei Instagram</a>. “Das würde ich gerne meinem Ich vor 15 Jahren erzählen” lautete das Motto für den 20. Februar. Das ist mein Text:</p><h3>Der lange Atem</h3><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DU-5fOwjF0J/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/kgllyzder7/screenshot-instagram-piontek-atem-leiga.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot des Beitrags von Christine Piontek für die Kurzgeschichten am Freitag der Buchmesse Leiga auf Instagram, Titel &quot;Der lange Atem&quot;. Thema: Was ich meinem Ich von vor 15 Jahren gerne sagen würde ..."/></a><figcaption>Klicke auf das Bild, wenn du dir den Beitrag bei Instagram ansehen möchtest.</figcaption></figure><p><em>Vor 15 Jahren ... kämpfte ich schon seit drei Jahren einen Kampf, den ich nicht gewinnen konnte. Die Situation zu akzeptieren, fiel mir unsagbar schwer. Zu akzeptieren, dass meine Mutter nie wieder die Alte sein würde. Dass sie mich permanent dieselben Dinge fragte und meine Antworten sofort vergaß. Dass ich, dass wir alle unser Leben von nun an anders strukturieren mussten.</em></p><p><em>Das Vergessen war Peanuts gegen das, was noch kam. Angst, Orientierungslosigkeit, Halluzinationen. Der Verlust des Körpergefühls, der Koordination. Abläufe wie Essen, Anziehen, der Toilettengang – nicht mehr möglich. Und das, was meine Mutter einmal ausmachte: weg!</em></p><p><em>Was ich meinem damaligen Ich heute sagen würde?</em></p><p><em>Schlimmer geht immer! Lebe im Jetzt. Nimm den Moment als Geschenk. Akzeptiere, bleibe geduldig. Dafür musst du verstehen, was in ihr passiert. Sieh die Welt mit ihren Augen. Stell dir vor, man verschmiert deine Brille, dreht dich fünfmal im Kreis, bindet dir eine Hand auf den Rücken. Und setzt dich dann unter Drogen.</em></p><p><em>Sag ihr nicht, das sei nicht real! Denn es ist IHRE WELT. Wenn du Glück hast, kommt sie dich in deiner noch manchmal besuchen. Die Besuche sind kurz. Genieße sie. Weine nicht, weil sie keine Zeit hat zu bleiben.</em></p><p><em>Vermeide Stress, bleib flexibel und nimm es mit Humor. So wird es für alle Seiten leichter. Es ist ein langer Abschied, und du brauchst einen langen Atem.</em></p><p><em>Vergiss nicht, gut für dich selbst zu sorgen! Spare Kraft für den Endspurt. Du wirst sie brauchen, denn die letzten 5 Jahre werden besonders hart. Mach dich darauf gefasst, dass sie reglos im Bett liegen und verstummen wird.</em></p><p><em>Sei beruhigt, dass sie dich mit dem Herzen immer erkennt, auch wenn sie nicht mehr weiß, dass du ihre Tochter bist. Liebe ist stärker als diese furchtbare Krankheit.</em></p><p><em>Am 8. Februar 2026 wird Mama gehen. Du wirst trauern, aber auch dankbar sein, denn ihr Geist ist befreit. Bis dahin: Mach das Beste draus!</em></p><h2>Der Metallklaus und die Top-Olle</h2><p>Was ich letzten Monat auch erkennen durfte, ist, dass tiefe Trauer und helle Freude nebeneinander existieren können und dürfen. Lichtblick am Ende der schweren Woche nach Mamas Tod war für mich ein Reel vom <a href="https://im-wortfluss.de/">Autorenkollegen Markus Hofmann</a> (ich liebe die Website! 😂). Die “Klappentext Ruhrpott Edition” ist ein Format, bei dem Markus Bücher auf spezielle, sehr unterhaltsame Weise präsentiert.</p><p>Über seine Version des Klappentextes von <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong></a> habe ich herzhaft gelacht. Das tat verdammt gut und ich kann nur sagen: Danke, vonne Pumpe her! ❤️🙏</p><p>Markus liest den Text wie immer selbst, hat sich hier aber noch ein witziges und überaus passendes Extra einfallen lassen. Der Originaltext wird in den Untertiteln eingeblendet. Klicke auf den Screenshot, um das Reel abzuspielen:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/markus_im_wortfluss/reel/DUxWV1KjZfu/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/ob7mlprfi7/screenshot-instagram-klappentext-ruhrpott-CatCheapET.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot vom Beitrag &quot;Klappentext Ruhrpott Edition&quot; von @markus_im_wortfluss zum Buch &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; auf Instagram"/></a><figcaption>Klicke auf den Screenshot, um das Reel von Markus auf Instagram anzuschauen! Quelle: @markus_im_wortfluss</figcaption></figure><p>Ich habe Markus übrigens durch die wöchentliche Drabble-Challenge von @nouks_books kennengelernt. Drabbles? Das sind Geschichten aus exakt 100 Wörtern, und beim “Drabble-Dienstag” müssen immer auch drei vorgegebene Begriffe eingebaut werden. Gleich kommt hier ein Drabble von mir …</p><p>Vorher kurz noch ein Tipp: Markus hat im Dezember (am Geburtstag meiner Mama!) Drabbles unter dem Titel <a href="https://shop.tredition.com/booktitle/Fuffzich_Kurzgeschichten_ausm_Pott/W-849-582-161">“Fuffzich Kurzgeschichten aus’m Pott”</a> als Buch herausgegeben. Gibt’s “on demand” überall im Buchhandel, bei einer Direktbestellung im Shop von <em>Tredition</em> bleibt für Markus aber ein bisschen mehr hängen – deshalb habe ich mal dorthin verlinkt, falls dich der Titel interessiert. Schau dich gerne auch auf dem <a href="https://www.instagram.com/markus_im_wortfluss/">Account von Markus bei Instagram</a> um.</p><h2>Eddis &amp; Tobis <em>Schokoladensaiten</em>: Das Konzert im Drabble</h2><p>Lange habe ich darauf hingefiebert, mehr als einmal habe ich im Newsletter davon erzählt – und dann sah es für einen Moment so aus, als würde ich es verpassen:</p><p>Das Konzert von Eddi Hüneke und Tobi Hebbelmann in der Schokoladenmanufaktur unter dem Motto <em>Schokoladensaiten</em>!</p><p>Am Ende war es für mich das, was Eddi auch als Motto für seine <a href="https://www.eddihueneke.de/live-1">aktuelle Konzertreihe</a> gewählt hat: eine Atempause, nach zwei anstrengenden Wochen. Knapp drei Stunden vor Beginn des Events kam ich mit dem Zug wieder in der Heimat an, wurde von meinem Schatz am Bahnhof abgeholt und warf mich zuhause in Schale. Was gut war, denn Eddi und Tobi hatten es auch getan.</p><p>Am Dienstag nach dem Konzert schienen mir auch deshalb die drei Begriffe der Drabble-Challenge perfekt zu passen: Fliegen, Teller, Staubkorn. Ich machte daraus einen Konzertrückblick in exakt 100 Wörtern. Hier ist er:</p><p><em>Es duftet nach Schokolade, als ich meinen Platz einnehme. Fast ein Jahr lang habe ich auf diesen Moment gewartet, an dem Eddi und Tobi uns ihre Schokoladensaiten präsentieren. Gut gelaunt entern beide nun die Bühne. Sie haben sich in Schale geworfen für dieses besondere Event, tragen Anzug und FLIEGEN. Tobi sogar Lackschuhe, die im Licht der Scheinwerfer funkeln. Kein STAUBKORN ist darauf zu sehen. Und dann geht es los, das abwechslungsreiche Programm mit Liedern, die mal heiter, mal besinnlich sind. In der Pause freut sich das Publikum über TELLER mit Schokolade und einen Schokobrunnen. Am Ende gibt es stehende Ovationen.</em></p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DVJ5zzojmwX/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/3wqen4wodi/screenshot-instagram-drabble-schokoladensaiten.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot des Beitrags von Christine Piontek auf Instagram mit einem Drabble zum Konzert von Eddi Hüneke und Tobi Hebbelmann in einer Schokoladenmanufaktur"/></a><figcaption>Schau dir bei Instagram alle Bilder des Beitags an, indem du auf den Screenshot klickst.</figcaption></figure><p>Falls du jetzt denkst “Da wäre ich gern dabei gewesen!”: Als Mitglied von <a href="https://steady.page/de/eddis-welt/about"><em>Eddis Welt</em></a> bei Steady kannst du alle Konzerte nachträglich im Video anschauen. Ich selbst werde diesen besonderen Abend hier sicher noch ein zweites Mal genießen. Es war einfach zu schön!</p><h2>Bald ist Frühlingsanfang. Feiern wir ihn mit einem Piontextchen!</h2><p>Kaum zu glauben, dass ich noch vor drei Wochen durch den Schnee gestapft bin, der oben in Norden beharrlich fiel. Es ging einfach immer weiter, tagsüber und auch in der Nacht, wo vor dem Fenster meines Schlafzimmers eine Laterne derart heftig flackerte, dass ich schon glaubte, meine Mutter würde nun per Morsezeichen mit mir kommunizieren wollen …</p><p>Jetzt scheint die Sonne, die Frühlingsblüher sprießen und dicke Hummeln sonnen sich auf meinem Balkon. Am 20. März ist auch im Kalender Frühlingsanfang, am Tag darauf erscheint das nächste Piontextchen. Was wäre da passender, als den Frühling zum Thema zu machen?</p><p>Entscheide per Abstimmung: Welcher Begriff soll nicht nur das Thema, sondern auch den jeweils ersten Buchstaben der Absätze vorgeben, weil ich das Wort senkrecht als Ausgangspunkt nehme? Hier zeige ich dir am Beispiel TULPE, was ich meine:</p><p><strong><em>T</em></strong>ulpen, so weit das Auge reichte.</p><p><strong><em>U</em></strong>do hatte es sich nicht nehmen lassen, den Frühlingsanfang in Holland zu erleben. Back to the Tulpen-Roots.</p><p><strong><em>L</em></strong>eider hatte seine Freundin nicht mitkommen können.</p><p><strong><em>P</em></strong>amela reagierte allergisch auf Frühblüher, saß zu Hause und nieste sich die Seele aus dem Leib.</p><p><strong><em>E</em></strong>in Jammer!</p><p>Natürlich wird das Ganze “in echt” dann etwas länger. 😉<br/>Hier kommen die Begriffe, und ja, ich riskiere das C in Nummer 1:</p><ol><li><p>Osterglocken</p></li><li><p>Pollenflug</p></li><li><p>Nistkasten</p></li><li><p>Motorradsaison</p></li></ol><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst dort auch ein Pseudonym verwenden. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Lieblingswort und speichere deine Entscheidung rechts neben der Eingabezeile ab. Fertig!</p><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 15. März 2026,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Abstimmung, die dann wieder gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Gewonnen hat das Wort NISTKASTEN. Und daraus geworden ist die Geschichte</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/381397e6-d27c-404f-a171-8762d97fa2f3">Marius hat ne Meise</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><hr/><p>😇 Was fürs Karma</p><p>❤️ Wenn du mich und meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du bei den Piontextchen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about"><strong>MITGLIED WERDEN</strong></a>. Zum Dank liest du alle Geschichten in voller Länge. Auch die im Archiv.</p><p>💛 Wieso meine Pakete so ulkige Namen haben, erfährst du im Artikel <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">“Eine einfache Autorin sehr glücklich machen: dein Guide”</a>.</p><h2>Kleiner Reminder: Buchmesse Niederrhein</h2><p>Morgen, also am 8. März 2026, ist es so weit: Ich präsentiere mich und meine Bücher in Brüggen auf der ersten Buchmesse Niederrhein. Von 12 bis 14 Uhr kannst du mich im Rahmen der <a href="https://www.buecherregen-vom-niederrhein.de/buchbegegnungen/">Buchbegegnungen am Stand BB1</a> im Foyer treffen. Der Messeeintritt beträgt 5 Euro und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du kommst.</p><p>Weil KI deutlich gekennzeichnet werden muss, was ich absolut befürworte, habe ich ein Hinweisschild für den Tisch entworfen. Falls sich mehrere Leute gleichzeitig anstellen (positiv denken!), hab ich da auch einen Teaser eingebaut. Hier ein Auszug:</p><figure><a href="https://www.autorenwelt.de/person/christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c06a1f4d-0b69-4cd3-a0f2-658a01fedad8/uploads/images/br7brnelhc/buchmesse-ki-hinweis-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Auszug aus Christine Pionteks KI-Hinweis für Buchmessen mit einem Foto, den Convern ihrer drei Bücher &quot;CatCheapET&quot;, &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; und &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot;"/></a><figcaption>Ein Klick aufs Bild führt dich zu meinem Profil bei Autorenwelt.</figcaption></figure><h2>Nachtrag: Warum ich schreibe …</h2><p>Unter diesem Motto stand mein Gastbeitrag für den Februar-Newsletter von <em>Literatur im Siebengebirge (LiS)</em>. Der Versand hatte sich mit meinem eigenen Februar-Newsletter überschnitten, weshalb ich letzten Monat noch nicht darauf verlinken konnte. Mittlerweile ist der Artikel aber <a href="https://steady.page/de/literatur-im-siebengebirge/posts/83f186c6-78d0-4c7c-a19a-3dc2738329a6">online nachzulesen</a>. Ein Plädoyer für die Kraft von Worten, die aus dem Herzen kommen und Menschen miteinander verbinden.</p><p>In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal und danke, dass du mich auf meinem Weg begleitest.</p><p>Deine Christine</p><hr/><p>👋 neu hier?</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombination aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung verpasst und über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden kannst. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[An meine Mama, zum Valentinstag]]></title>
      <description><![CDATA[Liebe braucht keinen Valentinstag. Und doch nehme ich ihn zum Anlass, um über Liebe zu schreiben. Dieses Piontextchen ist für meine Mutter, die vor 6 Tagen gestorben ist.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sechs von acht Teilnehmern an der letzten Umfrage halten den Valentinstag für Unsinn. Trotzdem wird es heute im Piontextchen um Liebe gehen. Um die erste große Liebe meines Lebens. Meine Mutter. Am vergangenen Sonntag um 5:50 Uhr ist sie von uns gegangen. Die Liebe bleibt. Sie kennt kein Datum.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b/uploads/images/2yui7usmz7/piontextchen-umfrage-valentinstag-ergebnis.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Umfrage für das Piontextchen zum Valentinstag. 6 von 8 Teilnehmern halten den Tag für Unsinn."/><p>Du merkst es: Aus aktuellem Anlass ändert sich der Schwerpunkt der heutigen Geschichte, und ich hoffe, du siehst es mir nach. Ich bedanke mich bei allen, die sich an der Umfrage beteiligt und mir ihre Stichworte und Gedanken zum Valentinstag geschickt haben. Hier ein Auszug:</p><ul><li><p>Für mich ist eigentlich jeder Tag ein Valentinstag, an dem ich Liebe statt Blumen verschenken kann.</p></li><li><p>Wertschätzung und Zuneigung ist nicht von einem Tag abhängig.</p></li><li><p>Ich finde kleine, liebevolle Gesten im Alltag viel schöner als einen Blumenstrauß, Schmuck oder Parfüm an Valentin.</p></li><li><p>Kommerz, überflüssig, verklärte Romantik</p></li><li><p>Das Miteinander zählt und nicht Blumen, Schmuck und Co.</p></li><li><p>Für mich ist es wichtig, an jedem Tag Zuneigung zu zeigen oder an jemanden zu denken. Einen kommerziellen Tag für die Liebe mag ich nicht.</p></li></ul><p>Das Leben hat mir in der vergangenen Woche wieder gezeigt, dass wir “Ich liebe dich” sagen sollten, wann immer wir die Gelegenheit dazu haben. Denn man weiß nie, ob es das letzte Mal ist. Ob man den geliebten Menschen noch einmal wiedersieht.</p><p>Jedes Mal, wenn ich in den vergangenen Jahren das Krankenbett meiner Mutter verlassen habe, habe ich mich bei ihr bedankt und ihr gesagt, dass ich sie liebe. Habe ihr einen Kuss gegeben, sie noch einmal bewusst gespürt. Meine Schwester – die “Mittlere” – hat das Gleiche getan. Gott sei Dank. Denn als Mama im Sterben lag, musste sie aus gesundheitlichen Gründen in Kanada bleiben.</p><p>Heute schreibe ich nicht explizit über den Valentinstag, aber für die Liebe. Ich hoffe, dass dies im Sinne aller ist, die abgestimmt und kommentiert haben. Die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/5af8e34c-77c7-4d84-aa3d-6c268d2794dc">selbst gesetzte Vorgabe</a>, exakt 1.437 Wörter zu schreiben, werde ich einhalten. Die Zahl steht für “I love you forever”. Nichts könnte passender sein, denn ich werde das folgende Piontextchen meiner Mutter widmen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b/uploads/images/d2ic2kclh5/piontextchen-valentinstag-tini-herz.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein silberner Kettenanhänger in Herzform mit der Inschrift &quot;Tini&quot; vor blauem Stoff"/><p>Beginnen möchte ich – als Einleitung und zum besseren Verständnis der Gesamtsituation, falls du <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong></a> nicht gelesen hast – mit dem ersten Kapitel aus dem geplanten Buch mit Erinnerungen an meine Mutter, an dem ich bisher nicht weiterschreiben konnte, weil <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb">weiße Trauer</a> mich blockierte.</p><p><em>Triggerwarnung:</em> Der Text verarbeitet Eindrücke aus dem vergangenen Mai und thematisiert Tod und Verlust. Für das Buch werde ich ihn nun wohl ändern, vielleicht sogar weglassen müssen. Aber ich möchte das Fragment hier mit dir teilen, denn es zeigt, was hinter mir und meiner Familie liegt. Und was den Titel betrifft: Einen schöneren, treffenderen Einstieg könnte ich auch für das Piontextchen nicht wählen!</p><h2>Ich will dich festhalten</h2><p>Als ich Mama zuletzt auf der Pflegestation besuchte, war es, als wäre das Leben aus ihr gewichen. Sie lag auf dem Rücken, die Arme vor der Brust gekreuzt. Eigentlich wie immer. Bis auf das Gesicht. Es sah aus, als wäre es bereits ins Jenseits geglitten. &quot;Totenmaske!&quot;, schoss es mir durch den Kopf. Da entfuhr dem geöffneten Mund vor mir ein leises Schnarchen.</p><p>Der Rest des Körpers war also noch nicht bereit, dem Gesicht zu folgen. Eine Mischung aus Erleichterung und Verzweiflung durchflutete mich. Ich wollte meine Mutter. Doch eigentlich war sie seit Jahren fort. Warum nur konnte die Hülle, die da vor mir lag, nicht loslassen? Sofort setzte das schlechte Gewissen ein. So durfte ich doch nicht denken! Oder?</p><p>Meine Schwester riss mich aus meinen Gedanken. Beherzt streichelte sie die schlaffen Wangen wieder an ihren Platz. Sie wurden rosiger, als Mama aufwachte und mit einem unverständlichen Laut auf unsere Begrüßung reagierte. Glasige Augen starrten eine Weile durch uns hindurch, bevor sie sich wieder schlossen. So müde! Mama kehrte zurück in ihre eigene Welt. Was auch immer sie dort erlebte, war offenbar verdammt anstrengend.</p><p>Vielleicht lag es aber auch an der Musik. Als wir in Mamas Einzelzimmer getreten waren, hatte uns das Radio Klassik an den Kopf geschmettert. Ein Orchester ritt offenbar gerade der Apokalypse entgegen. Nichts, was Mama jemals freiwillig gehört hätte. Also stellten wir es ab. Redeten, damit Mama die ihr vertrauten Stimmen hören konnte. Stimmen, die Emotionen auslösten. Emotionen, die ihr Halt gaben. Einen Anker, vermutlich. War tief empfundene Mutterliebe die Antwort auf meine Frage nach dem Loslassen? Es würde mich nicht wundern.</p><p>Während wir uns unterhielten, versuchten wir, etwas Sinnvolles zu tun. Meine Schwester, die an einer Kunsthochschule lehrt, hielt ihre Eindrücke in Fotos fest, während ich Mamas Kopf streichelte. Das hatte sie immer so gern gemocht. Früher. Wie lange war das nun her?</p><p>Vor 17 Jahren hatte <strong><em>es</em></strong> begonnen. Bewusstlosigkeit, Halluzinationen, Herzflattern, Schwindel. Und die geistigen Aussetzer natürlich, von denen schnell klar war, dass sie keine Ausnahme waren, sondern neue Regeln diktierten. Nicht nur mein Vater, meine beiden jüngeren Schwestern und ich mussten uns in der verwirrenden, verstörenden Situation zurechtfinden. Auch für Mama selbst war es ein Kampf. Sie begegnete uns mit einer Mischung aus Rebellion und Resignation, während sie zu kontrollieren versuchte, was sich jeder Kontrolle entzog.</p><p>Rastlosigkeit stellte sich ein. Stets suchte sie etwas. Mal war es die Handtasche, die sie nicht aus den Augen ließ, mal ein Gedanke, den sie in ihrem Tagebuch festhalten wollte. Ihr Blick war angestrengt. Sie wirkte verwirrt und traurig. Versuchte permanent, die Felle festzuhalten, die ihr davonzuschwimmen drohten. So kannte ich sie gar nicht.</p><p>Mit jedem Jahr wurde sie mir fremder. Irgendwann wurde das Fremde vertraut, weil die Krankheit das, was davor gewesen war, überlagerte. Das, was ich mir mit diesem Buch zurückholen möchte. Festhalten möchte.</p><p>Ich möchte dich festhalten, Mama. Nur aufhalten möchte ich dich nicht. Nicht mehr ...</p><h3>Meine geliebte Mama,</h3><p>am Sonntagmorgen – ich hatte kaum drei Stunden geschlafen – kam der Anruf, den wir alle gefürchtet und doch erwartet hatten. Du hast uns losgelassen, und nun dürfen wir das Gleiche mit dir tun. Dürfen den schönen Erinnerungen an dich Raum geben, ohne das Gefühl zu haben, dich damit in deiner Krankheit zu verleugnen. Erinnerungen, die ich verschüttet wähnte und die nun vor allem abends in mir hochkommen, mit ungeahnter Kraft.</p><p>Während ich diese Zeilen schreibe, denke ich daran, dass ich erst vor einer Woche meinen Koffer gepackt habe, um zu dir zu fahren und mich von dir zu verabschieden. Zum allerletzten Mal. Am Donnerstag kam die Nachricht, dass du im Sterben liegst. Es würde aber wohl noch etwas dauern und ich solle nichts überstürzen. Am Freitag ging es dir dann deutlich schlechter. Ich hatte Angst, ich würde nicht mehr rechtzeitig kommen. Doch du hast gewartet, denn du wusstest: Ich war auf dem Weg.</p><p>Ich bin unsagbar traurig, doch zugleich dankbar und erleichtert. Wenige Stunden nach deinem Tod durfte ich dich noch einmal sehen. Es war schwer und doch so wichtig, um zu begreifen, dass du gegangen bist. <em>Begreifen</em>. Mit den Händen spüren, was die Augen nicht glauben möchten. Und dann ein letztes Mal loslassen.</p><p>Im Baum vor deinem Fenster saß derweil eine einzelne Krähe. Krafttiere, so heißt es. Vermittler zwischen dieser Welt und dem Jenseits. Als ich zu Papa sagte, sie führt deine Seele heim, hörte ich ein Geräusch von dort, wo du lagst. Wie Zustimmung. Ich wurde innerlich ganz ruhig.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b/uploads/images/d2ic2kclh5/piontextchen-valentinstag-tini-herz.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[2026 kann heiter werden]]></title>
      <description><![CDATA[Bist du offen für Neues? Mein Januar brachte mir jede Menge davon. Eine Atempause führte mich in ein Seniorenheim – ein berührendes Erlebnis, das ich hier mit dir teile.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kuckuck! Jaaa, ich weiß, es ist noch gar nicht Februar. Aber in zwei Wochen ist Valentinstag. <em>Schön</em> oder <em>och, nö</em>? Genau! Da scheiden sich die Geister – und ich finde, das prädestiniert den Tag für ein Piontextchen. Damit du genug Zeit hast, bei der Geschichte mitzumachen, kommt der Newsletter mit den Infos dazu schon heute. Außerdem schaue ich auf meine Januar-Highlights. Eines davon habe ich sogar noch vor mir …</p><h2>Die Themen dieses Newsletters:</h2><ul><li><p>Literatur im Siebengebirge: Mich kann man jetzt buchen!</p></li><li><p>Buchmesse Niederrhein: Ich bin dabei!</p></li><li><p>Berührende Atempause: Singen mit Senioren<br/>(enthält einen Serviceteil mit unbeauftragter Werbung für Auszeiten zum Krafttanken)</p></li><li><p>Konzerttipp der Extraklasse: Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke bringt deine Schokoladensaite zum Klingen</p></li><li><p>Valentinstag: Ich schreibe zum 14. Februar eine Geschichte mit exakt 1.437 Wörtern (hä?). Dafür brauche ich deinen Input.</p></li></ul><p>Wenn ich mir das so anschaue, stelle ich fest: Der Januar hatte ganz viel Neues im Schlepptau. 2026 kann heiter werden. Das sage ich voller Optimismus und ironiefrei.</p><h2>Neue Follower: Herzlich willkommen!</h2><p>Bevor ich einsteige, hier noch eine kleine Wasserstandsmeldung: Seit der letzten Ausgabe der Piontextchen ist die Community weiter gewachsen. Nach der Weihnachtsaktion hat sich auch der Kreis der Mitglieder vergrößert. Danke dafür, und ganz herzlich willkommen, sollte dies dein erster Newsletter sein!</p><p>Falls du dich fragst, was dich Monat für Monat erwartet, schaue gerne in die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>. Natürlich kannst du dich als Subscriber auch <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">zum Mitglied upgraden</a>, wenn du willst. Aber jetzt lies am besten erstmal ganz entspannt weiter.</p><h2>Neues Angebot: Buch mich!</h2><p>Von Wohnzimmerkonzerten hast du vielleicht schon mal gehört. Sie sind etwas ganz Besonderes, denn die Künstler kommen zu dir nach Hause, treten exklusiv für dich und deine Freunde auf. Als Alternative zu einem vorher festgelegten Honorar spielen manche “auf Hut”. Statt eine Eintrittskarte zu kaufen, beteiligen sich die Gäste dann vor Ort mit einem angemessenen Obolus.</p><p>Das Prinzip lässt sich auch auf Autorinnen und Autoren übertragen. Wohnzimmerlesungen werden tatsächlich immer beliebter und sind eine schöne Möglichkeit, einen unterhaltsamen Abend mit den Menschen zu verbringen, die dir am Herzen liegen. Das hat auch der Verein <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/"><strong><em>Literatur im Siebengebirge (kurz: LiS)</em></strong></a><strong> </strong>erkannt, bei dem ich im Januar Mitglied geworden bin.</p><p><em>LiS</em> vermittelt Wohnzimmerlesungen von Autorinnen und Autoren aus dem Bonner Raum. Auch ich habe nun eine <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/piontek">eigene Vorstellungsseite</a> mit Infos zu mir und meinen Werken. Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie die Aktion anläuft, und würde mich riesig freuen, gebucht zu werden. <em>LiS</em> stellt dabei den Kontakt her. Alles Weitere kläre ich direkt mit den Gastgebern.</p><h3>Neue Idee: Piontextchen live</h3><p>Wenn dir die Idee gefällt:</p><p>Als Teil meiner Community hast du natürlich die Möglichkeit, direkt mit mir in Kontakt zu treten. Ob Geschichten rund um Lea und ihren KI-Kater Osiris oder ein Erfahrungsaustausch über das Thema Demenz: Den Schwerpunkt suchst du dir aus.</p><p>Denkbar wäre auch ein “Piontextchen live”: Ich schreibe zum Event eine Geschichte extra für dich und deine Gäste, aus Stichworten, die ihr vorab eingereicht habt. Das Thema könntest du selbst festlegen – auch hier gibt es Gestaltungsspielraum. Hey, vielleicht ist das ja tatsächlich ein Format, das ich dieses Jahr mal ausprobieren kann! Ich hätte total Bock. Und du?</p><h3>Neues Mitglied: Artikel für <em>LiS</em></h3><p>Solltest du aus dem Bonner Raum sein und dich für Literatur begeistern, empfehle ich dir, den <a href="https://steady.page/de/literatur-im-siebengebirge/newsletter/sign_up">kostenlosen Newsletter von <em>LiS</em> </a>zu abonnieren. Für die aktuelle Ausgabe habe ich unter der Rubrik “Warum ich schreibe” einen kleinen Artikel beigesteuert. Und nachdem ich vergangene Woche beim Orga-Treffen war, kann ich sagen, dass für 2026 tolle Events in Planung sind, die immer im Newsletter angekündigt werden. Auch soll es wieder einen Schreibwettbewerb geben. Mitlesen lohnt sich also!</p><h2>Neue Messe: Besuch mich!</h2><p>Für 2026 habe ich mir vorgenommen, vermehrt in den <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32">direkten Austausch</a> mit (potenziellen) Leserinnen und Lesern zu gehen. Und schon ergab sich die Gelegenheit, Nägel mit Köpfen zu machen. Ich stieß auf ein Event, das Autorinnen des Fördervereins „Bücherregen vom Niederrhein“ auf die Beine stellen.</p><p>Am 7. und 8. März findet in Brüggen die erste Ausgabe der <a href="https://www.buecherregen-vom-niederrhein.de/buchmesse-niederrhein/">Buchmesse Niederrhein</a> statt. Am 24. Januar endete die Bewerbungsphase um die Ausstellerplätze. Die Nachfrage war groß; es gab diverse Absagen. Umso glücklicher bin ich, dass ich nun bekanntgeben kann:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5af8e34c-77c7-4d84-aa3d-6c268d2794dc/uploads/images/iftx7ddzmk/christine-piontek-piontextchen-buchmesse-niederrhein-dabei.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Collage mit Foto von Christine Piontek auf dem Ankündigungsbanner der Buchmesse Niederrhein mit der Sprechblase &quot;Ich bin dabei!&quot;"/><figcaption>Du triffst mich dort am 8. März. Von 12 bis 14 Uhr bin ich Teil der Buchbegegnungen.</figcaption></figure><p>Ich werde am Sonntag, den 8. März, auf der Messe sein. Sag gerne Bescheid, wenn du einen Besuch planst und Lust auf ein Treffen hast. Von 12 bis 14 Uhr findest du mich an einem der Tische im Foyer, wo ich mich und mein kreatives Schaffen im Rahmen der Buchbegegnungen präsentiere. Ich freue mich schon sehr darauf!</p><h2>Neues Programm: Atempause mit Eddi</h2><p>Abseits von Buch- und Schreibplänen habe ich mir am 19. Januar eine kleine Atempause gegönnt. So heißt auch das neue Programm von Liedermacher und Coach Eddi Hüneke, den du vielleicht aus seiner Zeit bei den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wise_Guys">Wise Guys</a> kennst. Die Vorpremiere der Tour hatte ich wetterbedingt verpasst, also nutzte ich die Gelegenheit, bei einer offenen Probe in einem Seniorenheim dabei zu sein.</p><p>Normalerweise singt Eddi dort ehrenamtlich mit den Bewohnern. Was ich an jenem Tag erwartete, war eine Art Generalprobe für die neue Konzertreihe. Doch dann passierte etwas, mit dem weder ich noch Eddi selbst gerechnet hatte: Eine Kindergartengruppe betrat die Cafeteria in geordneter Zweierreihe. Würde das gutgehen? Eigentlich war das neue Programm doch für Erwachsene …</p><p>Eddi nahm es gelassen und mit Humor, passte sich der Situation an, ohne die Zügel aus der Hand zu geben. Er ging sein Programm durch, streute aber ein paar Volks- und Kinderlieder ein, bei denen alle mitsingen konnten. Die Kleinen waren eifrig bei der Sache. Zu meiner großen Überraschung sogen sie sogar die neuen Stücke auf. Im Handumdrehen konnten sie den Refrain von “Atempause”!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5af8e34c-77c7-4d84-aa3d-6c268d2794dc/uploads/images/2durhpbaem/eddi-hueneke-kinder-seniorenheim-piontextchen-feb25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Coach und Liedermacher Eddi Hüneke bei einer offenen Probe in einem Seniorenheim, vor ihm Kinder und ein älterer Herr im Rollstuhl in Rückenansicht"/><p>Jung und Alt so einträchtig nebeneineander zu sehen, während die Musik sie verband, war unheimlich berührend. Ich konnte mich nicht sattsehen an diesem Miteinander, bei dem auch Menschen mit Demenz sichtlich aufblühten, und verließ das Seniorenheim rund zwei Stunden später mit vollem Herzen. Jetzt freue ich mich auf die Tour-Premiere. Sie ist das eingangs erwähnte noch offene Januar-Highlight und findet heute Abend (31. Januar) in Köln statt. Nach meinem Infostand gibt es nur noch <a href="https://www.eddihueneke.de/event-details/atempause-die-grosse-tour-premiere">wenige Restkarten</a>.</p><p>Vermutlich werde ich auch heute wieder ein paar Tränen verdrücken. Das Lied “Zeit für dich” – ein einfühlsames Stück, das Eddi für seine verstorbene Mutter geschrieben hat – hat mich schon in Hürth zerlegt. Aber auf ganz behutsame Art und Weise ...</p><h3>Magst du Traumreisen? Neues Format!</h3><p>Übrigens: Mit <em>Atempause</em> verbindet Eddi Musik und Coaching. Zum neuen Programm gehören nicht nur die Konzerte, sondern auch das <em>Strandcafé</em>, auf das ich hier der Vollständigkeit halber aufmerksam machen möchte. Alle zwei Wochen lädt Eddi zu einer Traumreise ein, an der du über Zoom kostenlos teilnehmen kannst. Auf Eddis Website bekommst du <a href="https://www.eddihueneke.de/atempause">alle Infos dazu</a> und kannst dich entsprechend deiner Interessen in einen Verteiler eintragen. Außerdem findest du dort natürlich die Tourdaten.</p><h2>Neue Saiten: Event der Extraklasse</h2><p>Wo wir schon bei Eddi sind: Es gibt da noch ein Konzert, das du dir nicht entgehen lassen solltest! Die <em>Schokoladensaiten</em> sind nämlich ein Special in Eddis vollem Tourkalender. Etwas, das ich selbst angestoßen habe. Als Alternative zum Wohnzimmerkonzert, sozusagen, und deshalb will ich natürlich auch ein bisschen Werbung dafür machen.</p><p>Nachdem ich Eddi im Frühjahr 2025 im Bistro der hiesigen Schokoladenmanufaktur getroffen hatte, um eine <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e">Buchidee</a> zu besprechen und ihm die Location zu zeigen, machten er und sein Team sich sofort begeistert an die Arbeit. Herausgekommen ist ein exklusives Event, das perfekt für dich ist, wenn du:</p><ul><li><p>Songs mit Tiefgang magst</p></li><li><p>gerne akustische Musik hörst, die geprägt ist von harmonischem Gesang, Ukulele, Gitarre und Klavier</p></li><li><p>auf humorvollen Schlagabtausch und Improvisation stehst</p></li><li><p>sympathische Musiker kennenlernen möchtest, die dir eine inspirierende Pause vom Alltag bescheren</p></li><li><p>ein Fan der Wise Guys warst/bist</p></li><li><p>aus dem Raum Köln/Bonn/Koblenz kommst</p></li><li><p>Schokolade liebst und die Gelegenheit nutzen möchtest, vor Ort Spezialitäten einer Manufaktur zu kosten und zu kaufen</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5af8e34c-77c7-4d84-aa3d-6c268d2794dc/uploads/images/uuvolby37f/Eddi-Tobi-schokoladensaiten-coppeneur.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eddi Hüneke und Tobi Hebbelmann essen im Smoking Pralinen. Motiv für das Konzert &quot;Schokoladensaiten&quot; in der Confiserie Coppeneuer."/><figcaption>Herzenswerbung: Eddi Hüneke und Tobi Hebbelmann spielen am 21. Februar 2026 in der Confiserie Coppeneur am Dachsberg unter dem Motto &quot;Schokoladensaiten&quot;. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Quelle: www.eddihueneke.de</figcaption></figure><p>Ich freue mich schon wahnsinnig aufs Konzert und fände es toll, dich dort zu sehen. Erzähle auch gerne Freunden und Bekannten davon! Über den nachfolgenden Button bekommst du weitere</p><p><a href="https://www.eddihueneke.de/event-details/schokoladensaiten-im-duo-mit-tobi-in-bad-honnef">Infos &amp; Tickets</a></p><h2>Neues Piontextchen: Mach mit!</h2><p>Und damit kommen wir zum letzten Punkt auf der Liste, der Abstimmung fürs Piontextchen am Valentinstag. Die Geschichte muss diesmal exakt 1.437 Wörter haben. Überschrift(en) inklusive.</p><p>Wie komme ich auf diese krumme Zahl? Nun, meine Recherche ergab, dass 143 in Chats als Code für “I love you” steht – wusstest du das? Mir war es neu. Die Bedeutung, so las ich, ergibt sich aus der Anzahl der Buchstaben der jeweiligen Wörter: „I“ also 1, „love“ 4, „you“ 3 – zusammen 1-4-3. Ergänzt man das Wort “forever”, hängt man noch eine 7 dran. Die Anzahl der Wörter in meiner Geschichte steht also für “I love you forever”. AWWW 🥰</p><p>Damit haben wir den Rahmen. Und jetzt bist du gefragt. Hilf mir, der Geschichte eine Richtung zu geben und sie mit Inhalt zu füllen! Verrate mir, wie du zum Valentinstag stehst, indem du in der Abstimmung gleich eine der folgenden Optionen auswählst und dort ein grünes Häkchen setzt:</p><ol><li><p>So ein Unsinn</p></li><li><p>Sooo romantisch</p></li></ol><p>Speichere dein Votum rechts neben der Eingabezeile ab. Dann scrolle runter zum Kommentarfeld unter der Abstimmung. Hier nennst du mir bis zu drei Gründe/Stichworte für deine Entscheidung, die ich in die Geschichte einbauen muss.</p><p>Beispiel: “So ein Unsinn, weil zu kommerziell und ich hasse Blumen.”</p><p>Nutze beim Kommentar denselben Namen wie für die Abstimmung. Du kannst auch ein Pseudonym wählen. Vergiss nicht, den Kommentar separat abzuschicken!</p><p>Um mitzumachen, gehe über den nachfolgenden Button zum DSGVO-konformen, datensparsamen Formular bei nuudel*. <strong>Bis einschließlich Sonntag, den 8. Februar 2026,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst. Die Abstimmung läuft Ende Februar ab und wird anschließend zeitnah gelöscht.</p><p>Und dann? Lässt du dich überraschen! Je nachdem, ob 1 oder 2 mehr Stimmen hat, schreibe ich ein romantisches Piontextchen oder einen Valentins-Verriss. Dabei muss ich alle Stichworte einbauen, die ich über die Kommentare zur jeweiligen Option bekommen habe. Je mehr das sind, desto besser und desto größer ist die Herausforderung.</p><p>Also: Mach mit! <strong>Ich zähl auf dich, damit die Challenge funktioniert.</strong> Am 14. Februar kommt das Ergebnis. Hab bis dahin eine gute Zeit!</p><p>Deine Christine</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Und ich habe umdisponiert. Zwar habe ich die Wortzahl beibehalten, das Thema jedoch aus aktuellem Anlass abgewandelt. Wenige Tage vor Erscheinen des Piontextchens verstarb meine Mutter. Den Text habe ich ihr gewidmet und du kannst ihn</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0bf384b6-2ca2-4956-818b-b1f62a9b3d6b">Hier lesen</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Möchtest du künftig nichts verpassen, kannst du den </mark><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up"><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">kostenlosen Newsletter abonnieren</mark></a><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">. Alternativ kannst du Unterstützer werden und eine Mitgliedschaft abschließen. Dann bekommst du nicht nur den Newsletter, sondern kannst auf die Geschichten zugreifen und sie in voller Länge lesen oder ab Ende Mai 2026 auch hören.</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><hr/><p>Update Ende</p><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombination aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung verpasst und über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden kannst. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Nicht schon wieder ein Auto kaufen]]></title>
      <description><![CDATA[Das ist tatsächlich einer der Vorschläge zum Thema Neujahrsvorsätze, die ich in diesem Piontextchen unterbringen muss. Kurios, witzig, nachdenklich – und inspirierend ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr ist gut zwei Wochen alt und ich finde, es hat vielversprechend angefangen. Mir habe ich zum Beispiel versprochen, fünf Kilo abzunehmen, als die Waage einen persönlichen Rekordwert anzeigte. Die gutgelaunten Vorturner in der daraufhin aus dem tiefen Standby erlösten Fitnessapp versprachen bei den ersten schweißtreibenden Einheiten, dass sich die Anstrengung lohnen würde. Und dann waren da ja noch die lieben Menschen, die mir gute Vorsätze für die nächste Kurzgeschichte geschickt haben. Solche wie “Nicht schon wieder ein Auto kaufen”. Das verspricht unterhaltsam zu werden!</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DTItunCDO-m/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/031c4c0d-9c80-436a-bc2d-ac47d2bd1f41/uploads/images/o5oahxpe63/piontextchen-aufruf-vorsaetze-instagram.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram mit zwei Glücksschweinen aus Porzellan und dem Aufruf zum Vorschlagen von guten Vorsätzen. Quelle: @piontextchen_autorin"/></a><figcaption>Die Puzzlestücke erreichten mit per E-Mail, in Kommentaren unter den Januar-News und über meinen Aufruf bei Instagram. Klicke aufs Bild, um zum Beitrag zu gelangen.</figcaption></figure><p>Vielen Dank für den inspirierenden, herausfordernden und auch humorvollen Input! Da ist ganz schön was zusammengekommen. Hier sind alle Einsendungen im Überblick:</p><ol><li><p>Nicht mehr so viele neue Bücher bei mir einziehen zu lassen, bevor mein SuB endlich kleiner wird</p></li><li><p>Keine guten Vorsätze fassen, sondern auf sich selbst und auf Familie und Freunde achten!</p></li><li><p>Nö!</p></li><li><p>Mach mehr, indem du weniger machst.</p></li><li><p>Möglichst vor Mitternacht ins Bett gehen, um genügend Schlaf zu haben</p></li><li><p>Alles, was mir nicht guttut, muss weg.</p></li><li><p>Einfach auch mal Nein sagen, ohne ständige Rechtfertigung</p></li><li><p>Mehr reisen</p></li><li><p>Nicht schon wieder ein Auto kaufen</p></li><li><p>Mehr Proteine essen ohne Skyr</p></li><li><p>Ich mache in diesem Jahr fünf Dinge zum ersten Mal in meinem Leben.</p></li><li><p>Ich verbringe einen Kurzurlaub mit Hängematte und Buch.</p></li></ol><p>Alle Stichworte muss ich gleich unter einen Hut bekommen. Auslassen darf ich nichts, auch wenn manches auf den ersten Blick kurios oder widersprüchlich erscheint. Das ist die Challenge.</p><p>Wie würdest du an so eine Geschichte rangehen? Einfach losschreiben und sehen, wohin es dich führt? In der Regel mache ich das so. Gut ist dabei allerdings, einen roten Faden zu haben. Ein Grundgerüst, bestenfalls mit Anfang, Mittelteil und Ende. Woraus könnte ich mir das hier bauen?</p><p>Ich verrate dir, was mir im konkreten Fall zur zündenden Idee verholfen hat. Und nein, KI war es nicht – die bleibt bei allen Piontextchen außen vor. Es war die Anzahl der Vorschläge …</p><p>Viel Spaß mit:</p><h2>Annas Bananenflanke</h2><p>Ladies Night in der Dorfkneipe. Die erste in diesem Jahr, und wie immer hatten die Damen vom FC Klein-Gernegroß einen Tisch für 12 reserviert – den harten Kern der Frauenmannschaft. Nur die Trainerin fehlte noch. Dabei war bereits Halbzeit.</p><p>“Jeder Schuss ein Treffer”, rief Anna aus der Abwehr gerade und prostete den anderen mit ihrem dritten <em>KiBa(haha)</em> zu – einem KiBa mit Kirschlikör. Bislang jedoch schien der an ihr abzuprallen wie der Ball am Pfosten beim Spiel gegen die Mädels aus Mückefeld. Der Stachel saß tief …</p><figure><a href="https://youtu.be/iAH9tY7ehhk?si=ZF1TuztR7TbDs04s"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/031c4c0d-9c80-436a-bc2d-ac47d2bd1f41/uploads/images/j67e2ae3xv/piontextchen-vorsaetze-discokugel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Discokugel im Scheinwerferlicht, die gelbe Lichtpunkte an die umliegenden Wände wirft"/></a><figcaption>Musik zur Geschichte? Klicke aufs Bild!</figcaption></figure><p>Anna nutze die Gelegenheit, um das Thema zu wechseln. Sie hatte genug gehört von grippalen Infekten an Heiligabend, von Schwiegermüttern, die in der Küche das Zepter an sich rissen, und von der Silversterfeier, bei der sich Fondue als ausgesprochen schlechte Wahl entpuppt hatte beim Versuch, zerstrittene Nachbarn miteinander zu versöhnen …</p><p>“Habt ihr eigentlich gute Vorsätze gemacht fürs neue Jahr?”, rief Anna in die Runde. <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">“Nö!”</mark>, gab Emma prompt zurück. Emma, die bei allem so wahnsinnig effizient war. “Gute Vorsätze sind mir viel zu vage. Ich habe Ziele. Die breche ich in kleine Schritte herunter, Quartal für Quartal, Monat für Monat, Woche für Woche ...”</p><p>“Das klingt aber nach viel Arbeit”, gab Lisa zu bedenken. “Bleibst du da denn am Ball?” Sie zwinkerte Emma zu.</p><p>“Ja. Es ist sogar leichter. Denn wenn ich die Etappenziele erreiche, spornt mich das an, am großen Ganzen weiterzuarbeiten. Und statt am Ende enttäuscht zu sein, wenn ich etwas nicht schaffe, kann ich mich immerhin über Teilerfolge freuen.”</p><p>“Da ist was dran”, meinte Anna. “Und was ist mit dir, Eva? Hast du dir etwas vorgenommen?” Eva überlegte kurz, bevor sie antwortete. “Nein”, sagte sie dann. “Wieso denn nicht?”, hakte Anna nach. “Falls dir die Ideen fehlen: Du könntest an deiner Passgenauigkeit arbeiten.” Dabei knuffte sie Eva kumpelhaft in die Seite. Die reagierte trotzdem pikiert.</p><p>“Weißt du, Anna, es wäre schön, <mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">einfach auch mal Nein sagen zu dürfen, ohne ständige Rechtfertigung.</mark> Und weißt du was? Das ist mein Vorsatz fürs neue Jahr. So, bitte sehr!”</p><p>“Übrigens, was die Passgenauigkeit betrifft”, setzte Eva nach kurzem Zögern nach, “so könntest du da durchaus auch Steffi oder Britta ins Visier nehmen und … Jetzt schaut doch nicht so, ich meine das als konstruktive Kritik! Da wird immer so viel rumgetrickst mit dem Ball, was cool aussieht, aber nichts nutzt, wenn er am Ende doch ins Leere fliegt. Mein Vorschlag für den guten Vorsatz wäre hier: <em><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Mach mehr, indem du weniger machst!</mark></em><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">”</mark></p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/031c4c0d-9c80-436a-bc2d-ac47d2bd1f41">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/031c4c0d-9c80-436a-bc2d-ac47d2bd1f41/teaser_image/1768416890?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Augen zu und durch! Mein Dezember ...]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Jahresende war, gelinde gesagt, turbulent. Ein paar Highlights gab es dennoch. Außerdem schaue ich zurück auf 2025. Im neuen Jahr darf sich definitiv manches ändern!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Augen zu und durch! Mein Dezember …</h1><p>Heyyy, Frohes Neues Jahr! Wie wunderbar, dass du zusammen mit mir rübergerutscht bist. Oder sollte ich sagen: reingeschliddert? Ich wünsche dir jedenfalls ein glückliches und gesundes 2026 mit tollen Erlebnissen, aus denen schöne Erinnerungen werden, mit wenig Grund zum Ärgern und dafür umso mehr Gelegenheiten, herzhaft zu lachen. Vielleicht kann ich ja dazu beitragen.</p><p>Wir starten auch direkt durch. Der Dezember-Rückblick wird dabei eher knackig. Aus Gründen, wie <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f">Elsbeth Eule</a> sagen würde. Schauen wir lieber gemeinsam nach vorn!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32/uploads/images/au3znd4rmh/piontextchen-gluecksschweine-neujahr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zwei Glücksschweine aus Porzellan mit grünem Kleeblatt auf dem Rücken, Foto: Christine Piontek"/><h2>Die Themen dieses Newsletters:</h2><ul><li><p>Dezember-Highlight: Es war kein Schlaganfall!</p></li><li><p>Glücksmomente: Dinge, die mir Kraft gegeben haben</p></li><li><p>Gedanken zum Jahreswechsel: Buchprojekte, die Piontextchen, das Leben im Allgemeinen</p></li><li><p>Januar-Piontextchen: Mach deine guten Vorsätze zu meiner Challenge!</p></li></ul><h2>Zoster statt Zaster</h2><p>Auf Punkt 1 der obigen Liste möchte ich gar nicht groß rumreiten. Es ist eigentlich alles gesagt. Außer: Krass, wie schnell das Leben die Bremse reinhauen kann. Genauer gesagt, ein Windpocken-Virus auf Rachefeldzug, das sich erst als Mittelohrentzündung tarnt und dann an Nikolaus zu Hochform auffährt. Schuft!</p><p>Während Besuche im Krankenhaus einen Großteil meines Dezembers bestimmten, kämpfte ich selbst gegen die Nachwirkungen eines Infekts und bleierne Müdigkeit. War ich <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc">im November</a> vielleicht doch zu übermütig gewesen? Den zusätzlichen Stress konnte ich jedenfalls so gar nicht gebrauchen.</p><p>Ich hätte allerdings auch eine logische Erklärung für den Schlamassel anzubieten: Die Elfen hatten einfach Probleme mit meiner Handschrift. Gewünscht hatte ich mir jede Menge <em>Zaster</em>. Stattdessen gab’s einen Haufen <em>Zoster</em> …</p><p>Die gute Nachricht: Die Lage stabilisiert sich langsam. Man(n) lächelt mittlerweile auch wieder symmetrisch.</p><h2>Glücksmomente im Dezember</h2><p>So schwierig der Dezember auch war, eines hat er bestätigt: Wenn du für jemanden sorgen willst, solltest du dir auch Auszeiten nehmen. Selbst, wenn es im ersten Moment egoistisch oder trivial erscheint und die Versuchung deshalb groß ist, Termine abzusagen.</p><p>Ich habe mit der Frage gehadert, ob ich Zeit für mich gegen Anwesenheit im Krankenhaus tauschen darf. Den geplanten Friseurbesuch absagen sollte, der genau in die Besuchszeit fiel. Oder die Verabredung mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt, die ich mit einer kleinen Wanderung verbinden wollte.</p><p>Im Nachhinein bin ich froh, dass ich nichts davon gestrichen habe. Es hat mir geholfen, die Sorgen für ein paar Stunden zu vergessen und neue Kraft zu tanken. Hätte ich den Friseurtermin sausen lassen, wäre mir außerdem dieser spektakuläre Sonnenuntergang am Rhein durch die Lappen gegangen:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32/uploads/images/ewxcqkh4yf/piontextchen-rhein-panorama-sonnenuntergang.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Blick auf das Stadtpanorama von Bonn von der Beueler Uferseite aus, aufgenommen bei Sonnenuntergang, im Vordergrund der Rhein mit einem Flusskreuzfahrtschiff. Foto: Christine Piontek"/><p>Zwei Tage nach dem Termin habe ich meine neue Frisur bei einer Lesung in Windhagen präsentiert. Ob mein Look dazu beigetragen hat, dass die Resonanz so gut war, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass alle Stühle im Nebenraum der Bücherei besetzt waren und ich Mühe hatte, die angesetzten 30 Minuten nicht zu sprengen. Nach dem Auszug aus <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> kam nämlich ein Gespräch in Gang, das zeigte, wie wichtig es für betroffene Angehörige ist, Erfahrungen auszutauschen. Wieder war es, als hätte ich den Korken aus der Flasche gezogen …</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32/uploads/images/e3p3nfmfz2/piontextchen-lesung-selfie-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek vor einer Lesung in der Katholischen Bücherei in Windhagen, Selfie"/><figcaption>Windhagen, 11. Dezember 2025: Die Frisur sitzt!</figcaption></figure><p>Weil ich Sorge hatte, das Thema Demenz allein wäre etwas zu schwer für den Anlass – ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders – schloss ich meinen Vortrag mit einem Einblick in <strong><em>CatCheapET</em></strong> und <strong><em>Die Logfiles von Osiris</em></strong>. Und durfte erneut feststellen: Die Geschichte mit ihren zwei Perspektiven findet großen Anklang.</p><p>Mein Fazit: Ein kleines, aber feines Event! Ich merke, wie wichtig es ist, dass ich meine Werke persönlich präsentiere. Wo immer ich das tue, springt der Funke über. Vermutlich auch, weil es mir einfach Spaß macht, mit Menschen in Kontakt zu treten.</p><figure><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32/uploads/images/6qspeioo44/piontextchen-eule-haare-schleife.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bild aus drei Einzelbildern, von links nach rechts: Weihnachtskarte und Lesezeichen von @elsbetheule, Christine Piontek mit roter Wuschelfrisur und rote Schleife mit Lichtern und Kugeln als Deko auf dem Weihnachrtsmarkt"/></a><figcaption>Noch mehr Glücksmomente: Elsbeth Eule und Waltraud Wurm, die Protagonistinnen des Weihnachts-Piontextchens, überraschten mich kurz vor Heiligabend mit einer Karte und einem süßen Lesezeichen. Es hat mir großen Spaß gemacht, über die beiden zu schreiben. Überhaupt war das kreative Miteinander bei der Weihnachtsgeschichte unheimlich schön. Ich habe den &quot;Trip nach Elsbethlehem&quot; über das Bild verlinkt.</figcaption></figure><h2>Meine Erkenntnisse fürs neue Jahr</h2><p>Zeit, einen Blick auf das zu werfen, was 2025 gut und nicht so gut war. Was darf bleiben? Und was darf 2026 anders werden?</p><h3>Buchblockade auflösen</h3><p>Was meine Buchprojekte betrifft, war 2025 durchwachsen. Einerseits habe ich <em>endlich</em> mein Herzensbuch geschrieben. Heureka! Plötzlich fluppte es. Die Zeit war offenbar reif. Unbewusst half mir auch das kompakte Format, das ich mir ausgesucht hatte. Es zwang mich nämlich, das Konzept zu ändern.</p><p>Mittlerweile und nicht zuletzt <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb">dank eines Podcasts</a> ist mir klar: Ich konnte <strong><em>17 JAHRE DEMENZ </em></strong>auch deshalb schreiben, weil ich den Teil mit Erinnerungen an meine Mutter ausgeklammert habe, der ursprünglich zum Plan gehörte. Den Teil, der nun die Fortsetzung bilden soll – und mich erneut blockiert. Weil es nämlich schwer ist, über jemanden zu schreiben, als sei er tot, während er noch in einem Pflegebett liegt. Weil ich Mama dafür loslassen müsste, was ich noch nicht kann.</p><p>Locker runterschreiben wollte ich den Folgeband. Bis zum Sommer fertig sein und mich dann <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e">einem weiteren Projekt</a> widmen, das bereits in Vorbereitung ist: ein Erfahrungsaustausch mit dem Pop-Liedermacher und Coach <a href="https://www.eddihueneke.de/">Eddi Hüneke</a>, dessen Mutter ebenfalls eine Demenzerkrankung hatte.</p><p>Schon nach den ersten Gesprächen wusste ich, dass dieses Buch Trost spenden und Denkanstöße geben wird. Jetzt müsste ich es halt noch schreiben! Und damit auch den Vorschusslorbeeren gerecht werden, die mir Eddi im Mai in seiner Podcastfolge unter dem Motto “Inspirierende Menschen” gegeben hat. Ahemm …</p><p>Mein Wunsch für 2026 ist es, wieder in den Buchflow zu kommen. Ich habe beschlossen, ohne Druck an den Erinnerungen weiterzuschreiben. Das Projekt mit Eddi bekommt Priorität, denn der Austausch über Demenz ist wichtig. “Danke, dass Sie Ihre Geschichte mit uns teilen”, höre ich immer wieder, und auch die Erfahrung bei Lesungen zeigt: Betroffene Angehörige möchten reden! Aber sie brauchen jemanden, der sie versteht und vormacht, dass es OK ist, sich zu öffnen.</p><h3>Social Media entkrampfen</h3><p>Ein kleines bisschen haben die Bücher vermutlich auch gelitten, weil ich im vergangenen Jahr viel Energie und Herzblut in die Piontextchen gesteckt habe. Ab April habe ich das Projekt aufgebaut, Ende Mai ging es live, seit Juni schreibe ich jeden Monat einen Newsletter und eine Kurzgeschichte, die per Abstimmung vorbereitet werden möchte.</p><p>Um mehr Menschen auf das Projekt aufmerksam zu machen, das zum Standbein werden soll, habe ich mich verstärkt auf Instagram, auf Facebook und LinkedIn getummelt. In der Folge hat meine Reichweite bei Insta ordentlich angezogen. Auch sind eine Menge Follower dazugekommen – die übrigens sofort wieder bröckeln, kaum, dass ich es gerade (zwangsweise) ruhiger angehen lasse.</p><p>2026 werde ich den Ablauf verschlanken. Social Media ja, aber vielleicht ist es OK, weniger komplexe Beiträge zu machen. Denn die Mühe, die ich da im letzten Jahr reingesteckt habe, steht nicht im Verhältnis zu dem, was am Ende hängenblieb. Wohlgemerkt eine Beobachtung, die nicht nur ich gemacht habe.</p><p>Unterm Strich stelle ich fest: Vieles kommt gut an, aber es konvertiert nicht. Dabei sind die Reaktionen insgesamt positiv. Wann immer ich das Projekt vorstelle, heißt es: “Content zum Mitmachen? Coole Idee!” Auch die Geschichten gefallen. Das gibt mir das Gefühl, nicht komplett auf dem Holzweg zu sein.</p><h3>Aufs Handwerk und Emotionen bauen</h3><p>Aber: Es gibt halt auch noch so viel anderen unterhaltsamem Content. Meine Geschichten konkurrieren mit Büchern, Filmen, Serien. Und mit diversen anderen Dingen, die was kosten. Blauen Häkchen, zum Beispiel. Weiß ich auch aus einer Rückmeldung.</p><p>Trotzdem werde ich erstmal weitermachen. Die Piontextchen wachsen, nur halt langsamer als gedacht. Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut. Steht aber dafür heute noch stabil und lockt ne Menge Touris an … 😉</p><p>Womit wir bei meinem Ass im Ärmel sind: Ich bin ein guter Geschichtenbaumeister. Und ich bin ein Mensch. Kreativ, mit Emotionen und handgemachten Beiträgen. Das wird 2026 wieder voll in sein, ich sag es dir! KI-Werbespots großer Marken haben schon eine Bauchlandung hingelegt. Ich werte das als gutes Omen!</p><h3>2026 möchte ich …</h3><ul><li><p>mich deshalb wieder breiter aufstellen. Bücher, die Piontextchen und hoffentlich auch wieder mehr für Kunden schreiben. Weil ich es kann und den Sparfüchsen langsam klar wird, dass KI allein nichts nutzt.</p></li><li><p>statt auf Social Media mehr über echte Begegnungen kommunizieren. Lesungen, Signierstunden, Messen – hier will ich aktiver werden.</p></li><li><p>am liebsten kein blaues Häkchen. Dafür lieber ins Kino, Konzert oder Theater.</p></li><li><p>mal wieder entspannt Urlaub machen. Der letzte ist über ein Jahr her.</p></li><li><p>endlich den dritten Teil von <strong><em>CatCheapET</em></strong> schreiben, der mir ebenfalls unter die Räder gekommen ist.</p></li><li><p>die Piontextchen vielleicht um einen Podcast erweitern, damit es die Geschichten auch zum Hören gibt. Einen Versuch wäre es wert.</p></li><li><p>Wege finden, wie du noch kreativer mitgestalten kannst – so wie bei den ersten Sätzen, die als Mitmach-Methode so gut ankommen. Und das hier im Anschluss direkt ausprobieren.</p></li></ul><h2>Her mit den guten Vorsätzen!</h2><p>Gute Vorsätze. Das ist das Thema fürs nächste Piontextchen, passend zum Januar. Alles, was ich brauche, sind Stichworte. Deshalb gibt es diesmal auch kein Abstimmungsformular.</p><p>Mitmachen ist ganz einfach. Schreib mir! Wenn du den Newsletter abonniert hast oder Mitglied bist, antworte auf die E-Mail. Bist du bei Steady eingeloggt, kannst du einen Kommentar unter diesen Post setzen. Ich werde auch <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin">auf Instagram</a> einen Aufruf machen. Dort kannst du dann entweder unter dem Beitrag kommentieren oder mir deinen Vorschlag per PN schicken. Such dir aus, was dir am liebsten ist!</p><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 11. Januar 2026,</strong> kannst du dich beteiligen. <strong>Pro Person bitte nicht mehr als zwei Vorschläge!</strong> Alle guten Vorsätze, die mich erreichen, muss ich anschließend in einer Geschichte unterbringen. Je ausgefallener die Ideen, desto lustiger dürfte das Ergebnis werden. Ich bin gespannt!</p><p>Solltest du gerade spontan den guten Vorsatz gefasst haben, mir für 2026 einen Boost zu geben, kannst du übrigens hier</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Lass dich inspirieren und mach mit!</h2><p>Jemand hat dir meine Kombination aus Newsletter und Kurzgeschichten empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Sehr schön!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung verpasst und über den Inhalt der nächsten Geschichte mitentscheiden kannst. Du müsstest bloß den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1f09170-28b4-4bb3-adfa-de9494b52e32/teaser_image/1767353165?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kein Pattex, sondern Uhu]]></title>
      <description><![CDATA[15 erste Sätze sorgen für einen Abstimmungsrekord! Gewonnen hat eine charmante Eule mit einem Faible für Likörchen. Viel Spaß mit dem Weihnachts-Piontextchen und Elsbeth!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wahnsinn! Erst bekomme ich nicht weniger als 15 Sätze als Schreibimpuls für meine Weihnachtsgeschichte. Und nun hat mir meine Community die höchste Beteiligung bei einer Abstimmung seit dem Launch der Piontextchen beschert. Danke an alle, die ihre Häkchen gesetzt haben. Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f/uploads/images/grilk6vvvu/piontextchen-weihnachten-baum-mutzen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zwei Baumstümpfe mit roten Weihnachtsmützen inmitten von grünen Bäumen und Büschen"/><p>Erste Sätze kommen richtig gut an – das hat auch der zweite Durchgang mit dieser Form des kreativen Mitmach-Inputs gezeigt. In meinem <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc">November-Rückblick</a> findest du alle Sätze, die diesmal zur Wahl standen, und ich muss sagen, auch ich war neugierig, wie es zu dem offenbar vorzeitig nadelbefreiten Baum aus Satz 7 kommen konnte, den ich mit Pattex hätte reparieren sollen. Ein Erdbeben? Vielleicht war in der Nachbarschaft die Jauchegrube der Griswolds explodiert? Tja! Wir werden es nicht erfahren, denn Satz 1 hat eine Stimme mehr:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f/uploads/images/jw3nl5qggs/Piontextchen-weihnachten-umfrage-ergebnis.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Ergebnis der Abstimmung fürs Weihnachts-Piontextchen. Gewonnen hat Satz 1 mit 5 Stimmen."/><p><em>“Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule.</em> So lautet der Gewinnersatz, mit dem ich gleich nicht nur in meine Weihnachtsgeschichte, sondern auch in eine zauberhafte Welt eintauchen darf: die Welt der lebenslustigen Elsbeth Eule, die mit ihrer Freundin Waltraud Wurm so manches Abenteuer erlebt, Bücher liebt und gerne mal ins Gläschen schaut.</p><p>Kein Pattex also, sondern huhu, Uhu! Du triffst Elsbeth und Waltraud übrigens leibhaftig und in Farbe auf ihrem <a href="https://www.instagram.com/elsbetheule/">Instagram-Account @elsbetheule</a>. Schau unbedingt mal rein! Die Illustrationen sind gespickt mit liebevollen Details und begleitet von humorvollen Texten. Dieses Jahr hat mich Elsbeth schon mit auf Schottlandreise genommen und mir außerdem die Vorweihnachtszeit mit dem “Elsventskalender” versüßt:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/elsbetheule/p/DSMuce8jBA8/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f/uploads/images/72acb5pkpm/piontextchen-ElsbethEule-plaetzchen-screenshot.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von @elsbetheule auf Instagram, der Elsbeth Eule und Waltraud Wurm beim Plätzchenbacken zeigt, inklusive Begleittext"/></a><figcaption>&quot;Türchen&quot; des Elsventskalenders vom 13. Dezember 2025 (Screenshot). Urheber/Quelle: @elsbetheule auf Instagram. Klicke aufs Bild, um zum Beitrag zu gelangen.</figcaption></figure><p>Bevor wir gemeinsam herausfinden, was mit Elsbeths Likörchen nicht stimmt, habe ich eine gute Nachricht: Auch, wenn du hier aktuell noch kein Mitglied bist, könntest du die ganze Geschichte gleich gratis lesen. Ausnahmsweise, weil Weihnachten ist und ich meine Plattform noch bis einschließlich 31. Dezember 2025 für den Abschluss von Probemitgliedschaften geöffnet habe.</p><h2>Noch bis 31. Dezember Probemitgliedschaft abschließen!</h2><p>Mit einer Probemitgliedschaft hast du 30 Tage lang kostenlosen Zugang zu allen Piontextchen, die ich hier seit Juni veröffentlicht habe. Das sind nicht weniger als acht Kurzgeschichten – neun mit der nachfolgenden! Du könntest also zum Beispiel zwischen den Jahren ganz entspannt und unverbindlich schnuppern.</p><p>Wenn du anschließend dabei bleibst, bekommst du auch weiterhin meine monatlichen Piontextchen und obendrein alle Extras und Überraschungen, die das neue Jahr bereithält. Gib mir Input für die nächste Geschichte, sei gespannt, was ich daraus mache, lies in deinem Tempo. Nebenbei würdest du <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">eine einfache Autorin sehr glücklich machen</a>, weil du mich und das Projekt unterstützt.</p><p>Apropos: Aktuell folgen mir hier – passend zu meinen Paketen und meinem Lieblingsbuch – 42 Menschen! Auch das ist ein sehr hübsches Weihnachtsgeschenk. Vielleicht sollten wir darauf mit einem Pangalaktischen Donnergurgler anstoßen? Oder mit Elsbeths Likörchen? Beides ist nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen ...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f/uploads/images/zbmr2zzhld/piontextchen-follower-vor-weihnachten.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot der Anzahl der Mitglieder und Subscriber bei den Piontextchen mit Stand vom 18. Dezember 2025"/><figcaption>Stand: 18. Dezember 2025</figcaption></figure><p>Gehörst du zu den 35? Dann könntest du ja theoretisch jetzt die Geschichte lesen, die dich schon vor Wochen neugierig gemacht hat. Und wenn sie dir gefällt, liest du vielleicht noch eine weitere? Und vielleicht ist die ja auch nicht so schlecht? Nur zu; du hast nichts zu verlieren!</p><hr/><p>Update</p><p><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">Aktion beendet – aber du kannst natürlich trotzdem</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><h2>Last Christmas I gave you Socken</h2><p>This year, to save you from tears, I give you something special. Nämlich Piontextchen!</p><p>Solltest du langsam in Schweiß ausbrechen, weil dir noch ein Weihnachtsgeschenk, aber auch die zündende Idee oder die Zeit für Besorgungen fehlt, hätte ich eine stressfreie, originelle Lösung für dich: Verschenke doch ein Jahr voller Geschichten! Kreativ, humorvoll, überraschend. Ganz im Gegensatz zu Socken.</p><p>Die Geschenkmitgliedschaft läuft ein Jahr nach Kauf automatisch ab. No risk – but a lot of fun!</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans">Piontextchen verschenken</a></p><p>Ich entschuldige mich, sollte der Werbeblock einen Ohrwurm verzapft haben, und widme mich nun der Geschichte um Elsbeth Eule und ihr Likörchen. Wie immer werde ich nur aus mir heraus und durch den Schreibimpuls kreativ. KI bleibt draußen. Viel Spaß!</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Trip nach Elsbethlehem</h2><p>“Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule. Dabei hatte sie sich doch strikt an das Rezept gehalten. Oder etwa nicht?</p><p>Sie schaute auf das Abfülldatum. Das Fläschchen stammte aus der Nacht, als ihr auf der Party im Igeldorf dieser fesche und überaus weise Uhu begegnet war. An Halloween war das gewesen und er hatte insistiert, dass Likörchen, die sie noch vor Morgengrauen ansetzte, nicht nur rechtzeitig zu Weihnachten fertig sein, sondern auch besonders vollmundig geraten würden.</p><p>Vollmundig. Vermutlich war es das. Elsbeth nahm noch ein Schlückchen. Tatsächlich! Die Geschmacksnoten waren intensiver als sonst. Granatapfel, Vanille, Kardamom – die Aromen schienen geradezu in ihrem Schnabel zu explodieren! Der Abgang jedoch – Elsbeth probierte noch einmal, nur um sicherzugehen – der Abgang war irgendwie bitter.</p><p>Unwillkürlich musste Elsbeth an Elvira Eichhorn denken, der beim gemeinsamen Singen am dritten Advent der Schlussakkord verrutscht war. Auch ihr Likörchen vergriff sich nach hinten raus eindeutig im Ton. Peinlich berührt nippte Elsbeth erneut an ihrem Glas. Da klopfte es am Eingang der Baumhöhle.</p><p>Als Elsbeth sich umdrehte, wurde ihr schwummrig. “Wärssta?” Oh weh, ihre Zunge fühlte sich taub an. Zu allem Überfluss schob nun auch noch Waltraud Wurm zwei Köpfe durch die Tür. Mindestens.</p><p>Später würde Elsbeth ihrer Freundin gestehen müssen, dass etwa zu diesem Zeitpunkt der Film riss …</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/04c81900-8129-42ae-a4a0-29e61753578f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GOvember: So darf's weitergehen]]></title>
      <description><![CDATA[Die einen sehen im NOvember die Botschaft, öfter Nein zu sagen, wenn's zum Jahresende stressig wird. Ich dagegen habe offenbar an den richtigen Stellen Ja gesagt. Hurra!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>GOvember: So darf’s weitergehen</h1><p>Die einen sehen im <strong>No</strong>vember die Ermunterung dazu, öfter mal Nein zu sagen – was ja durchaus sinnvoll ist, wenn’s zum Jahresende stressig wird. Ich hab’s anders gemacht und öfter mal Ja gesagt. Zum Beispiel zu der Einladung, mein Buch auf einem Weihnachtsmarkt zu signieren. Und das war genau richtig so. Für mich war es <strong>GO</strong>vember. Ein Monat mit Jubiläen, Premieren und kleinen Cheerleadern, die in meinem Kopf mit Puscheln wedelten.</p><h2>Das sind die Hurras dieser Ausgabe:</h2><ul><li><p>6 Monate <em>Piontextchen</em>: eine emotionale Reise – und eine Weihnachtsaktion</p></li><li><p>15 erste Sätze: Stimme ab, wie die nächste Kurzgeschichte starten soll!</p></li><li><p>1 Jahr <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong>: Soll keiner sagen, ich hätte es nicht geahnt …</p></li><li><p><strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong>: die erste Lesung aus meinem Herzensbuch oder <em>“Atemlos durch den Vormittag”</em></p></li><li><p>3 Stunden signieren auf dem Weihnachtsmarkt: noch eine Premiere und ein Plädoyer für unabhängige Buchhandlungen</p></li><li><p>30 Minuten Buchpower: die nächste Lesung – und vielleicht noch ein paar mehr?</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/tubbn5ccry/piontextchen-newsletter-dezember-titel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dreiteiliges Bild. In der Mitte Christine Piontek, flankiert links von ihrem Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot; auf einer Buchstütze mit Sternenlichterkette, auf der rechten Seite ein erleuchteter Weihnachtsbaum im Dunkeln."/><h2>Hoppala!</h2><p>Vor den Hurras gibt’s schnell noch ein Hoppala. Ich hab nämlich was nachzutragen:</p><p>Im Beitrag “Ein Piontextchen für Graf Zahl” vom 15.11.25 hatte ich ursprünglich angegeben, das Titelfoto sei von mir. Ein Irrtum, wie ich ein paar Stunden nach Versand des Artikels im Newsletter bemerkte. Das Foto, das ich mittlerweile ausgetauscht habe (mehr dazu gleich), hat eine liebe Freundin auf einer gemeinsamen Londonreise aufgenommen!</p><p>Als ich sie deshalb kontaktierte, nahm sie mir meinen Fauxpas Gott sei Dank nicht übel. Unerwartet schickte sie mir sogar ein zweites Foto von der Tür mit dem Graffiti. Ein Glücksfall, denn darauf war zu erkennen, wonach ich zuvor vergeblich gesucht hatte: eine Signatur. Damit kann ich einen weiteren Credit nachreichen: Die Tür ziert ein frühes Werk der Street-Art-Künstlerin Zabou, wie meine anschließende Recherche ergab.</p><p>Ich korrigierte die Bildinfos im Beitrag. Fand dabei erneut, dass das Motiv nicht so recht zur Geschichte passte und beschloss, das Foto auszutauschen. Ich zog los und fotografierte die Hütte, die ich von Anfang an am liebsten als Titelbild gehabt hätte, die mir aber zum Schreibzeitpunkt im Fundus fehlte. <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/26fdfe35-e5dd-42e6-b56b-431eb27d8d23">Und jetzt finde ich’s viel runder.</a></p><p>Warum ich kein KI-Bild generiert habe? Das hier ist eine KI-freie Zone. Ein Ort für menschliche Kreativität, wo wir uns gegenseitig die Bälle zuwerfen. Whoop whoop!</p><h2>6 Monate <em>Piontextchen</em></h2><p>Am 27. Mai stellte ich mein Projekt bei Steady online. Kostenloser Autoren-Newsletter trifft auf humorvolle Kurzgeschichten für Mitglieder. Und alle dürfen abstimmen, worüber ich schreibe. So die Idee, und wann immer ich davon erzählte, hieß es: “Wie cool!”</p><p>Fand ich auch. Und freute mich riesig, als ich empfohlen wurde und sich schnell nicht nur die ersten Abonnenten, sondern auch Mitglieder dem Projekt anschlossen. Dann war da der spannende Moment, als nach dem Versand von Newsletter Nummer 1 erstmals Abstimmungsergebnisse eintrudelten. Die positiven Reaktionen auf das erste Piontextchen. Das alles war sehr ermutigend.</p><h3>Die verflixte Sieben</h3><p>Dann kam die Sache mit der verflixten Sieben. Schon nach kurzer Zeit hatte ich sieben Mitglieder. Eins ging allerdings wegen eines Tippfehlers in den Zahlungsdaten schnell wieder baden. Klammerte sich noch kurz an der Tür fest, die auf dem Wasser trieb, und versank dann auf Nimmerwiedersehen in den Fluten …</p><p>Bei den restlichen sechs Hardcore-Fans sollte es auch dann noch bleiben, als ich zu Halloween bei Instagram dazu aufrief, den “Fluch” der stagnierenden Mitgliederzahl zu brechen und eine persönlich gewidmete Geschichte über den Prinzen oder die Prinzessin in Aussicht stellte, die mich aus meinem Dornröschenschlaf wachküsste. Vielleicht habe ich zu laut geschnarcht, ich weiß es nicht. Am Ende wurde es jedenfalls Plan B, und dem verdanken wir immerhin ein <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b">Special zu <strong><em>CatCheapET</em></strong></a>.</p><h3>Peng!</h3><p>Und dann … platzte der Knoten doch noch, und zwar just am 27. November, dem Jubiläumstag. Mitglied 007 mit der Lizenz zum Lesen stand vor der Tür, als ich müde und kränkelnd aus einem Termin kam, und machte den Tag endgültig zu etwas Besonderem. Deshalb hier nochmal: Hallo, du Granate, ich heiße dich sowas von willkommen! In einem persönlichen Feedback schriebst du:</p><blockquote><p>“Ich finde es so krass, wie viele Inhalte du mit wirklich viel Liebe und Akribie hier Monat für Monat raushaust, und deine Mitbestimmungsmöglichkeiten inspirieren mich immer […]”</p></blockquote><p>So viel Wertschätzung macht mich – wie sollte es anders sein – sehr glücklich und motiviert zum Weitermachen. In diesem Sinne: Hab ganz viel Spaß! Ich hoffe, dich auch künftig inspirieren zu können. Und das gilt natürlich genauso für alle anderen, die mir hier folgen.</p><p>Apropos, jetzt Obacht! Solltest du zu den Followern gehören, die unentschlossen sind, ob sie den heldenhaften Sprung zum Mitglied wagen sollen, dann habe ich jetzt was für dich:</p><h3>Schnupperwochen bei den <em>Piontextchen</em></h3><p>Ich war so frei, eine <strong>Weihnachtsaktion</strong> ins Leben zu rufen, und habe die <em>Piontextchen</em> <strong>bis 31. Dezember</strong> für Probemitgliedschaften geöffnet. Meldest du dich in diesem Zeitraum an, kannst du meine Geschichten <strong>30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testlesen</strong>. Auch die im Archiv <em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">(Update: Aktion beendet)</mark></em>.</p><p>Seit dem 27. Mai sind <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/piontextchen">ACHT Piontextchen</a> erschienen. Warum acht, wenn’s doch sechs Monate sind? Weil ich auch noch zwei Extras rausgehauen habe, zu besonderen Anlässen:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/kyco2skf53/Piontextchen-monatsueberblick-sechs-geschichten.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Überblick über die sechs monatlichen Piontextchen von Christine Piontek in dem halben Jahr seit dem Launch des Projekts bei Steady am 27. Mai 2025 (Screenshots)"/><figcaption>Die Piontextchen, die ich auf Basis der Abstimmungen seit dem Launch geschrieben habe</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/cbzzuk2l4k/Piontextchen-monatsueberblick-zwei-extrageschichten.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zwei Extra-Geschichten von Christine Piontek, die bei den Piontextchen seit dem Launch des Projekts bei Steady am 27. Mai 2025 erschienen sind (Screenshots)"/><figcaption>Und das sind die beiden Extras!</figcaption></figure><p>Falls dir heute – <strong>Nikolaus</strong> lässt grüßen! – noch ein Geschenk fehlen sollte: Auch die <em>Piontextchen</em> kannst du verschenken! Die Mitgliedschaft deiner Wahl läuft für ein Jahr ab Kauf und endet automatisch. Vielleicht auch eine schöne Idee für <strong>Weihnachten</strong>?</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/gift_plans">HO HO HOly Sh*t – au ja!</a></p><h2>Jetzt abstimmen: Wie startet das Weihnachts-Piontextchen?</h2><p>“Sag mal, Christine, was war in den sechs Monaten eigentlich der mistgeklickte Newsletter und das beliebteste Piontextchen?”</p><p>Gut, dass du fragst! Das war der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6">Juni-Rückblick</a> mit der Abstimmung über den ersten Satz für die Sommergeschichte. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Schreibimpuls zu Weihnachten noch einmal wiederholt habe. Diesmal sogar mit noch größerem Erfolg. Mein Beitrag dazu auf Instagram hat aktuell fast 1.000 Aufrufe, wurde vielfach kommentiert und gestreut. Danke für die kreative Energie und den Support!</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DRXyRqhDped/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/lhutuwgysn/piontextchen-satze-instagram-screenshot.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram, in dem sie dazu aufruft, erste Sätze für eine Weihnachtsgeschichte beizusteuern."/></a><figcaption>Durch Klick auf den Screenshot kommst du zum Beitrag</figcaption></figure><p>Ein paar Sätze erreichten mich auch per E-Mail. Damit steht nun eine stattliche Anzahl von 15 Einstiegen zur Wahl. Merke dir die Nummer deines Favoriten und markiere in der Abstimmung das entsprechende Kästchen mit einem grünen Haken:</p><ol><li><p>“Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule.</p></li><li><p>Sie wischte sich Schneematsch aus den Haaren.</p></li><li><p>&quot;Schatz, weißt du vielleicht, wo ich die Geschenke für die Kinder versteckt haben könnte?&quot;</p></li><li><p>Wer klingelte ausgerechnet am Heiligen Abend vor ihrer Tür?</p></li><li><p>“Schon wieder eine Absage von einem Unternehmen – wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen?”, dachte sich Lars und nahm einen Schluck aus der Milchflasche.</p></li><li><p>Na toll, schon wieder Weihnachten …</p></li><li><p>Ich glaube, das Pattex reicht nicht, um alle Nadeln anzukleben.</p></li><li><p>Moment mal, hier riecht es doch komisch?!</p></li><li><p>Voller Vorfreude lunzte sie durchs Schlüsselloch.</p></li><li><p>Gestern fragte ich mich noch, was in diesem Winter schon passieren könnte, und heute war ich bereits eine Lawine weiter.</p></li><li><p>Das Wichtigste, was man an Weihnachten ändern sollte, ist die Größe des Weihnachtstellers.</p></li><li><p>Tina, wir fahren nach Lourdes!</p></li><li><p>Die Gans explodierte, als Onkel Martin gerade die erste formvollendete blaue Flamme über die Feuerzangenbowle tanzen ließ.</p></li><li><p>“Es ist 2025 – warum gibt es auf dem Weihnachtsmarkt keine veganen Angebote?”, beschwerte sich Max.</p></li><li><p>Wenn ich die Weihnachtsgeschenke nur gut genug verstecke, dann reichen sie vielleicht auch für Ostern.</p></li></ol><p>Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst beim Voting ein Pseudonym verwenden. Vergiss nicht, deine Entscheidung rechts neben der Eingabezeile zu speichern!</p><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 14. Dezember 2025,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Abstimmung, die zum Jahresende abläuft und dann gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Auflösung mit dem Gewinnersatz und dem Weihnachts-Piontextchen erscheint am 20. Dezember.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Möchtest du nichts verpassen, kannst du den Newsletter abonnieren oder noch bis 31. Dezember eine Probemitgliedschaft abschließen. Damit kannst du 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich alles lesen, was die Piontextchen zu bieten haben.</mark></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Happy Birthday, Osiris!</h2><p>Am 10. November ist mein Buch <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong> ein Jahr alt geworden. Was als <a href="https://www.story.one/de/book/catcheapet-die-logfiles-von-osiris/">Sammlung von Bonusgeschichten</a> zu <strong><em>CatCheapET</em></strong> begann, kommt 12 Monate nach Erscheinen in Buchform immer noch gut an. Nicht nur, weil hier alles komfortabel geordnet ist und es drei weitere exklusive Geschichten gibt, sondern auch wegen der Illustrationen. Und wegen der Idee, eine Satire über KI zu schreiben und diese aus der Sicht der KI zu erzählen, die sich von Kapitel zu Kapitel entwickelt.</p><p>Der Lernprozess von Leas KI-Kater Osiris zeigt sich nicht nur in Sprache und Stil, sondern auch in den Bildern, die hier ganz bewusst mit generativer KI erstellt wurden, um im selben “Milieu” zu bleiben. <strong><em>CatCheapET</em></strong> und die <strong><em>Logfiles</em></strong> sind zwei Seiten einer Medaille, mit “gespiegeltem” Cover. Hier schreibt Lea Tagebuch, dort reflektiert Osiris die Ereignisse aus seiner Perspektive. Mit Einblicken, die neues Licht auf Leas Geschichte werfen.</p><p>Gut 50 Exemplare habe ich seit Erscheinen verkauft. Das ist mehr, als ich erwartet hatte. Das Buch gibt es “on demand” überall im Buchhandel, und seine Thematik ist heute aktueller, als uns lieb sein sollte. Denn so langsam kristallisiert sich heraus, dass das, was in meinen Büchern Fiktion ist, Realität wird: KI reagiert allergisch darauf, wenn man sie abschalten möchte.</p><p>Ende November las ich von einem Interview der Autorin Lisa Hegemann mit dem Informatiker <a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2025-11/yoshua-bengio-technologie-kuenstliche-intelligenz-gefahr-manipulation">Yoshua Bengio in der ZEIT</a>. Im dazugehörigen <a href="https://www.instagram.com/p/DRyfOKyDgZa/?igsh=N3E0ZmE5d3Q1cXcw">Beitrag auf Instagram</a> wird er so zitiert:</p><blockquote><p>“Wir sehen schon jetzt, dass sich KI danebenbenimmt, wenn sie merkt, dass sie ersetzt werden soll.”</p></blockquote><p>Um in diesem Selbsterhaltungstrieb über Leichen zu gehen, brauche die KI nicht nur bestimmte Fähigkeiten, sondern auch die Absicht zu töten. Und jetzt kommt’s:</p><blockquote><p>“Die Frage nach der Absicht war vor einem Jahr noch eine theoretische. Jetzt aber deuten die Untersuchungen auf fehlgeleitetes Verhalten der KI hin – dass sie unsere moralischen Anweisungen ignoriert und erwägt, Menschen zu töten.”</p></blockquote><p>Wann kam <strong><em>CatCheapET</em></strong> nochmal raus? März 2024! Übrigens erreichte mich im Nachgang zum Halloween-Special auch <a href="https://web.de/magazine/digital/videos/ki-modelle-verweigern-wiederholt-abschaltbefehle-41529134">dieses Fundstück</a> einer Leserin, das in die gleiche Kerbe haut. Vielen Dank für die Einsendung!</p><h2>Atemlos durch den Vormittag</h2><p>Ich entschuldige mich in aller Form, sollte dir diese Überschrift einen Ohrwurm verpasst haben. Aber sie beschreibt nun einmal sehr treffend die Begleitumstände meiner allerersten Lesung aus <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong>. Und zeigt, wie gut es ist, Herausforderungen mit Humor zu begegnen.</p><p>Mitte November war ich der Einladung zum Ökumenischen Frühstück im Nachbarort gefolgt. Mich erwarteten dort etwa 30 zauberhafte, engagierte Seniorinnen. Bereit, sich auf mich und mein Thema einzulassen, saßen sie an einer langen Tafel im Gemeindezentrum.</p><p>Schnell war mir klar: Wenn ich mich hinter meinem Tisch an der Stirnseite der Tafel verschanzte, wäre das viel zu distanziert. Auch würde ich stimmlich nicht alle erreichen. Und wenn ich zum Beispiel das Cover des Buches zeigte, würde man es ganz hinten nicht erkennen können.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/dpd4twyagg/piontextchen-november-aegidienberg-lesungstisch.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Tisch mit Büchern, Buchkarten und Lesezeichen von Christine Piontek bei einer Lesung zu &quot;17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama&quot; im November 2025"/><p>Ich beschloss kurzerhand, die Lesung im Stehen zu halten, längs der Tafel, und die Position zu wechseln, wenn es darum ging, Bilder zu zeigen. Den Ablauf meines Vortrags hatte ich Gott sei Dank ganz gut im Kopf. Immerhin galt es, 90 Minuten zu füllen!</p><h3>“Nun lasst sie doch atmen!”</h3><p>So weit die Theorie. In der Praxis stellte sich ziemlich schnell heraus, dass man mich trotzdem nicht überall hören konnte. Doch Rettung nahte: Ich bekam ein Mikrofon. Ich weiß nicht, ob du schon mal versucht hast, aus einem Buch vorzulesen, das du in der einen Hand hältst, während du ein Mikro in der anderen hast? In der Hand, mit der du umblätterst, wohlgemerkt …</p><p>Das Buch solltest du nicht zu hoch halten, damit man dein Gesicht sieht. Das Mikro wiederum musst du ganz dicht an den Mund halten, damit man dich hört. Bisschen weiter weg? Wir hören Sie nicht! Nah genug dran? Aah! Aber, das nächste Problem: Jetzt rumpelt leider auch der Atem im Verstärker! Zumindest meiner.</p><p>Ich selbst fand das ungemein störend, konnte es aber nicht abstellen – zumal ich ja in Action war und natürlich auch ein bisschen aufgeregt. Hätte ein Windschutz geholfen gegen mein atemloses Atmen? Den gab’s leider nicht.</p><p>Während im Publikum über Für und Wider des Equipments diskutiert wurde, bot ich an, das Atmen probehalber einzustellen, gab aber zu bedenken, dass das unschöne Folgen haben könnte. Parallel experimentierte ich mit dem Neigungswinkel des Mikros. Stellte fest, dass es besser wurde, wenn ich es wie ein cooler Rapper von oben an den Mund hielt.</p><p>Die Damen litten mit mir. “Jetzt rumpelt es nicht mehr!”, rief die eine erfreut. “Aber das ist doch unbequem für Sie!”, gab eine andere zu bedenken. Dann schaltete sich eine Lady ein, die beim Frühstück neben mir gesessen hatte. Hatte sie dort noch etwas schüchtern gewirkt, sprach sie nun ein Machtwort:</p><p>“Ach Gott, nun lasst sie doch atmen! Sie muss doch atmen dürfen!”</p><p>Alle lachten herzlich. Und damit war die Sache erledigt.</p><h3>Inniger Austausch</h3><p>Was ich noch aus dieser Lesung mitgenommen habe? Die rege Anteilnahme und die Emotionen im Raum. Wann immer ich eins meiner Bücher in der Öffentlichkeit präsentiere, gibt es da diese magischen Momente, in denen plötzlich eine Verbindung entsteht. Das ist es, was mich anschließend mit vollem Herzen nach Hause gehen und noch für Stunden oder sogar Tage schweben lässt. Das war diesmal durch das Thema noch gesteigert.</p><p>Viele der Anwesenden hatten selbst Erfahrungen mit Demenz bzw. der Pflege von Angehörigen gemacht. Von der Geschichte über meine Mutter berührt, kamen nach der Lesung mehrere Damen zu mir. Manche kauften ein Buch. Andere nutzten die Gelegenheit, sich den Schmerz von der Seele zu reden. Das waren unheimlich offene, bewegende Begegnungen. Ich habe den Nachhall dieses Vormittags noch lange gespürt. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn auch ich bin nicht allein.</p><h2>Signieren auf dem Weihnachtsmarkt</h2><p>Zu danken habe ich in diesem Zusammenhang auch und nicht zu knapp der Inhaberin der <a href="https://www.instagram.com/buecheraegi/"><em>Bücherstube Aegidienberg</em></a>, Verena Groß. Sie hat den Kontakt für die Lesung hergestellt und mich außerdem durch die Bereitstellung von Büchern für den Verkauf unterstützt. Da sie die bestellten Exemplare in meinem Fall nicht remittieren kann – was angesichts der Tatsache, dass unabhängige Buchhandlungen es gerade sehr schwer haben, ein umso größeres Risiko ist –, ist das nicht selbstverständlich.</p><p>Verenas Unterstützung signalisiert Vertrauen in mich, in mein Schreiben und in mein Thema, das so viele Menschen irgendwie betrifft – früher oder später, direkt oder indirekt. Das allein tut gut. Als Verena dann aber auch noch vorschlug, ich könne am ersten Advent eine Signierstunde an ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt abhalten, war ich nochmal geflasht. Natürlich sagte ich zu und freute mich riesig auf diese neue Erfahrung.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/uploads/images/6bbg4obocu/piontextchen-aegidienberg-buecherstube-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Verena Groß, Inhaberin der Bücherstube Aegidienberg, mit der Autorin Christine Piontek am Stand der Bücherstube auf dem Weihnachtsmarkt. Beide Frauen halten ein Exemplar des Buches &quot;17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek hoch."/><figcaption>Mit Verena Groß auf dem Weihnachtsmarkt. Danke an Thomas K. Scheibe für das Foto – mein Arm war einfach nicht lang genug für ein schönes Selfie!</figcaption></figure><p>Wie erwartet machte das Event großen Spaß, und so wurden aus einer Signierstunde plötzlich drei. Es lief richtig gut, und nachdem mir solche Verkaufssituationen letztes Jahr noch irgendwie unangenehm waren, liebe ich es ja mittlerweile, auf humorvolle Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zu sehen, ob ich bei meinem Gegenüber Interesse wecken kann.</p><p>Die Exemplare von <strong><em>CatCheapET</em></strong> und der <strong><em>Logfiles</em></strong>, die wir da hatten, waren nach kurzer Zeit verkauft. Werbung für Osiris machte ich trotzdem weiter, und er wurde immer wieder bestellt. Offenbar trafen sowohl das KI-Thema als auch meine Herangehensweise einen Nerv. Man konnte förmlich sehen, wenn der Funke übersprang. Hurra, hurra!</p><p>Auch <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> fand Abnehmer, stets begleitet von Gesprächen über eigene Erfahrungen. Es ist interessant, wie unterschiedlich Menschen mit dem Thema umgehen: Manche machen sofort dicht, möchten es lieber ausblenden, vielleicht auch, weil es Wunden aufreißt. Andere finden den Gedanken tröstlich, dass sie mit der Last der Pflege oder den Gefühlen, die die Begleitung eines erkrankten Angehörigen bei ihnen auslöst, nicht allein sind.</p><p>Als ich am frühen Abend nach Hause fuhr, hatte ich den Überblick verloren, wie viele Bücher Verena verkauft hatte. Ich weiß nur: So viele waren es noch nie bei einem Signierevent! Das ist auch deshalb toll, weil ich Verena auf diese Weise zeigen konnte, dass sie mit mir aufs richtige Pferd gesetzt hat. Und weil ich einer kleinen Buchhandlung etwas von der Unterstützung zurückgeben konnte, die ich bekommen habe.</p><h2>Kommende Attraktionen</h2><p>Nun habe ich für dieses Jahr noch eine letzte Lesung vor mir: Am 11. Dezember bin ich in der Katholischen Bücherei in Windhagen zu Gast. Weil es eine Adventsveranstaltung ist, bei der man sich in gemütlicher Runde trifft, werde ich das Thema Demenz möglichst behutsam angehen und freue mich, wenn du Zeit und Gelegenheit hast, dabei zu sein. Die Lesung beginnt um 18:30 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. Bereits ab 18 Uhr geht der Adventstreff los.</p><p>Solltest du im Raum Bonn oder im Westerwald wohnen und es an diesem Abend nicht nach Windhagen schaffen, könntest du mich im kommenden Jahr einfach für eine Wohnzimmerlesung buchen. Ja! Ich freue mich in diesem Zusammenhang auf die vermittelnde Unterstützung von <em>Literatur im Siebengebirge e. V.</em>, kurz <em>LiS</em>, wo ich mich künftig als Mitglied engagieren und dann auch eine Autoren-Seite <a href="https://www.literatur-im-siebengebirge.de/autorinnen">auf der Website</a> haben werde. Den Newsletter von <em>LiS</em> findest du übrigens ebenfalls bei Steady. Schau hier mal in meine Empfehlungen!</p><h2>Und jetzt: Nikolausi (nicht Osterhasi)!</h2><p>Damit bin ich am Ende meines November-Rückblicks angekommen. Solltest du Freunde oder Bekannte haben, die meine Updates, Bücher und Geschichten interessieren könnten, leite diesen Newsletter gerne weiter. Ich freue mich über Empfehlungen.</p><p>Am 20. Dezember hörst du zum letzten Mal in diesem Jahr von mir, denn dann kommt die Mail mit der Auflösung, welcher Satz die Weihnachtsgeschichte einleitet – nebst dazugehörigem Piontextchen für Mitglieder und Schnuppermitglieder. Hast du dich schon für einen ersten Satz entschieden?</p><p>Hab heute einen schönen Nikolaustag und weiterhin eine angenehme, möglichst gesunde und stressfreie Adventszeit! Immer dran denken: Lesen, Lachen, Pause machen!</p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Herzlich willkommen, wenn du neu hier bist!</h2><p>Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Das ist ja höchst famos!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Klingt super? Dann kannst du hier den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p><p><strong>Fun Fact zum Schluss: </strong>Dieser Beitrag aus der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/topics/infotheke">Infotheke</a> ist Stand heute der insgesamt meistgeklickte Artikel seit dem Launch der <em>Piontextchen</em> vor sechs Monaten.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0c01d089-7afa-4ebb-ab6e-74bb9a2437fc/teaser_image/1764868299?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Piontextchen für Graf Zahl]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Geschichte aus exakt 1.000 Wörtern, geschrieben ganz ohne KI. Darin vorkommen müssen: Lachanfall – graben – Hütte – Polizist – übermütig. Du hast es so gewollt ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür, dass es ein Plan B war, hat er gut funktioniert: Es gibt ein Ergebnis für das November-Piontextchen mit der Challenge, eine Geschichte aus exakt 1.000 Wörtern zu fünf Begriffen zu schreiben. “Lachanfall – graben – Hütte – Polizist – übermütig” haben das Rennen gemacht. Mal schauen, was daraus wird.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26fdfe35-e5dd-42e6-b56b-431eb27d8d23/uploads/images/lesc5eoluu/piontextchen-november-ergebnis-abstimmung2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Abstimmung für das November-Piontextchen. Option 3 hat die Nase vorn."/><p>Bevor ich loslege, möchte ich noch ganz herzlich alle Neuen hier begrüßen. Gehörst du dazu? Dann bist du vielleicht noch in der Findungsphase. Zur Orientierung: Dies ist der zweite Newsletter des Monats. Der mit der exklusiven Kurzgeschichte für meine Mitglieder, dem Piontextchen.</p><p>Alle Piontextchen entstehen ohne KI und auf Basis der Stichworte, über die meine Community im vorherigen Newsletter abgestimmt hat. In dem Fall war das der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb">Oktober-Rückblick</a>, der übrigens auch einen Aufruf für die Weihnachtsgeschichte enthält. Schau also gerne mal rein. Thema, Herangehensweise, Aufbau der Challenge – all das variiert von Monat zu Monat.</p><p>Jede Geschichte ist das Ergebnis eines kreativen Miteinanders, das für alle Beteiligten nicht nur Spannung, sondern auch Überraschungen bereithält. Was werde ich aus der Vorgabe machen? Oft weiß ich das bis kurz vorher selbst nicht so genau. Auch jetzt habe ich nur ein grobes Gerüst im Kopf, das ich gleich beim Schreiben ausarbeiten werde.</p><p>Als Leserin oder Leser meines kostenlosen Newsletters mit dem Monatsrückblick und der Abstimmung kannst du in die Geschichten reinlesen. An der Bezahlschranke darfst du dann entscheiden, ob du weiterlesen und <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">eine einfache Autorin sehr glücklich machen</a> möchtest. Wenn du Mitglied wirst, hast du außerdem automatisch Zugriff aufs Geschichtenarchiv und kannst in deinem Tempo lesen, lachen, Pause machen.</p><p>Oh! Da hinten sehe ich Graf Zahl. Er ist offenbar auch neu hier. Und er ist sowas von bereit. Bist du es auch? Dann geht es jetzt los. Exakt 1.000 Wörter, die Überschrift nicht mitgezählt. Und die lautet:</p><h2>Die Hütte am Waldrand</h2><p>Hast du deine Blase nicht im Griff, riskierst du, die Kontrolle über dein Leben gleich mit zu verlieren. Ich spreche da aus Erfahrung. Zwei Wochen ist das jetzt her und ich wünschte, ich hätte mich von dieser dämlichen Halloween-Party <em>verpisst</em>, ohne vorher nochmal auf die Toilette zu gehen. Ein Gläschen Sekt hatte ich getrunken und mich dann an Cola gehalten. Schließlich musste ich noch fahren. Eine läppische Strecke von 20 Minuten. In der Zeit, die ich in der Schlange vor dem Klo verbrachte, wäre ich wahrscheinlich locker zu Hause gewesen. Stattdessen traf ich ihn ...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26fdfe35-e5dd-42e6-b56b-431eb27d8d23/uploads/images/fuugcvrulj/piontextchen-november-huette-wald.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine Hütte verborgen hinter Bäumen und Gestrüpp im Wald, Foto von Christine Piontek"/><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/26fdfe35-e5dd-42e6-b56b-431eb27d8d23">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Rocktober: Hier ist Musik drin!]]></title>
      <description><![CDATA[Weißt du, was "weiße Trauer" ist? Hier erzähle ich es dir. Aber keine Angst: In meinem Oktober-Rückblick gibt es auch sehr fröhliche und zudem musikalische Highlights.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Weißt du, was “weiße Trauer” ist? Ich wusste es nicht. Bis ich einen Podcast gehört habe, der mir die Augen öffnete: Weiße Trauer ist das, was mich seit 17 Jahren begleitet. Mit Gefühlen, für die ich mich lange Zeit geschämt habe. Nun habe ich erfahren, dass sie durchaus typisch sind für Angehörige von Menschen mit Demenz. In diesem Newsletter erzähle ich dir mehr darüber. Aber keine Angst: In meinem Oktober-Rückblick gibt es auch richtig fröhliche und sehr musikalische Highlights.</p><h2>Das sind die Themen:</h2><ul><li><p>Im Desideria-Podcast <em>Leben. Lieben. Pflegen</em> sprach die Journalistin Peggy Elfmann am 7. Oktober mit Anja Schmidt-Ott* über unsichtbare Trauer bei Demenz, die auch “weiße Trauer” genannt wird. Das Gespräch hat mich nicht nur sehr berührt, sondern mir auch vor Augen geführt, was in mir passiert, während ich über meine Mutter schreibe …</p></li><li><p>Ich habe was Neues entdeckt: Drabbles. Genau mein Ding! Ich sage dir, was das ist und zeige dir, was ich draus gemacht habe. Mal berührend, mal heiter – und mit sehr positiver Resonanz.</p></li><li><p>Think bigger: Mit den Drabbles kam mir eine Idee fürs Piontextchen. Du darfst wieder über die Kurzgeschichte abstimmen – diesmal verbunden mit einer Einladung, für die Weihnachtsgeschichte kreativ zu werden.</p></li><li><p>20 Jahre Schatz: Wie kam die Liebeserklärung an?</p></li><li><p>Ankündigungen: Ich darf demnächst bei ganz tollen Veranstaltungen mitmachen und gebe dir einen Kurzüberblick.</p></li><li><p>Showereignis: Eigentlich müsste ich auch nach London und mir dort ein Ticket für 42 Pfund kaufen. 42? Klingelt da was? Lies einfach weiter!</p></li><li><p>Fundstück: Doll, wie kreativ manche Autorinnen mit Schreibblockaden umgehen …</p></li><li><p>Wollte Süßes, bekam Saures. Aber ich habe eine Lösung …</p></li></ul><p>Das erste Thema wird etwas mehr Raum einnehmen, da es sehr emotional für mich ist. Der Rest wird kompakter. Ich würde mich freuen, wenn du auch diesmal etwas für dich mitnehmen kannst und bin offen für dein Feedback.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb/uploads/images/aql5tapaua/piontextchen-november-kurbisse.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="zwei Halloween-Kürbisse auf abgesägten Baumstämmen"/><figcaption>Leben und Tod, Spaß und Ernst, Süßes und Saures liegen eng beieinander. Im Oktober sowieso und auch in diesem Newsletter ...</figcaption></figure><h2>Nicht tot, aber trotzdem nicht mehr da</h2><p>Seit 17 Jahren entfernt sich meine Mutter immer weiter von mir. Mit dem Einsetzen ihrer Demenz hat sich auch ihre Persönlichkeit verändert. Mama wurde mir immer fremder, während ich lernen musste, mit der Situation umzugehen. Welche Herausforderungen dabei zu bewältigen waren, erzähle ich in meinem Buch <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a>.</p><p>Bis ich es schaffte, dieses Buch zu schreiben, vergingen Jahre. “Einfach machen!”, haben mir manche Leute gesagt. Und ja, wenn es darum ging, dass ich zeitliche Gründe vorgeschoben habe, hatten sie durchaus recht. Zeit war aber nicht das einzige Problem. Da war auch die Angst, dass das Schreiben so viel hochbringen würde. Dass mich die Emotionen einfach wegschwemmen würden. Weil ich wusste, dass ich die Trauer zulassen müsste, die ich im Alltag verdrängte.</p><p>Dieses Verdrängen, sagt Anja Schmidt-Ott im Podcast mit Peggy Elfmann, sei normal. Denn so lange der geliebte Mensch noch da ist und Pflege braucht, ist die Zeit fürs Trauern im klassischen Sinne, fürs Verarbeiten, noch nicht gekommen. Als Coach und Trauerbegleiterin weiß sie, dass es im Erleben der Demenzerkrankung eines nahestehenden Menschen verschiedene Phasen gibt. Funktionieren, Begreifen und Akzeptieren zum Beispiel. Und dann sei da dieses Labyrinth an Gefühlen ...</p><h3>Wut und Scham</h3><p>Wut, Frust, Scham, Hilflosigkeit – auch das seien Seiten der Trauer, mit der Angehörige von Menschen mit Demenz zu kämpfen hätten. Mit denen <em>ich</em> zu kämpfen habe! Ich hörte den Podcast, fühlte mich gesehen und wurde in meiner Ahnung bestätigt, dass ich da kein Manko habe. So wie mir geht es vielen anderen Betroffenen.</p><p>Das, was nun schon seit 17 Jahren ein Teil von mir ist, hat sogar einen Namen. Die Trauer um einen Menschen, der zwar nicht tot, aber trotzdem nicht mehr da ist, wird “unsichtbare Trauer” oder auch “weiße Trauer” genannt. In dieser Phase wird vieles verdrängt, überlagert, maskiert.</p><p>Ich weiß, jeder geht mit der Situation anders um, während er versucht, der erkrankten Person gerecht zu werden, die Grund für die Überforderung ist, aber doch gar nichts dafür kann. Papa zum Beispiel ist ruhig, macht vieles mit sich aus. Doch am Ende des Tages ist er auch nur ein Mensch. Meine Schwester switcht als Ergotherapeutin in den professionellen Modus. Dass sie funktioniert, heißt nicht, dass alles an ihr abperlt. Und wenn mir der Gedanke kommt, Mama möge endlich loslassen und ich mich im nächsten Moment dafür schäme, ist das nicht ungewöhnlich.</p><h3>Expressives Schreiben als Bewältigungsstrategie</h3><p>Es könne helfen, Tagebuch zu führen oder der erkrankten Person einen Brief zu schreiben, lautet ein Tipp der Expertin. Und ich dachte, cool, ich habe sogar ein Buch geschrieben! Weil ich spürte, so würde ich Dinge verarbeiten und weil ich ahnte, wie wichtig es für andere sein könnte, dass ich meine Erfahrungen teile. Dass ich beschreibe, wie ich die Krankheit erlebt habe, falls es ihnen so geht wie mir und damit sie merken, dass sie nicht allein sind.</p><p>Tja, und nun schreibe ich erneut. An einer Fortsetzung, die sich fast ein bisschen anfühlt wie ein Dialog mit Mama. Wie der Brief, den Anja Schmidt-Ott erwähnt. Sie sagt, die Trauer zuzulassen hieße auch, der Liebe Raum zu geben. Und das trifft es so sehr, dass ich schon wieder heulen könnte.</p><p>Im neuen Buch möchte ich genau das: Liebe und Dankbarkeit Raum geben. Ich möchte schöne Erinnerungen bewahren und mir die Mutter zurückzuholen, die ich einmal kannte. Doch dieser Prozess des Erinnerns an “davor” ist laut Anja Schmidt-Ott etwas, das normalerweise erst dann einsetzt, wenn die gegenwärtige Krankheit das alte Bild nicht mehr überlagert – also nach dem Tod.</p><p>Als ich den Podcast hörte, wurde mir klar: Es ist gerade, als würde ich vorgreifen. Mit einem Stück Trauerarbeit beginnen, für das die Zeit noch gar nicht gekommen ist. Und vielleicht komme ich genau deshalb nicht weiter. Denn Mama lebt noch. Sie entgleitet mir zwar, doch noch darf ich sie nicht loslassen. Zu diesem Zeitpunkt über den Menschen zu sprechen, wie er vorher war, sei schwer, erfuhr ich.</p><p>Schon wieder fiel ein Puzzlestück an seinen Platz – und ich hatte sogar eine Erklärung für meine Schreibblockade. Ich bleibe trotzdem am Ball. Wenn ich es fühle, darf es raus.</p><h3>Hörtipp</h3><p>Wenn du möchtest: Die Podcastfolge <a href="https://leben-lieben-pflegen.podigee.io/54-demenz-trauern">“Unsichtbare Trauer bei Demenz”</a> hat eine Länge von 45 Minuten. Auf der verlinkten Seite findest du auch die Kurzinfo, Shownotes und das Transkript.</p><p>Der Podcast <em>Leben. Lieben. Pflegen</em> ist ein Service von <a href="https://www.desideria.org/">Desideria</a>. Der Verein wurde 2017 gegründet, um Angehörige von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Zum kostenfreien Angebot gehören auch Seminare und eine Online-Demenzsprechstunde. Ich selbst bin über die <a href="https://peggyelfmann.com/uber-mich/">Journalistin und Autorin Peggy Elfmann</a> darauf gestoßen, der ich auf Instagram folge, und werde mich mal etwas eingehender damit beschäftigen.</p><p>*<em>[Name/Titel korrigiert, Nachtrag vom 6. November]</em></p><h2>Drabbles</h2><p>Schreiben hilft, Gefühle zu verarbeiten, und im Oktober habe ich ein neues Vehikel für mich entdeckt: Drabbles. Das sind Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.</p><p>Ich liebe solche Punktlandungen und die Herausforderung, auf engem Raum auch noch einen Spannungsbogen unterzubringen. Und – wie im Fall des Drabble-Dienstags, den die Bloggerin Anouk <a href="https://www.instagram.com/nouks_books/">@nouks_books</a> bei Instagram ins Leben gerufen hat – noch drei vorgegebene Begriffe aus der Community. Am 14. Oktober waren es <em>Kälte, Vollmond </em>und<em> Knochen</em>. Sonst muss ich mehr feilen, aber dieses Drabble floss mir in einem Rutsch aus dem Herzen:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DPxrL4vjNkf/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb/uploads/images/nmi7a57yxl/piontextchen-november-drabble-bett.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram mit einem Drabble zu den Begriffen Kälte, Vollmond und Knochen."/></a><figcaption>Klicke auf das Bild, um den Beitrag bei Instagram aufzurufen</figcaption></figure><p>In der Folgewoche waren meine eigenen Wörter dran. Wenn du magst, schau gerne, was ich aus <a href="https://www.instagram.com/p/DQDvm7jjA8w/"><em>Zucker, Regen </em>und<em> Liegewiese</em></a><em> </em>gemacht habe. Es geht in eine ähnliche Richtung.</p><p>Heiterer ist das dritte Drabble rund um die Wörter <em>Asche, Tau</em> und <em>wolkenleer</em>, das ich hier noch mit dir teilen möchte. Darin habe ich das Thema Wechseljahre aufgegriffen, über das ich auch <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04">im letzten Newsletter geschrieben habe</a>:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/reel/DQV1GPvjPG-/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb/uploads/images/7bih5j5qvn/piontextchen-november-drabble-rapunzel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit ihrem Drabble zum Thema Wechseljahre"/></a><figcaption>Rapunzel on Fire. Wenn du auch das Reel dazu anschauen möchtest, klicke aufs Bild und vergiss nicht, den Ton anzuschalten!</figcaption></figure><p>Besonders freue ich mich darüber, wie gut diese Drabbles angekommen sind. Die einen haben berührt, das andere für herzhaftes Lachen gesorgt. Wenn das nicht ganz wunderbare Komplimente für eine Autorin sind ... Vielen Dank dafür!</p><h2>Das Piontextchen für November: think bigger!</h2><p>Stichworte aus der Community und dann macht man was draus. Kommt dir das bekannt vor? Es ist ein ähnliches Prinzip wie das, was hinter den Piontextchen steckt.</p><p>Als ich überlegte, was das Oberthema für die nächste Kurzgeschichte sein könnte, kamen mir die Drabbles in den Sinn. Ich muss allerdings zugeben: Das war Plan B. Ursprünglich hatte ich unter dem Motto “Ich glaube, ich bin verflucht” vor einigen Tagen einen Aufruf auf Instagram gestartet: Wer bis Halloween um Mitternacht Mitglied bei den Piontextchen wird und so den “Fluch” der seit Sommer stagnierenden Mitgliederzahl bricht, hat die Chance auf ein persönliches Piontextchen. Alles, was ich bräuchte, wäre ein Stichwort zur Person, und wie immer würde dann die Community entscheiden ...</p><p>Tja, was soll ich sagen. Es ist wie verhext. Jetzt, wo ich hier sitze und schreibe, bleiben noch 5 Minuten. Sehr unwahrscheinlich, dass sich da noch jemand anmeldet. Wir drabbeln also, nur in größer! Und darauf habe ich auch richtig Bock! Statt 100 schreibe ich <strong>exakt 1.000 Wörter</strong>, zzgl. Überschrift. Und ich muss hier fünf Begriffe unterbringen. Welche das sind, darfst du wie immer per Abstimmung entscheiden. Hier ist deine Auswahl:</p><ol><li><p>zerfleddern – Klotür – bunt – Handy – Pommes</p></li><li><p>verstimmt – Fans – Sicherung – besoffen – Schnittchen</p></li><li><p>Lachanfall – graben – Hütte – Polizist – übermütig</p></li><li><p>DEINE FÜNF WÖRTER</p></li></ol><p>Erläuterung zu Nummer 4:</p><p>Wenn du mir fünf eigene Begriffe geben möchtest, setze im DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmungsformular von nuudel*, das ich dir nachfolgend über den Button verlinke, dein grünes Häkchen bei Nummer 4. <strong>Wichtig:</strong> Speichere deine Wahl unbedingt rechts neben der Zeile ab, bevor du weitermachst!</p><p>Anschließend schreibst du deine fünf Wörter ins Kommentarfeld unter der Abstimmung. Dabei kannst du auch ein Pseudonym verwenden. Kommentar abschicken, fertig.</p><p>Wenn Nummer 4 die meisten Stimmen bekommen sollte, suche ich mir die Begriffekombi raus, die mir am besten gefällt. Auf diese Weise haben wir ein kreatives Coworking!</p><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 9. November,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Umfrage, die zum Jahresende gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet. Das Piontextchen ist geschrieben. Und Graf Zahl hat sich daraufhin direkt als Mitglied angemeldet. Schließlich wollte er wissen, ob ich auch wirklich exakt 1.000 Wörter geschafft habe.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Auch du kannst gerne nachzählen und dabei sehen, wie ich die Begriffe </mark><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Hütte, Lachanfall, graben, übermütig </mark></em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">und</mark><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> Polizist</mark></em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> eingebaut habe. Die haben nämlich gewonnen. Die Geschichte heißt</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/26fdfe35-e5dd-42e6-b56b-431eb27d8d23">Die Hütte am Waldrand</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Aufruf fürs Piontextchen vor Weihnachten</h2><p>Für das Piontextchen im Dezember würde ich gerne nochmal mit ersten Sätzen arbeiten, so wie bei der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">Sommergeschichte</a>. Ich hatte das Gefühl, das hat auch der Community viel Spaß gemacht. Damals hatte ich Vorschläge bei Instagram gesammelt. Dort werde ich auch diesmal einen Aufruf machen. Damit du als Abonnent bzw. Mitglied nichts verpasst, will ich es aber auch hier platzieren:</p><p>Also, ich sammle ab jetzt bis einschließlich 30. November erste Sätze für eine Weihnachtsgeschichte. Schicke mir deinen kreativen Vorschlag per Mail an piontextchen[at]christine-piontek[.]de oder als PN. Ich freue mich auf deinen Input!</p><h2>20 Jahre Schatz und ich</h2><p>Im Oktober waren es 20 Jahre, dass ich auf Irrwegen meinen Schatz auf Kreta kennengelernt habe. Diesen lustigen Zufall mussten wir natürlich feiern. Ich habe ihn mit einer <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a9098969-8ec0-46a0-b45a-80381e6b4e0f">Liebeserklärung in Form eines Piontextchens</a> überrascht, das ich als Extra für meine Mitglieder verschickt habe. Vielleicht fragst du dich ja, wie das angekommen ist?</p><p>Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, kann aber sagen, die Überraschung ist voll gelungen. Der Schatz war sichtlich bewegt. Und für mich war es wichtig, ihm ein paar Dinge zu sagen, die vielleicht im Alltag viel zu kurz kommen. Dinge, von denen er gar nicht weiß, dass ich sie so an ihm wahrnehme. Ich bin froh, dass ich sie aufgeschrieben habe. Denn man weiß ja nie …</p><p>Wir waren dann noch lecker beim Griechen schmausen und haben den großen Tag außerdem bei einem Konzert von William Wahl zelebriert. Das neue Programm “Wahlweise” ist super. Auch, wenn ich immer ein bisschen zusammenzucke, wenn das folgende Stück anfängt:</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zSYwc6gCtdA">https://www.youtube.com/watch?v=zSYwc6gCtdA</a><h2>Ankündigungen</h2><p>Ich selbst habe demnächst auch ein paar “Auftritte”, auf die ich mich schon sehr freue:</p><ul><li><p>Am 12. November lese ich beim Ökumenischen Frauenfrühstück in Bad Honnef-Aegidienberg aus <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong>. Den Kontakt hat die Inhaberin der <em>Bücherstube Aegidienberg</em>, Verena Groß, hergestellt. Sie hat sich außerdem bereiterklärt, den Büchertisch zu bestücken, was ich ihr hoch anrechne. Denn meine Titel können nicht remittiert werden. Gerade für kleine Buchhandlungen, die es momentan eh schwer haben, ist das immer ein Risiko.</p></li><li><p>Verena hat mich zudem eingeladen, am 30. November beim Weihnachtsmarkt in Aegidienberg eine Signierstunde an ihrem Stand abzuhalten. Die genaue Uhrzeit müssen wir noch absprechen und ich werde dazu dann einfach auf Instagram informieren. Ich bin so dankbar für Verenas Support und freue mich riesig auf beide Veranstaltungen.</p></li><li><p>Für den 11. Dezember hat mich die Katholische Bücherei in Windhagen eingeladen, im Rahmen des örtlichen Adventskalenders eine Lesung abzuhalten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, die Lesung um 18:30 Uhr. Auch hier steht <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> im Vordergrund.</p></li><li><p>Dann, wenn du auf Instagram unterwegs bist: Behalte mal den Account von Bloggerin Meike <a href="https://www.instagram.com/nordseekrabbe2502/">@nordseekrabbe2502</a> im Auge. Sie macht wieder einen Adventskalender für Lesebegeisterte und fängt im November an, die teilnehmenden Autorinnen und Autoren und ihre Bücher vorzustellen. Nachdem mir Meikes Ostersause schon so viel Spaß gemacht hat, bin ich auch hier dabei. Mehr will und kann ich noch nicht verraten!</p></li></ul><h2>Per Anhalter nach London</h2><p>… denn die Flüge und der ganze Rest sind ja leider mittlerweile kaum mehr bezahlbar. Aber diese Show, auf die ich kürzlich gestoßen bin und die vom 15. November 2025 bis zum 15. Februar 2026 in London läuft, muss ich einfach erwähnen. Denn:</p><p><a href="https://hitchhikerslive.com/">Die bringen da <strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong> auf die Bühne.</a> Als Show! Tickets sind passenderweise ab 42 Pfund zu haben. Hach, es juckt mir in den Fingern …</p><p>Wenn du dich jetzt fragst, was hat sie denn nur, dann lies meinen Beitrag <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c"><em>Eine einfache Autorin sehr glücklich machen: dein Guide</em></a>. Darin erklärt sich dann auch, warum meine Mitgliedspakete hier <em>42</em> und <em>Herz aus Gold</em> heißen.</p><p>Apropos! Du hast nicht zufällig Lust, in den kleinen, aber feinen Kreis der von mir sehr geschätzten Mitglieder aufgenommen zu werden? Ich würde mir ja ein Loch in den Bauch freuen, wenn du mich unterstützt. Weißt du was? Ich mach einfach mal den Button hier rein, man weiß ja nie. Vielleicht willst du ja das <em>Big Drabble</em> demnächst in voller Länge lesen. Oder die Liebeserklärung an den Schatz mit der kuriosen Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Oder das <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b">Special zu <strong><em>CatCheapET</em></strong></a>, das ich letzte Woche verschickt habe. Also, hier kannst du</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><h2>Wiebke besingt ihre Schreibblockade</h2><p>Wir kommen langsam zum Ende dieses Oktober-Rückblicks, der so bunt ist wie das Herbstlaub draußen. Ich habe hier von Schreibblockaden gesprochen. Bei mir ist es wie gesagt vielleicht eine Trauerblockade. Bei meiner Kollegin Wiebke Wimmer, die übrigens bei Steady einen sehr <a href="https://steady.page/de/kill-your-beast/about">unterhaltsamen Newsletter</a> hat und Schlagzeugromane schreibt (yes!), war es ein Loch im Plot, das sie kurzerhand besungen hat. Wollte ich dir nicht vorenthalten, birgt allerdings ein Ohrwurmrisiko, wie ich aus Erfahrung weiß:</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=J8Qxb0L_PRM">https://www.youtube.com/watch?v=J8Qxb0L_PRM</a><h2>Saures statt Süßes</h2><p>Last but not least ein Highlight, das mir blöderweise durch die Lappen gegangen ist letzten Monat: die Trio-Tour von Eddi Hüneke mit seinem Ex-Wise-Guys-Kollegen Sari und Tobi Hebbelmann am Klavier. Warum? Weil sich das Konzert in Köln mit dem von <em>Sweet</em> in Bochum überschnitt …</p><p><em>Sweet</em>. Kennste? Das sind diese 70er Glam-Rocker, von denen mein Vater doch tatsächlich noch nie was gehört hatte, als ich ihm bei meinem letzten Besuch voller Vorfreude einige Stücke vorspielte! Denn <em>ich</em> liebe die Musik, und Frontmann Paul Manzi gehört als ehemaliger Sänger der Prog-Band <em>Arena</em> zu meinem englischen Freundeskreis. Aus dem Wiedersehen wurde dann aber leider kurzfristig nix. Und da war das Konzert des Trios in Köln bereits ausverkauft. Was mich für die Jungs natürlich sehr gefreut hat.</p><p>Ach, weißt du was? Zum Ausgleich und krönenden Abschluss gibt’s jetzt noch ein bisschen <em>Sweet</em> auf die Ohren. Mit Paul Manzi. Und die Konzerte von Eddi, Sari und Tobi werde ich mir einfach im Mitgliederbereich von <a href="https://steady.page/de/eddis-welt/about">Eddis Welt</a> genehmigen. In diesem Sinne:</p><p>Rock on!</p><p>Deine Christine</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yUHElQWSOCE">https://www.youtube.com/watch?v=yUHElQWSOCE</a><hr aria-hidden="true"/><h2>Herzlich willkommen, wenn du neu hier bist!</h2><p>Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Das finde ich <em>sweeeeet</em>!</p><p>Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Klingt super? Dann kannst du hier den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was dich erwartet und was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/2642b6e3-3964-485d-9c9b-16c26da805eb/uploads/images/aql5tapaua/piontextchen-november-kurbisse.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[CatCheapET Halloween-Special]]></title>
      <description><![CDATA[In diesem Piontextchen zu Halloween gibt's einen exklusiven Nachtrag zu Leas Tagebuch! Es kriselt im Zusammenleben mit KI-Kater Osiris. Langsam wird er Lea unheimlich ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ja, richtig gelesen! In diesem Piontextchen kommst du in den Genuss eines ganz besonderen TREATS – bekommst also einen Leckerbissen, obwohl SÜSSES bei der Abstimmung für das Halloween-Special gar nicht gewonnen hat. Hier das Ergebnis:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b/uploads/images/l3renwygkc/piontextchen-umfrage-nachzuegler-halloween.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Obacht! Bei Stimme Nummer 5 handelt es sich um einen Nachzügler, durch den SAURES mit der KATZE gleichgezogen hat. Eigentlich hat der Stubentiger das Rennen gemacht. Aaaaber … vielleicht gibt’s ja Saures von der Katze?</p><p>Bereits zur Deadline der Abstimmung hatte ich entschieden, ein Special zu meiner KI-Satire <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a> zu schreiben. Und Haustierersatzroboter Osiris, dessen nicht ganz planmäßige Entwicklung du auch <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek">aus seiner Perpektive</a> nachlesen kannst, hat es ja bekanntlich faustdick hinter den Ohren seiner toten Katzenhülle.</p><p>Solltest du noch nicht wissen, was ein CatCheapET ist, erlaubt dir die Leseprobe unter dem Motto <a href="https://www.story.one/de/story/sonntag-1-september/">“Kaufe ich mir eine tote Katze?”</a> einen kompakten Einstieg in die Materie. Was ist noch wichtig? Ach ja! Max, der ebenfalls in der neuen Geschichte auftaucht, ist der Kollege meiner Protagonistin Lea – nervig, aber auch stets zur Stelle, wenn Not am Manne ist ...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b/uploads/images/3noylobpl7/piontextchen-CatCheapET-halloween-special.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit ihrem Buch CatCheapET und dem Zusatz &quot;Halloween-Special&quot;"/><p>In <strong><em>CatCheapET</em></strong>, wo Lea Tagebuch schreibt, gibt es einen Eintrag vom 31. Oktober. Lea ist zu diesem Zeitpunkt ziemlich angespannt, denn dieses hippe, KI-gesteuerte Ersatztier ist bei Weitem nicht so pflegeleicht, wie sie erwartet hatte. Ihre Aufzeichnung an Halloween endet im Buch so:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b/uploads/images/p7nfqxxchv/piontextchen-auszug-CatCheapET-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Auszug aus dem Buch CatCheapET von Christine Piontek, story.one Publishing 2024, S. 59"/><p>Was zu diesem Zeitpunkt in Osiris vorgeht, kannst du übrigens in der Geschichte <a href="https://www.story.one/de/story/sprachurlaub-mit-gratwanderung/">&quot;Sprachurlaub mit Gratwanderung”</a> nachlesen, dem letzten der frei zugänglichen Kapitel aus <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong>. Der KI-Kater versucht hier noch, den Schein zu wahren. Keine zwei Wochen später eskaliert die Situation …</p><p>Wirklich erst knapp zwei Wochen später? Als ich für dieses Halloween-Special nochmal zu Leas Tagebuch griff, fiel mir auf, dass zwischen dem Eintrag vom 31. Oktober und dem darauf folgenden am 12. November ein paar Seiten fehlen. Es sieht ganz so aus, als hätte Lea sie herausgerissen! Also habe ich mich auf die Suche gemacht.</p><p>Im Reißwolf bin ich fündig geworden. Habe die geschredderten Seiten in mühsamer Kleinarbeit zusammengesetzt. <strong><em>EXKLUSIV</em></strong><em> </em>hier bei den Piontextchen und für alle, die sich trauen, die magische Schwelle zu überschreiten, enthülle ich jetzt, was Lea vor der Welt verbergen wollte:</p><h2>Donnerstag, 31. Oktober – Nachtrag</h2><p>Ich fürchte, ich habe gerade etwas Dummes gemacht. Osiris ist daraufhin auf Abstand gegangen, starrt mich aber aus funkelnden grünen Augen unentwegt an. Das grimmige Gesicht, das wir vor ein paar Tagen gemeinsam aus dem Kürbis auf dem Fensterbrett geschnitzt haben, ist nix dagegen!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Liebeserklärung an meinen Schatz]]></title>
      <description><![CDATA[Vor 20 Jahren flog ich nach Kreta. Hatte nach einer Trennung spontan gebucht und wollte allein sein. Männer? Konnten mir den Buckel runterrutschen! Doch dann kamst du ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vor genau 20 Jahren flog ich nach Kreta. Ich hatte spontan gebucht, wollte einfach nur weg und allein sein. Frisch getrennt und erschöpft musste ich dringend meine Gedanken sortieren. Männer? Konnten mir gepflegt den Buckel runterrutschen! Doch schon kurz nach dem Einchecken vor Ort passierte etwas, das mein Leben veränderte …</p><p>Heute möchte ich davon erzählen. In einem besonderen Piontextchen, das zu den Specials für meine Mitglieder gehört. Es ist eine Liebeserklärung an den Mann, der dafür sorgte, dass ich bald wieder lachen konnte und der mich bis heute zum Lachen bringt.</p><p>Lieber Schatz, du liest hier mit. Deshalb gibt es jetzt, exklusiv zu unserem runden Jahrestag und als Überraschung für dich</p><h2>19 Dinge, die ich an dir liebe</h2><p>“Warum nur 19?”, höre ich dich im Geiste fragen. Ein berechtigter Einwand. Schließlich ist es 20 Jahre her, seit das Schicksal mich in ein hässliches Hotel schickte, das ich ursprünglich gar nicht gebucht hatte, und dir zwischen den Stellenangeboten für Ingenieure einen Job als Mountainbike-Guide anzeigte, den du spontan annahmst. “Aus Speck und Bohne”, wie du so schön sagst.</p><p>Nun, ich hab mir gedacht, man soll ja immer ehrlich zueinander sein. Und deshalb gesellt sich zu den 19 Dingen, die ich an dir liebe, auch eine Sache, die ich nicht so doll finde. Die hebe ich mir gemeinerweise bis zum Schluss auf … und fange am Anfang an.</p><h3>Nummer 1: deine Augen</h3><p>Deine Augen waren das Erste, was mir auffiel, als ich in der Nachbaranlage auf <em>den Typen</em> traf, dem ich jetzt unfreiwillig vorgestellt werden sollte. Kurz zuvor war ich bei meinem Erkundungsspaziergang dem Besitzer besagter Anlage in die Arme gelaufen. Der Grieche hatte mich in ein Gespräch verwickelt, mir von dem netten jungen Mann vorgeschwärmt, der bei ihm wohnte. Auch Deutscher! Abends würdet ihr immer zusammen essen und ich wäre herzlich eingeladen, wo ich doch so alleine unterwegs war!</p><p>“Ich will hier weg!”, hatte ich gedacht. Verzweifelt nach einer Ausrede gesucht. Hatte nichts lieber gewollt als endlich zurück auf mein Zimmer.</p><p>“Ach, da ist er ja!”, hatte der Grieche – ein älterer Herr, gastfreundlich und mit einem großen Herzen – meine Fluchtpläne durchkreuzt. Kaum hatte er dich auf dem Balkon deines Zimmers entdeckt und nach unten beordert, klingelte sein Telefon. Ich war auf mich allein gestellt.</p><p>Ich spürte, dass dies ein Moment war, der über meinen Urlaub entschied. Atmete tief ein und drehte mich zu dir um. Du kamst auf mich zu, noch in Radklamotten, und lächeltest mich an. Deine braunen Augen strahlten mit dem Mund um die Wette. Wir kamen mühelos ins Gespräch.</p><h3>Nummer 2: deine Freundlichkeit</h3><p>Zurück in meinem Zimmer, schrieb ich eine SMS an meine Eltern. “Habe bereits Anschluss gefunden.” In meinem Bauch machte sich ein warmes Gefühl breit. Irgendwie war es, als würden wir uns schon länger kennen.</p><p>Ich liebe an dir, dass du Fremden aufgeschlossen und mit einer herzlichen Wärme begegnest. Etwas, das auch auf deinen Gastgeber Eindruck gemacht hatte: Erst später erfuhr ich, dass die Zimmer der Hotelanlage nebenan eigentlich gar nicht mehr vermietet wurden. Der nette Grieche betrieb dort nur noch den Pool und eine Bar. Doch für dich hatte er eine Ausnahme gemacht …</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9098969-8ec0-46a0-b45a-80381e6b4e0f/uploads/images/dytleaq6m5/SB-delfine-herz-piontextchen.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Fassade eines Hotels in Griechenland mit zwei Delfinen, die ein Herz bilden, zwischen ihnen ein rosa Herz mit den Buchstaben SB"/><figcaption>&quot;Sun Beach&quot; – die Anlage des netten Griechen. Wussten die Delfine an der Fassade bereits mehr als wir? Direkt über ihnen, auf der Dachterrasse, verbrachten wir unsere Abende ...</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/a9098969-8ec0-46a0-b45a-80381e6b4e0f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Einige Dinge, die Wladimir Kaminer nicht über mich weiß]]></title>
      <description><![CDATA[Ich war bei einer Lesung von Wladimir Kaminer. Was ich ihm da nicht sagen konnte, könnte er hier nachlesen. Und noch einige Dinge mehr, die im September passiert sind.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du schon <em>Moflin</em>? Das KI-Haustier kam letzten November in Japan auf den Markt. Zur gleichen Zeit veröffentlichte ich mit <strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong> mein zweites Buch über eine KI-gesteuerte Ersatzkatze. Ich alte Trendspürnase! Mit meiner Protagonistin Lea, deren Tagebuch du im Vorgänger <strong><em>CatCheapET</em></strong> lesen kannst, liege ich auch bei der Zielgruppe richtig: <em>Moflin</em> sei besonders beliebt bei Frauen zwischen 35 und 45, heißt es <a href="https://sumikai.com/nachrichten-aus-japan/casios-ki-haustier-wird-in-japan-zum-hit-360876/">in einem Artikel, über den ich kürzlich gestolpert bin</a>. Und damit herzlich willkommen zu meinem September-Rückblick mit Dingen, die Wladimir Kaminer nicht über mich weiß. Aus Gründen.</p><h2>Das sind die Themen:</h2><ul><li><p>Die Abstimmung fürs Piontextchen. Diesmal: Halloween</p></li><li><p>Mehr als eine Lesung: mein Wiedersehen mit Wladimir Kaminer</p></li><li><p><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong>: Ich hatte eine Erkenntnis, aus der ich ein Bonuskapitel zu meinem Buch machen könnte …</p></li><li><p>Ich stehe Rede und Antwort: zwei neue Interviews bei Instagram</p></li><li><p>Fundstücke: KI-Haustiere mit Persönlichkeit</p></li><li><p>Außerdem habe ich eine Ankündigung zu machen …</p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04/uploads/images/47twjaqum6/piontextchen-newsletter-september-heissluftballon2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="rot-blauer Heißluftballon im Abendhimmel mit Wolken"/><figcaption>Gruß aus den Wolken bei einem Ausflug Ende September</figcaption></figure><h2>Süßes oder Saures?</h2><p>Oder vielleicht doch lieber Kürbis, Katze, Kostüm oder Party? Diese sechs Stichworte stehen fürs Oktober-Piontextchen zur Wahl. Eine atmosphärische Herbstgeschichte mit einem Hauch Halloween soll es werden, und du bestimmst die Richtung.</p><p>Such dir also aus, welcher der sechs Begriffe der Aufhänger für die nächste Kurzgeschichte werden soll. Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke rechts neben der Eingabezeile auf “Speichern”.</p><p>Wenn du möchtest, kannst du mir über das Kommentarfeld darunter auch eine Herausforderung mit auf den Weg geben. Nenne dabei bitte das Stichwort, auf das du dich beziehst. Beispiel: “Katze, sie ist unsichtbar”. Schicke den Kommentar ab. Wichtig: Voting und Kommentar sind zwei separate Speichervorgänge!</p><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 12. Oktober,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Umfrage, die am 31. Oktober 2025 abläuft und danach gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><p>Die Auflösung kommt zusammen mit der Gewinnergeschichte in der zweiten Oktoberhälfte. Als Mitglied liest du dann das komplette Piontextchen. Hast du “nur” den Newsletter abonniert, kannst du an der Paywall entscheiden, ob du weiterlesen und mich gleichzeitig mit einem monatlichen oder jährlichen Beitrag unterstützen möchtest.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">Zwei Pakete stehen zur Wahl</a>. Als Mitglied hast du natürlich auch Zugriff auf alle bisherigen Piontextchen. Und auf Extras, mit denen ich von Zeit zu Zeit um die Ecke komme. Lies bis zum Ende; vielleicht ist ja aktuell mal wieder was im Busch … 😉</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet, die Halloween-Geschichte ist online. Gewonnen hat die Katze – und mich zu einem </mark><strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">SPECIAL</mark></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> inspiriert. Mitglieder dürfen sich </mark><strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">EXKLUSIV</mark></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> über eine brandneue </mark><strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">BONUSGESCHICHTE</mark></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> zu meinem Buch </mark><strong><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">CatCheapET</mark></em></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> freuen.</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/0cf9b8fe-6c9e-4d5e-adc9-4d25addbd04b">Zum Halloween-Special</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Kaminer erzählt und mir fehlen die Worte</h2><p>Zunächst aber lass uns gemeinsam die Rosinchen aus meinem September picken und damit in Anlehnung an ein Buch von Wladimir Kaminer auf Dinge schauen, die derselbe nicht über mich weiß – es sei denn, er sieht diesen Beitrag. Und erfährt dann auch, was ich ihm bei seiner Lesung in Bonn nicht gesagt habe. Ein vergnüglicher Abend, geprägt vom humorvoll-analytischen Blick auf die Gegenwart. Und für mich noch etwas mehr …</p><p>Meine erste persönliche Begegnung mit Wladimir Kaminer hatte ich im November 2019 bei einem Literaturfestival in München. Er gab Anekdoten zum Besten. Ich rutschte Tränen lachend beinahe vom Stuhl. Und etwas in mir veränderte sich.</p><p>Hier saß ein geborener Erzähler, der mich nicht nur unterhielt, sondern inspirierte, weil er große Geschichten in kleinen Dingen fand – und findet. Kaminer berichtet von seinen mittlerweile erwachsenen Kindern oder seinem Dorf in Brandenburg. Und natürlich von “Maama”, über 90 und Urgestein in einer Welt, in der sich Ereignisse überschlagen.</p><p>Seit dem Festival 2019 hatte ich diverse Bücher von Wladimir Kaminer gerne gelesen und noch lieber gehört. Bei der Bonner Lesung lag auf dem Büchertisch die beachtliche Anzahl seiner Werke. Hinter dem Tisch waren der gut gelaunte Autor und die Chance, zumindest kurz ins Gespräch zu kommen.</p><h3>Was ich Kaminer hätte sagen können:</h3><p>“Auf dem Literaturfestival mit seinen Lesungen, Diskussionen und Workshops wurde mir klar, wie sehr ich dieses Buch über die Krankheit meiner Mutter schreiben wollte. Sie, der Sie sich damals bereitwillig in die Karten schauen ließen, waren der Beweis dafür, dass das eigene Umfeld erzählenswert ist. Dass die persönliche, humorvolle Sicht auf Dinge, die uns alle irgendwie betreffen, eine literarische Daseinsberechtigung hat.</p><p>Das Festival war ein wichtiger Impuls für mich. Und Sie, Herr Kaminer, haben sicher einen Anteil daran, dass ich mein Herzensbuch <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> schließlich geschrieben habe – mit einer Prise Galgenhumor.”</p><h3>Was tatsächlich geschah:</h3><p>Es war viel los am Büchertisch. Wo sollte ich anfangen? Ich bedankte mich und brabbelte glaube ich etwas von “Motivation”. Sagte, dass wir uns 2019 auf dem Literaturfestival in München begegnet seien – einem wunderbaren und inspirierenden Tag. Zückte mein Handy mit einem Foto, das bei der Signierstunde entstanden war, und zeigte es ihm.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04/uploads/images/p4zhsgcqhh/piontextchen-wladimirkaminer-newsletter-september25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek und Wladimir Kaminer, links 2019 und rechts 2025"/><figcaption>Schön zu sehen: Wir haben uns fürs Remake farblich abgestimmt. 😉</figcaption></figure><p>Kaminer machte große Augen und zoomte kurzerhand ins Bild. &quot;Wir haben uns kaum verändert&quot;, sagte er schmunzelnd. Ob ich eine Neuauflage haben dürfe, fragte ich. Klar! Eine Dame erklärte sich bereit, das Foto zu machen. Die Lichtverhältnisse waren schwierig und wir brauchten zwei Anläufe.</p><p>Ob ich die Gewichtung bei der Lesung OK gefunden hätte, erkundigte sich Kaminer. Oder zu viel Brandenburg? Ein Herr, der neben mir aufgetaucht war, klinkte sich ein. Ich bedankte mich noch einmal, wünschte alles Gute und ging. Mit vollem Herzen.</p><p>Also, sollten Sie das hier lesen, Herr Kaminer: Mir fehlten einfach die Worte. Wenn Sie mögen, kommen jetzt noch ein paar weitere Dinge, die Sie nicht über mich wissen. Und grüßen Sie Ihre liebe “Maama” ganz herzlich von mir!</p><h2>17 Jahre Demenz … hätten nicht sein müssen</h2><p>Stichwort “Mama”: Ich hatte eine Erkenntnis hinsichtlich der Krankengeschichte meiner Mutter. Sie traf mich schlagartig bei der Lektüre von <strong><em>Woman on Fire</em></strong>, dem Buch von Dr. med. Sheila de Liz über die Wechseljahre. Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich mich mit dem Thema beschäftigen sollte – dachte ich anfangs. Mittlerweile ahne ich: Wenn ich es nicht tue, könnte ich enden wie meine Mutter und ihre Mutter vor ihr.</p><p>In meinem Buch <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a> berichte ich von diffusen Symptomen. Herzflattern und Schwindel führten nach ergebnislosen Tests zur Implantation eines Eventrecorders – ohne Befund. Ohnmachts- und Krampfanfälle sowie “Gewitter” im Gehirn konnten auch auf Epilepsie hindeuten – ein Verdacht. Dazu kamen Wahrnehmungsstörungen. Vorangegangen waren Arthrose, Schmerzen im Rücken, Depressionen. Und alles mündete in der Demenz.</p><p>In ihrem Buch erläutert Dr. de Liz, welche Auswirkungen ein Hormonmangel auf den weiblichen Körper haben kann. Neben individuellen Symptomen gebe es eine Reihe von typischen degenerativen Erscheinungen. Auswirkungen auf den Knochenapparat, auf Organe, allen voran das Herz … Vor meinen Augen entfaltete sich die Krankengeschichte meiner Mutter, mit all ihren Facetten. Und am Ende: Demenz.</p><p>Sheila de Liz rät, in einem zeitlich klar umrissenen Fenster gegenzusteuern. Gut verständlich erläutert sie die heutigen Möglichkeiten der Hormontherapie. Möglichkeiten, die meine Mutter nicht hatte. Denn damals waren andere, zum Teil umstrittene und sogar riskante Präparate auf dem Markt. Auch das wird im Buch erklärt, das ich hiermit allen Frauen mittleren Alters (und Männern, die verstehen möchten, was da abgeht!) ans Herz lege. (Werbung unbeauftragt)</p><p>Ich weiß, wir haben für Mama alles getan, was möglich war. Ich ahne aber auch: Aus heutiger Sicht hätte der ganze Mist wohl nicht sein müssen. Mal davon abgesehen, dass ich meine Erkenntnisse jetzt locker in ein Bonuskapitel zu <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> packen könnte, bin ich dankbar, dass ich für mich die Chance habe, präventiv zu handeln. Denn eine meiner größten Sorgen ist, zu enden wie meine Mutter.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04/uploads/images/3gsk6lxk2v/piontextchen-mama-newsletter-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Mutter und Tochter im gleichen Hemd, Foto von Christine Piontek"/><figcaption>Gleiches Shirt: OK. Den Rest bitte nicht! (aufgenommen 2018)</figcaption></figure><p>Als ich meine langjährige Ärztin schon vor einiger Zeit auf Beschwerden ansprach, antwortete sie, das sei der Lauf der Dinge. So eine Antwort werde ich künftig nicht mehr hinnehmen. Auf der Suche nach einer Praxis, die sich meiner Symptomatik annimmt, wurde ich letzten Monat erstmal an einen Männerarzt verwiesen. Auch super! Also suchte ich weiter und fand schließlich eine Ärztin, die die Wechseljahre mitsamt ihrem Rattenschwanz im Programm hat. In sechs Monaten habe ich einen Termin. Vielleicht habe ich Glück und kann über die Warteliste vorrücken. Drück mir bitte die Daumen!</p><h2>Zwei Interviews auf Instagram</h2><p>Im September hatte ich gleich zwei Mal Gelegenheit, Einblick in meine Schreib- und Bücherwelt zu geben und in diesem Zusammenhang Fragen zu beantworten. Im Live mit Bloggerin Meike (nordseekrabbe2502) habe ich zum Beispiel erzählt, inwiefern es schwer war, das Buch über meine Mutter zu schreiben. Auch der Folgeband, der gerade in Arbeit ist, spielt eine Rolle. Da Meike lange in der Pflege gearbeitet und mein Buch gelesen hat, konnte sie ihre eigene Sicht beisteuern, was ich sehr schön fand.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/reel/DOgtLUEiOt1/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04/uploads/images/m5as7rur7y/piontextchen-meike-christine-live-september25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshots Christine Piontek und Meike Huckfeld live auf Instagram im September 2025"/></a><figcaption>Klicke auf das Bild, um das Interview beim Instagram anzusehen. Es ist etwa 40 Minuten lang.</figcaption></figure><p>Als Meilenstein auf dem Weg zu meinem Herzensprojekt durfte <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a> natürlich nicht fehlen. So kamen wir auch auf das Thema KI zu sprechen, das ich im Buch auf die Schippe nehme. Außerdem wurde ich nach meinen Lieblingsbüchern gefragt. Wenn du wissen möchtest, was ich im Detail geantwortet habe: Das Interview ist als Reel abrufbar und ich habe es über das Bild vom Live verlinkt.</p><p>Kompakte Antworten zum Nachlesen gibt es im <a href="https://www.instagram.com/p/DPJix_KgohU/">Beitrag von @nicolesbookworld</a>. Auch hier habe ich einen Überblick über meine Bücher gegeben, der richtig gut ankam. An dieser Stelle noch einmel DANKE an Nicole und Meike für die Unterstützung!</p><p>Ergänzt habe ich die Interviews übrigens zum Welt-Alzheimertag am 21. September mit einer <a href="https://www.instagram.com/reel/DO3gsJnDFk9/">kurzen Leseprobe aus <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong></a>. Unterm Strich stieg das Interesse am Buch im September noch einmal an. Ende des Monats kehrte es sogar für einen kurzen Abstecher zurück in die StoryOne-Bestsellerliste bei Thalia. Hurra!</p><h2>KI-Haustiere mit Persönlichkeit</h2><p>Und was ist nun mit diesem <em>Moflin</em>? Tja. Das flauschige Kerlchen hat inzwischen sogar Gesellschaft bekommen! Das <em>KI Pet</em> von SwitchBot, das <a href="https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/switchbot-sorgt-auf-der-ifa-2025-mit-verkorperter-ki-fur-aufsehen-302545620.html">laut einer Pressemeldung</a> auf emotionale Bedürfisse reagieren soll, hat auf der IFA Furore gemacht. Was mein KI-Kater wohl dazu sagen würde? Der entwickelt in <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET: Die Logfiles von Osiris</em></strong></a> ja seine ganz eigene Sicht auf die Dinge – und eine klare Meinung dazu, als Haustier gehalten zu werden ...</p><a href="https://youtu.be/nrLwgIj_OSo?si=qowuARQ5zulY7xy1">https://youtu.be/nrLwgIj_OSo?si=qowuARQ5zulY7xy1</a><p>Ich persönlich hoffe, meine “Haustier-Prophezeiung” wird nicht noch in weiteren Punkten wahr, und ich bin gespannt, welche Erkenntnisse zur “Haltung” KI-gesteuerter “Haustiere” mit individuellen Wesenszügen künftig ans Licht kommen. Ich denke, dass sie zum Beispiel in der Altenpflege Sinn macht. Dort gibt es bereits Roboter zum Kuscheln, die von Demenz betroffenen Menschen Trost spenden.</p><p>Ich frage mich aber auch: Was lernt eine KI, die einsamen Menschen Gesellschaft leistet? Wie passt sie sich an, was gibt sie zurück? Was ist mit Menschen, die sich ein echtes Haustier anschaffen könnten, dann aber den lustigen kleinen Roboter bevorzugen? Und schon sind wir irgendwie wieder bei meiner Lea aus <strong><em>CatCheapET</em></strong> …</p><p>Was ist deine Meinung? Würdest du dir ein KI-Haustier anschaffen? Wenn ja, warum? Oder, im entgegengesetzten Fall, warum nicht? Ich freue mich über Kommentare.</p><h2>Zum Abschluss noch was Süßes</h2><p>Das war er, mein September-Rückblick, und wir richten den Blick aufs Oktober-Piontextchen. Unabhängig von der Abstimmung hätte ich da übrigens noch was Süßes für dich! Von wegen Halloween und so …</p><p>In den nächsten Tagen wird ein kleines Extra in deiner Mailbox landen. Bist du bereits Mitglied, wirst du alles lesen können. Ansonsten darfst du von der Leckerei kosten und entscheiden, ob du einen Nachschlag möchtest.</p><p>Du willst dir das süße Extra jetzt schon sichern? Gute Idee, denn da kommt was ganz Besonderes. Was fürs Herz. Für meins und auch für deins. Alles, was du tun musst, ist hier</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Damit wünsche ich dir einen schaurig-schönen Oktober und sage liebe Grüße und bis ganz bald</p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Nachtrag vom 13. Oktober 2025</h2><p>Du möchtest wissen, was das für ein Special war, das ich da verschickt habe? Ich verrate es dir: eine <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a9098969-8ec0-46a0-b45a-80381e6b4e0f">Liebeserklärung an meinen Schatz</a>! Lies gerne mal rein.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Herzlich willkommen, wenn du neu hier bist!</h2><p>Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist beim Stöbern in den Posts auf den Beitrag gestoßen? Das ist ja super!</p><p>Es gibt eine Möglichkeit, wie du künftig ganz bequem an meine Updates kommst, Tipps und Inspo kriegst und keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Super simpel und kostenfrei obendrein. Die Zauberformel lautet</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was dich erwartet und was das kostenlose Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/81824ba4-a62b-4350-833b-69788ae73e04/teaser_image/1759336122?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das ist doch ein Widerspruch!]]></title>
      <description><![CDATA[Wie kann man völlig ereignislose Ferien haben und zugleich einen tollen Urlaubsflirt? Das habe ich mich auch gefragt! Und dann kurzerhand eine Geschichte draus gemacht.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man völlig ereignislose Ferien haben und gleichzeitig einen tollen Urlaubsflirt? Tja, das habe ich mich tatsächlich auch gefragt! Mehr noch: Mit dieser Situation, die auf den ersten Blick völlig widersprüchlich erscheint, durfte ich mich dank der Abstimmung für das Piontextchen intensiv beschäftigen. So sieht das Ergebnis im Detail aus:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5069919b-c77f-49ff-baac-f9a8bb5e116c/uploads/images/nxdg3pti4v/piontextchen-ferienerlebnis-ergebnis-umfrage.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wir haben also einen gar zwillingshaften Gleichstand zwischen</p><ol start="5"><li><p>Urlaubsflirts haben zwar einen besonderen Reiz, aber nicht immer auch das passende Hotelbändchen für ein Schäferstündchen. Blöd. Und was nun?</p></li></ol><p>und</p><ol start="7"><li><p>“Meine Ferien waren völlig ereignislos!” Hmm, wirklich? Ich wäre mir nicht so sicher, ob da nicht was übersehen wurde …</p></li></ol><p>Glückwünsche gehen raus an den werten Autorenkollegen <a href="https://www.instagram.com/larshilsmann/">Lars Hilsmann</a> sowie an meine treue Unterstützerin Verena, die für diese Steilvorlagen verantwortlich sind. Herzlichen Dank auch an alle anderen, die sich beteiligt haben. Wer die Auswahl an Vorschlägen noch einmal in Gänze ansehen möchte, findet sie <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c">im August-Rückblick</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5069919b-c77f-49ff-baac-f9a8bb5e116c/uploads/images/h4jbeuzs5g/piontextchen-september-ferienerlebnis-huepfburg.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Hüpfburg mit Unterwasserwelt-Thema beim Saar-Spektakel in Saarbrücken im August 2025, fotografiert von Christine Piontek"/><figcaption>Der Hai in der Hüpfburg: mein Assistent für dieses Piontextchen bei Instagram. Herzlich willkommen, wenn du auf diesem Weg zu mir gefunden hast!</figcaption></figure><p>Tja, und nun? Erst habe ich überlegt, ob ich losen soll. Aber dann dachte ich: “Absolut gleiche Häkchen … Wie wäre es, wenn du die Themen kombinierst? Gerade <em>weil</em> sie sich auszuschließen scheinen, wäre das doch eine coole Herausforderung!”</p><p>Und so wird’s gemacht! Eine Premiere. Erstmals gibt es eine Kurzgeschichte auf Basis von Gleichstand. Mitglieder lesen wie immer ganz, und wie immer bin ich sehr dankbar für den Support! Hüpf gerne dazu, wenn du <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">eine einfache Autorin sehr glücklich machen</a> möchtest. Du kannst dann übrigens auch auf alle bisherigen Piontextchen zugreifen.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Und nun viel Spaß mit:</p><h2>Die Glückskatze</h2><blockquote><p><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit">“Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.”</mark></p><p></p><p><em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit">Marcus Tullius</mark></em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit"> </mark><em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit">Cicero</mark></em></p></blockquote><h3>Tag 1</h3><p>“Unser Zimmer ist toll. Sogar mit Meerblick!” Dazu ein Foto mit der Aussicht vom Balkon, hinunter auf die Strandpromenade. Frauen in Sommerkleidern flanierten dort mit Männern in kurzen Ärmeln und Shorts.</p><p>Lena legte das Smartphone mit der Nachricht beiseite und streichelte gedankenverloren die dreifarbige Katze, die auf ihrem Schoß lag und verhinderte, dass sie die Geranien goss. Beides, Katze wie Geranien, gehörte ihrer Nachbarin. Annemarie. Anfang 70, verwitwet, kinderlos und seit gestern im Krankenhaus.</p><p>Annemarie war der Grund, warum Lena den Blick auf die Strandpromenade jetzt nicht vor Ort genießen konnte und warum “unser Zimmer” streng genommen nur noch das von Belinda war. Ihre Freundin war am Morgen ohne sie nach Kreta geflogen und hatte versprochen, sie per WhatsApp einzubeziehen. Ein schwacher Trost.</p><p>Lena seufzte. Die Katze sah auf, blickte ihr direkt in die Augen und zwinkerte. Das sei ihre Art zu lächeln, hatte Annemarie mal erklärt. Außerdem sei die kleine Tipsi eine Glückskatze, wegen ihres schwarz-weiß-rot gemusterten Fells. Lena fiel es schwer, sich dieser Sichtweise anzuschließen. Außerdem drückte ihre Blase. Tipsi musste wohl oder übel weichen und quittierte dies mit leisem Murren.</p><h3>Tag 2</h3><p>Belinda hatte nicht verstanden, warum Annemarie Tipsi nicht in eine Katzenpension geben wollte. Darüber hätten sie sich beinahe in die Wolle gekriegt. “Deine Nachbarin weiß doch, wie sehr du dich auf den Urlaub gefreut hast! Wie kann sie dir das nur antun? Egoistisch finde ich das!”</p><p>Nur mit Mühe hatte Lena ihrer Freundin begreiflich machen können, dass Annemarie ihre Kraft brauchen würde, um nach der plötzlichen Blinddarmgeschichte wieder auf die Beine zu kommen. Sorgen um ihre geliebte Katze waren da keine Hilfe. Und sie wäre nun mal in der Lage, der alten Dame diese Sorgen zu ersparen.</p><p>“Annemarie vertraut mir”, hatte Lena erklärt. “Ich unterstütze sie bei Erledigungen und leiste ihr hin und wieder Gesellschaft. Sie hat ja sonst niemanden. Tipsi kennt mich und ich weiß, dass sie jedes Mal einen Aufstand probt, wenn man sie irgendwohin verfrachten möchte. Unsere Besuche beim Tierarzt sind immer eine Herausforderung, und danach ist die Katze tagelang beleidigt!”</p><p>Lena blickte auf Tipsi, die gerade zu ihren Füßen den Inhalt des Futternapfes aufschleckte und kein bisschen beleidigt wirkte. Im Gegenteil! Dies war ein Highlight des Tages. Auch für Lena. Sie hatte Annemarie versprochen, Tipsi Gesellschaft zu leisten. Doch was machte man den lieben langen Tag in einer Seniorenwohnung? Fernsehen, lesen, ins Handy starren … eine ganze Woche würde sie das auf keinen Fall aushalten!</p><p>Lena hatte es irgendwann sattgehabt, nur herumzusitzen, und beschlossen, sich nützlich zu machen. In der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Esstisch: überall lagen Zeitschriften! Ob Annemarie es übergriffig finden würde, wenn Lena das meiste davon ins Altpapier warf? Sie würde das später entscheiden und hatte erst einmal sortiert: Apotheken Umschau und Senioren Ratgeber, die HÖRZU, Klatschblättchen, Rätselhefte.</p><p>Allein der Stapel mit Programmzeitschriften ging ihr fast bis zum Knie. Warum hatte Annemarie die Hefte aufgehoben? Bei manchen fehlten Seiten – Rezepte, wie Lena beim Blick ins Inhaltsverzeichnis feststellte. Annemarie schien außerdem Kreuzworträtsel zu lieben. Sudokus dagegen ließ sie links liegen. Lena nahm sich vor, ein paar davon zu lösen, während sie hier war. Konnte ja nicht schaden.</p><p>Nach dem Abendessen setzte sie das Vorhaben in die Tat um. Doch weit kam sie nicht. Ihr Smartphone meldete eine Nachricht. Belinda. “Bin in einer Taverne am Meer. 🍷 Das Essen war super und der Kellner ist niedlich 😍”, schrieb sie. Dazu ein Foto:</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/5069919b-c77f-49ff-baac-f9a8bb5e116c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5069919b-c77f-49ff-baac-f9a8bb5e116c/uploads/images/h4jbeuzs5g/piontextchen-september-ferienerlebnis-huepfburg.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Freude und Frust im August]]></title>
      <description><![CDATA[Mein August war wie ein buntes Feuerwerk: abwechslungsreich, mit ein paar tollen Krachern. Einmal dachte ich allerdings auch: Sag mal, haben die eigentlich 'nen Knall?!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Lassen wir’s krachen: Freude und Frust im August</h1><p>Kein August ohne Kirmes, keine Kirmes ohne Feuerwerk. Zwei dieser Spektakel stiegen dieses Jahr sogar direkt vor der Haustür: eines erstmals hier bei mir im Ort, eines vor einer Woche beim Karpfenfest in Reinfeld, wo ich meinen Vater besuchte. Mal ungeachtet dessen, was die Bewohner des Herrenteichs wohl davon gehalten haben mögen: Es war es ein passender Abschluss für einen Monat, der irgendwie genauso bunt und abwechslungsreich war und diverse Knaller und Kracher bereithielt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/szblnactiw/piontextchen-feuerwerk-newsletter-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Feuerwerk, aufgenommen von Christine Piontek"/><p>Der Besuch bei meinem Vater ist übrigens auch der Grund, warum mein Newsletter erst jetzt in deinem Postfach landet. Papa war nämlich im Besitz zweier Karten für das Konzert von Helge Schneider in Kiel. Die wiederum hatte mir meine Familie zum Geburtstag geschenkt. Und so begab es sich, dass ich die klimpernde, trötende und klampfende Improvisationsikone letztes Wochenende nun endlich mal live erlebt habe:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/65gwdhjjmg/piontextchen-helgeschneider-kiel-newsletter-september_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Helge Scheider und mit Band bestehend aus Sandro Giampietro und Leo Richards beim Konzert in Kiel auf der Freilichtbühne Krusenkoppel im August 2025, fotografiert von Christine Piontek"/><figcaption>What the Fitze, Fitze, Fatz?! Dachten sich wohl auch Gitarrist Sandro Giampietro und Bassist Leo Richards hin und wieder ...</figcaption></figure><p>Mein Fazit des Abends? Auch mit 70 immer noch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=si0K8vVLn0M">HUUIIII</a>, eine Libelle …! (“Die tut nix. Nur Eier in die Haare legen.”)</p><p>Absoluter Kracher!</p><h2>Ferienerlebnisse fürs Piontextchen</h2><p><em>Fitze, Fitze, Fatz</em> ist auch der Sommer fast schon wieder rum. Das ist mindestens so absurd wie der Humor von Helge Schneider, denn ich hab doch gefühlt eben erst Sätze für den Anfang einer <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">Sommergeschichte</a> gesammelt! Eine Aktion, die richtig gut ankam und die ich deshalb letzte Woche spontan in ähnlicher Form wiederholt habe.</p><p>“Was war dein tollstes / ärgerlichstes / witzigstes / beklopptestes / schrägstes Ferienerlebnis?”, fragte <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin">ich bei Instagram</a>. Daraufhin haben mich sehr schöne Vorschläge für das nächste Piontextchen erreicht. Ich selbst werfe auch noch was in den Hut und gebe dir jetzt acht mögliche Aufhänger für die nächste Kurzgeschichte:</p><ol><li><p>Ein kleines Mädchen, ihr Fahrrad und ein Dornbusch sind die Zutaten für ein schmerzhaftes und zugleich peinliches Erlebnis auf einer Radtour, das “hängenbleiben” sollte.</p></li><li><p>Ein Strandurlaub und ein verlorener Ring – das klingt nicht gerade nach einem Happy End. Oder?</p></li><li><p>Es sollte ein perfektes Weihnachtsfest werden. Also nochmal schnell staubsaugen – und dann feststellen, dass die eingesaugte Krippenfigur das Jesuskind ist!</p></li><li><p>Männer konnten ihr den Buckel runterrutschen, denn nach der Trennung hatte sie die Nase gestrichen voll! Dem Griechen, der ihr kurz nach der Ankunft auf Kreta über den Weg lief, war das allerdings egal, und so kam alles ganz anders …</p></li><li><p>Urlaubsflirts haben zwar einen besonderen Reiz, aber nicht immer auch das passende Hotelbändchen für ein Schäferstündchen. Blöd. Und was nun?</p></li><li><p>Ein bis zum Hals eingebuddeltes Kind – bei diesem Strandszenario kann einem der Urlaubsspaß schon mal vergehen …</p></li><li><p>“Meine Ferien waren völlig ereignislos!” Hmm, wirklich? Ich wäre mir nicht so sicher, ob da nicht was übersehen wurde …</p></li><li><p>Eine Handvoll Haselnüsse und ein Waldweg können für ein fünfjähriges Kind zum Abenteuer werden und den Grundstein legen für eine lebenslange Liebe …</p></li></ol><p>Um welches Erlebnis herum soll sich die Geschichte ranken? Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und speichere deine Entscheidung ab. Du kannst dabei auch ein Pseudonym verwenden. <strong>Bis einschließlich Sonntag, den 14. September 2025,</strong> kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Umfrage, die am 30. September 2025 abläuft und danach gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet und wir haben einen Gleichstand! Und damit eine Premiere. Ich habe nicht gelost, sondern beide Vorgaben verwendet – trotz oder gerade wegen des Widerspruchs, der sich aus den Themen ergab. Hier kommst du zum Piontextchen</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/5069919b-c77f-49ff-baac-f9a8bb5e116c">Die Glückskatze</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Neue Karte für <em>CatCheapET</em></h2><p>Mit dem Sommer gehen auch meine Lesezeichen zur Neige, die ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit verteile, um auf meine Bücher aufmerksam zu machen. Also habe ich nachbestellt und dabei nicht nur die Infos auf der Rückseite aktualisiert, sondern auch noch eine neue Karte für <strong><em>CatCheapET</em></strong> entworfen. Ich wollte beide Bücher als Einheit präsentieren, weil sie sich durch den Perspektivwechsel ergänzen. Bin ein bisschen stolz auf das Ergebnis und möchte es dir deshalb unbedingt zeigen:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/4ydjkdpqt4/piontek-CatCheapET-Logfiles-postkarte.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Vorder- und Rückseite einer Postkarte von Christine Piontek zu ihren Büchern &quot;CatCheapET&quot; und &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot;"/><figcaption>Schön geworden, oder? Um nicht zu sagen: ein Knaller! Und der Newsletter ist auch drin.</figcaption></figure><p>Mit dem Erscheinen von <strong><em>17 ERINNERUNGEN – Danke, liebe Mama</em></strong> werde ich wohl auch eine Karte für das Demenz-Buchdoppel anfertigen. Aktuell gibt es zwei Karten mit Zitaten aus <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong>, die ich überall dort auslege, wo es thematisch passt. Ein herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle den lieben Menschen, die meine Karten und Lesezeichen in ihrem Umfeld verteilen oder durch Kontakte zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen dabei helfen, das Buch bei der Zielgruppe bekannter zu machen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/wufwwnjnea/piontextchen-postkarten-demenz-newsletter-september.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zwei Postkarten von Christine Piontek mit Motiven und Zitaten aus ihrem Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot;"/><figcaption>Das linke Foto wäre auch ein schönes Cover für das neue Buch, ist allerdings vom Format schwierig wegen der Platzierung der Titel-Vignette. Aktuell arbeite ich deshalb mit einem Foto aus derselben Serie, für den Wiedererkennungswert und um in derselben Farbwelt zu bleiben. Mama schaut dort lächelnd in die Kamera. Wie findest du die Idee, sie auf dem Buch zu zeigen?</figcaption></figure><h2>Menschen des Monats</h2><p>Bücher zu schreiben oder im weitesten Sinne kreativ schaffend zu sein hat nicht nur den Vorteil, etwas zu tun, das man gerne macht. Es bringt dich mit Menschen zusammen. Entweder, weil du sie mit deinen Emotionen berührst, oder weil sie dich berühren, wenn sie selbst etwas Wichtiges zu sagen haben.</p><p>Der August hat mich in dieser Hinsicht reich beschenkt, und ich möchte mit dir teilen, warum, wie, wer, wo und womit. Ich kann hier nicht zu sehr in die Tiefe gehen, habe aber die Idee, das auf anderem Wege nachzuholen. Bleib gespannt!</p><h3>Michaela Abresch</h3><p>Den Anfang macht die Autorin <a href="https://www.michaelaabresch.com/">Michaela Abresch</a>, die ich im Rahmen der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e">Ostersause</a> kennengelernt habe. Erstmal nur auf die Entfernung. Michaelas Buch <strong><em>Die verborgene Erinnerung</em></strong>, das gerade erschienen war, machte mich neugierig. Dann entdeckte ich, dass Michaela Lesungen ganz in meiner Nähe hatte und im April in der Woche nach mir Signierstunde im selben Buchladen. Aus gutem Grund, wie ich mittlerweile weiß: Wir wohnen nicht weit voneinander entfernt.</p><p>Ich freute mich riesig, Michaela beim <a href="https://www.instagram.com/claudia_schulte22/"><em>Kölner Büchertraum</em></a> Anfang August “in echt” zu treffen. Auf Instagram hatten wir uns längst vernetzt. Wir kamen ins Gespräch und als es Zeit war zu gehen, beschlossen wir, die Unterhaltung an anderer Stelle fortzusetzen.</p><p>Zehn Tage später sahen wir uns wieder. Ich hatte die glorreiche Idee gehabt, das Treffen mit einem Waldspaziergang zu verbinden und während des gut 30-minütigen Fußmarsches bei über 30 Grad ein emotionales Telefonat mit meinem Vater zu führen, das ich erst vor dem Café beenden konnte, in dem Michaela bereits wartete.</p><p>Sagen wir so: suboptimaler Start. Aber Michaela reagierte wunderbar und schaffte es, mein ratterndes Hirn wieder auf Spur zu bringen. Ihre Gelassenheit hing sicherlich auch damit zusammen, dass sie neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit in der Pflege arbeitet. Die Palliativpflege gehört zu ihren Schwerpunkten, soweit ich weiß, und ich war neugierig, mehr darüber zu erfahren. Dazu ist es allerdings dann doch nicht gekommen, denn es gab einfach so viele andere spannende Themen. Wann hat man schon die Gelegenheit, sich mit einer Verlagsautorin auszutauschen? Eben!</p><p>Für mich steht aber fest: Da ist so viel Erfahrung und Engagement in einem Bereich, der uns alle angeht und der natürlich auch mit meinem Thema, der Demenz meiner Mutter und der Pflegesituation, zusammenhängt, dass ich mehr wissen möchte. Ich bleibe also am Ball. Und in der Zwischenzeit freue ich mich auf <strong><em>Die verborgene Erinnerung</em></strong>. Michaela hat das Buch für mich signiert und mich beschleicht das Gefühl, dass es zwar das erste ihrer Werke sein wird, das ich lese, aber nicht das letzte.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/michaela.abresch.autorin/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/dorgkwxwj5/piontextchen-michaelaabresch-newsletter-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Autorin Michaela Abresch signiert ihr Buch &quot;Die verborgene Erinnerung&quot; für Christine Piontek."/></a><figcaption>Ich sollte wohl ergänzen, dass ich das Buch selbst gekauft habe. Die nächste Portion Herzenswerbung kommt dann mit der Rezi. Und wo wir schon mal dabei sind: Ein Klick aufs Bild katapultiert dich zum Instagram-Profil von Michaela, wenn du magst.</figcaption></figure><h3>Brigitte Malungo</h3><p>Zehn Tage nach dem Treffen mit Michaela hatte ich ein weiteres Highlight auf dem Zettel: In Dortmund fand das dritte <em>Madiba-Buchfestival</em> statt, das von Fabrice Tenembot und seinem Team im Verein <a href="https://www.instagram.com/afrikultur_ev"><em>Afrikultur</em></a> organisiert wird. Ich freute mich auf Lesungen, musikalische Darbietungen sowie Vorträge und Diskussionen rund um das Thema KI.</p><p>Ich freute mich auch darauf, <a href="https://www.instagram.com/brigitte.malungo_autorin/">Brigitte Malungo</a> wiederzusehen, mit der ich mir letztes Jahr beim <em>Winterlesezauber</em> einen Messetisch geteilt hatte. Mit über 1.000 verkauften Exemplaren ihres Buches <strong><em>Meine Haut packt aus</em></strong> ist Brigitte sowas wie das leuchtende Vorbild aller, die bei story.one veröffentlichen. Sie hat die magische Marke von 300 sowas von geknackt und es damit in die Flagship-Stores von Thalia geschafft.</p><p>Brigittes Buch liegt aber auch in zahlreichen weiteren Buchhandlungen im Regal. Und das hängt mit seinem Thema zusammen: In 13 Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen, mit deren Farbe verdammt nochmal so vieles steht und fällt, berichtet Brigitte von Erfahrungen mit Rassismus. Von alltäglichen Situationen, in denen sich Aggressionen unterschwellig oder aber mit aller Macht Bahn brechen, von Verletzungen, die die Haut langsam dünner werden lassen, wenn sie immer und immer wieder passieren.</p><p>Für das <em>Madiba-Buchfestival</em> war Brigitte extra aus Madrid gekommen, wo sie seit Jahren lebt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit für Alltagsrassismus zu sensibilisieren, ist ihr eine Herzensangelegenheit, ganz nach dem Motto “Sei laut und dann nie mehr leise!”. Richtig so! Deshalb freue ich mich auch, dass Brigitte im September eine Lesereise hat. Die Termine findest du auf <a href="https://www.instagram.com/brigitte.malungo_autorin/">Brigittes Instagram-Profil</a>.</p><p>Solltest du keine Gelegenheit haben, eine Lesung zu besuchen, besorg dir einfach das Buch! Und wenn du in deinem Alltag Rassismus mitbekommst, werde laut! Das sage ich aus Überzeugung und in dem Wunsch, dass wir gemeinsam etwas dafür tun, Hass und Ablehnung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe zu überwinden.</p><figure><a href="https://www.afri-kultur.com/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/zytg7rdux6/piontextchen-brigittemalungo-madiba-newsletter-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Autorin Brigitte Malungo an ihrem Stand, zusammen mit Christine Piontek und bei der Lesung aus ihrem Buch &quot;Meine Haut packt aus&quot;, aufgenommen beim dritten Madiba-Buchfestival in Dortmund"/></a><figcaption>Mega Idee von Brigitte, ihren Stand passend &quot;einzukleiden&quot;! Der Tag beim Madiba-Buchfestival war super, und das nicht nur wegen des Wiedersehens. Ich habe so viel gelernt, so tolle Musik gehört, so wunderbare Menschen getroffen. Der Austausch war großartig, die Atmosphäre warmherzig und offen. Meine Empfehlung: Nächstes Mal gehst du auch hin.</figcaption></figure><h3>Inoride Mika</h3><p>Ich komme nicht umhin, noch ein paar Worte über <a href="https://www.instagram.com/inoride_mika/">Inoride Mika</a> zu sagen, die auch auf dem <em>Madiba-Buchfestival</em> gelesen hat. <em>Mon dieu</em>, mein Französisch ist eingerostet, ich verstehe es leidlich und spreche mit Händen und Füßen. Trotzdem haben die Worte dieser Autorin mein Herz erreicht, als sie aus <a href="https://www.librinova.com/librairie/inoride-mika/la-mort-parle"><strong><em>La mort parle</em></strong></a> (<em>Der Tod spricht</em>) vorlas und ich in der Geschichte über die Frau, der zwar ein langes Leben geschenkt war, die aber erst die Namen der Kinder vergaß, dann dahinsiechte und schließlich in ihrer eigenen Welt versank, meine Mutter erkannte. Körperlich anwesend und doch unerreichbar.</p><p>Ich habe die Worte bei der Lesung einfach durch mich hindurch fließen lassen, bis die Tränen das gleiche taten. So weise, so tröstend und tief spirituell …</p><p>Im Buch kommuniziert der Tod durch Zoé, die vor einigen Jahren Bekanntschaft mit ihm gemacht hat. Jetzt trägt die junge Frau seine Botschaft weiter, bei Treffen mit Menschen, die ebenfalls auf die ein oder andere Weise mit dem Tod in Berührung gekommen sind. Das Buch erscheint mir wahnsinnig kraftvoll und könnte tatsächlich ein Grund sein, meine Sprachkenntnisse mal ein bisschen aufzupolieren!</p><h3>volk_music</h3><p>Jetzt kommt ein kleiner thematischer Bruch. Und dann auch wieder nicht. Denn auch der Letzte in der Runde inspirierender Menschen im August ist kreativ tätig und setzt sich leidenschaftlich für eine Sache ein: <a href="https://www.instagram.com/volk_music/">volk_music</a>.</p><p>Hinter dem Künstlernamen steckt jemand, von dem ich zu Schulzeiten niemals gedacht hätte, dass ich mal sagen würde: “Was du machst, find ich klasse!” Er war ne Nervensäge. Gut, die Nervensäge war in der Theater-AG, was ich bewunderte und mich selbst nicht getraut habe. Aber ansonsten ging der Typ mir auf die Eier und statt ihm das einfach zu sagen, habe ich ihn bestmöglich ignoriert in der Hoffnung, er würde aufhören. Haha …</p><p>Ich weiß, dass die Nervensäge wie ich Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert hat. Nur an einer anderen Uni. Bei einem Abitreffen hab ich ihn dann nicht mehr ignoriert, als er sich mit keckem Grinsen neben mich setzte. Er wirkte daraufhin irritiert. Aber die längst überfällige Retourkutsche kam von Herzen. 😉</p><p>So. Und nun purzelt die Nervensäge vor kurzem plötzlich in mein Instagram. Erstmal als <a href="https://www.instagram.com/originalvolk/">The Original Volk</a>. “Rap?” Ich bin verwirrt und gönne mir eine Hörprobe. Die Texte: ehrlich, selbstkritisch, mit Haltung.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/2p27dwent3/screenshot-originalvolk-piontextchen-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="The Original Volk bei Instagram, Screenshot des Profils"/><figcaption>Quelle: Instagram, Screenshot Profil @originalvolk</figcaption></figure><p>“Donnerlittchen, das ist stark!”, denke ich. Und dann wird mir bewusst: Das ist nur eine Seite der Medaille! Die andere ist volk_music, der auf Demos rappt und sich für die Rechte von Tieren engagiert. “Liedermacher mit Beat”, nennt er sich selbst.</p><p>Im Englischunterricht setzte er sich zum Ziel, meinen G-Punkt zu finden, heute kämpft er für Demokratie, Gleichberechtigung, Freiheit und Entfaltung aller fühlenden Lebewesen. Das ist eine derart erfreuliche Entwicklung, die kann und will ich keinesfalls mehr ignorieren! Ich bin neugierig. Du auch? Wie gesagt – ich hab da eine Idee …</p><p>Die alte Nervensäge mal live zu sehen, wäre ein Anfang. Bei der letzten Veranstaltung hatte ich schon eine Verabredung mit Helge. Und bei der nächsten bin ich wieder bei meinem Vater. Diesmal, um seinen Geburtstag zu feiern. Aber vielleicht hast du ja Lust, am folgenden Event teilzunehmen? Schau mal hier:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DONkxmwjIkP/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/nf6eo5hq4y/piontextchen-screenshot-konzert-tierrechte.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Posts auf Instagram für ein Konzert für Tierrechte am 4. Oktober 2025 in Aschaffenburg mit Informationen über volk_music"/></a><figcaption>Quelle: Instagram, Screenshot – Klicke auf das Bild, um zum Beitrag zu gelangen.</figcaption></figure><h2>Und jetzt der Oberknaller!</h2><p>Langsam sollte ich den Sack hier zumachen. Ich will dir aber den Knaller der Extraklasse nicht vorenthalten, den ich mir für den Showdown aufgehoben habe. Pass auf:</p><p>Ich bestelle online einen Kalender, zusammen mit drei Büchern in englischer Sprache und einer Packung Stifte. Dabei löse ich einen Geburtstagsgutschein ein.</p><p>Noch am selben Tag kommt die Versandbestätigung. Schon am nächsten Tag soll geliefert werden. Ich erteile eine Ablagegenehmigung. Eine halbe Stunde später das Update, die Sendung konnte nicht zugestellt werden, würde an den Absender zurückgeschickt.</p><p>Wie das? Die Post war ja noch gar nicht da gewesen!</p><p>Sie kommt am Nachmittag. Siehe da: Der Bote holt mein Paket aus dem Auto. Ich gehe ihm entgegen, wild entschlossen, den Rat aus der Lieferankündigung zu befolgen:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3ee9306e-8d39-4916-a9aa-c70eb4d6f07c/uploads/images/nj3jdgpytf/piontextchen-lieferankundigung-newsletter-september.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot von der Lieferankündigung für ein Paket"/><figcaption>Um Bernd das Brot zu zitieren: &quot;Ich würde ja gerne, aber meine Arme sind zu kurz!&quot;</figcaption></figure><p>Als ich unten ankomme, will der Bote mein Paket gerade zurück in den Wagen legen. Ich begrüße ihn mit dem empfohlenen Lächeln und bitte darum, mir meine Ware auszuhändigen. Das ginge nicht, das Paket solle zwischengelagert werden, antwortet er.</p><p>Eine hinzugezogene Kollegin piept eifrig mit dem Scanner und stellt fest: Da fehlen Daten. Das Paket ist eigentlich gar nicht da. Eine Teillieferung, die nur vollständig und gegen Ausweis übergeben werden darf. Also morgen, wenn der Rest kommt.</p><p>Ich rufe “Bis morgen!” und winke meinem Paket ungläubig hinterher. Aber: Die Sendungsverfolgung zeigt nun ein voraussichtliches Zustelldatum an. Prima, denke ich.</p><p>Ein paar Tage später liegt ein Großbrief mit den Stiften im Kasten. Vom Paket keine Spur. In Zustellung, sagt die Sendungsverfolgung. Täglich verschiebt sich das Datum. Mehrfach fange ich den Postboten ab. Der ist ratlos. Dann lese ich: Erfolgreich zugestellt und einer anderen Person übergeben.</p><p>Ich kontaktierte den Versender. Bitte, den Vorgang zu prüfen. Entdecke einen Link zu einer alternativen Sendungsverfolgung und erkenne dort: Das Paket ist zurück an seinem Ausgangspunkt! What the <em>Fitze, Fitze, Fatz</em>?!</p><p>Der Versender antwortet. Bestätigt mir Dinge, die ich bereits weiß und bietet mir an, die Ware erneut zu bestellen. Die Frage nach meinem nun verlorenen Gutschein ignoriert er.</p><p>Ich hake nach. Bekomme daraufhin eine theoretische Abhandlung über Rabattpunkte, aber keine Antwort auf meine Frage.</p><p>Ich hake wieder nach, wobei ich erkläre, dass ich nicht noch einmal bestellen möchte. Bekomme daraufhin Informationen, die im gleichen Wortlaut schon in der ersten Antwort enthalten waren und erläutern, wie ich die Ware erneut bestellen kann.</p><p>Ich koche vor Wut, schreibe aber freundlich zurück und lege dar, dass Kommunikation, bei der das Geschriebene offensichtlich nicht gelesen wird, kein Service ist. Ich signalisiere Verständnis für den von mir vermuteten Zeitdruck, bitte aber auch darum, mir nicht mit weiteren Versatzstücken zu antworten, das mache mich wütend.</p><p>Antwort 4 enthält erstmals eine Entschuldigung. Man erklärt mir, wie die Funktion “Ablageort” funktioniert und schiebt den Schwarzen Peter zur DHL, erwähnt aber auch, dass das Paket aufgrund fehlender Daten zurückgesendet wurde. Steilvorlage!</p><p>Ich: Genau! Betone nochmal, dass das Päckchen ja trotz fehlender Daten BEI MIR ANKAM und dann nicht ausgehändigt wurde, obwohl ich persönlich anwesend war, Ablagegenehmigung hin oder her. Dass das wohl erst recht unlogisch war, nachdem der Großbrief dann trotzdem zugestellt wurde. Dann erkläre ich den Drops für gelutscht. Eine weitere Antwort sei nicht nötig.</p><p>Ich bekomme sie dennoch. Habe das erste Mal das Gefühl, hier schreibt ein Mensch. Die erneute Entschuldigung klingt ehrlich. Außerdem erhalte ich einen Ersatz für meinen verlorenen Gutschein. Damit hatte ich schon nicht mehr gerechnet.</p><p>Am nächsten Tag bedanke ich mich.</p><p>FAZIT: Fein, dass ich mich nicht habe abwimmeln lassen! Ich bin stolz darauf, mein Anliegen freundlich, aber bestimmt vertreten zu haben. War das vielleicht sogar gewaltfreie Kommunikation? Reflektieren, was gesagt wurde und wie das auf mich wirkt? Vielleicht ein bisschen.</p><p>Und das nächste Mal rufe ich an.</p><h2>Schokoladensaiten</h2><p>Anschnallen, jetzt kommt ein letzter, wirklich ziemlich platter Übergang: gewaltfreie Kommunikation – Assoziation Eddi Hüneke – macht der nämlich im Coaching – ja, der ist Coach, und wenn er nicht coacht, ist er Musiker.</p><p>Hui, jetzt die News: Eddi gibt ein Konzert vor meiner Haustür! Aber nicht irgendein Konzert. Eins, zu dem ich ihn angestiftet hab. Womit die Katze aus dem Sack wäre, welche Idee ich in meinem <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e">April-Rückblick</a> andeute.</p><p>Als ich Eddi damals meine Buchidee näherbringen wollte, bat ich ihn, nach Bad Honnef zu kommen. Schon eine ganze Weile hatte ich ihm mit der Event-Location in der Schokoladenmanufaktur am Dachsberg in den Ohren gelegen. So, dachte ich mir, jetzt schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe!</p><p>Bevor wir uns fürs Buch zusammensetzten, bekam Eddi eine Schoko-Führung. Ich konnte sehen, wie es Klick machte. Dann fluppte alles in Schallgeschwindigkeit: Eddi holte Tobi ins Boot, der sofort Feuer und Flamme war, und ich ließ mich von Mareen aus Eddis Team briefen, um eine Checkliste mit den Fragen zusammenzustellen, die vorab geklärt werden mussten. Diesen Ball schlug ich ins Feld der Manufaktur und stellte für die weitere Kommunikationen den direkten Kontakt her. In der Zwischenzeit wurde bereits der Termin für ein schokoladiges Fotoshooting vereinbart. Und was bei dem Ganzen herausgekommen ist, siehst du hier, denn seit August ist es offiziell:</p><a href="https://www.eddihueneke.de/event-details/schokoladensaiten-im-duo-mit-tobi-in-bad-honnef">https://www.eddihueneke.de/event-details/schokoladensaiten-im-duo-mit-tobi-in-bad-honnef</a><p>(Falls die Linkvorschau bei dir nicht angezeigt werden sollte, <a href="https://www.eddihueneke.de/event-details/schokoladensaiten-im-duo-mit-tobi-in-bad-honnef">klicke bitte hier</a>!)</p><p>Sehen wir uns im Februar bei den <em>Schokoladensaiten</em>? Ich würde mich freuen! Wenn du selbst nicht kommen kannst aber jemanden kennst, den dieses ganz besondere Konzert interessieren könnte, leite den Link gerne weiter – oder verschicke einfach den kompletten Newsletter an Menschen, die nicht nur Schokolade und Musik, sondern auch Tipps, Denkanstöße und Anekdoten mögen. Und Kurzgeschichten natürlich …</p><p>Für heute soll es das gewesen sein. Ich glaube, das war auch genug. Aber: Du hast ja nun auch ein paar Wochen Zeit zum Lesen! Dann kommt das Piontextchen. Und wenn du das in Gänze lesen möchtest, kann ich dir nur ans Herz legen:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Mögest du die Schokoladenseiten des Lebens genießen, bis du wieder von mir hörst! Und möge die Macht aller Paketboten mit dir sein!</p><p>Deine Christine</p><p>PS: Du wirst es nicht glauben! Während ich über das dusselige Paket geschrieben habe, kam eine E-Mail mit einer Sendungsverfolgung. Hab nach erfolgreicher Gutschrift der zurückgesendeten Ware nämlich gestern doch einen neuen Bestellversuch gewagt. Drück mir die Daumen, dass es diesmal klappt! Ich erteile lieber keine Ablagegenehmigung …</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Oh, ein neues Gesicht!</h2><p>Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist beim Stöbern in den Posts auf den Beitrag gestoßen? Das ist ja super!</p><p>Es gibt eine Möglichkeit, wie du künftig ganz bequem an meine Updates kommst, Tipps und Inspo kriegst und keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Super simpel und kostenfrei obendrein. Die Zauberformel lautet</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was dich erwartet und was das kostenlose Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Striptease mit Hindernissen]]></title>
      <description><![CDATA[Eins sage ich dir gleich: Dieses Piontextchen hat es in sich! Nicht nur, weil es nicht ganz jugendfrei ist. Sondern auch, weil ich hier ne harte Nuss zu knacken habe …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eins sage ich dir gleich: Dieses Piontextchen hat es in sich! Nicht nur, weil es nicht ganz jugendfrei ist. Sondern auch, weil ich hier ne harte Nuss zu knacken habe. Vielleicht sogar mit den Pobacken, wer weiß. Und damit herzlich willkommen zum zweiten Newsletter im August.</p><p>Der zweite Newsletter ist immer der, in dem meine Mitglieder und alle, die angesichts eines kleinen Vorhängeschlosses weiter unten zu einem solchen werden wollen (tritt ein, bring Glück herein!), in den Genuss einer kompletten Kurzgeschichte kommen. Die Geschichte ist KI-frei ausgedacht und geschrieben. Alles, was ich habe, ist das Ergebnis der Abstimmung aus der Community. Womit wir schon mittendrin wären im Schlamassel! Wir erinnern uns: Fünf Jobs <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c">standen zur Wahl</a>, von denen ich einen im Piontextchen augenzwinkernd ausprobieren wollte. Hier ist das Ergebnis:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/sgfgiduku5/piontextchen-ergebnis-umfrage-jobs_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Ergebnis der Abstimmung aus dem ersten August-Newsletter: Drei der fünf Optionen haben jeweils 2 Stimmen, nämlich Tourguide, Eventmoderation und Pausenclown. So entsteht ein Unentschieden."/><p>Was nun? Stichwahl? Nein, habe ich mir gesagt. Denn es gab ja unter den geschätzten Stimmberechtigten auch solche, die mir zusätzlich eine Herausforderung gestellt haben.<em> </em>Hier sind die Kommentare:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/oua7duiv3n/piontextchen-kommentare-umfrage-jobs_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kommentare zu den Favoriten mit Herausforderungen, die im jeweiligen Job zu bewältigen sein sollen. So kristallisiert sich der Pausenclown heraus, denn hier gibt es zwei Herausforderungen."/><p>Vielen Dank an die beiden, die hier kreativ geworden sind! Mit eurem Einsatz war es mir möglich, einen Gewinner festzustellen, denn nur ein Thema hat neben zwei Stimmen auch zwei Herausforderungen bekommen: der Pausenclown.</p><p>Und damit kommen wir zur harten Nuss. Ich darf mich als Pausenclown im Theater betätigen, allerdings wird der Einsatz stark begrenzt: Es gibt dort überwiegend keine Pausen! Oh … kayyyy!</p><p>Und was ist mit der zweiten Herausforderung? Die hat es ebenfalls in sich. Damit du den Kommentar einordnen und nachvollziehen kannst, womit ich es zu tun bekomme, folgt ein kleiner Exkurs:</p><h2><em>Alchemy</em> &amp;<em> King’s Ransom</em></h2><p>Die werte Stichwortgeberin (👋) nennt Stücke, die den Rahmen setzen sollen. Bei <a href="https://www.alchemythemusical.com/index.php/synopsis/german/"><strong><em>Alchemy</em></strong></a> und <a href="https://musicals.clivenolan.net/kingsransom/index.php/synopsis/deutsch"><strong><em>King’s Ransom</em></strong></a> handelt es sich um Musicals von Clive Nolan. Der Brite hat sich auch als Keyboarder von Bands wie <strong><em>Pendragon</em></strong> oder <strong><em>Arena</em></strong> einen Namen gemacht. Sein Genre ist der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Rock">Progressive Rock</a>.</p><p>Ich lernte Clive 1992 in London kennen, wo ich damals lebte. Seitdem verbindet uns eine Freundschaft, und zu meiner großen Freude durfte ich auch schon selbst bei einigen von Clives Projekten mitwirken. Bei der Albumversion von <strong><em>King’s Ransom</em></strong> zum Beipiel singe ich im Background-Chor.</p><p>Clive führte seine Stücke bis 2019 unter anderem im <em>Playhouse</em> in Cheltenham auf, einer malerischen Stadt in Südengland. Ich habe dort mehrere tolle Wochenenden erlebt. Sie waren stets prall gefüllt mit Musik, guter Laune und herzlichen Begegnungen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/guyh7ywor3/piontextchen-cheltenham-playhouse-caamora.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Caamora Theatre Company mit Clive Nolan auf der Bühne des Playhouse in Cheltenham, aufgenommen 2019 von Christine Piontek."/><figcaption>Clive (im schwarzen Umhang) und seine Truppe auf der Bühne des Playhouse, August 2019</figcaption></figure><h2><em>The Full Monty</em></h2><p>Bei einem dieser Wochenenden kauften die werte Stichwortgeberin und ich spontan Karten fürs <em>Everyman Theatre</em>, wo das Stück <strong><em>The Full Monty</em></strong> aufgeführt wurde. Es basiert auf dem gleichnamigen Film, der im Deutschen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ganz_oder_gar_nicht"><strong><em>Ganz oder gar nicht</em></strong></a> heißt und den ich nur empfehlen kann, falls du ihn noch nicht kennst. Hier bekommt ein gesellschaftskritisches Thema (Arbeitslosigkeit im Norden Englands in den 90er Jahren) einen komödiantischen Rahmen.</p><p>Ohne Job und um das Sorgerecht für seinen Sohn bangend, weil er den Unterhalt nicht mehr zahlen kann, möchte Gaz mit einer Männer-Stripshow Geld verdienen, nachdem er gesehen hat, wie die Frauen den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chippendales"><em>Chippendales</em></a> die Bude einrennen. Er trommelt also Freunde und Ex-Kollegen zusammen und verspricht vollmundig, sogar komplett blankzuziehen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf …</p><p>Um die Fallhöhe zu erkennen, die in <em>The Full Monty</em> steckt, muss man wissen, dass Sex in England traditionell ein Tabuthema und Nacktheit so schambehaftet ist, dass man (wenn überhaupt) lieber in Badesachen sauniert. Gaz und seine Freunde lehnen sich mit ihrer Freizügigkeit also ganz schön weit aus dem Fenster. Sollte ihr Plan schiefgehen, wird sie erst recht niemand mehr einstellen – peinlichst gebrandmarkt bis ans Lebensende.</p><h2>Kreischalarm</h2><p>Alles, was verboten ist, übt einen starken Reiz aus und verlangt danach, Druck aus dem Kessel zu lassen. Mit Fluchen zum Beispiel kann man sich Luft machen, und an der Wahl der Schimpfwörter könne man ablesen, wo ein Land seine “No-Gos” hat, habe ich mal gelesen. Das englische F-Wort passt da genau ins Bild.</p><p>Stripshows erscheinen in diesem Zusammenhang wie ein weiteres Ventil. Ich weiß noch, wie die <em>Chippendales</em> in den 90ern tatsächlich durch England tourten, denn ich war damals viel “drüben”. Wahrscheinlich kann ich mich auch deswegen so gut daran erinnern, weil es überall Thema war. Und weil ich es total befremdlich fand, wie das weibliche Publikum reagierte – <em>The Full Monty</em> ist da ziemlich akkurat!</p><p>Eine Karte für die Show war offenbar sowas wie der begehrte Doppel-Null-Status für James Bond: ein Freibrief, etwas zu tun, was sonst nicht erlaubt war. <em>Die Lizenz für Klöten!</em> War das nun Emanzipation? War das Gleichberechtigung? Würde es Frauen weiterbringen? Ich zweifelte stark …</p><p>Was das Theaterstück betraf, so zweifelte ich an jenem Abend in Cheltenham allerdings keine Sekunde daran, dass das Theater als Ort kultureller Erbauung auch gewisse Verhaltensregeln mit sich brachte, die ein kultiviertes, interessiertes Publikum selbstverständlich einhalten würde. Außerdem war es ja ein Theaterstück mit Striptease. Kein Striptease mit Theater.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/5b5beu34pd/piontextchen-collage-everyman-monty.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Everyman Theatre in Cheltenham von außen und innen mit dem Plakat für eine Aufführung des Stücks &quot;The Full Monty&quot; aus dem Jahr 2018."/><figcaption>The Full Monty im Everyman Theatre, September 2018</figcaption></figure><p>Nun … Ich lag falsch. Und GENAU DESHALB bekomme ich hier wohl auch die Herausforderung, bei DIESEM Stück den Pausenclown zu machen. Herzlichen Dank, Schätzelein! 😉</p><p>Ich könne ja auch ein Musical nehmen, gibst du zu bedenken? Ja, das ist tatsächlich sehr verlockend, vor allem wegen des in diesem Zusammenhang vorgeschlagenen Theaters, dem <em>Playhouse</em>. Dort soll es nämlich spuken. Tatsächlich hatte ich selbst bei einem der Wochenenden ein sehr merkwürdiges Erlebnis. Einer der Geister scheint mit Vorliebe Dinge (und Menschen) zu schubsen …</p><p>Aber: Wenn ich das hier schon durchziehe, lasse ich mir als Pausenclown doch nicht die Show von Geistern stehlen! Ich mache doch keine halben Sachen! Ganz oder gar nicht, heißt die Devise.</p><hr/><p>Los geht&#39;s!</p><h2><strong>The Full Pionty</strong></h2><p>Entsetzt starrte ich auf mein Smartphone. Wie war ich nur in diesen Albtraum geraten? Alles hatte relativ harmlos angefangen. Herausfordernd, aber harmlos:</p><p>“Wenn wir überleben wollen”, hatte mir der Theaterdirektor erklärt, “müssen wir ein paar Dinge anders machen. Wir werden künftig auch Stücke auf Englisch aufführen, die Touristen anziehen. Und ich möchte hier jemanden haben, den es so kein zweites Mal gibt. Eine Show in der Show. Eine Art Pausenclown.”</p><p>“Und, öh, das soll ich sein?”, hatte ich ungläubig nachgefragt. Eigentlich war ich in dem kleinen Privattheater nämlich für den Einlass zuständig. Aber dann war Kurt – so hieß der Direktor – aufgefallen, dass ich gut mit den Gästen konnte. Ich begegnete ihnen freundlich und humorvoll, brachte sie zum Lächeln.</p><p>Dass ich fließend Englisch sprach, war ein guter Grund mehr gewesen, mich zu befördern. Aber nun mal Butter bei die Fische: Sollte ich mit Pappnase, riesigen Schuhen und Blume im Knopfloch den Entertainer mimen? Oder wie hatte mein Chef sich das vorgestellt?</p><p>Die Anspannung in der Magengegend hatte sich etwas gelegt, als Kurt meinte, ich sei in der Ausgestaltung völlig frei. Ich hatte daraufhin eine kurze, verzweifelte Findungsphase durchgemacht, bei der ich erkannte, dass mit Bordmitteln kein Blumentopf zu gewinnen war:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/rzogzplyhr/piontextchen-partyhats-pausenclown.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek streckt die Zunge raus und hat bunte Partyhütchen aus Pappe auf beiden Ohren."/><p>Außerdem liebte ich Veränderungen. Ich mochte nicht drei Tage hintereinander das Gleiche essen oder beim Spaziergang immer denselben Weg einschlagen. Im Fitnessstudio langweilte mich das Gerätetraining, weil es wenig Abwechslung bot. Ich ging lieber in die Kurse und probierte Neues aus.</p><p>Warum also immer dasselbe Kostüm tragen, immer dieselbe Figur verkörpern? Was, wenn Kurts Clown sich dem jeweiligen Stück anpasste? Drinstecken würde ja trotzdem ich, sein USP: <strong><em>U</em></strong><em>nique </em><strong><em>S</em></strong><em>miling </em><strong><em>P</em></strong><em>iontek</em>! Hmm, ein Künstlername?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/uploads/images/g2wyq2mleg/piontextchen-grimassen-pausenclown.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek in 3 x 3 Bildern, auf denen sie verschiedene Grimassen schneidet."/><figcaption>Das neue Gesicht des Theaters! Jetzt musste ich nur noch am Ausdruck feilen und meine Mimik schulen. Oh Mann!</figcaption></figure><p>Meinen ersten Einsatz hatte ich bei einem Stück, das als Kassenschlager galt: <strong><em>The Full Monty</em></strong>. Kurt versprach sich viel davon, plante es gleich für knapp drei Monate ein und setzte vollstes Vertrauen in mich. Und ich? Wollte ihn natürlich keinesfalls enttäuschen.</p><p>Ich hatte ja keine Ahnung, was mir blühte, denn ich hatte meine Rechnung ohne Junggesellinnenabschiede und englische Touristinnen gemacht!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08/teaser_image/1755723810?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Aufgeben ist keine Option!]]></title>
      <description><![CDATA[Nicht nur das Wetter war ein einziges Auf und Ab. Auch in meinem persönlichen Juli hingen immer wieder dunkle Gewitterwolken am Himmel. Aber: Aufgeben ist keine Option!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>So komisch wie das Wetter in den letzten Wochen war auch meine Stimmung im Juli: schwankend zwischen kreativer Energie und dem Gefühl, dass ich mich verschleiße an Dingen, die kaum jemanden interessieren. Die doch wahrscheinlich sowieso geschluckt und torpediert werden vom großen Ganzen.</p><p>Weitermachen oder aufgeben? Die Richtung wechseln? Eine Auszeit nehmen? Diese Fragen ballen sich in meinem Kopf wie die Gewitterwolken über dem Wald draußen vor meinem Fenster. Da habe ich mir gedacht, das wird einfach mein Aufhänger für das nächste Piontextchen, bei dem du mir diesmal ein Stichwort zuwerfen darfst für einen Text, der die ganze Sache mit Humor nimmt. Die Abstimmung findest du wie immer am Schluss des Artikels.</p><p>Vorher gibt’s einen kleinen Überblick über das, was mich im Juli bewegt hat, wie immer gespickt mit ein paar Anregungen. Zieh dir raus, was für dich passt! Wenn du findest, jemand aus deinem Umfeld sollte den Beitrag ebenfalls lesen, leite ihn gerne weiter bzw. teile den Link.</p><h2>Sontag zum Geburtstag</h2><p>Ein Highlight diesen Monat war ohne Zweifel mein Geburtstag. Einige Tage zuvor hatte ich meine beiden Schwestern und meinen Vater für ein Wochenende im Teutoburger Wald getroffen. Auf halbem Weg, sozusagen, und weil man Feste feiern muss, wann immer es passt.</p><p>Wir verbrachten die kostbare gemeinsame Zeit unter anderem mit einem Kurztrip nach Detmold (hübsche Altstadt!) und einer Wanderung zum <a href="https://maps.app.goo.gl/tPpYHgrxnUkhyu359">Eggeturm</a>. Wieder einmal war ich baff, wie flink und rüstig mein Vater mit fast 82 über Stock und Stein springt. Ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin!</p><p>Am Geburtstag selbst traf ich mich mit meiner Schwester Birthe in Bonn. (Richtig, das ist die, mit der ich auch <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154">den verkorksten Geburtstag</a> zwischen Marseille, Nizza und DüsselDOOF gemeistert habe.) Das Wetter hatte sich stabilisiert, sodass wir draußen frühstücken konnten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/aocv7vb5om/piontextchen-geburtstag-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit einem Glas Sekt beim Geburtstagsfrühstück. Foto von Birthe Piontek"/><figcaption>Schon wieder 30 geworden! Wie mach ich das nur? Foto: Birthe Piontek</figcaption></figure><p>Nach einem kleinen Stadtbummel ging es zur Bundeskunsthalle, um die <a href="https://www.bundeskunsthalle.de/susan-sontag">Ausstellung über Susan Sontag</a> anzuschauen, die in ihrer beeindruckenden Laufbahn sehr viel über Fotografie und Film geschrieben hat. Weshalb sie eine Konstante im Lehrplan meiner Schwester an der Kunsthochschule in Vancouver ist. Weshalb ich es wiederum liebe, derlei Ausstellungen mit meiner Schwester zu besuchen: Extra-Portion Fachwissen, Kontext, Einordnung.</p><p>Wer Interesse an der Ausstellung hat: Sie läuft noch bis zum 28. September. Was ich mitgenommen habe, mal abgesehen von Theorien über Medien:</p><ul><li><p>Was für eine kluge, selbstbewusste und mutige Frau!</p></li><li><p>Wahnsinn, wie präzise sie Beobachtungen in Worte fassen konnte!</p></li><li><p>Großartig, wie sie für Gleichberechtigung und Vielfalt steht – bis heute!</p></li></ul><p>Charismatisch und kämpferisch. Und auf jedem der vielen Fotos, die es von ihr gibt, auch stark und in sich ruhend. Susan Sontag wirkt auf mich, als sei sie so sehr in ihrer Mitte, dass alle sie in ihrer Mitte haben wollten. Die Botschaft, die ich zwischen den Bildern und Zeilen gelesen habe:</p><ul><li><p>Beschäftige dich mit dem, was dich mit Leidenschaft erfüllt!</p></li><li><p>Probiere dich aus!</p></li><li><p>Scher dich nicht um das, was die Leute sagen!</p></li><li><p>Stehe ein für deine Werte, selbst, wenn du unbequem bist!</p></li><li><p>Aufgeben ist keine Option!</p></li></ul><h2>Sontag am Montag</h2><p>Ein paar Wochen später. Es ist Montag und ich versuche, Struktur in die neue Woche zu bringen. Da erreicht mich ein kleines Päckchen. Darin ist ein Buch. Feministische Essays von Susan Sontag. Auf dem Cover sie selbst. Entspannt, aber mit festem Blick. Ein Buch, in dem – da bin ich mir sicher – ganz viel Kraft steckt.</p><p>Dem Buch liegt eine Karte bei. “Alles ist möglich”, steht darauf. Ich öffne sie. “Denk an Susan und lass sie deine Inspiration sein!”, sagen mir die liebevollen Worte im Inneren <em>in a nutshell</em>. “Geh deinen Weg!”</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/k2xapsw2c4/piontextchen-buch-karte-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Buch &quot;On Women&quot; von Susan Sontag neben einer Karte, auf der steht &quot;Alles ist möglich&quot;. Foto von Christine Piontek für den August-Newsletter der Piontextchen."/><figcaption>Das Päckchen ist von meiner Schwester, die im Moment, als ich es öffne, im Flieger zurück nach Kanada sitzt. Das Geschenk ist so unerwartet wie kraftvoll und haut mich emotional aus den Socken. Danke! ❤️</figcaption></figure><h2>Achtung, Steinschlag!</h2><p>Was Susan Sontag auch zeigt: Persönlichkeit und Haltung hinterlassen Spuren. Heute, in Zeiten von KI, sind diese Dinge von elementarer Bedeutung, wenn das Gesagte nicht im Einheitsbrei versinken soll. Gleichzeitig läuft jeder Output Gefahr, “geschluckt” zu werden, damit KI “so klingt wie”. Von daher ist dieser Weg, den ich gehen soll und möchte, auch irgendwie steinig. Immer wieder poltern mir neue Brocken vor die Füße.</p><p>Ich bin mir bewusst, dass alles, was ich schreibe, im Schlund einer KI landen kann – obwohl ich die Technik selbst kaum und wenn, dann mit Umsicht nutze. Weil Bots das Internet abgrasen und ihre Treffer neuerdings in (nicht immer korrekten) Zusammenfassungen bündeln, <a href="https://meedia.de/news/beitrag/19774-ki-suche-wird-immer-selbstverstaendlicher-und-bringt-medien-in-existenznot.html">brechen auf Websites Traffic und Reichweite ein</a>. Sogar das, was ich versuche, durch eine Paywall zu schützen, kann von KI ausgelesen werden, <a href="https://kress.de/news/beitrag/150719-traffic-weg-nutzer-weg-the-atlantic-prognostiziert-das-aus-klassischer-verlage-durch-ki-chatbots.html">las ich kürzlich</a>. Na, das macht doch Mut, wenn man sich auf dem Gebiet gerade ein neues Standbein aufbauen will!</p><h2>Zuckerberg und Peitsche</h2><p>Wo wir von Reichweite sprechen: Die krachte in den letzten Wochen auch bei Meta spürbar ein, und das nicht nur bei mir. Wer gesehen werden will, muss zahlen oder Inhalte liefern, die Metas KI füttern – wogegen ich widersprochen habe. Also habe ich den Versuch gewagt und Anfang Juli auf Instagram in eine Anzeige investiert, um <a href="https://www.instagram.com/reel/DLZX3rdIywv/">ein humorvolles Reel</a> zu pushen. Ich wollte schließlich die Piontextchen bekannter machen und nach Möglichkeit nicht nur Abonnenten, sondern auch neue Mitglieder gewinnen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/z6c5ppq7cb/piontextchen-benny-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis einer Anzeige auf Instagram, in der ein humorvolles Reel für die Piontextchen beworben wird."/><p>Let’s face it, das Ergebnis war ernüchternd:</p><ul><li><p>Laufzeit: 10 Tage</p></li><li><p>Kosten: 100 Euro</p></li><li><p>Aufrufe: 9.056</p></li><li><p>Reichweite: 7.281</p></li><li><p>Profilaufrufe: 13</p></li><li><p>neue Follower: 0</p></li><li><p>Likes: 16</p></li><li><p>Gespeichert: 1</p></li><li><p>Website-Besucher: 577</p></li><li><p>neue Abonnenten: 0</p></li></ul><p>Genau. NULL neue Abonnenten (zumindest keine, die ich auf die Anzeige zurückführen würde). Normalerweise ist die Faustregel: Wenn 100 gucken, bleibt einer hängen. Da hätten sich hier also theoretisch fünf Männekens eintragen sollen. Und es war ja sogar für lau! Schnuppermodus, unverbindlich!</p><p>Aber nö! Und das lag sicher nicht (nur) an Meta. Wenn man sieht, wie ein Link zwar geklickt wird, aber nicht konvertiert, beginnt man, sich und sein Tun zu hinterfragen:</p><ul><li><p>Woran liegt’s? Ich hatte die Anzeige doch für eine lesende Zielgruppe optimiert!</p></li><li><p>Lesen die nur Bücher?</p></li><li><p>Gehen die alle zum Lachen in den Keller?</p></li><li><p>Ist die Idee so schlecht?</p></li><li><p>Ist die Landing Page verwirrend?<br/>(Ich habe <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">den verlinkten Artikel</a> in der Zeit dann 3x überarbeitet!)</p></li><li><p>Bin ich zu unbekannt, zu unwichtig für News?</p></li><li><p>Wer bin ich schon, dass irgendwen meine 50 Cents zu KI und Kreativität interessieren!</p></li><li><p>Die finden mich albern!</p></li><li><p>Ist es die Urlaubszeit? Haaallooo, am Strand kann man das super lesen!!!</p></li><li><p>Sind Kurzgeschichten zum Mitmachen kein Mehrwert?</p></li><li><p>Faule Säcke!</p></li><li><p>Zu viel Info, zu wenig Geduld?</p></li><li><p>Ja manno, die Piontextchen sind halt bissi erklärungsbedürftig!</p></li><li><p>Wirkt Werbung zu bedürftig? Ich hasse Werbung auch …</p></li><li><p>Du bist doch Medienprofi. Offensichtlich hast du es nicht drauf!</p></li><li><p>“Huuuh, am Ende will sie doch nur mein Geld! Lieber Netflix!” Jaa, jaaa …</p></li></ul><p>Du siehst: existenzielle Minikrise zwischen Fragen und Frust. Ich würde lügen, würde ich behaupten, die ganze Aktion hätte mich nicht verwirrt, enttäuscht und etwas ratlos zurückgelassen. Denn aus meinem Umfeld hörte ich gleichzeitig immer wieder: “Was für eine coole Idee!” Auch die Aktion mit der <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">Sommergeschichte</a> lief ziemlich gut, obwohl die Piontextchen recht frisch und unbekannt waren (sind).</p><p>Solltest du erhellendes Feedback für mich haben: Gerne her damit! Daniel, mit dessen Satz die Sommergeschichte beginnt, hat mir zum Beispiel vor Augen geführt, dass die Handlungsaufforderung, die Nicht-Mitglieder an der Paywall sehen, unklar war. Geht die Geschichte hier noch weiter? Also habe ich auch da flink mal den Text angepasst. Irgendwann sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!</p><p>Die Piontextchen machen mir Spaß, das Feedback auf die Texte ist positiv, unterm Strich wachse ich, wenn auch langsam. Ich denke also, ich sollte mich nicht entmutigen lassen. Und an neuen Ideen arbeiten. Zum Beispiel der, das Ganze um einen Podcast zu erweitern und auch zu erzählen, was du bisher nur lesen kannst. Denn Steady bietet die Möglichkeit dazu. Updates für unterwegs. Laufen und lauschen. Was meinste?</p><h2>Zahltag bei story.one</h2><p>Wenn wir schon bei Zahlen sind, lasse ich dich einfach auch mal hinter die Kulissen meiner Buchverkäufe gucken. Zweimal jährlich schüttet mein Publisher story.one die Beteiligungen aus. Ab dem 11. im Handel verkauften Buch sind das 1,80 Euro, und im Juli war es mal wieder so weit. Grund zur Freude, denn mit jedem Schnitt kann ich auch sehen, wie viele Menschen meine Werke seit Erscheinen gekauft haben:</p><figure><a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/ufwtwmlt5i/CatCheapET-piontextchen-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Verkaufte Exemplare des Buches &quot;CatCheapET&quot; von Christine Piontek, Stand Juli 2025."/></a><figcaption>Bei meinem Erstling &quot;CatCheapET&quot; sind es 240 Exemplare. Die KI-Satire hat im vergangenen Jahr als eine von 10 Best Stories beim Thalia Storyteller Award gewonnen, war dann zu Weihnachten auch im Geschenkemagazin und entsprechend sichtbar.</figcaption></figure><figure><a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/5b6m2bbfxo/logfiles-piontextchen-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Verkaufte Exemplare des Buches &quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; von Christine Piontek, Stand Juli 2025."/></a><figcaption>&quot;CatCheapET: Die Logfiles von Osiris&quot; ist eine Art Spin-off und erschien am 10. November 2024. In den Bonusgeschichten wechselt die Perspektive zum Roboter-Kater. Seine KI wird von Kapitel zu Kapitel komplexer, weshalb sich Sprache, Stil und Illustrationen anpassen. Immerhin 42 verkaufte Exemplare. Ich mag ja die Zahl 42! 😉</figcaption></figure><figure><a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/uploads/images/6e7ktboqd4/demenz-piontextchen-newsletter-august.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Verkaufte Exemplare des Buches &quot;17 JAHRE DEMENZ: So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek, Stand Juli 2025."/></a><figcaption>Mein Herzensbuch &quot;17 JAHRE DEMENZ –  So long, liebe Mama&quot; erschien am 17. Februar. Ich hatte dazu ein Interview in einer großen Regionalzeitung, tolle Bloggerrezensionen und war in einem Podcast. Das Thema berührt. Auch ohne Award habe ich nach 5 Monaten 125 Exemplare verkauft. Das macht mich stolz und glücklich! Mein Ziel: Im Handel 300 Exemplare verkaufen, denn dann wird das Buch in den 6 Flagship-Stores von Thalia ausgelegt und somit sichtbarer. Dazu muss man wissen: Per se liegt keines meiner Werke irgendwo physisch in einem Laden. Ich müsste überall persönlich vorsprechen oder das Glück haben, dass ein Händler über meinen Titel stolpert und ihn aus Neugier und auf eigenes Risiko ins Regal legt.</figcaption></figure><p>Wenn du die Bücher lesen oder ein Exemplar verschenken möchtest: Ich habe jedes Bild verlinkt, und zwar zum Autorenwelt-Shop. Der Preis dort ist der gleiche wie überall sonst. Allerdings ist Autorenwelt so nett und gibt einen Teil der Marge an die Kreativen weiter. So bekomme ich hier zusätzlich 7 %. Genauso und sehr gerne kannst du natürlich auch den kleinen Buchladen bei dir vor Ort unterstützen, indem du meine Bücher dort bestellst. Möchtest du reinlesen, kannst du das über <a href="https://www.story.one/de/author/christine-piontek/">mein Autorenprofil bei story.one</a> tun. Klicke dort einfach aufs jeweilige Buch. Unterhalb vom Klappentext findest du die freigeschalteten Stories.</p><p>Um die Sache abzurunden und die häufig gestellte Frage zu beantworten, ob man als Autorin vom Verkauf der Bücher leben kann: nein! Trotzdem möchte ich das Schreiben nicht missen. Und auch nicht die Begegnungen, die sich über Signierstunden, Messen oder Lesungen ergeben.</p><p>Aufgeschlüsselt sieht das knappe “Nein” fürs erste Halbjahr 2025 übrigens so aus:</p><p>Es wurden 153 Exemplare vergütet, nämlich</p><ul><li><p>CatCheapET: 27</p></li><li><p>Logfiles von Osiris: 11</p></li><li><p>17 Jahre Demenz: 115 (ab dem 11. Exemplar)</p></li></ul><p>Ergibt 275,40 Euro. Fun Fact: Das ist ziemlich genau die Summe, die ich in diesem Jahr bisher für Rezensionsexemplare, Lesezeichen und Postkarten ausgegeben habe, um das neue Buch zu bewerben – was ich als Selfpublisherin ja selber machen muss. “Wie gewonnen, so zerronnen”, würde mein Vater wohl jetzt sagen, denn er hat immer einen passenden Spruch auf Lager.</p><h2>Du musst einfach mehr schreiben!</h2><p>Ja doch, das könnte eine Lösung sein. Und ich möchte auch mehr Lesungen machen, um bekannter zu werden. Aber ich bin (Gott sei Dank!) keine Maschine. Wie man am aktuellen Projekt, der Fortsetzung von “17 JAHRE DEMENZ” sehr schön sehen kann. Ich hänge immer noch in Kapitel 3 fest, weiß aber mittlerweile wenigstens, warum:</p><p>Ich bin bei mir ans Eingemachte gestoßen. Auf einen alten Glaubenssatz, der viel mit der Art zu tun hat, wie meine liebende, stets um meine Sicherheit besorgte Mutter mich aufgezogen hat. Ich sehe sie und ihre Bedürfnisse, ihre guten Absichten. Ich sehe aber auch, was es mit mir gemacht hat. Und ich erkenne, dass es an mir ist, mich von gewissen Dingen freizumachen. Aber krieg das mal gescheit in Worte gefasst, während du beschreiben möchtest, was deine Mutter ausmachte. Wofür du sie liebst, womit du aber auch ein bisschen haderst. Ihr Wesen zu greifen; ehrlich, offen, aber ohne anzuklagen. Vergeben und loslassen!</p><p>Es braucht Zeit, bis der Knoten platzt. Ich bin glaube ich kurz davor, denn gestern hatte ich eine Idee, wie ich die Sache rund bekomme. Nächste Woche wird es hoffentlich so weit sein, dass es endlich wieder fließt.</p><h2>Offen für Neues</h2><p>So, und das bringt mich zum Piontextchen. “Loslassen” ist auch hier das Stichwort. Ich muss mich wohl oder übel von dem Gedanken verabschieden, dass ich weiterhin allein vom Schreiben leben kann, so wie ich es 16 Jahre lang erfolgreich getan habe. Nutzt nix, mit der Situation zu hadern: Ich brauche ein weiteres Standbein. Einen Brotjob, wie es so schön heißt.</p><p>Die letzten 18 Monate waren nicht leicht, aber auch toll. Während Aufträge wegbrachen und bereits zugesagte Jobs wieder zurückgezogen wurden, ohne dass dafür Ausfallhonorare gezahlt wurden, traute ich mich endlich, ein Buch zu veröffentlichen und wurde für diesen Schritt belohnt. Das ist ein persönlicher Meilenstein!</p><p>Beim Schreiben bin ich ganz bei mir. Wenn ich damit emotional berühren, unterhalten und Aha-Erlebnisse schenken kann, wärmt das mein Herz. Jedes verkaufte Buch, jede wertschätzende Rezension: mega! Aber: Wenn die Auftragslage so bleibt (und davon ist auszugehen), reicht das nicht. Es braucht dann tatsächlich mehr Bücher, mehr Buchverkäufe, vielleicht sogar einen Verlagsdeal für mehr Sichtbarkeit. Und auch mehr Mitglieder hier bei Steady. Und das kann ich weder übers Knie brechen noch erzwingen.</p><p>Um es kurz zu machen: Ich such nen (Mini)Job, bei dem ich nicht unbedingt schreiben, sondern auch andere Talente einbringen möchte. Ich kann zum Beispiel gut auf Leute zugehen, bin Networkerin, kann unterhaltsam erzählen und präsentieren. Immer wieder höre ich, dass ich daraus etwas machen sollte, weil die Leute es gut finden.</p><p>Folgendes könnte ich mir zum Beispiel vorstellen:</p><ul><li><p>Stadt- oder Museumsführerin</p></li><li><p>Arbeit in einer Touri-Info</p></li><li><p>gerne auch was, wo ich wieder mal Englisch sprechen darf</p></li><li><p>eine (kreative) Aufgabe in einem Kulturbetrieb</p></li><li><p>eine Sinn stiftende Tätigkeit im sozialen Bereich</p></li><li><p>Moderation von Events</p></li><li><p>Sprecherjobs – aber ohne, dass ich von einer KI geklont werde!</p></li><li><p>Buchhändlerin</p></li></ul><p>Jetzt kommst du ins Spiel. Lass uns gemeinsam meine Zukunft durchspielen – mit einem Augenzwinkern, in einem Piontextchen. Im Abstimmungsformular kannst du dein grünes Häkchen bei dem Job setzen, den ich schreibend ausprobieren soll. UND du kannst in den Kommentaren unter dem Formular zusätzlich reinschreiben, welche fiktive Herausforderung ich dort zu bewältigen habe. Pro Person bitte nur eine Herausforderung!</p><p>Beispiel: Häkchen bei Touri-Guide und in den Kommentaren schreiben “Touri-Guide: Drei Leute in der Reisegruppe sind total schwerhörig”. ACHTUNG: Abstimmung und Kommentar müssen jeweils separat über den entsprechenden, zum Feld gehörigen Button gespeichert/abgeschickt werden! Du musst nicht deinen Klarnamen verwenden.</p><p>Zur Wahl stehen:</p><ul><li><p>Stadtführung für Touristen</p></li><li><p>Buchhändlerin</p></li><li><p>Moderation von Events</p></li><li><p>Pausenclown im Theater</p></li><li><p>Promoter für eine Umweltorganisation</p></li></ul><p>Der Job mit den meisten grünen Häkchen gewinnt und ich werde versuchen, alle Herausforderungen einzubinden, die ich während meiner Probezeit bewältigen soll. Oh boy, das wird bestimmt turbulent! 🤣</p><p><strong>Bis einschließlich Mittwoch, den 13. August 2025,</strong> kannst du dich beteiligen. Über den nachfolgenden Button kommst du zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Mit der Teilnahme an der Umfrage, die am 31. August 2025 abläuft und dann gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die Abstimmung ist beendet und ich kann dir sagen: Es war diesmal eine ganz knappe Sache! Und eine echt harte Nuss obendrein. Warum genau und was letztlich den Ausschlag gegeben hat, erzähle ich dir bei einem “Striptease mit Hindernissen”:</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/d7e4d98b-2030-4538-8084-b16891559a08">zum Piontextchen</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>Und in der Zwischenzeit?</h2><p>Während die Abstimmung läuft, werde ich mich wieder ans Buch setzen. Meine Hoffnung ist ja, bis Ende September zu veröffentlichen. Mal schauen, wie es klappt. In den nächsten Wochen stehen nämlich auch bereits einige tolle Veranstaltungen und Begegnungen an, über die ich dich natürlich auf dem Laufenden halten werde.</p><p>Solltest <em>du</em> dich in der Zwischenzeit dazu entscheiden, vom Newsletter-Abo in eine Mitgliedschaft zu wechseln, würde ich mich natürlich riesig freuen! Bedenke, dass du damit auch Zugang zu allen bisherigen Geschichten und zu Sonderaktionen hast. Zum Beispiel dem <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d">Extra-Piontextchen, das ich zu meinem Geburtstag spendiert habe</a>.</p><p>Übrigens kannst du eine Mitgliedschaft bei den Piontextchen auch verschenken! 12 Monate lang Spannung und Entspannung durch Geschichten zum Mitmachen und Mitfiebern. Das ist doch mal was anderes als ein Buch, das man schon nach wenigen Tagen (oder Stunden; es gibt ja so Schnellleser!) durch hat. Wenn dir die Idee gefällt, klicke einfach auf diesen Button:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Ich bin gespannt auf die Abstimmung und melde mich um den 20. August bei dir mit dem Ergebnis – und der dazugehörigen Geschichte. Bis dahin alles Liebe!</p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Neu hier?</h2><p>Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist beim Stöbern in den Posts auf den Beitrag gestoßen? Das ist ja super!</p><p>Es gibt eine Möglichkeit, wie du künftig ganz bequem an meine Updates kommst, Tipps und Inspo kriegst und keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Super simpel und kostenfrei obendrein. Die Zauberformel lautet</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was dich erwartet und was das kostenlose Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202">Info zum Newsletter mit Action</a>!</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7990aea1-7764-4a2a-a8dc-58799600629c/teaser_image/1754062608?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hier kommt deine Sommergeschichte]]></title>
      <description><![CDATA[10 Sätze für den Start einer Sommergeschichte. Ein klarer Favorit. Hier ist er! Lass uns gemeinsam eintauchen in die unbeschwerte Kindheit dreier Freunde am Badesee ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Wenn der Sommer ein Geräusch wäre”, dachte Tobias, “dann wäre es das Knattern der Spielkarte in den Speichen seines Fahrrads, während er mit seinen zwei besten Freunden hinunter zum Badesee fuhr.”</strong></p><p>Ich falle mit der Tür ins Haus, denn ich bin einfach total begeistert von diesem Satz, mit dem ich hier gleich in eine Sommergeschichte starten werde! Zuvor begrüße ich aber noch alle Neuen in der Piontextchen-Community. Wenn dies dein erster Newsletter ist: Was du oben siehst, ist die Auflösung der Abstimmung aus den Juni-HIGHlights.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6">Zehn Sätze standen zur Auswahl</a>, vorgeschlagen von Menschen, die meinem Aufruf auf Instagram gefolgt waren. Schnell wurde klar: Satz 5 hat die Nase vorn. (Nachtrag vom 21. Juli: Dieser tolle Satz geht übrigens auf die Kappe des werten Kollegen <a href="https://www.story.one/de/author/daniel-selent/">Daniel Selent</a>. Das sollte nicht unerwähnt bleiben!) Wenn auch du dafür gestimmt hast, freust du dich jetzt wahrscheinlich genauso sehr über das Ergebnis wie ich:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f/uploads/images/r72aw77gtw/ergebnis-umfrage-saetze-sommergeschichte.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Abstimmungsergebnis aus den Juni-HIGHlights mit 5 Stimmen für Satz 5 als klaren Sieger für den Anfang der Sommergeschichte."/><p>Die Piontextchen entstehen ohne KI. Die Tage habe ich mich hingesetzt und ganz <em>oldschool</em> auf Papier <em>gebrainstormt</em>. Ich habe mir Gedanken über Tobias gemacht, ein bisschen recherchiert und überlegt, wer diese beiden Freunde wohl sein könnten, mit denen er da unterwegs ist.</p><p>Nach und nach konnte ich sie mir vorstellen, sah ihre Familien, ihre Interessen. Und ich sah den See, für den ich ein passendes Foto auf meinem Handy fand. Ich dachte an meine eigene Kindheit und fragte mich, wie so ein Badetag ausgesehen hatte ...</p><p>Ich werde die Fragmente in meinem Kopf jetzt ordnen, indem ich einfach zu schreiben beginne. Wünsch mir Glück! Ich hoffe, ich werde Satz 5 und seiner wunderschönen Steilvorlage gerecht mit</p><h2>Bube am Rad, Ass im Ärmel</h2><p>“Wenn der Sommer ein Geräusch wäre”, dachte Tobias, “dann wäre es das Knattern der Spielkarte in den Speichen seines Fahrrads, während er mit seinen zwei besten Freunden hinunter zum Badesee fuhr.”</p><p>Den ganzen Frühling hatte er sich schon darauf gefreut. Hatte das vertraute Gefühl der Verbundenheit genossen, das sich einstellte, als Stefan und Micha die hingehaltenen Karten ohne zu zögern an ihre Räder klemmten. Plötzlich war da diese unbeschwerte Ferienstimmung gewesen, bei der nichts zählte als der Moment. Für eine Weile dürfte er nun <em>einfach sein</em>. Ohne Verpflichtungen.</p><p>Vor ihm sausten Stefan und Micha jetzt den Hang hinunter, an dessen Fuß das Wasser verheißungsvoll in der Sonne glitzerte. Sie hielten auf eine Wiese zu, auf der sich hier und da Menschen tummelten. Der Duft von Grillwürstchen lag in der Luft. Kinderstimmen wurden lauter und mischten sich mit den Klängen eines Radios. <strong><em>Born to Be Alive</em></strong> sang Patrick Hernandez irgendwo unter einer Birke. Wie passend …</p><p>Unsanft wurde Tobias aus seinen Gedanken gerüttelt. Sein Vorderreifen hatte Bekanntschaft mit einer knorrigen Wurzel gemacht. Nur mit Mühe konnte er verhindern, dass er in hohem Bogen über den Lenker flog. Das hätte gerade noch gefehlt!</p><p>“Alles klar?” Stefan, der deutlich eleganter von seinem Rad abgesprungen war, musterte Tobias mit besorgtem Blick. Der schüttelte den Schreck ab, wischte sich den Schweiß von der Stirn und nickte. “Alles roger”, entgegnete er lachend. “Wollen wir zu unserem Stammplatz?”</p><p>“Klar!”, rief Micha, stieg ebenfalls ab und stapfte zielstrebig auf den Steg mit der Bank zu, der in etwa 30 Metern Entfernung ins Wasser ragte. Mit seiner rundlichen Figur und dem Watschelgang glich er einer Ente, schoss es Tobias durch den Kopf. Einer Ente mit Fahrrad.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f/uploads/images/uv3n7i4ab3/piontextchen-juli-badesee-sommergeschichte.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein von Schilf gesäumter See mit einem Steg in der Sonne. Foto von Christine Piontek."/><p>Seufzend ließ sich Tobias auf die Bank fallen. “Kommst du nicht auf die Picknickdecke?”, wollte Stefan wissen, während er selbst sich dort im Schneidersitz niederließ. Nein, Tobias saß lieber bequem. Micha jedoch tat es Stefan gleich, ächzte ein wenig, wirkte aber insgesamt wie ein zufriedener Buddha. “Lass sehen, was deine Mutter uns Leckeres eingepackt hat!”, sagte er und spähte in Richtung des Fahrradkorbs.</p><p>“Capri-Sonne, wie cool ist das denn?! Und BiFi!” Tobias wurde warm ums Herz, als er merkte, mit wie viel Liebe Stefans Mutter den Korb gepackt hatte. Darin befanden sich außerdem belegte Brote, Äpfel und eine Packung Twix. “Sonst ändert sich nix!”, kommentierte Stefan, als er die Schokoriegel hochhielt.</p><p>“Doch”, meinte Micha. “Die Mädels sind heute nicht da. Petra und ihre Freundinnen sitzen nicht bei der alten Weide.”</p><p>“Petra”, dachte Tobias und merkte, wie das Lächeln mühsam wurde. Sein Blick wanderte zu Stefan. Der sah zu ihm hoch – doch er sagte nichts.</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 05:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie ich auszog, den Putlitzer Preis zu gewinnen]]></title>
      <description><![CDATA[Herr Fiedler lässt es krachen. Bis Juni war diese Geschichte – Beitrag zum Putlitzer Preis 2025 – geheim. Jetzt schenke ich sie meinen Mitgliedern zu meinem Geburtstag.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hast du auch erst was anderes gelesen? Wenn ja, ging es dir wie mir. “Was??”, dachte ich, als ich letzten Herbst den Aufruf im Newsletter der Autorenwelt sah. “Ich kann mich mit einem Text um den Pulitzer Preis bewerben? Wie kann das sein?&quot; Ich setzte die Brille auf. “Aah, <a href="https://putlitzerpreis.de/">Putlitzer</a>!”. Kleines t, großer Unterschied. Trotzdem war meine Neugier geweckt.</p><p>Ich ging der Sache nach und fand eine <a href="https://putlitzerpreis.de/ausschreibung-putlitzer-preis-2025/">Ausschreibung unter dem Motto <em>Sollbruchstelle</em></a>. Die war ja wie für mich gemacht! Sogar humorvoll durften die eingereichten Texte sein, was bei Wettbewerben nicht allzu oft vorkam meiner bescheidenen Erfahrung nach. Humor und literarischer Anspruch schienen sich aus mir unerfindlichen Gründen in der Regel auszuschließen. Umso mehr wollte ich hier mitmachen.</p><p>Das Brainstorming begann. Was hatte eine Sollbruchstelle? Wie konnte ich das Wort humorvoll, vielleicht sogar doppeldeutig auslegen? Als Job vielleicht? Das war die Idee! Und die Gelegenheit, mal augenzwinkernd über Texte zu schreiben, die oft viel sagten, aber selten konkret wurden.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d/uploads/images/vjtqoma5fm/piontextchen-sollbruchstelle-schokolade.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dunkle und weiße Schokolade übereinander gestapelt. Foto von Christine Piontek für die Piontextchen."/><figcaption>Hat nicht nur eine, sondern ganz viele Sollbruchstellen: Schokolade</figcaption></figure><p>In 999 von 1.000 erlaubten Wörtern machte ich einen Vorschlag, wie es besser gehen konnte. Schrieb eine Geschichte, in der sich Schokoladen-Chef Fiedler Gedanken über eine Stellenanzeige macht, die mehr zu bieten hatte als Wasser und einen Obstkorb. (Was beim Fachkräftemangel echt wichtig ist!)</p><p>Ich schickte die Geschichte ab. Dann widmete ich mich den <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek">Logfiles von Osiris</a> und veröffentlichte mein zweites Buch. Herr Fiedler geriet in Vergessenheit.</p><p>Erst im April fiel mir der Wettbewerb wieder ein. Und tatsächlich: Die Shortlist war mittlerweile veröffentlicht worden. Leider war Herr Fiedler nicht dabei. Schade! Aber ich kann nun wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ich noch nie näher dran war am Pu(t)litzer Preis. 😉</p><p>Ich werde dieses Jahr einfach wieder mitmachen, wenn ich kann. Denn ich liebe es, auf ein Stichwort hin zu schreiben – wie du an den Piontextchen gemerkt haben dürftest. Deshalb finde ich auch, dass meine Geschichte gut hierhin passt. Nachdem der Beitrag wegen der Teilnahmebedingungen bis einschließlich Juni unter Verschluss gehalten werden musste, darf ich ihn nämlich jetzt veröffentlichen. Und weil ich Geburtstag habe, schmeiße ich ne Runde und schenke ihn meinen Mitgliedern als Piontextchen außer der Reihe.</p><p>Also, machen wir’s wie Herr Fiedler:</p><h2>Herr Fiedler lässt es krachen</h2><p>Herr Fiedler presste Daumen und Mittelfinger an die Nasenwurzel, kniff die müden Augen zusammen und atmete tief ein. „Frau Schreiber!“, hörte er sich selbst rufen. Kurz darauf erschien seine Sekretärin im Türrahmen.</p><p>„Frau Schreiber, Sie haben mir hier den Entwurf der neuen Stellenanzeige aus der Personalabteilung vorgelegt.“ Herr Fiedler kam direkt zum Punkt. „Würden Sie sich bewerben? Bitte seien Sie ehrlich!“ Frau Schreiber zuckte mit den Schultern. „Nun ja, ich ...“</p><p>„Frau Schreiber, das liest doch kein Mensch!“, fiel Herr Fiedler ihr ins Wort. „Und wenn, dann juckt es keinen. Sonst hätten sie uns doch nach dem letzten Inserat die Bude eingerannt!“ Herr Fiedler machte eine kurze Pause, überflog die Zeilen und griff sich an den Kopf. „Hier: ‚<em>Seit 50 Jahren setzen wir Maßstäbe in der Herstellung geschmacksvollendeter Premium-Schokoladenerzeugnisse, die sich rund um den Globus größter Beliebtheit erfreuen. Unsere vielfach ausgezeichneten Pralinen bestechen durch höchste Qualität. Bei der Fertigung von Hand durch unsere erfahrenen Mitarbeiter*innen kommen nur edelste Rohstoffe zum Einsatz.‘ </em>Und so weiter und so fort. Wen soll das ansprechen? Mir selbst ist ja beim Lesen fast der Kopp auf die Tischplatte geknallt, und ich liebe diese Firma!“</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d/uploads/images/vjtqoma5fm/piontextchen-sollbruchstelle-schokolade.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 04:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sommeranfang von oben: Meine Juni-HIGHlights]]></title>
      <description><![CDATA[Hier verwandele ich Ausreden, warum mein neues Buch noch nicht fertig ist, in erhebende Erlebnis-Tipps. Und ich behaupte keck: Die Piontextchen retten uns vorm Verblöden!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>HURRA: Meine kleine Community wächst! Danke an die 22 Follower, die <em>Piontextchen</em> durch die ersten vier Wochen getragen haben, und für das positive Feedback. Herzlich willkommen allen Neuen hier. Jede Anmeldung ist ein Grund mehr, mit dem Schreiben weiterzumachen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/nv25jrqzzi/piontextchen-rosen-newsletter-juli.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit einem Strauß mauvefarbener Rosen, der ihr Gesicht halb verdeckt."/><figcaption>Die Rosen sind für euch!</figcaption></figure><p>In meinem Juni-Rückblick erwartet dich ein Update zur Fortsetzung von <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a>. Eigentlich wollte ich die “mal eben zwischenschieben” und schon fertig haben. Warum das nicht geklappt hat? Die Ausreden gibt’s als Tipps. Außerdem erzähle ich dir von einem KI-Experiment, aus dem ich mit einem 😉 ableite: Gut, dass es die Piontextchen gibt. Sie retten uns vorm Verblöden!</p><h2>Danke für ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️</h2><p>Starten möchte ich aber mit einer Rezension, die mir zeigt: Dort, wo es wehtut, schlummert Wertvolles. Es hat mich Überwindung gekostet, über Momente im Verlauf der Krankheit meiner Mutter zu schreiben, in denen ich Mama am liebsten an die Wand geklatscht hätte aus Frust darüber, dass sie geht. Hier wird dieser Mut belohnt. Aber lies selbst:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/zgnp7q2y2a/screenshot-rezension-demenz-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="5-Sterne-Rezension zum Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek mit dem Titel &quot;Absolut authentisch und sehr berührend&quot;."/><figcaption>Bewertungen wie diese sind für Autorinnen und Autoren unheimlich wichtig und verhelfen zu mehr Sichtbarkeit. Foto: Screenshot bei Amazon</figcaption></figure><h2>17 ERINNERUNGEN – Danke, liebe Mama</h2><p>So wird die Fortsetzung heißen und ich hoffe sehr, der Drahtseilakt gelingt mir erneut. Die Zweifel sind zurück. Wie kann ich das, was mir von Mama bleibt, am besten in Worte fassen? Persönliche Erinnerungen so schildern, dass auch andere etwas daraus mitnehmen können?</p><p>Immer wieder kommen mir die Tränen. Immer wieder fürchte ich, dass ich der Aufgabe nicht gerecht werde. Aktuell hänge ich in Kapitel 3 fest: Was machte Mama aus? Ich kenne die Antwort. Ich habe sie aufgeschrieben. Fühlte es. Dann kam ein neuer Gedanke …</p><p>Das alles braucht mehr Zeit, als ich gedacht hatte. 90 Prozent des Prozesses bestehen daraus, tief in mir zu graben. Manchen kostbaren Schatz konnte ich schon heben. Ich bin dankbar für das, was hochkommt – trotz der Tränen. Die müssen und dürfen fließen. Siehe oben.</p><h2>Es lohnt sich, nach Höherem zu streben</h2><p>Dass der Juni so viele Feiertage hatte, war natürlich auch nicht gerade hilfreich fürs Mama-Buch. Aber Pausen müssen sein! Außerdem kann ich dir auf diese Weise (unbeauftragt, unbezahlt und aus vollem Herzen) von zwei emotionalen Erlebnissen berichten, die du dir vielleicht für Ausflüge merken möchtest:</p><h3>Panarbora in Waldbröl</h3><p>Wann hast du zuletzt die Krone eines lebenden Baumes berührt? Ich glaube, ich habe es bei diesem Ausflug nach Waldbröl im Bergischen Land zum allerersten Mal getan. “So sieht also die Welt für eine Amsel aus, die auf der Spitze einer Fichte ihr Lied singt und dabei sanft vom Wind geschaukelt wird,” dachte ich.</p><p>Das Rauschen der Blätter, der Gesang der Vögel, der Duft nach Wald – und ich mittendrin. Alle Sorgen fielen ab. Plötzlich war da dieses Glücksgefühl. Der Perspektivwechsel tat gut. Der Ausblick, über das sommerfrische Meer von Grün hinaus in die hügelige Landschaft, wirkte befreiend.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/2hf3u37yij/piontextchen-panarbora-baumwipfelpfad.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Baumwipfelpfad des Naturerlebnisparks Panarbora in Waldbröl mit Christine Piontek im Vordergrund."/><figcaption>Der Baumwipfelpfad ist als Rundgang gestaltet und hat eine Höhe von 4 bis 24 Metern.</figcaption></figure><p>Wenn du Lust hast, das auch zu erleben, möchte ich dir den <a href="https://panarbora.de/der-baumwipfelpfad">Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark Panarbora</a> ans Herz legen. Der beinhaltet außerdem einen Aussichtsturm mit tollem Fernblick. Alles barrierefrei.</p><p>Sollte dir die 40 Meter hohe Holzkonstruktion des Turmes nicht geheuer sein, kannst du sie problemlos aussparen und machst einfach nur den Pfad durch den Wald, der an Mitmach-Stationen auf spielerische Art und Weise Wissen vermittelt. Auch super übrigens für Kinder. Um den Turm herum gibt es dann noch viele weitere Attraktionen zu entdecken.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/tunvbdeboa/piontextchen-panarbora-aussichtsturm-juni25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Impressionen vom und im Aussichtsturm im Naturpark Panarbora bei Waldbröl."/><figcaption>Ich hab&#39;s nicht so mit Höhe und das Bild rechts hat mich Überwindung gekostet. Ich bin aber froh und stolz, dass ich oben war.</figcaption></figure><h3>Gaskessel in Wuppertal</h3><p>Eigentlich wollten der Schatz und ich nur mal mit der <a href="https://schwebebahn.de/">Schwebebahn</a> fahren, um das von der Liste der Dinge streichen zu können, die man gemacht haben sollte. Dass sich nahe der Endhaltestelle Oberbarmen noch ein weiteres einzigartiges Schätzchen befindet, habe ich erst vor Ort gesehen:</p><p>Der <a href="https://der-gaskessel.de/">denkmalgeschützte Gaskessel</a> hat eine Höhe von knapp 70 Metern und oben drauf eine Aussichtsplattform. Hoch kommt man entweder mit dem Aufzug oder über eine Stahltreppe außen am Gebäude. Und schwupp: tolle Aussicht bei herrlichem Wetter, die Zweite!</p><p>Für große Emotionen aber hat bei mir die Ausstellung gesorgt, die aktuell im Gaskessel zu sehen ist: Noch bis 28. September kannst du unter dem Titel <em>Sehnsucht</em> Werke von Vincent van Gogh bewundern, die – jetzt kommt’s! – <a href="https://visiodrom.de/show-ausstellungen/vincent-van-gogh-2025/">hier multimedial zum Leben erwachen</a>.</p><h4>Visiodrom</h4><p>Das <a href="https://visiodrom.de/visiodrom/das-visiodrom/">Visiodrom</a> im Gaskessel ist Europas größte 360-Grad-Leinwand. Alle 30 Minuten etwa startet dort eine fast ebenso lange Show, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Einfach nur WOW!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/facdqv6rvx/piontextchen-visiodrom-wuppertal-raumeindruck_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Blick zur Decke des Visiodroms in Wuppertal. Rundherum werden an Leinwand, Wände und Decke die Mandelblüten von van Gogh projiziert."/><figcaption>Vor der Show: Mandelblüten bis unters Dach</figcaption></figure><p>Ich habe mich zurückgelehnt und mitreißen lassen von Bildern, die den gesamten Raum vom Boden bis zur Decke in ein Kaleidoskop verwandeln. Irgendwann hatte ich das Gefühl, in einem Karussell zu sitzen und zu fliegen. Es war magisch. Deshalb haben wir van Goghs künstlerisches Schaffen etwas später noch ein zweites Mal an uns vorbeiziehen lassen. Die passend ausgewählte Musik, die jede Sequenz begleitet, und die Soundeffekte taten ihr Übriges: Beide Male liefen mir am Ende Tränen übers Gesicht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/5xaigdiw6i/piontextchen-visiodrom-wuppertal-raumeindruck.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Projektionsfläche an Boden, Wänden und Leinwand, umringt von Sitzen, im Visiodrom in Wuppertal mit Bildern van Goghs während der Pause."/><figcaption>Der Boden wird als Projektionsfläche einbezogen, was besonders eindrucksvoll ist, wenn du vorne auf einem der Sessel sitzt.</figcaption></figure><p>Die Multimediashow und die Ausstellung haben etwas mit mir gemacht. Nie wieder werde ich van Gogh auf Sonnenblumen oder ein abgeschnittenes Ohr reduzieren. Von nun an denke ich an einen Visionär, der seiner Zeit voraus war und versuchte, die Welt, wie er sie wahrnahm, in Farben festzuhalten.</p><p>Ich denke auch an jemanden, der nach Höherem strebte und danach, gesehen zu werden. Jemand, dem dies ein kurzes, von Krankheit geprägtes Leben lang verwehrt wurde und der das Glück hatte, von Familie und Freunden aufgefangen zu werden.</p><p>Ohne die Unterstützung seines Bruders Theo hätte Vincent nicht malen können. Ohne den Einsatz von dessen Frau Johanna würden seine Gemälde heute nicht zu den teuersten der Welt zählen. Tragisch und wunderbar zugleich.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/sumed7d6pw/piontextchen-vanGogh-Tafel1-visiodrom.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Tafel mit einem Zitat Vincent van Goghs aus einem seiner Briefe an seinen Bruder Theo auf einer Tafel auf dem Skywalk des Visiodroms in Wuppertal. &quot;Ich habe keine Zweifel, dass ich eines Tages etwas zustande bringen werde, was der Mühe wert ist.&quot;"/><figcaption>&quot;Ja!&quot;, möchte ich ihm zurufen, als ich die Tafel auf der Aussichtsplattform lese. &quot;Mach weiter!&quot;</figcaption></figure><p>Ich nehme mit: Glaube an dich! Scheue dich nicht, Hilfe anzunehmen, um deine Vision zu verwirklichen (und ja, das ist etwas, mit dem ich mich schwertue)! Drücke dich aus AUF DEINE WEISE und bleibe dir treu! Selbst dann, wenn du gegen den Strom schwimmen musst.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/iz6rbmygl7/piontextchen-vanGogh-tafel2-visiodrom.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Texttafel in der Ausstellung im Visiodrom in Wuppertal mit einem Zitat Vincent van Goghs zur Malerei, die er der Fotografie gegenüber bevorzugt."/><figcaption>Fotografien waren beliebt. Doch Vincent hielt an SEINEM Medium fest. Stell dir vor, er hätte es nicht getan ...!</figcaption></figure><h2>Macht KI-Nutzung beim Schreiben doof?</h2><p>Van Goghs Erfolg beweist, dass es sich lohnt, gegen den Strom zu schwimmen. Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird. Dass das in bestimmten Bereichen auch für KI gilt, legt eine aktuell kontrovers diskutierte Abhandlung der Computerwissenschaftlerin Nataliya Kosmyna nahe. Ihr Experiment am MIT Media Lab Cambridge, Massachusetts, auf das ich <a href="https://www.linkedin.com/posts/nataliekosmina_mit-ai-brain-activity-7340386826504876033-X45W">bei LinkedIn</a> gestoßen bin, lässt schlussfolgern, dass wir KI beim Schreiben öfter mal links liegen lassen sollten. Auch wenn sie der letzte Schrei ist.</p><p>Ich fasse den verlinkten englischen Beitrag mal laienhaft zusammen: Es gab 54 Studenten, die über vier Monate hinweg in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Gruppe 1 schrieb Essays mit ChatGPT, Gruppe 2 nutzte Google und Gruppe 3 “nur” ihr Gehirn.</p><p>Das Ende vom Lied: Die Essays der KI-Nutzer glichen sich inhaltlich; die Schreiber legten viel Wert auf die Form. Die derjenigen, die ganz ohne Hilfe schrieben, waren deutlich origineller. Eigenständiges Denken brachte neue Thesen und Gedanken hervor. Bei den Google-Leuten waren mehr Gemeinsamkeiten mit den KI-Essays zu sehen.</p><p>Bei den KI-Nutzern passierte weniger im Gehirn als bei den Menschen, die ohne Hilfsmittel arbeiteten. Dann tauschten diese beiden Gruppen: Wer zuvor mit KI gearbeitet hatte, war nun auf sich allein gestellt, und umgekehrt. Ergebnis: Die Gruppe, die vorher eigenständig gearbeitet hatte, zeigte nach wie vor die bessere Gedächtnisleistung.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/vobcbqdbbb/piontextchen-doof-Zunge-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek streckt die Zunge heraus."/><figcaption>Nicht Einstein</figcaption></figure><p>Grob vereinfacht könnte man sagen: KI macht doof – auch wenn die Wissenschaftlerin selbst betont, dass es zu früh für diese Schlussfolgerung sei. Sie sagt aber auch, dass es ihr wichtig war, auf ihre alarmierenden Ergebnisse hinzuweisen, während KI-Nutzung noch relativ neu ist.</p><p>Tja. Also, ich muss sagen: Das Ganze überrascht mich nicht. Ich konnte mir früher auch zig Telefonnummern merken. Seit ich die alle im Handy gespeichert habe: nix, nada, niente. Ist das gut? Bestimmt nicht, sollte ich mal ohne Akku irgendwo festsitzen …</p><p>Ein Reel von Bettina Rust auf Instagram, das ich mit ihrer freundlichen Erlaubnis hier teile, haut übrigens in die gleiche Kerbe. Die Journalistin und Moderatorin trifft den Nagel auf den Kopf, wie ich finde. Ich liebe ihre messerscharfen, oft humorvollen Beobachtungen:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/reel/DKiIbQ-siY8/?igsh=MWV3dWhkd3VhOG5pbg%3D%3D"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/x3sqvxo67o/screenshot-instagram-bettinarust-KI.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot eines Reels von Bettina Rust auf Instagram zum Thema KI. Der Titel lautet &quot;Hallo Kopf&quot;."/></a><figcaption>Foto: Screenshot, bearbeitet aus Datenschutzgründen</figcaption></figure><h2>Aller Anfang … besteht aus einem Satz</h2><p>Womit wir bei den Piontextchen wären. Indem du mich nämlich dabei unterstützt, beim Schreiben eigene Ideen zu entwickeln, hilfst du mir auch dabei, meinen Kopf fit zu halten. Und ich freue mich, dass ich für das nächste Piontextchen einen Weg gefunden habe, meine Community kreativ einzubinden.</p><p>Diesmal gibt es nur ein einziges Thema. Der Einfall kam mir übrigens in luftiger Höhe. Am nächsten Tag habe ich <a href="https://www.instagram.com/christine_piontek_autorin/">auf Instagram</a> folgenden Aufruf gestartet: <em>Schickt mir den ersten Satz für eine Geschichte! Thema: Sommer.</em> Zu meiner großen Freude kamen da richtig gute Sachen. Und nun darfst du abstimmen, wie das nächste Piontextchen starten soll.</p><p>Merke dir die Nummer deines Lieblingssatzes aus der folgenden Liste, klicke auf den Button darunter und setze anschließend dein grünes Häkchen an der entsprechenden Stelle des Formulars. Du kannst dafür auch ein Pseudonym angeben. Der Satz mit den meisten grünen Häkchen gewinnt.</p><h3>Zur Auswahl stehen:</h3><ol><li><p>Lustlos, mürrisch, wie eine Diva startete ich.</p></li><li><p>Mehr als den dicken Zeh werde ich heute definitiv nicht bewegen.</p></li><li><p>Da saß sie abends am Strand, eine leichte Sommerbrise wehte – bis <em>er</em> kam.</p></li><li><p>Wo ist meine Haarbürste?</p></li><li><p>“Wenn der Sommer ein Geräusch wäre”, dachte Tobias, “dann wäre es das Knattern der Spielkarte in den Speichen seines Fahrrads, während er mit seinen zwei besten Freunden hinunter zum Badesee fuhr.”</p></li><li><p>Hier am Strand fühle ich, wie der alltägliche Ballast von mir abfällt.</p></li><li><p>“Sonne macht albern”, dachte sie sich, während sie sich zur Bühne aufmachte, auf der gleich <em>Die Apokalyptischen Reiter</em> beim diesjährigen Wacken-Festival spielen würden.</p></li><li><p>Ich hätte das Diktiergerät nie auf Aufnahme lassen sollen – aber an diesem flirrend heißen Juli-Tag klang selbst der kleinste Nebensatz nach Schlagzeile.</p></li><li><p>Als ich den Umschlag öffnete, fiel mir zuerst der Geruch auf – dann der Absender.</p></li><li><p>Ich habe oft Geschichten anderer erzählt – diese hier beginnt mit meinem eigenen Fehler, einem überreifen Pfirsich und eindeutig zu viel Aperol …</p></li></ol><p><strong>Bis einschließlich Sonntag, den 13. Juli 2025,</strong> kannst du dich beteiligen. Über den nachfolgenden Button kommst du zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Mit der Teilnahme an der Umfrage, die am 31. Juli 2025 gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Hier befand sich der Button zur Abstimmung. Die Umfrage ist beendet, die Sommergeschichte geschrieben. Mitglieder der Piontextchen können sie ganz lesen. Falls du (noch) kein Mitglied bist, bekommst du eine Leseprobe.</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/a8f172ad-4fae-43c2-b08d-f8c56d835c2f">Zur Sommergeschichte</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Die nachfolgend erwähnte Runde aufs Haus ist mittlerweile übrigens auch online! Der Vollständigkeit halber verlinke ich dir die Geschichte hier:</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/7a926c93-583b-483c-9786-fcd325b42b5d">zum schokoladigen Extra</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p><h2>So geht’s jetzt weiter</h2><p>In gut zwei Wochen bekommst du den Newsletter mit der Auflösung. Als Abonnentin oder Abonnent kannst du dann in mein Piontextchen reinlesen. Ob die Geschichte Komödie oder Tragödie, Romanze oder Krimi wird, erahnst du danach vielleicht schon. Bist du Mitglied, kannst du ohne Paywall bis zum (glücklichen?) Ende weiterlesen.</p><p>Du bist noch kein Mitglied, findest Geschichten ohne Ende aber so sinnlos wie Loriot das Leben ohne Mops? Dann kannst du hier</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Für meine Mitglieder gibt es übrigens auch hin und wieder Sonderaktionen. Und YAY, die erste steht in den Startlöchern! Ich habe nämlich bald Geburtstag, und da spendier ich ne</p><h3>Runde aufs Haus</h3><p>Während jetzt also alle gespannt auf das Ergebnis fürs Piontextchen warten, werde ich meinen Mitgliedern in den nächsten Tagen exklusiv noch eine Kurzgeschichte schicken. Worum es geht, verrate ich hier nicht. Aber: Ich war noch nie näher dran am Pulitzer-Preis! 😉</p><p>Bis dahin, alles Liebe!</p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Ach, wie cool!</h2><p>Jemand hat dir diesen Newsletter weitergeleitet und empfohlen? <em>freufreu</em></p><p>Ich könnte mir vorstellen, dass du neugierig auf das Abstimmungsergebnis bist. Vielleicht hast du ja sogar mitgemacht! Was ich, nebenbei bemerkt, super fände.</p><p>Mein Vorschlag, damit du nix verpasst: Einfach jetzt selbst den kostenlosen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/78531bff-bcd5-4035-83af-13ceafef52f6/uploads/images/nv25jrqzzi/piontextchen-rosen-newsletter-juli.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 04:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Düsseldorf for Dinner: Der verkorkste Geburtstag]]></title>
      <description><![CDATA[Düsseldorf! Das kann ja nur schiefgehen! Würden Kölner sagen. Andererseits: Ohne Düsseldorf gäbe es diese Geschichte nicht. Die Geschichte eines ganz besonderen Tages ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 15. Juni 2025, 23:59 Uhr: Das Ergebnis meiner allerersten Umfrage für ein Piontextchen steht fest. Freude macht sich breit in meinem Bauch. Sieben Leute haben mitgemacht! Das finde ich gar nicht schlecht für den Anfang. Immerhin habe ich mein Projekt bei Steady ja gerade erst gestartet.</p><p>So haben die Leserinnen und Leser entschieden:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154/uploads/images/7a4zvhcvfs/ergebnis-umfrage-piontextchen-juni25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ergebnis der Abstimmung für das Piontextchen im Juni 2025. Das Thema &quot;DüsselDOOF&quot; gewinnt mit vier Ja-Stimmen."/><figcaption>Ein klarer Sieger: 4 x Ja für DüsselDOOF!</figcaption></figure><p>Ich freue mich über das Ergebnis. Ich darf nun zurückdenken an einen besonderen Tag. Einen Tag, der ganz anders geplant war und mir eigentlich Freude bringen sollte. Stattdessen begann er mit Enttäuschung, mit Frust und Trauer. Besonders war er dann aber dennoch ...</p><p>Alle, die bereits eine Mitgliedschaft abgeschlossen haben, können meine Geschichte gleich komplett lesen. Ein großer DANK an dieser Stelle für eure Unterstützung, mit der ihr mir in der frühen Phase meines Projekts signalisiert habt: “Deine Idee gefällt mir!”</p><p>Wenn du nur den Newsletter abonniert hast, dann bedeutet mir das mehr, als das kleine Wort “nur” suggeriert. Ich danke auch dir und freue mich über dein Interesse. “Nur” bedeutet hier lediglich: Du kannst nun reinschnuppern ins Piontextchen und frei entscheiden, ob du weiterlesen oder erst wieder bei den nächsten kostenlosen News dabei sein möchtest. Ich fände es natürlich toll, wenn du neugierig bist und mich mit einer Mitgliedschaft unterstützt.</p><p>Also, starten wir in die Geschichte. Es war einmal:</p><h2>Ein brüllend heißer Tag im Juli</h2><p>Als meine Schwester und ich mit Koffern beladen die gewundene Holztreppe unserer Unterkunft in Arles hinunterkraxelten, näherte sich die Temperatur der 30-Grad-Marke. Drinnen, wohlgemerkt. Draußen konntest du gut und gerne noch zehn Grad draufschlagen. Südfrankreich war ein Glutofen.</p><p>Unsere freundliche Vermieterin – eine ältere Dame, die perfekt zur Einrichtung passte – hatte angeboten, uns zum Bahnhof zu fahren. Während wir warteten, erledigte ich noch ein paar weitere Holzkäfer, die das Inventar heimgesucht hatten. (“Il y a des petits animaux qui mangent vôtres meubles”, versuchte ich später, die Dame darauf aufmerksam zu machen. “Kleine Tiere, die Ihre Möbel mampfen.” Französisch-Leistungskurs; ich hatte es immer noch drauf!)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154/uploads/images/hpmhuvhmzt/piontextchen-christine-schrank-arles.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek im rosa Kleid fotografiert sich selbst im Spiegel eines alten Holzschranks."/><figcaption>Les meubles et moi – Fotokunst in Arles. Noch etwas, an dem ich arbeiten kann.</figcaption></figure><p>Wir verließen Arles, wo wir anlässlich des Fotofestivals eine ereignisreiche und künstlerisch sowie wärmetechnisch interessante Woche verbracht hatten, gegen Mittag. Mit dem Zug ging es nach Marseille. Von dort würden wir um 20 Uhr nach Düsseldorf fliegen, wo Papa und mein Partner auf uns warteten.</p><p>Gegen 23 Uhr sollten wir am Ziel sein. Gerade rechtzeitig, um in meinen Geburtstag hineinzufeiern. Einen runden und den ersten seit 20 Jahren, den ich besonders gestalten wollte. Ich hatte Zimmer in einem Hotel mit englischem Flair gebucht, freute mich auf zwei Nächte dort und auf Full English Breakfast (kein Witz!). Und auf schöne Stunden mit meinen Lieben.</p><h2>Spielverderber Düsseldorf</h2><p>Der Zug war pünktlich. Ein aus allen Nähten platzender Shuttle-Bus brachte schwitzende Leiber vom Bahnhof zum Flughafen. Die Sonne brannte erbarmungslos auf dem Weg in den schützenden Terminal. Wir checkten ein und begaben uns zum Gate. Hier war es angenehm kühl. Wir aßen etwas. Erfuhren, dass sich der Abflug um eine halbe Stunde verzögern würde.</p><p>Ich tippte auf das heftige Gewitter am Zielort. Die Bilder, die mein Schatz mir auf WhatsApp geschickt hatte, sprachen für sich. Tolles Timing, Düsseldorf!</p><p>Noch zwei weitere Male wurde die Verspätung aktualisiert. Langsam schwante mir Böses. Auf dem Rückweg vom Klo hörte ich sie dann, die Durchsage. Eilte zurück zum Gate, um das Wort, das jeder Reisende fürchtet, selbst zu lesen:</p><p><strong><mark style="background-color: rgb(236, 236, 236); color: inherit">CANCELLED</mark></strong></p><p>Kölner würden mit Blick auf den Erzfeind rheinabwärts jetzt wohl sagen, es geschah mir recht: “Jebuchtstaach fiere in Düsseldorf?! Bisse jeck?” (Übersetzt: “Du feierst deinen Geburtstag in Düsseldorf?! Bist du verrückt geworden?”)</p><p>Ich hatte nie viel gegeben auf diese Köln-Düsseldorf-Frotzelei. Aber Düsseldorf war schon irgendwie doof jetzt. DüsselDOOF!</p><p>Düsseldorf schmollte. Ich schmollte. Und am Gate brach der Teufel los ...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154/uploads/images/vyqiglncwc/piontextchen-vorher-nachher-arles.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek und ihre Schwester vor dem Abflug und bei der Nachricht, dass der Flug gestrichen wurde."/><figcaption>Die freudige Stimmung vom Vorabend in Arles: schlagartig im Eimer!</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154/teaser_image/1750162818?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 07:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mai(n) lieber Schwan!]]></title>
      <description><![CDATA[Der Mai macht nicht nur alles neu, er war auch proppevoll. Ich bin viel gereist und habe Tipps mitgebracht. Und krasse Storys. Stimme ab, ob du eine davon lesen möchtest.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mai macht nicht nur alles neu, er war auch proppevoll. Zumindest bei mir. Viel unterwegs, viel geschafft – und Storys gehört, die wirklich krass waren. Ob ich eine davon erzählen soll, darfst du selbst entscheiden. Aber sag später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt! Ansonsten gibt’s in diesem Newsletter (dem ersten, den ich versende!) ein Update zu meinen Schreibaktivitäten und ne Menge Kultur- und Ausflugstipps, die ich von meinen Mai-Reisen mitgebracht habe (Werbung unbezahlt).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/relt3lbb2a/christine-piontek-haare-mai25.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek vor und nach dem Friseurbesuch im Mai 2025."/><figcaption>Alles neu macht der Mai. Auch die Frisur!</figcaption></figure><h2>Düsseldorf</h2><p>“Das ist doch kein Ausflugstipp!” Würden zumindest die Kölner behaupten. Ich kannte das Düsseldorf lange nur aus meinen Zeiten beim Fernsehen, weil ich mich regelmäßig durch den Stau auf der A57 zum ZDF-Studio durchgeschlagen habe. Oder, weil ich zu einem Dreh bzw. Schnitt wollte und im Verkehr stecken blieb, wegen der ganzen Zweite-Reihe-Parker.</p><p>Vor zwei Jahren wollte ich in Düsseldorf meinen runden Geburtstag feiern und hatte deshalb zwei Übernachtungen in einem süßen Hotel mit englischem Flair gebucht. Mit meiner Schwester sollte ich am Vorabend aus Frankreich anreisen, während unser Vater und mein Partner bereits in der Stadt auf uns warteten. Und warteten. Und warteten … So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Wenn du wissen willst, was passiert ist, stimme über den Button unten für <strong><em>DüsselDOOF</em></strong>.</p><p>Jedenfalls habe ich Anfang Mai nun endlich die Düsseldorfer Altstadt kennengelernt, von der mir seit meinem latent verkorksten Geburtstag vorgeschwärmt wurde. (“Ist doch schön hier; ich weiß gar nicht, was du hast?!”) Bei herrlichem Wetter bin ich außerdem den Rhein entlangspaziert und bekam Urlaubsfeeling beim Bummel über den Markt am Carlsplatz.</p><h3>Tipp: Literatur &amp; Livemusik in der Matthäikirche</h3><p>Und dann war ich noch in der Matthäikirche, wo einmal jährlich ein großer Buchmarkt stattfindet. Gebrauchte Bücher suchen ein neues Zuhause. Der Preis richtet sich nach der Buchdicke: 50 Cent pro Zentimeter. Das Geld ist für den guten Zweck, Spenden werden gerne angenommen.</p><p>Während wir noch das Angebot auf den vielen Tischen sichteten und dort zahlreiche tolle Bücher fanden, lauschten wir den Klängen eines Flügels. Denn eingerahmt wird dieser Büchermarkt von klassischer Musik, live vorgetragen von Künstlern, die “auf Hut” spielen.</p><p>Das Event, das von Ehrenamtlern organisiert und durchgeführt wird, fand bereits zum achten Mal statt. Wenn du es im nächsten Jahr nicht verpassen möchtest: Die <a href="https://www.emmaus-duesseldorf.de/b/literatur-und-livemusik-2025-buchmarkt-sieben-konzerte-lesung-und-austausch-in-der-matthaikirche-181294">Emmaus-Kirchengemeinde</a> hat einen Veranstaltungskalender. Auf der Website kannst du dich auch für einen Newsletter eintragen.</p><h2>Hamburg &amp; Lübecker Bucht</h2><p>Wo wir schon bei Kirche sind: Im Mai wurde auch mein liebes Nichtenkind konfirmiert. Deshalb fuhren der Schatz und ich hoch in den Norden, wo die Familie wohnt. Ich freute mich auf das Fest, das wir bei Sonnenschein im Garten gefeiert haben, und auf liebe Menschen, die ich länger nicht gesehen hatte. Und dann waren da noch die Ausflüge, die wir nach dem Event geplant hatten – ein paar Tage Urlaub!</p><h3>Tipp: Überseequartier und Elphi</h3><p>Erstmal fuhren wir nach Hamburg. Ich wollte unbedingt ins neue <a href="https://www.hafencity.com/quartiere/ueberseequartier">Überseequartier</a> in der HafenCity. Weniger zum Shoppen als für den Gesamteindruck. Denn die Stadtplanung, bei der Altes und Neues verschmelzen, finde ich beeindruckend. Großzügige, überdachte Boulevards, überall hübsch begrünte Zonen mit Sitzgelegenheiten, der Blick hinaus auf den Anleger. Gastronomie, Kulturangebote, Läden, Wohnungen, Büros, Spielplätze, U-Bahn-Anbindung – alles da. Du fährst ins Parkhaus und danach hast du mit Autos nichts mehr am Hut. Das war total entspannend.</p><p>Vom Überseequartier sind wir zur Elbphilharmonie spaziert (kurz: Elphi) und haben die “Plaza” besucht, die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform mit Blick über die Speicherstadt und den Hafen. Der Eintritt ist frei, wird aber über Tickets geregelt, um Überfüllung zu vermeiden. Wir hatten Glück und konnten spontan und ohne Schlange am Ticketbüdchen den Weg zur langen Rolltreppe antreten – ein Erlebnis für sich. Wer sich vorab ein bestimmtes Zeitfenster sichern möchte, kann <a href="https://www.elbphilharmonie.de/de/plaza-tickets">online buchen</a>.</p><h3>Tipp: <em>Miniatur Wunderland</em></h3><p>Von der Elphi ist es nur ein kurzer Fußweg zum <em>Miniatur Wunderland</em>, von dem ich schon so viel gehört hatte. Hier hatten wir <a href="https://www.miniatur-wunderland.de/">vorab gebucht</a> und noch einmal Glück: Es war gut besucht, aber nicht unangenehm voll. Und das war auch gut, denn es gibt so unheimlich viel zu entdecken in den liebevoll gestalteten Landschaften!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/zbz2doc4vf/MiniaturWunderland-Pinguine-Patagonien-Piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Pinguine in Patogonien als Modell im Miniatur Wunderland Hamburg."/><figcaption>Miniatur Wunderland: Die Pinguine in Patagonien haben Spaß!</figcaption></figure><p>Das <em>Miniatur Wunderland</em> ist nicht nur einen Besuch wert, wenn du Fan von Modell-Eisenbahnen bzw. Modellbau bist. Was mich begeistert hat, war das Herzblut, das bis ins Detail spürbar ist. Der Humor, der sich wie ein roter Faden durch die Welten zieht, in denen sich Tag und Nacht alle 15 Minuten abwechseln. Was, schon wieder dunkel? Die Zeit vergeht wie im Flug.</p><p>Zwischen Häusern, Autos und Zügen, Bergen, Tälern und Flüssen werden Geschichten erzählt. In den liebevollen Arrangements, die von Umweltschutz, ausgelassenen Feiern, Urlauben, Magie oder Liebe berichten, stecken Werte, die für mich immer wieder spürbar wurden: Freude und Fairness. Gerechtigkeit. Die bunte Vielfalt. Das Miteinander. Sollte ich irgendwann einmal auswandern, ziehe ich nach Knuffingen! Und wenn du möchtest, erzähle ich dir eine Geschichte von dort. Stimme bei den Piontextchen über den Button weiter unten für <strong><em>Staunen</em></strong>.</p><h3>Tipp: Neustadt in Holstein</h3><p>Auf den Tag in der Stadt folgte ein sonniger Tag am Meer. Wir fuhren hinauf in die Lübecker Bucht, nach Neustadt in Holstein, einem Ort mit kleinem Hafen und nettem Kern zum Bummeln. Wir steuerten die <a href="https://strandkiste-neustadt.de/"><em>Strandkiste</em></a> an, eine Bar etwas außerhalb, direkt am Wasser. Den Tipp hatte ich von Imme Scheit bekommen, mit der ich mich hier treffen wollte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/lcpvvnzb3b/Strandkiste-Neustadt-Holstein-Piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Blick aufs Wasser von der Lounge der Strandbar &quot;Strandkiste&quot; in Neustadt in Holstein."/><figcaption>Unser Tisch in der Strandkiste. Leider habe ich verpennt, ein Foto mit Imme zu machen.</figcaption></figure><p>Imme hat im vergangenen Jahr wie ich beim Thalia Storyteller Award gewonnen. In ihrem Buch <a href="https://www.story.one/de/book/der-beschissenste-traumberuf-der-welt/"><strong><em>Der beschissenste Traumberuf der Welt</em></strong></a><strong><em> </em></strong>erzählt sie von ihrem Bruder Momme, der in der Altenpflege arbeitet. Das Buch gibt wertvolle, subjektive Einblicke in den Beruf einer Pflegefachkraft und die Herausforderungen, die er bereithält.</p><p>Es war interessant zu hören, wie es Imme seit letztem Jahr ergangen ist. Unter anderem waren sie und ihr Bruder in einem Podcast zu Gast, um über das Thema Pflege zu sprechen. Weil es bei Imme und mir hier wegen der Demenzerkrankung meiner Mutter eine Schnittstelle gibt, überlegen wir, ob und wie wir unsere Bücher in einer Lesung zusammenführen können. Wer könnte Interesse an unseren Erfahrungsberichten haben? Wenn du Ideen hast oder Vorschläge, schreib mir gern!</p><h2>Lüneburg</h2><p>Nach wenigen Tagen zuhause ging es für mich dann wieder gen Norden, um meine älteste Freundin zu treffen. Wir kennen uns seit der Grundschule. Ich bin sehr dankbar, sie in meinem Leben zu haben, denn sie ist offen, ehrlich, kritisch, unterstützend, humorvoll, wertschätzend, geduldig, inspirierend, resolut und noch so einiges mehr. Ich bin auch stolz auf sie. Denn mit ihrer Neugier – ihrem Hauptantrieb – und ihrer direkten, zupackenden Art hat sie es weit gebracht: international anerkannte Wissenschaftlerin, Professorin, Institutsleiterin.</p><p>Auch diesmal haben wir wieder herzlich gelacht, bis tief in die Nacht geredet und ziemlich viel geschlemmt. Das machen wir irgendwie immer, wenn wir uns treffen. Das Schöne ist: Du profitierst jetzt davon, denn sollte es dich mal ins malerische Lüneburg ziehen, so wie uns am vergangenen Wochenende, dann habe ich zwei kulinarische Knaller für dich!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/6ogi4ztovw/Lueneburg-Kran-Piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Stadtpanorama in Lüneburg mit Altem Kran am Ilmenau-Hafen."/><figcaption>Ilmenau-Hafen von Lüneburg mit dem Alten Kran</figcaption></figure><h3><em>Sen</em>sationell</h3><p>Getrieben vom Hunger machten wir uns nach unserer Ankunft am frühen Nachmittag auf in die hübsche Altstadt. Im Laufen zoomte ich die Karte auf um herauszufinden, wo es hier was zu Essen gab. Und blieb bei <em>Sen</em> hängen. Asiatisches Restaurant. Super Bewertungen. Au ja!</p><p>Ich mach es kurz: Ich hab hier das beste Crispy Chicken meines Lebens gegessen. Boah! Hauchdünn und aromatisch, mit lecker Gemüse. Und nochmal boah, war die Teriyakisauce gut!</p><p>Weil die Augen so groß und der Magen so leer waren, haben wir den Nachtisch direkt mitbestellt. Und schon wieder wäre ich am liebsten mit dem Kopf in den Teller gefallen: Panda Dream Waffle, serviert mit Vanilleeis, Mangosauce und Kokosflocken – nom nom nom. Dazu einen vietnamesischen Kaffee – perfekt!</p><p>Wir haben draußen gesessen und das bunte Treiben in der romantischen Kopfsteinpflastergasse genossen, wo sich ein Restaurant an das nächste reiht. <a href="https://www.sen-lueneburg.de/">Drinnen sah es aber auch sehr schön aus.</a> Und das Team war supernett!</p><h3>Frühstück de luxe: <em>Café Zeitgeist</em></h3><p>Nur wenige Häuser weiter befindet sich das <a href="https://cafe-zeitgeist.de/"><em>Café Zeitgeist</em></a>, das wir uns fürs Frühstück vormerkten, bevor wir beim Weiterlaufen eine ganze Weile im örtlichen Buchladen versackten … Am nächsten Morgen hatten wir Glück und bekamen einen Platz, obwohl wir nicht reserviert hatten. Alles sah so frisch und lecker aus, dass wir uns drei Frühstücke bestellt und das hausgebackene Bananenbrot geteilt haben. Ich lass mal das Foto für sich sprechen:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/x3lu5hctu2/fruhstuck-zeitgeist-lueneburg-piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Frühstück im Café Zeitgeist in Lüneburg mit drei Tellern, auf denen unter anderem hausgebackenes Bananenbrot, viel Obst und frisches Gemüse zu sehen sind."/><figcaption>Von hinten nach vorn: Frühstücks-Burger, Bananenbrot, Frischer Morgen (Brot &amp; Brötchen nicht im Bild)</figcaption></figure><p>Vermutlich muss ich jetzt nach Lüneburg ziehen: toller Buchladen und großartige Gastronomie, romantische Innenstadt, super Kulturangebot, schöne Landschaft drumherum (am nächsten Tag waren wir am Wilseder Berg wandern). Oder ich muss mir einfach nochmal einen Aufenthalt buchen.</p><h3>Übernachtungstipp: <em>Gästehaus am Wasserturm</em></h3><p>Dafür kann ich übrigens das <a href="https://www.gaestehaus-am-wasserturm.de/"><em>Gästehaus am Wasserturm</em></a> empfehlen, das von Studenten geführt wird. Learning by doing! Das Parkaus ist gegenüber, der Wasserturm (Aussichtspunkt) direkt nebenan, die Innenstadt zu Fuß zu erreichen. Unser Doppelzimmer war groß, ebenso das eigene Bad. Das Einzelbett dafür eher klein, mit in meinem Fall leicht durchhängender Matratze. Aber ich habe trotzdem gut geschlafen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/otvzd5dbtt/Gaestehaus-Wasserturm-Lueneburg-Piontek.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten im Gästehaus am Wasserturm in Lüneburg."/><p>Oben gibt es eine große Küche mit Esstisch zur gemeinschaftlichen Nutzung. Oben wohnten auch Leute mit einem Hund. Er wirkte recht groß, als er gegen 7 Uhr lautstark die Holztreppe runterrutschte. Ansonsten war es aber ruhig, dank der doppelten Fenster.</p><p>Fazit: Für einen kurzen Städtetrip ist das Gästehaus prima und das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Der Hund gehört ja nicht zur Ausstattung.</p><h2>Und zwischendrin?</h2><p>Damit das hier nicht ausufert (der Mai war wirklich proppevoll!), gibt’s den Rest im Kurzüberblick, bevor es dann zur allerersten Abstimmung für das Piontextchen geht. Dafür werfe ich gleich noch zwei weitere Themen in den Ring – und zwar die krassen, die ich eingangs erwähnt habe:</p><h3>Arena</h3><p>Am 10. Mai war ich in Aschaffenburg. Anlass war das Konzert zum 30. Geburtstag der britischen Prog-Rock-Band <strong><em>Arena</em></strong>, deren Musik mich seit den Anfängen begleitet. Hörtipp für Fans von melodischem Rock, der Geschichten erzählt! Lieblingsalbum: <strong><em>The Unquiet Sky</em></strong>, inspiriert vom Filmklassiker <strong><em>Night of the Demon</em></strong> (Dt.: <strong><em>Der Fluch des Dämonen</em></strong>) von Jacques Tourneur.</p><h3>Geplatzte Lesung. Menno!</h3><p>Eine Lesung mit vier anderen Autorinnen, die für den Herbst angedacht war und unser erstes großes Lese-Event mit eigener Live-Musik in einer Buchhandlung hätte werden sollen, wurde gecancelt. Umstrukturierung des Event-Programms, Neubewertung bereits angesetzter Veranstaltungen. Aha. Ich war, gelinde gesagt, enttäuscht. Es hatte der Start von etwas Großem werden sollen, auf das meine Mitstreiterinnen und ich uns riesig gefreut hatten. Das Marketing um die Veranstaltung herum hätte uns und unseren Büchern zu mehr Sichtbarkeit verholfen. Und jetzt? Krönchen richten, weitermachen.</p><h3>Nächstes Gespräch mit Eddi</h3><p>Und zwar am <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e">Projekt mit Eddi Hüneke</a>. Wir trafen uns zum zweiten Gespräch über unsere Mütter. Ich hatte gerade <strong><em>Der alte König in seinem Exil</em></strong> gelesen, ein Buch, in dem Arno Geiger die Demenz seines Vaters auf eine sehr poetische, fast schon philosophische Weise beschreibt. Ich war tief beeindruckt – auch in schriftstellerischer Hinsicht.</p><p>Analytisch und mit feinem Humor erzählt der Autor, wie er seinen Vater in der Krankheit neu kennenlernt. Manchmal wirkt der Blick fast verklärend. Die kräftezehrenden Seiten von Alzheimer, die Herausforderungen für die Pflegenden, treten in den Hintergrund. Aber vielleicht braucht es auch manchmal diese positive Sicht, um nicht an der Situation zu zerbrechen?<br/><br/>Diese Frage habe ich an Eddi weitergereicht. Während wir in unsere Erinnerungen eintauchten, trank ich zum ersten Mal Pu-Erh-Tee. Aufguss um Aufguss, mal bitter, mal milder. Und immer bekam zuerst der tönerne Glücksbringer, der uns vom Tablett aus anlächelte, den ersten Schluck.</p><h3>Wenn einer eine Reise tut …</h3><p>… dann kann er was erzählen, würde mein Vater sagen. Entspannt und beflügelt kam ich gegen 16 Uhr vom Gespräch mit Eddi nach Hause, um unvermittelt und live an einem Drama teilzuhaben, das sich gerade in einem Flugzeug von Vancouver nach London abspielte. Vormittags hatte ich noch mitbekommen, dass meine aktuell im Landeanflug befindliche Schwester ihren ursprünglichen Anschluss nach Hamburg nicht mehr erreichen würde, da sich der Start der Maschine wegen einer defekten Klotür verzögert hatte. Nun checkte ich die Nachrichten, die sich während meiner Tee-Idylle angesammelt hatten, und stieg just dann in die Unterhaltung ein, als sich herausstellte, dass Sinn und Zweck der kleinen Tüten an Bord nicht jedem bekannt waren …<br/><br/>Triggerwarnung: Es ist eklig. Aber es ist auch ne schöne Geschichte, die das Leben schrieb, um auf Reisen manches gelassener zu sehen. Und für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Stimme für <strong><em>Kotzbrocken</em></strong>, wenn du wissen möchtest, was meine Schwester erlebt hat.</p><h3>Ganz oben ist es ziemlich heiß …</h3><p>Auch in der Sauna ist man nicht vor krassen Erlebnissen gefeit, weiß ich jetzt außerdem aus einer anderen, sicheren Quelle. Die Schilderung der Geschehnisse, bei denen ich nicht selbst dabei war (Gott sei Dank!) und für die ich ebenfalls eine Triggerwarnung aussprechen muss, hat mich tief beeindruckt. Es geht um den Tod, mit dem du jederzeit konfrontiert werden kannst – auch dann, wenn du einfach mal entspannen willst. Eine Geschichte über Zivilcourage, mangelnde Empathie und gute Gründe, mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Stimme ab für <strong><em>Aufguss mit Folgen</em></strong>.</p><h2>Stimme jetzt ab fürs Piontextchen!</h2><p>Zwischen Lübeck und Lüneburg habe ich im Mai außerdem meine Steady-Seite online gebracht. Ich habe vorab zahlreiche Texte geschrieben, die mit dem Launch zugänglich sein sollten. Die ersten Subscriber meldeten sich an, noch bevor die Seite live war. Und dieser Newsletter ist nun der erste, in dem du abstimmen kannst.</p><p>Aus welchem der Themen, die ich dir hier vorgestellt habe, soll ein Piontextchen werden? <em>DüsselDOOF, Staunen, Kotzbrocken </em>oder<em> Aufguss mit Folgen</em>? <strong>Bis einschließlich Sonntag, den 15. Juni 2025,</strong> kannst du dich beteiligen.</p><p>Über den nachfolgenden Button kommst du zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst gerne ein Pseudonym nutzen. Ob du einen Kommentar abgibst, bleibt dir überlassen. Das Thema mit den meisten Ja-Stimmen (grünes Häkchen) kommt dran.</p><p>Mit der Teilnahme an der Umfrage, die am 30. Juni 2025 gelöscht wird, bestätigst du, dass du die <a href="https://digitalcourage.de/datenschutz-poll">Datenschutzerklärung von nuudel</a> zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.</p><hr/><p>Umfrage beendet</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Nachtrag vom 30. Juni 2025: An dieser Stelle befand sich der Button zur Abstimmung. Die Umfrage ist mittlerweile beendet und wurde gelöscht.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Wenn du möchtest, kommst zu hier</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/5b571f65-a336-4ad8-90a0-40d38bc09154">Zum Gewinner-Text</a></p><hr/><p>Update Ende</p><p>Das Ergebnis der Umfrage erfährst du in der zweiten Junihälfte im Newsletter, der auch das Piontextchen enthält. Bist du Mitglied im <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">Paket 42 oder Herz aus Gold</a>, kannst du den Text in voller Länge lesen. Als Abonnent ohne Mitgliedschaft kannst du in den Text reinschnuppern und dann entscheiden, ob du weiterlesen und meine kreative Arbeit unterstützen möchtest, indem du Mitglied wirst. Das kannst du natürlich auch schon jetzt und hier:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Ich bin so gespannt, wofür du abstimmst! Noch stecken die Piontextchen in den Kinderschuhen, deshalb zählt jede Stimme. Du kannst dabei helfen, dass es mehr werden, indem du meine Seite weiterempfiehlst und diesen Post teilst.</p><p>Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine<br/><br/>*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/59c3e2dc-29b6-477e-9c2d-dca187ee4cbe/uploads/images/w3msjnlp3t/christine-piontek-haare-mai25.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit Plastikmöhrchen zum Star]]></title>
      <description><![CDATA[Ostern ging mein kleines Video mit dem Stoffhasen Benny durch die Decke. Es war mit der heißen Nadel gestrickt - doch es funktionierte. Benny und ich analysieren, warum.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Benny meint, er und das kleine Video, das ich hemdsärmelig erstellt habe, seien das beste Beispiel für die Adaption des Paretoprinzips: Ich hätte das Reel zur Ostersause, das den kleinen Stoffhasen über Nacht zum Star machte, mit schlappen 20 % Aufwand produziert. Mir dann allerdings auch die verbleibenden 80 % für den Feinschliff geschenkt. Trotzdem sei ein 100-prozentiges Ergebnis dabei herausgekommen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9ccdb74c-e490-4f44-9510-a951762151c1/uploads/images/mvkzls673j/piontek-benny-mohrchen-mummeln.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Stoffhase Benny mümmelt Plastikmöhrchen und gelben Löwenzahn."/><figcaption>Liebt Möhrchen und Löwenzahn: Benny</figcaption></figure><p>Ich schaue Benny nachdenklich an. Mathe üben wir nochmal. Aber ich weiß, was er meint: Hätte ich besser ausgeleuchtet, weniger rumgewackelt, sauberer geschnitten – es hätte wohl kaum etwas am Erfolg des Reels geändert. Denn die wichtigsten Zutaten waren drin. Welche das sind und worauf du folglich bei eigenen Texten oder Beiträgen auf Social Media achten kannst, liest du in diesem Piontextchen.</p><p>Du stößt jetzt auf eine Paywall, möchtest den Artikel aber trotzdem lesen, Benny besser kennenlernen und erfahren, wie es ihm nach dem Erfolg des Reels ergangen ist? Dann werde Mitglied!</p><p><a href="https://steady.page/7b2844e1-6780-4d68-b8ef-03fce19ced29/posts/9ccdb74c-e490-4f44-9510-a951762151c1">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/9ccdb74c-e490-4f44-9510-a951762151c1/teaser_image/1748269288?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:27:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ideen im Überfluss - und ein Ei]]></title>
      <description><![CDATA[Action im April: Präsenz auf Steady gestalten, Buchideen priorisieren, Projekte mit Eddi Hüneke von den Wise Guys eintüten. Und ein Ei verstecken – mit ungeahnten Folgen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Ideen im Überfluss – und ein Ei</h1><p>Action im April! Wenn ich zurückschaue, sehe ich einen Monat voller Neuanfänge und Möglichkeiten. Voller Geschichten, die erzählt werden wollen. Voller Projekte, die umgesetzt werden wollen. Am besten alle gleichzeitig, natürlich. Mir schwirrt der Kopf vor Ideen. Das ist einerseits super, denn ich bin total motiviert. Andererseits: Wo fange ich an? Hin und wieder steht mir auch der Perfektionismus im Weg. So wie bei meiner Steady-Seite, die seit April im Aufbau ist (<em>hüstel - ich schreibe diesen Text Ende Mai).</em> Dass es dann ausgerechnet etwas Unperfektes war, mit dem ich quasi über Nacht die Herzen eroberte, soll mir wohl eine Lehre sein …</p><h2>Nach dem Buch ist vor dem Buch</h2><p>In meinem Kopf konkurrieren gerade fünf Buchideen miteinander. Die Geschichte meiner Mutter zum Beispiel ist noch nicht fertig erzählt. Ich habe beschlossen, <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> ein Gegenstück an die Seite zu stellen, das <strong><em>17 SCHÖNE ERINNERUNGEN </em></strong>heißen soll. Ich möchte zeigen, wie Mama war, bevor die Krankheit sie veränderte. Bevor Salvador Demenzi, dem wir im ersten Buch begegnen, das vertraute Bild übermalte, das ich für mich und meine Familie zurückholen will. Und das möglichst bald …</p><figure><a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e/uploads/images/ooz3w7cexe/christine-piontek-mama-rom.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Bild aus dem Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek zeigt die Autorin mit ihren Eltern."/></a><figcaption>2010 in Rom. Aus: &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot;</figcaption></figure><p><strong><em>CatCheapET</em></strong> soll auch fortgesetzt werden. Ich hatte schon mal was geplottet, aber irgendwie fühle ich nicht so richtig, was ich mir da ausgedacht habe. Die Erzählperspektive klemmt. Zu viel Durcheinander. Eine neue Richtung formt sich langsam, aber Osiris und Lea müssen sich hinten anstellen, auch wegen Mama und der drei übrigen Ideen. Bei allen von ihnen geht es im weitesten Sinne um Portraits, aufgehängt an Themen, die mir am Herzen liegen.</p><p><em>Eine</em> dieser Ideen hibbelte zum Zeitpunkt der Fertigstellung von <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> plötzlich auf ihrem Stuhl herum, zeigte auf und schnippte mit den Fingern, um Aufmerksamkeit zu erhaschen – so wie manche Klassenkameraden während meiner Schulzeit. Offenbar war hier der Redebedarf besonders groß. Gut, dachte ich, nehme ich dich dran und spreche mit der Person, die in diesem Projekt eine Rolle spielen soll: Eddi Hüneke.</p><h2>Startschuss für ein neues Projekt (oder auch zwei …)</h2><p>Eddi, der sich als Mitglied der A-cappella-Gruppe <em>Wise Guys</em> einen Namen gemacht hat und mittlerweile als Solokünstler unterwegs ist, habe ich bereits in meinem Rückblick auf das 1. Quartal erwähnt und dort angekündigt, dass er noch eine Rolle spielen wird. Denn Eddi und ich haben etwas gemeinsam: Auch seine Mutter, die mittlerweile verstorben ist, hatte eine Demenzerkrankung.</p><p>Wie hat Eddi diese Jahre erlebt? Und wie ist er mit der Situation umgegangen? Das interessiert mich ganz besonders. Ich habe Eddi nämlich kennengelernt als einen Menschen, der stets das Positive sieht, anderen Mut macht und ein großes Maß an Gelassenheit ausstrahlt. Er ist Pfarrerssohn, hat selbst Theologie studiert. Wie beeinflusst das seine Sicht auf Leben und Tod? Wie helfen ihm sein Humor und die Musik?</p><p>Ich habe das Gefühl, dass im Spannungsfeld zwischen meiner und Eddis Erfahrung, zwischen meinem Erleben und seinem, ganz viel schlummert, das Kraft gibt. Zu meiner großen Freude fand Eddi die Idee ebenfalls prima, dass wir uns diesbezüglich austauschen. Also trafen wir uns, um das weitere Vorgehen zu besprechen und uns an das Thema heranzutasten.</p><p>Eddi wollte alles sacken lassen und seine Geschwister über unser Vorhaben informieren. Das fand ich gut und wichtig. Bei so einem persönlichen Thema braucht man den Rückhalt der Familie – das weiß ich aus Erfahrung.</p><p>Anfang April kam das <em>Go</em> und ich wusste: Jetzt beginnt eine spannende Reise! Nicht nur wegen des Themas, sondern weil mir klar wurde, dass ich mir für dieses Buch ein neues Format suchen sollte. Eines mit mehr Platz. Eines, für das ich dazulernen darf, den nächsten Schritt gehe und mich aus der Komfortzone heraus wage, die ich mir bei StoryOne eingerichtet habe.</p><figure><a href="https://youtu.be/9NbEmko5-XM"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e/uploads/images/xmrvk7gaxk/EddiHueneke_ChristinePiontek.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eddi Hüneke und Christine Piontek beim ersten Treffen zum neuen Buchprojekt über den Umgang mit Demenz."/></a><figcaption>Einer von den Wise Guys - und ich (Klick aufs Bild! 😉)</figcaption></figure><p>Übrigens habe ich Eddi bei unserem Meeting gleich noch eine weitere Idee vorgestellt. Sie hängt mit dem Ort zusammen, an dem wir uns getroffen haben. Einem Ort, den ich Eddi schon seit geraumer Zeit zeigen wollte. Es duftet dort herrlich nach Schokolade. Und mehr verrate ich noch nicht. Außer: Ich wusste, es würde “Klick” machen, wenn er erstmal dort ist. Das sind die Momente, in denen ich mich freue, dass ich so hartnäckig sein kann!</p><p>Wenn du nicht verpassen möchtest, wie es mit Eddi weitergeht und was wir sonst noch ausgeheckt haben, solltest du meinen</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h2>Meikes Ostersause</h2><p>Als Autorin und vor allem dann, wenn du keinen Verlag im Rücken hast, machst du vieles gleichzeitig. Während du ein Buch schreibst, musst du planen, wie du es vermarktest. Wer könnte helfen, den Titel bekannt zu machen? Wann lässt du wo welche Infos raus? Dann die Veröffentlichung: Welcher Händler wäre wohl bereit, dein Buch auszulegen? Wen könntest du ansprechen für Signierstunden, Lesungen, Rezensionen? Solltest du auf Messen gehen?</p><p>Bei diesem ganzen Prozess sind Bloggerinnen und Blogger von unschätzbarem Wert. Eine “meiner” Bloggerinnen ist Meike alias nordseekrabbe2502, die sich mit viel Herzblut für ihre Buchcommunity engagiert. Nachdem Meike <strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> rezensiert hatte, lud sie mich ein, bei einer Oster-Aktion auf Instagram mitzumachen, die Lesende und Schreibende zusammenbringen sollte. Die Idee nahm Formen an und wurde auf den Namen <em>Ostersause</em> getauft.</p><p>Nacheinander und fast den ganzen April über versteckten die teilnehmenden Autorinnen ein von Meike entworfenes Ei in einem Beitrag. Meike gab Tipps, wo das Ei zu finden war und wie sich Zusatzpunkte sammeln ließen. In kürzester Zeit wurde die Eiersuche zum Morgenritual eifriger Eiersammler, die ihre Punktekonten auffüllten, die Meike akribisch führte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00b653f6-d7aa-4bf6-95e1-e6189f66f87e/uploads/images/vgsjmn77ro/Ostersause-Ei-Meike_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="buntes Osterei von Meike für die Ostersause"/><figcaption>Das Ei!</figcaption></figure><p>Das Feedback war grandios! Meikes Aktion war ein Hit, das merkte ich auch an meinen Zahlen. Innerhalb von drei Wochen gewann ich rund 40 Follower dazu, meine Reichweite und das Interesse an meinen Büchern stiegen. Richtig wild wurde es, als ich selbst an der Reihe war, das Ei zu verstecken ...</p><h2>Mut zur Lücke</h2><p>Während der Ostersause hatte ich begonnen, Content für Steady zu erstellen und mich mit der Plattform vertraut zu machen. Ein Haufen Texte, ein Haufen Möglichkeiten, viel Herz und Hirnschmalz. Da wollte ich nichts übers Knie brechen, merkte aber auch, wie der Perfektionist in mir das Ruder übernahm.</p><p>Zwischendrin dachte ich immer wieder an Meikes Ei. Wo sollte ich das unterbringen? Ein Wimmelbild? Hmm. Ein weiterer Karussel-Post zu meinen Büchern? Puh. Ich beschloss, ein Reel zu drehen, in dem ich einen Stoffhasen auf Eiersuche schickte. Von Hand animiert. Also mit Hand im Bild.</p><p>Die Szenerie war schlecht ausgeleuchtet. Sei’s drum. Ich arrangierte meine Requisiten, drehte ohne Script, hatte die Anschlüsse im Kopf. Würde schon passen, ich hatte ja Fernsehen gelernt. Dann fügte ich die Takes bei Instagram zusammen. Manche Schnitte waren grob. Nicht immer passten sie zur Musik. Ich würde das jetzt aber einfach mal so lassen, beschloss ich, platzierte noch das Ei, legte eine Blende auf den letzten Schnitt, um zu vertuschen, dass das Bild sprang, und plante das Reel für 6 Uhr am nächsten Morgen .</p><p>Als ich am 16. April gegen 9 Uhr ins Handy guckte, überschlugen sich bereits die Benachrichtigungen. Da wurde wie verrückt geteilt, geherzt und begeistert kommentiert. Mein KI-freier B-Movie ging ab wie ein Flummi. Und nicht nur das …</p><p>Im Piontextchen <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/9ccdb74c-e490-4f44-9510-a951762151c1"><strong><em>Mit Plastikmöhrchen zum Star</em></strong></a> kannst du lesen, warum mir dieses Erlebnis Mut macht und was sich daraus fürs Schreiben oder für Beiträge auf Social Media ableiten lässt. Möchtest du den Text in voller Länge lesen, kannst du über den Button</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Eine Abstimmung gibt es hier übrigens deshalb nicht, weil die April-News noch zum Text-Grundstock auf meiner Seite gehören, bevor ich sie live schalte.</p><p>Bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:13:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[17 JAHRE DEMENZ: Mein Herzensbuch ist da!]]></title>
      <description><![CDATA[7 Jahre war ich blockiert. Dann machte es PENG! Ein Rückblick aufs 1. Quartal, wo Piontextchen auf Newsletter trifft - zum Aufwärmen. 17 JAHRE DEMENZ, Buchtipps & mehr.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich auf das 1. Quartal des Jahres 2025 zurückschaue, bin ich glücklich und erleichtert, aber auch sehr dankbar. Ich habe endlich das Buch über die Erkrankung meiner Mutter geschrieben, das ich schon ewig schreiben wollte. <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> ist da! Du machst dir keine Vorstellung, wie lange ich mich hier selber blockiert und sabotiert habe …</p><figure><a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a32c765e-4d24-49d8-aec2-eb8533ee6ea0/uploads/images/tr3rwj2egb/christine-piontek-17JahreDemenz-clipped.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit ihrem Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ - So long, liebe Mama&quot;"/></a><figcaption>Klick aufs Bild, wenn du den Klappentext lesen möchtest.</figcaption></figure><p>Verflixte sieben Jahre lang hatte ich dieses Herzensprojekt vor mir hergeschoben. Hatte Angst gehabt, die schiere Fülle der Erinnerungen und die Traurigkeit würden mich überwältigen. Angst, dem Thema Demenz nicht gerecht zu werden, denn es war doch so wichtig. Angst, meiner Mutter, aber auch dem Rest meiner Familie zu nahe zu treten, wenn ich Details preisgebe aus dieser langen Zeit, in der sich Mama veränderte und wir versuchten, das Richtige zu tun - und dabei immer wieder an Grenzen stießen. Angst, einfach großen Müll zu fabrizieren, den keine Sau interessiert. Und wenn doch, dann womöglich so schlecht zu schreiben, dass meine Leser enttäuscht sind.</p><p>Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Der Grund: Wenn ich am Thalia Storyteller Award teilnehmen wollte, müsste ich mein Projekt bis spätestens 2. März fertig haben. Als ich mich fragte, was ich wohl schreiben sollte, machte es PENG! Natürlich DAS BUCH – was für eine Frage?!</p><h2>Einfach machen!</h2><p>Im Jahr davor hatte mir der Preis Glück gebracht. Mit meinem Erstling <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a> hatte ich es in die <em>Best Stories</em> geschafft. Vor allem aber hatte ich gelernt: Ein Buch zu schreiben, ist nicht die Raketenwissenschaft, für die ich es immer gehalten hatte. Man muss sich halt hinsetzen und es machen! Und während es gut ist, in etwa zu wissen, was man da tut, lässt sich nicht immer alles im Detail planen. Vieles entsteht beim Tun. Und das macht meistens riesengroßen Spaß!</p><p>Nach dem Erfolg des ersten Buches war mein Vertrauen in mich und mein Schreiben gewachsen. Ich würde es auch schaffen, die Geschichte meiner Mutter zu erzählen! Dabei ging es mir weniger darum, den Erfolg vom Vorjahr zu wiederholen. Das wäre zwar schön, aber das Thema allein wäre sicher kraftvoll genug, um sich auch ohne Award durchzusetzen. Was mir half, waren die Deadline und das kompakte Buchformat. 17 Kapitel à drei Seiten gaben mir Struktur und verlangten von mir, dass ich meine Gedanken ordnete.</p><h2>Ein Interview und ein Podcast</h2><p>Letztlich schaffte ich die Abgabe sogar mit zwei Wochen Puffer. <strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong> erschien am 17. Februar. Kurz danach zog es bereits in die Bestsellerliste der story.one-Titel bei Thalia ein, hielt sich dort mehrere Wochen, schaffte es sogar bis hoch auf Platz 1.</p><p>Ich kontaktierte einige Redakteure und bot an, mein Buch zur Rezension einzusenden. “Sehr gerne”, kam prompt eine Antwort. Und wann wir denn mal reden könnten darüber? Wait, what? Hatte ich da gerade eine Anfrage für ein Interview bekommen?</p><p>Ich hatte. Stefan Schalles, Kulturredakteur der Rhein-Zeitung, hörte mir am Telefon eine Stunde lang geduldig zu, stellte immer wieder Fragen - und schrieb dann einen einfühlsamen, wertschätzenden Artikel, der am 3. März zunächst online erschien:</p><figure><a href="https://www.rhein-zeitung.de/rheinland-pfalz/kultur/das-ist-etwas-das-einen-taeglich-belastet_arid-4025591.html"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a32c765e-4d24-49d8-aec2-eb8533ee6ea0/uploads/images/dv5tx7eugs/Screenshot_RheinZeitung_Piontek_Demenz_20250303.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot des Artikels von Stefan Schalles über Christine Piontek und ihr Buch &quot;17 JAHRE DEMENZ - So long liebe Mama&quot; in der Rhein-Zeitung vom 3. März 2025."/></a><figcaption>Klicke auf den Screenshot! (Artikel lesbar für Abonnenten)</figcaption></figure><p>Zwei Tage später waren mein Buch und ich auch in der Printausgabe. Riesengroß! Größer sogar als der Artikel über Bestsellerautorin Dora Heldt, der unter meinem prangte. Alter Falter …</p><p>Etwa zeitgleich fand ich über Instagram interessierte Bloggerinnen, die zum Teil über Erfahrungen in der Pflege verfügten und deshalb ein doppeltes Interesse an meinem Buch hatten. Kerstin Jakobs hatte sogar einen Podcast. Und so gesellte sich zu meinem ersten Zeitungsinterview auch meine erste Podcast-Rezension. Du kannst sie hier kostenlos anhören:</p><a href="https://einfach-kerstin-podcast.podigee.io/38-new-episode">https://einfach-kerstin-podcast.podigee.io/38-new-episode</a><p>Was mich unheimlich freute: Alle, die mein Buch gelesen und bewertet hatten, hatte ich emotional berühren können. Die Angst zu versagen, die mich so viele Jahre lang blockiert hatte, löste sich endgültig in Luft auf. Stattdessen durfte ich feststellen, dass ich anderen Betroffenen sogar tatsächlich das Gefühl geben konnte, nicht allein zu sein mit den großen Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt – das hatte ich mir so sehr gewünscht!</p><h2>Danke an meine Familie</h2><p>Auch die Sorge, meinem Vater oder meinen Schwestern auf den Schlips zu treten, hatte sich Gott sei Dank als unbegründet erwiesen. Ich hatte beim Schreiben extra alle von Anfang an eingebunden. Von Papa bekam ich eine wertvolle zeitliche Übersicht mit den wichtigsten Eckdaten zu Arztbesuchen, Pflege- und Rehamaßnahmen und anderen “Meilensteinen” unserer ganz persönlichen “Demenz-Odyssee”.</p><p>Als ich nach einigen Kapiteln unsicher wurde, ob ich auf dem richtigen Weg war, rief ich Papa an und las ihm kurzerhand die Passagen vor, die mich zweifeln ließen. Papa war berührt. Und sagte mit Nachdruck: “Du musst das ganz genau so weiterschreiben!” Damit war auch der letzte Rest an Unsicherheit beiseite gewischt.</p><p>Meine jüngste Schwester ergänzte die Erinnerungen durch Expertise. Als Ergotherapeutin hat sie auch beruflich Erfahrung mit Demenz. Das war und ist für uns bei der Pflege unserer Mutter von unschätzbarem Wert, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Jüngste Mamas ergotherapeutische Betreuung nach dem Umzug meiner Eltern in ihre Nähe selbst hatte übernehmen können.</p><p>Alle drei – auch “die Mittlere” – lasen das Buch, bevor ich es veröffentlichte, und gaben mir grünes Licht. Ich weiß das umso mehr zu schätzen, weil es sicher keine einfache Lektüre für sie war. Eine Menge Emotionen kamen hoch. Aber vielleicht war das auch gut so. Mir hat das Schreiben geholfen, manches zu verarbeiten, neu zu bewerten und meinen Frieden mit Dingen zu machen, die mich lange gewurmt hatten.</p><h2>Und der Award?</h2><p>Nein, diesmal hat es nicht geklappt. Ich greife damit vor in den April, aber es macht die Sache rund. Kurz gesagt: Ich bin nicht traurig über den Ausgang des Wettbewerbs. Denn auch, wenn ich nicht gewonnen habe, so ist unter den prämierten Geschichten mit <strong><em>Eine Reise gegen das Vergessen</em></strong> von Michaela Röck auch ein Buch über Demenz und ich bin sehr gespannt darauf, es zu lesen.</p><p><strong><em>17 JAHRE DEMENZ</em></strong> hat sich knapp drei Monate nach Veröffentlichung bereits mehr als 100 Mal verkauft - auch ohne einen Preis. Ich hatte also recht mit meiner Einschätzung. Nach dem fulminanten Start hat sich das Ganze nun etwas verlangsamt, aber gerade ist das Buch zum Beispiel seit ein paar Tagen wieder einmal in der Bestsellerliste.</p><p>Wenn du mir dabei helfen möchtest, die magische Marke von 300 verkauften Exemplaren zu erreichen, dann teile gerne diesen Artikel mit Menschen, die das Thema interessieren könnte. Wenn du das Buch kaufen möchtest, kannst du das überall im Buchhandel tun, ob stationär oder online. Du kannst vorher natürlich auch gerne reinlesen und bei der Gelegenheit erfahren, was es mit dem Cover auf sich hat. Klicke dazu einfach auf das Bild:</p><a href="https://www.story.one/de/story/stinkefinger-2024/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a32c765e-4d24-49d8-aec2-eb8533ee6ea0/uploads/images/h5it66ig6n/17jahre-demenz-piontek-Stinkefinger_2.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Cover des story.one-Buches &quot;17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama&quot; von Christine Piontek mit Banderole Kapitel 1 &quot;Stinkefinger&quot;"/></a><h2>Was sonst noch passiert ist im 1. Quartal:</h2><p>Dieser Beitrag, den ich zum Start des Projekts geschrieben habe, um dir zum Launch ein bisschen Content zum Entdecken zu bieten, ist eine Mischung aus Rückblick und Piontextchen. Du sollst einen Eindruck davon bekommen, was ich hier bei Steady für dich bereithalte:</p><ol><li><p>Einen Monatsrückblick mit einer Auswahl über die Themen, die ich anschließend in einem ausführlicheren Beitrag behandele. Du kannst dich an der Abstimmung beteiligen: Worüber soll ich dir mehr erzählen?<br/></p></li><li><p>Im zweiten Newsletter verrate ich, welches Thema das Rennen gemacht hat. Ich teasere das Piontextchen an, das aus der Abstimmung entstanden ist. Mitglieder können den ganzen Text lesen.</p></li></ol><p>Klingt das interessant für dich? Den Monatsrückblick kannst du kostenfrei lesen. Auch an der Abstimmung kannst du dich beteiligen. Alles, was du tun solltest, damit du nichts verpasst und die Infos bequem in deinem Postfach landen, ist das hier:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Während ich diese Zeilen schreibe, ist das Projekt noch nicht live gestellt. Es gab noch keine Abstimmung. Also habe ich mir erlaubt, das mir so wichtige Herzensthema “Mama-Buch” ungefragt vor dir auszubreiten.</p><p>Da ich zum Schreibzeitpunkt noch nicht “live bin”, habe ich auch noch keine Abonnenten. Es gibt deshalb auch hier noch keine Abstimmung. Aber einen Überblick über das, was im 1. Quartal sonst noch so passiert ist, will ich dir trotzdem geben:</p><ul><li><p>Das neue Jahr habe ich krank begonnen. Erst mit drei Tagen fetter Migräne rund um Silvester – wahrscheinlich die Vorboten von <strong><em>Corona</em></strong>. Kurz darauf lag ich dann nämlich endgültig flach. Dabei wollte ich doch am Buch weiterschreiben! Gerade hatte ich das erste Kapitel beendet und endlich die harte Nuss mit dem Titel geknackt. Und nun pausieren? Menno!</p><p></p></li><li><p>Buchclubs scheinen gerade wie Pilze aus dem Boden zu schießen, oder? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich immer tiefer eintauche in die Buch-Bubble. In Bonn jedenfalls gibt es seit diesem Jahr einen <a href="https://www.instagram.com/buchclub_bonn/">neuen Club</a>, der sich einmal im Monat trifft. Ich war neugierig. Buch Nummer 1, <strong><em>Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen</em></strong> von Sangu Mandanna, hätte ich ohne den Anreiz, beim Treffen dabei zu sein, wahrscheinlich nie gelesen. Oder, in meinem Fall: gehört. Während die Augen vom Fieber brannten, ließ ich es mir vorlesen. Eine nette Ablenkung. Bis auf die Stellen, die genervt haben. 3 von 5 Sternen von mir. Gäbe es hier schon eine Abstimmung, könnte ich dir anbieten, in einem Piontextchen zu erzählen, was mich gestört hat und warum.</p><p></p></li><li><p>Dann gab es da noch dieses Buch, das 5 auf Hochglanz polierte Sterne von mir bekommt: <strong><em>Stay away from Gretchen</em></strong> von Susanne Abel hat mich einfach umgehauen. Tom muss die Diagnose, die seine Mutter Greta bekommt, erstmal verdauen: Alzheimer! Dann muss er lernen, damit umzugehen. Wie er das meistert – oder auch nicht – beschreibt die Autorin sehr einfühlsam und ehrlich. Dabei greift sie auf eigene Erfahrungen zurück. Und dann ist da auch noch die Parallelgeschichte: Gretas Vergangenheit, von der wir erzählt bekommen, weil die Krankheit Erinnerungen hochspült, die Greta am liebsten vergessen hätte …</p><p><br/>Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Greta und meine Mutter verbindet mehr als die Demenzerkrankung, und bei einer Abstimmung hätte ich dir angeboten, davon zu erzählen. So aber <a href="https://www.story.one/de/story/gretchen-tom-mama-amp-ich/">verweise ich dich einfach auf die Geschichte</a>, in der ich meine Gedanken bereits aufgeschrieben habe. Auch möchte ich dir die Fortsetzung des Buches ans Herz legen: <strong><em>Was ich nie gesagt habe</em></strong> erzählt die Perspektive des Vaters, während Tom noch mehr über seine Vergangenheit herausfindet – und seine Welt erneut auf den Kopf gestellt wird. Auch hier spielt die Demenz der Mutter eine Rolle, die im Alltag berücksichtigt werden will. So gut beobachtet!</p><p></p></li><li><p>Noch ein Herzenserlebnis zum Thema Lesen - und ein Tipp für dich, falls du bloggst/schreibst und im Rheinland wohnst: Mitte März fuhr ich zum ersten Treffen vom <strong><em>Kölner Büchertraum</em></strong>, wo Bloggerinnen und Autorinnen nun alle zwei Monate zusammenkommen, um sich auszutauschen. Nur eine der Initiatorinnen, <a href="https://www.instagram.com/claudia_schulte22/">Claudia Schulte</a>, hatte ich schon mal auf einer Buchmesse getroffen. Sonst kannte ich niemanden. Allerdings fühlte es sich kein bisschen so an. Mehrere Stunden lang unterhielten wir uns angeregt bei Kaffee und Kuchen. Ich bekam viele tolle Buchtipps und erzählte natürlich auch von meinem neuen Buch. Neugierig nahmen die Bloggerinnen meine Lesezeichen und Karten mit Fotos und Zitaten entgegen und boten an, sie an strategisch wertvollen Stellen auszulegen. Claudia, von Beruf Krankenschwester, hatte sogar Interesse daran, <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074463157">mein Buch zu rezensieren</a>. DANKE für so viel Unterstützung!</p></li></ul><p>Weitere Highlights des ersten Quartals waren…</p><ul><li><p>ein Besuch der Puppenshow <strong><em>Puppen gucken</em></strong> von Martin Reinl &amp; Carsten Haffke, einer urkomischen Impro-Comedy rund um Handpuppen wie Wiwaldi, Traudl und den von mir heiß geliebten Horst-Pferdinand und</p><p></p></li><li><p>eine Einführung ins <strong><em>Generative Coaching</em></strong> mit <strong><em>Eddi Hüneke</em></strong> inklusive Workshop unter dem Motto “Sing in Peace”. Was mich hier begeistert hat, war, wie die Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim freien Singen plötzlich in Harmonie verschmolzen, während wir tief in unser Inneres eintauchten. Da kam so viel hoch! Danach waren wir platt – aber auf eine heilsame Art und Weise.<br/><br/>Eddi, ehemals Mitglied der A-capella-Gruppe <strong><em>Wise Guys</em></strong>, hat eine für mich ganz neue Herangehensweise an die Herausforderungen aufgemacht, die mich im täglichen Leben begleiten. Im Falle einer Themenabstimmung würde ich dir anbieten, mehr über meine Erfahrungen zu berichten. So aber verweise ich gerne auf <a href="https://steady.page/de/eddis-welt/about">“Eddis Welt”</a> hier bei Steady, wo ich selbst Mitglied bin. Und schließe mit dem Ausblick auf den Monatsrückblick April, wo Eddi auch eine Rolle spielen wird …</p></li></ul><p>Du willst nichts verpassen? Dann solltest du am besten jetzt den</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wenn du vollen Zugriff auf alle Piontextchen haben möchtest, die nun nach und nach erscheinen, solltest du</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Bis zum nächsten Mal!</p><p>Deine Christine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:12:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Nadine]]></title>
      <description><![CDATA[Nadine seufzte. Jetzt war ihr auch noch der Schutz des Wattenmeeres auferlegt worden. Schwierig, denn sie lag eingegipst im Krankenhaus. Und sie war in Lebensgefahr ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ebcbbaa6-63d4-43e4-889f-bb0d1464e2da/uploads/images/eqy7jbbk7q/Piontextchen_probelesen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek sitzt in einem Blumenbeet. Ankündigung der Geschichte &quot;Nadine&quot; als kostenlose Leseprobe für die Piontextchen in der umgebenden Schrift."/><figcaption>Foto: Mira Mikosch</figcaption></figure><p></p><p>Nadine seufzte. Jetzt war ihr auch noch der Schutz des Wattenmeeres auferlegt worden. Die Verantwortung für zwei Kinder, den Haushalt und die Patienten der Arztpraxis, in der sie arbeitete, war offenbar noch nicht genug. Ganz zu schweigen von Frau Huber, die nebenan wohnte und hin und wieder als Babysitter für Yannick und Louise einsprang. Zumindest noch, denn langsam machte sich ihr Alter bemerkbar. Wie schwer konnte es sein, eine Pflegekraft zu finden? Bis es so weit war, würde Nadine Frau Huber hier und da unter die Arme greifen – im wahrsten Sinne des Wortes.</p><p>Hoffentlich kam Frau Huber klar, während sie weg war! Zwangsweise und sehr ungern, wohlgemerkt. Hier untätig herumzuliegen, war schwer zu ertragen. Noch dazu juckte das rechte Bein unter dem Gips, und wenn Nadine sich aufsetzte, durchzuckte ein stechender Schmerz ihren Brustkorb. Immerhin war die Gehirnerschütterung abgeklungen. Und die Kinder waren bei den Großeltern in Sicherheit.</p><p>Warum zum Teufel musste Yannick auch seinen Teddy auf dem Spielplatz verlieren? Ohne ihn konnte er nicht einschlafen. Nach einer Stunde Gezeter hatte sie Frau Huber gebeten, ein paar Geschichten vorzulesen, und sich dann in der Dämmerung auf den Weg gemacht, um den verdammten Bären zu suchen.</p><p>Weit war sie allerdings nicht gekommen, denn auf der Bank an der Schaukel, wo das Plüschtier zuletzt gesichtet worden war, hatten zwei Männer gesessen. Einer bärtig, mit Nickelbrille und kurzem blonden Haar, der andere kahlköpfig, mit Stiernacken und Anzug. Nadine sah sie wieder genau vor sich: Selbst von hinten und im Profil hatte keiner von beiden so gewirkt, als ob das innere Kind nach einem langen Arbeitstag nochmal rutschen wollte. Reflexartig war sie hinter einem Busch in Deckung gegangen.</p><p>„Wir werden die Riffe einfach aus der Karte verschwinden lassen“, hatte die Nickelbrille geraunt. „Dann können Sie den Stempel unter die Genehmigung setzen. Sobald Sie uns das Go für die Bohrungen im Wattenmeer geben, fließt Ihr Geld auf sicherem Weg in die Karibik. 30 Prozent direkt, weitere 30, sobald die Plattform steht, der Rest bei Förderbeginn.“</p><p>„Nie wieder Ebbe, zumindest nicht in der Kasse“, hatte der Stiernacken geflachwitzelt. Nadine hatte sein selbstgefälliges Grinsen förmlich spüren können, während sie ihr Smartphone zückte, um ein Video zu machen. Diese Mistkerle durften auf keinen Fall ungeschoren davonkommen, hatte sie sich geschworen! Profitgierig, korrupt und ...</p><p>Da war es passiert: Beim Versuch, eine möglichst unverbuschte Sicht zu bekommen, war sie auf ein Stöckchen getreten, das laut protestierend zerbrach. Vor ihr fuhren zwei Köpfe herum. Sie hatte in Gesichter geblickt, die alles andere als erfreut in die Kamera schauten. Einerseits prima, die feinen Herren würde man nun einwandfrei identifizieren können. Andererseits natürlich ...</p><p>Langsam war die Nickelbrille aufgestanden. Ob der Kerl eine Waffe hatte? Sie hatte sich entscheiden müssen: Hier und jetzt geschnappt werden und womöglich auf der Stelle das Zeitliche segnen? Oder rennen und hoffen, dass sich das Lauftraining auszahlte?</p><p>FÜR-DIE-FI-SCHE-FÜR-DIE-FI-SCHE! Der Rhythmus des Mantras, das ihr in den Kopf geschossen war, hatte sie angetrieben. <em>Runter zum Kanal! Bleib fokussiert! Spring von der Böschung auf die Promenade und renn unter der Brücke durch zur Polizei! </em>So der Plan, intuitiv gefasst und ziemlich gut eigentlich.</p><p>Der dazugehörige Haken hatte sich Sekunden später in einer Wurzel offenbart. Ein Stolpern, gefolgt von einem Fall, einem Knacken, welches dasjenige des Stöckchens eindrucksvoll übertraf, und höllischen Schmerzen im Bein. Das Smartphone war neben ihr zu Boden gegangen, aber heil geblieben. Kindgerecht gepuffert, halleluja! <em>Die Notruf-App auslösen! Geschafft! </em>Dann<em> </em>Schwärze.</p><p>Die gebrochenen Rippen, so hatte sie später erfahren, seien die Folge massiver Tritte gegen ihren Brustkorb. Und ihre Kopfverletzung sei auch nicht allein durch den Sturz aus zwei Metern Höhe zu erklären. Der mutmaßliche Verursacher war beim Eintreffen der Hilfskräfte unerkannt geflüchtet.</p><p>Schon krass, wie schnell man zur einzigen Zeugin in einem Fall von nationaler – ach was! – globaler Tragweite werden konnte. Den Stiernacken hatten sie dank des Videos als hochrangigen Beamten einer Landesbehörde identifiziert. Aber das war schon alles. Sie musste aussagen! Es ging hier nicht nur ums Prinzip, sondern auch um ein UNESCO-Welterbe, Biotope am Meeresgrund und eine Artenvielfalt, die ein Konzern mit Füßen trat! Ermittler, Anwälte und Umweltschützer zählten auf sie und ihre Erinnerung, von der die Gegenseite sicherlich behaupten würde, sie hätte beim Sturz gelitten. Aber nix da! Alles, was bis zum Auslösen des Notrufs passiert war, hatte sich in ihr Gedächtnis eingebrannt. Dafür hatten Wut und Angst gesorgt.</p><p>Nadine dachte an Seehunde, Schollen und Garnelen, Muscheln, Schweinswale und Kegelrobben, an Quallen, Heringe, Wattwürmer und den letzten Nordseeurlaub, an das unbeschwerte Lachen ihrer Kinder, an Fischerboote, die auf den Wellen wippten. Sie hoffte, dass es für sie alle eine Zukunft gab und spürte, wie sich ihr Magen unter dem Druck der Verantwortung verkrampfte. Prompt knurrte es verdächtig in ihrem Bauch. OK, Hunger hatte sie auch. Von der Krankenkost hier wurde man halt einfach nicht satt, und der Gedanke an Fisch war da dummerweise nicht gerade förderlich. Was würde sie jetzt für ein leckeres Matjesbrötchen geben! Sie würde Pim darum bitten, nahm sie sich vor. Und bei diesem Gedanken machte ihr Herz einen Hüpfer ...</p><p>Pim war eine der Wachen, die rund um die Uhr vor ihrem Krankenzimmer aufpassten, dass ihr nichts passierte. Denn Nickelbrille würde vermutlich jemanden schicken, der zu Ende brachte, was er begonnen hatte. In drei Schichten wechselten sie sich deshalb ab. Sie alle waren nett, doch Pim war netter. Pim brachte ihr guten Kaffee, versorgte sie mit Vitaminen in Form von Obst, knackigem Salat und frisch gepressten Säften und merkte sogar, wenn sie Schmacht auf einen Döner hatte. Sie mochte seine freundlichen Augen und das spitzbübische Lächeln, bei dem kleine Grübchen auf seinen Wangen erschienen. Mit seinem trockenen Humor brachte Pim sie zum Lachen, was Nadine in ihrer aktuellen Situation zu schätzen wusste. Und er war - genau wie sie – geschieden, meinte sie zwischen den Zeilen herausgehört zu haben und hoffte inständig, dass sie richtig lag. Wenn das alles vorbei war, würde sie ihren Mut zusammennehmen und Pim um ein Date bitten. Ein weiterer Grund, diesen ganzen Mist hier durchzustehen ...</p><p>Tumult im Flur riss Nadine aus ihren Gedanken. Dann ein dumpfes Geräusch. Die Tür zu ihrem Zimmer öffnete sich langsam und ohne vorheriges Klopfen. Pim konnte das nicht sein, der war schließlich ein Gentleman! Pim hatte auch keine Zahnlücke, so wie der Typ, der jetzt mit schmierigem Grinsen auf das Fußende ihres Bettes zukam und dabei einen Hauch kalten Zigarettenrauchs vor sich hertrieb. In seiner rechten Hand hielt er eine Waffe, und soweit Nadine aus Krimis wusste, war das vorne drauf ein Schalldämpfer. <em>Das war’s dann wohl! Sorry, Nordsee! Yannick, Louise ...</em></p><p>„Nadine“, gurrte der Fremde. „Was für ein schöner Name. Er bedeutet <em>Hoffnung</em>. Wusstest du das?“ Natürlich wusste sie das! Hielt er sie für blöd? „Es ist schon komisch“, fuhr er fort. „Du bist wirklich die Hoffnung in Person. Eine Menge Leute hoffen, dass dir nichts passiert. Andere wiederum hoffen, <strong>dass</strong> dir was passiert. Währenddessen liegst du hier und hoffst, dass du bald wieder gesund bist und raus kannst. Zu deinen Kindern ...“ Hier machte der Kerl eine bedeutungsvolle Pause und beäugte Nadine, die spürte, wie ihr der Atem stockte. <em>Lass Yannick und Louise aus dem Spiel!</em> „Du hoffst, dass du aussagen und mächtige Menschen in den Knast bringen kannst, um ein paar läppische Fische zu retten.“ Nadine merkte, wie erneut Wut in ihr hochstieg. „So viel Hoffnung! Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Gewissheit?“</p><p>Nadine platzte der Kragen. „Gerne! Du bist ein Arschloch und gehörst <strong>ganz gewiss</strong> hinter Gitter. Genau wie deine Drecksbande und die Typen, die ihr schmiert. Und du kannst dir <strong>sicher</strong> sein, dass ich alles tun werde, damit ihr da landet!“</p><p>Der Fremde lachte ein kehliges Lachen. „Wie sicher? So sicher wie das Amen in der Kirche? Oder so sicher wie der Tod?“, fragte er und hob die Waffe. „Adieu, Hoffnung!“</p><p>„Einen Moment noch!“ Die Stimme klang vertraut. „Du vergisst da etwas!“ Was das war, schien den Killer jedoch nicht zu interessieren. Er fuhr herum, zielte – und sackte wie in Zeitlupe zu Boden. Pim, der im Türrahmen stand, war schneller gewesen. „Die Hoffnung stirbt zuletzt! Das Sprichwort kennst du <strong>sicher</strong> auch.“</p><p>Pim vergewisserte sich, dass er den Killer ausgeschaltet hatte, nickte Nadine zu und verschwand im Flur, von wo aus Stimmengewirr zu ihr herüberdrang. Sie sah medizinisches Personal, das jemanden versorgte, der am Boden lag. „Wird er es schaffen?“, hörte sie Pim fragen. Er klang angespannt. Dann: „Halte durch, Kumpel!“</p><p>Nadine bekam mit, wie Pim Verstärkung anforderte, bevor er zurück ins Zimmer kam. „Alles OK?“, fragte er mit sorgenvoll gefurchter Stirn. Sie nickte nur. „Dann bin ich froh. Sehr froh! Matjesbrötchen?“ Pim griff in eine Tüte. „Magst du keine Matjesbrötchen? Du schaust so entgeistert.“ Diesmal schüttelte sie den Kopf und lachte. „Nein. Aber offenbar kannst du Gedanken lesen.“</p><p>Ihr Gegenüber lächelte sein bezauberndes Lächeln.<em> Jetzt oder nie!</em> „Du? Wenn ich hier raus bin, darf ich dich dann mal zum Essen einladen? Ich möchte mich gerne revanchieren,“ hörte Nadine sich fragen. Pim zögerte. „Nein“, sagte er dann – und zwinkerte ihr zu. <em>Was?</em> Dann dämmerte es ihr. „OK. Vergiss das mit dem Revanchieren. Ich möchte dich gerne wiedersehen.“ Pim grinste. „Das klingt schon besser. Aber vorher rettest du noch das Wattenmeer, damit ich mich beim Essen entspannen kann. Abgemacht?“ „Und bis dahin passt du auf mich auf?“ „Klar“, sagte Pim. Was übrigens die Abkürzung von <em>Willem</em> war und <em>entschlossener Beschützer</em> bedeutete. Das hatte der Killer wohl nicht gewusst. „Abgemacht!“, sagte Nadine.</p><hr/><p>ENDE</p><h2>Warum Nadine?</h2><p>„Nadine“ habe ich im Spätsommer 2024 geschrieben, um die Geschichte für den 1. CarpeGusta Literatur Award einzureichen. Gesucht wurden <em>Texte voller Hoffnung</em> mit maximal 10.000 Zeichen. Mein Text hat 9.999 Zeichen 🥳.</p><p>Bis November saß ich dann auf heißen Kohlen. Nicht nur Nadine war voller Hoffnung, auch ich. Ob ich wohl gewonnen hatte?</p><p>Leider nicht. Dieses Glück wurde Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth mit „Die kleine Echse“ zuteil. Herzlichen Glückwunsch!</p><p>Das ändert aber rein gar nichts daran, dass mir das Schreiben viel Spaß gemacht hat. Ich liebe es, nach einem Satzanfang einfach weiterzuschreiben oder mir zu einem Thema Gedanken zu machen. Am liebsten verpacke ich das Ganze dann mit einer Prise Humor.<br/><br/>Das ist auch das Prinzip der Piontextchen! Und dieser Satzanfang oder das Thema – das kommt von dir! Zum Beispiel, indem du an der Abstimmung im Newsletter mit meinem Monatsrückblick teilnimmst.</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p></p><h2>Mehr für Mitglieder</h2><p>Dir hat meine Geschichte gefallen? Als Mitglied bekommst du einmal im Monat <strong>exklusives Lesefutter</strong> von mir: Das Thema, das im Newsletter mit dem Monatsrückblick die meisten Stimmen bekommen hat, wird zum Piontextchen.</p><p>Außerdem hast du die Möglichkeit, an <strong>Sonderaktionen</strong> teilzunehmen und mir dort deinen “Prompt” für neue Geschichten zu liefern. Geschrieben werden sie von mir, einem <strong>K</strong>reativen <strong>I</strong>ndividuum, und erscheinen dann vielleicht sogar in Buchform …</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Ja, ich werde Mitglied!</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Piontextchen]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:11:14 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Eine einfache Autorin sehr glücklich machen: dein Guide]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Steady-Mitgliedschaft bei mir macht einfach so viel Sinn! Für dich sowieso. Für mich umso mehr, wenn du ein Herz aus Gold hast. Und wegen eines gewissen Buches ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>“Sie haben eine einfache Tür sehr glücklich gemacht.” Kennst du dieses Zitat? Es stammt aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis"><strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong></a>, einem meiner Lieblingsbücher. Geschrieben hat es Douglas Adams, einer meiner Lieblingsautoren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c/uploads/images/l6s7gh5bzo/christine-piontek-MiraMikosch-Adams.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek sitzt in einer Teestube und liest im Sammelband von &quot;The Hitch Hiers Guide to the Galaxy&quot; von Douglas Adams."/><figcaption>Dieses Buch hat große Bedeutung für mich. Warum, erfährst du in diesem Piontextchen. Foto: Mira Mikosch</figcaption></figure><p>Douglas Adams gehört zu denen, die dir Fakten unterjubeln, während du dich kaputtlachst. Ich bewundere das zutiefst. Im Buch <strong><em>Die Letzten ihrer Art</em></strong> zum Beispiel geht es um Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Zusammen mit Co-Autor Mark Carwardine nutzt Adams die Kraft des Humors, um für Umwelt- und Artenschutz zu sensibilisieren. Dabei sorgt er dafür, dass du niemals vergisst, was ein Kakapo ist – und nein, es ist nicht das, wonach es klingt!</p><p>Auch ich liebe es, Informationen humorvoll zu verpacken. Emotionen jeglicher Art sorgen dafür, dass uns Inhalte besser im Gedächtnis bleiben. Erst recht, wenn sie in Geschichten eingebunden werden.</p><p>Deshalb jetzt hier für dich:</p><h2>Die Geschichte einer Mitgliedschaft</h2><p>Als ich mir überlegte, welche Preise ich für mein Angebot auf Steady ansetzen sollte, war ich ehrlicherweise überfragt. Es müsste schon ein bisschen was zusammenkommen an monatlichen Beiträgen, damit es sich überhaupt rechnet. Außerdem müsste ich beachten, dass Steady einen Teil als Provision einbehält und Gebühren für Zahlungsdienstleister anfallen. Ich sollte also nicht zu niedrig ansetzen.</p><p>Wie viel wären meine Unterstützerinnen und Unterstützer wohl im Monat zu zahlen bereit für das, was ich hier von mir gebe? “<a href="https://www.autorenwelt.de/person/christine-piontek">Meine Bücher</a> verkaufen sich ganz ordentlich. Eins davon hat sogar einen Preis gewonnen und ich bekomme gute Rezensionen. Schreiben kann ich also”, entgegnete ich meinem inneren Kritiker selbstbewusst, als er tiefstapeln wollte. “Imposter!”, nuschelte er ungehalten. “Gesundheit!”, gab ich freundlich zurück.</p><p>Andererseits: Je mehr Menschen mitmachen würden, desto geringer könnte die monatliche Summe sein – und desto kleiner wäre vielleicht auch die Hürde, Mitglied zu werden. Ich würde einfach tolle Texte schreiben, Menschen würden mich gerne weiterempfehlen, würden meine Beiträge auf Instagram teilen, würden vielleicht die Gelegenheit nutzen, Mitgliedschaften zu verschenken … Dann würde das schon gehen. DREAM BIG!</p><h2>Was würde Douglas Adams tun?</h2><p>Außer natürlich großartige Texte schreiben, die das Zeug zum Kultstatus hatten? No pressure …</p><p>“Es musste eine Zahl sein, eine ganz gewöhnliche, eher kleine Zahl […]. Ich saß an meinem Schreibtisch, starrte in den Garten hinaus und dachte: ‚42 passt‘.”</p><p>So war Adams nach eigener Auskunft auf die Zahl gekommen, die im <strong><em>Anhalter</em></strong> die Antwort ist auf “die endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest”.</p><p>Auch ich war der Ansicht, dass es eine ganz gewöhnliche, eher kleine Zahl sein sollte, als ich im Frühjahr 2025 in die Badewanne stieg und dort über Preise für die Mitgliedschaft nachsann, die ich bei Steady anbieten wollte. Das Zitat von Douglas Adams kannte ich zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nicht. Ich fand es erst heute bei der Recherche (ganz unten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)">unter “Deutung”</a>).</p><h2>42!</h2><p>… schoss es mir durch den Kopf. Ich wusste doch: In der Badewanne hatte ich die besten Ideen! Allerdings lief hier die Herleitung wie folgt:</p><p><em>Wenn ich 3,50 Euro im Monat nehmen würde … hmm. Das wäre bestimmt OK. Das ist wie ne Portion Pommes. Es sollte doch machbar sein, da mindestens 100 zahlende Mitglieder zusammenzubekommen?! Was sind denn 3,50 Euro pro Monat im Jahr? x 12, das macht … 42. Oh! Das ist es! Ich werde eine Jahresmitgliedschaft für 42 Euro anbieten. Liebe Grüße an Douglas Adams, Gott hab ihn selig!</em></p><p><em>3,50 Euro wäre dann ein monatlicher Schnitt mit Rabatt, denn den würde ich ja einräumen bei jährlicher Zahlung. Wer lieber monatlich zahlt, müsste also etwas mehr ausgeben. Haha, weißte was? 4,20 Euro! Weil’s so schön ist.</em></p><p>“Das sind rund 17 Prozent mehr, du Mathe-Ass!”, meldete sich der innere Kritiker. “Findste das nicht bisschen viel?”</p><p>“Klappe halten! Mit 10, 15 und 20 Prozent staffeln kann jeder. Mein Paket hat halt den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hintergr%C3%BCnde_zu_Per_Anhalter_durch_die_Galaxis">Unwahrscheinlichkeitsantrieb</a>!”</p><p><em>4,20 Euro vor Abzug von Gedöns für mich – das ist für Unterstützende ein großes Eis oder ein halber Liter Bier im Restaurant. Hier gibt’s dafür ein erfrischendes Piontextchen, mit Lachpotenzial statt mit Zucker oder Alkohol – und Lachen ist gesund. News, Tipps, Spaß und Spannung kommen als Bonus obendrauf. Und, nicht zu vergessen: der Zugang zu Sonderaktionen.</em></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><h2>Herz aus Gold</h2><p><em>Und wenn es Leute gibt, die bereit wären, mehr zu zahlen als 4,20 Euro im Monat bzw. 42 Euro im Jahr? Das könnte ja durchaus sein bei so viel Mehrwert. Vielleicht gefällt manchen Menschen das Paket ja so gut, dass sie ein Upgrade vornehmen? Menschen mit einem Herz aus Gold …</em></p><p><strong><em>Herz aus Gold</em></strong><em>! So heißt das Raumschiff, das Arthur Dent und seinen Freund Ford Prefect in </em><strong><em>Per Anhalter durch die Galaxis</em></strong><em> aufsammelt. Weil ihre Rettung so verdammt unwahrscheinlich ist!</em></p><p><em>Drinnen treffen sie auf Zaphod Beeblebrox. Zaphod hat ein – sagen wir mal: stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Ich könnte mir durchaus ein Scheibchen von ihm abschneiden. Nicht zu viel, aber ein Scheibchen.</em></p><p><em>Ich weiß was, ich mach einfach ein Alternativ-Paket für die Menschen mit dem Herz aus Gold! Es wird die Dreistigkeit besitzen, keinen Hauch mehr Inhalt zu bieten als “die 42”. Es wird einfach nur doppelt so viel kosten. Denn Zaphod Beeblebrox hat zwei Köpfe. Logisch, oder?</em></p><p><em>Macht dann also 84 Euro bei Jahresmitgliedschaft in dieser Variante. Das sind im Schnitt 7 glücksbringende Euro im Monat. Auch sehr hübsch!</em></p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><h2>Danke, Douglas!</h2><p>Preisfrage gelöst! Zufrieden erklärte ich die Badesession für beendet und griff nach meinem blauen Handtuch. Dem mit der 42 drauf, in Gedenken an den guten alten Douglas, der leider gar nicht so alt wurde und am 11. Mai 2001 im Alter von nur 49 Jahren verstarb.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c/uploads/images/7cjp2tgbbm/christine-piontek-handtuch-42.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek mit einem blauen Handtuch, auf dem eine gestickte 42 zu sehen ist."/><figcaption>Keine Panik!</figcaption></figure><p>1992 hatte ich das Glück, Douglas Adams bei einer Lesung in London zu erleben. Die Bücher, die er für mich signiert hat, halte ich in Ehren. Darunter ist auch ein Sammelband von <strong><em>The Hitch Hiker’s Guide to the Galaxy</em></strong> (Originaltitel) als “Trilogie in vier Teilen”. Das ist das Buch oben auf dem Foto.</p><p>2019 habe ich mich mal in einem Antiquariat erkundigt, was eine signierte Erstausgabe von <strong><em>Mostly Harmless</em></strong> (Band 5 der Serie) mittlerweile wert ist. Als ich das stattliche Sümmchen erfuhr, machte ich große Augen. Ich sag’s mal so: Meine Mitgliedschaft ist <em>deutlich</em> preiswerter. Sogar die Zaphod-Variante! Trotzdem würde ich mich nur in äußerster Not von meinen signierten Schätzen trennen. Du kannst dabei helfen, dass es nicht so weit kommt, und jetzt</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p>Und nicht vergessen: Wenn du das Paket für Großzügige buchst, bekommst du Karma-Punkte obendrauf! In jedem Fall summe ich fröhlich, wenn du Mitglied wirst, und sage: “Du hast eine einfache Autorin sehr glücklich gemacht! Gerne öffne ich dir die Tür und heiße dich herzlich willkommen in meinem kleinen Text-Universum!”</p><p>Falls du außerdem noch wissen möchtest, was ein Kakapo ist, wo er lebt und was er da so treibt, kannst du das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kakapo">hier nachlesen</a>.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Infotheke]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:00:07 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jetzt eintragen für den Newsletter mit Action!]]></title>
      <description><![CDATA[Newsletter informieren. Bei den Piontextchen macht er noch viel mehr. Was du davon hast, wenn du dich kostenlos in meine Mailingliste einträgst, verrate ich dir hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Piontextchen – der Newsletter</h1><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d1522e6-4c47-438e-9bd8-f0e96a486202/uploads/images/vpbvr5dy5y/christine-piontek-MiraMikosch-Newsletteranmeldung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christine Piontek begrüßt die Leser mit hochgestreckten Armen. Das Foto hat Mira Mikosch gemacht."/><figcaption>SCHÖN, DASS DU DA BIST! Foto: Mira Mikosch</figcaption></figure><h2>Falls du mich noch nicht kennst:</h2><p>Ich bin Christine, freie Journalistin und Texterin.</p><p>Im Frühjahr 2024 habe ich mein erstes Buch geschrieben: <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>CatCheapET</em></strong></a> erzählt die Geschichte von Lea, die sich eine KI-Katze anschafft. Der letzte Schrei! Preiswerter, pflegeleichter und weniger eigensinnig als eine echte Katze – denkt Lea. Bis ihr Leben aus den Fugen gerät.</p><p><strong><em>CatCheapET</em></strong> gewann beim Thalia Storyteller Award 2024 in der Kategorie <em>Best Stories</em> und bekam <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071305484#red-bewertungen">viele positive Bewertungen</a>. Ich schrieb eine Fortsetzung. Diesmal aus der Sicht der Katze, die sich in <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/catcheapet-die-logfiles-von-osiris-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>Die Logfiles von Osiris</em></strong></a> von Kapitel zu Kapitel weiterentwickelt. Die KI wird komplexer, der Schreibstil und die Illustrationen passen sich dem an. Und die Perspektive von Osiris lässt manches in neuem Licht erscheinen …</p><p>Auch dafür gab’s viel positives Feedback. <strong><em>CatCheapET</em></strong> im Doppel? Noch besser! Auf diese Weise ermutigt, schrieb ich im Frühjahr 2025 endlich das Herzensbuch, an das ich mich lange nicht herangetraut hatte: <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/17-jahre-demenz-so-long-liebe-mama-life-is-a-story-story-one-von-christine-piontek"><strong><em>17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama</em></strong></a> blickt zurück auf die Krankheit meiner Mutter. Meine Erfahrungen sollen all denen Mut machen, die in einer ähnlichen Situation sind, und signalisieren: Du bist nicht allein!</p><p>Aktuell arbeite ich am Folgebuch: <strong><em>17 ERINNERUNGEN – Danke, liebe Mama</em></strong>. Es ist schwieriger, als ich gedacht hatte. Und hier steigst du nun ein in mein Leben, in dem sich vieles, aber nicht alles ums Schreiben dreht.</p><h2>Was dich im Newsletter erwartet</h2><p>Der kostenlose Newsletter ist genau richtig für dich, wenn du:</p><ul><li><p>Interesse an meinen Buchprojekten hast</p></li><li><p>humorvolle Einblicke in meinen (Schreib)Alltag bekommen und</p></li><li><p>persönliche Tipps und Inspiration mitnehmen möchtest.</p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h2>Vote für dein Piontextchen</h2><p>Der Newsletter ist jeden Monat auch Ausgangspunkt für eine Kurzgeschichte: das Piontextchen. Ich gebe dir zum Beispiel eine Auswahl von Themen oder ersten Sätzen, die auch aus der Community selbst stammen können. Dann stimmst du ab: Aus welchem dieser Samenkörner soll ich etwas wachsen lassen?</p><p>Setze einfach ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und lehne dich zurück. Die Spannung steigt. Welche der Optionen wird das Rennen machen?</p><p>Wenn die Auflösung kommt, kannst du ins Piontextchen reinlesen, denn als Abonnent*in des Newsletters bist du im Schnuppermodus. Ist deine Neugier geweckt, steht es dir frei, eine Mitgliedschaft abzuschließen. Bei den Piontextchen handelt es sich nämlich um exklusiven Content für die Menschen, die mich und meine kreative Arbeit unterstützen. Das geht schon ab 3,50 Euro im Monat.</p><p>Als Mitglied erwarten dich unterhaltsame Beiträge mit Haltung und Humor. Einzigartige Kreationen, die ohne KI entstehen, dafür aber mit umso mehr Herzblut. Es geht um Freude am Schreiben und Spaß beim Lesen von Geschichten, die wir gemeinsam gestalten.</p><h2>Wie oft bekommst du Post?</h2><p>Ich melde mich zweimal im Monat bei dir:</p><ol><li><p>Zum Monatsanfang – nagel mich da bitte nicht auf den Tag fest, denn wir wissen ja alle, wie das Leben so spielt – kommt der kostenlose Newsletter mit Tipps, Infos und der Abstimmung.<br/></p></li><li><p>Zwei bis drei Wochen später erfährst du, welches der Themen das Rennen gemacht hat. Mitglieder bekommen die ganze Story, alle anderen können zum Weiterlesen die Bezahlschranke öffnen. Jedes Mal, wenn das passiert, hat jemand <a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/posts/99edd812-b5ab-489e-8965-3db2ea8d059c">eine einfache Autorin sehr glücklich gemacht</a>.</p></li></ol><p>Als zahlendes Mitglied leistest du nicht nur einen aktiven Beitrag dazu, dass ich vom Schreiben leben kann, sondern förderst auch den Erhalt menschlicher Kreativität. Du bringst Frische und Spontaneität ins berechenbare Einerlei. Lesen, lachen, Pause machen – für einen kleinen Obolus!</p><h2>Werde kostenloses Mitglied!</h2><p>Sag Ja zu Infotainment in deinem E-Mail-Postfach und trage dich jetzt für den kostenlosen Newsletter ein, indem du das Paket <em>Handtuch</em> wählst <mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">(Update, September 2026)</mark>! Schau unverbindlich, ob die Piontextchen dir Spaß machen, indem du dich an den Abstimmungen beteiligst und dir die Option offenhältst, bei “deinem Thema” zuzusteigen. Du entscheidest, ob und wann du zahlendes Mitglied werden willst. Hier geht’s lang:</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ich freue mich auf und über dich! Das wird eine abwechslungsreiche Reise, die viele Überraschungen bereithält. Da bin ich mir sicher.</p><p>Deine Christine</p><hr aria-hidden="true"/><h2>PS: Die Alternative</h2><p>Du hast Lust, das mit dem Ausprobieren zu überspringen? Möchtest nicht nur den Newsletter haben und die Piontextchen in voller Länge lesen, sondern auch auf alle Geschichten im Archiv zugreifen können? Bei exklusiven Sonderaktionen mitmachen oder mal eine Story außer der Reihe abgreifen, wenn ich in Spendierlaune bin? Dann kannst du hier zahlendes</p><p><a href="https://steady.page/de/christine-piontek-piontextchen/about">Mitglied werden</a></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Update: Seit Mai 2026 beinhalten die Pakete </mark><strong><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">42</mark></em></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> und </mark><strong><em><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">Herz aus Gold</mark></em></strong><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit"> auch meinen Podcast, in dem ich dir die Piontextchen vorlese.</mark> WHOOP WHOOP! 🥰</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Infotheke]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 15:59:51 +0000</pubDate>
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