Weinverkostung
Einführung
Weinverkostungen sind ein hervorragendes Angebot, um Senioren ein sinnliches Erlebnis zu bieten, das Erinnerungen weckt, die Geselligkeit fördert und neue Geschmackserfahrungen ermöglicht. Diese Aktivität spricht sowohl die Sinne (Geschmack, Geruch, Sehen) als auch die kognitive und soziale Ebene an, was sie zu einer beliebten Methode in der Seniorenbetreuung macht.
Zielsetzung
Förderung der sozialen Interaktion und Geselligkeit.
Aktivierung der Sinne und Anregung der Geschmacksknospen.
Förderung des Gedächtnisses durch das Teilen von Erinnerungen und Geschichten.
Schaffung eines genussvollen und entspannenden Erlebnisses.
Anleitung und Umsetzung in der Praxis
Vorbereitung
Raumgestaltung: Ein gemütlicher Raum mit gedeckten Tischen, Weingläsern, kleinen Wasserkrügen und Servietten.
Materialien:
Verschiedene Weine (Rot-, Weiß-, und Roséweine sowie alkoholfreie Varianten).
Kleine Portionen von Käse, Brot, Trauben oder anderen passenden Snacks.
Bewertungsbögen oder einfache Fragekarten (z. B. „Welcher Wein hat Ihnen am besten geschmeckt?“).
Teilnehmeranzahl: Maximal 8–10 Personen, um eine persönliche Atmosphäre zu schaffen.
Durchführung
Begrüßung und Einführung:
Kurzgeschichte zur Herkunft und Geschichte des Weins.
Einführung in die Grundlagen der Weinverkostung (Sehen, Riechen, Schmecken).
Verkostung:
Jeder Wein wird nacheinander vorgestellt und verkostet.
Teilnehmer beschreiben ihre Eindrücke (z. B. Farbe, Geruch, Geschmack) und tauschen sich aus.
Abschluss:
Teilnehmer wählen ihren Lieblingswein.
Zeit für Austausch von Erinnerungen oder Geschichten zum Thema Wein.
Wichtige Hinweise:
Rücksichtnahme auf gesundheitliche Einschränkungen (z. B. Diabetes, Alkoholunverträglichkeit).
Angebot von alkoholfreien Alternativen und Snacks.
Aktivierungen zum Thema Weinverkostung
Aktivierung: Farben des Weins
Material: Drei Gläser mit Weißwein, Rotwein und Roséwein, Weißpapier.
Umsetzung:
Jeder Teilnehmer erhält die Gläser und ein weißes Blatt Papier als Hintergrund.
Gemeinsam betrachten die Teilnehmer die Farben der Weine vor dem Papier.
Fragen zur Aktivierung: „Welche Farbe erinnert Sie an ein besonderes Erlebnis?“, „Was könnte dieser Wein geschmacklich bieten?“
Optional: Teilnehmer malen mit Buntstiften die Farben nach.
Aktivierung: Gerüche erkennen
Material: Kleine Fläschchen mit typischen Aromen (z. B. Zimt, Vanille, Zitrone, Beeren).
Umsetzung:
Die Teilnehmer riechen mit verbundenen Augen an den Fläschchen.
Sie beschreiben den Geruch und erraten, welche Zutat enthalten ist.
Fragen zur Aktivierung: „Kennen Sie diesen Geruch aus Ihrer Kindheit?“
Ergebnisse können auf einem Flipchart notiert werden.
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