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“Mein Kind will mehr wissen - sollen wir ihre Fragen beantworten?”

Bild: Chiara Doveri

Hier auf Steady teile ich anonymisiert einige eurer langen E-Mails und meine ausführlichen, empathischen und recherchierten Antworten. Ich bin kein Coach und keine Psychotherapeutin und würde euch bei entsprechenden Fragen bitten, Fachpersonal zu konsultieren. Wenn es bei euch im Alltag an kleinen Dingen hakt und ihr gern meine Einschätzung hättet, schreibt mir gern an anna [punkt] brachetti [at] posteo [punkt| de.

Hallo Anna,
Es geht um die älteste Tochter meines Partners, sie ist gerade 10 Jahre alt geworden und saugt Wissen geradezu auf. Sie möchte dauernd neues lernen/ verstehen und wir Erwachsene kommen nicht mehr hinterher. Ein paar Fragen können wir noch beantworten, ansonsten ist es mittlerweile so, dass meistens sie uns etwas beibringt/erklärt.
Ich habe das Gefühl, ihr nicht mehr genug Input geben zu können (also auf der Wissens-Ebene), und mich würden deine Gedanken dazu interessieren. Meinst du, es ist für ein Kind ein unangenehmes Gefühl, wenn es so viel mehr weiß, als die Erwachsenen? Ich habe Angst, dass sie sich sonst wie die Erwachsene fühlt, und das wäre ja kein erstrebenswerter Zustand.

Und die zweite Frage betrifft die Förderung. Meinst du, wir sollten uns mehr Wissen aneignen, oder was hättest du für Ideen zur Förderung ihrer Interessen? Im Moment ist sie sehr naturwissenschaftlich interessiert.

Ganz liebe Grüße und vielen herzlichen Dank für das Lesen meiner Email.

Kalea*

Topic Neurodivergenz

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