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Emoflex als Graswurzelbewegung

manchmal beginnt eine Bewegung nicht mit einem großen Förderantrag, einem Institut oder einem perfekt ausgearbeiteten Curriculum. Und manchmal erst im 2. oder 3. Anlauf.

Denn Emoflex gibt es schon ziemlich lange (so seit 2006 bzw. spätestens so 2010…). Aber manchmal braucht es die richtigen Wachstumbedingungen, damit es weiter gedeiht..

Manchmal beginnt sie mit Menschen, die merken:

Da ist etwas, das uns hilft.
Da ist etwas, das wir gemeinsam lernen können.
Und da ist etwas, das wachsen darf — wenn viele ein kleines Stück mittragen.

Genau so verstehen wir Emoflex.

Und so haben wir es zuletzt in unserm Präsenzworkshop in Lübeln und den vorherigen Webinaren immer wieder erlebt.

Emoflex als Graswurzelbewegung

Von und für neurodivergente Menschen

Emoflex ist für uns nicht einfach eine Methode, ein Kurs oder ein weiteres Selbsthilfe-Tool.

Emoflex ist der Versuch, einen neuen Zugang zu emotionaler Verarbeitung, inneren Blockaden, Stressreaktionen und Beziehungsthemen zu entwickeln — praxisnah, bildhaft, körpernah und anschlussfähig für neurodivergente Menschen.

Viele klassische psychologische Konzepte sind sehr sprachlastig. Man soll erklären, analysieren, reflektieren, Tagebuch führen, kognitiv umstrukturieren oder „einfach anders denken“.

Für viele Menschen mit ADHS, Autismus, Entwicklungstrauma, innerer Überforderung oder emotionaler Hochsensibilität ist genau das aber oft nicht der erste funktionierende Zugang.

Denn das Problem sitzt nicht immer dort, wo Sprache sofort hinkommt.

Manchmal zeigt es sich eher als inneres Bild.
Als Körpergefühl.
Als Blockade.
Als Nebel.
Als innerer Widerstand.
Als „Ich weiß, was ich tun müsste — aber ich komme nicht hin.“

Emoflex versucht, genau dort anzusetzen.

Nicht von oben herab.
Nicht als Expertensystem, das Menschen erklärt, was mit ihnen nicht stimmt.
Sondern als gemeinschaftlich wachsendes Erfahrungs- und Übungsfeld.

Warum Graswurzelbewegung?

Eine Graswurzelbewegung entsteht nicht dadurch, dass wenige Menschen oben entscheiden und viele andere unten konsumieren.

Sie entsteht, wenn viele Menschen sagen:

Das ist wichtig.
Das brauchen wir.
Das wollen wir mittragen.
Das soll nicht verschwinden, nur weil es noch nicht in klassische Strukturen passt.

Bei Emoflex ist genau das der Punkt.

Wir möchten ein Konzept weiterentwickeln, das besonders für neurodivergente Menschen zugänglich bleibt. Ein Konzept, das nicht nur in Fachkreisen, Seminarräumen oder therapeutischen Settings existiert, sondern auch dort, wo Menschen wirklich mit ihren Themen sitzen:

am Küchentisch,
nach einem überfordernden Tag,
vor einer schwierigen Nachricht,
in Beziehungskonflikten,
bei innerer Erstarrung,
in alten Stressmustern,
bei Scham, Wut, Angst oder Vermeidung.

Emoflex soll etwas sein, das Menschen praktisch nutzen können.

Nicht perfekt.
Nicht dogmatisch.
Nicht als Heilsversprechen.
Sondern als Werkzeugkasten für innere Verarbeitung.

Die freie Ebene: Einstieg ohne Hürde

Uns ist wichtig, dass der Einstieg niedrigschwellig bleibt.

Deshalb gibt es die kostenlose Community beziehungsweise den Newsletter auf Steady. Dort kann man erst einmal mitlesen, Impulse bekommen, Entwicklungen verfolgen und ein Gefühl dafür entwickeln, ob Emoflex überhaupt zum eigenen Denken und Erleben passt.

Außerdem gibt es unter anderem eine selbst angeleitete Übungsgruppe am Freitagabend.

Das ist wichtig.

Denn viele Menschen brauchen nicht sofort ein großes Programm. Sie brauchen erst einmal einen Ort, an dem sie sagen können:

„Ich schaue mir das an.“
„Ich probiere vorsichtig.“
„Ich muss mich nicht sofort festlegen.“
„Ich darf lernen, ohne gleich alles können zu müssen.“

Diese freie Ebene soll bleiben.

Denn Emoflex soll nicht nur für Menschen zugänglich sein, die sofort einen Kurs buchen können oder wollen.

Die Unterstützer-Gruppe: 15 Euro im Monat als Social Crowdfunding

Gleichzeitig braucht Aufbauarbeit Ressourcen.

Materialien entstehen nicht von allein.
Bücher schreiben sich nicht von allein.
Übungsformate brauchen Vorbereitung.
Konzepte brauchen Zeit, Austausch, Korrektur, Erfahrung und Weiterentwicklung.

Deshalb gibt es die Premium-Unterstützer-Gruppe für 15 Dollar im Monat.

Diese 15 Dollar sind nicht einfach ein „Abo“ im klassischen Sinne.

Sie sind eher eine Form von Social Crowdfunding.

In die PREMIUM-Stufe der Unterstützer kommt man, wenn man in der Skool-Community in den Reiter “Classroom” geht und dort auf den Banner PREMIUM klickt und sich anmeldet

Die bisherige Unterstützer hier auf Steady ist natürlich auch nett, soll aber durch die PREMIUM-Stufe abelöst werden (analog zu meiner ADHSSpektrum Community auf Skool (Opens in a new window))


Viele geben einen kleinen monatlichen Beitrag — und dadurch kann etwas entstehen, das eine einzelne Person allein kaum dauerhaft tragen könnte.

Mit der Unterstützer-Gruppe finanzieren wir unter anderem:

neue Arbeitsmaterialien,
Übungen und Handouts,
Bücher und E-Books,
die Weiterentwicklung des Emoflex-Konzepts,
regelmäßige Austauschformate,
und ganz konkret auch mehr Freiraum für Konzeptarbeit.

Denn Emoflex lebt nicht davon, dass eine fertige Methode verkauft wird.

Emoflex lebt davon, dass wir es weiterentwickeln.

Die 14-tägigen Treffen in der Unterstützer-Gruppe

In der Premium-Unterstützer-Gruppe treffen wir uns vierzehntägig mit dem Konzeptentwickler Johannes Drischel und mir, Dr. Martin Winkler.

Dort geht es unter anderem um das Grundwerkzeug und das Beziehungswerkzeug von Emoflex. Wir besprechen Fragen, Erfahrungen, Unsicherheiten, Anwendungen und typische Stolperstellen.

Diese Treffen sind kein Hochglanz-Webinar mit perfektem Abstand zur Praxis.

Sie sind eher ein Werkraum.

Ein Ort, an dem Fragen ausdrücklich erwünscht sind.
Ein Ort, an dem Erfahrungen ernst genommen werden.
Ein Ort, an dem Theorie und Anwendung zusammenkommen.
Ein Ort, an dem Emoflex nicht nur erklärt, sondern gemeinsam verstanden wird.

Genau das macht für mich den Unterschied.

Eine Methode wird lebendig, wenn Menschen sie anwenden, hinterfragen, übersetzen, anpassen und in ihren Alltag integrieren.



Warum Johannes mehr Freiraum braucht

Ein besonderer Punkt ist mir dabei wichtig.

Johannes Drischel hat Emoflex entwickelt. Gleichzeitig arbeitet er in seinem Hauptberuf als Gärtner bzw. Arbeitstherapeut.

Das ist wunderbar bodenständig — und zugleich zeigt es auch das Problem vieler Graswurzelprojekte:

Die entscheidende Konzeptarbeit geschieht oft nebenbei.
Zwischen beruflichen Verpflichtungen.
Nach körperlich anstrengenden Tagen.
In Zeitfenstern, die eigentlich viel zu klein sind.

Wenn Unterstützerinnen und Unterstützer monatlich 15 Euro beitragen, dann entsteht dadurch nicht nur ein abstrakter „Community-Beitrag“.

Es entsteht Freiraum.

Weniger Energie muss in Rasenmähen oder Heckenschneiden fließen.
Mehr Energie kann in Emoflex fließen.

In Konzeptarbeit.
In Materialien.
In Bücher.
In Begleitung.
In Weiterentwicklung.

Das ist für mich ein sehr konkreter, menschlicher und ehrlicher Teil dieses Projekts.

Es geht nicht darum, ein Produkt zu konsumieren.

Es geht darum, Entwicklungszeit möglich zu machen.

Für Menschen, die Emoflex beruflich nutzen wollen

Zusätzlich bietet Johannes Drischel eine Supervisionsgruppe für VIP-Interessierte an, ebenfalls im 14-tägigen Rhythmus. Auch die Anmeldung läuft direkt über Skool und dann im Classroom “VIP” für 70 Dollar im Monat oder 700 Dollar im Jahr.

Das richtet sich besonders an Menschen, die Emoflex auch im beruflichen Kontext nutzen möchten — zum Beispiel in Beratung, Coaching, Therapie, Pädagogik oder Selbsthilfegruppen.

Denn natürlich macht es einen Unterschied, ob man Emoflex für sich selbst erprobt oder ob man andere Menschen damit begleitet.

Dann braucht es mehr Reflexion.

Was ist sinnvoll?
Was ist zu viel?
Wo braucht es Grenzen?
Wie bleibt das Vorgehen sicher, respektvoll und nicht übergriffig?
Wie kann man mit starken inneren Bildern oder emotionalen Reaktionen umgehen?
Wann gehört ein Thema in professionelle therapeutische Behandlung?

Genau für solche Fragen braucht es Vertiefung, Austausch und Supervision.

Grund- und Aufbaukurse

Neben der Community und den Unterstützerformaten gibt es außerdem Grund- und Aufbaukurse, die ich gemeinsam mit meiner Frau Romy und Johannes organisiere.

Der erste Aufbaukurs ist gerade in Planung…

Daneben werden in diesem Jahr sicher noch ein weiterer Grundkurs als Webinar und ein oder 2 weitere Aufbaukurse angeboten werden.

Diese Kurse sind der strukturierte Lernweg für alle, die tiefer einsteigen möchten. Und das Verfahren eben praktisch erleben und erlernen wollen.

Die Community ist der offene Boden.
Die Unterstützer-Gruppe trägt die laufende Entwicklung.
Die Supervisionsgruppe vertieft die Anwendung im beruflichen Kontext.
Die Grund- und Aufbaukurse geben einen klareren Lernrahmen.

So entsteht nach und nach ein ganzes Ökosystem rund um Emoflex.

Nicht als starres Fortbildungsinstitut.
Sondern als lernende Praxisgemeinschaft.

Warum kleine Beiträge große Wirkung haben

15 Euro im Monat klingen erst einmal nicht nach viel.

Aber genau darin liegt die Kraft.

Wenn eine Person 15 Euro gibt, ist das ein Beitrag.
Wenn viele Menschen 15 Euro geben, wird daraus ein Fundament.

Dann können Materialien entstehen.
Dann können Bücher geplant werden.
Dann kann Konzeptarbeit kontinuierlicher werden.
Dann können Termine vorbereitet werden.
Dann entsteht nicht nur ein Projekt, sondern eine Bewegung.

Das ist die eigentliche Idee von Social Crowdfunding:

Nicht wenige Menschen zahlen sehr viel.
Sondern viele Menschen tragen etwas Kleines bei.

Und gemeinsam wird daraus etwas, das bleibt.

Emoflex ist noch im Werden

Ich möchte Emoflex bewusst nicht als fertiges, abgeschlossenes System darstellen.

Für mich ist gerade das Wertvolle, dass es wächst.

Es wächst durch Fragen.
Durch Übung.
Durch Rückmeldungen.
Durch neurodivergente Perspektiven.
Durch praktische Anwendung.
Durch Irritationen.
Durch Menschen, die sagen: „Bei mir funktioniert das anders.“
Durch Menschen, die neue Bilder, neue Zugänge und neue Erfahrungen einbringen.

Das ist nicht Schwäche.

Das ist lebendige Entwicklung.

Gerade neurodivergente Menschen brauchen oft keine weitere Methode, die ihnen erklärt, wie sie sich besser anpassen sollen.

Sie brauchen Räume, in denen ihre Wahrnehmung, ihre Bildhaftigkeit, ihre Intensität, ihre Mustererkennung, ihre innere Logik und ihre Körperreaktionen ernst genommen werden.

Emoflex möchte so ein Raum werden.

Einladung: Trag ein Stück mit

Wenn du Emoflex spannend findest, kannst du kostenlos über Steady dabei sein, den Newsletter lesen und in die Community hineinschnuppern.

Wenn du die Aufbauarbeit aktiv unterstützen möchtest, dann ist die Premium-Unterstützer-Gruppe für 15 Euro im Monat genau dafür gedacht.

Du unterstützt damit nicht nur ein Angebot.

Du hilfst mit, Emoflex als Graswurzelbewegung weiter aufzubauen.

Für neurodivergente Menschen.
Mit neurodivergenten Menschen.
Und mit allen, die glauben, dass innere Verarbeitung auch anders gedacht, geübt und geteilt werden darf.

Viele kleine Beiträge können viel bewegen.

Und vielleicht ist genau das der passendste Weg für Emoflex:

nicht groß verkündet,
sondern gemeinsam gewachsen.

LG Martin

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