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zwischen mee(h)r und zentral-massiv

Neben dem ich von meiner noch weiter andauernden Workation mit Familie in Frankreich schwärmen möchte, weil die Schwärmereien so teilenswert wie moralisierend sind, denke ich noch übers Freisein nach und was ich zuletzt darüber schrieb. Und wenn ich länger als einen Tag über etwas nachdenke, holt es mich erfahrungsgemäß für die kommenden Jahre öfter nochmal ein oder ich höre gar nicht mehr auf davon zu reden. Vielleicht weil ich eben so bin, vielleicht aber auch, weil ein Kalkül meinerseits dahinter steckt. Wer weiß das schon. Frauen sind schließlich zutiefst manipulativ; Hexen eigentlich, schwer zu durchschauen, viel zu emotional, besessen und geil; geil, geil, immer geil eigentlich; oder untervögelt, eins von beiden, entweder oder; schauen sie sich nur um, wir haben alles, aber wählen sie nur eins von beiden, was anderes gibt’s nicht! Deswegen machen wir auch so viele Probleme: wir plagiieren und wenn wir’s nicht tun, startet eine mysteriöse Versammlung von unterdrückten Männern, die unter struktureller Misandrie leidet, eine absolut gerechtfertigte Schmierkampagne, an der wir selbst schuld sind, weil wir mit unserem Intellekt und unserer fachlichen Kompetenz schon wieder für viel zu viel Bedrohung gesorgt haben. Schlimm sind wir, schlimm.

Illustration: Falko Walter

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