Warum es so schwer ist, dranzubleiben – und wie du Routinen wirklich etablierst
🌀 Cozy Letter #1
Neues beginnen ist leicht – aber dranbleiben? Ganz andere Liga. In diesem Post erfährst du, warum dein Gehirn lieber chillt als meditiert – und wie du es trotzdem auf deine Seite holst.
Hey Cozy Rebel,
Willkommen zum ersten Deep Dive in unserer Cozy Rebel Gang. Schön, dass du hier bist – und dir Zeit nimmst für dich.
Heute geht’s um ein Thema, das viele von uns beschäftigt – oft im Stillen:
Warum fällt es mir so schwer, regelmäßig zu praktizieren?
Egal ob Meditation, Atem, Bewegung oder bewusste Pausen: Wir wissen, dass es uns gut tut – und doch rutscht es im Alltag schnell wieder durch. Lass uns gemeinsam verstehen, was da in uns passiert – und vor allem: wie wir liebevoll und wirksam gegensteuern können.
🧠 Was macht das Gehirn, wenn wir neue Routinen anfangen?
Unser Gehirn ist kein Schweinehund – es ist ein Effizienzfreak. Es will Energie sparen und bevorzugt bekannte Abläufe. Neue Gewohnheiten dagegen müssen aktiv durch bewusste Steuerung entstehen – und das kostet mentale Energie.
Diese drei Punkte spielen dabei eine entscheidende Rolle:
Neuroplastizität braucht Zeit
Neue Verbindungen im Gehirn entstehen nur durch wiederholte Aktivierung. Eine Routine wird erst zur „Autobahn im Kopf“, wenn du sie oft genug gehst.Dopamin-Belohnungssystem
Unser Gehirn liebt sofortige Belohnung (z. B. Social Media, Snacks). Routinen wie Meditation oder Journaling bringen ihre Wirkung oft erst nach Tagen – das macht es schwerer, dranzubleiben.Stress blockiert Lernprozesse
In Stresssituationen übernimmt die Amygdala (unser „Alarmzentrum“) das Kommando – und nicht-automatisierte Routinen fallen als Erstes weg. Genau dann hören wir auf, obwohl wir es eigentlich am meisten bräuchten.
🚧 Die häufigsten Hindernisse
Zu hohe Erwartungen („Ich muss täglich 30 Min meditieren, sonst bringt’s nix“)
Der Glaube, motiviert sein zu müssen
Perfektionismus („Wenn ich’s 2 Tage vergesse, war’s das wieder“)
Stress & Überforderung (Routinen fallen als erstes weg)
Fehlender innerer Bezug („Ich weiß, dass es gut ist, aber… fühle es nicht“)
🔁 So bringst du dein Gehirn auf deine Seite
💡 1. Klein anfangen – Mini Habits
Starte mit 2 Minuten statt 20. Es geht nicht um Leistung, sondern um Kontinuität. Dein Nervensystem liebt kleine Schritte.
🔗 2. Routine koppeln – Habit Stacking
Binde deine Praxis an etwas, das du sowieso tust:
„Nach dem Kaffee → 1 bewusster Atemzug“
„Nach dem Zähneputzen → 3 Gedanken aufschreiben“
🧭 3. Emotionale Verankerung
Finde dein persönliches Warum.
Nicht: „Ich sollte atmen“
Sondern: „Ich will morgens zentriert sein, um mich weniger zu verlieren.“
📈 4. Fortschritt sichtbar machen
Nimm dir einen Habit Tracker, mach täglich ein kleines Häkchen. Das aktiviert dein Belohnungssystem.
📄 → Hier ist dein Cozy Rebel Habit Tracker als PDF:
👉 Jetzt herunterladen (Öffnet in neuem Fenster)
🌧 5. Fehler einkalkulieren
„Fehler gehören zum Prozess“ ist nicht Floskel, sondern Hirnforschung. Rückfälle passieren – aber: Never miss twice.
🧑🤝🧑 6. Geteilte Praxis = mehr Halt
Tausch dich mit anderen aus, sprich über deine Praxis, hol dir Feedback, feiere Fortschritte gemeinsam. (Hallo Cozy Rebel Gang!)
✨ Fazit
Wenn du regelmäßig praktizieren willst, geht es weniger um Disziplin – und mehr um Systemfreundlichkeit. Dein Gehirn will dich nicht sabotieren – es will Sicherheit. Gib ihm Struktur, Wiederholung und kleine Belohnungen, und du wirst überrascht sein, was möglich wird.
🫶 Deine Praxis – deine Geschichte?
👉 Schreib mir oder kommentiere unter diesem Post:
Welche Praxis möchtest du in deinem Leben fest verankern?
Und: Was ist für dich die größte Hürde dabei?
Ich freu mich auf deine Gedanken.
Wir sehen uns am nächsten Montag, 12. Mai um 20 Uhr, zur gemeinsamen Atempraxis!
Und wissen deine Freund*innen schon von der Cozy Rebel Gang? Lade sie ein, ein Teil der Gang zu werden. Gemeinsame Routinen machen nicht nur mehr Spaß, sondern helfen auch beim dran bleiben!
Mit Rebellengruß und sanftem Trotz,
Lotta
Cozy Rebel in Chief