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Verkostungen

Einführung: Mit zunehmendem Alter verändern sich Sinneswahrnehmung und Essgewohnheiten. Der Geschmackssinn lässt – wie alle Sinne im Alter – nach, und auch der Geruchssinn schwächt sich ab. Dennoch bleiben der Genuss von Speisen und das gemeinsame Essen für ältere Menschen wichtig. Essen hat über die reine Nährstoffzufuhr hinaus einen großen sozialen Stellenwert; Riechen, Schmecken und gemeinsames Erleben sind Mittel der Kommunikation und Stimulation. Verkostungsangebote in der Altenpflege verbinden sinnliche Anregung mit Gemeinschaft: Sie regen alle fünf Sinne an (Geschmack, Geruch, Sehen, Fühlen, Hören) und wecken Erinnerungen. Gemeinsame Verkostungen – etwa von Lieblingsrezepten oder saisonalen Spezialitäten – fördern das Wohlbefinden und heben den Alltag aus der Routine. So heißt es etwa in Betreuungsleitfäden: „Der Höhepunkt des Nachmittags ist natürlich die Verkostung. Gemeinsames Tun schenkt Freude.“ Das gemeinsame Probieren und Erzählen schafft Gespräche über Geschmack, Kindheitserinnerungen und genussvolle Momente. (Hinweis: Das Lexikon - Inhaltsverzeichnis (Öffnet in neuem Fenster))

Zielsetzung der Maßnahme: Verkostungen verfolgen in der Pflege und Betreuung älterer Menschen mehrere Ziele: Im pflegerischen Bereich soll das Interesse am Essen und Trinken gefördert werden, um Appetitlosigkeit und Mangelernährung entgegenzuwirken. Oft hilft es, Speisen kräftig zu würzen und mit vertrauten Aromen anzureichern, denn starke Gewürze und Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Majoran) regen den Geschmackssinn und Appetit an. Verkostungen können auch dazu dienen, Pflegebedürftige aktiv in den Alltag einzubeziehen – das kann schon beim gemeinsamen Anrichten oder Portionieren von Speisen geschehen. Im Sinne der aktivierenden Pflege zielen solche Angebote darauf ab, Fähigkeiten und Selbstständigkeit zu fördern. So werden geistige Funktionen durch das Raten von Zutaten und Erinnern an Geschmäcker trainiert, motorische Fähigkeiten etwa beim Kneten von Teig oder Rühren von Mus gestärkt, und die Selbstpflegekompetenz angeregt. Jede Form von Verkostung ist also auch ein „Hilfe-zur-Selbsthilfe“-Angebot: Die Senioren übernehmen – unterstützt durch Pflegekräfte – beispielsweise Teilhandlungen des Zubereitens oder des Kosten selbst.

Im aktivierenden und therapeutischen Bereich steht das Sinneserlebnis im Vordergrund. Basale Stimulationstechniken etwa greifen gezielt alle Sinne auf, um Kommunikation, Körperwahrnehmung und Wohlbefinden zu verbessern. Geruchs- und Geschmackserlebnisse sind dabei besonders kraftvoll: Vertraute Düfte und Aromen aus Kindertagen können positive Emotionen und Erinnerungen wecken. In Studien zu Demenzbetreuung wurden Verkostungen sogar als Routineangebot eingesetzt, um Erinnerungen anzuregen – etwa im Rahmen von reminiszenter Therapie mit dem Schwerpunkt auf Speisen der Kindheit. Die aktive Teilnahme am Genießen lässt Betroffene sich weiterhin als Teil der Gemeinschaft erfahren und stärkt ihr Selbstwertgefühl.

Schließlich hat jede Verkostung eine soziale Komponente: Sie bringt Menschen an einen Tisch und fördert den Austausch. Gemeinsame Aktivitäten, bei denen Senioren sich eingebunden fühlen und wertgeschätzt werden, verbessern nachweislich Stimmung und kognitive Funktionen – sie wirken „positiv auf Demenzsymptome“. Das gesellige Probieren schafft Nähe und Zugehörigkeit. Gerade in Pflegeheimen, in denen Alltag und Mahlzeiten oft standardisiert sind, liefern Verkostungsevents Abwechslung und Teilhabe. Bewohner und Betreuungskräfte tauschen sich aus, lachen über Erinnerungen oder diskutieren über verschiedene Geschmäcker – dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und bekämpft Isolation.

Vor- und Nachteile: Verkostungen bieten viele Vorteile, bringen aber auch Aspekte mit, die beachtet werden müssen:

  • Gesundheitliche Vorteile: Durch abwechslungsreiche Kost kann Appetitlosigkeit begegnet und damit der Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarf besser gedeckt werden. Altersgemäß gewürzte Speisen mit vertrauten Kräutern machen das Essen schmackhafter. Der stimulierende Effekt auf alle Sinne kann auch die allgemeine Motivation steigern und beim Erkennen von Lebensmitteln helfen. Studien zeigen zudem, dass solche sinnlichen Angebote die Lebensqualität verbessern können (Stichwort: Basale Stimulation).

  • Soziale Vorteile: Die Veranstaltung von Verkostungen verbindet Menschen. Gespräche über Geschmack, Rezepte und Vergangenes fördern den sozialen Austausch. Als Gruppenaktivität vermitteln sie Geborgenheit und bieten Senioren das Gefühl, „mitzuarbeiten“ oder teilzuhaben, was das Selbstwertgefühl stärkts. Viele Einrichtungen berichten, dass gerade gemeinsame Zubereitung und Verkostung von Speisen für freudige Momente sorgen.

  • Kognitive und motorische Aktivierung: Geschmackstests (etwa Erkennen von Früchten, Kräutern oder Süßigkeiten) schulen den Gedächtnisabruf und Konzentration. Beim Rühren, Schneiden oder Abfüllen sind Hand-Auge-Koordination und Feinmotorik gefragt. Solche Übungen eignen sich auch für Menschen mit Demenz, da sie von Erfolgserlebnissen begleitet sind (etwa wenn ein bekanntes Aroma richtig zugeordnet wird).

  • Gesundheitliche Risiken: Nicht jeder Bewohner kann bedenkenlos an Verkostungen teilnehmen. Bei Schluckstörungen, geistigen Einschränkungen oder bestimmten Erkrankungen (z. B. Parkinson, Schlaganfall) besteht das Risiko des Verschluckens oder einer Aspirationspneumonie. Hier ist Vorsicht geboten – gegebenenfalls sollten Nahrungsmittel püriert oder anderweitig angepasst werden. Auch müssen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder kardiale Diäten berücksichtigt werden. Starke Gewürze (z. B. sehr scharf oder salzreich) können bei Bluthochdruck schaden. Zudem sollte vor allem bei Demenz geprüft werden, ob ein Angebot überfordern könnte – laute Geräusche oder komplexe Abläufe mögen manchen Teilnehmern Angst machen. Generell gilt: Jeder Schritt sollte gut erklärt und nur in kleinem Tempo eingeführt werden.

  • Soziale/psychische Nachteile: Manche Senioren fühlen sich beim Probieren unsicher oder lehnen Neues ab. Ein Ungleichgewicht kann entstehen, wenn Einzelne sehr dominant sind (z. B. beim Verteilen von Leckereien) oder andere schüchtern sind und sich kaum trauen. Auch kann es bei bestimmten Themen zu Unsicherheit kommen (Wer kennt dieses Gewürz noch? Wer hat Erfahrung damit?). Eine einfühlsame Moderation ist hier wichtig.

  • Praktische Aspekte: Verkostungen erfordern Vorplanung und Personalaufwand. Materialien und Lebensmittel müssen besorgt, gelagert und hygienisch vorbereitet werden. Pflege- und Küchenkräfte müssen zusammenarbeiten, und möglicherweise externe Helfer (z. B. Ehrenamtliche oder Angehörige) einbinden. Die Essumgebung sollte ruhig und einladend sein: Helle Räume, wenig Ablenkung und vertraute Sitznachbarn tragen zum Wohlgefühl bei. Gleichzeitig entstehen durch solche Events zusätzlicher Reinigungs- und Organisationsaufwand. Budgetfragen (wer bezahlt Obst, Gewürze, Dips?) und Zeitplanung (Tischzeiten, Tagesplanung) müssen früh geklärt sein.

Planung und Umsetzung in der Praxis: Eine erfolgreiche Verkostung braucht ein durchdachtes Konzept:

  • Themen und Inhalte: Bestimmen Sie vorab ein klares Thema, das Interesse weckt. Mögliche Ideen sind etwa „Reise durchs Land der Genüsse“ (nationale Küche), „Naschwerk der Kindheit“ (alte Süßwaren), „Herbst und Ernte“ (Kürbis, Apfel, Apfelmus), „Von der Wiese auf den Teller“ (Kräuter und Salate) oder „Schmecken wie früher“ (Familienrezepte). Ein anderes Thema kann „Blinde Verkostung“ sein, bei der die Senioren mit verbundenen Augen verschiedene Früchte oder Gewürze ertasten und raten. Wichtig ist, dass die Auswahl an Kostproben überschaubar bleibt (z. B. 3–5 kleine Portionen), damit niemand überfordert wird.

  • Vorbereitung: Erstellen Sie eine Einkaufsliste und Materialliste (siehe Beispiele der Aktivierungsangebote weiter unten). Klären Sie vorher alle gesundheitlichen Einschränkungen der Teilnehmer ab (Allergien, Diäten). Stimmen Sie sich mit der Küche ab: Häufig lässt sich ein kleiner Teil der Hauptküche für eine Tagesaktivität abzwacken oder es wird eine mobile Küchenstation organisiert. Viele Einrichtungen laden hierfür auch externe Anbieter oder Ehrenamtliche ein, zum Beispiel einen Eiswagen im Sommer. Sorgen Sie für genügend Besteck, Servietten, Gläser (siehe Praxis-Aktivierungen), aber auch für Hilfsmittel (z. B. rutschfeste Unterlagen, wenn jemand rührt).

  • Ablauf: Beginnen Sie die Verkostung mit einer kurzen Einführung: Erzählen Sie von der Idee und geben Sie eine Kostprobe oder einen Duft zur Einstimmung. Bei gemeinsamen Zubereitungen (Koch- oder Backgruppen) wird zuerst Material verteilt und einfache Arbeitsschritte erklärt. Geben Sie genügend Zeit zum Kosten – Hektik ist kontraproduktiv. Achten Sie auf eine ruhige Atmosphäre: Schalten Sie Störgeräusche aus, setzen Sie sich eventuell in einen Dekorations- oder Sinnesgarten und sorgen Sie für angenehme Beleuchtung. Wenn möglich, spielen Sie passende Musik (z. B. aus der Jugendzeit der Senioren) oder lassen leise Naturgeräusche hören, um das Ambiente zu bereichern.

  • Einbindung der Senioren: Binden Sie Senioren möglichst aktiv ein. Einige Teilnehmer können schon in der Vorbereitungsphase mithelfen (Rezepte ausprobieren, vorbereitendes Schälen oder Rühren), sofern es ihre Fähigkeiten zulassen. Fragen Sie nach ihren Vorlieben: Wird beispielsweise geschnittenes Gemüse blind verkostet, lassen Sie raten. Erzählen Sie Geschichten zum Thema: „Wer hat früher Krautkopf mit Rahm geliebt?“, „Welche Pflanze beim Spargelstechen hattet ihr am liebsten gerochen?“. Falls möglich, lassen Sie ältere Bewohner ein Rezept oder einen für sie typischen Geschmack mitbringen. In einer italienischen Verkostung könnte jeder zum Beispiel eine Kostprobe eines Familienrezepts beisteuern und gemeinsam probiert werden (Verkostung von Familienrezepten regt genau diese Art von Austausch an).

  • Einbindung des Personals: Pflege- und Betreuungskräfte sollten nicht nur dienen, sondern teilnehmen. Sie können als „Moderatoren“ fungieren: Sie leiten durch das Angebot, stellen Fragen wie „Was erinnert Sie an diesen Geschmack?“, und achten darauf, dass jeder mitmachen kann. Gleichzeitig müssen sie die Teilnehmer technisch beaufsichtigen (z. B. auf Schluckprobleme achten). Auch die Küchenleitung ist gefragt: Moderne Verpflegungsstandards empfehlen, Bewohner aktiv in Menüplanung und Zubereitung einzubeziehen. Lassen Sie z. B. beim Buffet selbst entscheiden, welche Speise probiert wird, oder organisieren Sie kleinere Gruppen, in denen Bewohner die Gerichte anrichten dürfen.

  • Nachbereitung: Im Anschluss an die Verkostung sollten Beobachtungen festgehalten werden: Was hat geschmeckt, welche Geschmacksrichtungen wurden erkannt? Pflegende und Betreuungskräfte können diese Rückmeldungen nutzen, um den Speiseplan anzupassen. Einfache Fragebögen oder Feedbackrunden helfen hier weiter. Dokumentieren Sie auch, ob die Senioren aktiv mitgemacht haben oder ob Sie Schwierigkeiten bemerkten (Schlucken, Konzentration). So lernen Sie für die nächste Veranstaltung.

Ideen für Verkostungsangebote

Die folgenden Aktivierungsangebote zum Thema „Verkostungen“ sind Beispiele für konkrete Umsetzungen. Jede Idee spricht verschiedene Sinne und Fähigkeiten an und kann flexibel angepasst werden. Verwenden Sie sie nach Bedarf in Gruppen oder im Einzelkontakt in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Alle Aktivitäten sollten immer unter Berücksichtigung der Gesundheitslage der Teilnehmer ausgeführt werden.

Gesundes Smoothie-Tasting

Material: Mixer oder Stabmixer, verschiedene Früchte (z. B. Banane, Beeren, Apfel), Naturjoghurt oder Pflanzendrink, Gläser, Servietten.

Anleitung: Bereiten Sie gemeinsam mit den Senioren mehrere fruchtige Smoothies zu. Jeder kann eine Zutat beitragen (z. B. Banane schneiden, Joghurt dazugeben). Geben Sie leichte Mengen in Gläser. Die Bewohner kosten und bewerten Aussehen, Geruch und Geschmack.

Beispiel: Mango-Banane, Erdbeer-Bananen und Apfel-Spinat-Smoothie. Die Teilnehmer beschreiben die Farben („schön gelb“), nennen die Früchte und sagen, was ihnen am besten geschmeckt hat.

Teeverkostung international

Material: Auswahl verschiedener Tees (z. B. grüner, schwarzer, Kräutertee, Früchtetee), heißes Wasser, Tassen, Löffel, evtl. Honig oder Zitrone, Geschirrhandtücher.

Anleitung: Bringen Sie unterschiedliche Teesorten in kleinen Behältern mit, damit die Senioren den Duft vorher erschnuppern können. Danach wird jede Sorte aufgebrüht. Gemeinsam verkostet man den Tee – mit oder ohne Süße. Fragen Sie nach den verschiedenen Geschmacksnoten und Vorlieben.

Beispiel: Lassen Sie eine Bewohnerin aufstehen und beim Eingießen helfen. Bitten Sie die Gruppe, zu raten, ob der erste Tee aus Pfefferminze oder Kamille besteht (Vanille-Tee vs. Pfefferminze, Zitronentee usw.).

Saure-, süße- und salzige Kostprobe

Material: Kleine Portionen von sauren (Zitrone, saure Gummibärchen), süßen (Schokolade, Marmelade), salzigen (Käsewürfel, Salzgebäck) Häppchen, je nach Diät geeignet, Pappteller.

Anleitung: Verteilen Sie die Proben auf einem Tisch und kosten Sie diese der Reihe nach. Besprechen Sie, wie die Geschmacksrichtungen wirken: Gibt es jemanden, der sauer gar nicht mag? Wer fand die Schokolade zu süß?

Beispiel: Ein Bewohner ist überrascht, dass ein saures Bonbon so anders wirkt als ein süßes. Das An- und Abschminken von Geschmack weckt Erinnerungen an Kindheit und kann Gespräche über Essgewohnheiten fördern.

Kräuter-Riechen und Schmecken

Material: Kleine Gläser oder Schälchen mit frischen Kräutern (Petersilie, Minze, Basilikum, Zitronenmelisse), Zettel und Stifte.

Anleitung: Lassen Sie die Senioren an den Kräutern riechen, dann probieren sie sie (z. B. ein Blatt abschneiden und kauen). Fragen Sie nach den Düften („Frisch und nach Erde“), beim Kosten: „Findet ihr den Geschmack scharf oder mild?“

Beispiel: Machen Sie ein kleines Rate-Spiel: Verschließen Sie die Augen eines Bewohners und lassen ihn den Kräutergeruch erraten. Das fördert die Konzentration und das Riechen als Sinn.

Süßigkeiten aus Kindertagen

Material: Kleine Portionen klassischer Süßigkeiten (Wackelpudding, Gelee, Marzipan, Zuckerstangen, Lebensmittelfarbe für Gelatine).

Anleitung: Bereiten Sie ein kleines Buffet vor mit ein paar Dessertsorten oder Süßigkeiten aus der Jugendzeit der Bewohner. Jeder darf probieren. Fragen Sie nach Erinnerungen: „Wann gab es früher das bei Euch zuhause?“

Beispiel: Ein Seniorenpaar erzählt beim Naschen von damals, als sie gemeinsam Apfelmus mit Ahornsirup zubereitet haben. Dabei wird gelacht und der Geschmack von Vergangenheit geteilt.

Honig- und Marmeladen-Verkostung

Material: Verschiedene Sorten Honig und Konfitüre, Brot oder Kekse zum Bestreichen, Butter, Messer, Teller.

Anleitung: Jeder Bewohner erhält ein Stück Brot und kann nacheinander unterschiedliche Honig- und Marmeladensorten probieren. Achten Sie auf kleine Portionen. Besprechen Sie, welche Aromen erkennbar sind (z. B. Blumenhonig vs. Waldhonig, Erdbeer- vs. Kirschmarmelade).

Beispiel: Beim Honigschmecken fällt auf, wie unterschiedlich süß Honig je nach Blüte schmeckt. Einige spüren sofort den fruchtigen Unterschied zwischen Erdbeere und Aprikose.

Saftmix-Experiment

Material: Klarer Apfelsaft, rote Früchte-Saft (z. B. Johannisbeere), Zitronensaft, Wasser, Messbecher, Löffel, Trinkgläser.

Anleitung: Mischen Sie gemeinsam mit den Senioren neue Saftkreationen: Etwa einen Teil Apfelsaft, einen Teil Johannisbeersaft und einen Spritzer Zitrone. Lassen Sie die Gruppe den Mischsaft kosten und entscheiden, ob sie es erfrischender, saurer oder süßer machen möchten.

Beispiel: Die Gruppe variiert das Rezept live: Mehr Wasser macht den Saft milder, Zitrone spritziger. So erleben sie aktiv, wie kleine Veränderungen den Geschmack beeinflussen.

Finger-Food-Stationen

Material: Verschiedenes fingerfertiges Essen in kleinen Portionen (z. B. Gemüsesticks, kleine Käsewürfel, Weintrauben, Crackers, Oliven), Servietten.

Anleitung: Legen Sie mehrere kleine Teller oder Tabletts herum, auf denen die Senioren sich beim Vorbeigehen bedienen können. Diese „Walking Tasting“-Form stärkt Mobilität (wenn die Gruppe umhergeht) und bietet sinnliche Vielfalt. Bitten Sie die Teilnehmer, später zu berichten, welche Kombination ihnen am besten geschmeckt hat.

Beispiel: Senioren wählen selbst aus, vielleicht ein Stück Käse und dazu eine Weintraube. Diskutieren Sie, ob süßes Obst und salziger Käse zusammen passen.

Übung: Gemüse erkennen und schneiden

Material: Verschiedene Gemüse (Tomate, Gurke, Paprika, Karotte) in kleinen Stücken auf Papptellern, Spielgeld oder Zettel mit dem Namen, Plastikmesser (für Gruppen ohne Kochmöglichkeit).

Anleitung: Legen Sie die Gemüsesorten verdeckt aus. Die Senioren fühlen zunächst blind an einem Stück Gemüse und raten die Sorte. Dann wird das Gemüse gemeinsam geschnitten (oder vorbereitet) und am Schluss gegessen. So trainieren sie Tast- und Geschmacksinn sowie Feinmotorik.

Beispiel: Eine Dame ist sicher, es sei Gurke – und liegt richtig. Danach tunkt sie Scheiben in einen Kräuterquark-Dip und beschreibt das frische Aroma.

Apfelsaft vs. Apfelstück-Vergleich

Material: Frisch gepresster oder gekaufter Apfelsaft, geschnittene Äpfel, Teller und Becher.

Anleitung: Jeder probiert einmal den Saft und danach ein Stück des Früchteapfels. Die Aufgabe ist zu vergleichen: Welche Süße ist stärker? Wie unterscheidet sich die Textur?

Beispiel: Ein Bewohner meint, der Saft sei süßer, weil er weniger zähle als das feste Apfelstück. Dieses Erlebnis schärft das Bewusstsein für Nährstoffzusammensetzung und Konsistenz.

Gemeinsames Brot backen und verkosten

Material: Grundzutaten für Brotteig (Mehl, Wasser, Hefe, Salz), Schüsseln, Knetunterlagen, Backblech, Ofen, Butter oder Aufstrich.

Anleitung: Organisieren Sie mit dem Hauswirtschaftsteam eine Backrunde. Die Senioren mischen Teig, kneten – und backen gemeinsam ein einfaches Brot. Nach der Backzeit wird das frische Brot noch warm verkostet (mit Butter oder Marmelade).

Beispiel: Beim Kneten diskutiert die Gruppe über gutes Brot zu früher. Nach dem Backen probiert jeder ein warmes Stück und genießt den Duft. Das Backen selbst – ein Kinästhetik-Erlebnis – aktiviert zudem die Hand- und Fingerkoordination.

Gewürze erraten (Würzratspiel)

Material: Kleine Döschen mit je einem Gewürz (Pfeffer, Zimt, Curry, Kräuter), Zettel zum Notieren.

Anleitung: Geben Sie den Senioren die Möglichkeit, einzelne Gewürze zu riechen und zu erschmecken. Die Augen können verbunden oder fest geschlossen sein, so wird nur über den Geruch und feine Geschmacksunterschiede gerätselt. Die Namen werden notiert oder laut genannt.

Beispiel: Der Geruch von Zimt im Winter erinnert sofort an Advent; dies erzählt ein Teilnehmer und wird zum Thema des Gesprächs.

Sommerliches Eiscreme-Schlemmen

Material: Eismaschine oder gekaufenes Vanilleeis, verschiedene Toppings (frische Früchte, Schokoladensoße, gehackte Nüsse, Streusel), kleine Schüsseln, Löffel.

Anleitung: Bereiten Sie mit den Senioren eine Dessertbar vor. Jeder kann sein Eis mit eigenen Wunsch-Toppings kreieren. Während des Eisessens tauschen sie sich über Lieblingseissorten und Sommererinnerungen aus.

Beispiel: Eine Bewohnerin mixt Joghurt, Beeren und Honig zum selbstgemachten „Fruchteis“ und schwärmt von Sommerferien am Bodensee.

Käseplatte mit Musik

Material: Verschiedene Käsesorten (weich, halbfest, Weichkäse, Blauschimmel), Cracker, Brot, Weintrauben, eventuell laute Musik aus früheren Zeiten.

Anleitung: Legen Sie eine Käseplatte an. Während Klassiker aus Jugendtagen (z. B. Swing oder Rock’n’Roll) leise spielen, probieren die Senioren unterschiedliche Käse. Fragen Sie, ob die Musik den Genuss unterstützt oder ablenkt – so schulen Sie auch die Selbstwahrnehmung der Sinneseindrücke.

Beispiel: Bei Glenn Miller fühlen sich manche an Tanzabende erinnert. Das Kauen eines würzigen Cheddars regt die Erinnerung an Partys mit Käsehäppchen an.

Wurst- und Schinken-Verkostung

Material: Kleinportionen verschiedener Wurst- und Schinkensorten (Salami, Schinken, Lyoner, vegetarische Alternative), Brot/Gurken/Salat zum Neutralisieren.

Anleitung: Ähnlich einer Weinprobe beginnen Sie mit milden Sorten und steigern den Geschmack. Fragen Sie nach Schärfe, Raucharomen oder Kräutern im Aufschnitt. Besprechen Sie Herstellung und Herkunft: „Wer hat noch Schweine aufgewachsen gesehen?“

Beispiel: Ein Senior erkennt sofort, dass beim Rohschinken grobes Salz mitgepökelt wurde. Daraufhin erzählt er von den Schinkenreiferitualen im Dorffest.

Frühstück der Nationen

Material: Kleine Portionen internationaler Frühstücksspeisen (z. B. Müslis, Aufschnitt, Honig, Marmelade, Porridge, Pfannkuchen), Geschirr.

Anleitung: Jeder Bewohner bringt eine Spezialität seines Heimatlandes oder einer gewählten Region mit oder Sie organisieren diese. Gemeinsam wird bei Kaffee und Tee ausprobiert: Wie schmeckt das schwedische Knäckebrot mit Marmelade? Wie riecht Ingwertee aus Asien?

Beispiel: Beim Probieren eines afrikanischen Frühstücksgetränks (Gerstensuppe) berichten Teilnehmer über ihre eigenen Reiseerlebnisse.

Schildkrötenrennen mit Geschmack

Material: Zwei kleine Salatschüsseln, daneben je drei verschiedene Zutaten (z. B. Nüsse, Rosinen, Käsewürfel – die „Schildkröten“), ein kleines Spielbrett (Farbkreise oder ein Spielfeld).

Anleitung: Dieses Spiel kombiniert Aktivierung mit Verkostung. Die Bewohner würfeln abwechselnd und „erschmecken“ sich bei jeder gewürfelten Zahl eine der Zutaten. Die Frage ist, wer zuerst das Ziel erreicht. Bei jeder Station muss die Kostprobe probiert und beschrieben werden.

Beispiel: Ein Seniorenmann lacht, als er die Nuss erwürfelt und dabei laut errät: „Haselnuss! Ganz klar“. Das Einsetzen eines Spiels regt zusätzlich zur Mundmotorik auch kognitive Fähigkeiten an.

Saisonales Kräuterbeet

Material: Kleine Behälter mit Erde und Kräutersaat (Basilikum, Petersilie, Schnittlauch), Gießkanne, eventuell Vogelschutznetz (für den Gruppenhof).

Anleitung: Züchten Sie mit den Senioren gemeinsam ein kleines Kräuterbeet oder Pflanzkasten. Dabei können sie die Düfte aufnehmen und später die frisch gewachsenen Kräuter in kleinen Mengen probieren.

Beispiel: Beim Gießen erkennen viele Bewohnerinnen den Duft von Minze, der Erinnerungen an einen alten Garten weckt. Nach einigen Wochen wird gemeinsam Schnittlauch fürs Abendbrot geerntet und gegessen.

Heißgetränke blind verkosten

Material: Verschiedene heiße Getränke (z. B. Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzmet), Augenbinden, Becher.

Anleitung: Die Senioren setzen sich und ziehen Augenbinden auf. Sie erhalten nacheinander kleine Schlücke verschiedener Heißgetränke. Nur über den Geschmack sollen sie erraten, was sie trinken. Das fördert die Aufmerksamkeit für subtile Unterschiede in Aromen.

Beispiel: Beim Probieren eines Gewürzmilchgetränks ertastet ein Teilnehmer Zimt und Vanille, und seine Mitbewohner erraten das Rezept gemeinsam.

Vital-Smoothie „Kräftiger Kräuterblitz“

Material: Grüne Smoothie-Zutaten (Spinat, Gurke, Apfel), Zitronensaft, Stabmixer, Trinkgläser.

Anleitung: Bereiten Sie mit den Senioren einen vitaminreichen grünen Smoothie zu. Ermutigen Sie sie, die Farben zu beschreiben („grün wie eine Wiese“), die Konsistenz („cremig“ oder „flüssig“), und beobachten Sie Reaktionen. Wie findet die Gruppe den Geschmack? Wird er umgerührt?

Beispiel: Eine Bewohnerin bemerkt, dass der Zitronensaft das Gemüsegeschmack „aufgeweckt“ hat. So lernen die Senioren, dass Säure Pflanzenaromen hervorheben kann.

Mundpflegebutter gemeinsam herstellen

Material: Weiche Butter, ätherische Öle (Sanddorn, Zitrus), Honig, Eiswürfelformen, Teelöffel.

Anleitung: Aus weicher Butter, wenigen Tropfen Fruchtöl (z. B. Sanddorn- oder Zitronenöl) und Honig wird eine aromatische „Mundpflegebutter“ gemischt. Formen Sie gemeinsam Kleingebinde und frieren Sie sie ein. Nach dem Erwärmen wird davon ein kleines Stück abgelutscht oder auf ein Brötchen geschmiert – so erleben die Senioren das Aroma auf der Zunge.

Beispiel: Alle sind erstaunt, wie schmackhaft Honig-Zitrus-Butter duftet. Dabei wird besprochen, wie diese Mischung sogar die Mundhygiene fördern kann.

Kokosnuss-Verkostung – exotisch anders

Material: Eine Kokosnuss, Mango, Ananasstücke, Kokosraspel, Teller.

Anleitung: Zeigen Sie den Senioren die Kokosnuss, lassen Sie sie fühlen (rau und hart) und riechen. Anschließend wird das „weiße Fleisch“ gemeinsam herausgekratzt und gekostet. Vergleichen Sie es mit den tropischen Früchten auf dem Teller.

Beispiel: Beim Öffnen der Kokosnuss gibt es viel zu staunen. Die Ananas wird als „soooo süß“ beschrieben, die Kokosraspel als „faserig und nussig“.

Schluck für Schluck - Gesprächsrunde

Material: Unterschiedliche Säfte (Orangen-, Traubensaft, Karottensaft), kleine Gläser.

Anleitung: Jeder Teilnehmer gießt sich etwas von seinem Lieblingssaft ein. Beim Trinken geht reihum ein Gespräch: Jeder erzählt ein Stück seines liebsten Kuchens/Frühstücks aus früheren Zeiten. So verbindet sich das sinnliche Erleben mit Biografie-Austausch.

Beispiel: Ein Senior kippt sich Orangensaft ein und erinnert an Sonntagsfrühstück mit seiner Mutter. Ein anderer seufzt beim Karottensaft und sagt: „Das trank mein Vater immer als Schnupfentee.“

Kräftig würzen – eigene Kräutermischung kreieren

Material: Getrocknete Kräuter und Gewürze (Rosmarin, Thymian, Oregano, Paprika), kleine Gefäße, Löffel.

Anleitung: Die Gruppe erstellt gemeinsam eine „Haus- Gewürzmischung“: Jeder gibt eine Prise seines Lieblingskräuters in die gemeinsame Schale. Anschließend riechen und schmecken alle daran (z. B. einen Löffel warmen Wassers damit). Man diskutiert, ob eher mediterran oder pikant.

Beispiel: Die Senioren einigen sich, dass Rosmarin und Oregano ihnen am besten schmecken. Sie nennen das Ergebnis stolz „Hauswürze“ und nehmen Proben mit in ihr Zimmer.

Trauben und Nüsse – verkosten und knacken

Material: Weintrauben (weiße, rote) und verschiedene Nüsse (Walnuss, Haselnuss, Mandeln), Nussknacker, Teller.

Anleitung: Lassen Sie die Gruppe Nüsse knacken oder offene Nüsse nehmen. Danach versuchen sie, mit den Trauben und Nüssen kleine Geschmacksvergleiche zu machen (süßes Obst vs. herbe Nuss). Ermutigen Sie sie, die Konsistenzen zu beschreiben.

Beispiel: Ein Bewohner knackt eine Walnuss und findet sie knackiger als eine Haselnuss. Alle lauschen, wenn er den Unterschied erklärt, und loben die Aktion für die Fingerbeweglichkeit.

Fitness-Drink-Abend – neu aufgepeppt

Material: Mineralwasser, Gemüse- oder Obstkonzentrate (z. B. Karotten- oder Rote-Bete- Saft), Sprudelspender, Zitronen- oder Limettensaft.

Anleitung: Mischen Sie mit den Senioren sogenannte „Fitness-Drinks“: Mineralwasser wird mit kleinen Karotten- oder Rote-Bete-Säften bunt eingefärbt und mit Zitrone aromatisiert. Sie probieren und vergleichen, welcher Mix am spritzigsten ist. Dabei lernen sie etwas über natürliche Farbstoffe und Vitamine.

Beispiel: Eine Dame bemerkt, dass das Wasser mit Karottensaft besonders gut schmeckt. Sie erinnert sich, wie sie selbst Rote-Bete-Saft für den Mann machte, als dieser krank war – ein Gespräch über Hausmittel beginnt.

Herbst-Apfelküche

Material: Apfelküchle (kleine Apfelringe im Teigmantel) oder Apfelmus, Zimt, Vanillepudding oder -soße, Teller, Servietten.

Anleitung: Backen Sie mit den Senioren oder bringen Sie fertige Apfelküchle. Gemeinsam wird Zimt-Zucker gemischt, Vanillesoße verteilt und schließlich genossen. Jeder beschreibt, wie viel Zimt er mag, und erinnert sich an Apfelerntezeit.

Beispiel: Alle riechen die Zimt-Butter auf dem frischen Apfelküchle, schließen die Augen und nennen, wo sie früher Äpfel gepflückt haben.

Kaffee-Klatsch mit Geschmacksvariationen

Material: Kaffee (Filter oder löslich), Kaffeesahne, evtl. Ersatzkaffee (geröstete Gerste), Honig, Zimt, Zuckersticks.

Anleitung: Veranstalten Sie eine Kaffeetafel mit mehreren Varianten: echten Kaffee, Malzkaffee und entkoffeinierten Kaffee. Jeder probiert alle drei oder wählt eine Sorte und verziert den Kaffee nach Geschmack (Zimt, Honig). Diskutieren Sie, welche Sorte bekömmlicher ist oder einen besseren Geschmack hat.

Beispiel: Ein Bewohner merkt an, dass Malzkaffee süßer schmeckt. Eine andere fügt Honig hinzu und empfiehlt ihn allen wegen der milden Note.

Blumensorten riechen und schmecken

Material: Essbare Blüten oder Blätter (Ringelblumen, Borretsch, Minzeblätter), Wasserschälchen.

Anleitung: Präsentieren Sie ein kleines Kräuterbeet oder ein Bouquet mit essbaren Blüten. Lassen Sie die Senioren daran riechen und danach ein paar Blüten oder Blätter kosten. Sie wirken meist leicht pikant oder frisch. Fragen Sie, welche Erinnerungen die Düfte hervorrufen.

Beispiel: Beim Kauen eines Minzeblatts strahlt eine Teilnehmerin: Sie dachte, es sei ein Kaugummi. Alle lachen über die überraschend intensive Frische.

Olivenöl-Verkostung

Material: Olivenöl extra vergine, anderes Speiseöl (z. B. Raps-, Sonnenblumenöl), Toastbrot, Esslöffel.

Anleitung: Gießen Sie ein bisschen Olivenöl und Rapsöl auf je einen Löffel. Die Senioren schmecken pur oder mit einem Stück Brot (trockenen Toast). Beschreiben Sie die Öle: Ist das Olivenöl fruchtig, bitter? Findet jemand den Unterschied zum Rapsöl?

Beispiel: Einer bemerkt das leicht bittere Nachgeschmack des Olivenöls und erinnert sich ans Backen mit Großmutter, die das erzählt hat.

Lieblingsgewürz selber mahlen

Material: Gewürzmörser mit Stößel, ganze Gewürze (Muskat, Pfefferkörner, Nelken).

Anleitung: Die Senioren mahlen unter Anleitung ihr Lieblingsgewürz frisch. Dann riecht jeder am Ergebnis. Das Hören des mahlenden Pfeffers regt zusätzlich die Sinne an.

Beispiel: Beim Mahlen von schwarzem Pfeffer hört man das Knirschen – einige schätzen dies als „Meditation in Arbeit“. Der Duft frischer Gewürze stellt alle zufrieden.

Blinde Marmeladen-Verkostung

Material: Drei bis vier Marmeladen- oder Honigsorten (farblich gut unterscheidbar) in kleinen Schälchen, Augenbinden, Löffel.

Anleitung: Die Senioren setzen sich in einen Kreis. Mit Augenbinde verkosten sie nacheinander jeweils einen Löffel von jeder Sorte und versuchen zu erraten, ob es Erdbeer-, Kirsch-, Aprikosenmarmelade oder Honig ist. Anschließend wird die Runde aufgelöst und über Lieblingskombinationen gesprochen.

Beispiel: Ein Senior vermutet glänzend, die rote Marmelade sei Hagebuttenmarmelade – richtig! Er erzählt, dass er diese selten gekostet hat, und seine Freude wird geteilt.

Multisensorisches Kräuterpuzzle

Material: Duft- und Geschmacksproben von Küchenkräutern (Koriander, Basilikum, Oregano), kleine Karteikarten mit den Namen.

Anleitung: Legen Sie die Kräuterduftproben auf einem Tisch aus und daneben die Karten verdeckt. Die Senioren dürfen abwechselnd riechen oder versuchen zu kosten und dann eine Karte aufdecken. Stimmt die Zuordnung?

Beispiel: Dabei erfährt die Gruppe, wer Basilikum und wer Oregano besser unterscheiden kann. Es gibt Erklärungen zu den Gewürzen (z. B. „das steht in meiner Petersilienmilch“).

Jogurt oder Quark mit Überraschungszutaten

Material: Naturjoghurt oder -quark, gehackte Früchte, Nüsse, Honig, evtl. Kakaopulver.

Anleitung: Jeder Teilnehmer bekommt einen kleinen Becher Joghurt/Quark. Dann dürfen sie sich eigene Toppings wählen oder etwas Esslöffelweise erhalten. Anschließend wird probiert und beurteilt: Mit welchem Topping schmeckt es am besten?

Beispiel: Ein Bewohner mixt Leinsamen und Honig in seinen Joghurt. Er sagt, es sei „leicht knusprig und süß – genau richtig“.

Geruchs-Memory

Material: Kleinbehälter oder Gläser mit verschiedenen bekannten Geruchsstoffen (Kaffee, Vanille, Zimt, Orange, Eukalyptus), Aufkleber oder Deckel mit Nummern.

Anleitung: Füllen Sie je zwei Gefäße mit demselben Duftstoff. Verteilen Sie sie verdeckt im Raum. Nun wird im Stile eines Memory-Spiels der Duft erraten, indem man zwei Behälter aufdeckt und anriecht. Stimmen die Gerüche überein, darf weiter gemacht werden.

Beispiel: Beim Aufdecken zweier Zimtbehälter verkündet ein Teilnehmer triumphierend: „Zimt! Habe ich gerochen!“ So werden Geruchs- und Gedächtnissinn gleichzeitig trainiert.

Farbspiel mit Getränken

Material: Klare Getränke (Wasser), Lebensmittelfarbe, farbige Früchte (Himbeeren, Blaubeeren), Strohhalme, Gläser.

Anleitung: Färben Sie Wasser mit verschiedenen natürlichen oder künstlichen Farbstoffen, ohne den Geschmack zu verändern. Die Senioren sollen die Getränke trinken und erraten, ob ein Farbzusatz drin ist oder es sich um Fruchtsaft handelt. Dies schärft den Sehsinn und verknüpft ihn mit dem Geschmack.

Beispiel: Die Gruppe staunt, dass farbiges Wasser unangetastet bleibt, weil das Auge zu viel erwartet. Dann wird Fruchtsaft dazugegeben und jeder erkundigt sich, welcher Saft versteckt war.

Karottenkuchen gemeinsam backen

Material: Zutaten für Karottenkuchen (geraspelte Karotten, Mehl, Eier, Nüsse, Gewürze), Mixer, Backform, Backofen, Zitronenglasur oder Frischkäse-Topping.

Anleitung: Organisieren Sie eine kleine Back-AG: Gemeinsam wird gerührt, geknetet und der Teig in die Form gefüllt. Während gebacken wird, können bereits Zutaten geschmeckt werden (ein Stück Rohkostkarotte, Zimt). Nach dem Backen ist die Belohnung das gemeinsame Essen des warmen Kuchens.

Beispiel: Eine Dame ist stolz auf ihr Werk: „So süß habe ich Zimt schon lange nicht mehr gerochen!“ Danach genießen alle ein Stück und vergleichen, wessen Rezept am besten gelungen ist.

Wasserglas-Orgel

Material: Mehrere Wassergläser mit unterschiedlichem Wasserstand (eine Tonleiter), Löffel oder Stäbchen, optional Flüssigfarben (z. B. Tropfen Lebensmittelfarbe).

Anleitung: Gießen Sie Wasser stufenweise in die Gläser, sodass sie unterschiedliche Töne erzeugen. Die Senioren schlagen die Gläser an (oder ziehen den Finger am Glasrand entlang) und erzeugen damit Töne. Dabei trinken sie anschließend von jedem Glas, um die Farbstoffe oder leichten Fruchtsäfte zu probieren.

Beispiel: Diese ungewöhnliche Verbindung von Hören und Schmecken bringt viel Spaß. Beim Anschlagen erzählt jeder, was ihm der Ton sagt („das kling wie meine Lieblingsmelodie“), und kostet das jeweilige Glas.

DIY-Eistee mit Kräutern

Material: Schwarzer oder grüner Tee, frische Minze oder Zitronenmelisse, Zucker, Zitrone, Wasser, Eiswürfel.

Anleitung: Kochen Sie gemeinsam Tee und verfeinern Sie ihn mit Minze oder Melisse sowie etwas Zitrone. Lassen Sie ihn abkühlen und servieren Sie ihn mit Eis. Dabei besprechen Sie, ob mehr Süße oder Zitrone gewünscht wird.

Beispiel: Die Senioren nippen an ihrem Eistee und fügen nach Belieben Zucker hinzu. Eine Bewohnerin sagt: „Es schmeckt, als wäre Sommer im Glas!“

Wanderung durch den Käsegarten

Material: Eine Auswahl an Weich-, Halbhart- und Hartkäse, Trauben oder Birnenscheiben, Butter, Messer.

Anleitung: Arrangieren Sie eine „Käseplatte“ auf einem langen Tisch wie einen kleinen Rundgang. Jeder läuft mit einem Teller von Station zu Station. An jeder Station ist ein anderer Käse: Die Senioren probieren jeweils ein Stück und notieren (oder erzählen) ihre Eindrücke zur Konsistenz (cremig, bröckelig) und zum Geschmack (mild, scharf, nussig).

Beispiel: Ein Herr vergleicht Gouda mit Limburger und spürt erstaunt den großen Unterschied. Diese Vielfalt ruft Erinnerungen an ländliche Märkte hervor.

Popcorn mit Überraschungsgewürzen

Material: Popcornmaschine oder Mikrowellen-Popcorn, Butter, verschiedene Gewürzmischungen (Salz, Paprikapulver, Kräutermix, Zimt-Zucker), kleine Löffel.

Anleitung: Popcorn herstellen lassen. Dann probieren die Senioren es pur und anschießend jeweils mit einem anderen Topping. Sie bewerten, welcher Geschmack ihnen am besten gefällt (salzig-würzig oder süß).

Beispiel: Einige entscheiden sich für Paprika, andere naschen lieber gezuckertes Popcorn. Dieses Alltags-Food löst bei vielen ein Gefühl von Kino und Kindheit aus.

Knabberspaß mit verschiedenen Nüssen

Material: Ungesalzene Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse (ungesalzen), Schälchen.

Anleitung: Die Senioren probieren jede Nusssorte und vergleichen Knackigkeit, Geschmack und Geruch. Dabei wird besprochen, welche Nusssorten sie schon kennen. Anschließend darf jeder seine Lieblingsnuss wählen und etwas darüber erzählen (z. B. Bauernregeln oder Märchen mit Nüssen).

Beispiel: Ein Bewohner bricht eine Walnuss auf und erklärt, warum sie so schwer zu knacken ist. Das gemeinsame Erklären festigt das Erlebte.

Bunte Smoothie-Ice-Pops

Material: Obstsmoothies (z. B. Erdbeere, Pfirsich), Eisformen mit Stiel, Gefrierfach.

Anleitung: Füllen Sie die Formen mit den Smoothies und lassen Sie diese fest werden. Danach werden die selbstgemachten Eis-Pops verzehrt. Die verschiedenen Farben machen Lust aufs Probieren. Fragen Sie: Welche ist süßer?

Beispiel: Eine Seniorin beißt genüsslich in ein rotes „Erdbeereis“ und strahlt: „Das ist mein Lieblingsobst!“ Ein anderes gelbes Eis (Pfirsich) ruft Erinnerungen an Sommerlieder hervor.

Leckere Brotzeit im Garten

Material: Verschiedene kleine Brötchen oder Pumpernickel, Butter, Schnittlauch, Kirschtomaten, Radieschen, kleine Wurststücke.

Anleitung: Organisieren Sie eine „Brotzeitrunde“ im Außenbereich, wenn möglich im Sinnes- oder Kräutergarten. Senioren dürfen sich nach Lust und Laune selbst ein belegtes Brötchen zusammenstellen – schnippeln, bestreichen, belegen. Dabei genießen sie nicht nur den Geschmack, sondern auch die Natur um sich herum.

Beispiel: Die frische Luft steigert den Appetit, und jeder erzählt, wer früher im Garten geholfen hat. Die farbenfrohen Zutaten sprechen ebenso das Auge an.

Schokoladen-Tastingsafari

Material: Weiße, Vollmilch- und Zartbitterschokolade (je nach Verträglichkeit), Kakaonibs, Kakao, Fruchtstückchen.

Anleitung: Kleine Mengen verschiedener Schokoladensorten werden geschmolzen und mit Früchten oder Nüssen kombiniert, oder sie werden einfach pur verkostet. Bei geschlossenen Augen raten die Senioren, ob sie weiße oder dunkle Schokolade schmecken.

Beispiel: Eine Bewohnerin identifiziert sofort weiße Schokolade am Geschmack und verrät, dass sie früher Bonbons daraus gemacht hat. Dieser Geruch wieder bringt Erinnerungen an Weihnachten.

Aromatisierte Wasser-Entdeckerlust

Material: Karaffen mit stillem Wasser, Scheiben von Zitrone, Orange, Gurke, frische Minze oder Beeren; Etiketten für die Karaffen.

Anleitung: Stellen Sie verschiedene „Infused Water“-Varianten bereit (Wasser mit Früchten/Kräutern). Die Senioren sollen sie probieren und nach Geruch und Geschmack beurteilen: Welches schmeckt ihnen am besten? Führen Sie Buch über die beliebtesten Sorten, um später zu wiederholen.

Beispiel: Eine Gruppe findet, dass Gurkenwasser „so frisch wie Ausflug im Wald“ schmeckt. Diese Assoziation wird diskutiert und gibt einen Einblick in das Gefühlsleben der Teilnehmer.

Gemüsesticks und Dips-Buffet

Material: Rohes Gemüse (Karotten, Sellerie, Paprika), selbstgemachte Dips (Quark-Kräuter, Hummus), Teller und Löffel.

Anleitung: Die Senioren stecken mit den Fingern Gemüse in die verschiedenen Dips und testen die Kombinationen. Dabei lernen sie, neue Dips zu entdecken und werden zugleich animiert, rohe Kost zu probieren.

Beispiel: Einer entscheidet sich für Hummus und erklärt, es erinnere ihn an den Dillgeruch, den er mag. So entsteht ein Gespräch über Lieblingsgewürze.

Süße Brotaufstrich-Experimente

Material: Kleine Schälchen mit Honig, Nuss-Nougat-Creme, Marmelade, Zucker, Zimt, so dass eigene Brote bestrichen werden können. Brot (Toast) bereitstellen.

Anleitung: Jeder streicht sich Brot mit verschiedenen süßen Aufstrichen. Probieren sie auch Honig mit einer Prise Zimt oder Nusscreme mit frischer Beerenmarmelade. Diskutieren Sie die Geschmackskombinationen.

Beispiel: Ein Bewohner macht Honig mit Zimt und ruft: „Himmlisch, das ist wie Omi’s Kakaowasser!“ Alle erinnern sich an alte Hausrezepte.

Wassermelonen- und Melonenschmaus

Material: Scheiben Wassermelone, Honigmelone, Messer, Teller, evtl. Minzblätter.

Anleitung: Bereiten Sie verschiedene Melonensorten vor und servieren Sie sie in mundgerechten Stücken. Senioren probieren abwechselnd Wassermelone und Honigmelone und nennen den Geschmacksunterschied. Ein Spritzer Zitronensaft darüber ist optional.

Beispiel: Die Wassermelone wird als saftig und erfrischend beschrieben, die Honigmelone als honigsüß. Der dunkle Kontrast ist ein Augenschmaus und regt den Gesprächsfluss an („Kinder konnten nie genug davon kriegen!“).

Teigtaschen-Vielfalt

Material: Fertigteigblätter (Frühlingsrollen-, Blätterteig), verschiedene Füllungen (Käse-Kräuter, Spinat, Gemüse), kleine Schälchen mit Soßen (Ketchup, Kräuterquark).

Anleitung: Die Gruppe füllt und formt zusammen kleine Teigtaschen, die dann gebacken oder frittiert werden. Nach dem Anrichten werden die Teigtaschen mit verschiedenen Dipps verkostet. Dies spricht Tastsinn (Formen), Sehsinn (Goldgelb nach dem Backen) und Geschmack an.

Beispiel: Die Bewohner bemerken, dass die Käsefüllung am meisten nach ihrem Geschmack war. Sie vergleichen, ob ihnen üppige oder leichte Füllungen lieber sind, und wenden dies auf eigene Essgewohnheiten an.

Schokoladenverkostung:

Material: Verschiedene Schokoladensorten (Zartbitter, Vollmilch, weiße Schokolade), Teller oder kleine Schalen, Wasser zum Neutralisieren, Servietten.

Anleitung: Die Senioren betrachten und beschreiben die Schokolade (Farbe, Glanz), riechen daran und probieren jeweils ein kleines Stück. Sie werden ermuntert, den Geschmack (z.B. süß, bitter) zu beschreiben und alte Erinnerungen an süße Erlebnisse zu teilen.

Beispiele: Vergleichen Sie z.B. helle Vollmilch-Schokolade mit einer dunklen Zartbitterschokolade und sprechen Sie über den Unterschied im Aroma. Achten Sie darauf, nur kleine Stücke zu reichen und Wasser bereitzustellen – gerade bei Schluckproblemen ist Vorsicht geboten.

Teeverkostung:

Material: Verschiedene Teesorten (Kräutertee, Früchtetee, Grüntee, Schwarztee), Teekanne oder Teebeutel, Tassen, Kanne mit heißem Wasser, evtl. Zitronenscheiben, Zucker oder Honig.

Anleitung: Stellen Sie mehrere Tees vor. Lassen Sie die Senioren die trockenen Teeblätter betrachten und riechen. Dann bereiten Sie jeweils eine kleine Tasse frisch zu und lassen alle den Geschmack und die Farbe vergleichen.

Beispiele: Die Senioren können verschiedene Kräutertees (z.B. Pfefferminze vs. Kamille) riechen und danach den Aufguss probieren. Beobachten Sie, wie sich die Farbe des Wassers beim Übergießen verändert, und besprechen Sie den Geschmack.

Kaffeeverkostung:

Material: Kaffeebohnen, Handmühle oder elektrische Mühle, Filterkaffee (schwach zubereitet), Tassen, Löffel.

Anleitung: Lassen Sie die Senioren zunächst an den Bohnen riechen und diese vielleicht in den Händen halten. Mahlen Sie gemeinsam die Bohnen und brühen Sie eine kleine Menge Kaffee auf. Jeder probiert dann eine kleine Tasse Kaffee.

Beispiele: Vergleichen Sie entkoffeinierten Kaffee mit normalem Kaffee oder helles vs. dunkles Röstkaffee. Fragen Sie, wie sie ihren Kaffee früher getrunken haben – mit Milch, Zucker oder schwarz.

Obstverkostung:

Material: Saisonales Obst (z.B. verschiedene Äpfel, Birnen, Trauben), Schälmesser, kleine Teller, Servietten.

Anleitung: Schicken Sie den Obstkorb herum. Jeder darf die Früchte in die Hand nehmen, betasten und riechen. Anschließend wird das Obst in kleine Stücke geschnitten und gemeinsam probiert. Besprechen Sie dabei Geschmack und Frische.

Beispiele: Lassen Sie die Senioren z.B. süße und saure Apfelsorten (Golden Delicious vs. Boskop) kosten. Stellen Sie Fragen wie „Welche Sorte schmeckt Ihnen besser?“ oder „Wann haben Sie früher selbst Äpfel geerntet?“

Gemüseverkostung:

Material: Rohes Gemüse (z.B. Karotte, Gurke, Tomate, Paprika), Schneidebrett, Schälmesser, Teller.

Anleitung: Präsentieren Sie verschiedene Gemüsesorten. Jeder darf sie fühlen und kurz in die Hände nehmen. Dann schneiden Sie das Gemüse und verteilen kleine Stücke zum Probieren. Besprechen Sie Aussehen, Geruch und Geschmack.

Beispiele: Zum Beispiel Karotte roh vs. gekühlt oder Paprikaringe in verschiedenen Farben. Fragen Sie, „Welches Gemüse erinnern Sie an Ihren Gemüsegarten früher?“

Käseverkostung:

Material: Verschiedene Käsesorten (mild, würzig, hart, weich), Zwieback oder Cracker, Buttermesser.

Anleitung: Legen Sie den Käse in mundgerechte Stücke bereit. Beschreiben Sie kurz Sorte und Herkunft. Lassen Sie alle nacheinander Käse riechen und schmecken. Diskutieren Sie Konsistenz (cremig, bröckelig) und Aroma.

Beispiele: Kosten Sie Gouda gegen Camembert. Fragen Sie, „Welche Käsesorte kannten Sie aus Ihrer Jugend?“ oder „Welche Sorten haben Sie früher gerne gegessen?“

Marmeladen- und Honigverkostung:

Material: Unterschiedliche Marmeladen (Erdbeere, Aprikose, Himbeere) und Honigsorten (Blütenhonig, Waldhonig), Toastbrot oder kleine Löffel.

Anleitung: Verteilen Sie Marmelade oder Honig auf kleinen Probierschälchen. Die Senioren können riechen und dann kosten. Vergleichen Sie Süße, Fruchtigkeit und Konsistenz.

Beispiele: Probieren Sie Waldhonig gegen Blütenhonig. Oder lassen Sie die Gruppe den Unterschied zwischen Erdbeer- und Orangenmarmelade beschreiben.

Milchproduktverkostung:

Material: Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, Quark oder Kefir in verschiedenen Sorten und Fettstufen, kleine Löffel.

Anleitung: Bieten Sie kleine Portionen zum Probieren an. Jeder nimmt einen Löffel voll und beschreibt Konsistenz und Geschmack (süß, sauer).

Beispiele: Vergleichen Sie Naturjoghurt mit einem nach Geschmack. Fragen Sie: „Welche Sorten kannten Sie aus Ihrer Kindheit?“

Öl- und Essigverkostung:

Material: Verschiedene Speiseöle (Olivenöl, Rapsöl) und Essigsorten (Balsamico, Apfelessig), Brotstückchen oder Gemüse.

Anleitung: Trinken Sie vorsichtig einen kleinen Schluck Öl oder kostbaren Essig. Alternativ tunken Sie ein Brotstück hinein. Diskutieren Sie Unterschied im Geruch und Geschmack.

Beispiele: Probieren Sie Olivenöl gegen Rapsöl. Fragen Sie, welches Öl früher in der Region verwendet wurde. Weisen Sie darauf hin, dass Geruch und Geschmack sehr eng verbunden sind und sich Aromen gegenseitig verstärken.

Gewürz- und Kräuter-Ratespiel:

Material: Kleine Schälchen mit Alltagsgewürzen (Salz, Zucker, Zimt, Pfeffer, Paprika) und frischen Kräutern. Augenbinden.

Anleitung: Mit verbundenen Augen darf jeweils ein Senior ein Gewürz schmecken oder riechen und erraten, um was es sich handelt. Der Rest der Gruppe kann Hinweise geben.

Beispiele: Lassen Sie die Senioren Salz und Zucker schmecken und unterscheiden. Oder fragen Sie beim Riechen: „Ist das Basilikum oder Oregano?“ Solche Ratespiele schulen den Geruchs- und Geschmackssinn und fordern die Erinnerung heraus.

Kräutertee-Selbstmischung:

Material: Getrocknete Kräuter (Kamille, Pfefferminze, Fenchel), Teebeutel oder losen Tee, Kannen, Tassen.

Anleitung: Jeder darf aus den Kräutern einen eigenen Teebeutel oder eine Mischung kreieren. Anschließend wird der Tee aufgegossen, und jeder riecht und kostet seine Mischung.

Beispiele: Teilnehmer können etwa Kamille mit Minze kombinieren. Besprechen Sie: „Wie verändert sich der Geschmack, wenn wir Lavendel hinzufügen?“

Kräuter riechen und schmecken:

Material: Frische Kräuter wie Minze, Basilikum, Rosmarin in Topf oder Bund.

Anleitung: Lassen Sie die Senioren ein frisches Kräuterblatt zwischen den Fingern reiben und daran riechen. Wer möchte, kann ein kleines Stück direkt probieren.

Beispiele: Ein frisches Minzblatt zerdrücken und das intensive Aroma beschreiben. Oder die Studenten erraten lassen, ob es sich um Basilikum oder Oregano handelt.

Apfelverkostung:

Material: Verschiedene Apfelsorten (süß, sauer), Schälmesser.

Anleitung: Schneiden Sie jeweils einen Apfel in Scheiben. Jeder probiert eine Sorte und beschreibt Saftigkeit, Süße und Aroma.

Beispiele: Vergleichen Sie z.B. süße Golden-Delicious-Äpfel mit säuerlichen Boskop-Äpfeln. Fragen Sie, in welcher Saison sie Apfelfest gefeiert haben.

Gemüsesäfte-Vergleich:

Material: Karottensaft, Tomatensaft, Apfelsaft in kleinen Tassen.

Anleitung: Jeder riecht und kostet die Säfte. Vergleichen Sie frisch gepressten Saft mit gekauftem. Besprechen Sie Textur (sämig vs dünn) und Geschmack.

Beispiele: Kosten Sie Karotten- vs. Tomatensaft und sprechen Sie über den Unterschied. Wer erinnert sich an die Gemüseernte früher im Garten?

Fruchtsaftmischungen selbst herstellen:

Material: Zitronen, Orangen, Wasser, Joghurt oder Honig, Mixer (wenn möglich).

Anleitung: Lassen Sie die Gruppe eigenen Fruchtsaft mischen – z.B. ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft und Honig. Jede(r) probiert seine Mischung.

Beispiele: Eine süß-saure Limonade aus Zitronen- und Orangenstücken herstellen. Diskutieren Sie, welche Mischung am besten schmeckt.

Smoothie-Zubereitung:

Material: Banane, Beeren, Blattspinat oder Karotte, Joghurt, Mixer (Assistent begleitet).

Anleitung: Wählen Sie gemeinsam Zutaten aus und mischen Sie einen Smoothie. Jeder probiert eine kleine Portion. Achten Sie auf Konsistenz.

Beispiele: Vergleichen Sie einen grünen Smoothie (z.B. mit Spinat) mit einem roten Fruchtsmoothie. Fragen Sie: „Welche Farbe bevorzugen Sie?“

Salatdressings-Vergleich:

Material: Essig-Öl-Dressing, Kräuterjoghurt-Dressing, kleine Schälchen, Blattsalatblätter.

Anleitung: Gießen Sie ein paar Tropfen Dressing auf Salatblatt-Proben. Jeder kostet abwechselnd. Diskutieren Sie Schärfe, Säure oder Cremigkeit.

Beispiele: Essig-Öl vs. mildes Joghurtdressing vergleichen. „Welches Dressing passt besser zu Ihrem Lieblingssalat?“

Suppenblindverkostung:

Material: Zwei dünnflüssige Suppen (z.B. Tomatensuppe und Gemüsesuppe), Löffel, Augenbinden.

Anleitung: Bieten Sie mit verbundenen Augen Löffel zum Probieren. Jeder versucht, die Suppe zu erraten. Öffnen Sie danach die Augen für eine gemeinsame Besprechung.

Beispiele: Erbsen-Karotten-Suppe vs. Tomatensuppe „raten“. Fragen Sie danach: „Welche Zutaten haben Sie erkannt?“

Kräutersalz- und Kräuterölverkostung:

Material: Selbst gemachtes Kräutersalz (z.B. mit Rosmarin, Thymian) und Kräuteröl, Brot.

Anleitung: Auf Brot geben und probieren. Berühren und riechen Sie das Salz und das Öl vorher.

Beispiele: Vergleichen Sie Rosmarinsalz mit Paprikasalz. Fragen Sie: „Welches Würzmittel wäre gut für Pommes, welches für Salat?“

Kaffeealternativen probieren:

Material: Entkoffeinierter Kaffee, Malzkaffee, Kaffee-Ersatz (z.B. Lupinenkaffee), Tassen, Wasser.

Anleitung: Bereiten Sie jede Variante schwach zu und verteilen Sie Kostproben. Diskutieren Sie den Geschmack und vergleichen Sie mit normalem Kaffee.

Beispiele: Malzkaffee vs. entkoffeinierter Kaffee; „Erinnern Sie sich an Getränke aus Kriegszeiten?“

Kakaospezialitäten:

Material: Kakaopulver, Milch, Zimt, Vanillezucker, Honig.

Anleitung: Rühren Sie zwei Arten Kakao an – einen puren und einen mit Zimt oder Vanille. Jeder verkostet und spürt den Unterschied.

Beispiele: Zimt-Kakao vs. normaler Kakao. Fragen Sie: „Mit welchem Gewürz hat man früher Kakao verfeinert?“

Brotsorten-Vergleich:

Material: Roggenbrot, Vollkornbrot, Weißbrot.

Anleitung: Schneiden Sie kleine Scheiben und lassen Sie die Senioren probieren. Besprechen Sie Farbe, Struktur und Geschmack des Brotes.

Beispiele: „Welches Brot schmeckt würziger?“, „Welches haben Sie als Kind gegessen?“ (z.B. dunkles Brot früher).

Nuss- und Trockenfrüchteverkostung:

Material: Verschiedene Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln) und Trockenfrüchte (z.B. Aprikosen, Rosinen).

Anleitung: Die Senioren fühlen die Nüsse, riechen daran und probieren sie. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen werden verglichen (nussig, süß).

Beispiele: Walnuss vs. Haselnuss mit Blick auf Geschmack und Härte. Oder getrocknete Apfelringe vs. Pflaumen: „Welche Süße gefällt Ihnen besser?“

Vanille- vs. Zimt-Duft:

Material: Vanilleschote oder Vanillezucker, Zimtstange, eventuell Gebäck (Vanillekipferl, Zimtstern).

Anleitung: Lassen Sie die Seniorengruppen an Vanille und Zimt riechen. Probieren Sie dann ein kleines Gebäck dazu.

Beispiele: Vanillekipferl vs. Zimtstern vergleichen. Fragen Sie: „Welche Erinnerung verbinden Sie mit Vanille, welche mit Zimt?“

Kindheitsgebäck-Überraschung:

Material: Traditionelle Plätzchen oder Kekse (Butterkekse, Spitzbuben, Zimtgebäck).

Anleitung: Jeder bekommt einen Keks. Beschreiben Sie gemeinsam den Geschmack und die Textur. Erzählen Sie dazu Geschichten.

Beispiele: „Erkennen Sie dieses Weihnachtsgebäck?“, „Haben Sie früher selbst Kekse gebacken?“

Eisverkostung:

Material: Kleine Probierschälchen mit Vanilleeis, Fruchtsorbet oder Joghurt-Eis (weich servieren).

Anleitung: Jeder probiert eine kleine Kugel. Besprechen Sie die Konsistenz (cremig, kalt) und den Geschmack.

Beispiele: Erdbeer- vs. Schokosorbet. Stellen Sie Fragen wie: „Welches Eis war Ihr Liebling als Kind?“

Limonadenverkostung:

Material: Verschiedene (alkoholfreie) Limonaden oder selbst gemachte Limonade (Zitrone, Orange, Brause).

Anleitung: Kleine Gläser mit je einer Sorte anbieten. Jeder kostet abwechselnd und gibt an, ob er süß, sauer oder spritzig findet.

Beispiele: Zitronenlimonade vs. Cola; in warmen Tagen sprechen Sie über erfrischende Früchte.

Wasserverkostung:

Material: Glasstuten mit Leitungswasser, Mineralwasser und kohlensäurehaltigem Wasser.

Anleitung: Jeder probiert alle Varianten und beschreibt Unterschied (still, sprudelnd). Besprechen Sie, welches Trinkwasser in der Region üblich ist.

Beispiele: Leitungswasser direkt vs. gesprudeltes Mineralwasser; „Merkst du den Unterschied beim Schlucken?“

Aromatische Teeschnüffelrunde:

Material: Teebeutel mit Kräutern (Lavendel, Rosmarin, Pfefferminze), kleine Schälchen.

Anleitung: Jeder öffnet einen Beutel, riecht vorsichtig und nennt das Aroma. Dann kann der fertige Tee getrunken werden.

Beispiele: Lavendel- vs. Pfefferminztee riechen; „Welche Düfte verbinden Sie mit Frühling oder Sommer?“

Pudding-Vergleich:

Material: Vanillepudding und Schokopudding in kleinen Schälchen.

Anleitung: Jeder löffelt beide Sorten und beschreibt Textur und Geschmack.

Beispiele: „Welcher Pudding ist süßer?“, „Riechen Sie die Vanille?“

Eiswürfel-Ratespiel:

Material: Eiswürfel mit Minzblatt, Zitronenscheibe oder Kräutern im inneren.

Anleitung: Einen Eiswürfel in den Mund nehmen und schmelzen lassen. Erraten Sie, welches Aroma (Minze, Zitrone) darin steckt.

Beispiele: Ein Eiswürfel mit Minze servieren: „Welche Pflanze steckt wohl hier drin?“

Frühstücksverkostung:

Material: Kleine Portionen von Honig, Butter, Marmelade und Käse. Brot oder Brötchen.

Anleitung: Die Senioren bestreichen ihr Brot und probieren die einzelnen Aufstriche. Besprechen Sie den Geschmack.

Beispiele: Honig vs. Marmelade auf Brot. Fragen: „Welches süße Frühstücksgut hatten Sie früher morgens?“

Brotaufstrich selbst mischen:

Material: Quark oder Frischkäse, gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie), kleine Schalen, Löffel.

Anleitung: Die Bewohner rühren Quark mit Kräutern oder Paprika zu einem Dip und kosten gemeinsam.

Beispiele: Kräuterquark mit und ohne Salz mischen; „Wie kräftig soll der Aufstrich sein?“

Pfannkuchenmahl:

Material: Teig für Pfannkuchen (Eier, Mehl, Milch), Bratpfanne (Betreuungskraft bedient), Zimt-Zucker.

Anleitung: Bereiten Sie Pfannkuchenteig zu. Ein Pfannkuchen kann allen gezeigt, dann jeder ein Stück mit Zimt-Zucker probieren.

Beispiele: Diskussion: „Wer mochte seine Pfannkuchen lieber süß oder herzhaft?“

Gemüseeintopf-Verkostung:

Material: Zwei leichte Gemüsesuppen (z.B. Erbsen-Karotten und Kartoffel-Lauch), Löffel, Schüsseln.

Anleitung: Jeder bekommt eine kleine Portion Suppe. Beim Essen sollen alle erwägend beschreiben: warm, würzig, cremig.

Beispiele: Erbsensuppe vs. Gemüseeintopf: „Schmecken Sie das Gemüse?“

Gewürzquiz:

Material: Salz und Zucker in gleichen Löffelportionen. Teelöffel.

Anleitung: Senioren kosten jeweils eine Prise und sagen, ob sie es für Salz oder Zucker halten.

Beispiele: Bieten Sie Wasser zum Nachspülen an. Fragen Sie: „Wie unterscheiden wir süß und salzig im Mund?“

Internationaler Teetisch:

Material: Tees aus verschiedenen Ländern (z.B. Chai-Gewürztee, Grüntee, Früchtetee), Tassen.

Anleitung: Bereiten Sie jeden Tee zu. Die Gruppe riecht und schmeckt die Unterschiede. Sprechen Sie über Herkunft und Wirkung (wachmachend, beruhigend).

Beispiele: Chai (gewürzter Schwarztee) vs. beruhigender Kamillentee. „Welchen Duft fanden Sie am angenehmsten?“

Bruschetta-Station:

Material: Frische Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Olivenöl, Baguettescheiben.

Anleitung: Mischen Sie Tomatenwürfel mit Knoblauch und Basilikum, träufeln Sie Öl darauf. Jeder kostet die Mischung mit Brot.

Beispiele: Probieren Sie Tomate pur vs. mit Basilikum. Fragen Sie: „Wer hat schon einmal im Urlaub frische Bruschetta gegessen?“

Goldene Milch (Kurkuma-Drink):

Material: Warme Milch, Kurkuma (etwas Zimt), Honig.

Anleitung: Rühren Sie Kurkuma und Zimt in die warme Milch. Jeder probiert, achtet auf die Schärfe und den Vanillegeschmack vom Honig.

Beispiele: „Können Sie den typischen Kurkuma-Geschmack erkennen?“, „Wer hat schon einmal warme Gewürzmilch getrunken?“

Buttersorten-Vergleich:

Material: Gesalzene Butter, ungesalzene Butter, Kräuterbutter.

Anleitung: Verteilen Sie kleine Butterstücke auf Brot. Die Senioren beschreiben Geschmack und Textur.

Beispiele: „Welches schmeckt salziger?“, „Welche Butter ist am aromatischsten?“

Gesundheits-Smoothie:

Material: Karotten, Ingwer, Orangen, Mixer.

Anleitung: Machen Sie aus Karotte, Ingwer und Orangensaft einen Smoothie. Jeder kostet – darauf achten, wie scharf der Ingwer ist und wie süß die Orange.

Beispiele: „Wer spürt das Prickeln des Ingwers?“, „Welche Frucht könnten wir noch hinzufügen?“

Kandis vs. Zucker im Tee:

Material: Normaler Haushaltszucker und Kandiszucker, Tee, Löffel.

Anleitung: Geben Sie in zwei Teeportionen jeweils Zucker bzw. Kandis. Rühren lassen, dann kosten. Besprechen Sie Auflösung und Süßungsstärke.

Beispiele: „Wie lange braucht der Kandis, um sich aufzulösen?“, „Welchen Geschmack nehmen Sie deutlicher wahr?“

Aromenraten:

Material: Kleine Schälchen mit Aromastoffen (beispielsweise reines Zitronenöl, Vanilleextrakt, Pfefferminze) auf Wattestäbchen.

Anleitung: Halten Sie ein Wattestäbchen mit Aroma unter die Nase, die Senioren erraten, um welches Aroma es sich handelt.

Beispiele: Zitrus vs. Minze riechen lassen. „Welche Erinnerungen weckt dieser Duft?“

Frischkäse-Vergleich:

Material: Naturfrischkäse und Kräuterfrischkäse, Brot.

Anleitung: Frischkäse auf Brot streichen und probieren. Untersuchen Sie Textur (locker vs. fest) und den Kräutergeschmack.

Beispiele: „Erkennen Sie die Kräuter im Frischkäse?“, „Welcher Frischkäse schmeckt sahniger?“

Kindersmoothie:

Material: Milch, Banane, Erdbeeren (oder Erdbeerpüree).

Anleitung: Mixen Sie einen süßen Milchshake. Jeder probiert. Besprechen Sie, wie die Fruchtsüße und Milch zusammen wirken.

Beispiele: „Hat Ihnen dieser süße ‚Kindersmoothie‘ geschmeckt?“, „Woran erinnert der Geschmack – an Erdbeereis?“

Hagebutten- oder Preiselbeersaft:

Material: Hagebuttentee oder -saft, Preiselbeersaft (oder Granatapfelsaft), Wasser.

Anleitung: Verdünnen Sie jeweils etwas von dem Saft/Wasser und kosten Sie. Besprechen Sie säuerlichen Geschmack und fruchtige Säure.

Beispiele: „Spüren Sie die Säure der Hagebutte?“, „Haben Sie früher Hagebutte gesammelt?“

Kräuterbutter selbst herstellen:

Material: Weiche Butter, frischer Schnittlauch, Petersilie, Salz.

Anleitung: Hacken Sie Kräuter klein und mischen Sie sie in die Butter. Kosten Sie anschließend auf Brot.

Beispiele: „Möchten Sie mehr Schnittlauch oder Petersilie?“, „Wie stark gewürzt soll die Butter sein?“

Quarkkreationen:

Material: Magerquark, Honig, Marmelade.

Anleitung: Jeder rührt in einer kleinen Schale Quark entweder mit Honig oder mit einem Klecks Marmelade und probiert.

Beispiele: „Welcher Quark schmeckt süßer?“; „Mögt ihr süßen Quark oder den puren lieber?“

Saisonale Spezialverkostung:

Material: Zum Beispiel Kürbiscremesuppe im Herbst oder Erdbeeren mit Sahne im Sommer.

Anleitung: Bereiten Sie eine einfache saisonale Speise zu und verkosten Sie sie gemeinsam. Besprechen Sie Geruch, Geschmack und typische Jahreszeitserinnerungen.

Beispiele: Im Herbst: probieren Sie einen Löffel Kürbissuppe; im Sommer: kosten Sie frische Erdbeeren. Fragen Sie dabei: „Erkennen Sie den typischen Herbstgeschmack des Kürbisses?“

Jede dieser Verkostungen kann als Gruppenangebot oder bei Bedarf einzeln durchgeführt werden. Sie soll in kurzer, klarer Anleitung stattfinden und fördert sensorische Wahrnehmung, Feinmotorik (z.B. beim Hantieren mit Geschirr) sowie Kommunikation. Sicherheit steht dabei an erster Stelle – geben Sie nur altersgerechte Portionen, achten Sie auf Allergien und Schluck. Diese Ideen sind bewusst einfach und erfahrungsgemäß auch für Menschen mit leichter Demenz gut umsetzbar.

Kategorie Kreative Beschäftigungen

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